Zoopresseschau

Zoo Dresden, 11.03.2016
Känguru-Weitsprung im Zoo: Zum Dresdner Tourismustag am 19. März erwartet die Besucher des Zoo Dresden ein Mitmach-Programm, das Australien ganz nah bringt.
Wie weit springt eigentlich ein Känguru? Am 19. März 2016 können Besucher dies im Zoo Dresden nicht nur erfahren, sondern sich selbst mit ganzem Körpereins atz mit dem australischen Beuteltier messen. Zum Dresdner Tourismustag gibt es von 11 bis 15 Uhr Aktionen im Zoo. Kinder können das Maskottchen Koalitreffen, ihr Wissen beim Känguru-Quiz testen und Interessantes beim Tierpflegetreffpunkt erfahren. Mit etwas Glück entdecken die Besucher bei dieser Gelegenheit auch das Jungtier, das seit einigen Tagen die Welt außerhalb von Mamas Beutel erkundet. Auch auf dem Dresdner Neumarkt kommt am Tourismustag Zoostimmung auf. Als Partner der Dresdner Stadtrundfahrten präsentiert sich der Zoo von 9 bis 16 Uhr mit einem Stand auf dem Gelände vor dem Verkehrsmuseum. Auch hier geht es um das Känguru. Hintergrund ist das neue Familienangebot der Stadtrundfahrt Dresden GmbH. Unter dem Titel: „Sydney, das Känguru – ich zeig dir meine Stadt!“ stellt das Unternehmen erstmals seine neue Kinderstadtrundfahr t vor. Die interaktive Mitmachtour richtet sich gezielt an den Nachwuchs zwischen drei und zwölf Jahren und vermittelt fantasievoll die Inhalte des sächsischen Bildungsplans. Von 10 bis 16 Uhr machen die roten Doppeldeckerbusse am 19. März stündlich Station im Zoo.

Opel-Zoo Kronberg, 11.03.2016
Öffentliche Führung im Opel-Zoo am Samstag, 19. März um 15 Uhr: Doktorandin der Stiftungsprofessur erläutert „Forschung im Zoo“ bei den Elefanten
Im Opel-Zoo finden einmal im Monat öffentliche Führungen zu verschiedenen Themengebieten statt. Bereits im Februar wurde mit der Themenreihe „Forschung im Zoo“ begonnen, in der verdeutlicht wurde, warum Forschung im Zoo unerlässlich für Tierhaltung und Artenschutz ist und welche einmaligen Forschungsmöglichkeiten Zoos bieten können. Am Samstag, dem 19. März wird diese Themenreihe fortgesetzt und zwar nun bei einer einzelnen Tierart, den beliebten Afrikanischen Elefanten. Diplombiologin Susan Hambrecht, Doktorandin der „Opel-Zoo Stiftungsprofessur / Zootierbiologie“ an der Goethe-Universität, zeigt bei dieser Führung auf, was sie in ihrer Elefanten-Forschung im Opel-Zoo untersucht, wie sie es untersucht und warum, also was diese Forschung den Elefanten bringen kann. Ein spannendes Thema wird den Teilnehmern der Führung nahe gebracht, denn Susan Hambrecht untersucht die „Persönlichkeit“ der einzelnen Elefanten: Was zeichnet Aruba, Zimba und Tamo aus, wie unterscheiden sie sich voneinander in ihrem Verhalten und warum ist es für die Haltung der Elefanten wichtig, ihre individuellen Verhaltensweisen zu kennen und darauf einzugehen. Die Führung „Forschung im Zoo“ am Beispiel der Afrikanischen Elefanten wird also aufzeigen, wie wissenschaftliche Studien im Allgemeinen und die Doktorarbeit von Susan Hambrecht im Besonderen zur Haltungsverbesserung und damit Verbesserung des Wohlbefindens der Elefanten genutzt werden können, wie Forschung im Zoo grundsätzlich dem besseren Verständnis der jeweiligen Arten dient und damit auch zum Artenschutz beiträgt. „Forschung im Zoo“ – ein spannendes und keineswegs trockenes Thema, geht es doch ganz konkret um Aruba, Zimba und Tamo im Opel-Zoo. Treffpunkt der Führung ist am 19. März um 15 Uhr am Haupteingang. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zoo Neunkirchen, 11.03.2016
1. Weltmakakentag: Schopfmakaken als Botschafter für Aktionsnachmittag am 16. März im Neunkircher Zoo
Im Neunkircher Zoo gibt es im Affenhaus die in einem südwestdeutschen Zoo einzigartigen Schopfmakaken zu entdecken. Diese mit schwarzer Irokesenfrisur und bernsteinfarbenen Augen sehr attraktive, aber auch stark gefährdete Affenart, stammt ursprünglich von der südostasiatischen Insel Sulawesi. Dort wird sie in der Landessprache „Yaki“ genannt wird und ist durch Regenwaldzerstörung, aber auch Bejagung vom Aussterben bedroht. Im Neunkircher Zoo wird sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) als Genreserve für den Arterhalt gehalten. Bisher leben im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen vier weibliche Tiere: KERA (23 Jahre alt), ihre Tochter KARTIKA (7 Jahre) und die beiden Halbschwestern AGNES (9 Jahre) und SELMA (11 Jahre). Am Mittwoch, den 16. März, wird wegen der Bedrohung zahlreicher Makakenarten weltweit der 1. Weltmakakentag ausgerichtet und der Neunkircher Zoo ist ein Teil davon. An einem Aktionsnachmittag von 14.00 – 17.00 Uhr stehen die Schopfmakaken besonders im Fokus. Es gibt im Affenhaus zahlreiche Aktionen wie Tierpflegersprechstunden um 14.30 und 16.00 Uhr, aber am kompletten Nachmittag auch Makakenbuttons basteln, zahlreiche Informationen zu Makaken, deren Lebensräume und Bedrohung und vieles mehr. Als externer Partner wird auch die Organisation „Selamatkan Yaki“ vorgestellt, die mit Umweltbildungsprojekten auf Sulawesi zum Schutz dieser Tierart beiträgt. Betreut werden die Aktionen unter anderem von Tierpflege, Zoopädagogik und auch den beiden Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in der Einsatzstelle Neunkircher Zoo.

Weltvogelpark Walsrode, 11.03.2016
Es geht los! ! !
Nur noch wenige Tage – am 18. März, pünktlich zu den Osterferien starten wir in die Saison 2016. Und überraschen mit tollen Neuerungen, z. B. unserem neuen Kiwi-Haus. In einem abgedunkelten Raum können die possierlichen Kiwis durch zwei große Glasscheiben betrachtet werden. Und so sind die sonst nachtaktiven Tiere – dank der abgedunkelten Voliere und durch Bestrahlung mit Blaulicht – bei uns auch tagsüber in „Action“ zu erleben. Außerdem zeigen wir ab dieser Saison zwei Mal täglich einen 30-minütigen Film über die Jahreszeiten im Weltvogelpark und die Arbeit hinter den Kulissen – und auch ein bislang unerschlossener Teil des Parks ist ab dem 18. März für die Besucher geöffnet. Noch bis 17. März bekommen Sie online 20 % Rabatt auf Tagestickets in unserem Online-Shop. Ihr dürft auf die Saison 2016 gespannt sein und wir freuen uns auf Euren Besuch!

