Zoopresseschau

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 13.05.2015
Wilde Wochenenden in der Wilhelma: Vortrag über Gepardenschutz – Wettlauf gegen die Ausrottung
Der Gepard nimmt eine besondere Position in der Tierwelt ein. Sein rasantes Tempo bei der Jagd und seine große Eleganz haben die Menschen schon immer fasziniert. Doch trotz ihres Alleinstellungsmerkmals als schnellstes Landsäugetier droht die Raubkatze jetzt den Wettlauf gegen ihre Ausrottung zu verlieren. Bei den „Wilden Wochenenden“ in der Wilhelma berichtet am kommenden Sonntag, 17. Mai, Birgit Braun von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) über den Gepardenschutz in Namibia. In den Vorträgen um 15 und 16 Uhr erläutert die Expertin in der Zooschule (unterhalb der Geiervoliere), warum die Bestände der Geparden seit der Wende zum 20. Jahrhundert weltweit um mehr als 85 Prozent zurückgegangen sind und was gegen das Aussterben unternommen werden kann. Die Geparden der Wilhelma sind wenige Schritte entfernt oberhalb der Subtropenterrasse zu sehen. Namibia, im südlichen Afrika, ist mit etwa 3000 Tieren die Heimat des größten Vorkommens an Geparden. Seit 25 Jahren setzt sich der Cheetah Conservation Fund für den Schutz der Geparde ein und wird dabei von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) unterstützt. Hauptaufgabe ist es, den Konflikt zwischen den Lebenswelten von Mensch und Wildtier zu lösen. So soll die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems bei der Bevölkerung vor Ort gesteigert werden durch verstärkte Aufklärungsarbeit und Umweltbildung für Farmer. Weitere Ansätze sind Viehhaltungsmethoden, die mit Geparden in der Region vereinbar sind, etwa durch den Einsatz von Herdenschutzhunden. Zudem werden innovative Methoden entwickelt, um der Verbuschung des Lebensraumes der Geparde entgegenzuwirken.

Thüringer Zoopark Erfurt 13.05.2015
Nachwuchs bei den Bisons: Kleines Kälbchen erblickte am Muttertag das Licht Welt.
Zum Muttertag Mutter geworden: Die 10-jährige Bisonkuh Iowa brachte am Sonntag, dem 10. Mai, ein gesundes Kälbchen zur Welt. Das Kleine ist wohlauf und kann von Besuchern schon auf den Bison Plains des Thüringer Zooparks Erfurt beobachtet werden. Papa des Kalbs ist Lakota. Er feierte genau am Sonntag seinen 16. Geburtstag! Mit dem neuesten Zuwachs leben aktuell fünf Kinder des Bisonbullen in Erfurt. Welches Geschlecht der jüngste Spross hat, konnte man noch nicht erkennen. So niedlich das kleine hellbraune Kalb auch aussieht: Besucher und Tierpfleger können nur aus der Entfernung zusehen. Anfassen ist nicht möglich. Die gesamte Bisonherde bewacht den Nachwuchs und nimmt die Kinder bei Gefahr in ihre Mitte.

Erlebnis Zoo Hannover 13.05.2015
23 Mini-Buddler am Werk! – Nachwuchs bei den Präriehunden im Erlebnis-Zoo Hannover
Sie sind klein, das Fell steht in alle Richtungen ab, die winzigen Nasen sind in Dauerbewegung, um alles Neue zu erschnüffeln. Mit den Mini-Pfoten buddeln sie entweder übereifrig im Sand oder klettern in jedes Loch und auf jeden Felsen. Der Nachwuchs bei den Präriehunden ist eifrig am Werk, das Gehege in Yukon Bay auf den Kopf zu stellen und die Familie auf Trab zu halten. Vor einigen Tagen haben die Mini-Buddler zum ersten Mal ihr Nest im Bau unter Tage verlassen und werden seitdem täglich mutiger. Erst zeigte sich nur eine Nasenspitze, dann wagten sich die Kleinen höchstens ein paar Zentimeter aus dem Höhleneingang heraus. Aber jetzt gibt es kein Halten mehr und das Gehege ist fest in den Pfoten der Jungtiere. Präriehunde kommen gerade mal 15 Gramm schwer, nackt und blind tief unter der Erde im schützenden Bau zur Welt. Etwa sieben Wochen lang werden die Kleinen gesäugt, ab ca. der 5.-6. Woche gehen sie auf Entdeckungstour. Inzwischen nagen sie an allem, was sie finden können, am liebsten an Grünzeug und Möhren. Bis zum Herbst werden sie schwer damit beschäftigt sein, sich ein Gewicht von mindestens 500 Gramm anzufuttern, um den Winter zu überstehen (dass es im Zoo immer Nahrung gibt und man sich nicht zwangsläufig eine Fettschicht zulegen muss, können sie ja nicht ahnen). Die Präriehunde leben in Yukon Bay in der Ausgrabungsstätte „Yukon Beringia“. Archäologen haben hier Knochen prähistorischer Tiere gefunden (so die Geschichte, von der Yukon Bay erzählt). Ein Hinweisschild zur versunkenen Landbrücke „Beringia“ erklärt, wie prähistorische Tiere – zum Beispiel das Mammut – von Asien nach Nordamerika gelangt sind. Hier haben die Präriehunde die Grabungen übernommen. Wobei der Name Prärie“hund“ täuscht: Die kleinen Nager gehören zu den Hörnchen, nicht zu den Hunden. Aber wenn Gefahr droht, bellen sie. Präriehund Steckbrief: Heimat: Nord-Amerika Größe: 28 bis 35 cm Gewicht: 900-1400 g Tragzeit: 33-37 Tage Erreichbares Alter: bis zu 8 Jahre in menschlicher Obhut Nahrung: Gräser, Heu, Obst, Gemüse, Würmer, Schnecken, Insekten Auf den Hund gekommen – Der Name der flinken Präriebewohner ist verwirrend. Die putzigen Nager sehen eher aus wie kleine Murmeltiere und haben gar keine Ähnlichkeit mit Hunden. Wenn sie allerdings vor Feinden warnen, stoßen sie einen kurzen Ruf aus, der tatsächlich an das Bellen eines Hundes erinnert. Hören die Familienmitglieder diesen Warnlaut, verschwinden sie blitzschnell unter der Erde. Höhle mit Aussichtsturm Präriehunde leben mit zahlreichen Familien in großen Kolonien, die auch Dörfer genannt werden. Ihre Wohnungen graben sie sich tief in die Erde. Den Haupteingang umgibt ein hoher Erdwall, der als Aussichtsturm genutzt wird. Von hier aus können die kleinen Hörnchen das umliegende Gebiet überblicken und herannahende Feinde früh erkennen. Bei starkem Regen schützt der Wall die Wohnung außerdem vor Wassereinbrüchen. Schlafen oder Wachen? Bis zum Herbst haben sich die Präriehunde rund und dick gefuttert. Wenn sie in den Winterschlaf gehen, zehren sie von den Fettpölsterchen. Der Winterschlaf der Präriehunde ist zwar lang, wird aber des Öfteren unterbrochen. Bereits ein paar milde Tage locken die quirligen Kerlchen ins Freie, wo sie sich die Beine vertreten und kurz nach dem Rechten sehen, bevor sie sich wieder hinlegen. Kaum zu glauben aber wahr: Wenn sich zwei Präriehunde treffen, beschnüffeln sie sich im Gesicht und an der Schnauze. Dieser Erkennungskuss ist nicht nur reine Höflichkeit. Die Berührung der Mundwinkel löst bei den Präriehunden eine Beißhemmung aus. Auf diese Weise gehen Freundschaftsbesuche auch wirklich freundlich vor sich.

Münchner Tierpark Hellabrunn 13.05.2015
Elefant Ludwig gut angekommen im Zoo Heidelberg
Am Dienstag, den 12. Mai gab es einen Sondertransport von München nach Heidelberg: Der 1,6 Tonnen schwere, vierjährige Elefantenbulle Ludwig zog in einem Spezial-LKW in die Elefanten-Junggesellen-WG im Zoo Heidelberg um. Alles lief bestens. In einem umgebauten Übersee-Container, der auf einen LKW verladen wird, reist am 12. Mai ein Elefant aus München ins baden-württembergische Heidelberg. Was für den Spezialtransporteur Roy Smith von der Firma InterZoo aus Walsrode (Niedersachsen) seit Jahrzehnten Tagesgeschäft ist, stellt für die reisenden Tiere und anwesenden Tierpfleger eine aufregende Unternehmung dar. Drei Elefantenpfleger aus dem Tierpark Hellabrunn begleiten Ludwig auf der Fahrt und bleiben die ersten Tage bei ihm in Heidelberg, um dem Elefantenbullen die Eingewöhnung in die bestehende Gruppe der drei Junggesellen Gandhi (9 Jahre), Khin Yadanar Min (5) und Tarak (9) zu erleichtern. Koordiniert werden die jeweiligen Stationen für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Bereits um 6 Uhr morgens wird vor dem Hellabrunner Elefantenstall ein Kran eingerichtet, der den Container absetzt, in den Ludwig bald darauf hineingehen wird. Ludwig bekommt von den Tierärzten die sogenannte rosa Brille aufgesetzt: Sie haben ihm ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht, damit er die Vorbereitungen auf seinen Transport komplikationslos mitmacht und die Reise im LKW gut verkraftet. Gegen 7 Uhr wird die Tür des Elefantenstalls geöffnet. Davor steht der Container bereit, in den sich Ludwig dank geduldigen Zuredens seiner Pfleger in den nächsten Minuten zügig und sehr kooperativ hineinbewegt. Um 7.45 Uhr befindet sich der Container samt Ludwig mithilfe des Krans auf dem Tieflader. Um 8.23 Uhr rollt der elefantöse Sondertransport aus Tor 9 des Münchner Tierparks und begibt sich in Richtung Autobahn A8. Zoodirektor Rasem Baban hat die Reisevorbereitungen von Elefant Ludwig in den vergangenen Wochen und direkt vor der Abfahrt mit Spannung verfolgt: „Ludwig hat das Training auf seine bevorstehende Reise bestens mitgemacht und während der Transportvorbereitungen bewiesen, was für ein toller Bursche er ist. Wir wünschen ihm für die Zeit in Heidelberg mit seinen neuen Gefährten das Allerbeste. Wir werden ihn sehr vermissen, denn an ihm hängen die Herzen vieler Tierpfleger, Besucher, Elefantenfans und natürlich auch ganz besonders meines.“ Nach einer etwa siebenstündigen Fahrt mit mehreren Pausen kommt Ludwig um 15.40 Uhr im Zoo Heidelberg an. Dort wird er bereits erwartet. Der Kran steht bereit, um die schwere Kiste behutsam vor dem Eingang zum Elefantenhaus abzustellen. Für Ludwig scheint es eine ruhige Fahrt gewesen zu sein – beim Blick ins Innere der Box vor dem Abladen informiert der Münchner Tierpfleger seine beiden Kollegen, dass Ludwig eben noch geschlafen habe und jetzt erst aufsteht. Die Tierpfleger aus München werden noch die ersten Tage in Heidelberg bei Ludwig bleiben und aufmerksam beobachten, wie er sich mit seinen neuen Mitbewohnern in der Heidelberger Jungbullen-WG anfreundet. Als Kleinster und Jüngster in der Gruppe wird er sicher sehr schnell auch die Herzen der Heidelberger gewinnen. Im Zoo Heidelberg erwartet man, dass der neunjährige Gandhi nach dem Auszug des bisherigen Leitbullen Voi Nam die Führung bei den Jungbullen übernehmen wird. Er ist besonders dominant und zeigt deutlich seinen Anspruch auf diese Position. Der gleichaltrige Tarak ist eher defensiv, wenn es um Machtspielchen geht. Vermutlich wird Ludwig im fünfjährigen Khin Yadanar Min einen nahezu ebenbürtigen Mitspieler finden. Um die Zucht Asiatischer Elefanten erfolgreich weiterzuführen, wird Ludwig nun im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in Heidelberg seine Pubertät verleben und weiter ausgebildet, bevor er später seine Rolle als Zuchtbulle in einem anderen Zoo übernehmen kann. Dazu ist es besonders wichtig, dass die Junggesellen eine gewisse Sozialkompetenz erlernen, um sich später in einer größeren Herde zum Oberhaupt zu entwickeln. Der Tiergarten Heidelberg hatte sich bereits 2010 entschieden, Elefanten-Jungbullen, die nach ein paar Jugendjahren den jeweiligen Familienverband verlassen müssen, bei sich aufzunehmen. Hierfür wurde ein spezielles Elefantenhaus mit weitläufigem Freibereich für bis zu vier Jungbullen errichtet. Auf einer Gesamtfläche von ca. 3000 Quadratmetern vergnügen sich seit Sommer 2010 die Junggesellen unter anderem beim Bad im großzügigen Innenpool und auf dem weitläufigen Außenterrain. Anfang des Monats hatte Elefant Voi Nam im Alter von 13 Jahren die Wohngemeinschaft verlassen, um in seinem Geburtszoo in Leipzig in der dortigen Elefantengruppe seine Rolle als Zuchtbulle zu übernehmen. Um einen optimalen Ersatz für den freigewordenen Platz auszuwählen, hatten sich die Heidelberger Elefantenpfleger den jungen Ludwig zunächst vor Ort in München angeschaut. Sie sind alle sehr gespannt auf das erste Zusammentreffen der vier Elefanten. Die erste Nacht verlief äußerst entspannt, und die Elefanten hatten Gelegenheit, sich durch die abgetrennten Bereiche im Elefantenhaus zu „berüsseln“ und sich gegenseitig zu beschnuppern.

