Zoopresseschau

Zoo Wuppertal, 27.03.2015
Frühjahrsprogramm, Öffnungs- und Fütterungszeiten
auch im Frühjahr und den nun beginnenden Osterferien bietet der Grüne Zoo Wuppertals seinen Gästen im Rahmen seines Frühjahrsprogrammes 2015 wieder verschiedene Aktionen und Führungen an, z.B. Abendführungen durch den geschlossenen Zoo, Kinder-Ferienführungen, Zoo-Entdeckertouren und Konzerte. An den Osterfeiertagen gibt es ein Oster-Sonderprogramm, zum Ferienabschluss lädt das Kinder-Improvisation Theater am 12. April um 13 Uhr in der Arena am Kinderspielplatz zum Mitmachen ein. Am 6. Mai findet der 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf statt. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen unseres Frühjahrsprogrammes (Daten, Kosten, Infos zu Anmeldungen etc.) können Sie der beigefügten Datei entnehmen. Das Frühjahrsprogramm 2015 ist auch als Flyer an der Zoo-Kasse oder in der Zoo-Truhe, an der Infotheke im Rathaus Barmen und bei der Wuppertal Touristik im City-Center erhältlich. Alle Termine sind auf unserer Internet-Seite www.zoo-wuppertal.de abrufbar. Mit der Umstellung auf Sommerzeit gelten im Grünen Zoo Wuppertal wieder längere Öffnungszeiten. Der Zoo ist dann wieder täglich von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine kleine Änderung gibt es außerdem bei den Fütterungszeiten: Die Schaufütterung der Seelöwen findet nachmittags nicht mehr um 15.00 Uhr, sondern um 15.30 Uhr statt (außer mittwochs, betriebsbedingte Änderungen vorbehalten).

Tierpark Görlitz, 27.03.2015
Viele Punkte und doch selten: Kostbarer Hirsch-Nachwuchs im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Seit drei Jahren lebt die kleine Gruppe der im Freiland bereits ausgestorbenen Sika Hirsche bereits im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Mit dem erhofften Nachwuchs sah es allerdings bislang nicht so rosig aus. Nach einigen Veränderungen im Management zieht nun endlich die erste Sika Kuh ihr gepunktetes Kalb erfolgreich auf. Die Jungtieruntersuchung ergab: Es ist ein gesundes Mädchen! Und wenn alles gut geht, dann darf sie sogar im Tierpark bleiben, dafür zieht Vater Hirsch aus…

Zoo Duisburg, 27.03.2015
Tierisch gute Osterferien mit vollem Programm
Auch für die diesjährigen Osterferien hat sich der Zoo Duisburg jede Menge Programmpunkte für Kinder und Erwachsene einfallen lassen: Direkt am Montag, den 30.03.15, haben die Teilnehmer der Artenschutz-Rallye die Chance, um 15 Uhr bei der Verlosung am Haupteingang mit einem Preis für ihre Teilnahme und richtige Beantwortung der Fragen entlohnt zu werden. Dienstags bis donnerstags (31.03. – 09.04.) lädt WURZEL immer von 10.00 – 16.00 Uhr zum österlichen Basteln in den Chinapavillon ein. Neben Hasen, Küken oder Osterkörbchen gibt es nichts, was man nicht falten kann – wie der Origamiexperte weiß! Am Karsamstag, den 04.04., lädt ebenfalls WURZEL zu einem Zoorundgang der besonderen Art ein. Jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr nimmt er kleine und große Interessierte mit zu den Tieren der Bibel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Absolutes Highlight für viele kleine Gäste ist sicherlich die traditionelle Eiersuche an Ostersonntag und Ostermontag. In diesem Jahr wird sie am Affenspielplatz stattfinden und lässt nicht nur auf bunte Eier sondern auch auf Gewinne hoffen: denn 10x an jedem der beiden Osterfeiertage wird ein goldenes Ei versteckt. Viel Glück bei der Suche! Auch am letzten Ferientag sorgt der Zoo dafür, dass niemandem langweilig wird. Bei den unterhaltsamen Kinderzooführungen am 10.04.2015 um 12.00 und 14.00 Uhr kann man Spannendes und Überraschendes aus der Welt der Tiere erfahren. Außerdem: Bei schönem Wetter ist täglich das Artenschutzmobil auf der Lemureninsel am Haupteingang im Einsatz, und an den Feiertagen (Karfreitag, Ostersonn- und montag) können Kinder sich beim Schminkstand am Delfinarium in ihr Lieblingstier verwandeln lassen – ebenfalls bei gutem Wetter. Alle Veranstaltungen bis auf das Kinderschminken (3,00 Euro) sind kostenfrei. Nur der Zooeintritt muss bezahlt werden.

Tierpark Cottbus, 27.03.2015
Scheckübergabe zu Ostern
Pünktlich zu Ostern freut sich der Tierpark Cottbus über eine Spende besonderer Art: Nach Spendenaktionen, mit denen u. a. der Schaubrüter im Geflügelstall oder die Filtertechnik des Aquariums im Raubtierhaus verwirklicht werden konnten, hat in den letzten Monaten das Team der Passagen-Apotheke in der Fürst-Pückler-Passage und Apotheke im Cottbus Center um Apothekerin Cornelia Dallmann erneut für den Tierpark geworben und diesmal für die Anschaffung der neuen Baumstachler gesammelt. Als deren Ergebnis kann nun eine Spende von 1.000,- € an den Tierpark übergeben werden. Baumstachler oder Ursons sind kletternde Stachelschweine aus Nordamerika, von denen ein Paar in wenigen Wochen das umgestaltete vormalige Erdmännchengehege direkt neben den Weißschwanzstachelschweinen beziehen wird. In den letzten Tagen haben sich die Kinderstuben im Tierpark schon gefüllt, und so wird es auch in den nächsten Tagen und Wochen weitergehen: Regelmäßig schlüpfen vor allem Hühnerküken im Schaubrüter im neuen Geflügelstall, hier und am Vogelhaus gibt es Familien von Warzenenten, Hawaiigänsen und Australischen Kasarkas mit frisch geschlüpften Küken zu bewundern. Im direkt angrenzenden Kinderzoo warten mehrere Würfe Deutsche Riesenschecken und Zwergkaninchen und natürlich auch zahlreiche Lämmer bei den Zwerg- und Ovamboziegen und den Vierhorn- und Somalischafen auf unsere Besucher. Im Vogelhaus sitzt ein junger Marabu im Nest und wird von seinen Eltern umsorgt. Besondere Attraktionen sind Jungtiere bei den Zwergottern, Stachelschweinen, Wildschweinen und Axishirschen, die alle gerade in diesen Tagen mit dem Erkunden ihrer Gehege beginnen. Mit steigenden Temperaturen verlassen auch unsere tropischen Vögel ihre Winterquartiere und bevölkern Wiesen, Teiche und Fließe. Den Anfang haben in diesem Jahr die nordamerikanischen Nashornpelikane gemacht, die bereits auf dem Wassergraben der Afrikaanlage zu beobachten sind. Die weiteren Vögel folgen nach und nach in Abhängigkeit vom Wetter. Im Bereich des Raubtierhauses müssen sich unsere Besucher in diesem Jahr auf einige Meter provisorische Weg-führung einstellen, da die Bauarbeiten für das große Tigeraußengehege seit einigen Tagen in vollem Gange sind (… und das bis Ende Juni bereits fertig gestellt sein soll!). Die Baustelle und der Stand der Bauarbeiten kann auch gut durch die großen Panoramascheiben des neuen Raubtierhauses begutachtet werden. Am Ostersonntag ist ab 10:00 Uhr der Osterhase mit kleinen Überraschungen für unsere kleinsten Besucher im Tierpark zu Besuch!

Zoo Osnabrück, 27.03.2015
Apotal neuer Hauptsponsor im Zoo Osnabrück: Größte Versandapotheke Deutschlands in der Region ansässig
Der Zoo Osnabrück freut sich über einen neuen Hauptsponsor: Apotal, die Versandapotheke der Bad Apotheke aus Bad Rothenfelde, unterstützt die gemeinnützige Einrichtung großzügig. „Wir möchten einerseits mit unserem Engagement im Zoo etwas für die Region tun. Andererseits möchten wir uns auch als interessanter Arbeitgeber den Zoobesuchern vorstellen. Denn als größte Versandapotheke Deutschlands bieten wir vielfältige Tätigkeiten“, so Joachim Dadaniak, Marketingleiter bei Apotal. Als Hauptsponsor erscheint Apotal nicht nur auf den Werbemedien oder auf dem Briefpapier des Zoos, sondern durfte sich auch ein Patentier aussuchen. „Unsere Wahl war schnell getroffen: Was passt besser zu uns als die fleißigen Nacktmulle, die ja auch für die Gesundheitsforschung von großer Bedeutung sind. Schließlich können sie Schmerzen abstellen und bleiben bis ins hohe Alter topfit“, freut sich Dadaniak. Der Zoo Osnabrück ist als gemeinnützige Einrichtung, die sich zu fast 100 Prozent aus Eintrittsentgelten und Sponsoring finanziert, auf Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Unsere Freude war riesengroß, als Apotal zusagte, Hauptsponsor des Zoos zu werden. Das Engagement von Apotal hilft uns enorm, den Zoo zu betreiben und die Arbeitsplätze hier zu sichern. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ Mit 2,4 Millionen Kunden ist Apotal die größte Versandapotheke Deutschlands. Hervor ging der Onlinehandel aus der Bad Apotheke in Bad Rothenfelde, die Heinz-Peter Fichter 1980 eröffnete. Anfang der 90er startete er einen ersten Versandhandel für Diabetiker Produkte. Seit dem 1. April 2004 dürfen in Deutschland Versandapotheken betrieben werden und damit startete auch Apotal. Die Verwaltung und das Logistikzentrum befinden sich in Hilter a.Tw. Circa 450 Menschen arbeiten heute in der Firmengruppe zu der auch Apotal gehört.

Zoo Landau in der Pfalz, 26.03.2015
Zoosafari für Ferienkinder zu Tiger, Schimpansen und Erdmännchen
Die Zooschule Landau bietet in Kooperation mit dem Büro für Tourismus für Kinder (6-12 Jahre), die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, eine Zoosafari an. Auf einem zweieinhalbstündigen Erlebnisrundgang durch den Landauer Zoo haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Tiere in ihren Gehegen zu beobachten und diese teilweise sogar hautnah zu erleben. Sie erfahren dabei Besonderheiten und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Zootiere. Wie lange kann eine Robbe tauchen? Wie viel Fleisch frisst ein Tiger am Tag? Wie können Tierpfleger die Pinguine auseinanderhalten? Wie klein ist ein Känguru, wenn es zur Welt kommt? Der durch die Pädagogen der Zooschule angeleitete Zoorundgang wird für alle Ferienkinder zu einem ganz besonderen Erlebnis! Anmeldung zur Zoosafari ist dringend erforderlich, direkt beim Büro für Tourismus: Unter der Telefonnummer: 06341-13 83 01/ 13-83 02 könnt ihr euch anmelden. Der Treffpunkt ist an der Zookasse um 14.00 Uhr. Also schnell ans Telefon – sonst sind alle Plätze weg! Anmel¬dungen nimmt das Büro für Tourismus ab sofort entgegen. Kosten: 5 € für Zoosafari zuzüglich 3,50 € Eintritt!

