Zoopresseschau

Zoo Osnabrück, 16.09.2016
Weiterer Nachwuchs in Afrika-Tierwelt „Samburu“
Insgesamt vier neue Jungtiere können in den nächsten Wochen auf dem 1,6 Hektar großen Gehege in der afrikanischen Tierwelt „Samburu“ entdeckt werden. Das Ellipsenwasserbock-Weibchen Soli (4 J.) machte mit ihrem Kalb Sammy am 24. Juli den Anfang. Tierpfleger Kai Budde berichtet: „Die ersten Wochen verbrachten die beiden noch hinter den Kulissen. Aber inzwischen genießen sie zusammen mit der Wasserbock-Gruppe und den weiteren Bewohnern der Samburu-Anlage, den Giraffen, Straußen und Antilopen, den Spätsommer auf der Anlage.“ Bei den Großen Kudus folgte am 22. August zunächst Männchen Lutalo, am 04. September dann Halbschwester Nakawa. Beide Sprösslinge verbringen die erste Zeit mit ihren Müttern Louna (2 J.) und Nadra (8 J.) und der Herde noch hinter den Kulissen. Morgens dürfen sie bereits die Außenanlage für eine Stunde erkunden, dann geht es wieder zurück in den abgetrennten Bereich. Da die Jungtiere der Großen Kudus sogenannte „Ablieger“ sind, dürfen sie erst auf die Außenanlage, wenn sie eigenständig mit der Herde mitlaufen. Anfangs liegen sie häufig an einem Ort und warten dort auf ihre Mutter. „Lutalo ist auch gegenüber uns Tierpflegern schon sehr zutraulich und kuschelt gerne. Mit seinem ruhigen Gemüt kommt er ganz nach seinem Papa Malabo“, beschreibt ihn Tierpfleger Kai Budde. „Bei Halbschwester Nakawa war er anfangs noch sehr skeptisch. Mittlerweile sind die beiden aber ein Herz und eine Seele“, ergänzt er. Damit hat die Familienzusammenführung sehr gut geklappt. Auch die Impalas haben weiteren Zuwachs bekommen. Nachdem vor fünf Wochen Lilli zur Welt kam, wurde am 27. August Lilo geboren. Sie ist für Besucher bereits ebenfalls auf der Außenanlage in „Samburu“ zu entdecken. Im Gegensatz zu den Großen Kudus und Wasserböcken sind Impalas keine „Ablieger“, sondern laufen schnell mit ihrer Gruppe mit. Lediglich die ersten Tage nach der Geburt verbrachte Lilo mit ihrer Mutter Bubbel im Stall. Mittlerweile fühlt sie sich inmitten der Gruppe von insgesamt 14 Impalas sehr wohl. „Lilli und Lilo sind inzwischen unzertrennlich. Zusammen entdecken sie ihr neues Zuhause ganz spielerisch“, berichtet Budde. Gemeinsam mit Netzgiraffen und Straußen wachsen alle vier Jungtiere der drei Antilopenarten bis zur Geschlechtsreife in der großen Außenanlage auf. Man spricht dabei von einer Tiervergesellschaftung. „Natürlich werden nur Tierarten zusammen gehalten, die friedlich miteinander leben können“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. „Diese Art der Tierhaltung stellt für die Tiere ein sogenanntes ‚Enrichment‘, also eine Bereicherung dar. Das bedeutet, dass sie näher entsprechend ihrer ursprünglichen Lebensweise gehalten werden und positiven Reizen ausgesetzt sind, da sie auch mit anderen Tierarten interagieren. So erhalten auch die Besucher einen realitätsnahen Eindruck von dem Zusammenleben der Tiere.“ Der Zoo Osnabrück praktiziert die Vergesellschaftung in der Tierhaltung in „Samburu“ bereits seit 15 Jahren.

Allwetterzoo Münster, 16.09.2016
Gänsegeier-Nachwuchs aus dem Allwetterzoo wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert
Am Donnerstag, 15. September begann für das am 20. April 2016 im Allwetterzoo Münster geschlüpfte Gänsegeier-Männchen ein völlig neues Leben. Noch ahnt der Jungvogel nicht, dass er in einigen Monaten auf sich gestellt sein wird und sein Fressen selbst suchen muss; denn er wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert. Allwetterzoo-Kurator Dr. Dirk Wewers freut sich, dass es dieses Projekt gibt. „Die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ist ein besonderes Highlight! Wir bringen einen weiteren Gänsegeier in ein Gebiet zurück, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.“ Bereits sieben Vögel hat der Allwetterzoo seit 2011 erfolgreich an das Auswilderungsprojekt abgegeben. Die Nachzucht aus 2016 ist somit der achte Geier, der Münster in Richtung Bulgarien verlassen hat. Der Junggeier wurde in eine große, für den Transport per Flugzeug geeignete Box gesetzt, und mit einem Kleintrans­porter von Münster zum Frankfurter Flughafen gefahren. Mit den notwendigen behördlichen Genehmigungen ausgestattet, ging es von dort per Flieger via Sofia nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation. Dort gewöhnt sich der Gänsegeier zunächst in einer Voliere an seine neue Heimat. Nach einigen Monaten wird er mit einem Sender ausgestattet in die Natur entlassen, aber an einem Futterplatz weiterhin versorgt. Im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten Projektes gibt es regelmäßige Fütterungen für die schon freilebenden Geier. Gänsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschließlich tote Tiere, im Zoo wie in der Natur. Die großen Vögel waren lange Zeit als „Gesundheitspolizisten“ gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus. Sie sorgten dafür, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete Köder aus. Heute brüten die meisten Gänsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben für die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen dürfen Tierschützer keine Kadaver mehr für die Vögel auslegen. Das Geier-Projekt startete erstmals im Jahr 2010. Es wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert. Im Jahr 2015 wurde das erste Geierjungtier von ausgewilderten Vögeln aufgezogen und auch in 2016 ging der Bruterfolg in der freien Wildbahn weiter. Geier-Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster werden seit 2011 erfolgreich im bulgarischen Projekt ausgewildert. Seit März 2016 informiert der Allwetterzoo seine Besucher in einer interaktiven Ausstellung „Geier-Restau­rant“ zum Thema Geier und Geierschutz. Die Auswilderung, der im Zoo geschlüpften Geier-Jungtiere in das Projekt in Bulgarien wird dort ebenso thematisiert wie die Artenschutzarbeit des Zoos in Kambodscha, wo ein Geierrestaurant betrieben wird, das mittlerweile von zahlreichen Vögeln besucht wird. Das Besondere an der Ausstellung ist die Nähe zu den im Allwetterzoo lebenden Mönchs- und Gänsegeiern. Diese kann der Besucher nämlich durch Fenster im Ausstellungsraum beobachten, da sie in einer Voliere direkt neben dem „Geier- Restaurant“ untergebracht sind. Mehr zum Projekt auf www.greenbalkans.org und mehr zu den Geiern im Allwetterzoo bzw. zum Geierrestaurant unter www.allwetterzoo.de

Haustierpark Lelkendorf, 16.09.2016
Herzsportgruppe Teterow im Haustier-Schutzpark Lelkendorf
Ihr diesjähriges Sommerfest feierten rund 40 weibliche und männliche Mitglieder im Lelkendorfer Tierpark. Schon im Jahr zuvor war die Herzsportgruppe in Lelkendorf gewesen, um sich in der hölzernen Thinghalle am Tierpark – sozusagen außer Haus – sportlich und gemütlich zu betätigen. Dieses Jahr war die Thinghalle leider wegen einer anderen Veranstaltung besetzt, so dass der Haustierpark einsprang und sich selber als Veranstalter für das gemütliche Zusammensein anbot. Der Tierpark-Chef ist seit seinem letztjährigen Herzinfarkt selber Mitglied in der seit Jahrzehnten von Paul Nehls geleiteten Herzsportgruppe. So war es für Dr. Güntherschulze selbstverständlich und eine Herzensangelegenheit, , die sportlichen Gäste durch seinen Tierpark zu führen und tiefe Einblicke in die bedrohte Welt der 58 in Lelkendorf gehaltenen seltenen und vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen zu geben. Die gemütliche Begrüßungsrunde mit selbstgebackenen Kuchen sowie diversen Getränken aus unserem Tierpark-Kiosk stand leider wettermäßig anfangs um halb drei unter keinem guten Stern. Später ließ der Regen nach und der Himmel plus die Stimmung klarten zusehends auf. Viele fleißige Hände aus den Reihen der Gäste halfen bereits beim Aufbau und später abends wieder beim Abbau der Zelt , Tische und Bänke. Im Nachhinein ein herzliches Dankeschön! Auch die mitgebrachten Utensilien für die eingeplanten Stationen zur körperlichen Ertüchtigung – wie es traditionell bei allen Veranstaltungen durch die Herzsportgruppe üblich ist – kamen für die Gäste zum Einsatz. Die Übungen standen natürlich unter der bewährten ärztlichen Aufsicht von Dr. Kiekhövel. Schon 2015 hatte die Herzsportgruppe beim Rundgang durch den Tierpark den international gekörten Exmoorpony-Zuchthengst „Elsinore Adam Ant“, einen Vertreter der ältesten Pferderasse der Welt, auserkoren, um für ihn eine Patenschaft zu übernehmen. Dieses Jahr nun waren alle Teilnehmer der Herzsportgruppe begeistert, das 2016 gezeugte Exmoor-Hengstfohlen vorgestellt zu bekommen, damit es von den Teilnehmern mit einem Glas Sekt auf den von ihnen ausgewählten Namen „Eastwind (Ostwind)“ getauft werden konnte – „E“ = Anfangsbuchstabe des Vaters . Wegen des mitgebrachten Geschenk-Korbes voller Äpfel und anderer Grünzeug-Leckereien bewegten sich die 3 halbwilden Exmoorponies im Gehege völlig entspannt und ohne Scheu zwischen den erstaunten und begeisterten Herzsportlern und ließen sich füttern, anfassen und sogar ein wenig streicheln. So entwickelte sich und schloss der Ausflugstag der Herzsportgruppe Teterow als eine wahrhaft runde Sache!

Zoo Duisburg, 16.09.2016
Artenschutz-Unterricht im neuen Evonik-Labor im Zoo Duisburg
Seit einigen Jahren bietet der Zoo Duisburg für Duisburger Grundschulen den kostenlosen Artenschutzunterricht an. Ergänzend zum vielfältigen Angebot der Zooschule, die den vielen Anfragen kaum noch nachkommen kann, kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zoos in die Schulklassen, um eine Doppelstunde zum Thema „Wieso ist der Schutz der Artenvielfalt so wichtig?“ zu halten. Ab dem 29. September 2016 bietet der Zoo Duisburg den Artenschutz-Unterricht im neuen Evonik-Zoolabor direkt an der Tigeranlage an. Jeden Donnerstag dürfen Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr Umweltbildung in besonderer Umgebung erleben. Dabei erarbeiten die Kinder auf spielerische Art komplexe Themen wie ökologische Zusammenhänge. Sie selbst können diskutieren, welche Folgen das Verschwinden von immer mehr Arten auf unserem Planeten zur Folge hat, und was jeder von uns auch im Kleinen dagegen tun kann. Das spielerische Begreifen wird mit Hilfe von Arbeitsblättern und eigener Expedition durch den Zoo unterfüttert. Auf Wunsch kann auch auf die Themen „Wolf und Co.“ sowie „Heimische Schlangen“ eingegangen werden. Als besonderes Highlight können die Kinder zum Abschluss einen tierischen Botschafter aus dem Zoo Duisburg kennen lernen. Termine: ab dem 29. September immer donnerstags bis zum 22. Dezember. Uhrzeit: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Evonik-Zoolabor. Das Angebot gilt nur für Duisburger Grundschulen und ist kostenlos, auch der Zooeintritt entfällt. Anmeldung: evonik-zoolabor@zoo-duisburg.de oder 0203-30559-75 (Mo. & Di.: 13.00 – 18.00 Uhr, Mi. & Do.: 10.00 – 15.00 Uhr).

Zoo Landau in der Pfalz, 16.09.2016
„Artenvielfalt im Zoo erleben“ – Umweltministerium ermöglicht kostengünstigen Zooschulunterricht
Ab sofort können Kindergruppen und Schulklassen vergünstigt die Zooschule besuchen. Nur einen Euro pro Teilnehmer kostet der zweistündige Unterricht. Möglich macht das Angebot ein neues Projekt der Zooschule, das vom Umweltministerium gefördert wird. Die Vielfalt des Lebens bewusst wahrnehmen, sie näher erkunden und sie verantworten lernen – dies gelingt besonders gut in einem Zoo. Davon ist die Leiterin der Zooschule Landau, Dr. Gudrun Hollstein, überzeugt und startete mit ihrem Team ein neues Programm zur Biodiversitätsbildung. „Der Zoo ist vermutlich der einzige Ort, an dem Sensibilität und Interesse für die Vielfalt und Verschiedenheit von Lebensformen, Lebensräumen und Lebensumständen geweckt werden kann“, meint Hollstein. Unterricht in der Zooschule bietet Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, Tiere, die sie nur aus Fernsehen, Film und Printmedien kennen, wirklichkeitsnah, multisensorisch und im natürlichen Verhaltensablauf zu erleben. Durch einen direkten Tierkontakt werden die Kinder auch emotional angesprochen. Mehr als 20 Unterrichtseinheiten bietet die Zooschule Landau für Kindergärten und alle Klassenstufen an – von der Grundschule bis zu Oberstufe des Gymnasiums. Das rheinlandpfälzische Umweltministerium unterstützt das Programm „Biodiversitätsbildung“ der Zooschule im Schuljahr 2016/17 und ermöglicht Gruppen und Schulklassen einen preisreduzierten Unterricht im Zoo. Nur einen Euro pro Person zahlen Schülerinnen und Schüler für einen erlebnisreichen und spannenden Unterricht. Das Lernen im Zoo lässt sich sehr gut in den Schulunterricht integrieren. Anregungen und Hilfestellungen dazu gibt der seit Mai festangestellte Zoopädagoge Harald Weber. Seine Sprechstunde für die Absprache von thematischen Schwerpunkten findet mittwochs von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 06341/137005 statt. Terminvergabe und Beratung erfolgen wie bisher über die Zooverwaltung von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr (Tel.: 06341/137002 oder 06341/137011).

