Zoopresseschau

Zoo Vivarium Darmstadt 11.02.2015
Zooschul-Angebot des Zoo Vivarium erfreut sich wachsender Beliebtheit
Lernen mit allen Sinnen bietet das Vivarium Darmstadt Menschen unterschiedlichen Alters – und davon machen insbesondere Kinder und Jugendliche in der Zooschule des Zoo Vivarium Darmstadt zunehmend mehr Gebrauch. Die Anzahl der überwiegend aus Schülerinnen und Schüler bestehenden Gruppen, welche die Möglichkeit nutzen, sich außerhalb des Klassenzimmers unterschiedliche biologische Sachverhalte im direkten Kontakt mit Tieren zu erarbeiten, hat sich seit Einführung der Zooschule 1991 beinahe verdoppelt. Auch die Gesamtbesucherzahl steigerte sich seit der Premiere des Programms vor zehn Jahren kontinuierlich mit anfangs 2615 bis zum aktuellen Erhebungszeitraumsende auf 4375 Personen pro Jahr. Das Gros bilden dabei die Unter-Achtzehnjährigen mit insgesamt 3150 Besucherinnen und Besucher. Allerdings ist auch über die Jahre hinweg mehr als ein Drittel Erwachsene zu verzeichnen, die sich zur privaten Fortbildung innerhalb des Angebots engagieren. Die fortlaufenden Erhebungen zeigen, dass die Zooschule auch überregional an Attraktivität gewinnt. Immer mehr Schulgruppen und Privatpersonen aus den umliegenden Landkreisen nehmen das Angebot des Zoo Vivarium in Anspruch. Die Idee, die hinter dem Konzept Zooschule steht, sieht vor, durch auf die jeweiligen Klassenstufen und den die damit zusammenhängenden Kenntnisse abgestimmte Lehreinheiten das Wissen junger Menschen über die exotische, aber auch heimische Fauna zu vergrößern. Das unmittelbare Erfahren der unterschiedlichen Tierarten in Terrarien, Aquarien oder Gehegen durch ihre spezifischen Gerüche oder typischen Geräuschen, aber auch der intensive Tierkontakt wird damit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem unterhaltsamen und wissensvermittelndem Erlebnis. Dabei liegt der Fokus auf dem direkten Unter-die-Lupe-Nehmen der Lebewesen und ihres jeweiligen Verhaltens. In themenspezifischen Workshops können sich die Lernenden zudem mit verschiedenen Lebensweisen sowie Verhaltensmerkmalen aus der Tierwelt auseinandersetzen.

Tiergarten Worms 11.02.2015
Esel und Pony AG auf den Spuren von Eisfuchs und Co.
Über die gelungene Zusammenarbeit von Tiergarten, Förderzentrum Worms und Berufsfachschule freuten sich insbesondere die Schüler der Esel und Pony-AG der Geschwister-Scholl-Schule. Sie ließen am vergangenen Mittwoch ausnahmsweise Striegel und Mistgabel liegen und erkundeten unter der Leitung von Tanja Grünwald, die das Projekt „Tiergartenführung rund um den Eisfuchs“ im Rahmen ihres Schulabschlussprojekts initiiert hatte, die Raubtiere des Tiergartens. Eigentlich macht Tanja Grünwald ihren Abschluss ja auf dem Gebiet der „Fremdsprachen und Bürokommunikation“ an der Berufsfachschule Worms. Wolf, Amurkatze, Eisfuchs und Co. traten daher auch eher zufällig in ihr Leben. Ein Büro-Praktikum bei den Freizeitbetrieben Worms habe sie immer mal wieder in den Tierpark geführt und zu ersten Kontakten mit der Tiergartenschule und der Tiergartenpädagogin Sandy Gass geführt. „Mich hat ihre Arbeit richtig begeistert“, verrät Grünwald und so entstand schon bald die Idee zu ihrem Abschlussprojekt, das sie eigenständig planen, durchführen und dokumentieren muss. Als ideal erwies sich die Zusammenarbeit mit der AG des Förderzentrums, denn den Schülern und Schülerinnen ist der Tierpark durch ihre wöchentliche Arbeit mir den Eseln und Ponys bereits bestens vertraut und Tierliebhaber sind sie laut eigenem Bekunden sowieso. Dieses Mal gingen die neun Jungs und Mädels nicht auf direktem Weg zu ihren liebgewonnenen Vierbeinern, sondern sehr gespannt zur Tiergartenschule. Dort erfuhren sie von Grünwald viel Wissenswertes über die Merkmale von Raubtieren und durften unter anderem den Schädel und die Zahnleisten eines Fuchses genauer betrachten, bevor es ins Revier der verschiedenen Raubtiere zum Anschauungsunterricht am „echten“ Tier ging. Gebannt untersuchten die Teenager das Gewölle von Eulen, testeten unterschiedliche Federn auf ihre Geräuschentwicklung und überlegten, wieso die Armurkatze sich ganz leise anschleichen kann. Highlight waren aber klar die Wölfe, die es sich nicht nehmen ließen die Gruppe im kompletten Rudel zu begrüßen und auch der Eisfuchs hat zum allgemeinen Entzücken seinen Mittagsschlaf unterbrochen um die Gruppe genauer zu betrachten. Ganz nebenbei erfuhren die Jungs und Mädels von Grünwald viel über Fell, Lebensraum und Speiseplan der Tiere. Am Ende waren alle Beteiligten begeistert über die Gestaltung des etwas anderen AG-Nachmittags und auch die Pony und Esel waren wieder zufrieden, denn die Jugendlichen ließen es sich trotz eisiger Kälte nicht nehmen doch noch kurz bei ihren Schützlingen vorbeizuschauen.

Tiergarten Nürnberg 11.02.2015
Tiergarten auf der „inviva“
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg ist mit einem Stand der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. auf der Nürnberger Messe „inviva“ 2015 vertreten. Am Stand 12-M-1.1a in Halle 12 können sich Interessierte am Freitag und Samstag, 20. und 21. Februar 2015, über den Tiergarten, die Arbeit des Vereins und die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Tiergarten zu engagieren, informieren. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Tiergartenfreunde erfolgreich auf der Messe für die zweite Lebenshälfte präsent. Auf großes Interesse stieß stets das Angebot, eine Patenschaft für eine Tierart im Tiergarten zu übernehmen. Tierpatinnen und -paten unterstützen die Modernisierung von Gehegen, die Anschaffung medizinischer Geräte oder Maßnahmen zum Artenschutz. Beim jährlichen Patentreffen erhalten sie eine besondere Führung im Tiergarten.