Wildpark Lüneburger Heide, 27.03.2015
Buntes Programm zu Ostern im Wildpark Lüneburger Heide: Junior-Tierpfleger und Malkurs in den Ferien, große Ostereiersuche an den Feiertagen
Fragt man Kinder nach ihrem Berufswunsch, steht „Tierpfleger“ oft ganz oben auf der Wunschliste. In den Osterferien bietet der Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf Kindern jetzt wieder die Möglichkeit, für einen halben Tag in die Rolle eines Tierpflegers zu schlüpfen. Unter Anleitung der „Profis“ gilt es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen und einen Blick auf „die andere Seite vom Zaun“ hinter die Tierparkkulissen zu werfen. Der Tag als Junior-Tierpfleger endet mit der Verleihung des kleinen Tierpfleger-Diploms. Teilnehmen können Kinder ab 8 Jahren immer mittwochs am 25. März sowie am 1. und 8. April. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf EUR 15,00 pro Kind, inklusive Tageseintritt für den Wildpark. Eine Anmeldung unter Telefon 04184 / 89 39-15 ist erforderlich. Ein weiteres Highlight darf zu Ostern im Wildpark Lüneburger Heide natürlich nicht fehlen: Ostersonntag und Ostermontag, 5. und 6. April dürfen Kinder wieder im größten Osternest des Nordens nach Herzenslust im Stroh wühlen und Ostereier suchen. Der Osterhase und Maskottchen Willi Wildpark haben garantiert für alle kleinen Wildpark-Besucher etwas im Nest versteckt. Hier geht niemand mit leeren Händen nach Hause. Der Osterhase wird wohl nicht bei der Suche helfen können – sicher aber Willi Wildpark, der sich auf viele fröhliche Kindergesichter und Kuscheleinheiten freut. Das begehbare Osternest ist an beiden Tagen zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet. Für Kinder, die gern mit Pinsel und Farbe arbeiten, gibt es erstmals in diesem Jahr einen Kinder-Malkurs. Am Donnerstag, 9. April zwischen 10 und 13 Uhr nimmt die Soltauer Künstlerin Stefanie Klymant Kinder ab 8 Jahren unter ihre Fittiche und gibt wertvolle Tipps, wie man ausdrucksstarke Tierporträts auf die Leinwand zaubern kann. Stefanie Klymant hat bereits im vergangenen Jahr mit einer Ausstellung im Wildpark auf sich aufmerksam gemacht. In ihren Bildern beschäftigte sich die Künstlerin mit vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen und Tieren, die auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Tiere stehen. Zum Malkurs sollten die Teilnehmer Kleidung mitnehmen, die auch mal einen Farbklecks verkraften kann. Die Kunstwerke, die an diesem Tag entstehen, dürfen die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen. Der Kostenbeitrag für die Teilnahme am Malkurs, für Material und den Tageseintritt in den Wildpark beträgt EUR 25,00. Anmeldungen werden unter 04184 /89 39-15 entgegen genommen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 27.03.2015
Vorhang auf für die neuen Menschenaffen-Anlagen
Noch größer, schöner und natürlicher als vorher präsentieren sich ab Freitag, den 27. März die Anlagen für Gorillas und Schimpansen in Hellabrunn: Pünktlich zu den Osterferien eröffnen die komplett umgebauten Außenanlagen sowie die neu gestalteten Anlagen im Urwaldhaus. Saftig-grüne Wiesen, Naturkletterbäume, ein kleiner Bachlauf und Felsen, die täuschend echt aussehen: In Hellabrunn wurden die Außenanlagen für Gorillas und Schimpansen zu einem großflächigen, naturnahen Kletterparadies umgebaut und nun feierlich eröffnet. Nicht nur für die Menschenaffen gibt es viel Spannendes und Neues zu entdecken. Den Hellabrunn-Besuchern bieten sich jetzt dank großer Glasscheiben im Außenbereich (fast) hautnahe Begegnungen mit den Tieren, die sich den kleinen und großen Gästen neugierig nähern. „Unserer sechsköpfigen Schimpansengruppe steht ab sofort eine Außenanlage zur Verfügung, die wir von mehr als 1.100 Quadratmeter Ausgangsfläche um 40 Prozent vergrößern konnten. Bei den Gorillas haben wir 15 Prozent an Fläche zugewonnen. Die Anlagen im 2001 erbauten Urwaldhaus, das sichtlich in die Jahre gekommen war, haben wir zu noch artgerechteren und natürlicher wirkenden Anlagen umgestaltet – und dies in einer Rekordzeit von nicht einmal drei Monaten“, freut sich Zoodirektor Rasem Baban. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, ergänzt: „Hellabrunns neue Menschenaffen-Außenanlagen überzeugen im Hinblick auf Sicherheit, Größe und Gestaltung. Im Zuge des Umbaus, der seit August 2013 geplant wurde, sind die alten Wassergräben entfernt worden. Diese Flächen können nun vollumfänglich von den Gorillas und Schimpansen genutzt werden. Die großen Glasscheiben, die jetzt anstelle des Wassergrabens Menschen und Affen trennen, ermöglichen den Gästen, den Tieren ganz nah zu kommen.“ Hellabrunns Gorillas Sonja, Bagira, Neema und Nafi können es kaum erwarten, die Spielmöglichkeiten draußen zu testen. Sobald die Temperaturen es zulassen, geht es für sie hinaus auf die neue Außenanlage, die knapp 130 Quadratmeter mehr zum Toben bietet als vor dem Umbau. Für die vierköpfige Gorillagruppe wird es bald Zuwachs geben, und damit verbunden spannende, neue Erlebnisse: Aus der Wilhelma in Stuttgart kommen im April die beiden dreijährigen Gorillajungs Tano und Okanda nach München und können als neue Spielgefährten mit Nafi, dem jüngsten Gorilla-Familienmitglied Hellabrunns, die Menschenaffen-Anlagen erkunden. Zenta, Annemarie, Sophie, Hannerl, Willi und Seppi, die Hellabrunner Schimpansen, stehen ebenfalls in den Startlöchern und sind bei trockenem Wetter und mindestens frühlingshaften Temperaturen auf der neuen Außenanlage zu sehen. Für die kleinen Nachwuchs-Wissenschaftler unter den Hellabrunn-Besuchern gibt es nun auch ein Highlight auf dem Gelände der neuen Anlagen für Menschenaffen: die interaktive Forscherstation, zu der kleine und große Neugierige über einen Entdeckerpfad gelangen. Dort informieren interaktive Lernelemente wie Klapptafeln oder ein Rätselrad und Anschauungsmaterialien wie Schädel-Nachbildungen und Forscher-Equipment über die Arbeit von großen Naturforschern wie Jane Goodall oder Dian Fossey und die Bedrohung der afrikanischen Menschenaffen.

Wilhelma Stuttgart, 27.03.2015
Umzug in den Tierpark Hellabrunn: Zwei junge Wilhelma-Gorillas ziehen nach München
Zwei kleine Gorillas sind in der Wilhelma dem Kindergarten entwachsen und stehen jetzt vor einem großen Schritt: Tano und Okanda ziehen im April nach München. Auf Beschluss der europäischen Artkommission werden sie in die Gorillagruppe des Tierparks Hellabrunn integriert und bewohnen einen Teil der komplett umgebauten Menschenaffenanlage, die heute eröffnet wird. Wilhelma-Gäste haben noch bis nach Ostern Gelegenheit zu einem Abschiedsbesuch. Auch in Stuttgart haben Tano und Okanda bereits von einem Neubau profitiert. Denn das vor zwei Jahren eingeweihte Gorilla- und Bonobohaus bietet optimale Bedingungen für die Sozialisation von so genannten Handaufzuchten. Als europäische Aufzuchtstation für verwaiste Gorillakinder, die von ihren Müttern nicht aufgezogen werden können, hat die Wilhelma schon mehr als 60 Jungtieren dieser bedrohten Menschenaffen das Überleben gesichert. Tano, der im November 2011 im Zoo Prag geboren wurde, war mit einer Woche in die Wilhelma gekommen, weil seine Mutter Bikira ihn nicht annahm. Sie hatte zuvor noch nie eine Geburt und Aufzucht bei einem anderen Gorillaweibchen miterlebt und war selbst nicht gut in die Familie integriert. Okanda, war schon im April 2011 im Zoo Twycross (England) geboren worden. Obwohl seine Mutter Ozala ihn säugte, wurde er zusehends schwächer, so dass man ihn im Januar 2012 in die Wilhelma brachte. In der Obhut der erfahrenen Stuttgarter Pfleger haben sich Tano und Okanda seither gut entwickelt und wurden stundenweise schon mit allen Mitgliedern der Gorilla-Familiengruppe zusammengeführt – nur nicht mit Haremschef Kibo. Im Zoo besteht genau wie in der Wildnis die Gefahr, dass ein Silberrücken Jungtiere, die nicht seine eigenen sind, tötet. Daher wachsen Handaufzuchten in den ersten Jahren außerhalb der Gorilla-Familie unter ihresgleichen auf. Im Kindergarten der Wilhelma sind außer Tano und Okanda derzeit auch die zweijährigen Jungtiere Tebogo und Vana aus Wuppertal zu Hause. Die vier Junggorillas sind direkte Gehegenachbarn der Familiengruppe und stehen durch große Fenster und Gitter von Kindesbeinen an im Kontakt zu den älteren Artgenossen. So können sie sich von den Erwachsenen arttypisches Verhalten „abgucken“, Laute, Gesten und Gerüche kennen lernen. Von Anfang an interagieren die Kleinen mit den Großen durch Scheibe und Gitter. „Auf diese Weise konnten wir Tano und Okanda bestmöglich auf den Wechsel in den Tierpark Hellabrunn vorbereiten“, erläutert die Menschenaffen-Kuratorin der Wilhelma Dr. Marianne Holtkötter, „dort gibt es derzeit keinen Silberrücken, sie können also ganztägig in der Gruppe sein und finden sogar eine Spielkameradin in der zweijährigen Nafi.“

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 26.03.2015
DIE OSTERZEIT IM ZOO ERLEBEN
Von der Osterwerkstatt über eine Eier-Ausstellung bis zur Familienführung: Im Tiergarten Schönbrunn tut sich rund um Ostern so einiges. Am Tirolerhof hat sich noch dazu „österlicher“ Nachwuchs eingestellt. Bei den Tiroler Steinschafen haben vor einem Monat zwei Lämmchen das Licht der Welt erblickt und warten auf die Besucher. Besonders beliebt ist rund um das Osterfest die Kükenaufzucht. Die flauschigen Federknäuel können beim Schlüpfen und Aufwachsen beobachtet werden. Und so manche Zoobewohner wie die Palmkakadus und die Zwergotter, bei denen das ganze Jahr über gekochte Eier am Speiseplan stehen, bekommen rund um Ostern auch einmal ein gefärbtes. „Welches Tier würde aus diesem Ei wohl schlüpfen?“, fragen sich die Tiergartenbesucher bei der Ausstellung „Rund ums Ei und Nest“, die vom 28. März bis 6. April im Tirolerhof zu sehen ist. Die Eier von Krokodilen, Schildkröten, Straußen, Pinguinen und anderen Vogelarten könnten unterschiedlicher nicht sein: riesig groß, winzig klein oder besonders bunt. Auch einzigartige Techniken beim Nestbau werden bei der Ausstellung gezeigt. In der Osterwerkstatt nebenan können die Kinder tierischen Osterschmuck wie Filz-Osterhasen und Eierbecher herstellen und sich mit selbstgebastelten Ohren in einen Osterhasen verwandeln. Jeden ersten Sonntag im Monat bietet der Tiergarten Familienführungen an, an denen alle Besucher auch ganz spontan teilnehmen können. Am Ostersonntag führt sie zu den Jungtieren wie Erdmännchen und Kattas. Gegen eine Gebühr von 3 Euro beobachten die Teilnehmer in der einstündigen Führung, wie die Tierbabys spielen, wie sie von ihren Müttern umsorgt werden und erfahren, ob und wie die Väter an der Aufzucht der Kleinen beteiligt sind. Los geht’s um 10:30 Uhr. Treffpunkt ist beim Infocenter Hietzing. Am Ostersonntag und Ostermontag hoppelt auch der Osterhase durch den Tiergarten und verschenkt bunte Eier an die Besucher.

NRW-Partnerzoos, 26.03.2015
Gemeinsam für den Artenschutz: NRW-Partnerzoos und NABU-Landesverband wollen zusammenarbeiten
Der NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen und die elf NRW-Partnerzoos haben beschlossen, zukünftig beim Schutz heimischer Tierarten zusammenzuarbeiten. In einer Absichtserklärung haben beide Partner festgehalten, sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen beim Artenschutz auszutauschen und auf dieser Basis praktische Maßnahmen oder Naturschutz-projekte vor Ort in Nordrhein-Westfalen zu planen und zu realisieren. Außerdem soll im Rahmen der angestrebten Zusammenarbeit mit gemeinsamen Veranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen über die schützenswerte, natürliche Vielfalt der Heimat informiert und aufgeklärt werden. Als einen ersten gemeinsamen Inhalt für die zukünftige Zusammenarbeit haben die Partner das Thema Wolf ausgemacht. Dabei sollen die Aktivitäten des NABU über den auch im Bundesland Nordrhein-Westfalen erwarteten „Rückkehrer“ unter dem Motto „Willkommen Wolf“ für das Zoopublikum aufbereitet und um neue Ansätze erweitert werden. „Die NRW-Partnerzoos erreichen das ganze Jahr über ein großes Publikum, das sich für Tiere und ihre Lebensweise interessiert. Sie sind daher ein idealer Ort, um auch über die Bedeutung des Naturschutzes in der Region zu informieren“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck. Der NABU NRW begrüße es, dass das gemeinsame Engagement über die reine Information hinausgehen soll und auch konkrete Maßnahmen beabsichtigt seien. Schon jetzt bestehen zwischen einzelnen der elf Zoos und den örtlichen NABU-Gruppen in den Städten gemeinsame Aktivitäten und Projekte. Diese sollen im Rahmen der geplanten Zusammenarbeit zukünftig professionalisiert, verstetigt und bei Bedarf ausgeweitet werden. Als anspruchsvolles und längerfristiges Ziel wollen sich die Partner ein konkretes und möglichst landesweit bedeutendes Naturschutzprojekt für die gemeinsame Umsetzung aussuchen.
Allwetterzoo Münster: „Neben den Artenschutz und -erhaltungsmaßnahmen in den Zoos unterstützen alle elf NRW-Partnerzoos für ausgewählte bedrohte Arten Schutzprojekte in aller Welt“, erklärt Jörg Adler, Direktor Allwetterzoo Münster. „Der Schwerpunkt unserer Projekte liegt dabei in Südasien: Kambodscha und Vietnam. Im Rahmen der angestrebten Zusammenarbeit mit dem NABU wollen wir auch vor unserer eigenen Haustür im Artenschutz aktiv werden und dies unseren Besuchern mit faszinierenden Einblicken vermitteln.“ So sollen für Kinder und Jugendliche spezielle Aktivitäten zum Thema Artenschutz vor Ort entwickelt werden.
Zoo Köln: „Neben den Artenschutz und -erhaltungsmaßnahmen in den Zoos unterstützen alle elf NRW-Partnerzoos für ausgewählte bedrohte Arten Schutzprojekte in aller Welt. Im Rahmen der angestrebten Zusammenarbeit mit dem NABU wollen wir auch vor unserer eigenen Haustür im Artenschutz aktiv werden und dies unseren Besuchern mit faszinierenden Einblicken vermitteln“, sagt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos und Sprecher der NRW-Partnerzoo-Gruppe. Für Kinder und Jugendliche sollen spezielle Aktivitäten zum Thema Artenschutz vor Ort entwickelt werden.
Die Initiative NRW-PARTNERZOOS wurde 2003 von den 11 nordrhein-westfälischen Zoos gegründet, die Mitglied im Verband der zoologischen Gärten (VdZ) sind, um ihren Besuchern noch mehr Möglichkeiten und Vorteile zu bieten. NRW ist das Bundesland mit der höchsten Zoodichte in Deutschland – und sogar auch weltweit. Die vielfältigen Angebote und Tierarten ergänzen sich hervorragend und locken so jährlich allein hierzulande rund 6.000.000 Besucher in die Zoos. Der NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen ist mit über 70.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste, gesetzlich anerkannte Naturschutzverband im Bundesland. Mit mehr als 50 aktiven Gruppen in den Kreisen und Städten ist der NABU flächendeckend präsent. In Fachausschüssen organisieren sich die Aktiven darüber hinaus zu vielen natur- und umweltschutzrelevanten Themen.

