Zoopresseschau

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 04.03.2015
Im Dienste der Wissenschaft – Wilhelma-Seelöwen lernen die Ostsee kennen
Eric und Marten gehen in die Verhaltensforschung. Die beiden jungen Kalifornischen Seelöwen, die im Mai und Juni 2014 in der Wilhelma geboren wurden, reisen am Samstag ins Marine Science Center an der Ostsee. Dort studieren die Wissenschaftler der Universität Rostock in der weltweit größten Robbenforschungsanlage, wie sich Meeressäuger dank ihrer Sinnesorgane in ihrem Lebensraum zurechtfinden. Freunde der Seelöwen können die beiden Jungtiere noch bis Freitag im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart besuchen. Außer der Reihe bleibt diese Woche auch am „Putztag“, dem Donnerstag, das Wasser im Becken. Die Schaufütterungen sind jeweils um 11 und 15 Uhr. „Die Seelöwen der Wilhelma sind eine wichtige Ergänzung für uns“, sagt Dr. Sven Wieskotten vom Institut für Biowissenschaften. „Bislang haben wir neun Seehunde und einen südafrikanischen Seebär.“ Der Wissenschaftler verbringt diese Woche in Stuttgart, um Eric und Marten an sich zu gewöhnen und mit Training dafür zu sorgen, dass sie auch zu ihm kommen, wenn er sie ruft. Denn sein Arbeitsort ist das Forschungsschiff „Lichtenberg“ im Rostocker Yachthafen „Hohe Düne“. In der Anlage, einem 60 mal 30 Meter großen und fünf Meter tiefen Teil der Ostsee, der durch ein Netz abgeteilt ist, könnten die jungen Bullen sonst allzu leicht einfach mal abtauchen, wenn die Wissenschaft ruft. Nach neun Monaten ist der Seelöwen-Nachwuchs vom vergangenen Jahr inzwischen abgestillt und hat gelernt, selbst nach Fisch Ausschau zu halten und ihn auch aus Tierpflegerhand anzunehmen. „Das ist die Voraussetzung, damit wir die Tiere spielerisch dafür gewinnen können, für eine schmackhafte Belohnung bei unseren Studien mitzumachen“, berichtet Wieskotten. „Wir testen, wie sie sehen, riechen, schmecken und tasten. Uns interessiert zum Beispiel, wie sie verhindern, sich auf Wanderrouten zu verirren oder wie sie Fische aufspüren, die noch nicht in Sichtweite sind.“ Seine große Erfahrung beim Training von Meeressäugern gibt der Forscher unter der Woche bei einem Coaching den Tierpflegern der Wilhelma weiter. Das kann dabei helfen, dass die Seelöwen sich körperlich untersuchen und im Krankheitsfall medizinisch behandeln lassen, ohne sie unter Narkose setzen zu müssen. Wer einmal Urlaub an der Ostsee macht, kann übrigens künftig bei Eric und Marten vorbeischauen. Das Marine Science Center bietet zwar keine Schauprogramme an, aber die Anlage ist vom Sonnendeck des Forschungsschiffs einzusehen. Besucher können die wissenschaftliche Arbeit und das Tiertraining mitverfolgen: www.marine-science-center.de

Tierpark Bochum 04.03.2015
Ausstellungseröffnung – Bunte Tierportraits begrüßen bald Tierparkbesucher
Putzige Erdmännchen, scharfzahnige Kaimane und grazile Flamingos gehören zu den beliebtesten Tieren des Bochumer Tierparks. Ab dem 08. März 2015 zieren ihre und 15 weitere farbenfrohe Tierportraits des Künstlers Andreas Wiciejowski die Eingangshalle des Tierparks. Wiciejowskis Bilder begeistern durch stimmige Linien, Farben, Licht und Form. Dem in Polen geborenen Künstler wurde seine außergewöhnliche Begabung schon in jungen Jahren bestätigt. In Deutschland absolvierte er nach dem Fachabitur in Gestaltung ein Kunststudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bei der Vernissage am 07. März 2015 präsentiert Andreas Wiciejowski die 18 Originale erstmalig einem geladenen Publikum. Ab Sonntag, 08. März, begrüßen die bunten Tierportraits täglich die Besucher des Tierparks.