Zoo Basel 11.02.2015
Fische beim Tierarzt
Von den rund 5000 Wassertieren im Vivarium im Zoo Basel wird selten eines krank. Dafür, dass sich Fische und andere Wassertiere wohl fühlen, sind im Vivarium im Zoo Basel täglich vier Tierpflegerinnen und Tierpfleger besorgt. Sie prüfen die Wasserqualität, Einrichtung, Strömung und viele andere Parameter laufend und erkennen sofort, wenn es einem Fisch nicht gut geht und der Tierarzt kommen muss. Männlich oder weiblich, eine schwierige Frage – Bei vielen Tieren sind die sichtbaren Geschlechtsmerkmale undeutlich oder gar nicht ausgebildet. Um Männchen oder Weibchen voneinander zu unterscheiden, muss man im Zoo Basel deshalb bei einigen Reptilien und Fischen zur Sonde oder zum Endoskop greifen. Bei Vögeln ist eine Blut- oder Federprobe die Methode der Wahl.

Zoo Landau in der Pfalz 10.02.2015
„40 Jahre Partnerschaft in Landau“
Am 4. Februar 2015 wurde das neue Jahresprogramm des Zoo Landau in der Pfalz im Rahmen eines Pressegesprächs in der Zooschule der Öffentlichkeit vorgestellt. „40 Jahre Partnerschaft in Landau: Zoofreundeskreis, Zoo & Zooschule“ lautet das gemeinsame Motto in diesem Jahr anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V..Zoodezernent und Beigeordneter Rudi Klemm begrüßte die Anwesenden und freute sich über die große Resonanz bei den Vertretern der Medien. Lobend hob er das erfolgreiche „Vierergespann“ aus Zoo, Zooschule, Zoofreundeskreis und Deutscher Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) hervor, welches erneut das Jahresprogramm gemeinsam stemmt. „Nur wenn alle, so wie hier für den Zoo Landau, an einem Strang ziehen, kann so etwas gelingen! Und bei dem neuen umfangreichen Programm ist auch wirklich wieder für jeden etwas dabei!“ betonte Klemm. Einleitend dankte auch Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel seinem kleinen, aber umso stärker engagierten Mitarbeiterteam, sowie Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein, dem Freundeskreis, vertreten durch den Stellvertretenden Vorsitzenden Sanitätsrat Dr. Helmuth Back und Peter Buchert, dem Präsidenten der DGHT, der ebenfalls zu den langjährigen Kooperationspartnern des Zoos gehört. Dr. Gudrun Hollstein präsentierte das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Zooschule und rückte zwei Veranstaltungen, die im Kontext mit der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ stehen, besonders in den Fokus. Am 27. und 28. Mai lädt die Zooschule Landau zu den ersten „Zoo-Jugendspielen“ ein. Viertklässler aus Grundschulen aus Landau und der Umgebung werden ihr Wissen zum Thema Bedeutung, Bedrohung und Schutz der Artenvielfalt testen und können Preise gewinnen. Ziel ist es bei diesem Projekt, jährlich einen Jahrgang junger Schüler zu motivieren, sich mit einem weltweiten Schlüsselproblem intensiv zu befassen und außerdem auf die wichtige Rolle der wissenschaftlich geführten Zoos im weltweiten Artenschutz aufmerksam zu machen. Frau Staatsministerin Ulrike Höfken (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) ist Schirmherrin der Veranstaltung und wird diese am 27. Mai im Zoo Landau eröffnen. Das zweite wichtige Projekt im Kontext der UN-Dekade ist der „deutsch-französische Familientag zur Artenvielfalt“, der am 13. Juni von der Zooschule organisiert wird. Die Themen Umwelt- und Artenschutz sind natürlich auch im regulären Zooschulangebot, den Führungen für alle Schul- und Altersklassen, dem Kindergeburtstags- und Ferienprogramm der Zooschule im Fokus. Neu im Programm der Zooschule ist in diesem Jahr die Unterrichtseinheit „Hüpfweltmeister mit Babybeutel“ die speziell, aber nicht nur, für das „Grüne Klassenzimmer“ auf der Landesgartenschau und die Klassenstufen zwei bis vier entwickelt wurde. Anschauungsobjekt werden auf der Landesgartenschau einige Bennettkängurus aus dem Zoobestand sein, für die ein Schaugehege errichtet wird. Ebenfalls im Grünen Klassenzimmer wird die Zooschule für die Jahrgangsstufen vier und fünf die Einheit „Alles nur geklaut? – Das lernt die Technik von der Natur“ zum Thema Bionik unterrichten. Ebenfalls neu im Programm der Zooschule ist außerdem die „Sprachförderung für KITA-Kinder“, ein kostenfreies Angebot, das wie auch ein Outdoor-Camp für Jugendliche, vom Rotary Club Landau gesponsert wird. Weiter fest im Programm der Zooschule verankert sind die abendlichen Zooführungen für Kinder und Familien, die inklusiven Abenteuer-Nachtlager, die Kinder-Uni, die „Traumnacht im Zoo“ als exklusiver Abend für schwer kranke und behinderte Kinder, die Waldgeisternacht und das gemeinsam mit dem „Forum Demenz“ ins Leben gerufene Projekt „Demenzkranke Menschen und ihre Begleiter erleben Tiere im Zoo“. Frau Dr. Hollstein bedankte sich herzlich bei der Zooverwaltung und dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens für die Unterstützung der Zooschulaktivitäten. Sanitätsrat Dr. Helmuth Back hob im Jahresprogramm vor allem die Termine, die mit dem 40jährigen Jubiläum des Vereins in Zusammenhang stehen, hervor. So gibt es zum Auftakt des Jahresprogramms am 1. März sowie am 12. Juli eine Zooführung mit Geschäftsführer Gerhard Blumer, der über den Werdegang des Zoos und die Unterstützung des Fördervereins berichten wird. Speziell für Mitglieder des Freundeskreises wird es ein großes Sommerfest im September geben, außerdem einen Festakt im Alten Kaufhaus und die Enthüllung eines Gedenksteins für den Gründer des Freundeskreises und langjährigen Vorsitzenden und ehemaligen Zoodirektor Dr. Rudolf Spengler. Der Freundeskreis organisiert eine Tagesfahrt in den Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart sowie eine Mehrtagesfahrt nach Amsterdam, bei der auch ein Zoobesuch nicht fehlen darf. Zu den Bauaktivitäten, die in diesem Jahr vom Freundeskreis gefördert werden zählen der Neubau des Streichelzoos im Stil eines rheinland-pfälzischen Bauernhofs und Umbau und Erweiterung der Waldhundanlage. DGHT-Präsident Peter Buchert bezeichnete die Aktivitäten der DGHT im Zoo Landau als „ein Mosaiksteinchen des großen Ganzen“. Doch ist die langjährige gute Kooperation mit der DGHT ein wichtiger Teil, so wird u.a. über die vierteljährlich im Zoo Landau stattfindenden Amphibien- und Reptilienstammtische und die regelmäßigen Sachkundeschulungen für private Schildkrötenhalter wichtiges Tier- aber auch Tierschutzwissen vermittelt. Jährlich kürt die DGHT das Amphib oder Reptil des Jahres, um eine Tierart und deren Bedrohung ins Blickfeld der Allgemeinheit zu rücken. Im Jahr 2015 ist es die Europäische Sumpfschildkröte, und die Öffentlichkeitskampagne wird vom Zoo Landau unterstützt. Zoodirektor Dr. Heckel schloss mit einem Dank auch an den Stadtrat der Stadt Landau, da es eine große Leistung sei, dass die Stadt den Zoo weit über ein Jahrhundert fördert und trägt.