Zoo Leipzig, 26.03.2015
Komplikationen beim Elefantennachwuchs
keine guten Nachrichten aus dem Elefantentempel: Das am gestrigen Vormittag geborene weibliche Kalb von Elefantenkuh Hoa (29 Jahre, seit 1987 in Leipzig) zeigt 24 Stunden nach der Geburt keine Entwicklungsfortschritte. Bisher hat es weder getrunken, noch ist es selbstständig zur Mutter gelaufen. „Wir haben noch keine Erklärungen dafür, warum das Kalb nicht laufen kann. Fakt ist allerdings, dass uns die Zeit davon läuft und das Jungtier dringend laufen und allein trinken muss. Wir stehen vor einer großen Entscheidung, inwiefern wir weiterhin eingreifen“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Situation im Elefantenhaus zusammen.

Zoo Wuppertal, 26.03.2015
Goldiger Nachwuchs im Katzenrevier – Asiatische Goldkatze in Handaufzucht bei den Pflegern
Wir freuen uns über eine sehr seltene Nachzucht bei den Asiatischen Goldkatzen. Am 11. Februar kam bei uns ein kleines Männchen zur Welt. Asiatische Goldkatzen sind eine bedrohte Katze aus den Tro-penwäldern von Nordostindien bis nach Sumatra. In Thailand werden sie auch Feuertiger genannt und gelten als Herrscher aller Katzen. Die Mutter von unserem Nachwuchs bekam zum ersten Mal ein Jungtier. Bei Katzen ist es leider nicht unüblich, dass die erstgebärenden Katzen Ihre Jungtiere nicht annehmen. Deswegen mussten unsere Tierpfleger das Jungtier in eine Handaufzucht überführen. Das Jungtier wurde mittlerweile auf den Namen Fu getauft. Namensgebend war dabei der kleine Drache aus dem Kinderfernsehen. Die Entwicklung des Kleinen verläuft sehr gut und Fu ist ab sofort ganztägig im Großkatzenhaus zu sehen. Zusätzlich bieten unsere Tierpfleger täglich eine Vorstellung des Jungtieres um 15:30 im Großkatzenhaus an.

Zoo Dresden, 26.03.2015
Zauberhafte Ostern im Zoo: Osterveranstaltung am 5. und 6. April im Dresdner Zoo
Endlich ist der Frühling da! Was gibt es da Schöneres, als an den freien Ostertagen mit der ganzen Familie einen Zoospaziergang zu machen? Am 5. und 6. April startet der Zoo seine Veranstaltungssaison mit einem bunten Osterfest am Ostersonntag und -montag. Alle kleinen und großen Zoobesucher sind von 10 bis 17 Uhr recht herzlich zu einem zauberhaften Osterprogramm eingeladen. Zauberer Humbuk ist mit seinem Koffer voller Überraschungen im Dresdner Zoo gelandet. Gemeinsam mit seinem Hasen Fridolin zeigt er seine neusten Zaubertricks – mit und ohne Eier. In der Bastelwerkstatt wird nach Lust & Laune kreativ gewerkelt, während im Osterhasendorf mit etwas Glück & Geduld echte Osterhasen gestreichelt werden können. Niedliche Osterhasen auf zwei Beinen sind im Zoo unterwegs und verteilen leckere Süßigkeiten an die kleinen Besucher. Im Streichelgehege kann man beobachten, wie Küken schlüpfen. Spannende Tierpflegertreffpunkte und Kinderschminken runden den perfekten Zootag ab. Unsere zusätzlichen Tierpflegertreffpunkte am Ostersonntag und -montag: So.+ Mo. 10:00 Uhr: Karakal, So.+ Mo. 10:30 Uhr: Pelikan, So.+ Mo. 11:30 Uhr: Kükenschlupf, So.+ Mo. 12:00 Uhr: Zebramangusten, So.+ Mo. 14:30 Uhr: Erdmännchen, So.+ Mo. 16:00 Uhr: Zwergesel.

Zoo Magdeburg, 26.03.2015
Livegeburt vor großem Publikum: Spitzmaulnashorn geboren
Rekordverdächtig: Über drei Millionen Internetnutzer schauten in den letzten Wochen immer wieder in die „Mutterbox“ der Nashornkuh Malaika. Eine erneute Kooperation des Zoos mit der RTL-Fernsehsendung SternTV ermöglichte die Live-Übertragung der Geburt über drei Webcams aus dem Nashornstall. „Das Daumendrücken für Malaika hat sich gelohnt: in der Nacht zum 26. März um 23:01 Uhr kam ein gesundes Spitzmaulnashorn-Kalb zur Welt“, freut sich Zoodirektor Dr. Kai Perret gemeinsam mit dem Zooteam. Da Malaikas erster Nachwuchs nicht aufwuchs, gab es im Vorfeld der Geburt etwas Sorge um das erwartete Kalb. Die Freude und Erleichterung bei den Zoomitarbeitern ist heute umso größer – die Geburt verlief komplikationslos. Der 19-jährigen Nashornkuh Malaika und ihrem zweiten Jungtier geht es gut. Etwa 35 Kilogramm schwer war das Rhino bei der Geburt. Um 1:13 Uhr stand das Jungtier das 1. Mal. Malaika kümmert sich fürsorglich um den Nachwuchs. Bereits um 1:59 Uhr konnte das Kalb das 1. Mal an der „Milchbar“ trinken. Im Zoo Magdeburg ist es die achte Nashorngeburt. 1979 gelang hier der erste Zuchterfolg Ostdeutschlands bei dieser stark von der Ausrottung bedrohten Nashornart. Derzeitig leben in den europäischen Zoos nur 85 Spitzmaulnashörner und nur etwa sechs Zuchterfolge gibt es jährlich in Europa bei den Spitzmaulnashörnern. In den nächsten Tagen wird im Nashornhaus viel Ruhe benötigt, damit sich eine enge Mutter-Kind-Bindung festigen kann, daher wird das Jungtier im rückwärtigen Bereich verbleiben und noch nicht für die Besucher zu sehen sein. Jedoch haben die Tierfreunde via Internet rund um die Uhr die Möglichkeit, in die Rhino-Kinderstube zu schauen. Auch wer die Geburt diese Nacht verpasst hat, kann den Livestream zurückspulen und die Geburt anschauen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 26.03.2015
Hellabrunn erwartet Nashorn-Nachwuchs im Sommer
Das Indische Panzernashorn Rapti wird voraussichtlich im August ein Jungtier bekommen. Die Trächtigkeit verläuft komplikationslos. Niko und Rapti sind ein eingespieltes, harmonisches Paar: Bereits seit 1990 kennen sich die beiden Panzernashörner. Damals reiste die im August 1989 geborene Rapti aus ihrer Heimat Nepal nach München, kurz darauf kam Niko (geboren am 27.11.1988) aus der Wilhelma in Stuttgart in den Münchner Tierpark. Nun erwarten die beiden Nachwuchs. „Bei Rapti handelt es sich um ein genetisch sehr wertvolles Panzernashorn, da es noch aus der nepalesischen Wildbahn zu uns kam. Die Tierart ist stark vom Aussterben bedroht, und somit ist Nachwuchs im Zoo zur Arterhaltung besonders wichtig. Wir hoffen nun, dass die Trächtigkeit Raptis weiterhin so gut verläuft und freuen uns sehr, wenn es im Sommer ein kleines Nashornbaby in Hellabrunn gibt“, erklärt dazu Zoodirektor Rasem Baban. Eine Trächtigkeit dauert bei Panzernashörnern zwischen 460 und 490 Tage, also in etwa 16 Monate. Das Hellabrunner Nashornbaby wird voraussichtlich Mitte bzw. Ende August 2015 auf die Welt kommen. Nashorndame Rapti hat seit Beginn ihrer Trächtigkeit rund 120 Kilogramm zugenommen und bringt momentan 1975 Kilogramm auf die Waage. Vor der Trächtigkeit wurde sie im Dezember 2013 und im April 2014 zweimal gynäkologisch in Narkose untersucht. Nach dem erfolgreichen Deckakt, der bei Rapti und Niko in der Nacht vom 25. auf den 26. April 2014 stattgefunden hat, werden Nashörner in der Regel nicht mehr in Narkose gelegt, da dies eine Trächtigkeit gefährden könnte. Aktuell wird die Nashorndame regelmäßig von den Hellabrunner Tierärztinnen kontrolliert. Ihre Trächtigkeit verläuft vollkommen problemlos. Bei vorhergehenden Trächtigkeiten bzw. Jungtieren gab es Komplikationen: Am 22. September 2012 brachte Rapti nach 16 Monaten Tragzeit einen kleinen Nashornbullen zur Welt. Der rund 50 Kilogramm schwere Nachwuchs wirkte kurz nach der Geburt gesund, verstarb aber am 3. Lebenstag an einer Infektion, die er sich vermutlich bereits im Mutterleib zugezogen hatte. Die Ursache konnte auch mittels ausführlicher pathologischer Untersuchungen nicht geklärt werden. Vor zehn Jahren hatte die Nashornmutter als Erstgebärende eine Totgeburt. Hier sind die Überlebenschancen jedoch allgemein eher gering. Auf Empfehlung des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) soll Rapti (25 Jahre) mit Niko (26 Jahre) erneut für Nachwuchs bei den im Freiland stark bedrohten Panzernashörnern sorgen.

Hamburg Tierpark Hagenbeck, 26.03.2015
Osterfeiertage bei Hagenbeck: Wer sucht, kann finden, naschen und gewinnen
Was gehört zu einem gelungenen Osterfest? Na klar, Hasen und Eier! Beides gibt es natürlich bei Hagenbeck. In diesem Jahr hat der Osterhase im Tierpark richtig viel zu tun: Am Ostersonntag und Ostermontag verstecken fleißige Hasenhelfer mehrmals täglich viele bunte Kunststoffeier auf dem Rasen vor dem Eismeer. Und dann heißt es für die kleineren Kinder: „Ran an die Ostereier – fertig – los“. Die im Parcours gefundenen Eier werden anschließend am Stand des Schokoladenmuseums „Chocoversum by Hachez“ gegen leckere Naschereien eingetauscht. Für größere Kinder und Erwachsene hat der Osterhase auch eine Überraschung: Bei einer Oster-Rallye gilt es große hölzerne Eier zu entdecken, die überall im Park versteckt sind. Die darauf gemalten Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Wer die richtige Antwort auf dem Teilnahmebogen einträgt und in die Box am Gehege der Hasenkaninchen (Nr. 21) einwirft, nimmt an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es zehn Hagenbeck-Überraschungspakete sowie dreimal freien Eintritt für Zwei zu den Dschungel- oder Romantik-Nächten. Die Teilnahmebögen gibt es an den Kassen und bei den Portiers, solange der Vorrat reicht. Für österliche Stimmung ist schon beim Anblick des Haupteingangs gesorgt, wo ein tierisches Empfangskomitee wartet. Possierliche Kaninchen kuscheln in der festlich geschmückten Osterkutsche. Für kleine Tierfreunde fährt die nostalgische Märchenbahn in die Welt der Gebrüder Grimm und anderer bekannter Märchenerzähler. Auf einer Ponytour im Tierpark können sich die Jüngsten wie ein Cowboy fühlen. Viel Raum und Anregung zum fantasievollen Toben bietet auch der große Abenteuerspielplatz.

