Zoopresseschau

In der vergangenen Woche gab es keine Zoopresseschau, deswegen ist diese etwas länger. Manchmal hat die Original-Zoopresseschau Verspätung, weshalb es Auszüge dieser auch erst später im Beutelwolf-Blog gibt. Manchmal kommt sie auch früher.
Diesmal war es mir nicht möglich zeitnah auf den Newsletter zu reagieren. Ich habe deshalb beschlossen auf die nächste Presseschau zu warten.
Natürlich kann jeder auch die Original-Zoopresseschau abonnieren. Diese enthält weit mehr als die Pressemitteilungen, die es hier zu lesen gibt: Veranstaltungshinweise (für die ich verantwortlich zeichne), Zoomeldungen aus der Tagespresse, Internationale Zoomeldungen, Nachrichten aus Natur- und Artenschutz, Stellenanzeigen …

Tierpark Berlin 11.03.2015
Tiger Dragan und Alisha verstehen sich prächtig
Ein Tatzenhieb und die Rangordnung ist geklärt, dachte Dragan und hatte nicht mit der Berliner Tigerin Alisha gerechnet. Ein kurzes Maunzen von Alisha und schon ist der stürmische Dragan gebremst und der „Welpenschutz“ aktiviert. Die beiden Amurtiger beschnuppern sich und sind Freunde. Am gestrigen Dienstag, um 10.15 Uhr startete der Transport des knapp zehn Kilo schweren Tiger- Mädchens Alisha aus dem Tierpark Berlin in den Zoo Eberswalde. Um 11:15 Uhr trafen Tierpflegerin Angelika Berkling und Kurator Christian Kern mit Alisha in Eberswalde ein. Gleich nach der Ankunft wurde Alisha bereits mit ihrem neuen Spielkamerad, dem zwei Monate älteren Tiger Dragan, zusammen geführt. Von der ersten Begegnung an, klappte die Zusammenführung gut. Dragan vorerst noch angeleint, beschnupperte Alisha neugierig und begrüßte sie durch erste vorsichtige Tatzenhiebe. Für Alisha ist es nicht nur der neue Spielkamerad, der ihre Neugierde weckt, sondern auch die neue Anlage. So tapst sie das erste Mal über Waldboden und schnuppert frische Luft im Freigehege. „Die Zusammenführung der beiden Tiger verlief besser als erwartet, die beiden verstehen sich prächtig“, freut sich Kurator Christian Kern aus dem Tierpark Berlin. Vorerst werden die Tiere nur unter Aufsicht der Pfleger zusammen im Gehege sein. Die Nächte verbringen die Tiger noch in getrennten Schlafboxen. Eine Rückkehr beider vom Aussterben bedrohten Amurtiger in den Tierpark Berlin ist für Juni 2015 geplant. Alisha kam am 10. Dezember 2014 im Tierpark Berlin zur Welt. Leider hat die Tigermutter Aurora (5 Jahre) nicht ausreichend Milch, sodass Alisha vom Tierpfleger-Team mit der Flasche aufgezogen wird. Genauso geht es dem am 07. Oktober 2014 im Zoo Eberswalde geborenen Dragan – auch er wird von den Tierpflegern handaufgezogen.

Zoo Basel 11.03.2015
Drei neue Böcke bei den Kleinen Kudus
Am 16. Januar sind drei männliche Kleine Kudus in den Zoo Basel gekommen. Nach der einmonatigen Quarantänezeit durften sie ihre Basler Kolleginnen kennenlernen. Jetzt sind sie im Antilopenhaus auch für das Publikum zu sehen. Die drei sind Teil eines Erhaltungszuchtprogramms und sollen die Herde genetisch bereichern. – Fünffacher Känguru-Nachwuchs im Zoo Basel – Auf der Känguru-Anlage im Zoo Basel geht es rund: Fünf Mütter haben Junge im Beutel. Die Jungen von Dingi (9) und Ella(8) hüpfen bereits immer wieder heraus. Jene von Iorka (4) und Dunja (9) werfen erst ab und zu einen vorsichtigen Blick aus dem Beutel und bei Chuppa (12) verrät nur eine grosse Beule, dass sich wohl Nachwuchs darin befindet.

Tiergarten Schönbrunn Wien 11.03.2015
TIERGARTEN SCHÖNBRUNN WILL WELTREKORD SCHAFFEN!
Noch vor Baubeginn der neuen Giraffenanlage startet der Tiergarten Schönbrunn eine außergewöhnliche Aktion. Gemeinsam mit allen Falt- und Bastelfreudigen soll der Guinness Weltrekord der meisten Origami-Giraffen aufgestellt werden. „Unser Ziel sind 1.828 Giraffen, da im Jahr 1828 die erste Giraffe in den Tiergarten kam. Wir hoffen, dass viele mithelfen, den Weltrekord zu schaffen“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Noch bevor unsere Giraffen in die neue Anlage einziehen werden, möchten wir das Haus mit Origami-Giraffen füllen.“ Ob groß, klein, weiß oder bunt: Der Tiergarten freut sich über jede Papier-Giraffe. Vorgabe von Guinness World Records ist, dass Origami-Papier verwendet wird, das bereits ab wenigen Cent pro Blatt in Papier- und Buchhandlungen erhältlich ist. Auf der Internetseite des Zoos www.zoovienna.at gibt es eine Faltanleitung, nach der mit ein bisschen Übung im Handumdrehen eine Giraffe am Tisch steht. Wer möchte, verewigt sich darauf mit seinem Namen. Die japanische Kunst des Papierfaltens liegt gerade im Trend. Ohne Schere und Klebstoff können aus einem quadratischen Blatt Papier Tiere, Blumen und andere Kunstwerke entstehen. Jeder ist aufgerufen, so viele Origami-Giraffen wie möglich an den Tiergarten zu schicken. Möglich ist auch, sie bei den Kassen abzugeben. Abgabeschluss ist der 3. Mai. Im Tiergarten gibt es ab 21. März täglich einen Bastelstand beim Leiterwagerlverleih neben dem Geparden-Gehege, wo unter Anleitung Giraffen gefaltet werden können. Schratter: „Außerdem hoffen wir auf Familien-Bastelstunden zuhause und die Mithilfe von Schulklassen, Kindergruppen, Vereinen oder Firmen. Natürlich falten auch unsere Giraffen-Pfleger schon eifrig.“ Bis zum Spatenstich für die neue Giraffenanlage Anfang Mai soll der Rekord, der bereits bei Guinness World Records angemeldet ist, geknackt sein.

Zoo Heidelberg 11.03.2015
Heidelberg freut sich über Neuzugang aus den Niederlanden – Die achtjährige Gorilladame Shaila aus Arnheim wird bald im Zoo Heidelberg zu sehen sein.
Die Jagd auf die Menschenaffen und der Verlust des natürlichen Lebensraums durch Entwaldung dezimieren die natürlichen Vorkommen der westlichen Flachlandgorillas. Neben dem Handel mit „bushmeat“ als besondere Spezialität forderte auch Ebola zahlreiche Opfer. Um dem Aussterben der dem Menschen so nahen Verwandten entgegenzuwirken, wurden die Flachlandgorillas bereits seit vielen Jahren in das Erhaltungszuchtprogramm der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) aufgenommen. In Arnheim konnte der Zoo in den letzten Jahren sehr gute Zuchtergebnisse verzeichnen und freute sich regelmäßig über Nachwuchs in der Gorillagruppe. Der Neuzugang, der am Dienstag, 10. März, in Heidelberg eintraf, wurde im Dezember 2006in Arnheim geboren. . In ihrer Geburtsgruppe wuchs Shaila zusammen mit Ihrer Mutter, dem Vater und weiteren Weibchen auf. Nachdem sie nun die Geschlechtsreife erreichte und ebenso wie in der Natur ihr Auszug aus der Gruppe anstand, kam die Empfehlung im Rahmen des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm), Shaila nach Heidelberg zu schicken. Aufgrund der genetischen Voraussetzungen wurde Silberrücken Bobo im Zoo Heidelberg als optimaler Partner für die Gorilladame ausgewählt. Durch den Einzug der sozialerfahrenen Shaila wird zudem ein positiver Einfluss auf die Heidelberger Gorilla-Gruppe erwartet. Die Gewöhnung an die anderen Gorilladamen ZsaZsa und N‘Gambe aber auch an Jungmännchen Kwame und das Gruppenoberhaupt Bobo wird Schritt für Schritt erfolgen. Besonders im Umgang mit den sehr sensiblen Gorillas erfordert die Zusammenführung sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen. In diesem Zusammenhang war Anke Jakob, Leiterin des Affenreviers im Zoo Heidelberg, bereits seit Sonntag vor Ort in Arnheim, wo sie sich mit den Pflegern über die Bedürfnisse und Besonderheiten der Gorilladame austauschte und einen ersten persönlichen Kontakt mit Shaila aufbaute. Maurice Spikker-Hogenkamp, Tierpfleger aus dem Burgers‘ Zoo in Arnheim, wird die ersten Tage als vertrauter Kontakt die Eingewöhnungsphase in Heidelberg begleiten. Die Kontakte zu den anderen Weibchen und den beiden männlichen Artgenossen wird zunächst abgeschirmt von den Besuchern durch ein Kontaktgitter erfolgen. Nach und nach wird Shaila mit dem Männchen Bobo und den beiden Weibchen zusammengeführt. Für Besucher wird in dieser Zeit das Affenhaus teilweise geschlossen bleiben. Es wird folglich noch einige Tage dauern, bis die Besucher den Neuzugang aus Holland in Heidelberg live erleben können. Nach dem Neubau der Gorilla-Außenanlage, die für 2017 geplant ist, wird es auch wieder Nachwuchs in der Heidelberger Gorillagruppe geben. Wenn Shaila sich gut eingelebt hat, wird sie hoffentlich zum ersten Mal ein Jungtier zur Welt bringen.

Zooschule Heidelberg 10.03.2015
Kinder bringen Zootieren Ostergeschenke an Gründonnerstag
Am Gründonnerstag (2. April 2015) findet Zoo-Ostern im Tiergarten Heidelberg statt. Von 14.30 bis 17.30 Uhr bietet die Heidelberger Zooschule tierische Aktionen rund um das Thema Ostern. Neben dem Beschenken von Affen, Alpakas und Co. steht der Besuch von typischen Ostertieren wie Kaninchen und Küken auf dem Programm. Weitere Höhepunkte sind zum Beispiel das Osterkino, sowie viele Spiele und Informationen rund um das (Oster-)Ei. Interessierte Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren können sich noch anmelden. Wenn sich auf der Osterwiese im Heidelberger Tiergarten niedliche Kaninchen und flauschige Küken tummeln, ist es wieder soweit: Am Gründonnerstag, den 2. April von 14:30 bis 17:30 Uhr heißt es für aufgeweckte Kinder von fünf bis zwölf Jahren „fröhliche Zoo-Ostern!“ Witziges und Wissenswertes zu Nestern, Eiern und eierlegenden Tieren wird in gewohnt anschaulicher Weise von den Rangern der Zooschule präsentiert. Lustige Geschichten und Spiele zu dem berühmten Hasen stehen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch in einem ganz besonderen Kino…. Natürlich können Eier in allen möglichen Größen und Farben bestaunt werden sowie die Tiere, die diese legen. Dabei erfahren die Kinder interessanterweise, dass dies auch weniger typische Ostertiere tun, wie etwa Reptilien und Insekten. Besonders viel Spaß macht es den Teilnehmern sicherlich, selbst einmal in die Rolle des Osterhasen zu schlüpfen und Affen, Alpakas und Co selbstgebastelte Ostergeschenke mit gesunden Leckereien zu bringen.

