Zoopresseschau

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 28.01.2015
Eintrittspreise – Neue Wilhelma-Tarife ab 1. März – Preis für Jahreskarte bleibt gleich
Zum Start in die Sommersaison passt die Wilhelma ihre Eintrittspreise an die Kostensteigerung an. Ab 1. März kostet die Tageskarte für Erwachsene im Normaltarif dann 16 Euro (bisher 14 Euro). Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen die Hälfte, also 8 Euro (bisher 7 Euro). Und Kinder unter 6 Jahren haben weiter freien Eintritt. Für Schüler und Studenten von 18 bis 28 Jahren gibt es künftig einen eigenen Tarif. Er liegt bei 10 Euro. Bisher hatten die jungen Erwachsenen den Kindertarif bezahlt. Im Vergleich mit Tierparks vergleichbarer Größe liegen die Preise der Wilhelma damit weiter im Mittelfeld. Für den Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart ist dies erst die zweite Erhöhung seit 2009. „An den Kostensteigerungen der vergangenen Jahre bei Unterhalt, Material, Personal und Energie kommen auch wir nicht vorbei“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir legen aber viel Wert darauf, die Kartenpreise mit Augenmaß zu erhöhen, damit sie
erschwinglich bleiben. Eine gute Chance zu sparen, ist für unsere Besucherdie Jahreskarte. Deren Preis bleibt unverändert.“ Für die meisten rentieren sich die Jahreskarten daher bereits ab dem dritten Besuch. Dafür gibt es in dem 30 Hektar großen Park, der jeden Tag im Jahr geöffnet hat, reichlich zu sehen mit rund 1100 Tier- und zirka 7000 Pflanzenarten in der ehemals königlichen Anlage mit ihren historischen Gebäuden. Die Wilhelma weist auf den Bonus hin, den Besucher auf den Normaltarif erhalten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen und ein Tagesticket des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) vorlegen. Erwachsene sparen damit einen Euro, Kinder 50 Cent. Zudem bleiben Ermäßigungen bestehen wie etwa für Familien (24 Euro mit einem Elternteil, 40 Euro mit beiden Eltern), Gruppen (ab 15 Personen 13 Euro pro Kopf) und Schulklassen (ab 15 Personen 6,50 Euro pro Kopf). Von November bis Februar gilt – wie im Moment auch – weiterhin ein Wintertarif sowie im Sommer ein Abendtarif ab 16 Uhr. Beide sind jeweils bis zu 30 Prozent günstiger als der Normaltarif.

Zoo Heidelberg 28.01.2015
Zoo Heidelberg freut sich über großzügige Spende – HeidelbergCement spendet 12.000 Euro für den Heidelberger Zoo
Am 26. Januar erhielten Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und der kaufmännische Leiter Frank-Dieter Heck im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen symbolischen Scheck über 12.000 Euro von HeidelbergCement. HeidelbergCement unterstützt den Zoo seit vielen Jahren immer wieder mit Baustoffen. Auch bei der Planung der Neugestaltung des Eingangsbereichs gab es Gespräche zwischen der Zooverwaltung und dem Baustoffhersteller. Den Scheck überreichte Roman Lentz, Geschäftsführer bei Lithonplus, einem Tochterunternehmen von HeidelbergCement, das rund 1.000 Quadratmeter Pflastersteine für die Neugestaltung des Eingangsbereichs geliefert hatte. Der Zoo freut sich über die Spende, die besonders in der aktuellen Entwicklungsphase eine willkommene Unterstützung darstellt.

Tiergarten Nürnberg 28.01.2015
Yaqu Pacha auf der Wassersportmesse „boot 2015“
Die im Tiergarten der Stadt Nürnberg beheimatete Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha war auf der weltgrößten Wassersportmesse „boot 2015“ in Düsseldorf vertreten. Vom 17. bis 25. Januar 2015 präsentierte die Gesellschaft an ihrem Stand ihre verschiedenen Artenschutzprojekte in Südamerika. Der erste Vorsitzende von Yaqu Pacha, Dr. Lorenzo von Fersen, freut sich über die langjährige Unterstützung der Messe Düsseldorf und das große Interesse der Besucher an den Projekten der Artenschutzgesellschaft. Rund 240 000 Besucher aus 60 Ländern zählte die Messegesellschaft an den neun Messetagen. Das Hauptaugenmerk von Yaqu Pacha gilt seit 1992 dem Schutz und der Erforschung im Wasser lebender Säugetiere in Peru, Chile, Uruguay, Argentinien und Brasilien. Der Schwerpunkt auf der diesjährigen „boot“ war die Spendensammlung für einen Workshop des Consórcio Franciscana. Yaqu Pacha koordiniert die Arbeit des internationalen Konsortiums zum Schutz des vom Aussterben bedrohten La-Plata-Delphins. Der Workshop wird im September 2015 im Süden Brasiliens stattfinden. Die gesetzte Zielmarke von 10 000 Euro wurde mit einer Spendensumme von 9 500 Euro fast erreicht. Hinzu kamen Materialspenden von Ausstellern der Tauchsportmesse, die auch auf die gute Kooperation der Aussteller mit der Artenschutzgesellschaft zurückzuführen sind. Deutschsprachige Informationen über das Consórcio Franciscana finden Sie im Internet unter www.pontoporia.org

Wildpark Lüneburger Heide 27.01.2015
Neu im Veranstaltungskalender: Die Wildpark-Entdeckertage
Jeden letzten Samstag im Monat auf Entdeckungsreise zu einem neuen spannenden Thema Mit dem neuen Jahr bietet der Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-­‐Nindorf eine neue Veranstaltungsreihe für Kinder ab 6 Jahren an: Die Wildpark-­‐Entdeckertage. Jeden letzten Samstag im Monat geht das Team der Zooschule mit den Kindern zu einem anderen, spannenden Thema auf Entdeckungsreise. Wer Schlange, Waschbär und Co. einmal hautnah erleben möchte, etwas über kleine und große Raubtiere erfahren oder bei der großen Wildpark-­‐Schatzsuche das Rätsel des Wildpark-­‐Geistes lösen will, sollte sich die Termine unbedingt vormerken. Jedes Kind erhält einen eigenen Wildpark-­‐Entdeckerpass mit viel Platz für Infoblätter, Fotos und Zeichnungen, damit der tolle Tag nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Die ersten beiden Themen stehen bereits fest. Am Samstag, 31. Januar erfahren die Teilnehmer alles über „Tiere im Winter“. Was machen die Tiere im Winter? Frieren Tiger, Esel oder Ziegen nicht und woher bekommen sie ihr Futter? Diesen und anderen Fragen werden sich die kleinen Entdecker widmen.
Abschließend wird noch etwas gebastelt, damit der Tag in schöner Erinnerung bleibt. Im Februar heißt das Thema „Schnippeln, schlemmen, schmatzen – die Wildpark‐ Futterküche“. Hier lernen die Kinder den Speiseplan der Tiere kennen. Obst, Gemüse und Fleisch -­‐ in der Futterküche wird jeden Tag einiges vorbereitet. Aber welches Tier frisst was? Am Samstag, 28. Februar erfahren die Kinder das alles und noch viel mehr, helfen bei der Futterzubereitung und gehen mit dem Wildpark-­‐Team auf eine gemütliche Futtertour zu Hirsch, Wildschwein & Co.