Zoo Krefeld, 26.03.2015
Zarte Falter bezaubern Zoobesucher im fünften Jahr
Pünktlich zum Beginn der Osterferien am Samstag, 28. Marz, öffnet der Schmetterlings-Dschungel im Zoo Krefeld wieder seine Türen für die Besucher. Begleitet wird die Wiedereröffnung von Infoständen des Freiwilligenteams zu Bienen, heimischen und exotischen Schmetterlingen. Am Sonntag können Kinder hier „Seedballs“, kleine Samenbälle, basteln und zum Aussäen mitnehmen. Die „Seedballs“ sind dicht mit Samen heimischer Pflanzen gespickt, die bei Schmetterlingen und Bienen sehr gefragt sind. Der Countdown läuft: Gärtner und Tierpfleger legen letzte Hand an die Pflanzenwelt des Hauses. Auch der kleine Flußlauf benötigt nach der Winterpause eine Grundreinigung. Mitte März sind die ersten Falterpuppen aus Mittelamerika eingetroffen. In der Hochsaison erhält der Zoo alle 14 Tage eine Lieferung der kostbaren Fracht. Abwechselnd aus Costa Rica und Malaysia kommen Pakete mit Faltern der bestellten Schmetterlingsarten an. Für die Tierpfleger ist es immer wieder ein Überraschungsmoment: „Viele Puppen kennen wir natürlich und wissen welche Art ein paar Tage später bei uns schlüpfen wird. Manchmal sind aber auch Falter dabei, deren Namen oder Art wir erst einmal in Büchern nachschauen müssen“, schmunzelt Rabea Hartmann, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Klaus Flühmann für den Schmetterlings-Dschungel verantwortlich ist. Der Eröffnung des einzigen Schmetterlingshauses am Niederrhein, das nächste in NRW liegt in Hamm, wird vor allem von Fotografen in den sozialen Medien entgegen gefiebert. Ganz nah kommt man den rund 200 farbenfrohen Faltern in dem 145 Quadratmeter großen Haus mit der unverkennbaren Kuppelform. Im Juli 2010 war die „kleine Schwester“ des Regenwaldhauses feierlich eröffnet worden. Schnell bildete sich eine Fangemeinde, große und kleine Zoobesucher sind gleichermaßen bezaubert, wenn sich die zarten Insekten auf Köpfe oder Schultern setzen oder federleicht durch die Pflanzenwelt schweben. Rund um das Haus gedeihen im Sommer auch Pflanzen, die bei den heimischen Insekten sehr beliebt sind. Die Verluste in der heimischen Insektenwelt haben in den vergangenen Jahren dramatische Ausmaße angenommen. Hauptursachen sind schwindende Nahrungsquellen und massiver Einsatz komplexer Pflanzenschutzmittel, die alle Teile der Pflanze für Insekten giftig machen und sich somit in der Nahrungskette auch auf insektenfressende Kleinsäuger und Vögel auswirken. Besonders Bienen sind vom Massensterben betroffen. Daher wird sich der Zoo gemeinsam mit seinem Kooperationspartner NABU Krefeld-Viersen in diesem Sommer erneut mit einer Aktion zur Schmetterlingszählung an die Besucher wenden.

Zoo Augsburg, 26.03.2015
Eine neue Elefantenanlage für den Zoo Augsburg
In den nächsten Jahren soll im Zoo Augsburg eine neue Elefantenanlage entstehen. Dann kann eine größere Elefantenherde mit bis zu fünf Tieren in einer modernen und artgerechten Anlage gehalten werden. Die neue Anlage soll dabei auch ein wesentlicher Bestandteil des geplanten Umweltbildungszentrums der Stadt Augsburg werden, welches in der Nähe des Zoos und Botanischen Garten Synergien für beide Einrichtungen bringen wird. Momentan hält der Zoo zwei betagte Asiatische Elefantendamen. „Targa“ ist mit Ihren 60 Jahren der älteste Elefant in ganz Deutschland und gehört zu den ältesten Elefanten in menschlicher Obhut weltweit. Auch „Burma“, ist mit ihren 45 Jahren bereits eine ältere Dame. Ihre letzten Jahre sollen die beiden Elefantendamen in aller Ruhe im Zoo Augsburg in ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Damit die beiden aber nicht die letzten Elefanten in Augsburg sein werden und der Zoo auch weiterhin diese beeindruckenden Tiere halten kann, braucht der Zoo Ihre Hilfe. Mit der Kampagne „Nicht nur Du brauchst Platz! Zusammen bauen wir eine neue Elefantenanlage“ möchte der Zoo Gelder für den Bau einer neuen Anlage sammeln. Denn die Kosten für die neue Elefantenanlage sind hoch. Sie betragen 8 Millionen Euro. Lediglich rund 1 Million kann der Zoo dabei aus eigener Kraft stemmen. Da die geplante Anlage Teil eines Umweltbildungskonzept werden soll, hofft der Zoo auf EU-Fördergelder. Aber selbst mit einer Förderung durch die EU fehlt noch ein großer Teil. Der Zoo setzt daher auf die Unterstützung der Bevölkerung von Augsburg und der Umgebung. Mit verschiedene Aktionen rund um die Elefanten und den geplanten Neubau will der Zoo auf die Kampagne aufmerksam machen und Spenden für die neue Anlage sammeln. Auch eine eigene Webseite wurde hierfür erstellt. Unter www.elefant.zoo-augsburg.de gibt es viele Informationen rund um die neue Elefantenanlage sowie unterschiedliche Möglichkeiten zu spenden.

Zoo Duisburg, 26.03.2015
Gorilla-Bush erstrahlt in neuem Glanz
Orang-Utans und Siamangs freuen sich über neue Kletterbäume
Na, da staunten die Gorillas aber nicht schlecht, wie sich ihr Wohnzimmer – der Gorilla-Bush – in den letzten beiden Wochen verändert hatte: allein schon der umgegrabene und neu modellierte Mutterboden inklusive der Neueinsaat machte die sanften schwarzen Riesen in ihren Bewegungen noch bedachter; es fühlte sich an den Füßen erstmals anders an als sonst. Große Augen gab es auch bezüglich der riesigen neu eingesetzten Kletterbäume, die sogleich zum intensiven Beschnuppern und Erklimmen einluden. Ganz neue Aussichten in größeren Höhen sind jetzt möglich und auch der gut 200 kg schwere Silberrückenmann MAPEMA ließ es sich nicht nehmen, in größter Machomanier von oben herab auf seinen Gorilla-Harem zu blicken. Weiterhin wurde die bisherige Palisaden-Umwehrung der Außenanlage komplett rückgebaut und durch eine ansprechende Holzkonstruktion ersetzt, inklusive zeitgemäßem konstruktiven Holzschutz. Die Sichtfenster für Besucher sind natürlich geblieben, z.T. sogar vergrößert und werden nun von einer gefälligeren Bepflanzung gesäumt. Im Zuge der Modernisierung der Gorilla-Anlage wurden zudem sämtliche Kletterstrukturen auf der Siamang-Insel sowie der Orang-Utan-Anlage ersetzt, um turnusgemäß möglichst viele neue Anreize für die Primaten zu schaffen. Zuhause wechselt man nach ein paar Jahren schließlich auch mal die Couch, oder?!

Thüringer Zoopark, 26.03.2015
Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt: Giraffenbaby erblickt Licht der Welt
Weiterer Zuwachs für den Thüringer Zoopark Erfurt: Giraffenkuh Dhakija brachte am Mittwoch ein gesundes Kalb zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf. Auch das Geschlecht des neuen Zoobewohners ist bereits bekannt: Es ist ein kleines Mädchen. Die Hoffnung, dass Dhakija tragend ist, wurde Ende letzten Jahres durch gezielte Untersuchungen bestätigt. Seit Januar traf man im Zoopark deshalb medizinische Vorbereitungen, bereitete eine Strohmatte im Stall vor und überwachte die 4-jährige Giraffe intensiv, um optimale Geburtsbedingungen zu schaffen. Gestern war es dann soweit: 9:51 Uhr erblickte das Giraffenbaby nach einer problemlosen Geburt das Licht der Welt. Auch Dhakija, für die es die erste Geburt war, verhielt sich vorbildlich: Liebevoll animierte sie ihren Sprössling zum Aufstehen, beleckte ihn und kümmerte sich von Beginn an um ihr Kind. Nach rund einer Stunde wagte sich die kleine Giraffe auf ihre staksigen Beine und fing an, die Welt zu entdecken. Ihre Entdeckungstour setzte sie heute kurz auf der Außenanlage fort. Diese wurde extra mit Absperrband gesichert, damit die Kleine sich nicht verletzt. Vater des Giraffenkalbs ist Lengai, der den Erfurter Zoo im September 2014 verließ. Der Giraffenstall bleibt heute noch geschlossen. Wann die kleine Giraffe zeitweise auf der Außenanlage zu sehen sein wird, ist wetterabhängig und kann derzeit noch nicht vorherbestimmt werden. Wir bitten dafür um Verständnis.

Tierpark Sababurg, 26.03.2015
Osterhase verteilt 5.000 bunte Ostereier, Osternester basteln für Kinder
Egal was auch immer Petrus sich zu Ostern einfallen lässt, einem wird bestimmt nicht kalt: dem Osterhasen im Tierpark Sababurg. Ostersonntag und Ostermontag, jeweils von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr, verteilt der Osterhase 5.000 bunte Ostereier an die Besucher. Da kann es schon passieren, dass er etwas ins Schwitzen gerät. Aber zumindest ein Mal im Jahr muss der Osterhase zur Freude von Groß und Klein so richtig arbeiten. Darüber, dass er all die Eier auch los wird, macht er sich keine Gedanken. Denn nach dem langen, kalten Winter sehnen sich die Menschen nach frischer Luft und Natur, dem Gesang der Vögel und den lustigen Spielen der Osterlämmer. Tiernachwuchs gibt es zu entdecken: Lämmchen bei den Schafen und Ziegen, Ferkel auf dem Bauernhof, Fohlen bei den Eseln, Frischlinge bei den Wildschweinen und Kaninchenbabys. All die Kinder, die sich noch auf Ostern vorbereiten wollen, weil sie vielleicht eine kleine Überraschung für ihre Geschwister, Eltern, Großeltern oder Freunde haben möchten, sollten am Karfreitag oder Ostersamstag ab 15:00 Uhr in den Tierpark kommen. Dort können sie bis 17:00 Uhr unter fachkundiger Anleitung bunte Osternester basteln und natürlich mit nach Hause nehmen. Die Materialien werden gestellt und es fallen für die Bastelaktion keine zusätzlichen Kosten an. Treffpunkt ist neben dem Informationszentrum und dem Museum im Eingangsbereich. Abgerundet wird das tolle Osterangebot durch unser Programm „Wir stellen unsere Tiere vor“. In speziell kommentierten Schautierfütterungen bei den Fischottern (10:00 Uhr und 14:30 Uhr), Humboldtpinguinen (10:30 Uhr und 15:00 Uhr), Erdmännchen und Kattas (11:00 Uhr und 15:30 Uhr) sowie Vielfraßen und Luchsen (13:30 Uhr) erfahren Sie viel über unsere Tiere. Falkner Rainer Cremer präsentiert an allen Ostertagen seine Jäger der Lüfte um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:15 Uhr in der großen Greifvogelflugschau. Mit dabei ist natürlich auch der bekannte Weißkopfseeadler JOKER. Ostern kann kommen! Der Tierpark Sababurg ist gerüstet und freut sich auf regen Besuch. Für weitere Informationen steht das Team des Tierparks Sababurg unter der Tel.: (0 56 71) – 76 64 99 – 0 gern zur Verfügung.

Zoo Leipzig, 26.03.2015
Jungtier muss operiert werden – Komplikationen beim Leipziger Elefantennachwuchs
Große Sorgen im Elefantentempel Ganesha Mandir im Zoo Leipzig: Der Nachwuchs von Elefantenkuh Hoa hat auch 30 Stunden nach der gestrigen Geburt nur wenig getrunken und ist bislang nicht gelaufen. Dies hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold heute im Rahmen eines Pressegespräches verkündet. Eine Röntgenuntersuchung am Nachmittag hat nun ergeben, dass das Jungtier eine Fraktur des rechten Oberschenkels hat. Die Verletzung stammt vermutlich von den ersten Minuten nach der Geburt, in denen die ausgewachsenen Kühe versucht haben, das Kalb wie bei Elefanten üblich zu aktivieren und zum Aufstehen zu motivieren. Nach einer ersten Auswertung der Röntgenbilder handelt es sich um einen operablen Knochenbruch, der morgen Nachmittag operiert werden soll. „Unser Team hat von der Vorbereitung auf die Geburt über die Betreuung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles unternommen, um den Verlauf optimal zu gestalten. Jetzt benötigen wir dringend externe Unterstützung und sind froh, dass uns erfahrene Spezialisten helfen“, sagt der Zoodirektor und ergänzt: „Die Lage ist sehr ernst und der Ausgang offen. Es kann sein, dass es trotz allem kein Happy End gibt.“ Bis morgen komme es nun darauf an, das Jungtier zu stabilisieren und bei Kräften zu halten, so dass der geplante Eingriff durchgeführt werden kann. Zusammen mit den Spezialisten des Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wird das Team des Zoo Leipzig mit intensivmedizinischen Maßnahmen versuchen, das Jungtier zu ernähren. Hoa konnte bereits gemolken werden, um die wichtige Muttermilch für den Nachwuchs zu gewinnen. Die Geburt fand gestern auf der Innenanlage des Elefantentempels statt und hatte nur wenige Minuten gedauert. Das Jungtier war dann vorsorglich separiert und mit Blickkontakt zu Hoa betreut worden. In der Folge versuchte das Pflegerteam, Mutter und Kind zusammenzuführen. Da das Jungtier nicht selbstständig läuft, ist der Prozess nun unterbrochen und der Nachwuchs wird bis morgen separat stabilisiert, um die notwendigen Voraussetzungen für die Operation zu schaffen.