Zoo Heidelberg 13.05.2015
Elefant Ludwig gut im Zoo Heidelberg angekommen – Ein Bayer in Heidelberg
Am Dienstag, den 12. Mai gab es einen Sondertransport von München nach Heidelberg: Der 1,6 Tonnen schwere, vierjährige Elefantenbulle Ludwig zieht in einem Spezial-LKW in die Elefanten-Junggesellen-WG im Zoo Heidelberg um. Alles lief bestens. Der Transport eines Elefanten ist immer wieder eine beeindruckende logistische Meisterleistung: In einem umgebauten Übersee-Container, der auf einen LKW verladen wird, reist am 12. Mai ein Elefant aus München ins baden-württembergische Heidelberg. Was für den Spezialtransporteur Roy Smith von der Firma Interzoo aus Walsrode (Niedersachsen) seit Jahrzehnten Tagesgeschäft ist, stellt für die reisenden Tiere und anwesenden Tierpfleger eine aufregende Unternehmung dar. Drei Elefantenpfleger aus dem Tierpark Hellabrunn begleiten Ludwig auf der Fahrt und bleiben die ersten Tage bei ihm in Heidelberg, um dem Elefantenbullen die Eingewöhnung in die bestehende Gruppe der drei Junggesellen Gandhi (9 Jahre), Khin Yadanar Min (5) und Tarak (9) zu erleichtern. Koordiniert werden die jeweiligen Stationen für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Bereits um 6 Uhr morgens wird vor dem Hellabrunner Elefantenstall ein Kran eingerichtet, der den Container absetzt, in den Ludwig bald darauf hineingehen wird. Ludwig bekommt von den Tierärzten die sogenannte rosa Brille aufgesetzt: Sie haben ihm ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht, damit er die Vorbereitungen auf seinen Transport komplikationslos mitmacht und die Reise im LKW gut verkraftet. Gegen 7 Uhr wird die Tür des Elefantenstalls geöffnet. Davor steht der Container bereit, in den sich Ludwig dank geduldigen Zuredens seiner Pfleger in den nächsten Minuten zügig und sehr kooperativ hineinbewegt. Um 7.45 Uhr befindet sich der Container samt Ludwig mithilfe des Krans auf dem Tieflader. Um 8.23 Uhr rollt der elefantöse Sondertransport aus Tor 9 des Münchner Tierparks und begibt sich in Richtung Autobahn A8. Nach einer etwa siebenstündigen Fahrt mit mehreren Pausen kommt Ludwig um 15.40 Uhr im Zoo Heidelberg an. Dort wird er bereits erwartet. Der Kran steht bereit um schwere Kiste behutsam direkt vor dem Eingang zum Elefantenhaus abzustellen. Für Ludwig scheint es eine ruhige Fahrt gewesen zu sein – beim Blick ins Innere der Box vor dem Abladen, informiert der Münchner Tierpfleger seine Kollegen „Der hatte eben wohl geschlafen und steht gerade auf.“ Zwei der Tierpfleger aus München werden noch die ersten Tage in Heidelberg bei Ludwig bleiben. Sie werden aufmerksam beobachten, wie er sich mit seinen neuen Mitbewohnern in der Heidelberger-Jungbullen-WG anfreundet. Als Kleinster und Jüngster in der Gruppe wird er sicher sehr schnell auch die Herzen der Heidelberger gewinnen. Die Zusammenführung mit den anderen drei Bewohnern wird im Laufe der nächsten Tage erfolgen. „Wir sind bereits sehr gespannt, wie er sich mit Gandhi, Tarak und Khin Yadanar Min verstehen wird.“ berichtet hierzu Zoo-Direktor Dr. Klaus Wünnemann. „Wir erwarten, dass der neunjährige Gandhi nun nach dem Auszug des bisherigen Leitbullen Voi Nam die Führung bei den Jungbullen übernehmen wird. Er ist besonders dominant und zeigt deutlich seinen Anspruch auf diese Position. Der gleichaltrige Tarak ist eher defensiv, wenn es um Machtspielchen geht. Und vermutlich wird Ludwig im fünfjährigen Khin Yadanar Min einen nahezu ebenbürtigen Mitspieler finden.“ Um die Zucht Asiatischer Elefanten erfolgreich weiterzuführen, wird Ludwig nun im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in Heidelberg seine Pubertät verleben und weiter ausgebildet, bevor er später seine Rolle als Zuchtbulle in anderen Zoos übernehmen kann. Dazu ist es besonders wichtig, dass die Junggesellen eine gewisse Sozialkompetenz erlernen, um sich später in einer größeren Herde zum Oberhaupt zu entwickeln. Der Tiergarten Heidelberg hatte sich bereits 2010 entschieden, speziell Elefanten-Jungbullen, die nach ein paar Jugendjahren den jeweiligen Familienverband verlassen müssen, bei sich aufzunehmen. Hierfür wurde ein spezielles Elefantenhaus mit weitläufigem Freibereich für bis zu 4 Jungbullen errichtet. Auf einer Gesamtfläche von ca. 3000 Quadratmetern vergnügen sich seit Sommer 2010 die Junggesellen unter anderem beim Bad im großzügigen Innenpool und auf dem weitläufigen Außenterrain. Anfang des Monats hatte „Voi Nam“ im Alter von 13 Jahren die Wohngemeinschaft verlassen, um in seinem Geburtszoo in Leipzig in der dortigen Elefantengruppe seine Rolle als Zuchtbulle zu übernehmen. Um einen optimalen Ersatz für den freigewordenen Platz auszuwählen, hatten sich die Heidelberger Elefantenpfleger den jungen Ludwig zunächst vor Ort in München angeschaut. „Wir sind alle bereits sehr gespannt auf das erste Zusammentreffen der Vier.“ betont auch Stefan Geretschläger, Elefantenpfleger im Zoo Heidelberg. „Die erste Nacht verlief bereits sehr entspannt und die Elefanten hatten Gelegenheit sich durch die abgetrennten Bereiche im Elefantenhaus zu „berüsseln“ und sich gegenseitig zu beschnuppern.“ Herzlich willkommen Ludwig.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 13.05.2015
Sensationeller Zuchterfolg – Tigerpaar hat Nachwuchs
Erstmals nach 13 Jahren erblickten bei Hagenbeck wieder Tigerwelpen das Licht der Welt. Nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen gebar die Sibirische Tigerdame Maruschka am 5. Mai 2015 zwei gesunde Welpen. Dies ist ein grandioser Zuchterfolg für die vom Aussterben bedrohte Tierart. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programmes (EEP), in dem Zoologische Gärten seit 1985 eng zusammenarbeiten, soll diese stark von der Ausrottung bedrohte Tierart erhalten bleiben. Das gemeinsame Ziel ist es, neue Zuchtgruppen aufzubauen, um mit deren Nachwuchs bedrohte Wildbestände zu vergrößern. Damit eine tiergerechte Haltung der majestätischen Tiere gewährleistet ist, werden von der EEP-Kommission pro Jahr europaweit nur wenige Tigerpärchen ausgesucht, die züchten dürfen. Da Hagenbecks Tiger Maruschka und Lailek aufgrund ihrer Abstammung für das EEP sehr wertvoll sind, wurde für 2015 erstmalig eine Zuchtgenehmigung für das junge Pärchen erteilt. Die ersten kritischen Tage verbrachte Maruschka mit dem Nachwuchs in aller Stille und der Abgeschiedenheit der Wurfbox im Tigerhaus. Dort werden sie auch in den kommenden Wochen bleiben. Über einen Monitor am Außengehege haben alle interessierten Besucher ab jetzt die Möglichkeit, das Geschehen in der Wurfbox der Sibirischen Tiger zu beobachten. Sobald die Jungtiere kräftig genug sind, ziehen sie mit Maruschka in das Mutter-Kind-Gehege. Dort sind sie dann für alle Besucher live zu sehen. Maruschka wurde im September 2011 im Zoo Novosibirsk (Russland) geboren. Sie kam als gut einjährige Katze nach Hamburg. Der gleichaltrige Kater Lailek wurde im Züricher Zoo geboren und lebt seit Anfang 2014 in Hamburg.

