Rekorde in der Tierwelt – Weichtiere

Architeuthis dux (1920)

Architeuthis dux (1920)

Die größten Wirbellosen sind die Riesenkalmare der Gattung Architheutis.
Ein Problem bei der Messung von Längen bei Riesenkalmaren ist die enorme Dehnfähigkeit der Arme, weshalb in der Regel die nur wenig veränderliche Mantellänge als Kriterium zur Betrachtung der tatsächlichen Größe herangezogen wird. Hier sei etwa das im Jahre 1887 in Lyall Bay (Wellington) am Strand angespülte Exemplar genannt. Es hatte eine Gesamtlänge von 18,3 Meter, während die Mantellänge nur 1,8 Meter betrug, was bei einem Exemplar mit natürlich langen Tentakeln einer Gesamtlänge von etwa 10,7 Meter entspricht. Die größte belegte Mantellänge beträgt 2,25 Meter, wobei Riesenkalmare in Ausnahmefällen eine Standardlänge von 5m erreichen, die Kopf und Fangarme einschließt. Der größte Teil der Gesamtlänge wird durch die beiden langen dünnen Tentakel ausgemacht. Tatsächlich konnte nie ein Riesenkalmar nachgewiesen werden, der mit ungedehnten Tentakeln eine Länge von 13 Metern überschritt.
Der Kolosskalmar erreicht eine Mantellänge von 2 bis möglicherweise 5 m, was bedeutet, dass sie zusammen mit den jeweils bis zu 8 m langen Tentakeln eine Gesamtlänge von bis zu 12 bis 14 m erreichen könnten.
Die Große Rüsselschnecke ist eine Schnecke aus der Familie der Turbinellidae, die im Indischen Ozean verbreitet ist. Mit bis über 90 cm Gehäuselänge ist sie die größte Schnecke der Welt. Die Echte Achatschnecke ist die größte bisher bekannte Landlungenschnecke und kann eine Gehäuselänge von bis zu 20 cm erreichen.

Die kleinste Schnecke ist Punctum pygmaeum mit einem Häuschendurchmesser von max. 1,2 mm.
Die kleinsten Muscheln zählen zu den Erbsenmuscheln. Die größte Art, die Große Erbsenmuschel erreicht eine Größe von 7 – 11 mm. Sepia typica gehört mit 36 mm zu den kleinste Tintenfischen, Octopus wolfi ist mit 15 mm die kleinste Krake.
Natürlich wiegen die größten Weichtiere erheblich mehr als die kleinsten.

Kegelschnecke, Conus textilis (Brehms Tierleben)

Kegelschnecke, Conus textilis (Brehms Tierleben)

Die Gifte der Kegelschnecken sind Nervengifte, die teilweise auch für den Menschen gefährlich sein können. Einige Arten können sogar tödlich sein.
Alle Kraken der Gattung Hapalochlaena (Blaugeringelte Kraken) haben ein starkes Gift, das sie bei einem Biss abgeben und auch für den Menschen tödlich sein kann. Dabei handelt es sich um ein Nervengift, das Tetrodotoxin. Produzent dieses Giftes ist allerdings nicht der Krake selbst, sondern Bakterien, die im Vorderdarm und den Speicheldrüsen des Kraken leben und an die Nachkommen weitergegeben werden.
Kegelschnecken und Blaugeringelte Kraken zählen zu den giftigsten Tieren der Welt.

Schnecken haben die meisten Zähne im Tierreich. Im Durchschnitt können das 25000 Zähne auf der Zunge sein. Riesenkalmare haben die größten Augen, die Größen von 38 cm erreichen können.

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