Zoopresseschau

Zoo Augsburg, 25.04.2015.2015
Aus dem Newsletter des Zoo Augsburg
Bei den Mohrenmakis gab es Nachwuchs. Auf der Takinanlage wurde ein Muntjak geboren, außerdem ist ein Hornrabe geschlüpft, der aber leider nicht überlebt hat.
Im Gehege des Reptilienhauses wurde ein frisch geschlüpfter Fidschi-Leguan gefunden.
Bei der kleinen Straußen-Herde haben sich aus den vier Weibchen noch zwei Stück zu einem Hahn entwickelt. Das war natürlich nicht optimal für das entspannte Zusammenleben. Daher wurden die beiden zusätzlichen Hähne gegen zwei definitive Weibchen ausgetauscht.
Aus dem Zoo Poznan kam ein männlicher Krauskopfpelikan und zur Komplettierung von Paaren kamen ein Blaubürzel-Sperlingspapagei von einem privaten Züchter und eine weibliche Türkistangare aus dem Tiergarten Nürnberg.
Plumplori Kate reiste in den Zoo Berlin. Dort hat sie für die nächsten Wochen zunächst alleine das Schaugehege bezogen, um sich ein- und umzuleben. Danach wird sie mit ihrem neuen Mann zusammen gewöhnt.
Sechs unserer Straußwachtelnachzuchten wurden an den Zoo Schmiding in Österreich abgegeben. Außerdem ein Paar Hawaiigänse an den Zoo Hof und eine männliche Bernierente an den Tierpark Chemnitz.
Giraffe „Tanisha“ hat inzwischen den Zoo Augsburg in Richtung Frankreich verlassen und ist dort wohlbehalten angekommen. Gemeinsam mit anderen weiblichen Rothschild-Giraffen wird sie eine neue Herde gründen. Mit der Abgabe von „Tanisha“ endet für die nächste Zeit die Giraffenhaltung in Augsburg. Baldmöglichst wird in Gesprächsrunden mit allen Beteiligten entschieden welche Tierart in das Haus einzieht, damit das Afrika-Panorama weiterhin für unsere Besucher attraktiv bleibt.
Nachdem die Vögel der begehbaren Voliere den ersten Tag ins Freie gelassen wurden, konnte sich leider in der Nacht ein Marder oder ein Wiesel Zugang verschaffen, was zu mehreren Todesfällen führte. Drei Kampfläufer, ein Brachvogel, eine Inkaseeschwalbe und ein Diamantfasan starben. Daraufhin mussten die Vögel wieder in den Innenraum verbracht werden. In den nächsten Tagen wird die Anlage komplett mit einem Stromzaun umgeben, in der Erwartung, dass dann kein Raubzeug mehr Zugang findet.
Völlig überraschend starb Seehunddame Inga, ohne vorherige Anzeichen. Erste Obduktionsergebnisse lassen ein Lymphom vermuten. Zwei kleine Erdmännchen aus dem Dreier-Wurf vom Januar dieses Jahres sind ebenfalls verstorben. Leider ergab die Obduktion kein klares Ergebnis.
Der Bau der Biber- und Otteranlage mit einheimischen Fischen startet am 4. Mai mit dem Abriss der alten Biberanlage. Der offizielle erste Spatenstich des neuen Projektes vom Freundeskreis des Augsburger Zoo ist dann eine Woche später.

Tierpark Sababurg 22.04.2015
„Frühlingsmarkt“ im Tierpark Sababurg am 02. und 03. Mai 2015
Am Samstag und Sonntag findet jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein bunter Frühlingsmarkt statt. Rund 50 regionale Anbieter vermarkten ihre Produkte selbst. Es werden Kuh- und Ziegenkäse, Hausmacherwurst, Honig, Marmeladen, Liköre, Kräuteröle, Würzessig, Gewürze und Tees sowie Bauernhof-Eis und Waffeln vom Holzofen angeboten. Neben Kulinarischem ist auch allerlei Nützliches oder Dekoratives für Wohnung, Haus oder Garten dabei. Kunsthandwerker bieten Taschen, Gürtel und Geldbeutel oder Schmuck sowie Keramik und Holzwaren an. Hobby-Handarbeiterinnen präsentieren selbst Gefilztes, Genähtes oder Gestricktes. Es gibt Socken, Kinderkleidung, Duft- und Körnerkissen, Seifen und Badeöle sowie Schals, Taschen und andere Accessoires. Gartenfreunde finden Kräuter und Heilpflanzen, Wildstauden und andere Raritäten für ihr Zuhause. Hundebesitzer können besondere Leckerlis, Accessoires oder Design-Körbchen für ihre Vierbeiner erwerben. Am Nachmittag können Besucher bei Haustiervorführungen ein Stückchen „gute alte Zeit“ live erleben: Skuddenschafe werden mit Border Collies gehütet. Und wie einst werden Kaltblutpferde und Rinder auf dem Acker zum Pflügen, Eggen, Säen und Pflanzen eingespannt. Etwas moderner geht es zu, wenn dann mit altem Traktor und Pflanzmaschine Kartoffeln – wie noch vor 50 Jahren – in die Erde gelegt und angehäufelt werden. Beim Herbstfest, das Anfang Oktober stattfinden wird, können diese „Tierpark-Kartoffeln“ dann von den Kindern geerntet werden. Neu mit dabei sind in diesem Jahr darüber hinaus Cowboys aus Nordhessen, die uns zeigen, wie gut sie mit Pferd und Lasso umgehen können. Für die kleinen Besucher stehen auch diesmal eine Hüpfburg aus Stroh, Ponyreiten und Erlebnisklettern auf dem Programm.

Zoo Neunkirchen 22.04.2015
Führerschein für Landschildkrötenhalter Teil 3 – Workshop der DGHT RG Saar-Pfalz zur Haltung von Landschildkröten geht am 30. Mai 2015 in die dritte Runde im Neunkircher Zoo – Anmeldungen jetzt möglich
Seit einigen Jahren sind die DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.) Regionalgruppe Saar-Pfalz und der Neunkircher Zoo enge Kooperationspartner. Neben den jeweils monatlich stattfindenden Vorträgen zu den unterschiedlichsten Themen speziell für Amphibien-, Reptilien- und Reisebegeisterte, findet in diesem Jahr zum dritten Mal am Samstag, den 30. Mai 2015, ein völlig neu konzipierter Workshop zur Haltung von Landschildkröten in der Zooschule statt. Ziel ist die intensive Besprechung der Ansprüche von Landschildkröten als Heimtiere. Der Workshop ergänzt weitere interessante Bereiche zu den bereits stattgefundenen Workshops im Jahr 2013. Eine Teilnahme an den Vorgängerworkshops ist allerdings nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist fünfstündig. Von 11:00 bis 16:00 Uhr werden Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde und Gastreferenten in der Zooschule praxisnah und leicht verständlich viel Wissenswertes vermitteln, um Landschildkröten tier- und artgerecht halten und pflegen zu können. „Naturnahe Haltung mediterraner Landschildkröten – Lebensräume, Gehegegestaltung und Fütterung“, sowie „Griechen, Mauren oder Breitrand? Erkennungsmerkmale der europäischen Landschildkrötenarten und – unterarten“ und „Fotodokumentation und Kennzeichnungspflicht in der Praxis – praktisches Vorgehen und Richtlinien bei der Erstellung der Fotodokumentation“ sind nur einige der Themen. Nach §2 des Tierschutzgesetzes muss jeder Tierhalter die nötige Sachkunde zur Haltung seiner Tiere nachweisen können. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung erhalten eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass sie sich sachkundig gemacht haben. Die Teilnahme am Seminar kostet € 35,- pro Person, für Jugendliche bis 14 Jahre € 15,-. Jugendlichen unter 14 Jahren wird die Teilnahme am Seminar in Begleitung eines Erwachsenen empfohlen. Der Preis beinhaltet neben dem Besuch des Seminars das Mittagessen, Getränke, sowie den Zooeintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, so dass eine schnellstmögliche und verbindliche Anmeldung erforderlich ist. Informationen und Anmeldung bei Patrick Schönecker (Leitung der DGHT Regionalgruppe Saar-Pfalz) unter E-Mail: Patrick.Schoenecker@gmx.de, bei der Anmeldung sind folgende Informationen anzugeben: Vorname, Name, vollständige Adresse, Telefonnummer/ Handynummer, Vegetarier/ nicht Vegetarier. Zur Anmeldung ist die Überweisung der Teilnahmegebühr verbindlich. Der genaue Ablauf wird nach der Übermittlung der Anmeldedaten mitgeteilt.

Zoo Landau in der Pfalz 22.04.2015
„Tierisch gute Mütter und ihr Nachwuchs“ – Öffentliche Zooführung am 10. Mai 2015, 11 Uhr, im Zoo Landau in der Pfalz
Der Zoo Landau lädt interessierte Besucher zu einer weiteren öffentlichen Sonntagsführung am 10. Mai 2015 um 11 Uhr ein. Im Fokus am diesjährigen Muttertag stehen die „Tierisch guten Mütter und ihr Nachwuchs“. Zoologin Dr. Christina Schubert wird auf ihrem Rundgang durch den frühlingshaften Zoo bei den Tieren, die in diesem Jahr schon Nachwuchs haben, aber auch bei Tierkindern aus dem letzten Jahr vorbeischauen und den Besuchern viel Wissenswertes und Spannendes über die Aufzucht der Jungen, das Familienleben im Zoo, zum Tiermanagement und zu den Persönlichkeiten der Tiermütter berichten. Tierisch gut sind sie alle, aber natürlich steht jede Tierart vor besonderen Herausforderungen und die Tiermütter werden unterschiedlich stark von den Vätern unterstützt … Selbstverständlich ist es auch möglich, im Laufe des Rundgangs die eigenen Fragen zu den Tieren an die Biologin zu richten.

Zoo Basel 22.04.2015
Weg mit den Winterklamotten – Fellwechsel bei den Zolli-Tieren
Mit den steigenden Temperaturen setzt bei vielen Zoo-Tieren der Fellwechsel ein. Besonders eindrücklich ist das Phänomen bei den Rentieren und Bisons. Sie verlieren ihr Winterfell gleich büschelweise und sehen zurzeit sehr zerzaust aus. Die Vögel freuen sich über das wollige Nistmaterial. Sie sammeln die ausgefallenen Haare und polstern damit ihre Nester aus. Vom Winter- ins Sommerkleid – Rentiere und Bisons leben in Gegenden mit sehr kalten Wintern. Sie schützen sich mit einem dichten Winterfell vor der eisigen Kälte. Im Frühling entledigen sie sich des Winterkleides mit unterschiedlichen Techniken. Bisons reiben ihr Winterfell gerne an Baumstämmen ab. Die Rentiere stehen einfach da und schütteln sich, um die langen Winterhaare loszuwerden. Bei den Rentieren erfolgt der Fellwechsel nur einmal im Jahr und dauert von April bis etwa Juni. Die Bisons wechseln ihr Haarkleid im Herbst ein zweites Mal. Coiffeur im Kinderzoo – Während die Wildtiere ihr Fellkleid selbstständig wechseln, muss der Mensch bei den Haustieren teilweise nachhelfen. Die Mufflons gehören zu den Wildschafen. Sie scheuern zurzeit ihr dunkles Winterkleid mit der dichten Unterwolle an Ästen ab. Ihr sommerliches Haarkleid ist kürzer und heller. Die gehörnten Heidschnucken, eine Rasse des Hausschafs, kamen Ende März unter die Schere. Der Mensch hat sich die isolierenden Eigenschaften der Wolle früh zunutze gemacht und Haus-Schafe mit einer dichten Unterwolle gezüchtet. Diese ist so dicht, dass sie ohne Schur völlig verfilzen würde. Die Kinder, die im Kinderzolli mitarbeiten, unterstützten die Tierpfleger beim Scheren tatkräftig. Auch die Ponys lassen sich beim Fellwechsel von den Kindern gerne helfen. Mit dem Striegel entfernen sie die Winterhaare. Haarige Vogelnester – Für die Wildvögel sind die abgeschabten oder abgebürsteten Haare der Bisons, Rentiere und Ponys beliebtes Nistmaterial. Sie sammeln die Haare ein und verwenden sie für den Nestbau. Auch die Vögel im Vogelhaus profitieren vom haarigen Baumaterial. Die Tierpfleger stellen ihnen im Frühling Ponyhaare aus dem Kinderzoo zur Verfügung.

