Zoopresseschau

Kölner Zoo 25.06.2017
Kölner zeigen enorme Spendenbereitschaft: Zoo sammelt bei Spendenaktion 15.000 Euro für Prothese des dreibeinigen Elefanten „Namal“
Der Kölner Zoo hatte Mitte Mai zu einer Spendenaktion für den sri lankischen Elefanten „Namal“ aufgerufen. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg war im April bei einer Reise zu Projektpartner „Elephant Transit Home (ETH)“, einer Art Waisenhaus für Elefanten in Udawalawe im Süden Sri Lankas, auf die Notlage des Jungbullen aufmerksam geworden. „Namal“ war vor sechs Jahren mit einem Fuß in eine Schlinge geraten und hatte ihn verloren. In freier Wildbahn war er ohne Überlebenschance. Seitdem kümmern sich die Experten von ETH um den Elefanten. Sie verpassten ihm eine Prothese, mit der der Elefant bislang gut zu Recht kam. Die Prothese ist ihm nun zu klein geworden. Er benötigt dringend eine neue, doch ETH fehlt das Geld. Der Kölner Zoo rief kurzentschlossen zu einer Spendenaktion auf. 15.000 Euro wurden benötigt. Binnen kürzester Zeit kam das Geld zusammen. Die Troisdorfer Firma Maschinenbau Kitz trug einen besonders beachtlichen Teil zu dieser Summe bei. „Namal“ kann nun schon bald eine neue Prothese angefertigt werden. „Dass das Geld in so kurzer Zeit zusammen gekommen ist, zeigt, wie schnell, unbürokratisch und effizient Hilfe sein kann. Wir danken allen Spendern und erklären mit der heutigen Veranstaltung transparent, wie das Geld für ,Namal‘ genau eingesetzt wird“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der heutigen symbolischen Spendenübergabe an Dr. Vijitha Perera, Wildlife Veterinarian & Leiter des “Elephant Transit Home“. Dr. Perera und Zoo-Kurator Dr. Alexander Sliwa informierten zuvor bei einem Vortrag über die enorme Spendenbereitschaft der Kölner und über die aktuelle Situation von „Namal“. Der Zoo hatte alle Spender, die mehr 100 Euro oder mehr bereitgestellt hatten, als Dankeschön zu Vortrag und kostenlosem Zoobesuch eingeladen.

Zoo, Aquarium & Tierpark Berlin 24.06.2017
Herzlich Willkommen in Bärlin!
Festlicher Empfang der Panda-Bären am Flughafen. Interessiert schauen sich die beiden schwarz-weißen Bären aus Fernost um, den 12 Stunden langen Flug aus Chengdu haben Meng Meng (3) und Jiao Qing (7) offensichtlich gut überstanden. Immerhin sind die beiden mit der Lufthansa Cargo auch quasi 1. Klasse geflogen – inklusive Rundumbetreuung durch Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs und ihren beiden mitgereisten chinesischen Tierpflegern. Die erste medizinische Untersuchung auf deutschem Boden durch den Flughafen-Veterinär haben die zwei Neu-Bärliner auch ohne jegliche Beanstandung gemeistert. Den ganzen Rummel um ihre Person dürfte die beiden Pandas eigentlich auch nicht verwundern, immerhin werden Panda Bären in China wie Popsternchen verehrt. Zur Begrüßung der beiden Pandas verkündet der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller im Cargo Center am Flughafen Berlin Brandenburg: „Es war mir ein persönliches Anliegen unsere beiden Neuberliner zu begrüßen. Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine tolle Attraktion reicher ist“. Seine Exzellenz, der chinesischen Botschafter Shi Mingde, nahm die Ankunft von Meng Meng und Jiao Qing zum Anlass um das Phänomen Panda zu erläutern: „Pandas haben in China praktisch den Status eines Nationalschatzes. Ein China ohne Pandas ist schlicht nicht vorstellbar, daher haben Erhalt und Schutz der Tiere höchste Priorität.“ Steckbrief: Berliner Pandas. Ein rundes Gesicht und eine kurze Schnauze? Das ist eindeutig Panda-Weibchen Meng Meng („Träumchen“)! Die korrekte Aussprache haben die Berliner Tierpfleger auch schon fleißig geübt, sie lautet „Möng Möng“. Die sanftmütige Bärin wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren und wiegt ca. 77 kg. Das Panda-Männchen Jiao Qing (sprich: Jiao Tsching), was so viel wie „Schätzchen“ bedeutet, ist am 15. Juli 2010 in Chengdu geboren und bringt ganze 108 kg auf die Waage. Er ist nicht nur ziemlich neugierig und schelmisch, sondern gilt – für einen Panda – auch als verhältnismäßig aktiv. Wie es sich für einen echten Panda-Bären gehört, äußert er sich lautstark, sollte der Bambus mal zu lange auf sich warten lassen. Berlin im Panda-Fieber. Ein bisschen müssen sich Bären-Fans jedoch noch gedulden: „Die Pandas werden sich in den kommenden Tagen von ihrer langen Reise erholen und sich erstmal mit ihrer neuen Umgebung vertraut machen“ erklärt Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Ab dem 6. Juli werden die Pandas dann auch für alle Zoo-Besucher auf ihrer über 5000 qm großen Anlage mit Kletterpark und Berglandschaft zu sehen sein“, ergänzt Aufsichtsratsvorsitzender Frank Bruckmann. Ist das Panda-Fieber bereits ausgebrochen? Heilung naht. Mit niedlichen Clips und interessante Fakten kann man die Wartezeit mit dem Panda-Blog https://www.zoo-berlin.de/panda-blog überbrücken.

