Zoopresseschau

Zoo Krefeld 06.05.2015
Große Freude im Krefelder Zoo über Geburt eines Gorillas: Zweiter Nachwuchs von Silberrücken Kidogo
Große Freude im GorillaGarten des Zoo Krefeld: Gorillafrau „Miliki“ hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Es ist der erste Nachwuchs für die Neunjährige, die in ihrer Kindheit teilweise von Menschenhand aufgezogen werden musste, da ihre Mutter zu wenig Milch hatte. Umso erfreuter sind die Zoomitarbeiter über den entspannten Umgang der Mutter mit ihrem ersten Jungtier. Aufmerksam beobachten die anderen Familienmitglieder um den Silberrücken „Kidogo“ den Neuzugang. Besonders der knapp zweijährige „Tambo“ interessiert sich sehr für das kleine Lebewesen. Vorsichtig nähert er sich Mutter und Jungtier und bestaunt das Baby. Körperkontakt hat das Jungtier jedoch nur zu seiner Mutter.Das Geschlecht des jüngsten Familienmitglieds ist noch nicht bekannt. Weder Tierarzt noch Pfleger haben Kontakt zu dem Baby, da man es nicht von der Mutter trennen kann. Wie schon bei Halbbruder Tambo wird es sicher einen Wettstreit zwischen Besuchern und Pflegern geben, wer als erstes das Geschlecht erkennt. Erst dann können die Zoomitarbeiter einen Namen auswählen. „Miliki“ wurde 2006 im französichen Zoo „La vallée des Singes“ geboren und lebt seit Mai 2014 in Krefeld. In Frankreich hat „Miliki“ bereits Aufzuchten beobachten können, was ihr nun bei ihrem Baby hilft. Zudem sind die Pfleger sehr glücklich über das junge Weibchen, denn sie hält sich perfekt an die „Gorilla-Etikette“, also den Umgang untereinander innerhalb einer Gorillafamilie. Mutter und Jungtier sind in den Innenanlagen des GorillaGartens zu sehen. Da sie sich aber jederzeit in die geschützten hinteren Räume zurückziehen können, sollten Besucher auf jeden Fall Geduld mitbringen. Die Gorillas werden täglich um 12.30 Uhr und 16.45 Uhr gefüttert. Der Zoo hat von 8 bis 19 Uhr geöffnet.

Allwetterzoo Münster 06.05.2015
Elffacher „Kuschel-Nachwuchs“ im Allwetterzoo
Für ordentlich „Kuschel-Nachwuchs“ sorgten in diesem Jahr die Zwergziegen im Allwetterzoo Münster. Elf Jungtiere kamen im März und April im Kinder- und Pferdepark zur Welt. Sie sind noch sehr klein und daher gut zu unter­scheiden von den erwachsenen Ziegen. Eingelebt auf der Streichelwiese mit Ouessant-Schafen und Brahma-Hühnern haben sie sich mittlerweile sehr gut. So springen sie immer öfter nach einer Stärkung bei ihren Müttern und sehr zur Freude der Zoobesucher munter über Stock und Stein und sorgen dabei gut für Action in der Streichel-WG… Zwergziegen: Die Zwergziege ist der kleinste Vertreter aller Ziegenarten. Sie gehört zweifellos zu den „erfühlbarsten“ der in der Allwetterzoo-Streichelwiese-WG lebenden Tiere – den beiden Ouessantschafen und den Brahma-Hühnern können Zoobesucher kaum so nah kommen. Gefüttert werden die Ziegen vor allem mit Heu; morgens bekommen sie oft noch etwas Kraftfutter mit Mais gemischt. Die Zwergziege als Nutztier findet man hauptsächlich in Westafrika im Gebiet des Regenwaldes und der Feuchtsteppen. Sie ist dort häufig das wichtigste Nahrungs­mittel der Menschen. Die Haut wird zur Lederherstellung ver­wendet; die Milch­leistung ist gering. Erwachsene Tiere messen von Kopf bis zum Stummel­schwanz etwa 70 cm und sind bis zur Schulter 50 cm hoch. Ihr Körpergewicht beträgt bis zu 25 kg. Wegen ihrer Vertrautheit und ihres an­genehmen Wesens ist diese Ziegen­rasse in Zoolo­gischen Gärten und Hobbytierhaltungen sehr beliebt. In Afrika sind Ziegen allgemein die am meisten verbreiteten Haustiere; Wildziegen gibt es auf diesem Kontinent aber nicht. Die ersten Vorfahren müssen eingeführt worden sein; man vermutet, dass dies über Ägypten geschah. Ursprünglich wurden die ersten Wildziegen in Asien domes­tiziert. Mit dem Menschen gelangten diese Nutztiere nach Europa und Afrika und sind heute schließlich über den ganzen Erdball verbreitet. Brahma-Huhn: Das Brahma-Huhn stammt einer Kreuzung asiatisch-amerikanischer Hühner ab und gehört zur Familie der Hühnervögel. Die Riesenhühner kamen ca. 1850 aus Nordamerika nach Deutschland und werden hier als Haushühner gehalten. Die asiatischen Vorfahren lebten am Fluss Brahmaputra in Indien, woher auch der Name dieser Tiere stammt. Man hatte sie ursprünglich mit dem Ziel gezüchtet besonders viel Fleisch zu erhalten. Bekannt sind heute neun verschiedene Farbschläge. Ouessant-Schaf: Ouessantschafe, die auch Bretonische Zwergschafe genannt werden, sind die kleinste Schafrasse der Welt. Sie sind kleiner und leichter als alle anderen Hausschaf­rassen. Ihre ursprüngliche Heimat ist eine kleine Insel im Atlantik, die „Ille d’Ouessant“ vor der bretonischen Küste. Dort gibt es nur ungeschützte, karge Weiden und das Klima ist rau. Deshalb entwickelten sich die Schafe zu einer sehr widerstan­ds­fähigen und anspruchslosen Rasse. Die auf Ouessant lebenden Menschen waren früher Fischer. Ihre Frauen nutzen die schwarze Wolle der Ouessantschafe zur Her­stellung von Kleidung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdrängten größere, weiße Festland­schafe den ursprünglichen Typ. Überlebt hat das Ouessantschaf als Jagd­objekt in Schlossparks auf dem französischen Festland und in der Haltung weniger reicher Privatleute, die Freude an dieser Rasse hatten. Einigen Hobby­züchtern ist es zu verdanken, dass diese Rasse heute noch existiert, jedoch ist die Population nicht groß und beläuft sich auf wenige Tausend eingetragener Zuchttiere.

