Zooreise 1 – Tag 3 – Unter Tage

Dom und Severikirche, Erfurt

Dom und Severikirche, Erfurt

Der vorletzte Tag blieb wettermäßig durchwachsen und auch zoofrei, da ich keine Lust auf Regen hatte. Die HarzCard bietet aber auch genug Alternativen (und die Zoos waren nicht der ausschließliche Grund der Anschaffung). Man kann einen zoofreien Tag auch anderweitig interessant gestalten. Der Harz bietet genug und wenn man was sehen will, kann man sich auch unter Tage begeben.
Ursprünglich waren Besuche der Burg Falkenstein, der Karsthöhle Heimkehle und dem Freizeitspaß Eckartsberga geplant. Wir haben keines dieser Ziele aufgesucht, sondern etwas ganz anderes gemacht.

Unser erstes Ziel befand sich in Clausthal-Zellerfeld, bzw. in Wildermann: der 19-Lachter-Stollen.
Wider erwarten waren wir eine große, kinderreiche Gruppe, aber die Kinder waren nicht nervig, da der Grubenführer die Kinder in seine Führung einbaute. Ich glaube jeder ist auf seine Kosten gekommen.
Der 19-Lachter-Stollen ist ein Wasserlösungsstollen des Oberharzer Bergbaus.
Das Mundloch des Stollens befindet sich in Wildemann, einem Stadtteil der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Von hier aus erstreckt er sich über eine Länge von 8,8 km bis hinter Clausthal-Zellerfeld. In seinem Verlauf diente der Stollen der Wasserhaltung, also der Ableitung der anfallenden Grubenwässer, der an ihn angeschlossenen Erzgruben des Wildemanner, des Zellerfelder und später auch des Clausthaler Reviers.
Unter Herzog Heinrich dem Jüngeren wählte man 1535 an der Innerste gegenüber dem Wildemanner Rathause den Ansatzpunkt für das erste Mundloch. Ab 1551 begann man mit den eigentlichen Arbeiten, um eine Möglichkeit der Bewetterung des Tiefen Wildemanns-Stollens zu schaffen. Aufgrund sehr harten Gesteins stellte man noch im selben Jahr die Arbeiten ein. Erst 1570 setzte man unter Herzog Julius die Arbeiten an dem dann als Getroster Hedwigstollen bekannten Stollen fort. Bis 1690 wurde er in mühseliger Arbeit, anfangs allein mit Schlägel und Eisen, in den Berg getrieben. Der Vortrieb pro Bergmann und Schicht betrug nur zwischen einem und wenigen Zentimetern.
Auf diese Weise erreichte man nach 2308 Lachtern (4440 m) im Jahr 1685 die Clausthaler Markscheide und nach weiteren 2150 Lachtern (4136 m) die Grube Prinzess-Elisabeth. Darüber hinaus verlängerte man den Stollen um weitere 126 Lachter (242 m) auf die letztendliche Gesamtlänge. Am Ende, bei der Grube Caroline im Burgstätter Gangzug weit hinter Clausthal-Zellerfeld, bringt der Stollen eine Teufe von 115 Meter ein.
Beim ursprünglichen Mundloch begann man 1690 mit dem Abteufen der Grube Haus Ditfurth.
Obwohl zunächst als Bewetterungsstollen konzipiert, wurde er später an den höhergelegenen 16-Lachter-Stollen angebunden und zu einem Wasserlösungsstollen umfunktioniert. Zuvor war bereits der 13-Lachter-Stollen, auch Tiefer Wildemanns-Stollen genannt, begonnen worden. Wegen des extrem harten Gesteins ging der Vortrieb der Stollen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit voran. Der 16-Lachter-Stollen erreichte zuerst die Zellerfelder Grube Rheinischer Wein; erst später folgten 19- und 13-Lachter-Stollen und schafften ein System, das es erlaubte, den Zellerfelder Zug zu entwässern und Schächte bis auf ca. 200 m abzuteufen. Nachdem der 13-Lachter-Stollen angebunden war, fiel der 19-Lachter-Stollen teilweise wieder trocken und konnte befahren werden.