Zoo Halle 12.05.2015
LETZTER bär verläSSt den Zoo Halle – Mit Braunbärin Conny endet, zumindest vorerst, die traditionelle Bärenhaltung im Zoo Halle
Heute war es nun soweit und der letzte Bär verließ den Zoo Halle. Die Braunbärin „Conny“ wird bereits am heutigen Spätnachmittag in Ihrer neuen Heimat eintreffen – dem Alternativen Bärenpark im thüringischen Worbis. Auf Grund von Verkehrsbehinderungen traf das Transportfahrzeug vom Bärenpark mit Verspätung ein und so konnte „Conny“ noch ein paar sonnige „Abschiedsstunden“ auf Ihrer alten Anlage genießen. Auch die reichlich erschienen Medienvertreter von Fernsehen, Rundfunk und Presse ließen die 26jährige Braunbärin völlig unbeeindruckt. Als die Crew aus Worbis dann eintraf, ging alles sehr schnell. Die Braunbärin wurde bereits in den vergangen Wochen trainiert, so dass sie bereitwillig und nur von einer kleiner Belohnung motiviert, selbstständig in ihre Transportkiste ging. Durch die intensive Gewöhnung an die Kiste ist auch gewährleistet, dass der Transport ohne Stress für „Conny“ abläuft. Eine für das Tier wesentlich belastendere Betäubung, wie sie in anderen Fällen durchaus üblich ist, war dadurch nicht notwendig. Mit Braunbärin „Conny“ endet die traditionelle Bärenhaltung im Zoo Halle – zumindest vorerst. Die in die Jahre gekommene Bärenanlage, bereits in den 70’er Jahren geplant aber erst 1992 fertiggestellt, entspricht nicht mehr den Ansprüchen an eine tiergerechte Bärenhaltung, denen sich der Zoologischen Garten Halle verpflichtet fühlt. Es war allerdings nicht so einfach, ein neues Zuhause insbesondere für eine ältere Bärin zu finden, denn gute, reich strukturierte Bärenanlagen sind rar und oft schon auf Jahre hinweg mit Bären besetzt. Schließlich erreichen Bären in zoologischen Gärten aufgrund verbesserter Haltungsbedingungen und einer guten tiermedizinischen Versorgung oft ein hohes Lebensalter von weit mehr als 30 Jahren. Mit Hilfe des Europäischen Zuchtbuches wurde so bereits für Kragenbär „Benny“ im Herbst vergangenen Jahres im Zoo Ostrava ein guter Platz gefunden. Dieser hat sich mittlerweile gut eingelebt und auch mit den anderen dort lebenden Bären Freundschaft geschlossen. Die verantwortliche Kuratorin Jutta Heuer wollte nun auch sichergehen, dass „Conny“ in ihrem neuen Zuhause noch bessere Haltungsbedingungen vorfindet. Bisher hat sich die Bärin augenscheinlich in Halle sehr wohl gefühlt und wurde von ihren Pflegern liebevoll umsorgt. Dies sah man auch daran, dass „Conny“ stets ein großes Interesse an ihrer Umwelt hatte und keine Verhaltensauffälligkeiten zeigte. Allerdings veranlasste der Anblick der manchmal sehr einsam wirkenden „Conny“ die Besucher zu zunehmender Kritik, wobei man aus biologischer Sicht betonen muss, dass Bären grundsätzlich Einzelgänger sind und im Falle der Bärin „Conny“ alle Versuche fehlschlugen, sie an ein Partnertier zu gewöhnen. Für Kuratorin Jutta Heuer und Zoodirektor Dr. Dennis Müller bleibt trotz des verständlichen Wehmuts „Conny“ wegzugeben die erfreuliche Gewissheit, dass diese in Worbis ein gutes neues Zuhause findet .

Wisentgehege Springe 12.05.2015
Königlicher Elchnachwuchs im Wisentgehege – Thomas Hennig darf sich Mutter und den beiden Kleinen nähern
Große Freude im Wisentgehege Springe: Unsere königliche Elchkuh Silvia hat zwei niedliche Kälber zur Welt gebracht. Es sind ein Junge und ein Mädchen. Das ganz Besondere an diesem Elchnachwuchs: Wisentgehegeleiter Thomas Hennig darf sich Mutter wie auch Babys nähern. „Normalerweise würde es keine Elchkuh zulassen, dass sich ein Mensch in die Nähe ihrer Kinder begibt“, sagt Thomas Hennig. Dieser enge Kontakt sei nur möglich, weil er vor fünf Jahren Silvia und ihren Bruder mit der Flasche aufgezogen habe, nachdem die Mutter kurz nach der Geburt verstorben war. Die Überlebenschancen der kleinen Elche waren gering. Es gelang aber glücklicherweise. Mittlerweile sind die Zwillinge zu starken Elchen herangewachsen. Während Carl Gustaf seine „menschliche Ziehmutter“ vergessen hat und keinen näheren Kontakt mehr zulässt, freut sich Silvia immer, wenn der Wisentgehegeleiter sie besucht. Auch zu den Zwillingen will Hennig versuchen, etwas Kontakt zu halten, damit er die ersten Impfungen per Hand vornehmen kann. „Schließlich bin ich ja ihre Oma“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Namen für die Minis gibt es noch nicht. Das gestaltet sich auch schwierig – die Namen der Mitglieder des schwedischen Könighauses sind bereits abgearbeitet. Silvia hatte in den vergangenen Jahren die Kälber Victoria, Carl Philipp und Madeleine zur Welt gebracht.

Zoo Duisburg 12.05.2015
Nachwuchs bei den Emus
Zumindest allen Kreuzworträtsel-Freunden ist er unter dem Stichwort „Australischer Laufvogel mit 3 Buchstaben“ bekannt: der Emu, ein straußenähnlicher Riesenvogel aus den Busch- und Grassteppen des Fünften Kontinents. Mächtig modern geben sich Emu-Hähne bei der Zucht. Nicht nur, dass sie es sind, die eine flache Bodenmulde mit allerhand Stöcken, dürrem Astwerk und Blättern zum adäquaten Nest umfunktionieren. Nein, damit nicht genug. Hat die Henne ihre bis zu 15 schwarzgrünen, je etwa 500g schweren Eier ins Nest gelegt, geht das Männchen zum Brutgeschäft über und erledigt dieses alleine! Das Weibchen ist „nur“ dazu da, das Nestrevier zu verteidigen! Manche Emu-Hähne fressen und trinken während der knapp 2monatigen Brutdauer überhaupt nicht! Sie sind sogar in der Lage, während dieser Zeit ihre Körpertemperatur um 3-4 °C zu senken. Im Zoo Duisburg sind vor 3 Wochen nun 5 gesunde Küken geschlüpft, die ein unverwechselbares Kinderkleid aus hellen Längsstreifen über den gesamten Körper tragen, was sie von ihren schwarzgrauen Eltern erheblich unterscheidet. Am letzten Wochenende erhielten die jungen Flitzer mit ihren Eltern zum ersten Mal Auslauf in großen Freigehege, wo sie auf der Gemeinschaftsanlage mit den Bennett-Kängurus erstmals Bekanntschaft machten.

Zoo Zürich 12.05.2015
MONGOLISCHE STEPPE FEIERLICH ERÖFFNET
Der Zoo Zürich hat am Dienstag im Beisein prominenter Gäste feierlich seine neueste Anlage eingeweiht. In der Mongolischen Steppe sehen die Besucher Hausyaks, Trampeltiere und künftig auch Kaschmirziegen – und sie können dank eines neuen Angebots sogar im Zoo Zürich übernachten. Nach knapp einjähriger Bauzeit hat der Zoo Zürich am Dienstag seine neueste Anlage eingeweiht: die Mongolische Steppe. Das rund 7300 Quadratmeter grosse Gelände beherbergt acht Trampeltiere (darunter ein am 7. April geborenes Jungtier) und fünf Hausyaks (darunter ein am 14. April geborenes Jungtier). Sie können ab sofort in ihrem neuen Zuhause besucht werden. Mit den Kamelen können die Besucher sogar in direkten Kontakt treten: Neu besteht die Möglichkeit zum Kamelreiten. Die feierliche Eröffnung fand mit der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch und dem Botschafter der Mongolei in der Schweiz, Purevdorj Vaanchig, statt. Zusammen mit Verwaltungsratspräsident Martin Naville und Zoodirektor Alex Rübel übergaben sie die Mongolische Steppe am Mittag im Beisein zahlreicher Spender, Gönner und Donatoren den Besuchern. Die Anlage ist vollumfänglich durch Spenden finanziert worden. Die Kosten belaufen sich auf 5.8 Millionen Schweizer Franken. Die Mongolische Steppe eröffnet den Besuchern die Möglichkeit, den Zoo Zürich auch bei Nacht zu erleben: Im kleinen Jurtendorf im Herzen der Anlage sind vier Jurten für Übernachtungen im Rahmen des «Nachtwandelns» reserviert (zoo.ch/nachtwandeln). Die Mongolische Steppe ist eine weitere Etappe auf dem Weg des Zoo Zürich zum Naturschutzzentrum. «Die Tiere und Pflanzen im Zoo sind Botschafter für ihre wilden Artgenossen. Sie sollen die Besucher für den Natur- und Artenschutz sensibilisieren», sagt Zoodirektor Alex Rübel. Nächste Etappen in der Umsetzung des «Masterplans 2030» sind die Erneuerung der Aquarien, der Umbau des Afrikahauses in eine Australienanlage und als nächstes Grossprojekt der Bau der Afrikanischen Savanne «Lewa».

Zoo Basel 12.05.2015
Frühlingszeit – Jungtierzeit?
Sakis, Störche, Zebras, Ziegen und viele andere Tiere im Zoo Basel haben zurzeit Nachwuchs. Die landläufige Meinung, dass Jungtiere immer im Frühling zur Welt kommen, ist aber falsch. Meist hängt die Zeit der Geburt vom Futterangebot in der Natur ab, im Zoo können ungeahnte andere Faktoren einen Einfluss haben. Neue Schilder für die Bäume im Zoo Basel – Im Zoo Basel gibt es eine neue Attraktion für die botanisch interessierten Zoobesuchenden: Dank einer Spende konnten 30 Bäume mit Informationstafeln versehen werden. Damit wird der einzigartigen Gartengestaltung Rechnung getragen, auf die der Zoo Basel traditionell grossen Wert legt.

Tierpark Bochum 12.05.2015
Museum, Gesellschaft, Zukunft! Internationaler Museumstag im Tierpark + Fossilium Bochum
Am Sonntag, 17. Mai 2015, feiern die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den 38. Internationalen Museumstag. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ und macht damit auf die Rolle der Museen für die Gesellschaft und für die Zukunft aufmerksam. Viele Menschen denken, Museen seien nur auf die Vergangenheit gerichtet, denn viele Sammlungen zeigen historische Objekte oder längst ausgestorbene Tiere. Doch das, was heute historisch ist, war einmal topmodern bzw. Teil des damaligen Lebens. Museen sind daher keineswegs rückwärtsgewandt, sie bewahren heute, woran wir uns morgen erinnern wollen. Seit Frühjahr 2013 ist auch der Tierpark Bochum mit seinem Fossilium Mitglied der Vereinigung Westfälischer Museen e.V. und stolz auf seine umfangreiche Fossiliensammlung. Die in 55 Vitrinen ausgestellte Kollektion von Helmut Leich zeigt seltene Fossilien aus der bekannten Fossillagerstätte in Solnhofen. Dazu gehören u.a. fossile Quastenflosser, urtümliche Knochenschmelzschuppenfische, jurazeitliche Pfeilschwänze, Nautiliden und Schnabelköpfer. Solnhofen gilt als „Fenster in die urzeitliche Lebewelt vor 150 Millionen Jahren zur Lebenszeit der Dinosaurier“. Nirgendwo anders finden sich aus der Jurazeit so viel bedeutende Fossilfunde wie in den Solnhofener Plattenkalken. Eingebettet in das Aquarien- und Terrarienhaus des Tierparks ermöglicht die Sammlung den Besuchern einen unmittelbaren Vergleich zwischen der damaligen und der heutigen Tier- und Pflanzenwelt. Dieses einmalige Erlebnis steckt hinter dem Leitgedanken des Fossiliums: „Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.“ Am Internationalen Museumstag kommen vor allen Dingen kleine Tierparkbesucher auf ihre Kosten. Von 13 – 17 Uhr bietet Hartmut Weißmann, der das beliebte Modellierstudio der Köllerholzschule in Bochum leitet, Kreativworkshops für Kinder an. In Kleingruppen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, unter Anleitung kleine Schildkröten zu modellieren und mit nach Hause zu nehmen. Die urtümlichen Reptilien schlagen eine Brücke von der Tierwelt der Vergangenheit zu den Tieren der Gegenwart und stehen somit für das Leitbild des Fossiliums. Der Workshop ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten.