Tiergarten Schönbrunn Wien 06.05.2015
SPATENSTICH FÜR SCHÖNBRUNNER GIRAFFENPARK
Und: Der Weltrekord mit Origami-Giraffen konnte aufgestellt werden.
Spätestens im Frühjahr 2017 soll im Tiergarten Schönbrunn der neue Giraffenpark eröffnet werden. Heute haben Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner und Tiergartendirektorin Dagmar Schratter gemeinsam den Spatenstich vorgenommen. Der Tiergarten hat in der Haltung von Giraffen eine lange Tradition. Im Jahre 1828 ist die erste Giraffe, ein junges Männchen, in den Tiergarten eingezogen. Nun wird die historische Giraffenanlage mit finanzieller Unterstützung des Wirtschaftsministeriums saniert und erweitert. „Die neue Anlage wird den Tiergarten noch attraktiver machen und das Angebot auch für Touristen weiter aufwerten“, sagt Mitterlehner als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten Gesellschaft m.b.H.. „Der Tiergarten liegt auf Platz drei der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs und ist nicht nur für die Wienerinnen und Wiener, sondern auch für immer mehr Städtetouristen ein Fixpunkt. Vor allem Familien wissen das Angebot sehr zu schätzen.“ Umso wichtiger seien laufende Investitionen. „Die Giraffenanlage ist die letzte Anlage im historischen Bereich des Tiergartens, die noch nicht saniert worden ist. Wir freuen uns, dass wir nach der Eröffnung der Eisbärenwelt im Vorjahr nun das nächste große Bauprojekt in Angriff nehmen können“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Sie bezeichnet das Bauvorhaben als „Verbesserung für die Haltung der Giraffen und als weiteren Meilenstein für den Tiergarten“. Für die nötigen Mittel bedankt sich Schratter beim Wirtschaftsministerium, das mit 5,1 Millionen Euro den Hauptanteil der Gesamtinvestitionen von 7 Millionen Euro übernimmt. 1,9 Millionen Euro bringt der Tiergarten selbst auf. Kernstück des neuen Giraffenparks wird ein großer, heller Wintergarten sein, der an der Rückseite des denkmalgeschützten Gebäudes angebaut wird. „Durch den Zubau wird die Innenanlage 440 Quadratmeter groß sein – rund drei Mal so groß wie bisher. Somit werden die Tiere in der kalten Jahreszeit mehr Bewegungsraum haben“, sagt Architekt Peter Hartmann. Highlight für die Besucher wird eine Galerie sein, von der aus sie die faszinierenden Tiere auf Augenhöhe beobachten werden können. „Dieser Spatenstich ist nicht nur der Beginn eines Projektes, sondern die Fortsetzung einer engen, gemeinschaftlichen Zusammenarbeit der Burghauptmannschaft mit dem Tiergarten Schönbrunn. Gemeinsam wurden schon viele Projekte erfolgreich umgesetzt, nun beginnt ein neues“, sagt Burghauptmann und Bauherr Reinhold Sahl. Die erste Giraffe, die 1828 in den Tiergarten eingezogen ist, war ein Geschenk des Vizekönigs von Ägypten an den österreichischen Kaiser. Vor der Ankunft des exotischen „Wundertieres“ wurde das Haus adaptiert. Es wurde mit einer Heizung versehen und um einen Kuhstall erweitert. Die Kühe sorgten für Milch als Nahrung für das junge Tier und lieferten „natürliche Wärme“. Bis zuletzt wurde dieses historische Gebäude als Zuhause für die Schönbrunner Giraffen genutzt – natürlich schon lange ohne Rinder. Die kleine Giraffenherde besteht derzeit aus dem Bullen Kimbar, den beiden Weibchen Rita und Carla und dem Jungtier Lubango. Im Dezember 2014 sind die vier Tiere in ihr Ausweichquartier in unmittelbarer Nähe des Zoos übersiedelt, wo sie während der etwa zweijährigen Bauzeit wohnen und sich sehr wohlfühlen. Giraffen sind Weltrekordhalter, der Tiergarten ist es nun mit Origami-Giraffen auch. Giraffen zählten schon immer zu den auffälligsten und beliebtesten Tieren im Tiergarten. Ihre Größe fasziniert die Menschen – 1828 genauso wie heute. Mit einer Höhe von bis zu fünfeinhalb Metern sind Giraffen die höchsten Tiere und Rekordhalter in der Tierwelt. Auch der Tiergarten Schönbrunn wollte passend zum heutigen Spatenstich des neuen Giraffenparks einen Weltrekord aufstellen. Zwei Monate lang waren alle bastelfreudigen Tiergartenfans aufgerufen, Origami-Giraffen für den Tiergarten zu falten. „Wir wollten den Guinness-Weltrekord der meisten Origami-Giraffen aufstellen. Unser Ziel waren 1.828 Giraffen – passend zu dem Jahr, in dem die erste Giraffe in den Tiergarten gekommen ist. Doch das Ergebnis ist überwältigend“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. 18.490 Origami-Giraffen wurden von Tiergartenfreunden aus aller Welt gefaltet. Das gesetzte Ziel konnte also mehr als verzehnfacht werden. Dieses Ergebnis wurde vom Wiener Origami-Verein „Papierfalten für alle“ ausgewertet. Nun wird Guinness World Records noch die Einhaltung aller Kriterien prüfen und im Laufe der kommenden Monate den Weltrekord bestätigen. Schratter: „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns bei diesem Weltrekordversuch unterstützt haben. Tagtäglich sind Pakete und Kuverts voller Origami-Giraffen bei uns eingetroffen – mit netten Briefen, kunstvollen Zeichnungen und liebevollen Basteleien“. Neben unzähligen privaten Bastlern und Origami-Vereinen haben sich über 70 Schulen, Horte und Kindergruppen beteiligt. Die kleinste Giraffe ist kleiner als eine 1-Centmünze, die größte misst über einen Meter. Origami-Giraffen kamen aus Deutschland, Spanien, Ungarn, Tunesien, Japan, Bulgarien, Irland, Slowenien, von einem belgischen Zoo, aus der Slowakei und den USA. Es gab auch Einzelpersonen, die den ursprünglich angedachten Rekord mit ihrer Bastelleistung allein geknackt hätten. Viele haben sich auch etwas Kreatives für diese Aktion einfallen lassen. Ein Origami-Künstler hat für den Tiergarten ein Giraffenmodell entworfen, eine Künstlerin ein eigenes Origami-Papier. Vom Kostümfundus der Salzburger Festspiele kamen verkleidete Giraffen, eine Schule schickte ein Giraffenmobile. Die Origami-Giraffen werden später im neuen Giraffenpark ausgestellt werden.

