Zoopresseschau

Vogel und Naturschutz-Tierpark Herborn 18.02.2015
Spenden für den Naturschutz – Zehn Jahre Kooperation von NABU Hessen und Vogelpark Herborn
Seit zehn Jahren kooperieren der NABU Hessen und der Vogel- und Naturschutz-Tierpark Herborn im Naturschutz. Zum runden Jubiläum zogen Parkleiter Wolfgang Rades und der stellvertretende NABU-Landesvorsitzende Marko Dorndorf Bilanz. „Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit standen gemeinsame Aktionen in der Umweltbildung, im Vogelschutz und zur Rückkehr des Wolfs nach Hessen“, so Dorndorf. Besonders erfolgreich sei der gemeinsame Spendentrichter, der 2005 im Vogelpark aufgestellt wurde. „Wir konnten in den letzten zehn Jahren 25.693,17 € einsammeln“, freute sich Rades. Die Hälfte des Geldes sei für Projekte des Vogelparks und die andere Hälfte für Naturschutz-.Aktivitäten des NABU eingesetzt worden. Im Vogel- und NaturschutzTierpark seien die Gelder vor allem der Umweltbildung zu Gute gekommen. „Mit Hilfe der Spender konnten wir die Zooschule weiter entwickeln, um attraktive Führungen für Schulklassen, Gruppen und Familien anzubieten“, erklärte Rades. Die Gelder seien zudem in neue Schau- und Infotafeln und die Greifvogel-Auffangstation geflossen. Der Vogelpark versorgt jährlich bis zu vierzig in der Region aufgefundene verletzte Eulen und anderen Greife. Die Spenden für den NABU Hessen wurden für die Weiterentwicklung des Nationalen Naturerbes „Weinberg Wetzlar“ verwandt. „Im über 180 Hektar großen NABU-Schutzgebiet wurden neue Obstbäume gepflanzt und alte gepflegt. Außerdem haben wir den gesamten Bestand kartiert und die Sorten bestimmen lassen“, erläuterte Dorndorf. Ziel des Streuobstprojektes sei es, möglichst viele alte heimische Sorten anzubauen und damit die biologische Sortenvielfalt zu erhalten. „Ob Heuchelheimer Schneeapfel, Friedberger Bohnapfel, Weilburger oder Körler Edelapfel – am Nationalen Naturerbe ‚Weinberg Wetzlar‘ gibt es künftig die ganze Vielfalt zu bewundern und zu probieren“, so Dorndorf. Zudem soll der Lebensraum gefährdeter Tierarten wie Steinkauz, Neuntöter und Gartenrotschwanz gesichert werden.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 18.02.2015
Nachwuchs bei den Kurzohrrüsselspringern – Ein Charakterkopf unter den Kleinsäugetieren
Er gehört zu den originellsten Tieren der Wilhelma: Oft wird der kleine Südafrikaner mit einer Maus verwechselt, dabei ist der Kurzohrrüsselspringer weder mit Nagetieren noch Spitzmäusen verwandt. Ein genauer Blick offenbart, dass bei ihm so manches anders ist. Der Name ist Programm. Seine Ohren fallen klein aus, dafür ist seine lange bewegliche Nase sehr markant. Seltener sieht man die außerordentliche Länge der zierlichen Hinterbeine, die er meist unter sich vergräbt. In voller Aktion flitzt er jedoch äußerst flink auf allen Vieren durch die trockenen Graslandschaften und Buschsteppen Südwestafrikas. Auf seiner Schnellstraße zwischen Bau und Futterplatz kommt er auf Spitzengeschwindigkeiten von 20 Kilometern pro Stunde. Unter den Rüsselspringern, die eine eigene Ordnung unter den Säugetieren darstellen, ist das Rüsselhündchen mit einer Körperlänge von 30 Zentimetern von Kopf bis Hinterteil der größte Vertreter, der Kurzohrrüsselspringer ist der kleinste. Er bringt es nur auf elf Zentimeter. Der Schwanz ist etwa noch mal so lang. Die Waage zeigt bei ihm nur 30 bis 50 Gramm an – und das bei ausgewachsenen Tieren. Derzeit ist in der Wilhelma auch ein Baby-Rüsselspringer zu sehen, der am 4. Februar geboren wurde: als kleines flauschiges Fellknäuel mit langer Nase. Der zwei Wochen alte Knirps steht fast im Wortsinne im Schatten des aktuellen Publikumslieblings in der Wilhelma. Denn die Kurzohrrüsselspringer bewohnen eine Vitrine im Giraffenhaus vor dem Gehege von Kiburi und ihrem knapp drei Wochen alten Kälbchen Dschibuto, das fast täglich Besuch von Fotografen und Kamerateams erhält. Jede Tierart ist für sich einen Besuch wert: die große mit dem langen Hals und die kleine mit dem langen Rüssel. Dabei ist ein Blick in die Kinderstube der Kurzohrrüsselspringer etwas für Kurzentschlossene. Denn ihre Jungtiere sind natürlich schneller ausgewachsen als ein Giraffenkind. Mit rund einem Monat sind die so groß wie ihre Eltern. Geschlechtsreif ist ein Kurzohrrüsselspringer nach gerade einmal sechs Wochen, eine Giraffe braucht dafür etwa vier bis fünf Jahre. Während die Rüsselspringer in der Natur dämmerungs- und nachtaktiv sind, kann man sie im Zoo tagsüber beim Wärmetanken auf einem Stein oder dem aufgeheizten Sand antreffen. Der interessierte Beobachter entdeckt sie aber auch sonst oft in Felsspalten, Bodennischen und Höhlen.