Tierpark Irgenöd Orgenburg 21.04.2015
Großartige Neuigkeiten aus dem Vogel- und Tierpark Irgenöd: Nun auch das Zuhause eines Roten Pandabären
Am 16. April 2015 durfte der Vogel- und Tierpark Irgenöd seine vielfältige Tierwelt um den kleinen roten Pandabären „Tao Tao“ erweitern. Das Pandababy stammt aus dem Zoo Salzburg und gehört mit seinen nur noch weniger als 10.000 Artgenossen weltweit zu den bedrohten Tierarten der Welt. Dies und dass man diesen „Katzenbär“ auch nur in wenigen Zoos auffinden kann, macht den Vogel- und Tierpark Irgenöd besonders stolz, einem dieser wunderschönen Säugetiere nun ein gutes Zuhause bieten zu können. Der Rote Pandabär, auch Feuerfuchs genannt, mit dunklen Knopfaugen, einem schwarzen feuchtem Näschen auf weißem Fell und einem buschigen Schwanz ist im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas beheimatet. Auch in Bhutan, Indien, Laos, Myanmar und Nepal ist er verbreitet. Er zählt zu den Pflanzenfressern und ernährt sich überwiegend in großen Mengen von Bambusschösslingen. Aber auch Wurzeln, Gräser, Früchte, Beeren, Samen und Nüsse lässt sich der kleine Kerl gern schmecken. Er sieht harmlos aus, wenn er auf einer Astgabel vor sich hin döst, doch der geschickte Kletterer hat es faustdick hinter den Ohren. Überzeugen Sie sich selbst! Mit dem Panda Männchen weitet der seit nun bald 40 Jahren bestehende Familienbetrieb des Vogel- und Tierparks Irgenöd seine vielseitige Tierwelt mit bereits über 150 verschiedenen Vogelarten und insgesamt mehr als 200 Tieren weiter aus. Auf gut ausgebauten Wegen ist in einem ca. 60.000 qm wunderschön angelegtem Gelände ein toller Ausflug für Jung und Alt garantiert. Die exotischen Pflanzen und Bäume verleihen zusammen den Tierarten aus aller Welt ein besonderes Erlebnis, das auf eine ausgiebige Entdeckungsreise einlädt. Die Eltern können zwischen der Terrasse des Restaurants mit traditionellen Speisen und Getränken den herrlichen Blick auf den Streichelzoo und das waldreiche Gelände des Vogel- und Tierparks genießen, während sich ihre Kleinen auf dem Spielplatz nach Herzenslust austoben können. Zu einem perfekten Ausflugstag kann auch der nur 3 km entfernte Wildpark am Schloss Ortenburg besucht werden, dabei kann man mit der günstigen Kombi-Karte günstig sparen. Stefanie und Frank Schobesberger freuen sich auf Ihren Besuch.

Zoo Duisburg 21.04.2015
Feenhafte Tiertaufe im ZOO Duisburg – Binturong bekommt endlich einen Namen
In wenigen Wochen fliegen die kleinen Feen wieder über die große Kinoleinwand. Passend zum Kinostart von TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST (30. APRIL 2015) darf sich ein Zoobewohner in Duisburg auf ein ganz besonderes Event freuen. Nach langem Warten bekommt der niedliche Binturong endlich einen offiziellen Namen, denn inspiriert vom neuen Feen-Abenteuer wird er nach dem Hauptprotagonisten des Films „Grummel“ benannt! Ähnlich wie das Nimmerbiest im gleichnamigen Animations-Highlight, versteckt sich hinter dem unheimlichen Erscheinungsbild ein verspielter und liebevoller Charakter. Und so freuen sich Disney und der ZOO Duisburg den Binturong Ende April feierlich zu taufen. Über den Film
TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST erzählt die Geschichte eines mystischen Fabelwesens, dessen lautstarkes Gebrüll aus der Ferne zu hören ist und sofort die Neugier von Tinkerbells Freundin Emily weckt. Die furchtlose Tierfee ist immer zur Stelle, wenn Tiere ihre Hilfe brauchen und scheut sich auch nicht, notfalls die Regeln zu brechen, um ein Tier in Gefahr zu retten. Doch das ungewöhnliche Wesen mit den seltsam grün funkelnden Augen ist im Tal der Feen nicht willkommen und so werden die Wächter-Feen beauftragt, das mysteriöse Biest zu fangen, bevor es ihre Heimat zerstört. Emily, die unter seiner rauen Schale ein gutes Herz sieht, muss Tinkerbell und ihre Freundinnen überzeugen, alles zu riskieren, um das Nimmerbiest zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt… Über Binturongs Deutschlandweit werden Binturongs in nur sechs Zoos gehalten. Sie sind die größte Art der Schleichkatzen und verfügen über große leuchtende Augen, mit denen sie in der Dunkelheit perfekt sehen können. Auch wenn ihre Bewegungen oft tollpatschig wirken, sind diese Tiere hervorragende Kletterer. Da sie eine der wenigen Säugetiere mit einem Greifschwanz sind und über lange gebogene Krallen verfügen, sind sie ideal an ihren Lebensraum, den Wald, angepasst

Zoo Dresden 21.04.2015
Giraffen-Weibchen Gaia auf dem Weg nach Dresden – Gaia wird am 22. April erwartet
Morgen wird das neue Giraffen-Weibchen Gaia aus dem französischen Touroparc Zoo in Romanèche-Thorins in unserem Zoo erwartet. Der Transporter wird voraussichtlich in den frühen Morgenstunden den Zoo erreichen und zum Giraffenhaus fahren. Das Ausladen des sensiblen Tieres soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit ablaufen. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass Sie erst zur Zoo-Öffnungszeit (ab 8:30 Uhr) den Zoo betreten können und das Giraffenhaus während der Eingewöhnung für ein paar Tage geschlossen bleibt. Sobald sich Gaia eingewöhnt und ihre beiden Artgenossen Tessa und Diko in Ruhe kennengelernt hat, möchten wir Sie in der nächsten Woche herzlich zu einem offiziellen Presse- und Fototermin in den Zoo einladen und gern Ihre Fragen vor Ort beantworten. Über den genauen Termin informieren wir Sie. Unsere Giraffen: -Diko wurde am 2.6.2007 in Les Sables d’Olonne (Frankreich) geboren und lebt seit dem 2.7.2009 im Zoo Dresden. -Tessa wurde am 27.8.2009 im Parc Zoologique de la Barben (Frankreich) geboren und lebt seit dem 21.8.2013 in Dresden. -Gaia wurde am 16.2.2013 im Touroparc Zoo in Romanèche-Thorins (Frankreich) geboren und kommt am 22. April 2015 nach Dresden.

Zoo Dortmund 21.04.2015
Leckerer Geburtstagskuchen für Orang-Utan Walther
Der Sumatra-Orang-Utan Walther feiert am kommenden Freitag, 24. April, seinen 26. Geburtstag. Zur Feier seines Ehrentages überreichen Zoo-Mitarbeiter Walther einen leckeren Geburtstagskuchen. Seit rund zehn Jahren ist Walther im Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80, zu Hause. Er hat sich zu einem populären Besucherliebling entwickelt. Er ist der Vater von Tao und Eirina, die ebenfalls im Zoo Dortmund leben. Zu Walthers „Harem“ gehören die Orang-Utan-Weibchen Toba, Suma und Djamuna. Toba ist auch die Mutter der beiden Kinder. Anlässlich der Übergabe des Präsentes laden wir Sie herzlich zu einem Fototermin um 11 Uhr ein. Treffpunkt ist die Außenanlage am Regenwaldhaus Rumah hutan. Anschließend können Besucherinnen und Besucher am Infostand des BOS Deutschland e.V., einem Verein, der sich für Orang-Utan- und Regenwald-Schutz in Indonesien einsetzt, bis etwa 16 Uhr Futterbeschäftigungen für die Dortmunder Orang-Utans basteln, die dann zusammen mit Zoo-Mitarbeitern den Menschenaffen überreicht werden. Am BOS-Infostand können sich Interessierte über die Dortmunder Orang-Utan-Truppe, die Situation der Orang-Utans in der freien Wildbahn und die Arbeit des Vereins informieren.

Zoo Heidelberg 21.04.2015
Voi Nam geht zurück nach Leipzig – Abschied eines weiteren Elefantenbullen im Zoo Heidelberg
In der Wohngemeinschaft der jungen Wilden rückt der Abschied des größten Elefantenbullen näher. Nach knapp 5 Jahren wird der stattlich herangewachsene Bulle Voi Nam die Junggesellen-WG verlassen und in seinen Heimatzoo nach Leipzig zurückkehren. Bereits bei seiner Ankunft im Zoo Heidelberg war es vorherbestimmt, dass er einmal die Gesellschaft der anderen Jungbullen verlassen wird. In Heidelberg verbleiben alle Elefanten nur eine begrenzte Zeit. „Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ist Heidelberg eben nur eine Zwischenstation“ informiert Tobias Kremer, Tierpfleger im Elefantenrevier über seine Schützlinge. Wobei das „nur“ in seiner Aussage eine glatte Untertreibung ist. Die Elefantenanlage, die eigens für die Jungbullen ausgebaut wurde, ist in ihrer Form bundesweit einzigartig. Besonders solide und stabile Stahlelemente im Pflegerbereich erinnern etwas an den Film „Jurassic Park“ und lassen nur erahnen, welchen Kräften diese Anlage gewachsen sein muss. Immerhin wiegt der jüngste Mitbewohner, Khin Yadanar Min, selbst bereits über 1,7 Tonnen. Diese Phase, in der die Junggesellenzeit ihre Kräfte mit anderen Bullen messen, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und wichtige Aspekte des Sozialverhaltens lernen, ist für die Tiere besonders wichtig. Nach den ersten Jahren unbeschwerten Lebens bei der Mutter und den Tanten in ihrer Geburtsgruppe wechseln sie in einen Junggesellenverband, bis sie alt genug sind, in einem anderen Zoo als Zuchtbulle eingesetzt zu werden.

Zoo Leipzig 21.04.2015
Voi Nam kehrt nach Leipzig zurück – Elefantenbulle ist Junggesellen-WG entwachsen
Fünf Jahre nach seinem Abschied aus Leipzig ist es soweit: Elefantenbulle Voi Nam kehrt im Mai in den Zoo Leipzig zurück. Der 13 Jahre alte Asiatische Elefant (Elephas maximus indicus) war 2010 in den Zoo Heidelberg umgezogen, um dort mit anderen Halbwüchsigen eine Jungbullengruppe aufzubauen. Damals galt das Projekt der Vergesellschaftung von jungen Bullen als tiergärtnerisches Neuland, bis heute hat es sich bewährt. In die Gemeinschaft mit den Altersgenossen hat sich Voi Nam gut integriert, er hat wichtige Aspekte des Sozialverhaltens gelernt und ist herangewachsen. „Aus dem kleinen Voi ist ein adulter Elefantenbulle geworden, der perspektivisch in Leipzig für Elefantennachwuchs sorgen soll“, kommentiert Seniorkurator Gerd Nötzold die Rückkehr des Leipzigers. Voi Nam kam am 5. April 2002 als Sohn von Mutter Trinh (geboren 1982 in Vietnam, seit 1986 in Leipzig) und Vater Mekong (geboren 1982 in Vietnam, von 1984 bis 2009 in Leipzig, lebt jetzt in Amsterdam) zur Welt und ist das bislang einzige herangewachsene Elefantenjungtier in Leipzig. Für die Erhaltungszucht der vom Aussterben bedrohten Elefanten ist Voi Nam sehr wertvoll, da er das bislang einzige Jungtier seines Vaters Mekong ist. „Mit 13 Jahren ist er jetzt in einem Alter, in dem er an seine künftige Aufgabe als Zuchtbulle herangeführt werden kann und in der Junggesellengruppe Platz macht für Jüngere“, erklärt Nötzold. Der Elefantentempel Ganesha Mandir im Zoo Leipzig ermöglicht ein flexibles Haltungsund Zuchtmanagement, so dass neben Voi Nam dann fünf weibliche Elefanten und Elefantenbulle Naing Thein in Leipzig leben werden.