Otterzentrum Hankensbüttel, 11.03.2016
Frühlingserwachen im OTTER-ZENTRUM – Sonderaktionen mit Basteln, Kinderschminken und Erlebnistouren
Am Sonntag, dem 20. März 2016 beginnt der astronomische Frühling. Die ersten Frühlingsboten unter den Kräutern beginnen zu blühen und das intensive Sonnenlicht löst bei vielen Menschen Frühlingsgefühle aus. In der Zeit von 12:00 – 17:00 Uhr dreht sich deshalb im OTTER-ZENTRUM alles darum, wie Veronika den „Lenz“ zu begrüßen. Zum normalen Eintrittspreis werden neben den rund um die Uhr stattfindenden rund 30 Schaufütterungen von Otter, Nerz und Co. viele weitere, spannende Erlebnisse geboten. „ Wir wollen mit unseren Gästen das Frühlingserwachen mit kostenlosen Sonderführungen, einem Blick hinter die Kulissen und vielen Bastelaktionen feiern. Die Kinder können sich fantasievoll schminken lassen (Schminken ab 14 Uhr) und bei einer Rallye mit Tierstimmen-Rätsel und Geräusche-Memory tolle Preise gewinnen“ erklärt Thomas Lucker vom OTTER- ZENTRUM die Attraktionen dieses besonderen Tages. An einem Bastelstand werden bunte Ostereier selber gestaltet und Tiermasken angemalt.

Erlebniszoo Hannover, 11.03.2016
Freches Fellknäuel: Nachwuchs bei den Hulman-Languren
Am 17. Februar wurde das kleine Hulman-Äffchen geboren und noch immer ist das Geschlecht nicht gewiss. Dabei ist das Junge mit den Segelohren und dem rosafarbenen Knautschgesicht ganz und gar kein Klammeraffe. Es klettert frech und unermüdlich auf Mutter Sariska herum und schafft es dabei doch, den Tierpflegern den Blick aufs wesentliche Detail zu verwehren. Selbst während des „Hulman-Hütchen-Spiels“ konnte die Männlein-Weiblein-Frage nicht geklärt werden. Jedes Familienmitglied möchte das Baby gerne einmal halten und so wird das Jungtier weitergereicht, wie eine Kugel beim Hütchenspiel – nur eben von Hulman zu Hulman statt von Hütchen zu Hütchen, aber auch ebenso schnell. Als Beobachter muss man schon ganz genau hinschauen, um das kleine Fellknäuel nicht aus den Augen zu verlieren. Vater Kochi lässt der ganze Trubel um das Neugeborene kalt. Als ranghöchstes Mitglied der Gruppe ist er für die Sicherheit und nicht für die Jungtieraufzucht verantwortlich. Somit muss sich Sariska ihren Nachwuchs allein zurückerobern, um ihn nur einen Augenblick für sich zu haben, bevor das freche Fellknäuel wieder in Kletterlaune ist.

Tierpark Görlitz, 11.03.2016
Flagge hissen für Tibet und Menschenrechte – Erinnerung an der Volksaufstand in Tibet
Auch 2016 wurde am 10. März wieder vor dem Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec die Tibetflagge gehisst, um an den Volksaufstand vom 10. März 1959 zu erinnern. Um 16:00 Uhr zogen Kulturbürgermeister Dr. Michael Wieler und der Direktor des Görlitzer Tierparks Dr. Sven Hammer die Schneelöwenfahne nach oben. Begleitet wurden sie von den beiden Trampeltierwallachen „Ivan“ und „Achmed“. Seit nun 20 Jahren gibt es die Kampagne „Flagge hissen für Tibet“ von der Tibet Initiative e.V.; hunderte Städte und Gemeinden beteiligen sich auch dieses Jahr. Die Teilnehmer bekunden ihre Solidarität mit den Menschen in Tibet, setzen sich für die Wahrung der Menschenrechte und für den Erhalt ihrer Kultur und Religion ein. Wie schon im Vorjahr ist Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Schirmherr der Aktion. Im Tierpark Görlitz ist in den zurückliegenden Jahren mit dem Tibetdorf eine kleine tibetische Siedlung entstanden, die den Besuchern des Zoos ein möglichst authentisches Bild tibetischer Natur und Lebensweise vermitteln möchte. Vielen Görlitzern ist durch dieses tibetische Dorf die Natur und Kultur sowie für die bäuerliche Lebensweise in Tibet nicht mehr fremd. Sie verfolgen das Leben der Menschen in Tibet und sind betroffen über die über 130 Selbstverbrennungen von Tibetern seit 2009, die damit auf die Lebensumstände der Tibeter in ihrem Land aufmerksam machen wollten. Neben der Forderung der Tibeter auf Menschenrechte ist das Flagge hissen am 10. März auch mit dem Wunsch verbunden, dass die beeindruckende Natur und Kultur Tibets erhalten bleibt.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 10.03.2016
DICKHÄUTER-JUBILÄUM: 10 JAHRE NASHÖRNER IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Sie sind über eine Tonne schwer, sehr gemütlich und zählen zu den Besucherlieblingen im Tiergarten Schönbrunn: Vor zehn Jahren wurde der Nashornpark eröffnet und die Panzernashörner Sundari und Jange sind in die 6.000 Quadratmeter große Anlage eingezogen. In der tierischen WG leben sie mit Axishirschen, Nilgauantilopen und Hirschziegenantilopen. Die Lebensgeschichte der beiden Nashörner hat allerdings traurig begonnen: „Sundari und Jange stammen aus dem Chitwan Nationalpark in Nepal. Sie wurden ohne Mütter gefunden und mussten als Waisen von Pflegern aufgezogen werden. Beide haben sich prächtig entwickelt. Versuche, sie auszuwildern, schlugen allerdings fehl. Als Staatsgeschenk des ehemaligen Königreichs Nepal kamen sie am 11. März 2006 nach Schönbrunn“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Sundari und Jange lieben es zu baden und sich im Schlamm zu suhlen. Auch das Training macht ihnen Spaß. Kein Wunder, als Belohnung gibt es ihren Lieblingsleckerbissen: Orange. Ihren Artgenossen im Freiland geht es weniger gut. Vor rund 100 Jahren waren Panzernashörner fast ausgerottet. Schratter: „Neben dem Lebensraumverlust wurde ihnen die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. Der Glaube an dessen heilsame Wirkung hält leider an. Außerdem gilt es als Statussymbol.“ Dank aufwändiger Schutzbemühungen sind die Bestände in Indien und Nepal wieder gestiegen. Heute gibt es etwa 3.350 Panzernashörner. Allerdings sind sie auf mehrere geschützte Gebiete, die voneinander isoliert sind, beschränkt, sodass kein natürlicher Austausch zwischen den Populationen möglich ist. In Zoos werden Panzernashörner in einem internationalen und europäischen Zuchtbuch koordiniert. Tipp: Beim Erlebnisgutschein erfahren die Teilnehmer mehr über Nashörner, können hinter die Kulissen des Schönbrunner Nashornparks blicken und die Nashörner sogar füttern. Dauer: 1,5 Stunden. Kosten: € 290,- für 2 Personen (Mindestalter 12 Jahre). Teilnehmerzahl: maximal 2 Personen. Termine: jeden zweiten Mittwoch im Monat um 10:30 Uhr. Information und Buchung: Tel. (1) 877 92 94-500 (werktags 8.00 bis 17.00 Uhr) oder E-Mail: reservierung@zoovienna.at