Tierpark Erfurt 23.06.2017
Drei Bisonkälbchen im Thüringer Zoopark!
Gewusel in den Bisonplains: Am 16. Juni erblickte das dritte Bisonkälbchen das Licht der Welt.Es ist der erste Nachwuchs der im Zoopark 2014 geborenen Bisonkuh „Utah“. Mit seinen beiden Spielkameradinnen, die im Mai geboren wurden, rennt und springt es jetzt über die Bisonplains.. Für die Ferienbesucher gibt es also viel Neues im Thüringer Zoopark zu entdecken.

Zoo Heidelberg 23.06.2017
Heidelberger Schopfhirsche haben wieder Nachwuchs
Der kleine Schopfhirsch erkundet mit seiner Mutter die Anlage im Zoo Heidelberg. Nur wenige Zoos in Europa halten die seltenen Schopfhirsche. Mit der regelmäßigen Zucht leistet der Zoo Heidelberg einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt dieser kleinen Hirschart. Der am 04.06.2017 geborene kleine Schopfhirsch ist bereits das siebte Jungtier, das in Heidelberg geboren wurde. Die erfahrenen Elterntiere „Mieke“ und „Goofy“ kümmern sich sorgsam um den neuen Nachwuchs. Beheimatet sind Schopfhirsche im zentralen und südlichen China. Im nördlichen Burma werden noch kleinere Bestände vermutet. Es wurden dort jedoch über einen längeren Zeitraum keine Tiere mehr gesichtet. Die Vernichtung ihres Lebensraumes durch Abholzung und Rodung sowie die starke Bejagung sind dafür verantwortlich, dass diese Hirschart als potentiell gefährdet gilt. Nachzuchten dieser seltenen Tiere sind deshalb besonders wertvoll. Somit ist die Freude im Zoo Heidelberg besonders groß und die Heidelberger können stolz auf die bisherigen Erfolge sein. In den Zoos von Magdeburg, Osnabrück und Berlin leben Nachkommen der Heidelberger Schopfhirsche. Die zu den Paarhufern zählenden Schopfhirsche erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 110 bis 160 Zentimeter. Und sogar bei dem Jungtier ist das besondere Merkmal, dem die scheuen Tiere ihren Namen verdanken, bereits gut zu erkennen – der schwarzbraune Haarschopf am Kopf. Ihr raues Fell ist dunkelbraun oder dunkelgrau gefärbt. An den Lippen und den Spitzen der verhältnismäßig großen Ohren tragen die Tiere ein leuchtendes Weiß. Das kleine Geweih, das nur die Männchen tragen, ist meist gänzlich im langen Haarschopf verborgen. Männliche Schopfhirsche haben verlängerte, bis zu fünf Zentimeter lange Eckzähne am Oberkiefer, die sehr prägnant aus dem Maul ragen. Diese werden als Waffe in Kämpfen um Reviere und Weibchen eingesetzt und können dem Rivalen erhebliche Verletzungen zufügen. Die Nahrung der Schopfhirsche besteht aus Gräsern, Blättern, Kräutern, Früchten sowie auch Aas. Im Zoo Heidelberg erhalten sie zusätzlich ausgewähltes Gemüse, Haferflocken, Kraftfutter sowie ab und zu ein rohes Ei. Mit einem lauten Fiepen kommunizieren die Tiere untereinander und warnen sich vor Gefahren. Wer in diesen Tagen am Gehege der Schopfhirsche, das sich die Tiere mit den Roten Pandas teilen, vorbeischaut, kann den kleinen Nachwuchs entdecken. Die gemischte Wohngemeinschaft ist ein Beispiel für eine gelungene Vergesellschaftung verschiedener Tierarten in einem Gehege. „Das Zusammenleben der Schopfhirsche mit den Roten Pandas funktioniert sehr gut und ist sehr harmonisch“ weiß Revierleiter Jörg Kubacki zu berichten. Das Gehege ist von hohem Bambus umrahmt. Zusammen mit dem großen Ginkgobaum entsteht so eine stimmige China-Atmosphäre mitten im Zoo Heidelberg. Da die Jungen meist versteckt im hohen Gras oder unter Baumwurzeln verborgen auf die Rückkehr der Eltern von der Nahrungssuche warten, lohnt es sich auf alle Fälle, etwas genauer hinzuschauen.