Tierpark Bochum 25.03.2015
Ein Zwilling kommt selten allein! Katta-Nachwuchs im Tierpark Bochum
Bochum (Tierpark) Bei Familie Katta hat sich Nachwuchs eingestellt – und das im Doppelback! Katta-Chefin „Babsi“ hat erneut Zwillinge zur Welt gebracht. Die Freude war groß als Tierpflegerin Inga Riebel bei ihrem morgendlichen Rundgang am Bauch der frischgebackenen Mutter nicht nur ein, sondern gleich zwei schwarzweiß geringelte Schwänzchen entdeckte: „Wir sind sehr glücklich, dass wir bereits seit fünf Jahren in Folge einen solchen Nachzuchterfolg feiern können!“, berichtet Inga Riebel begeistert. „Unsere Gruppe ist sehr harmonisch und unsere ranghöchsten Tiere Babsi und Prinz sind tolle Eltern.“ Im Jahr 2011 erblickte zum ersten Mal im Bochumer Tierpark ein kleiner Katta das Licht der Welt. Auch in den darauffolgenden Jahren konnte man sich über Nachwuchs freuen. Im letzten Jahr brachte Babsi ebenfalls Zwillinge zu Welt. Die beiden Männchen „Lenny“ und „Carl“ sind mittlerweile schon fast so groß wie die erwachsenen Tiere und neugierig auf den winzigen Familienzuwachs. Zusammen mit den zwei neusten Familienmitgliedern zählt die Katta-Gruppe mittlerweile acht Tiere. Wie es für diese Primaten üblich ist, klammern sich die kleinen Zwillinge zunächst noch an den Bauch von Mutter „Babsi“ und schauen von dort aus gespannt auf die Kletterkünste ihrer älteren Verwandten. Noch haben die beiden keinen Namen, doch das soll sich schnell ändern: Auf seiner Facebooseite (www.facebook.com/tierparkbbochumgGmbH) sammelt der Tierpark Vorschläge für die Namensgebung. Aus allen Ideen werden die schönsten Namen ausgewählt, um den Finalisten in einer weiteren Abstimmung zu ermitteln. Der Gewinner wird offizieller „Tauf“-Tierpate der Katta-Zwillinge. Kattas gehören zu den Lemuren und damit in die Gruppe der Feuchtnasenaffen. Sie sind die bekanntesten Lemuren und ein Wahrzeichen ihrer Heimat Madagaskar. Kattas sind dank ihres auffälligen Schwanzes leicht zu erkennen, dieser ist mit 13-15 weißen und schwarzen Streifen geringelt, wird oft hoch gehalten und hat dabei eine wichtige Rolle für die Verständigung der Tiere untereinander. Die auch aus Film und Fernsehen bekannten Tiere sind sehr gesellig und leben oft in Gruppen von mehr als zehn Tieren, die von einem dominanten Weibchen angeführt werden. Kattas können in Menschenhand bis zu 30 Jahre alt werden, in freier Wildbahn selten über 15 Jahre. Die munteren Affen sind große Kletterkünstler und geschickte Weitspringer. Platz dazu finden sie ihrer Anlage im Tierpark Bochum genügend. Diese verfügt über ein modernes Haus mit einem 80 m2 großen Innenbereich und die 570 m2 große, naturnahe Außenfläche mit vielen abwechslungsreichen Klettermöglichkeiten. Besucher können die lebhafte Bande aus nächster Nähe betrachten. Für geführte Gruppen besteht di Möglichkeit die Katta-Außenanlage gemeinsam mit den ZoobegleiterInnen zu betreten. An Wochenenden sind geführte Begehungen der Anlage bei schönem Wetter für alle Tierpark-Besucher möglich. So bietet sich die Gelegenheit die Tiere unmittelbar, ohne Zäune und Glas zu betrachten und sich von ihnen faszinieren zu lassen

Zoo Leipzig 25.03.2015
Elefantenkuh Hoa bringt weibliches Jungtier zur Welt – Zoo Leipzig freut sich über Elefantennachwuchs
Elefantenkuh Hoa (29 Jahre alt, seit 1987 in Leipzig) brachte heute Vormittag ein weibliches Kalb zur Welt. Die Geburt geschah anders als geplant in der Gruppe gegen 10.30 Uhr auf der Innenanlage des Elefantentempels und dauerte nur wenige Minuten. Nachdem die Elefantenpfleger, die Hoa per Videokamera permanent überwachten, die ersten Geburtsanzeichen entdeckten, holten sie die Elefantin, die zusammen mit Dong Chung und Trinh auf der Außenanlage war, sofort ins Innengehege. Nur wenige Minuten vergingen von diesem Zeitpunkt bis zur Geburt, die optimal verlief. Alle drei Elefantenkühe reagierten umgehend auf den Neuankömmling und versuchten das Kalb zum Aufstehen zu animieren. Dennoch entschieden sich die Pfleger als Vorsichtsmaßnahme, das Jungtier zunächst von den Kühen abzutrennen. Anschließend wurde die Mutter, wie im Vorfeld geplant, allein auf der Anlage angekettet und mit einem Beruhigungsmittel versorgt. Das Kalb hatte inzwischen in unmittelbarer Nähe der Mutter die Möglichkeit, sich von den Strapazen der Geburt zu erholen. „Wir sind alle sehr erleichtet, dass die erste Hürde genommen ist und das Jungtier zum jetzigen Zeitpunkt wohlauf ist. Es bleibt dennoch abzuwarten, wie Hoa auf ihren Nachwuchs in den nächsten Stunden reagiert. Schrittweise werden wir beide zusammenführen und hoffen, dass Hoa ihr Kalb annimmt und dieses möglichst bald bei der Mutter trinken kann“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold das freudige Ereignis zusammen. Hoas Schützling ist nach den Geburtsstrapazen noch sehr wackelig auf den Beinen und legt sich immer wieder hin, um sich auszuruhen. Den ersten Gang auf die Waage hat es allerdings schon gemeistert. Mit ihren 68 kg ist die kleine Elefantendame eher zart. „Es liegen anstrengende Wochen des Wartens hinter uns, die sich aber absolut gelohnt haben. Nun bleibt abzuwarten, wie schnell und fest sich die Mutter-Kind-Bindung ausbildet“, so Elefantenpfleger Robert Stehr. Vater des Neuankömmlings ist der 34 Jahre alte Naing Thein, der im Jahr 2009 nach Leipzig kam. Die Anspannung stieg bei allen Verantwortlichen in letzter Zeit enorm an. Da Hoa ihr letztes Jungtier unmittelbar nach der Geburt tödlich attackierte, bestand erneut die Gefahr, dass sie das Kalb nicht akzeptieren würde. Um die Überlebenschance für das Elefantenkalb zu erhöhen, entschloss sich der Zoo, die Elefantin an der Kette zu trainieren, um im entscheidenden Moment eingreifen zu können. In den nächsten Tagen werden Mutter und Kind die Gelegenheit erhalten, sich im Innenraum des Elefantentempels in Ruhe aneinander zu gewöhnen. Für die Besucher bleibt das Haus deshalb geschlossen. Alle anderen Elefanten werden auf den Außenanlagen zu sehen sein. Das zweite gesunde Elefantenbaby seit 1936 ist ein wahrer Glücksfall für den Zoo Leipzig. Bis zur Geburt des Elefantenbullen Voi Nam im Jahr 2002 war die Zucht 66 Jahre unterbrochen. In den 1980er Jahren importierte der Zoo Leipzig vier Elefanten aus Vietnam, um eine stabile Herde aufzubauen, die für regelmäßigen Nachwuchs sorgen sollte. Da der Bestand im asiatischen Verbreitungsgebiet stark gefährdet ist, hat sich der Zoo dem Ziel der Erhaltungszucht dieser Art verschrieben. Umso größer war der Schock, als Hoa 2012 ihr erstes Kalb tötete. Die neue Trächtigkeit seit dem Sommer 2013 brachte Hoffnung. Erneut setzen die Verantwortlichen alles daran, die Bedingungen für die Elefantendame Hoa so optimal wie möglich zu gestalten. Ihr Körpergewicht wurde frühzeitig unter Kontrolle genommen, denn auch ein zu hohes Gewicht kann zu einer Schwergeburt führen. Außerdem musste Hoa ein regelmäßiges Konditionstraining absolvieren und sich an das Berühren der Haut und Blutziehen am Ohr gewöhnen. „Die Tierpfleger und auch das Zootierarztteam haben Hoa optimal trainiert und vorbereitet. Manchmal sind auch die kleinen Stellschrauben ausschlaggebend dafür, dass alles reibungslos klappt. Nun müssen wir alle die Daumen drücken, dass der kleine Elefant gesund aufwächst“, resümiert Junhold.

