Neues aus Augsburg

Mein letzter Besuch im Augsburger Zoo war im Januar. Großartige Veränderungen gab es nicht, auch wenn größere Veränderungen ihre Schatten vorauswerfen.
Die Vogelvoliere steht kurz vor der Eröffnung. Ich gehe davon aus, dass dies in den nächsten Wochen passieren wird.
Auch die geplante Fischotter/Biber-Anlage steht in den Startlöchern. Die vorgesehenen Bereiche sind bereits abgesperrt.
Das Giraffenhaus war geschlossen. Ich weiß nicht, ob das derzeitiger Dauerzustand ist oder nur kurzfristig war. Tanisha, die letzte noch vorhandene Rothschildgiraffe, soll an einen anderen Zoo abgegeben werden. Damit läuft die Giraffenhaltung im Zoo aus. Was mit dem Giraffenhaus dann passiert, weiß ich nicht. Es wurde seit 30 Jahren nicht mehr modernisiert und entspricht nicht mehr den neuesten Standards.
Ich weiß, dass der Zoo derzeit anderen Projekten den Vorzug gibt, aber mir würde es gefallen, wenn man sich danach überlegt, was man aus der Afrikasavanne macht. Ich finde diesen Teil bisher eher uninteressant, obwohl man so viel daraus machen könnte.
Die Nashörner (und auch die Strauße) sind ein toller Besatz, neben der Zebras. Die Bleßböcke aber fallen fast nicht auf. Andere Afrikasavannen zeigen viel mehr Leben (Leipzig und Salzburg fallen mir spontan ein) und das sollte Augsburg auch hinbekommen. Auch ohne Giraffen.
Aber, dass die Elefanten vorgehen, ist gut. Die Innenanlage des jetzigen Elefantenhauses ist viel zu klein und durch die Mitnutzung der ehemaligen Bisonanlage wird auch dieser Teil des Zoos attraktiver. Auch wenn das vermutlich bedeutet, dass es erst einmal kleine Behinderungen durch die Baustelle gibt. Ich hoffe, dass dieses Projekt bald in die Tat umgesetzt werden kann.

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