Zoopresseschau

Zoo Augsburg, 25.05.2015
Aus dem Newsletter
In der Katta-Anlage haben die Graukopfkasarkas die Rekordzahl von neun Küken erbrütet. Nachdem es im letzten Jahr hervorragend geklappt hat, gab es von Zoo Seite keine Sorgen was die Aufzucht betraf. Leider war es dieses Jahr etwas anders, nachdem ein Rostganserpel den die Jungen beschützenden Vater immer wieder ablenkte. So konnten die Krähen mehrere Entenküken töten, und der Rest der Familie wurde für die nächsten Wochen erst einmal hinter die Kulissen genommen. Bald werden sie aber wieder in der Anlage zu sehen sein. Besonders erfreulich ist auch der Schlupf eines Weißen Löfflers. Bleibt zu hoffen, dass die Aufzucht klappt.
Die ersten drei Steinböcke sind geboren und auch eine weibliche Schraubenziege. Nicht einmal drei Monate nach der letzten Geburt kamen wieder fünf Erdmännchen auf die Welt. Vielleicht doch etwas viel für die Mutter, denn leider hat keiner überlebt.
Im Vogelbestand resultieren die Zugänge im Wesentlichen aus der erneuten Komplettierung von Zuchtgruppen. So kam eine weibliche Türkistangare aus dem Tiergarten Nürnberg, ein Nachtreiher aus Chomoutov und ein Jungfernkranich aus Overloon. Um das Geschlechterverhältnis bei den Krauskopfpelikanen auszugleichen kamen drei männliche Tiere aus Rotterdam.
Für das Reptilienhaus kam ein Pärchen Bambusphelsumen aus dem Zoo Frankfurt.
Die Augsburger Straußwachtelzucht ist weiterhin sehr erfolgreich und so konnten insgesamt sechs Tiere an den Zoo in Schmiding abgegeben werden. Derzeit warten noch acht weitere Nachzuchten auf die Abreise, sind aber schon reserviert. Der letzte Küstenreiher reiste in den Vogelpark Niendorf, dort warten weitere Artgenossen auf ihn.
Im Tausch gegen den Jungfernkranich wurden zwei Rostgänse an Overloon abgegeben.
Ein Paar Muntjaks bekam der Zoo in Salzburg, und fünf weibliche Nachzuchten bei den Steinböcken wurden zur Auswilderung zunächst an den Alpenzoo Innsbruck gegeben. Ein weiblicher Muntjak ging außerdem in den Zoo von Antwerpen.
Sehr bedauerlich ist der Todesfall des Austernfischers. Das Paar hat die letzten Jahre regelmäßig erfolgreich Junge aufgezogen, jetzt könnte es schwierig werden wieder einen passenden Partner zu finden.
Leider konnte der Bau der Biber- und Otteranlage noch nicht begonnen werden, da noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vorlagen. Durch die Lage der Baustelle gegenüber des Steinbockbergs ist eine Zufahrt der Baufahrzeuge durch den Zoo nicht möglich, und es wurde eine Ausnahmegenehmigung für die Zufahrt über die Prof.- Steinbacher-Str. beantragt. Inzwischen sollte aber alles da sein, und dem Beginn des Bauvorhabens steht nichts mehr entgegen.
In der Vogelvoliere sieht es inzwischen auch sehr gut aus. Leider sind die Vögel noch etwas schreckhaft, und müssen erst langsam an die Besucher gewöhnt werden. Geplant ist, die Voliere in der nächsten Zeit immer stundenweise und unter Aufsicht geöffnet wird. Dabei wird sich zeigen wie sich die Vögel schon eingewöhnt haben.
Die Spendenaktion für die Elefantenanlage ist inzwischen sehr gut gestartet. Während die Aktion „Es rappelt in der Kiste!“ so langsam beendet wird, sind die ersten 800 Elefantenplätzchen bereits verkauft. Mit dem Pfingstmontag startet der Verkauf über die Pfingstferien im Zoo. In diesem Zusammenhang einen ganz großen Dank an die Truppe der Freundeskreismitglieder, die bereits am Weihnachtsbasar tatkräftig verkauft haben, und jetzt auch bei den Elefantenkeksen kräftig unterstützen.
Am 1. Juni feiert Elefantin“ Targa ihren 60. Geburtstag. Mit einem bunten Programm wird sie hochleben gelassen und bekommt natürlich auch den einen oder anderen Leckerbissen anlässlich ihres Ehrentages. Das aktuelle Programm dazu gibt es vorher auf der Homepage des Zoos unter „Veranstaltungen“.