Zoo Leipzig 04.03.2015
Trauer um Luena – Löwin musste von ihrem Leiden erlöst werden
Die Leipziger Angolalöwin Luena (geb. am 04.08.1998 in Lissabon, seit 2003 in Leipzig) ist tot. Aufgrund des sich rapide verschlechternden Allgemeinzustandes und einer fortschreitenden nicht heilbaren Tumorerkrankung hat der Zoo Leipzig entschieden, die Katze heute Morgen von ihrem Leiden zu erlösen. Neben ersten Alterserscheinungen haben sich bei der Löwin Haut- und Gewebeveränderungen entwickelt. Luena stand unter permanenter tierpflegerischer und veterinärmedizinischer Beobachtung. Mitte Februar fiel die Entscheidung, Luena trotz der möglichen Risiken in Narkose zu legen, um Gewebe- und Blutproben für die histologische Untersuchung zu nehmen und Klarheit über ihren tatsächlichen Gesundheitszustand zu erhalten. Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Die 16-jährige Löwin litt neben den Tumoren an einem progressiven Entzündungsgeschehen der Haut, das zu einer zunehmenden Beeinträchtigung ihres Allgemeinzustandes führte. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und es ist für uns ein schmerzhafter Verlust. Aber wir sind im Sinne des Tierschutzes verpflichtet, kein Tier in menschlicher Obhut leiden zu lassen, wenn es nicht die geringste Chance auf Besserung oder Heilung gibt. Alle Therapiemöglichkeiten waren ausgeschöpft“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold diesen Schritt. Für das ursprüngliche Vorhaben, mit den Angolalöwen (Panthera leo bleyenberghi) gezielt eine seltene Löwenunterart zu halten und zusammen mit anderen Zoos eine gemeinsame Population zu managen, ist es zweifelsohne ein Rückschlag. „Dennoch halten wir an dem Ziel fest, uns mit der Leipziger Löwenzucht für ein Artenschutzprojekt zu engagieren. Schließlich haben auch wir uns der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie und dem Populationsmanagement der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme verschrieben. Gerade im Rückblick auf die Tradition des Zoos werden wir alles daran setzen, einer bedrohten Löwenunterart eine Zukunft zu bieten“, versichert Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold.

Zoo Augsburg 04.03.2015
Zoo-Vortrag „Madagaskar – Baobabs, Chamäleons und Lemuren“ am 10. März 2015
Beim März-Vortrag berichtet Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke von Ihrer letzten Madagaskar-Reise. Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Erde und gehört zu den sogenannten „Alten Inseln“. Bereits vor 150 Millionen Jahren löste sich die Insel von „Gondwana“, dem Urkontinent der Südhalbkugel, der Südamerika, Afrika, Australien und die Antarktis umfasste. Isoliert vom Rest der Welt entwickelten sich hier Tier- und Pflanzenarten, die nur hier vorkommen. Frau Dr. Jantschke stellt dieses faszinierende Land mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt in einem Vortrag am 10. März um 14 Uhr in der Zooschule vor. Seit einigen Jahren bietet der Zoo Augsburg in den Monaten März, Juni, September und Dezember immer am 2. Dienstag im Monat um 14 Uhr Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen in der Zooschule an.