Tierpark Hellabrunn München 06.05.2015
Alles Gute zum 4. Geburtstag, lieber Ludwig!
Am 6. Mai 2015 gibt es in Hellabrunn eine große Geburtstagsfeier – und gleichzeitig eine Abschiedsparty, da Elefantenbulle Ludwig bald nach Heidelberg umzieht. Ludwig, seines Zeichens Asiatischer Elefant und echter bayrischer Schlawiner, ist ein Star im Münchner Tierpark. Heute, am 6. Mai, ist sein ganz großer Tag: Hellabrunn feiert Ludwigs vierten Geburtstag! Seine Tierpfleger, der Zoodirektor, die Bürgermeisterin, Besucher, Journalisten und TV-Teams: Alle Fans sind da, um zu gratulieren. Gleichzeitig ist dies aber auch eine Abschiedsparty: Der kleine graue Riese verlässt bald seine Heimatstadt München und macht sich auf die Reise zu männlichen Altersgenossen in den Zoo Heidelberg. Doch der Publikumsliebling und Herzensbrecher Hellabrunns beweist: Eine Abschiedsfeier muss keine traurige Angelegenheit sein!
„Unser Elefantenbulle Ludwig ist nun im richtigen Alter, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Wir feiern einerseits seinen vierten Geburtstag, andererseits aber auch den Abschied von seiner Heimatstadt München und dem Tierpark Hellabrunn, wo er am 6. Mai 2011 geboren wurde.“, erläutert Zoodirektor Rasem Baban. „Der Zoo Heidelberg, in den Ludwig im Verlauf des Monats Mai umziehen wird, bietet mit der deutschlandweit einzigen Jungbullengruppe rundum beste Bedingungen. Hier wird er die nächsten Jahre verbringen und sich perfekt auf die Zeit vorbereiten können, wenn er alt genug sein wird, seine eigene Familie zu gründen.“ Männliche Elefanten werden in der freien Wildbahn im Alter von etwa vier bis fünf Jahren aus ihrer Geburtsgruppe herausgedrängt. Auch im Zoo ist dies ein schwieriges Alter, denn die kleinen Bullen sind noch zu jung, um von den Kühen als Zuchtpartner akzeptiert zu werden. So leben junge Elefantenbullen im Alter von Ludwig übergangsweise in Junggesellengruppen und erlernen das Gruppenverhalten. In letzter Zeit hat der 1,6 Tonnen schwere Ludwig seine Stoßzähne immer vehementer ausprobiert, zum Leidwesen der Elefantendamen Mangala, Steffi und Panang. Auch mit seiner Mutter Temi, die hin und her gerissen ist zwischen Fürsorge für Ludwig und Gereiztheit wegen seines nervenaufreibenden Verhaltens, gab es öfter Auseinandersetzungen. Seine Kraft stellt er gerne unter Beweis, indem er Spielzeug wie zum Beispiel eine mit Steinen gefüllte Kugel mit seinen Stoßzähnen wegstößt oder mit einem 300 Kilogramm schweren Stamm spielt. Da wird ganz deutlich: Es ist Zeit, dass Ludwig sich mit gleichaltrigen Elefantenbullen misst. Anlässlich seines 4. Geburtstages zeigt das jüngste Mitglied der Hellabrunner Elefantengruppe eindrucksvoll, was es während seiner Lehrjahre in Hellabrunn gelernt hat. Als die Tierpfleger „Salut“ rufen, hebt Ludwig schwungvoll seinen Rüssel und ein Vorderbein in die Luft. Zur Belohnung gibt es am Ende der fast zehnminütigen Präsentation seines Könnens die Leibspeise des gebürtigen Münchners: eine Breze, zum heutigen Anlass noch größer als eine Riesen-Brezn auf der Wiesn! Ludwigs Begeisterung ist riesig und er nimmt den Gratulanten, dem Zoodirektor Rasem Baban und der Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzenden des Tierparks Christine Strobl das Geschenk mit dem Rüssel aus den Händen und lässt es zwischen seinen Stoßzähnen verschwinden. An normalen Tagen bekommt Ludwig vor allem Gräser, Blätter, Rinde, Weichholz und Früchte zu fressen. Besonders gerne mag er Bananen und Orangen, Gemüse verschmäht er. Christine Strobl hat Ludwig besonders in ihr Herz geschlossen: „Unser Wiggerl war schon immer ein ganz Gewiefter. Gerade vier Minuten auf der Welt, stand der kleine Bulle. Jetzt, im Alter von vier Jahren, zeigt er uns beim Training, dass er ganz wie seine Mutter und seine Tanten alle Kommandos beherrscht – vom Rüsselheben bis zum Hinlegen. Wir werden unseren Schlawiner alle wahnsinnig vermissen, wenn er demnächst in den Zoo Heidelberg umzieht. Gleichzeitig wissen wir aber, dass das Leben mit den neuen Gefährten dort für die kommenden Jahre das Beste für ihn ist. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute!“ Um Ludwig einen reibungslosen und stressfreien Umzug zu ermöglichen, wird der genaue Termin seines Weggangs nach Heidelberg nicht bekannt gegeben. Ihm vertraute Tierpfleger werden ihn begleiten, die ersten Tage mit ihm in Heidelberg verbringen und dafür sorgen, dass er sich bestens auf die neue Situation einstellen kann. Sobald er gut im Zoo Heidelberg angekommen ist, wird der Tierpark Hellabrunn dies bekanntgeben. Hintergrund-Infos zu den Hellabrunner Elefanten: Die Asiatischen Elefanten erlernen in Hellabrunn beim täglichen Training verschiedene Kommandos, zum Beispiel sich hinzulegen oder den Fuß zu heben. Diese Fertigkeiten helfen bei der Durchführung von medizinischen Maßnahmen oder auch der Fußpflege. Die Hellabrunner Elefantengruppe besteht derzeit aus folgenden fünf Mitgliedern: Ludwig: Geboren am 06.05.2011 in Hellabrunn Der freche Wonneproppen ist stets zu einem Späßchen aufgelegt. Besonders große Freude bereitet es dem Sohn von Temi, seine Tanten zu ärgern. Die Lieblingsbeschäftigung des kleinen Rackers ist das (Matsch-)Baden. Bei seiner Geburt war er 95 Zentimeter groß und 117 Kilogramm schwer. Temi: Geboren am 02.11.2001 im Tierpark Berlin In Hellabrunn seit: 2006 Der Name Temi stammt aus dem Burmesischen und bedeutet Tochter. Die jüngste Elefantenkuh Hellabrunns ist sehr selbstbewusst. Steffi: Geboren 1966 in Indien In Hellabrunn seit: 1968 Die Ranghöchste der Elefantenherde ist an ihrem schlanken, langen Rüssel gut zu erkennen. Der Rüssel ist zum Teil gelähmt. Steffi kommt trotz der Lähmung prima damit klar. Mangala: Geboren 1993 in Indien In Hellabrunn seit: Dezember 1994 Mangala, die zweitjüngste Elefantenkuh in Hellabrunn, ist sehr fürsorglich. Ihr Lieblingsspielzeug ist ein Lkw-Reifen. Panang: Geboren am 13.02.1989 im Zoo Zürich In Hellabrunn seit: 1995 Panang ist eine recht kleine und temperamentvolle Elefantenkuh. Ihre Erkennungsmerkmale sind die flatternden Ohren und die glatte Haut ihres Rüssels.