Tiergarten Schönbrunn Wien 21.04.2015
AUFZUCHT SELTENER WALDRAPP-KÜKEN IM TIERGARTEN
Füttern, streicheln, abwiegen: So sieht der Alltag von Corinna Esterer und Anne-Gabriela Schmalstieg derzeit aus. Die beiden sind Ziehmütter für 16 Waldrapp-Küken. Bis Mitte Mai können die Besucher im Tiergarten Schönbrunn mitverfolgen, wie die Vogelexpertinnen die seltenen Vögel mit der Hand aufziehen. „Die Küken sind im Tierpark Rosegg geschlüpft und sind jetzt zwischen vier und elf Tage alt. Fast rund um die Uhr kümmern sich die Ziehmütter um ihre Schützlinge. Die Vögel werden dabei auf sie geprägt“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Eine zweite Gruppe von 16 Küken folgt in ein paar Tagen und wird außerhalb des Besucherbereichs aufgezogen. Die Prägung auf ihre Bezugspersonen ist entscheidend. Denn Mitte Mai übersiedeln die Ziehmütter mit den Vögeln vom Tiergarten Schönbrunn in ein Trainingscamp in Salzburg. Dort werden die Waldrappe drei Monate lang darauf trainiert, einem Ultraleicht-Fluggerät zu folgen, in dem ihre Ziehmütter sitzen. Schratter: „Der Waldrapp ist im 17. Jahrhundert in Mitteleuropa ausgestorben. Nun soll er wieder heimisch werden. Dafür muss den Küken, die in Zoos und Zuchtstationen geschlüpft sind, die Route in ihr Überwintergebiet, ein Schutzgebiet in der Toskana, gezeigt werden. Den Weg zurück nach Österreich finden die Waldrappe dann bereits selbstständig.“ Dieses ehrgeizige Artenschutzprojekt wird vom Waldrappteam, einer Gruppe österreichischer Wissenschaftler, bereits seit 2002 durchgeführt. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt das Projekt von Anfang an. Mittlerweile ist es ein EU LIFE+Projekt, bei dem der Tiergarten einer von acht Projektpartnern ist. Und die Erfolge sprechen für sich: Es gibt in Österreich und Deutschland bereits wieder rund 30 freilebende Waldrappe, die vor Wintereinbruch in die Toskana fliegen und im Frühjahr zurückkehren. Ziel des Projekts ist es, bis 2019 eine Population mit rund 120 Vögeln im Freiland aufzubauen.

Zoo Augsburg 20.04.2015
Zeit spenden für die Elefanten – Der Zoo Augsburg sucht fleißige Helfer
In den nächsten Jahren soll im Zoo Augsburg eine größere Elefantenanlage mit einem neuen Elefantenhaus entstehen. Hierfür benötigt der Zoo 8 Millionen Euro. Um genügend Geld für das neue Elefantenhaus zu sammeln werden daher verschiedene Aktionen stattfinden, wie z.B. Malen und Basteln für die Elefanten, Verkaufsaktionen für die Elefanten. Hierfür sucht der Zoo Augsburg jetzt fleißige Helfer.Sie möchten den Zoo hierbei unterstützen und dem Zoo Ihre Zeit spenden? Dann kommen Sie am 25. April um 14 Uhr in die Zooschule. Dort erfahren Sie mehr über die geplante Aktionen und wie Sie den Zoo dabei helfen können.

Freunde Hauptstadtzoos Berlin 20.04.2015
Schüler-Akademie für die Hauptstadtzoos – Bildungsangebot für junge Tierfreunde sucht ehrenamtliche Dozenten
Seit einem Jahr besteht die Schüler-Akademie Hauptstadtzoos, welche vom Förderverein vom Tierpark und Zoo e.V. ehrenamtlich organisiert wird. Die Akademie vermittelt jungen Tierfreunden Informationen über den Tierpark- bzw. Zoo-Wegweiser hinaus und stellt ein Bildungsangebot zu Tieren, Natur, Artenschutz und der Arbeit der Hauptstadtzoos ein Bildungsangebot dar, welches im Tierpark Berlin angeboten wird. Für die Schüler-Akademie im Tierpark Berlin werden noch Pädagogen, Biologen etc. gesucht, die ab sofort ehrenamtlich als Dozenten und Kursleiter mitarbeiten möchten. In der Schüler-Akademie „erforschen“ Schüler der Klassen 5 bis 7 die verschiedensten Tiere des Tierparks. Die Teilnehmer lernen dabei nicht nur die Biologie der Tiere mit ihren besonderen Leistungen und Anpassungen an die Lebensräume kennen, sondern erfahren auch eine Menge über deren Leben und Haltung in Zoos. Auch der Artenschutzaspekt spielt bei den Veranstaltungen eine große Rolle. Außerdem erhalten die Teilnehmer z.B. Einblicke in die systematische Ordnung der Fauna und verstehen die grundlegenden Prinzipien und Mechanismen der Evolution. Dabei steht der möglichst nahe und direkte Kontakt mit den beobachteten Tieren im Vordergrund. Jede Kurseinheit beinhaltet daher neben einem theoretischen Teil in der Tierparkschule auch einen praktischen „Expeditionsteil“, bei dem die Teilnehmer die Tiere an ihren Gehegen, Aquarien, Freianlagen etc. mit möglichst vielen Sinnen untersuchen. Außerdem erhalten die Schüler weitere Materialien zum Nachlesen für zu Hause. Die Schüler-Akademie wird von den Freunden der Hauptstadtzoos getragen und organisiert. Ihre Lehrveranstaltungen finden in 6 Blöcken statt, die über 2 Jahre verteilt sind. Davon thematisieren 5 Blöcke die 5 Kontinente und ein weiterer behandelt Tiere im und am Wasser. Ein Block umfasst 10 Termine mit je 3 Stunden wöchentlich. Die Ehrenamtlichen sollten ein- bis zweimal in jedem Block (Dauer 10 Wochen) einen Kursnachmittag gestalten und durchführen. Diese Verstärkung wäre nicht nur eine große Hilfe für den Tierpark und seinen Förderverein, sondern bereitet sicher den Dozenten wie auch den Teilnehmern viel Freude und viele lehrreiche Erlebnisse.

Tierpark/Zoo Berlin 20.04.2015
Komm lieber Mai! Frühlingskonzerte im Tierpark und Zoo Berlin
Am Freitag, den 1. Mai 2015 veranstalten der Zoo und Tierpark Berlin zusammen mit dem Chorverband Berlin e.V. das große Frühlingssingen. Zum mittlerweile 12. Mal werden 48 Ensembles auf drei Bühnen im Tierpark und auf der Hauptbühne im Zoo ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben. Die Beiträge reichen von zeitgenössischer Popmusik bis hin zu klassischen Volksliedern. Im Tierpark startet um 11 Uhr auf der Bühne am Terrassencafe der Frauenchor „Die Herbstzeitlosen aus Wendenschloß” unter der Leitung von Christa Schubert. Bis 18 Uhr treten hier vierzehn weitere Chorgruppen auf, darunter u.a. der Berliner Kinderchor, die Chorvereinigung „Concordia“ sowie der Gemischte Chor der Polizei Berlin. Auf der Bühne an der Cafeteria legt ab 11 Uhr die Chorgemeinschaft „Bella Musica“ los. Es folgen viele weitere Ensembles, welche hier ein buntes Programm bis zum späten Nachmittag bieten. Auf der Freilichtbühne spielen ab 11.15 Uhr Blasorchester und Big Bands, ein Familiensingen findet anschließend um 15 Uhr statt. Im Zoo Berlin erklingen auf der Zoo-Bühne neben dem Restaurant von 11.30 bis 17.30 Uhr die schönen Stimmen zahlreicher Berliner Chorgruppen, u.a. der Berliner Mozart Chor. Der Chorverband Berlin e.V., 1901 als Berliner Sängerbund e. V. gegründet, ist die größte Laienmusikorganisation der Hauptstadt. In ihm sind 245 Chöre mit ca. 10.000 Sängerinnen und Sängern vereinigt. In jedem Jahr finden insgesamt rund 1.000 Konzerte und Veranstaltungen statt. Der Chorverband Berlin ist Mitglied des Deutschen Chorverbandes, der weltweit größten Laienmusikorganisation mit Sitz in Köln mit ca. 1,7 Millionen Mitgliedern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist zu den regulären Eintrittspreisen möglich. Der Tierpark und Zoo Berlin haben am 1. Mai von 9.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Zoo Osnabrück, 19.04.2015
Neuer Service für Besucher im Osnabrücker Zoos: Zoo-Scouts beantworten Besucherfragen
Keine Besucherfragen offen lassen – das ist das Ziel des Zoos Osnabrück. Seit Ende März stehen daher den Besuchern „Zoo-Scouts“ an Wochenenden und Feiertagen Rede und Antwort. Wo sind die nächsten Toiletten? Wann ist die Seehundfütterung? Und wo finde ich die Gaststätte? Das 23,5 Hektar große Areal des Zoos bietet viele interessante Tierwelten und Spielplätze, allerdings ist es gerade für Erstbesucher nicht immer einfach sich sofort zurechtzufinden. Auch der eingerichtete Rundgang, verbesserte Lagepläne und die „Sie sind hier“-Schilder können da nicht immer weiterhelfen. Deswegen engagieren sich seit Ostern 29 Mitglieder des Zoo-Vereins „Zoogesellschaft Osnabrück e.V.“ als ehrenamtliche „Zoo-Scouts“, um den Zoobesuchern einen schönen, stressfreien Zoobesuch zu ermöglichen. Zoopräsident Reinhard Sliwka freut sich über das rege Interesse der Vereinsmitglieder: „Auch wenn unsere Mitglieder sehr am Zoo interessiert sind – die hohe Zahl an Anmeldungen hat uns trotzdem überrascht. Das Schöne an dem Angebot: Mitglieder können sich mehr in das Zoogeschehen einbringen und unsere Besucher sind zufriedener.“ In blauen Zoo-T-Shirts und Westen laufen die Scouts an Wochenenden und Feiertagen in der Saison von 10 Uhr bis 17 Uhr aufgeteilt auf drei Bereiche durch den Zoo, um Besuchern Rede und Antwort zu stehen. „Die Besucher scheinen froh zu sein, zusätzlich zu den Zoopädagogen noch mehr Ansprechpartner zu haben. Sie stellen uns Fragen zu Tieren, unserer Tätigkeit und fragen uns allgemeines zum Zoo“, erklären die Zoo-Scouts Dirk und Silke Heinrich. „Außerdem können wir den Besuchern aufklärend zur Seite stehen – wenn versehentlich ein Nasenbär für einen Affen oder ein Mähnenwolf für einen Fuchs gehalten wird“, schmunzelt Evelyn Klinge, die bereits drei Mal als Scout im Einsatz war. In anderen Zoos gibt es schon seit Längerem Scouts. Die Idee hatte das Präsidium der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. aufgegriffen und für den eigenen Zoo vorgeschlagen. „Schließlich muss sich der Zoo beinahe komplett selbst und insbesondere über die Eintrittsgelder finanzieren, da ist die Besucherzufriedenheit besonders wichtig. Wir freuen uns damit also doppelt über die ehrenamtliche Unterstützung und bedanken uns ganz herzlich für das Engagement“, erklärt Sliwka.

Thüringer Zoopark Erfurt, 17.04.2015
Neue Elefantenanlage im Zoopark: Sicherheitsüberprüfung durch TÜV
Die Vorbereitungen für den Bullentransport im Thüringer Zoopark Erfurt laufen: Als nächster Schritt wird die Elefantenanlage in der kommenden Woche vom TÜV Thüringen überprüft. Aktuell besteht keinerlei Gefährdung, die geforderte Sicherheit wird gewährleistet. Allerdings verlangt die „Haltung für Wildtiere“ bei der Bullenhaltung eine höhere Sicherheitsstufe als bei Elefantenkühen. Die Erfahrung im bisherigen Betrieb mit den Kühen hat zusätzlich auf Details aufmerksam gemacht, bei denen noch Feineinstellungen notwendig sind, unter anderem am Trainingsgitter und den Behandlungseinrichtungen. Auch ein Sonnensegel muss noch montiert werden. Um dieses alles vorzunehmen, ist der Zeitpunkt vor Ankunft des Bullen geeignet. Der TÜV Thüringen mit Unterstützung der Unfallkasse Thüringen soll abschließend als neutrale Prüfinstanz die Steuerungs- und Bedientechnik der Schieber prüfen, um den vorschriftskonformen Zustand vor dem Tiertransport zu attestieren. Wenn die Ergebnisse des Gutachtens bearbeitet sind, wird der Termin für den Bullentransport festgelegt.