Zoo Frankfurt 23.06.2017
Spektakulärer Neuzugang:
Zwei Große Ameisenbären sind im Ukumari-Land eingezogen. Sie haben keine Zähne aber dafür eine bis zu 60 cm lange Zunge, sie laufen auf den Handrücken und decken sich zum Schlafen mit ihrem üppig behaarten Schwanz zu – Große Ameisenbären sind so kurios wie eindrucksvoll. Viel Interessantes lässt sich über die imposanten Insektenfresser erzählen. Nach über 20 Jahren ist nun wieder ein Paar im Zoo Frankfurt zuhause. Die eineinhalb Jahre alte INES kam Mitte Mai aus dem Zoo Zlín-Lešná in Tschechien nach Frankfurt. Mit 16 Kilogramm ist sie nur halb so groß und schwer wie ihr neuer Gefährte FALIN, der ebenfalls Mitte Mai aus dem Kölner Zoo nach Frankfurt übersiedelte. „Aber auch FALIN ist mit seinem einen Jahr und vier Monaten noch lange nicht ausgewachsen. Große Ameisenbären können inklusive dem imposanten Schwanz bis zu 230 cm lang und bis zu 52 Kilogramm schwer werden“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, der sich freut, dass nach 23 Jahren nun wieder zwei Große Ameisenbären im Frankfurter Zoo zu sehen sind. Die ersten Wochen in Frankfurt haben die beiden hinter den Kulissen im Ukumari-Land in nebeneinanderliegenden Gehegen verbracht. Sie konnten sich hören und riechen und durch einen Schieber Kontakt zueinander aufnehmen. So konnten sie sich langsam aneinander gewöhnen. Ihre große Freianlage werden sie allerdings zunächst nicht teilen, sondern sozusagen in Schichten nutzen. Ameisenbären sind grundsätzlich Einzelgänger, in Zoos kann man sie aber auch gut als Paar halten. Das ist auch in Frankfurt das Ziel, allerdings erst dann, wenn die Tiere ausgewachsen und für die Zucht bereit sind. Das wird noch einige Monate dauern. Bis dahin werden ihnen in der warmen Jahreszeit die Brüllaffen auf der Außenanlage Gesellschaft leisten. Große Ameisenbären (Myrmecophaga tridactyla) leben ursprünglich in Mittel- und Südamerika. Sie sind die größten Vertreter der Ameisenbären. Die kleineren Verwandten, die schwarz-weiß-gezeichneten Tamanduas, kann man im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos beobachten. „Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gilt der Große Ameisenbär als gefährdet. Lebensraumverlust, Buschbrände, die Jagd und der Autoverkehr lassen die Bestände seit Jahren schrumpfen. In manchen Regionen seines Verbreitungsgebiets gilt er bereits als ausgestorben. Wir hoffen daher umso mehr, dass INES und FALIN zu gegebener Zeit Nachwuchs bekommen und so zur Arterhaltung beitragen werden“, so Niekisch.