Opel Zoo Kronberg 20.05.2015
Aktionswoche „Biologische Vielfalt erleben!“ von BioFrankfurt: Aktionstag „Das große Krabbeln“ und Öffentliche Führung im Opel-Zoo
Unter dem Motto „Biologische Vielfalt erleben!“ bietet BioFrankfurt – Das Netzwerk für Biodiversität e.V. regionale Aktions- und Erlebniswochen an (siehe auch unter biofrankfurt.de). Gemeinsam mit Mitarbeitern und Studenten des Goethe-BioLab der Abteilung Didaktik der Biowissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main beteiligt sich der Opel-Zoo in Kronberg mit einem ganz besonderen Aktionstag: Am Mittwoch, dem 27. Mai 2015 gibt es von 9 bis 15 Uhr interessante Mitmach-Stationen zum Thema „Das große Krabbeln“, mit denen Schülern und Einzelbesuchern die Artenvielfalt im Reich der Spinnen und Insekten verdeutlicht wird. Da werden Spinnen unter die Lupe genommen, Annam-Stabschrecken, Australische Gespensterschrecken und Wandelnde Blätter untersucht, da wird nachgesehen, welche Tierarten sich in einem Laubhaufen finden, da werden Mehlwürmer und Heimchen als Futtertiere für verschiedene Tierarten vorgestellt und der Frage nachgegangen, ob der Eiweißbedarf der wachsenden Weltbevölkerung durch Insekten gedeckt werden könnte. Last but not least gibt es auch Angebote zu malen und zu basteln. Die Scheu vor den krabbelnden Erdbewohner zu nehmen und einen Einblick in ihre faszinierende Welt zu vermitteln, das ist Ziel des Aktionstages, denn Insekten und Spinnen spielen in unserem Ökosystem eine bedeutsame Rolle und stellen gemeinsam mit den Pilzen, Bakterien, Viren, Algen und Würmern die artenreichsten Organismen dar. Eine weitere Veranstaltung des Opel-Zoo – ebenfalls geeignet für Groß und Klein, Jung und Alt – im Rahmen der Aktionswoche von BioFrankfurt ist die Öffentliche Führung am Samstag, dem 30. Mai 2015 um 15 Uhr, bei der den Fragen nachgegangen wird, warum es für bedrohte Tierarten Zuchtprogramme überhaupt gibt und wie diese gemanagt werden. Wie immer können solche eher abstrakten Themen vor Ort, d.h. bei den jeweiligen Tierarten anschaulich und damit interessant behandelt werden.

Zoo Zürich 20.05.2015
AKROBATISCHER JÄGER IM GEÄST
Blaue Baumwarane sind geschickte Jäger. Der Zoo Zürich fördert und fordert sie mit speziellen Fütterungsmethoden. Und er freut sich über sechs frisch geschlüpfte Jungtiere – darunter seltene Zwillinge. Die ersten «Ur»-Warane lebten vor rund 100 Millionen Jahren, die modernen Warane entwickelten sich vor etwa 20 Millionen Jahren. Fossile Funde lassen vermuten, dass Warane früher auch in Europa und Nordamerika verbreitet waren. Heute beschränkt sich der Lebensraum aller rund 80 Vertreter der Gattung Varanus auf die warmen und heissen Gebiete Afrikas, Südasiens und die Region Australien. Die einst grösste Waranart war fast sieben Meter lang und wog über eine halbe Tonne; der Riesenwaran aus Australien ist erst vor rund 25‘000 Jahren ausgestorben. Der grösste rezente Vertreter, der Komodowaran, erreicht vergleichsweise «bescheidene» 3.5 Meter und 150 Kilogramm. Die kleinsten Warane sind Winzlinge, nur 20 Zentimeter lang und 20 Gramm schwer. Alle Warane haben fünfzehige Gliedmassen, die mit kräftigen Krallen ausgestattet sind. Der Kopf sitzt auf einem langen Hals, die Augen haben runde Pupillen und die Zunge ist lang und gespalten. Warane besitzen, wie andere Reptilien auch, ein hochempfindliches Geruchsorgan, das Jacobson’sche Organ. Damit orten sie Nahrungsquellen und erkennen Rivalen oder Geschlechtspartner. Warane konnten fast alle Lebensräume besiedeln: Sie bewohnen Steinwüsten, Grassteppen, Baumsavannen, Mangrovenwälder und auch tropische Regenwälder. Sie klettern, schwimmen, tauchen und rennen – einige einfach etwas besser oder schneller als andere. Der Blaue Baumwaran (Varanus macraei) Der Blaue Baumwaran wurde erst im Jahr 2001 beschrieben. Er ist ein hochspezialisierter Kletterer. Erstaunlich ist seine Fähigkeit, den Greifschwanz als fünfte Extremität zu nutzen. Die Verbreitung des Blauen Baumwarans beschränkt sich auf die winzige Insel Batanta (nordwestlich des indonesischen Teils von Neuguinea). Die Internationale Welt-Naturschutzunion IUCN hat die Art noch nicht evaluiert. Sie ist entsprechend nicht auf der Roten Liste zu finden. Die Gefahr ist allerdings gross, dass auch sie als stark gefährdet eingestuft wird. Batanta ist nur 450 Quadratkilometer gross. Über die Biologie des Blauen Baumwarans ist so gut wie nichts bekannt. Die wenigen biologischen Daten sind Erfahrungen und Beobachtungen aus der Terrarienhaltung. Jungtiere im «Doppelpack» Am 19. Februar 2011 verkündete der Zoo Zürich die Erstzucht Blauer Baumwarane in der Schweiz. Seither sind 31 weitere Tiere geschlüpft, 6 davon in diesem Jahr. Mit dabei ist eine Besonderheit: Am 13. April 2015 schlüpften aus einem Ei Zwillinge. Solche eineiigen Zwillinge sind bei Reptilien und Vögeln selten. Das Platz- und Nährstoffangebot in einer Eischale ist klar begrenzt – anders als etwa bei Säugetieren. Entsprechend kleiner sind denn auch die Schlüpflinge, sofern sie sich überhaupt entwickeln. Äusserlich war das «Doppel-Ei» unauffällig und liess sich nicht von den restlichen Eiern des Geleges unterscheiden. Auch während des Schlupfes, der zwar regelmässig kontrolliert, in den aber nicht eingegriffen wird, konnte nichts Ungewöhnliches entdeckt werden. Erst als alle Jungtiere geschlüpft waren, wurde offensichtlich, dass in der Buchhaltung etwas nicht stimmen konnte: Aus fünf Eiern waren sechs Jungtiere geschlüpft. Die Kontrolle mit der Waage schaffte dann Gewissheit: «Normalgewichtige» Jungwarane wiegen 14 Gramm – zwei Tiere brachten aber nur je 7 Gramm auf die Waage. Die Entwicklung aller Jungwarane verläuft derzeit problemlos. Ob und wann die kleinen Zwillinge ihr Handicap in der Grösse ausgleichen können, wird nun beobachtet. Die Jungwarane sind ab sofort im Terrarium zu sehen. Das Gute hängt vom Himmel Eine gute Tierhaltung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Tiere arttypische Fähigkeiten und arttypisches Verhalten abrufen und anwenden können. Der Blaue Baumwaran ist ein hervorragender Kletterer. Er ist leicht, ausgerüstet mit spitzen Krallen, die ihm auf allen Unterlagen sicheren Halt verleihen. Sein langer, beweglicher Greifschwanz gibt ihm zusätzliche Stabilität im dünnen Geäst. Mit seinen spitzen Zähnen kann er seine Beute packen und sie, dank seiner beachtlichen Kraft, auseinander reissen. Je nach Beute wendet der Waran unterschiedliche Jagdstrategien an. All diese physischen und kognitiven Fähigkeiten benötigt der Blaue Baumwaran auch bei der Nahrungsaufnahme im Zoo Zürich. Unter der Regie von Reviertierpfleger Roland Steiner erhalten die Tiere verschiedene Futterarten, die ausserdem unterschiedlich angeboten werden. Beispiele hierfür sind die Ganzkörperfütterung (Maus, Küken) und die Verabreichung von lebenden Insekten in einem Dispenser. Das Angebot soll laufend erweitert werden: Als nächste Versuche sind Wachteleier im Vogelnest oder das Anbieten eines ganzen toten Huhnes oder Kaninchens geplant. Nach einem solch ergiebigen «Beutefang» werden dann mehrere Fastentage eingeschaltet. So bleiben die Tiere gesund und produzieren hoffentlich viele weitere fruchtbare Gelege.