Bergzoo Halle, 15.09.2016
Neue Erdmännchentruppe IM BERGZOO Halle eingetroffen
Am späten Donnerstag-Nachmittag sind drei männliche Erdmännchen aus dem Dortmunder Zoo im Bergzoo Halle eingetroffen. Zoo Maskottchen Eric begrüßte seine neuen Schützlinge auf der sanierten Anlage. Seit 2007 werden diese besonderen Publikumslieblinge bereits in Halle gepflegt. Inzwischen besteht die ursprüngliche Gruppe altersbedingt nur noch aus zwei Mitgliedern, die nun an anderer Stelle im Zoo ihren Alterswohnsitz haben. Da Erdmännchen in Familienclans leben, ist eine Zusammenführung der Neuankömmlinge mit den vorhandenen Alttieren nicht möglich. Darum soll im Bergzoo einen neue Familiengruppe aufgebaut werden. Beste Voraussetzung für einen solchen Neuanfang ist eine Zuchtgruppe, die aus drei verwandten Männchen und nur einem Weibchen aus einem anderen Zoo besteht. Dieses Weibchen ist schließlich das Oberhaupt der wachsenden Sippe. Es wählt sich einen Partner, die anderen Männchen helfen indes bei der Aufzucht der Jungen. Das neue Weibchen in der halleschen Erdmännchengruppe wird Anfang Oktober aus dem Zoo Dresden in den Bergzoo ziehen. Die eigentliche Erdmännchenanlage in Nachbarschaft zu den Pinguinen wurde vor Ankunft des Dortmunder Trios komplett saniert und ist mit frischen Gras bewachsen. Um sich besser einzuleben, werden die Neuankömmlinge jedoch bis zum Montag zuerst ihre Innenanlage kennenlernen, bevor sie dann auch die Außenanlage erkunden dürfen. Die Besucher können die drei Brüder allerdings bereits durch die Glasscheiben zur Innenanlage beobachten.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 15.09.2016
Ganz fest an Mama geklammert
Seit dem 2. September gibt es wieder Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen im Tierpark Hellabrunn. Es ist das zehnte Junge der bedrohten Primaten, welches im Münchner Tierpark geboren wurde. Man braucht schon etwas Zeit, um das jüngste Familienmitglied der Klammeraffen zu entdecken: Denn wenn die Mutter auf der Außenanlage waghalsig von Seil zu Seil klettert, dann hält sich das Kleine so fest am Bauch der Mutter, dass man es fast nicht erkennen kann. Bereits am Tag der Geburt waren Mutter und Kind fest aneinander geklammert draußen unterwegs. Und auch die älteren der Gruppe waren von Anfang an ganz interessiert an dem Neuankömmling – doch die 32-jährige Mutter Tarantula versteckt ihr Junges schützend unter den Achseln. Da helfen auch keine ‚Luftsprünge‘ von Schwester Nina, geboren 2013, die doch so gerne mal mit dem Nachwuchs spielen würde. So lange die Mutter das Junge noch so eng am Körper trägt, ist es für die Tierpfleger noch nicht möglich, das Geschlecht des Tieres zu bestimmen. Im Tierpark Hellabrunn leben insgesamt fünf Braunkopfklammeraffen – neben dem neuesten Nachwuchs und Schwester Nina noch ein weiteres Weibchen, Silka, und die beiden, mit 32 Jahren nicht mehr ganz so jungen, Eltern Tarantula und Husky. Laut der ‚Roten Liste gefährdeter Arten‘ sind Braunkopfklammeraffen vom Aussterben bedroht. „Es besteht ein hohes Risiko des Aussterbens im natürlichen Lebensraum in unmittelbarer Zukunft“, so Biologe Carsten Zehrer und weiter: „umso mehr freuen wir uns über den neuesten Nachwuchs in Hellabrunn!“ Damit die Erhaltungszucht auch weiterhin erfolgreich bleibt, werden auch immer wieder Tiere zwischen europäischen Zoos ausgetauscht, so kann Inzucht vermieden werden. Deshalb wird Husky demnächst vom Münchner Tierpark nach Berlin umziehen. Im Gegenzug wird Hellabrunn das Männchen Tuta aus dem Zoo im schwedischen Aalborg erhalten. So kann dann eine neue Generation an Braunkopfklammeraffen in Hellabrunn heranwachsen. Seit 1991 setzt sich der Tierpark im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für den Erhalt dieser Tierart ein. Derzeit leben in Europa etwas über 200 Tiere in Zoos. Wer die Münchner Braunkopfklammeraffen in besonderem Maße unterstützen möchte, hat die Möglichkeit einer Tierpatenschaft. Mit dieser Patenschaft unterstützen die Paten den Tierpark nicht nur bei der Pflege und Versorgung der Tiere, sondern engagieren sich damit auch nachhaltig für den Artenschutz.

Tierpark Görlitz, 15.09.2016
Farbenprächtiger Nachwuchs bereichert Qishan!
Die muntere achtköpfige Schar der im Freiland von der Weltnaturschutzunion IUCN als „potenziell gefährdet“ gelisteten Chinasittiche (Psittacula derbiana) ist um drei Schreihälse reicher! Dieses Jahr sind erstmals in der 2014 eingeweihten Anlage „Chinesische Bergwelt – Qishan“ wieder Küken dieser attraktiven Papageienart geschlüpft und aufgezogen worden. Nicht nur die Bestände in ihren asiatischen Herkunftsgebieten sind durch Holzeinschlag und Ei- bzw. Jungvogelentnahme gefährdet. Auch in menschlicher Obhut gehen die Populationen zurück. Aus dem Grund wurde bei der europäischen Dachorganisation für zoologische Einrichtungen (EAZA) 2014 ein „Monitoring Programm“ für diese charmante Vogelart ins Leben gerufen. Geführt wird dieses Zuchtprogramm übrigens im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec…

Zoo Köln, 15.09.2016
Kleiner Poitou-Esel im Kölner Zoo geboren
Genau eine Woche alt ist der kleine Poitou-Esel „Jacques“, der auf dem Clemenshof im Kölner Zoo geboren wurde. Mit ihren fransigen Ponyfrisuren und dem zotteligen Fell zählen die Großesel zu den Besuchermagneten im Zoo. Mutter „Jeanette“ ist sechs Jahre alt. Sie kam aus dem Zoo Heidelberg nach Köln. Vater „Michel“ ist drei Jahre alt. Er stammt aus der Wilhelma in Stuttgart. Gemeinsam zogen sie im Juni 2014 in den damals neu eröffneten Clemenshof. Der Poitou-Esel ist eine gefährdete Großeselrasse. Er ist nach dem gleichnamigen Gebiet Poitou in der französischen Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes benannt. Die Rasse war früher in ganz Südwestfrankreich verbreitet. Heute existieren jedoch nur noch wenige Reinzuchten. Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Jungtier „Jacques“ und alle anderen Zoobewohner können täglich von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden. Am Zootag – Sonntag, 25. September 2016 – gibt es viele zusätzliche Führungen und spannende Blicke hinter die Kulissen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 15.09.2016
SENSATIONELLE LEGUAN-NACHZUCHT IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Sie gelten in der Karibik als Delikatesse, aber das ist nicht ihr größtes Problem. Die Kleinen Antillen-Leguane sind hoch bedroht, im Tiergarten Schönbrunn ist nun ihre Nachzucht geglückt. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter freut sich über vier Jungtiere: „Antillen-Leguane waren einst auf zahlreichen Inseln der östlichen Karibik beheimatet. Mittlerweile stehen sie aber als bedrohte Tierart auf der Roten Liste. Deshalb freuen wir uns besonders über diesen Zuchterfolg.“ Große Individuen landen gerne am Teller, weil ihr Fleisch als besonders schmackhaft gilt – daher hat der Antillen-Leguan auch seinen Artnamen „delicatissima“. Hauptgrund für die Gefährdung dieser Reptilien ist die Zerstörung ihres Lebensraumes. Die Regen- und Mangrovenwälder, in denen diese Tiere leben, werden für die Landwirtschaft gerodet. Aber es gibt noch viele weitere Gefahren: Ihre Eier werden von Ratten und Schweinen gefressen, die Jungleguane von Mungos, Katzen und Hunden gejagt. Das Verbreitungsgebiet des Kleinen Antillen-Leguans ist mit etwa 3000 Quadratkilometern sehr klein und beschränkt sich auf drei Inseln. Und hier gibt es ein weiteres Problem: Der Grüne Leguan, in Mittel- und Südamerika beheimatet und als Haustier beliebt, wurde importiert und diese beiden Leguan-Arten vermischen sich nun. Erste Schutzbemühungen vor Ort gibt es bereits. Nicht nur im Freiland sind die Kleinen Antillen-Leguane selten, sondern auch in Zoos. Der Zoo Chester in England hält sie seit vielen Jahren und hat die Leguane ein paar Mal gezüchtet. Mit den Tieren, die nun in Schönbrunn geschlüpft sind, und jenen, die aufgrund des vorhandenen Wissens hoffentlich in Zukunft kommen werden, soll nun ein Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Art in Zoos aufgebaut werden. Die hellgrünen Jungtiere wachsen in Schönbrunn unter genauer Beobachtung der Tierpfleger hinter den Kulissen auf. Die erwachsenen Tiere sind im Aquarien-Terrarienhaus zu sehen. Sie sind meist unscheinbar grau mit einem heller gefärbten Kopf. Antillen-Leguane sind rund einen Meter lang, die Hälfte davon macht allerdings ihr Schwanz aus. Sie ernähren sich rein pflanzlich von Blättern, Blüten und Früchten.

Zoo Neunkirchen, 15.09.2016
Schöner wohnen… Sparkasse Neunkirchen und Zooverein e.V. ermöglichen Verschönerung des Pavianfelsens
Im Neunkircher Zoo wurden die für Besucher nicht einsehbaren Innenanlagen der knapp 100 Mantelpaviane in den letzten Monaten saniert und umgestaltet. Aber auch die Wände der Außenanlage um den bei kleinen und großen Besuchern beliebten Pavianfelsen sollten optisch verschönert werden. Dies wurde nun durch eine Spende der Sparkasse Neunkirchen und den Verein zur Förderung des Neunkircher Zoos – Zooverein e.V. in einer Höhe von 15 000 Euro ermöglicht. Ein über 400 Quadratmeter großes Landschaftsgraffiti wird dort in den nächsten Monaten entstehen. Im Besucherbereich gibt es schon einen größeren farblichen Vorgeschmack. Dieser wurde durch den von der Verschönerung der Erdmännchensavanne im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen bereits bekannten Künstler Tarik Yilmaz bereits umgesetzt. Das Motiv ist angelehnt an die kargen und felsigen natürlichen Lebensräume der Mantelpaviane mit spärlichem pflanzlichem Bewuchs in Äthiopien und auf der Arabischen Halbinsel. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß, zugleich auch 1. Vorsitzender des Zooverein e.V., wie auch Otto Dietz als 2. Vorsitzender, aber auch Vorstandsmitglied der Sparkasse Neunkirchen Dr. Sascha Ahnert, Bürgermeister Jörg Aumann als Vertreter der Kreisstadt Neunkirchen und in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Neunkircher Zoologischer Garten GmbH, sowie Zoodirektor und Geschäftsführer Dr. Norbert Fritsch nahmen die ersten Fortschritte während eines Ortstermins in Augenschein. Sie freuen sich auf die Fertigstellung des gesamten Kunstwerkes in den nächsten Monaten. „Wir freuen uns, dass wir als Sparkasse bzw. als Zooverein mit unserer Spende helfen können, dass der Neunkircher Zoo für große und kleine Besucher noch attraktiver wird. Wir zeigen damit unsere Verbundenheit mit dem Zoo, der für unsere Region eine echte Bereicherung und ein großer Publikumsmagnet ist“, so Sparkassenchef Groß. Die Verschönerungsarbeiten durch den Künstler setzen allerdings voraus, dass die Wände zugänglich sind. „Dies ist nur möglich, wenn die Mantelpaviane sich in den Innenanlagen aufhalten – denn sprayen zusammen mit den Pavianen, empfiehlt sich weniger“, erklärte Zoodirektor Fritsch.