Ab 1809 wurde der Adolfstollen (auch 19-Lachter-Adolph-Stollen) von einem neuen Mundloch aus vorgetrieben. Dieser neue Stollen war 1819 mit dem Haus Sachsener Schacht der Grube Neuer St. Joachim durchschlägig und wurde ab 1840 als neues Mundloch des 19-Lachter-Stollens genutzt. Auf diese Weise führte man über den Blindschacht Ernst-August und von der Grube Neuer St. Joachim geförderte Erze unmittelbar den Pochwerken zu.
Der Name 19-Lachter-Stollen kommt vom „Lachter“, einem Längenmaß aus dem Bergbau. Der Stollen wurde so genannt, da er 19 Clausthaler Lachter (ca. 36 m) unter dem Glückswardstollen lag, welcher wiederum auch 16-Lachter-Stollen genannt wurde, da er 16 Lachter unter dem Frankenscharrn-Stollen, dem Hauptstollen des östlichen Zellerfelder Gangzuges, lag.
Die Grauwacke, in die der Stollen getrieben wurde, enthält auch vereinzelte Erzgänge. Insbesondere auf dem ersten Stück nahe Wildemann wurde daher vom Stollen aus auch Erz aufgeschlossen und abgebaut. Hierfür wurde unter anderem vom 19-Lachter-Adolph-Stollen der Blindschacht Ernst August als großer Versuchsbau ab 1844 abgeteuft. Vor allem vielversprechende Erzfunde auf Sohle des 13-Lachter-Stollens hatten zu dieser Entscheidung geführt. Einige Jahre später wurde der Schacht beim Auffahren des Ernst-August-Stollens wichtig, obwohl es zu starken Wasserzugängen kam. Kurz nach 1860 war der Blindschacht über einen Querschlag mit dem Ernst-August-Stollen in 112 Lachtern (215 Metern) Teufe durchschlägig.
Benannt wurde die Grube nach dem damaligen Landesfürsten Ernst August von Hannover. Die Grube Ernst-August war bis 1924 in Betrieb, dann wurde sie stillgelegt.
Von Wildemann aus ist heute ein etwa 500 m langes Stück des 19-Lachter-Adolph-Stollens bis zum Blindschacht als Besucherbergwerk zu besichtigen. Der Stollen vermittelt einen guten Eindruck von der Enge unter Tage und der mühevollen Arbeit der Bergleute. Er ist teilweise nur ca. 1,40 m hoch; normal bis groß gewachsene Besucher müssen über weite Strecken gebückt gehen.
Nach einigen hundert Metern Stollenbefahrung bietet sich ein Blick von einer Stahlbrücke in die gähnende Tiefe des ursprünglich 261 m tiefen Blindschachtes. Dieser ist seit 1996 mit einer 250 W Dampfdrucklampe ausgestattet, die 5 m unter der Stahlbrücke hängt; 100 m tiefer leuchtet seit 2015 eine LED-Lampe den unteren Bereich des Schachtes aus. Die Führung beinhaltet außerdem die Besichtigung einer Radstube mit dem 2013 rekonstruierten Kehrrad von 9 m Durchmesser und 2 m Breite. Des Weiteren ist eine ehemalige Kunstradstube zu sehen, die allerdings 1914 zum Turbinen- und Kompressorenraum modernisiert wurde, sowie ein Maschinenraum mit einer elektrischen Fördermaschine, der ebenfalls aus dem Jahr 1914 stammt.
Mehr über den Stollen erfährt man hier.