Freunde Hauptstadtzoos 18.02.2015
Aussteller für Hundetag 2015 im Tierpark gesucht
Größter europäischer Landschaftszoo lädt im Mai zum 4. Hundetag ein Am Sonntag, 28. Juni 2015, 10 bis 18 Uhr, findet zum zweiten Mal ein Hundetag im Tierpark Berlin statt. Selbstverständlich haben – wie an jedem anderen Tag im Jahr – Vierbeiner freien Eintritt. Der Tierpark Berlin ist ein beliebtes Ausflugziel für Hundebesitzer. Aus diesem Grunde lädt der Tierpark Berlin zum großen Info-Markt rund um den Hund; es werden ein Erlebnis- und Aktionsbereich für Hunde geboten sowie eine Auslaufwiese für die Vierbeiner. Für den Info. Markt werden noch Aussteller gesucht. Alles rund um den Hund kann sich präsentieren – von Hunderassen, Vereinen, Tierärzte, Hundeschulen, Futter und Zubehör bis zu Reiseangeboten für die Familie mit Hund.
(siehe auch hier)

Zoo Hannover 18.02.2015
Erster Spatenstich in Tierfell-Optik
Baubeginn für neues Gemeinschaftsgebäude im Erlebnis-Zoo Hannover
Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben am 18. Februar 2015 die Bauarbeiten zum neuen Gemeinschaftsgebäude des Erlebnis-Zoo Hannover begonnen. Regionspräsident Hauke Jagau griff zusammen mit den Zoo-Geschäftsführern Andreas M. Casdorff und Frank Werner zu den außergewöhnlichen Spaten in Fell-Optik. „Der Zoo hat in den vergangenen Jahren viel für die Lebensbedingungen der Tiere getan. Die räumlichen Bedingungen, unter denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gearbeitet haben, entsprachen dagegen nicht den Standards eines modernen Unternehmens. Das wird mit dem neuen Gebäude behoben“, so Hauke Jagau. Der Neubau ersetzt den abgängigen Sozialtrakt aus den 60er Jahren und die zahlreichen dezentral über den gesamten Zoo verteilten Container-Anbauten, in denen ein Großteil der Büros und Waschräume seit Jahren ausgelagert ist. „Der Neubau ist nicht nur ein Zeichen von Wertschätzung für die Arbeit, die die Mitarbeiterschaft jeden Tag engagiert leistet. Schließlich hilft die schönste Zoolandschaft nichts ohne freundliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und engagierte Tierpfleginnen und Tierpfleger. Adäquate Räume sollten eine Selbstverständlichkeit sein“, so Jagau, „der Neubau ist daher aus meiner Sicht erforderlich.“ Die Pläne des zukünftigen Gebäudes an der Adenauerallee zeigen einen dreistöckigen Bau aus drei miteinander verbundenen Riegeln, städtebaulich angepasst in dezentem rot- und anthrazitfarbenem Klinker gehalten. Das Gebäude in nachhaltiger Passivhaus-Bauweise bietet auf insgesamt 3.270 m2 Raum für eine moderne Tier-Klinik mit OP, Behandlungs- und Röntgenraum sowie Tierstation, Sozialräume mit Umkleiden und Duschen für rund 300 Mitarbeiter, Büros für alle Abteilungen sowie eine Kantine. Die Kosten für das Gemeinschaftsgebäude liegen bei rund 9 Mio. €, von denen der Zoo 8,1 Mio. € selbst finanziert. Für die Umsetzung des Passivhausstandards steuert die Region Hannover bis zu 900.000 € bei. „Hier kommen endlich alle Abteilungen, die über den ganzen Zoo verteilt sind, an einem Ort zusammen“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Casdorff. Das neue Gebäude mache den langen Wegen ein Ende und erleichtere das gemeinschaftliche Arbeiten. Casdorff bedankte sich beim Zooteam für die Geduld, mit der die Belegschaft seit Jahren auf neue Räume gewartet und dem Neubau von Tieranlagen immer selbstverständlich den Vorzug gegeben hat. „Aber jetzt ist es endlich soweit, in etwas über einem Jahr können wir – um es zoologisch auszudrücken – unseren neuen Bau beziehen!“

Zoo Landau in der Pfalz 18.02.2015
„40 Jahre Freundeskreis – 40 Jahre bürgerschaftliches Engagement für den Zoo“
Zoo und Zoofreundeskreis laden zur ersten öffentlichen Sonntagsführung des Jahres 2015 am 1. März um 11 Uhr ein. Die monatlich stattfindenden öffentlichen Sonntagsführungen gehören seit einigen Jahren fest ins Programm des Zoo Landau in der Pfalz und erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Jubiläumsjahr des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. steht auch die Auftaktveranstaltung zum Jahresprogramm ganz in dessen Zeichen. Unter dem Motto „40 Jahre Freundeskreis – 40 Jahre bürgerschaftliches Engagement für den Zoo“ führt der Geschäftsführer des Freundeskreises, Gerhard Blumer, am Sonntag, den 1. März 2015 interessierte Besucher quer durch den Zoo, um die Geschichte des Freundeskreises des Landauer Tiergartens Revue passieren zu lassen. Bei einem Investitionsvolumen von rund 2,9 Mio. Euro gibt es einiges aus dem Nähkästchen zu berichten. Da eineinhalb Stunden dafür nicht ausreichen, findet Teil 2 im Sommer (12. Juli) statt. Die Führung ist überwiegend auf Erwachsene ausgerichtet, so dass die Zooschule zur gleichen Zeit eine spannende Kinderführung anbietet, damit auch die kleinen Zoogäste altersgerecht betreut werden. Interessierte treffen sich um 11:00 Uhr am Zooeingang. Die Führungen sind kostenlos, es ist lediglich der normale Zooeintritt zu entrichten.