Zoo Basel 06.05.2015
2014 – Ein erfreuliches Geschäftsjahr für den Zoo Basel
Der Zoo Basel darf mit dem Geschäftsjahr 2014 zufrieden sein, wie der soeben erschienene Geschäftsbericht zeigt. Mit 2’012’511 Besuchen verzeichnete der Zoo zum fünften Mal in Folge einen Besucherrekord. Die Zoo-Restaurants erwirtschafteten einen Umsatz von CHF 5’381’619, der trotz des Provisoriums deutlich höher ausfiel als budgetiert. Dank eines erneut erfreulichen Börsengangs resultierte ein Nettofinanzergebnis von CHF 2’831’136 bzw. eine Rendite auf dem durchschnittlichen, konservativ angelegten Wertschriftenvermögen von 5.7%. 2014 verzeichnete der Zoo Basel Erträge in Form von Spenden, Geschenken, Nachlässen, Legaten und Patenschaften im Umfang von insgesamt CHF 7’843’250. Davon waren Zuwendungen im Umfang von CHF 4’980’822 zweckbestimmt, wovon wiederum insgesamt CHF 4’836’150 im Sinne der Geldgeber zweckbestimmten Fonds zugeführt wurden. Lediglich ein Anteil der Drittmittel von CHF 2’575’112 diente zur Deckung des laufenden, negativen Betriebsergebnisses. Der fünfte Besucherrekord in Folge – 2014 verzeichnete der Zoo Basel 2‘012‘511 Besuche, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 76‘819 Besuchen oder knapp vier Prozent entspricht. Diese positive Entwicklung kann seit 2004 beobachtet werden. Damals wurden 1‘503‘724 Besuche ermittelt. Seit damals ist die Zahl der Besuche um 33,8 Prozent oder durchschnittlich knapp 3,4 Prozent pro Jahr angestiegen. Pro bezahlten Eintritt unterstützt der Zoo Basel mit 15 Rappen und pro Abo mit 1.50 Franken Naturschutzprojekte. Steigende Energiekosten – Der resultierende Erlös aus verkauften Eintrittskarten und Abonnements betrug CHF 9’125’674 (Vorjahr 8’681’584), was einer Zunahme von fünf Prozent entspricht. Dem gegenüber steht insbesondere der Personalaufwand von CHF 11’542’806 für die 133 Tierpflegerinnen und –pfleger, Mitarbeitenden der Verwaltung sowie der Kasse in insgesamt 111 Vollzeitstellen. Der Betriebsaufwand von CHF 3’015’811 umfasst aufgrund steigender Energiekosten einen stetig zunehmenden Anteil von CHF 1’362’252 für Energie, Wasser und Abwasser; dies obwohl aufgrund der diversen Massnahmen die Menge verbrauchter Energie erneut leicht gesunken ist. Zukunftsprojekte – Der Zoo Basel ist auch in Zukunft auf Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen angewiesen, damit einerseits die anstehenden Projekte realisiert und andererseits die regelmässig negativen Betriebsergebnisse gedeckt werden können. Für das innovative Grossprojekt Ozeanium Zoo Basel wurden bis am 31.12.2014 bereits Vorleistungen im Umfang von rund CHF 2‘937‘000 getätigt. Dies umfasst im Wesentlichen die Kosten für die Entwicklung des Vorprojekts, welches 2014 abgeschlossen wurde. Per 31.12.2014 sind weitere Mittel von CHF 9’513’837 für dieses Projekt im Fonds Ozeanium bereitgestellt. Der Zoo rechnet damit, dass 2018 mit der Realisation bzw. dem Bau des Grossaquariums begonnen werden kann.