Zoo Wuppertal 12.05.2015
Erneuter Nachwuchs bei den Roten Varis; Spielpartner für Goldkatzennachwuchs
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass un-sere Roten Varis erneut Nachwuchs bekom-men haben. Am 19.04. wurden zwei Varis geboren, eine Besonderheit für unseren Zoo. Erst zum vier-ten Mal überhaupt können wir uns über Nachwuchs bei den „Waldgeistern“ freuen. So werden die Roten Varis in ihrer Heimat, den Nebelregenwäldern Madagaskars, wegen ihrer lauten Rufe genannt. Gute Nachrichten kommen auch aus unserem Katzenrevier. Unser Goldkater „Fu“ welcher am 11. Februar geboren wurde und mit der Hand aufgezogen wird, entwickelt sich prächtig. Mittlerweile wiegt er schon 2,3 kg. Deswegen war jetzt der Zeitpunkt gekommen ihm einen Spielpartner zu besorgen. Da es momentan in Europa keine weitere junge Goldkatze gibt, haben wir uns entschieden, „Fu“ eine gleich große Hauskatze als Spielpartner zu besorgen. Dadurch kann „Fu“ mit einer anderen Katze groß werden und wird nicht auf den Menschen geprägt. Seit letztem Freitag lebt nun „Nemo“ ein Norwegischer Waldkater mit „Fu“ zusam-men. Wenn „Fu“ irgendwann zu groß und zu wild wird, wird „Nemo“ zu einem Tierpfleger nach Hause umziehen.

Zoo Magdeburg 12.05.2015
Rotfelliger Nachwuchs
Ein guter Wurf ist im Zoo geglückt: gleich sieben Rothundwelpen kamen aus der Wurfbox. Sie sind jetzt auf regelmäßigen Erkundungstouren auf der Außenanlage unterwegs, natürlich streng bewacht von den Eltern. Besucher können die Jungtiere beim spielerischen Lernen – in erster Linie in den Disziplinen Herumtollen, Toben, Kräftemessen und Jagdverhalten – sehr gut beobachten. In ihrem großen Verbreitungsgebiet in Asien sind Rothunde stark gefährdet, der Bestand wird auf um die 2500 Tiere geschätzt. Auch die Anzahl der Haltungen in Zoos ist begrenzt, in Deutschland werden Rothunde derzeit in nur fünf Zoologischen Gärten gezeigt. Auch bei der Familie der Rotstirnmakis hat sich Nachwuchs eingestellt. Das Jungtier wurde am 20. April geboren. Im Zoo Magdeburg ist es die Erstzucht bei dieser Lemurenart. Noch klammert sich das Junge am Bauch der Mutter „Dalia“, aber schon bald reitet er auf ihrem Rücken. Vater „Enzo“ hilft bei der Nachwuchspflege mit und trägt ebenfalls zeitweise das Jungtier. Mit drei Monaten ist der kleine Lemur soweit, dass er sich selbstständig fortbewegt. Die markant rotgefärbte Oberseite des Kopfes haben nur die Männchen, bei den Weibchen ist dieser Bereich unscheinbar grau gefärbt. Das Fell ist am Rücken graubraun bis rotbraun und am Bauch hellgrau gefärbt. Die Rotstirnmakis bewohnen im Zoo die begehbare Madagaskaranlage. Hier finden täglich um 11 Uhr und um 14 Uhr die Präsentationen der Lemuren in der TIERISCH NAH-Arena statt.

Zoo Landau in der Pfalz 11.05.2015
Erneut wichtige Nachzucht bei sehr bedrohter Gepardenunterart im Landauer Zoo
Pünktlich nach Ablauf der durchschnittlichen Tragzeit von nur drei Monaten wurden am 09.05.2015 das zweite Mal im Zoo Landau in der Pfalz vier augenscheinlich gesunde Jungtiere der sogenannten Nordöstlichen oder Sudan-Geparden (Acinonyx jubatus soemmeringii) geboren. Der Zoo Landau beherbergt seit 2006 derzeit die einzige Zuchtgruppe dieser in der Wildbahn gefährdeten Wildkatzenunterart in Deutschland. Viele Jahre wurde im Landauer Zoo darauf hingearbeitet und 2012 konnten erstmals in der Geschichte des Zoos drei Welpen erfolgreich aufgezogen werden. Diese Nachzuchttiere wurden mit Erreichen der Geschlechtsreife im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an den Zoo Marwell in England und an den Fota Wildlife Park in Irland abgegeben. Eine erneute Verpaarung der beiden Zuchttiere im Zoo Landau auf Empfehlung des Zuchtbuchkoordinators verlief danach erneut spontan erfolgreich. „Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit,“ erläutert Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, da neben einer Reihe bekannter Haltungsfaktoren insbesondere auch die Sympathie zwischen den Paarungspartnern bei Geparden eine besondere Rolle spielt. U.a. ist es aber auch wichtig, dass Zuchttiere nicht dauerhaft zusammen gehalten werden, sondern wie im Zoo Landau in getrennten Gehegen. Das Zuchtmanagement erfordert ein regelmäßiges hin- und herwechseln der Zuchttiere in das Gehege des jeweils anderen Partners. Idealerweise kann dann am Verhalten der Tiere abgelesen werden, wann der optimale Zeitpunkt einer Verpaarung, die sogenannte „Rolligkeit“ bei der Katze, eingetreten ist. Die baulichen Voraussetzungen an den Gehegen in Landau wurde zu Zeiten durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. und die dankenswerte testamentarische Zuwendung eines zoobegeisterten bekannten Landauer Geschäftsmanns geschaffen. Nun hofft man, dass die nächsten noch etwas kritischen Tage der Aufzucht weiter gut verlaufen. Für die Mitarbeiter des Zoos, besonders aber auch für Zoodirektor Heckel, ist der Zuchterfolg auch ein emotional bewegendes Ereignis, da es sich um eine in der Wildbahn starken Gefährdungen ausgesetzte Tierart handelt. Das natürliche Verbreitungsgebiet des nordöstlichen Afrika (südlicher Sudan und Äthiopien, Somalia, nördlicher Tschad und Zentralafrikanische Republik) leiden z.T. seit Jahrzehnten unter Bürgerkriegshandlungen. Der illegale Tierhandel läuft in der Region praktisch ungebremst. Schon als Jugendlicher und im Rahmen seiner Artenschutztätigkeit in der Region wurde Heckel persönlich Zeuge von Geparden, die oft in sehr schlechtem Zustand als „Haustiere“ oder „Hotelmaskottchen“ ihr Dasein fristeten. „Solange sich die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Region nicht nachhaltig stabilisieren, ist das Überleben dieser eleganten Jäger in der Wildbahn äußerst fraglich,“ sagt Heckel. Umso wichtiger ist, dass sich das koordinierte Zuchtprogramm hier als Rettungsboot über diese kritische Zeit etabliert. Um die Aufzucht nicht zu gefährden, werden im Zoo mögliche Störungen des Muttertiers und ihrer Jungen besonders in den kommenden drei Wochen auf einem Minimum gehalten. Sehr positiv ist, dass die Jungtiere sich nun in den Sommer hinein entwickeln können und in einigen Wochen bei trockenem Wetter dann auch für die Besucher im Außengehege zu beobachten sein werden.

Zoo Salzburg 11.05.2015
Neues Zuhause für Gibbon, Nasenbär, Krallenaffen und Co.
Landeshauptmann-Stv. Mag. Dr. Christian Stöckl und Bürgermeister Dr. Heinz Schaden eröffneten heute, Montag, 11. Mai 2015, gemeinsam mit Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner das neu errichtete Gibbonhaus beim Haupteingangsbereich des Salzburger Zoos. Das neue Zuhause für Gibbon und Co. schmiegt sich in die Hellbrunner Naturlandschaft und wird umsäumt von naturnah gestalteten Anlagen für Rote Pandas, Muntjaks, Nasenbären und Krallenaffen. Für diesen Neubau haben die Eigentümer Land und Stadt Salzburg die Investitionssumme in Höhe von € 745.000 zur Verfügung gestellt. Einmalige Einblicke in das Leben von Alt- und Neuweltaffen – „Der Salzburger Zoo ist um eine weitere Attraktion reicher“, betont Landeshauptmann-Stv. Stöckl. „Dieser Neubau ermöglicht einmalige Einblicke in das Leben von unterschiedlichen Affenarten und in die Unterwasserwelt südamerikanischer Fische und Schildkröten. Besucher für den Tier-, Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren, zählt zu den Hauptaufgaben eines modernen Zoos. In diesem Haus fasziniert besonders die Nähe zu den Regenwaldbewohnern Asiens und Südamerikas. Der Salzburger Zoo ist auf dem richtigen Weg, den Besucher die Schönheit der Tiere näher zu bringen, um sie für den Tier- und Artenschutz zu begeistern.“ Die beiden Eigentümervertreter zeigten sich von der kontinuierlichen Entwicklung des Zoos in den vergangenen Jahren beeindruckt und gratulierten dem gesamten Zoo-Team. Der Salzburger Zoo zählt zu den Top-Ausflugszielen in Salzburg, den jährlich über 320.000 Gäste besuchen. Der Zoo ist nicht nur als Ort der Bildung, Forschung und Erholung beim heimischen Publikum beliebt, sondern ist auch ein touristisches Highlight für viele Gäste aus dem In- und Ausland. Stöckl und Schaden betonten abschließend, dass das Land und die Stadt Salzburg auch künftig den Zoo als Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum unterstützen werden. Neue Außenanlagen für Rote Pandas, Schildkröten und Muntjaks – Bürgermeister Schaden gratulierte zur umsichtigen Neugestaltung des rund 2.800 Quadratmeter großen Geländes. „Hier ist es hervorragend gelungen, ein neues Gebäude harmonisch in die Hellbrunner Naturlandschaft zu integrieren. Die natürlich gestalteten Außenanlagen mit den alten, imposanten Baumbeständen sind nicht nur ideale, naturnahe Lebensräume für die Roten Pandas, Gibbons, Nasenbären und Krallenaffen, sondern sind auch eine Freude für alle Besucher. Die Zoo-Gäste können vom Dach des Gibbonhauses einen einmaligen Ausblick ins Gebirge und in die oberen Baumkronen der Anlagen von Nasenbär, Gibbon und Krallenaffe genießen. Es freut mich, dass mit dem Investitionszuschuss der Stadt der Erlebniswert des Zoos für die Besucher noch einmal gesteigert wurde“, sagte Schaden. Ein Großteil des Daches steht den 24 Europäischen Landschildkröten als „Sommerresidenz“ zur Verfügung. Alle diese Tiere wurden aus Tierschutzgründen vom Zoo aufgenommen. 2015 ist das Jahr des Gibbons – „Der WAZA – der Weltverband der Zoos und Aquarien – hat 2015 zum Jahr der Gibbons erklärt“, berichtete Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner. „Wir freuen uns sehr, dass wir gerade heuer dieses Haus für die Kleinen Menschenaffen fertiggestellt haben und unsere Gäste für den Schutz und Erhalt dieser Primaten sensibilisieren können. Ursprünglich leben Gibbons in Südostasien. Das Überleben der rund 15 Arten ist wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume und der Wilderei jedoch gefährdet. Ein herzliches Dankeschön an die Österreichischen Teilnehmer des Songcontest 2015, die Makemakes, die mit der Übernahme der Patronanz für die Gibbon-Anlage ein Zeichen für den Schutz und Erhalt der Gibbons setzen“. Das Salzburger Gibbon-Paar Jiao und Samuk, das während der Bauzeit auf der ehemaligen Luchsanlage lebte, konnte sich in den vergangenen Tagen in aller Ruhe an das neue Haus gewöhnen. In den kommenden Tagen wird der sechsjährige Samuk mit seiner achtjährigen Jiao erstmals die neue Außenanlage erkunden. Dann werden die Zoo-Besucher wieder vom „Gesang“ der Gibbons begrüßt werden. Im Gibbon-Haus leben auch Botschafter der südamerikanischen Tierwelt wie die drei neugierigen Nasenbär-Damen aus dem Zoo Schwerin und das Kaiserschnurrbarttamarin-Paar. Diese kleinen Krallenaffen verdanken ihren Namen dem strahlend weißen Schnurrbart, der das Gesicht sowohl der weiblichen als auch männlichen Tiere ziert. Grebner: „Wir freuen uns, dass ab heute auch wieder die Roten Pandas Banja und Eros für unsere Zoo-Besucher zu beobachten sind. Die beiden verbrachten die Zeit des Umbaus ihrer Außenanlage hinter den Kulissen des Zoos. Eine kleine Hirschart aus Asien – die Chinesischen Muntjaks – sind nun auch wieder auf einer erweiterten Anlage im Salzburger Zoo zu sehen.“ Beim 3. Salzburger Zoolauf, am Samstag, 30. Mai, stehen Faultier und Co. ganz im Mittelpunkt des Geschehens, denn ein Teil der Erlöse dieser Laufveranstaltung kommt den neuen Zoo-Bewohnern zugute. Noch im Juni wird ein Faultier ins Gibbonhaus einziehen!