Tiergarten Schönbrunn Wien 04.03.2015
LAUFEN FÜR DIE LANGHÄLSE BEIM 4. WIENER ZOOLAUF
Bald beginnt der Frühling und damit geht auch die Laufsaison so richtig los. Wer nicht nur seiner Fitness etwas Gutes tun will, geht beim Wiener Zoolauf an den Start. Am 10. Juni findet der Charity-Lauf zum vierten Mal im Tiergarten Schönbrunn statt. Bei den drei vergangenen Läufen wurde insgesamt ein Reinerlös von rund 100.000 Euro ersportelt. Die stolze Summe ging je zur Hälfte an den Zoo für den Bau der Eisbärenanlage und an die Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“. „Nachdem wir die Eisbärenwelt im Vorjahr eröffnet haben, wird nun für die Giraffen gelaufen. Spätestens im Frühjahr 2017 soll ihr neues Zuhause fertig sein“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Laufstrecke ist mit sechs Kilometern auch für Anfänger geeignet und auf jeden Fall außergewöhnlich. Sie führt vorbei an Elefanten, Pinguinen und dem historischen Kaiserpavillon. Außergewöhnlich ist auch das Outfit vieler Teilnehmer, die mit Zebraohren oder Tigerkostümen dem Zoolauf alle Ehre machen. „Die Teilnehmerzahl ist auf 1.500 Läuferinnen und Läufer begrenzt. Wer sich einen Startplatz sichern möchte, sollte also schnell sein. Mehr als die Hälfte der Plätze ist schon weg“, erklärt Organisator Gerry Fischer. Das Startgeld beträgt 40 Euro und beinhaltet auch einen Verpflegungsbon, ein Goodie-Bag und die Einladung zum Get-together in der Tiergarten-ORANG.erie.

Zoo Halle 03.03.2015
Wöchentliche Untersuchungen der Tragenden Elefantenkühe Bibi und Tana
Nach der kürzlich bestätigten Schwangerschaft der beiden halleschen Elefantenkühe Bibi und Tana, werden diese nun besonders aufmerksam von den Tierpflegern beobachtet. Dazu werden wöchentliche Urinproben genommen sowie regelmäßig Untersuchungen durchgeführt, um neue Aufschlüsse über den Schwangerschaftsverlauf sowie den Gesundheitszustand der beiden Elefantenmütter zu erhalten. Während bei Bibi die Geburt im September diesen Jahres erwartet wird, rechnet man bei Tana nicht vor Mitte nächsten Jahres mit der Geburt eines Jungtieres. Unter Leitung des Elefantenkurators Frank Müller werden derzeit in einer Arbeitsgruppe bestehend aus Zoodirektor, Tierpflegern, Tierarzt und externen Experten verschieden Geburtsszenarien diskutiert, um eine für Jungtiere und Mütter möglichst natürliche und sichere Geburt zu gewährleisten. Voraussichtlich wird man dabei auf eine Geburt in Anwesenheit der Herde setzen. Nach dem tragischen Vorfall in 2013, in dem die bisher zweifache Mutter Bibi ihr drittes Jungtier „im Affekt“ getötet hat, sind die Verantwortlichen des Zoos in dieser Hinsicht besonders sensibilisiert. Trotzdem ist allen Beteiligten klar, dass der Verlauf der beiden Schwangerschaften sowie der Geburten in ihren natürlichen Werdegängen nur wenig zu beeinflussen sind. „Alles menschenmögliche was getan werden kann, um die Gesundheit der zu erwartenden Jungtiere aber auch der Mütter zu gewährleisten, wird auch getan“, so der Elefantenkurator Frank Müller. „Trotzdem bleiben immer gewisse Risiken, da zum Beispiel ein unmittelbares Eingreifen in den Geburtenvorgang faktisch nicht möglich ist“. So bleibt allen nur die Hoffnung, dass beide Elefantenkühe die Schwangerschaft komplikationslos überstehen und gesunde Jungtiere unter möglichst artgerechten Bedingungen zur Welt bringen, bzw. sich derer auch fürsorglich annehmen. Bibi hatte bereits ihr erstes Jungtier im Beisein der damaligen Herde im Berliner Zoo zur Welt gebracht, danach ihr zweites, jetzt im Zoo Halle lebendes Jungtier „Panja“, ebenfalls in Berlin jedoch unter ähnlichen Bedingungen wie bei der letzten Geburt in Halle. Beide Geburtsszenarien, in der Herde und allein, werden in Zoos weltweit praktiziert. Allerdings kann bisher keine wirklich zuverlässige Aussage darüber getroffen werden, welches davon das für Jungtier und Mutter bessere und sicherere Szenario ist. Dies hat auch mit den unterschiedlichen Haltungsmethoden bzw. der Herdenzusammensetzung zu tun. Im Zoo Halle wird mit der sogenannten „Protected Contact“ Methode eine geschützte und „freundschaftliche“ Umgangsform zwischen Pfleger und Tier angewendet. In einigen Tiergärten und auch den Ursprungsländern selbst, werden Elefanten jedoch auf einer autoritätsbasierenden sowie direkten und somit ungeschützten Kontaktbasis zwischen Pfleger und Tier gehalten. Im Bergzoo werden zudem ausschließlich afrikanische Elefanten gehalten, welche auch andere Haltungs- und Umgangsanforderungen haben.

