Wildparkbesuche im Herbst

Am 3. November veröffentlichte der Kölner Stadtanzeiger eine Liste von zehn Wildparks in der Nähe von Köln (siehe hier).
Auch wenn ich viel in der deutschen Zoolandschaft unterwegs bin, und hin und wieder auch Wildparks besuche, habe ich noch keinen dieser Parks besucht (2016 hat sich das geändert, inzwischen war ich zumindest in Leverkusen). Von einigen habe ich auch noch nie gehört und nicht alle würde ich als Wildpark bezeichnen.
Wildwald Vosswinkel Sauerland
Wildgehege Hellenthal Eifel
Wildpark Schmidt in Nideggen
Hochwildpark Rheinland Mechernich/Kommern
Wildpark im Grafenberger Wald Düsseldorf
Wildpark Reuschenberg Leverkusen
Wildgehege Ehrenberg in Wuppertal
Wildpark Tannenbusch Dormagen
Greifvogelschutzstation Köln Porz
Anholter Bärenwald (im Biotopwildpark Anholter Schweiz)
Wie gesagt, ich habe keinen dieser Parks bisher besucht, aber ich wohne auch nicht in NRW. Allerdings habe ich einige der erwähnten Parks schon für einen Besuch in Erwägung gezogen.

Wildparks in anderen Bundesländern habe ich allerdings besucht.
2015 waren das folgende:
Wildparadies Tripsdrill
Bergtierpark Blindham
Wildpark Osterzgebirge
Heimattiergarten Südpark
Wildgehege Moritzburg
Wildpark Poing
Wildpark Christianental

Natürlich könnte man auch den Tierpark Kunsterspring und den Tierpark Hexentanzplatz aufführen, da diese mehr Wildpark- als Tierparkcharakter haben, aber daran sieht man auch wie fließend die Übergänge sein können.
Laut Wikipedia ist ein Wildpark ein Zoo, der vor allem einheimische Wildtiere in naturnahen Gehegen hält. Allerdings sehe ich im Wildpark auch einen parkähnlichen Charakter, den manche Zoos/Tierparks nicht haben. Der Heimatnaturgarten Weißenfels zeigt (mit wenigen Ausnahmen) einheimische Tiere, ihm fehlt aber der Parkcharakter, deswegen wird er in der Liste nicht erwähnt …

Gerade jetzt (seit Anfang September könnte man fast sagen), wenn sich die Blätter färben und viele Bäume ihr Lauf verlieren kann der Besuch im Wildpark ein faszinierendes Erlebnis sein. Anders als im Zoo findet man kaum exotische Tiere und ein Großteil der Bewohner ist noch aktiv. Außerdem herrscht eine besondere Stimmung am Morgen, wenn es noch neblig ist oder kurz vor Anbruch der Dunkelheit.
Und nebenbei lernt man die heimische Tierwelt kennen, denn natürlich hat man das Farbenspiel der Blätter auch im Wald, aber dort trifft man eher selten auf große Tiere.
Allerdings bin ich auch ganz froh, wenn ich zwischen Rothirsch oder Wildschwein und mir einen Zaun habe.

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