Tiergarten Nürnberg 10.03.2015
Nürnberger Eisbär Felix gastiert in Stuttgart
Seit dem heutigen Dienstag, 10. März 2015, ist Eisbär Felix aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg zu Gast in der Wilhelma. Nach rund zweieinhalbstündiger Fahrt kam Felix im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart an. Hier soll er Eisbärin Corinna den Sommer über Gesellschaft leisten. Der 13 Jahre alte Felix ist schon reiseerfahren und hat das Kistentraining im Tiergarten Nürnberg routiniert mitgemacht: In den vergangenen Wochen hatten ihm die Tierpflegerinnen und Tierpfleger zur Reisevorbereitung immer wieder einmal die Transportbox an das Gehege gestellt. Immer wieder hat er die Kiste betreten und sich darin auch offenbar wohl gefühlt. Das Kistentraining war für ihn mehr Routine als Eingewöhnung. Der als sehr umgänglich geltende Eisbär hat schon einiges von Europa gesehen. Geboren 2001 in Wien, wurde er nach einer Station in Karlsruhe 2004 in Franken heimisch, gab aber Gastspiele in Gelsenkirchen und Aalborg (Dänemark). Große Bekanntheit erreichte seine Tochter Flocke, die im Dezember 2007 auf die Welt kam. Felix ist auch der Vater der Nürnberger Zwillinge Gregor und Aleut (geboren 2010) und Charlotte (geboren 2014). Weitere Nachkommen hat er in Aalborg. Nun sind Felix und Corinna also Gefährten auf Zeit. „Der Zeitpunkt ist gut gewählt“, sagt Dr. Ulrike Rademacher, Eisbären-Kuratorin der Wilhelma. Eisbären sind überwiegend Einzelgänger. Im Frühsommer jedoch sind Eisbärinnen paarungsbereit und damit toleranter gegenüber Männchen. Die meisten Paarungen finden in April und Mai statt. Ob Corinna in ihrem Alter von 25 Jahren noch einmal trächtig wird, lässt sich nicht vorhersagen. „Wir können Felix etwa ein halbes Jahr behalten“, sagt Rademacher. Für den Tiergarten in Nürnberg hat das den Vorteil, dass dessen Eisbärin Vera mit ihrem im November geborenen Jungtier, das bald erstmals nach draußen gehen wird, viel Bewegungs und Rückzugsraum in beiden Gehegen der Eisbärenanlage vorfindet. Felix hat in der Wilhelma vorerst ein separates Innengehege und eine eigene Außenanlage. Dort ist er bereits für die Besucher zu sehen. Die beiden Eisbären bleiben allerdings zunächst durch ein „Schmusegitter“ getrennt. Erst wenn Corinna deutliches Interesse an dem neuen Männchen zeigt, werden die Bärenpfleger der Wilhelma den Schieber zwischen den beiden Anlagen öffnen.

Zoologisch-Botanischer Gartn Wilhelma Stuttgart 10.03.2015
Sommergast in der Wilhelma – Nürnberger Eisbär Felix gastiert in Stuttgart
Seit heute ist wieder ein Eisbärenmann in der Wilhelma zu Gast. „Felix“ ist am Dienstag, 10. März, aus Nürnberg im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart gut angekommen. Hier leistet er der Eisbärin Corinna über den Sommer Gesellschaft. Der 13 Jahre alte Felix ist schon reiseerfahren und hat das Kistentraining im Tiergarten Nürnberg routiniert mitgemacht: In den vergangenen Wochen hatten ihm die Tierpflegerinnen zur Reisevorbereitung immer wieder einmal die Transportbox an das Gehege gestellt. Mit einer Bärenruhe hat er jeweils die Kiste betreten und sich darin auch offenbar wohl gefühlt, berichtet der Tiergarten: „Das Kistentraining war für ihn schon mehr Routine als noch Eingewöhnung.“ Der als sehr umgänglich geltende Eisbär hat schon einiges von Europa gesehen. Geboren 2001 in Wien, wurde er nach einer Station in Karlsruhe 2004 in Franken heimisch, gab aber Gastspiele in Gelsenkirchen und Aalborg (Dänemark). Große Bekanntheit erreichte seine Tochter Flocke, die wie Stuttgarts Wilbär im Dezember 2007 auf die Welt kam. Auch 2010 und aktuell 2014 ist Felix Vater geworden. Nun sind Felix und Corinna also Gefährten auf Zeit. „Der Zeitpunkt ist gut gewählt“, sagt Ulrike Rademacher, Eisbären-Kuratorin der Wilhelma. Eisbären sind überwiegend Einzelgänger. Im Frühsommer jedoch sind Eisbärinnen paarungsbereit und damit toleranter gegenüber Männchen. Die meisten Paarungen finden im April und Mai statt. Ob Corinna in ihrem Alter von 25 Jahren noch einmal trächtig wird, lässt sich aber nicht vorhersagen. „Felix wird etwa ein halbes Jahr in der Wilhelma sein“, sagt Rademacher. Für den Tiergarten in Nürnberg hat das den Vorteil, dass dessen Eisbärin Vera mit ihrem im November geborenen Jungtier Charlotte, das in diesen Tagen erstmals nach draußen geht, nun viel Bewegungs- und Rückzugsraum in beiden Gehegen der Eisbärenanlage hat.Felix hat in der Wilhelma vorerst ein separates Innengehege und eine eigene Außenanlage. Dort ist er bereits für die Besucher zu sehen. Die beiden Eisbären bleiben allerdings zunächst durch ein „Schmusegitter“ getrennt. Erst wenn Corinna deutliches Interesse an dem neuen Männchen zeigt, werden die Bärenpfleger der Wilhelma den Schieber zwischen den beiden Anlagen öffnen.

Zoo Landau in der Pfalz 10.03.2015
Tolle Workshops in den Osterferien in der Zooschule – Tierkinder – Traumberuf Tierpfleger – Auf den Spuren von großen und kleinen Raubtiere:
Hallo Kids! Langeweile in den Osterferien? Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch in der kalten Jahreszeit wieder jede Menge los! Möchtet ihr wissen, wie Tiermütter ihre Kinder versorgen? Interessiert ihr euch für Tiger und andere Raubtiere? Habt ihr Lust, einen Nachmittag als Tierpfleger im Zoo zu arbeiten? Wollt ihr Spannendes entdecken und dabei viel Spaß haben? Dann seid ihr bei uns richtig. Die Zooschule bietet euch Kindern im Alter von 7-10 Jahren wieder Workshops in den Winterferien zu tollen Themen an.

Zoo Neunkirchen 10.03.2015
Sommer- und Winterpreise, Sonderpreise für Besucher über 65 Jahre, eine Partnerkarte und vieles mehr – Neues Tarifsystem ab 14. März 2015 im Neunkircher Zoo
Der Aufsichtsrat des Neunkircher Zoos hat die Einführung eines neuen Tarifsystems beschlossen. Dieses wird ab Samstag, dem 14. März 2015, eingeführt und ist nun auch den veränderten gesellschaftlichen Begebenheiten angepasst. So wird es unter anderem zukünftig als Neuheiten in der Preisstruktur Familien – und Kleingruppentageskarten, aber auch eine Tages- und Jahreskarte für Besucher über 65 Jahre geben. Wenn ein Partner bereits eine Jahreskarte besitzt, besteht auch die Möglichkeit eine ermäßigte Einzeljahreskarte zu erwerben. Statt 8,00 Euro zahlen Erwachsene 9,50 Euro, Kinder statt 4,00 Euro zukünftig 4,50 Euro. Der Kauf einer Einzeljahreskarte für Kinder ist aber auch weiterhin zum bisherigen Preis von 22,50 Euro möglich. Die Preise der weiteren, attraktiven Jahreskarten, auch für Familien, werden ebenfalls angepasst. Es wird auch in der Zukunft von Anfang März bis Ende Oktober Sommereintrittspreise und von Anfang November bis Ende Februar reduzierte Wintereintrittspreise geben, so bleibt auch ein Zoobesuch in den Wintermonaten attraktiv. Zahlreiche bereits erfolgte, aber auch demnächst bzw. derzeit anstehende Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen unter anderem im Elefantentempel, am Zookiosk und die baldige Errichtung einer neuen barrierefreien Toilettenanlage, aber auch die Schaffung neuer tierischer Attraktionen wie der erste Bauabschnitt der neuen Raubtieranlagen für Schneeleoparden, Braunbären und Asiatische Wildhunde und das so genannte „Streichelkirchen“, der neu gestaltete Bereich mit Heim- und Nutztieren am Kinderspielplatz mit einer begehbaren Wellensittichvoliere, bedingen die moderate teilweise Anpassung der Preise ebenso wie die steigenden allgemeinen Unterhaltskosten. Einige Veranstaltungen in diesem Jahr ohne Aufpreis und weitere neue, auch kleinere Tierarten wie die Schwarzen Dickkopfschildkröten und Kleinen Winkerfrösche setzen aber auch weitere attraktive Akzente für kleine und große Besucher.

Allwetterzoo Münster 09.03.2015
Besucherrekord – Der erfolgreichste Tag seit 1989
Das traumhafte Wetter bescherte uns den größten Besucherandrang seit 26 Jahren. 13.528 Besucher fanden am 8. März trotz Stau und Warteschlangen Ihren Weg in den Zoo. Noch nie gab es an einem normalen Sonntag seit 1989 so viele Besucher. Selbst zum Zoojubiläum 2014 – bei einem Eintrittspreis von nur 3 Euro – kamen mit 8.825 Besuchern deutlich weniger. Die Parkplätze auf dem Zoogelände waren sehr schnell belegt, so dass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen rund um den Zoo kam. Obwohl alle Kassen geöffnet waren, musste mit einer Wartezeit von mindestens einer Stunde gerechnet werden. Dann aber stand einem schönen Tag im Allwetterzoo nichts mehr im Wege, wie eine Besucherin auf Facebook festellte: „Wir haben es nach 1,5 Stunden Warteschlange geschafft. War aber anschließend trotzdem wunderschön!!!“ Unser Dank gilt allen Besuchern für das Verständnis und die Geduld bei der Wartezeit. Wir hoffen, alle Besucher hatten einen schönen Tag im Allwetterzoo und kommen uns bald wieder besuchen.

Zoo Berlin 09.03.2015
Erstmals drei gescheckte Indische Hausrinder
Innerhalb von zwei Wochen kamen im Berliner Tierpark gleich drei Zwergzebus auf die Welt: Zwergzebu-Mädchen: Iyoti (geb. 1.2.2015) sowie die beiden Bullen: Kiran (geb. 11.2.2015) und Tarun (geb. 13.2.2015). Vater der drei Jungtiere ist der Zwergzebu-Bulle Manfred (geb. 2007 im Zoo Erfurt). Bei den Jungtieren handelt sich um drei Einzelkälber, deren Mütter die Kühe Uschi, Mary und Franke sind. Auch wenn sich die beiden männlichen Kälbchen sehr ähnlich sind und man sie leicht für Zwillinge halten könnte, haben die Jungtiere unterschiedliche Mütter. Zwillingsgeburten sind bei Rindern nur sehr selten, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei ca. 1 %. „Alle drei Jungtiere sind gescheckt und die zwei Männchen besonders schön. Obwohl ihre Mütter rotbraun sind, hat sich der Vater farblich endlich mal durchgesetzt. Dieser hat nämlich ebenfalls eine gescheckte Färbung – bisher war unser Bestand fast ausschließlich rotbraun geprägt,“ so der Kurator Christian Kern. Zebus, auch Buckelrinder genannt, sind Hausrinder, die überwiegend in Süd- und Südostasien, aber auch in Südamerika, Afrika und im Kaukasus gehalten werden. Bei den von einer tropischen Form des Auerochsen abstammenden Zebus, ist der Buckel über dem Widerrist charakteristisch. Die kleinste und heute in unseren Tiergärten am häufigsten gezeigte Rasse ist der Indische Zwergzebu. Der Tierpark hat seit seiner Eröffnung eine lange Tradition in der Haltung und Zucht Indischer Zwergzebus. Von 1956 bis heute wurden insgesamt 140 Kälber im Tierpark geboren. Neben den Indischen Zwergzebus werden im Tierpark auch Kaukasische Zebus und Nellore-Zebus gehalten – einmalig in Europa. Der Zwergzebu-Nachwuchs kann täglich von 9 – 16 Uhr (ab 15. März von 9 – 17 Uhr) besucht werden. Ihr Gehege befindet sich zwischen dem Affenhaus und dem Variwald.