Zoo Heidelberg 05.05.2015
Voi Nam ist aus der Elefantenbullen-WG ausgezogen: Glücklicher Abschied mit besten Wünschen aus dem Zoo Heidelberg
Abschied und Neuanfang sind eng miteinander verknüpft. Auch der Abschied von dem Asiatischen Elefanten Voi Nam, den am vergangenen Freitag zahlreiche Gäste des Zoo Heidelberg mitfeierten, bedeutet einen Neubeginn für den 13 Jahre alten Jungbullen. In den frühen Morgenstunden am Dienstag, 5. Mai war es soweit. Voi Nam, der sich in den letzten fünf Jahren in Heidelberg zu einem stattlichen Elefantenbullen entwickelte, machte sich auf seine Reise nach Leipzig. Es war eine Heimreise in seinen Geburtszoo, aus dem der junge Elefant damals nach Heidelberg entsandt wurde. Bereits damals war es ein logistisches Meisterwerk, den sicheren und ungewöhnlichen Transport in der Vorbereitung und auf der Strecke zu meistern. Vorangegangen sind auch bei der jetzigen Reise zahlreiche Übungsstunden für den „jungen Wilden“. Für den reibungslosen Ablauf beim Verladen des fast vier Tonnen schweren Elefanten wurde in den letzten Wochen der Gang zur Transportkiste geübt. Mit Leckereien wie Äpfeln und Brotstücken wurde der sanfte Riese in den Behandlungsstand geleitet, von dem aus er am Reisetag in den Spezialcontainer gehen sollte. Voi Nam, der für seine ruhige Ausstrahlung auch gegenüber den anderen Elefanten in der Jungbullen-Gruppe von den Tierpflegern sehr viel Lob erhielt, arbeitete stets sehr kooperativ mit. Als am Dienstagfrüh der acht Tonnen schwere Transportcontainer von einem Kran vor dem Tor zum Behandlungsstand abgestellt wurde und Voi Nam die Kiste betrat, zeigte sich der Erfolg der vielen Trainingseinheiten. „Es ist immer wieder ergreifend, wenn eines unserer Tiere die große Zoo-Familie verlässt. Aber wir sind auch stolz, wenn wir uns erinnern, wie Voi Nam damals zu uns kam, und wir jetzt von dem großen, starken Elefanten Abschied nehmen.“ teilt Dr. Klaus Wünnemann, Zoo-Direktor in Heidelberg mit. Mit der Rückkehr in seinen Heimatzoo beginnt nun für den Jungbullen ein neuer Lebensabschnitt. Er wird als Zuchtbulle nach Leipzig zurückkehren. Koordiniert werden die jeweiligen Stationen für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Es erarbeitet Empfehlungen auf Basis genauer Daten über die einzelnen Tiere in Europäischen Zoos, welcher Elefant in welchen Zoo umziehen und welches Tier sich mit welchem paaren soll. Zwei Elefantenpfleger aus Heidelberg, Tobias Kremer und Kim Klene, begleiteten Voi Nam, um ihn auch während der Reise als vertraute Stimmen zu betreuen und in den ersten Tagen die Eingewöhnung in der neuen Umgebung zu erleichtern. Die Reise verlief reibungslos und so erreichte der außergewöhnliche Schwertransport gegen 18 Uhr den Zoo in Leipzig, wo bereits der Kran bereitstand, um die über 10 Tonnen schwere Lieferung in Empfang zu nehmen und behutsam vor dem Elefantenhaus abzusetzen. Ob er sich bei den in Leipzig angebotenen Äpfeln an einen Geschmack aus seiner Kindheit erinnerte, ließ Voi Nam nicht konkret erkennen. Prüfend nahm er die Leckereien in Augenschein und betrat nach kurzem Zögern das neue Terrain. „Wir danken den Heidelberger Kollegen und freuen uns, dass Voi Nam zurück ist und wir mit ihm die Anstrengungen bei der Erhaltungszucht der stark gefährdeten Asiatischen Elefanten fortsetzen können“, sagt Leipzigs Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Rückkehrer wird zunächst im rückwärtigen Bereich eingewöhnt und ist erst in einigen Tagen für die Zoobesucher in Leipzig zu sehen.

Zoo Leipzig 05.05.2015
Voi Nam in Leipzig eingetroffen – 13-jähriger Elefantenbulle aus Heidelberg zurückgekehrt
Voi Nam ist zurück im Elefantentempel Ganesha Mandir. Der 13 Jahre alte Asiatische Elefant (Elephas maximus indicus) ist heute Abend wieder wohlbehalten im Zoo Leipzig eingetroffen. 2010 war er nach Heidelberg umgezogen, um dort mit anderen Halbwüchsigen eine Jungbullengruppe aufzubauen. Damals galt das Projekt der Vergesellschaftung von jungen Bullen als tiergärtnerisches Neuland, bis heute hat es sich bewährt und wird fortgesetzt. Voi Nams Platz nimmt künftig Ludwig aus dem Tierpark Hellabrunn ein. Voi Nam, der als Jungbulle abgegeben wurde, hat in den vergangenen fünf Jahren in der Wohngemeinschaft mit männlichen Altersgenossen wichtige Aspekte des Sozialverhaltens gelernt und ist zu einem adulten Elefantenbullen herangewachsen, der perspektivisch in Leipzig für Elefantennachwuchs sorgen soll. Für die Erhaltungszucht der vom Aussterben bedrohten Elefanten ist der gebürtige Leipziger sehr wertvoll, da er das bislang einzige Jungtier seines Vaters Mekong ist. Der Elefantentempel Ganesha Mandir im Zoo Leipzig ermöglicht ein flexibles Haltungs- und Zuchtmanagement, so dass neben Voi Nam sechs weibliche Elefanten und Elefantenbulle Naing Thein in Leipzig leben werden. Voi Nam kam am 5. April 2002 als Sohn von Mutter Trinh (geboren 1982 in Vietnam, seit 1986 in Leipzig) und Vater Mekong (geboren 1982 in Vietnam, von 1984 bis 2009 in Leipzig, lebt jetzt in Amsterdam) zur Welt und hat nicht zuletzt durch die wöchentliche MDR-Sendung Elefant, Tiger & Co. einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. „Wir danken den Heidelberger Kollegen und freuen uns, dass Voi Nam zurück ist und wir mit ihm die Anstrengungen bei der Erhaltungszucht der stark gefährdeten Asiatischen Elefanten fortsetzen können“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Rückkehrer wird zunächst im rückwärtigen Bereich eingewöhnt und ist erst in einigen Tagen für die Zoobesucher zu sehen.