Zoo Heidelberg, 17.04.2015
Im Zoo Heidelberg schreitet der Ausbau des Bärengeheges sichtbar voran
Jetzt geht es Schlag auf Schlag im Zoo. Wer in den letzten Tagen das schöne Wetter in den Ferien für einen Besuch im Zoo nutzte, konnte die täglichen Veränderungen erkennen. Waren bisher viele Maßnahmen noch nicht so deutlich für die Besucher erkennbar, kann man in der Zwischenzeit gut erahnen, welche Möglichkeiten der neue Gehegebereich den Tieren bieten wird. „Viele der Vorbereitungen passierten bisher im Verborgenen, also auch tatsächlich unter der Erde. Die Verlegung von Leitungen und die wichtigen Unterbaumaßnahmen für eine bärensichere Anlage erfordern besondere Vorkehrungen zur Sicherheit der Tiere und der Besucher.“ berichtet hierzu auch Silke Hendel, Architektin im Zoo Heidelberg. „Jetzt können wir mit der Ausgestaltung der Anlage beginnen. Das große Wasserbecken ist fertiggestellt und wird bald in einem ersten Testlauf gefüllt. Im Augenblick liegen wir, auch mit den Eigenleistungen unserer Mitarbeiter, gut im Zeitplan.“ Mit dem Ausbau des Braunbären-Geheges entsteht in Heidelberg ein besonderer Hingucker. Das „Bärenschaufenster“ war schon immer ein Markenzeichen, da nur wenige Zoos bereits außerhalb des Zoogeländes solche Einblicke auf die Tierwelt bieten. „Leider werden unsere Syrischen Braunbären, vermutlich aufgrund der hellen Fellfarbe, immer noch sehr häufig fälschlicherweise mit Eisbären verwechselt. Dabei gibt es klare Unterscheidungsmerkmale in der Kopf- und Körperform.“ berichtet Sandra Reichler, wissenschaftliche Assistentin im Zoo Heidelberg. Sie befasst sich aktuell mit den ergänzenden Informationstafeln für das neue Gehege. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Besuchern mehr als nur einen schönen Aufenthalt mit attraktiven Tieren im Zoo Heidelberg zu bieten. Wir haben es uns gemeinsam mit anderen Zoos zur Aufgabe gemacht, über Artenvielfalt zu informieren.“ Somit ist die bereits seit Jahren existierende Zusammenarbeit mit anderen Zoos mehr als naheliegend. Mit einer speziellen Kombikarte können Zoobesucher sich von diesem Engagement selbst kostengünstig überzeugen. Wer im Zoo Heidelberg die Kombikarte für 16,- Euro (bzw. 8,50 Euro für Kinder) erwirbt, kann damit innerhalb eines Jahres ohne weitere Eintrittskosten je einmal alle drei Zoos besuchen. Dadurch ermöglicht die Kombikarte den Besuchern zusätzlich zu den im Zoo Heidelberg vorgestellten knapp 180 Tierarten noch gut 150 Tierarten in den Zoos Karlsruhe und Landau zu entdecken. In Karlsruhe darunter beispielsweise auch Eisbären.

Zoo Osnabrück, 17.04.2015
Mit der Zoo-Lotterie Gutes in der Region tun: Loskauf unterstützt Zoo und soziale Einrichtungen
Gewinne, Gewinne, Gewinne heißt es jetzt wieder in der Großen Straße: Die Zoo-Lotterie 2015 wurde heute eröffnet. Von der gemeinnützigen Sachwertlotterie profitieren neben dem Zoo Osnabrück in diesem Jahr das Diakonische Werk und die Sozialen Dienste SKM. Schirmherr ist Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Auf die Loskäufer warten Gewinne im Wert von 200.000 Euro. „Hauptgewinne sind ein Fiat 500 sowie ein Fiat Panda, die uns vom Autohaus Schiermeier zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem gibt es Wellness-Reisen, Erlebniswertgutscheine von Jochen Schweizer und natürlich tolle Zoo-Gewinne wie Führungen, Tageskarten aber auch Thermobecher mit Zoomotiven oder Zoo-Notizbücher zu gewinnen“, verkündete Zoopräsident Reinhard Sliwka bei der heutigen Eröffnung in der Großen Straße. Ob Raumduftset, Feuerzeuge, Tassen, Kuscheltiere, Malbücher, DVDs oder Buntstifte – für jeden Geschmack hält die Zoo-Lotterie etwas bereit. Ein Los kostet wie in den Vorjahren einen Euro. Bürgermeisterin Birgit Strangmann, in Vertretung für Oberbürgermeister und Schirmherr Wolfgang Griesert, forderte die Bürger bei der Eröffnung zum Loskauf auf: „Mit nur einem Euro können wir alle für die Region und ihre Menschen viel Gutes tun. Wir unterstützen damit nicht nur den Zoo, sondern auch Menschen, die unsere Hilfe benötigen. Somit ist jedes Los ein Gewinn.“ Der Reinerlös der gemeinnützigen Sachwertlotterie geht zu 60 Prozent an den Zoo Osnabrück und zu 40 Prozent an andere gemeinnützige Einrichtungen. In diesem Jahr freuen sich das Diakonische Werk Osnabrück und der Fachbereich Soziale Dienste des Katholischen Vereins für Soziale Dienste über den zusätzlichen Geldsegen. Bernhard Lienesch, Geschäftsführer der Sozialen Dienste SKM gGmbH erläutert, wofür das Geld genutzt wird: „Wir fördern damit die Straßenzeitung Abseits!?, eine Initiative die seit nunmehr 20 Jahren dazu beiträgt, wohnungslose Menschen in den Blick der Öffentlichkeit zu stellen, Vorurteile abzubauen und zur gesellschaftlichen Integration beizutragen. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, das Selbstwertgefühl der sich bei Abseits!? engagierenden wohnungslosen und ehemals wohnungslosen Menschen zu steigern, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und neue zu entdecken.“ Zudem biete der Einsatz als Verkäufer die Möglichkeit, den Tagesablauf zu strukturieren und ermögliche einen zusätzlichen Verdienst zur Verbesserung des Lebensunterhaltes, so Lienesch weiter. Auch das Diakonische Werk wird mit seinem Geldanteil Projekte der tagtäglichen Lebenshilfe fördern: „Lebensmittel werden immer teurer, gleichzeitig sind aber viele Menschen in unserer Mitte von Armut betroffen. Vielen fällt es zunehmend schwer, sich noch das Nötigste leisten zu können. Gesellschaftliche Teilhabe ist ein wesentliches Leitmotiv Diakonischer Hilfeangebote“, erläutert Ulrike Sensse, Leiterin der Osnabrücker Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Diakonischen Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück. „Deswegen fließt unser Anteil in den Betrieb des Diakonie Bistros, unseres Cafés Oase und unseres Café Connection. Diese bieten Mittagessen zu einem besonders günstigen ‚Diakoniepreis’ an: Warme Küche für Menschen, die sogar beim Essen sparen müssen. Gut – günstig – selbstgekocht – und nicht allein.“ Ohne Spenden sei diese Unterstützung nicht möglich. Der Zoo Osnabrück selbst nutzt seinen Anteil für den Umbau des Menschenaffenhauses. Dieser solle noch vor Pfingsten starten und bis zum Frühjahr 2016 abgeschlossen sein, so Sliwka. Dafür hat der Zoo die Spendenaktion „Wir für Buschi“ gestartet und ruft damit die ganze Region zum Spenden für Orang-Utan Buschis neues Zuhause auf. Weitere Informationen zur Aktion unter www.zoo-osnabrueck.de. Neben dem Lotteriestand vor dem Mediencafé der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße gibt es einen weiteren Verkaufsort vor der Hirsch-Apotheke am Nikolaiort. Die Frühjahrslotterie läuft vom 17. April bis zum 27. Juni, die Herbstlotterie vom 28. August bis 1. November. Die gemeinnützige Sachwertlotterie findet in dieser Form in Osnabrück seit 1998 statt. Bisher wurden über 670.000 Euro an gemeinnützige Osnabrücker Einrichtungen und Vereine ausgeschüttet. 2016 wird die Zoo-Lotterie erneut durchgeführt. Neben der Zoogesellschaft Osnabrück e. V. können weitere, grundsätzlich wechselnde Begünstigte zu insgesamt 40 Prozent am Erlös teilhaben. Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Kultur und Sport können sich mit konkreten Projekten ab sofort bewerben. Die Bewerbung ist an die Stadt Osnabrück, Fachbereich Bürger und Ordnung, Postfach 4460, 49034 Osnabrück, zu richten. Rückfragen an die Stadt unter 0541/323 4151 oder wiethaeuper.j@osnabrueck.de.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 17.04.2015
Elefant Ludwig zieht um
Im Mai wird Ludwig, das jüngste und einzige männliche Mitglied der Münchner Elefantenherde, vier Jahre alt. Alt genug, um in die (nicht allzu) weite Welt zu ziehen. Wer in den vergangenen vier Jahren in Hellabrunn war, hat ihn sicherlich kennen und lieben gelernt: den kleinen Asiatischen Elefantenbullen Ludwig. Mit seinem Schlawiner-Charme, den kleinen Show-Einlagen und den Späßen, die er sich gerne mit den erwachsenen Elefantendamen erlaubt, hat er jeden kleinen und großen Besucher begeistert. Am 6. Mai wird Ludwig, der auch liebevoll „Wiggerl“ genannt wird, vier Jahre alt. Ein Alter, in dem sowohl in der freien Wildbahn als auch im Zoo ein neuer Lebensabschnitt ansteht: Männliche Elefanten werden dann aus ihrer Geburtsgruppe herausgedrängt. Um von den Kühen als Zuchtpartner akzeptiert zu werden, sind sie allerdings noch zu jung. „Junge Elefantenbullen im Alter von Ludwig leben in Junggesellengruppen, in denen sie das so wichtige Gruppenverhalten lernen. Ludwig braucht jetzt gleichaltrige Spielkameraden, mit denen er sich auf Augenhöhe messen kann.“, erklärt Zoodirektor Rasem Baban. „Im Verlauf des Monats Mai wird er deshalb in den Zoo Heidelberg umziehen. Dort erwarten ihn in der deutschlandweit einzigen Jungbullengruppe rundum beste Bedingungen.“ Momentan besteht die Hellabrunner Elefantengruppe aus vier ausgewachsenen Elefantenkühen und dem Jungbullen Ludwig. Auch er bringt bereits 1,6 Tonnen auf die Waage. In letzter Zeit hat Ludwig seine Stoßzähne immer vehementer ausprobiert, zum Leidwesen der Elefantendamen Mangala, Steffi und Panang. Auch mit seiner Mutter Temi gab es öfter Auseinandersetzungen. „In nur vier Jahren ist das putzige Elefantenbaby zum Halbstarken herangewachsen: Unser Ludwig ist zwar nicht im Porzellanladen, aber die Herde in Hellabrunn mischt er schon kräftig auf.“, erzählt Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, und ergänzt: So leid es mir und allen seinen Fans tut: Die Experten sagen, er kann nicht länger bei uns bleiben und darf sich bald in einem anderen Zoo austoben. Das ist das Beste für ‚Ludwig den Großen‘ und seine Artgenossinnen.“ Seinen vierten Geburtstag wird Ludwig, der einst von den Zuschauern des Bayerischen Fern-sehens zum „süßesten Tierbaby Bayerns“ gewählt wurde, mit seinen Tierpflegern und Fans auf jeden Fall noch im Münchner Tierpark feiern. Der Termin steht fest: 6. Mai.

