Portrait: Graubrustdrongo

Graubrustdrongo (John Gerrard Keulemans)

Graubrustdrongo (John Gerrard Keulemans)

Der Graubrustdrongo erreicht eine Körperlänge von etwa 24,1 bis 25,0 Zentimeter. Das Obergefieder, einschließlich Flügel und Schwanz weisen eine schiefergraue Färbung mit einem metallischen stahlblauen Glanz auf. Kinn, Hals und Brust weisen eine aschbraune Tönung auf. Die Halsseiten sowie die Seiten des Brustbereiches sind oft glänzend stahlblau. Der Bauch, der Bürzel und die Schwanzunterdecken sind weißlich. Der Schwanz ist weniger tief gegabelt als beim Königsdrongo, der im gleichen Lebensraum vorkomm. Die Flügelunterseiten sindaschbraun. Die Schenkel sind glänzend schwarz geschönt. Der Schnabel und die Füße sind schwarz gefärbt und die Iris der Augen sind karminrot. Das Obergefieder der Jugendlichen ist brauner gefärbt und die Unterseite weist statt der weißen eine graue Tönung auf.

Der Graubrustdrongo bewohnt Trockenwälder, Trockensavannen, als Kulturfolger auch Plantagen und Gärten in Indien, Nepal und Sri Lanka.
Der Graubrustdrongo ist ein geselliger Vogel, der in Gruppen außer der Paarungszeit auf Schlafbäumen die Nacht verbringt. Danach zerstreuen sich die Gruppen im Morgengrauen in ihre Territorien und begeben sich auf Nahrungssuche. Der Graubrustdrongo ist sehr territorial, der vehement seine Brutplätze und seine Nahrungsplätze verteidigt. Er greift sogar größere Vögel an, wenn das Nest oder die Jungvögel bedroht werden.

Der Graubrustdrogo ernährt sich hauptsächlich von Insekten, aber kleine Reptilien und Fledermäuse werden von ihm ebenfalls verspeist. Eine wichtige Rolle spielt der Graubrustdrongo bei der Bestäubung der Pflanzen, indem er sich auch vom Blumennektar ernährt.

Die Paarungs- und Brutzeit erstrecken sich von Februar bis Juli. Das Nest ist ein tassenförmiges Gebilde, das im Verhältnis zur Größe des Vogels ziemlich klein wirkt. Außen ist das Nest mit Zweigen, Gräsern, Blättern und Fasern konstruiert. Das Nestinnere ist mit Spinnweben ausgepolstert. Der Graubrustdrongo befestigt das Nest in der Gabel eines dünnen Astes bis in fünfzehn Meter Höhe. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier in das fertig gestellte Nest, die in der Färbung sehr stark variabel sind. Die Grundfärbung der Eier kann weiß, cremefarben, lachsfarben, blassrosa oder gelbbraun sein. Manchmal sind die Eier mit Flecken besetzt, manchmal weisen die Eier Markierungen mit feinen Sprenkelungen auf und manchmal sind die Eier auch mit großen Flecken besetzt, die verschiedene Brauntöne oder Rottöne aufweisen. Die Inkubation dauert ungefähr zwei Wochen. Die zwei Partner teilen sich die Pflege der Jungvögel und den Schutz des Nestes. Nach dem Schlupf werden die Küken von dem Männchen und von dem Weibchen reichlich mit Nahrung in Form von Insekten versorgt.

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