Vogel- und Naturschutztierpark Herborn 09.03.2015
Neuer Publikumsliebling im Vogel- und NaturschutzTierpark Herborn: Molukkenkakadu-Mädchen „Chica“ erobert die Herzen der Besucher im Sturm
Vergangenen Sonntag verzeichnete das Team des Vogel- und NaturschutzTierparks Herborn bei schönem Vorfrühlingswetter mit 1.000 Besuchern den erfolgreichsten Tag seit dem 3. Oktober 2013.Dabei hatten es die zahlreichen Besucher bei der Wahl „ihres“ persönlichen Lieblingstieres nicht leicht, denn einerseits wuselten die beiden erst knapp 5 Wochen alten Erdmännchen-Babys bereits ganztägig verspielt durch ihr geräumiges Gehege, die beiden acht Wochen alten Jungziegen „Mogli“ und „Shanti“ ließen sich im begehbaren Streichelgehege mit Futterpellets verwöhnen und waren dabei durchaus auch für die eine oder andere Streicheleinheit empfänglich. Und dann war da auch noch das erst knapp zehn Monate alte und besonders charmante Molukkenkakadu-Mädchen „Chica“ „Chica“ kam erst vor kurzem als Geschenk des Gründers und rührigen Präsidenten des weltberühmten Loro Parque Teneriffa und der renommierten Naturschutzstiftung „Loro Parque Fundacion“, Wolfgang Kiessling, nach Herborn. Der Kontakt zum Loro Parque kam durch das internationalen Naturschutzengagement von Herborns Vogelparkleiter Wolfgang Rades zustande. Als Wolfgang Kiessling vom Tod des 58-jährigen und besonders menschenbezogenen Molukkenkakadus „Coco“ im April des Vorjahres erfuhr, der mehr als drei Jahrzehnte lang die Herzen vom abertausenden kleinen und großen Besuchern in Herborns Vogel- und NaturschutzTierpark erobert hatte, zeigte er einmal mehr sein großartiges Engagement für Tiere und stellte dem Vogelparkteam den nächsten jungen Molukkenkakadu der Loro Parque Fundacion in Aussicht. Der Zoologische Leiter des Loro Parque, Dr. Matthias Reinschmidt, brachte „Chica“ dann vor kurzem nach Hessen. In Herborn wird die nur die subtropischen Temperaturen Teneriffas gewohnte „Chica“ nun zunächst langsam und behutsam vom Vogelparkteam an die mitteleuropäischen Bedingungen gewöhnt, und ist deshalb derzeit auch noch nicht ganztägig zu sehen. Bei der täglich um 15 Uhr stattfindenden Informationsfütterung der Papageien wird sie jedoch in jedem Fall den Besuchern von Herborns familienfreundlichem Tiergarten vorgestellt: Bei entsprechend milder Witterung ist sie natürlich zeitweise auch zu anderen Zeiten zu sehen.Ihren ersten großen Fernsehauftritt wird „Chica“ übrigens schon am kommenden Freitagnachmittag, den 13. März, haben. Dann wird sie zusammen mit Vogelparkleiter Wolfgang Rades und einer Königspythonschlange im Frankfurter Studio des HR-Fernsehens zur Live-Übertragung der Sendung „hallo hessen“ (16.05 bis 17.50 Uhr) zu Gast sein. „Chica“ gehört wie „Coco“ zur hochgradig von der Ausrottung durch die Regenwald-zerstörung in Südostasien bedrohten Art des imposanten Molukkenkakadus, und ist aufgrund ihres aufgeweckten und besonders liebenswerten Charakters wie dieser ein perfekter Botschafter für die Bedürfnisse ihrer freilebenden Artgenossen und für den Schutz ihrer natürlichen Lebensräume. Wie Tiergartenbiologe Wolfgang Rades mitteilt, soll „Chica“ jedoch im Gegensatz zu „Coco“, der aufgrund seiner Vorgeschichte mit langjähriger Einzelhaltung andere Artgenossen leider nicht akzeptiert hatte, nicht dauerhaft alleine bleiben. Rades: „Dies nicht zuletzt auch, um der Vorbildfunktion eines zeitgemäß geführten Zoologischen Gartens in der Tierhaltung gerecht zu werden!“ Ein fremdblütiger junger Molukkenkakadu-Hahn, der zusammen mit „Chica“ aufwachsen soll, wurde im Loro Parque bereits vorbestellt.

Tierpark Bochum, 06.03.2015
Sanfte Riesen im Bochumer Tierpark: Riesen-Brahmahühner ziehen in den Streichelzoo
Der Streichelzoobereich des Bochumer Tierparks hat neue Bewohner! Ende Januar sind hier sechs Brahmahühner-Küken geschlüpft und entwickeln sich seitdem prächtig! Brahmahühner, nach dem indischen Strom „Brahmaputra“ benannt, zählen mit einer Durchschnittshöhe von 70 cm und einem Gewicht von bis zu 5 kg zu den Riesenhühnern – und dies wohl zu Recht! Besonders markant sind ihre stark befiederten Läufe. Obwohl das Federkleid der sechs jungen Tierpark-Hühner noch nicht vollständig entwickelt ist, kann man schon jetzt die besondere Befiederung an den Läufen erkennen. Brahmas sind jedoch nicht nur aufgrund ihrer imposanten und anmutigen Erscheinung sehr beliebt, sie gelten zudem auch als besonders ruhig und zutraulich. Für den Tierpark Bochum stellen die Brahmas einen ersten Schritt in der Umstrukturierung des gesamten Haustierbereichs dar. Zoodirektor Ralf Slabik erläutert: „Langfristig möchten wir nicht nur diverse Arten, sondern auch verschiedene Rassen in unser Haustierkonzept aufnehmen, um unseren Besuchern die Vielfalt in diesem Bereich aufzuzeigen.“ Auch für die Zoopädagogik sind die gefiederten Neuzugänge sehr wertvoll. So lassen sich die neuen Riesenhühner direkt mit den benachbarten Zwerghühnern vergleichen. Außerdem kann die menschliche Zuchtwahl anhand der unterschiedlichen Rassen im pädagogischen Kontext veranschaulicht und erklärt werden. Der Ursprung der Hühnerrasse ist Nordamerika, sie verbreiteten sich jedoch schnell in der ganzen Welt. Sogar die Königin von England bekam um 1850 einige Tiere dieser Rasse geschenkt, worauf der Siegeszug der Tiere in ganz Europa begann. In Deutschland verbreitete sich die Rasse über Nürnberg und wird bis heute gerne gehalten. Im Tierpark kann man die sanften Riesen zurzeit im Hühner- und Taubenhaus direkt neben der Streichelzoo-Anlage beobachten.

Zoo Magdeburg, 06.03.2015
Neue seltene Tierart im Magdeburger Zoo eingetroffen
Seit kurzem wohnt ein Pärchen der sehr seltenen Tierart, Rotbrauner Rüsselspringer oder auch Rotbrauner Elefantenspitzmaus genannt, im Magdeburger Zoo. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Mäuse, ernähren sich allerdings vorwiegend von Insekten. Ein besonderes Merkmal an diesen Tieren ist die ständig rotierende Rüsselnase, mit der sie Felsspalten nach Insektenbeute absuchen. Das Pärchen, dass im Jahr 2014 im Zoo Köln geboren wurde, wurde behutsam hinter den Kulissen im Zoo Magdeburg aneinander gewöhnt. Dies war ein notwendiger Schritt. Obwohl die Tiere relativ klein sind, können diese untereinander recht gewalttätig sein. Seit zwei Wochen lebt das Paar sehr friedlich im Landschaftsterrarium im Nashornhaus zusammen, was Hoffnung auf sehr erwünschten Nachwuchs macht. Der Zoo Magdeburg zählt inzwischen zu den nur fünf Zoos in Deutschland, die diese kleinen langschnäuzigen Bodenbewohner aus den Wüstengebieten Namibias beherbergen. Nur sechs Zoos in Europa halten diese seltene Tierart.

Tierpark Görlitz, 06.03.2015
Selten, schön und laut: Wiedereröffnung der Tibetvoliere mit seltenen Bewohnern am 10.03.
Artenschutz wird im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec groß geschrieben – deshalb fiel die Auswahl für den Neubesatz der Tibetvoliere auch auf stark bedrohte Vogelarten: der Edwardsfasan gilt in seinem Ursprungsgebiet durch Lebensraumzerstörung und Jagd bereits als ausgerottet. In Menschenobhut leben noch etwa 1000 Vögel. Bei dem chinesischen Blaukronenhäherling geht man von nicht mehr als 250 wildlebenden Tieren aus. Um die Arterhaltung sicherzustellen, gibt es für beide Spezies internationale Zuchtprogramme an denen der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec zukünftig teilnehmen wird. Weitere Bewohner der begehbaren Anlage sind chinesische Bambushühner. Diese Rebhuhn Verwandten sowie die Häherlinge gelten als recht „gesprächig“: So werden sich unsere Besucher nicht nur an der Farbenvielfalt der neuen Bewohner erfreuen, sondern mit ein bisschen Glück auch den „Männerchören“ der Bambushähne sowie den „Unterhaltungen“ der Häherlinge lauschen können.

Zoo Duisburg, 05.03.2015
Traumwochenende markiert Saison-Start
Ein Traumwochenende mit frühlingshaften Temperaturen steht vor der Tür, also auf in den Zoo Duisburg! Dort stehen Gästen mit Beginn des Sommerbetriebs seit 01. März wieder beide Eingänge zur Verfügung, der Haupteingang an der Mülheimer Straße sowie der Nebeneingang an der Carl-Benz-Straße. Im Delfinarium begeistern die Delfine Groß und Klein mit täglich drei Vorführungen, jeweils um 11.30, 14.30 und 16.00 Uhr. Weiterhin präsentieren die Tierpfleger ihre Schützlinge anhand von zahlreichen kommentierten Fütterungen und Tierpflegergesprächen. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen! Am Wochenende können sich die Besucher am Artenschutz-Infomobil etliche vom Zoll sichergestellte Exponate anschauen bzw. Wissenswertes über die vielfältigen Aktivitäten des Zoo Duisburg im Bereich des Natur- und Artenschutzes erfahren. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr steht fachkundiges Personal zumeist auf der Lemuren-Insel gleich gegenüber dem Haupteingang. Wahlweise bei schlechter Witterung auch in der Tropenhalle Rio Negro. Kinder dürfen sich Sonntags auf’s Kinderschminken vor dem Museum (gegenüber dem Eingang zum Delfinarium) freuen in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr. Es ist immer wieder faszinierend, in welch wilde Kreaturen die Kinder von den Schminkern verwandelt werden. Erleben Sie unsere Jung-Stars – die zierliche Netzgiraffe und das speckige Mini-Hippo – , schauen Sie sich die europaweit erfolgreichste Koalahaltung aus nächster Nähe an, schnuppern Sie im Aquarium vorbei, wo mit viel Aufwand die Meerwasser-Schaubecken neu aufgebaut wurden und mit Hochdruck derzeit an der Fertigstellung des Süßwasserseite gearbeitet wird, und genießen Sie einfach eine Auszeit vom stressigen Alltag in idyllischer Atmosphäre.

Erlebniszoo Hannover, 05.03.2015
Trauer im Erlebnis-Zoo: Tiger Kolja gestorben
Der Erlebnis-Zoo Hannover trauert um den Sibirischen Tiger Kolja. Kolja musste Montag im hohen Alter von 17 Jahren und acht Monaten eingeschläfert werden. „Kolja war ein ganz besonderer Tiger mit liebenswerten Eigenschaften“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „ein Tiger, der Ingwer mochte und gerne im Schnee spielte, ausgiebige Bäder liebte und oft mit seiner Partnerin Natascha raufte und schmuste. Wir werden Kolja sehr vermissen, er war bei allen sehr beliebt.“ Dem betagten Tigerkater fiel es zunehmend schwerer, aufzustehen und zu laufen. Am liebsten lag er still auf einem weichen Polster aus Heu. Schmerzmittel, die ihm die Zootierärzte verabreichten, hatten nur eine vorübergehende Linderung gebracht. Die Untersuchung in der Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ergab, dass altersbedingte Knochenwucherungen die Wirbelsäule versteift und auf das Rückenmark gedrückt hatten, so dass sich das Tier nicht mehr schmerzfrei bewegen konnte. Kolja wurde am 12. Juni 1997 in Riga geboren und lebte seit Januar 1999 mit seiner Partnerin Natascha in Hannover. Das Paar hatte zweimal Nachwuchs. Die Lebenserwartung Sibirischer Tiger liegt zwischen 15 und 20 Jahren. Sibirische Tiger gelten als stark bedroht.