Zoo Augsburg, 26.01.2015
Als Neujahrskind wurde ein Alpaka geboren, das aber leider nicht überlebensfähig war.
So können erfolgreiche Geburten im Januar ausschließlich im Vogelbestand verzeichnet werden. Und das dank unserer Pelikane. Derzeit entwickeln sich zwei Rosapelikanküken sehr zufriedenstellend. Möglicherweise gibt es in der nächsten Zeit noch mehr Nachwuchs, denn auch die Krauskopfpelikane sitzen noch auf Eiern.
Aus dem Vogelpark Olching kam ein Partner für unsere Glanzkäfertaube.
Tierabgaben gab es keine
Folgende Todesfälle müssen vermeldet werden: ein weiblicher Muntjak, sowie ein Sperlingspapagei. Leider starb auch der Mann unserer neuen Gruppe an Winkelkopfagamen. Es ist bekannt, dass diese Reptilien nicht leicht zu halten sind. Umso erfreulicher, dass sich die beiden Weibchen sehr gut eingelebt haben.
Vielleicht ist es regelmäßigen Besuchern aufgefallen: das Gehege der Springtamarine und Agutis im Tigerhaus war nicht besetzt. In den letzten Tagen wurde es jetzt neu eingerichtet und wird in Kürze wieder mit Tieren belebt.
Neu ist dann die Gemeinschaftshaltung der Zwergseidenaffen und Springtamarine (zusammen mit den Agutis). Wir sind zuversichtlich, dass dies funktionieren wird, und dadurch sind diese hübschen Krallenaffen auch wieder für die Besucher zu sehen.
Am 17. Juli findet nun schon zum 6. Mal der Zoolauf statt. Diese Benefizveranstaltung wird wieder unterstützt durch den Rotaryclub Augsburg Renaissancestadt. Es heißt so viele Runden wir möglich in einer Stunde zu laufen, denn für jede Runde spendet der Rotaryclub 2.- € für ein aktuelles Bauprojekt. Anmeldungen sind auf der Homepage des Zoos online möglich, und 60 sind bereits eingegangen. Da die maximale Teilnehmerzahl bei 350 liegt, sichert nur eine frühzeitige Anmeldung einen Startplatz.
Die Inventur ist größtenteils abgeschlossen. Eindeutig zu erkennen ist eine Zunahme bei der Artenzahl. Bei den Säugetieren kamen die Mohrenmakis neu in den Zoo. Bei den Vögeln (außer den Straußen) die verschiedensten Arten für die neue Vogelvoliere:
Säugetiere
2013:54 Arten/420 Individuen
2014: 55 Arten/398 Individuen
Vögel
2013: 141 Arten/676 Individuen
2014: 143 Arten/696 Individuen
Reptilien
2013: 28 Arten/96 Individuen
2014: 31 Arten/105 Individuen
Amphibien
2013: 12 Arten/53 Individuen
2014: 11 Arten/41 Individuen
Gesamt
2013: 236 Arten/1.245 Individuen
2014: 240 Arten/1.240 Individuen

Allwetterzoo Münster 26.01.2015
Gefährliche Tierarznei gestohlen
Aus einem Dienstfahrzeug, das während eines Wochenend-Bereitschaftsdienstes an der Scharnhorststraße geparkt war, ist unter anderem der Notfallkoffer eines städtischen Mitarbeiters für Veterinärangelegenheiten gestohlen worden. Bei dem Hyundai, der nicht als städtisches Fahrzeug gekennzeichnet war, wurde die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen. In dem ledernen Notfallkoffer befanden sich auch Tierarzneimittel, die bei Einnahme durch Menschen hoch gefährlich sind. Die Stadt rät dem Dieb dringend, die Tierarznei von Menschen fern zu halten und sie entweder (zusammen mit Restmüll) zu entsorgen oder an die Abteilung für Veterinärangelegenheiten an der Nieberdingstraße zurückzugeben. Sie hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Zooschule Heidelberg 26.01.2015
Zooschule knackt Teilnehmer-Rekord
Im vergangenen Jahr haben so viele Kinder und Erwachsene an den pädagogischen Veranstaltungen der Zooschule Heidelberg teilgenommen wie noch nie! Mehr als 25.300 kleine und große Zoofans besuchten ein Angebot der Zooschule. Ferien im Zoo, Workshops, Erlebnisreiche Rundgänge, Zoo-Unterricht oder Valentinstag im Zoo: Die Angebote der Zooschule Heidelberg sind vielfältig und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Im vergangenen Jahr nahmen so viele Personen an diesen Veranstaltungen teil, wie noch nie zuvor: Genau 25.343 Personen! Das sind 10 % mehr als im Jahr zuvor. Die beliebtesten Veranstaltungen bei den Jüngeren sind eindeutig die Kindergeburtstage und die Ferienprogramme. Selbstverständlich gehört das Zoo-Camp, also die Übernachtung im Zoo für Kinder und Jugendliche, ebenfalls zu den begehrten Terminen. Aber auch bei den älteren Zoobesuchern ist die Zooschule beliebt. Zahlreiche Veranstaltungen wie z.B. der Erlebnisreiche Rundgang Plus wurden für Erwachsene durchgeführt, die im Rahmen eines Familien- oder Betriebsausfluges den Zoo besuchten. Während dem Erlebnisreichen Rundgang Plus erfährt die Gruppe allerhand Spannendes und Interessantes über die Welt der Tiere. Das „Plus“ steht für ein besonderes Erlebnis. Denn nicht nur Kinder sind begeistert, wenn sie beispielsweise das Kugelgürteltier streicheln können. Insgesamt 324 Lehrer buchten im vergangenen Jahr einen Zoo-Unterricht oder einen Erlebnisreichen Rundgang für ihre Schulklasse und nutzen somit die Vorteile des außerschulischen Lernortes Zoo. Interessierte Lehrer können beim Zoo-Unterricht aus einer Reihe von Unterrichtsthemen wählen. „Wir sind sehr stolz darauf, so viele Personen mit unserer Botschaft erreicht zu haben!“ meint Daniela Vogt, die pädagogische Leiterin der Zooschule. „Ein Hauptanliegen der Arbeit in der Zooschule Heidelberg ist es, die Faszination für Tiere zu wecken. Andererseits möchten wir unsere Besucher für die Notwendigkeit des Arten- und Naturschutzes sensibilisieren und sie dazu anregen, sich für den Schutz der biologischen Vielfalt einzusetzen“, sagt die Pädagogin. Dass es auch im nächsten Jahr hoch her gehen wird, steht bereits jetzt fest: Der Vorverkauf für die Veranstaltungen 2015 läuft bereits und es zeichnet sich bereits ab, dass die Ferienprogramme weiterhin sehr beliebt sind.