Tierpark Cottbus 19.05.2015
Baumstachler neu im Tierpark!
Unsere Stachelschweine haben neue, ebenfalls bestachelte Nachbarn bekommen: Erst vor wenigen Tagen haben Nordamerikanische Baumstachler oder Ursons das umgestaltete vormalige Erdmännchengehege gegenüber den Gibbons bezogen. Statt Sandflächen, Steinen und Höhlen bestimmen nun meterhohe Eichenstämme und Rindenmulch das umgestaltete Gehege. Baumstachler sind weitläufig mit Meerschweinchen verwandte Baumstachelschweine und bewohnen Wälder, aber zunehmend auch Kulturland und Gärten in Nordamerika. Sie fressen vornehmlich Baumrinde, Blätter und Zweige und machen sich so mancherorts eher unbeliebt. Das neu eingetroffene Paar Baumstachler samt Gehegeumgestaltung verdanken wir der jüngsten Spendenaktion der Cottbuser Apothekerin Cornelia Dallmann und ihrer Passagen-Apotheke, die den Cottbuser Tierpark mit schöner Regelmäßigkeit unterstützt.

Zoo Duisburg 19.05.2015
Sektion Duisburg des Deutschen Alpenvereins (DAV) wird Partner des Zoo Duisburg
Naturschutz wird bei den Alpenfreunden großgeschrieben. Dem Verband, der 1872 gegründet wurde und mit über 1,2 Millionen Mitgliedern einer der größten Naturschutzverbände in Deutschland ist, ist es eine Herzensangelegenheit, sich für den Schutz von Flora und Fauna einzusetzen. So lag es nahe, dass sich die 6000 Mitglieder der Sektion Duisburg, die neben ihren zahlreichen anderen Projekten wie Ausbau und Betrieb der größten Outdoor-Kletteranlage Deutschlands im Landschaftspark Duisburg-Nord inkl. der Nordparkhütte als Kletterheim und Unterkunft, Betreuung der Wege im Hochwurtental in den Hohen Tauern / Kärnten inkl. der Duisburger Hütte (2.5732 m), dem höchstgelegenen Haus Duisburgs, sich für eine am stärksten bedrohte Vogelart der Welt engagieren möchten, den Waldrapp. Unter dem Motto “Der Waldrapp benötigt unsere Hilfe“ übernehmen die Alpenfreunde die Patenschaft über die ganze Gruppe der Ibisvögel, die seit vielen Jahren im Zoo Duisburg erfolgreich gehegt und gepflegt wird. Der Waldrapp wurde bereits im 17. Jahrhundert in ganz Europa ausgerottet. Durch die erfolgreiche Zucht in den Zoos konnte ein einzigartiges Projekt mit mehreren Partnern in Deutschland, Österreich und Italien aufgebaut werden: die Wiederansiedlung einer eigenständigen Brutkolonie der seltenen Vögel.

