Zoopresseschau

Opel-Zoo Kronberg, 26.06.2015
Ehrungen für Aufsichtsgremien des Opel-Zoo: Stiftungskuratorium der Goethe-Universität Frankfurt und ZSL Award
Träger des Opel-Zoo ist die ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘, deren Vorstand aus vier Personen besteht. Fachliche Unterstützung erfährt er von einem wissenschaftlichen Beirat, in dem seit 1999 vier namhafte Zoologen und Tiergärtner berufen sind. Einer davon ist Dr. Ulrich Schürer, ehemaliger Direktor des Zoo Wuppertal. Am 16. Juni 2015 erhielt er in London mit dem ZSL Award für sein Lebenswerk und sein außergewöhnliches Engagement in der internationalen Zoogemeinschaft eine hohe Auszeichnung. Die ZSL (The Zoological Society of London), die diesen Preis seit 2009 alljährlich vergibt, ist Träger des Zoo London und dessen Außenstelle in Whipsnade. Dr. Schürer war Gründungsmitglied der Europäischen Zoovereinigung 1988 und lange Jahre im Exekutivkomitee des Europäischen Zooverbandes (EAZA). In dieser Funktion brachte er sich maßgeblich ein bei der Entwicklung der Europäischen Zoorichtlinie, nach der Zoologische Gärten in Europäischen Union zugelassen werden. Dr. Schürer war viele Jahre Vorsitzender des EAZA Legislation committees. Darüber hinaus war er Mitglied im Kuratorium der ISIS (International Species Information System) und von 2001 -2003 Präsident des deutschen Zooverbandes (VdZ), dessen Vorstand er 15 Jahre angehörte. „Wir sind sehr dankbar, in Dr. Ulrich Schürer einen international renommierten und erfahrenen Fachmann als Ratgeber an unserer Seite zu wissen“, so Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoo, der seinen ehemaligen Chef, unter dem er von 1988 – 1998 sein tiergärtnerisches Handwerk lernen konnte, zu der Preisverleihung in London begleitete. Eine weitere Ehrung erfuhr die „von Opel Hessische Zoostiftung‘ selbst. Sie wurde in das Stiftungskuratorium der Goethe-Universität Frankfurt berufen, wo sie durch ihren Stiftungsvorstand Gregor von Opel vertreten wird. Dieses Stiftungskuratorium berät die Goethe-Universität in wichtigen Fragen ihrer Entwicklung und schlägt aus seiner Mitte ein Mitglied für den Hochschulrat vor. „Es ist für uns eine große Ehre im Zusammenhang mit der vom Georg von Opel–Freigehege für Tierforschung, wie der eigentliche Namen des Opel-Zoo lautet, eingerichteten Stiftungsprofessur „Professur für Zootierbiologie / Opel-Zoo – Professur“ in das Stiftungskuratorium berufen worden zu sein und unsere Verbindung zu universitärer Wissenschaft und Forschung weiter zu intensivieren“, erläutert Gregor von Opel.

Zoo Berlin, 26.06.2015
Große Namenssuche mit Tiger-Paten – Berliner Sparkasse übernimmt die Patenschaft für Tiger-Vierlinge
Raisa, Olga, Aljoscha, Kirill, Natalja … wie sollen die acht Wochen alten Amurtiger-Vierlinge heißen? Dr. Johannes Evers, Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Sparkasse und neues Mitglied des Aufsichtsrates der Zoologischer Garten Berlin AG besuchte am Freitag seine neuen Schützlinge im Tierpark. Die Berliner Sparkasse hat die Patenschaft für die Amurtiger-Vierlinge übernommen und wird ihre Kunden in Kürze aufrufen, Namensvorschläge für den kleinen Amurtiger-Jungen und seine drei Schwestern einzureichen. Aufgrund ihrer sibirischen Wurzeln sollten die vier möglichst russische Namen bekommen. Die Rasselbande wurde am 23. April 2015 im Berliner Tierpark geboren. Erstmals hat Tiger-Mutter Aurora (5 Jahre) ausreichend Milch und kann ihren Nachwuchs ohne Hilfe der Tierpfleger allein aufziehen. Dank guter Muttermilch wiegen die Vierlinge ca. acht Kilo und werden täglich mobiler: Das Fauchen wird geübt, die noch immer viel zu groß erscheinenden Pranken führen tapsend durchs Gehege. Ansonsten ist Spielen und Herumtollen ebenso hoch im Kurs wie ausgiebige Kuscheleinheiten mit Mama Aurora. Wer ein großer Tiger werden will, braucht eben auch ein wenig Ruhe. Die Tiger-Eltern (Aurora und Vater Darius, 9 Jahre) sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes und aufgrund ihrer Abstammung sehr wertvoll für die Amurtiger-Population. Insgesamt wurden bis heute 134 Amurtiger-Jungtiere im Tierpark geboren, ein enorm wichtiger Beitrag für diese stark bedrohte Tigerunterart.

Zoo Osnabrück, 26.06.2015
Flamingos erobern Gewerbegebiete der Region – Zoo Osnabrück stellt neue Fundraising-Aktion vor
Flamingos im Einsatz für Orang-Utan Buschi: Mit einer kreativen Fundraising-Aktion sammelt der Osnabrücker Zoo Geld für den Umbau des Menschenaffenhauses. Unternehmen können eine Flamingokolonie zu sich einladen. Knallig pinke Flamingos mitten in den Gewerbegebieten Niedersachsenpark, Hellern und Bissendorf? In den kommenden Wochen ist das Realität. Die Flamingos des Osnabrücker Zoos machen aber keinen Ausflug: Bei den Tieren handelt es sich um Plastiknachbildungen, die zu einer neuen Fundraising-Idee von Zoogeschäftsführer Andreas Busemann gehören. „Als Zoo muss man neue Wege im Fundraising beschreiten. Unser Geschäftsführer ist immer für ausgefallene Ideen zu haben und so fand er bei einer Internetrecherche das sogenannte ‚Flamingo Flocking‘“, erklärt Zoopräsident Reinhard Sliwka bei der offiziellen Vorstellung der Aktion.