Tiergarten Nürnberg 10.02.2015
Fasching im Tiergarten
Der Fasching hält auch im Tiergarten der Stadt Nürnberg Einzug. Alle kostümierten Kinder und Jugendlichen bis 13 Jahre, die zum Beispiel als Affen, Löwen, Tiger oder als Roboter Nao aus dem Bionicum verkleidet sind, erhalten am Rosenmontag und Faschingsdienstag, 16. und 17. Februar 2015, freien Eintritt in den Tiergarten. Gemäß Benutzungssatzung dürfen Kinder unter 14 Jahren nicht allein in den Tiergarten, sondern müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Die Begleitperson muss den regulären Eintritt bezahlen.

Zoo Neunkirchen 10.02.2015
Dünn wie ein Streichholz – Erstmals seltener Nachwuchs bei den Smaragd-Langschwanzeidechsen im Neunkircher Zoo
Wenn die Tierpfleger im Neunkircher Zoo von den Smaragd-Langschwanzeidechsen sprechen, verwenden sie meist zur Vereinfachung nur die Abkürzung LSE. Noch länger als der Name dieser smaragdgrünen Eidechsenart ist ihr Schwanz, der fast fünfmal länger werden kann wie der Körper. Der Neunkircher Zoo ist eine von nur zwei öffentlichen zoologischen Einrichtungen unter den Mitgliedszoos im europäischen Zoo- und Aquarienverband (EAZA), die diese ursprünglich aus den Busch- und Graslandschaften der Inseln des nördlichen und zentralen Ryukyu-Archipels (Okinawa-, Amami- und Tokara-Gruppe) stammenden attraktiven und interessanten Reptilien zeigen. Die bis zu 30 cm langen Smaragd-Langschwanzeidechsen werden erst seit knapp über einem Jahr im Neunkircher Zoo gehalten und stammen aus der verantwortungsvollen saarländischen Privatzucht von Patrick Schönecker, der zur Leitung der Regionalgruppe Saar-Pfalz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) gehört. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres wurden im Neunkircher Zoo schließlich zwei befruchtete Eier in der Größe eines sehr bekannten kleinen Lutschdragées im Terrarium der mittlerweile erwachsenen Eidechsen gelegt. Aus diesen Eiern schlüpften Ende Januar nach 41 und 42 Tagen bei 28 Grad Celsius im Brutapparat zwei Jungtiere mit nur etwa 2,5 cm Körperlänge und einem Gewicht von unter einem halben Gramm. Damit gelang dem Neunkircher Zoo wohl die deutsche Zoo-Erstzucht. Schon kurz nach dem Schlupf begannen die Zwerge sich direkt von Fruchtfliegen, weißen Asseln und anderen angebotenen kleinen Insekten zu ernähren. Zur weiteren Aufzucht befinden sich die beiden wertvollen Nachzuchten allerdings derzeit noch hinter den Zookulissen. Die ebenso sehr aktiven erwachsenen Elterntiere sind aber weiterhin in einer vierköpfigen Gruppe in der Kleinen Tropenhalle im Affenhaus zu beobachten.

Tiergarten Nürnberg 09.02.2015
Eisbärin Flocke ist Mutter
Flocke ist Mutter: Die im Tiergarten der Stadt Nürnberg geborene und aufgewachsene Eisbärin Flocke hat in ihrem jetzigen Zoo Marineland in Antibes (Frankreich) am 26. November 2014 Nachwuchs zur Welt gebracht. Flocke, die 2008 als Handaufzucht einen wahren Medienhype auslöste, zieht ihr mit Rasputin gezeugtes Junges „aufmerksam und liebevoll“ auf, wie die Verantwortlichen von Antibes mitteilen. Flocke ist am 11. Dezember 2007 in Nürnberg geboren. Ihre Eltern sind die beiden Nürnberger Eisbären Vera und Felix. Flocke musste ab dem 8. Januar 2008 von Pflegerinnen und Pflegern betreut werden, da ihre Mutter Vera bei der Aufzucht gestört wurde. Das große Medieninteresse an Flocke bescherte dem Tiergarten Nürnberg einen Besucherrekord und das Jahr 2008 ging als „Flockejahr“ in die Zoogeschichte ein. Auch Vera zieht seit dem 21. November 2014 wieder Nachwuchs auf. Mit Flockes Verhalten als Mutter zeigt sich, dass eine behutsame Handaufzucht nicht zu Verhaltensdefiziten führen muss. Der Tiergarten Nürnberg hat bei Flocke – wie bei anderen Tierarten auch – mit Spiegeln gearbeitet, damit der junge Eisbär einen Artgenossen sieht. Die menschliche Zuwendung wurde so dosiert, dass einerseits die nötige Geborgenheit für das Jungtier gegeben war, andererseits aber eine Fehlprägung auf den Menschen vermieden wurde. Sowohl die frühzeitige Vergesellschaftung mit dem gleichaltrigen Eisbären Rasputin nach schon einem Jahr als auch die Abgabe des Paars an den Zoo von Antibes an der Côte d’Azur am 23. April 2010 im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sieht der Tiergarten somit als durchaus gelungen.