Zoo Hannover 25.03.2015
Tierische Zeitreise – Erlebnis-Zoo Hannover stellt Programm des Jubiläumsjahres 2015 vor
Im Mai 2015 wird der Erlebnis-Zoo 150 Jahre alt und natürlich ist in seinem Jubiläumsjahr alles echt anders! – Das Jubiläum feiert der Erlebnis-Zoo mit einem kunterbunten Programm für die ganze Familie, mit dem Kinder-Sommer-Musical „Das Dschungelbuch“, spannenden Ausstellungen, Zoo Backstage, Abendspaziergängen, Vorträgen, Maskottchen-Paraden, einem ZOO-RUN zugunsten des Artenschutzes, historischen Markttagen, musikalischen und kulinarischen Zeitreisen, mit einer neuen Robbenshow und neuen Stars in der Showarena. – „Das gesamte Zooteam hat geholfen, das Programm für unser Jubiläumsjahr auf die Beine zu stellen,“ erzählt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Es gab so viele Ideen, wir hätten mit der Liste einmal den Entdeckerpfad durch den Zoo auslegen können,“ schmunzelt Casdorff über die Begeisterung des Zooteams. Unter anderem präsentieren die MitarbeiterInnen am 26. Mai ihre Arbeitsplätze – beim „Zoo Backstage“ öffnen sich Türen hinter den Kulissen, die bislang verschlossen waren. Insgesamt können sich die Zoobesucher in der Jubiläumssaison auf über 57 außergewöhnliche Veranstaltungen an über 157 Tagen freuen! Kinder-Sommer-Musical „Das Dschungelbuch“ – Das besondere Highlight der Jubiläums-Saison ist „Das Dschungelbuch“. Vom 12. Juli bis zum 9. August bringen Mogli und sein bäriger Freund Balu jede Menge Spaß in den Erlebnis-Zoo. In Zusammenarbeit mit dem GOP Varieté-Theater Hannover und C2 Concerts wird Christian Bergs Musical-Erfolg „Das Dschungelbuch“ mit der Musik von Konstantin Wecker in der Open-Air-Showarena aufgeführt! Die Abenteuer um Mogli, Panther Baghira, Tiger Sir Khan, Bär Balu, Riesenschlange Kaa und den verrückten Anführer der Bandalog-Affen sind Unterhaltung pur für die ganze Familie. Tickets gibt es unter erlebnis-zoo.de oder variete.de/dschungelbuch Eine Reise durch die Zeit – die neue Robbenshow – Trapper ziehen mit Rentier-Schlitten vorbei, Fischer kämpfen sich mit Booten durch das Meer, Hippies schwenken Regenbogenfahnen: Die neue Robbenshow im Hafenbecken von Yukon Bay nimmt die Zoobesucher mit auf eine Reise durch die Zeit. Mit Witz und Charme stellen die Tiertrainer nach, wie sich das Verhältnis von Mensch und Tier im Laufe der letzten 300 Jahre verändert hat, welche Rolle die Zoos dabei spielen – und wie sich der Umgang mit der Natur noch weiter verändern muss, damit die Artenvielfalt der Erde erhalten werden kann. Seebären, Kegelrobben und Seelöwen lassen dabei die Wellen hochschlagen. Und wenn Weißkopfseeadler Viktoria haarscharf über die Köpfe des Publikums fliegt, vergisst niemand, wie knapp die majestätischen Tiere vor nicht allzu langer Zeit dem Aussterben entflogen sind.ZOO-RUN – Laufen für den Artenschutz – Wenn Giraffe, Löwe, Eisbär und Co. schlafen gehen, starten am 25. Juni zum ersten Mal 500 sportbegeisterte Läufer zum ZOO-RUN durch die Themenwelten des Erlebnis-Zoos. Die 1,5 km lange Strecke führt entlang des Sambesi, durch den Stollen nach Yukon Bay, vorbei an der Unterwasserwelt Kanadas, durch den majestätischen Dschungelpalast und das australische Outback bis zur idyllischen Kulisse von Meyers Hof. Erwachsene joggen 3 oder 6 km durch den Zoo, während Kinder eine 700 Meter weite Strecke entlang rennen. Mit jedem Schritt wird Gutes getan: Ein Teil der Meldegebühren wird an den Verein „Rettet den Drill“ gespendet, der Projekte in Afrika zur Rettung einer der am meisten bedrohten Affenarten der Welt unterstützt. Anmeldungen online unter www.erlebnis-zoo.de – Brückenschlag mit Nasenbär – Für ihren Auftritt im Jubiläumsjahr hat Nasenbärin Suelita monatelang trainiert. Jetzt zeigt der neue Star in der Showarena, was Nasenbären am besten können: Sie klettert geschickt blitzschnell Bäume hinauf und kopfüber wieder hinunter, flitzt laufend-hangelnd über ein schwankendes Seil (wie im Regenwald über Äste und Lianen) und steckt ihre extrem gute Nase da hinein, wo es nach Futter riecht. Denn genau das zeichnet Nasua Nasua, wie der südamerikanische Nasenbär wissenschaftlich heißt, aus: Er ist ein absoluter Kletterprofi, der mit seiner dünnen Riesennase bestens unter der Rinde morscher Bäume, unter Wurzeln und Steinen oder im Erdreich nach Nahrung suchen kann. Gerochen – gefunden. Mit Hilfe der kräftigen Krallen scharren die Nasenbären die Leckereien dann heraus und verzehren sie sehr geräuschvoll. In täglich drei Shows vermitteln die Tiertrainer auf unvergessliche Weise die besonderen Talente und Fähigkeiten der Tiere. Wie geschickt Nasenbären balancieren, können Besucher am eigenen Leib erfahren, wenn Suelita über eine Brücke aus menschlichen Rücken läuft! Die Tiershows finden täglich um 11:00, 12:00 und 14:30* Uhr in der Showarena statt. (*vom 06. Juli – 11.08. findet die dritte Tiershow nicht statt, sondern macht Platz für „Das Dschungelbuch“!) Außergewöhnliche Ausstellungen – Ein Expeditionsanzug für die Durchquerung der Arktis, eine ganze Welt aus LEGO®-Steinen, tierische Briefmarken und ein Bär mit Tröte als Nase: Von Mai bis Oktober präsentiert der Erlebnis-Zoo jeden Monat außergewöhnliche Exponate in spannenden Ausstellungen zum Staunen und Mitmachen. „Von Bären und Bürgern: Zoo gestern – heute – morgen“, „Das zieht die Welt an“, „Tierische Philatelie“, „LEGO®-Baustein-Welten“ und „KarikaTier“ heißen die Ausstellungen, bei denen Zoobesucher an besonderen Aktionstagen helfen können, einen Baby-Elefanten aus 100.000 grauen LEGO®-Steinen zu bauen, sie können Briefmarken mit dem eigenen Porträt erstellen, kreativ den Zoo der Zukunft skizzieren oder kinderleicht Tiere zeichnen. Zoo Backstage – Am 26. Mai zeigen die Mitarbeiter des Erlebnis-Zoo ihre Arbeitsplätze. Wie sieht es auf dem Vorhof der Giraffen aus, wie sehen eigentlich die Kisten für den Tiertransport aus, wo wird die Gastronomie Herr über Teller und Tassen, wenn 10.000 Gäste im Park sind, was verbirgt sich im Keller unter dem Schlafzimmer der Flusspferde, wo wird das Futter gelagert. Das Team stellt vor, welche Arbeitsbereiche es im Zoo gibt und welche aufwändigen Technik-Anlagen für den Zoo-Alltag benötigt werden. Faszinierende Vorträge – Mit spannenden Erzählungen und atemberaubenden Bildern nehmen Gastredner Zoobesucher mit in die Arktis, nach Madagaskar und ans Horn von Afrika. Sie verraten unter anderem, was Menschen von Tieren bei der Partnersuche lernen können und berichten, wie sich Zoos im Laufe der letzten 150 Jahre verändert haben. Late-Zoo – Die Sonne verschwindet langsam hinter den Baumkronen, einzelne Strahlen tauchen die Steppe Afrikas in goldgelbes Licht und funkeln auf dem Wasser des Sambesi. Es wird Abend, normalerweise schließt der Erlebnis-Zoo jetzt seine Pforten – im Jubiläumsjahr allerdings bleibt er zwischen dem 09. Juli und 27. August immer donnerstags von 18 bis 22 Uhr geöffnet: Beim „Late-Zoo“ können Zoobesucher den Feierabend in der besonderen Atmosphäre des abendlichen Zoos ausklingen lassen – zum Beispiel bei einer abendlichen Bootsfahrt über den Sambesi – und den Zoo von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Exklusive Blicke hinter die Kulissen machen diesen Zoo-Besuch zu etwas ganz Besonderem. Der Besuch des Late-Zoos ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Tiertage im Erlebnis-Zoo – Tierfelle anfassen, Mini-Gärten pflanzen, Spuren erkennen: An sieben „Tiertagen“ informieren die Zoo-Scouts mit Ausstellungen, Führungen und Mitmachaktionen über Biodiversität und bedrohte Tierarten wie die Rothschild-Giraffe, den Sibirischen Tiger, Löwen, Asiatische Elefanten, den Roten Panda und die Lemuren. Kulinarische Zeitreise – Im Jubiläumsjahr begibt sich die Zoo-Gastronomie auf Zeitreise. An sechs exklusiven Abenden werden Menüs mit authentischen Speisen anno 1865, 1900, 1935, 1970 und 2015 zubereitet und mit jeder Menge Informationen über die jeweilige Zeit gewürzt: Welche Lebensmittel standen in den verschiedenen Epochen zur Verfügung, welche Gewürze und geheimen Zutaten wurden verwendet, was kostete beispielsweise ein Pfund Mehl 1930 und was war das angesagte Getränk der Zeit? Historische Markttage – Das hat Tradition: Zum siebten Mal feiert Bauer Meyer die großen Markttage im Erlebnis-Zoo Hannover. Am 9. und 10. Mai präsentieren die regionalen Hoflieferanten vom Gasthaus Meyer vor der idyllischen Kulisse der alten Fachwerkhäuser auf Meyers Hof Köstlichkeiten und traditionelles Kunsthandwerk aus Niedersachsen. Passend zum 150jährigen Jubiläum des Zoo geht es diesmal herrlich historisch zu. Bauer Meyer und Magd Martha führen gewohnt charmant-witzig durch das bunte Marktprogramm, wenn Kaffee vor Ort in antiken Maschinen geröstet wird, Schmiede und Töpfer traditionelle Techniken vorstellen, Markthändler historische Gemüse- und Obstsorten präsentieren. Auf die Kleinen warten ein Kinderkarussell, die Kinderschminkstation, Glückshufeisen-Schmieden und viele historische Spiele. Außerdem nimmt die „Hofkapelle“ alle Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise. Zum ersten Mal wird beim großen Kartoffelsalat-Wettbewerb der Award „Goldener Meyer“ verliehen. Einfach Lieblingsrezept einreichen und gewinnen! Der Gewinnersalat wird zudem in die Speisekarte vom Gasthaus Meyer aufgenommen. Alle Termine unter Informationen unter www.erlebnis-zoo.de

Zoo Wuppertal 25.03.2015
Jetzt anmelden zum 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf!
Noch rund vier Wochen lang läuft die Anmeldefrist zum 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf, der am Mittwoch, 6. Mai, im Grünen Zoo Wuppertal stattfindet. Wie in den vergangenen Jahren übernimmt wieder Oberbürgermeister Peter Jung die Schirmherrschaft für diesen Lauf, der unter dem dem Motto „Run like an Animal“ zusammen mit Laufsport Bunert Wuppertal durchgeführt wird. Anmelden können interessierte Läuferinnen und Läufer sich über die Internetseite des Zoo-Berglaufes. Auf der Homepage des Zoos www.zoowuppertal. de ist ein Link zur Anmeldeseite des Zoo-Berglaufes eigerichtet. Die Sportlerinnen und Sportler erwartet wieder ein anspruchsvoller Laufparcours, der auch ambitionierten Läufern eine Herausforderung bietet. Die Läufe finden wieder als Teamstaffeln „Männer“, „Frauen“ und „Mixed“ statt, außerdem gibt es einen Schülerlauf und einen Bambinilauf mit nur geringen Steigungen. Auch der „Zoo Cross Bergsprint“ für Einzelläufer/- innen wird wieder durchgeführt. Unterstützt wird auch der 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf wieder von verschiedenen Sponsoren, allen voran die Stadtsparkasse Wuppertal. Daneben sind die Wuppertaler Stadtwerke, die AOK – Die Gesundheitskasse und die NOVOTERGUM Wuppertal GmbH & Co. KG und die Johanniter Unfallhilfe mit dabei. Der Reinerlös des 3. Wuppertaler Zoo-Berglaufes ist für den Bau einer Schneeleopardenanlage im Grünen Zoo Wuppertal vorgesehen. Ausführliche Informationen zum 3. Wuppertaler Zoo-Berglauf gibt es im Internet auf der Seite zoolaufwuppertal.wordpress.com Dort gibt es auch wieder eine sogenannte „Mitlaufbörse“, bei der man praktisch im „Blind Date“ seinen Team-Partner nach sportlichen Kriterien suchen kann. Da die Anzahl der Läufer begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Anmeldeschluss ist der 26. April 2015.

Thüringer Zoopark Erfurt 25.03.2015
Trampeltier-Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt:
Name gesucht!

Das kleine Trampeltier, welches vergangenen Freitag im Thüringer Zoopark Erfurt geboren wurde, ist noch immer namenlos! Gesund und munter hopst es neben seiner Mama Morena über die Anlage. Auch Papa Sahib ist immer in seiner Nähe. Eigentlich sollte das Neugeborene Sofi heißen, weil es am Tag der Sonnenfinsternis das Licht der Welt erblickte. Da es sich aber um einen kleinen Hengst handelt, wurde der Vorschlag wieder verworfen. Jetzt geht die Suche von vorn los. Der passende Name sollte gut aussprechbar sein und sowohl zu der asiatischen Tierart als auch zu den Namen der Eltern passen. Wie soll der kleine Kamelhengst heißen? Ideen dazu können per E-Mail geschickt werden. Unter allen Einsendern wird eine Familientageskarte für den Zoopark verlost. Die Trampeltiere sind täglich im Zoopark zu besichtigen.

Zoo Magdeburg 25.03.2015
Saisonstart im Zoo: Lemuren Madagaskars – Neulinge im TIERISCH NAH-Programm
Ab dem 28. März startet das neue TIERISCH NAH-Programm, das in diesem Jahr um die TIERISCH NAH-Arena erweitert wurde und viele tierisch nahe Begegnungen ermöglicht.
„Maja“ und „Onja“, die beiden Gürtelvaris, die Rotstirnmakis „Daja“ und „Enzo“ sowie die quirlige Kattagruppe „Egon“, „Kjeld“, „Benny“, „Börge“ und „Ärd“ werden auf unterhaltsame Art und Weise von den Zootierpflegern in der Arena vorgestellt. Von einer überdachten Sitztribühne aus, die 200 Personen Platz bietet, gibt es erstaunliche Einblicke in die Tierwelt Madagaskars. Die Besucher erfahren, warum die endemischen Lemuren so stark von der Ausrottung bedroht sind. Tierpräsentationen und kommentierte Fütterungen bei Elefant, Brillenpinguin, Sibirischer Tiger & Co. runden das TIERISCH NAH-Programm ab. Was hat es mit der „Pinguin-Schule“ auf sich? Ist der Sibirische Tiger eigentlich wasserscheu? Wieviel und was „futtert“ der Afrikanische Elefant? Die Zootierpfleger bringen viele interessante Fragen und Antworten aus der Zootierwelt in das neue Programm mit ein. Die jeweiligen Zeiten sind im Zoo-Eingangsbereich und vor den jeweiligen Tieranlagen ausgewiesen. In den begehbaren Tieranlagen der Angola-Guerezas, Weißkopfsakis, Lemuren und Uhus ist es möglich, den Tieren einmal sehr nah zu sein. Zoobesucher können außerdem mit zooeigenen Hirsekolben die australischen Sittiche verwöhnen und sie in der begehbaren Anlage bestaunen.