Zoo Leipzig, 26.06.2015
Plumplori Mercedes hat Zwillinge bekommen, Erstnachzucht bei den Strahlen-Dreikielschildkröten
Zwergplumplori Mercedes (geb. am 24.10.2009 im Dierenpark Amersfoort, seit 2011 in Leipzig) bekam am vergangenen Freitag erneut Nachwuchs. Gleich zwei Jungtiere entdeckten die Pfleger auf dem Rücken von Mercedes bei der morgendlichen Fütterung. Die Zwillinge von Mercedes haben sich seit ihrer Geburt bestens entwickelt und werden liebevoll von der erfahrenen Mutter umsorgt, die seitdem einen ordentlichen Appetit hat. Stets auf dem Rücken der Mutter entdecken die beiden Zwergplumploris (Nycticebus pygmaeus) täglich das Gehege im Vulkanstollen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland. Für den Zoo Leipzig ist es der zweite Zuchterfolg seit der Haltung dieser durch die IUCN als gefährdet eingestuften Affenart. Bereits im Jahr 2013 wurde der erste Sohn von Mercedes und Vater Benz (geb. am 14.03.2010 im Zoo Decin, seit 2012 in Leipzig) geboren. Smart lebt mittlerweile im französischen Parc Zoologique de Tregomeur. „Wir haben im Moment in fast allen Bereichen regen Nachwuchs: Der kleine Giraffenbulle Geluck, der im April geborene Schimpansenjunge Acibo, die drei Moschusjungtiere von Anfang Juni oder eben die Plumplorizwillinge – alle entwickeln sich optimal und sind für unsere Besucher schön zu sehen“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Im Aquarium gab es außerdem eine Erstnachzucht bei den Strahlen- Dreikielschildkröten. Am 8. Juni schlüpften nach ca. 11 Wochen vier Minischildkröten aus ihren Eiern. Nachdem sich die Tiere hinter den Kulissen des Aquariums stabilisiert haben, sind sie ab sofort für die Besucher im Schaubecken zu sehen. „Eine Erstnachzucht ist für jeden Tierpfleger und Kurator etwas ganz Besonderes, zeigt sie doch, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen von den Tieren angenommen wurden“, freut sich Senior-Kurator Fabian Schmidt.

Münchener Tiergarten Hellabrunn, 26.06.2015
Hellabrunner Polarwelt wird bald umgestaltet
Großzügigere Anlagen, mehr Polartiere und ein effizienterer Umgang mit dem Element Wasser: Die umgebaute Polarwelt wird neue Maßstäbe setzen. Im Zuge der Schärfung des Geozoo-Konzepts und einer Modernisierung der Tieranlagen wird die Hellabrunner Polarwelt ab Herbst 2015 in ein Tierparadies nicht nur für Eisbären, verschiedene Pinguinarten und Mähnenrobben, sondern auch für Polarfüchse, Vielfraße und Schneeeulen umgebaut. Im Jahr 2017 soll die Eröffnung stattfinden. Momentan leben im Bereich der Hellabrunner Polarwelt auch noch Kalifornische Seelöwen. Da diese in freier Wildbahn an der nordamerikanischen Westküste leben, und nicht in Polargebieten, fiel im Münchner Tierpark die Entscheidung, sich von dieser Tierart zu trennen. Es wird aber weiterhin eine Seelöwenart in Hellabrunn leben, denn Mähnenrobben sind ebenfalls Seelöwen, sogenannte Südliche Seelöwen. Durch die Abgabe der Kalifornischen Seelöwen wird das Geozoo-Prinzip, nach dem Tiere ihrer geografischen Herkunft nach auf benachbarten Anlagen zusammenleben, stringenter verfolgt. Bevor die Maßnahmen im Bauabschnitt 2 der Polarwelt diesen Herbst beginnen, werden für die Kalifornischen Seelöwen andere europäische Zoos gesucht, in die sie umziehen können. So ging die Reise für einige Tiere aus der vormals 11-köpfigen Gruppe bereits in den Zoo Plaisance du Touch in Frankreich, den Sea Park Sarbsk in Polen und in den Zoo Köln. Zurzeit leben noch fünf Kalifornische Seelöwen in Hellabrunn, drei Weibchen (Goldie, Sandy und Molly) sowie zwei Männchen (Barney und Nick). Auch sie werden vor dem Beginn der Baumaßnahmen im September in andere Zoos umziehen. Bei den Umzügen achtet Hellabrunn darauf, dass die Kern-Zuchtgruppe zusammenbleibt. Zoodirektor Rasem Baban erläutert die Planungen und das Bauvorhaben: „In der umgebauten Polarwelt werden wasser-, erd- und luftlebende Tiere aus polaren Regionen leben. Auch innerhalb des Zoos ziehen einige Tierarten um, da sie momentan noch nicht im Bereich der Polarwelt leben: Dazu gehören Polarfüchse und Vielfraße. Schneeeulen ziehen neu nach Hellabrunn. Bei den Umbaumaßnahmen spielt auch der Umweltgedanke eine große Rolle. So werden wir eine Wasserfiltrationsanlage einbauen, die es in dieser Form noch nie gab. Der Start der Baumaßnahmen ist nach den Sommerferien geplant.

Tierpark Bochum, 26.06.2015
Mit dem Smartphone auf digitaler Zoo-Safari – Freies WLAN im Tierpark Bochum
Am 24.Juni 2015 ist das Projekt „Freies WLAN für Bochum“ gestartet. Seitdem können Passanten nicht nur in der Innenstadt sondern auch im Tierpark Bochum das WLAN-Netz der Bochum Marketing GmbH zu jeder Zeit kostenlos nutzen. Im Zuge dieser Neuerung soll das Zooerlebnis durch passende digitale Angebote erweitert und noch attraktiver werden! Im Hinblick auf die zunehmende mobile Internetnutzung sowie die Gewohnheit Freizeiterlebnisse direkt mit anderen zu teilen, fiel Zoodirektor Ralf Slabik die Entscheidung, kostenloses WLAN im Tierpark anzubieten, nicht schwer. „Natürlich steht für uns die direkte Mensch-Tier-Begegnung weiterhin im Vordergrund und kann auch gar nicht ersetzt werden“, erklärt Ralf Slabik und fährt fort. „Jedoch möchten wir unseren Besucherservice digital erweitern und die vielen Potentiale des WLAN-Netzes ausschöpfen.“ Für die nahe Zukunft ist eine App geplant, mit der Besucher eine digitale Rallye machen und so die Tiere des Tierparks entdecken können.