Tierpark Bochum 19.05.2015
PowerPiraten entern den Tierpark – Stadtwerke-Kinderclub weiht neue Lernstation in den Bienenwelten ein
Bochum (Tierpark) Für die PowerPiraten der Stadtwerke Bochum hieß es am Montagnachmittag, 18. Mai 2015, „Leinen los“! Ziel waren die Bienenwelten des Bochumer Tierparks. Dorthin luden die Stadtwerke Bochum die Mitglieder ihres Kinderclubs zum Bienenworkshop ein! In dem knapp dreistündigen Programm lernten die 18 teilnehmenden Kinder die Welt der Honigbiene mit allen Sinnen kennen. Höhepunkt des Workshops war die neue interaktive Lernstation im Bienenhaus, welche durch die freundliche Unterstützung der Stadtwerke Bochum das Besuchererlebnis in den Bienenwelten bereichert. Mit Hilfe eines Touch-Displays konnten sich die Kinder spielerisch über die Aufgabenverteilung im Bienenvolk informieren und dabei Spannendes über die Honigproduktion, Aufzucht und Verteidigungsmaßnahmen der Bienen erfahren. Für Begeisterung sorgte auch die gemeinsame Blumenpflanzaktion. Um den fleißigen Bienen etwas Gutes zu tun, konnten die PowerPiraten Blumensamen in kleine Aufzuchttöpfe sähen und am Ende des Workshops mit nach Hause nehmen. „Ich werde das Töpfchen auf jeden Fall in unseren Garten pflanzen, damit die Bienen Futter finden!“, freut sich die sechsjährige Lea. Auf der Wiese der Riesenschildkröten wurde es dann richtig Spannend als Imker Andreas Le Claire einzelne Wabenplatten aus den Bienenstöcken holte. Bei der Gelegenheit konnten auch die letzten noch offenen Fragen über Bienen und die Imkerei beantwortet werden. Zum Schluss bastelten die Kinder aus Schilfrohr und Draht kleine Insektenhotels, die jetzt ebenfalls einen Ehrenplatz im heimischen Garten oder auf dem Balkon der PowerPiraten finden. Seit 2012 zählen die Bienenwelten im Tierpark Bochum zu den wichtigsten Bildungsangeboten des Zoos. Die Bedeutsamkeit und Lebenswelt der Bienen zu verstehen, sich für diese zu begeistern und sie schützen zu wollen, ist ein zentraler Gedanke des Bochumer Tierparks. Eine Ausstellung mit zahlreichen Exponaten sowie ein Schaukasten mit lebenden Bienen vermitteln anschaulich und eindrucksvoll die Bedeutung der Honigbiene für die Umwelt und für uns Menschen. Die neue interaktive Lernstation im Bienenhaus fördert zusätzlich das Lernen mit mehreren Sinnen. Diese Erfahrungen sind wichtig, um die vermittelten Inhalte nachhaltig zu festigen. Lernen wird so zum Vergnügen und hinterlässt vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine positive Erinnerung, sodass die Chance erhöht wird, eine langfristige Begeisterung für das Thema „Bienen“ zu erhalten.

Neunkircher Zoo 19.05.2015
Familientag in Streichelkirchen: Tierischer Aktionstag präsentiert von Sparkasse Neunkirchen und LBS Landesbausparkasse Saar am 31. Mai 2015 im Neunkircher Zoo
Die Sparkasse Neunkirchen, die LBS Landesbausparkasse Saar sowie die Neunkircher Zoologischer Garten GmbH laden zum Familientag in Streichelkirchen im Neunkircher Zoo ein. Der Aktionstag mit vielen tollen Aktionen für Kinder und die ganze Familie findet am Sonntag, 31. Mai 2015, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr statt. Streichelkirchen ist im Neunkircher Zoo der Bereich, in dem die Besucher den Tieren ganz alleine am nächsten kommen können. Hier, neben dem großen Spielplatz beim Affenhaus, leben Haus- und Heimtiere aus aller Welt, von vietnamesischen Hängebauchschweinen über afrikanische Zwergziegen bis zu den Wellensittichen in ihrer begehbaren Australienvoliere und Kaninchen in „Mümmelskirchen“. Der Neunkircher Zoo hat für die Umgestaltung und Verschönerung dieses Bereiches über 25.000 Euro investiert, ein Großteil davon wurde durch die Sparkasse Neunkirchen und die LBS refinanziert. Am Familientag wird Streichelkirchen offiziell eröffnet. An dem großen Aktionstag wird auch der Bildungsauftrag des Neunkircher Zoos erfüllt und durch die Zoopädagogik, aber auch mit externen Experten wie den AQUARIEN- UND TERRARIENFREUNDEN NEUNKIRCHEN 1922 e.V. und weiteren Vertretern, über die verantwortungsvolle Heim- und Haustierhaltung informiert. Die kleinen Besucher können an einer kostenfreien Streichelkirchen-Entdeckersafari an den Tierexpertenstationen des Neunkircher Zoos teilnehmen. Hierfür erhalten sie von der Sparkasse Neunkirchen und der LBS ein Entdeckerzertifikat. Weitere Highlights für die Jüngeren sind ein buntes Kinderschminken und ein Zauberer, der für Spaß und Magie sorgt. Ebenso hat die PRIMUS-MAUS, vielen Kindern noch vom vergangenen Weltspartag der Sparkasse bestens in Erinnerung, ihren Besuch angekündigt. Bei der offiziellen Eröffnung des renovierten Streichelkirchen um 15:00 Uhr werden Vertreter der Sparkasse Neunkirchen mit Vorstandsmitglied Dr. Sascha Ahnert, Patrick Rammo (Direktor Privatkunden), Thomas Rammo (Filialdirektor Neunkirchen und Spiesen-Elversberg) sowie Jörg Welter, Mitglied der Geschäftsleitung der LBS Landesbausparkasse Saar, Bürgermeister Jörg Aumann als Vertreter der Kreisstadt Neunkirchen und in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Neunkircher Zoologischer Garten GmbH, sowie Zoodirektor und Geschäftsführer Dr. Norbert Fritsch und der stellvertretende Geschäftsführer Pascal Koch teilnehmen.