Thüringer Zoopark Erfurt 11.05.2015
Doppelliegen für den Zoopark
An einem Freitag im April, 9 Uhr. Die Kasse am Haupteingang öffnet pünktlich für die Besucher. Ebenso wie bei den Menschen gibt es auch bei den Tieren Früh- und Spätaufsteher, einige mögen die morgendliche Kühle, andere warten auf starke Sonnenstrahlen. Es ist einfach herrlich: außer dem Schnauben, Schnurren, Kreischen, Meckern, Tröten der Tiere herrscht Ruhe. Insofern ist das Treffen mit der Zooparkdirektorin Dr. Sabine Merz ein Gewinn für alle Beteiligten. Anlass ist das Aufstellen von drei Doppelliegen, die der Regionalverbund der Erfurter Genossenschaften im Rahmen seines BUGA-Engagements bei den GRONE Bildungszentren am Standort Weimar produzieren ließ und die 2015 ihren Platz im Zoopark gefunden haben. Drei stehen bereits seit 2013 am Lesepavillon im egapark und drei weitere seit 2014 im Bürgergarten auf dem Petersberg in intensiver Nutzung. Der Regionalverbund hat angekündigt, bis zum BUGA – Jahr 2021 jährlich mindestens drei Liegen zu liefern. Sie werden sehr gut angenommen und der Bedarf ist da; im Zoopark waren bereits Wartende zu beobachten, die unmittelbar nach Freiwerden der Plätze die Liegen gleich neu „besetzten“. Im Zoopark fanden zwei Liegen ihren Standplatz zwischen Lama- und Gepard-Gehege; besonders beeindruckt hat die Liege mit Blick auf die Bison-Freifläche. NOCH steht sie dort ein bisschen einsam; aber das wird sich ändern, so die Ankündigung der Geschäftsführerin des Regionalverbundes Dr. Kerstin Waterstradt. Auch die GRONE Bildungszentren gGmbH und ihr Geschäftsführer Frank Mansius freuen sich auf die angekündigte Fortsetzung dieser Kooperation.

Zoo Landau in der Pfalz 11.05.2015
Abendliche Zooführung für Kinder von 6 – 12 Jahren – ein Zoobesuch der besonderen Art mit anschließendem Lagerfeuer und Grillen
Am Freitag, den 19.06.2015 um 18.00 Uhr bietet der Zoo Landau für Kinder von 6 – 12 Jahren eine der beliebten abendlichen Zooführungen an. Anschließend wird bei gutem Wetter auf der Zoowiese Stockbrot gebacken und es gibt frisch Gegrilltes. An diesen besonderen Abenden gehört der Zoo nur den Kindern. Ohne andere Besucher bekommen die jungen Zoobesucher die Möglichkeit, zusammen mit Pädagogen der Zooschule die faszinierenden Eindrücke, Geräusche und Gerüche rund um die verschiedenen Tierarten im abendlichen Zoo zu erleben!

Tiergarten Schönbrunn Wien 11.05.2015
RENTIER IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN
Sie gelten als Helfer des Weihnachtsmannes und für Nachwuchs ist gesorgt: Im Tiergarten Schönbrunn hat am 26. April ein Rentierweibchen das Licht der Welt erblickt. Bis die Kleine einen Schlitten ziehen könnte, müsste sie noch ordentlich wachsen. Allerdings können Rentiere gleich nach der Geburt auf ihren langen, dünnen Beinen stehen. Das ist für das Überleben in ihrer rauen Heimat wichtig. „Rentiere leben in den kargen Weiten der arktischen Tundra und Taiga. Sie sind Pflanzenfresser und müssen lange Wanderungen unternehmen, um stets neue Weidegründe zu finden. Bereits wenige Tage nach der Geburt müssen die Mütter und ihre Jungtiere mit der Herde weiterziehen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der nun siebenköpfigen Rentierherde im Tiergarten Schönbrunn steht keine anstrengende Reise bevor. Hier sorgen die Tierpfleger für ausreichend Nahrung, die vor allem aus Heu, Pellets, Ästen und Flechte als Leckerbissen besteht. Das Jungtier wird das erste halbe Jahr von seiner Mutter Pinja gesäugt. Auch ein Name wurde schon gefunden: Paula. Bekannt sind Rentiere für ihren mächtigen Kopfschmuck. Im Gegensatz zu allen anderen Hirschen tragen bei den Rentieren auch die Weibchen ein Geweih. Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße haben Rentiere das größte Geweih aller Hirscharten. Im Alter von etwa drei Monaten wird auch das Geweih der kleinen Paula zu wachsen beginnen.

Vogelpark Herborn, 10.05.2015
Vogel- und NaturschutzTierpark Herborn appelliert an Tierfreunde: Kein Kidnapping in der Natur – unverletzte Jungtiere am Fundort belassen !
Der Wonnemonat Mai hat begonnen, und folglich boomt in der Natur der Familienzuwachs. Leider zeigt die nur allzu oft falsche Reaktion mancher Tierfreunde, die Jungtieren in der Natur oder auch im Siedlungsbereich begegnen, wie sehr die meisten Menschen verlernt haben, natürliche Phänomene mit Augenmaß zu beurteilen! Denn immer wieder werden nur scheinbar verlassene, „ach so süße“ Jungtiere von Naturfreunden in falsch verstandener Tierliebe aufgegriffen, um sie von Hand großzuziehen. Zumeist kommen die Finder mit dieser anspruchsvollen Aufgabe nicht klar und wenden sich dann hilfesuchend an das Team des Vogel- und NaturschutzTierparks Herborn mit der hier im Übrigen nicht erfüllbaren Bitte, die aufwendige Handaufzucht solcher Jungtiere zu übernehmen. Für die Jungtiere wäre es zumeist sehr viel besser, und eben „natürlicher“ gewesen, sie wären in der Natur geblieben! Um derartige Kindesentführungen zu vermeiden, die den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden, und die nur allzu oft das Todesurteil für die Jungtiere bedeuten, wendet sich die Leitung des Herborner Vogelparks auch in diesem Frühjahr erneut mit dem Appell an die Bevölkerung, nicht voreilig in natürliche Regelkreise einzugreifen! Vogelparkleiter Wolfgang bittet Natur- und Tierfreunde dringend darum, unverletzte Jungtiere am Fundort zu belassen. Denn wie der Diplom-Biologe betont, handelt es sich bei den weitaus meisten – nur scheinbar hilflosen – Jungtieren gar nicht um Waisen! Rades: „Zum Beispiel suchen Säugetiermütter wie Rehe oder Feldhasen ihre abgelegten Jungtiere nur einige Male am Tag oder auch in der Nacht zum Säugen auf, überlassen sie aber ansonsten sich selbst!“ In der Vogelwelt kommt es nach Mitteilung des Herborner Zoologen oft vor, dass noch kleine, aber schon befiederte Jungvögel, z. B. Eulen oder auch Singvögel, scheinbar hilflos am Boden oder im Strauchwerk sitzen. Diese noch nicht flugfähigen Jungvögel werden nach Mitteilung des Vogelparkleiters als „Ästlinge“ bezeichnet, da sie ihr enges Nest schon früh verlassen. Rades: „Im Astwerk oder auf einer Wiese sitzend stehen diese Jungvögel weiterhin durch Bettelrufe mit ihren Eltern in Verbindung. Als Teil der Fortpflanzungsstrategie der Vögel ist dies ein natürlicher Vorgang. Denn auch außerhalb des Nests werden diese „Ästlinge“ weiter von ihren Eltern versorgt.“ Deswegen sei es falsch verstandene Tierliebe, wenn Tierfreunde solche Jungvögel, die ja gar keine menschliche Hilfe benötigen, aufgreifen und somit quasi „kidnappen“ würden. Nur in den Fällen, in denen der Aufenthaltsort eines Jungvogels an einem kritischen Platz, etwa direkt an einer stark befahrenen Straße oder auf einem Kinderspielplatz ist, sollte man helfend eingreifen, aber natürlich mit Augenmaß! Rades: „In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Jungvogel in einigen Metern Entfernung an eine geschützte Stelle, zum Beispiel in eine Hecke oder unter ein Gebüsch, umzusetzen.“ Noch nackte Jungvögel sollten hingegen möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Wie der Vogelparkleiter betont, ist bei Vögeln die Berührung durch den Menschen unproblematisch, da sich die Vogeleltern im Gegensatz zu Säugetieren nicht am menschlichen Geruch stören. Dringend raten die Experten davon ab, Jungtiere zur Handaufzucht mitzunehmen. Denn erstens sei die Handaufzucht sehr aufwendig und schwierig. Zudem hätten von Hand aufgezogene Jungtiere selbst bei fachgerechter Pflege sehr viel schlechtere Überlebenschancen als die in der Natur aufgewachsenen. „Nicht von ungefähr erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz die vorübergehende Aufnahme von Jungtieren wildlebender Arten nur dann, wenn sie verletzt oder krank und somit wirklich hilflos sind“, betont der Zoologe. In Zweifelsfällen empfiehlt es sich, telefonische Auskünfte bei der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung (im Lahn-Dill-Kreis Tel. 06441/4071831), der Vogelklinik Gießen (Tel. 0641/9938432), der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt (Tel. 069/420105-0), der örtlichen NABU-Gruppe oder im Vogel- und NaturschutzTierpark Herborn (Tel. 02772/42522) einzuholen. Immer wieder muss das Vogelparkteam darauf hinweisen, dass Herborns Tiergarten längst nicht alle pflegebedürftigen Vögel aufnehmen kann. Rades: „Dies hat neben den natürlich begrenzten Aufnahmemöglichkeiten im Vogelpark auch hygienische Gründe. Denn es gilt, ein Infektionsrisiko für den kostbaren Vogelbestand unseres Parks auszuschließen.“ Folglich kann sich das Vogelparkteam in seiner kleinen Auffangstation nicht um die häufigen Arten wie Singvögel, Mauersegler, Tauben oder Enten kümmern. Herborns Vogelpark kann nur einige wenige Exemplare der selteneren Arten wie Greifvögel, Eulen, Störche, Kraniche, Reiher, Taucher oder Eisvögel aufnehmen. Da im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern, die Arbeit von Wildtierpflegestationen in Hessen leider kaum vom Land bezuschusst wird, ist der Vogel- und NaturschutzTierpark Herborn aufgrund der – übrigens freiwillig – erfolgenden Übernahme der Aufgaben einer Greifvogelpflegestation sowie der Beratung von Naturfreunden natürlich froh über jede finanzielle Unterstützung Diese kann durch die Übernahme einer Tierpatenschaft oder sonstige Spenden erfolgen, und natürlich auch durch die Eintrittsgelder der Vogelparkbesucher.