Zoo Salzburg 18.03.2015
Winterruhe beendet – Die beiden Salzburger Braunbären sind wieder wach!
Heute, Mittwochvormittag, 18. März 2015, wurden die Türen der Bären-Schlafboxen zur Freianlage geöffnet. Der Frühling macht sich schon überall bemerkbar: Die Tage sind nun schon deutlich länger hell und die Temperaturen angenehm warm. Das spüren auch die beiden Salzburger Braunbären Blanca und Aragon und haben deshalb ihre Winterruhe beendet. Mitte November vergangenen Jahres hatten sich die beiden zum Schlafen zurückgezogen. Braunbären sind Allesfresser – 4 Monate lang haben Blanca und Aragon nichts mehr gefressen. Nach der langen Ruhezeit gehen die beiden alles ruhig an: Ihr erstes Frühstück waren Salat und Birnen. An dem haben sie mehr schlecht als recht herum geknabberten. Erst wenn die beiden imposanten Sohlengänger wieder ganz munter sind, werden sie größere Portionen fressen, um ihren Gewichtsverlust während der Ruhezeit wieder wett zu machen. Europäische Braunbären ernähren sich hauptsächlich vegetarisch: Gräser, Blüten und Kräuter stehen ebenso auf ihrem Speiseplan wie Beeren, Kastanien und Pilze. Bären sind keine besonders guten Jäger. Meist erbeuten sie nur kranke oder altersschwache Tiere oder auch mal ein Jungtier. Eine willkommene Protein- und Eiweißquelle sind für diese Allesfresser Aas aber auch Fische oder Insekten wie Ameisen, Bienen und Wespen. Warum gehen Braunbären in die Winterruhe? In den Wintermonaten finden die Braunbären nicht genügend Nahrung. Deshalb ziehen sie sich zum Schlafen in eine Höhle zurück. Die Winterruhe ist kein echter Schlaf, da sie relativ leicht wieder aufzuwecken sind. Ihr Herzschlag und ihre Atemfrequenz gehen deutlich zurück, die Körpertemperatur sinkt um etwa 4 bis 5 Grad Celsius. Während dieser Zeit nehmen sie weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. Der Beginn und die Dauer der Winterruhe hängen von den Umweltbedingungen ab. Üblicherweise ziehen sich Braunbären zwischen Oktober und Dezember zurück und werden im März spätestens Mai wieder aktiv. Das Aufstehen der Bären ist immer ein besonderer Moment! Jedes Jahr aufs Neue freuen sich die Zoo-Besucher und die Tierpfleger über das Erwachen der Bären: Denn jetzt ist der Winter endgültig vorbei und der Frühling hält bei uns Einzug!

Zoo Zürich 18.03.2015
EIN GOLDIGES «DOPPELPACK» IM RAHMEN EINER ERFOLGSSTORY
Die Goldgelben Löwenäffchen im Zoo Zürich haben Nachwuchs. Sie sind zugleich ein Beispiel für ein erfolgreiches Arterhaltungsprojekt. Löwenäffchen sind in den brasilianischen Regenwäldern beheimatet. Vier Arten werden unterschieden, wobei die letzte Art erst 1990 wissenschaftlich beschrieben wurde: Goldgelbes, Goldkopf, Rotsteiss und Schwarzkopf Löwenäffchen. Alle vier Arten sind durch die Zerstörung und Fragmentierung ihres Lebensraumes gefährdet. Die Goldgelben Löwenäffchen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Zoos im Verbund mit anderen Fachleuten und Institutionen erfolgreich einen Beitrag zur Arterhaltung leisten. Goldene Zwerge mit Familiensinn – Goldgelbe Löwenäffchen messen von der Nasen- bis zur Schwanzspitze rund 60 Zentimeter. Ihr Körpergewicht beträgt 550 bis 600 Gramm. Sie leben in Familiengruppen, bestehend aus einem monogamen reproduzierenden Paar und dessen Nachwuchs bis zum Alter von etwa drei Jahren. Die Gruppen umfassen zwei bis vierzehn Individuen, im Mittel sind es sechs. Sie verteidigen ein Territorium von etwa 50 bis 100 Hektaren, in Einzelfällen sogar bis 200 Hektaren. Nach einer Tragzeit von 120 Tagen bringt das Weibchen saisonal ein- bis zweimal pro Jahr ein bis drei Junge zur Welt, meistens Zwillinge. Diese werden vom Männchen und den älteren Geschwistern herumgetragen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt etwa acht Jahre, in Menschenobhut sogar bis maximal 24 Jahre. Die Goldgelben Löwenäffchen ernähren sich von Insekten und deren Larven, Spinnen, kleinen Echsen, Baumfröschen, Früchten, Blüten, Blättern und Baumsäften. Bei der Nahrungsbeschaffung sind vor allem die Krallen ein wichtiges Hilfsmittel. Das Tier bohrt damit Löcher in die Rinde der Bäume und gelangt so an Baumsäfte und Insekten. Im Zoo erhalten die Tiere als Baumsaft-Ersatz regelmässig Gummi arabicum. Goldgelbe Löwenäffchen sind tagaktiv. Nachts schlafen sie in Baumhöhlen oder dichtem Pflanzenbewuchs.Start einer neuen Zuchtgruppe im Zoo Zürich – Im Zoo Zürich wurden Goldgelbe Löwenäffchen erstmals 1931 gezeigt. Sie stammten aus einer Tierhandlung und wurden zum Preis von 130 Schweizer Franken pro Tier erworben. Am liebsten frassen sie in Milch eingelegtes Weissbrot … Trotz dieser etwas unausgewogenen Ernährung erfolgte 1939 die erste Nachzucht. Leider starben beide Jungtiere im Alter von wenigen Tagen. Nach 1950 folgte im Zoo Zürich eine Zeit ohne Goldgelbe Löwenäffchen. Sie kehrten erst 1989 in den Tierbestand zurück, mit der Eröffnung des Exotariums. Seither gab es 24 Geburten, wovon 14 Jungtiere die ersten 10 Tage überlebten. Das heutige Zuchtpärchen bilden GILBERT (2007, Münster) und JULIET (2009, Apeldoorn). Bereits 2013 und 2014 brachte JULIET Junge zur Welt, die aber beide Male tot geboren wurden. Dieses Jahr hat es nun geklappt: Am 28. Februar 2015 kamen Drillinge zur Welt. Ein Junges schien von Beginn weg etwas kleiner und schwächer zu sein. Es starb nach fünf Tagen – dem Geschwister internen Konkurrenz-druck um die beiden Zitzen der Mutter war es scheinbar nicht gewachsen. Die beiden verbliebenen Jungen entwickeln sich sehr gut. Die Population in Europa zählt gut 200 Tiere. Dies ist auch Zielgrösse des in Whipsnade geführten Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Rückkehr der Goldgelben Löwenäffchen: eine Erfolgsgeschichte – Der Atlantische Küstenwald in Brasilien ist einer der weltweit fünf wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots. Früher erstreckte er sich über eine Fläche von rund 1.3 Mio Quadratkilometern. Mit der Ankunft der Portugiesen im 16. Jahrhundert begann seine Zerstörung: Grosse Flächen fielen dem Siedlungsbau und der landwirtschaftlichen Nutzung zum Opfer. Heute existieren nur noch sieben Prozent der ursprünglichen Waldfläche, aufgeteilt in viele kleine Teilflächen. Die Goldgelben Löwenäffchen besiedeln eine kleine Teilfläche dieses Waldes im Bundesstaat Rio de Janeiro. 1960 bemerkte man, dass die Goldgelben Löwenäffchen im Freiland nahezu ausgestorben waren. Nebst der Lebensraumzerstörung und -fragmentierung hatte insbesondere der Handel dazu beigetragen. So gelangten zwischen 1960 und 1965 300 Tiere in den Handel. 1967 wurden die Goldgelben Löwenäffchen in Brasilien unter Schutz gestellt, 1969 erliessen die USA ein Importverbot für die Art. Die zu dieser Zeit in Menschenobhut betreuten Bestände entwickelten sich nicht zufriedenstellend: Die Reproduktion war gering, die Sterblichkeit hoch. 1972 trafen sich deshalb Biologen aus Europa, den USA und Brasilien zu einer Konferenz, an der die Weichen für ein gezieltes Zuchtprogramm gestellt, Schutzmassnahmen formuliert und Forschungsziele definiert wurden. Der wohl wichtigste Faktor für die Förderung des Zuchtprogramms war das Verständnis des Fortpflanzungssystems der Löwenäffchen: Monogamie, kooperative Fortpflanzung (Helfer) und Unterdrückung der Fortpflanzung bei untergeordneten Weibchen (Töchtern). Waren 1969 in einem stark fragmentierten Lebensraum noch rund 600 Tiere gezählt worden, gab es 1975 nur noch 100 bis 200 überlebende Tiere. 1974 wurde ein erstes Reservat von 5500 Hektaren für die Goldgelben Löwenäffchen geschaffen. Nebst der Erweiterung des Kenntnisstandes über diese Art durch die Haltung in Zoos und Langzeitstudien im Freiland wurde die ansässige Bevölkerung in die Information über Umweltfragen einbezogen. Als Schutzziel wurde eine Population von 2000 Individuen in einem mindestens 250 Quadratkilometer grossen, geschützten und vernetzten Lebensraum bis ins Jahr 2025 formuliert. Um die freilebende Population langfristig zu sichern, musste einerseits die Individuenzahl und andererseits die genetische Diversität erhöht werden. Mit zwei Massnahmen wurde der freilebende Bestand diesbezüglich unterstützt: mit Wiederansiedlungen und Umsiedlungen. Zwischen 1984 und 2000 wurden insgesamt 146 in Zoos in Europa und den USA geborene Tiere ausgewildert. Sie durchliefen vor ihrer Freilassung ein «Freiland-Training». Die ausgewilderten Tiere wurden bis zur vollen Selbständigkeit mit Futter versorgt und soweit nötig veterinärmedizinisch betreut. Die Freilassungen erfolgten zunächst im Reservat zur Stärkung der dort ansässigen Population. Später wurden dann auch private Grundstücke neu mit Goldgelben Löwenäffchen besiedelt. 2005 umfasste die Population der wiederangesiedelten Tiere 589 Individuen in 87 Gruppen. Zwischen 1994 und 1998 wurden 42 Tiere in 6 Gruppen aus kleinen, isolierten Flächen heraus gefangen und in ein zweites, neugeschaffenes Reservat umgesiedelt. Aus diesen Umsiedlungen resultierte bis 2006 ein Bestand von 220 Tieren in 30 Gruppen. Weitere Bemühungen zielen nun dahin, die verschiedenen inselartigen Lebensräume der Goldgelben Löwenäffchen mittels Waldkorridoren zu verbinden, um so einen Austausch zwischen den Teilpopulationen zu ermöglichen und weitere Lebensräume zu erschliessen. Aktuell wird der freilebende Bestand an Goldgelben Löwenäffchen in den zwei Reservaten und über 25 privaten Schutzgebieten auf einer Fläche von etwa 150 Quadratkilometern auf rund 1700 Tiere geschätzt. Über ein Drittel davon sind Nachkommen ausgewilderter zoogeborener Tiere. Von den sechs als überlebensfähig eingestuften Teilpopulationen gehen drei aus Wiederansiedlungen und eine auf Umsiedlungen zurück. Weiterhin besteht ein Zuchtprogramm für diese Tiere, das weltweit rund 560 Tiere umfasst und in das über 130 Zoos involviert sind. Die Tiere sind eine Leihgabe, sie gehören dem Brasilianischen Staat. Gefährdung durch andere Primaten – Nebst der Lebensraumzerstörung hat sich eine neue Gefahr für die freilebenden Bestände der Goldgelben Löwenäffchen ergeben: Durch den unkontrollierten Handel mit Wildtieren wurden im Verbreitungsgebiet der Goldgelben Löwenäffchen vielerorts ortsfremde Krallenaffenarten ausgesetzt. Insbesondere Weissbüschel- und Schwarzbüscheläffchen und daraus resultierende Hybriden treten als Nahrungskonkurrenten der Goldgelben Löwenäffchen auf. Zudem stellen diese Tiere auch ein gesundheitliches Risiko für die Löwenäffchen dar, da sie ohne veterinärmedizinische Überwachung freigelassen wurden. Rund 50 Kilometer von einem Bestand Goldgelber Löwenäffchen entfernt wurden zudem Goldkopf Löwenäffchen freigesetzt. Um einer allfälligen Hybridisierung zwischen den beiden Arten vorzubeugen, wurde eine Rückführung der Goldkopf Löwenäffchen in deren Verbreitungsgebiet beschlossen.