Zoo Halle 18.02.2015
Sommerferiencamp im Zoo: „Auf Tarzans Spuren durch den Regenwald“
Die Winterferien sind zwar gerade erst vorbei, aber viele Familien planen bereits für die Sommerferien. Da der obligatorische Familienurlaub nur einen Teil der fast achtwöchigen Ferienzeit abdeckt stellt sich für viele Kinder und deren Eltern die Frage, was tun in der verbleibenden Ferienzeit? Das umweltpädagogische Team des halleschen Bergzoos hat daher ein attraktives Angebot für alle Daheimgebliebenen vorbereitet – Das Sommerferiencamp im Zoo, unter dem Motto „Auf Tarzans Spuren durch den Regenwald“. Dabei können Kinder an vier Tagen und einer Nacht mit allen Sinnen in die faszinierende Welt des Regenwaldes eintauchen. Dabei folgen sie unter anderem den Spuren der dort heimischen Tiere und erfahren, wie sie mit Hilfe von Beschäftigungsfutter deren Leben im Zoo bereichern können. Ein hautnaher Kontakt zu einem Dschungeltier darf dabei natürlich nicht fehlen. Als Highlight erwartet alle Teilnehmer am letzten Abend der Veranstaltung eine Nachtwanderung mit anschließender Übernachtung im Zoo. Am folgenden Vormittag haben die Eltern dann die Möglichkeit, vor Ort einen Eindruck von den Erlebnissen der Kinder zu gewinnen. Wer also schon immer mal Dschungeltiere aus nächster Nähe erleben und dabei neue Freunde kennenlernen möchte ist beim Sommerferiencamp im Zoo genau richtig Dabei können die 7-12 jährigen Teilnehmer auf vielfältige Art und Weise kreativ sein und alle Sinne herausfordern. Weitere spannende Themen, die mit kreativen und spielerischen Elementen umgesetzt werden beschäftigen sich mit Fragen wie: Warum regnet es im Regenwald? Wie haben sich Tiere an das Leben im Dschungel angepasst? Welche Produkte, die wir alltäglich nutzen, stammen aus dem Regenwald? Was hat es mit dem fairen Handel auf sich?

Tierpark Cottbus 18.02.2015
Pelikannachwuchs im Tierpark Cottbus – Graue Küken, rosa Eltern
Die Pelikane im Tierpark Cottbus schwimmen im Sommer auf dem Wassergraben der Afrikaanlage – jeder kennt sie von der täglichen Fütterung. In der kalten Jahreszeit sind sie im Winterquartier hinter den Kullissen. Hier kommen sie in Brutstimmung. Zum Jahresende sind bereits die ersten zwei Rosapelikane geschlüpft, die inzwischen grau gefiedert sind. Ende Januar kämpfte sich sich nun auch ein Brillenpelikan aus seinem Ei.
Pelikane gehören, wie Kormorane und Tölpel, zur Ordnung der Ruderfüßer. Im Tierpark Cottbus werden drei Pelikanarten gezeigt: der auch in Südosteuropa lebende Rosapelikan, der australische Brillenpelikan und der nordamerikanische Nashornpelikan. Brillenpelikane und Nashornpelikane sind in europäischen Tiergärten eine große Seltenheit. Pelikane fressen überwiegend Fisch, der mit ihrem sackartigen Schnabel aus dem Wasser geschöpft wird. Die Küken schlüpfen nach einer Brutdauer von 30 – 36 Tagen als Nesthocker nackt und blind und sind vollständig auf die Fürsorge der Eltern angewiesen. In den ersten Lebenswochen werden sie aus dem Schlund der Elternvögel gefüttert.

Tierpark Hagenbeck 18.02.2015
„Kleiner Tierpfleger“
„Ich möchte Tierpfleger werden“ – davon träumen viele Kinder. Aber was müssen Tierpfleger alles können und wissen? Die Ferienaktion „Kleiner Tierpfleger“ gibt Antworten auf diese Frage. Die LI-Zooschule bei Hagenbeck bietet interessierten Schulkindern zwischen 6 und 14 Jahren in den Hamburger Frühjahrsferien (2. – 13. März) die Möglichkeit, zu prüfen, ob sie das Zeug zum Tierpfleger haben. An jedem Wochentag mit „o“ (Montag, Mittwoch und Donnerstag) startet die Ferienaktion jeweils um 10 Uhr vor der LI-Zooschule. Für fünf Euro, zusätzlich zum Tierparkeintritt (erwachsene Begleitpersonen drei Euro), prüfen die Kinder, ob sie genügend Mut und Wissen für ihren Traumberuf mitbringen. Sie lernen die Bedürfnisse der Tiere kennen, prüfen ihre körperliche Fitness, lesen Spuren und erwerben zum Abschluss einen Schubkarren-Führerschein. Nach etwa zwei Stunden besuchen die „kleinen Tierpfleger“ lebende Tiere und überprüfen ihre neu gewonnen Erkenntnisse. Danach können sich die Teilnehmer im Restaurant am Spielplatz mit einem Imbiss zum Sonderpreis von fünf Euro je Person stärken.

Zoo Leipzig 17.02.2015
Okapiweibchen Abeni für die Besucher zu sehen
Premiere geglückt: Mit einer großen Portion Neugierde hat das Okapiweibchen Abeni (geb. am 25.08.2014 in Leipzig) erstmals die Freianlage des Okapiwaldes unter die Lupe genommen. Nach langer Zeit des Wartens wurde heute der Schieber zur Anlage gezogen. Zunächst vorsichtig und stets an der Seite der fünfjährigen Mutter Zawadi (geb. 25.03.2009 in Stuttgart, seit 2011 in Leipzig) ist Abeni auf Erkundungstour gegangen und hatte sichtlichen Spaß dabei. „Abeni hat sich seit ihrer Geburt hervorragend entwickelt. Mittlerweile bringt sie ca. 120 kg auf die Waage und erfreut sich bester Gesundheit. Es ist schön zu sehen, wie sie die Anlage erkundet“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Vater des kleinen Okapis ist der Bulle Kimdu (geb. am 11.05.2005 in Rotterdam, seit 2007 in Leipzig). Für den Zoo Leipzig ist es die erste geglückte Nachzucht dieser Art überhaupt, und alle Verantwortlichen haben seit der Eröffnung der Okapianlage im Jahr 2005 auf diesen Zuchterfolg hingearbeitet. Die Zucht der Okapis (Okapia johnstoni) ist eine anspruchsvolle Herausforderung und für den Zoo Leipzig als besonders bedeutsam einzuordnen. In den vergangenen Monaten konnte das Jungtier hinter den Kulissen der Anlage in Ruhe aufwachsen. Vor allem die ersten zwei Monate, in denen der Nachwuchs als Ablieger das sichere Nest nicht verlässt, waren wichtig für Mutter und Kalb. Nur schrittweise wurde es an die Gegebenheiten des Innenstalls und an den direkten Umgang mit den Pflegern gewöhnt.