Zoo Vivarium Darmstadt 03.03.2015
Nistkästen bauen im Zoo Vivarium
Natur- und Tierfreunde können am kommenden Sonntag (08. März 2015) von 14 Uhr bis 17 Uhr in der Zooschule des Zoo Vivarium Darmstadt, Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt, unter fachlicher Anleitung Nistkästen zum Mitnehmen selbst bauen. Der Unkostenbeitrag liegt bei acht Euro.

Tiergarten Worms 03.03.2015
Im März ist einiges los im Tiergarten Worms! – „Mit dem Tierpfleger im Revier“
Rechtzeitig zum meteorologischen Frühlingsbeginn hat der Wormser Tiergarten eine Menge zu bieten: Der bunte Reigen an Aktivitäten beginnt am 14. März, um 14 Uhr, mit der beliebten Sonderführung „ Mit dem Tierpfleger im Revier“. Dieses Mal geht es zu den Exoten des Tiergartens. Die Teilnehmer begleiten die Tierpfleger und Ihre Schützlinge bei ihrer täglichen Futterrunde und bekommen so viele Informationen und Eindrücke von den Tieren des Reviers. Neben den Erdmännchen werden u.a. die Nasenbären und die putzigen Kattas gefüttert. Die Führung kostet acht Euro inklusive Eintritt. Anmeldungen sind bis zum 13. März über die Tiergartenkasse oder unter 06241-972270 möglich! Stabausfest des Freundeskreises Tiergarten Worms e.V. – Beim Stabausfest, am 21. März, wird rechtzeitig zum Frühlingsanfang der Winter endgültig vertrieben. Um 14:00 Uhr geht es los. Ab diesem Zeitpunkt wird auch in der Tiergartenschule Kinderschminken für die kleinen Gäste angeboten. Die Großen dürfen es sich währenddessen, bei Kaffee und hausgemachten Kuchen, in der warmen Tiergartenschule gemütlich machen. Um 15:00 Uhr wird dann, vom Eingang des Tiergartens aus, der Schneemann auf seinem „letzten Weg“ zur großen Wiese in Form eines kleinen Umzugs begleitet. Im Anschluss daran wird dann der Schneemann verbrannt und der Frühling begrüßt. Vor Ort gibt es natürlich auch die beliebten Stabausstecken, gespickt mit einer süßen Brezel, damit man für den Umzug und die Schneemann-Verbrennung entsprechend gewappnet ist. Osterferienprogramm – Dann geht es auch schon mit großen Schritten in Richtung Ostern und damit auf Spurensuche beim Osterferienprogramm im Tiergarten. In den Ferien dreht sich alles um die Spuren der Tiere. Dabei widmet sich das Team der Tiergartenschule und der Programm-Teilnehmer beispielsweise einen ganzen Tag lang dem Thema Wolf und den Spuren, die er innerhalb seines Reviers hinterlässt. Die natürliche Beute des Wolfes – Wildschwein, Damwild und Co. – wird ebenfalls von den jungen Forschern gründlich untersucht! Am Ende der Woche werden die Kids mit geschärften Sinnen, die eine oder andere Spur von Tieren erkennen, die ihnen bei vergangenen Waldspaziergängen womöglich noch nie aufgefallen ist. Der Tiergarten bietet vom 30. März bis zum 2. April und vom 7. April bis zum 10. April, neben dem Vormittages-Programm von 9 bis 12.30 Uhr (viermal halbtags zu 36 Euro) auch eine ganztägige Betreuung bis 16:30 Uhr (viermal ganztags zu 100 Euro) an. An den Nachmittagen der Ferienspiele wird nach einem leckeren Mittagessen das am Vormittag erworbene Wissen spielerisch und durch zahlreiche Bastelaktionen gefestigt

