Portrait: Streifenskunk

Streifenskunk (Zoo Heidelberg)

Streifenskunk (Zoo Heidelberg)

Der Streifenskunk ist etwa katzengroß mit einer Gesamtlänge von 57,5 bis 80 Zentimetern und einer Schwanzlänge von 18 bis 40 Zentimetern. Die Tiere erreichen ein Gewicht von 1,2 bis 5,3 Kilogramm, wobei sie im Winter bis zu 55 % ihres Körpergewichts verlieren können. Sie sind schwarz gefärbt mit einer auffälligen Rückenzeichnung, die aus einem sich teilenden breiten weißen Streifen besteht, der sich vom Kopf über den Rücken zieht. Auf der Nase bis zur Stirn ist ein weiterer weißer Streifen ausgebildet. Der Kopf ist dreieckig mit kleinen, runden Ohren und schwarzen Augen ohne Lider. Der Schwanz ist lang und buschig.

Das Verbreitungsgebiet des Streifenskunks erstreckt sich über nahezu den gesamten nordamerikanischen Kontinent und umfasst das mittlere und südliche Kanada von British Columbia, der Hudson Bay und Nova Scotia, südlich anschließend fast die gesamten Vereinigten Staaten sowie den Norden Mexikos.

Streifenskunk (Tierpark Göppingen)

Streifenskunk, Albino (Tierpark Göppingen)

Die Geschlechtsreife erreicht der Streifenskunk ab einem Alter von ca. 9 Monaten. Die Paarungszeit erstreckt sich über das Frühjahr. Die Männchen kommen zuerst in die Ranz und suchen sich gezielt Weibchen für die Paarung aus. Ist ein Weibchen noch nicht paarungsbereit, so versucht das Männchen das Weibchen dennoch zur Paarung zu zwingen. Männchen paaren sich mit mehreren Weibchen.
Nach einer Tragezeit von 60 bis 75 Tagen bringt das Weibchen in ihrer Wohnhöhle fünf oder sechs Jungtiere zur Welt. Die Wohnhöhlen werden unter großen Steinen, Bäumen, Häusern oder anderen Örtlichkeiten ausgegraben. Eine Auspolsterung wird fast gar nicht vorgenommen, die Jungtiere liegen meistens auf dem blanken Boden. Die Jungtiere weisen bei der Geburt ein Gewicht von 30 bis 40 Gramm auf und sind nackt und blind. Die typische Färbung und Zeichnung ist von Anfang an zu sehen. Nach ca. zehn Tagen setzt die Fellbildung ein, mit ca. 14 Tagen beginnen sich die Augen zu öffnen. nach einem verlassen sie zum ersten Mal vor die Wohnhöhle. Die Männchen beteiligen sich nicht an der Aufzucht der Jungen.

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