Thüringer Zoopark Erfurt 05.05.2015
Tropennächte im Thüringer Zoopark Erfurt: Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich.
Faszinierende Tanzshows, fabelhafte Wesen und außergewöhnliche Musik aus den Heimatländern vieler unserer Zootiere: Die Tropennächte am 30. Mai und 6. Juni im Thüringer Zoopark Erfurt entführen alle Besucher in traumhafte Welten. Eintrittskarten sind ab sofort an der Zookasse erhältlich. Erwachsene zahlen 11,00 Euro, Ermäßigte 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro und Familien 27,50 Euro. Vom australischen Didgeridoo bis zu afrikanischen Trommeln, von der lateinamerikanischen Sambashow zur Westernmusik – die Besucher begeben sich auf eine musikalische Reise um die Welt. Im gesamten Zoogelände sind Klangpunkte verteilt, an denen exzellente Musiker und fantastische Tänzer das Publikum zum Träumen und Tanzen animiert. Farbenprächtige Fantasie- und Stelzenwesen flanieren über die Wege, auf denen auch das ein oder andere geführte Zootier spaziert. Das Mitbringen von Glasflaschen und alkoholischen Getränken ist nicht gestattet.

Zoo Landau in der Pfalz und Zoo Neuwied 05.05.2015
2014 – ein Rekordjahr für die Zoos – auch in Landau in der Pfalz und Neuwied
Im Gegensatz zu 2013, als das Wetter den Zoos einen Strich durch die Rechnung machte, war 2014 ein sehr gutes Zoojahr. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Mitgliedzoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. eine Zunahme der Besuche um gut 11 % verzeichnen. Sogar das bisherige Rekordjahr 2011 wurde leicht übertroffen.
Der Verband der Zoologischen Gärten vereinigt 65 wissenschaftlich geleitete Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Estland und auf Teneriffa. Diese meldeten für das Jahr 2014 zusammen 42’825’694 Besuche. Gegenüber dem Vorjahr, als 38’490’247 Besuche verzeichnet wurden, entspricht dies einer Zunahme um 11.35%. Wenn man alle Tierhaltungen, also Zoos, Tierparks und Wildgehege zusammen nimmt, kommt man sogar auf über 60‘000‘000 Besucher. Zwar wurden in einzelnen Jahren zuvor noch etwas höhere Zahlen gemeldet. Das hängt einerseits damit zusammen, dass die Delfinarien von Nürnberg und Duisburg mittlerweile voll in die Zoos integriert sind und ihre Besucherzahlen – zusammen etwa eine Million – nicht mehr gesondert ausgewiesen werden, andererseits aber auch damit, dass die meisten Zoos bei den Besuchen durch Jahreskarteninhaber auf Hochrechnungen angewiesen waren, die zumeist höher ausfielen, als der tatsächliche Besuch. Mittlerweile hat ein zunehmender Anteil der Zoos die Möglichkeit, die effektiven Besuchsfrequenzen mittels elektronischer Eingangskontrolle oder Drehkreuzen zu ermitteln. 52 der 53 deutschen Mitgliedzoos (der Aquazoo Düsseldorf ist wegen Umbaus derzeit ge-schlossen) verzeichneten, einschließlich der ihnen angeschlossenen gesondert gebührenpflichtigen Betriebsteile (Zoo-Aquarium Berlin, Wildgatter Chemnitz, Aquarium Erfurt und Tropen-Aquarium Hamburg), rund 33.4 Millionen Eintritte. Zum Vergleich: die erste Fußball-Bundesliga brachte es in der Saison 2013/14 auf knapp 13 Millionen Zuschauer. Die fünf Mitglieder in Österreich empfingen 3.7 Millionen Besucher, und die fünf in der Schweiz über 4.3 Millionen, wovon allerdings 800’000 auf den frei zugänglichen Teil des Tierparks Bern entfielen. Die beiden Mitgliedzoos außerhalb des deutschen Sprachraums, der Zoo in Tallinn und der Loro Parque auf Teneriffa, teilten sich in den Rest von 1.4 Millionen.Von 1999 bis 2003 hatten die Besucherzahlen der Mitgliedzoos in Deutschland zwischen 26 und 27 Millionen gelegen. 2004 stieg die Zahl auf über 28 Millionen, wozu die Wiedereröffnung des umgebauten Zoos am Meer in Bremerhaven wesentlich beitrug. Danach stiegen die Gesamtzahlen kontinuierlich, namentlich als Folge der Gesamterneuerung der Zoos in Gelsenkirchen, Hannover und Leipzig, die massive Zuwächse verzeichnen konnten, der Eröffnung des Tropenaquariums Hagenbeck im Jahr 2007, des Darwineums in Rostock im Jahr 2012 und der wachsenden Popularität der grenznahen Zoos von Aachen und Nordhorn im Nachbarland Holland. Auch die meisten Zoos in Mecklenburg-Vorpommern konnten von der wachsenden Beliebtheit des Bundeslandes als Feriendestination profitieren und bei anderen, wie z.B. Dresden, Heidelberg und Osnabrück zahlten sich Investitionen in neue Anlagen aus. Auch die beiden VdZ-Zoos in Rheinland-Pfalz konnten sich im Jahr 2014 über mehr Besucher freuen. Im Zoo Landau waren es rund 20.000 Besucher mehr als im Jahr 2013. In der Pfalz übertraf man damit das bisher beste dokumentierte Besuchergesamtergebnis in der Geschichte des Landauer Zoos aus dem Jahr 2005. Seit 1966 gibt es eine Erfassung der jährlichen Zoobesucherzahlen. „Die letztjährige Besucherbilanz übertrifft die insgesamt sehr guten durchschnittlichen Zahlen unseres Zoos erneut sehr deutlich“, sagt Zoodirektor Heckel erfreut. Nach seiner Einschätzung sind drei wesentliche Gründe dafür zu nennen: Als stark witterungsabhängige „Freilufteinrichtung“ habe das für den Zoo in der Pfalz sehr günstige Wetter in diesem Jahr eine positive Rolle gespielt. Einem fantastischen Start im Frühjahr folgte ein nicht zu heißer Sommer mit vielen trockenen Wochenenden. Die Saison wurde nun noch von einem milden Herbst gekrönt.“ Auch Heckels Kollege im nördlichen Rheinland-Pfalz zeigt sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden. „Im Zoo Neuwied hatten wir ein Plus von gut 25.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr“, sagt Zoodirektor Mirko Thiel. „Das Wetter ist natürlich für einen Draußenbetrieb ganz wichtig, aber sicherlich auch die stetige Verbesserung in der Tierhaltung, die neuen Tier-Anlagen und der positive Gesamteindruck des Betriebs haben die Menschen zum (wieder) kommen bewogen.“ Entgegen den Prophezeiungen von Tierrechtlern und selbsternannten Zooexperten, die periodisch behaupten, die Ära der Zoos sei abgelaufen, wenn mal wetterbedingt ein paar Besucher weniger kommen, beweist der langfristige Trend, dass die Beliebtheit der Zoos bei der Bevölkerung ungebrochen ist, die Zoos nach wie vor zu den wichtigsten Kultur- und Freizeiteinrichtungen im deutschsprachigen Raum zählen und sie ihre Aufgaben, etwa im Bereich der Umweltbildung, stärker wahrnehmen können, als je zuvor.