Zoo Osnabbrück 17.02.2015
Zoo-Unterstützer treffen sich bei Volkswagen Osnabrück – 80. Zoojubiläum und Nordamerika-Landschaft vorgestellt
Keine Tiere aber Pferdestärken gab es beim diesjährigen Förderkreistreffen des Osnabrücker Zoos zu bewundern: Circa 90 Zoo-Unterstützer waren gestern Abend in die Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück geladen. „Wie attraktiv unser Zoo ist, belegen nicht nur die beeindruckenden Besucherzahlen“, sagt Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, „wie attraktiv unser Zoo ist, belegt auch die beeindruckende Unterstützung durch Unternehmen in Stadt und Region, die sich auf vielfältige Weise für unseren Zoo engagieren. Der Zoo lebt: durch die Tiere, durch die Besucher und durch diese großzügige Unterstützung.“ Insgesamt um die 170 Unternehmen unterstützen die Bildungs- und Freizeiteinrichtung im Rahmen eines besonderen Kooperationspaketes, bei dem die Partner den Zoo als Veranstaltungsort für Kunden- oder Mitarbeiterevents nutzen können. Am gestrigen Abend kamen circa 90 Unternehmer in die Automobilsammlung des Volkswagen Werk Osnabrück. 2016: 80. Zoojubiläum und Nordamerika – Zoogeschäftsführer Andreas Busemann präsentierte neben den aktuellen Zahlen, wie 1.003.000 Besucher in 2014, auch die anstehenden Projekte: „2016 erwartet uns zunächst das 80. Zoojubiläum. Hier kann jeder Zoofreund, ob Firma oder privater Tierliebhaber, ein Teil des Zoos werden und sich auf einer besonderen Fotocollage in sein Lieblingstier verwandeln. Wir freuen uns, dass regionale Persönlichkeiten, die sich für den Zoo engagieren, die Aktion mittragen.“ Parallel läuft im Jubiläumsjahr die Finanzierung für die geplante Themenwelt „Nordamerika“ an, die im südöstlichen Bereich des Zoos bei den Kamelen und Vogelvolieren entstehen soll. „Firmen können bereits 2016 symbolisch Teilstücke von ‚Nordamerika’ erwerben oder Tierpatenschaften mit Namensvergabe für die zukünftigen Bewohner wie Schwarzbären, Bisons, Berglöwen oder Skunks abschließen.“ Der Zoo halte hier verschiedene Pakete bereit, die die Unternehmen für ihre Kommunikation an Mitarbeiter und Kunden nutzen können. Bis Herbst 2015 soll die Finanzierung über kommunal verbürgte Kredite mit der Stadt und dem Niedersächsischen Innenministerium geklärt sein, parallel wird die Planung und Kostenaufstellung finalisiert, sodass bereits im Dezember 2015 das Vergabeverfahren der Bauarbeiten anlaufen kann. Baustart ist für Juli 2016 geplant. Die innovativen Sponsoringideen des Zoos kommen bei den Unternehmen in der Region gut an, wie Zoopräsident Reinhard Sliwka berichtet: „Wir haben im vergangenen Jahr weitere Förderer gewinnen können, sodass uns inzwischen circa 170 Firmen unterstützen. Viele sehen den Zoo allerdings auch als wertvolle Familieneinrichtung und möchten ihn deswegen unterstützen. Wir sind sehr dankbar über dieses Engagement, denn so kommen jährlich rund 900.000 Euro zusammen – ohne das Geld wäre der Betrieb des Zoos gar nicht mehr möglich.“ Im Anschluss an die Berichte aus der Tierwelt überließ die Zooleitung die Netzwerkplattform der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, die die Unternehmer über Möglichkeiten der Inklusion im Betrieb informierte und die möglichen Vorteile der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung vorstellte. – Über den Zoo Osnabrück – Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar circa 2.700 Tiere aus 300 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis 2016 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2014 besuchten den Zoo Osnabrück 1.003.000 Besucher.