Zoo Magdeburg 26.01.2015
Erfolgreiches Zoojahr: Besucherzuwachs und tierische Neulinge
„Das Warten hat sich gelohnt! Hatte der Zoo Magdeburg im Jahr 2013 noch mit fallenden Besucherzahlen zu kämpfen (40.000 Besucher kamen weniger) – bedingt durch Wetterkapriolen und Baustellen – so überraschte das Zoojahr 2014 mit einer Besucherzahl von 336.635 Besuchern (gegenüber dem Vorjahr ein plus von 33,9 Prozent, gegenüber dem Jahr 2012 ein plus von 8 Prozent)“, erklärt der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Nach der Eröffnung der Schimpansen-Anlage im Juli besuchten innerhalb von 7 Wochen mehr als 70.000 Besucher den Zoo. Begünstigt habe dieses erfreuliche Ergebnis die sehr zoofreundliche Wetterlage, insbesondere zu den Sommerferien, sowie die Zoonacht (bester Besuchertag des Jahres mit 10.314 Besuchern). Die achtköpfige Schimpansengruppe aus Münster gehört zu den besonderen tierischen Neulingen in der Elbestadt. In das neue Schimpansenhaus zogen erstmals neue Urwaldfischarten ein, darunter auch die eifrig sich fortpflanzenden Marienbuntbarsche. Insgesamt leben jetzt 369 Fische im Zoo. 38 neue Tierarten, darunter Weiße Löwen, Stumpfkrokodile, Schopfkarakara und Weißrüsselnasenbären kamen zum Tierbestand hinzu. Die Artenvielfalt erhöhte sich um weitere fünf Tierarten auf 190 Arten. Bei 26 Tierarten entschied der Zoo, diese nicht mehr in Magdeburg zu halten. Insgesamt gab es 184 Geburten/Schlüpfe, u.a. das in Deutschland einzige geborene Jungtier bei den Angola-Guerezas, weiterhin ein Karpatenluchs, ein Bleßbock und die Rothschild-Giraffe Thano. Der Tierbestand erhöhte sich im Jahr 2014 auf 1198 Tiere (Vorjahr: 885 Tiere).

Tiergarten Schönbrunn Wien 26.01.2015
TIERGARTEN SCHÖNBRUNN: ÜBER 2,5 MILLIONEN BESUCHER IM JAHR 2014
Die Besucherzahlen des Tiergarten Schönbrunn liegen vor und geben Anlass zur Freude: „Im Jahr 2014 zählte der Zoo über 2,5 Millionen Besucher. Das ist das bisher zweitbeste Ergebnis und ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013″, sagt Vizekanzler und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter. Bei den Jahreskarten gab es einen absoluten Rekord. Insgesamt wurden fast 123.000 verkauft, so viele wie nie zuvor. „Der Tiergarten punktet sowohl bei den Touristen als auch bei den Österreichern, von denen immer mehr zu den Stammgästen zählen“, betont Mitterlehner. Der Anteil internationaler Gäste beträgt über 30 Prozent. Der Tiergarten liegt nach dem Schloß Schönbrunn auf Platz zwei der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Dieses Ergebnis bestätigt für Mitterlehner auch die getätigten Investitionen wie zuletzt den Bau der Eisbärenwelt Franz Josef Land. „Die Eröffnung der neuen Anlage und die Rückkehr der Eisbären haben maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Zum zweiten Mal haben wir die 2,5-Millionen-Marke geknackt und liegen 2014 nur 1,9 Prozent hinter dem Rekordjahr 2008“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nicht nur die Eisbären, auch Pandanachwuchs Fu Bao, der Anfang 2014 erstmals zu sehen war, und der doppelte Gepardennachwuchs lockten Besucher in den Zoo. Grundlage für den Erfolg ist das positive Image des Tiergartens in der Öffentlichkeit und in der Zoofachwelt. Einen großen Einfluss auf den Zoobesuch hat neben Zuchterfolgen und dem laufend ausgebauten Angebot auch das Wetter. Vor allem der Sommer, der kein Badewetter, aber ideales Ausflugswetter brachte, bescherte dem Tiergarten viele Besucher. Der besucherstärkste Monat war wie jedes Jahr der August, der 15. August war sogar der beste Tag des Jahres mit über 15.000 Besuchern. Verantwortlich dafür sind in erster Linie Touristen
aus Deutschland und den anderen Nachbarländern, die unter anderem durch Top-Bewertungen auf Reiseplattformen im Internet auf den Zoo aufmerksam werden.

Tierpark Görlitz, 23.01.2015
Rekordzahlen! 2014, ein Jahr der Superlative für den Naturschutz-Tierpark Görlitz Zgorzelec!
Mit knapp 130.000 Besuchern war 2014 das besucherstärkste Jahr seit der Wende! Im Vergleich zu 2013 ist das eine Steigerung von 15%. Die Zahl der verkauften Jahreskarten verdoppelte sich von 528 auf 1145, ebenso der Anteil polnischer Besucher, der von 3% auf 7% stieg. Nun hoffen wir auf ein ähnlich erfolgreiches Jahr 2015.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.01.2015

Hellabrunn begeistert: Besucherrekord im Jahr 2014
Im Jahr 2014 kamen weit über zwei Millionen Gäste in den Münchner Tierpark. Hellabrunn ist und bleibt somit die meist besuchte kulturelle Freizeiteinrichtung Bayerns. Schon die ersten Tage des Jahres 2014 waren vielversprechend: Durch das besonders warme und sonnige Januarwetter während der Weihnachtsferien kamen bereits innerhalb der ersten Woche des Jahres überproportional viele Tierfans in den Münchner Tierpark. Besonders viele Besucher zog es ab dem Frühjahr nach Hellabrunn, um die Eisbärenzwillinge Nela und Nobby auf der Tundra-Anlage zu sehen, nachdem sie ihre ersten Lebensmonate mit ihrer Mutter Giovanna im Mutter-Kind-Haus verbracht hatten und nur via Filmsequenzen auf YouTube zu beobachten waren. Zoodirektor Rasem Baban freut sich: „Der millionste Besucher kam im vergangenen Jahr bereits am 12. Juni, so früh wie noch nie. Am 17. Oktober begrüßte ich schon den zweimillionsten Gast in Hellabrunnn. Die 2-Millionen-Marke war in der 103-jährigen Geschichte des Münchner Tierparks noch nie zuvor geknackt worden. Das Rekordergebnis ist eine klare Aussage: Hellabrunn ist ein höchst attraktiver Zoo, der in einem einzigartigen Naturidyll Besucher von nah und fern anzieht.“ Im Jahr seines 100-jährigen Bestehens stellte der Münchner Tierpark einen vorläufigen Besucherrekord auf. „Bereits im Jubiläumsjahr 2011 hatten wir mit mehr als 1,8 Millionen Besuchern einen schönen Besucherrekord zu feiern,“ erzählt Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl und ergänzt: „Doch im Jahr 2014 konnten wir dieses Ergebnis nochmals toppen: Dank einer besonders guten Wetterlage, vor allem während der Ferienzeiten, und unserer Publikumslieblinge, den kleinen Eisbären Nela und Nobby, kamen vergangenes Jahr fast 2,3 Millionen Besucher in den Tierpark Hellabrunn!“ Die Rekordbesucherzahl von 2,28 Millionen im vergangenen Jahr liegt knapp 33 Prozent über dem Ergebnis von 2013. Damals besuchten mehr als 1,7 Millionen Besucher den Münchner Tierpark, in dem momentan mehr als 750 Tierarten leben. 2014 haben sowohl das sonnige Frühjahr als auch insbesondere die Eisbärenzwillinge Nela und Nobby für einen enormen Besucheransturm gesorgt. Im relativ kühlen Sommer kamen mehr Gäste als in anderen Jahren, weil die eigentlichen Sommerkonkurrenten eines Zoos – etwa Freibäder, Seen oder Biergärten – aufgrund der für die Jahreszeit niedrigen Temperaturen und des häufigen Regens als Ausflugsziele weniger attraktiv waren.

