5. Zooreise 2016 – Tag 2: Stuttgart – Mulhouse

Pokestop bei den Mufflons (Wildpark Pforzheim)

Pokestop bei den Mufflons (Wildpark Pforzheim)

Geplant waren für diesen Tag Besuche im Wildpark Pforzheim, im Schwarzwaldzoo Waldkirch und im Mundenhof Freiburg.
Nach einem Frühstück, dass sich geringfügig von dem eines IBIS unterschied (sieht man von Grilltomaten und diversen Antipasti ab), fuhren wir nach Pforzheim. Trotz des bewölkten Wetters und des verhältnismäßig frühen Morgens waren wir nicht die ersten und demnach auch nicht die einzigen. Hauptsächlich Kinder in Begleitung von Eltern und/oder Großeltern waren unterwegs. Aber überfüllt war es nicht, auch nicht der Kinderbauernhof. Es gab einige Pokestops und auch Arenen (allerdings habe ich die Anzahl vergessen, mindestens eine ist es auf jeden Fall). Hauptsächlich habe ich Nidoran beiderlei Geschlechts gesehen und gefangen.
Das Highlight des Besuchs war eine Henne, die ihren Küken zeigte, wo sie vermutlich etwas zu essen finden konnten.


Später sahen wir dieselbe Henne, wie sie über ihren Küken saß und diese versuchten, nicht unter dem Gefieder der Mutter herauszuschauen…mit den Füßen hat das nicht geklappt und so sah die Henne aus, als hätte sie mehrere Füße. An ein Foto habe ich natürlich nicht gedacht…
Danach fuhren wir nach Waldkirch, in den Schwarzwaldzoo. Der Zoo erwies sich als echte Überraschung. Seit unserem letzten Besuch hat sich sehr viel getan und noch immer sind zahlreiche Bauarbeiten im Gange.
Für Pokémon Go-Spieler ist der Zoo allerdings ernüchternd (aber normalerweise sollte man ja wegen der Tiere in den Zoo, nicht wegen der Pokémon, die ich nur erwähne, weil ich das Spiel ein bisschen spiele und hin und wieder auch in Zoos Besonderheiten suche, allerdings war das bisher eher die Enttäuschung, sieht man von Sichlor im Augsburger Zoo ab, aber den habe ich ja nicht direkt gesehen). Die einzige Arena befindet sich am Eingang, im Zoo selbst gibt es keine Pokestops und außer Taubsi und Rattfratz habe ich nichts gesehen.
Für den „normalen“ Zoobesucher wird aber einiges geboten … und interessante Bauvorhaben werfen ihre Schatten voraus,darunter eine begehbare Sittichanlage (und der Vogelpark in Heiligenkirchen zeigt, wie unterhaltsam Anlagen dieser Art sein können).

Die Pokemonarena Bienenhotel (Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof)

Die Pokemonarena Bienenhotel (Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof)

Unser drittes Ziel war der Mundenhof in Freiburg.
Es gab einen jungen Strauß, junge Nandus (vier weiße und vier normalfarbige, die nach Farben geordnete Gruppen bildeten… Zufall, oder eine Art Rassissmus unter Tieren?), viele Besucher und Hitze. Seit unserem ersten Besuch in Pforzheim waren ja bereits einige Stunden vergangen und das Wetter hatte sich ständig verbessert. Freiburg bot einen Vorgeschmack auf das, was wettermäßig noch kommen würde, denn die nächsten Tage wurde es nur noch heiß…
Der Mundenhof hat ein paar Arenen und ein paar Pokestops, Traumato, Quapsel und Karpador konnte man fangen.
Der Akku meines Handys hielt gerade noch bis zum Parkplatz …
Das war dann auch die letzte Gelegenheit Pokémon zu jagen, im Ausland wollte ich nicht und auf der Rückreise (am Bodensee) ging es nicht, da ich keine Internetverbindung aufbauen konnte…und dabei hätte mich interessiert, was sich auf dem Pfahlbautenmuseum herumtreibt (außer Hunden, Besuchern und diversen Wasservögeln).
Nach Freiburg ging es nach Mulhouse, ins schrecklichste IBIS, in dem ich je war… und dabei war der erste Eindruck nicht so schlimm, das kam erst nach und nach, am Folgetag und der Abreise. Allerdings kann man sich nicht über die Angestellten beschweren, diese waren höflich und zuvorkommend.
Ich gehe allerdings davon aus, dass dies nicht unser letzter Aufenthalt in Mulhouse war … und es gibt noch ein zweites IBIS … oder wir fahren nach Colmar, Strasbourg oder St. Louis… in der Hoffnung, dass es dort besser ist.
Abendessen gab es im Chupito, einem Italiener …
Allerdings war meine Pizza nicht wirklich italienisch. Die Pizza Alsacienne enthält keine Tomaten, dafür Sauerrahm, Kartoffeln (ein mir bisher unbekannter Pizzabelag), Gruyere und Munster. Ich hatte zwar keine Ahnung, was Munster ist, aber man ist ja neugierig. Inzwischen bin ich schlauer, aus Erfahrung und dank Wikipedia:
Munster (frz. Aussprache [mœ̃stɛʁ]) oder Munster-Géromé ist ein französischer Weichkäse aus den Hochvogesen und traditionell besonders aus dem elsässischen Münstertal (Vallée de Munster). Dort heißt der Käse im regionalen eigenen Dialekt Minschtrkas bzw. Ménschterkäs. Auf Deutsch wird er Münsterkäse oder, die französische Benennung aufgreifend, Munsterkäse genannt. In Frankreich wird die würzige Käsesorte als eine der wichtigsten elsässischen Spezialitäten angesehen.
Es war eine leckere, sehr würzige Pizza.
Und auch die Nachspeise hat sich sehen lassen: Crème brûlée. Sie wurde flambiert und brennend serviert. Nicht nur wir haben interessiert geschaut, viele der anderen Gäste  waren auch fasziniert. Und geschmeckt hat sie auch.
Danach schlenderten wir noch ein bisschen durch Mulhouse. Dazu aber morgen mehr.

Wildpark Pforzheim
Schwarzwaldzoo Waldkirch
Mundenhof

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