Zoo Magdeburg, 17.04.2015
Tierische Neulinge: Affenzwerge und gefiederte Raritäten
Seit über 30 Jahren ist der Zoo Magdeburg auf die Pflege und Zucht von südamerikanischen Krallenaffen spezialisiert. Jetzt ergänzt ein Zuchtpaar Goldener Löwenäffchen die Löwenaffen-Sammlung des Zoos, zu der noch zwei weitere Arten, der Schwarze Löwenaffe und der Goldkopflöwenaffe, gehören. Goldgelbe Löwenäffchen waren seit 1988 im Tierbestand des Zoos, lediglich ab 2011 wurden sie für gut 4 Jahre nicht im Zoo gehalten. Der Goldene Löwenaffe ist der größte Krallenaffe mit einem Gewicht von 500-750 Gramm. Sein seidiges, langes goldgelbes Fell mit einer starken Kopf- und Halsmähne lässt das fast nackte Gesicht besonders hervortreten. Diese Tierart hat nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet in Südost-Brasilien und ist seit Jahrzehnten durch die zunehmende Lebensraumzerstörung von der Ausrottung bedroht. Zwei Goldene Löwenaffen des Magdeburger Zoos konnten bereits in ihrer brasilianischen Heimat ausgewildert werden. Der Zoo ist am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Goldenen Löwenaffen beteiligt und hat das derzeitige Zuchtpaar von diesem aus den Zoos Heidelberg und Krefeld zugeteilt bekommen. Insgesamt leben jetzt wieder neun Krallenaffenarten im Zoo Magdeburg. Ebenfalls in Südamerika beheimatet ist ein weiterer tierischer Neuling im Zoo: der Brillenkauz. Von einem belgischen Privatzüchter konnte der Zoo ein Zuchtpaar einstellen. Die farblich kontrastreiche Eulenart hat eine Befiederung an den Beinen und Zehen, die fast bis zu den großen Krallen reicht. Sie gehört zu den größeren Eulen, und sie ist doppelt so schwer wie ein Waldkauz. Als neuer Nachbar der Schopfkarakas ergänzt der Brillenkauz als weiterer Mosaikstein das Südamerika-Areal des Zoos. Neu ist außerdem der Erckel-Frankolin, eine Hühnervogelart, die zu den tiergärtnerischen Raritäten gezählt werden kann. Deutschlandweit ist der Erckel-Frankolin nur im Zoo Magdeburg zu sehen – in der Afrikavoliere am Spielplatz kommt er schnell in den Besucherfokus. Das Zuchtpaar hat der Zoo Magdeburg von einem belgischen Privatzüchter erhalten. Der streng paarweise lebende Erckel-Frankolin belebt die Bodenzone der Voliere.

Erlebniszoo Hannover, 17.04.2015
Einfach alles – alles einfach: erlebnis-zoo.de barrierearm
Starke Kontraste, große Schriftart und Screen-Reader-Tauglichkeit – die neue barrierearme Webseite des Erlebnis-Zoo Hannover ist seit dem 17. April 2015 verfügbar und richtet sich speziell an Menschen mit Sehbehinderung. Die kompakte Informationsseite bietet Usern die Möglichkeit, Eintrittspreise, Öffnungszeiten oder Veranstaltungen der kommenden Wochen ohne fremde Hilfe zu erfassen. Durch weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund können Menschen mit Sehschwäche die Inhalte im Internet besser sehen. Die Möglichkeit, die Schriftart einfach per Mausklick zu vergrößern, erhöht zudem die Lesbarkeit der Texte. Die wichtigsten Informationen für einen Zoobesuch sind auf dieser Seite so aufbereitet, dass sie von Screen-Readern erfasst und per Sprachausgabe wiedergegeben werden können. Die barrierearme Seite kann entweder direkt unter www.erlebnis-zoo.de/barrierearm oder über das Augensymbol am oberen Seitenrand aufgerufen werden.

Zoo Dresden, 17.04.2015
Einzug der neuen Pinguine: Neue Pinguingruppe kommt am 23. April nach Dresden
In Vorbereitung auf die neuen Humboldtpinguine wird derzeit die komplette Anlage gesäubert, desinfiziert und mit Frischwasser neu befüllt. Die neue Gruppe wird am 23. April im Laufe des Tages in unserem Zoo erwartet. Die Neuankömmlinge sind 3 männliche Tiere aus dem Zoo Schwerin und 3 Weibchen aus dem Bergzoo Halle. Zur Eingewöhnung werden die Pinguine zunächst im Haus bleiben, bevor sie ihre Außenanlage erobern können. Der Pinguin-Tierpflegertreffpunkt täglich 15:00 Uhr entfällt daher bis sich die Tiere im Dresdner Zoo eingelebt haben. Bis zum Eintreffen der neuen Pinguine bleibt die Anlage leer.

Tierpark Bochum, 17.04.2015
Erfolgreiches Jahr 2014! Zoos freuen sich über gute Besucherzahlen
Die Mitgliedzoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. können sich über einen Besucherzuwachs im Jahr 2014 freuen! Insgesamt konnten die 65 Zoos im VdZ eine Zunahme der Besuche um gut 11 % (2014: rd. 43.000.000; 2013: rd. 38.500.000 Besucher) im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Ein ähnlicher Trend ist bei den NRW-Partnerzoos zu beobachten, die in 2014 rd. 6.500.000 Besucher begrüßen konnten. Auch im Bochumer Tierpark freut man sich über den Besucherzuwachs. Rund 250.000 Personen zählte der Tierpark im letzten Jahr. Somit konnte der Ruhrgebietszoo etwa 5,5 % mehr Besucher willkommen heißen als im Vorjahr. „2014 war ein gutes Jahr für uns“, freut sich Zoodirektor Ralf Slabik und ergänzt: „Pfingststurm Ela hat es aufgrund der erheblichen Schäden erzwungen, dass wir fast 10 Tage schließen und zwei Großveranstaltungen mit dem Familientag und dem Stadtparkfest absagen mussten. Ohne dieses Naturereignis hätten sich unsere Besucherzahlen überdurchschnittlich entwickelt. Trotzdem konnten sich Tier und Mensch das restliche Jahr über gleichermaßen viel Sonnenschein freuen! Auch 2015 zeigt bereits einen positiven Besuchertrend!“ Damit ist der Tierpark und das Fossilium Bochum eine der bedeutendsten kulturellen Bildungs- und Freizeiteinrichtungen unserer Stadt Bochum. Seine Beliebtheit bei der Bevölkerung ist ungebrochen. Im Bereich der Umweltbildung verzeichnet die Zooschule in 2014 mit 16.000 Besuchern in fast 1.000 betreuten Gruppen ein neues Rekordjahr. Der Zoo als Botschafter zwischen Mensch, Tier und Umwelt spricht nachhaltig große Bevölkerungsgruppen an und sensibilisiert diese für die Belange des Tier-, Arten-, Natur- und Umweltschutzes. Insgesamt war 2014 für den Bochumer Tierpark ein erfolgreiches Jahr! Nicht nur Besucher, sondern auch neue Tierarten zog es in den Zoo am Stadtpark: Zwei Mertens Wasserwarane bevölkern seit Januar 2014 das Aquarien- und Terrarienhaus. Im Sommer begrüßte der Tierpark drei neue Köhlerschildkröten sowie sechs Katzenhaie, die sich in den Aquarien der Nordseewelten tummeln! Neben einer Reihe zugezogener Bewohner freute man sich auch über Nachwuchs. Vor allem bei den zahlreichen Vogelarten des Tierparks. Sowohl bei den Präriekäuzen als auch bei den Rosa Kakadus, den Lachenden Hänsen, den Wüstenbussarden, dem Mönchsgeiern, den Rotmilanen und Störchen hat es erfolgreiche Nachzuchten gegeben. Insgesamt beherbergt der Tierpark Bochum 3.576 Tiere in 306 Arten und gehört damit zu den tier- und artenreichsten Zoos in NRW!

Zoo Heidelberg, 17.04.2015
Nachwuchs in der Elefantenjungbullen-WG: Ein neuer Mitbewohner kommt aus München
Im Mai wir der junge Ludwig (4) aus Bayern in die Heidelberger Wohngemeinschaft bei den Elefanten einziehen. Der 1,6 t schwere Asiatische Elefant aus München wird das jüngste Mitglied in der Bullengruppe, die erst im Herbst letzten Jahres Khin Yadanar Min als Neuzugang begrüßte. Der aus der Serie „Nashorn, Zebra und Co“ bekannte Fernsehstar, wird Anfang Mai noch seinen 4. Geburtstag in seinem Heimatzoo in Hellabrunn, München feiern. Dort lebte er bisher in einer Gruppe mit 4 ausgewachsenen Elefantenkühen. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Ludwig und er wird sich, wie seine wildlebenden Artgenossen, einer Gruppe junger Elefantenbullen anschließen. Gemeinsam mit den Teenagern in Heidelberg wird er die nächsten Jahre zusammenleben, Erfahrungen sammeln und sich später einmal in einem anderen Zoo als Zuchtbulle einer Herde anzuschließen. „In der Gruppe unserer „jungen Wilden“ wird er zusätzlichen zu den Erfahrungen mit den andern männlichen Elefanten auch weiter ausgebildet, um später gut in einem anderen Zoo als Leit-/Zuchtbulle seinen Platz zu finden“ teilt der Heidelberger Zoodirektor Dr. Wünnemann mit. Mit der Einrichtung der in Deutschland einmaligen „Zwischenstation“ für junge männliche Elefanten leistet der Zoo Heidelberg einen wichtigen Beitrag zu den Zuchtmaßnahmen, die vom EEP (Europäischen Erhaltungszuchtprogramm) koordiniert werden und trägt so zum Erhalt der Asiatischen Elefanten bei.

Zooschule Heidelberg, 17.04.2015
„Trampeln wie ein Trampeltier und schleichen wie ein Tiger“ – ein Riesen-Abenteuer für mehr als sieben Zwerge: Kindergartenkinder stürmen den Zoo
Dass es bei der Heidelberger Zooschule jede Menge Angebote für Schüler gibt, versteht sich von selbst. Doch auch Kindergarten- und Vorschulkinder sind dort herzlich willkommen. Auf begleiteten Rundgängen haben Mini-Zoo-Fans jede Menge Spass und werden von den Rangern spielerisch an Themen rund um den Natur- und Artenschutz herangeführt. Und wo könnte man den respektvollen Umgang mit Tieren besser lernen als in direkter Nähe zu Affen, Erdmännchen & Co? „Wer von Euch kann denn wohl genauso weit springen wie ein Känguru?“ Vor dem Gehege der Roten Riesenkängurus misst Zoorangerin Frauke Lämmer mit großen Schritten zehn Meter ab, genau die Strecke, die eins der hüpfenden Beuteltiere mit Leichtigkeit bewältigen würde. „Ich, ich, ich!“ ruft der fünfjährige Mika und noch viele weitere helle Kinderstimmen sind zu hören. Heute ist der Roncalli-Kindergarten im Heidelberger Zoo zu Gast. Zwölf Vorschulkinder, etwa die Hälfte der Regenbogen-Gruppe, sind heute mit Frauke unterwegs. Die andere Hälfte wird derweil von ihrem Kollegen, Zooranger Marc Horn betreut. Mika nimmt Anlauf und springt… „Ja toll, super! Aber ein kleines bißchen müssen wir wohl doch noch üben, das sind nicht ganz zehn Meter“, schmunzelt Frauke. Nachdem auch die übrigen Kinder ihr sportliches Geschick unter Beweis stellen durften, zieht die kleine Karawane weiter in Richtung Kamele. Das Besondere dabei: jeweils zwei Kinder laufen als „fast echte Trampeltiere“ ganz dicht hintereinander her. Unter ebenso fachkundiger wie geduldiger Anleitung der Zoorangerin imitieren sie dabei den Passgang, in dem die Wüstenschiffe schaukelnd ihrer Wege ziehen. Gar nicht so einfach… Auch die Erzieherin hilft mit und korrigiert hier und da. „Jetzt will ich aber auch mal der Kamel-Popo sein!“ vermeldet ein kleiner Frechdachs lauthals. Auf jeden Fall sind die Kids begeistert bei der Sache! Wie fühlt sich Kamelwolle an und wie riecht sie? Die Rangerin hat genügend Haarproben dabei. Alle Kinder dürfen die weiche Wolle einmal anfassen und vorsichtig beschnuppern. Gegenüber pflügen die Seelöwen prustend und schnaubend durch das Wasserbecken. Um 11 Uhr ist Robbentraining, dann gibt’s leckeren Hering für gelungene Kunststücke – oder auch einfach mal nur so… Anhand eines Trainingsstabs, den auch die Pfleger beim Training der Wasserraubtiere benutzen, erklärt die Zoorangerin den Kindern, wie das Training funktioniert. Eifrig schlüpfen Mädchen und Jungen in die Rolle ihrer jeweiligen Lieblingsrobbe und spielen einige ausgewählte Übungen nach. Mit „Fühltüten“, die mal mit Schlangenhaut, mal mit zarten Daunen gefüllt sind, wird der exzellente Tastsinn der Waschbären nachempfunden und beim Seiltanz auf einer dicken Stoffrolle merken die Kinder schnell, wie hilfreich es ist, wenn sie ihre Arme benutzen können, um das Gleichgewicht zu halten. So versteht man gleich besser, wozu vielen Affenarten ihr langer Schwanz dient: als ideale Balancierstange! Durch dieses spielerische und erlebnisorientierte Lernen werden schon den Kleinsten auf ganz einfache Weise wichtige Zusammenhänge vermittelt. Bevor die Kinder schließlich Tiger Tebo besuchen, den Neuzugang im Raubtierhaus, üben sie noch fleissig das Anschleichen. Vorsichtig pirschen sie an den Löwen vorbei, die der Gruppe interessiert hinterherschauen. Zum Ende der Veranstaltung werden 11 weitere quietschfidele „Zoo-Zwerge“ – die zweite Hälfte der Regenbogen-Gruppe – von Ranger Marc Horn zum vereinbarten Treffpunkt bei den Riesenschildkröten gebracht. Spätestens als auf die Frage, ob es ihnen denn gefallen habe, ein lautes einhelliges „Jaaaaaa!“ ertönt und die Rasselbande den beiden Zoorangern kräftig applaudiert, wird deutlich, dass der „Erlebnisreiche Rundgang“ auch für jüngere Kinder hervorragend geeignet ist. Nicht nur für Schulklassen, sondern auch für Kindergärten bietet die Heidelberger Zooschule ihre spannenden Rundgänge zum ermäßigten Tarif an: für € 40,- Grundgebühr können bis zu 15 kleine Tierfreunde an einer erlebnisreichen Tour mit den Zoorangern teilnehmen, jeder weitere kostet nur € 2,50. Pro angefangene 10 Kinder ist eine Betreuungsperson frei. Die Gebühr wird zusammen mit dem Eintritt ganz einfach am Tag des Zoobesuchs bezahlt. Und schon kann für die kleinen Entdecker das große Abenteuer Zoo beginnen! Buchung und weitere Info telefonisch unter 06221-3955713 (Mo 13 – 16 Uhr, Di + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder unter info@zooschule-heidelberg.de. Weitere Informationen auch unter http://www.zooschule-heidelberg.de/erlebnisreicher-rundgang-ermaessigt