Zoo Berlin, 23.01.2015
Das kleine Orang-Utan Mädchen heißt jetzt Rieke
Gemeinsam mit dem Paten, der BILD und B.Z., suchte der Zoo bis zum gestrigen Mittwoch einen Namen für das am 12.01.2015 geborene Orang-Utan-Baby. Mehr als 596 Vorschläge gingen in den vergangenen Tagen bei der BILD, B.Z. und dem Zoo ein. Das dreiköpfige Pflegerteam Christian Aust, Ruben Gralki (36) und André Schüle (40) entschied sich gemeinsam mit der B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares für den Namen Rieke. „Rieke klingt schön frech, ist kurz und einprägsam für das Tier. Der Name lässt sich auch gut rufen“, so Tierpfleger Christian Aust (50). Rieke sei kein Modename, sondern zeitlos und passt gut nach Berlin. „Auch wenn die Kleine mit ihrem Namen jetzt noch nichts anfangen kann, so wird sie in ungefähr einem halben Jahr wirklich wissen, dass sie gemeint ist, wenn man Rieke ruft“, so Tierpfleger Ruben Gralki. Und vorher? Tierarzt Dr. André Schüle: „Unser Geruch und der Klang unserer Stimmen sind ihr schon vertraut. Unterscheiden kann sie uns noch nicht.“ Eines erkennt Rieke doch schon sehr gut: den Nuckel ihrer Trinkflasche. Mittlerweile ist sie gut 38 cm lang und wiegt stolze 1.800 Gramm. Sie bleibt allerdings vorerst weiter hinter den Kulissen des Zoos und ist für die Besucher nicht zu sehen.

Zoo Osnabrück, 23.01.2015
Großes Zählen im Zoo Osnabrück: tierische Inventur – 1.004 Tiere und sechs Tierarten mehr als im Vorjahr
Bei Säugetieren wie Orang-Utans oder Elefanten noch einfach, bei Fischen und Vögeln schon schwieriger: Die Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos zählten wie in jedem Jahr die tierischen Bewohner. Das Resultat: 3.698 Individuen aus 298 Arten lebten am 31.12.2014 im Zoo am Schölerberg. Mit Klemmbrett und Stiften ausgestattet zählten die Tierpfleger und wissenschaftlichen Mitarbeiter in den vergangenen Tagen ihre Schützlinge. Besonders im Tetra-Aquarium und im Vogelrevier ist es oft nur im Team und mit sehr viel Geduld möglich, die geschuppten und gefiederten Bewohner zu erfassen – teilweise kann auch nur geschätzt werden. Insgesamt 3.698 Individuen, 1.004 mehr als im vergangenen Jahr, das klingt nach ziemlich viel Zuwachs – wo sollen all die Tiere untergebracht sein? „Neu sind vor allem unsere rund 700 Putzkräfte: Bienengarnelen im Tetra-Aquarium. Die Krebse halten die Aquarien sauber und nehmen nicht viel Platz weg“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Im Tetra-Aquarium lebt auch der letzte in 2014 im Zoo geborene Nachwuchs: vier Asiatische Zwergotter, zwei Männchen und zwei Weibchen. „Auch Zwergotter müssen erst Schwimmen lernen und so sind die vier Kleinen schon ab und zu bei ihren ersten Schwimmübungen im Außenbereich zu beobachten“, freut sich Wulftange. Zu Jung gesellt sich Alt: Im Tetra-Aquarium leben nicht nur die jüngsten, sondern auch die ältesten Tiere im Zoo Osnabrück. Die Seychellen-Riesenschildkröte ist mit einem Alter von über 120 Jahren weiterhin unangefochten der älteste Zoobewohner. Abzüglich der 700 Garnelen und vier Zwergotter bleiben noch immer 300 zusätzliche Individuen im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere bei Fischen und Vögeln sind starke Schwankungen üblich, aber auch einige neue Säugetiere wie die Sumatra-Tiger Diana und Argo sind eingezogen. „Außerdem“, so Wulftange, „finden Abgabe bisheriger und Zugang neuer Zoobewohner nicht immer zeitgleich statt. Die Inventur ist da nur eine Momentaufnahme.“ Wulftange stellte auch die neuesten Zoobewohner von Außerhalb vor: „Mitte Dezember kamen zwei Bongos und drei Rotbüffel in den Zoo. Die Bongos sind bereits auf der Antilopenanlage in der afrikanischen Tierwelt Takamanda zu sehen, die Rotbüffel ziehen bald auf die ehemalige Mantelpaviananlage.“ Dort bilden sie demnächst am Eingang von Takamanda gemeinsam mit Diana-Meerkatzen und Drills das Begrüßungskomitee. Die Paviane hatten den Zoo Ende 2014 verlassen. Bevor die neue Tier-WG eröffnet wird, rücken noch einmal die Zoohandwerker an: Weitere Klettermöglichkeiten werden angebracht und ein Zaun wird errichtet, sodass die Affen sich bei Bedarf von den Büffeln zurückziehen können. Doch warum machen sich die Zoomitarbeiter überhaupt die Mühe ihre Tiere zu zählen? Die Inventur ist sehr wichtig, um einmal jährlich den kompletten Tierbestand zu kontrollieren – neben den Aufzeichnungen, die bei jeder Veränderung gemacht werden. Das genaue Wissen über die Anzahl und das Geschlecht der einzelnen Tiere ist auch für eine der wichtigsten Aufgaben von Zoos bedeutsam: den Arterhalt. Um insbesondere gefährdete Tierarten zu erhalten, müssen Zoos Tiere tauschen, damit sie sich fortpflanzen und den Bestand sichern. Damit der Austausch für die Arterhaltung koordiniert ist, gibt es sogenannte Zuchtbücher und Zuchtbuchkoordinatoren in den verschiedenen Zoos. „Alle Daten geben wir an die Koordinatoren, die dann entsprechende Empfehlungen für den Tausch von Tieren an die Zoos geben. So können wir den Genpool wissenschaftlich sichern und vergrößern“, erklärt Andreas Wulftange und nennt das Beispiel des Großen Soldatenaras: „Der Soldatenara ist stark gefährdet, es gibt kaum noch 3.700 Exemplare in der Wildbahn. Wir hatten nur ein Geschwisterpaar – und mit Geschwistern darf man logischerweise nicht züchten.“ So wurde das Osnabrücker Männchen nach Frankreich abgegeben und Horsti, ein Artgenosse, kam aus Wien an den Schölerberg. Der Zoo hofft nun auf Nachwuchs der stark gefährdeten Papageienart. Auch den Verein „Euronerz“ und damit den Arterhalt des bedrohten Europäischen Nerzes unterstützt der Osnabrücker Zoo. Jedes Jahr werden dazu Nerze von Euronerz verpaart und trächtige Weibchen ziehen in die nordische Tierwelt „Kajanaland“. Die Jungtiere werden nach etwa einem halben Jahr an Euronerz zurückgegeben, die der Verein im Folgejahr ebenfalls verpaart oder für Wiederansiedelungsprojekte zur Verfügung stellt. Der Europäische Nerz ist auch in Deutschland beheimatet, allerdings gibt es nur noch wenige Tausend der kleinen Raubtiere. Nach dem großen Zählen ist kein Stillstand angesagt. Auch 2015 erwarten die Zoomitarbeiter wieder viele Tiergeburten, Neuzugänge oder Abgaben an andere Zoos, um so auch der Aufgabe der Arterhaltung nachzukommen.

