Webmaster-Friday: Blogparaden

Es ist mal wieder Zeit sich am Webmaster-Friday zu beteiligen. Das Thema der letzten Woche hätte mich auch interessiert, aber aufgrund meiner Abwesenheit war mir eine Teilnahme nicht möglich. Das Thema dieser Woche: Blogparaden
Zum Thema Blogparaden habe ich ja bereits in der Vergangenheit teilgenommen (Hier und hier), aber das Thema ist vielseitig und kann immer wieder neu „aufgewärmt“ werden. Deswegen habe ich auch kein Problem, zum dritten Mal an einer Blogparade zum Thema Blogparade teilzunehmen.

Welche Blogparaden ich veranstaltet habe und an welchen Paraden ich teilgenommen habe, kann man hier ersehen. Und wie man (nicht nur an dieser Parade) sieht, beteilige ich mich oft an themenfremden Paraden.
Weil es mir Spaß macht, daran teilzunehmen, weil es mir Spaß macht mich mitzuteilen und weil es Spaß macht andere Beiträge zum Thema zu lesen.

Ich erlaube mir einen kleinen Teil von (Webmaster-Friday-)Martin wiederzugeben:
Sind Blogparaden für Euch ein unumstößlicher Teil der Blogosphäre – oder kommen sowieso immer die gleichen Artikel dabei heraus?
Ich finde, Blogparaden gehören zur Blogosphäre einfach dazu. Sie stellen eine gute Vernetzung zu anderen Bloggern her (bzw. können sie das, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass sich immer nur die selben Blogs beteiligen. Was am Thema liegen mag) und können eine Erweiterung des eigenen Horizonts darstellen, wenn sich die Artikel nicht zu sehr ähneln, aber das liegt am Thema der Parade.
Die Frage nach dem Lieblingsbuch wird unterschiedliche Beiträge, eine politisch motivierte Blogparade (oder eine Parade mit einem sehr eng gesteckten Thema) könnten ähnliche Artikel zur Folge haben.
Aber Blogparaden können auch frischen Wind in den eigenen Blog bringen und helfen, beispielsweise Schreibblockaden entgegen zu wirken. Niemand wird gezwungen an Blogparade teilzunehmen, aber es kann sehr viel Spaß machen und ich lege es jedem Blogger nahe, sich wenigstens einmal an einer Parade zu beteiligen.
Martin will auch wissen, welche Blogparaden man anderen Bloggern empfehlen kann. Nachdem Blogparaden aber eher kurzfristiger Natur sind (Laufzeit mehrere Wochen, mit Ausnahmen, welche die Regel bestätigen) und ich in letzter Zeit an keiner teilgenommen habe (zuletzt zum Thema Musik) kann ich keine weiteren Blogparaden empfehlen. Aber wer sich tiefer in die Materie der Blogparaden begeben möchte kann das zum Beipspiel beim Webmaster-Friday tun.
Den Webmaster-Friday gibt es (fast) jeden Freitag, da ist für (fast) jeden etwas dabei.

Eine ziemlich gute Auflistung aktueller Blogparaden findet man hier.

Nachtrag (8.51): Es gibt auch weniger positive Meinungen zur Blogparade:
Netzexil
Henning Uhle

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10 Antworten auf Webmaster-Friday: Blogparaden

  1. Pingback: Webmaster Friday - Wozu Blogparaden? › Henning Uhle

  2. Hans sagt:

    Hallo Martin,
    ich finde, dass Blogparaden – früher Blogkarneval – schon zur Blogosphäre gehören, auch wenn es theoretisch auch ohne ginge. Ich mag sie, kenne aber auch Blogger, die sie ablehnen. Die sogar sagen, das hätte mit bloggen weniger zu tun. Ganz so verbissen muss man das aber nicht sehen, wie ich finde.
    Einen herzlichen Gruß Hans

  3. Martin sagt:

    Hallo Hans,
    ich sehe das ja wie du. Man kann teilnehmen, man muss nicht und ignorieren kann man sie auch. Man kann sich aber auch inspirieren lassen (was aber auch nicht in der Teilnahme resultieren muss).
    Und ich finde sehr wohl, dass das etwas mit bloggen zu tun hat, aber vielleicht liegt das an der individuellen Einstellung zum Bloggen, dass andere das anders sehen.
    Grüße
    Martin

  4. Pingback: Blogparaden - Quelle der Inspiration und Vernetzung? » foren-liste

  5. Hallo Martin,

    ich finde schon, dass Blogparaden zum Bloggen dazu gehören. Aber ich mag sie nur nicht in der Dichte, in der man sie heute antrifft. Aber so bunt wie die Blogsphäre sind halt auch die Ansichten zu diesen Dingen.

    Danke für die Erwähnung.

    Viele Grüße
    H 🙂 orst

  6. Martin sagt:

    Hallo Horst,
    im Netz lernt man Dinge zu ignorieren, die einen nicht interessieren. Ich hatte eher den Eindruck, dass es schon mal mehr Bloparaden waren.
    Unterschiedliche Meinungen beleben die Blogosphäre und das ist gut so.
    Liebe Grüße
    Martin

  7. Alex L sagt:

    Hallo Martin,
    ich sehe es mit den Blogparaden absolut so wie du und diese gehören mittlerweile zu der deutschen Blogosphere, keine Frage. Ich habe auch schon selbst welche auf Internetblogger.de veranstaltet und mache immer wieder bei neuen fremden Aktionen der Blogger mit. An allzu sehr themenfremden Paraden nehme ich aber nicht teil, weil ich dann auch meistens nichts beizutragen habe.

    Aber wenn es um das Bloggen, das Internet, web-affine Themen und CMS geht, dann immer wieder gerne und ich bin dabei.

    Du hast sicher Recht, dass niemand ist dazu gezwungen, zu einem vorgegebenen Thema einen eigenen Artikel herauszubringen, aber einmal bei einer Blogger-Aktion mitzumachen, kann neue Wege öffnen.

    Ja, gegen etwaige Schreibblockaden sind die Paraden auch sehr nützlich und immer her damit, wenn einem nichts mehr einfällt.

  8. Martin sagt:

    Hallo Alex,
    ich hab nicht wirklich eine Antwort parat, nachdem ich deinen Worten nichts entgegenzusetzen habe. Aber da ich bereis an einer deiner Blogparaden teilgenommen habe verlinke ich einfach darauf, weil mir das passend erscheint.
    Natürlich sollte man sich nicht an einer Blogparade nicht beteiligen, wenn man nichts beizutragen hat. Bei manchen Fragenstellungen des Webmaster-Fridays fällt mir oft auch nicht mehr als ein Satz oder ein Wort ein, da kann ich mir die Teilnahme auch sparen. 😉

  9. Marcus sagt:

    Hallo,
    ich muss zugeben, dass ich Blogparaden sehr mag.
    Ich blogge z. B. auf 3 verschiedenen Webseiten zu unterschiedlichen Themen. Ich kann mir nur leider nicht jedes Mal ein neues Thema aus den Fingern saugen. Über Blogparaden (oder den Webmasterfriday) hole ich mir oft Anregungen hierfür.

    Schönen Gruß
    Marcus

  10. Martin sagt:

    Hallo Marcus,
    du hast absolut Recht, Blogparaden können sehr inspirierend sein, selbst wenn man sich nicht beteiligen. Manchmal kann man dadurch auch Themen vertiefen, die in einer BP vielleicht nur angeschnitten werden.
    Grüße
    Martin

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