Zoo Duisburg, 15.09.2016
Tausende neuer Tiere im Zoo Duisburg helfen beim Schutz der heimischen Artenvielfalt
Ein Tiertransport der Superlative erreichte in dieser Woche den Zoo Duisburg – und doch passten alle Tiere in ein einziges Auto! Die Essener Bioland-Imkerin Laura Schäfer siedelte vier Bienenvölker an zwei Standorten auf der Westseite des Zoos an und wird diese zukünftig dort betreuen. Honigbienen nehmen eine unverzichtbare Rolle in unserem Ökosystem ein, denn sie liefern nicht nur Honig: Der große Nutzen zeigt sich für den Menschen natürlich auch in dem leckeren Obst, das wir nur ernten können, wenn die Insekten bei der Suche nach Pollen von Blüte zu Blüte fliegen und für die nötige Bestäubung sorgen. Da Bienen neben Kulturpflanzen auch viele Wildblüten anfliegen, sind sie unentbehrlicher Stein im Mosaik der Artenvielfalt. Etwa 80 % unserer Pflanzenarten sind auf Insektenbestäubung angewiesen! Fällt diese aus, sind sowohl die Pflanzen als auch die vielen heimischen Tierarten, denen ihre Früchte eine Nahrungsgrundlage bieten in Gefahr. Pflanzengifte, Zerstörung und Verschmutzung der Umwelt machen den Bienen das Leben jedoch inzwischen immer schwerer. Im Rahmen der „Let it grow“-Kampagne des europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA) zum Schutz der Artenvielfalt vor der Haustür hat der Zoo Duisburg nun in Zusammenarbeit mit Laura Schäfer vier Völkern Honigbienen auf seinem Terrain einen sicheren Platz geschaffen. Zum Auftakt der Kooperation ist Laura Schäfer am 18.09.2016 von 12.00 – 17.00 Uhr mit einer Auswahl ihrer verschiedenen Bioland-zertifizierten Honigsorten zu Gast im Zoo und bietet im Entdeckerhaus eine Verkostung derselben an – für Honigfans und Menschen, die es noch werden möchten. Im kommenden Jahr wird die Imkerin immer wieder Aktionen rund um die Honigbienen im Zoo anbieten. Schon ist die Freude auf den ersten echten Zoo Duisburg-Honig im Jahr 2017 groß.

Zoo Frankfurt, 15.09.2016
Neuer Stellvertretender Direktor für den Zoo Frankfurt
Der ausgewiesene Zooexperte Dr. Miguel Casares wird neuer Leiter der wissenschaftlichen Abteilung
Seit dem 1. September ist Dr. Miguel Casares neuer Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Frankfurter Zoos und gleichzeitig stellvertretender Zoodirektor. Der 50-jährige Veterinär ist damit verantwortlich für die wissenschaftliche Betreuung des Tierbestandes, bestehend aus rund 4 500 Individuen in rund 450 Tierarten. Der Frankfurter Zoo sieht seine zentralen Schwerpunkte im Tierwohl und der Erhaltung der weltweiten Artenvielfalt, entsprechend legt der renommierte Wissenschaftler Casares größte Sorgfalt auf die artgerechte Haltung der Tiere sowie die Konzeption und Einrichtung von Tieranlagen. Auch die Auswahl, welche Tierarten überhaupt gehalten werden sollen, sowie die Vernetzung in internationalen Zuchtprogrammen, um den Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern, gehören zu seinem Aufgabengebiet. Die wissenschaftliche Abteilung umfasst neben den Kuratoren auch die Veterinärstation mit den Tierärztinnen des Zoos. Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Ina Hartwig freut sich über den Neuzugang: „Mit Dr. Casares können wir einen international erfahrenen Zooexperten begrüßen, der als hochqualifizierter Wissenschaftler und Zooentwickler die inhaltliche und auch bauliche Gestaltung des Frankfurter Zoos in Zukunft an entscheidender Stelle beeinflussen und steuern wird. Ich bin sehr gespannt auf seine Ideen für die Weiterentwicklung unseres Zoos, der mit 830 000 Besucherinnen und Besuchern im letzten Jahr die meistbesuchte Freizeiteinrichtung Frankfurts ist.“ Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch erklärt: „Mit Herrn Dr. Casares haben wir einen hervorragenden Zoofachmann gewinnen können.“ Niekisch hebt die große internationale Erfahrung des neuen Vizedirektors hervor. Miguel Casares ist gebürtiger Spanier und hat nach seinem veterinärmedizinischen Studium an der Universität Zürich promoviert. Den Frankfurter Zoo lernte er bereits während eines großen kurativen Praktikums der Tiermedizin kennen. Seine beruflichen Stationen führten ihn im Laufe von 21 Jahren durch zahlreiche internationale zoologische Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz und Spanien. Seit 2007 war Casares zoologischer Direktor des Bioparks im spanischen Valencia, an dessen Aufbau er im Vorfeld maßgeblich beteiligt war. Weitere Tierparks, die er verantwortlich entwickelt hat, sind Zoologische Gärten in Benidorm (Spanien) sowie Casablanca (Marokko). Das Besondere dieser Tierparks ist die Gemeinschaftshaltung und Vergesellschaftung verschiedener Tierarten. Miguel Casares hat unterschiedliche wissenschaftliche Projekte initiiert, beispielsweise ein Artenschutzprojekt zu Riesenschildkröten in Galapagos; aktuell verfolgt er ein Forschungsprojekt zur nicht-invasiven Hormondiagnostik bei Elefanten. Besondere Anerkennung genießen seine zahlreichen Veröffentlichungen und Publikationen sowie die Lehrtätigkeit des Wissenschaftlers. Durch seine große Berufserfahrung verfügt Miguel Casares über umfangreiche Kenntnisse von zoospezifischen und betriebswirtschaftlichen Konzepten und Strategien und konnte in zahlreichen Leitungsfunktionen seine Führungsfertigkeiten anwenden.

Zoo Landau in der Pfalz 14.09.2016
DGHT-Stammtisch im Zoo Landau in der Pfalz am 28. September 2016, 19.30 Uhr
Fest zum Programm des Zoo Landau in der Pfalz zählen die jeweils am letzten Mittwoch im Quartal stattfindenden „Schildkröten-Stammtische“, die der Zoo seit vielen Jahren in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) anbietet. Schildkröteninteressierte,- halter und solche, die dies werden wollen, treffen sich in der Landauer Zooschule, um sich mit den Experten der DGHT und mit Gleichgesinnten auszutauschen. Der nächste Stammtisch findet am 28. September um 19.30 Uhr statt. An diesem Abend wird Herr Peter Buchert (DGHT) einen Vortrag mit dem Titel „Die Schildkrötenhaltung in Messenien – der Peloponnes im Vergleich zur Südpfalz“ halten. Durch einen zeitnahen Besuch bei einem Schildkrötenhalter vor Ort, der die Tiere quasi in ihrem „wilden“ Habitat hält, wird Herr Buchert mit vielen Bildern, Informationen und Haltungserfahrungen aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet der auch in Deutschland so beliebten mediterranen Landschildkröten aufwarten können. Es handelt sich um eine kostenlose Veranstaltung. Es ist keine Voranmeldung notwendig. Bitte betreten Sie den Zoo an diesem Abend über den Nebeneingang an der Verwaltung (am Zebrastreifen) in der Hindenburgstraße 12, 76829 Landau.

Tierpark Walldorf 14.09.2016
Der Tierpark Walldorf e.V. Informiert: Volksbank Kraichgau spendet 2.000 Euro an Tierpark Walldorf e.V.
Die Volksbank Kraichgau hat 2.000 Euro an den Tierpark Walldorf e.V. gespendet. Andreas Barth, neuer Leiter des Regionalmarkts Walldorf der Volksbank Kraichgau, übergab zusammen mit Peter Schäfer, Marketing, den Scheck dem Vereinsvorsitzenden Bernhard Schreier. Mit dem Geld wurde ein neuer Wildtierfutter-Automat angeschafft, der es Besuchern nun ermöglicht, ausgewählte Tiere im Tierpark zu füttern. „Für viele unserer Mitarbeiter und ihre Familien ist der Tierpark Walldorf ein beliebtes Ausflugsziel“, sagte Barth. „Mit unserer Spende möchten wir die wertvolle Arbeit des Vereins unterstützen und herzlich zum 50-jährigen Bestehen gratulieren.“ Dr. Klaus Spiegel, Schriftführer des Tierpark Walldorf e.V., bedankte sich ebenfalls für die finanzielle Zuwendung. „Um den Tierpark weiterentwickeln zu können, sind wir auf die Spenden von Partnern angewiesen. Es freut mich sehr, dass wir die Volksbank Kraichgau für die Anschaffung eines neuen Futterautomaten gewinnen konnten. Dieser kommt bei den Besuchern hervorragend an und ermöglicht eine neue Art von Interaktion mit den Tieren“, so Spiegel weiter. Seit einigen Wochen können die Besucher Wildtierfutterschachteln zum Preis von 1 Euro am Automaten erwerben. Ausgewählte Tiere, die mit einer grünen Ampel gekennzeichnet sind, können damit gefüttert werden.

Zoo Köln 13.09.2016
Halloween: Gruseliger Spaß im Kölner Zoo – dieses Jahr bereits am 29. Oktober
Funkensprühende Feuerspucker, phantasievoll geschminkte Hexen und andere Fabelwesen – in direkter Nachbarschaft zu Elefanten, Flusspferden & Co: Auch 2016 hat das „Halloween im Kölner Zoo“-Event viel zu bieten. Es findet in diesem Jahr bereits am Samstag, 29. Oktober, statt. Start ist um 18 Uhr, Ende um 22 Uhr. Gruselige Walkings Acts lauern hinter den Gebüschen, das Figurentheater Andreas Blaschke führt mehrfach am Abend in der Ausstellungshalle des Tropenhauses das Stück „Die kleine Hexe“ auf. Außerdem zieht ein 12 x 12 Meter großes Labyrinth gegenüber der Nashornanlage die Besucher in seinen ausweglosen Bann. Gruselrutsche, Sinnespfade und ein geheimnisvoller Fühlparcour runden den perfekten Familienerlebnisabend ab.

Zoo Wuppertal 13.09.2016
Gute Resonanz beim zweiten Pokémonabend im Grünen Zoo
gute Resonanz erhielt auch die zweite Pokémonjagd im Grünen Zoo Wuppertal. Rund 2.500 Gäste gingen am Freitag, 9. September ab 17 Uhr auf die Suche nach den virtuellen Monstern, die an zahlreichen Stellen im Grünen Zoo auftauchten und von den Zoomitarbeitern mit einem besonderen Pulver angelockt wurden. Wie schon bei der ersten Monsterjagd verlief auch die Neuauflage in friedlicher und entspannter Atmosphäre. Der Grüne Zoo kann sich diesmal über rund 2.000 Euro freuen, die dem Forschungs- und Artenschutzprojekt für Schwarzfußkatzen in Südafrika zur Verfügung gestellt werden können. Einen dritten und letzten Termin für einen Pokémonabend im Grünen Zoo Wuppertal soll es am Freitag, 30. September geben. Noch einmal können Pokémonjägerinnen und –jäger dann auf die Suche nach Dragoran, Dragonir, Arkani, Relaxo oder Lapras gehen. Insgesamt 14 Pokestopps, die über den Zoo verteilt sind, werden auch dann wieder für hoffentlich viele Erfolgsmomente bei den virtuellen Jagden sorgen. Beginn ist wegen der früher einbrechenden Dunkelheit dann schon ab 16 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist für 19 Uhr vorgesehen. Auch bei der dritten Auflage wird der ermäßigte Sondereintrittspreis von 6 Euro (Einheitspreis) zur Hälfte zur Unterstützung eines Arten- und Naturschutzprojektes verwendet.

Serengeti-Park Hodenhagen 13.09.2016
Breitmaulnashorn-Baby im Serengeti-Park Hodenhagen
Am vergangenen Mittwochabend, 07.09.2016, ist im Serengeti-Park Hodenhagen ein Breitmaulnashorn geboren. Die 18-jährige Breitmaulnashorn-Dame Claudia hat den kleinen Bullen „Akono“ geboren und umsorgt ihn seitdem liebevoll. Claudia ist eine erfahrene Mutter, sie hat vor ihrem jüngsten Nachwuchs bereits vier Nashornbabys geboren und erfolgreich aufgezogen. „Akono“ war bei seiner Geburt ungefähr 45 Kilogramm schwer und hatte eine Schulterhöhe von rund 50 Zentimetern. Der Name „Akono“ kommt aus dem Afrikanischen und bedeutet „Ich bin an der Reihe“. Der Nashornnachwuchs ist die 46. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen seit der Gründung des Serengeti-Parks im Jahr 1974. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten. Der Serengeti-Park freut sich über den neuen Nachwuchs. „Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht. Da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft sind, freuen wir uns natürlich besonders über die Geburt eines gesunden und kräftigen Jungtieres.“, erklärt Mitinhaber und Geschäftsführer des Parks, Dr. Fabrizio Sepe. Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten und um die genetische Diversität zu erhalten. Aktuell gibt es mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99% der Population leben in nur vier afrikanischen Ländern: Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia. Das Breitmaulnashorn ist das zweitgrößte Landsäugetier nach dem Elefanten. Es weist eine Kopfrumpflänge bis zu vier Metern und eine Schulterhöhe bis zu zwei Metern auf. Einzelne Tiere erreichen ein Gewicht von 3500 Kilogramm. Die Tragzeit bei Nashörnern beträgt 18 Monate. Die normale Trabgeschwindigkeit liegt bei etwa 15 bis 30 km/h, beim Angriff oder auf der Flucht können sie im Galopp auch 40 km/h erreichen. Nach der erfolgreichen Endbindung steht Nashornmutter Claudia nun eine weitere große Aufgabe bevor: Nashornbabys werden knapp ein Jahr von ihren Müttern gesäugt und nehmen dabei pro Tag gut 20 Liter Muttermilch zu sich.

