inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn

Die inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn(kurz: Inatura) ist ein naturgeschichtliches Museum in der österreichischen Stadt Dornbirn. Es ging im Jahr 2003 aus der vormaligen Vorarlberger Naturschau hervor und wurde auf einem ehemaligen Werksgelände im neuen Dornbirner Stadtgarten eingerichtet.
Es ist eines der drei Landesmuseen Vorarlbergs und gilt als das größte und modernste Naturmuseum im Bodenseeraum. Das Museum beinhaltet ein Dokumentationszentrum über die Natur Vorarlbergs sowie eine interaktive Erlebnisausstellung.

Das Museum geht zurück auf Siegfried Fussenegger, der seit 1934 zuerst in der alten Fronfeste in Dornbirn und später in der ehemaligen Viehmarkthalle ein privates naturgeschichtliches Museum („Schau der Naturgeschichte Vorarlbergs“) einrichtete, das 1957 von der Stadt Dornbirn und dem Land Vorarlberg übernommen wurde. Fussenegger wurde Leiter der nun „Vorarlberger Naturschau“ genannten Sammlung, deren Neubau 1960 eröffnet werden konnte.
Die Stadt Dornbirn begann 1997 mit der Planung und Konzeption eines neuen Naturmuseums. Als Standort wurde die zentral gelegene ehemalige Gießerei, Maschinen- und Wasserturbinenfabrik – die Rüsch-Werke – ausgewählt, die 1827 von Josef Ignaz Rüsch gegründet und bis 1984 betrieben wurde.
Mit dem Um- und Ausbau zum Museum wurde 2001 begonnen, die Einweihung der Inatura erfolgte im Juni 2003. Die Ausstellungsfläche umfasst etwa 3.000 m². Rund um das Museum wurde ein etwa 25.000 m² großer Park, der Stadtgarten, errichtet.

Das Ausstellungskonzept orientiert sich an den vier Lebensräumen Gebirge, Wald, Wasser und Stadt. Besonderheiten der Inatura sind die Einbeziehung von lebenden Tieren (darunter auch die selten in Zoos gehaltenen Marienkäfer) in die Ausstellung und interaktive Zonen zur Erklärung von technischen und physikalischen Phänomenen.

Die Erlebnisschau ist für Besucher jeden Alters geeignet…selbst Erwachsene haben ihren Spaß an den lehrreichen Spielen. Die inatura ist ein Museum, dass Wissen auf unterhaltsame Art und Weise vermittlt. Kein Wunder, dass es sich seit mehreren Jahren um das mit Abstand meistbesuchte Museum Vorarlbergs handelt.

Noch bis zum 11. September ist die Sonderausstellung „Biber – Ein Heimkehrer stellt sich vor“ zu sehen.

Mehr über die inatura findet man hier. Einen Überblick der gehaltenen (Wirbel)Tiere gibt die Zootierliste.

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