Tierpark Görlitz, 16.04.2015
Ein tolles Jahr beim FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Das Freiwillige Ökologische Jahr – FÖJ – ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für Jugendliche, die sich aktiv für Umwelt- und Naturschutzfragen einsetzen wollen. Dafür stehen in Sachsen 11 Träger des FÖJ zur Verfügung, die die interessierten Jugendlichen für ein Jahr einstellen. Seminare, die über den Träger organisiert werden, macht die Jugendlichen zu den relevanten Themen fit. In „sogenannten“ Einsatzstellen arbeiten die Jugendlichen und erleben, wie Natur- und Umweltschutz in der Arbeit der Betriebe integriert ist. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz ist seit 23 Jahren eine solche Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr des Trägers „Valtenbergwichtel e.V“, weil sich der Tierpark den Natur- und Artenschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Der Einsatz der Jugendlichen kann im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Zoopädagogik und Besucherbetreuung oder in der Tierpflege erfolgen. Ein FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz zu absolvieren, heißt, wertvolle Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln und neben Selbstständigkeit und Verantwortungsbewußtsein auch den Spielraum nutzen, sich kreativ auszuprobieren. Das FÖJ ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst und wird aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Europäischen Union finanziert. Diese Art von Freiwilligendienst wird mit einem Taschengeld von 280 € im Monat honoriert. Das FÖJ ist offen für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die Vollzeitschulpflicht absolviert haben und zum FÖJ-Beginn nicht älter als 26 Jahre sind. Wer Interesse hat, melde sich unter service@tierpark-goerlitz.de mit dem Stichwort FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Zoo Neunkirchen, 16.04.2015
Panzerknacker-Trio im Sumpf – Dreiköpfige Waschbärgruppe aus einer Auffangstation als aktuelle Neuzugänge im Neunkircher Zoo
Im Neunkircher Zoo gibt es in der naturnahen Sumpflandschaft für Waschbären und Europäische Nerze seit Freitag, dem 10. April 2015, drei neue Bewohner. Aus der TIER- und ARTenschutzstation Maßweiler TIERART e.V. in der Nähe von Pirmasens kam als Gesellschaft für den im Zoo der Kreisstadt Neunkirchen alteingesessenen fast achtjährigen Waschbärmann EDDIE ein Trio dieser Kleinbärenart. Es handelt sich um die 2012 geborene Waschbärdame MARY, sowie das 2011 geborene Geschwisterpaar LILLI und FIPS. Alle drei wurden als kleine Findelkinder in der Nähe von Heidelberg und Wernigerode aufgefunden und von Menschenhand aufgezogen, bevor sie schließlich in die Auffangstation nach Maßweiler und von dort aktuell als Leihgaben nach Neunkirchen gelangten. Bei den ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären handelt es sich im Allgemeinen nicht um eine einheimische Tierart. Sie breiten sich aber seit dem 20. Jahrhundert als so genannte Neozoen in Europa aus und dürfen auch bejagt werden. So kam es im Fall von MARY, LILLI und FIPS vermutlich zur Bejagung der Muttertiere und die jungen Waschbärwelpen blieben als Waisenkinder zurück. Die wisseschaftlichen Meinungen zur Bejagung von Waschbären und ob sie eine Bedrohung für die einheimische Tierwelt darstellen variieren sehr. Die bis zu neun Kilogramm schweren Waschbären sind auch für das „Waschen“ ihrer Nahrung bekannt, wobei sie aber diese nur mit ihren empfindlichen Tasthänden genauer erfassen und ebenso unerwünschte, nicht fressbare Teile entfernen. Im Neunkircher Zoo bilden die Waschbären ab dem Spätfrühjahr wieder eine tierische Wohngemeinschaft mit Europäischen Nerzen. Diese kleine, akut vom Aussterben bedrohte Marderart wird in den Sommermonaten in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung des Europäischen Nerzes – EuroNerz e.V.- und dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) problemlos zusammen mit den bedeutend größeren Waschbären in der Sumpflandschaft gehalten. Es gab schon mehrfach Nachzuchten bei den Nerzen in Neunkirchen zu vermelden. Diese werden unter anderem an der Ill wieder ausgewildert oder kehren wie die Elterntiere im Herbst in die Zuchtstation in der Nähe von Osnabrück zurück. Bei den Waschbären ist allerdings kein Nachwuchs geplant, weswegen alle männlichen Tiere kastriert sind.

Zolli Basel, 16.04.2015
Leadspende von 30 Millionen Franken für das Ozeanium
Kraftvoller Schub für das Projekt Ozeanium: Eine Leadspende von 30 Millionen Franken unterstützt das vom Zoo Basel geplante Zentrum für Umweltbildung. „Wir sind in der Mittelbeschaffung den entscheidenden Schritt nach vorne gekommen“, sagte Martin Lenz, Verwaltungsratspräsident vom Zoo Basel. Der Spender will gegenüber der Öffentlichkeit anonym bleiben; seine Identität ist nur einem sehr kleinen Kreis im Zoo bekannt. Der Zoo Basel wird sowohl die Finanzierung wie den Betrieb des Ozeaniums subventionsfrei realisieren. Das Ozeanium ist in erster Linie ein Bildungsprojekt. Es unterstehe dem gleichen anspruchsvollen wissenschaftlichen Bildungskonzept wie der Zoo auch, umriss Martin Lenz die Vorgaben des Verwaltungsrates ans Projekt. „Und“, wiederholte er ein schon früher gemachtes Versprechen, „wir werden keinen Rappen staatlicher Unterstützung für den Bau und den Unterhalt des Ozeaniums beanspruchen.“ Die nun dem Zoo garantierte Leadspende von 30 Millionen Franken unterstützt und verknüpft die beiden Bestrebungen, ein Bildungsprojekt zu realisieren und dafür keine staatliche Unterstützung für Bau und Unterhalt in Anspruch zu nehmen. Gerade das klare Konzept der Ausrichtung auf Naturschutz und Nachhaltigkeit statt auf Kommerz und Rummel hatte den Spender zur Unterstützung des Ozeaniums überzeugt. Den Wunsch des Spenders, anonym zu bleiben, wollen Martin Lenz und seine wenigen Mitwisser respektieren. „Gegenüber der Öffentlichkeit kann ich garantieren, dass der Spender absolut seriös ist und dass uns das Geld vertraglich zugesichert ist“. Dank der grosszügigen Leadspende stehen den Projektverantwortlichen nun sechs bis sieben Jahre vor der Eröffnung – unter Berücksichtigung der bereits investierten Eigenmittel – insgesamt rund 40 Millionen Franken zweckgebunden zur Verfügung. „Eine Vision wird konkreter: nun können wir das Projekt Ozeanium planerisch und inhaltlich mit vollem Elan weiter vorantreiben“, umschrieb der wohlgelaunte Zoo-Direktor Olivier Pagan die neue Situation. Der Stand der Vorarbeiten sei inhaltlich, konzeptionell und baulich erfreulich weit. Bald wird der Grosse Rat über den mit den Behörden erarbeiteten Bebauungsplan befinden. Gleichzeitig werden die Projektverantwortlichen mit gestärkter Zuversicht die laufenden Gespräche mit Stiftungen, Mäzenen und Fonds vertiefen, um einen noch grösseren Anteil an der Gesamtfinanzierung sicherzustellen. Die Spendensuche fürs Grossprojekt Ozeanium geschieht insbesondere auch ausserhalb der Grossregion Basel. „Denn für den Betrieb und den Unterhalt des Zoologischen Gartens sind wir nach wie vor auf die Unterstützung von Menschen, Firmen und Gewerbe aus der Region Basel und Umgebung angewiesen“, erläuterte Pagan mit dem Hinweis auf wichtige anstehende Zolli-Projekte wie das Vogelhaus, den Anlagenkomplex für Seelöwen, sowie den Sautergarten. Zoo- und Ozeanium stehen in keinerlei Hinsicht in einem Konkurrenzverhältnis: Das Ozeanium ist als zusätzliche Themenanlage des Zoos konzipiert und eine perfekte Ergänzung zum Vivarium. Olivier Pagan: „Es steckt die gleiche Leitidee der Erholung und Bildung dahinter.“ Bereits jetzt wird hinter den Kulissen des Vivariums im Zoo Basel für das Ozeanium geforscht. In „Quallenkreiseln“ werden verschiede Methoden der Quallenzucht erprobt und eine Korallen-Zuchtanlage ist in Planung.

Zoo Frankfurt, 16.04.2015
Nachwuchs bei Goldstirn-Klammeraffen, Weißkopfsakis und Goldgelben Löwenäffchen
Gleich drei Primaten-Arten im Zoo Frankfurt haben gerade alle Hände voll zu tun: Kleine Affen sind in den ersten Wochen sehr auf ihre Eltern oder Geschwister angewiesen. Sie werden getragen, gesäugt und beschützt. Wer sie sehen möchte, muss etwas Geduld mitbringen. Eng an den Körper von Mutter oder Vater geschmiegt, sind sie nicht ganz leicht auszumachen. Der kleine Goldstirn-Klammeraffe (Ateles hybridus) ist der jüngste Affen-Nachwuchs im Frankfurter Zoo. Er wurde am 10. April geboren. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt, da Mutter OCANA das Jungtier liebevoll beschützt und immer nah am Körper trägt. „Wenn sich bei der Geburt und in den Tagen danach keine Auffälligkeiten ergeben, lassen wir die Jungtiere ungestört bei ihren Müttern, damit sich eine stabile Bindung entwickeln kann“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Für die achtjährige OCANA ist es die dritte Geburt. Vater des Jungtieres ist der vierzehnjährige ZAC, Zuchtmann der nunmehr neunköpfigen Klammeraffen-Gruppe. Weißkopfsakis (Pithecia pithecia) bringen, genau wie Klammeraffen, immer nur ein Jungtier zur Welt. So auch im Frankfurter Zoo am 31. März. Auch bei diesem Jungtier ist das Geschlecht noch nicht bekannt. „Alle Jungtiere der Weißkopfsakis sind zunächst grau wie ihre Mutter. Männliche Tiere erhalten ihre spezifische Fellfarbe – schwarz am Körper, weiß im Gesicht – erst im Alter von etwa zwei Monaten“, erläutert Niekisch. Für die 10-jährige VANESSA ist es die fünfte Geburt. Bei ihren ersten beiden Schwangerschaften gab es Komplikationen und die Jungtiere überlebten nicht. „Umso erfreulicher, dass VANESSA nun schon zum wiederholten Male ein lebensfähiges Baby zur Welt gebracht hat“, freut sich der Zoodirektor. Vater des Jungtieres ist der 18-jährige GERNOT, Zuchtmann der vierköpfigen Familie. Während OCANA und VANESSA ihren Nachwuchs selber tragen, hat das Goldgelbe Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia) ANTONIA Hilfe von Gatte ALFONS und den anderen Familienmitgliedern. Das ist auch gut so, denn die siebenjährige ANTONIA hat am 28. März Zwillinge zur Welt gebracht – typisch für diese kleine Primatenart. Nach der Geburt übernahm der sechsjährige ALFONS den Nachwuchs, bringt ihn aber zum Stillen zur Mutter. „Auch die älteren Geschwister tragen die Babys gerne, manchmal streiten sie regelrecht um das Tragerecht“, erläutert Niekisch. Löwenäffchen müssen die Jungtieraufzucht von ihren Eltern lernen, das Trageverhalten ist nicht angeboren.