Tiergarten Worms 13.09.2016
Fest im Sattel – Volksbank spendiert Tiergarten Worms einen neuen Sattel
„Einer für alle, alle für einen“ – getreu ihrem Motto handelte die Volksbank Alzey-Worms eG: Bernd Rissel, Bereichsleiter der Unternehmenskommunikation der VR-Bank, überreichte in einem symbolischen Akt einen nagelneuen Pferdesattel für den Pferdehof im Tiergarten Worms. Tiergartenleiter Wilfried Adelfinger nahm die Spende im Beisein von Uwe Franz, Beigeordneter der Stadt Worms, und Achim Herb, Vorsitzender des Freundeskreises des Tiergarten Worms e.V. dankend entgegen. „Pferde müssen bewegt werden. Man kann das über das Führen, das Fahren einer Kutsche, aber auch über das Reiten machen.“, so Achim Herb. Ab heute sei letzteres ein fester Bestandteil der Pferdebeschäftigung im Tiergarten. Sogleich lobte er die Auszubildende Laura Hain auf dem Pferd, die eine „olympiareife Figur“ mache. Sie machte sich gleich an die Arbeit und sorgte bei Victor, einem süddeutschen Kaltblut, für ausreichend Bewegung und Abwechslung vom Tiergarten-Alltag. Die Tierpfleger schlossen sich mit den verbleibenden Pferden an und führten die großen Tiere aus. Das Engagement der Bank ist nicht neu. Schon beim Bau des Pferdestalls und beim Erwerb der Pferde war sie ein wichtiger Partner und übernahm die Schirmherrschaft für den Bereich. In dieser Rolle finanzierte sie auch den später angebrachten Vorbau und Unterstand für die Pferde mit. Die Volksbank habe deshalb gerne bei der Anschaffung der Gegenstände zur Tierbeschäftigung geholfen, so Rissel. Uwe Franz, Beigeordneter der Stadt Worms, bedankte sich im Namen der Freizeitbetriebe Worms für die geleistete Unterstützung. „Wir haben mit der Volksbank einen zuverlässigen Partner, was die Zuwendung für die Unterhaltung des Tiergartens, das Inventar oder konkret bei der Anschaffung der Gegenstände für die Tierbeschäftigung betrifft. Der Tiergarten Worms ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt und wichtiges Aushängeschild in der Region.“

Zoo Neunkirchen 13.09.2016
Reise in besonderer Mission – Orang-Utan Masala hat den Neunkircher Zoo nach Belgien verlassen
Im Neunkircher Zoo hieß es vor wenigen Tagen Abschied nehmen, seitdem leben nur noch fünf weibliche Gruppenmitglieder bei den Sumatra-Orang-Utans. Das 26 Jahre alte Männchen Masala (geboren am 21. Januar 1991 in der Wilhema Stuttgart) wurde am vergangenen Freitag, 9. September 2016, in sein neues belgisches Zuhause transportiert. In der Monde Sauvage Safari in Aywaille trifft er zukünftig auf zwei Orang-Utan-Weibchen, mit denen er ebenso wie in Neunkirchen als bereits zweifacher Vater weiter zum Arterhalt beitragen soll. Die Abreise erfolgte auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) für diese Tierart. Nach 17 Jahren im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt für den 90 Kilogramm schweren Menschenaffen. Der knapp dreistündige Transport verlief für Masala in einer mit Holzwolle gemütlich ausgepolsterten und sehr stabilen Transportkiste ohne Probleme. Zuvor fand unter Narkose eine ausgiebige Gesundheitsuntersuchung, auch mit Blutabnahme, statt. Eine Spezialist in von der Tierärztlichen Hochschule Hannover führte zusätzlich eine ausführliche Augenuntersuchung durch. Die ersten Tage hat er sich in Belgien schon gut eingelebt und wird bald schrittweise seine neuen Weibchen kennen lernen. Zukünftig sollen die fünf in Neunkircher Zoo verbliebenen Orang-Utan-Weibchen Noah (32 Jahre alt), Struppi (11 Jahre alt), Rezeki (9 Jahre alt), Surya (3 Jahre alt) und Nanti (knapp drei Monate alt) wieder unverwandte männliche Gesellschaft aus einem anderen Zoo bekommen. Von den vom Aussterben bedrohten Sumatra-Orang-Utans gibt es in den tropischen Regenwaldresten keine 5000 Tiere mehr. Auch in europäischen Zoos werden sie mit ungefähr 160 Tieren im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) nur selten gehalten, weshalb jeder zukünftige Zuchterfolg als Genreserve wichtig ist.

Zoo Salzburg 13.09.2016
Der Salzburger Flughafen verlängert für ein weiteres Jahr die Geier-Patenschaft
„Wir bedanken uns beim Salzburger Flughafen für die erneute Verlängerung der Patenschaft unserer beiden Gänsegeier Roland und Karl. Seit mehr als 50 Jahren existiert die Hellbrunner Gänsegeier-Kolonie“ berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Die Verbundenheit der imposanten Aasfresser zum Salzburger Zoo findet weltweite Beachtung.“ Die Gänsegeier des Zoo Salzburg sind freifliegend. Sie haben einen Aktionsradius von rund 160 Quadratkilometern. Den Sommer verbringen sie meist im Gebirge. Wenn sie ´draußen´ kein Futter finden, landen sie auf dem Zoogelände. Denn sie wissen ganz genau, dass das „Geier-Restaurant“ immer für sie geöffnet ist. „Fliegen verbindet nicht nur Menschen, Länder und Kulturen! Für den Salzburger Flughafen ist die Verlängerung der Patenschaften eine Selbstverständlichkeit. Fliegen fasziniert Jung und Alt, egal ob es die Flugzeuge am Airport sind oder die majestätischen Vögel am Himmel. Die Freiheit über den Wolken muss wohl grenzenlos sein – zumindest für die Geier Karl und Roland und sie wissen wo „Ihr Heimatlandeplatz“ ist. Dass diese majestätischen Vögel völlig frei und ungehindert in der Salzburger Region fliegen freut uns sehr und wir unterstützen den Zoo Salzburg bei seinem wichtigen Engagement im Tier-, Natur- und Artenschutz sehr gerne,“ so Flughafen-Geschäftsführer Ing. Roland Hermann.

Tierpark Walldorf 13.09.2016
Volksbank Kraichgau spendet 2.000 Euro an Tierpark Walldorf e.V.
Die Volksbank Kraichgau hat 2.000 Euro an den Tierpark Walldorf e.V. gespendet. Andreas Barth, neuer Leiter des Regionalmarkts Walldorf der Volksbank Kraichgau, übergab zusammen mit Peter Schäfer, Marketing, den Scheck dem Vereinsvorsitzenden Bernhard Schreier. Mit dem Geld wurde ein neuer Wildtierfutter-automat angeschafft, der es Besuchern nun ermöglicht, ausgewählte Tiere im Tierpark zu füttern. „Für viele unserer Mitarbeiter und ihre Familien ist der Tierpark Walldorf ein beliebtes Ausflugsziel“, sagte Barth. „Mit unserer Spende möchten wir die wertvolle Arbeit des Vereins unterstützen und herzlich zum 50-jährigen Bestehen gratulieren.“ Dr. Klaus Spiegel, Schriftführer des Tierpark Walldorf e.V., bedankte sich ebenfalls für die finanzielle Zuwendung. „Um den Tierpark weiterentwickeln zu können, sind wir auf die Spenden von Partnern angewiesen. Es freut mich sehr, dass wir die Volksbank Kraichgau für die Anschaffung eines neuen Futterautomaten gewinnen konnten. Dieser kommt bei den Besuchern hervorragend an und ermöglicht eine neue Art von Interaktion mit den Tieren“, so Spiegel weiter. Seit einigen Wochen können die Besucher Wildtierfutterschachteln zum Preis von 1 Euro am Automaten erwerben. Ausgewählte Tiere, die mit einer grünen Ampel gekennzeichnet sind, können damit gefüttert werden.

Hamburgs Tierpark Hagenbeck, 23.09.2016
Futter-Aktionstage – Vorne rein und hinten raus
Wieviel Futter braucht ein Elefant am Tag und wieviel davon kann er verwerten? Wie lang ist sein Darm und was kommt am Ende heraus? Was fressen Giraffen und warum das, und nichts anderes? Was funktioniert bei den Langhälsen anders als bei anderen Tieren? Was unterscheidet das Gebiss des Nordchinesischen Leoparden vom Gebiss eines Kamtschatkabären und was futtert wer am liebsten?
Am 1. und 2. Oktober erklären Mitglieder des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. an vier Stationen wie sich Fressgewohnheiten, die angewandten Techniken bei der Futteraufnahme, die Gebisse und der Kot unterscheiden. Bis zu 3.000 Kilogramm Heu, Stroh, Obst, Gemüse und Kraftfutter werden bei Hagenbeck pro Tag verfüttert. Dazu kommen noch einmal bis zu 200 Kilogramm Fisch und Fleisch täglich. Doch wer frisst was, wieviel davon und auf welche spezielle Weise? Diesen Fragen geht auch die Li-Zooschule bei Hagenbeck auf den Grund. Sie bietet an beiden Tagen jeweils um 11 und 13.30 Uhr eine Führung an. Interessierte Besucher ab acht Jahren können so zusätzlich Pelikanen auf den Schnabel und Stachelschweinen, Mandrills, Löwen sowie Seebären auf die Schnauzen gucken. Alle menschlichen Sinne sind bei diesen Führungen gefragt. Durch Spaß und Staunen eröffnen die Pädagogen der Li-Zooschule neue Wissenswelten für die Teilnehmer. Eine vorherige Anmeldung zu den Führungen ist notwendig. Die Tickets kosten fünf Euro pro Person zusätzlich zum Tierpark-Eintritt. Sie sind ab sofort beim Gäste-Service am Haupteingang erhältlich. Voranmeldungen per E-Mail an info@hagenbeck.de oder telefonisch unter 040 / 53 00 33 – 324. Treffpunkt zu den Führungen ist jeweils 15 Minuten vor Beginn vor der Zooschule in der Nähe des Haupteingangs.

Zoo Osnabrück, 23.09.2016
Erstes Halloween Festival im Zoo Osnabrück
Tierischer Gruselspaß für die ganze Familie an insgesamt vier Tagen – Horror-Casting für Amateure und Profis am 9. Oktober
Drei Horror-Labyrinthe, schaurige Walking Acts, eine spektakuläre Halloween Horror Show sowie eine monsterfreie Zone für Kinder inklusive Kinderschminken, Gespenster basteln, Zaubershow und vieles mehr erwartet die Besucher im Zoo Osnabrück von Freitag, den 28. Oktober, bis Montag, den 31. Oktober. Kleine und große Fans des Gruselns können das Halloween Festival jeden Abend von 17:30 Uhr bis 23 Uhr besuchen. Zum ersten Mal lädt der Zoo Osnabrück in diesem Jahr zu einem viertägigen Halloween Festival ein. Mit einem vielfältigen Programm entsteht dabei nicht nur im schummrigen „Unterirdischen Zoo“ eine schaurige Unterwelt. Im gesamten, bunt beleuchteten Waldzoo wird der Spuk zu spüren sein: „Wir greifen ganz tief in die Horror-Trick-Kiste, damit den Besuchern regelrecht die Haare zu Berge stehen“, erklärt Ingo Reuther von „Spirit of Poison“ augenzwinkernd. Gemeinsam mit der Show- und Entertainment-Firma veranstaltet der Zoo in diesem Jahr das erste Halloween Festival. „Bei der Planung haben wir aber Groß und Klein bedacht. Den Kindern bieten wir in der monsterfreien Zone ein gemäßigtes, kinderfreundliches Halloween-Programm“, ergänzt er. Erwachsene und Jugendliche können sich unter anderem auf drei Horror-Labyrinthe freuen: den „Wald des Grauens“, das „Labyrinth der Toten“ (beide empfohlen ab 16 Jahren) und die „Clown Zone“ (empfohlen ab circa 12 Jahren). Schaurige Walking-Acts verteilen sich für den zusätzlichen Adrenalinkick im abgetrennten Bereich für große Halloween-Fans. „Besucher sollten sich also darauf gefasst machen, dass hinter jeder Kurve oder hinter jedem Busch ein Monster hervorspringen könnte“, schmunzelt Jennifer Ludwig, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Für die jüngsten Freunde des Spuks gibt es in der Tierwelt „Angkor Wat“ eine monsterfreie Zone. „Dort können sich die kleinen Besucher von einer professionellen Maskenbildnerin gespenstisch schminken lassen oder mit Hexe Fatane Halloween-Gespenster basteln. Außerdem werden Grusel-Vorlesungen im Affenhaus sowie eine Zaubershow von Magier Sven Larsen angeboten“, zählt Ludwig auf. Als gemeinsamen Abschluss gibt es an jedem Abend des Halloween Festivals gegen 22:30 Uhr eine große Halloween-Horror-Show auf dem Platz vor dem Haupteingang des Zoos, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet ist. „Wir veranstalten zum ersten Mal so ein Halloween-Event und sind froh, die Horror-Profis von Spirit of Poison mit an Bord zu haben. Damit können sich die Besucher auf ein ganz besonderes, stimmungsvolles Halloween Erlebnis freuen“, ist sich Ludwig sicher. Neben den Halloween-Highlights geht es aber auch zu den „normalen“ Zoobewohnern: Zoopädagogen erklären auf speziellen Halloween-Führungen die Tierwelt. Damit aus hungrigen Besuchern keine Zombies werden, wird mit einem speziellen Halloween-Menü auch für das leibliche Wohl gesorgt. Für ganz besondere Erinnerungsfotos sorgt der „Fotopoint des Schreckens“, wo als zusätzliche Fotomodels Gruselfiguren warten. „Der Waldzoo bietet für diese Veranstaltung die optimale Kulisse, schließlich kann es nachts im Wald ganz schön unheimlich sein. Mit den Horror-Labyrinthen, der gruseligen Dekoration und den ‚Erschreckern‘ setzen wir dann noch einen drauf. Das wird ganz sicher eine tolle Veranstaltung. Und da sich der Zoo selbst finanzieren muss, freuen wir uns über jede Extraeinnahme, gerade mit Blick auf die anstehenden Bauprojekte“, meint Andreas Busemann, Geschäftsführer des Zoos Osnabrück. Eine besondere Aktion im Vorfeld des Events ist das Horror-Casting, zu dem alle Halloween-Fans eingeladen sind. Gesucht werden Amateur-„Erschrecker“ sowie Profi-Monster, die während des 1. Halloween Festivals Zeit und Lust haben, als Walking Act teilzunehmen und bei den Besuchern in abgesperrten Bereichen für Gänsehaut zu sorgen. Das Casting mit allen genauen Informationen findet am Sonntag, den 09. Oktober 2016, um 13 Uhr im Zoo Osnabrück statt. Treffpunkt ist der Zoo-Haupteingang. Die Castingteilnehmer bringen neben ein wenig Erfahrung am besten auch eigene Kostüme mit. Mindestalter ist 18 Jahre. Eine Anmeldung zum Casting ist nicht notwendig. Interessenten mit Rückfragen zum Horror-Casting schicken bitte eine E-Mail an Max Boberg: boberg@zoo-osnabrueck.de. Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten „Erschreckern“ kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr fürchten könnten. Der Eintrittspreis für das Halloween Festival im Zoo Osnabrück entspricht mit 19 EUR pro Erwachsenem und 12 EUR pro Kind den normalen Tagesticket-Preisen. Jahreskartenbesitzer erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.