Zoo Berlin, 10.03.2016
Hallo, ihr zwei Frühlingsboten! Nachwuchs bei den Kirk-Dikdiks und Bongos im Zoo Berlin
Strahlender Sonnenschein in der Hauptstadt, doch Kirk-Dikdik-Nachwuchs Freddy ist so gar nicht nach antilopischer Leichtfüßigkeit. Seinen ersten Besuch auf der Außenanlage im Zoo Berlin startete er ganz gemütlich auf den Armen von Kurator Dr. Tobias Rahde. Bongo-Mädchen Nala macht hingegen vor, wie es richtig geht: Der Frühling ist zum genießen da – und was gibt es schöneres als gemeinsam mit Mutter Emily und Vater Shagari im Gleichschritt durchs Gelände zu traben. „Der kleine Kirk-Dikdik-Bock war anfänglich relativ scheu und wollte den Stall partout nicht verlassen. Also haben wir dem Glück ein wenig auf die Sprünge geholfen und ihn sanft nach draußen getragen“, so Kurator Dr. Tobias Rahde. „Nala hingegen hat direkt die Neugier gepackt. Das Bongo-Mädchen hat an der Seite ihrer Eltern den Ausflug sehr genossen“, ergänzt Rahde. Die anfängliche Skepsis gegenüber der Außenanlage hat auch Freddy mittlerweile überwunden. Er ist kaum mehr zu halten, wenn es an der Seite von Mama Nora und Papa Chrissi an die frische Luft geht. Bisher sind die Ausflüge auf die Koppel für beide Antilopen-Kitze noch eine kleine Ausnahme, denn erst wenn die Temperaturen über 10 Grad steigen, wird ganztags „ausgeflogen“. Kirk-Dikdik-Mama Nora (geboren am 14.04.2007 im Zoo Berlin) und Vater Chrissi (geboren am 02.01.2008 im Zoo Hannover) sind geübte Eltern. Sie kümmern sich bestens um Freddy, der am 04.01.2016 geboren wurde. Insgesamt leben nun sechs Kirk-Dikdiks im Zoo Berlin. Auch Bongo-Mädchen Nala (geboren am 01.02. 2016) ist bei ihren Eltern Emily (geboren am 06.11.2003 in Berlin) und Shagari (geboren am 03.03.2001 in Rotterdam, seit 20.05. 2010 im Zoo Berlin) bestens aufgehoben. Derzeit leben sie in einer Herde von acht Bongos.

Tierpark Goldau, 10.03.2015
Spannende Ostertage im Tierpark
Ob Sie beim Eiertütschen gewinnen, das Eierfärben mit Naturfarben üben, den Küken beim Schlüpfen zuschauen oder sich beim Osterbrunch genüsslich verwöhnen lassen – ein Ausflug in den Natur- und Tierpark Goldau an den Ostertagen bringt unvergessliche Erlebnisse. Auch dieses Jahr versteckt der Osterhase vom 25.-28. März Nester rund um den Blauweiher. An der Osterrallye können sich junge Spürnasen auf die Eiersuche begeben.

Tierpark Görlitz, 10.03.2016
Leckeres aus unserer Futterkiste:
Am 19. März wird der neue Imbiss im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec eröffnet.
In der Futterkiste gibt es für die Besucher kreative Snacks, leckeres Essen und für jede Lust und Laune der Besucher warme und kalte Getränke. Die Angebotskarte wurde mit Blick auf unsere Umwelt entwickelt – die Produkte sind regional, stammen – sofern tierisch – aus artgerechter Tierhaltung und tragen den Nachhaltigkeitsgedanken, der unseren gesamten Park auszeichnet. Besonders die Themen „Wasser“ und die „Kartoffel“ als traditionelle und wertvolle Grundnahrungsmittel der Lausitz und schützenswertes Gut liegen uns bei der Gestaltung und Umsetzung am Herzen. Zugleich versuchen wir der Wegwerf-Mentalität zum Beispiel in Form von nachhaltigem Einweggeschirr entgegenzuwirken; die Getränke gibt es, frisch gezapft oder gebrüht, in eigens entworfenen Tierpark-Mehrweg-Bechern. Zur Eröffnung gibt es Spiele rund um die Kartoffel und von 14 bis 15 Uhr Kamelreiten. Jeder, der am Eröffnungstag ein Essen mit Getränk an der Futterkiste kauft, darf den Tierpark-Mehrweg-Becher mit nach Hause nehmen. Der Bau unserer Futterkiste konnte dank finanzieller Unterstützung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, der Stadtwerke Görlitz, der Seilerei Goltz sowie der INFOTECH GmbH realisiert werden.

Hamburgs Tierpark Hagenbeck, 10.03.2016
Ostern geht’s zu Hagenbeck
Am Ostersonntag und Ostermontag haben die possierlichen Kaninchen im Tierpark Hagenbeck einiges zu tun: Als stellvertretende Osterhasen hoppeln die flauschigen Nager ihrem Streicheleinsatz entgegen. Gemeinsam mit den Alpakas sind sie an den Eingängen für das Verteilen von Schokolade zuständig. Doch es wird nicht nur niedlich und kuschelig, es gibt auch richtig viel zu erleben. Start ist direkt am Haupteingang, wo jeder ein besonderes Erinnerungsfoto machen lassen kann. Bei der Oster-Rallye gilt es große hölzerne Eier zu entdecken, die überall im Park versteckt sind. Die darauf stehenden Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Wer das Lösungswort auf dem Teilnahmebogen einträgt und in die Box am Gehege der Hasenkaninchen (Nr. 21) einwirft, nimmt bei einer richtigen Antwort automatisch an der Verlosung teil. Dreimal freien Eintritt für zwei Personen zu den Dschungel- oder Romantik-Nächten sowie zehn Hagenbeck-Überraschungspakete gibt es zu gewinnen. Die Teilnahmebögen gibt es als Download auf der Homepage oder an den Kassen und bei den Portiers, solange der Vorrat reicht. Ganz viel Wissenswertes erfahren die kleinen und großen Tierpark-Gäste am Zooschulmobil: Welches Tier legt welches Ei? Was ist der Unterschied zwischen Hase und Kaninchen? Wie weit springt der Osterhase? Exponate zum Anfassen und Aktionen zum Mitmachen lassen Kinder die Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen spielerisch finden. Die nostalgische Märchenbahn fährt die ganz kleinen Tierfreunde in die Welt der Gebrüder Grimm und anderer bekannter Märchenerzähler. Auf einer Ponytour im Tierpark können sich die Jüngsten dann ganz wie ein Cowboy fühlen. Zum Abschluss des Besuchs bietet der große Abenteuerspielplatz großen und kleinen Kindern viel Raum und Anregung zum fantasievollen Toben.

Zoo Duisburg, 10.03.2016
Ein Taifun mit zwei Höckern
Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 17jährige Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 17, knapp einen Monat alt, männlich und hört auf den passenden Namen TAIFUN. Laut den Pflegern kommt er nicht nur farblich ganz nach dem Papa. Für die 11jährige Stute SULINA ist es bereits das vierte Jungtier. Anfänglich noch etwas wackelig auf den Beinen ist es inzwischen schon ordentlich gewachsen und macht die ersten Spurts auf der Freianlage. In vielen der ursprünglichen Verbreitungsgebiete sind Trampeltiere bereits ausgestorben. Daher stehen die Trampeltiere auch auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) der vom Aussterben bedrohten Tiere.