NaturZoo Rheine 17.02.2015
Ein kleines Geheimnis gelüftet: Nachwuchs bei den Lippenbären im NaturZoo!
Aufmerksame Zoobesucher haben es schon bemerkt, und nun wird es offiziell bekannt gegeben: Bei den Lippenbären im NaturZoo Rheine hat sich Nachwuchs eingestellt! Die Geburt fand bereits am 6. Dezember 2014 statt. Wie bei allen Bärenarten sind die Neugeborenen vergleichsweise wenig entwickelt: Gerade einmal so groß wie ein Meerschweinchen, blind und nur wenig behaart werden sie von der Mutter in der Wurfhöhle intensiv betreut. Im Zoo steht den Weibchen ein spezieller, dunkler und schallisolierter Raum, die „Mutterstube oder Wurbox, zur Verfügung. Bären-Mütter sind nach der Geburt besonders störanfällig, und eine Kontrolle der Wurfbox findet nur von außen über einen Kamera statt. Die Bilder zeigten, dass eine Geburt stattgefunden hatte, und unzweifelhaft ließen auch kräftigen Rufgeräusche auf das Vorhandensein eines Bären-Babys schließen. Bewusst wurde die Nachricht vom – sehr! – freudigen Ereignis nicht früher öffentlich verkündet, um auch mögliche Aufregungen und Störungen von außen zu vermeiden. Deshalb bleibt auch der Einblick in den Innenraum, in dem der junge Bär nun gelegentlich die Umgebung außerhalb seiner Geburtsstätte erkundet, etwas weiträumiger abgesperrt. Vor einer Woche fanden eine Untersuchung und eine prophylaktische Parasitenbehandlung statt. Dabei stellte man auch das Geschlecht des zu dem Zeitpunkt 5 Kilogramm schweren Bärchens fest: Es ist ein Junge! Und entsprechend seines Geburtstages erhielt es den Namen „Niko“. Nach einem toten Jungen im Dezember 2013 (wie damals berichtet) ist dies nun der erste Nachwuchs der Lippenbärin „Devi“, der bisher ohne Zwischenfälle heranwächst. Und es ist der erste Lippenbär überhaupt, der im NaturZoo Rheine groß wird. Nachwuchs bei dieser in Indien, Nepal und auf Sri Lanka vorkommenden, seltenen Bärenart ist in Zoologischen Gärten eine große Besonderheit. Zum einen gilt ihre Pflege als anspruchsvoll, zum anderen werden ohnehin derzeit nur rund 25 Lippenbären in allen europäischen Zoos gehalten. Außer dem Jungtier in Rheine gibt es in dieser Saison Lippenbär-Nachwuchs nur noch im Zoo Leipzig, dem erfahrensten Halter und Züchter dieser Bärenart. Die Eltern von „Niko“ sind selbst Zoonachzuchten: Vater „Franz“ kam im Jahr 2005 im Zoo Leipzig zur Welt, „Devi“ wurde 2008 im Zoo Berlin geboren. Jungtieraufzucht ist bei Bären alleinige Sache der Mutter. Der Vater muss abgetrennt bleiben, würde er doch sogar eine Bedrohung für den eigenen Nachwuchs darstellen. Mit den ersten Ausflügen in das Außengehege kann ab Mitte März gerechnet werden. Bis dahin muss man sich also noch etwas gedulden bzw. aus etwas Distanz und mit ein wenig Glück Mutter und Bärenkind durch die Glasscheiben im Innenraum des Bärenhauses beobachten.

Tierpark Sababurg 16.02.2015
Die Jungtiersaison beginnt!
Die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen sich und damit läutet die Natur auch die Jungtiersaison ein! Im Tierpark kann man bereits Jungtiere bei den verschiedenen Schaf- und Ziegenarten sehen! Zudem sind bei den Wildschweinen die ersten Frischlinge geboren! Erleben Sie mit der Tierpark-Familienjahreskarte (365 Tage gültig) für nur 49,00 € oder einer Erwachsenen-Jahreskarte für nur 22,00 € unvergessliche Momente im Tierpark Sababurg.