Bergzoo Halle, 16.04.2015
15 JAHRE FÖRDERVEREIN: 15 Jahre erfolgreiche Unterstützung des halleschen Zoos
Am 18. April 2015 feiert der Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V. sein 15jähriges Bestehen. Dabei können die derzeit 107 Mitglieder auf eine sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Durch Patenschaften und Spendenaktionen wurden im Verlaufe der Jahre mehrere hunderttausend Euro für den Zoo gesammelt bzw. damit konkrete Neubauvorhaben finanziert. Dazu gehören unter anderem die begehbare Lori-Voliere, die neue Geier-Voliere sowie eine neue Anlage für Kängurus und Emus. Um diese Projekte zu ermöglichen, wurden unter anderem bisher 1260 Tierpatenschaften vermittelt sowie zahlreiche Spendenaktionen gestartet. Auch vielerlei Veranstaltungen tragen zu einem interessanten Vereinsleben bei und erweitern die Kenntnisse der Vereinsmitglieder über Arten-und Umweltschutz, über die wissenschaftliche Arbeit und den Bildungsauftrag von Zoos sowie über Zoologie und Biologie im allgemeinen. Ein weiteres Betätigungsfeld des Fördervereins ist die Unterstützung von Artenschutzaktionen und Umweltbildungsprojekten. Dazu gehört z.B. der 2013 eingeweihte Nistkastenpfad des Bergzoos. Seit 2003 gibt es auch eine Kindergruppe, die „Berglöwen“, welche sich unter der Leitung von Vereinsmitgliedern monatlich treffen und unter anderem im Zoo kleine Arbeiten bei den Tieren verrichten bzw. über die Besonderheiten des Zooalltags lernen. Nicht zuletzt fördert der Verein durch seine vielschichtigen Aktivitäten auch das generelle Interesse der Bevölkerung am halleschen Bergzoo und ist somit ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Wahrnehmung von Halles größter Kultureinrichtung. Am Jubiläumstag möchte der Förderverein die vergangen Jahre noch einmal Revue passieren lassen und so gibt es zum Auftakt der Feierlichkeiten einen Spaziergang entlang einiger der erfolgreich geförderten Projekte im Zoo, deren vorläufig krönender Abschluss, die neuerrichtete Voliere für Uhus darstellt. Diese ist das jüngste Förderprojekt und wird am Ende des Spaziergangs an den Zoodirektor, Dipl. Biologe Andreas Jacob, übergeben. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, wird zudem in einem Grußwort die Arbeit des Fördervereins würdigen. Die Vereinsinitiatorin und Mitbegründerin Irmela Dorn als stellvertretende Vorsitzende sowie der amtierende Vorsitzende, Staatssekretär Marco Tullner, würden sich freuen, wenn Sie liebe Journalisten und Redakteure über das Jubiläum berichten würden und auch am offiziellen Jubiläumsfestakt an der Uhu Voliere mit teilnehmen.

Zoo Osnabrück, 16.04.2015
Neu im Zoo: Tapir Mauri aus Zürich, Außerdem Giraffengeburt erwartet
Am Montagabend zog Tapirhengst Mauri aus dem Zoo Zürich in den Zoo Osnabrück ein. Hier hoffen die oomitarbeiter mit Mauri die Zucht der Flachland-Tapire, einer bedrohten Tierart, wieder aufnehmen zu können. Außerdem wartet der Zoo auf ein neues Mitglied in der Giraffengruppe. Besonders hübsch oder niedlich sind sie nicht, die „lebenden Fossilien“, wie man Tapire auch nennt, weil sie sich in den letzten 50 Millionen Jahren nicht verändert haben. Doch wer sie bei einer der kommentierten Fütterungen im Zoo kennen gelernt hat, gerät schnell in den Bann dieser meist sanftmütigen und eigentümlichen Tiere. „Wir halten seit Eröffnung des Südamerika-Hauses Mitte der 70er Jahre Tapire und haben auch schon in der Vergangenheit erfolgreich nachgezüchtet. Doch seit dem altersbedingten Tod von Tapirmann Ernesto Anfang 2013 gab es keinen Nachwuchs mehr. Das wird sich hoffentlich bald ändern“, so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Tapire zeichnen sich durch ihren gedrungenen Körperbau aus, mit dem sie sich perfekt im Dschungeldickicht fortbewegen können. Außerdem ist ihr kleiner Rüssel – eine Verbindung der Oberlippe und der Nase – sehr auffällig, den sie bei der Nahrungsaufnahme wie ein Greiforgan einsetzen. Dienstagabend rollte der Pferdetransporter mit Tapirmann Mauri in einer speziellen Transportbox auf den Wirtschaftshof. „Mauri soll sehr freundlich und an den Tierpflegern interessiert sein, sagten uns die Kollegen aus dem Zoo Zürich. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wurde uns der zweieinhalbjährige Hengst zugeordnet“, berichtet Klumpe weiter. Flachland-Tapire, die im südamerikanischen Regenwald leben, sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes sowie durch die Jagd vom Aussterben bedroht. Die Zoomitarbeiter hoffen nun, dass insbesondere Tapirweibchen Elisa dem neuen Herrn im Hause gefällt. Insgesamt wohnen im Zoo Osnabrück vier Weibchen: Elisa, Elvira, Olivia und Lola. Ob Mauri Gefallen an Elisa findet, stellt sich jedoch frühestens in 390 Tagen heraus – so lange dauert die Tragzeit der Regenwaldbewohner, die übrigens mit dem Nashorn und dem Pferd verwandt sind. Während Tapir Mauri sich langsam einlebt, warten die Tierpfleger im Giraffenrevier auf das achte Jungtier der Giraffenkuh Ursula. „Am Dienstag hatte sie nach 15 Monaten Tragzeit ihren Stichtag, sodass das Jungtier in den nächsten Tagen kommen sollte. Am Euter erkennt man auch schon die Wachstropfen, die die Zitzen verschließen und so verhindern, dass die eingeschossene Milch vor Geburt des Jungtieres austritt“, berichtet Tierpflegerin und Giraffenrevierleiterin Petra Kunze. Nun müsse sich nur noch das Baby absenken. Eventuell könne das Giraffenjungtier bereits am Wochenende das Licht der Welt erblicken, vermutet Kunze.

Wilhelma Stuttgart, 16.04.2015
Zuwachs aus Augsburg: Neuer Schmetterlingsschwarm in der Wilhelma
So viele neue Tiere bekommt die Wilhelma selten auf einen Schlag. Seit Mitte der Woche schwirren rund 300 zusätzliche Falter durch die Schmetterlingshalle und verdoppeln damit für einige Zeit den Stuttgarter Bestand. Quasi ein ganzer Schwarm ist aus Augsburg eingetroffen, wo der Botanische Garten die Sonderausstellung in seiner Tropenhalle nach den Osterferien beendet hat. In der Wilhelma, die als einzige Einrichtung in Deutschland zoologischer und botanischer Garten zugleich ist, schwirren, flattern und segeln solche filigranen Flugkünstler dagegen das ganze Jahr über um die Besucher des Schmetterlingshauses herum. Von den zierlichsten, fast transparenten Insekten bis zu den großen Bananenfalter, deren Spannweite 15 Zentimeter erreichen kann, leben die Schmetterlinge in der lichtdurchfluteten Glashalle, die einem tropischen Garten mit Palmen, reichem Grün und prächtigen Blüten ähnelt. An Pflanzen haben die Botaniker ausgewählt, was Schmetterlingsraupen nicht gerne fressen. Sonst wäre das Haus schnell kahl gefressen. Nahe der Besucherplattform locken je nach Saison wechselnde Blütenpflanzen in einem Ficus pumila-Rasen die Schmetterlinge an. Zusätzlich bieten verschiedenste Nektarpflanzen den Tieren Futter und Landeplätze wie etwa Hibiskus, Schönmalven, Wandelröschen, Brunfelsien, Losbaum, Kirschmyrthe, Kamelien oder Thunbergien. Die meisten Wilhelma-Falter schlüpfen aus den verpuppten Raupen in einer Vitrine. So können die Besucher die Metamorphose zum Schmetterling betrachten. Die Lebensdauer der schillernden Schönheiten reicht von einigen Tage und Wochen bei vielen bis zu einem halbes Jahr bei manchen. Deshalb lohnt sich der Besuch in der Schmetterlingshalle durch den Augsburger Zuwachs in der zweiten Aprilhälfte besonders.

Zoo Landau in der Pfalz, 16.04.2015
Abgabe von Kattanachzuchten
Am 14. April wurden zwei männliche Kattas an den Tierpark Sainte Croix im lothringischen Rhodes abgegeben. Die beiden Tiere waren im April 2013 und. 2014 im Zoo Landau geboren worden und jetzt alt genug, die Elterngruppe zu verlassen, um anderswo ihrerseits für Nachwuchs zu sorgen. Für die beliebten Lemuren mit dem schwarz-weißen Ringelschwanz wird ein Europäisches Zuchtbuch (ESB) geführt, um die Zuchtbemühungen in den Mitgliedszoos der Europäischen Zoo und Aquarienvereinigung (EAZA) zu koordinieren und Inzucht zu vermeiden. In Rhodes werden die beiden Tiere bereits von einer mehrköpfigen Gruppe von Weibchen erwartet.

Zoo Landau in der Pfalz, 16.04.2015
Tier- und Naturschutz mit Sprachförderung verbinden – Rotary-Club Landau ermöglicht neues Programm in der Zooschule Landau
PRESSEMITTEILUNG des Rotary-Club Landau vom 08.04.2015: Seit März 2015 nehmen zwölf Vorschulkinder der Kindertagesstätte Langstraße-Landau einmal wöchentlich in der Zooschule Landau an einem besonderen Programm teil. Ziel ist es, Wissen über Tiere und Naturschutz zu vermitteln und gleichzeitig die sprachlichen Kompetenzen der Kinder individuell zu fördern. „Für dieses Vorhaben bietet der Zoo Landau in der Pfalz und seine Zooschule ein einzigartiges Umfeld,“ sagt Dr. Gudrun Hollstein, Leiterin der Zooschule. „Die Kinder können lebende Tiere in naturnah gestalteten Gehegen nicht nur beobachten, sondern auch einige Tiere und Pflegemaßnahmen, wie bei den Ziegen des Streichelzoos, hautnah und direkt erleben. Durch diese Erlebnisse werden die Kinder in besonderer Weise emotional berührt und so motiviert über das Erlebte zu sprechen und sich mitteilen. Dies lässt sich sehr gut für eine Sprachförderung nutzen. Sprachförderung ist seit jeher ein wichtiges Unterrichtsprinzip der Zooschule Landau. Das neue Programm mit KITA-Gruppen wurde durch Elena Schwahn, der Integrationsbeauftragten der Stadt Landau, angestoßen. Im Rahmen des „Programms zur Führungsentwicklung in Landau – ProFiL“ befasst sie sich in einer Projektgruppe, zusammen mit anderen Nachwuchsführungskräften der Stadtverwaltung Landau, mit dem Anliegen, den Landauer Zoo zu einem „inklusiveren und behindertengerechteren“ Zoo weiter auszubauen. „Zusätzlich zur alltagsintegrierten Spracherziehung an Kindertagesstätten gezielte Sprachfördermaßnahmen für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund mit besonderen Methoden anzubieten und durchzuführen, das ist der Grundgedanke der Maßnahme“, betont Schwahn. Derzeit betreuen zwei Pädagogen der Zooschule, die speziell für dieses Sprachprojekt fortgebildet wurden, die Kinder in kleinen Gruppen. Dadurch ist ein intensiver Bezug zu den Pädagogen gegeben und umfassende sprachliche Interaktionen sind möglich. „Das Projekt hat die Mitglieder unseres Serviceclubs in jeder Hinsicht angesprochen und überzeugt,“ bestätigt der amtierende Präsident des Rotary-Club Landau, Stefan Asam. Mehrere sozial engagierte Menschen und Institutionen, aber besonders eben Kinder aus der Region profitieren. Zudem sei das Projekt langfristig angelegt und werde Schritt für Schritt ausgebaut, zeigt sich Asam begeistert. Der Rotary-Club Landau macht mit einer Spende dieses Projekt möglich und wird erneut prüfen, ob eine Unterstützung auch für das Folgejahr denkbar ist. Informationen zur Zooschule Landau unter www.zooschule-landau.de und zum Rotary-Club Landau unter www.rotary1860.net/landau_pfalz.