Zoo Landau in der Pfalz,, 23.09.2016
„Jeder kann zum Artenschützer werden“ Öffentliche Zooführung mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel am 2. Oktober 2016 um 11 Uhr im Zoo Landau in der Pfalz
Jeder kann zum Artenschützer werden, davon ist das Mitarbeiterteam des Zoo Landau in der Pfalz überzeugt und möchte daher möglichst viele Besucherinnen und Besucher dazu motivieren, sich entsprechend zu engagieren. Denn die Verantwortung für das Überleben von Arten in möglichst intakten Ökosystemen kann nicht nur in den Händen bisheriger Umwelt- und Artenschützer und der weltweiten Zoogemeinschaft liegen. Diese leisten hierzu bereits einen enormen Beitrag. Doch jeder Einzelne kann oft schon mit Änderungen von Kleinigkeiten, z.B. im Umgang mit Ressourcen wie Strom, Wasser, Nahrung oder auch Müll, zu einer nachhaltigeren Lebensweise gelangen und die Umwelt und damit auch die Tierarten hierzulande und anderswo schützen. Bei der nächsten Öffentlichen Sonntagsführung am 2. Oktober 2016 wird Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel bei einem gemeinsamen Rundgang an einigen Beispielen erklären, wie der Zoo Landau Tierarten schützt. Sei es über die Teilnahme an koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen oder die Unterstützung von Projekten im natürlichen Lebensraum etlicher Zootiere. Außerdem wird er erläutern, an welchen Stellen der Zoo Landau im Rahmen eines Nachhaltigkeitskonzepts mit gutem Beispiel vorangeht und den Besuchern konkrete Tipps geben, wie sie im Alltag umweltverträglicher agieren können. Natürlich ist es während des Rundgangs auch möglich, die eigenen Fragen zum Thema an den Landauer Zoodirektor zu stellen. Die Führung ist kostenlos, es ist nur der reguläre Zooeintritt zu bezahlen. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Kassenbereich des Zoos.

Allwetterzoo Münster, 23.09.2016
Doppelter Zuchterfolg bei den Gelbbrust-Kapuzinern im Allwetterzoo
Am 6. und 11. August kam je ein Jungtier bei den Gelbbrust-Kapuzinern im Allwetterzoo Münster zur Welt. Ein erfreulicher Zuchterfolg, denn Gelbbrust-Kapuziner gelten als die intelligentesten Affen Südamerikas und sind stark von der Ausrottung bedroht! Gerade einmal 194 Gelbbrust-Kapuziner leben in 21 Einrichtungen innerhalb Europas. Der Allwetterzoo Münster hält mit 16 Kapuzineraffen die größte Zuchtgruppe Deutschlands und sogar die zweitgrößte Europas hinter La Vallée de Singes / Frankreich, wo 17 Affen zusammen leben. Der Gelbbrust-Kapuziner zählt im Gegensatz zu anderen Kapuziner-Arten zu den 25 weltweit am stärksten bedrohten Primatenarten. Auf der Roten Liste ist er daher als „CRITICALLY ENDANGERED“ eingestuft. Der Hauptgrund für die Gefährdung dieser Unterart liegt in der großflächigen Zerstörung ihres Lebensraums im östlichen Brasilien. Die dortigen Küstenwälder wurden zu einem Großteil gerodet und existieren nur mehr in Form kleiner Überreste. Eine weitere Gefahr stellt die Bejagung dar. Innerhalb der letzten 50 Jahre ist die Gesamtpopulation der Gelbbrust-Kapuziner um mehr als 80 Prozent zurück gegangen. Es gibt einige Gruppen in Schutzgebieten, aber viele dieser Vorkommen sind zu klein, um sich auf Dauer selbst erhalten zu können. Daher wurde ein Zuchtprogramm durch den brasilianischen Staat in Zusammenarbeit mit dem Welt-Zooverband (WAZA) ins Leben gerufen, das den Fortbestand der Art sichern soll. An diesem Zuchtprogramm ist auch der Allwetterzoo beteiligt. Mit den beiden Jungtieren leben nun 16 Kapuziner in der Zuchtgruppe in Münster zusammen: Der Zuchtmann „Cuco“, vier Zuchtweibchen, ein Kastrat und zehn „Kinder“, inklusive der beiden Jungtiere von August 2016.

Zoo Augsburg, 23.09.2016
Aus dem Newsletter des Augsburger Zoos
Bei den Vögeln sind folgende Schlüpfe zu vermelden: eine Grünflügeltaube (da scheint der Knoten jetzt geplatzt zu sein), ein Edelpapagei, drei Peposakaenten und ein Weißohrbülbül.
Ein zweiter Wasserbüffel wurde geboren, diesmal ein Kuhkalb.
Leider starb der neugeborene Rüsselspringer nach zwei Wochen.
Die ersten beiden Alpakas (Palmira und Curazon) sind von einem privaten Züchter aus dem Allgäu angekommen. Beide sind etwas über ein Jahr alt.
Außerdem kamen die beiden lange erwarteten Fenneks aus der Wilhelma. Romulus und Lulu sind vor einiger Zeit aus den USA von Stuttgart importiert worden, und für den Fennekbestand in Europa sehr wichtig. Bleibt zu hoffen, dass die erfolgreiche Zucht bei den Wüstenfüchsen in Augsburg auch mit den beiden fortgeführt werden kann.
Bei den Schlangen gehen langsam die Nachzuchten auf die Reise. Die letzten madegassichen Hundskopfboas, die im 2014 geboren wurden bekam der Zoo Wuppertal (fünf Tiere) und bald werden auch die Grünen Baumpythons an andere Zoos abgegeben.
Außerdem wurden zwei Jungtiere von den Schneeziegen an den Tierpark Chemnitz abgegeben.
Insgesamt vier Straußwachteln wurden an den Tierpark Weißwasser und Zoo Hof abgegeben. Im Austausch gegen die Fenneks fuhren drei Jacarinifinken, zwei Rote Kardinäle und vier chinesische Zwergwachteln nach Stuttgart.
Die Nasenbären erkrankten an einer Virusinfektion, vermutlich übertragen durch Marder. Von der sechsköpfigen Gruppe verstarben drei Tiere. Die restlichen drei Nasenbären werden derzeit in Quarantäne hinter den Kulissen gehalten, weil ihre Anlage erst desinfiziert werden muss.
Verstorben ist ebenfalls die letzte Winkelkopfagame im Reptilienhaus. Im Vogelbestand verstarb der Nektarvogel. Er gehörte zum Erstbesatz der Tropenhalle und hat somit ein wahrhaft biblisches Alter erreicht. Außerdem ist die Chefhenne bei den Straußen verstorben. Die Obduktion hat ein geplatztes Aortenaneurysma ergeben.
Leider immer noch kein genehmigter Bauantrag für das Giraffenhaus. In den nächsten Wochen werden aber die ersten Kostenangebote eingeholt werden, denn das Ziel ist es noch vor dem Winter mit dem Fundamenten fertig zu werden, damit in der kalten Jahreszeit der Holzbau errichtet werden kann.
Für den Neubau der Elefantenanlage sind inzwischen fast 200.000.- € hauptsächlich Kleinspenden und von Privatpersonen gesammelt worden. Im Rahmen der Vorstandssitzung mit dem Freundeskreis wurden gestern gemeinsame Projekte überlegt, die im Winter durchgeführt werden sollen. Mit den überaus engagierten Helfern des Freundeskreises, die unermüdlich im Zoo Spenden sammeln, existiert ein großes Potential, das uns unheimlich hilft. Ein ganz großes Dankeschön einmal an dieser Stelle an die freiwilligen Helfer. Der Freundeskreis und der Zoo werden gemeinsam an dem größten Bauvorhaben in der Geschichte des Augsburger Zoos arbeiten.
Derzeit wird die alte Grandalavoliere, die sich im Außenbereich der Tropenhalle befindet für die Streifenhörnchen umgebaut.

Zoo Heidelberg, 23.09.2016
Nachwuchs bei den Großen Kudus im Zoo Heidelberg – Afrikahaus vorübergehend geschlossen
Am Afrikahaus im Zoo Heidelberg stoßen die Besucher seit ein paar Tagen auf verschlossene Türen mit der Information, dass Nachwuchs zur Welt kam. Der Grund ist ein Kudu-Mädchen, das am 21.09. geboren wurde. Da sich die Innengehege der Großen Kudus im Afrikahaus befinden, bleibt das Haus zunächst als Ruhezone für Mutter und Tochter übergangsweise geschlossen. Das Jungtier kann dort bereits seine ersten Schritte tun, bevor es mit den anderen Tieren auf der Afrikaanlage zusammentreffen wird. Mit großen, dunklen Augen betrachtet das Kalb bereits aufmerksam die Umgebung und dreht die auffallend großen, beweglichen runden Ohren nach jedem Geräusch in der Nähe. Voraussichtlich schon Anfang/Mitte nächster Woche werden die Türen wieder für Besucher geöffnet, sodass das junge Kudukalb beobachtet werden kann. Als sogenannter „Ablieger“ wird das Kleine auch im Außenbereich anfangs häufig im Strohbett liegen, während die Mutter zum Fressen unterwegs ist. In ihrer Heimat, den afrikanischen Savannengebieten, liegen die Jungtiere oft stundenlang reglos gut getarnt im hohen Gras, wenn die Mutter auf Nahrungssuche ist. Einzig die Ohren und die wachsamen Glanzaugen sind dabei in Bewegung, um die Umgebung zu beobachten. Das Jungtier wird im ersten halben Jahr noch gesäugt und nicht selbst auf Futtersuche gehen. Im Außengehege trifft es schon bald auf die anderen Bewohner der Afrikaanlage. Dort gibt es für das Jungtier einiges zu entdecken, denn im Zoo Heidelberg leben die Großen Kudus gemeinsam mit Blessböcken, Zebras und Straußen. Das großzügige Terrain reicht bis hinüber zum Teich der Pelikane.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 22.09.2016
KÖNIGSPINGUIN-KÜKEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Im Polarium im Tiergarten Schönbrunn gibt es einen neuen Besucherliebling: ein Königspinguin-Küken. Es ist bereits am 30. August geschlüpft, hat sich allerdings lange Zeit in einer Bauchfalte seiner Eltern versteckt. Mittlerweile ist das Kleine aber schon so stark gewachsen, dass es auf den Füßen seiner Eltern keinen Platz mehr hat. „Königspinguine sind in der Subantarktis verbreitet. Die Pinguineltern bauen keine Nester, sondern tragen das Ei abwechselnd auf ihren Füßen und bebrüten es in ihrer Bauchfalte. Da das Küken nach dem Schlüpfen nur ein spärliches Federkleid hat, wird auch das Küken in der Hautfalte gewärmt”, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Welches Geschlecht das Küken hat, ist noch nicht bekannt. Bei den Königspinguinen sehen Männchen und Weibchen gleich aus. Durch eine genetische Untersuchung von Federproben wird später das Geschlecht festgestellt. Wie alle Pinguinarten sind auch Königspinguine flugunfähig. Ihre Flügel haben sich zu Flossen umgebildet und sie sind ausgezeichnete Schwimmer. Bis das Küken seine ersten Schwimmversuche unternehmen wird, dauert es aber noch. Noch hat es ein braunes flauschiges Dunenkleid, das sich mit Wasser vollsaugen würde. Mit der ersten Mauser im Alter von rund zehn Monaten bekommt es ein voll entwickeltes Gefieder. Im Freiland gibt es rund zwei Millionen Königspinguine. In Zoos gelingt ihre Zucht eher selten. Im Tiergarten Schönbrunn gab es vor zwei Jahren den letzten Nachwuchs.