Tierpark Jaderberg, 10.03.2016
Jaderpark startet in die 20. Freiluftsaison
Am 18. März startet der Jaderpark mit seiner diesjährigen Sommersaison in ein Jubiläumsjahr. Wenn im Freizeitpark wieder einmal alle Attraktionen für vergnügliche Stunden bereit sind, ist dies nun schon zum 20sten Mal der Fall. Zwar öffnete der damalige Zoo Jaderberg seine Pforten bereits 1950, dies jedoch unter völlig anderen Voraussetzungen. Ostern 1996 war die eigentliche Geburtsstunde des Jaderparks unter der jetzigen Betreiberfamilie Ludewigt. Seit dieser Zeit steht den Besuchern nicht nur ein rundum modernisierter Tierpark zur Verfügung, es wurde in Kombination zusätzlich ein großer Freizeitbereich und eine Spielscheune integriert. Auf separatem Gelände finden hier Besucher Fahrattraktionen wie Achter- und Wildwasserbahn, zahlreiche Sport- und Spielgeräte und ebenso eher ruhige Unterhaltung wie Rundbootfahrt oder elektronische Theater. Im vergangenen Jahr wurde das Konzept des Parks noch einmal durch den Bau einer gigantischen Abenteueranlage bereichert. Im Grizzly Mountain heißt es nun, die Abenteuer der Goldsucher neu zu erleben. Sprich: Für jede Altersgruppe ist ein Besuch des Parks ein lohnendes Erlebnis. Auch den über 600 Tieren kann man seit Neueröffnung hautnah begegnen. Dafür sorgen große Freianlagen ohne störende Zäune, Fenster mit Einblick in die Innenräume, begehbare Tropen- und Warmhäuser, natürlich die beliebten Streichelgehege und spezielle Führungen mit den Tierpflegern. 20 Jahre Jaderpark – das muss gefeiert werden. Die Besucher erwartet eine weitere große Neueröffnung. Im Sommer wird die große Goldgräberanlage Grizzly Mountain durch Grizzly Bay, eine riesige Wassererlebniswelt, vervollständigt. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres wird es einen Familientag geben und Ende des Sommers lädt der Park zu den beliebten Dschungelnächten ein. Freuen wir uns auf ein erlebnisreiches Sommerhalbjahr mit dem 20 Jahre jungen Jaderpark.

Zoo Landau in der Pfalz, 10.03.2016
Erster Nachwuchs des Jahres 2016
Der jüngste Nachwuchs im Zoo Landau findet sich momentan im Streichelzoo. Zahlreiche afrikanische Zwergziegen sind in den letzten Wochen zur Welt gekommen und tummeln sich munter unter den großen Verwandten. Während sich die Zicklein von demjenigen, der sich vorsichtig und mit Ruhe nähert, auch schon streicheln lassen, braucht man beim aktuellen Nachwuchs im Kängurugehege ein wenig Glück, um ihn zu erspähen. Zwei Jungtiere schauen ab und zu schon mal vor sichtig aus den Beuteln ihrer Mütter. Geboren sind diese Zwerge bereits im vergangenen November und Dezember, doch geht die Geburt von dem nur etwa gummmibärchengroßen, wenig entwickelten Jungtier unbemerkt für Pflegeraugen vonstatten. Sie machen sich erst nach etwa drei Monaten durch Bewegungen im Beutel bemerkbar und strecken wenig später den Kopf heraus.

Wilhelma Stuttgart, 10.03.2016
Affenstarke Wilhelma: Nachwuchs bei Bonobos, Haubenlanguren und Klammeraffen
Von einem Baby-Boom zu sprechen, ist in diesem Fall wirklich nicht schwierig: In der Stuttgarter Wilhelma gibt es gleich bei drei verschiedenen Affenarten reichlich Nachwuchs. Sowohl bei den Bonobos, bei den Haubenlanguren und bei den Klammeraffen halten gleich mehrere Jungtiere ihre Mütter auf Trab. Der am 27. Dezember 2015 geborene Klammeraffe Niño, macht seiner Art alle Ehre: Fest klammert er sich an den Bauch seiner Mutter Siesta. Dabei hebt das Jungtier sich mit seinem hellen Fell gut von dem Braun des Alttiers ab. Auf der Affeninsel ist es mit seinen Artgenossen bei schönem Wetter sehr gut zu sehen. Geschickt hangeln sich die südamerikanischen Regenwaldbewohner durch ihren Kletterparcour. Typisch für sie ist, dass sie hierbei auch ihren Schwanz zum Festhalten nutzen können. Derzeit ist die Gruppe der Klammeraffen getrennt. Es gab Rangkämpfe und ein Teil der Tiere bewohnt vorübergehend einen Teil des alten Menschenaffenhauses. Direkt nebenan, bei den Haubenlanguren, gab es ebenfalls weiteren Nachwuchs. Nachdem Ende 2015 das weibliche Jungtier Malana das Licht der Welt erblickte, folgte am 20. Februar 2016 Jaree. Sie ist die Tochter von Amoli und damit das zweite Jungtier, welches die Gruppe der asiatischen Schlankaffen verstärkt. Auch hier ist der Vater Miyagi, der 2014 aus Großbritannien nach Stuttgart kam. Bei Haubenlanguren ist neben der heiklen Ernährung – sie fressen fast ausschließlich Blätter – die Fellfarbe eine Besonderheit: Es gibt schwarze und rote Tiere. Das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Nur die Jungtiere sind alle anfangs orangefarben. Die Wilhelma züchtet diese seltenen Mangrovenbewohner seit 1981. Insgesamt kamen hier bereits 37 Jungtiere zur Welt. Die Kinderstube der aus Zentralafrika stammenden Bonobos ist weiter gewachsen: Am 27. Februar 2016 brachte Liboso ein gesundes, weibliches Jungtier zur Welt. Damit leben nun insgesamt vier Säuglinge und zwei knapp dreijährige Jungtiere in der 17-köpfigen Bonobogruppe. Liboso kam 1998 als Einjährige mit ihrer Mutter aus dem Kongo in den Zoo von Apenheul in den Niederlanden. Zwölf Jahre später, 2010, verstärkte sie dann mit ihrer eigenen Tochter Nayembi die Gruppe der Wilhelma. Ihr Wesen ist freundlich – allerdings mischt sie immer mit, wenn es Streit gibt. Das Neugeborene ist nach dem 2013 geborenen Sohn Lubao ihr drittes Jungtier. Es trägt bisher noch keinen Namen. Anders als das am 6. Februar geborene Jungtier von Banbo, welches von den Tierpflegern inzwischen den Namen Yanola erhielt.

Zoo Heidelberg, 10.03.2016
Flamenco oder Flamingo? Tanzstimmung im Zoo Heidelberg
Im Zoo Heidelberg beobachten die Besucher derzeit ein merkwürdig anmutendes Ritual bei den Kubaflamingos. Ganze Gruppen der typisch rosafarbenen Tiere folgen einer komplexen Choreographie, die synchron abgestimmt zu sein scheint. Immer wieder drehen Vögel in der ganzen Gruppe gleichzeitig den Kopf hin und her, öffnen die Flügel und schließen sie wieder, gefolgt von weiteren, ritualisierten Schnabelbewegungen. Wie auf ein gemeinsames Signal hin läuft die Flamingo-Gruppe in die gleiche Richtung und bleibt dann fast gleichzeitig stehen. Was die Besucher im Zoo Heidelberg beobachten können, ist das Balzverhalten der schönen Vögel, das jedes Frühjahr mit den gleichen Bewegungen abläuft. Dabei macht die ganze Flamingo-Kolonie mit. Je größer die Gruppe, desto mehr schaukelt sich die Balzstimmung hoch. Da in kleineren Kolonien diese gegenseitige Animation nicht stattfindet, kann es vorkommen, dass keine Frühlingsgefühle bei den Tieren erwachen. Bei den über 50 Tieren im Zoo Heidelberg ist dies nicht der Fall. Alljährlich kann sich der Zoo über mehrere der flauschig-grauweißen Jungtiere freuen. Nach der Brautwerbung folgt der Paartanz: Wenn ein Flamingo-Männchen eine Artgenossin mit seinem Tanz beeindrucken konnte, signalisiert sie ihm ihre Paarungsbereitschaft, indem sie sich ein Stück von der Gruppe entfernt. Haben beide zusammen gefunden, beginnen sie mit dem Nestbau, der ebenfalls eher unkonventionell verläuft. Das „Nest“ besteht aus einem Schlammkegel, durch den das Gelege vor Überschwemmungen geschützt ist. In eine Kuhle auf der Spitze des kleinen Hügels wird meist ein einziges Ei gelegt. So weit ist es in diesem Jahr allerdings noch nicht: Zoobesucher können in den kommenden Tagen noch häufig den Paarungstanz in der Flamingo-Kolonie beobachten. Gefiederter Nachwuchs wird bereits im Afrikahaus erwartet: Eine ganze Schar Hühnerküken soll zur Osterzeit schlüpfen. Auf einer weich ausgepolsterten Frühlingswiese zeigen sich die quirligen Federbällchen pünktlich zu Ostern den Besuchern, während sie die Wärme der Rotlichtlampe genießen. Hautnah kann man zurzeit schon die flauschigen Lämmer und Zicklein im Streichelzoo erleben. Gleich sieben Jungtiere kamen in den letzten Tagen zur Welt und dürfen, wenn sie im Stall zu Kräften gekommen sind, in einigen Tagen die Anlage erkunden. Nicht nur Kinder kommen hier in Streichellaune, und alle Zoobesucher dürfen diesem Gefühl gerne nachkommen. Zudem stehen Bürsten bereit und Futter aus den am Gehege installierten Automaten wird sogar schon von den Jungtieren aus der Hand gefressen. Am 27. März dürfen sich die kleinen Zoobesucher wieder auf einen ganz besonderen Zoogast freuen: der Osterhase kommt in den Zoo und bringt kleine Überraschungen mit.