Zoo Landau in der Pfalz 25.03.2015
Noch freie Plätze in der 3. Ferienwoche von Di. 07.04. bis Fr. 10.04.2015 – Ganztägige Kinderbetreuung im Zoo in den Osterferien für Kinder von 7-12 Jahre – Anmeldungen ab sofort möglich!
Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Tiere beobachten und hautnah erleben an jedem Tag gibt es ein neues, spannendes und abwechslungsreiches Programm. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere beitragen können. Alle Kinder erhalten zudem die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen: Was fressen die Zootiere? Wie wird das Futter in der Futterküche zubereitet? Wie sieht ein Tiergehege von innen aus? Auch das macht ganz viel Spaß: Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln. Gebucht werden können eine Vormittagsbetreuung von 8.00 Uhr -13.00 Uhr und zusätzlich eine Nachmittagsbetreuung von 13.00 -18.00 Uhr. In der Nachmittagsbetreuung ist ein warmes Mittagessen enthalten. 3. Ferienwoche: Di. 07.04.15 bis Fr.10.04.2015 – nur im Block buchbar!

Tiergarten Nürnberg 24.03.2015
Kinderzeltlager im Tiergarten ausgebucht
Die Zeltlagerfreizeiten mit einer Übernachtung im Tiergarten stießen auch in diesem Jahr wieder auf eine überwältigende Resonanz. Bereits nach wenigen Stunden waren am gestrigen Anmeldetag, Montag, 23. März 2015, alle acht Wochenendfreizeiten restlos ausverkauft. Im Herbst besteht für Kinder die Möglichkeit, an Übernachtungen im Blauen Salon teilzunehmen.

Freunde Hauptstadtzoos 24.03.2015
750 Jahre Ortsteil Friedrichsfelde – 330 Jahre Schloss Friedrichsfelde Vortragsreihe zum Orts- und Schlossjubiläum
Anlässlich des 750jährigen Jubiläums vom Ortsteil Friedrichsfelde und dem 330jährigen Jubiläum vom Schloss Friedrichsfelde startet eine Veranstaltungsreihe im Schloss Friedrichsfelde, dem historischen Mittelpunkt vom Tierpark Berlin: Donnerstag, 26. März 2015, 19.00 Uhr – Vortrag: Die Geschichte vom Dorf Friedrichsfelde – Zeitreise durch 750 Jahre Ursprünglich als Rosenfelde erstmals 1265 urkundlich erwähnt, entwickelt sich das heutige Friedrichsfelde zum größten Ortsteil vom Bezirk Lichtenberg. Friedrichsfelde wurde in den zurückliegenden Jahrhunderten zu einer Großstadt mitten in der Metropole Berlin. Lag es ursprünglich vor den Toren Berlins, ist es heute ein fester Bestandteil von Berlin. Es spiegelt in seiner Gesamtheit ein Stück wechselvolle Geschichte wieder, die von Klaus-Dieter Stefan aufgezeigt wird. Donnerstag, 9. April 2015, 19.00 Uhr -Vortrag: Benjamin Raule – In der Gunst des Roten Adlers Der erste Schlossbesitzer Donnerstag, 23. April 2015, 19.00 Uhr – Vortrag: Die Hohenzollern auf Schloss Friedrichsfelde – Vom Lustschloss zur Residenz – Donnerstag, 7. Mai 2015, 19.00 Uhr Vortrag: Zwischen den Epochen – Vom Herzog von Kurland bis zum gefangenen Sachsenkönig – Donnerstag, 21. Mai 2015, 19.00 Uhr Vortrag: Adel und Politik – Friedrichsfelde wird Rittergut der Familie von Treskow – Donnerstag, 4. Juni 2015, 19.00 Uhr Vortrag: Wiedergeburt statt Abriss – von 1945 bis heute – Donnerstag, 18. Juni 2015, 19.00 Uhr Vortrag: Der Mittelpunkt vom Tierpark Berlin – 60 Jahre größter europäischer Landschaftszoo

Zoo Frankfurt am Main 24.03.2015
Brunnen vor dem Zoogesellschaftshaus sprudelt wieder
Die Wiederinbetriebnahme des historischen Brunnes vor dem Zoogesellschaftshaus bildet den Abschluss der Erneuerung des Zoovorplatzes. Ermöglicht wurde die Sanierung des Brunnens durch eine Spende der Edeka Südwest. Zum 150. Geburtstag des Zoos im Jahr 2008 sprudelte die kleine Fontäne im runden Becken auf dem Zoovorplatz noch. 2011 wurde der Brunnen dann außer Betrieb genommen. Der Springbrunnenverteiler war marode, ebenso die Einfassung und das blaue Mosaik im Brunnenbecken aus den 1950er Jahren. Im selben Jahr begannen zudem die Arbeiten zum Neubau von Zooeingang und Bären-Anlage. Die alten Kassenhäuschen wurden abgerissen, die VGF baute eine neue Straßenbahnhaltestelle und der Vorplatz diente als Materiallager – Zwangspause für den kleinen Brunnen, der den Platz vor dem 1876 im Stil der italienischen Renaissance erbauten Zoogesellschaftshaus seit mehr als hundert Jahren schmückt. In den letzten Monaten wurde der Platz neu gepflastert und bepflanzt. Dass es jetzt im Brunnen wieder „Wasser marsch!“ heißt, freut Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch: „Seit 1915 ist der Zoo in städtischer Hand, und ich finde es besonders schön und passend, dass wir den Brunnen dank der Unterstützung von Edeka Südwest gerade in diesem Jubiläumsjahr wieder in Gang setzen können. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Ensembles Alfred-Brehm-Platz, Zoovorplatz und Zoogesellschaftshaus.“ Christhard Deutscher, Pressesprecher der Edeka Südwest, ist eigens nach Frankfurt gekommen, um den runderneuerten Brunnen einzuweihen: „Wir sind dem Zoo Frankfurt seit langem verbunden und freuen uns, wenn wir ihn bei Projekten unterstützen können, die sich aus dem regulären Budget nicht ohne weiteres finanzieren lassen. Ein trockener Brunnen ist irgendwie traurig. Den Moment zu erleben, an dem die Fontäne nach Jahren zum ersten Mal wieder nach oben schießt, war einfach schön.“

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 24.03.2015
Wilde Wochenenden – Aktionstag Meeresschildkröten – Plastiktüten bringen Meerestiere in Gefahr
Wohlstandsmüll gefährdet die Ozeane. Plastiktüten sind zum Beispiel ein tödlicher Feind der Meeresschildkröten. Um darauf aufmerksam zu machen und dagegen etwas zu tun, widmet die Wilhelma den nächsten Aktionstag der Reihe „Wilde Wochenenden“ am Sonntag, 29. März, dem Schutz der Meeresschildkröten. Von 11 bis 16 Uhr gibt es in der Wilhelmaschule im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart eine kleine Ausstellung über die bedrohten Meerestiere zu sehen. Zudem können junge Besucher mit der Expertin Birgit Braun von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) Stofftaschen als Alternative zu Wegwerf-Einkaufstaschen aus Kunststoff bemalen und gestalten. Mit dieser Aktion möchte die AGA auf die große Gefahr durch Plastiktüten im Meer hinweisen. Diese sehen nämlich, wenn sie im Wasser treiben, oft Quallen zum Verwechseln ähnlich. Und da sich die Schildkröten vor allem von Quallen ernähren, halten sie unseren Plastikmüll für eine lohnende Beute. Verschlucken sie die Tüten, schädigt der Kunststoff den Magen-Darm-Trakt der Tiere, woran sie sterben. Die Teilnahme an den Wilden Wochenenden ist im Wilhelma-Eintrittspreis enthalten. Spenden für den Artenschutz sind willkommen.

Opel Zoo Kronberg 24.03.2015
Frühlingsboten im Opel-Zoo – Weißstörche und Zwergmangusten in neuen Anlagen
Mit Beginn der neuen Saison präsentiert der Opel-Zoo in Kronberg zwei neue Anlagen für altbekannte Tiere: Zwergmangusten und Weißstörche, wegen des Neubaus der Elefantenanlage bisher hinter den Kulissen gehalten, sind nun wieder für die Besucher zu sehen. Auf die possierlichen Zwergmangusten – die kleinsten Vertreter der 30 Mangustenarten – trifft man gleich nach dem Haupteingang auf dem Weg zur Elefantenanlage. Sie haben dort eine um ein Vielfaches größere Anlage erhalten als die alte seinerzeit neben dem alten Elefantenhaus. Neben einem „Termitenhügel“ werden die Tiere es sich auf der dort eingebauten Wärmeplatte bequem machen und dann gut zu sehen sein. Große, bis zum Boden reichende Glasscheiben erleichtern den Blick auf die quirligen, tagaktiven Tiere, die ähnlich wie die Erdmännchen die „Macht der Gemeinschaft“ in ihrem Sozialverhalten demonstrieren. Die Gruppe bietet dem Einzelnen mehr Schutz vor der Vielzahl an Feinden (Säugetiere, Greifvögel und Schlangen) in ihrem natürlichen Lebensraum, den Savannen im Südlichen Afrika. Die zweite neue Anlage im Kronberger Freigehege befindet sich neben dem Elefantenhaus und der Papageienvoliere, bevor es in das so genannte Waldrevier mit den europäischen Tierarten geht: Dort ist nun der Weißstorch zu sehen, der als Zugvogel zwischen den Kontinenten Europa und Afrika biogeografisch dorthin gut passt. Viel Mythen und Legenden ranken sich um den auch als Klapperstorch bekannten Vogel und auch aus diesem Grund ist der Standort der neuen Anlage in der Nähe Spielplatz und Streichelzoo sicher gut gewählt. Dort werden Vögel gezeigt, die zum Teil aus Artenschutzzentren stammen, wo sie als verunfallte Vögel wieder aufgepäppelt wurden. Sie können allerdings nicht mehr ausgewildert werden, da sie aufgrund ihrer Behinderungen flugunfähig sind, sondern haben eine neue Heimat im Kronberger Freigehege gefunden. Und hier wird eine Besonderheit der Anlage deutlich: Da die Vögel nicht fliegen können, sind die Nisthilfen in Bodennähe angebracht. „Wir sind den Paten für ihre Unterstützung dankbar, die wir auch in der Zeit erhalten haben, als die Tiere hinter den Kulissen gehalten wurden“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er ergänzt, dass für die Weißstörche nun noch Patenschaften frei sind, die sicher bald Interessenten bei Hebammen, Frauenärzten oder Familien mit Neugeborenen finden.

Zoo Basel 24.03.2015
Frühlingserwachen im Zoo Basel
Mit den warmen Temperaturen hat im Zoo Basel der Frühling Einzug gehalten. Neben den blühenden Blumenwiesen ist der Frühling vor allem in der Vogelwelt auszumachen. Seit die Tage länger werden, ist im Vogelhaus ein vielstimmiges Rufen und Zwitschern zu hören. Die Frühlingsgefühle der Störche schallen gar durch den ganzen Zoo: Sobald der Partner anfliegt oder ein Konkurrent im Anflug ist, legen sie den Kopf in den Nacken und klappern, was der Schnabel hergibt. Wenn die Tage länger werden, macht sich im Zoo Basel an warmen Tagen eine emsige Aktivität unter den Vögeln breit. Es wird gesungen und gezwitschert, die Umgebung wird nach Nistmaterial abgesucht. Im Vogelhaus sitzt der Brillenvogel auf dem Nest, Nachwuchs ist bereits geschlüpft. Auch bei der Diamanttaube wird es bald soweit sein. Blauscheitelmotmot, Sonnenvogel, Balistar und Tukan rufen um die Wette. Meist singen und rufen die Männchen. Mit ihren Liedern markieren und verteidigen sie ihre Territorien. Gleichzeitig locken sie damit die Weibchen an und stimulieren sie zur Paarung. Studien haben gezeigt, dass Vogelweibchen die lautesten Sänger bevorzugen. Balzen und Brüten – Derweil geben draussen die Flamingos ein vielstimmiges Balz-Konzert. Laut rufend schreiten sie über das Gelände und recken rhythmisch die Hälse. Einige haben spielerisch mit dem Nestbau begonnen. Es wird aber noch ein Weilchen dauern, bis die ersten Nestkegel aus Lehm gebaut sind und das Ei darin abgelegt wird. Zwischen den Gehegen bauen die Teichhühner ihr Nest, inmitten von weiteren Frühlingsboten, den Rotwangenschildkröten. Diese mögen es lieber warm und verschlafen den Winter am Boden der Wassergräben. Erst wenn die warmen Sonnenstrahlen locken, buddeln sie sich wieder aus dem Bodenschlamm und nehmen auf den am Wasser liegenden Baumstämmen ein Sonnenbad. Begehrtes Baumaterial – Waldrappe und Seidenreiher sind eifrig mit der Suche nach Nistmaterial beschäftigt. Genauso die Störche, die hoch oben in den Bäumen ihre riesigen Nester bauen und jedes Ästchen im Zoo einsammeln. Einige Paare haben bereits mit der Brut begonnen. Der mit einem Satellitensender ausgerüstete Altstorch „Lenny“ ist bereits Ende Februar zurückgekehrt, auch er nistet fleissig. Der junge Storch „Yumna“ (3) der am 17. März im Zoo Basel aus seinem Winterquartier im Süden zurückgekehrt ist, wird wohl erst im nächsten Jahr brüten. Im Zoo Basel hofft man auf ein gutes Storchenjahr. Letztes Jahr wurden im Juni 48 Storchenjunge gezählt.

