Portrait: Nacktkehl-Lärmvogel

Nacktkehllärmvogel (Zoo Berlin)

Nacktkehllärmvogel (Zoo Berlin)

Die einen halben Meter lang werdenden Nacktkehl-Lärmvögel sind oberseits grau, Bauch und Kopf ist weiß. Auf dem Kopf tragen sie eine graue Federhaube, die in Erregung aufgestellt wird. Das Gesicht ist federlos und schwarz, der Schwanz lang und grau.
Der Warnruf des Vogels, ein blökendes „gaarr, warrr“ und sein federloses Gesicht verhalf ihm zu seinem englischen Trivialnamen Bare-faced Go-away-bird.

Nacktkehl-Lärmvögel sind gesellig und ernähren sich von Beeren, vor allem denen des Sternbusch Grewia bicolor, Knospen und Samen der Gelbrindenakazie und Früchten. Bei der Nahrungssuche schlüpfen sie geschickt auch durch dichtes Dorngestrüpp. Oft werden die wenig scheuen Tiere in ostafrikanischen Nationalparks in der Nähe der Lodges gesehen. Die Vögel sind wenig standorttreu und ziehen in ihrem Verbreitungsgebiet weit umher.

Nacktkehl-Lärmvögel brüten in Äthiopien im März, im Süden Ugandas im Mai und von September bis November, in Tansania von Mai bis Oktober und im Norden Malawis im Oktober. Ihr Nest, eine Plattform aus lose verwobenen Zweigen und Gras bauen sie in Astgabeln von Akazien, meist in Höhen von etwa fünf Metern. Sie legen zwei bis drei weiße Eier, die von beiden Eltern bebrütet werden.

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