Ebenfalls in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Oberharzer Bergwerksmuseum, das ebenfalls mit der HarzCard besucht werden kann. Vielleicht bietet sich das bei einer weiteren Harzreise an, denn ich gehe davon aus, dass dies nicht die letzte war.
(und ja, ich bin ein Fan von Thüringen- und HarzCard)

Schachdorf Ströbeck

Schachdorf Ströbeck

Unser nächstes Ziel war das Schachmuseum im Schachdorf Ströbeck (kein Witz, das heißt wirklich so).
Das Schachdorf Ströbeck ist ein Ortsteil der Stadt Halberstadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Die ins Mittelalter zurückreichende Schach-Tradition des Ortes ist ein Alleinstellungsmerkmal, die als Immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt worden ist. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat Ströbeck mit seiner Schach-Tradition im Dezember 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
In Ströbeck wurde bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts traditionell abweichend von den offiziellen Schachregeln gespielt. Es gab eine veränderte Anfangsstellung. Die Bauern zogen aus der Grundstellung nur ein Feld und es gab keine Rochade. Gelangte ein Bauer auf die gegnerische Grundreihe, so musste er zunächst in drei „Freudensprüngen“ auf sein Ausgangsfeld zurückkehren, bevor er in eine andere Figur umgewandelt wurde.
In Ströbeck gab und gibt es auch zahlreiche Bräuche, die sich um das Schachspiel drehen:
Huldigungsbrauch
Bereits im Mittelalter hatte sich die Sitte herausgebildet, dem Landesherren zum Regierungsantritt ein silbernes Schachspiel zu überreichen. Dafür blieben die Privilegien den Ströbeckern erhalten. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg bedankte sich 1651 auf seiner Inspektionsreise, indem er dem Dorf ein Schachbrett mit kunstvollen Einlegearbeiten und silbernen Figuren schenkte. Das Brett kann noch heute im Museum besichtigt werden. Ebenso wie ein Brief des Preußenkönigs Wilhelm I., in dem er sich für das Huldigungsgeschenk anlässlich seiner Krönungsfeierlichkeiten 1861 bedankte.
Spiel mit Durchreisenden
Wenn ein Reisender in Ströbeck Halt machte, wurde ihm eine Partie Schach gegen den Dorfschulzen angeboten. So auch dem Preußenkönig Friedrich II. 1773, der auf dem Wege von Halberstadt nach Goslar in Ströbeck seine Pferde wechseln ließ. Bereits 1744 soll Friedrich den Ort inspiziert haben, da dessen eigentümliche Schachtradition sein Interesse erregte.
Hochzeitsbrauch
Im 17. Jahrhundert musste ein junger Mann vor der Hochzeit eine Partie Schach gegen den Dorfschulzen erspielen. Verlor der Bräutigam, musste er ein Strafgeld in die Gemeindekasse zahlen. Dieser Brauch hat sich nicht erhalten, jedoch spielte im Juni 2007 erstmals wieder ein Bräutigam gegen den Bürgermeister.
Lebendschach
Das 1688 eingeführte Spiel mit lebenden Figuren in schönen Kostümen bildet bis heute eine Attraktion bei Schach- und Heimatfesten.
Schulschach
1823 wurde Schach obligatorisches Unterrichtsfach verbunden mit dem jährlichen Wettstreit um ein spezielles Ströbecker Schachbrett und Figuren. Die Schachsymbole an den Häusern zeugen von dem Stolz der Gewinner. Die Sekundarschule, die nach dem einzigen deutschen Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker benannt worden ist, ist im Jahr 2004 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen worden. So verblieb nur noch die Grundschule, um die Kinder im Schachspiel zu unterrichten.
Schachwettkämpfe
Durch die Initiative des 1883 gegründeten Schachvereins entstanden weitere Schachwettkämpfe und –turniere außerhalb der Schule und sind bis heute fester Bestandteil des Dorflebens. Auch Schachkongresse des Harzer Schachbundes fanden in Ströbeck statt (4. Kongress 1908),  und bekannte Schachspieler besuchten das Dorf für Simultanspiele (z.B. Großmeister Efim Bogoljubow am 3. Juli 1927 und 8. Dezember 1932).
Schachfeste
Das jährliche Mai-Turnier des Schachvereins mit internationaler Beteiligung gehört zu den Heimatfesten des Dorfes. Dazu tritt auch das Lebendschachensemble auf und die Schüler bekommen feierlich die Gewinnerbretter und –figuren überreicht. Alle zwei Jahre im September findet das Sparkassen-Schachturnier statt, das von einem Schachfest umrahmt wird.
Wir waren im Schachmuseum nur, weil mein Lebensgefährte Schachspieler ist. Ich bin ohne große Erwartungen mitgegangen, aber ich muss sagen, dass ich mich sehr unterhalten habe. Neben verschiedenen Spielvarianten gibt es zahlreiche Spielfiguren aus vielen Ländern. Noch bis zum 14. Mai kann man die Sonderausstellung „Caissas Schwestern – Frauen und Schach“ besichtigen.


Mehr über das Schachmuseum findet man hier.

Letztes Ziel des Tages war die Erzgrube Büchenberg in Elbingerode. Ich hatte zwar überlesen dass nur die ersten beiden Führungen des Tages für die Harzcard frei waren aber wir durften trotzdem mit Karte hinein. Die Führung war nicht unbedingt ein Highlight. Wir haben schon interessantere Bergwerke gesehen, aber vielleicht lag es auch an unserem Führer, der versuchte die Führung mit platten Witzen und merkwürdigen Andeutungen aufzubessern. Allerdings scheiterte er dabei kläglich. Vielleicht hätte die Führung mehr Spaß gemacht, Bergmannmentalität hin oder her.
Die Förderung von Eisenerz in der Region ist schon aus der Zeit des Mittelalters belegt, wobei der Abbau zunächst in Form des Tagebaus in sogenannten Pingen erfolgte. Nach einer Blütezeit des Elbingeröder Erzabbaus im 16. Jahrhundert wurde die Förderung in unterschiedlicher Intensität bis 1925 fortgeführt, dann jedoch zunächst gänzlich eingestellt. In den 1930er Jahren nahm man in der Region die Förderung jedoch wieder auf. Die Eisenerzförderung in der Erzgrube Büchenberg begann 1936, insbesondere wurde der Bedarf der Rüstungsindustrie gedeckt. Die Grube war von Mannesmann übernommen worden. Der Abbau konzentrierte sich nur auf die Erzvorkommen der Grube, deren Eisenanteil mehr als 35 % betrug. Von 1937 bis 1940 entstand vom Rothenberg (Schacht I), dem heutigen Eingang zum Schaubergwerk eine 8650 Meter lange Seilbahn, mit der das Eisenerz bis nach Minsleben transportiert wurde, wo es auf Eisenbahnwaggons verladen wurde. Die Materialseilbahn vom Typ Zenith verfügte über 33 zunächst in Holz ausgeführte Stützen. Die maximale Spannweite zwischen zwei Stützen betrug 1262 Meter, der Durchmesser des Tragseils 3,5 Zentimeter. Vier Spannvorrichtungen und drei Straßensicherungsvorrichtungen gehörten zur Seilbahn. Die Anlage verfügte über 74 Loren und wurde mit einer Geschwindigkeit von 2,66 Metern pro Sekunde betrieben. 45 Arbeiter waren mit der Abwicklung des Transports befasst. Bauausführendes Unternehmen war die Firma Bleichert Transportanlagen GmbH Leipzig. Bauherrin der Seilbahn in den Jahren 1940/41 war die zu den Mannesmannröhren-Werken gehörende Gewerkschaft Constanze aus Düsseldorf mit Verwaltungssitz in Gießen. Mit der Seilbahn wurden täglich 840 Tonnen Eisenerz abtransportiert. Die Weiterverarbeitung des Erzes erfolgte im Raum Salzgitter.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Grube zunächst stillgelegt. 1946 nahm man die Produktion jedoch wieder auf. Die Grube war verstaatlicht. Zur Verarbeitung des Erzes, Salzgitter lag nun in Westdeutschland und kam als Verarbeitungsort nicht mehr in Frage, wurde in Calbe (Saale) Niederschachtofenwerk Calbe (Saale) ein speziell auf das Büchenberger Erz ausgelegtes Niederschachtofenwerk errichtet. Es kam Braunkohle-Hochtemperaturkoks zur Anwendung. 1958/1959 wurde die Seilbahn modernisiert. Die alten Holzstützen wurden, bei laufendem Betrieb, gegen Stahlstützen ausgetauscht. Neue Schutznetzanlagen ersetzten die alten hölzernen Straßenschutzbrücken.
Nachdem die DDR besseres Eisenerz aus der Sowjetunion beziehen konnte lohnte sich der Weiterbetrieb der Erzgrube nicht mehr und der Betrieb wurde am 30. April 1970 eingestellt. Die Übertage gelegenen Betriebsanlagen wurden zunächst als Ferienobjekt weiter genutzt. Die Seilbahn wurde 1971/1972 demontiert und verschrottet. Nur die Stütze Nummer 1 und der noch heute funktionsfähige Antrieb blieben erhalten. Noch in der Zeit der DDR entstanden Pläne, das Bergwerk zum Schaubergwerk umzugestalten. 1984 war die erste Sohle des Bergwerks wieder so hergerichtet, dass eine Verwirklichung der Pläne möglich war. Die Eröffnung des Schaubergwerks erfolgte dann am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der Republik, dem Nationalfeiertag der DDR.
Der Zugang zum Bergwerk erfolgt nicht über den alten Förderschacht, sondern über eine Treppe entlang der Einfahrt der alten Industrieseilbahn in das Bergwerk, mit der früher das gebrochene Eisenerz aus dem Bergwerk gefördert wurde. Seit 1993 ist das Bergwerk auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte befahrbar. Der Führungsweg durch das Bergwerk hat eine Länge von 600 Metern. Insgesamt umfasst das Bergwerk ein Streckennetz von mehr als 40 Kilometern auf sechs Sohlen, die überwiegend für Besucher nicht zugänglich sind. Im Schaubergwerk sind noch die Bergbaumaschinen vorhanden, die in den 1950er und 1960er Jahren im DDR-Bergbau eingesetzt wurden. Die Maschinen und das Gezähe sind funktionstüchtig und werden bei Führungen vorgeführt, so ein Überkopflader, ein Erzschrapper und mehrere Bohrhämmer.


Bis zum 1. Juli 2006 wurde das Schaubergwerk in Trägerschaft der Gemeinde Elbingerode betrieben. Seitdem ist die Anlage verpachtet.
Das Bergwerk ist bisher das einzige, das ich kenne, das Hunde bei Führungen zulässt. Wir hatten in unserer Gruppe auch einen Hund dabei, der sich auch sehr vorbildlich verhielt und keinen Lärm von sich gab. Anders ein Kleinkind, das beim kleinsten Anzeichen von Lärm losschrie.
Mehr über das Bergwerk erfährt man hier.
Danach ging es zurück ins Hotel und dann in die Innenstadt in den Goldenen Schwan, wo ich mal wieder meinen leckeren Brottopf bekam. Unseren Nachtisch holten wir uns auf dem Domplatz, wo gerade ein Volksfest stattfand, der  Erfurter Altstadtfrühling.
Den Rest des Abends verbrachten wir im Hotel, Karten spielend, wenn auch nur kurz.

Eintrittspreise:
19-Lachter-Stollen: 6 €
Schachmuseum: 3 €
Erzgrube Büchenberg: 8 €
Ohne HarzCard hätten wir 17 € ausgegeben, zusammen mit dem gestrigen Tag hätten wir 39,50 € ausgegeben, eine Ersparnis von 10 €.
Natürlich muss man auch zugeben dass wir ohne Card viele Ziele nicht aufgesucht hätten, bzw. von deren Existenz nichts gewusst hätten.

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