Zoo Osnabrück 04.05.2015
Osnabrücker Wisent zieht in Naturschutzgebiet – Zoo Osnabrück verabschiedet sich von Wisenten
Der Zoo Osnabrück gibt seine Europäischen Wisente ab. Der vorletzte imposante Bewohner verließ am vergangenen Donnerstag den Schölerberg und ist nun Teil eines Naturschutzprojektes bei Cuxhaven. „Wir haben die Europäischen Wisente im Auftrag des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms gehalten. Inzwischen ist der Bestand in Frei- und Wildgehegen gut und es gibt keinen Bedarf mehr für Jungbullengruppen. Deswegen verabschieden wir uns von dieser Tierart“, erläutert Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Assistent im Zoo Osnabrück. Besonders freut sich der Zoo, dass einer seiner letzten zwei Wisente nun in ein Naturschutzgebiet bei Cuxhaven umgesiedelt ist und dort auf einem 45 Hektar großen Freigehege mit sechs anderen Wisenten zuhause ist. Die Tiere gehören zu dem von der EU geförderten LIFE-Natur-Projekt „Cuxhavener Küstenheiden“. Wichtigste Aufgabe der mit 900 Kilogramm schwersten Landsäugetiere Europas: Sie sollen verhindern, dass hier die Späte Traubenkirsche Lichtungen und Waldränder überwuchert. Im Wisentgehege schälen die Tiere zum Beispiel die Stämme dieser unerwünschten Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Zoos unterstützen Wisentrettung – „Die Nachzucht des Europäischen Wisents ist ein Beispiel, wie zoologische Gärten die Erhaltung und Wiederansiedelung bedrohter Tierarten unterstützen können. 1921 wurde der letzte frei lebende Flachland-Wisent erschossen. Das in den 1920er Jahren initiierte Zuchtprogramm hat mithilfe der Zoos erreicht, dass es heute wieder rund 3.500 Wisente gibt“, berichtet Prof. Michael Böer, Osnabrücker Zoodirektor. „Die heutigen Tiere stammen von circa einem Dutzend Zootiere ab. Um bedrohliche Inzucht zu vermeiden, wurden im Rahmen des wissenschaftlich geführten Zuchtbuchs bei der Verpaarung die unterschiedlichen Zuchtlinien aus Tierparks und Naturschutzgehegen zusammengeführt.“ Der letzte von früher insgesamt vier Osnabrücker Wisenten wird im Juni in den Wildpark Schorfheide nördlich von Berlin umsiedeln. In das Osnabrücker Wisentgehege zieht ab Juni die Rentierherde ein, die zurzeit aus einem Männchen, fünf Weibchen und zwei Jungtieren besteht: „Wir möchten das ursprüngliche Rentiergehege neu begrünen. Das wird einige Wochen dauern, von daher passt es gut, wenn die Tiere auf die freigewordene Fläche können. Im Anschluss soll dann das Wisentgehege wieder begrünt werden“, so Klumpe. Langfristig sollen die Rentiere dann beide Bereiche nutzen können. Das Rentier- und ehemalige Wisentgehege gehört zu der nordeuropäischen Tierwelt „Kajanaland“, in der auch die Hybridbären Tips und Taps, Vielfraße, Silberfüchse oder Luchse leben.

Thüringer Zoopark Erfurt 04.05.2015
Meldestart für den Zooparklauf
Der 17. Zooparklauf naht mit großen Schritten. Ab 1. Mai ist die Online-Meldung möglich. Wer also schon heute weiß, dass er auf jeden Fall beim Zooparklauf am
12. September 2015 mitlaufen wird, kann seine Meldung auf www.zooparklauf.de mit flinken Fingern eingeben. Die 3 km und die 9 km Strecke führen auf anspruchsvollen Wegen durch den Zoopark. Ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte.