Zoo Heidelberg, 23.01.2015
Tierisch schöne Joggingstrecke in Heidelberg: Wettlauf durch den Zoo hat positiven Nebeneffekt
„Kommst Du mit? Ich renne mal durch den Zoo in Heidelberg.“ Solch eine Frage hören die Zoomitarbeiter im Allgemeinen ungern. Nicht so am 12. April 2015. Da wird Rennen gerne gesehen und nicht nur das Zoo-Team freut sich, wenn viele mitlaufen. Wer nun befürchtet, dass die Löwen aus ihrem Gehege gelassen werden, irrt sich! Im Zoo Heidelberg ist es an diesem Tage eher umgekehrt. Die Sportler laufen für die Löwen und unterstützen den Ausbau des Geheges. Bereits seit längerem steht fest, dass die Löwenanlage in Heidelberg dringend vergrößert werden muss. Der geplante Ausbau wird den Tieren mehr Struktur bieten und damit die Lebensbedingungen verbessern. Der Ausbau der neuen Löwenanlage und des Stachelschwein- und Erdmännchengeheges wird auch für die zweibeinigen Beobachter eindrucksvolle neue Möglichkeiten bieten. Allein die Versechsfachung der Fläche spricht Bände und wird neben einer reichhaltigen Strukturierung ihren Teil zu einem artgerechten und erfüllten Leben der Tiere beitragen. „Die Kosten von knapp 1,5 Millionen Euro kann der Tiergarten jedoch unmöglich alleine stemmen. Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung sind wir gezwungen, massive Einsparungen bei der Gestaltung der Anlage vorzunehmen. Unsere Vision einer naturnah gestalteten Umgebung und eines außergewöhnlichen Zuschauererlebnisses ist daher nur durch zusätzliche Spenden möglich!“ informiert Frank-Dieter Heck, kaufmännischer Leiter des Zoo Heidelberg. Der ambitionierte Sportler hatte vor zwei Jahren erstmals dazu aufgerufen, beim Zoo-Lauf zugunsten der Löwen teilzunehmen. „Die Resonanz war beeindruckend. Zahlreiche ambitionierte Tier- und Lauffreunde nutzten im Rahmen der beiden letzten Wettläufe die Gelegenheit, eine ganz besondere Strecke zu laufen. Und die Gewissheit, dass ein großer Teil des Startgeldes den Löwen zugutekommt, hat ebenfalls beflügelt.“ berichtet er über die gemachten Erfahrungen. Auch in diesem Jahr läuft es wieder rund im Zoo. Die Route beginnt am Löwengehege und führt vorbei an Elefanten, Affen und Flamingos, bevor sie über den Wehrsteg am Neckarufer entlang zurück zu den Löwen geht. Wahlweise können ein bis drei Runden gelaufen werden. Mit jeweils 3050 m hat jeder Läufer die Möglichkeit, selbst die optimale Länge seiner Rennstrecke auszuwählen. Die Anmeldephase hat bereits begonnen und erfreut sich auch im dritten Durchgang sehr positiver Resonanz. Die Startgebühr beträgt 30,- € und beinhaltet neben dem Startpaket mit Zoo-Eintritt und Laufshirt, eine Spende zugunsten der Erweiterung des Löwengeheges. Die Gesamtteilnehmerzahl ist begrenzt. Laufinteressierte können sich noch bis zum 23. März 2015 per Online-Formular auf der Webseite des Zoos anmelden. Weitere Infos unter www.zoo-heidelberg.de/Loewenlauf2015.

Zoo Leipzig, 23.01.2015
Geburtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren – Elefantengeburt im 1. Halbjahr erwartet
Im Elefantentempel Ganesha Mandir laufen derzeit die Vorbereitungen für die im ersten Halbjahr erwartete Elefantengeburt auf Hochtouren. Regelmäßiges Lauf- und Fitnesstraining mit der trächtigen Asiatischen Elefantenkuh (Elephas maximus indicus) steht ebenso auf dem Programm wie die Gewichtskontrolle. Beim heutigen Gang von Hoa auf die Waage konnten die Tierpfleger ein Gewicht von 4.548 kg ablesen. „Wir können zufrieden sein mit dem bisherigen Verlauf der Trächtigkeit. Die geburtsrelevanten Blutwerte unterstreichen den allgemein guten Gesundheitszustand. Das gesamte Team hat bisher sehr gute Arbeit geleistet, und wir hoffen alle, dass die Geburt des Jungtieres diesmal einen positiven Ausgang nimmt. Das Risiko, dass Hoa ihr Kalb erneut nicht annimmt, bleibt dennoch bestehen“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold den aktuellen Status zusammen. Resultierend aus den Erfahrungen der ersten Geburt im Jahr 2012 hat sich der Zoo entschieden, dass Geburtsmanagement umzustellen und Hoa (29 Jahre, seit 1987 im Zoo Leipzig) während der Geburtsphase anzuketten. Das Prozedere des Ankettens wird seit dem Sommer letzten Jahres zu unterschiedlichen Tageszeiten trainiert und gehört somit für das Tier zur täglichen Routine. „Das Anketten verbessert unsere Chancen und bietet uns mehr Möglichkeiten, beim aggressiven Verhalten der Mutter erfolgreich einzugreifen und das Jungtier zu schützen, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt der Mutter wieder zuzuführen. Für die Entwicklung der sozialen Kompetenz von Hoa wäre die erste Prägungsphase enorm wichtig“, erläutert Seniorkurator Gerd Nötzold die Vorgehensweise. Neben der allgemeinen Gesundheits- und Gewichtsüberwachung und der Progesteronbestimmung im Urin findet einmal in der Woche eine Blutentnahme zur Überwachung des Stoffwechselhaushaltes statt. Die gewonnenen Werte geben zeitnah Aufschluss über den möglichen Geburtstermin. „Das Training mit Hoa hat bereits mit Bekanntwerden der Trächtigkeit begonnen. Entscheidend im ersten Schritt war das Optimieren ihres Gewichtes, um während des Geburtsgeschehens eine für das Tier gute Ausgangslage zu haben. Die zielgerichtete und ausgewogene Ernährung gekoppelt mit einem guten Konditionstraining hat sich bisher ausgezahlt. Wir sind froh, dass Hoa sich sehr kooperativ verhält und wir alle wichtigen Parameter unter Kontrolle haben“, freut sich Tierpfleger Robert Stehr. In den nächsten Wochen und Monaten werden einzelne Trainingseinheiten in der Nacht und während der Tagesroutine verstärkt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt, der sich nach den Blutwerten richtet, finden Nachtwachen durch die Tierpfleger statt. „Wir treffen gegenwärtig alle organisatorischen Vorkehrungen und passen die Dienstpläne an, um für den besonderen Tag gerüstet zu sein. Hoffentlich lässt uns Hoa nicht allzu lange warten“, so Zoodirektor Junhold.

