Portrait: Dickschnabel-Grasschlüpfer

Dickschnabel-Grasschlüpfer (H. Gronvold)

Dickschnabel-Grasschlüpfer (H. Gronvold)

Der Dickschnabel-Grasschlüpfer, manchmal auch als Dickschnabel-Grassänger bezeichnet, ist ein Vertreter aus der Familie der Australischen Sänger.
Der Dickschnabel-Grasschlüpfer wird 16,5 cm bis 19 cm lang. Die Flügellänge beträgt bei den Männchen 6,3 cm bis 6,9 cm und bei den Weibchen 6,3 bis 6,6 cm. Der Schwanz ist bei den Männchen 8,6 cm bis 9,2 cm lang und zwischen 8,2 cm und 8,8 bei den Weibchen. Die Weibchen erreichen ein Gewicht von 21 bis 18 Gramm und die Männchen ein Gewicht zwischen 19 und 26 Gramm.
Der Dickschnabel-Grasschlüpfer ist ein untersetzter Vogel. Die rötlichbraune Oberseite ist bedeckt mit hellen Federsträhnen besonders um das Gesicht und den Nacken herum. Der Schnabel ist kräftig und konisch. Im Gegensatz zu seinem nächsten Verwandten, dem Streifengrasschlüpfer, fehlen bei ihm die schwarzen Barthaare. Eine weitere Eigenschaft ist ein rötlicher Flecken auf der unteren Brust des Männchens.
Man unterscheidet drei Unterarten. Amytornis textilis textilis kommt in Westaustralien vor, Amytornis textilis myall ist aus der Gawler Ranges in South Australia und Amytornis textilis modestus ist im östlichen Australien verbreitet.

Der Lebensraum des Dickschnabel-Grasschlüpfers sind Dünen, Küstenebenen, Sandebenen und Akaziensavannen mit Kalksteinböden. Die östliche Unterart hält sich bevorzugt in Savannen mit Gänsefußgewächsen (Chenopodium), Melden (Atriplex) und Salzpflanzen der Gattung Maireana auf. Das Nest des Dickschnabel-Grasschlüpfers wird aus Pflanzenmaterial, insbesondere aus trockenem Gras und schmalen Rindenstreifen, gebaut und kann sich bis zu einem Meter über dem Boden befinden. Der Eingang zum Nest befindet sich innerhalb der höchsten Vegetation. Es gibt zwei Brutperioden. Die eine ist von März bis Mai und die andere von August bis Januar. Das Gelege besteht aus zwei bis drei hellrosa Eiern, die rotbraun und grau gesprenkelt sind.

Der standorttreue Vogel geht gewöhnlich am frühen Morgen oder am späten Nachmittag auf Nahrungssuche. Seine Nahrung besteht aus Samen, Beeren und kleinen Käfern. Die Paare können in Revieren von bis 40 ha herumstreifen.

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