5. Zooreise 2016 – Tag 1: Stuttgart

Am ersten Tag standen Besuche der Zoos in Ulm, Göppingen und Stuttgart auf dem Programm. Da unser erstes Ziel, der Tiergarten Friedrichau in Ulm, erst um 10 Uhr seine Pforten öffnete und wir von München ungefähr nur eineinhalb Stunden brauchten, fuhren wir später los, als wir es sonst taten.
Um halb neun brachen wir auf, und es schien so, als würde die Reise unter einem schlechten Stern stehen:

Am Tag davor hatten wir (bzw. mein Lebensgefährte) Schokoladenkuchen gebacken, als Wegzehrung für den ersten Tag sozusagen. Diesen vergaßen wir dann im Aufbruchsstress (der eigentlich gar nicht nötig war), ebenso wie die Karten, die wir immer dabei hatten, um uns die Abende im Hotel zu vertreiben. Auch die mühsehlig ausgesuchte Urlaubsmusik (die ich mir bei Sotify zusammensuche) fand anfangs nicht unbedingt Gefallen…
Vielleicht ist das aber auch nachvollziehnar (für mich nicht, aber wer weiß…mein Musikgeschmack trifft nicht immer den Geschmack anderer, sei es nun mein Lebensgefährte oder jemand anderer):

Aber das waren nur geringfügige Probleme, die sich nicht weiter auf die Reise auswirkten.

Kurz vor zehn standen wir am Eingang des Tiergarten Friedrichsau. Wir waren nicht die einzigen, außer uns waren auch noch zahlreiche Kinder und vereinzelt auch Erziehungsberechtigte zu sehen.
Im Außenbereich des Tiergartens habe ich mich auch auf Pokémonjagd begeben. Eine Arena gibt es nicht, auch Pokéstops sind gering gesät (aber bei der Größe des Tiergartens auch kein Wunder), aber man kann einige Wasserpokemon (hauptsächlich Quapsel und Karpador) fangen.
Im Kleinen Tierpark Göppingen habe ich weder Arenen, noch Pokestops noch Pokemon gesehen. Dafür habe ich auf dem Parkplatz des Zoos das zweifelhafte Vergnügen gehabt, das Wort Vagina aus dem Mund eines ca. achtjährigen Jungen zu hören. Ich bezweifle, dass ich das Wort in diesem Alter schon kannte (aber so richtig erinnere ich mich nicht daran). Allerdings muss ich zugeben, dass der Zusammenhang, in dem dieses Wort Verwendung fand durchaus ein wissenschaftlicher war, jedenfalls klang es danach…um was es eigentlich ging, habe ich nicht erfahren.
Zum Zoo selbst ist zu sagen, dass ich den Eindruck habe, dass er langsam den Bach heruntergeht und man im langsam anmerkt, welche Schwierigkeiten die Anwohner (bzw. einige davon) dem Zoo bereiten. Highlights sind Leopardenkatzen und Riesenhamsterratten. Wer mehr über die Probleme des Tierparks erfahren will, ist auf der Seite des Zoos gut bedient.
Das letzte Ziel (abgesehen vom Hotel) des heutigen Tages, war die Wilhelma. Leider war das Parkhaus voll und wir mussten auf den Parkplatz der Cannstatter Wasen ausweichen. Von dort ist es allerdings noch ein ganz schönes Stück bis zur Wilhelma. Immerhin hatte ich dabei die Gelegenheit ein paar Goldini, Vulpix und Karpador zu fangen. Leider bedeutete das auch, dass ich in der Wilhelma kaum Gelegenheit zum Pokémonfangen hatte, da mein Akku sich dem Ende neigte. Ein paar Goldini in den Gewächshäusern, dann musste ich das Pokémonfangen sein lassen.
Trotz des weiten Fußwegs gab es an den Kassen keine Wartezeit und wir waren schnell in der Wilhelma, die Warteschlange am Klo des Aquariums war uns dann aber doch zu lang. Immerhin hat die Wilhelma ja mehr als nur diese Toiletten.
Nach dem WIlhelmabesuch fuhren wir nach Gerlingen, wo sich unser Mercure-Hotel befand. Dort bekamen wir ziemlichen Comfort geboten (4 Sterne), aber wir waren nur zum Schlafen da, also eher vergebliche Liebesmüh.
Gegessen haben wir im benachbarten ars vivendi, einem sehr leckeren Italiener.
Den Rest des Abends verbrachten wir in der Lobby des Mercure und spielten auf unseren Tablets Carcasonne und Alhambra, nachdem ich Probleme bei der Onlineanmeldung bei Catan hatte. Alhambra erwies sich als ziemlich extrem, aber vielleicht lag das auch nur daran, dass wir Probleme hatten das Spiel zu verstehen (obwohl wir das Brettspiel mehr oder weniger regelmäßig spielen).

Tiergarten Friedrichsau
Tierpark Göppingen
Wilhelma Stuttgart

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