Abenteuer Aquarium: Unsichtbare Mitbewohner

Letzte Woche habe ich angekündigt, mehr über Algen zu schreiben. Das habe ich auch weiterhin vor, aber Algen sind in diesem Beitrag nur Nebensache.
Beim letzten Wasserwechsel habe ich nicht nur Seemandelbaum- und Bananenblatt ersetzt (obwohl ich letzteres wieder durch ein Guavenblatt ersetzt habe), ich habe auch die LED-Leuchten von Algen befreit. Die Algen habe ich mir danach unter dem Mikroskop angeschaut. Und dabei habe ich interessante Dinge entdeckt:


Besonders gut ist die Qualität nicht, aber man kann tatsächlich süchtig danach werden, die Welt des eigenen Aquariums mal aus anderer Sicht zu sehen, auch wenn ich nicht weiß, was da alles rumkreucht und fleucht.
Ich gehe davon aus, dass aber kein Schaden für die eigentlichen Bewohner des Beckens entsteht.

Fred

Fred

Fred(2) ist inzwischen auch geschlüpft. Allerdings handelte es sich bei ihm nicht um eine Eintagsfliegenlarve, sondern um die Larve einer kleinen Libelle. Nachdem ich kein Wirbellosen-Experte bin (nachdem ich diesem Teil des Tierreichs größtenteils Missachtung geschenkt habe), weiß ich nicht, um welche Art es sich handelt. Beim Befreiungssystem verflog sich Fred jedoch in den Deckenfluter wo er lautstark verbrutzelt wurde…allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Hornissen stinken schlimmer. Ob Fred (1) Eintagsfliege oder Libelle war, weiß ich nicht, den Imago habe ich ja nicht gesehen.

Bei meinem neuesten Mikroskopierausflug sind mir auch andere Dinge ins Auge gestochen:

Blasenschnecken und Turmdeckelschnecken wachsen normal, auch wenn ich nach wie vor nur Winzlinge unter den TDS habe. Die Posthornschnecken sehen allerdings sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben nicht mehr wirklich aus wie PHS.

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