Zolli Basel, 22.01.2015
Im Zoo Basel balzen die Seepferdchen
Seepferdchen-Weibchen finden jene Männchen mit dem dicksten Bauch am attraktivsten. Um beim anderen Geschlecht zu landen, blähen Seepferdchen-Männer ihre Bruttasche gewaltig auf. Zu beobachten ist dies zurzeit im Zoo Basel. Vor allem in den frühen Morgenstunden und abends balzen die Männchen im Vivarium um die Gunst der Weibchen und hoffen, diese mit ihrem Bauch zu beeindrucken. Seepferdchen-Weibchen suchen sich ihren Partner nicht zuletzt nach der Grösse seiner Bruttasche aus. Es gilt: je dicker desto besser. Die Bruttasche ist eine Art sackförmige Bauchfalte. Dem auserwählten Dickwanst werden die Eier übergeben und er behält sie im Schutze seiner Tasche, bis die Jungen schlüpfen. Bei den Seepferdchen werden also die Männer schwanger. Seepferdchen-Weibchen produzieren zwar die Eier, aber die Männchen „brüten“ sie aus. Das Weibchen presst nach der Balz bis zu 400 Eier in die Bruttasche des Männchens. Dieses befruchtet die Eier sofort, und die Jungen entwickeln sich bis zum Schlupf in seiner Tasche. Die Geburt erfolgt rund 25 Tage später in wehenartigen Schüben. Dann schlüpfen in einer Art Massengeburt gleich hunderte Seepferdchenkinder aus dem Beutel. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher in den nächsten Wochen dutzende Seepferdchenbabys beim Verlassen der Bauchtasche beobachten. Die Zucht von Seepferdchen gelingt im Zoo Basel seit vielen Jahren regelmässig. Sie ist sehr aufwändig, verlangt viel Fingerspitzengefühl und bedingt eigene Zuchtanlagen hinter den Kulissen. Ebenso wie die Balz erfolgen Geburten meistens frühmorgens oder in der Abenddämmerung. Im Vivarium sind Topfbauch-Seepferdchen im Aquarium Nummer 45 zu sehen.

Zoo Frankfurt, 22.01.2015
2014 – der Zoodirektor zieht positive Bilanz
Mehr Besucher, mehr Führungen, 4.524 Tiere und viel Engagement von Ehren-amtlichen und Spendern – auch im Frankfurter Zoo ist der Januar die Zeit, Bilanz zu ziehen und das zurückliegende Jahr zu betrachten. Tierbestand und Besucherzahlen stehen im Zentrum des Interesses – aber Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch hat noch andere erfreuliche Zahlen zu vermelden. Zum Jahreswechsel wird im Zoo Inventur gemacht. Das bedeutet, dass alle Reviere abschließend ihre Zu- und Abgänge des Jahres sowie den Tierbestand zum Stichtag 31.12. an die wissenschaftliche Abteilung melden. Am Ende kommt eine stattliche Zahl zusammen: Ende 2014 lebten im Zoo 4.524 Tiere – die im wahrsten Sinne des Wortes unzähligen Insekten nicht mitgerechnet – in 510 Arten. Die meisten Arten, nämlich 347, sind dabei im Exotarium zu finden. Hier leben neben Amphibien und Reptilien nämlich auch über 2.000 Fische, 199 Korallenstöcke, 74 Stachelhäuter und viele mehr. Die Säugetiere – viele davon im Grzimekhaus – sind mit 1.037 Individuen in 82 Arten vertreten, die Vögel kommen auf 339 Tiere in 81 Arten. Der Frankfurter Zoo ist damit besonders artenreich. Dennoch, so Zoodirektor Niekisch, verfolgt auch der Zoo Frankfurt gerade im Hinblick auf die größeren Arten die Philosophie: Mehr Platz für weniger Tiere. Im Jahr 2014 konnte der Zoo 866.661 Besucherinnen und Besucher willkommen heißen. 5,1 Prozent mehr als 2013. Vor allen Dingen der milde Jahresbeginn und der November sorgten für ein deutliches Plus. Und auch der Ferienmonat August bescherte dem Zoo eine Steigerung um 45 Prozent zum Vorjahr. Hier allerdings kamen Freud und Leid zusammen, denn an manchen Tagen kam es zu langen Schlangen vor der Kasse. Der Zoo steuerte mit der Aufstockung des Kassenpersonals und einem Security Service, der den Besucherstrom zu ordnen half, entgegen. Sehr gut nachgefragt waren 2014 die Führung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pädagogischen Abteilung. Insgesamt 937 Führungen wurden 2014 gebucht, das entspricht einer Steigerung um 11 Prozent zum Vorjahr. Vor allem Schulen nehmen das zoo-pädagogische Angebot im „grünen Klassenzimmer“ gerne in Anspruch: 580 Schulführungen wurden durchgeführt. Bemerkenswert dabei ist der hohe Anteil an Oberstufenklassen. Insgesamt am häufigsten nachgefragt war die Themenführung zum Sozialverhalten von Primaten. Ganz wesentlich für den Zoo ist die Unterstützung durch die Naturschutzbotschafter. Für das Gemeinschaftsprojekt von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt, ZGF, engagiert sich ein Stamm von 31 Ehrenamtlichen. Das Erkennungszeichen der Naturschutzbotschafter sind die zebragestreiften Infomobile, an denen sie – vor allem an den Wochenenden und in den Sommermonaten – auf spielerische Art Wissen über die Tiere im Zoo und ihre natürlichen Lebensräume rund um den Globus vermitteln. In 714 Einsätzen wurden so im vergangenen Jahr 2.856 Stunden ehrenamtlicher Arbeit für den Natur- und Artenschutz gleistet. Großes Engagement zeigen auch die vielen Spender, darunter die zahlreichen Tierpaten, die den Zoo unterstützen. Die Spenden aus Tierpatenschaften helfen dem Zoo, die Haltungs-bedingungen zu optimieren. Im Jahr 2014 übernahmen 1.867 Paten, 2.228 Tierpatenschaften. Mit den daraus resultierenden Einnahmen von mehr als 250.000 Euro kann der Zoo nun beispielsweise Anlagen sanieren oder erweitern, Gehege neu einrichten und für Tierbeschäftigung sorgen. Zoodirektor Niekisch ist dankbar für so viel Unterstützung: „Die Spenden aus Tierpatenschaften und andere Spenden helfen uns dabei, unsere Arbeit besser zu machen. Mit diesen Einnahmen können wir vieles realisieren, was aus dem regulären Etat heraus nicht oder nur sehr langfristig zu finanzieren wäre.“