Wisentgehege Springe 19.05.2015
Märchenhaft feiern im Wisentgehege – Sei dabei: Das Tiermärchenfest mit ganz vielen Aktionen dauert zwei Tage lang
Im Springer Wisentgehege geht es am Sonnabend und Sonntag, 30. und 31. Mai, geheimnisvoll zu: Märchen, Tiere und Natur stehen unter dem Motto „Sieben Zwerge in wilder Mission“ im Mittelpunkt des Tiermärchenfestes. Am Sonnabend ist Schmied Siegmund Kupka zu Gast. Er baut seine Schmiedestation in der Nähe des Haupteingangs unter freiem Himmel auf. Dort können Besucher das Schmieden live erleben. Kinder ab sechs Jahren dürfen sich unter Anleitung Kupkas sogar selbst einen kleinen Glücksbringer schmieden. Tiermärchen sind an beiden Tagen, jeweils um 12.30 Uhr und 15.15 Uhr, zu hören. An ihnen können sich junge Besucher aktiv beteiligen. Verschiedene Bastelangebote aus Naturmaterialien, sowie das Formen von kleinen Seifen und die Herstellung von Kräutersalz sind möglich. Die kleine Raupe Nimmersatt wird nicht nur vorgelesen, sondern die jungen Besucher können sich eine Miniraupe selbst basteln. Der Nabu baut mit den Besuchern Vogelnistkästen für Meisen und Co. Am Sonnabend sind die Ehrenamtlichen von 13 bis 17 Uhr vor Ort und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Ponyreiten am Duellplatz, eine Märchenschloss-Hüpfburg sowie eine Kinderschminkstation runden das Familienprogramm im Wisentgehege ab. Die Rätselausstellung „Wundersame Waldtiere“ ist im Waldpädagogikzentrum im Wisentgehege Springe zu entdecken. Das Schulgebäude ist an diesem Wochenende für Besucher jeden Alters von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Zudem sind Waldfeen und ein echter Pirat im Wisentgehege unterwegs. Wer sie entdeckt, erhält eine kleine süße Überraschung. Besucher können sich auch auf die Kinderstube im Wisentgehege freuen: Während die Frischlinge mittlerweile mehrere Wochen alt sind, hat sich bei Rot- und Damwild ebenfalls Nachwuchs eingestellt. Besonders niedlich sind unsere Elchzwillinge von der königlichen Elchin Silvia. Auch drei Storchenjunge werden im Horst in der Freiflugvoliere aufgezogen. Die gefiederten Flugkünstler des Falkenhofs werden sich für die Besucher an beiden Tagen dreimal, jeweils um 11, 14 und 16 Uhr, in die Lüfte erheben. Das Falknerteam um Rouven Polep nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungsreise über die Falknerei und die Lebensgewohnheiten der Greifvögel und Eulen. Am neuen Wolfsgehege berichten Matthias und Birgit Vogelsang von ihren Wolfsrudeln aus handaufgezogenen Polar- und Timberwölfen. Sie beantworten gerne die Fragen der Zuschauer. Die Präsentation beginnt um 14.45 Uhr.