Zoo Landau in der Pfalz, 16.04.2015
Tiger, Geparden und Schimpansen – bald nur noch in Zoos? – Kostenfreies Outdoor-Camp der Zooschule mit Übernachtung für Kinder und Jugendliche am 09./10. Mai 2015
Aufgrund der großen Resonanz bietet die Zooschule in diesem Jahr erneut ein Outdoor-Camp für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 13 Jahren an. „Gibt es Tiger, Geparden und Schimpansen bald nur noch in Zoos?“ – so lautet die zentrale Frage der Veranstaltung, die am 09./ 10. Mai im Landauer Zoo stattfindet. Die Teilnehmer erleben zunächst auf einem Rundgang Tiervielfalt im Zoogelände. Der direkte hautnahe Kontakt zu ausgewählten Tieren ist hier ein besonderes Erlebnis. Nachmittags diskutieren sie mit „Experten“ über die Gründe der Bedrohung des Sibirischen Tigers und anderer Tierarten und suchen nach Möglichkeiten, wie diese vor der Ausrottung bewahrt werden können. Dabei wird deutlich, dass jeder zur Erhaltung der Tiere einen Beitrag leisten kann. Ein spannendes Begleitprogramm mit Grillen und Sitzen am Lagerfeuer rundet das Abenteuer im Zoo ab. Die Kinder übernachten im Gebäude der Zooschule im Zoogelände. Die kostenlose Veranstaltung inklusive Verpflegung (lediglich der Zooeintritt muss gezahlt werden) beginnt am Samstag um 10 Uhr und endet am Sonntag um 11 Uhr. Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr wieder vom Rotary Club gesponsert. Achtung: Es können nur 24 Plätze vergeben werden! Die Anmeldung erfolgt über die Zooverwaltung, Frau Pfalzer/Frau Rieder, Tel.: 06341-137002 oder 137011 vormittags zwischen 8 und 13 Uhr.

Zoo Duisburg, 16.04.2015
Kleine Netzgiraffe erstmals auf Außenanlage
Bilderbuchmäßig stand im Zoo Duisburg vor etwas mehr als 2 Monaten zum Dienstbeginn der Pfleger eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 15jährigen Mutter MALINDI. Das Jungtier wurde nach der für Giraffen typischerweise sehr langen Tragzeit von rund 14 Monaten in der Nacht geboren und präsentierte sich morgens topfit. In der Folgezeit verblieben die Mutter und ihre noch namenlose Tochter im Innengehege, damit das Jungtier genug Ruhe und Zeit hatte, um trinken zu können. Allzu aufregend ist ein Neuzugang nämlich auch für die anderen Artgenossen, die nicht müde werden, am Jungtier zu schnuppern und es bereits zum Spielen aufzufordern. Den Rest der Gruppe sahen die Zoobesucher tagsüber damit wie gewohnt auf der Außenanlage. Seit vorgestern, dank des fast schon sommerlichen Wetters, darf die kleine Giraffe nun ebenfalls auf die Außenanlage und hat hier auch die Möglichkeit, ihren riesigen, über 5,00 m großen Vater im direkten Kontakt kennenzulernen. Die ersten Sprints über die Anlage hat die Kleine sehr zur Freude der Besucher auch schon hingelegt. Das Kindchenschema schlägt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das derzeit etwa 1,90 m durchaus noch als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er über die Innenlauffläche stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trägt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung.

Hamburgs Tierpark Hagenbeck, 16.04.2015
Ausflug ins Wasser – Giraffenbaby erlebte aufregende Premiere
Erst vor sechs Tagen wurde Rothschild-Giraffe Nakuru geboren. Heute erlebte der 1,60 Meter kleine Bulle eine doppelte Premiere. Er sah zum ersten Mal die Außenanlage und machte dort eine sehr nasse Erfahrung. Neugierig aber vorsichtig betrat das Kalb das Gehege. Vater Chali, Bruder Tamu und Mutter Layla erwarteten es dort bereits. Besonders der zweijährige Tamu schnupperte sehr interessiert an dem Neuzugang. Nakuru war auf Entdeckertour: Er betrachtete das Gehege samt der Mitbewohner ausführlich und bewegte sich langsam in Richtung Wassergraben, der die Anlage vom Besucherweg trennt. Das in der Sonne schimmernde Nass schien ebenfalls eine genaue Untersuchung wert zu sein. Die Hufe im Wasser, das war gar nicht schlimm. Doch dann rutschte der Kleine aus und sprang so tief ins Wasser, bis die kleinen Hufe offenbar den Halt auf dem Grund verloren. Aus eigener Kraft schaffte er es nicht zurück an Land. Tierpflegerin Jil Jensen, Cheftierpfleger Walter Wolters, Claudia Bombis (Assistentin Zoomanagement) und der Auszubildende Jan Rohlmann sprangen nur Sekunden später in das etwa 10 Grad kalte Wasser, um der kleinen Giraffe beim Ausstieg zu helfen. Nach ein paar dramatischen Minuten hatten die Helfer, die noch Verstärkung durch Tierpfleger Uwe Fischer bekommen hatten, den unfreiwilligen Schwimmer wieder an Land. Das Tier wurde gemeinsam ins Giraffenhaus getragen und unverzüglich untersucht. „Es ist glücklicherweise alles gut gegangen“, lautete das Resümee von Zootierarzt Dr. Michael Flügger. Die anwesenden Medienvertreter und Besucher konnten sich selbst davon überzeugen, als Nakuru ein paar Minuten darauf mit feuchtem Fell aber unversehrt zur wartenden Giraffenfamilie zurückkehrte. Nakuru ist täglich in der Außenanlage zu sehen. Allerdings benötigt er – wie alle Babys – noch viel Schlaf. Sollte er im Haus sein, können Besucher auch dort einen Blick auf ihn werfen, die Tür ist geöffnet.

OPEL-Zoo Kronberg, 16.04.2015
Flusspferd Max hat den Opel-Zoo Richtung Hannover verlassen – Neubau der neuen Flusspferdanlage erst in einigen Jahren zu erwarten
Am Mittwoch, dem 15. April 2015 war es soweit: Ein großer LKW mit einem stabilen Container und ein riesiger Kranwagen nebst Beiwagen fuhren am Nachmittag in den Opel-Zoo bis zur Flusspferdeanlage. Gegen 17.30 Uhr hob der Kran dann den Container über hohe Bäume hinweg in die Anlage, wo er auf einem vorbereiteten Fundament platziert wurde. Flusspferdbulle Max döste währenddessen in der Sonne in seinem Außengehege. Ihn schienen die Arbeiten, die um ihn herum stattfanden nicht zu interessieren. Ganz offensichtlich fühlte er sich erst angesprochen, als ihm das Tor geöffnet wurde, durch das er in das Wasserbecken und auch zum Container kam. Und dort lockten Heuballen, Möhren und Äpfel das 2,7 Tonnen schwere Flusspferd – fast ohne Zögern, völlig ruhig und gelassen ging Max in seine Reisekiste. Auch die Schwebefahrt über die Bäume zurück auf den LKW verlief erfreulicherweise problemlos; Max blieb weiter ruhig. Gegen 16 Uhr meldete der Hannover Zoo dann seine Ankunft: Weder bei der Fahrt noch beim Ausladen gab es Zwischenfälle und so kann man damit rechnen, dass der weit gereiste Max sich in seiner neuen Umgebung gut eingewöhnen wird, zumal dort vier Flusspferdkühe auf ihn warten. „Wir sind natürlich froh, dass der Umzug des Flusspferdbullen gut gelungen ist und Max wohlbehalten in seiner neuen Anlage angekommen ist“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er ergänzt, dass zwar kein Tiertransport eine Routinearbeit in einem Zoologischen Garten darstellt, dass aber in diesem Falle bei allen Mitarbeitern eine besondere emotionale Beteiligung zu verspüren war: In Kronberg werden in den nächsten Jahren erst mal keine Flusspferde zu sehen sein. „In unserer Zoozielplanung ist die Haltung weiter vorgesehen, aber den Neubau einer Flusspferdanlage können wir erst realisieren, wenn wir die Finanzierung der Anlage Afrika Savanne und der Elefantenanlage verkraftet haben – und das wird noch einige Jahre dauern“, so der Zoodirektor. An die über 50jährige Flusspferdhaltung in Kronberg werden in Kürze große Banner erinnern, die an der verwaisten Anlage gespannt werden. Und dort wird es dann auch die Möglichkeit geben, mittels QRCode online zu spenden – speziell für den Bau der neuen Flusspferdanlage.

Allwetterzoo Münster, 16.04.2015
TEDDYBÄR TOTAL verlängert Patenschaft für Bärin Leila aus dem Allwetterzoo
Münster ist die Welthauptstadt der Teddybären, hier findet immer am letzten April-Wochenende die TEDDYBÄR TOTAL statt. Aber auch sonst ist die weltweit größte Teddy-Messe in Münster präsent: denn die Syrische Braunbärin Leila aus dem Allwetterzoo Münster ist die offizielle Patenbärin der TEDDYBÄR TOTAL. „Leila ist die perfekte Botschafterin für unsere Messe. Nicht zuletzt, weil Teddy-Freunde auch ein großes Herz für echte Bären haben“, freut sich Jan Schönberg vom Veranstalter Wellhausen & Marquardt Medien. „Natürlich besuchen wir unsere Patenbärin immer, wenn wir in Münster sind. Und damit es ihr und ihrem Bruder Janosch weiterhin so gut geht, unterstützen wir den Zoo gerne mit einer weiteren Verlängerung der Tierpatenschaft.“ Wie es sich für den Paten gehört, gab es ein Geschenk für Leila und ihren Bruder Janosch: Einen Korb voll Brötchen.“Brötchen bekommen die Bären nur zu besonderen Anlässen“, erklärt Peter Vollbracht, Revierleiter Bären im Allwetterzoo Münster. „So wie heute beim Patentermin. Normalerweise steht leichte Kost wie Obst und Gemüse auf dem Futterplan. Dies wird oft in Jutesäcke gepackt oder im Sommer auch gern in Eis eingefroren, damit die Bären beschäftigt sind…“ Tierpatenschaften sind für den Allwetterzoo wichtig, da sie immer auch mit einer Spende verbunden sind. Die Paten erfahren bei der Übernahme der Patenschaft mithilfe des Patensteckbriefes mehr über das Patentier und beim Patentermin lernen sie „ihr“ Tier persönlich kennen und dürfen auch schon mal hinter die Kulissen schauen. „Die Paten lernen somit mehr über unsere Tiere und auch über unsere Arbeit kennen. Sie identifizieren sich somit auf eine besondere Weise mit dem Allwetterzoo“, so Stefanie Heeke, Leiterin Kommunikation und Marketing im Allwetterzoo. „Patenschaften werden bei uns für ein Jahr abgeschlossen. Wir freuen uns daher immer wieder, wenn die Paten nach Ablauf des Jahres ihre Patenschaft um ein weiteres Jahr verlängern, wie jetzt auch bei TEDDYBÄR TOTAL. Es zeigt, dass die Paten zufrieden sind und wir sie für den Zoo und die Tiere begeistern konnten…“ Eine Tierpatenschaften kann man bereits ab 25 Euro erwerben. Die Paten erhalten eine Patenmappe mit Urkunde, Steckbrief und einem Foto von der Tierart sowie eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung. Einmal im Jahr werden sie zudem bei einer Patenhöhe ab 50 Euro zum Patentag eingeladen. Der Zoo hat jährlich um die 350 Tierpaten, die Zahl der Verlängerungen steigt erfreulicherweise an.

Dieser Beitrag wurde unter Augsburg, Basel, Berlin, Bochum, Dortmund, Dresden, Duisburg, Erfurt, Frankfurt, Görlitz, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Irgenöd, Kronberg, Landau in der Pfalz, Leipzig, Magdeburg, München, Münster, Neunkirchen, Osnabrück, Sababurg, Stuttgart, Wien, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung (http://www.beutelwolf.martin-skerhut.de/impressum/). Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.