Selfie-Stick-Verbot im Tiergarten Schönbrunn

Meinen ersten Selfie-Stick sah ich im Zoo. Ungebildet in Sachen Technik und Smartphone, hielt ich es für eine Art Handystativ, das für andere Zwecke missbraucht wurde. Jetzt bin ich schlauer, auch wenn sich mir der Sinn dieser Stangen nicht so ganz erschließt.
Vor kurzem hat nun der Wiener Tiergarten Schönbrunn die Verwendung von Selfiesticks (die manche auch als Deppenzepter bezeichnen, und irgendwie ist da auch viel Wahres dran) verboten. Nicht vollständig, nur bei den Pinguinen und den Mähnenrobben. Tierpfleger (und vernünftige Besucher) beobachteten in jüngster Zeit immer wieder, dass (weniger vernünftige) Besucher ihre Selfie-Sticks in Tiergehege gehalten haben, um bessere Fotos zu machen. Bei den Mähnenrobben und den Pinguinen kommt man dadurch den Tieren sehr nahe.
Die Benutzung der Stangen stellt für Mensch und Tier eine Gefahr dar, nicht zu vergessen der Schaden, der entsteht, wenn das teure Smartphone durch den Angriff eines Tieres zu Bruch geht (oder ins Wasser fällt, gefressen wird…).
Bisher sind im restlichen Zoos die Stangen nach wie vor erlaubt.

Ich habe bisher noch nicht viele Selfie-Sticks gesehen, aber Schönbrunn ist nicht der einzige Zoo mit einem derartigen Verbot. In Pairi Daiza (Brugelette, Belgien) habe ich zumindest den Hinweis gesehen, dass die Verwendung der Sticks in diversen Anlagen verboten ist. In anderen Zoos ist die Verwendung komplett verboten (also am Besten immer erst die Besucherordnung lesen).
Nebenbei bemerkt sind Zoos nicht die einzigen Einrichtungen, die die Verwendung von Deppenzeptern verbieten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Witziges veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung (http://www.beutelwolf.martin-skerhut.de/impressum/). Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.