Tiergarten Worms 09.03.2016
Neuanfänge im Tiergarten
Bereits zum zweiten Mal bietet der Tiergarten Worms sein Ferienprogramm in beiden Osterferienwochen, sowohl vormittags als auch ganztägig, an. Vom 29. März bis 1. April 2016, dreht sich alles um das Thema „Neuanfänge“ bei den Tieren und in der Natur. Die erste Ferienwoche, vom 21.März bis 24. März, ist leider schon komplett ausgebucht, für die zweite Ferienwoche sind noch einige Plätze frei. Neuanfänge finden sich im Frühling in allerlei Formen. Sei es, dass die Pflanzen wieder Blüten tragen, die Tiere aktiver werden oder zahlreiche Jungtiere geboren werden. Gerade im Frühling ist der Tiergarten deshalb ein wunderbarer Ort um diese niedlichen Neuzugänge zu beobachten. In einem spannenden Programm lernen die Kinder spielerisch und mit viel Spaß, was die Natur im Frühling für uns bereithält. Sie begegnen vielen tierischen Bewohnern des Tiergartens hautnah, helfen unseren Tierpflegern bei der Versorgung einiger Tiere, basteln schöne Andenken für Zuhause und werden zu wahrhaften Natur-Detektiven. Der Tiergarten bietet neben dem Vormittages-Programm von 9 bis 12.30 Uhr, auch eine ganztägige Betreuung bis 16:30 Uhr an. Sowohl das Vormittags- als auch das Ganztags-Programm können in diesem Jahr erstmals schon ab 7.30 Uhr gebucht werden. Damit möchte der Tiergarten besonders berufstätigen Eltern mehr Spielraum bieten, so dass diese ihre Kinder schon vor Arbeitsbeginn in die Tiergartenschule bringen können. An den Nachmittagen der Ferienspiele wird nach einem leckeren Mittagessen, das am Vormittag erworbene Wissen spielerisch und durch zahlreiche Bastelaktionen gefestigt. Bitte beachten: Die Ferien-Angebote des Tiergartens können immer nur wochenweise gebucht werden!

Zoo Vivarium Darmstadt 09.03.2016
Seniorenführungen zum Thema „Gifttiere im Zoo Vivarium“ und „Wassertiere“ – Der Zoo Vivarium bietet auch in diesem Jahr wieder Seniorenführungen an.
Am Dienstag (15.3.) startet die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Giftige Tiere“. Zoopädagoge Frank Velte berichtet darin über Arten, die giftige Substanzen zum Schutz oder zur Jagd einsetzen. Am Dienstag (22.3.) geht es um „Wassertiere“; informiert wird über Arten, deren Lebensräume und -weisen vom nassen Element geprägt sind.

Zoo Basel 09.03.2016
Nachwuchs bei den Klammeraffen
Bei den Klammeraffen im Zoo Basel hat es am 19. Februar Nachwuchs gegeben. Das noch namenlose Junge ist das sechste Kind von Tequila (20). Alles über Wasser – Manche Fische fühlen sich nur in Meerwasser wohl, andere nur in Süsswasser. Deshalb bietet das Vivarium im Zoo Basel seinen Fischen insgesamt sechs Wassersorten an. Ständig wird an wassersparenden Methoden getüftelt, denn Wasser ist ein kostbares Gut, nicht nur für Fische, die einzig im Medium Wasser überleben können, sondern für alles Leben auf der Erde. Ein Patronatskomitee für das Ozeanium Zoo Basel – Namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen den Zoo Basel in seinem Bestreben, mit dem Grossaquarium Ozeanium ein Zentrum für Bildung und Nachhaltigkeit zu realisieren. Präsident des sich im Aufbau befindenden Komitees ist der ehemalige Basler Regierungsrat und Präsident von Swiss Olympic Jörg Schild.

Tierpark Cottbus 09.03.2016
Nachwuchs bei den Böhmzebras – Zwei tobende Zebrafohlen
Auch im Winter gibt es Nachwuchs im Tierpark: Bereits im November brachte Zebrastute RANDA ihr Fohlen NAOMI zur Welt. Im Januar vervollständigte IKEA die Zebraherde mit ihrem Stutfohlen MALAIKA. Anfangs war die Zebraherde zur Eingewöhnung der Fohlen nur stundenweise auf der Anlage, zu Beginn sogar ohne Strauße und Elenantilopen. Inzwischen sehen die Besucher die Fohlen dank des guten Wetters für längere Zeit auf der Anlage und beobachten sie beim ausgelassenen Spielen und Toben. Der stolze Vater heißt TOM und ist unser neuer Hengst aus dem Zoo Wuppertal. Er hat sich gut in die Gruppe integriert und bescherte uns diesen Winter zum ersten Mal Nachwuchs. Wie in einer Zebraherde üblich, sind die Stuten verwandt – RANDA ist die Tochter von IKEA und unserem vorherigen Hengst RODNEI. Übrigens gibt es drei Zebraarten: Steppenzebra, Bergzebra und Grevy-Zebra. Unsere Böhmzebras sind eine Unterart des Steppenzebras. Zebras leben in einer festen Herde aus einem Hengst, mehren Stuten und deren Fohlen. Nach einer Tragzeit von etwa einem Jahr bringen Böhmzebras ein Fohlen mit etwa 30 kg Geburtsgewicht auf die Welt. Männlicher Nachwuchs verlässt die Herde mit Eintritt der Geschlechtsreife.

Zoo Wuppertal 09.03.2016
Siebenlinge bei den Micropigs
Große Freude bereiteten uns am 22. Januar mal wieder die Micropigs im Kleintierpanorama. Bereits zum dritten Mal verzücken uns die Micropigs mit Nachwuchs. Unser Micropig-Weibchen „Trüffel“ hatte in der Nacht zuvor sieben kleine Schweinchen geboren. Bei dem Wurf wurden vier Eber und drei Sauen geboren. Sie bekamen von den Tierpflegern, analog zu der bekannten Comicserie Die Peanuts, die Namen „Peanut, Lucy, Marcie, Franklin, Linus, Schröder und Spike“. Vom ersten Tag an erkundeten die Ferkel schon die Anlage und wurden direkt zu den heimlichen Stars bei unseren Besuchern. Micropigs sind eine der kleinsten Schweinerassen der Welt, selbst die Elterntiere wiegen nicht mehr als zwölf Kilogramm, während die Kleinen grade mal 500 Gramm auf die Waage bringen.