Zoo Heideberg, 06.02.2015
Der Neue im Zoo Heidelberg trägt Bart – Kann Tigerkater Tebo bei der Sumatratigerin Tila damit punkten?
Jede Katze hat ihren eigenen Charakter. Das ist bei den Großkatzen nicht anders. Bei der Vergesellschaftung mit Artgenossen gilt es daher, mit viel Sorgfalt den passenden Partner auszuwählen. Der Zoo Heidelberg stellt sich dieser Aufgabe im Rahmen unterschiedlicher Zuchtprogramme zum Erhalt bedrohter Tierarten und hat bereits zahlreiche Erfolge zu verzeichnen. Speziell bei den Sumatratigern zeigte sich nun, dass trotz passender genetischer Voraussetzungen die Chemie zwischen den Großkatzen stimmen muss. Die anfänglich gute Beziehung zwischen Tigerkater Asim und der sechs Monate jüngeren Tigerin Tila war nur von kurzer Dauer. Die junge Tigerkatze war häufig in Spiellaune und forderte Asim heraus. Nachdem der Kater ihr mehrmals deutlich zeigte, dass er dazu nicht bereit sei, entwickelte Tila eine entsprechende Scheu vor ihm und Asim erkannte sie nicht als ebenbürtige Partnerin. „Mit der Entscheidung, beide endgültig voneinander zu trennen, taten wir uns nicht leicht.“ berichtet Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. „Allerdings hatten wir die Befürchtung, dass es bei weiteren Auseinandersetzungen zu Verletzungen kommen könnte. Die beiden harmonierten einfach nicht optimal miteinander.“ Letztlich wurde auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entschieden, den Kater mit einem anderen Zoo zu tauschen. In Ebeltoft wartete eine Tigerdame ebenfalls auf einen geeigneten Partner und Asim wurde als passendes Pendant ausgewählt. Nach ersten Rückmeldungen aus Dänemark war es Liebe auf den ersten Blick, sodass man die beiden schon nach kurzer Zeit zusammen ließ und es bereits zu einer ersten Paarung kam. Als neuer Partner für Tila in Heidelberg wurde der sechsjährige Tebo, ein stattlicher Sumatratiger mit ausgeprägtem Backenbart, aus dem Zoo in Wroclaw/Polen ausgewählt. So ergab es sich, dass bereits 10 Tage nach dem Auszug von Asim der Neue ins Raubtierrevier einzog. Am letzten Wochenende konnte der 2009 im Naturzoo Rheine geborene Sumatratiger zunächst den Innenbereich der Tigeranlage in Ruhe in Augenschein nehmen. Dazu war das Raubtierhaus vorübergehend für Besucher geschlossen. Sobald sich Tebo mit der Anlage und vor allem mit den Tierpflegern vertraut gemacht hat, wird er auch in der Außenanlage zu sehen sein. Obwohl Tila beim ersten Blick auf den Kater mit Fauchen reagierte, zeigte sie sich neugierig auf den neuen Mitbewohner. Im Rahmen der Annäherung werden die beiden in den getrennten Gehegebereichen zunächst die Möglichkeit haben, sich durch das sogenannte „Kontaktgitter“ zu beschnuppern. Sobald erkennbar ist, dass beide Interesse aneinander zeigen, steht eine erste Zusammenführung an. „Wir werden beiden ausreichend Zeit geben, sich aus der Ferne zu beobachten und hoffen, dass sich eine fruchtbare Beziehung zwischen beiden entwickelt.“ so Reichler. Die Kuratorin verweist darauf, dass die Tiere in der Wildnis typische Einzelgänger sind, die sich häufig nur zur Paarungszeit treffen und daher die Vergesellschaftung besonders behutsam erfolgen muss. „Natürlich wünschen wir uns gemeinsam mit dem EEP gesunden Nachwuchs und freuen uns, wenn der Funke überspringt.“ Bleibt nur zu hoffen, dass der aktuelle Barttrend auch bei der Tigerdame Tila gut ankommt.

Zoo Duisburg, 06.02.2015
Besuchen Sie die Vorbilder tierischer Zeichentrickhelden!
Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber. Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er auf dem Bauernhof der Eltern antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke Mäuse und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten ausdehnten. Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende Bären, stolze Löwen, scheue Rehe … die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die Charakterzüge, für die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten übertrieben dar – der Spaß ist garantiert. Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur überein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder müsste KING JULIEN aus den „Madagaskar“-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Probieren Bären es immer mit Gemütlichkeit, wie BALU uns vorsingt? Oder findet man dicke Freunde wie das Erdmännchen TIMON und das Warzenschwein PUMBA auch in der afrikanischen Natur? Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der Themenführung „Tierische Zeichentrickhelden“ am Sonntag, den 22.02.2015 um 12:00 und 14:00 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Die Führung ist kostenlos – lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Verbindliche Anmeldungen werden bis Donnerstag, den 19.02.2015, 12:00 Uhr unter der E-Mail-Adresse ServiceBuero@zoo-duisburg.de mit dem Stichwort „Zeichentrickhelden“ gerne entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 20 Personen begrenzt. Dass Walt Disney sich vorwiegend mit tierischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt hat, liegt übrigens nicht nur daran, dass man sie besonders niedlich oder witzig darstellen kann. Ein wichtiges Anliegen war für ihn auch immer, die Natur in all ihrer Vielfalt zu bewahren.