Erlebniszoo Hannover, 25.06.2015
Laufen für den Artenschutz: Erster ZOO-RUN mit prominenter Unterstützung: Dieter Baumann und Mirko Slomka
Als Giraffe, Löwe, Eisbär und Co. schlafen gingen, starteten am 25. Juni zum ersten Mal 500 sportbegeisterte Läufer zum ZOO-RUN durch die Themenwelten des Erlebnis-Zoos. Mit am Start: Dieter Baumann, Mirko Slomka, Zoo-Maskottchen Tatzi Tatz und die Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und Frank Werner. Die 1,5 km lange Strecke führte entlang des Sambesi, durch den Stollen nach Yukon Bay, vorbei an der kanadischen Unterwasserwelt, durch den majestätischen Dschungelpalast und das australische Outback bis zur idyllischen Kulisse von Meyers Hof. Dem Zoo-Motto entsprechend war beim ZOO-RUN alles …echt anders. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren joggten wahlweise 3 oder 6 km durch den Zoo, während Kinder eine 700 Meter lange Strecke meisterten. Eine individuelle Zeitmessung gab es nicht und damit auch keinen Sieger. Für die Neugierigen, die trotzdem wissen wollten, wie schnell sie waren, stand im Start- und Zielbereich eine große Uhr. „Beim ZOO-RUN spielt die Laufzeit überhaupt keine Rolle“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Bei diesem RUN geht es um Artenschutz: Einen Teil der Meldegebühren spenden wir an den Verein ‚Rettet den Drill‘, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine der am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas zu retten.“

Zoo Leipzig, 25.06.2015
Nashornbulle Ndugu ist zurück, Ältestes Riffhaiweibchen gestorben
Der 19 Jahre alte Nashornbulle Ndugu (seit Juli 2001 in Leipzig) ist am Nachmittag wohlbehalten aus dem Zoo Hannover in Leipzig angekommen. Per Spezialtransporter ging es heute Morgen für den Spitzmaulnashornbullen (Diceros bicornis michaeli) auf die Reise in die neu eröffnete Leipziger Kiwara-Kopje. Den Gang aus dem Transporter in das für ihn neue Domizil meisterte er zur Zufriedenheit aller Verantwortlichen mit Bravour. In den nächsten Tagen und Wochen wird Ndugu sukzessive an die Innen- und Außenanlagen gewöhnt und in einem weiteren Schritt seine Mitbewohner kennenlernen. Parallel dazu werden auch die Zuchtbemühungen mit den beiden Kühen Nandi (geb. am 07.05.1999 in Leipzig) und Sarafine (geb. am 10.01.2000 in Leipzig) wieder aufgenommen. Beide Tiere haben sich mittlerweile gut an die neuen Gegebenheiten gewöhnt und sind täglich für die Besucher zu sehen. „Wir können nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung der Nashörner zufrieden sein. Es war nun an der Zeit, den Bullen zurückzuholen, um wieder an bisherige Zuchterfolge anknüpfen zu können“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold über den geglückten Transfer. Seit September letzten Jahres befand sich Ndugu auf Hochzeitsreise im Zoo Hannover. Dort verbrachte er die vergangenen Monate zusammen mit zwei Weibchen in der Themenwelt Sambesi. Ob er seinen Auftrag, für Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern zu sorgen, erfüllt hat, wird sich erst noch zeigen. Im Zoo Leipzig hat Ndugu bereits dreimal für Jungtiere gesorgt. Traurige Neuigkeiten gibt es aus dem Aquarium: Am frühen Dienstagmorgen ist das älteste Schwarzspitzen-Riffhaiweibchen im Ringbecken des Aquariums gestorben.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 25.06.2015
Flächendeckendes WLAN in der ZOOM Erlebniswelt : Gelsenkirchen führt als erster deutscher Zoo kostenloses WLAN ein
Als erster Zoo in Deutschland führt die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen ab sofort ein flächendeckendes WLAN-Netz als kostenlosen Service für alle Besucher ein. Das ZOOM WLAN bildet die Basis eines zukunftsträchtigen Konzeptes, mit dem die ZOOM Erlebniswelt ihre Vorreiterstellung im digitalen Bereich weiter ausbaut. Am Donnerstag, den 25. Juni fand die feierliche Präsentation des flächendeckenden WLANs statt. Mit der Gewinnung von HUAWEI ist es der ZOOM Erlebniswelt gelungen, den weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen als Partner für den eigenen Netzausbau zu engagieren. In Anwesenheit von Ulrich Köllmann, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Gelsenkirchen sowie Hans Hallitzky, Deputy Sales Director Germany von Huawei Enterprise Business Western Europe, wurde das flächendeckende und kostenlose WLAN eingeweiht. Neue mobile Applikationen für Smartphones und Tablets werden zur Zeit im Hintergrund programmiert. Mit Hilfe dieser Apps sollen zielgruppenspezifische Inhalte zum Thema Natur und Artenschutz in der ZOOM Erlebniswelt erlebbar gemacht werden. Die Vermittlung von Wissen wird erlebnisreich und unterhaltsam. Damit ergänzt die „Digitale Weltreise“ die reale Weltreise an einem Tag – im Mittelpunkt stehen jedoch weiterhin die Tiere und Pflanzen der ZOOM Erlebniswelt. Die ZOOM Erlebniswelt erfüllt den Bildungsauftrag als eine zentrale Aufgabe von zoologischen Gärten. Die Zukunftspläne von Europas einziger konsequent naturnah gestalteter zoologischer Erlebniswelt bleiben weiterhin ambitioniert und sind noch nicht beendet. Die Einrichtung eines flächendeckenden WLAN-Netzes im Gelsenkirchener Zoo bildet nun die Basis des wegweisenden Konzeptes.