Zoo Hannover 03.03.2015
Kreuzfahrt durch Hannover – Erlebnis-Zoo nimmt im Jubiläumsjahr an Schützenausmarsch teil
Mit dem Sambesi-Boot auf Kreuzfahrt durch Hannover! Im Rahmen seines 150jährigen Jubiläums nimmt der Erlebnis-Zoo Hannover am traditionellen hannoverschen Schützenausmarsch teil und ist dabei genau wie sein Slogan:…echt anders! Wie anders sich der Zoo-Wagen präsentiert, begutachteten heute Klaus Timaeus, Geschäftsführer Hannoversches Schützenfest e.V., Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Festzug-Leiterin Elke Schmiedeberg. Nach einem Fußmarsch durch Afrika und Kanada stieß das Komitee auf das höchst ungewöhnliche Boot, das in der Nähe des indischen Dschungelpalastes vor Anker lag: Auf dem afrikanischen Boot tummeln sich Eisbären und Huskies aus dem hohen Norden, Tiger aus Indien, Hasen aus Niedersachsen, Flusspferde, Zebras und Giraffen aus Afrika. „Im Erlebnis-Zoo kann man an einem Tag die ganze Welt bereisen“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „auf unserem Boot gehen daher Tiere aus aller Welt auf Kreuzfahrt durch Hannover.“ Der 150. Geburtstag ist für den Erlebnis-Zoo der perfekte Zeitpunkt, um an eine alte, liebe Tradition wieder anzuknüpfen: Zu seinem 125jährigen Bestehen zog er beim Schützenausmarsch mit der „Verlobungsbrücke“ durch Hannover, dem Wahrzeichen des 1865 gegründeten Zoos, 1981 hob ein Hubwagen einen ganzen Elefanten (aus Blumen) in die Höhe und 1983 beeindruckte der Zoo-„Wagen voller Affen“ gar so sehr, dass ihm die Jury den 1. Preis der Schausteller in Form eines Wanderpokals verlieh. Für die Ausmärsche der nächsten Jahre hat das Zoo-Team schon jede Menge neue tierische Ideen. „Der Schützenausmarsch in Hannover ist der absolute Höhepunkt des größten Schützenfestes der Welt, da möchten wir natürlich mitfeiern! Der Erlebnis-Zoo gehört zu Hannover, ist in seiner Geschichte fest verankert, und als eines der Aushängeschilder für unsere sympathische Stadt an der Leine lassen wir uns auch etwas Besonders einfallen,“ versprach der Zoo-Geschäftsführer. „Besuche im Erlebnis-Zoo und auf dem Schützenfest sind echte Highlights für die Menschen. Toll, dass sich der Erlebnis-Zoo beim Schützenausmarsch präsentiert“, sagte Klaus Timaeus, Geschäftsführer Hannoversches Schützenfest e.V. Insgesamt hat der gesamte Festumzug eine Länge von stolzen zwölf Kilometern. Mehr als 10.000 TeilnehmerInnen werden erwartet, rund 5.000 Schützen aus Hannover und der Region nehmen teil. Mehr als 15 Festwagen zusammen mit rund 100 Kapellen und Spielmannszügen vervollständigen dieses beeindruckende Bild. Der Ausmarsch startet am 5. Juli um 10 Uhr am Neuen Rathaus.