Tierpark Berlin 08.03.2016
Giraffengazellen-Familie gestorben – Ursache unklar – Langzeituntersuchungen laufen noch
Nachdem im September 2015 die acht Monate alte Giraffengazelle Tayo überraschend verstarb, kamen leider auch noch Jack (verstorben am 19.10.2015), Bonnie (verstorben am 23.10.15), Amelia (verstorben am 24.11.2015) und Cocoa (verstorben am 30.01.2016) dazu. Die Giraffengazelle Priscilla (geb. 20.7.2014) überlebt als einzige im Tierpark Berlin. „Gemeinsam mit Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Freien Universität Berlin suchen wir seit Tayos Tod nach einer Ursache. Die pathologischen Veränderungen variierten bei den verstorbenen Giraffengazellen von Lungenentzündung, über Verdauungsstörungen, Leberschäden bis Nierenschäden. Von Priscilla nehmen wir regelmäßig Blutproben und hoffen auf ein Ergebnis aus der Langzeituntersuchung“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem betroffen. Tayo war der erste Giraffengazellen-Nachwuchs in Europa seit 49 Jahren. Der zarte Gerenuk-Junge wurde am 27. Februar 2015 im Tierpark geboren – seine Eltern waren Amelia (geb. 23.12.2011) und Jess (geb. 15.06.2012, lebt mittlerweile im Zoo Berlin). Die Geburt Tayos war das Ergebnis einer erfolgreichen, internationalen Zusammenarbeit: Im Rahmen des nordamerikanischen Erhaltungszuchtprogrammes für Giraffengazellen hat der Tierpark Berlin im Mai 2013 und Juni 2015 Südliche Giraffengazellen aus Los Angeles und dem Zoo Phoenix erhalten. Außer Priscilla im Tierpark leben noch zwei Giraffengazellen – Jess (geboren 15.6.2012) und Presley (12.5.2014) – im Zoo Berlin. Beide Zootiere sind wohlauf. Langfristig planen Zoo und Tierpark die drei verbliebenen Tiere als neue Zuchtgruppe aufzubauen. Ob die Tiere im Zoo oder im Tierpark leben werden, ist derzeit noch nicht entschieden.

Zoo Frankfurt am Main 08.03.2016
Herzlich willkommen – der Zoo begrüßt die ersten Jungtiere des Frühlings
Drei kleine Erdmännchen wuseln durch ihre Anlage, und die Gundis haben gleich fünfmal quirligen Nachwuchs. Etwas geruhsamer geht es in der Familie der Weißkopfsakis zu, Mutter VANESSA trägt ihr Baby dicht am Körper. „Nachdem sich im Januar vergangenen Jahres zum ersten Mal der langersehnte Nachwuchs bei unserem Erdmännchen-Weibchen TÜTE eingestellt hat, können wir uns jetzt in regelmäßigen Abständen über Jungtiere freuen“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Der aktuelle Wurf wurde von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern am 27. Februar entdeckt. „Die Geschlechter der Jungtiere sind noch nicht bekannt und auch der Vater steht nicht fest. Die Erdmännchen-Brüder YARIS und KIANO kommen dafür gleichermaßen infrage.“ Zusammen mit den drei Alttieren und den Jungtieren aus dem letzten Jahr ist die Frankfurter Erdmännchen-Gruppe nun auf zwölf Tiere angewachsen. Die niedlichen Gundis sind Nagetiere mit sandfarbenem Fell und damit gut an ihre felsige Heimat am Nord- und Südrand der Sahara angepasst. In Frankfurt lebt eine Gruppe Gundis im Grzimekhaus. Ihre Jungtiere sind Nestflüchter und vom ersten Tag an sehr selbstständig. Zwei Gundis wurden am 28. Februar geboren, drei weitere am 1. März. Wer die Eltern sind, lässt sich bei den Gundis, die sich optisch kaum voneinander unterscheiden, nur schwer sagen. Sie sind sehr sozial und alle Tiere einer Gruppe legen sich häufig dicht an- und übereinander, um sich gegenseitig Sicherheit und Schutz zu geben. Die Jungtiere bilden so regelrechte, Tennisball große „Knäuel“. Auch Weißkopfsaki VANESSA lebt mit ihrer Gruppe im Grzimekhaus. Sie ist eine erfahrene Mutter und hat bereits fünf Jungtiere großgezogen. Ihr sechstes Kind schmiegt sich nun fest an ihren Bauch. „Auch hier ist das Geschlecht des Jungtieres noch unbekannt“, erklärt Niekisch, „man muss schon ganz genau hinschauen, um das Kleine überhaupt zu entdecken. Meist erhascht man nur einen Blick auf den Schwanz oder ein Ärmchen. Aber die Verhältnisse bei den Weißkopfsakis sind wesentlich transparenter als bei Erdmännchen und Gundis: Vater des kleinen Weißkopfsakis ist der 1997 geborene GERNOT.“

Zoo Wuppertal 08.03.2016
Internationale Katzentagung im Zoo Wuppertal – Goldkater „Fu“ verstorben
Freud und Leid lagen die letzten Tage sehr dicht beieinander. Zu unserem großen Bedauern ist am 02.03. der Goldkater „Fu“ verstorben. „Fu“ wurde erst Februar letzten Jahres geboren und wurde von den Pflegern mit der Hand aufgezogen. Todesursache war, für eine so junge Katze völlig überraschend, ein Blasentumor mit verbundenen Nierenversagen. Dieser tragische Verlust war auch eines der umfangreichen Themen des Felid TAG midyear meetings, welches am letzten Wochenende im Grünen Zoo Wuppertal stattgefunden hat. Dreißig führende Katzen-experten der Europäischen Zoovereinigung (EAZA) kamen in der Zoo-schule zusammen um über die aktuelle Bedrohung einzelner Arten, den Status der Zuchtprogramme oder über den Artenschutz von Katzen zu diskutieren. Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich als Gast-geber dieser Internationalen Katzenkonferenz einen neuen Teilnehmerrekord vermelden zu dürfen. Es kamen Gäste aus acht verschiedenen Ländern, darunter unter anderem Spanien, Griechenland, Schottland oder Schweden in den Grünen Zoo Wuppertal.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 07.03.2016
Straßenbauprojekt Rosensteintunnel – Wilhelma-Parkhäuser bleiben trotz B10-Sperrung erreichbar
Für das Straßenbauprojekt Rosensteintunnel werden am kommenden Wochenende die Stuttgarter Neckartalstraße (B10) vor der Wilhelma ab der Rosensteinbrücke und die Uferstraße (B10/B14) bis zum Gaskessel an der Gaisburger Brücke für den Verkehr voll gesperrt: von Freitagabend, 11. März, ab 22.00 Uhr bis Montagfrüh, 14. März, gegen 5.00 Uhr. Umleitungen sind ausgeschildert. Das Leitsystem NeckarPark weist auf Parkmöglichkeiten hin. Die Fußwege und Radwege sind davon nicht betroffen und können genutzt werden. Auch die Stadtbahnlinie U14 ist an diesem Wochenende zwischen den Haltestellen „Mineralbäder“ und „Kraftwerk Münster“ unterbrochen. Die Haltestelle „Wilhelma“ wird nicht angesteuert. Besucher, die mit dem ÖPNV zur Wilhelma kommen möchten, fahren bis zum „Wilhelmsplatz“ und steigen dort in die U13 Richtung Feuerbach. Der Haupteingang der Wilhelma ist von der Haltestelle „Rosensteinbrücke“ zu Fuß gut zu erreichen. Um den Eingang Pragstraße zu nutzen, wird die Stadtbahn-Haltestelle „Glockenstraße“ empfohlen. Dieser Eingang liegt gegenüber dem Parkhaus Mahle. Der Eingang beim Schaubauernhof ist über den Rosensteinpark zu erreichen. Hierfür kommen die Stadtbahn-Haltestellen „Rosensteinpark“ und „Nordbahnhof“ sowie die S-Bahn-Haltestelle „Stuttgart Nord“ in Frage. Die Wilhelma selbst ist trotz der Sperrung jeden Tag geöffnet und das Wilhelma-Parkhaus bleibt mit dem Auto erreichbar – jedoch nur für Linksabbieger von der Cannstatter Straße in Richtung Neckar sowie für Rechtsabbieger von der König-Karls-Brücke aus Bad Cannstatt kommend. Wegen der Vollsperrung sollten Besucher, die aus Richtung Pragsattel kommen, hingegen das Parkhaus Mahle (Pragstraße 26) nutzen. Darauf weist der Zoologisch-Botanische Garten hin. Wer über die B10 aus Richtung Esslingen kommt, wird über die Gaisburger Brücke ausgeleitet und sollte dort den Ausweichparkplatz auf dem Cannstatter Wasen (P10) nutzen. Von dort führt ein Fußweg entlang des Neckars bis zur Wilhelma.

