Abenteuer Aquarium (3. Zooreise)

Die dritte Zooreise in diesem Jahr bot nicht viel Neues auf dem Sektor der Aquaristik. Viele der besuchten Aquarien (alle Teile von Zoos) habe ich bereits in früheren Reisen aufgesucht und auch schon im Rahmen von ABENTEUER AQUARIUM erwähnt (soweit ich weiß).
Das Aquarium in Dresden verdient den Namen schon gar nicht. Neben ein paar Aquarien (u. a. auch mit Zwergbärblingen und Schachbrettschmerlen) gibt es noch Schlammspringer. Den Großteil des Gebäudes nehmen Reptilien ein. Ein weiteres Aquarium mit afrikanischen Fischen gibt es im Giraffenhaus.
Mehr Fische (vor allem in Freiluftbecken) hat der Zoo Plzen, der einen großen Überblick über die heimische Fischwelt in der Nähe des Schaubauernhofs bietet. Weitere kleinere Aquarien sind im Zoo verteilt, u. a. mit Blinden Höhlensalmlern, Diskusfischen (neu) und Fischen aus Madagaskar (dort neu: Rotschwanz-Ährenfische).
Im Nashornhaus ist seit September 2016 eine Sonderausstellung zum Thema Mimikry und Mimese zu sehen. Auch dort findet man einige Aquarien. Im letzten Jahr (2016) gab es einige Sonderuasstellungen, 2017 ist bisher (zumindest auf der Homepage des Zoos) nichts Neues zu lesen.

Der Tiergarten Delitzsch hat ein paar Aquarien in der Zooschule, darunter auch ein paar Wirbellose (die Muschelschnecke Septara porcellana und die Garnele Caridina multidentata). Allerdings lässt die Beschreibung der Becken etwas zu wünschen übrig: Ausgeschilderte Tiere sind nicht zu sehen und Tiere, die zu sehen sind, sind nicht ausgeschildert. Im Eingangsbereich liegt ein Karpfenteich, deren Bewohner man auch füttern kann.

Fischfütterung (Aquazoo Schmiding)

Fischfütterung (Aquazoo Schmiding)

Der Aquazoo Schmiding und der Tiergarten Schönbrunn haben eine große Auswahl an Süß- und Meerwasserfischen. Der Wiener Zoo hat darunter auch einige Besonderheiten wie etwa mehrere Arten der Mittelmeerkärpflinge.
Mittelmeerkärpflinge werden 3 bis 15 cm lang. Ihr Körper ist mäßig gestreckt und seitlich nur wenig abgeflacht. Das Maul ist kurz und teilweise stark oberständig. Die Zähne sind dreispitzig. Die Beschuppung ist vollständig, kann aber auch reduziert sein oder ganz fehlen. Alle Flossen sind abgerundet. Rücken- und Afterflosse sind ähnlich und stehen sich fast symmetrisch gegenüber. Die Bauchflossen können fehlen. Meist besteht ein Geschlechtsdimorphismus. Die Weibchen sind meist größer und auf einfarbigem Grund gepunktet oder gefleckt. Die Männchen zeigen oft eine Querstreifung. Auch innerhalb einer Art kann es einen deutlichen farblichen Dimorphismus geben, bedingt durch Populationen die völlig voneinander isoliert leben.
Sowohl im Wüstenhaus als auch im Aquarium des Tiergartens sind die unscheinbaren Fische zu sehen, auch wenn ein Großteil der Arten hinter den Kulissen gehalten und gezüchtet werden.
Die Aquarien, bzw. der Fischreichtum im Zoo Salzburg ist dagegen eher gering. Meerwasserfische existieren nicht, dafür gibt es ein paar Aquarien mit südamerikanischen Fischen (diversen Welsen, Buntbarschen, Rochen und Piranhas, um nur ein paar zu nennen) und afrikanischen Buntbarschen (im Löwenhaus).

Korallenriffaquarium (Rajske Ostrovy)

Korallenriffaquarium (Rajske Ostrovy)

Unter den erstmalig besuchten Zoos gab es nur zwei mit Fischen.
Im Tierpark Riesa gibt es neben einem Goldfischbecken auch drei Aquarien mit Fischen aus der Elbe (neben Wasserflöhen und Steinkrebsen).
Die Paradiesinseln (Rajske Ostrovy) in der Deciner Innenstadt sind Teil des Zoos und können mit einer am selben Tag gelösten Zooeintrittskarte auch umsonst besucht werden. Dort findet man das größte Korallenriffaquarium der Region Usti (allerdings ist das auch nicht sonderlich groß und ich weiß nicht, wie groß entsprechende Aquarien in der näheren Umgebung sind, falls es diese gibt). Neben einigen kleinen Meerwasseraquarien werden auch Schlammspringer gezeigt. Die Anzahl der Fischarten ist jedoch überschaubar.

Von meinen eigenen Vasen gibt es nichts neues zu berichten. Meine Abwesenheit hat ihnen nicht geschadet, offensichtliche Verluste kann ich nicht beklagen und wenn die Temperaturen die kritische Marke erreicht haben sollte, so ist das auch spurlos an den kleinen Behältern vorübergegangen.

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