Tierpark Hellabrunn 19.05.2015
Giraffenbulle Togo ist gestorben
Der fast 24-jährige Giraffenbulle Togo wurde heute Morgen tot im Stall aufgefunden. Als die Tierpfleger am Morgen des 19. Mai in den Stall der Hellabrunner Giraffensavanne kommen, finden sie den Giraffenbullen leblos am Boden. Die sofort hinzugezogenen Tierärzte, die den Bullen bereits in letzter Zeit intensiv betreut hatten, konnten nur noch den Tod feststellen. Sie nehmen an, dass Togo zwischen 4 und 5 Uhr morgens verstorben ist. Der Tierkörper befindet sich nun zur Obduktion in der Tierpathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Untersuchungen, die eventuell Aufschluss geben über die Todesursache, werden etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Togo, ein gutmütiger Netzgiraffenbulle, kam am 14. April 1994 aus der Wilhelma in Stuttgart nach Hellabrunn. Dort war er am 28. Juli 1991 zur Welt gekommen. Gut zwanzig Jahre waren er und Kabonga ein Paar. Am 8. Mai wurde die Giraffendame eingeschläfert: Aus altersbedingten Gründen und nach der Geburt eines lebensschwachen Jungtiers im Dezember 2014 hatte sie irreparable Probleme beim Laufen. Togo hatte in letzter Zeit ebenfalls gesundheitliche Probleme, wahrscheinlich aufgrund seines relativ hohen Alters. Zoodirektor Rasem Baban: „Togo lebte fast 20 Jahre lang in Hellabrunn und war Vater von zehn Jungtieren. Nun wird sein zweijähriger Sohn Naledi die Rolle des Zuchtbullen übernehmen. Dies ist der positive Aspekt an der traurigen Tatsache, dass Togo gestorben ist: Wäre Togo noch hier, hätten wir den kleinen Naledi, der bald geschlechtsreif ist, in einen anderen Zoo abgeben müssen. Nun kann er in Hellabrunn bleiben. Außerdem sind wir bemüht, zeitnah eine neue Spielkameradin für Naledi und Bahati nach Hellabrunn zu holen.“ Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Netzgiraffen (Gelsenkirchen) koordiniert den Bestand der Art in europäischen Zoos und vermittelt die Giraffen an verschiedene zoologische Einrichtungen. In der Natur gehen die Bestände stetig zurück. In Afrika leben weniger als 4.700 Netzgiraffen.

Zooschule Heidelberg 18.05.2015
Zoo-Camp: Schlafen zwischen Löwen und Kamelen – die Zooschule Heidelberg macht‘s möglich!
An drei Terminen im Sommer können Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren eine Nacht im Zoo verbringen. Das erste Zoo-Camp der Zooschule findet statt vom 13. auf den 14. Juni. Von samstags um 17:00 Uhr bis sonntags um 11:00 Uhr begeben sich 20 mutige Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren unter anderem auf eine spannende Exkursion mit Fledermausdetektor und Nachtsichtgerät und übernachten anschließend auch im Zoo. Samstags um 17:00 Uhr betreten die 20 Teilnehmer des Zoo-Camps mit Schlaf- und Rucksack bepackt den Heidelberger Zoo. Die bereits gespannten Kinder erwartet ein abenteuerliches Programm rund um die nachtaktiven Tiere des Zoos, bei denen sie das ein oder andere Mal ihren Mut und Einfallsreichtum unter Beweis stellen müssen. Keine anderen Menschen mehr im Zoo unterwegs
In der Dämmerung lernen die Kinder an verschiedenen Stationen ihre eigenen Sinne kennen, bevor es in einem Rundgang um die Sinne der Tiere geht. Bewaffnet mit Nachtsichtgerät und Fledermaus-Detektor gibt es auf dieser Exkursion Spannendes zu entdecken. Auf leisen Sohlen unterwegs im Zoo finden die Kinder heraus, welche Tiere nachts schlafen und welche zu dieser Zeit erst richtig aktiv werden. Auch der nächtliche Besuch im Raubtierhaus hinterlässt bleibende Eindrücke. Gegen Mitternacht beginnt die spannende Nachtsafari, bei der die Kinder das eine oder andere Rätsel knacken müssen. Müde und erschöpft legen sich schließlich alle in ihren selbst gebauten Strohbetten in der Scheune des Zoos schlafen. Begleitet von den nächtlichen Geräuschen im Zoo – wie dem Schnattern der Flamingos und den unheimlichen Rufen der Keas – fühlen sie sich ganz schnell wie in einem Camp mitten in der Wildnis! Geweckt vom Gebrüll der Löwen erwartet die Teilnehmer am nächsten Morgen noch ein ausgiebiges Frühstück und eine kleine Überraschung, bevor sie um 11:00 Uhr glücklich und wohlauf von ihren Eltern abgeholt werden. Denn wer kann schon von sich behaupten, eine Nacht im Zoo verbracht zu haben?

Thüringer Zoopark Erfurt 18.05.2015
Weiterer Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt: Bullenkalb auf Axmanns Hof geboren.
Es wurde auch höchste Zeit: Hinterwälder Kuh „Gerda“ war die letzten Tage kugelrund. Am Donnerstag erblickte dann ein großes, kräftiges Bullenkalb das Licht der Welt. Die erfahrene Mutter kümmert sich liebevoll um ihr Kälbchen. Milch hat sie mehr als genug, so dass das Kalb rundum versorgt ist. Wenn es nicht gerade trinkt oder auf staksigen Beinen die Welt erkundet, ruht es sich im Strohbett aus. Da auch die zweite Kuh tragend ist, wird es bald einen Spielkameraden geben. Hinterwälder Rinder sind eine seltene, bedrohte Haustierrasse. Rassetypisch sind die weißen Socken bzw. Strümpfe und die weiße Gesichtsmaske. Die Tiere sind genügsam und mittelgroß. Sie sind nicht so groß wie reine Mastrinder und geben nicht so viel Milch wie reines Milchvieh. Dafür sind sie robust und eignen sich auch für kargere Weideflächen. Die Rasse stammt aus dem Schwarzwald. Neben dieser alten Landrasse beherbergt der Bauernhof noch weitere alte Landrassen wie das Schwäbisch-Hällische Sattelschein, die Bulgarenziege oder die Thüringer Kampfgans.