Zoo Heidelberg, 25.06.2015
Bayrischer Neuzugang genießt kühles Bad in Heidelberg: Bereits nach einem Monat zeigt Ludwig gute Fortschritte im Training
Ludwig, der junge Asiatische Elefant aus München, der am 12. Mai nach Heidelberg kam, hat sich in der Zwischenzeit gut in der Jungbullen-WG eingelebt. Besonders mit dem knapp zwei Jahre älteren Khin Yadanar Min sieht man ihn häufig gemeinsam auf der Anlage umherstreifen. Bei den sommerlichen Temperaturen genießen die beiden zusammen ein abkühlendes Bad im Wasserbecken. Mit den beiden neunjährigen Elefantenbullen Tarak und Gandhi hat sich Ludwig ebenfalls gut angefreundet. Die anfänglichen Rangeleien mit Gandhi, bei denen der ältere Bulle dem neuen Rabauken seine Grenzen aufzeigte, waren typische Machtspielchen zur Klärung der Rangordnung und zogen keine ernsthaften Verletzungen mit sich. Letztlich ist auch dies Bestandteil der Erfahrungen, die Ludwig in der kleinen Jungbullen-Herde in Heidelberg für sein Sozialverhalten lernen soll. Die Pfleger sind ebenfalls sehr zufrieden mit den Fortschritten, die Ludwig im Training zeigt. In Heidelberg erlernt der junge Ludwig im geschützten Kontakt unterschiedliche Kommandos. Die Heidelberger Elefantenpfleger arbeiten dabei durch eine sichere Abschrankung mit den Elefanten. Zur Fußpflege und Behandlung von etwaigen Verletzungen werden regelmäßig Trainingseinheiten absolviert, bei denen der Elefant einen Fuß oder bestimmte Körperteile an die Gitteröffnungen hält. Bei diesem Trainingsverfahren werden die Tiere nicht von den Pflegern dominiert, sondern erhalten bei guten Leistungen kleine Leckereien. Auch wenn es sich hierbei eher um badische Äpfel statt bayrische Brezeln handelt, scheint es Ludwig gut zu schmecken. Dieses für Ludwig sehr positive Training ermöglicht den Pflegern und der Zoo-Tierärztin auch die Kontrolle des gut nachwachsenden Stoßzahnes, den sich Ludwig noch während seiner Zeit in München abgebrochen hatte. Neben den Stoßzähnen, die bei Elefanten auch genutzt werden, um Rinde von Bäumen zu schaben oder Wurzeln auszugraben, ist der Rüssel der Elefanten als nützliches Universal-Werkzeug immer im Einsatz. Speziell beim Duschen mit Sand oder Wasser zeigt sich dieses besondere Körperteil als außerordentlich praktisch. Und das genießt der Neuzugang aus München in der Heidelberger Elefanten-WG häufig und gerne.

Zolli Basel, 25.06.2015
Architekten der Lüfte – neue Webervögel im Zoo Basel
Nur wenige Vogelarten beherrschen den Bau eines Nestes so perfekt wie jene aus der Familie der Webervögel. Nun sind im Zoo Basel zwei weitere Arten dieser Baukünstler eingezogen: Neu lebt eine Gruppe von Dorfwebern im Vogelhaus und im Haus Gamgoas sind Napoleonweber auf die Anlage der Nilkrokodile gezogen. Während die Dorfweber-Männchen vor allem mit ihren kunstvollen Kugelnestern auf sich aufmerksam machen, versuchen, die Napoleonweber mit spektakulären Balzflügen bei den Weibchen zu landen. Zurzeit leben vier Webervögel-Arten im Zoo Basel. Seit der Eröffnung des Etoschahauses 2001 bauen dutzende Siedelweber unermüdlich an ihrem riesigen Gemeinschaftsnest. Die Kapweber im Vogelhaus sind auf Einfamilienhäuser spezialisiert, genau wie ihre neu eingetroffenen Verwandten die Napoleonweber und die Dorfweber. Die Gruppe von Dorfwebern ist erst Mitte Mai im Vogelhaus eingezogen, deshalb befindet ihr Nestbau sich noch in den Anfängen. Aufmerksame Besucher können den gelbschwarzen Vögeln jetzt beim Bau ihres Kunstwerkes zuschauen. Dorfweber sind etwas grösser als ein Spatz und kommen ursprünglich im südlichen Afrika vor. Im Gamgoas-Haus hat im April eine kleine Gruppe Napoleonweber auf der Anlage der Nilkrokodile und Zwergmangusten ein Zuhause gefunden.

Zoo Wuppertal, 25.06.2015
Erneut fünffache Schweinerei bei den Micropigs
Große Freude bereiten uns im zweiten Jahr in Folge unsere Micropigs im Kleintierpanorama. Wie schon im Vorjahr hat unser Micropig-Weibchen „Trüffel“ fünf kleine Schweinchen geboren. Am 13.06 wurden zwei Eber und drei Sauen geboren. Sie bekamen von den Tierpflegern die Namen „Bart, Homer, Lisa, Marge und Maggie“ angelehnt an die bekannte Zeichentrickserie. Seit dem ersten Tag erkunden die Ferkel die Außen-Anlage und sind momentan heimlichen Stars bei unseren Besuchern. Micropigs sind eine der kleinsten Schweinerassen der Welt, selbst die Elterntiere wiegen nicht mehr als elf Kilogramm, während die Kleinen grade mal 500 Gramm wiegen.