Zoo Berlin, 06.02.2015
Monkey World wird Riekes neues Zuhause: Orang-Utan-Mädchen Rieke bekommt in England einen Spielgefährten
Am 12. Januar 2015 ist im Zoo Berlin das kleine Orang-Utan-Mädchen Rieke geboren. Da Mutter Djasinga (11 Jahre) das Jungtier nicht annimmt, wird Rieke von einem Tierpfleger-Team mit der Flasche aufgezogen. Rieke entwickelt sich sehr gut und hat seit ihrer Geburt schon mehr als 400 g zugenommen, so dass sie jetzt stolze 2.290 g wiegt. Ab diesem Samstag wird Rieke täglich ab 13 Uhr in der Futterküche des Affenhauses öffentlich versorgt. Je nach Tagesrhythmus des Orang-Utan-Babys kann die Uhrzeit etwas variieren, da Rieke für ihren öffentlichen Auftritt nicht extra aufgeweckt wird. Das Orang-Utan-Baby wird gewogen, bekommt die Milchflasche und wird gewickelt. Gemeinsam mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans in Karlsruhe, Dr. Clemens Becker, hat das Team des Berliner Zoos entschieden, dass Rieke so schnell wie möglich ins englische Ape Rescue Center Monkey World reist. In Monkey World bekommt Rieke einen Spielgefährten. Der fünf Monate alte Sumatra-Orang-Utan Bulu Mata lebt seit Dezember 2014 in Monkey World. Er wurde am 4. September 2014 im Zoo Budapest geboren. Kurz nach der Geburt verstarb seine Mutter, so dass Bulu Mata ebenfalls mit der Hand aufgezogen werden musste. In Monkey World leben die meisten Orang-Utans. Der Zoo gilt als die Kinderkrippe für verwaiste Orang-Utans. Zoologische Einrichtungen, die am EEP teilnehmen und in denen Orang-Utans zur Welt kommen, die nicht von ihrer Mutter akzeptiert werden oder als Waisenkinder aufwachsen, können ihre Orang Utans in Monkey World von erfahrenen Ammen und Pflegern aufziehen lassen. Aktuell leben 17 Borneo und Sumatra-Orang-Utans in drei Gruppen in Monkey World zusammen. Die jüngsten Tiere stammen aus Basel, Moskau, Paris und Budapest. Außer dem Spielgefährten kann sich Rieke auf eine Orang-Utan-Dame, die als Amme bei der Aufzucht von Orang-Utan-Babys hilft, freuen. Die Amme trägt die Babys wie eine Mutter am Körper und gibt sie nur ab, wenn der Nachwuchs Nahrung braucht. Wann Rieke umziehen wird, steht noch nicht fest. Im Moment werden alle Umzugspapiere zusammengestellt und der Transport vorbereitet. Der Zoo wird höchstwahrscheinlich im PKW durch den Eurotunnel das Orang-Mädchen auf die Insel bringen. „Rieke ist uns in den vergangenen Wochen sehr ans Herz gewachsen. Natürlich fällt es uns schwer, das Tier abzugeben. In Monkey World bekommt Rieke ein artgerechtes Leben unter Artgenossen – das können wir ihr hier leider nicht bieten. Monkey World hat sich auf die Handaufzucht von Orang Utans spezialisiert. Die Kollegen sind erfahren und haben sogar zwei Orang-Utan-Ammen. Dazu erhält Rieke noch einen Spielkameraden, der etwa im gleichen Alter wie sie ist. Eine bessere Lösung können wir uns für die kleine Rieke nicht vorstellen, “ so Zoodirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. „Auch wenn es schwer fällt, Rieke nach so intensiver gemeinsamer Zeit abzugeben, ist es die beste Lösung für das kleine Orang-Utan-Mädchen. Vermissen werden wir sie natürlich trotzdem“ gibt Tierpfleger Ruben Gralki zu.

Zooschule Heidelberg, 06.02.2015
Zoo-Karneval am Rosenmontag und extra wilde Workshops für Kids und Teens – die Heidelberger Zooschule macht in den Faschingsferien tierisch was los!
Schillernd wie ein Pfau, bunt wie ein Schmetterling – am Rosenmontag, den 16. Februar von 14 bis 17 Uhr gibt es wieder den farbenfrohen Karneval für Mini-Narren und Zoo-Fans von fünf bis zwölf Jahren. Zum Ende der Woche hin finden außerdem noch zwei ganztägige Workshops statt zu Raubtieren (DO 19.2.) und Affen (FR 20.2.). So kommen junge Tierfreunde in punkto Spass und Abenteuer garantiert voll auf ihre Kosten! Ob sich die frechen Waschbären wohl just für die Fastnacht verkleidet haben? Mit ihren lustigen Ringelschwänzen und den Augenmasken sehen sie richtig verwegen aus – sicher ein Anreiz für alle Kinder, am Rosenmontag ebenfalls geschminkt und kostümiert zum Zoo-Karneval zu erscheinen! Ob Pelz oder Schuppenpanzer, Federn oder Stachelkleid – eine schier unglaubliche Vielfalt an Mustern, Formen und Farben hat die Fauna zu bieten. Doch was haben die Streifen des Zebrafells für einen Sinn, warum trägt der Hirsch ein Geweih und ärgert sich das Chamäleon tatsächlich blau und grün? Gemeinsam mit den Zoorangern gehen die Kinder vielen spannenden und witzigen Fragen nach, bei denen sich alles um die Kostüme der Tiere dreht. Neben Tier-Parade und –Pantomime ist auch eine sogenannte Streufütterung geplant, bei der die Kinder einigen Vierbeinern gesunde Leckerlis zuwerfen dürfen. Auf jeden Fall erwartet die Jungen und Mädchen ein „tierisch“ amüsanter und abwechslungsreicher Nachmittag! Und wer ist neugierig auf den Dschungel und seine Bewohner? Nach Aschermittwoch geht die Woche besonders spannend weiter, denn dann bietet die Zooschule gleich zwei Termine für Workshops an: Jeweils von 9:30 bis 16:30 Uhr gehen die Kinder gemeinsam mit den Zoorangern exotischen Tieren auf die Spur. Ein leckeres warmes Mittagessen ist natürlich inklusive. Beim Raubtier-Workshop am Donnerstag, den 19.2. wird’s gefährlich, denn dann dreht sich einen ganzen Tag lang alles um „Tiger, Löwe & Co“. Auf höchst anschauliche Weise lernen die Teilnehmer verschiedene Merkmale eines Raubtiers kennen, so etwa das typische Gebiss mit Brechschere: Wer traut sich, seine Hand einmal zwischen die Kiefer eines Bären zu schieben? In der Zooschule ist diese Mutprobe durchaus möglich – wenn auch ohne gesundheitliches Risiko, da hier nur ein echter Schädel zum Anfassen angeboten wird… Wieso wohnen auch die possierlichen Erdmännchen im Raubtierhaus und was hat es eigentlich mit der Löwenmähne auf sich? So manches wilde Rätsel will gelöst werden – und am Ende des aufregenden Tages kann sich jeder sein eigenes, selbstgebasteltes Raubtier mit nach Hause nehmen. Auch der Affen-Workshop am Freitag, den 20.2. gleicht einem spannenden Trip in den Urwald. Hierbei erfahren kleine Entdecker jede Menge Wissenswertes über unsere nächsten Verwandten. Eine echte Persönlichkeit ist zum Beispiel Uijan, der pfeifende Orang-Utan, den die Kinder gut kennenlernen werden. So geht es zum Beispiel um die Besonderheit seines schönen roten Fells: An den dichten, drahtigen Haarsträhnen perlen Wassertropfen einfach ab, sodass er und seinesgleichen nicht nur im Regenwald, sondern natürlich auch in unseren Breiten optimal vor Wind und Wetter geschützt sind. Von den vielen kleinen und großen Affenarten, die im Heidelberger Zoo leben, sind die meisten in ihrer ursprünglichen Heimat leider stark gefährdet. Dazu gehören etwa die Goldgelben Löwenäffchen, die hübschen Roloway-Meerkatzen oder auch die imposanten Gorillas. Der Workshop macht nicht nur die Hintergründe dieser Bedrohung deutlich, wie etwa Bejagung oder Abholzung des Regenwaldes, sondern er zeigt den Kindern auch Möglichkeiten auf, wie sie selbst für den Schutz der intelligenten Tiere aktiv werden können. Zoo-Karneval für Kinder/Jugendliche von 5 – 12 Jahren: Rosenmontag, 16.02.2015 von 14–17 Uhr. Die Tickets kosten jeweils € 15,- und sind im Vorverkauf an der Zookasse erhältlich. Der Eintritt ist in dieser Gebühr bereits enthalten. Tiger, Löwe & Co – Raubtier-Workshop für Kinder ab 6 Jahren/Jugendliche: Do, 19.2.2015 von 9:30–16:30 Uhr. Schimpanse, Gorilla & Co – Affen-Workshop für Kinder ab 6 Jahren/Jugendliche: Fr, 20.2.2015 von 9:30–16:30 Uhr. Auch für die Workshops gibt es Tickets im Vorverkauf an der Zookasse. Die Kosten pro Teilnehmer betragen € 50,- inkl. Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt). Weitere Infos unter 06221-3955713 (tel. Sprechstunden Mo 13 – 16 Uhr; Di + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder unter info@zooschule-heidelberg.de

