Wildpark Knüll

Rothirsch im Wildpark Knüll

Rothirsch im Wildpark Knüll

Auf der Südflanke des in seinen Hochlagen bewaldeten Streuflingskopfs im Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, liegt der 1968 gegründete und etwa 50 ha große Wildpark Knüll.
Überregional bekannt wurde der Wildpark durch seine besondere Haltung verschiedener Hirscharten und von Wildschafen. Rot-, Sika- und Damhirsche können sich frei im Wildpark bewegen und auch gefüttert werden. Das Füttern der Rothirsche ohne trennende Gitter ist ein echtes Erlebnis und verlangt Mut. Aber auch Schafe und Ziegen in gewohnter Größe lassen sich füttern.
Der Wildpark zeigt in großzügigen Anlagen heimische Tiere: Luchs, Bär und Wolf sind auch Uhu, Tarpanrückzüchtungen und Wildschweine vertreten.
Direkt am Eingang, im sogenannten Frühlingshof, werden Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen gezeigt, weitere Hühner- und Taubenrassen findet man in einer anderen Voliere.
Fische findet man im Naturentdeckerhaus. Dort findet man auch neben der Dauerausstellung „Knüll zwischen Naturlandschaft und Kulturlandschaft“ wechselnde Sonderausstellungen.
Von einem Aussichtsturm auf dem Wildparkgelände unter anderem in das Rinnebachtal, auf umliegende Dörfer und Berge des Knüllgebirges und sogar bis zum Kellerwald sehen.

Der Wildpark Knüll (auch als Naturzentrum Wildpark Knüll bekannt) bietet ein schönes Ausflugsziel. Die Tiere haben große Anlagen, auch die Vogelvolieren bieten ausreichend Platz (die Uhuvoliere ist begehbar) und das Füttern der Hirsche kann ein Highlight sein. Allerdings lässt der Zustand der Tiere in der Hühner-Taubenvoliere sehr zu wünschen übrig. Zahlreiche Tiere weisen kahle Stellen und Verletzungen auf, einen Grund hierfür habe ich nicht gesehen, hätte mir aber einen Hinweis dazu gewünscht. So sieht das eher nach schlechter Tierhaltung aus und das passt nicht zum Gesamtbild des Wildparks.

Mehr zum Wildpark findet man hier und hier (Zootierliste)

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