Tierpark Sababurg, 22.09.2016
„Herbstfest“ am 02. und 03. Oktober im Tierpark Sababurg
Unter dem Motto „Rund um Kartoffel, Apfel und Kürbis“ findet am Sonntag, den 02. und Montag, 03. Oktober jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein bunter Herbstmarkt im Tierpark Sababurg statt. Rund 60 Aussteller bieten regionale Produkte an. Es gibt alte Apfel- und Kartoffelsorten, Eß- und Zierkürbisse, Liköre und Schnäpse, frisch gepressten Apfelsaft sowie Käse- und Wurstspezialitäten, Honig, Marmeladen und Gelees. Wer gerne wissen möchte, welche Apfelsorte auf seinem Baum im Garten wächst, kann sie vom Experten bestimmen lassen. Dazu einfach 3 – 5 unbeschädigte Äpfel von der Sonnenseite des Baumes mitbringen. Neben Kulinarischem gibt es auch viel Dekoratives und Nützliches, das Kunsthandwerker und Hobbybastler ausstellen: Floristik, Keramik oder Schmuck sind ebenso wie Seifen und Badeöle, Holzspielzeug, Felle, Socken und Taschen oder selbst genähte Kissen, Accessoires und Kinderkleidung dabei. Ab Mittag stehen Haustiervorführungen und Kartoffelernte auf dem Programm. Besucher können hier ein Stückchen „gute alte Zeit“ live erleben: Kaltblutpferde und Rinder bei der Feldarbeit und Border Collies beim Schafe hüten. Außerdem werden Kartoffeln – wie einst – mit einem Kartoffelroder aus der Erde geholt. Die Kartoffelernte ist eine Mitmachaktion: Alle Kinder dürfen gegen eine Kostenbeteiligung von 0,50 € eine Tüte Kartoffeln auflesen und mit nach Hause nehmen. Damit es den Kleinen nicht langweilig wird, solange die Erwachsenen an den Ständen stöbern, gibt es eine Strohhüpfburg, Pony reiten und Erlebnisklettern. Neu dabei beim Herbstfest ist eine „Ziegenkutsche“. Mit ihr können die Kinder sich im Holzwagen ein Stückchen über den Herbstmarkt kutschieren lassen. Darüber hinaus lädt die Evangelische Kirche am Sonntag um 15:00 Uhr zum Gottesdienst in die Kirchenscheune ein.

Zoo Dortmund, 22.09.2016
Freude im Dortmunder Zoo: Seltener Nachwuchs bei den Pferdeantilopen
Südafrikanische Riesenantilopen sind nur selten in Zoologischen Gärten zu sehen. In der südafrikanischen Savanne sind die Tiere beliebte Jagdtrophäen und daher auch in ihrer Heimat immer seltener geworden. Umso erfreulicher ist es, wenn die Nachzucht im Zoo gelingt. Mit dem am 8. September geborenen Jungtier knüpft der Zoo Dortmund an die langjährige Tradition in Zucht und Haltung dieser Antilopen an. Das männliche, noch namenlose Fohlen ist ein Sohn des erprobten Elternpaares Maja und Kito. Mit dem jüngsten Nachwuchs besteht die Dortmunder Pferdeantilopenherde nun aus sechs Tieren. Noch hält der Kleine sich bedeckt und wagt sich nur schüchtern in die Außenanlage. Aber von Tag zu Tag erweitert er seinen Radius. Besonders auffällig: Schon die Kleinen haben riesengroße Ohren! Riesenantilopen sind erdgeschichtlich ein Relikt der Eiszeitfauna. Sie waren also bereits Zeitgenossen von Mammuts und Wollnashörnern. Insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent hat sich die Vielzahl der Arten bis heute erhalten. Bei Jagdsafaris sind Pferdeantilopen nach wie vor begehrte Objekte – als Fleischlieferant, aber auch als Jagdtrophäe, wohl wegen ihrer auffällig schwarzweißen Gesichtszeichnung und den schraubenartig gebogenen Hörnern. Ihre Bestände schrumpfen daher deutlich. Nachzuchten in Zoos sind für den Erhalt der Art sehr wichtig. Der Zoo Dortmund trägt erneut dazu bei, die Zukunft dieser Antilopenart zu sichern.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 22.09.2016
Hellabrunner Herbstkinder
Nicht nur im Frühling gibt es einen ‚Babyboom‘ in der Hellabrunner Tierwelt, auch pünktlich zum Herbstbeginn tummeln sich eine ganze Menge Jungtiere im Tierpark. Das kleine Dahomey-Kälbchen ist noch recht wacklig unterwegs und weicht der Mutter nur selten von der Seite – schließlich ist es erst vor etwas mehr als einer Woche auf die Welt gekommen – aber es wird von Tag zu Tag kräftiger. Besonders entzückend an Quh, wie die Tierpfleger den kleinen Bullen getauft haben: Er ist noch kleiner als ein gewöhnliches Kalb, denn die Dahomey-Zwergrinder sind die kleinsten Rinder der Welt. Ausgewachsen sind sie nur knapp einen Meter hoch. In Hellabrunn kann man Quh und seine Familie im Kindertierpark besuchen. Ursprünglich kommen die Zwergrinder aus Afrika, genauer aus dem ehemaligen Königreich Dahomey, heute Benin. Gleich hinter dem Kindertierpark, in der Polarwelt, können die Besucher ein weiteres Jungtier entdecken: Dort zieht Quiana ihre Runden durch das Becken der Mähnenrobben-Anlage. Das Robbenbaby kam bereits im Juli zur Welt, sorgt jedoch mit seinen großen braunen Augen immer noch für Begeisterung bei den Besuchern. Nach rund 350 Tagen im Bauch der Mutter wird Quiana während der ersten sechs Monate von ihrer Mutter Holly gesäugt. Ab und zu spielt das freche Robben-Mädchen aber auch schon mal mit einem Fisch – schließlich wird der einmal ihr Hauptnahrungsmittel sein. Ausgewachsene Mähnenrobben verspeisen zwischen fünf und acht Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte am Tag! Und auch wenn man den Spaziergang durch den Tierpark fortführt, gibt es weiteren Nachwuchs zu entdecken: Mit ein bisschen Glück und Geduld zeigen sich gleich drei Jungtiere bei den Nilgauantilopen – Quak, Quirle und Quitte, geboren im August. Die Minis der asiatischen Antilopenart sind noch etwas schüchtern und scheu, jedoch sehr niedlich anzusehen. Der Nachwuchs der Bantengs hingegen ist schwer zu übersehen. Wenn die beiden Jungbullen Quadro und Quentin gerade nicht auf Entdeckungstour auf der Außenanlage sind, liegen sie gemütlich bei den anderen Bantengs der Gruppe und beobachten das Geschehen um sie herum. Bantengs sind Wildrinder, die ursprünglich in Südostasien beheimatet sind. Da diese Rinderrasse auf der ‚Roten Liste gefährdeter Arten‘ als ‚stark gefährdet‘ eingestuft wird, ist es umso erfreulicher, dass es in Hellabrunn dieses Jahr gleich zweimal Nachwuchs gibt. Alle Jungtiere, die im Tierpark Hellabrunn 2016 das Licht der Welt erblickten, haben eine Gemeinsamkeit: Der Anfangsbuchstabe ihres Namens ist ein ‚Q‘. Das hat im Tierpark Tradition und wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt – dann mit dem im Alphabet folgenden Buchstaben ‚R‘. Der Tierpark geht davon aus, dass die Jungtier-Saison noch nicht abgeschlossen ist, sondern in den kommenden Wochen noch weiterer Nachwuchs mit ‚Q‘ begrüßen wird: „Es kann gut sein, dass in nächster Zeit bei einigen Tierarten noch ein Jungtier zur Welt kommt“, verrät Zoodirektor Rasem Baban. Es lohnt sich also auch in den Herbstwochen ein Besuch im Tierpark Hellabrunn. Mit der zunehmenden Herbstfärbung der Bäume erwartet die Besucher dann auch nochmals eine ganz andere Atmosphäre im Park.

Zoo Köln, 22.09.2016
Voller Einsatz für den Psychedelischen Felsgecko
Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat kürzlich in Honolulu, Hawaii, die aktuelle Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten vorgestellt. Die neueste Version weist 23.892 Tier- und Pflanzenarten als „gefährdet“ aus. Das sind 642 mehr als noch 2015. Rund ein Drittel der 82.845 von der IUCN erfassten Tier- und Pflanzenarten gilt als „bedroht“. Auch der Kölner Zoo war an der Aktualisierung der Roten Liste beteiligt. Aufgrund der freilandökologischen Arbeit eines internationalen Forscherteams, an der der Kölner Aquariumsleiter Dr. Thomas Ziegler maßgeblich beteiligt war, wurde der Psychedelische Felsgecko nun ebenfalls als „gefährdet“ eingestuft. Wegen ihrer leuchtenden Farben sind die auch Hippiegeckos genannten Echsen begehrte Handelsware und werden illegal gesammelt. Die seltenen Echsen wurden erst 2010 wissenschaftlich beschrieben. Ab 2013 tauchten illegal gesammelte Exemplare auf Onlineplattformen und Tierbörsen zu horrenden Preisen auf. Der Kölner Zoo handelte prompt und entschloss sich im Rahmen seiner langjährigen Projektarbeit in Vietnam, gemeinsam mit den vietnamesischen Partnerorganisationen für die außergewöhnlich farbenfroh gemusterten Hippiegeckos aktiv zu werden. Als erste Schutzmaßnahme starteten 2014 die Planung und der Bau eines zehn Terrarien umfassenden Geckohauses in Südvietnam als Basis für ein Erhaltungszuchtprogramm. 2015 gelang dort erfreulicherweise auch die erste Nachzucht. Das Bundesumweltministerium (BMUB) leistete einen wesentlichen Beitrag zur Aufnahme des Geckos auf die Rote Liste der IUCN, da es die durch das deutsch-vietnamesische Forscherteam durchgeführte Populationsanalyse auf der Insel Hon Khoai bezuschusste. Ziel der Forschungen war es, ausreichend Daten zur Bedrohungssituation zu gewinnen, um den Psychedelischen Felsgecko erstmals unter internationalen Schutz stellen und für die Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens vorschlagen zu können. Darüber wird ab Samstag auf der 17. Vertragsstaatenkonferenz (CoP17) in Johannesburg, Südafrika, entschieden. „Dies ist ein schönes Beispiel dafür, wie das Zusammenbespiel von Forschung, Naturschutz und Zooarbeit zum Erhalt bedrohter Arten beitragen kann und welche Bedeutung modernen, wissenschaftlich geführten Zoos im internationalen Artenschutz zukommt“, so Dr. Thomas Ziegler vom Kölner Zoo.

Wilhelma Stuttgart, 22.09.2016
Bongos kehren auf neugestaltete Anlage mit afrikanischem Flair zurück
Große Augen haben die Bongos gemacht und zaghaft einen Huf vor den anderen gesetzt. Vorsicht liegt in der Natur der scheuen Waldantilopen, einer der seltensten Tierarten weltweit. Und bei der Rückkehr in die Wilhelma diese Woche war auf ihrer Außenanlage praktisch nichts mehr wie sie es noch vom Frühjahr kannten. Ein Hauch von Afrika liegt nun über dem rund 1000 Quadratmeter großen Gelände, das der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart im Frühjahr modernisiert und neu gestaltet hat. Danach brauchten die Pflanzen noch Zeit einzuwachsen. Nicht nur das Ambiente des Geheges wurde verändert, sondern alles nach den Bedürfnissen der Bongos neu angelegt. Weil sie Fluchttiere sind, haben sie zum Beispiel für ihr Sicherheitsgefühl den einen oder anderen Sichtschutz bekommen. Dem Projekt Gestalt gegeben hat die Landschaftsarchitektin Katja Siegmann vom Fachbereich Parkpflege der Wilhelma: „Meine Zielsetzung war, dafür Naturmaterialien zu verwenden, die ein ruhiges, harmonisches Gesamtbild ergeben“, erklärt sie. Die Anlage soll gleichermaßen Tieren und Besuchern gerecht zu werden. Das Element des strohgedeckten Unterstands für die Bongos hat Siegmann noch einmal aufgenommen durch eine Rundhütte für die Besucher. Als Sichtschutz haben auf dem terrassierten Terrain dicht stehende Stämme die unansehnlichen Palisaden ersetzt. Eine Sichtblende direkt am Fußweg bietet mit schmalen Schlitzen Durchblick. „Hier können die Besucher die Bongos länger anschauen, ohne dass die sich beobachtet fühlen und zurückziehen“, erläutert Siegmann. Für das Schaffen der afrikanischen Optik hat die Wilhelma den Erfurter Kunsthandwerker Boniface Ametepe gewonnen. Der gebürtige Togoer hat der Anlage mit der traditionellen Holzbearbeitung, dem Schnitzen von Masken und Legen von Mosaiken eine besondere Note gegeben. Für die Umgestaltung waren die Bongos ein knappes halbes Jahr ausgewandert auf den Tennhof, den nicht-öffentlichen Außenposten der Wilhelma. Jetzt sind Bock Tambo, seine drei Kühe und seine jüngste Tochter Ndala wieder im Gehege am hinteren Ende der Giraffenanlage neben den Okapis zu sehen. Sie sind echte Hingucker mit ihren prächtig gedrehten Hörner, den fast parallelen weißen Nadelstreifen auf dem rotbraunen Fell sowie dem getrimmt wirkenden Bürstenkamm, der über den ganzen Rücken läuft. In der Natur, wo sie ausschließlich in Kenia vorkommen, gibt es vielleicht noch gerade einmal 100 der ostafrikanischen Waldantilopen. Die Zerstückelung ihres Lebensraums und Wilderei haben sie extrem rar gemacht. Für den Erhalt der Tierart ist die Nachzucht daher von existenzieller Bedeutung. In Stuttgart sind, seit die Wilhelma 1980 mit der Haltung begonnen hat, bereits rund 50 Kälber geboren worden. In Zoos leben weltweit inzwischen um die 700 Bongos.