Zoo Leipzig 23.06.2017
Himalaya in Leipzig wird bezugsfertig
Mitten in Leipzig entsteht im Rahmen des Masterplanes Zoo der Zukunft die Hochgebirgslandschaft Himalaya im Zoo Leipzig. Am 1. August wird die neue Heimat für Schneeleoparden und Rote Pandas eröffnet. Die übernetzte Anlage wird seit Dezember 2015 am Ort der alten Raubtierterrassen neben der Tropenerlebniswelt Gondwanaland errichtet. Dort wo Raubkatzen einst auf Stein präsentiert wurden, werden die stark gefährdeten Tierarten künftig in naturnahen Anlagen mit Geröll- sowie Sandboden und Vegetation vor einer Himalaya-Felslandschaft leben. „Mit dieser komplexen Gehegegestaltung bieten wir den künftigen Bewohnern einen artgemäßen Lebensraum und holen für die Besucher ein Stück Himalaya nach Leipzig, um ihnen einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelt dieser Tierarten zu geben“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus. Die Bauarbeiten neigen sich gegenwärtig dem Ende entgegen und die Anlage wird für den Bezug der Tiere vorbereitet.

Tiergarten Nürnberg 22.06.2017
Ausstellung im Tiergarten zu Hirschkäfern
„Der Chef! – eine Ausstellung über den größten Käfer Europas – den Hirschkäfer“ ist die aktuelle Schau im Naturkundehaus im Tiergarten der Stadt Nürnberg überschrieben. Die Plakatausstellung des Insektenkundlers (Entomologen) und ehemaligen Mitarbeiters der Zoologischen Staatssammlung München, Max Kühbandner, ist noch bis voraussichtlich bis zum 30. Juli 2017 im Foyer des Naturkundehauses zu sehen. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist nicht nur die größte Käferart Europas, er ist auch eine imposante Erscheinung. Seinen Namen verdankt er dem an ein Hirschgeweih erinnernden gewaltigen Kiefer der Männchen. In Mitteleuropa ist der Hirschkäfer sehr selten geworden. Die Ausstellung informiert über diese bedrohte Tierart, die auch auf dem Gebiet des Tiergartens Nürnberg eine wichtige Rolle spielt. Der Tiergarten Nürnberg ist als Natura 2000-Gebiet gemäß der EU-Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie aktiv an der Umsetzung der europäischen Biodiversitätsstrategie beteiligt. Der Hirschkäfer wurde als sogenannte FFH-Art eingestuft. Einen weiteren Bezug zu Nürnberg hat der Hirschkäfer über Nürnbergs weltbekannten Maler, Albrecht Dürer. Dürer malte seinen berühmten Hirschkäfer 1505. Heute befindet sich das Postkarten große (142 mal 115 Millimeter) Werk im J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

Zoologischer Garten Halle 22.06.2017
Elefantenmädchen Tamika feiert ihren ersten Geburtstag
Am 26. Juni 2016 um 23:00 Uhr hatte das lange Warten im Bergzoo Halle endlich ein Ende. Die afrikanische Elefantenkuh Tana brachte das erste im halleschen Zoo geborene und gesunde Elefantenbaby auf die Welt. Tamika war winzig im Vergleich zu ihrer Mutter und hatte doch schon ein Geburtsgewicht von fast 100 kg. Am kommenden Montag feiert Tamika nun ihren ersten Geburtstag. Der Zoo veranstaltet zwei Tage später, am 28. Juni, eine große Geburtstagssause. Heute wiegt das kleine Elefantenmädchen mit 275 kg schon mehr als das Doppelte. Sie gedeiht prächtig und tobt täglich ausgelassen mit ihrem einen Monat jüngeren Bruder Ayo über die Anlage. Die beiden sind der ganze Stolz des Zoos. Tamika hat in ihrem ersten Lebensjahr schon viel erlebt. Die Geburt ihres Bruders Ayo zum Beispiel oder wie man, wie es sich für einen Elefanten gehört, ein zünftiges Schlammbad nimmt. Auch das tägliche medizinische Training meistert sie schon gut und freut sich über die dabei verfütterten Brotstückchen. Ihre Pfleger loben vor allem ihr ruhiges Verhalten, das sie sich wohl bei Mama Tana abgeguckt hat. Am 28. Juni feiert der Bergzoo Tamikas ersten Geburtstag mit Aktionsständen zum Thema Elefant, zwei Sonderfütterungen und einer extra Dusche. Eine elefantastische Geburtstagtorte darf natürlich auch nicht fehlen.