Tierpark Neumünster 18.05.2015
„Jungtiere – unser aktueller Nachwuchs stellt sich vor“
Am Sonntag, 07.06.15 um 10.30 Uhr wird unter der Leitung von Viola Effenberger der aktuelle Nachwuchs des Tierparks vorgestellt. Bei dem Rundgang werden wir unter anderem unsere quirligen Zwergotter-Jungtiere erleben. Mit dabei sind unsere kleinen Wildschafe und Gämsen. Aktuell sind einige Pinguin-Paare am Brüten. Auch bei unseren Lisztaffen gab es wieder Nachwuchs. Und wer weiß, was inzwischen noch so alles geboren wurde. Lassen Sie sich überraschen!!!

Tiergarten Schönbrunn Wien 18.05.2015
WÖLFIN ZEIGT IHREN NACHWUCHS
Die Hoffnung war groß, nun ist es Gewissheit: Im Tiergarten Schönbrunn gibt es wieder Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen. Am vergangenen Donnerstag hat Wölfin Inja ihre Kleinen das erste Mal ins Freie geführt. „Fünf Jungtiere haben wir bereits gesehen. Ob es noch mehr sind und ob alle durchkommen, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Geboren wurden die Wolfswelpen bereits vor drei Wochen, vermutlich am 25. April, in einer schützenden, tief gelegenen Erdhöhle in ihrem Waldgehege. Schratter: „Wolfswelpen sind bei der Geburt blind und nur spärlich behaart. Erst nach zwei Wochen öffnen sie ihre Augen. Anfänglich völlig hilflos entwickeln sich die Jungtiere aber sehr rasch.“ Jetzt sind die Kleinen bereits groß und auch neugierig genug, das Gehege zu erkunden. Wer die Wolfswelpen sehen will, muss derzeit allerdings viel Geduld mitbringen. „Die Jungtiere sind noch sehr zaghaft und ihre Ausflüge aus dem Bau sehr kurz. Für Inja ist es der vierte Wurf und als erfahrene Mutter gibt sie auf ihren Nachwuchs besonders gut acht“, so Schratter. Drei Monate lang werden die Jungen gesäugt. Nach und nach fangen sie an, Fleisch zu fressen. Auffällig ist, dass die putzigen Fellknäuel braun sind – ganz im Gegensatz zu den strahlend weißen erwachsenen Tieren. „Das weiße Fell ist eine Anpassung an ihren über viele Monate mit Schnee und Eis bedeckten Lebensraum in den nördlichen Regionen Nordamerikas, Grönlands und in der Arktis. Auch das Fell der Jungtiere wird Tag für Tag heller.“

Vogelpark Herborn, 17.05.2015
Nicht nur der Storch ist in Herborns Vogel- und NaturschutzTierpark fruchtbar: Erneuter Nachwuchs bei Familie Erdmann begeistert die Vogelparkfreunde
Der Vogel- und Naturschutz-Tierpark im Stadtteil Uckersdorf des idyllischen Fachwerkstädtchens Herborn gilt als eine Perle unter den kleineren deutschen Tiergärten. Zudem ist das beliebte mittelhessische Ausflugsziel mit seinen naturnahen und teilweise auch von den Besuchern begehbaren Gehegen und Volieren der Tierpark mit der mit Abstand größten Artenvielfalt der Region zwischen dem Rothaargebirge, dem Siegerland, dem Lahn-Dill-Bergland, Marburg, dem Westerwald und Giessen. Pünktlich zum Pfingstfest überschlagen sich in der Hessentagsstadt 2016 Herborn auch im Jungtierbereich die Ereignisse: Die ersten beiden kleinen Weißstörche haben die Eierschalen verlassen. Schneeeule „Hedwig“ (natürlich stand hier Joanne K. Rowlings „Harry Potter“ Pate…) bebrütet ein Gelege mit bislang zumindest drei Eiern, und nach vier kleinen Trauerschwänen schlüpften jüngst mit kleinen Kolben-, Schopf- und Spießenten sowie fünf Teichhuhnküken weitere niedliche Jungvögel. Bei den Säugetieren kamen nach jungen Degus und Zwergziegen jetzt auch die ersten kleinen Meerschweinchen zur Welt. Die großen Publikumslieblinge des Herborner Naturerlebnisparks sind jedoch zweifellos die insgesamt vier kleinen Erdmännchen, die Anfang Februar und Anfang Mai zur Welt kamen, und die ihr großzügiges, der afrikanischen Kalahari-Wüste nachempfundenes Gehege mit quirligem Leben füllen.