Zoo Frankfurt am Main 21.09.2016
Nachwuchs bei den Westlichen Flachlandgorillas
Am 15. September brachte das 12-jährige Gorilla-Weibchen SHIRA ein Jungtier zur Welt. Mutter und Kind wirken entspannt. Das Geschlecht des Jungtiers ist noch unbekannt. Die Geburt verlief problemlos, nachmittags kurz vor 15.00 Uhr. Viele Besucherinnen und Besucher hatten so die Gelegenheit, hautnah mit dabei zu sein. „Das Jungtier wirkt gesund und kräftig, es ist sogar ungewöhnlich groß für sein Alter“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Mutter SHIRA ist entspannt und routiniert und kümmert sich gut um ihren Nachwuchs. Welches Geschlecht das Jungtier hat, ist noch unbekannt. Es kann auch noch einige Zeit dauern, bis die Pfleger das Geschlecht erkennen können, denn Mutter SHIRA hält ihr Baby stets ganz fest an ihrem Körper. SHIRA wurde im August 2004 im Stuttgarter Zoo Wilhelma geboren, sie ist seit September 2011 in Frankfurt. Ihr erster Sohn TANDU verstarb 2013 nach 6 Monaten an einem Darminfekt. Auch SHIRAS zweites Baby, das 2015 zur Welt kam, verstarb nach nur sieben Tagen aus ungeklärten Gründen. „Wir hoffen jetzt sehr, dass diesmal alles gut geht“, sagt Niekisch. Vater des Jungtiers ist der 17 Jahre alte Silberrücken VIATU. Er und die zwei weiteren Weibchen der Gruppe, DIAN und REBECCA, haben den Neuzugang mit der üblichen Mischung aus Neugier und Gelassenheit aufgenommen. Vor allem die vierjährige SAWA zeigt viel Interesse für den Neuzugang. Auch der sechsjährige QUEMBO ist neugierig, schaut SHIRA schon mal über die Schulter, so als ob er nachschauen will, wie es dem Baby geht. Die Population der Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) im Freiland ist rückläufig. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden sie als „vom Aussterben bedroht“ geführt. Lebensraumzerstörung, Bejagung aber auch das Ebola-Virus bedrohen den Bestand.

Zoo Zürich 21.09.2016
RESTAURANT ALTES KLÖSTERLI SANFT RENOVIERT
Der Zoo Zürich hat über den Sommer die Gasträume des Restaurants Altes Klösterli renoviert. Die Innenräume haben Teile ihrer originalen Substanz zurückgewonnen und viele ursprüngliche Holzstrukturen sind wieder sichtbar. Zusammen mit den bodentiefen Fenstern, dem Riemenboden und dem Cheminée sorgen sie für schlichte Gastlichkeit. Das Restaurant Altes Klösterli befindet sich im Lehnhaus, das 1796 auf dem Boden des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes St. Martin errichtet wurde. Es ist eines von vier Restaurants und diversen Verpflegungsständen, die die Zoo Restaurants GmbH als Tochtergesellschaft des Zoo Zürich betreibt. Das Alte Klösterli befindet sich ausserhalb des Zoogeländes und steht damit auch Gästen ohne Zoobillet offen. Das bediente Restaurant hat das ganze Jahr täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet. Fokus auf Nachhaltigkeit: Der Zoo Zürich legt in all seinen Restaurationsbetrieben vom Einkauf bis zur Verarbeitung besonderen Wert auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Die Zoorestaurants verarbeiten soweit als möglich nur regionale, nachhaltig produzierte und saisongerechte Produkte. Das Fleisch stammt ausschliesslich aus tiergerechter, IP-Suisse-zertifizierter Haltung in der Schweiz, der Fisch ausschliesslich aus Schweizer Gewässern. Meerfisch, Meeresfrüchte und Schalentiere werden nicht angeboten. Die Pommes Frites werden von «Kadi» aus Zürcher Kartoffeln gefertigt, vorfrittiert in Schweizer Spezial-Sonnenblumenöl und ausfrittiert in Schweizer Rapsöl. Die Backwaren fertigt «Fredy’s» aus IP-Suisse- oder Bio-Knospe-zertifiziertem Getreide, die Glacé stellt «Emmi» aus Schweizer Milch und Rahm und ohne Palmöl her. Die Zoorestaurants verwenden nur Milch, Butter und Eier in Schweizer Bio-Qualität.

Zoo Basel 21.09.2016
Königsglanzstar – ein Vogel, der seinen Namen verdient
In Europäischen Zoos werden Königsglanzstare selten gehalten. Umso erfreulicher ist es deshalb, dass im Juli im Zoo Basel drei Junge geschlüpft sind. Königsglanzstare bestechen durch eine besondere Farbenpracht. Steht man vor der Voliere der Königsglanzstare im Vogelhaus, so fällt einem sofort eines auf: Diese Vögel sind wunderschön! Ihre Oberseite schimmert leuchtend blau, das Gesicht ist eher grünlich, die Iris der Augen ist zitronengelb, und die Federn auf der Brust und dem Bauch leuchten in einem kräftigen Gelb. Je nach Einfall der Sonnenstrahlen leuchten alle Farben in verschiedenen Variationen, ein unglaublich schöner Anblick. Aber Königsglanzstare sind nicht nur wunderschön, sondern auch noch sehr sozial und neugierig. Ihren Ursprung haben sie in Ostafrika. Dort bewohnen sie die Buschsavanne von Tansania bis Äthiopien. Mit Vorliebe suchen sie Touristencamps und Siedlungen auf, denn sie haben gelernt, dass dort häufig ein Leckerbissen für sie abfällt. Sie leben in kleinen Gruppen, die oftmals aus einem Paar und ihren letzten Jungen bestehen. Das Paar ist monogam und wenn das Weibchen die zwei bis vier blau-grünen Eier in einer Baumhöhle bebrütet, so helfen alle mit und tragen ihr Insekten zu. Nach 14 Tagen schlüpfen die Jungen. Auch bei der Fütterung der Jungen helfen alle mit. Insekten stehen hoch im Kurs. Zu Beginn können die Jungen nur kleine Insekten fressen, je älter sie werden, desto grösser und vielfältiger darf auch der Speiseplan aussehen. Nach weiteren 20 Tagen verlassen die Jungen die Bruthöhle. Auch dann werden sie noch rund 14 Tage versorgt, bis sie beginnen selbständig nach Nahrung zu suchen. Königsglanzstare (Cosmopsarus regius) kommen in Ostafrika noch recht häufig vor. Wie ihr Name sagt, sind sie eng mit Staren verwandt. Die Familie der Stare (Sturnidae) wird ihrerseits der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) zugeteilt. In Europäischen Zoos wird diese Vogelart nicht sehr häufig gehalten. Laut ZIMS, der internationalen Datenbank für Zoos, werden in Europa rund 150 Königsglanzstare in lediglich 23 Zoos gehalten. Die Tokos wurden abgetrennt: Im Mai 2015 erhielt der Zoo Basel ein Paar Königsglanzstare von einem privaten Züchter. Die beiden Vögel harmonierten sehr gut, brauchten aber etwas Zeit, um sich an ihre neue Umgebung und Mitbewohner, die Rotschnabeltokos, zu gewöhnen. Im Juni 2016 beobachteten die Tierpfleger, dass die beiden Stare immer wieder Material in einen Nistkasten trugen, jedoch ihre Aktivitäten einstellten, sobald die Tokos aus der Aussenvoliere in die Innenvoliere hüpften, in der sie versuchten heimlich zu brüten. Um es den Staren leichter zu machen, wurden die Tokos abgetrennt, und kaum waren die Türen zu, begannen die zwei Königsglanzstare Blätter und feine Gräser in ein Nest zu tragen. Am nächsten Tag war das Weibchen im Nistkasten verschwunden. Einige Tage später konnten durch eine kleine Kontrolle (als das Weibchen gerade die Kiste verlassen hatte) drei wunderschöne blau-grüne Eier entdeckt werden. Die Brut begann und alles verlief nach Plan. Im Juli schlüpften dann drei Junge, die alle erfolgreich von den Eltern aufgezogen wurden. Ihr Gefieder ist noch lange nicht so schön wie das der Eltern. Aber diese Unscheinbarkeit ist für sie auch ein Schutz, denn so werden sie nicht so schnell entdeckt, wenn sie etwas unbeholfen in ihr neues Leben starten. Nach der ersten Mauser in ein paar Wochen werden sie aber genauso schön erstrahlen wie ihre Eltern.

Zoo Landau in der Pfalz 20.09.2016
Kinderbetreuung im Zoo in den Herbstferien für Kinder von 7-12 Jahre – Anmeldungen ab sofort möglich!
Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Tiere beobachten und hautnah erleben an jedem Tag gibt es ein neues, spannendes und abwechslungsreiches Programm. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere beitragen können. Alle Kinder erhalten zudem die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen: Was fressen die Zootiere? Wie wird das Futter in der Futterküche zubereitet? Wie sieht ein Tiergehege von innen aus? Auch das macht ganz viel Spaß: Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln.

Wisentgehege Springe 20.09.2016
Die Hirsche röhren so schön im Wisentgehege: Führungen zur Rotwildbrunft beginnen am kommenden Sonntag
Es ist nicht zu überhören: Die Brunftzeit des Rotwilds hat begonnen. Nicht nur in unseren Wäldern, sondern auch im Wisentgehege ist das Röhren der majestätischen Tiere zu hören. „‘Wir haben sogar schon die ersten Kämpfe gesehen“, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Mit unglaublicher Kraft rennen die Nebenbuhler gegeneinander an. Es geht um einiges, schließlich darf nur der stärkste Hirsch mit den weiblichen Tieren Hochzeit machen. Zu erleben ist dieses einzigartige Naturschauspiel im Wisentgehege ganztägig. Spezielle Führungen zum Thema Rotwildbrunft bietet das Wisentgehege täglich ab Sonntag, 25. September, bis Montag, 3. Oktober an. Treffpunkt ist jeweils der Eingangsbereich um 17.30 Uhr. Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das Wisentgehege Springe beteiligt sich mit der „Rotwildwoche“ an einer Aktion des Deutschen Wildgehegeverbandes und der Deutschen Wildtierstiftung.

Zoo Dortmund 20.09.2016
Baumaßnahmen im Zoo kommen den Tieren und den Gästen zugute
Im Zoo Dortmund ist Bewegung: Den Blick auf die Zukunft gerichtet, gibt es hier mehrere Baustellen. Damit sich die Tiere und die Besucherinnen und Besucher bald noch wohler fühlen, wird im Zoo an verschiedenen Baustellen zugleich gearbeitet. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter stellte heute (Dienstag) diese Maßnahmen mit Blick auf die leider unvermeidlichen Beeinträchtigungen für die Gäste im Zoo den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit vor. Gerade erst eröffnet hat die neue begehbare Anlage für Felsenkängurus; gebaut vom Förderverein Kinder und Zoo Dortmund. Hier zeigt der Zoo nicht nur eine neue, attraktive Tierart, das Ringelschwanzfelsenkänguru. Hier können Besucherinnen und Besucher sogar in das Gehege hineingehen und den Tieren begegnen. Im Eingangsbereich des Zoos laufen die abschließenden Bauarbeiten für den neuen Zoo-Shop, den neuen Kassenbereich und die neue Gastronomie. Schon bald wird man hier kühle Getränke und leckeres Essen genießen und aus dem Shop ein Zoo Dortmund-Souvenir mit nach Hause nehmen können. Nur wenige Meter vom Eingang entfernt bauen die Zoofreunde Dortmund eine neue, ebenfalls begehbare Ibis-Voliere. Diese wird das unmittelbare Zooerlebnis noch im Herbst bereichern. Löwen und Tiger kann der Zoo Dortmund in den nächsten Monaten nicht zeigen. Das Raubtierhaus ist in die Jahre gekommen und muss aufwändiger als ursprünglich geplant saniert werden. Aufgrund der geltenden Haltungsrichtlinien für Großkatzen kann der Zoo hier künftig nur noch eine der beiden Arten zeigen. Nach Abschluss der Bauarbeiten – vermutlich 2018 – wird hier ein Löwenrudel einziehen. Ab September erhält der Zoo einen neuen Außenzaun, der das komplette Gelände zeitgemäß absichern wird. Gemeinsam mit der Kriminalpolizei wurde ermittelt, welche Bedingungen der Zaun erfüllen muss, um das Gelände entsprechend zu schützen. In den nächsten Jahren soll die Robbenanlage neu gebaut werden. Bis dahin leben die Seelöwen und Seebären noch in der heutigen Anlage, genießen darin das erfrischende Nass und erfreuen die Besucherinnen und Besucher bei der Schaufütterung. Damit das Becken für die Übergangszeit noch tauglich bleibt, ist auch hier eine Sanierung notwendig, die ab Oktober geplant ist. Die Baumaßnahmen bringen einige Sperrungen und Umleitungen von Wegen mit sich. Unvermeidlich sind auch einige Sichtblenden durch Bauzäune. Außerdem werden Baustellenfahrzeuge auf dem Gelände unterwegs sein. Hinzu kommt, dass einige Tiere wie Löwen und Ibisse zeitweise nicht oder nur begrenzt zu sehen sind. „Der Zoo hofft auf das Verständnis der Besucherinnen und Besucher. Letztendlich tragen die Baumaßnahmen dazu bei, dass es den Tieren, die in unsere Obhut gegeben sind, künftig besser gehen wird und sich die Aufenthaltsqualität für unsere Besucherinnen und Besucher ebenfalls verbessert“, so Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.