Zoo Augsburg 22.06.2017
Wildkräuterführung im Zoo Augsburg
Am Donnerstag, den 29. Juni um 17:30 Uhr erfährt man bei der Wildkräuterführung im Zoo Augsburg wieder Interessantes zur Bestimmung, Geschichte, Wirkung und Verwendung heimischer Wildkräuter. Zusammen mit dem Kräuterpädagogen und Zoobegleiter André Heichel begibt man sich vorbei an wilden Tieren auf die Suche nach wilden Kräutern. Bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Tiergehege im Zoo Augsburg lernt man die grüne Vielfalt unserer heimischen Wildkräuter und Pflanzen kennen. Die Führung beginnt um 17:30 Uhr, dauert ungefähr zwei Stunden und kostet für Erwachsene 13 Euro, für Kinder (3-15 Jahre) 6,50 Euro. Jahreskarten werden beim Eintrittspreis berücksichtigt. Bitte melden Sie sich vorab unter 0821/567149-0 an.

Wilhelma Stuttgart 22.06.2017
Nachwuchs auf dem Schaubauernhof – Ein wertvolles Fohlen bei den Poitou-Eseln geboren
Am 7. Juni 2017 erblickte ein Poitou-Esel auf dem Wilhelma-Schaubauernhof das Licht der Welt. Seitdem hält Hodor, wie der kleine Hengst von den Tierpflegern getauft wurde, Stute Brise auf Trab. Das Fohlen ist etwas ganz Besonderes: Es ist der erste männliche Nachfahre von Brise und dem Hengst Nepomuk. Die stark bedrohten Poitiou-Esel stammen ursprünglich aus Frankreich und werden in der Wilhelma seit 1993 gezüchtet. Mit Brise kam 2014 eine Stute aus dem Ursprungsland dieser Eselrasse nach Stuttgart. Hodor wird in etwas mehr als einem Jahr nach Frankreich gehen und dort einen wichtigen Beitrag zur Zucht der Esel darstellen. Denn das Blut von Nepomuk ist für das französische Zuchtbuch von großer Bedeutung und bringt frische Gene in die Linie dieser edlen Tiere. In der Wilhelma sind mittlerweile 23 Fohlen geboren. Neben Hodor hat der Zoologisch-Botanische Garten zwei Stuten und den Zuchthengst Nepomuk. Poitou-Esel werden auch „Riesenesel“ genannt. Sie sind mit bis zu 450 Kilogramm Körpergewicht die schwersten Esel der Welt und zählen mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,50 Metern zu den größten Esel-Arten. Seit dem 10. Jahrhundert ist diese Eselrasse aus dem Westen Frankreichs bekannt. Sie wurde ausschließlich zur Zucht von Maultieren gebraucht. Aus ihrer Kreuzung mit großen Kaltblutpferden gingen kräftige und widerstandsfähige Maultiere hervor, die in der Landwirtschaft und als Transporttiere beim Militär eingesetzt wurden. Der Bedarf an Maultieren ging mit dem Aufkommen von Maschinen in der Landwirtschaft allerdings drastisch zurück und damit auch der Bestand der Poitou-Esel. Bis auf 44 Tiere war er in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gesunken. Heute gibt es wieder über 500 Tiere, die im Zuchtbuch in Frankreich erfasst sind. Als in ihrem Bestand gesichert kann die Rasse trotzdem noch nicht gelten. Zudem gab es erstklassige „Baudet du Poitou“, wie die Rasse offiziell heißt, bisher fast ausschließlich in Frankreich. Um erstklassig zu sein, sprich zum so genannten „Livre A“ zu gehören, muss ein Poitou-Esel einen einwandfreien Stammbaum haben, der sich bis mindestens zur siebten Generation zurückverfolgen lässt. Hodor ist auch das Ergebnis einer langen und guten Zusammenarbeit mit dem französischen Zuchtverband. Die Wilhelma trägt mit ihm wesentlich zum Erhalt dieser Eselrasse bei.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 22.06.2017
Und noch mehr Punkte in neuer Umgebung
Umzug und Nachwuchs bei den Indochinesischen Sikahirschen im Naturschutz- Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Um den Hirschkühen eine Narkose in der fortgeschrittenen Trächtigkeit zu ersparen, zog die Gruppe der in ihrer südostasiatischen Heimat bereits ausgerotteten indochinesischen Sikahirsche innerhalb des Tierparkareals bereits Anfang des Jahres um. Mittlerweile haben sie sich sehr gut eingelebt, das erste Kalb springt munter herum und die gesamte Gruppe genießt die Möglichkeiten, die ihnen ihre neue Umgebung bietet. Aber nicht nur für Tiere hat sich die Haltung verbessert, auch die Besucherattraktivität kommt nicht zu kurz! Wie schon zuvor so können unsere Besucher auch in dieser Anlage direkt auf Tuchfühlung mit den charismatischen Hirschen gehen. Einblicke aus verschiedenen Perspektiven, der versteckte Zugang zum „Schlafzimmer“ der Tiere, sowie die Möglichkeiten der Fütterung mit bereitgestelltem Raufutter, also Heu oder Gras, machen den Besuch am „Hirschhang“ zu einem besonderen Tiererlebnis.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 22.06.2017
Mit der Kamera auf die Jagd – Fotoworkshop im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Die Sonne strahlt in voller Kraft, die Jungtiere der vergangenen Wochen und Monate sind neugierig und frech unterwegs – jetzt aber raus in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec und dabei die Kamera nicht vergessen. Wie aber mache ich die schönsten Bilder? Wie lasse ich störende Gitter verschwinden und was ist der Trick, damit ich auch durch die Scheiben ein tolles Foto bekomme? Tipps und Anleitungen dazu gibt es am Samstag, den 01.07.2016. Am kühlen Morgen lassen sich ganz besondere Fotos gerade auch von den scheueren Bewohnern des Tierparks schießen, daher geht es schon um 7 Uhr los. Am Ende gibt es eine Führung durch die Fotoausstellung „Tierpark Görlitz – durch die Linse belauscht“. Die Veranstaltung endet gegen 12 Uhr. Die Kursgebühr pro Person beträgt 10 Euro (inklusive Eintritt). Mitzubringen sind Outdoor-geeignete Kleidung, die eigene Kamera und, sofern vorhanden, Stative. Vorwissen ist nicht nötig. Der Workshop findet auch bei Regenwetter statt, denn tolle Motive finden sich auch an wettergeschützten Plätzen und in den Häusern. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bittet der Tierpark um Anmeldung bis 31.06. unter 03581-66 93 000 oder an service@tierpark-goerlitz.de.