Opelzoo Kronberg 07.03.2016
Neue Tierart im Opel-Zoo – Bucharahirsche gehören zu den stark bedrohten Tierarten
Im Opel-Zoo gibt es eine neue Tierart – den Bucharahirsch, eine Unterart des Rothirsches. Während der Rothirsch als Art nicht gefährdet ist, gibt es im Verbreitungsgebiet des Bucharahirsches im westlichen Zentralasien nur noch knapp 2.000 Tiere und er ist in seinem Bestand stark bedroht. Der Bucharahirsch ist zwar etwas kleiner und leichter als der Europäische Rothirsch, aber mit bis zu 190 kg Gewicht und ihrem Geweih dennoch eine imposante Erscheinung. Während der heimische Rothirsch ein rötlich schimmerndes Sommerfell ausbildet, bleibt der Bucharahirsch stets gräulich/hellbraun gefärbt und ist damit in ursprünglichen Vorkommen in den Uferwäldern und Halbwüsten gut getarnt. Die soziale Grundeinheit aller Rothirsche ist die Mutterfamilie, die sich aus einer Hirschkuh mit ihrem diesjährigen Kalb und dem aus dem letzten Jahr zusammensetzt. Mehrere dieser Familien schließen sich zu lockeren Herden zusammen. Die männlichen Hirsche bilden Junggesellenrudel. Nachdem das neue Geweih fertig gewachsen ist, lösen sich die Verbände auf und die erwachsenen Hirsche wandern zu ihren Brunftplätzen. Im Herbst beginnt dann das eindrucksvolle Schau- und Hörspiel der Rothirschbrunft und das berühmte Röhren des Hirsches, mit dem er seinen Besitzanspruch auf das Territorium und vor allem die Weibchen klar stellt, ist weithin zu vernehmen. Nicht nur in freier Wildbahn, auch im Kronberger Freigehege ist die herbstliche Hirschbrunft ein interessantes und packendes Schauspiel. Auch im Falle der Bucharahirsche verfolgt der Opel-Zoo seine langjährige Strategie, bei Änderungen im Tierbestand möglichst in ihrem Bestand bedrohte Tierarten, für die Zuchtprogramme existieren, bevorzugt in die Tiersammlung des Freigeheges zu integrieren. Für den Bucharahirsch existiert ein so genanntes ESB (European Studbook) und auch die Kronberger Nachzuchten werden zum Erhalt dieser Tierart beitragen.

Vogel- und Naturschutztierpark Herborn 07.03.2016
Die Saison im Vogel- und NaturschutzTierpark in Herborn ist eröffnet
Trotz zwischenzeitlichem Schneefall war der erste Tag der Saison ein ganz besonderer. Nicht nur für das Team des Vogelparks, auch für die ersten Besucher in 2016. Endlich konnte das tropisch warme, neu eingerichtete Vivarium bestaunt werden und auch die tierischen Neuzugänge fanden sofort Fans. Die sich sonnenden Bartagamen, das hübsche Chamäleon und natürlich der neue Molukkenkakadu Juan Pablo, der sofort auf Tuchfühlung ging und sich ausgiebig das Gefieder kraulen ließ. „Wunderschön und so richtig zum Genießen“ war das Urteil einer Besucherin, die sich in der Regenwaldatmosphäre des ehemaligen Wintergartens sichtlich wohlfühlte. Staunen konnten auch die Besucher, die die Fütterung des neuen Pantherchamäleons erlebten, das mit der Zunge aus 20 cm Entfernung Heuschrecken aus der Hand „schoss“. „Die Investition in die Terrarien hat sich wirklich gelohnt“, war das einhellige Urteil. Dafür hatte der Vogelpark, neben Spenden des Fördervereins von 10.000 € und Unterstützung der Firma Becker Antriebe aus Sinn, Geld aus Rücklagen in die Hand genommen, um den einst gefliesten Ausstellungsraum in ein kleines Tropenhaus zu verwandeln. Hatte man sich hier aufgewärmt, konnte man an den Muntjaks (der zahme Muntjakhirsch „Benno“ war gleich wieder in seinem Element und ließ sich, wenn er nicht gerade interessiert seinen Frühlingsgefühlen mit Weibchen „Paula“ frönte, von den Besuchern am Zaun streicheln) und den Papageien vorbei, Familie Erdmann besuchen. Seit diesem Samstag ist erstmals auch das 3 Wochen alte Erdmännchenbaby auf der Außenanlage zu bewundern. Die acht großen kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs und halten ihn abwechselnd sorgsam warm, wenn er nicht gerade an Mama „Suris“ Zitzen Milch trinkt. Seit dem 01. März verstärkt auch Biologe Heiko Janatzek das Team. Nachdem Britta Löbig die Parkleitung als Nachfolgerin von dem in den Loro Parque gewechselten Wolfgang Rades übernahm, war die Stelle des Zoopädagogen vakant. Der aus Köln stammende 26jährige konnte u.a. im Kölner Zoo schon viele Erfahrungen sammeln und freut sich darauf, sich für den Vogelpark einbringen zu können: „Mit dem neuen Vivarium können wir die verschiedenen Lebensräume noch besser darstellen und die Vielfalt und Schönheit der Natur zeigen“. Neben neu eingezogenen Tieren und dem neu angelegten Vivarium gab es natürlich noch viele weitere Projekte zu stemmen: In den letzten Wochen wurden knapp 20 m³ Hackschnitzel auf der Anlage entlang der Wege und in den Volieren eingebracht, die Beete, Gehege und Teiche hergerichtet, viele Hölzer ausgetauscht und der Park von Laub befreit. Das Beet im Eingangsbereich wurde dank einer Strauchspende der Baumschule Werner aus Breitscheid neu angelegt und mit Futterpflanzen für die Tiere (Bambus, Hasel und Weide) bestückt und erstrahlt mit den neu verteilten Hackschnitzeln in frischem Glanz. „Alles in allem ein toller Saisonstart“ urteilt Parkleiterin Britta Löbig erleichtert. „Alle haben sich richtig ins Zeug gelegt und bis zur Erschöpfung geackert, um alles für die Besucher herzurichten. Nicht nur das Team, auch viele ehrenamtliche Helfer haben dazu beigetragen und wir sind wahnsinnig dankbar für die Unterstützung von so vielen Seiten“.