Wisentgehege Springe, 15.05.2015
Mittsommernachtsfest: In dieser Nacht darf wild gecampt werden: Im Wisentgehege lodern die Lagerfeuer – Nabu bietet Nistkästenbau an
Beim Mittsommernachtfest darf am Sonnabend, 20. Juni, ab 16 Uhr, wild im Wisentgehege gecampt werden. Lodernde Fackeln erleuchten die Nacht, Lagerfeuer knistern und Nachtfalter flattern durch den Mondschein. Dazu heulen die Wölfe ganz nah. Wildnis pur ist in dieser Nacht angesagt. Bevor aber die Besucher in ihre Schlafsäcke krabbeln, gibt es eine Waschbär- und Wolfspräsentation sowie eine spektakuläre Flugvorführung in der Dämmerung. Wer möchte, kann sich auch auf Fledermauswanderung begeben. Für Essen und Trinken sorgt der Förderverein Freunde des Wisentgeheges. Dort ist auch der Teig fürs Stockbrotbacken erhältlich. Die Teilnehmerzahl an dem Mittsommerfest ist unbegrenzt. Anmeldungen sind nicht nötig. Zudem gelten die regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag bis 20.30 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile. Duschen sind nicht vorhanden. Am Morgen danach bietet das Café Wild ein Frühstücksbuffet an. Dort sind allerdings Anmeldungen bis zum Freitag, 19. Juni, nötig. Anmeldungen für das Frühstück nehmen die Mitarbeiter der Kasse des Wisentgeheges unter Telefon (0 50 41) 58 28 entgegen. Besucher erhalten dort auch weitere Informationen. Dazu ist das Programm auch im Internet unter www.wisentgehege-springe.de abrufbar.

Wilhelma Stuttgart, 15.05.2015
Giraffen-Umzug: Jungbulle Nabil lebt jetzt in Südspanien
Die Giraffenherde der Wilhelma bleibt in Bewegung. Ende Januar war das Kälbchen Dschibuto von Bulle Hanck und Kuh Kiburi auf die Welt gekommen. Jetzt konnte der ältere Sohn des Stuttgarter Zuchtpaars an einen anderen Zoo vermittelt werden. Nabil findet aufgrund der Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sein neues Zuhause in Südspanien. Dort ist er inzwischen in „La Reserva del Castillo de las Guardas“ gut angekommen. In dem weitläufigen Safaripark nordwestlich der Metropole Sevilla können die Besucher die Tiere auf einer 15 Kilometer langen Strecke bei Fahrten mit einer Bahn oder dem eigenen Auto erleben. Der Jungbulle Nabil war am 30. Mai 2013 in der Wilhelma geboren worden. Mit bald zwei Jahren ist er inzwischen alt und groß genug, sich einer anderen Herde anzuschließen. Das Nesthäkchen der Netzgiraffen, sein jüngerer Bruder Dschibuto, erkundet inzwischen auch das Außengehege im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart. Dessen quasi öffentliche Geburt während der Besuchszeit an einem Samstagnachmittag, von der es sogar ein Video gibt, hatte Furore gemacht. Etwa zehn Wochen blieb das vorsichtige Kalb im Giraffenhaus, bevor es seiner Mutter das erste Mal vor die Tür folgte. Mittlerweile ist es bei gutem Wetter regelmäßig mit Kiburi und Halbschwester Anna draußen zu sehen – bisher im Wechsel mit Hanck. Doch nachdem Mutter und Kind zunächst Ruhe vor den Annäherungsversuchen des großen Bullen haben sollten, kann die Giraffenfamilie in den nächsten Tagen zusammengeführt werden und ab dann gemeinsam durch das Freigehege streifen.

Zoo Leipzig, 14.05.2015
Taufe beim Nachwuchs vollzogen: Shiva und Liem tollen durch die Lippenbären-Schlucht
Shiva und Liem heißen die beiden kleinen Lippenbären im Zoo Leipzig seit heute Vormittag. Als Taufgeschenk gab es einen Präsentkorb mit einer Vielzahl bunter Leckereien für die beiden Täuflinge. Die Namen für die vier Monate alten Jungtiere von Mutter Lina (geb. 19.12.2005 in Leipzig) und Vater Subodh (geb. 24.11.2008 in Pune/Indien) wurden aus über 400 Vorschlägen, die einen Bezug zum natürlichen Verbreitungsgebiet in Indien haben mussten, ausgewählt. Zoofans aus ganz Deutschland hatten sich an der Namenssuche für das Geschwisterpaar beteiligt, das tagtäglich munter durch die Lippenbären-Schlucht im Zoo Leipzig tollt. Shiva, wie das junge Weibchen nun gerufen wird, bedeutet „Die Bezaubernde“. Der Name ihres Bruders Liem bedeutet „Der Aufrichtige“. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold freut sich aufrichtig über den bezaubernden Nachwuchs, der einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Lippenbären leistet. Der Vater des Nachwuchses, Subdoh, war 2013 zusammen mit drei weiteren Lippenbären aus Indien importiert worden. Die in indischen Zoos geborenen Tiere sind Bestandteil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und vergrößern die genetische Variabilität des europäischen Bestandes. Ziel ist es, auf beiden Kontinenten die Artenschutzprogramme so zu managen, dass eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation erreicht wird. Möglich wurde die interkontinentale Zusammenarbeit für den Artenschutz auf der Grundlage einer Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist. „Wir freuen uns sehr, dass die Kooperation gleich zu einem doppelten Zuchterfolg geführt hat und werden uns auch in der Zukunft gemeinsam mit den indischen Zoos für den Artenschutz engagieren“, erklärt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold

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