Rezension: Flattened Fauna, Revised: A Field Guide to Common Animals of Roads, Streets, and Highways

Auf das Buch Flattened Fauna, Revised: A Field Guide to Common Animals of Roads, Streets, and Highways habe ich bereits vor einer Woche im Rahmen einer Blogparade hingewiesen. Inzwischen habe ich das Buch fertig gelesen und mir auch eine Meinung gebildet.
Flattened Fauna ist auf seine Art ein witziges Buch, wissenschaftliche Abhandlung und Bestimmungsbuch in einem. Für den nichtamerikanischen Leser mag das Buch nur mäßig von Interesse sein, aber das Lesen an sich macht Spaß und man läuft nicht Gefahr überfahren zu werden. Denn darum geht es in diesem Buch, um überfahrene Tiere. Anhand von Umrisszeichnungen fällt das Bestimmen der flachen Tierkörper leichter. Nachdem die Farbe dabei oft nicht mehr ihre ursprüngliche Intensität besitzt wurde auf Farbabbildungen verzichtet. So aber kommt man auf den Genuss von flachen Beutelratten, Schlangen und Alligatoren. Letzterer ist auch schon das größte Tier, welches das Bestimmungsbuch zu bieten hat, Insekten fehlen ganz. Und nachdem sich die amerikanische Tierwelt von der europäischen unterschiedet, ist das Buch für die europäischen Straßen eher ungeeignet.
Neben dem Bestimmungsteil erfährt man auch einiges über die Lebensweise der Tiere und was sie auf den Straßen zu suchen haben und natürlich wie dieses Buch einzusetzen ist, inklusive der Warnung es nicht während der Fahrt zu lesen.
Aber das Lesen macht Spaß und auch wenn der Humor nicht ganz an diverse Reiseführer (Molwanîen – Land des schadhaften Lächelns…) herankommt, so steckt hinter der scheinbar ernsthaften Ausführung viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennt.
Wer einen ausgefallenen Sinn für Humor hat oder ungewöhnliche Ideen mag wird seine Freude an dem Buch haben, Splatterfreunde dagegen werden enttäuscht sein, das Buch kommt ohne spritzende Gedärme und Blut aus.

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