Zoo Duisburg, 05.02.2015
„Tierische“ Kälte im Zoo
Muss der Zoo Vorkehrungen für seine Tiere treffen, wenn es draußen so knackig kalt ist? Das dürften sich derzeit viele interessierte Bürger fragen. Könnten Sie es, würden sich Eisfuchs, Trampeltier oder Schnee-Eule über die Eiseskälte kaputt lachen. Genauso wie die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe sind sie in ihren natürlichen Habitaten kalte Temperaturen gewöhnt und haben rechtzeitig vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vorgesorgt. Bei der jetzigen Kälte „drehen“ diese Arten so richtig „auf“ und erfreuen die Besucher mit großer Aktivität. Exoten wie Zebra, Nashorn, Gorilla & Co. erhalten auch im Winter und bei Schnee ausreichend Auslauf und nutzen diesen auch. Schließlich wartet auch die afrikanische Heimat durchaus mit Eis und Frost auf. Manchmal bleiben aber besondere Vorbereitungen seitens der Zooverantwortlichen nicht aus. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskühlen als große. So freuen sich die Erdmännchen und Zebramangusten ganz besonders über Heizlampen und wohlige Unterstände auf der Anlage, die sie nach längeren Ausflügen in der Kälte jederzeit aufsuchen können, um sich zu wärmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer Kälte nicht allzu lange ausgesetzt werden dürfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre Schützlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen. Aufpassen müssen die Pfleger und Handwerker auch, ob die mit Wassergeflügel besetzten Teiche drohen zuzufrieren. Deshalb laufen die Teichsprudler im Zoo derzeit auf Hochtouren. Jedenfalls lohnt sich auch in der kalten Jahreszeit der Besuch im Zoo; er ist mitnichten leer! Kälteresistente Arten sind ohnehin ganzjährig auf den Anlagen zu sehen und empfindlichere Tierarten begeistern die Besucher in wohlig-temperierten Warmhäusern, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger Kälte bieten, um sich hierbei aufzuwärmen und die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.

Zoo Krefeld, 05.02.2015
Tierpfleger im Zoo Krefeld ziehen verstoßenes Parma-Känguru-Jungtier auf – Känguru-Baby „Norman“ ist ein Flaschenkind
Im Krefelder Zoo ziehen die Tierpfleger Yvonne Wicht und Ronald Melcher ein Parma-Känguru-Jungtier, dem sie den Namen „Norman“ gegeben haben, mit der Flasche auf. Das Jungtier wurde von seiner Mutter verstoßen, die gesundheitliche Probleme hatte. Obwohl Norman zu diesem Zeitpunkt schon relativ weit entwickelt war, konnte er noch nicht selbstständig überleben. Deshalb versuchte er, in den Beutel eines anderen Muttertieres zu klettern. Hätte er Erfolg gehabt, wäre das Leben des anderen, noch jüngeren Jungtieres gefährdet gewesen. Sechs Mal täglich füttern die erfahrenen Tierpfleger das bereits 900 Gramm schwere Baby mit spezieller australischer Aufzuchtmilch für Kängurus. So nimmt es täglich zwischen 20 und 30 Gramm zu und hat seit dem 7. Januar stolze 420 Gramm zugelegt. Norman ist fit und hat bereits begonnen, zusätzlich feste Nahrung aufzunehmen. Erwachsene Parma-Wallabys ernähren sich hauptsächlich von Gras. Norman wurde wohl circa Mitte September geboren. Das Geburtsdatum ist bei Kängurus nur exakt bestimmbar, wenn der Geburtsvorgang beobachtet wird. Babys wandern bei der Geburt nach einer einmonatigen Tragzeit mit Hilfe der Mutter in den Beutel. Hier saugen sie sich fest an eine Milchzitze an und schließen ihre Entwicklung ab. Erst nach etwa fünf bis sieben Monaten verlassen sie den Beutel der Mutter. In rund zwei Wochen werden die Tierpfleger mit der Milchentwöhnung beginnen. Diese Phase wird dann noch mal rund zwei Wochen dauern, bis Norman keine menschliche Hilfe mehr braucht und zu seinen Artgenossen zurückkehren kann. Tagsüber ist Baby Norman in einer Box im Kängurustall oder wird von den Tierpflegern in einem Stoffbeutel auf dem Bauch herumgetragen. Nachts nimmt Yvonne Wicht ihren Schützling mit zu sich nach Hause. Dort bekommt er gegen Mitternacht seine letzte Mahlzeit, bevor er schläft. In der Aufzucht von Kängurus hat der Zoo Krefeld viel Erfahrung. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen promovierte über Verhalten und Fortpflanzungsbiologie von Parma-Wallabys. Zudem wurden im Jahr 2002 zwei Graue-Riesenkänguru-Jungtiere von Hand aufgezogen, nach einem Angriff einer freigelassenen Gepardin, bei dem zahlreiche Kängurus zu Tode kamen. Auch Pflegerin Yvonne Wicht war damals an der Aufzucht beteiligt. „Leider war das kleine Weibchen, um das ich mich damals gekümmert habe, zu schwach und überlebte nicht lange“, so Wicht. Jungtier „Lismore“ hingegen war schon älter und kräftiger und wuchs bei ihrer Kollegin auf. Parma-Kängurus leben in Laub-Mischwäldern (Eukalyptuswäldern) an der Ostküste Australiens. Die Art galt schon als ausgestorben, ehe sie 1966 auf einer Insel vor Neuseeland wiederentdeckt wurde. Dort war sie im 18. Jahrhundert ausgewildert worden. Einige Jahre später entdeckte man weitere Restpopulationen an Australiens Ostküste. Sie vermehrten sich gut und sind inzwischen nicht mehr bedroht. Im Zoo Krefeld gibt es derzeit sieben Tiere dieser Art, sie teilen das Gehege mit neun Grauen Riesenkängurus.