Tierpark Hellabrunn 24.06.2015
Hellabrunn im Jahr 2014: Rekordergebnisse dank Eisbärenbabys und besten Wetterbedingungen – Münchner Tierpark veröffentlicht Geschäftsbericht 2014
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG kann ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 vorweisen – in zoologischer, kaufmännischer und bautechnischer Hinsicht. Zur Vorstellung des Geschäftsberichts 2014 luden am Mittwoch, den 24. Juni, Christine Strobl, Bürgermeisterin und Hellabrunn-Aufsichtsratsvorsitzende, sowie Zoodirektor Rasem Baban in den Münchner Tierpark. Die wichtigsten Fakten des Geschäftsjahres 2014 im Überblick: -Im Jahr 2014 lebten in Hellabrunn 767 Tierarten aus allen Kontinenten. Damit macht der Münchner Tierpark Biodiversität – die Vielfalt der Tierwelt – erlebbar und gehört zu den artenreichsten Zoos Europas. -Insgesamt 2.283.739 Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Tierpark Hellabrunn. Innerhalb eines Jahres haben noch nie so viele Menschen den Münchner Zoo besucht – seit seiner Gründung 1911. Das Rekordergebnis entspricht einem Besucher-Zuwachs von knapp 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. -Der Verkauf von Jahreskarten konnte im Geschäftsjahr 2014 um 45,75 Prozent im Vergleich zu 2013 gesteigert werden – auf 44.697 verkaufte Exemplare. -Gute Fortschritte gab es 2014 bei der Sanierung des Hellabrunner Elefantenhauses: Im September wurde die marode Kuppelkonstruktion gesprengt. Gegenüber vom Elefantenhaus wurde ein Info-Pavillon eröffnet, der den Besucherinnen und Besuchern Wissenswertes rund um die Geschichte des 100-jährigen Gebäudes und die Bauarbeiten bietet. Ein Winterhaus für die Erdmännchen wurde Ende 2014 errichtet. Das Außengehege der Drills wurde mit natürlichen Materialien zu einer optisch ansprechenden Anlage umgestaltet. -Wichtige Tiergeburten: Nach zwölf Jahren gab es wieder ein Jungtier bei den Königspinguinen. Die Flamingos haben 17 Küken erfolgreich aufgezogen – ein absoluter Rekord. Zoodirektor Rasem Baban: „Nun ist es unsere Aufgabe, den Bildungsauftrag des Münchner Tierparks weiter auszubauen. Hier heißt mein Konzept: Geozoo der Biodiversität. Geozoo bedeutet, dass in Hellabrunn Tiere aus allen Kontinenten nach ihrer geografischen Herkunft zusammenleben und Besucher sich auf eine Reise durch die globale Tierwelt begeben. Biodiversität heißt frei übersetzt Vielfalt des Lebens und bezieht sich unter anderem auf eine verantwortungsbewusste Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt. Diese Inhalte soll Hellabrunn in Zukunft noch stärker vermitteln.“

Zoo Hannover 24.06.2015
Sonder-Ausstellung im Rahmen des 150jährigen Zoo-Jubiläums
Wie Mafuka 1906 auf einer liberischen Briefmarke gelandet ist, bleibt ein Rätsel. Es hieß, die Briefmarke zeige das erste Bild eines Schimpansen, der ein Werkzeug benutzt: Der Menschenaffe stochert mit einem Stab in etwas herum. 100 Jahre später folgerten schottische Wissenschaftler, dass es wohl ein Termitenhügel sei und benannten sogar die Termitenart, um die es sich wohl handelte. Tatsächlich aber stammt das Bild aus „Brehms Tierleben“ aus dem 19. Jahrhundert, sogar der Name und Herkunft des Schimpansen ist dort genannt: Mafuka aus dem Zoo Dresden. „Das ist wirklich eine kuriose Geschichte“, erzählt Ausstellungsleiter Kurt Gronwald bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Tierische Philatelie im Zoo“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Mit begeisterter Sammelleidenschaft hat die Motivarbeitsgemeinschaft „Allgemeine Zoologie“ die Briefmarkenschau zu ihrem 25jährigen Bestehen zusammen getragen und stellt sie nun im Prunksaal des Maharadschas vor. 13 verschiedene Sammlungen über die Zoos Hannover, Wilhelma, Berlin und den Tiergarten Schönbrunn, Zoos in Nordrhein-Westfalen und der Schweiz, Zoos im Wandel wurden in mühsamer Arbeit zusammengestellt.

Tierpark Bochum 24.06.2015
Findelkind „Paulchen“ wird flügge! Pinguin-Nachwuchs im Tierpark Bochum
Die Humboldt-Pinguine sind die Stars im Tierpark Bochum! Jeden Tag um 10:30 Uhr und 15:30 Uhr stolzieren Sie im vornehmen Frack an den Besuchern vorbei, um sich bei den Tierpflegern ihre Portion Fisch abzuholen. Jetzt hat die 11-köpfige Pinguingruppe einen Neuzugang: Paulchen! Die Freude im Tierpark war groß, als die Schale des Eis die ersten Risse zeigte und sich Paulchen langsam den Weg ins Frei pickte. Direkt nach dem Schlupf hatte der kleine Vogel ein Normalgewicht von 80 Gramm und war etwa zehn Zentimeter groß. Doch nach zwei Wochen verlor Paulchen plötzlich innerhalb von nur 48 Stunden erheblich an Gewicht. Tierpfleger Lukas Gers erinnert sich: „Ein so großer Gewichtsverlust ist gefährlich. Wir hatten Sorge, dass die Eltern ihrem Nachwuchs nicht mehr genug Futter gaben.“ Deshalb entschieden Zoodirektor Ralf Slabik und sein Team, den Vogel mit der Hand aufzuziehen. Als Mitglied der Vereinigung „Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguin e.V.“ unterstützt der Tierpark den Schutz und die Überwachung von Brutkolonien des Pinguins in seinem natürlichen Lebensraum, die Errichtung von Meeresschutzzonen sowie die Durchsetzung von Fangverboten mit Kiemennetzen und die Verhinderung des Fischens mit Dynamit. Die Arbeit der Zooschule des Bochumer Tierparks leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Schutz der sympathischen Frackträger. Im Rahmen von Führungen und Schulprojekten werden Besucher über die wichtige Arbeit von zoologischen Einrichtungen und ihre Beteiligung an Erhaltungsschutzprogrammen aufgeklärt und somit für den Tier- und Artenschutz sensibilisiert.