Tierpark Görlitz, 22.01.2015
„Lust auf Verwandtschaft?“
Die Rhesusaffen des Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec verbringen – genau wie wir Menschen – im Winter gerne mehr Zeit in der „warmen Stube“ als auf ihrer Außenanlage. Damit unsere Besucher ihre tierische Verwandtschaft beim Fressen, Spielen oder der Körperpflege besser beobachten können, gibt es seit ein paar Wochen einen kleinen Beobachtungsraum mit Bank vor dem Gehege. Dass es dort warm und gemütlich ist, haben nun auch die wilden Bewohner des Tierparks entdeckt – seitdem bekommen die Rhesusaffen regelmäßigen Eichhörnchen-Besuch!

Zoo Neunkirchen, 22.01.2015
Zwei kleine Höcker mehr
Trampeltierhengst als erster Neuzugang des Jahres 2015 im Neunkircher Zoo
Als ersten tierischen Neuzugang des Jahres konnte der Neunkircher Zoo kürzlich einen jungen Trampeltierhengst begrüßen. Das kleine zweihöckrige Kamel mit dem Namen „DSCHINGIS KARL vom Roten Berg“ ist am 13. April 2014 im befreundeten Thüringer Zoopark Erfurt geboren. Er leistet nun der in letzter Zeit allein lebenden knapp drei Jahre alten Trampeltierstute NARA Gesellschaft, nachdem im letzten Jahr das letzte in Neunkirchen lebende Dromedar abgegeben wurde. Zukünftig sollen im Neunkircher Zoo passend zum Asienkonzept im Tierbestand nur noch die aus Mittelasien stammenden Trampeltiere, auch Zweihöckrige Kamele genannt, gehalten werden. Erwachsene Trampeltiere erreichen ein Gewicht von bis zu 500 kg und eine Länge von bis zu 3 Metern. Die bekannten Höcker speichern kein Wasser, wie vielfach noch behauptet wird, sondern sind ein Fettspeicher. Die in Neunkirchen gehaltenen zu den Großkamelen zählenden Trampeltiere sind die domestizierte Wildform und damit Haustiere, ebenso wie die zu den Kleinkamelen gehörenden Alpakas und Lamas. DSCHINGIS KARL hat kurz nach seiner Ankunft schon direkt einen begeisterten Tierpaten gefunden, aber seine Trampeltierkollegin NARA sucht noch einen Tierpaten. „DSCHINGIS KARL und NARA haben sich schon sehr angenähert, gegenüber Menschen ist der junge Mann aber noch etwas zurückhaltend.“, fasst die Zootierärztin und zuständige Kuratorin Henrike Alma Gregersen zusammen.

Zoo Salzburg, 22.01.2015
Erfreulicher Rückblick auf 2014 im Zoo Salzburg
Der Zoo Salzburg kann auf ein besucherreiches Jahr zurückblicken: 2014 kamen 347.605 Besucher in den Zoo, eine Steigerung um fast 7 Prozent gegenüber 2013 und rund 30.000 Gäste mehr als noch im Jahr 2012. „Über dieses Ergebnis freuen wir uns sehr! Die kontinuierlich wachsenden Besucherzahlen zeigen, dass sich der Salzburger Zoo immer größerer Beliebtheit erfreut“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Jungtiere wie die der Kattas, der Steinböcke oder der kleine Puma-Kater zogen im Vorjahr Besucher ebenso in ihren Bann wie das vielfältige Angebot an Zoo-Führungen und der Nachtzoo. Das Engagement des Zoo-Teams, seinen „Schützlingen“ ein artgemäßes und abwechslungsreiches Leben zu bieten und auch aktiv für den Tier- und Artenschutz zu arbeiten, wird bei den Zoogästen ebenfalls sehr geschätzt. Sabine Grebner weiter: „2015 wird wieder ein spannendes Zoo-Jahr: Wir erwarten zweifachen Nachwuchs bei den Nashörnern. Ende März 2015 soll die neunjährige Tamu zum ersten Mal ein Jungtier zur Welt bringen und Anfang September ist es dann bei der 15 Jahre alten Yeti soweit. Im Frühjahr wird das neue Gibbonhaus eröffnet und am Samstag, 30. Mai, geht es wieder an den Start zum dritten „ Zoolauf“. Der Salzburger Nachtzoo beginnt heuer am Freitag, 7. August. Bis Samstag, 12. September, hat der Zoo Salzburg immer freitags und samstags von 9 bis 22.30 Uhr seine Tore für Besucher geöffnet – letzter Einlass ist um 21 Uhr. Zahlreiche Termine für erlebnisreiche Zoo-Führungen für alle Altersstufen stehen jetzt auch schon fest.

Tierpark Berlin, 22.01.2015
Seltener Tigernachwuchs im Tierpark Berlin – Jungtier muss mit der Hand aufgezogen werden
Am 10. Dezember 2014 kamen im Tierpark Berlin Amurtiger-Drillinge zur Welt. Für Mutter Aurora (5 Jahre alt) und Vater Darius (8 Jahre alt) war es bereits der dritte gemeinsame Wurf. Leider hatte die Tigermutter nicht ausreichend Milch, sodass zwei der drei Jungtiere nach 11 Tagen starben. Auch das dritte weibliche Jungtier hatte stark abgenommen. Am 24. Dezember 2014 haben Zoologen und Tierpfleger entschieden, das Tigermädchen vom Tierpfleger-Team mit der Flasche aufzuziehen. Die Tierpfleger haben das Tigermädchen Alisha genannt. Dreimal täglich bekommt Alisha etwa 200 ml Ersatzmilch. Sie probiert schon erste Fleischstücke. Seit dem 24. Dezember hat das Tigermädchen schon gut drei Kilo zugenommen und wiegt mittlerweile 5.010 g. Den größten Teil des Tages verbringt das Tigermädchen mit Schlafen und ist derzeit von Tierparkbesuchern noch nicht zu sehen zu sehen. Je nach Entwicklungsstand – in ca. zwei bis drei Wochen – wird Alisha ein Innengehege im Alfred-Brehm-Haus beziehen und ist damit für die Tierparkbesucher zu sehen. „In Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm haben wir uns aufgrund des fortgeschrittenen Alters von 14 Tagen zur Handaufzucht des verbliebenen Jungtiers entschieden. Die Tigermutter Aurora ist genetisch unverwandt zu allen in Europa lebenden Amurtigern. Alisha ist somit genetisch für das europäische Erhaltungszuchtprogramm sehr wichtig, “ so der zuständige Kurator Christian Kern. Der Tierpark hat eine lange Tradition in der Erhaltungszucht von Sibirischen Tigern. Bereits 1969 gab es die erste Geburt im Tierpark Berlin. Alisha ist das 130. geborene Jungtier bei dieser kritisch bedrohten Tigerunterart. Der Tierpark Berlin unterstützt auch den Schutz von freilebenden Tigern in Indonesien. Aktuell hilft der Tierpark Berlin in der Provinz Jambi auf Sumatra eine Rescue-Station für verletzte wilde Sumatra-Tiger aufzubauen. Das Team des Berliner Tierparks hofft, dass sich Alisha weiterhin so gut entwickelt. Je nach Möglichkeit wird das Tierpark-Team versuchen, Alisha in ihre Tigerfamilie zu integrieren. Leider gibt es derzeit keine andere Handaufzucht bei Amur- oder Sumatratigern europaweit in Zoos und Tierparks, mit denen wir „Alisha“ hätten zusammenbringen könnten. Im Tierpark Berlin leben acht Tiger in drei Unterarten: zwei Hinterindische Tiger, drei Sumatra-Tiger und mit dem Jungtier drei Amurtiger.