Zoo Verein Wuppertal 18.03.2015
Rekordbeteiligung bei der Mitgliederversammlung des Zoo-Vereins Vorstand und Beirat gewählt – Neues Projekt ARALANDIA beschlossen
Mit einer neuen Rekordbeteiligung fand am Montag im Kundenforum der Stadtsparkasse Wuppertal die Mitgliederversammlung des Zoo-Verein Wuppertal e.V. statt. Rund 350 Mitglieder waren gekommen und verfolgten die Ausführungen des 1. Vorsitzenden Bruno Hensel, des Schatzmeisters Friedrich-Wilhelm Schäfer und des Zoodirektors Dr. Arne Lawrenz, die aus verschiedenen Blickwinkeln auf ein erfolgreiches Vereins und Zoojahr 2014 zurückblickten und ein mindestens ebenso spannendes Jahr 2015 ankündigten. An allen drei 2014 umgesetzten Projekten – der Bonobo-Außenanlage, der Wolfs-Bärenanlage und dem neuen Zoorestaurant Okavango – war der Förderverein des Grünen Zoo Wuppertal beteiligt, den Umbau der Wolfsanlage finanzierte der Zoo-Verein sogar ganz alleine. Über 400.000 Euro hat der Zoo-Verein damit wieder im Zoo investiert. Daneben unterstützte der Verein den Zoo auch wieder bei zahlreichen anderen Projekten, in den Bereichen Forschung, Natur- und Artenschutz und durch vielfältiges ehrenamtliches Engagement seiner Mitglieder. Ein besonderes Augenmerk lenkte der Vorsitzende des Zoo-Vereins auch auf den Vergleich mit anderen europäischen Zoo-Fördervereinen, die im Oktober 2014 in Wuppertal zur 15. Tagung der Europäischen Zooförderer zu Gast waren. In diesem Vergleich schneidet der Wuppertaler Verein besonders gut ab: Kein anderer Förderverein kann eine derartige Beteiligung seiner Mitglieder vorweisen (z.B. mit einer Quote von über 20% der Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung teilnehmen) und kein anderer Zoo-Verein bietet seinem Zoo eine größere finanzielle Unterstützung. Bruno Hensel rechnete vor, dass der Zoo-Verein seit dem Jahr 2000 fast 4.000 Euro je Vereinsmitglied im Zoo investiert hat, damit liegt der Zoo-Verein Wuppertal e.V. europaweit mit Abstand an der Spitze! 2015 kann der Zoo-Verein sein 60jähriges Bestehen feiern, dafür wurden verschiedene Aktivitäten und eine Wanderausstellung angekündigt, die im Rathaus Barmen, den City-Arkaden, der Sparkasse und im Zoo zu sehen sein wird.

Zoo Basel 18.03.2015
2014: Besucherrekord im Zoo Basel
Im Jahr 2014 hat der Zoo Basel mit 2‘012‘511 Besuchen die Zwei-Millionen-Marke erreicht und damit zum fünften Mal in Folge einen Rekord verzeichnet. 2013 lag die Zahl noch bei 1’935’692 Eintritten. Auch die Anzahl verkaufter Jahreskarten zeigt einen erfreulichen Trend: waren es 2013 noch 28’541 Jahreskarten, so waren es 2014 bereits 29’213. Der Zoo Basel unterstützt mit jedem bezahlten Eintritt und jedem Abonnement diverse Naturschutzprojekte. Pro Eintritt sind es 15 Rappen und pro Abonnement 1.50 Franken. So generierten die Besucherinnen und Besucher mit ihren Eintritten im Jahr 2014 rund 105‘000 Franken für den Naturschutz. Im Zoo Basel geht es weiter aufwärts: 2‘012‘511 Besuche bescherten dem Zoo Basel 2014 zum fünften Mal in Folge einen Rekord. Die Anzahl Besuche stieg im Vergleich zum Vorjahr um 76‘819 oder um rund vier Prozent, ebenfalls die Zahl verkaufter Jahreskarten ging in die Höhe: 29’213 Personen entschlossen sich zum Kauf einer Zolli-Jahreskarte, was im Vergleich zum 2013 einer Zunahme von 672 Abonnentinnen und Abonnenten entspricht. Am meisten Besucherinnen und Besucher kamen an Auffahrt, am 29. Mai in den Zoo Basel. An dem Tag wurden 6’547 Tickets verkauft (Abonnement-Eintritte etc. ausgenommen). Der Tag mit der geringsten Besucherfrequenz war der 14. Januar mit 81 bezahlten Eintritten. Seit der Zoo Basel am 3. Juli 1874 seine Tore geöffnet hat, wurden 84‘217‘519 Besuche gezählt. Mit Ausnahme der Einzeleintritte wird die Anzahl Besuche mit einem Umrechnungskoeffizient ermittelt: Pro Familienbillett zählt der Zoo Basel vier Besuche, pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo 80 Besuche und für alle anderen Abonnemente 20 Besuche pro Jahr. Ab 2015 kann anhand eines neuen Systems die effektive Anzahl Besuche der Abonnenten ermittelt werden. Jungtiere sorgten für viel Publikum – Besonders viele Besucher lockte das junge Zwergflusspferd in den Zoo, das am 18. März geboren wurde. Ebenfalls für reges Publikumsinteresse sorgten die vier Gepardenmädchen, die ab Oktober auf den Anlagen zu sehen waren und die Ende 2013 geborenen vier Löwenjungen. Auch der 55. Geburtstag der Gorilladame Goma im September gehörte zu den Höhepunkten. Die Besucherinnen und Besucher informierten sich vermehrt auch über die vielfältigen Kommunikationskanäle des Zolli. Die Webseite verzeichnete mit 1’524’655 Besucherinnen und Besuchern ein Plus von 25 Prozent und einen neuen Rekord. Sie ist seit Jahresende mobile kompatibel und ist nun auf allen mobilen Endgeräten nutzbar. Starken Zuspruch fand ebenso die Zoo-Basel-Facebook-Seite, deren Inhalte per Ende Jahr von über 35’000 (Vorjahr 20’000) Personen verfolgt wurden. Ebenso Zuspruch fand die i-Phone-App des Zoo Basel: sie wurde per Ende Jahr über 20’100 Mal heruntergeladen. Zoo Basel immer beliebter – Der Zoo Basel konnte auch 2014 seinen Aufwärtstrend fortsetzen und trotz einiger Baustellen im Zoo (neue Elefantenanlage und Umbau Zoorestaurant) so viele Besucher anlocken wie noch nie. Zoodirektor Olivier Pagan freut sich über den Besucherrekord: „Je mehr Menschen den Zoo besuchen, desto mehr Menschen werden sich der natürlichen Zusammenhänge bewusst. So werden sie auch für die Notwendigkeit, die Natur zu schützen, sensibilisiert.“ Verzeichnete der Zoo Basel im Eröffnungsjahr 1874 noch knapp über 60’000 Besuche, sind es unterdessen über zwei Millionen. Um durch die Zootierhaltung auch Artgenossen in freier Wildbahn zu unterstützen, verwendet der Zoo Basel pro Eintritt 15 Rappen und pro Abo 1,5 Franken zur Unterstützung von Naturschutzprojekten.

Tierpark Cottbus 18.03.2015
Stacheliger Neuzugang im Tierpark
Am 28. Februar gab es Nachwuchs bei den Weißschwanzstachelschweinen im Tierpark Cottbus. Neugeborene Stachelschweine wiegen 450 bis 550 Gramm und tragen ein weiches Stachelkleid. Nach wenigen Tagen härten die Stacheln aus. Die Stacheln dieser meerscheinchenähnlichen Nagetiere sind umgebildete Haare und werden bei Berohung aufgestellt. Sie dienen der Abschreckung oder auch Abwehr eines Feindes. Übrigens: Stachelschweine sind dämmerungaktiv und dösen tagsüber recht viel. Besonders schön lassen sich dämmerungs- und nachtaktive Tiere bei einem abendlichen Besuch beobachten. Bereits heute möchten wir auf die nächste Spezialführung im Tierpark Cottbus aufmerksam machen: „Tierpark unterm Sternenhimmel“ am 27. März um 19.30 Uhr Der Tierpark Cottbus und das Planetarium Cottbus laden zu einem gemeinsamen Rundgang durch den abendlichen Tierpark ein. Der Veranstaltungsbeginn ist so gewählt, dass wir in der Dämmerung beginnen und im Dunklen enden. Mit etwas Glück haben wir eine sternenklare Nacht und können zum Abschluss einen Blick auf den Sternenhimmel über unserer Afrikaanlage werfen. Weitere Informationen finden sie unter www.zoo-cottbus.de.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 17.03.2015
Erster gemeinsamer Tag der Eisbären: Felix und Corinna harmonieren gut
Einen guten Start in ihren gemeinsamen Sommer haben heute Morgen die Wilhelma-Eisbärin Corinna und „Gast-Eisbär“ Felix erlebt. Bei ihrem ersten direkten Kontakt haben sich die beiden gut verstanden und bei einem Bad miteinander im Wasser geplanscht. Der Besuch aus dem Tiergarten Nürnberg war vor einer Woche nach Stuttgart in den Zoologisch-Botanischen Garten gekommen. Zunächst hatte er zum Eingewöhnen einen eigenen Bereich. Über ein „Schmusegitter“, das die Außengehege von Corinna und Felix verbindet, konnten sich die beiden aber schon einmal beschnuppern. Die ersten Tage nutzte der 13-jährige Felix, um sein neues Terrain zu markieren, indem er sich auf volle Körpergröße aufrichtete und seinen Rücken an allen Wänden rieb. Selbst beim Ruhen achtete darauf, dass er möglichst Corinna im Blick behielt, und er begann auch, vermehrt nach ihr zu rufen. Da die Tierpfleger beobachten konnten, dass jetzt auch die Eisbärin vermehrt Ausschau nach ihrem neuen Gefährten hielt und immer wieder die Witterung aufnahm, war heute die Zeit gekommen für ein erstes Tête-à-tête. „Ausschlaggebend war, dass Corinna und Felix aneinander Interesse gezeigt haben“, erläutert Eisbären-Kuratorin Ulrike Rademacher. „Wenn wir sie zu früh zusammenführen, kann es sehr rau zugehen. Beim ersten Kontakt heute hat aber alles gepasst. Die beiden sind harmonisch miteinander umgegangen, haben sich intensiv beschnuppert und etwas gebalgt, wie es sich gehört. Wenn es so stressfrei bleibt, lassen wir die beiden zusammen. Felix zeigt sich ruhiger als unser Gast-Eisbär Yoghi aus München letztes Jahr.“ Damals hatten die Pfleger Corinna und Yoghi nach der Zusammenführung noch einmal trennen müssen, weil der Münchner zu draufgängerisch vorging. Es ist aber normal, dass der Eisbärmann der Eisbärfrau bis zur Paarung kaum noch von der Seite weicht. Falls Corinna auch Felix als „Kurschatten“ zu aufdringlich wird, müssen die beiden gegebenenfalls noch einmal zeitweise getrennt werden. Vorgesehen ist, dass Felix rund ein halbes Jahr in der Wilhelma bleibt, bevor er in den Tiergarten Nürnberg zurückkehrt. Dort hat er 2014 Nachwuchs bekommen. Die Mutter Vera nutzt derweil dort die Gesamtanlage, um mit Tochter Charlotte ganz unbedrängt die ersten Ausflüge ins Freie zu unternehmen