Zoo Duisburg 24.06.2015
Haus der Tausend Fische in neuem Glanz – Unterwasserwelt rund um den Globus
Das seinerzeit im Zweiten Weltkrieg komplett zerstörte und anschließend mit einfachen Mitteln wieder aufgebaute Aquarium ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Zoo Duisburg, das noch an die Anfangsjahre des damaligen Duisburger Tierpark erinnert. Nach all den Jahren bedurfte es einer dringenden Auffrischung, um das als „Haus der Tausend Fische“ bekannte Aquarium den modernen Anforderungen der Tierhaltung und –präsentation anzupassen. Nach gut dreijährigem Umbau macht das Aquarium seinem Namen nun wieder alle Ehre und bietet zum Start der Sommerferien einen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt rund um den Globus.Auch wenn die Architektur des altehrwürdigen Aquariumskomplexes nicht groß verändert wurde, wird man die neuen Becken kaum wiedererkennen. Wo vor einigen Jahren noch ein einsamer Grundhai seine Runden drehte, erstrahlt inzwischen ein 22.000 Liter fassendes Riffbecken voll mit buntem Leben. Die über 1.500 Bewohner des Beckens sind in den letzten Monaten merklich gewachsen und fügen sich zu einem faszinierenden Ökosystem zusammen. Am anderen Ende des Aquariums imponiert der 120 cm große Quallenkreisel, in dem seit ein paar Tagen die ersten Duisburger Quallen-Nachzuchten ihre Kreise drehen und die Besucher begeistern. Einmalig ist sicher das Wasserfallbecken, welches einen Einblick in den Lebensraum unterhalb eines Wasserfalls bietet. Unzählige Garnelen tummeln sich im sauerstoffdurchfluteten Bereich und suchen dort vor Fressfeinden geschützt ihre Nahrung.

Zoo Berlin 24.06.2015
Tierisch spaßige Ferien im Zoo Berlin
Während der Sommerferien bieten der Berliner Zoo und das Aquarium wieder ein spannendes Programm für alle Schulkinder. Kleine Architekten, große Entdecker und findige Detektive kommen ganz besonders auf ihre Kosten! Insgesamt gibt es drei verschiedene Programme: vom Bau eines Insektenhotels, über spannende Schnitzeljagden durch alle Winkel des Zoos bis hin zur Entdeckungstour Afrikas. Baut ein Hotel für die Aquarium-Insekten! Es kribbelt und krabbelt: Insekten sind die kleinsten Bewohner des Aquariums – genau genommen sogar des ganzen Zoos – und stehen am 23. Juli sowie 06. und 24. August im Mittelpunkt. Unter Anleitung eines Zooschulguides können Kinder zwischen 10 und 12 Jahren ein Hotel für die flinken Gliederfüßer bauen, nehmen an einer Führung durch die verschiedenen Insektenwelten des Aquariums teil und lernen viel Wissenswertes über diese beeindruckend facettenreiche Tiergruppe. Das Programm dauert am jeweiligen Veranstaltungstag von 11 bis 16 Uhr und kostet 30,- Euro/Kind inkl. Eintritt. Treffpunkt ist der Infopoint am Hardenbergplatz 8.

Tiergarten Schönbrunn 24.06.2015
ZWEI LUCHSE IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN!
Bereits am 5. Juni sind im Tiergarten Schönbrunn Luchs-Zwillinge zur Welt gekommen. Gesehen hatte sie bis jetzt allerdings nur ein Tierpfleger für wenige Minuten. „Das Weibchen hat seinen Nachwuchs im Freien zur Welt gebracht, aber dann in die nicht einsehbare Hütte getragen. Dort hat die Luchs-Mutter ihre beiden Jungtiere die letzten zwei Wochen aufgezogen“, berichtet Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei der Geburt waren die Kleinen rund 300 Gramm schwer und blind. Nach etwa 12 Tagen haben sie die Augen geöffnet. Nun hat die Mutter ihre Jungtiere für erste Ausflüge aus der Hütte gelockt und sie sind somit auch für die Besucher zu sehen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 23.06.2015
Giraffenhaus ab Mittwoch wieder geöffnet: Neuer Zuchterfolg bei den seltenen Okapis
Erneute Freude im Giraffenhaus der Wilhelma: Wie bei der viel beachteten öffentlichen Geburt der Netzgiraffe Dschibuto Ende Januar kam jetzt auch eine kleine Waldgiraffe am späten Samstagnachmittag im Beisein der Tierpfleger auf die Welt. Damit Okapi-Kuh Ibina und ihr Kälbchen in Ruhe eine gute Bindung aufbauen können, ist das Haus seither geschlossen. Morgen am Mittwoch, 24. Juni, wird das Giraffenhaus für die Besucher wieder geöffnet werden. Sollten Mutter oder Kind unruhig werden, wird das Haus stundenweise geschlossen. Es ist nicht garantiert, dass sich das Jungtier den Besuchern gleich zeigt. Denn Okapi-Kälber sind so genannte Ablieger. Sie folgen ihrer Mutter nicht auf Schritt und Tritt. Die ersten Wochen kauern sie sich an einem geschützten Ort auf den Boden und verhalten sich still, um nicht von Fressfeinden entdeckt zu werden. Die Mutter kommt nur zweimal am Tag zum Versteck, um das Kalb zu säugen. Das Jungtier hat in der Wilhelma die Wahl zwischen drei Boxen, von denen eine für die Besucher einsehbar ist.