Zoo Landau in der Pfalz, 30.04.2015
Traumnacht im Zoo Landau in der Pfalz am 5. Juni 2015 – Exklusive, kostenlose Veranstaltung für schwer kranke und behinderte Kinder und deren Familien im Zoo Landau
Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Zoo Landau wieder an der so genannten „Traumnacht im Zoo“. An diesem Abend steht der Zoo ab 18 Uhr exklusiv ganz besonderen Gästen, nämlich schwer kranken, chronisch kranken und behinderten Kindern, ihren Familien und Betreuern zur Verfügung! 1996 ergriff der Rotterdamer Zoo Blijdorp die Initiative, einmal jährlich einen besonderen Abend für Kinder des Sophia Kinderkrankenhaus zu veranstalten. 175 krebskranke Kinder samt ihren Angehörigen nahmen daran teil. Bis 2001 schlossen sich alle Zoos der Niederlande dieser Aktion an, und so ist die „Traumnacht im Zoo“ entstanden, die jährlich am ersten Freitag im Juni in inzwischen über 300 Zoos weltweit stattfindet. Der Zoo Landau ist in diesem Jahr bereits zum 9. Mal dabei, und das Zooteam freut sich darauf, den kleinen Gästen wieder einen ganz besonderen Abend zu bescheren. Die Tierpfleger des Zoos und die Pädagogen der Zooschule, die diesen Abend ehrenamtlich bestreiten, werden den Kindern wieder ein tolles Programm zusammenstellen, bei dem der hautnahe Tierkontakt zu einigen ausgewählten Tierarten im Mittelpunkt steht. Viel Spaß, Spiele, Informationen und öffentliche Fütterungen, bei denen die Kinder teilweise selbst Hand anlegen dürfen, gehören ebenfalls dazu, außerdem das gemeinsame Stockbrotbacken zum Abschluss des Abends auf der großen Zoowiese. Unterstützt wird das Zooteam auch in diesem Jahr vom Zoorestaurant „Pytels“ und den Helfern des Freundeskreises des Landauer Tiergartens. Los geht es um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 21.30 Uhr vorgesehen, doch jeder kann seinen Rundgang im Zoo frei planen! Die Traumnacht im Zoo ist eine kostenlose Veranstaltung! Um die Veranstaltung angemessen planen zu können, bitten wir um eine telefonische Anmeldung in der Zooverwaltung unter der Telefonnummer: 06341 – 137010 oder – 137002. Hinweis für unsere Zoobesucher: Der Zoo schließt an diesem Tag seine Pforten für die Zoobesucher bereits um 17 Uhr, damit die Vorbereitungen für diesen besonderen Abend getroffen werden können und der Zoo dann exklusiv den kranken und behinderten Kindern und ihren Familien gehört! Wir bitten um Verständnis!

Zoo Wuppertal, 30.04.2015
Wolf im Grünen Zoo Wuppertal
Der GRÜNEN-Politiker Martin-Sebastian Abel, Landtagsabgeordneter in NRW und tierschutzpolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, und alle Mitglieder der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal übernehmen zusammen die Patenschaft für den Arktischen Wolf „Running Moon“ im Grünen Zoo Wuppertal. Die Übergabe der Patenurkunde findet im Rahmen des Tags des Wolfes statt, den der Grüne Zoo Wuppertal zusammen mit dem NABU am 1. Mai ausrichtet. Martin-Sebastian Abel besucht an diesem Tag zusammen mit Marc Schulz, dem Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal, und weiteren Stadtverordneten den Grünen Zoo und informiert sich über die gemeinsamen Anstrengungen der NRW-Partnerzoos und des NABU, die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und nach NRW zu begleiten und die Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren. Die Patenschaften im Grünen Zoo werden vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. betreut, der den Grünen Zoo in vielfältiger Weise unterstützt, z.B. auch bei der Durchführung des Tags des Wolfes und bei Natur- und Artenschutzprojekten.

Tiergarten Nürnberg, 30.04.2015
Neu in der Delphinlagune: Themenbezogene Präsentationen
Je nach Saison und Besucheraufkommen präsentieren die Tierpflegerinnen und Tierpfleger in der Delphinlagune im Tiergarten der Stadt Nürnberg bis zu vier Mal täglich die Delphine und Seelöwen und vermitteln Wissenswertes über die Tiere. Neu sind themenbezogene Präsentationen. Dabei werden etwa unter der Überschrift „Was Sie schon immer über Delphine wissen wollten“ die Fragen von Besucherinnen und Besucher eingefangen und direkt mithilfe der Delphine beantwortet. Auch Aspekte des Delphintrainings wie die positive Konditionierung oder biologische Themen etwa zur Anatomie werden hervorgehoben. Zootierärztin Dr. med. vet. Katrin Baumgartner und der Leiter des Nürnberger Delphinariums, Armin Fritz, stellen am Dienstag, 5. Mai 2015 die neuen themenbezogenen Präsentationen vor. Die gesamte Delphingruppe mitsamt Delphinnachwuchs Nami wird im Anschluss an der Unterwasserscheibe im Blauen Salon zu sehen sein.

Zoo Dresden, 30.04.2015
Tierisch stark – Halfpipe im Skaterpark erstrahlt im Zoodesign
Im Rahmen des Rundgangs für die neuen Elemente der Skate-Anlage am Montag, 4. Mai 2015 durch den Ersten Bürgermeister Dirk Hilbert, übergibt Zoodirektor Karl-Heinz Ukena die im frischen Zoodesign gestaltete Halfpipe an Matteo Böhme und Barbara Lässig vom Förderverein Dresden skatet e.V. In Anlehnung an die seit Februar im Dresdner Stadtverkehr im Einsatz befindliche Zoo-Straßenbahn unter dem Motto „In echt… ganz anders!“, präsentieren sich die tierischen Zoobewohner ab sofort auch an der Lingnerallee im fremden Fell- und Federkleid.

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Ein Kommentar zu Zoopresseschau

  1. Christian sagt:

    Neugeborene Tierbabys sind immer besonders putzig. Auf das es dem Nachwuchs gut geht.
    Gruß

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