Neunkircher Zoo 03.03.2015
Ein schwarzes Lamm – Ouessant-Schafe haben wieder Nachwuchs im Neunkircher Zoo
Der Neunkircher Zoo konnte in diesem Jahr unter anderem schon Nachwuchs bei den zu den Nagetieren zählenden Gundis und den seltenen Smaragd-Langschwanzeidechsen verbuchen, nun gab es auch bei den Ouessant-Schafen einen Neuzugang. Diese kleinste Schafrasse der Welt stammt ursprünglich von der Île d ́ Ouessant in der französischen Bretagne und lebt auch schon seit einiger Zeit auf einer maritimen Weide in direkter Nähe der Robbenbucht mit den Seehunden im Neunkircher Zoo. Der jüngste männliche Nachwuchs bei diesen bretonischen Zwergschafen erblickte am 18. Februar 2015 das Licht der Welt und unternimmt schon sehr neugierig Ausflüge unter den Fittichen seiner sechsjährigen Mutter Babsi, seines fast dreijährigen Vater Simba und dem Rest der Herde. Im Zoo der Kreisstadt Neunkirchen wird ausschließlich der schwarze Farbschlag dieser auch als biologische Rasenmäher eingesetzten sehr robusten, aber bedrohten alten Schafrasse gehalten.

Zoo Verein Wuppertal e.V. 02.03.2015
Zoo-Verein erhält 1.500 Euro von Fliesen Kollwitz
über eine großzügige Spende der Firma Fliesen Kollwitz aus Wuppertal kann sich der Zoo-Verein Wuppertal e.V. auch in diesem Jahr wieder freuen. Einen Scheck über 1.500 Euro nahmen am vergangenen Sonntag, 1. März, der Vorsitzende des Zoo-Vereins Bruno Hensel und Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz aus den Händen von Käthe Kollwitz und Geschäftsführer Oliver Kollwitz vor der Anlage der Wölfe entgegen. Seit vielen Jahren lässt Fliesen Kollwitz dem Zoo-Verein immer zu Beginn des Jahres eine großzügige Spende für seine verschiedenen Projekte zukommen. Die diesjährige Spende soll dazu eingesetzt werden, die Zoobesucher künftig noch besser über den Wolf zu informieren. Dabei wird auch das aktuelle Thema „Rückkehr des Wolfes nach NRW“ mit berücksichtigt werden.

Tiergarten Nürnberg 02.03.2015
Tiergartenvortrag zur Via Mala
Der nächste Tiergartenvortrag beschäftigt sich mit der berühmten Via Mala, einem spektakulären, etwa acht Kilometer langem Wegestück durch eine tiefe Schlucht im Schweizer Kanton Graubünden. Der „schlechte Weg“, wie Via Mala übersetzt ins Deutsche heißt, verbindet Chur, den Hauptort des Kantons, mit den Alpenpässen Splügen und San Bernardino. Am Donnerstag, 12. März 2015, beschreibt Alexander Grünfeld um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg die Naturerlebnisse auf seiner Wanderung durch die Via Mala bis nach Italien. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Die Fernwanderung von der Via Mala nach Italien führt von Thusis in Graubünden durch die beeindruckenden Flusslandschaften des Hinterrheintals nach Süden. Im Vortrag nimmt der Referent die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf historische Wege über den Splügenpass und durchwandert geheimnisvolle Schluchten von der Schweiz nach Italien.

Freunde Hauptstadtzoos 02.03.2015
Sonntagsbrunch im Tierpark Berlin – Cafeteria – Tierpark
Zum Frauentag in den Tierpark! 8. März 2015 11 – 14 Uhr Erwachsene: 25 Euro 18 Euro für Jahreskarten-Inhaber Kinder ab 5 Jahre: 13 Euro 10 Euro für Jahreskarten-Inhaber (inkl. Tierpark-Eintritt) Genießen Sie den Frühling bei einem Sonntagsbrunch mit musikalischer Begleitung. Ab 14 Uhr startet von der Cafeteria eine kostenfreie Führung zum Thema „Frauenpower – Das Familienleben der Hyänen!“.