Serengeti-Park Hodenhagen 23.06.2015
Das „Selfie des Jahres“: A GERMAN TOURIST IN AFRICA? nein
Es ist Malte Wöstefeld im Serengeti-Park Hodenhagen! Der Serengeti-Park benennt ein Zebrafohlen nach Malte
Bereits wenige Tage nachdem Malte Wöstefeld sein Selfie mit dem sympathischen Zebra ins Internet gestellt hatte, ging es wie ein Lauffeuer um die Welt. Über 2 Millionen Klicks innerhalb kürzester Zeit – dann erschienen Artikel in internationalen Medien wie „Daily Mail“, „Mirror“, „The Sun“ und „Cosmopolitan“. Viele deutsche Medien berichteten. Ein besonderer Höhepunkt der Weltreise dieses einmaligen Fotos war ein Beitrag in der US amerikanischen „Today Show“. Dieses „Selfie des Jahres“ hat der 24-jährige Student Malte Wöstefeld im April im Serengeti-Park aufgenommen. Jetzt reiste Malte aus Mühlheim an der Ruhr erneut nach Hodenhagen, um seinen gestreiften Freund wieder zu treffen.

Zoo Leipzig 23.06.2015
Zum 5. Mal in Folge mit Zertifikat für Exzellenz ausgezeichnet – Zoo Leipzig in „Hall of Fame“ aufgenommen
Der Zoo Leipzig ist zum fünften Mal in Folge mit dem seit 2011 vergebenen Zertifikat für Exzellenz der Bewertungsplattform TripAdvisor ausgezeichnet worden. In diesem Jahr werden vor allem Unternehmen mit der Aufnahme in die Hall of Fame gewürdigt, die seit Vergabe dieses Zertifikats in jedem Jahr prämiert wurden. In Deutschland sind es 700 Betriebe des Gastgewerbes, darunter auch der Zoo Leipzig. „Die erneute Auszeichnung ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich, den eingeschlagenen Weg zu einem modernen Zoo der Zukunft fortzuführen und unser Engagement für den Natur- und Artenschutz auf hohem Niveau weiter voranzutreiben“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Das Zertifikat wird ausschließlich auf der Grundlage der Bewertungen von Besuchern vergeben, die im vorangegangenen Jahr für ein Unternehmen abgegeben wurden. Nur Einrichtungen, die ausschließlich ein kontinuierlich hervorragendes Feedback von TripAdvisor-Reisenden erhalten, werden ausgezeichnet. Nach Angaben von TripAdvisor besteht ein Zusammenhang zwischen dem Zertifikat für Exzellenz und dem Geschäftserfolg eines Betriebes, zum Beispiel in Form von Besucherzuwächsen. Auch der Zoo Leipzig konnte seit dem Beginn des Modernisierungsprozesses vor 15 Jahren mit dem Masterplan Zoo der Zukunft die Besucherzahlen stetig steigern und auf einem hohen Niveau stabilisieren. „Die damit durch unsere Besucher zum Ausdruck gebrachte Anerkennung macht diesen Award für uns so wertvoll“, so Junhold.

Zoo Halle 22.06.2015
Hallesche DM-Drogeriemärkte sind derzeit größter Tierpate des Bergzoos
Die halleschen DM-Drogerien haben heute Vormittag die Übernahme der derzeit größten Tierpatenschaft im Zoo Halle offiziell besiegelt. Vertreter verschiedener hallescher DM-Drogeriefilialen übergaben dazu eine Spende von insgesamt 6.000,00 Euro an den Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoos – die bisher größte Einzelsumme in der 15jährigen Vereinsgeschichte. Förderverein und Zoodirektor werden bald darüber beraten, für welche neuen Projekte im Zoo dieser Geldsegen verwendet werden soll. Der Förderverein kann im fünfzehnten Jahr seines Bestehens bereits auf eine sehr erfolgreiche Patenschafts-Saison zurückblicken. So wurde im Frühjahr 2015 die neuerrichtete Voliere für Uhus an den Zoo offiziell übergeben und durch Patenschaften und Spendenaktionen sind im Verlaufe diesen Jahres bereits mehr als 15.000 Euro zusammengekommen. Seit der Gründung des Vereins wurden bisher rund 1300 Tierpatenschaften vermittelt, ein wertvoller Beitrag für die Gestaltung und Weiterentwicklung des schönsten Bergzoos Deutschlands.

Tiergarten Nürnberg 22.06.2015
Tiergarten freut sich über Rosis Rückkehr – Die Rückkehr von Rotkopfschaf Rosi in den Tiergarten der Stadt Nürnberg
erregt erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das Tier hatte tagelang für Schlagzeilen gesorgt, nachdem die Polizei es bei einer Drogenrazzia in einem Münchener Bordell sichergestellt hatte. Nach einer mehrwöchigen Quarantäne durfte Rosi nun wieder zu seiner Herde. Seit dem Mittag ist Rosi zurück in ihrem Gehege. Rosi war am 11. Mai 2015 aus dem Tiergarten gestohlen worden. Am 20. Mai 2015 wurde das Lamm von der Polizei entdeckt und mitgenommen. Nach einer „Erstversorgung“ durch Polizisten kam es ins Tierheim München und anschließend zu einer erfahrenen Schafhalterin. Am Freitag, 22. Mai 2015, kehrte das Jungtier gut versorgt in eine Quarantänestation des Tiergartens zurück und wurde dort vier Wochen lang untergebracht, zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder. Die am 26. April 2015 im Tiergarten geborene Rosi ist eine Handaufzucht, da die Mutter den Nachwuchs nicht richtig gesäugt hatte. Rosi war vor ihrem Verschwinden zuletzt am Mittag des 11. Mai 2015 gesehen worden. Tierpflegern war das Verschwinden des rund 4,5 Kilogramm schweren Tiers während der Mittagspause zunächst ein Rätsel gewesen. Unterdessen hat das Lamm ordentlich an Gewicht zugelegt und wiegt jetzt rund zwölf Kilogramm. Der Tiergarten Nürnberg hatte vor mehr als 30 Jahren eine Herde Rotkopfschafe aus den Pyrenäen aufgenommen und deshalb wesentlichen Anteil an der Erhaltung der seltenen Haustierrasse in Europa. Rosi ist eins von sechs Jungtieren, die in diesem Jahr geboren wurden. Insgesamt steht in der Nähe des Kinderzoos nun eine Herde von 15 Rotkopfschafen – mit Rosi sind es nun wieder 16. In ganz Deutschland leben rund 90 Rotkopfschafe.