Erlebniszoo Hannover, 09.05.2015
Kartoffelsalat mit Extra-Pfiff gewinnt „Goldenen Meyer“: Preisverleihung bei den Historischen Markttagen im Erlebnis-Zoo
Es ist eine Frage des Geschmacks. Und der Tradition. Ein bisschen auch eine Frage der Ehre. Der perfekte Kartoffelsalat ist für jeden etwas anderes. Eins ist klar: Er muss schmecken wie der Sowiesobesteohnegleichen von Muttern. Aber ob mit Zwiebeln oder Lauch, Salatgurke oder Cornichons, mit Mayonnaise oder Essig und Öl, mit Speck oder Käse – das war die Frage. Und die wurde heute geklärt: Die Suche nach dem pfiffigsten Kartoffelsalat fand bei den Historischen Markttagen im Erlebnis-Zoo Hannover ein Ende. Drei Monate lang suchte die Gastronomie des Erlebnis-Zoo nach tollen Rezepten. 20 Einsendungen schafften es in die Endrunde und wurden von einer Fachjury aus fünf Köchen* am Sonnabend, 09. Mai, verkostet. Geprüft wurden Aussehen, Konsistenz, Geschmack und Kreativität. Nach der ersten Kostprobe kamen zehn Salate zum „Recall“, wurden erneut getestet und bewertet. Und dann stand die Gewinnerin fest. Der erstmalig verliehene Award „Goldener Meyer“ ging an Ulrike Engelke aus Bückeburg. Ihr Kartoffelsalat mit den raffinierten Zutaten aus Rucola, Kapern, einer feinen Knoblauchnote und cremigem Balsamico-Essig überzeugte die Jury. Neben dem Award – einer goldenen Kochmütze am Brett – erhielt die Gewinnerin für die Kartoffelkreation zwei Zoo-Jahreskarten sowie einen Korb voller Köstlichkeiten aller Lieferanten des Gasthauses, die ihre regionalen Produkte bei den Historischen Markttagen vor der idyllischen Kulisse der Fachwerkhäuser ausstellten. „Die Wahl fiel uns nicht leicht“, erklärte Jörg Kantor, Küchenmeister und Leiter der Zoo-Gastronomie, „besonders in Sachen Kreativität haben sich die Rezepte nahezu übertroffen!“ Ungewöhnliche Zutaten wie Oliven, Ananas, Tomaten, sauren Hering, sogar Fleischsalat stellten die Gaumen der Jury auf die Probe. Von der Qualität des Gewinner-Salat können sich die Gäste vom Gasthaus Meyer selbst überzeugen: Passend zum 150jährigen Jubiläum des Zoos wird er 150 Tage lang auf der Speisekarte des Gasthauses stehen! Den zweiten Platz belegte Carola Schorlies aus Hannover, gefolgt von Uta Mättig, ebenfalls aus Hannover. Ihr Gewinn: Je eine Einladung für Zwei zum Pfingstbrunch im Prunksaal des Maharadschas und ein Köstlichkeiten-Korb. Durch das Programm der historischen Markttage, bei dem Kaffee vor Ort in antiken Maschinen geröstet wurde, Schmiede und Töpfer traditionelle Techniken vorstellten, Markthändler historische Gemüse- und Obstsorten präsentierten, führten Bauer Meyer und Magd Martha (alias Pedro Prüser und Susanne Nülle) in gewohnt charmant-witziger Weise. Auf die kleinen Besucher warteten ein Kinderkarussell, die Kinderschminkstation, Glückshufeisen-Schmieden und viele historische Spiele. Und die „Hofkapelle“ nahm alle Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise. Bei Bauer Meyers Historischen Markttagen heißt es eben: Flanieren, Probieren, Mitmachen, Genießen und in Erinnerungen Schwelgen!

Bergzoo Halle, 08.05.2015
Pfingstferien im Zoo – Basteln von Beschäftigungsfutter und Tierbeobachtungen
Tiere sind in der freien Wildbahn meist mehr als die Hälfte des Tages mit der Futtersuche beschäftigt. Um den Zootieren das Ausleben vieler natürlicher Verhaltensweisen zu ermöglichen, erhalten diese u. a. ihr Futter versteckt in Kartons, Röhren oder anderen Materialien. Während der Pfingstferien sind alle Kinder (Mindestalter 3 Jahre) eingeladen, sich wie Tierpfleger zu fühlen und Beschäftigungsfutter für Zootiere herzustellen. Während im Anschluss die Zoobewohner vor den Augen der fleißigen Helfer ihre Überraschungen „auspacken“, verraten unsere Zoomitarbeiter mehr über deren Lieblingsspeisen und erzählen spannende Geschichten aus dem Zooalltag. Mo, 18.05. | 11:15 Uhr: Minischweine Di, 19.05. | 10:45 Uhr: Keas Mi, 20.05. | 10:45 Uhr: Totenkopfäffchen Do, 21.05. | 14:15 Uhr: Sakis (Affen) Fr, 22.05. | 12:30 Uhr: Nasenbären Treffpunkt: Haupteingang Dauer: ca. 60 Minuten Kosten: 2,00 Euro pro Kind zzgl. Eintritt, begleitende Erwachsene nur Zooeintritt (Begrenzte Teilnehmerzahl, Karten im VVK im Zooladen)

Zoo Duisburg, 08.05.2015
Volksbank Rhein-Ruhr übernimmt weitere Tierpatenschaft im Zoo
Dass der Betrieb eines Zoos mit hohen Kosten wie für Energie und Futtermittel verbunden ist, stellt kein Geheimnis dar. Von daher ist die Unterstützung durch Sponsoren und Partner natürlich immer gern gesehen. Bereits im Jahr 2013 entschied sich die Volksbank Rhein-Ruhr dazu, gleich zwei „schwergewichtige“ Patenschaften zu übernehmen. Elefantendame ETOSHA verdrückt mit einer täglichen Futterration von knapp 200 Kilogramm tatsächlich schon ein ordentliches Sümmchen an Futterkosten, bei Koala VOBARA, dem zweiten Patentier, sind es zwar nur 900 Gramm Eukalyptusblätter am Tag. Da diese allerdings zum größten Teil in Florida eingekauft werden müssen, fallen auch beim wesentlich kleineren Kletterbeutler die Futterkosten schwer ins Gewicht. Thomas Diedrichs, “Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr“ war bei der Übernahme der beiden Patenschaften wichtig, die überaus wichtige Arbeit des Zoo Duisburg im Artenschutz zu würdigen und zu unterstützen. Der Bank, die seit über 150 Jahren vor Ort und in der Region erfolgreich tätig ist, ist es nach wie vor ein wichtiges Anliegen, den Zoo zu unterstützen. Da Koalamann VOBARA nun innerhalb des Erhaltungsprogrammes dieser bedrohten Tierart in den Zoo von Budapest umgezogen ist, stand für die Volksbank Rhein-Ruhr sofort fest, dass die Patenschaft für einen weiteren Koala übernommen wird. Die auserwählte Koaladame EORA ist am 26.05.2010 im Zooparc Beauval in Frankreich geboren und zieht gerade ihr zweites Duisburger Jungtier noch gut versteckt im Beutel groß.

Weltvogelpark Walsrode, 08.05.2015
Nachwuchs bei den Weißstörchen
Erleben Sie unseren Weißstorchen-Nachwuchs fast „federnah“. Unsere Weißstorch-Pärchen brüten direkt am Zaun, so dass Sie miterleben können, wie die Jungtiere bei ihren Eltern aufwachsen. Im Storchengehege des Weltvogelpark leben und brüten einige nicht mehr flugfähige Störche, die über ein Storchenauffangzentrum für verletzte Störche in den Park gelangt sind. Es ist auch schon zu „Mischehen“ mit freilebenden Partnern aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen. Alle Jungtiere verlassen im Herbst den Weltvogelpark und schließen sich ihren ins Winterquartier ziehenden Artgenossen an, um teilweise im darauffolgenden Frühjahr wieder zurückzukehren.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 08.05.2015
Ade, Kabonga
Hellabrunns Giraffendame Kabonga wurde am Freitag, den 8. Mai eingeschläfert, um ihr ein schmerzhaftes Leiden zu ersparen. Aus altersbedingten Gründen und nach der Geburt eines lebensschwachen Jungtiers im Dezember 2014 hatte sie zunehmend Probleme im Bewegungsablauf. Kabonga, die am 13.07.1993 im Zoo Duisburg zur Welt kam und seit 1994 in Hellabrunn lebte, wurde fast 22 Jahre alt, was für Netzgiraffen bereits ein stattliches Alter darstellt. Die sanftmütige und fürsorgliche Giraffenmutter hat insgesamt zehn Jungtiere auf die Welt gebracht, von denen acht überlebt haben. Sie ist auch die Mutter des kleinen Giraffenbullen Naledi, der noch in der Hellabrunner Giraffengruppe lebt. In den vergangenen Monaten bereitete ihr das Laufen immer größere Probleme. Ihr körperlicher Gesamtzustand verschlechterte sich konstant und zusehends, so dass die Tierärzte des Tierparks keine andere Lösung sahen, als die Netzgiraffe einzuschläfern und zur Obduktion in die Tierpathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München zu geben. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Vorsitzende im Aufsichtsrat der Münchener Tierpark Hellabrunn AG, hat sich bei ihrem Tierpark-Besuch anlässlich des Geburtstags von Elefant Ludwig noch persönlich von der Hellabrunner Giraffenmutter verabschiedet: „Es ist immer wieder traurig, wenn Tierpersönlichkeiten sterben müssen. Aber zum Leben gehört eben auch das Sterben.“

Zoo Leipzig, 08.05.2015
Rückkehrer Voi Nam zeigt sich den Leipzigern – Elefantenbulle ab sofort täglich zu sehen
Willkommen zurück! Heute Vormittag war es soweit: Voi Nam hat sich erstmals den Leipzigern gezeigt. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat den Publikumsliebling, der am Dienstag aus dem Heidelberger Zoo zurückgekehrt ist, der Öffentlichkeit präsentiert. Nach nur wenigen Tagen der Eingewöhnung hat der am 5. April 2002 im Zoo Leipzig geborene Dickhäuter sein altes, neues Zuhause im Elefantentempel Ganesha Mandir erkundet und im Verlauf des Vormittags ein ausgiebiges Bad im Außenpool genossen und die Schlammsuhle ausprobiert. „Er ist zu einem sehr schönen Elefanten herangewachsen und hat eine enorm souveräne Ausstrahlung“, sagt der Zoodirektor, der zugleich erklärte, dass Voi Nam in Heidelberg Anführer der Jungbullengruppe gewesen ist und nun perspektivisch in Leipzig für Elefantennachwuchs sorgen soll. Auch die anwesenden Zoobesucher waren hoch erfreut, den inzwischen 13 Jahre alten Voi Nam wiederzuerkennen. „Das ist Voi Nam, der ist in unserem Zoo geboren“, erklärten Zoofans den Freunden an ihrer Seite. Der Knick im Schwanz gehörte dabei zu den markantesten Erkennungszeichen. Alle Zoofans, die am kommenden Wochenende den Rückkehrer willkommen heißen wollen, können ihn in der Zeit von 9 bis 11 Uhr auf der Außenanlage beobachten. Michael Weichert, Präsident des Freundes- und Fördervereins des Zoo Leipzig, hatte bei der Präsentation des Rückkehrers eine Überraschung parat: Die Vereinsmitglieder haben die erste Patenschaft im Wert von 6.000 € für Voi Nam übernommen. „Wir freuen uns, wenn weitere Paten dazukommen und wir zudem mit zusätzlichen Spenden weitere Spiel- und Beschäftigungselemente für die Dickhäuter finanzieren können“, betonte Weichert. Neben Voi Nam leben sechs weibliche Elefanten und der Elefantenbulle Naing Thein in Leipzig.