Zoo Hannover 17.03.2015
Überraschung für das Nesthäkchen – Elefantenmädchen Yumi feiert 1. Geburtstag
Vor genau einem Jahr, am 17. März 2014 um 0:42 Uhr, war es endlich soweit: Nach 637 Tagen Tragzeit brachte Elefantenkuh Califa ihr zweites Jungtier zur Welt. Die kleine Yumi kämpfte sich auf die noch wackeligen Beine und wurde von der Elefantenfamilie im Erlebnis-Zoo mit lautem Trompeten begrüßt. 98 kg brachte das Elefantenmädchen bei einer Körpergröße von 90 cm auf die Waage. Heute, an ihrem ersten Geburtstag, hat Yumi ihr Geburtsgewicht vervierfacht auf fast 400 kg und ist stolze 40 cm gewachsen. Trotzdem bleibt sie das Nesthäkchen der Elefantenfamilie und sie mag diese Rolle. Zwar tobt sie gern mit Halbbruder Taru, doch sobald es ihr zu wild wird, ruft sie laut nach Mutter Califa, die ihr auch prompt zur Seite steht. Califa hat stets ein Auge auf ihren Sprössling und beschützt Yumi schon fast übermütterlich. Sie beobachtet jeden Schritt des kleinen Elefantenmädchens und lässt sie keine Sekunde aus den Augen. Als jüngstes Mitglied der Elefantenherde im Erlebnis-Zoo lässt sich Yumi gerne verwöhnen und so genoss sie auch sichtlich die Aufmerksamkeit an ihrem Geburtstag. Zur Feier des Tages hatte das Patenunternehmen Interhyp, der größte Vermittler für private Baufinanzierung in Deutschland, seinem Patenkind eine riesige Überraschung vorbei gebracht: Eine große Platte, auf der eine Eins aus köstlichem Salat und süßen Früchten ausgelegt war. Califa und Yumi durften das Geschenk zuerst berüsseln und sich die größten Leckereien ganz in Ruhe aussuchen, bevor der Rest der Familie das Buffet stürmte. Interhyp hatte sich bereits vor der Geburt von Yumi für die Patenschaft von Califas Nachwuchs entschieden, dem Geburtstermin lange entgegengefiebert und zusammen mit ganz Hannover nach einem passenden Namen für das kleine Elefantenmädchen gesucht. Interhyp Niederlassungsleiter Sebastian Heidmann zeigte sich bei der Geburtstagsfeier erfreut: „Wir sind sehr stolz auf unser Patenkind und auf die Zusammenarbeit mit dem Erlebnis-Zoo. Der Zoo leistet einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in Hannover und wir freuen uns, dass wir ihn bei seiner Arbeit mit dieser Patenschaft unterstützen konnten.“ Auch Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff bedankte sich bei Interhyp für die gute Zusammenarbeit: „Die Patenschaft von Interhyp für die kleine Yumi hat noch einmal besonders deutlich gezeigt, wie stark die Hannoveraner mit dem Erlebnis-Zoo und vor allem mit den Elefanten verbunden sind. Zur Namenssuche wurden über 700 Vorschläge eingereicht. Wir danken Interhyp für das Engagement. Eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit.“ Vom Aussterben bedroht – In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht. Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm – und das sehr erfolgreich. Seit 2003 wurden bereits 14 gesunde Elefantenbabys geboren. Nachwuchs ist dringend erwünscht: Durchschnittlich werden in allen europäischen Zoos zusammen nur elf Kälber pro Jahr geboren. Um den Bestand in Europa zu erhalten, müssten es jedoch mindestens 15 Kälber pro Jahr sein. „Es ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten züchten“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. Die Herde in Hannover – Die Elefantenherde in Hannover besteht aus neun Tieren: Bulle Nikolai (21), Indra (42), Manari (24), Sayang (19), Califa (12), Saphira (4), Sitara (1), Taru (1) und Yumi (1)

Zoo Duisburg 17.03.2015
Mercedes-Benz hat ein Herz für Pinguine
Schon seit vielen Jahren gehört der Umweltschutz zu den zentralen Zielen des erfolgreichen Automobilherstellers. Im Zoo ist der Bereich Umwelt- und Artenschutz eine führende Unternehmensaufgabe. So liegt es nahe, dass die Mercedes-Benz Niederlassung Duisburg ihre tierische Verbundenheit in Form einer großzügigen Spende für die Verschönerung der Brillenpinguin-Anlage zum Ausdruck bringt. So schnell wie die berühmten Silberpfeile sind die Pinguine zwar nicht ganz, aber an Eleganz und Ästhetik stehen sie diesen in nichts nach. In allen Ländern stehen Brillenpinguine unter strengem Naturschutz. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Populationen in Zoos, deren Erhaltung in einem internationalen Zuchtprogramm koordiniert wird.

Thüringer Zoopark Erfurt 17.03.2015
Futtermittel-Inventur im Thüringer Zoopark Erfurt: Wer frisst 13 Tonnen Möhren?
Jedes Jahr werden in der Futtermeisterei des Thüringer Zooparks Erfurt die Futtermittel inventarisiert. Anders als bei der Tierinventur ruhen die zu zählenden Objekte. Dies macht das Zählen deutlich einfacher als wenn zum Beispiel ein Schwarm flitzender Fische zu erfassen ist. Bei Obst, Gemüse und Fleisch hilft das Registraturprogramm. Darin sind die Wareneingänge penibel aufgeführt. Über das Jahr kommen viele Tonnen Futtermittel zusammen. So wurden 2014 im Zoopark 5.530 Eier verbraucht. Vor allem die Affen nehmen dadurch genügend tierisches Eiweiß auf. Bei den Erdmännchen und Gürteltieren befinden sich Eier ebenfalls auf dem Speiseplan. Apropos tierisches Eiweiß, auch Fleisch steht hoch im Kurs. Mäuse, Ratten, Küken, Kaninchen – besonders die Raubtiere, Greifvögel und Schlangen bekommen dieses sogenannte Raufutter. Den größten Anteil an Fleisch macht mit 6,5 Tonnen das Rindfleisch aus. Hauptabnehmer dafür sind Löwen, Hyänen, Geparden und Erdmännchen sowie Geier und Karakaras. Nicht immer sind Futtertiere einzeln zu zählen. Manche sind so klein, dass man sie nur per Gewicht erfasst. Allein 300 kg Bachflohkrebse gingen ans Aquarium, 110 kg Mückenlarven und 46 kg Shrimps wurden verfüttert. Im Jahr 2014 wurden außerdem 1,7 Tonnen Chinakohl, 244 kg Fenchel, 2400 Kohlrabi und 13 Tonnen Möhren für Tierfutterrationen geschnitten und verfüttert. Wer 13 Tonnen Möhren frisst? Vor allem die Elefantenkühe Chupa und Safari freuen sich darüber. Bei ihnen dienen die Möhren nicht nur als appetitliche Mahlzeit, sie eignen sich auch hervorragend als Beschäftigung. Denn „Mit Essen spielt man nicht“ gilt nur für Menschen. Bei Zootieren ist es ausdrücklich erlaubt. Und damit alle Tiere noch mehr Vielfalt in ihren Speiseplan bekommen, werden einige Speisen abwechselnd roh oder gekocht serviert. Zudem wurden 75 Tonnen Heu und 10,7 Tonnen Stroh eingelagert bzw. ausgeliefert. Nahezu jedes Zootier vom Pferd bis zum Nashorn hat davon etwas abbekommen. Ab Frühjahr bis zum Herbst gab es für die Grasfresser insgesamt 26,5 Tonnen Gras – täglich frisch geschnitten. Ganz wichtig für die Tiere ist zusätzlich das Pelletfutter mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, das insgesamt 15 Tonnen auf die Waage brachte. Für jede Tierart gibt es spezielles Pelletfutter. So enthalten zum Beispiel die Spezialpellets der Flamingos einen Farbstoff, der ihre Färbung unterstützt.

Zoo Salzburg 17.03.2015
Nachwuchs bei den Rappenantilopen: Kleiner „Sausewind“ auf großer Erkundungstour!
Am 3. Februar 2015 kam der kleine Rappenantilopen-Bock im Zoo Salzburg zur Welt. Sein Geburtsgewicht von rund 18 Kilogramm hat er bereits verdoppelt. In den ersten Lebenswochen ist der Nachwuchs dieser imposanten, afrikanischen Antilope ein sogenannter „Ableger“, der in einem sicheren Versteck regungslos liegen bleibt. Die Mutter kommt nur zum Säugen zu ihrem Jungtier. Mit seinen 6 Wochen ist das noch namenlose Jungtier nun groß und stark genug, seiner Mutter auf Schritt und Tritt zu folgen. Seine Hörnchen sind schon zu erkennen – Bei dieser Antilopen-Art tragen beide Geschlechter Hörner, die bis zu 1,6 Meter lang werden können und stark geringelt sind. Hörner und auch Hufe setzen die Grasfresser gegen ihre Feinde wie Löwen, Leoparden und Hyänen sehr erfolgreich ein. Das Fell des Salzburger „Böckchens“ ist noch braun gefärbt. Erst im Alter von etwa 4 Jahren ändert sich die Farbe der männlichen Tiere und erreicht im zunehmenden Alter eine tiefschwarze Färbung, der die Antilopen auch ihren Namen verdanken.

Tiergarten Schönbrunn Wien 17.03.2015
ZOOTIERE ZIEHT ES IN DIE SONNE!
Nicht nur wir haben den Frühling schon herbeigesehnt, auch die Tiere im Tiergarten Schönbrunn genießen derzeit das sonnige Wetter. Die Präriehunde und die Europäischen Sumpfschildkröten haben vom kalten Winter kaum etwas mitbekommen. Beide Tierarten halten Winterruhe. „Die Sumpfschildkröten, die zum Reptil des Jahres 2015 ernannt wurden, haben am Grund des Teiches überwintert. Mittlerweile sind sie wach und sonnen sich am Ufer“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch die Präriehunde, in Nordamerika heimische Erdhörnchen, verlassen im Winter ihren Bau oft für Wochen nicht. Jetzt stecken sie ihre Köpfe heraus und knabbern das erste Grün. Bei einem Spaziergang durch den Tiergarten sieht man viele Tiere, die die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Schratter: „Exoten wie die Jaguare sind im Winter eher Stubenhocker und halten sich mehr in ihren Innengehegen auf. Jetzt zieht es sie ins Freie.“ Während die Geparde in der Sonne alle Viere von sich strecken, suchen sich auch Pandamutter Yang Yang und ihr Nachwuchs Fu Bao ein sonniges Plätzchen, um ihren Bambus zu verspeisen. Die Kronenkraniche und die Rosa Flamingos waren an strengen Wintertagen nur in den Innenanlagen. Nun haben sie ihre Winterquartiere verlassen und lassen sich die wärmenden Strahlen aufs Gefieder scheinen.

Opel Zoo Kronberg 16.03.2015
Osterferien im Opel-Zoo – Ostereier-Suchen, Osterführungen und Streichelzoo-Führerschein
Endlich Osterferien! Endlich Frühling! Da lockt der Ausflug in den Kronberger Opel-Zoo im schönen Taunus: Elefanten – übrigens die einzigen in Hessen -, Giraffen, Zebras, Gnus, fast fühlt man sich in Afrika. Und bei 1.600 Tieren in über 230 Arten gibt es viel zu entdecken! In den Osterferien kann man aber auch noch an allerhand Veranstaltungen teilnehmen und das jeweils kostenfrei, ohne weiteren Zuschlag zum Eintrittspreis: Da starten am Dienstag, dem 31. März und 7. April um 11 Uhr Öffentliche Führungen mit dem Thema Osterhase, Osterlamm und allerEi andere Haustiere. Es ist kein Aprilscherz, dass Kinder am 1. und auch am 8. April in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr ihren Streichelzoo-Führerschein machen können. Sie erfahren dabei von den Zoopädagogen, was man beim Umgang mit Tieren beachten und wie man sich verhalten sollte. Dann gibt es einen praktischen Teil in kleinen, geführten Gruppen, bei dem sie unter Beweis stellen können, dass Tierexperten sind und schließlich erhalten sie sogar noch einen kleinen Ausweis – alles wie beim echten Führerschein. Und an Ostern selbst ist das Ostereiersuchen im bunt geschmückten Osterwald angesagt: Sowohl am Ostersonntag als auch am Ostermontag können die Kinder jeweils zwischen 10 und 12 Uhr schauen, ob der Osterhase ihnen eine süße Überraschung im Opel-Zoo hinterlassen hat. Die kleineren Kinder haben dabei sogar ihren eigenen, abgetrennten Bereich, damit sie mehr Ruhe bei der Suche haben und von den größeren nicht umgerannt werden. Osterferien im Opel-Zoo? Das ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie.