Zoo Frankfurt am Main 19.09.2016
Amtszeit von Zoodirektor Niekisch verlängert
In der achtjährigen Amtszeit von Direktor Prof. Dr. Manfred Niekisch hat sich der Zoo Frankfurt zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum gemausert. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat die Amtszeit für den umtriebigen Zoodirektor nun um ein Jahr verlängert. „Ich freue mich sehr, dass Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch für ein weiteres Jahr den Zoo und seine Entwicklung vorantreiben wird“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Viele Projekte wurden von Herrn Prof. Niekisch angestoßen und realisiert. Das aktuellste Projekt ist der Neubau einer Pinguin-Freianlage – die vorbereiteten Bauarbeiten haben gerade begonnen. Ich habe mit Herrn Prof. Niekisch zwei Wochen nach meinem Amtsantritt die Pläne für den Neubau der Pinguin-Anlage vorgestellt, deren Eröffnung 2018 ich freudig entgegensehe.“ Altersbedingt würde Niekischs Amtszeit am 31.12.2016 enden, doch wird er nun die Geschicke des Zoos ein weiteres Jahr lenken. „Tiere erleben – Natur bewahren“, das starke Motto des Zoos, lebt Niekisch mit Haut und Haaren. Unermüdlich wirbt er weltweit für den Natur- und Artenschutz und treibt den Ausbau des Zoos voran: Eröffnung des Menschenaffenhauses Borgori-Wald 2008, Eröffnung des Gibbon-Hauses 2009, Eröffnung der Anlage für Brüllaffen und Brillenbären Ukumari-Land mit neuem Eingangsbereich 2013, Eröffnung der Quarantänestation 2014, Startschuss für den Neubau der Pinguin-Anlage 2016. „Ich habe für den Zoo noch viele Ideen“, sagt Niekisch, „Es brennt mir unter den Nägeln weiter zu arbeiten und die Visionen, die ich mit meinem Team erarbeitet habe, umzusetzen.“ Nicht zuletzt durch die richtungsweisenden Neubauten der letzten Jahre hat sich der Zoo zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum gewandelt. Dass diese Entwicklung von der breiten Öffentlichkeit geschätzt wird, belegen die Besucherzahlen von ca. 900.000 pro Jahr. „Der Neubau der Pinguin-Anlage ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Zoo mit moderner Zootierhaltung und einem anspruchsvollen Besucherservice“, sind sich Hartwig und Niekisch einig.

Zoo Duisburg 19.09.2016
Doppelte Jungtierfreude im Zoo Duisburg
Mit gleich zwei bedeutenden Zuchterfolgen konnte der Zoo Duisburg in den letzten Tagen aufwarten. Am vergangenen Freitag glückte wieder einmal die Geburt einer Netzgiraffe, bei denen der Zoo Duisburg zu den erfolgreichsten Haltern in der europäischen Zoowelt zählt. Mitten am Tag brachte Mutter MALINDI ihr Jungtier zur Welt. Eher ungewöhnlich, denn gemeinhin wissen die meisten Tiere die Geburt bis in die ruhigen Abendstunden hinausziehen. So gewöhnlich auch bei den Giraffen, bei denen die zuständigen Pfleger nicht selten am Morgen einen Neuankömmling in der Duisburger Giraffenherde begrüßen konnten. Diesmal ließ die erfahrene Mutter MALINDI jedoch nicht auf sich warten und gebar vor den Augen der Zoomitarbeiter ein strammes und gesundes Jungtier. Die Zoobesucher müssen sich aber noch einige wenige Tage gedulden, bis das Jungtier beobachtet werden kann, denn um Mutter und Jungtier die nötige Ruhe in den ersten Lebenstagen und ein sicheres Heranwachses der Junggiraffe zu garantieren, bleiben beide im geräumigen Innengehege, das für die Besucher vorerst noch verschlossen bleibt. Gleiches gilt für den jüngsten Spross der Delfinfamilie, der nur einen Tag später, am Samstag, das Licht der Welt erblickte. Der erfahrenen Delfinmutter PEPINA glückte eine perfekte Geburt. Bei den Delfinen sind die Vorsichtsmaßnahmen des Zoos jedoch noch viel wichtiger, da neugeborene Delfine, anders als bei den meisten anderen Tierarten, über kein ausgebildetes Immunsystem verfügen, das sich in den ersten Lebenswochen entwickeln muss. Während dieser ersten Lebenswochen besteht bei neugeborenen Delfinen, ob im Freiland oder im Zoo, somit eine sehr hohe Ansteckungsgefahr, weshalb der Zoo strikte Quarantänemaßnahmen verfolgt und Mutter PEPINA mit ihrem Jungtier sich im abgetrennten Bereich des Altdelfinariums aufhalten, während die übrigen Delfine um Vater IVO und dem letzten Jungtier DEBBIE, das an Weihnachten 2015 zur Welt kam, sich den Besuchern im Hauptbecken zeigen. Nun heißt es Daumen drücken, dass beide Jungtiere, Giraffe und Delfin, gesund heranwachsen.

Tierpark Hellabrunn München 19.09.2016
Tierisch kreativ: Zeichenkurse im Tierpark Hellabrunn
In regelmäßigen Abständen bietet der Tierpark Kurse für kreative Hobbykünstler an. In einem vierstündigen Seminar gibt Illustrator Paschalis Dougalis sein Know-How am Skizzenbuch weiter und klärt sowohl praktische als auch theoretische Fragen in Sachen Tierzeichnung. „Man kann mit einer Zeichnung ein schlichtes weißes Blatt lebendig machen – das ist faszinierend!“, antwortet Paschalis Dougalis mit einem Lächeln im Gesicht auf die Frage, was ihn bei seiner Leidenschaft, dem Zeichnen, am meisten begeistert. Der 46-jährige gebürtige Grieche zeichnet schon, seit er denken kann, wie er selbst sagt. Bereits als Kleinkind skizzierte er detailgetreu Tiere und beeindruckte damit seine Familie. Inzwischen ist er professioneller Buchillustrator und fertigt für ein einziges Buch bis zu 300 Illustrationen in zwei Jahren an. In all den Jahren seiner Arbeit hat er neben zahlreichen Illustrationen für Tierbestimmungsbücher auch Tiere gezeichnet, die bereits ausgestorben sind, wie beispielsweise den Riesenhirsch oder die Wandertaube. „Eine besondere Herausforderung ist für mich immer noch, ein Tier in Bewegung und mit all seinen Facetten abzuzeichnen.“, so Dougalis und ergänzt: „deshalb bin ich so gerne im Tierpark Hellabrunn unterwegs.“ Ausgestattet mit einem Fernglas, einem Hocker und seinem Skizzenbuch macht er sich dann ans Werk. „Ich suche mir am liebsten Tiere, die ein kompliziertes Muster oder eine außergewöhnliche Form haben. Wenn ich beispielsweise ein Zebra detailgetreu zeichnen möchte, brauche ich schon etwas mehr Zeit und Geduld.“, so Dougalis. Paschalis Dougalis weiß um die Vielfalt der Motive in Hellabrunn und teilt sein Know-How regelmäßig mit interessierten Hobbyzeichnern. Im Rahmen eines vierstündigen Zeichenkurses vermittelt Dougalis allerlei Tipps und Tricks zur Tierzeichnung. Worauf muss man bei einer solchen Zeichnung achten, damit die Proportionen stimmen? Wie halte ich den besonderen Moment fest – und was sollte ich bezüglich Bildgestaltung und Bildaufbau beachten? In den Kursen zeigt Paschalis Dougalis an drei bis vier Stationen, wie man eine erste skizzenhafte Studie erstellt und wie diese dann bis zu einer detaillierten Zeichnung verfeinert wird. Bei praktischen Übungen ist er mit Rat und Tat zur Stelle. Die Kurse richten sich besonders an Teilnehmer über 16 Jahren, die bereits Grundkenntnisse im Zeichnen haben.

Tierpark Berlin 19.09.2016
Große Trauer im Tierpark: Elefanten-Dame Dashi in hohem Alter gestorben
Am Sonntagmorgen fanden Pfleger Elefanten-Dame Dashi liegend in ihrem Stall. Aufgrund einer Kreislaufschwäche konnte sie sich nicht mehr allein erheben. Alle Versuche von Pflegern und Tierarzt ihr zu helfen, blieben erfolglos. Da sich ihr Zustand zunehmend verschlechterte, entschied sich das Team, ihr weiteres Leiden zu ersparen und Dashi zu erlösen. „Eine solche Entscheidung trifft man nur schweren Herzens, doch wenn wir keine Chance auf Besserung sehen und es dem Tier sichtlich schlecht geht, ist ein friedliches Einschlafen für das Tier der bessere Weg“, erklärt Tierarzt Dr. Günter Strauß. Dashi wurde vermutlich 1968 in Simbabwe geboren und ist schon als Kalb 1969 über die Tierhandelsfirma Ruhe in den Tierpark gekommen. Ihr genaues Geburtsjahr ist nicht bestätigt, so dass sie mindestens 48 Jahre alt war. Für Afrikanische Elefanten ist dies ein stolzes Alter und Dashi war damit eine der ältesten Elefanten-Damen in einem europäischen Zoo. In ihrer afrikanischen Heimat erreicht kaum ein Elefant ein solch hohes Alter. Die Gefahr, Wilderern zum Opfer zu fallen, ist in den letzten Jahren aufgrund der steigenden Preise von Elfenbein enorm gestiegen. Selbst, wenn sie nicht durch illegale Jagd getötet werden, werden sie mit zunehmender Altersschwäche leichte Beute für Raubtiere. Heute Morgen wurde die betagte Elefanten-Dame in das Institut für Zoo- und Wildtierforschung gebracht, um die genaue Ursache für die Kreislaufschwäche festzustellen. Nach Dashis Tod leben noch fünf Afrikanische Elefanten im Tierpark Berlin: Bulle Tembo (31), sein Sohn Kando (9), Lilak (45), Pori (35) und Kariba (10).

Opel-Zoo Kronberg 19.09.2016
Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen: Keine röhrenden, sondern eher rülpsende Hirschrufen sind zu hören
Nach den unerwartet hochsommerlich heißen Tagen Anfang September konnte man sich herbstliches Treiben noch gar nicht richtig vorstellen. Die Mesopotamischen Damhirsche hatten da offensichtlich ein anderes „Empfinden“, denn bei ihnen hat längst die Brunft begonnen. Sie findet stets im August/September statt und es bedarf nicht wie bei den Europäischen Rothirschen einer in der Regel kühleren, herbstlichen Witterung, um dem Drang nach Fortpflanzung Ausdruck zu verleihen. Und auch in anderer Hinsicht unterscheiden sich die Mesopotamischen Damhirsche von der heimischen Hirschart: Ihr Brunftruf ist überhaupt nicht mit dem berühmten „Röhren“ zu vergleichen; er hört sich eher wie ein dezentes Rülpsen an. Aber der Effekt ist derselbe: Die potentiellen Konkurrenten reagieren und messen sich untereinander. Ein Kampf wird allerdings möglichst vermieden, birgt er doch das Risiko von Verletzungen. Es lassen sich bei den Kontrahenten aber verschiedene, ritualisierte Verhaltensweisen beobachten. Nebeneinander herlaufend versuchen sie beispielsweise den Gegner durch möglichst imposantes Verhalten einzuschüchtern. Letztendlich aber heißt es dann „Damenwahl“, denn die Wahl des Geschlechtspartners liegt bei den Weibchen. Und so ist die Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen zwar ein leiseres Geschehen, erfreut Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels aber ganz besonders: „Ohne das Zutun des Opel-Zoo wäre der Mesopotamische Damhirsch vermutlich ausgestorben und so freuen wir uns bei dieser Tierart jedes Jahr auf Nachwuchs.“ Für diese Tierart existiert ein so genanntes Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), welches vom Kronberger Freigehege geführt wird und so dafür Sorge trägt, dass auch künftige Generationen diesen einzigartigen Hirsch erleben können. Und so ist die Arterhaltung des Mesopotamischen Damhirschs inzwischen offensichtlich zu einem Kronberger Anliegen geworden, denn seit vielen Jahren hat der Kronberger Tierschutzverein eine Tierpatenschaft für den Hirsch „Gilgamesh“ und seit dem Tod des Kronberger Ehrenflusspferdes Tana Ende 2014 unterstützt auch der Magistrat der Stadt Kronberg die Artenschutzaufgaben für den Mesopotamischen Damhirsch.

Tierpark Chemnitz 19.09.2016
Bayrischer Zugang bei den Schneeziegen
Der Tierpark Chemnitz hat Neuzugänge: zwei Schneeziegen, die auf die Namen Nala und Lucy hören. Beide wurden im Mai 2014 im Augsburger Zoo geboren und bezogen nun ihr neues Zuhause in Chemnitz. Sie leben auf der Anlage neben den Steinböcken und derzeit noch getrennt von den anderen beiden Schneeziegen, die dann später auch dorthin umziehen werden. Damit hat der Tierpark nun einen Schneeziegenbock und drei Weibchen. Seit vielen Jahren hält und züchtet der Tierpark Chemnitz Schneeziegen. Da diese Tiere nur in wenigen Zoos gehalten werden, hat der Tierpark Chemnitz mit dem Augsburger Zoo einen Tieraustausch vorgenommen. Ziel ist es, mit nichtverwandten Tieren aus verschiedenen Zoos züchten zu können. Der bereits in Chemnitz lebende Bock stammt aus dem Tierpark Berlin und ein älteres Weibchen aus dem Zoo Colchester. Ein junges, ebenfalls aus dem Tierpark Berlin gebürtiges Weibchen wurde vor kurzem nach Augsburg abgegeben, und von dort reisten nun die beiden jungen Weibchen nach Chemnitz. Zu den Schneeziegen: Die Art besiedelt steile Felshänge und Klippen in den alpinen Regionen Nordamerikas und ist eine Verwandte der europäischen Gemsen. Das dichte Winterfell schützt vor den klimatischen Bedingungen. Natürliche Feinde haben Schneeziegen kaum, denn sie sind mit ihren kurzen, sehr spitzen und gekrümmten Hörnern äußerst wehrhaft.

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