Tierpark Chemnitz, 08.05.2015
Nachwuchs bei den Przewalskipferden
Bereits am Montag wurden die Tierpfleger morgens von einem neugeborenen Hengstfohlen im Gehege der Przewalskipferde überrascht. Muttertier und Fohlen sind wohl auf. Nach nur drei Tagen haben sich Stute und Fohlen der Herde wieder angeschlossen. Das Fohlen wurde von allen Herdenmitgliedern freundlich angenommen. Im Chemnitzer Tierpark lebt eine kleine Familienherde, welche von einem Hengst geführt wird. Das Przewalskipferd, auch Urwildpferd genannt, ist die einzige Wildpferdart, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat. Das Wildpferd galt in seiner Heimat, in den Steppen Innerasiens, bereits als ausgerottet. Der gesamte heute lebende Bestand geht auf etwa 12 Tiere zurück, die Anfang des letzten Jahrhunderts exportiert wurden. Durch gezielte Zucht konnte die Art in Menschenobhut gerettet werden. Es gibt einige Projekte zur Wiederansiedlung im ursprünglichen Lebensraum. 2002 wurde eine Stute aus dem Tierpark Chemnitz zusammen mit anderen Artgenossen aus anderen Zoos in das Reservat Gobi B gebracht, wo sie nach einer Eingewöhnungszeit 2003 in die Freiheit entlassen wurden. Der Chemnitzer Tierpark leistet mit der Haltung und der Zucht der Urwildpferde einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz.

Allwetterzoo Münster, 08.05.2015
Neue Tierart im Allwetterzoo Münster: Stachelschweine sind jetzt Untermieter bei den Erdmännchen
„Münster ist in Deutschland nach Heidelberg vermutlich der zweite Zoo, der Erdmännchen und Stachelschweine vergesellschaftet“, erklärt Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo. „Also etwas ganz Besonderes, was Münster von anderen Zoos unterscheidet. Zudem bin ich mir sicher, dass unsere Besucher die leicht skurrilen Stachelschweine mögen werden. Sie sind schließlich eine tolle Ergänzung zu den extrem beliebten, da so niedlichen Erdmännchen“, schmunzelt Wewers. Momentan leben Erdmännchen und Stachelschweine aber noch getrennt. „Wir haben vor einiger Zeit bereits stundenweise getestet wie sich die beiden Tierarten verstehen, mussten das Experiment aber abbrechen, da wir unerwarteten Erdmännchen-Nachwuchs bekommen haben“, so Wewers weiter. „Es lief aber gut an und sobald die Jungtiere größer sind, werden wir die Vergesellschaftung weiter verfolgen. Wir sind zuversichtlich, dass schon bald beide Tierarten zusammen laufen werden…“ Die Stachelschweine sind Ende März aus dem Tierpark Nordhorn im Allwetterzoo angekommen und haben sich mittlerweile sehr gut eingelebt. Die Erdmännchen bewohnen ihr Domizil in direkter Nachbarschaft zu den Breitmaulnas¬hörnern bereits seit 2007. Vorher lebten sie auf einer wesentlich kleineren Anlage am Tropenhaus. Gemäß des Allwetter-Gedankens können sie zwischen Außen- und Innenbereich je nach Wetter und guter Laune hin- und herpendeln. Die Außenanlage ist zweigeteilt und hat eine Gesamtgröße von 350 qm. Durch die beiden Anlagen führt ein Besuchertunnel, so dass die Zoobesucher die Tiere hautnah und auf Augenhöhe beobachten können. Die Erdmännchen erreichen den zweiten Teil der Außen¬anlage, der jetzt mit den beiden Stachelschweinen besetzt ist, über eine Brücke. Zurzeit ist die Brücke gesperrt, zukünftig wird es ein Schlupfloch für die Erdmännchen geben, so dass diese frei entscheiden können, ob sie auf ihrem Teil der Anlage bleiben oder die Stachelschweine besuchen. Umgekehrt ist dies nicht möglich…

Zoo Heidelberg, 08.05.2015
Freunde fürs (Er)Leben: Tiergartenfreunde übergeben Spendenscheck über 15.000 Euro an Zoo Heidelberg
Die Veränderungen im Zoo erfreuen auch die Mitglieder des Tiergartenfreunde Heidelberg e.V., der den Zoo bereits seit über 80 Jahren unterstützt. Besonders die in Kürze fertiggestellte Erweiterung der Bärenanlage zeigt die eingeschlagene Richtung der Zoo-Entwicklungen in den nächsten Jahren.
Leben live erleben ist für Zoo-Direktor Dr. Klaus Wünnemann mehr als nur ein Slogan, mit dem der Zoo seine Philosophie nach außen zeigt. „Mit der Planung der Baumsavanne für die Löwen haben wir uns erneut Großes vorgenommen. Die Gestaltung einer nahezu realistisch anmutenden Safari-Atmosphäre für die Besucher soll jedem Gast das Gefühl vermitteln, von einem sicheren Aussichtspunkt die Tiere in freier Natur zu beobachten.“ erklärt der Zoo-Direktor das nächste große Bauprojekt. „Wichtig ist uns dabei ebenso das Wohlbefinden der Tiere und eine tiergerechte Umgebung.“ Dass dies ganz im Sinn der Tiergartenfreunde ist, dokumentiert nicht nur deren langjährige Treue zu „ihrem“ Zoo, sondern zeigt sich auch in der großzügigen Spende, die gestern von den Vorstandsmitgliedern überreicht wurde. Mit dem Scheck in Höhe von 15.000 Euro im Gepäck ist dies bereits der dritte Beitrag, den die Tiergartenfreunde für das Projekt Löwen übergeben. Bereits im Februar 2012 und August 2013 folgte der Verein dem Spendenaufruf für die lang anstehende Neugestaltung der Löwenanlage, die auch die angrenzend lebenden Stachelschweine und Erdmännchen einschließen wird. „Heute konnten wir bereits an der sehr einladend gestalteten Bärenanlage erkennen, wie gut die Finanzmittel für die Projekte im Zoo eingesetzt werden. Es ist schön zu wissen, dass wir dazu beitragen.“ betont Dr. Dietrich Lorenz, 1. Vorsitzender der Tiergartenfreunde. Da sind sich auch Jürgen Pföhler, Schatzmeister und Gerhard Bartelmus, 2. Vorsitzender einig. „Wir unterstützen den Zoo gerne mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Letztlich ist es für uns alle ein Gewinn, wenn sich der Tiergarten konstant weiterentwickelt. Unseren Mitgliedern liegt die Löwen-Außenanlage ebenso am Herzen und wir freuen uns, wenn das Projekt im nächsten Jahr umgesetzt wird.“ ergänzt Pföhler. Dennoch stehen viele Maßnahmen der geplanten Löwenanlage vor der grundsätzlichen Entscheidung der Umsetzung. Die Mittel, die für die einzelnen Elemente und Bestandteile der Löwenanlage benötigt werden, sind noch nicht komplett gesichert. Wünnemann, der sich herzlich für die Spende bei den Vertretern der Tiergartenfreunde bedankte, ist sich bewusst, dass notfalls das ein oder andere Element vorerst zurückgestellt werden muss. „Wir werden versuchen, für die innovativen Ideen zur Gestaltung von Gehege und Besucherbereich noch weitere Sponsoren zu finden und haben noch etwas Zeit, um auch über unseren Spendenaufruf auf der Zoo-Webseite einen Teil der Leistungen zu finanzieren, die nicht über den Zoo, die anteilige Finanzierung unseres Hauptgesellschafters, der Stadt Heidelberg und die bereits erhaltenen Spenden abgedeckt werden können.“

Serengeti-Park Hodenhagen, 07.05.2015
Löwenbabys im Serengeti-Park sind jetzt auch für Besucher zu sehen
Die drei Löwenbabys des Serengeti-Parkes in Hodenhagen sind in das großzügige Freigehege gezogen und sind dort jetzt für alle Parkbesucher zu sehen! Die am 21. Juli 2014 geborenen Löwenkinder Lonka, Leon und Leonora sind am Dienstag (05.05.15) mit ihrer Mutter Shalima aus ihrem Jungtiergehege ausgezogen und haben erstmals die großzügige Freianlage der Löwen erkundet. Die drei Jungtiere sind neugierig durch das Areal gezogen und auch direkt „auf die Jagd“ gegangen. Mutig haben sie gemeinsam Fleisch erbeutet und mit Hilfe ihrer Mutter erfolgreich verteidigt. Der prachtvolle Nachwuchs kann nun täglich beim Spielen und Raufen im Rudel beobachtet werden. Und auch bei vielen anderen Arten im Park gibt es Nachwuchs zu sehen! Zum Start der Saison 2015 sind in den vergangenen Wochen im Serengeti-Park in Hodenhagen viele Jungtiere geboren. Der Park freut sich besonders über die Geburt von drei Steppenzebras und zwei Kattas. Eines der drei kleinen Zebrafohlen lebt mit seiner Mutter bereits in dem Areal „Botsuana“ und kann dort beim Erkunden seines Zuhauses und bei Begegnungen mit andern Tieren beobachtet werden. Die beiden kleinen Katta-Jungtiere leben mit ihren Müttern in einem begehbaren Gehege in der Dschungel-Safari des Parks. Hier können Besucher ohne Zaunbarrieren den Tieren begegnen. Das etwas größere Katta-Baby beginnt bereits, sich für kurze Momente von seiner Mutter zu lösen und übt sich im Klettern und Erkunden. Sein erst wenige Tage alter Verwandter sitzt noch durchgängig geschützt am Bauch seiner Mutter. Zusammen genießen sie aber bereits Sonnenbäder und zeigen sich dabei auch den Parkgästen. In vielen weiteren Bereichen der Serengeti-Safari sind derzeit Jungtiere zu sehen. So gibt es beispielsweise einen Rosaflamingo, einen Zwergesel, einen Kulan, zwei Zwergzebus, zwei Arabische Oryx Antilopen, zwei Watussi-Rinder, drei Litschi-Wasserböcke und sechs Bisons. In der Herde der Nilgau-Antilopen sind vier Zwillingspaare geboren.