Vogelpark Herborn, 15.02.2015
Erweiterung des Vogel- und Naturschutz-Tierpark Herborn als logische Folge der erfolgreichen Besucherbilanz
Seit 49 Jahren besteht der Vogel- und Naturschutz-Tierpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf. Zweifellos ist er aufgrund der hier präsentierten Artenvielfalt mit über 80 Arten aus aller Welt und mit zumeist über 40.000 Besuchern im Jahr ein besonders attraktives Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Herborn, ein touristisch attraktiver Anziehungspunkt für die gesamte Region Mittelhessen bis ins Siegerland und in den Westerwald, und ein ausgezeichneter Werbeträger für Stadt und Region. Den bisherigen Besucherrekord hat Herborns familienfreundlicher Naturerlebniszoo der Errichtung eines attraktiven Geheges für Erdmännchen zu verdanken: Mehr als 45 100 Besucher kamen in der Saison 2011, um die possierlichen südafrikanischen Schleichkatzen in ihrem der Kalahari-Wüste nachempfundenen Gehege und ihre mehr als 300 tierischen Kollegen zu beobachten. Wie die Parkleitung mitteilt, ist der Vogelpark als einer der kleinsten Tiergärten hierzulande aufgrund seiner geringen Fläche von nur 9.500 Quadratmetern an die Grenzen seines Aufnahmevermögens geraten. Deswegen ist gemäß dem seit 2010 rechtskräftigen Bebauungsplan und einem vom renommierten Fachbüro Tiergartengestaltung Wiesenthal erstellten Masterplan seine Erweiterung am Standort auf insgesamt 24.500 Quadratmeter vorgesehen. In das 15.000 Quadratmeter große Erweiterungsgelände soll eine gemäß den behördlichen Auflagen dringend erforderliche zeitgemäße Anlage für die attraktiven Großpapageien des Parks entstehen. Zudem sollen hier sowohl unter Bildungs- als auch unter wirtschaftlichen Aspekten vermehrt attraktive einheimische Arten, sinnvoll ergänzt durch wenige Exoten wie Nasenbären und Kurzkrallenotter als wegen ihrer Geselligkeit und Tagaktivität besonders geeignete Botschafter für den in Hessen wieder heimisch werdenden Fischotter, einziehen. Wie die Besucherbilanz der letzten Jahre zeigt, stiegen in den Jahren, in denen attraktive neue Tierarten in zeitgemäß naturnahen Gehegen gezeigt wurden und auch das Wetter mitspielte, die Besucherzahlen deutlich an. Seit der Übergabe des 1966 von einem Verein gegründeten Vogelparks in die Trägerschaft der gemeinnützigen Vogelpark Herborn GmbH und die Einrichtung einer wissenschaftlichen Leitung im Jahre 2002 liegen die Besucherzahlen mit Ausnahme der Jahre 2006, 2010 und 2013 bei jeweils über 40 000 Gästen pro Jahr. „Dass 2006 gerade mal 31 728 Besucher kamen, ist auf die damals kursierende Vogelgrippe zurückzuführen“, sagt der Leiter des Parks, Wolfgang Rades. Dabei gab es in ganz Hessen noch keinen Vogelgrippefall. Besonders schlechte Witterungsbedingungen waren hingegen 2010 und 2013 hauptverantwortlich dafür, dass nur jeweils rund 37.300 Besucher kamen. „Grundsätzlich zeigen mehr als 40.000 Jahresbesucher seit 2002, dass unser unmittelbar am Westerwaldsteig gelegener naturnaher Tiergarten am Rande unseres liebenswerten 20.500-Einwohnerstädtchens Herborn „in“ ist – auch wenn der landschaftlich reizvolle, aber eben auch ein wenig abgelegene Standort als Ausflugsziel eine große Witterungs-abhängigkeit mit sich bringt!“ betont Diplom-Biologe Wolfgang Rades 2014 kamen mit 41.032 Besuchern fast 4.000 Gäste mehr als 2013. Allerdings wurde auch deutlich, dass der teils zu heiße und teils verregnete Juli die Erwartungen nicht erfüllte. Mit 4.810 Besuchern war es der zweitschlechteste Juli seit 1996. Der August 2014 hingegen war mit 7.800 Gästen immerhin der drittbeste August. Zudem belegt das vergangene Jahr den Bildungsauftrag des Parks. Rades: „Wir durften 75 Schulklassen begrüßen, und insgesamt mit Kindertagesstätten, Kindergeburtstagen und sonstigen Gruppen knapp 200 Führungen und damit so viele Gruppen wie noch nie zuvor betreuen!“ „Wirtschaftlich sind wir 2014 mit einem blauen Auge davon gekommen“, zieht Rades Bilanz. Insgesamt sei das Vogelparkteam um Zoopädagogin Britta Löbig und ihn nur eingeschränkt mit dem Zulauf zufrieden: „Auch die größtenteils ungünstige Witterung an den Oster- und Pfingsttagen hat uns deutliche Besuchereinbrüche beschert. Zwar haben wir auf das Wetter keinen Einfluss, aber dennoch können wir die Besucherzahlen beeinflussen, in dem wir die Leute mit neuen Attraktionen neugierig machen. Nicht zuletzt die Erdmännchen belegen, dass immer mehr Menschen das Eingangsportal passieren, sobald es etwas Neues bei uns zu sehen gibt!“ Dabei stößt der Vogelpark jedoch an seine Grenzen. „Wesentlich mehr Besucher kann der nur eineinhalb Fußballfelder Fläche umfassende Park nicht aufnehmen, auch deshalb müssen wir erweitern“, erläutert Rades. Hinzu komme, dass einige der Gehege und Volieren tier- und besucherfreundlicher sein müssten: „Bei uns wollen und sollen die Besucher Natur erleben. Dazu gehört ein Mindestmaß an Ruhe und Muße.“ Für den Beginn der Parkerweiterung sind im Haushalt 2015 der Vogelpark Herborn GmbH 219.000,- Euro eingestellt, um den Tieren und den Besuchern mehr Platz zu bieten und zudem die Aufenthaltsdauer der Besucher zu erhöhen. Rades: „Das Erweiterungsgelände muss eingezäunt werden, ein bewaldeter Pufferstreifen zu den benachbarten Häusern durch standortgerechte Aufforstung auch ökologisch aufgewertet werden, und Wege und Leitungen müssen geschaffen werden.“ Derzeit würden dafür Angebote eingeholt. Von den 219.000 in diesem Jahr für den Beginn der Erweiterung vorgesehenen Euro kommen 189.000 Euro von der Stadt Herborn, der Vogelpark-Förderverein steuert 10.000 Euro, und die Vogelpark GmbH 20.000 Euro Eigenkapital plus die Abschreibung in Höhe von 14.000 Euro bei. „Die Erweiterung soll den Park nicht nur attraktiver machen, sondern auch dazu beitragen, Konflikte mit den Anwohnern zu reduzieren!“ betont der Parkleiter. Wenn das zusätzliche Gelände erschlossen ist, werden die Papageien weiter entfernt von der Wohnbebauung und den behördlichen Auflagen folgend in einer wesentlich tiergerechteren begehbaren Freiflugvoliere präsentiert. Der Masterplan sieht zudem vor, mittelfristig den Eingang nach oben an den Besucherparkplatz zu verlegen und dort neben einer attraktiven Ausflugsgastronomie auch ein Kinderabenteuerland und das Streichelgehege zu errichten. Dies wird sowohl ein Gewinn für die Bevölkerung von Uckersdorf wie auch die auswärtigen Gäste sein, und zudem die Anwohner der Straße Im Beilsbach deutlich entlasten. Insgesamt bedeute die Erweiterung einen großen Fortschritt für alle. „Die Bürger sollen in einer Veranstaltung über die Vorhaben genauer informiert werden“, kündigte Rades an. Schon die Besuchersaison 2015, die wetterabhängig voraussichtlich am 1. März beginnen wird, wird im Vogel- und NaturschutzTierpark Herborn Neues bringen: Die neuen Hyazintharas, die seit Dezember dort leben, sind dann für die Besucher zu sehen, die Wellensittichvoliere soll bis Ostern begehbar gemacht werden, das Freilandterrarium der Schildkröten wird im Sommer übernetzt, damit dort auch die Steinkäuze einziehen können, und zum Spätsommer hin soll – alles in Eigenleistung – in der Nachbarschaft der Erdmännchen ein neues Gehege für Baumstreifenhörnchen entstehen. „Nachdem aufgrund der Standortdiskussionen mit Ausnahme der Erdmännchen seit vielen Jahren keine nennenswerten Investitionen im Vogelpark erfolgen konnten, müssen wir nunmehr kurz- und mittelfristig die bestehenden Anlagen insbesondere energetisch sanieren“, stellt Rades zusammenfassend fest. „Zudem müssen wir den Park durch die Schaffung neuer Attraktionen im Erweiterungsgelände zukunftsfähig gestalten! Einziehen werden dort neben den Nasenbären und Kurzkrallenottern insbesondere robuste und damit in der Pflege kostengünstigere einheimische Arten wie Greifvögel, Hasel- und Rebhühner, Wildkatzen und Luchse.“ Ziel sei es, bei wachsender Besucherattraktivität die Einnahmen zu steigern und in Relation die Betriebskosten zu senken, um die günstige Eigenwirtschaftlichkeit der Vogelpark Herborn GmbH auch zukünftig zu gewährleisten. Gegenwärtig zeigt das Vogelparkteam auch in der „Winterpause“ seinen Einsatz für das Allgemeinwohl auch außerhalb der Parkgrenzen und ist in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden tatkräftig dabei, die Wacholderheiden in Herborn-Uckersdorf, die sonst zu verbuschen drohen, als sowohl ökologisch als auch für den Fremdenverkehr bedeutenden Bestandteil unserer Kulturlandschaft zu pflegen.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 13.02.2015
Tiger Alisha bekommt einen Spielfreund im Zoo Eberswalde – Voraussichtlich im Mai kommen beide Tiger-Kinder in den Tierpark Berlin
Noch spielt Dragan, der vier Monate alte Amurtiger aus dem Zoo Eberswalde mit den Tierpflegern und kennt seine Artgenossen nur aus der Ferne. Genauso ergeht es der zwei Monate alten Alisha in Berlin. Noch im März ist eine Zusammenführung dieser vom Aussterben bedrohten Tiger geplant. Am 10. Dezember 2014 kam im Tierpark Berlin Amurtiger Alisha zur Welt. Leider hat die Tigermutter Aurora (5 Jahre) nicht ausreichend Milch, sodass Alisha vom Tierpfleger-Team mit der Flasche aufgezogen wird. Dragan wurde am 07. Oktober 2014 im Zoo Eberswalde geboren. Auch ihm erging es wie Alisha, sodass die Aufzucht bisher die Tierpfleger übernehmen. Damit die Tiger-Kinder wichtige Verhaltensweisen voneinander lernen und gemeinsam spielen können, ist der Umzug nach Eberswalde geplant. Der Zoo Eberswalde hat ausreichend Platz für eine artgerechte Kinderstube. Wenn sich die beiden Tiger-Kinder in den kommenden Monaten gut aneinander gewöhnen, plant der Tierpark Berlin eine der Außenanlagen am Alfred-Brehm-Haus für die „Tiger-Teenager“ einzurichten. „Der Tierpark Berlin freut sich in direkter Nachbarschaft im Zoo Eberswalde einen Partner gefunden zu haben, dem wir unsere Alisha anvertrauen können. Mit dem nahezu gleichaltrigen Dragan bekommt sie die Möglichkeit, artgerecht aufzuwachsen“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Ob beide Tiere lebenslang ein Paar bilden werden oder nur bis zur Geschlechtsreife zusammen aufwachsen, werden wir in den nächsten Monaten mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms besprechen“, sagt der zuständige Kurator Christian Kern im Tierpark Berlin. Pressestelle Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH Am Tierpark 125 10319 Berlin c.reiss@tierpark-berlin.de www.facebook.de/tierparkberlin Tiger-Mädchen Alisha hat schon ordentlich zugelegt und wiegt mittlerweile 7.100 g. Neben den Milchmahlzeiten bekommt sie einmal täglich sogar schon Rippchen zum Knabbern. Bis zum Umzug können Tierpark-Besucher Alisha täglich von ca. 12 – 14:45 Uhr im Alfred- Brehm Haus beobachten. Sobald alle Umzugspapiere vollständig vorliegen, kann die Reise für die kleine Alisha ins ca. 60 km entfernte Eberswalde los gehen.

