Abenteuer Aquarium: Von Rückenschwimmenden Welsen und öffentlichen Aquarien

Von meinen Vasen gibt es nichts Neues zu berichten, allerdings wird sich das ab Ende Juni ändern, wenn ich mir meinen Neubesatz besorge (nach langer Zeit der Überlegung). Dann kann ich von meinen Erfahrungen mit Garnelen berichten (die hoffentlich ergiebiger sind als meine Erfahrungen mit den Süßwasserkrabben.
Vielleicht werde ich mir die kleinen Kerle erneut zulegen, wenn es gelingt sie zu züchten, dann muss man nicht auf Wildfänge zurückgreifen, aber solange das nicht gelungen ist wird es bei Garnelen bleiben.
Im letzten Beitrag versprach ich Bilder aus den Aquarien von Frankfurt, Kronberg und Darmstadt nachzuliefern. Nun ja…in Kronberg habe ich tatsächlich vergessen Fotos des Aquariums zu machen (aber es ist ja auch nicht sonderlich groß), das Aquarium im Vivarium Darmstadt war zu dunkel und von Frankfurt kann ich nur Bilder der Becken im Treppenhaus liefern…

Besser als nichts.
Auf meiner Christie-Himmelfahrts-Zooreise habe ich auch einen Abstecher nach Ulm gemacht. Auch den Tiergarten habe ich nicht zum ersten Mal besucht, allerdings habe ich dort zum ersten Mal eine interessante Fischart entdeckt: Mystus leucophasis, den Rückenschwimmenden Burmawels.

(ich habe selbst kein Video gemacht weil ich nicht dran gedacht habe, aber das aus Lodz ist auch passabel…zumindest zeigt es die merkwürdige Fortbewegung des Welses)
Rückenschwimmer kannte ich bisher nur von den Fiederbartwelsen.

Lang, lang ist es her, aber als Jugendlicher hatte ich auch Kongowelse, ich fand ihre Fortbewegung schon sehr interessant.
Und auch vom Schmuckflossen-Fiederbartwels ist bekannt, dass er zeitweise auf dem Rücken schwimmt.

Abgesehen davon sind Fiederbartwelse an sich eine interessante Gruppe (und schön sind sie auch, aber das liegt wohl im Auge des betrachters)
Der Kongowels wird mit knapp 10 Zentimeter kleiner als der Burmawels, der eine Länge von 30 cm erreichen kann. Der Schmuckflossen-Fiederbartwels liegt größenmäßig mit 15 – 23 cm Körperlänge dazwischen. Große Aquarien brauchen sie alle, selbst der kleine Kongowels, der allerdings gerne in Gruppen unterwegs und ein ausdauernder Schwimmer ist. Auch die Burmawelse, die ich im Ulmer Tiergarten gesehen haben waren sehr umtriebig.
Aber ich wollte nicht in die faszinierende Welt der Welse abdriften…meine Vasen sind zu klein…selbst für die kleinsten Vertreter aus der Welsordnung (wie etwa Corydoras hastatus oder C. pygmaeus aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse)

Zurück zu dem, wa sich eigentlich schreiben wollte (obwohl das vermutlich weniger interessant ist als Welse).
Die vergangene Zooreise war ja aquarientechnisch nicht so ergiebig. Nächste Woche werde ich neun Tage in Deutschland/Österreich und Tschechien unterwegs sein und neben bereits besuchten Zoos auch zahlreiche neue besichtigen. Darunter auch einige mit Aquarien, z. B. den Zoo Decin (bzw. Rajske ostrovy, die Paradiesinseln, den Zoo selber habe ich ja schon besucht)

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