Wilhelma Stuttgart, 27.02.2015
Zwergseidenäffchen: Mini-Äffchen mit besonderem Familienmodell
Nicht nur die größten Affen der Welt, die Gorillas, auch die kleinsten „eigentlichen Affen“ haben in der Wilhelma derzeit Nachwuchs: Der Unterschied könnte kaum größer sein. Selbst erwachsene Zwergseidenäffchen bringen nur rund 140 Gramm auf die Waage, also gerade einmal 0,07 Prozent eines gestandenen Gorillamanns. Zwergseidenäffchen zählen zu den Krallenaffen und werden bloß 15 Zentimeter lang. Allerdings misst ihr Schwanz noch einmal bis zu 23 Zentimeter. Bei den Winzlingen ist der Nachwuchs zunächst lediglich daumengroß. Im Jungtieraufzuchthaus lässt sich derzeit gut beobachten, wie die Familienbande funktionieren. Das ist bei den Seidenäffchen speziell: Die frischgebackene Mutter Ica überlässt ihrem Mann Chico und den schon älteren Jungtieren das Babysitten. Die ganze Sippe trägt die Neuankömmlinge abwechselnd auf dem Rücken. Meist werden Zwillinge geboren. Da müssen sich die Kleinen ordentlich festhalten, denn bei der quirligen Truppe geht es ständig die Bäume hoch und runter und oft in einem Satz von Ast zu Ast. Nur zum Säugen bringen die Verwandten dem Muttertier die Babys. Dass alle mithelfen, optimiert die Chancen, den Nachwuchs durchzubringen. Er muss schnell selbstständig werden. Schon nach drei Monaten wird er entwöhnt. Und bereits weitere drei Monate später könnte der nächste Nachwuchs kommen. Das System Familienpflege funktioniert, weil in jeder Gruppe allein das ranghöchste Weibchen Junge bekommt. Die Zwergseidenäffchen sind Südamerikaner. Sie leben ursprünglich in den Regenwäldern des westlichen Amazonasbeckens und ernähren sich in erster Linie von Baumsaft. Dafür zapfen sie die Rinde mit ihren unteren Eckzähnen an. Aber auch Insekten und Spinnen, Blüten und Früchte verschmähen sie nicht. So stehen in der Wilhelma für sie neben Akaziensaft, Heuschrecken und Mehlwürmer auf der Speisekarte. Hinzu kommen Süßobst, Paprika, Tomaten und Sellerie. Die Zwergseidenäffchen werden mehrmals am Tag gefüttert, was auch für die Besucher nett anzuschauen ist. Die Leichtgewichte haben einen gesegneten Appetit. Denn üblicherweise brauchen kleinere Tiere relativ zum Körpergewicht gesehen mehr Nahrung. Umgekehrt gilt: Im Verhältnis brauchen die großen Affen weniger Futter – zum Glück, sonst würden die Gorillas wohl nie mit dem Fressen fertig.

Zoo Duisburg, 26.02.2015
Wir sind zwei Stars – schaut uns hier an!
In leicht angewandelter Form und umgemünzt auf hiesige Verhältnisse könnte der Titel eines bestimmten Privatsender-Formats derzeit im Zoo Duisburg heißen: „Wir sind zwei Stars – schaut uns hier an!“ Dabei sind die vierbeinigen Stars paritätisch auf die durch die Autobahn getrennten beiden Hälften des Zoos verteilt. Der „Osten“ legte Mitte Dezember 2014 mit der Geburt des sehnsüchtig erwarteten Zwergflusspferdes vor. Kaum auf der Welt jubelten die Zooverantwortlichen gleich ein zweites Mal, denn der noch namenlose Nachwuchs war männlich! Bislang haben Forscher immer noch nicht verstanden, warum bei den Zwergflusspferden in fast schon beängstigendem Ausmaß überwiegend Weibchen geboren werden. Halb Europa reißt sich förmlich um den kleinen Mops, so dass die Zuchtbuchführung im schweizerischen Basel sicher keine Probleme haben wird, ein genetisch passendes Weibchen für den Duisburger Mann zu finden. Letzterer hat das Element Wasser in den vergangenen Wochen für sich erlebt und plantscht und taucht sehr zur Freude der Besucher im Becken der Schauanlage. Das konnte der „Westen“ nicht lange auf sich sitzen lassen und legte im Februar mit der Geburt einer weiblichen Netzgiraffe nach. Auch hier verlief die Geburt völlig problemlos und ohne Zutun der Tierärzte oder Pfleger. Morgen zum Dienstbeginn stand sie einfach auf der Innenanlage, als wäre sie schon immer da gewesen. Derzeit beschäftigt sie sich mit den ersten Luzernestängeln und fängt damit an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. An Mutters Milchbar hängt sie die kommenden Monate aber weiterhin. Wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen, werden die Zoobesucher die knapp 2 Meter große Giraffe bald über die Außenanlage flitzen sehen.