Zoo Krefeld, 05.02.2015
Zoo Krefeld: Mini-Club startet im März wieder sonntags – Eltern mit Kind von vier bis sechs Jahren sollten sich jetzt anmelden
Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren können demnächst wieder sonntags im Mini-Club den Zoo Krefeld entdecken. Mit der Veranstaltung des Mini-Clubs am Sonntagvormittag spricht der Zoo besonders die Bedürfnisse der Familien an. Der Frühjahrsblock startet am 1. März und findet an den darauffolgenden Sonntagen 8., 15. und 22. März immer von 10.30 bis 12 Uhr statt. Die Kinder lernen folgende Themen in altersgerechter Form kennen: Leben der Tiere, Jungtiere und Familien im Tierreich, Eierleger sowie Pelz und Federschmuck. Die Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden, da der Zooführer nicht die Aufsichtspflicht wahrnehmen kann. Die Kosten liegen bei 70 Euro für ein Kind und einen Erwachsenen inklusive Eintritt. Jahreskarten werden angerechnet. Eine Anmeldung ist möglich montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr unter Telefon 02151 955213. Im Herbst startet am 6. September um 10.30 Uhr ein zweiter Kurs mit anderen Themen. Er wird an den Sonntagen 13., 20. und 27. September zur gleichen Zeit fortgesetzt.

Zoo Leipzig, 05.02.2015
Zoo Leipzig in Umweltallianz aufgenommen – Klimasystem in Gondwanaland flexibilisiert
Der Zoo Leipzig ist ab sofort Mitglied der Umweltallianz Sachsen. Im Rahmen der 9. Sächsischen Umweltkonferenz hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold heute eine entsprechende Urkunde aus den Händen von Herbert Wolff, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, entgegengenommen. Die Umweltallianz ist ein freiwilliges Bündnis zwischen der sächsischen Staatsregierung und der sächsischen Wirtschaft, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die regionale Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. „Wir verwirklichen seit nunmehr 15 Jahren den Zoo der Zukunft. Es gehört zu unserem Selbstverständnis und unserem Anspruch, auch den Umweltschutz zu forcieren“, begründet Prof. Junhold die Entscheidung des Zoos, der Umweltallianz beizutreten. Bis zum Jahr 2020 will der Zoo klimaneutral agieren. Dies soll durch die Reduktion des Ressourcenverbrauchs sowie den Ausgleich durch die vermehrte Unterstützung von Aufforstungsprojekten gelingen. Im Jahr 2013 wurde im Zoo Leipzig begonnen, ein Umweltmanagementsystem zu installieren, das bereits erste Erfolge vorzuweisen hat. So gelang im Herbst 2014 die erfolgreiche Begutachtung nach der europäischen EMAS-Verordnung (Öko-Audit), das als anspruchsvollstes europäisches Siegel im Bereich Umweltmanagement gilt. Der Zoo Leipzig ist der einzige deutsche Zoo, der entsprechend geprüft ist. Erste Maßnahmen umfassen den Austausch konventioneller Leuchtmittel gegen LED-Lampen, die vollständige Umstellung auf Ökostrom sowie die Flexibilisierung der Klimasteuerung in Gondwanaland. In der Tropenhalle wurde auf der Grundlage der Erfahrungswerte der Vorjahre sowie den Ansprüchen der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten eine dynamische Heiz- und Lüftungsregelung eingestellt, die neben Jahreszeiten auch aktuelle Wetterumstände berücksichtigt und ausgleicht. Dies hat zusammen mit und begünstigt durch den milden Winter im Jahr 2014 zu Einsparungen von ca. 4,4 Mio. Kilowattstunden Wärme (-27%), 1,5 Mio. kWh Strom (-17%) sowie die Senkung des Wasserverbrauchs um etwa 20.000 m³ (-16%) geführt. „Uns ist bewusst, dass die Einsparungen durch die Witterung begünstigt sind, dennoch ist ein beachtlicher Teil auf die Umstellung der Gebäudeleittechnik zurückzuführen“, schätzt Prof. Junhold ein.