Tiergarten Nürnberg 16.03.2015
Kurzfristige Sperrung des Eisbärengeheges
Wegen Umbauarbeiten ist das Eisbärengehege im Tiergarten der Stadt Nürnberg am Mittwoch, 18. März 2015, gesperrt. Die Eisbären bleiben an diesem Tag im Stall und sind für die Besucherinnen und Besucher nicht zu sehen. Ein großer Autokran wird Baumstämme in das Gehege heben. Die Stämme sollen die Anlage aufwerten und für die Eisbären interessanter machen. Zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher wie auch der Tiere muss dazu das Gelände vor dem Gehege abgesperrt werden. Ab Donnerstag, 19. März 2015, sind die beiden Eisbären wieder in der Anlage zu sehen.

Zoo Landau in der Pfalz 16.03.2015
DGHT-Schildkröten-Stammtisch im Zoo Landau in der Pfalz am 25. März 2015, 19.30 Uhr mit Vortrag von Herrn Peter Buchert zum Thema: Riesen und Zwergen – Schildkröten und andere Reptilien in Messenien – Peloponnes
Am Mittwoch, den 25. März 2015, findet der erste der diesjährigen Schildkröten-Stammtische im Zoo Landau in der Pfalz statt. Die beliebte Veranstaltung, die seit vielen Jahren in Kooperation zwischen dem Zoo und der Deutschen Gesell­schaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) angeboten wird, bietet Schildkrötenhaltern eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaus­tausch untereinander und mit den Experten der DGHT. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT), Herr Peter Buchert, referiert über eigene Eindrücke während seiner Reise in einer der sechs Regionalbezirke der griechischen Region Peloponnes: durch Messenien. Die gesamte Flora und Fauna dieser Region, aber auch die Landschaften sind fantastisch und begeistern jeden Naturliebhaber. Immer wie­der gibt es er­staunliches zu entdecken, in bizarren Landschaften, aber auch in den kleinen Buchten im kristallklaren Meer. Eine kleine Population des bereits in der Antike eingeschleppten Basiliskencha­mäleon (Chamaeleo africanus) im Südwesten, sowie die Zwergform der Breit­randschildkröten (Testudo marginata) am Fuße des Taygetos Gebirge waren je­doch für uns die Höhepunkte verschiedener Reisen in dieses Gebiet. Der wunderschöne Lebensraum dieser Tiere ist natürlich auch für die Touris­musindustrie von großem Interesse. Hotelbauten und Freizeiteinrichtungen aber besonders ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit entsprechenden Straßen stellen ein großes Problem besonders für die Amphibien und Reptilien dar.

Zoo Wuppertal 16.03.2015
Nachwuchs bei den Takinen – einmalig in NRW
Zu unserer großen Freude kam am 11. März das sechste im Wuppertaler Zoo geborene Mishmi-Takin Kalb zur Welt. Diese Tierart, die aus dem Himalaja-Gebirge stammt, wird in NRW nur im Grünen Zoo Wuppertal gehalten. Wenige Besucher, außer den ganz eifrigen, wissen was ein Takin ist. Auch unter den deutschen Namen Gnuziege oder Rindergäm-se kann sich kaum jemand etwas vorstellen. Takine sind mit den Gämsen verwandt, sind aber viel größer und schwerer als diese, haben stark gebogene Hörner und ein zottiges, dunkelbraunes Fell. Besonders niedlich anzusehen ist das inzwischen schon halsbrecherisch auf der Anlage herumtobende Jungtier „Minja“. Der Zoo Wuppertal ist besonders stolz auf das kleine Weibchen, da es seit fünf Jahren keinen Nachwuchs mehr gab.

Münchener Tiergarten Hellabrunn, 13.03.2015
Willkommen, kleine Paulina: Nach fünf Jahren Pause freut sich Hellabrunn über Takin-Nachwuchs
Mishmi-Takine leben ursprünglich in den Hochgebirgen des Himalayas. Schon dem jüngsten Mitglied der fünfköpfigen Hellabrunner Takin-Herde – gerade einmal drei Wochen alt – ist anzusehen, welche Fähigkeiten Takine haben müssen: Klettern, kämpfen, Haken schlagen. Die am 19. Februar geborene Paulina zeigt den staunenden Besuchern gerne ihre überraschenden Kletterkünste. Das kleine Mishmi-Takin ist nicht einmal einen halben Meter groß, schafft es aber bereits, einen Felsen zu besteigen, der mehr als doppelt so hoch ist wie es selbst. Bereits direkt nach der Geburt hat das zu dem Zeitpunkt etwa 6,7 Kilogramm schwere Takin-Kalb seine ersten Stehversuche absolviert, als Fluchttier ist dies lebensnotwendig. Ausgewachsene Mishmi-Takine können sogar drei bis vier Meter weit springen. Zoodirektor Rasem Baban freut sich über den guten Verlauf von Geburt und ersten Lebenswochen: „Paulina kam am 19.2. nachmittags auf der Anlage in der Nähe des Hellabrunner Kinderlands zur Welt. Die Geburt verlief völlig unkompliziert und dauerte etwa zwei Stunden. Mittlerweile ist sie rund zehn Kilo schwer. Neben der nahrhaften Muttermilch von Mama Kim probiert Paulina schon fast alles aus, was auch große Takine gerne fressen, zum Beispiel Heu oder Fichtennadeln.“ Eine Trächtigkeit dauert bei Mishmi-Takinen sieben bis acht Monate. Takin-Jungtiere werden circa neun Monate lang gesäugt, danach gibt es in Hellabrunn für sie außer Heu auch Karotten, Mineralien und Pellets. Bei Takinen tragen sowohl die Weibchen als auch die Männchen Hörner. Hörner-Ansätze sind auch bei der kleinen Paulina bereits seit dem dritten Lebenstag deutlich sichtbar. So sieht die Kleine tatsächlich aus wie eine Miniatur-Ausgabe ihrer Mutter, die vor fünf Jahren in Hellabrunn zur Welt kam und von den Tierpflegern gerne „Sport-Kim“ genannt wird, weil sie so jung und dynamisch ist. Paulina setzt alles daran, einmal alles genauso gut zu machen wie Mama. Kleine Kämpfe, um die Wirkung und Kraft der Hörner auszutesten gehören hier genauso dazu wie Papa Till zu ärgern. Der friedfertige, sechs Jahre alte Takin-Bulle, der seit Mai 2014 in München lebt, nimmt dies allerdings meist ganz gelassen hin. Wie im echten Leben: Beim ersten Kind ist man meist etwas nachgiebiger.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 12.03.2015
ERDMÄNNCHEN-JUNGTIER GEBOREN
Am 11. Februar hat im Tiergarten Schönbrunn ein Erdmännchen-Jungtier das Licht der Welt erblickt. Bei der Geburt war es blind und nackt. Nun steckt es sein neugieriges Näschen aus dem schützenden Bau und geht auf Erkundungstour. „Der Wurf bestand aus drei Jungtieren. Zwei waren zu schwach und haben es leider nicht geschafft. Das dritte wird wohlbehütet von der Gruppe aufgezogen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. In der Erdmännchen-Kolonie sind die Arbeiten aufgeteilt. Neben Wachposten und Jäger gibt es einen Babysitter, der das Kleine gemeinsam mit der Mutter im Auge behält – kein leichter Job, denn es spielt bereits ausgelassen im Gehege. Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind in den Savannen im Süden Afrikas zuhause. Die kleinen Raubtiere sind dafür bekannt, aufrecht auf den Hinterbeinen zu stehen, um nach Gefahren Ausschau zu halten. Wenn das Jungtier wie ein Zinnsoldat im Gehege steht, verzückt es die Besucher. Schratter: „Erdmännchen haben ein ausgeprägtes Sozialsystem und suchen stets Körperkontakt. Auch das Junge kuschelt sich an die anderen. Das ist nett zu beobachten. Kein Wunder, dass die Erdmännchen unsere letzte Lieblingstier-Wahl im Jahr 2012 gewonnen haben.“ Die ersten Wochen wurde das Jungtier ausschließlich gesäugt. Mittlerweile frisst es auch schon Gemüse und Insekten.

Zoo Neunkirchen, 12.03.2015
Drei auf einen Streich: Erdmännchen haben Drillingsnachwuchs im Neunkircher Zoo
Die tierische Geburtenserie im Neunkircher Zoo in diesem Jahr reißt nicht ab, am 03. Februar 2015 kamen nach einer ungefähren Tragezeit von 77 Tagen sogar wieder Drillinge bei den Erdmännchen zur Welt. Wohlbehütet wachsen sie noch bei dem derzeit unbeständigen Wetter in der geheizten Innenanlage der Erdmännchensavanne auf. Dort können sie aber durch eine Glasscheibe schon sehr aktiv beobachtet werden, bevor sie demnächst auch auf der Außenanlage auf Entdeckungstour gehen können. Zum Rest der umsorgenden Erdmännchenfamilie im Neunkircher Zoo gehören die Mutter der Drillinge, eine 2009 geborene echte Neunkircherin, Vater ELOY, der 2007 im Kölner Zoo geboren wurde, und eine 2014 ebenfalls in Neunkirchen geborene Tante, die, typisch für diese Tiere mit sehr ausgeprägtem Sozialverhalten, auch als Babysitter aushelfen. Die noch namenlosen Jüngsten dieser immer noch absoluten Publikumslieblinge hatten jetzt auch schon ihren ersten Termin bei der Zootierärztin und erhielten unter anderem durch einen Microchip ihren unverwechselbaren Personalausweis. Erdmännchen werden schon seit 1988 im Neunkircher Zoo gehalten und die erst 2013 zusammengewöhnte Gruppe hat sich nun nach einigen familiären Veränderungen als harmonische Familie zusammen gefunden. Ursprünglich stammen die zu den Mangusten zählenden Erdmännchen aus dem südlichen Afrika und sind auch bekannt für das Graben verzweigter Tunnel- und Röhrensysteme in den Savannen und Halbwüsten und ihre typische Art zeitweise nur auf den Hinterbeinen zu stehen, um als Wächter den Überblick zu behalten.

Münchener Tiergarten Hellabrunn, 12.03.2015
Hellabrunn präsentiert die Fotoausstellung „Klick in die Vielfalt“
Der Münchner Tierpark Hellabrunn zeigt vom 13. März bis 26. April 2015 eine Ausstellung zum Thema biologische Vielfalt. Im Artenschutzzentrum sind die besten Bilder des Fotowettbewerbes „Klick in die Vielfalt“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt zu sehen. Hier dreht sich alles um Artenvielfalt und Biodiversität: Passend zur Thematisierung der neuen Dauerausstellung im Hellabrunner Artenschutzzentrum sind ab 13. März 70 prämierte Bilder zu sehen, die in den Jahren 2012 und 2013 im Rahmen des Fotowettbewerbs „Klick in die Vielfalt“ ausgezeichnet worden sind. Die Fotoausstellung macht auf die Schönheit und den Wert der heimischen biologischen Vielfalt aufmerksam und regt zugleich zum Nachdenken über einen nachhaltigen Umgang mit ihr an. Ein Besuch ist im Rahmen eines Tierparkaufenthalts kostenlos. In den Fotobeiträgen aus dem Jahr 2012 steht die heimische Naturschönheit im Fokus – mit atmosphärischen Landschaftsaufnahmen, Makro-Ansichten von Insekten und Pflanzen und originellen Schnappschüssen aus der Vogelwelt. Zoodirektor Rasem Baban haben es vor allem die Bilder aus dem Jahr 2013 angetan: „Die Fotos vermitteln sehr eindrucksvoll, welche – oft katastrophalen – Auswirkungen unsere Ressourcennutzung und unsere Besiedlung auf die Natur haben können und welche Berührungspunkte es zwischen Mensch und Natur gibt. Auf der anderen Seite geben die Bilder auch Hoffnung: Sie machen die Kraft sichtbar, mit der die Natur verlorene Räume zurückerobert.“ Die Fotoausstellung findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren, sondern auch, die Grundlagen des Überlebens für uns alle zu sichern.

