Portrait: Zwergspint

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Rackenvögel (Coraciiformes)
Familie: Bienenfresser (Meropidae)
Gattung: Merops
Art: Zwergspint  (Merops pusillus)
Zwergspint (Claude Gibney Finch-Davies)

Zwergspint (Claude Gibney Finch-Davies)

Wie andere Bienenfresser auch ist der Zwergspint ein schlanker, bunter Vogel. Seine Oberseite ist grün, die Kehle gelb, auf ein schwarzes Halsband folgt eine kastanienbraune Brust, die zum Bauch hin zu Beige verblasst. Die Flügel sind grün-braun und der Schnabel schwarz. Der Zwergspint wird 15 bis 17 Zentimeter lang und ist damit die kleinste Bienenfresserart.

Als häufiger und zutraulicher Vogel ist der Zwergspint in seinem Verbreitungsgebiet allgemein bekannt. Nach Schätzungen gibt es 60–80 Millionen Zwergspinte.

Der Zwergspint brütet in offenem Buschland, vorzugsweise in Gewässernähe. Als typischer Bienenfresser ernährt er sich hauptsächlich von Insekten, vor allem Bienen, Wespen und Hornissen, die er im Flug von einer Ansitzwarte aus fängt. Diese Warten sind oft weniger als einen Meter hoch. Vor dem Verzehr schlägt er die Beute mehrmals auf eine harte Oberfläche, sodass sie nicht mehr stechen kann.
Im Gegensatz zu anderen Bienenfressern brütet der Zwergspint nicht in Kolonien. Er gräbt eine Brutröhre in sandige Ufer oder auch in den Eingangsbereich eines Erdferkelbaues; Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten ab. Zwergspinte bilden Schlafgemeinschaften auf Bäumen. Ihr Ruf ist ein weiches „siip“.

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