Zoo Duisburg, 07.05.2015
Sse-Pu-Hsiang geboren
Wörtlich übersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die Füße von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch für das kürzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war. Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark südlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als säße das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glücklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre später. Sämtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den Ländereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische Gärten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder über die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut. Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso größer ist die Freude, dass erneut ein Kälbchen vor knapp 2 Wochen das Licht der Welt erblickt hat. Es hält sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar.

Thüringer Zoopark Erfurt, 07.05.2015
Die ersten Küken sind da: Rosaflamingo- und Kampfgansküken geschlüpft
So ein Kindergarten: Im Thüringer Zoopark Erfurt erblicken die nächsten Tierbabys das Licht der Welt. Ein Rosaflamingo und eine kleine Kampfgans sind geschlüpft. Bei beiden Tieren wird außerdem noch weiterer Nachwuchs erwartet. Die frisch geschlüpften Küken von Rosaflamingos und Kampfgänsen gleichen sich sehr. Das plüschige Gefieder in grau bzw. gelb, große Füße, kurze Beine und ein kurzer kleiner Schnabel: So präsentieren sich die jüngsten Sprösslinge im Zoopark den Besuchern. Das erste Küken der Steinbacher Kampfgans wird wohl noch weitere Geschwisterchen bekommen. Die Gänsemutter ist im Bauernhof fuchssicher untergebracht. Wer sie entdecken will, muss vorsichtig um die Ecke in die Strohballen-Burg sehen. Dort sitzt sie und wärmt ihr kleines Küken. Die Flamingos dagegen sitzen unter freiem Himmel an der Lagune. Auch diese Anlage ist fuchs- und krähensicher. Jedes Paar bebrütet nur ein einziges Ei. Die neu geschlüpften Flamingoküken sind grau. Vom langen Hals und den grazilen Beinen ist noch nichts zu sehen. Die kleinen Federbälle werden von beiden Eltern mit roter Flüssigkeit gefüttert. Bei den Flamingos geht von der sogenannten Kropfmilch ab und zu ein Tröpfchen daneben. Wer beim Essen kleckert, hat bald einen roten Hals bzw. eine rote Brust als Jungvogel. Da die Kleinen immer hungrig sind, lernen sie schnell, von der wichtigen Nährmilch nicht allzu viel zu verschütten – sondern beim Essen ruhig zu stehen oder zu sitzen. Wer Geduld mitbringt, kann auch schon die ganz kleinen Küken erspähen, die ab und zu unter dem Flügel des Elterntieres hervorschauen und sich füttern lassen. Wer mehr über die Flamingos wissen will: Jeden Samstag und Sonntag zwischen 10.15 – 10.30 Uhr öffnet das Flamingohaus seine Pforten. Die Tierpfleger der Afrikasavanne beantworten gern Fragen rund um die Flamingos.

Zoo Krefeld, 07.05.2015
Krefelder Zoo: Große Freude über Geburt eines Gorilla-Babys – Zweiter Nachwuchs von Silberrücken Kidogo in der 2012 eröffneten Anlage
Große Freude im Gorilla-Garten des Zoo Krefeld: Gorillafrau „Miliki“ hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Es ist der erste Nachwuchs für die Neunjährige, die in ihrer Kindheit teilweise von Menschenhand aufgezogen werden musste, da ihre Mutter zu wenig Milch hatte. Umso erfreuter sind die Zoomitarbeiter über den entspannten Umgang der Mutter mit ihrem ersten Jungtier. Es ist schon das zweite Gorillababy, das in der im Jahr 2012 neu eröffneten Anlage mit der neu gebildeten Zuchtgruppe um den jungen Silberrücken „Kidogo“ (15) geboren wurde. Damit hat sich der von Zoofreunden und Zoo errichtete Neubau des modernen Geheges mitsamt Außenanlage sehr schnell als lohnende Investition in die Zukunft des Krefelder Zoos erwiesen. Im Gorilla-Garten fühlt sich die Gruppe sichtlich wohl und die Besucher haben viele Gelegenheiten, die Tiere gut zu beobachten. Aufmerksam beobachten die anderen Familienmitglieder um den Silberrücken „Kidogo“ den Neuzugang. Besonders der knapp zweijährige „Tambo“ interessiert sich sehr für das kleine Lebewesen. Vorsichtig nähert er sich Mutter und Jungtier und bestaunt das Baby. Körperkontakt hat das Jungtier jedoch bislang nur zu seiner Mutter. Das Geschlecht des jüngsten Familienmitglieds ist noch nicht bekannt. Weder Tierarzt noch Pfleger haben Kontakt zu dem Baby, da man es nicht von der Mutter trennen kann. Wie schon bei Halbbruder Tambo wird es sicher einen Wettstreit zwischen Besuchern und Pflegern geben, wer als erstes das Geschlecht erkennt. Erst dann können die Zoomitarbeiter einen Namen auswählen. „Miliki“ wurde 2006 im französichen Zoo „La vallée des Singes“ geboren und lebt seit Mai 2014 in Krefeld. In Frankreich hat „Miliki“ bereits Aufzuchten beobachten können, was ihr nun bei ihrem Baby hilft. Zudem stellen die Pfleger fest, dass das das junge Weibchen sich perfekt an die „Gorilla-Etikette“ hält, also den Umgang untereinander innerhalb einer Gorillafamilie. Mutter und Jungtier sind derzeit in den Innenanlagen des Gorilla-Gartens zu sehen. Da sie sich aber jederzeit in die geschützten hinteren Räume zurückziehen können, sollten Besucher auf jeden Fall Geduld mitbringen. Die Gorillas werden täglich um 12.30 und 16.45 Uhr gefüttert.

Hamburger Tierpark Hagenbeck, 07.05.2015
Stacheliges, Speckiges und Springlebendiges – Inventur im Tierpark Hagenbeck
Langhaariges Fell, eine kleine, kurze Schnauze und blauschimmernde Augen: Kevin war der unangefochtene Star bei der diesjährigen Inventur. Das Baumstachler-Jungtier machte bei seinem ersten Ausflug aus dem Bau Bekanntschaft mit der Waage und den Medien. Obwohl das Fell des kleinen Kerls ganz weich aussieht, trug Tierpfleger und Namensvetter Kevin Surmilo (34) die dicken Lederhandschuhe nicht ohne Grund, denn das knapp einen Monat alte Nagetier hat schon genau so spitze Stacheln wie seine Eltern. Ganz geheuer schien Klein-Kevin die Prozedur nicht zu sein. Mal lugte er neugierig aus dem Eimer heraus, in dem er gewogen wurde, mal ging er darin in Deckung. Dann stand fest: 1280 Gramm bringt Hagenbecks erster Baumstachler-Nachwuchs auf die Waage. Mit 218 Kilogramm Körpergewicht, verteilt auf 1,70 Meter Länge, ist Walross-Jungtier Thor ein ganz anderes Kaliber. Einen Meter ist er seit seiner Geburt am 15. Juni 2014 gewachsen. Sein Ursprungsgewicht von 56 Kilogramm hat er inzwischen fast vervierfacht. Walrossmutter Dyna wiegt bei einer Länge von fast drei Metern 980 Kilogramm. Thor wird diese Werte irgendwann toppen: „Ein ausgewachsenes Walross-Männchen kann 3,5 Meter lang werden und bis zu zwei Tonnen wiegen“, erklärte Tierpfleger Dirk Stutzki (45). Schnelligkeit war beim Zählen der wendigen Hirschziegenantilopen und Vietnam-Sikahirsche vonnöten. Deshalb bekam Tierpflegerin Tanja Petrich (38) Unterstützung von Tierpflege-Praktikantin Line Dideriksen (25) aus Dänemark. Nach zweimaligem Zählen der quirligen Horn- und Geweihträger stand fest: 26 Vietnam-Sikahirsche und 15 Hirschziegenantilopen teilen sich die Anlage mit einem Pärchen brütender Weißnackenkraniche. Insgesamt ergab die diesjährige Frühjahrsinventur im Tierpark: 1859 Bewohner aus 210 Arten.

Bergzoo Halle, 07.05.2015
BESUCHERREKORD ZUM SAISONAUFTAKT : Die Fliederblüte hält, was sie verspricht
Am vergangenen Freitag wurden mit dem Zoofest und an den Folgetagen mit dem Fliederblütenfest die „schönste Jahreszeit im Zoo“ sowie die Saison 2015 offiziell eröffnet. Trotz der schlechten Wetterprognose, die sich gottseidank zumindest für den Reilsberg als falsch erwies, kamen über 8.500 Besucher aus Nah und Fern an den ersten 3 Tagen der Fliederblütenzeit (1. bis 3. Mai) in den Zoo – ein fantastischer Zuspruch. Allein 4.000 Neugierige besuchten den Zoo zur Auftaktveranstaltung am 1. Mai. Dies erscheint Zoodirektor Dr. Dennis Müller als ein gutes Omen, denn mit der Eröffnung der Fliederblütenzeit nahm er bei strahlenden Sonnenschein vor hunderten neugierigen Hallensern seine erste Amtshandlung als neuer Zoodirektor vor. Auch die Fliederblüte hatte pünktlich eingesetzt und präsentierte sich den Besuchern in voller Pracht. Mittlerweile sind alle der knapp eintausend Fliederbüsche aufgeblüht und haben den Reilsberg in eine Sinfonie der Farben und Düfte gehüllt. Die „Zoo“-Bienen sind ebenfalls wieder seit einigen Tagen aktiv und können von den Besuchern im Bienenhaus beobachtet werden. Auch wenn sich die Bienen weniger für den Flieder interessieren, so finden sie doch in den vielen anderen blühenden Büschen und Blumenrabatten reichlich Nektar. Am Samstag den 9. Mai wird das Fliederblütenfest nun fortgesetzt und findet am Sonntag den 10. Mai seinen krönenden Abschluss, begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zudem heißt es wieder – Zoo nah dran –, denn beim monatlichen Safari-Wochenende im Rahmen der Fliederblütenzeit kann man an spannenden Schnupperführungen teilnehmen. Unter fachkundiger Anleitung und mit interessanten Geschichten „garniert“, wird direkt an den Tieranlagen Beschäftigungsfutter gebastelt, um im Anschluss zur Freude der kleinen und großen Teilnehmer zu beobachten, was die einfallsreichen Erdmännchen und neugierigen Kängurus alles anstellen, um an die Leckereien zu gelangen. Über den gesamten Tag hinweg veranstaltet der Zoo ein abwechslungsreiches Spektakel mit verschiedenen Bands, einer Seifenblasenaktionsfläche, Kinderschminken, Stelzenläufern, Ballonkünstlern und vielem mehr. Im Raubtierhaus wartet ein floristischer Bastelstand auf die Besucher, welche ihre unter der fachlichen Anleitung einer Meisterfloristin erstellten Kreationen auch mit nach Hause nehmen dürfen. Auch der hallesche Kunstverein „Halle-Leuchten“ präsentiert sich wieder am Krokodilhaus mit einem kleinem Kunstmarkt. Ein Besuch des erst im vorigen Jahr eröffneten Bienenhauses lohnt sich ebenfalls, denn dort wird mittels interaktiven, computergestützten Spiel- und Lernstationen das Leben und Wirken der heimischen Honigbiene, das Imkerhandwerk sowie die Bedeutung der Honigbiene für die Menschheit auf anschauliche Art und Weise vermittelt. Dazu gehören natürlich auch zwei echte Bienenstöcke, die derzeit ca. 30.000 Bienen beherbergen und von der halleschen Imkerikone Günter Köhler betreut werden.

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