24.03.2015, Zoo Augsburg
Aus dem Newsletter
Geburten
Drei Jungtiere bei den Erdmännchen
Ein Pavian
Bei den Vögeln schlüpften eine Straußwachtel, ein Edelpapagei, eine Zwergwachtel und ein Blaunacken-Mausvogel
Zugänge
Von einer Privatperson kamen zwei Pfeilgiftfrösche. Außerdem kamen aus dem Zoo Rotterdam ein Paar Brachvögel, aus dem Tierpark Lohberg ein Paar Triele und aus dem Vogelpark Irgenöd ein Pärchen Kiebitze. Zwei Diamantfasane kamen von einem privaten Züchter.
Abgaben
Przewalski-Hengst Kalmoek, der in den letzten Monaten zunehmend als Prügelknabe für die anderen fungierte, reiste in den Naturpark Döberitzer Heide. Zusammen mit drei weiteren Hengsten aus Tennenlohe wird er die Przewalskiherde, die dort auf 2.000 Hektar wohnt verstärken. Im Laufe des Jahres werden noch andere Hengste abgegeben, dafür kommen neue Tiere in die Königsbrunner Heide.
Drei Taggeckos wurden an privat abgegeben. Um Baufreiheit für die Biber- und Otteranlage zu schaffen würden die verbliebenen neun Seidenhühner abgegeben.
Giraffe Tanisha ist nicht schwanger. Sobald vom EEP Koordinator eine Empfehlung gegeben wurde, wird sie an einen anderen Zoo abgegeben.
Todesfälle
Zwei ältere Paviandamen verstarben im Berichtszeitraum. Aus dem Vogelbestand müssen folgende Todesfälle vermeldet werden: ein Weißstorch, eine Inkaseeschwalbe und eine Hawaiigans.
Bauvorhaben
Für den Neubau der geplanten Elefantenanlage sind wir inzwischen alle in den Startlöchern. Die ersten Gespräche sind geführt, die Homepage ist online, die Spenden können eingehen. Insgesamt benötigen wir 1,5 Mio EURO in den nächsten drei Jahren. Nur wenn wir alle zusammen helfen, ist sichergestellt, dass weiterhin Elefanten im Zoo Augsburg gehalten werden können. Spenden ist in vielen Varianten möglich: Entweder direkt auf der Homepage (per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal), per SMS oder auch einfach durch eine Überweisung. Weitere Informationen gibt es auf der extra eingerichteten Homepage http://www.elefant.zoo-augsburg.de
In der letzten Woche wurde die Storchenkamera für die Wildstörche aufgebaut. Nachdem das alte Nest im letzten Jahr abgestürzt ist, hatten die Storcheneltern ein wenig zu tun, um wieder eine Brutmöglichkeit zu schaffen. Sie haben einen Platz auf dem gleichen Baum gewählt und auch fleißig am Bau gearbeitet. Leider sind beide Vögel aber seit vergangenem Wochenende aus dem Zoo verschwunden.
Das Veranstaltungsprogramm zu Ostern findet man hier (ist aber wohl eher für Kinder interessant)

Zoo Wuppertal 23.03.2015
Elefantentransport erfolgreich auf den Weg gebracht: Die Elefanten haben Wuppertal verlassen und sind auf dem Weg nach Beekse Bergen
Der geplante und angekündigte Elefantentransport der Wuppertaler Elefantenfamilie wurde heute Morgen erfolgreich gestartet. Punda, ihre Töchter Bongi und Pina-Nessi und ihr Sohn Shawu haben den Grünen Zoo Wuppertal inzwischen verlassen und befinden sich auf dem Weg in den Safaripark Beekse Bergen in den Niederlanden. Dort beziehen Sie eine neugebaute Anlage, die die neue Heimat der Wuppertaler Elefantenfamilie sein wird. Der Grüne Zoo freut sich, ein so schönes neues Zuhause für seine Elefanten in den Niederlanden gefunden zu haben. Der Beginn des Transportes im Wuppertaler Zoo begann schon sehr früh heute Morgen und gingreibungslos vonstatten. Immer zwei Tier zusammen wurden in einen Transportcontainer geführt: Die Kleinste Pina-Nessie reist zusammen mit Mama Punda, den anderen Container teilen sich Bongi und Shawu, die allerdings jeweils ein „Abteil“ für sich haben und durch ein Gitter voneinander getrennt sind. Mit einem Kran wurden die Container anschließend auf bereitstehende LKW verladen, die sich dann mit ihrer „tierischen“ Last im Konvoi auf den Weg machten. Wenn alles gut geht, werden die Tiere schon heute Nachmittag in ihrem neuen Zuhause ankommen. Begleitet werden sie dabei von mehreren ihrer Wuppertaler Tierpfleger und einigen der niederländischen Kollegen, die sie bereits im Vorfeld des Transportes kennen gelernt hatten. Im Grünen Zoo Wuppertal ist die Erleichterung groß, dass der Transport nach den intensivenVorbereitungen nun gut und ohne Störung abgelaufen ist. Das Team der Wuppertaler Elefantenpfleger leistete dabei die ausgezeichnete Hauptarbeit, bei der sie unterstützt wurden von ihren niederländischen Kollegen, den Wuppertaler Zootierärzten und dem extra aus den USA angereisten Elefantenspezialisten Willie Theison vom Zoo Pittsburgh, mit dem der Grüne Zoo Wuppertal eine enge Kooperation pflegt.

Thüringer Zoopark Erfurt 23.03.2015
Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt: Kleines Trampeltier erblickte das Licht der Welt.
Der erste Trampeltiernachwuchs 2015 ist da! Am Freitag wurde im Thüringer Zoopark Erfurt ein Kamel geboren. Die sieben Jahre alte Mutterstute Morena brachte den kleinen Hengst völlig problemlos zur Welt. Papa des Neugeborenen ist der elf Jahre alte und bereits vielfache Vater Sahib, der seit 2009 in Erfurt lebt. Wie bei Trampeltieren üblich, hat sich das Muttertier zur Geburt von der Herde entfernt, um in Ruhe zu gebären. Kamelhengst Sahib und die anderen Herdenmitglieder waren zwar in Rufweite, aber nicht als Geburtshelfer dabei. Gleich nach der Geburt wurde der kleine Hengst von seiner Mutter vorsichtig beschnüffelt und beleckt. Inzwischen hat er seine langen Beine gut unter Kontrolle und folgt seiner Mama staksig auf ebendiesen. Morena ist eine erfahrene Mutter, die gut auf ihren Sprössling aufpasst. Bis aus dem Kleinen ein stattlicher Kamelhengst wird, vergehen mehrere Jahre. Noch liegen die zwei Höcker, die für Trampeltiere typisch sind, auf der Seite. Mit viel Milch und später auch Heu wird der kleine Hengst in den nächsten Wochen kräftig heranwachsen. Und dann stehen auch die beiden Höcker. Die Trampeltiere sind täglich im Zoopark zu besichtigen.

Tierpark Görlitz 23.03.2015
Die Fontäne im Teich des Tierparks sprudelt wieder ab Sonntag, den 29. März um 14.00 Uhr
Zur Freude der Besucher des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec sprudelt seit zwei Jahren wieder die Fontäne im Teich. Diese Fontäne ist nicht nur schön anzusehen, sondern versorgt auch den Teich mit mehr Sauerstoff und führt so zu einem angenehmen Mikroklima im Teich. Neben diesen Vorteilen hat die Fontäne jedoch auch einen entscheidenden Nachteil: Sie wird durch eine Pumpe betrieben, die viel Strom benötigt; die Kosten hierfür kann der Tierpark nicht alleine tragen. Der Tierpark hat aber in den Stadtwerken Görlitz einen Freund und Partner gefunden, der ihm unkompliziert entgegen kommt. Somit können, wie schon letztes Jahr, die Besucher auch 2015 die Fontäne wieder genießen – sobald am 29. März Herr Caron, Teamleiter Marketing/Kommunikation bei der Stadtwerke Görlitz AG, am Grillpavillon auf den Knopf drückt.

Zoo Salzburg 23.03.2015
„Erste Frühlingsboten im Zoo“ – Dienstag, 31. März 2015, von 9 bis 11 Uhr
Offiziell hat der Frühling schon begonnen. Die Sonne gewinnt an Kraft und die Lebensgeister erwachen aufs Neue. Was tut sich da im Reich der Salzburger Zootiere? Die beiden Braunbären Blanca und Aragon sind aus ihrer Winterruhe aufgewacht und genießen die frühlingshaften Temperaturen. Die Sonnenstrahlen haben die Südamerikanischen Wasserschildkröten auch schon „wach geküsst“. Diese Reptilien sind ausgiebige Sonnenanbeter und probieren stets den besten Platz im Sonnenschein zu erhaschen. Der Frühling ist bei vielen heimischen Tierarten die Zeit für Nachwuchs und so tollen im Streichelzoo bereits die ersten Lämmchen umher. Bei diesem Ferienprogramm geht’s auf die Suche nach weiteren Frühlingsboten! „Schabernack im Affenhaus“ – Mittwoch, 1. April 2015, von 9 bis 11 Uhr – Am ersten April ist es üblich, den einen oder anderen Scherz zu machen. Ganz nach dem Motto „April, April“ geht es auf eine lustige Reise in die Welt der Affen im Salzburger Zoo. Bei dieser Führung gibt es Spannendes über fleischfressende und tanzende Affen zu erfahren. Außerdem werden die „Verwandten“ des Löwen im Affenhaus besucht. Ob es die Totenkopfaffen und Diana Meerkatzen wohl als Scherz sehen, wenn die Tierpfleger ihnen ihr Futter verpacken oder auf einen Ast hängen? Auf lustige und spielerische Art und Weise kann man bei diesem Ferienprogramm jede Menge über Affen erfahren und wird dabei sicherlich ins Stau

Tierpark Hellabrunn München 23.03.2015
Ostern in Hellabrunn
Beim Kinderschminken zum beeindruckenden Löwen werden oder ein Küken beim Schlüpfen beobachten – dies und einiges mehr erleben kleine und große Hellabrunn-Besucher am Ostersonntag und –montag, 5. und 6. April, im Münchner Tierpark. Mit ein wenig Geduld und Glück können Hellabrunn-Gäste im Kindertierpark live beim Schlüpfen eines Kükens dabei sein. Ein Beobachtungsfenster gibt Einblick in einen Schau-Schlupfbrüter, in dem man genau sehen kann, wie die Küken mit ihrem Schnabel zunächst zarte Risse in die Schale picken und sich schließlich endgültig aus ihr befreien. Der gelbe, in zarten Federflaum eingehüllte Nachwuchs verbringt die ersten Tage im warmen Umfeld des Brüters, bevor es zu Mama und Papa nach draußen auf die Haushühner-Anlage geht. Kein Ei gleicht dem anderen – das zeigt die große Eierausstellung im Kindertierpark. Gegenüber von der Meerschweinchen-Anlage sind die Eier von verschiedenen Vogelarten zu entdecken. Perfekt angepasst an Lebensraum und Brutgewohnheiten unterscheiden sich ihre Schalen in Farbe, Form und Größe. So entsteht eine bunte Vielfalt, die dem bekannten Brauch des Eierfärbens zu Ostern in fast nichts nachsteht. Wer wünscht sich nicht ein Foto mit dem Osterhasen? An einem Fotopoint mit Osterhasenmotiv können sich Kids (und natürlich Erwachsene) – ebenfalls im Kindertierpark – mit dem beliebten Langohr ablichten lassen. Wer hingegen selbst gerne zum Tier werden möchte, darf sich über das kostenlose Kinderschminken im Aquarium, in der afrikanischen Giraffensavanne und im Tierpark-Restaurant freuen. Dort werden aus Mädchen und Jungen im Handumdrehen farbenfrohe Schmetterlinge, gefährliche Spinnen oder wunderschöne Delfine.

Vogelpark Herborn, 21.03.2015
Molukkenkakadu und Königspythonschlange als Botschafter für Stadt und Vogelpark Herborn in der HR-Sendung „Hallo Hessen“
Herborn, 21.03.15. Fernsehmoderatorin Jule Gölsdorf war sichtlich begeistert von den tierischen Botschaftern für die Stadt Herborn und deren Vogel- und NaturschutzTierpark, die Vogelparkleiter Wolfgang Rades mit ins HR-Studio nach Frankfurt gebracht hatte. Der Diplom-Biologe war am 13. März auf Einladung des Hessischen Rundfunks zur anderthalbstündigen Live-Übertragung der Sendung „Hallo Hessen“ in Begleitung von Neuzugang Molukkenkakdu „Chica“ (ein Geschenk des Loro Parque Teneriffa – wir berichteten) und Königspythonschlange „Komma“ gekommen, und beiden tierischen Gästen gelang es, das Herz der beherzten Moderatorin – und gewiss auch der Fernsehzuschauer – im Sturm zu erobern. Freunde der Bärenstadt und ihres „etwas anderen“ Naturerlebniszoos, die die Sendung verpasst haben, können sie in der ARD-Mediathek unter folgendem Link herunterladen: http://www.ardmediathek.de/tv/hallo-hessen/hallo-hessen-ganze-Sendung/hr-fernsehen/Video?documentId=27048178&bcastId=9537582

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