Wisentgehege Springe, 12.03.2015
Neue Station zur Umweltbildung im Wisentgehege
Weggeworfene Zigarettenstummel brauchen fünf Jahre, bis sie verrotten . Zum Thema „Wie lange verrottet der Müll in der Natur“ informiert eine neue Umweltstation im Wisentgehege Springe. Besucher erfahren dort, wie lange zum Beispiel ihr achtlos weggeworfenes Papiertaschentuch braucht, bis es verrottet: Acht Monate lang, lautet die Antwort. Zigarettenstummel brauchen fünf Jahre, dickes Leder wie Gürtel oder Arbeitshandschuhe 15 Jahre, Plastiktüten 50 Jahre, Blech, wie es auch in Getränkedosen verwendet wird sogar 120 Jahre – und wer sein zerschlagenes Geschirr im Wald entsorgt, hinterlässt Spuren für mehr als 1000 Jahre. Hätten Sie es gewusst? Forstwirt Axel Remmer hat die Station gebaut. Die dort gezeigten Exponate hat der Mitarbeiter des Wisentgeheges im Wald gefunden. „Die Station fasziniert besonders Kinder“, hat der Forstwirt beobachtet. „Sie sehen den Müll, öffnen die Infoklappen, um die Dauer der Verrottung zu erfahren. Und dann staunen sie“, sagt Remmer. Die neue Umweltstation steht im Erweiterungsteil des Wisentgeheges, hinter dem Falkenhof in Richtung Schöne Aussicht. Auf dem Rundweg dort finden Besucher auch die Mitmachstation zum Thema Fuchs. Weitere Themengebiete sollen folgen.

Zoo Dresden, 12.03.2015
Giraffen in Dresden bald zu dritt: Neues Giraffen-Weibchen wird im April erwartet
Am 22. April zieht ein zweites Giraffen-Weibchen in den Dresdner Zoo ein und lernt dort seine beiden
Artgenossen Diko und Tessa kennen. Die Neue wurde im Touroparc Zoo in Romanèche-Thorins (Frankreich) geboren und trägt den Namen Gaia. Wie Diko und Tessa ist sie eine Kordofan-Giraffe. Diese seltene Unterart ist derzeit in Deutschland nur im Zoo Dresden zu sehen. Auf den Neuankömmling ist das Zoo-Team sehr gespannt, da das Weibchen bisher nur von Fotos bekannt ist. Die Kollegen aus Frankreich beschreiben den Charakter der zweijährigen Gaia als neugierig und ruhig. Das sind beste Voraussetzungen für ein Aufeinandertreffen mit ihren neuen Mitbewohnern in Dresden. Auch das Zusammenleben mit Zebras auf einer Anlage ist für Gaia nicht neu. Wie in Dresden sind im Touroparc Zebras und Giraffen vergesellschaftet. Die ca. 14-stündige Fahrt nach Dresden wird für Gaia eine aufregende Reise. Daher soll sie für ihre Eingewöhnung in Dresden genug Ruhe und Zeit bekommen. Aus diesem Grund wird das Giraffenhaus ab dem Tag ihrer Ankunft am Morgen des 22. Aprils für ein paar Tage geschlossen bleiben. Unsere Giraffen: Diko wurde am 2.6.2007 in Les Sables d’Olonne (Frankreich) geboren und lebt seit dem 2.7.2009 im Zoo Dresden. Tessa wurde am 27.8.2009 im Parc Zoologique de la Barben (Frankreich) geboren und lebt seit dem 21.8.2013 in Dresden. Gaia wurde am 16.2.2013 im Touroparc Zoo in Romanèche-Thorins (Frankreich) geboren und kommt am 22. April 2015 nach Dresden.

Tierpark Neumünster, 12.03.2015
Tierpark Neumünster beteiligt sich am Förderprogramm Vivo – Bildung von Grund auf!
Der Tierpark Neumünster ermöglicht zwei Grundschulklassen aus Neumünster, der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule und der Hans-Böckler-Schule, ein besonderes tierisches Erlebnis. Beide Klassen nehmen seit April 2014 an dem Grundschulförderprogramm Vivo – Bildung von Grund auf! teil, mit dem Kinder aus sozial benachteiligten Stadtteilen über die Grundschulzeit hinweg gefördert werden. Das Ganze ist aus einer Initiative der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH mit Sitz in Berlin hervorgegangen. Die Stiftung beteiligt sich mit diesem Förderprogramm nicht nur in Neumünster. Auch in Hamburg und Düsseldorf läuft das Förderprogramm. Zu diesem Programm, an dem sich der Tierpark Neumünster beteiligt, gehören Sonderführungen und die Übernahme einer Tierpatenschaft für die jeweiligen Klassen. Weiterhin werden die Klassen zum jährlichen Patenschaftstag im Oktober eingeladen. Die Klasse 2b der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule übernimmt die Patenschaft eines Berberaffen. Bereits am Donnerstag, 19.03.2015 um 9 Uhr beginnt eine Führung von ca. 1 Stunde zum Patentier. Die Übergabe der Patenschaftsurkunde erfolgt am Ende dieser Sonderführung. Die 2. Klasse (Pinguin-Klasse) der Hans-Böckler-Schule möchte gerne Pate eines Pinguins werden. Diese Führung findet am Donnerstag, 26.03.2015 um 9 Uhr statt. Auch hier erfolgt die Übergabe der Patenschaftsurkunde am Ende der Führung. Sie als Pressevertreter sind hiermit herzlich eingeladen, zusammen mit den jeweiligen Schulen, diese Sonderführungen zu begleiten. Es werden an diesen Tagen auch Ansprechpartner der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH dabei sein und Ihnen das Grundschulförderprogramm Vivo- Bildung von Grund auf! genauer erläutern. Die Führungen werden durchgeführt von Verena Kaspari, Zoologische Leiterin des Tierparks (Führung am 19.03.2015) und Viola Effenberger, Verwaltungsleiterin des Tierparks (Führung am 26.03.2015).

Tiergarten Nürnberg, 12.03.2015
Kleiner Eisbär Charlotte ist erstmals im Freien
Die am 21. November 2014 im Tiergarten der Stadt Nürnberg geborene kleine Eisbärin Charlotte durfte am Donnerstag, 12. März 2015, erstmals aus ihrer Geburtshöhle heraus, um das Gehege zu erkunden. Am Montag, 9. März 2015, wurde das Jungtier ein zweites Mal erfolgreich geimpft, so dass ihrem heutigen Ausflug nach draußen nichts mehr im Wege stand. Charlotte ist gut entwickelt und bringt etwa 23,3 Kilogramm auf die Waage. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger füttern das Muttertier Vera (geboren am 21. November 2002 in Moskau) seit Ende Januar wieder, davor hat sie naturgemäß seit November 2014 nichts mehr gefressen. Wie in der Natur kommt jetzt die Mutter mit ihrem dreieinhalb Monate alten Nachwuchs erstmals aus der Höhle. Mit Charlotte wird das insgesamt 31. Eisbärenjungtier in der gut hundertjährigen Geschichte des Tiergartens Nürnberg groß. Sie ist die Schwester der berühmten Nürnberger Eisbärin Flocke. Bei Flockes Aufzucht wurde Eisbärenmutter Vera gestört und hatte sich nach vier Wochen nicht mehr um ihren Nachwuchs gekümmert. Daher musste Flocke als Handaufzucht von vier Pflegerinnen und Pflegern aufgezogen werden. Zeitgleich mit ihrer Mutter zieht Flocke jetzt selbst ihren ersten Nachwuchs in Antibes (Frankreich) erfolgreich auf, was klar belegt, dass sowohl die Handaufzucht als auch die Vergesellschaftung mit Rasputin und der Transfer nach Antibes richtige Entscheidungen waren. Der Vater von Flocke und Charlotte ist der am 24. November 2001 in Wien geborene Eisbär Felix. Felix ist seit Dienstag, 10. März 2015, in der Stuttgarter Wilhelma, wo er den Sommer verbringen wird.

Zoo Wuppertal, 12.03.2015
Vorbereitung auf den Elefantentransport
Schon längere Zeit ist es bekannt, in wenigen Wochen ist es nun soweit: Die Elefantenfamilie mit Mutter Punda, ihren beiden Töchtern Bongi und Pina-Nessi und ihrem Sohn Shawu verlässt den Grünen Zoo und zieht in den niederländischen Safaripark Beekse Bergen um. Die Vorbereitungen für den Transport laufen bereits auf Hochtouren. Schon seit einigen Wochen kommen regelmäßig Kollegen aus dem Safaripark nach Wuppertal, um die Tiere im Grünen Zoo in ihrer gewohnten Umgebung kennen zu lernen. Auf diese Weise können sich Menschen und Tiere bereits etwas aneinander gewöhnen. Auch heute und morgen sind wieder zwei Elefantenpfleger aus Beekse Bergen zu Besuch im Grünen Zoo Wuppertal. Sie lernen die Tiere kennen und erleben den Umgang der Wuppertaler Elefantenpfleger mit ihren Schützlingen, lernen die Kommandos kennen und können sich an die individuellen Eigenarten der Elefanten gewöhnen. Einen exakten Termin für den eigentlichen Transport gibt es zwar noch nicht, wer sich von Punda, Bongi, Shawu und Pina-Nessie verabschieden möchte, sollte dies nun aber möglichst bald tun.

Erlebniszoo Hannover, 12.03.2015
Der Goldene Meyer: Hannovers kulinarischer Award
Auch das Gasthaus Meyer bereitet sich auf das große Zoo-Jubiläum vor und hat ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, bei dem für große und kleine Besucher etwas dabei ist.
Den Auftakt macht die große Verleihung des Awards „Der Goldene Meyer“. Erstmals wird diese Auszeichnung für den besten Kartoffelsalat Niedersachsens verliehen. Kreative Köpfe können ihre leckersten Rezepte bis zum 09. April beim Erlebnis-Zoo einreichen. Eine Fachjury wird die besten 25 Salate am 09. Mai während der historischen Markttage auf Meyers Hof genau unter die Lupe nehmen und den besten Kartoffelsalat küren. Bauer Meyer und Magd Martha überreichen dem Kartoffelsalat-König in einer großen Preisverleihung die Trophäe „Der Goldene Meyer“. Aber nicht nur die Jury kommt in den Genuss von Niedersachsens bestem Kartoffelsalat: 150 Tage lang ist der Siegersalat auf der Speisekarte im Gasthaus Meyer zu finden, wo jeder ihn dann selbst probieren kann. Außerdem erwarten den Gewinner zwei Jahreskarten für den Erlebnis-Zoo. Auch die Plätze 2 und 3 gehen nicht leer aus: Auf die Zweit- und Drittplatzierten wartet eine exotische Schlemmerreise ins märchenhafte Indien zum diesjährigen Pfingstbrunch im Prunksaal des Maharadschas. Nach dem kulinarischen Start in das große Zoo-Jubiläumsjahr mit den historischen Markttagen auf Meyers Hof und der Verleihung des „Goldenen Meyer“ geht es erst richtig los. Meyers Gasthaus reist sogar bis zu 150 Jahre zurück in der Zeit und tischt historische Speisen aus den ersten Jahren der Zoogeschichte auf. Ab dem 21.05. schlemmen sich die Gäste in sechs kulinarischen Zeitreisen durch verschiedenste Gerichte von 1865 bis 2015. Und noch eine gigantische Überraschung erwartet die Zoo-Besucher im Jubiläumsjahr: Das wohl größte Kaffeekränzchen Hannovers mit einem 150-kg-Apfelkuchen auf Meyers Hof.

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