Bergzoo Halle, 22.01.2015
ERFOLGREICHE NACHZUCHT BEI SCHOKOLADENFROSCH & CO – Zahlreicher Nachwuchs bedrohter Froscharten im Bergzoo Halle
Im Bergzoo haben die Schokoladenfrösche und ihre Artgenossen wieder Nachwuchs. Das Patentier der Halloren Schokoladenfabrik, welches es auch als Kinderschokolade und Plüschtier gibt, zählt zu den populärsten Vertretern seiner Art im halleschen Zoo. Der verführerische Name sollte jedoch nicht über den „wahren Charakter“ dieser kleinen und stark bedrohte Pfeilgiftfroschart aus Peru hinwegtäuschen. Bei giftigen Tieren denkt man im Allgemeinen an Schlangen, Spinnen und Skorpione, aber zum Beispiel der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis als unmittelbarer „Verwandter“ des Schokoladenfrosches, trägt seinen Namen zu Recht. Das Gift des knallgelben, nur 4-5 cm kleinen Frosches ist eine der giftigsten natürlichen Substanzen überhaupt und kann einen Menschen problemlos töten, wenn es in die Blutbahn gelangt. Die Indianer in Kolumbien benutzen das Hautgift für ihre Blasrohrpfeile. Aber keine Sorge, die Exemplare im halleschen Bergzoo sind harmlos. Pfeilgiftfrösche nehmen die giftigen Bestandteile mit ihrer natürlichen Nahrung im Regenwald auf und deshalb verliert sich die Giftigkeit nach 6-12 Monaten in menschlicher Obhut. Die Zoobesucher finden den Schokoladenfrosch im Affenhaus zusammen mit Goldbaumsteigern und Schrecklichen Pfeilgiftfröschen. Momentan ist der Bergzoo bei der Nachzucht dieser Tiere sehr erfolgreich. Mit etwas Glück können die Frösche mit kleinen dunklen Quappen auf dem Rücken beobachtet werden, die diese mit sich herumtragen oder in Bromelien sowie kleinen Plastedosen ablegen. Die kleinen Kaulquappen werden dann später von den Pflegern eingesammelt und einzeln aufgezogen. Bevor es soweit ist, legen die Frösche ihre Eier anfangs im Wasser und nach etwa 10 Tagen schlüpft eine winzige Kaulquappe. Diese durchläuft dann über etwa 3 Monate mehrere Metamorphosen bis zum fertigen kleinen Frosch. Die Quappen entwickeln sich ausschließlich sich im Wasser, wobei sie sich in der freien Natur von zumeist pflanzlichen Überesten ernähren. Im Zoo werden sie ersatzweise vor allem mit Fischfutter gefüttert. Als fertige Frösche verlassen sie dann sofort das Wasser und stellen ihre Nahrung auf winzige Insekten um. Ab diesem Zeitpunkt dauert es etwa weitere 18 Monate, bis die anfangs nur 5 mm kleinen Jungfrösche geschlechtsreif und dann mit 2 bis 2,5 cm Größe bei den Schokoladenfröschen sowie mit 4 bis 5 cm bei den Schrecklichen Pfeilgiftfröschen als ausgewachsen gelten. Der hallesche Zoo hält derzeit 15 erwachsene Schokoladenfrösche sowie 35 Jungfrösche und 20 Kaulquappen. Bei den Schrecklichen Pfeilgiftfröschen sind es 9 erwachsene Frösche, 32 Jungfrösche und 20 Kaulquappen. Inzwischen sind weltweit die meisten Froscharten bedroht, so auch die zahlreichen Arten der knallbunten oder schokoladig braun-weiß gefleckten Pfeilgiftfrösche. Schuld daran ist leider, wie bei vielen anderen Umweltbedrohungen auch, unsere eigene Spezies. Diesmal nicht, weil wir wie so oft in anderen Fällen den Lebensraum der Tiere zerstören, sondern weil ein winziger Krankheitserreger durch den Menschen bis in den dichtesten Dschungel verschleppt wurde. Es ist der Chytridpilz, der schon ganze Froschpopulationen dahin gerafft hat. Zoos, Natur- und Artenschutzorganisationen sind daher weltweit aufgerufen, Erhaltungszuchtprogramme für Amphibien zu etablieren, sozusagen eine Arche für Frösche. Mit der erfolgreichen Nachzucht und Abgabe der Frösche an andere Zoos, leistet der Zoo Halle somit einen wichtigen Beitrag im Rahmen Europäischer Erhaltungszuchtprogramme.

Zoo Duisburg, 22.01.2015
Sibirischer Tiger EL-ROI im Zoo Emmen
Der Zoo Duisburg ist seit heute Tiger-los, allerdings aus gutem Grund: Im laufenden Jahr entsteht unter Einbezug der alten Walariumsfläche eine riesige, naturnah gestaltete Freianlage für Sibirische Tiger, inklusive Evonik-Zoolabor, Erholungszone und Tigerlehrpfad. Mitte des letzten Jahres wechselte Nachwuchs-Tigerin AHIMSA nach München; sie sollte natürlich nicht mit ihrem Vater EL-ROI züchten. Ebenfalls mit Hilfe des Zuchtbuch-Koordinators suchten die Verantwortlichen am Kaiserberg auch nach einem vorübergehenden Platz für ihn selbst. Glücklicherweise konnte dieser im Zoo Emmen in den Niederlanden gefunden werden. Mit Hilfe einer auf Zootiertransporte spezialisierten Firma wurde er heute dorthin transportiert. Im Moment sind Duisburger Pfleger zugange, ihn vor Ort einzugewöhnen. Der Baufortschritt wird bestimmen, wann EL-ROI wieder an den Kaiserberg zurückgeholt wird. Sicherlich noch in diesem Jahr! Der Zuchtbuch-Koordinator sucht derzeit intensiv nach einer genetisch passenden Partnerin für ihn. Sie wird mit ihm in die neue Anlage einziehen und hoffentlich für Nachwuchs bei dieser vom Aussterben bedrohten Tierart sorgen.

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