Tierpark Görlitz, 12.02.2015
Neues in der Entdeckerscheune
In der kalten Jahreszeit ist die Entdeckerscheune gerade bei den jüngeren Besuchern des Naturschutz-Tierparks Görlitz Zgorzelec außerordentlich beliebt, kann man hier doch nach Herzenslust toben und spielen. Jetzt ist die Entdeckerscheune noch interessanter geworden – denn das Dach wurde ausgebaut! An zwei Stellen kann man vom Dachboden aus nochmals nach oben klettern und Bewohner wie Besucher der Scheune von oben betrachten. Doch Vorsicht – wer zu groß ist, sollte lieber den Kopf einziehen…

Zoo Osnabrück, 12.02.2015
Mit süßen Berlinern Orang-Utan Buschi unterstützen: Bäckerei Brinkhege spendet 2.200 Euro für Menschenaffenhaus
Auch 2015 können Osnabrücker Jecken während der närrischen Zeit den Umbau des Menschenaffenhauses im Zoo Osnabrück ganz einfach unterstützen – mit dem Kauf von Berlinern der Bäckerei Brinkhege. Egal ob „Berliner“, „Krapfen“ oder „Pfannkuchen“ – lecker schmeckt das süße Hefegebäck nicht nur in der fünften Jahreszeit. Doch zu Karneval hat der Berliner Hochsaison. „Und das möchte ich in diesem wie im vergangenen Jahr zu Buschis Gunsten nutzen“, erklärt Heike Brinkhege, Geschäftsführerin der Bäckerei Brinkhege. Von jedem Zuckerberliner, der an Rosenmontag und Faschingsdienstag verkauft wird, gehen zehn Cent an die Aktion „Wir für Buschi“. Im vergangenen Jahr brachte die Berliner-Verkaufsaktion des langjährigen Zoopartners mit etwa 40 Filialen im Osnabrücker Raum bereits 2.200 Euro ein, die nun überreicht wurden. „Wir freuen uns über die rege Unterstützung unserer Partner“, bedankte sich Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, „Toll, mit was für kreativen Aktionen sie den Umbau von Buschis Zuhause unterstützen.“ Da der Zoo sich zum Großteil aus Sponsoring-Einnahmen und Eintrittsgeldern selbst finanziere, sei er auf die Unterstützung der Osnabrücker angewiesen. Mit der „Wir für Buschi“-Aktion seien bereits über 300.000 Euro zusammengekommen. Der Umbau startet in diesem Frühjahr.

Zoologischer Garten Magdeburg, 12.02.2015
Nashorngeburt Live erleben
In den nächsten Tagen erwartet der Zoo wieder die Geburt eines Spitzmaulnashornes. Sowohl in Zoos als auch in freier Wildbahn gehören diese Geburten zu den äußerst seltenen Ereignissen. In europäischen Zoos kommen jährlich nur drei bis sechs Nashornkälber pro Jahr zur Welt. Für die 19-jährige Nashornkuh Malaika ist es die zweite Geburt. Ihr erstes Kalb wuchs 2012 nicht auf. Der Fernsehsender SternTV hat im „Nashorn-Kreißsaal“ Kameras installiert, so dass die Geburt des Nashorns live mitverfolgt werden kann. Die webcams senden Live-Bilder auf die Internetseite des Zoos unter www.zoo-magdeburg.de oder auf www.sterntv.de Jetzt heißt es Daumen drücken für Malaika und das erwartete Nashornkalb. Mal sehen, wie lange das Nashornkalb auf sich warten lässt.

Zoo Duisburg, 12.02.2015
Giraffe geboren: im Netzlook und mit langen Wimpern durchs Leben
Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer Körpergröße von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass Giraffenmütter im Stehen gebären. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spätestens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen. Derart bilderbuchmäßig steht im Zoo Duisburg nun seit gestern eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 15jährigen Mutter MALINDI. Das Jungtier wurde nach der für Giraffen typischerweise sehr langen Tragzeit von rund 14 Monaten in der Nacht zu Mittwoch geboren und präsentierte sich morgens topfit den gerade zum Dienstbeginn startenden Pflegern. Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens überstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die Innenlauffläche im Giraffenhaus dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus Sicherheitsgründen noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Das Kindchenschema schlägt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70-1,80 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er über die Innenlauffläche stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trägt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung. MALINDI kümmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht müde wird, sich an die Zitzen zu hängen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen.

Tierpark Bochum, 12.02.2015
Tierische Superhelden: Geckos und Schlange zeigen im Tierpark Bochum was sie können
Der Tierpark Bochum hat drei neue Bewohner: In der frisch renovierten Madagaskar-Anlage des Aquarien- und Terrarienhauses tummeln sich seit wenigen Tagen zwei Standings Taggeckos Phelsuma standingi und eine Madagaskar Hundskopfboa Sanzinia madagascariensis. Beide Tierarten sind wahre Superhelden, denn sie verfügen über einzigartige Fähigkeiten, die sie für die Anpassung an ihre Umwelt entwickelt haben. Die zwei weiblichen Geckos haben sich bereits gut im Tierpark Bochum eingelebt. Beide stammen aus einer privaten Haltung und finden nun im naturnah gestalteten Terrarium ausreichend Platz, Abwechslung und einen tiergerechten Lebensraum. Bei Besuchern sind die Neuzugänge schon jetzt beliebt, da sie oft gut sichtbar an der Glasscheibe des Terrariums auf und ab laufen. Taggeckos haben Lamellen auf der Unterseite ihrer Füße, die es ihnen ermöglichen, sich selbst an glatten Oberflächen wie Glas festzuhalten und zu bewegen. Die Lamellen bestehen aus Milliarden einzelner Härchen, die sich an die Oberfläche anschmiegen. Durch die Berührung entstehen elektrostatische Kräfte, die sogenannten Van-der-Waals-Kräfte, durch die sich der Gecko praktisch an der Oberfläche festsaugen aber problemlos wieder lösen kann. Diese Besonderheit der Geckos dient auch der Industrie als Vorbild! So versuchen Forscher beispielsweise ein besonders stark haftendes Klebeband zu entwickeln, das zum einen belastbar aber zum anderen auch ohne Rückstände lösbar ist. Nicht weniger besonders ist die Fähigkeit des Mitbewohners der Gecko-Weibchen. Die Madagaskar Hundskopfboa verfügt wie auch andere Boa-Arten über einen Infrarotsinn, der es ihr ermöglicht, die Wärmestrahlen ihrer Beutetiere zu sehen und diese so selbst in Verstecken leichter aufzuspüren. Die beiden Geckos gehören natürlich nicht in das Beuteschema des Boa-Männchens. Zudem sind Taggeckos, wie ihr Name verrät, bei Tageslicht aktiv, während die Hundskopfboa erst in der Dämmerung ihren Ruheplatz verlässt. „Bei der Planung der Anlage haben wir die unterschiedlichen Lebensweisen beider Tierarten berücksichtigt.“, erklärt der zuständige Tierpfleger Dominik Töller und fügt hinzu. „Durch ihren unterschiedlichen Rhythmus kommen sich beide Tierarten nicht in die Quere, obwohl sie sich wie in der Natur den gleichen Lebensraum teilen“. Wie die meisten tierischen Bewohner des afrikanischen Inselstaats Madagaskar wurde auch die Hundskopfboa in das Washingtoner Artenschutzabkommen aufgenommen und hat höchsten Schutzstatus! Für die Zoopädagogik des Tierparks spielen die Neuzugänge eine wichtige Rolle, wie Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule, erklärt: „Aufgrund ihrer besonderen Anpassung an die Umwelt, sind sowohl die Geckos als auch die Hundskopfboa tolle Beispiele für unser Bionik-Lernprojekt, das wir für Schulklassen und andere Grppen anbieten. Ziel der Bionik ist die Übertragung von Problemlösungen der Natur in den Bereich der Technik. Hier im Tierpark haben wir viele Tiere, die der Technik als Vorbild dienen.“

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