Wildpark Lüneburger Heide, 05.02.2015
Erfolg für Wildpark-Falkner: Schwer verletzter Uhu fliegt wieder Auffangstation im Wildpark Lüneburger Heide kümmert sich um verletzte Wildvögel
Auf frei lebende Wildvögel lauern in ihren Revieren auf der täglichen Jagd nach Futter viele Gefahren. Zusammenstöße mit Fahrzeugen – vor allem auf Autobahnen – sowie der Kontakt mit Wild- und Stacheldrahtzäunen werden dabei oftmals zur tödlichen Falle oder führen zu schweren Verletzungen. Die Zahl der Tiere, die durch diese von Menschen gemachten Umwelteinflüsse verenden müssen, ist nicht zu ermitteln. Manche der verletzten Vögel aber haben Glück, wenn aufmerksame Wanderer die Tiere entdecken und in die Auffangstation für verletzte Greifvögel und Eulen in den Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf bringen. Die ersten Ansprechpartner dort sind die drei Falkner Lothar Askani, Elke Siebert und Michael Kirchner. Sobald ein verletzter Vogel im Wildpark ankommt, begutachtet einer der Experten das Tier und stellt die Schwere der Verletzungen fest. So geschehen auch bei einem europäischen Uhu, der Ende November vergangenen Jahres von der Polizei in den Wildpark gebracht wurde. „Das Tier hatte sich in einem Stacheldrahtzaun verfangen und muss schon sehr lange darum gekämpft haben, wieder frei zu kommen“, erinnert sich Elke Siebert. „Die Polizeibeamten mussten den Uhu aus dem Zaun schneiden. Als er bei uns ankam, war noch das Stück Stacheldraht, in dem er hängen geblieben war, um Kopf und beide Schwingen gewickelt.“ Das Tier war sehr schwer verletzt. Ein tiefer Riss in der Mittelarmschwinge hatte Muskeln und Sehnen offen gelegt. „Bei uns bekommt natürlich jeder Vogel eine Chance, aber wir waren sehr skeptisch, ob der Uhu jemals wieder ganz gesund werden würde“, erinnert sich Falkner Michael Kirchner. „Gerade die Flügel sind so ziemlich die wichtigsten, aber zugleich fragilsten Körperteile eines Vogels! Wenn es dort zu dauerhaften Schädigungen kommt, ist der Vogel nicht mehr in der Lage, sich selbst zu ernähren.“ Jetzt, nach mehr als zwei Monaten intensiver Pflege, konnte das Tier nahe Hanstedt wieder ausgewildert werden. „Das ist immer ein ganz besonderer Moment für mich“, erzählt Elke Siebert. „Jeder Vogel, der zum ersten Mal in Freiheit wieder seine Schwingen ausbreitet und aus eigener Kraft davonfliegt, macht mich glücklich.“ In diesem Jahr durfte die Falknerin diesen Glücksmoment schon drei Mal erleben. Neben dem Uhu konnten die Wildpark-Falkner schon einen Waldkauz und eine Schleiereule wieder in die Freiheit entlassen. Bei der Pflege der verletzten Tiere in der Auffangstation müssen die Wildpark-Falkner sehr behutsam sein. Im Gegensatz zu den Vögeln, die ständig im Wildpark leben und ihre spektakulären Flugkünste in der Greifvogel-Flugschau zeigen, dürfen die verletzten Tiere so wenig wie möglich Kontakt zum Menschen haben. „Die Vögel werden bei uns gefüttert, sauber gemacht und die Verletzungen werden versorgt. Nicht mehr und nicht weniger“, berichtet Michael Kirchner. „Nur so können wir sicher stellen, dass die Tiere wieder sehr schnell verwildern und hohe Überlebenschancen haben. Idealerweise werden die Tiere wieder dort frei gelassen, wo sie gefunden wurden. Denn hier hat der Vogel sein angestammtes Revier und findet sich schnell wieder zurecht“, so Kirchner. Wenn das nicht möglich ist, sind die Falkner darum bemüht, ein optimal geeignetes Biotop für die Auswilderung ihrer Schützlinge zu finden. Im Fall des Uhus war das nicht sehr schwierig. „Diese Beutegreifer haben ein großes Beutespektrum“, erklärt Kirchner. Mäuse, Füchse und sogar Rehkitze können Uhus zur Strecke bringen. Die lautlosen Jäger sitzen dabei versteckt in Bäumen, warten geduldig, bis ein Beutetier in der Nähe ist, gleiten dann lautlos an und bringen ihre Beute mit einem überraschenden Angriff zur Strecke. „Diese Verhaltensweise macht es auch nahezu unmöglich, die dämmerungsaktiven Tiere in freier Natur zu beobachten.“ Die Auffangstation für verletzte Eulen und Greifvögel im Wildpark Lüneburger Heide besteht bereits seit 1999. In jedem Jahr werden dort etwa zwischen 50 und 70 Tiere abgegeben – darunter viele Jungvögel, die besonders im Frühjahr bei Sturm aus dem Nest geweht werden und von Wanderern hilflos auf dem Waldboden gefunden werden. „Dann wird es manchmal eng in unseren Volieren“, erzählt Kirchner. „Nach einem heftigen Frühlingssturm kann es schon mal vorkommen, dass sich eine komplette Kinderstube von Waldohreulen dicht gedrängt in der Voliere zusammenkauert.“ Vermutlich hätten die Tiere auch selber in der Natur überlebt, aber, so Kirchner: „Im Zweifel soll man einen hilflosen Wildvogel lieber zu uns bringen, als ihn qualvoll eingehen zu lassen.“ Als Faustregel gilt: Wenn sich ein erwachsener Vogel von einem Laien fangen lässt, muss er krank sein.

Zoo Wuppertal, 05.02.2015
Anmeldung zum 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf am 6. Mai online
Zum dritten Mal startet am Mittwoch, 6. Mai, der Wuppertaler Zoo-Berglauf, für den Oberbürgermeister Peter Jung wieder die Schirmherrschaft übernimmt. Wie in den vergangenen Jahren steht der vom Grünen Zoo Wuppertal in Zusammenarbeit mit Laufsport Bunert Wuppertal durchgeführte Zoo-Berglauf wieder unter dem Motto „Run like an Animal“. Anmelden können interessierte Läuferinnen und Läufer sich über die Internetseite des Zoo-Berglaufes http://zoolaufwuppertal.wordpress.com/. Auf der Homepage des Zoos ist ein Link zur Anmelde-seite des Zoo-Berglaufes eigerichtet. Wie in den vergangenen Jahren erwartet die Sportlerinnen und Sportler ein anspruchsvoller Laufparcours, der auch ambitionierten Läufern eine Herausforderung bietet. Die Läufe finden wieder als Teamstaffeln „Männer“, „Frauen“ und „Mixed“ statt, außerdem gibt es einen Schülerlauf und einen Bambinilauf mit nur geringen Steigungen. Auch der „Zoo Cross Bergsprint“ für Einzelläufer/-innen wird wieder durchgeführt. Unterstützt wird auch der 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf wieder von verschiedenen Sponsoren, allen voran die Stadtsparkasse Wuppertal. Daneben sind die Wuppertaler Stadtwerke, die AOK – Die Gesundheitskasse und die NOVOTERGUM Wuppertal GmbH & Co. KG und die Johanniter Unfallhilfe mit dabei. Der Reinerlös des 3. Wuppertaler Zoo-Berglaufes ist für den Bau einer Schneeleopardenanlage im Grünen Zoo Wuppertal vorgesehen. Im vergangenen Jahr nahmen rund 400 Läuferinnen und Läufer am 1. Wuppertaler Zoo-Berglauf teil. Knapp 1.800 Euro kamen dabei für den Neubau einer Miluanlage im Zoo zusammen, der für dieses Jahr geplant ist. Für den 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf erhoffen sich der Grüne Zoo und Laufport Bunert wieder eine große Zahl an Teilnehmern. Ausführliche Informationen zum 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf gibt es im Internet auf der Seite http://zoolaufwuppertal.wordpress.com/. Dort gibt es auch wieder eine sogenannte „Mitlaufbörse“, bei der man praktisch im „Blind Date“ seinen Team-Partner nach sportlichen Kriterien suchen kann. Da die Anzahl der Läufer begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Anmeldeschluss ist der 26. April 2015.

Tierpark Görlitz, 05.02.2015
Eine zweite Frau für den halben Mann
Obwohl kein vollwertiger Mann mehr, liebt Alpaka-Wallach „Shrek“ nach wie vor die Frauenwelt. Das wurde Alpakastute „Nakoma“ manchmal sogar zuviel. Damit sie so auch mal ihre Ruhe hat, ist nun eine zweite Alpakastute im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec eingezogen: Die hübsche Dolores ist zwei Jahre alt und kommt aus dem Tierpark Nordhorn. Nach etwas Skepsis beim Kennenlernen vertragen sich Nakoma und Dolores mittlerweiler gut, und Shrek ist ganz offensichtlich stolz auf sein Damenduo.

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