Zooreise 2 – Tag 2: Wieder nach Hause

Unser verlängertes Wochenende neigte sich dem Ende, meine Erkältung blieb hartnäckig und die Möglichkeiten unsere Zooreise zu beenden waren vielfältig:
1. Heimfahren (Abbruch wegen Krankheit)
2. Wildparadies Tripsdrill – Wildpark Mergentheim – Nach Hause
3. Wildparadies Tripsdrill – Juramuseum Eichstätt – Nach Hause
Es lief schließlich auf Möglichkeit 3 hinaus.
Das Wildparadies Tripsdrill erwies sich als kleines Highlight. Ein weiträumiger Wildpark mit Tieren, die man in einem Wildpark erwarten kann (und ein paar mehr).
Im begehbaren Muntjakgehege hatten wir unsere erste bemerkenswerte Begegnung: Zutrauliche Muntjaks, die sich auch streicheln ließen. Wir verließen das Gehege wieder, um Wildfutter zu kaufen und kamen zurück, um sieben Muntjaks glücklich zu machen. Und wir hatten auch unseren Spaß.
Bemerkenswerte Begegnung Nummer zwei, geschah im Mufflongehege, welches ebenfalls begehbar war. Wir bekamen Geleit von einer Horde Mufflons, die uns bis zum Ausgang begleiteten. Eines der Schafe hatte sich sogar zwischen uns gedrängt und blieb auch stehen, wenn wir stehen blieben. Gut, dass es nur eine Handvoll Schafe war, die uns folgte, sonst wäre es schon unheimlich gewesen.
Ich gehe davon aus, dass das Verhalten der Muntjaks und der Mufflons durch die Fütterungserlaubnis bedingt war. Beide Arten waren schon sehr zutraulich und von Muntjaks habe ich das vorher noch nie gesehen. Aber man muss auch sagen, dass die Tiere nicht zudringlich wurden. Die Muntjaks waren zwar auch sehr an meiner Kamera interessiert, aber von tierischen Übergriffen wurden wir verschont. Bei den Zwergziegen sah das anders aus, die gerieten schon in gierige Ekstase, als sie die leeren Futterkartons sahen, die ich nur wegschmeißen wollte. Die Zwergziegen haben wir nicht gefüttert (die Mufflons auch nicht), aber im Vergleich zu Mufflon und Muntjak verhielten sich die Ziegen so wie man sie auch von anderen Einrichtungen kennt: Sehr verfressen.
Bemerkenswerte Begegnung Nummer drei fand bei Heidi, der Silberfüchsin statt. Sie verhielt sich nicht wie man es von einem Fuchs erwarten würde, eher wie ein Hund, der gestreichelt werden wollte. Als sie dann ihr Futter bekam, war sie wieder das Raubtier, das gierig seine Hühnchen einsammelte und versteckte.
Bevor sie ihr Essen bekam, gab es noch ein kleines Konzert der beiden Wolfsrudel des Wildparadies.
Der Besuch hatte einige bemerkenswerte Ereignisse, vielleicht weil wir fast alleine waren. Wer weiß, wie es in den Sommermonaten aussehen würde.

Nach Tripsdrill fuhren wir durch die Pampa, auf den Weg zur nächsten Autobahn, um diese Richtung Eichstätt wieder zu verlassen. In Eichstätt besuchten wir nicht nur das Juramuseum, sondern auch eine Waschanlage, um unser Auto wieder ansehnlich zu machen (vor dem Museum) und einen McDonalds (nach dem Museum), nachdem uns der Hunger plante. Aber eine Befriedigung war das nicht. Wenn man bedenkt, dass wir früher auf unseren Zooreisen oft bei McD Pause gemacht hatten, ist das doch erstaunlich, wie schnell man sich den Geschmack auch wieder abgewöhnen kann.

Nach dem Besuch des McDs machten wir uns auf den Heimweg.

Wildparadies Tripsdrill
Juramuseum Eichstätt

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