Zooschule Heidelberg 07.03.2016
„Den Ostertieren auf der Spur“ – Workshop am Gründonnerstag für junge Zoo-Fans
Wem das Warten auf den Osterhasen zu lange dauert, kann schon am Gründonnerstag, 24. März 2016 vielen typischen Ostertieren begegnen. Wo? Im Zoo! Zum Auftakt der Ferien hat die Heidelberger Zooschule einen neuen Workshop rund um Küken, Karnickel und Co im Angebot: gemeinsam mit den Rangern sind neugierige Kinder und Jugendliche einen ganzen Tag lang „den Ostertieren auf der Spur“. Von 9:30 bis 16:30 Uhr können die jungen Zoo-Fans flauschigen Küken begegnen, bei den Skudden die übermütig-wilden Bocksprünge der Lämmchen beobachten und sogar höchstpersönlich einmal in die Rolle des Osterhasen schlüpfen: Zootiere werden dabei mit selbst gebastelten Nestern beschenkt, die mit gesunden Leckereien gefüllt sind. Außerdem gilt es natürlich herauszufinden, warum der Hase – und nicht etwa das Huhn – im Frühling die Eier versteckt. Und wieso sind sie eigentlich bunt gefärbt? Warum rollen sie nicht aus dem Nest? Ist der Osterhase mit dem Weihnachtsmann verwandt? Diese und viele weitere Fragen zu den tierischen Aspekten der Osterbräuche können alle Teilnehmer nach der Veranstaltung sicher mit Leichtigkeit beantworten! Der Workshop richtet sich an tierliebe Kids und Teens ab 6 Jahren und kostet € 50,- inklusive Zooeintritt. Ein leckeres warmes Mittagessen ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Die Tickets erhält man ab sofort im Vorverkauf an der Zookasse.

Zoo Magdeburg 07.03.2016
Löwenjungtiere reisen nach Spanien
Die im Dezember 2015 von einem Privathalter durch den Landkreis Börde beschlagnahmten und im Zoo Magdeburg zeitweise untergebrachten Löwen-Jungtiere sind heute nach Spanien abgereist. Im Zoo Magdeburg lebt ein Paar erwachsener weißer Löwen, das für Nachwuchs sorgen soll. Sie konnten nicht zusammen mit den Löwengeschwistern gehalten werden, aufgrund des großen Altersunterschiedes und da das seltene Farbspiel der weißen Löwen in der Zucht erhalten werden soll. Die Vorbereitung des Löwentransportes verlief problemlos. Die Mitarbeiter der Stichting AAP übernahmen planmäßig die zwei Löwen-Jungtiere und konnten die Rückreise nach Primadomus / Region Alicante (Spanien) antreten. Stichting AAP, deren Hauptsitz sich in den Niederlanden befindet, hat eine CITES-Auffangstation für Schimpansen, Mantelpaviane, Löwen, Tiger und weitere Tierarten. Der größte Teil der Auffangstation ist ein 180 Hektar großes Naturgebiet . In weitläufigen Tieranlagen sollen zukünftig verstärkt auch ältere Raubkatzen aufgenommen werden.

Zoo Duisburg 07.03.2016
Zooführung: Fit im Alter
Wer regelmäßig gesundes Futter zu sich nimmt, keinerlei Stress durch Feinde befürchten muss und durch ständige Beschäftigung bei Laune gehalten wird, erhält alle Voraussetzungen für ein langes Leben. Im Zoo werden die Tiere daher auch oft wesentlich älter als ihre Artgenossen in der Wildbahn. Zusätzlich sorgen bereits ganz natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe für eine gewisse Grund-Fitness unter den Tieren, selbst im hohen Alter noch. Die Führung „Fit im Alter“ enthüllt, welche Übungen wir von den Tieren übernehmen können, um uns selbst bei bester Gesundheit zu halten. Ob wir uns dabei die Wassergymnastik des Flussdelfins oder die Hals- und Nackenübungen der Giraffen abschauen, bleibt jedem Teilnehmer selbst überlassen. Den Bewegungsmuffeln sei zudem gesagt, dass die Erdmännchen beispielsweise mehr noch als körperliche Ertüchtigung soziale Kontakte brauchen, um auch im Alter noch fit zu sein. Wer den Zoobewohnern also ein paar tierische Tipps zur eigenen Fitness abschauen möchte, darf am Sonntag, den 13.03.2016 um 12.00 oder 14.00 Uhr an der kostenlosen Sonderführung zum Thema teilnehmen. Nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

Zoo Hannover 07.03.2016
Olympiareif mit sechs Goldmedaillen – Regionalmannschaft der Köche qualifiziert sich für Olympiade 2016 – Koch-Azubi aus Erlebnis-Zoo holt Bronzemedaille bei der Junior Trophy
Die Regionalmannschaft der Köche Niedersachsens hat sich für die Olympiade der Köche 2016 in Erfurt qualifiziert. Bei der 28. Intergastra Messe in Stuttgart (20.-24.2.) errang das Team insgesamt sechs Goldmedaillen sowie den Tagessieg in vier verschiedenen Kategorien. Für den Wettbewerb hatten die Köche in exotischem Ambiente trainiert: im Prunksaal des Maharadscha im Erlebnis-Zoo Hannover. Präsentiert wurden eine warme Vorspeisen vom Kalb, zwei kalte Vorspeisen vom Zanderfilet und eine vegetarische Variante von Quinoa, Chiasamen und roter Beete, gefolgt von einem Fünf-Gang-Galamenü mit Jakobsmuschel, Nordseesteinbutt, Kraftbrühe vom Salzwiesenlamm und Friesischem Rinderfilet. Die Regionalmannschaft überzeugte die international besetzte Jury darüber hinaus mit einer karibischen Dessertvariation und einer Schauplatte von Wild und Wildgeflügel aus Niedersachsen. Vier Tages-Desserts aus Schokolade, eine Dessert-Variation von Zitrusfrüchten, Ziegenfrischkäsetörtchen mit Salzkaramelleis und ein Dessert rund um den Wein bildeten den Abschluss. Eine besondere Auszeichnung gab es in der Kategorie Junior Trophy: In diesem Jahr schickte das Team Lisa Hübner, Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr aus dem Gasthaus Meyer im Erlebnis-Zoo Hannover, ins Rennen, um vier Petit fours zu präsentieren. Lisa Hübner errang bei ihrem ersten Wettkampf eine Bronzemedaille und den Tagessieg in dieser Kategorie. Das Team hatte die Speisen innerhalb von drei Tagen im Erlebnis-Zoo produziert. Die Mannschaft kochte und bereitete alles in der Küche des Prunksaals des Maharadschas zu. „In dem exotischem Umfeld zwischen Tiger und Elefanten war das Kochen sehr außergewöhnlich“, so Teamchef Torsten Maletti, der der Zoogastronomie nochmals herzlich für die Unterstützung dankte. Zeit, um sich auf den (geschmacksstarken) Lorbeeren auszuruhen, gibt es nicht: Ab jetzt trainiert das Team für die Kocholympiade im Oktober. Zweimal im Monat treffen sich die Köche in Hannover, um sich nochmal zu steigern. „Unser Konzept steht“, so Maletti, „es wird wieder viel Freizeit investiert, um alles umzusetzen.“ Der Teamchef hofft auf die Arbeitgeber und natürlich die Familien, die alle Köche im Team unterstützen, „denn ohne sie geht es nicht“.

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