Zoo Leipzig 22.06.2015
1.000 Jahre Leipzig: 1.000 Kinder erobern den Bärenburg-Spielplatz – Eröffnung am 3. Juli 2015
Die Zeiten als Eisbären, Braunbären, Kragenbären und Brillenbären in der 1929 eröffneten Bärenburg lebten, gehören der Vergangenheit an. Zu damaliger Zeit ein modernes Gehege, genügte die Anlage im 21. Jahrhundert nicht mehr den Ansprüchen an eine artgemäße Tierhaltung, die deshalb ganz beendet wurde. Dort wo einst die verschiedenen Bärenarten untergebracht waren, werden künftig vor allem die jungen Zoobesucher ihren Spaß haben. Die historische Bärenburg wird zum Bärenburg-Spielplatz. Die Sanierung der denkmalgeschützten Anlage und ihr Umbau in einen riesigen Abenteuerspielplatz stehen kurz vor dem Abschluss. „Wir wollen für unsere kleinen Gäste einen der schönsten Spielplätze Mitteldeutschlands anbieten“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Ein zwölf Meter hoher Klettergerüst-Drachen bildet den Mittelpunkt des Komplexes, der den Kindern am 03. Juli übergeben werden soll. Im Rahmen von „1.000 Jahre Leipzig“ werden am Eröffnungstag 1.000 Kinder von den Leipziger Lions Clubs und dem Zoo eingeladen, den neuen Spielplatz zünftig einzuweihen. Zoodirektor Prof. Junhold und Torsten Bonew, 1000-Jahre-Leipzig-Beauftragter, werden das Areal um 10 Uhr offiziell für die Benutzung freigeben. Fünf spannende Themenbereiche warten in dem riesigen Klettergarten darauf, bespielt zu werden. Angefangen bei den Fischen und Amphibien wird die Evolution über die Reptilien bis hin zu den Vögeln und Säugetieren als Abenteuer-Klettergerüst dargestellt. Unterschiedlichste Spielgeräte werden für Abwechslung, spielerische Wissensvermittlung und Spaß für die Jüngsten sorgen. Ergänzt wird das Spielparadies um Serviceeinrichtungen und das Bärenburg-Café, das zum Verschnaufen und Verweilen im Zentrum des Zoos einlädt.

Thüringer Zoopark Erfurt 22.06.2015
Neue Highlights für Besucher: Fütterungen und Tierpflegersprechstunden im Thüringer Zoopark Erfurt
Was fressen die Löwen am liebsten? Wo leben die Lemuren? Wie viel Futter verdrücken die Elefanten? Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet Besuchern täglich neben öffentlichen Fütterungen auch Tierpflegersprechstunden an. Schauen Sie den Pflegern über die Schulter und erfahren Sie mehr über die Tiere. Fragen sind ausdrücklich erwünscht! Bei der kommentierten Fütterung der Erdmännchen lernen Sie zum Beispiel einiges über das Verhalten der putzigen Raubtiere. Wer das Sagen in der Gruppe hat und warum die Erdmännchen ab und zu wachsam Richtung Himmel schauen, erfahren Besucher ebenso wie die kulinarischen Vorlieben der heimlichen Besucherlieblinge. Auch die Tierpflegersprechstunde bei den Geparden verspricht Spannung: Gibt es hier doch seit kurzem sechs zusätzliche kleine Mäuler zu stopfen. Noch ernähren diese sich von der Milch ihrer Mutter, aber bald schon werden sie an Mamas Futter – hauptsächlich Kaninchen- oder Meerschweinchenfleisch – mitnaschen dürfen.

Zoo Zürich 22.06.2015
FLUG DER STÖRCHE ONLINE VERFOLGEN
Im Zoo Zürich wurden 29 junge Weissstörche beringt. Zwei von ihnen erhielten zusätzlich einen Sender. Dank ihm können die Flugbewegungen der beiden Vögel im Internet verfolgt werden. Vergangene Woche haben im Zoo Zürich die beiden Jungstörche Pedrola und Pinto je einen GPS-Datenlogger erhalten. Dank des Senders können ihre Flugbewegungen nun im Internet verfolgt werden: www.projekt-storchenzug.com → Senderstörche → Datenlogger → Pedrola/Pinto. Die Namen der beiden Tiere sind eine Referenz an Ortschaften, die auf der traditionellen Zugroute der Störche liegen. Der Zoo Zürich ist Teil des Projekts «SOS Storch – Storchenzug im Wandel» der Gesellschaft Storch Schweiz. Es untersucht, wie sich das Zugverhalten der Weissstörche verändert. Heute überquert nur noch jeder dritte bis vierte Jungstorch das Mittelmeer bei Gibraltar, um in Afrika zu überwintern. Die meisten Störche bleiben stattdessen im Süden Spaniens. Die Vögel halten sich dort vor allem auf grossen, gut zugänglichen Mülldeponien auf. Weshalb sich das Zugverhalten der Störche auf diese Weise verändert, ist noch nicht geklärt. 29 Jungstörche beringt – Bereits eine Woche vor der Besenderung Pedrolas und Pintos waren auf den 20 Horsten im Zoo Zürich 29 junge Weissstörche beringt worden. Dank den ums Bein gelegten Marken können die Tiere überall auf der Welt eindeutig identifiziert werden. Ein Team von Schutz & Rettung Zürich unterstützte den Zoo Zürich erneut tatkräftig bei der Beringungsaktion. Mit einer Autodrehleiter machten sie es möglich, die Jungvögel in ihren zum Teil mehrere Meter hohen Horsten zu erreichen.

Dieser Beitrag wurde unter Basel, Berlin, Bochum, Duisburg, Erfurt, Gelsenkirchen, Halle, Hannover, Heidelberg, Hodenhagen, Kronberg, Leipzig, München, Nürnberg, Osnabrück, Stuttgart, Wien, Wuppertal, Zoo, Zoopresseschau, Zürich abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen