2. Zooreise 2017 – Tag 2: Kronberg, Wiesbaden und Frankfurt

Die Nacht war zu warm und zu laut. Die Klimaanlage kam ihrer Arbeit nicht nach und als wir die Fenster öffneten kam der Lärm der Straße ins Zimmer, am Hauptbahnhof schläft eine Stadt wohl nie. Trotzdem haben wir uns ein neues Zimmer organisiert. Ein weiterer Minuspunkt, der gegen das Hotel spricht. Auch was das Personal anbelangt, habe ich schon besseres erlebt (egal wie viele Sterne die entsprechenden Hotels hatten).
Zum Frühstück sei gesagt, dass es nicht besser war als das eines Ibis und die 17 Euro nicht wert war. Wenigstens hatten wir ein günstiges Angebot, so dass wir für das Frühstück nicht den vollen Preis gezahlt hatten.
Dass ich bei der Bedienung der Kaffemaschine überfordert war kann ich dem Hotel nicht anlasten.
Überzeugt hat das Hotel in keinen Punkten.
Immerhin funktionierte die Klimaanlage im zweiten Zimmer und sauber war es auch (das erste allerdings auch).

Frankfurt, vom Opelzoo aus gesehen

Frankfurt, vom Opelzoo aus gesehen

Zoobesuche waren in Frankfurt, Kronberg und Wiesbaden geplant. Nachdem ich im Internet von einer Abendführung im Frankfurter Zoo gelesen habe wurde die Besuchsreihenfolge kurzerhand umgeschmissen.
Zuerst besuchten wir Kronberg, dann Wiesbaden und Frankfurt zuletzt.
Im Opelzoo Kronberg und der Fasanerie Wiesbaden gab es viel Neues zu sehen, vor allem da beide Zoos nicht so regelmäßig besucht wurden wie der Zoo in Frankfurt.

Bevor wir in den Frankfurter Zoo gingen machten wir einen Abstecher bei Pizza Hut (gegenüber vom Zoo). Die nächsten Stunden verbrachten wir dann im Frankfurter Zoo, das dürfte unser bisher längster Aufenthalt gewesen sein, auch ohne die Führung. Aber die Zeit verging sehr schnell und da wir das Grzimekhaus sehr spät aufsuchten, fanden wir keine Zeit für einen zweiten Besuch, aber alleine die Rotschulter-Rüsselhündchen sind einen Besuch dort wert. Nebenbei bemerkt: Die größeren Verwandten der Kurzohr-Rüsselspringer kann man europaweit nur noch in den Zoos von Rotterdam und Antwerpen sehen. Ich habe jetzt alle drei Rüsselhündchenhaltungen gesehen und abgesehen davon, dass es sehr schöne Tiere sind, sind sie auch aktiver als die Rüsselspringer.
Außerdem haben wir sehen dürfen, wie schnell sich Schlankloris fortbewegen können, das habe ich ihnen nicht zugetraut.
Im Exotarium gab es einige Besucher die dachten, dass ein Madagaskar-Taggecko ausgebüxt wäre. Anfassen wollte das Tier niemand, es hätte ja giftig sein können, denn niemand schien den Hinweis auf die Freigänger gelesen zu haben. Es ist aber auch niemand panisch davongelaufen und angriffslustig war das Tier auch nicht. Der Gecko hat sich irgendwann Hintergründe Heizung verkrochen und ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass der Gecko nicht aus seinem Terrarium entflohen war.
Die Abendführung befasste sich mit den Nachbarn der Kiwistation und auf kurzweilige Art erfuhren wir viel über die Addax, Erdmännchen, Baumkängurus, Keas und Hyänenhunde des Frankfurter Zoos. Wir waren eine große Gruppe, die jedoch auf drei Tierpfleger (Ann-Kathrin Will, Wilfried Altmann und Revierleiter Michael Walther) aufgeteilt wurde. Unsere Führung war die kürzeste, dauerte aber auch bis halb neun. Ann-Kathrin Will hat ihren Job gut erledigt, auch wenn sich die Addax nicht so recht zeigen wollten, jedenfalls nicht dort, wo wir sie erwarteten. Aber man kann auch vor einer scheinbar leeren Anlage viel erzählen und gezeigt haben sich die Addax in der Ferne auch hin und wieder. Später, als wir bei den Hyänenhunden waren (die von vielen immer noch für Hyänen gehalten wurden) hatte man auch einen besseren Blick auf die Addax.
Nach der Führung machten wir uns auf den Weg ins Hotel, wo wir ein augenscheinlich besseres Zimmer bekamen. Es war nicht so laut (weil es zum Hinterhof hinausführte) und die Klimaanlage funktionierte (wie bereits erwähnt).

Opelzoo Kronberg
Fasanerie Wiesbaden
Zoo Frankfurt

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