Tierpark Görlitz, 26.02.2015
Der Saisonstart naht – dazu braucht der Tierpark ehrenamtliche Unterstützung
Mit steigenden Temperaturen und Sonnenstunden nimmt auch die Zahl der Besucher zu; Familien, Kindergärten, Schulklassen und Horte kommen jetzt besonders gern in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Damit alle Besucher gut betreut werden können, braucht die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Zoopädagogik tatkräftige Unterstützung durch Ehrenamtler. Wir suchen engagierte Menschen, die sich nicht nur für Tiere und Naturschutz begeistern, sondern diese Begeisterung auch mit den Besuchern teilen und ihr Wissen vermitteln wollen. Die Aufgaben sind vielfältig: Unterstützung bei Veranstaltungen, Betreuung von Infotischen, Betreuung von Kindergeburtstagen, Führungen und Unterricht für Vorschul- und Grundschulkinder, Mithilfe bei der Durchführung von Schüler-Projekten und die Durchführung von Tierspaziergängen. Eine intensive Einarbeitung in die Tierpark- und Naturschutzthemen ist selbstverständlich. Bei Interesse informieren Sie sich auf unserer Homepage unter Jobs oder melden sich bei Dr. Ilka Weidig (pr@tierpark-goerlitz.de).

Zoo Salzburg, 26.02.2015
Eine Handvoll Schaf – entzückender Nachwuchs bei den Ouessant-Schafen
Am Montag, 23. Februar, erblickte ein gesundes Ouessant-Lamm im Salzburger Streichelzoo das Licht der Welt. Ihre 3 Jahre alte Mutter Colette lässt ihre Tochter derzeit nicht aus den Augen. Gerade einmal 2 ½ Kilogramm brachte das kleine Lämmchen beim heutigen Gesundheitscheck auf die Waage. Das Ouessant-Schaf ist die kleinste Schafsrasse unserer Erde! Ein ausgewachsener Bock erreicht eine Schulterhöhe von nicht einmal 50 Zentimeter und wiegt maximal 20 Kilogramm. Die ursprüngliche Heimat der Tiere ist eine winzige Insel vor der bretonischen Küste. Vermutlich hat das raue Klima und die karge Vegetation der Insel, dazu beigetragen, dass diese sehr widerstandsfähige Rasse entstand. Sie zählen zu den seltenen Nutztier-Rassen. Weltweit leben heute nur mehr einige Tausend Tiere.

Zoo Dresden, 26.02.2015
Trampeltier Martha wird 30 Jahre alt
Vor 30 Jahren, am 27. Februar 1985 erblickte Trampeltier-Weibchen Martha im Dresdner Zoo das Licht der Welt. Trotz ihres stolzen Alters gehört sie aber noch nicht zum alten Eisen, denn Trampeltiere können in Menschenobhut bis zu 40 Jahre alt werden. Als ältestes Mitglied unserer Trampeltiere lebt sie zusammen mit dem Oberhaupt der Haremsgruppe Männchen Samuel (geboren 2007 im Zoo Liberec) und ihren beiden Töchtern Inka (geboren 2003) und Madhuri (geboren 2007). Insgesamt hat Martha bereits 11 Jungtiere geboren. Martha ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Trampeltierzucht in Dresdner Zoo eine lange und erfolgreiche Tradition hat. Trampeltiere gehören zur Familie der Kamele und sind durch ihre zwei Höcker eindeutig von den Dromedaren unterscheidbar. Wildlebende Trampeltiergruppen gibt es nur noch sehr wenige. Als domestizierte Nutztiere sind Trampeltiere jedoch weit verbreitet sind.

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