5. Zooreise 2016 – Tag 3: Basel/Mulhouse

Mülhausen (französisch Mulhouse [myˈluːz], elsässisch Mìlhüsa) ist eine Stadt im Elsass in der Verwaltungsregion Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine im Osten Frankreichs. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur (Sous-préfecture) des Arrondissements Mulhouse im Département Haut-Rhin. Das Arrondissement gliedert sich in neun Kantone. Mülhausen wird von zwei Wasserläufen, der Doller und dem Rheinzufluss Ill, durchquert.
Mülhausen liegt geographisch am Dreiländereck Frankreich, Deutschland, Schweiz. Nordwestlich der Stadt am Fuße der Vogesen liegt Thann, das südliche Tor zur Elsässer Weinstraße (Route du vin). Auch ist Mülhausen das Tor zum Sundgau im äußersten Süden des Elsass. Mülhausen liegt in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein.
Mit 112.063 Einwohnern (1. Januar 2013) und 278.206 Einwohnern im Großraum ist Mülhausen die größte Stadt des Départements. Mülhausen ist die mit Abstand größte der 32 Gemeinden der Communauté d’agglomération Mulhouse Alsace Agglomération (MAA, 252.000 Einwohner). Seit dem 17. Februar 2014 ist die Stadt Mülhausen im Sinne der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zweisprachig. Allerdings merkt man davon nicht viel, bzw. wir haben davon nicht viel gemerkt. Mit Franzsösisch oder Englisch kommt man besser zurecht, auch wenn man hin und wieder den Hinweis findet, dass elsässisch gesprochen wird (nicht nur in Mulhouse). Wie das klingt, kann ich aber nicht sagen…
Mehr zu Mulhouse später in diesem Beitrag.

Heute standen Besuche in Basel (Zolli und Tierpark Lange Erlen) und dem Zoo Mulhouse auf dem Programm.
Das Frühstück im IBIS war eine Katastrophe… jedenfalls für IBIS-Verhältnisse und bei näherer Betrachtung ist das Frühstück im etap (jetzt IBIS budget) besser. Die Auswahl an Käse und Wurst war übersichtlich, Eier musste man sich selber machen (was an sich eine witzige Idee ist, aber nicht funktioniert, wenn man sich an die Anweisungen hält…mein Ei war nach neun Minuten nicht als hart zu bezeichnen). Ich habe mich an beiden Tagen eher an einem süßen Frühstück probiert, aber befriedigend war das nicht. Ob das in allen französischen IBIS ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich hoffe, dass das nicht der Fall ist.
Ach ja, in unserem Zimmer fehlte die Klobürste.
Unser erstes Ziel an diesem Tag war der Zoo in Basel. Aufgrund von diversen Baustellen war es nicht so leicht in die Schweiz einzureisen, aber von erhöhten Grenzkontrollen haben wir nichts feststellen können. Wir wurden nicht kontrolliert, auch wenn man links und rechts der Straße ein paar Polizisten sah, wir wurden nicht behelligt. Schließlich fanden wir den Weg zum Zoo. Bereits am Eingang wurden wir auf den Naturschutzfranken hingewiesen. Eine Broschüre weist auf die entsprechenden Projekte hin.
Nach dem Zoo ging es in den Tierpark und von dort zurück nach Mulhouse, erst in den Zoo, dann ins Hotel. Der Weg von Basel aus der Schweiz hinaus war leichter, als die Einreise, und auch diesmal wurden wir nicht kontrolliert.
Vor dem Essen wanderten wir noch ein bisschen durch die Gegend, ehe wir uns im Restaurant „Zum Saüdwadala“ niederließen. Das Saüdwadala bietet elsässische Küche (also eher nichts für Veganer und Vegetarier), es gibt eine Karte auf deutsch und es wird auch deutsch gesprochen (mehr oder weniger). Aber man isst lecker.
Es war ein heisser Abend und die Straße war gesperrt worden, so dass man draußen sitzen konnte. Wir hatten Glück und kamen wohl früh genug, wären wir später gekommen, hätten wir keinen Platz mehr bekommen…reservieren lohnt sich also.
Wir aßen viel und gut (und teuer, aber Frankreich scheint an sich nicht so billig zu sein, was das Essen anbelangt), auch wenn wir uns nicht unbedingt an typische, bekannte Gerichte hielten (Flammkuchen, Choucroute, Baeckeoffe …). Immerhin hatte mein Eis Gugelhupfform.


Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir an einem Platz vorbei, der offensichtlich öffentlich zum Tangotanzen genutzt wurde. Paare unterschiedlichsten Alters tanzten zu Musik aus dem Band.
Auch einen Escaperoom haben wir entdeckt. Escaperooms (oder Adventurerooms oder Mysteryrooms…oder wie sie alle heißen) sind wohl gerade ziemlich in, nicht nur in Frankreich: Eine Gruppe von Leuten wird in einen Raum eingesperrt und hat eine Stunde Zeit daraus zu entkommen. Ich hatte vor ein paar Wochen das Vergnügen daran teilzunehmen (https://www.adventurerooms.de/) und es war ziemlich spaßig. Vermutlich wäre mir der Raum sonst nicht aufgefallen.
Mulhouse hat einiges zu bieten, nicht nur öffentliches Tangotanzen, Escaperooms und den Zoo. Eine Broschüre in unserem Hotel wies auf zahlreiche Attraktionen in der Stadt hin… Dinge, die man bei einem weiteren Besuch durchaus ins Auge fassen kann (auch ohne Französisch-Kenntnisse):
Der Park des Kleinen Prinzen (Parc du Petit Prince) ist ein kleiner Freizeitpark, der vom berühmten Buch von Antoine de Saint Exupéry inspieriert wurde.

Goolfy, eine Indoor-Minigolf-Anlage unter Schwarzlicht…

Train Thur-Doller

Und natürlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen (wenn man Dinge dieser Art mag)

Im Nachhinein gesehen frage ich mich natürlich, warum wir nicht in den Temple Saint-Étienne gegangen sind, wir sind mehrmals daran vorbeigegangen und sonst besuchen wir Kirchen dieser Art ja auch.

Zoo Basel
Tierpark Lange Erlen
Zoo Mulhouse

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