Kölner Zoo 22.06.2017
Hitze in Köln – so kühlen sich die Zootiere ab
Es ist heiß in Köln. Die Zootiere haben ganz unterschiedliche Techniken, um mit den warmen Temperaturen zu Recht zu kommen. Die Kalifornischen Seelöwen kühlen sich im regelmäßig ausgetauschten Kaltwasser ihrer Anlage ab. Die Pfleger bereiten ihnen im Sommer außerdem gern eine „Fisch-Eistorte“, die sie bei den täglich zweimal stattfindenden Fütterungs-Shows auf einen Schlag verspeisen. Wahre Hitzeprofis sind die Trampeltiere im Eingangsbereich des Zoos. Sie können eine Körpertemperatur von bis zu 41 Grad Celsius ertragen, ohne einen Hitzschlag zu erleiden. Zudem können die Wüstentiere bei extremen Temperaturen den Wasseranteil in Urin und Atemluft reduzieren und dadurch unnötige Ausscheidungen vermeiden. Die Trampeltiere im Kölner Zoo werfen außerdem wetterabhängig ihr Fell ab. Ist es soweit, wissen treue Zoobesucher: Der Sommer kütt! Auch die normalerweise vor den Küsten Chiles lebenden Humboldt-Pinguine können warmen Temperaturen eiskalt ein Schnippchen schlagen. Steigt das Thermometer, breiten sie verstärkt ihre Flügel aus. Diese sind an den Unterseiten weniger befiedert. Sie eigenen sich dadurch sehr gut zur Wärmeabgabe. Zudem genießen die Pinguine das kalte Wasser in ihrem Becken zur Erfrischung. Tieren wie Besuchern bietet der Zoo an viele Stellen baumüberdachte Schattenplätze. Kleine Besucher können sich zudem an den Wasserfontainen, die der Zoo z.B. am Spielplatz vor dem Zoorestaurant aufgestellt hat, abkühlen. Extralanges Sommervergnügen bietet der Zoo diese Woche Freitag. Der Zoo hat dann ausnahmsweise bis 22 Uhr geöffnet. Feierabend-Tickets werden nicht verkauft. Alle Tierhäuser bis auf Aquarium und Regenwald sind am Abend geschlossen. Hacienda, Imbiss bei den Elefanten und Café Almira haben bis 22 Uhr geöffnet. Unsere Eisdiele Zanfino hat ebenfalls länger geöffnet. Die anderen Gastronomiestände sind am Abend geschlossen.

Tiergarten Schönbrunn 22.06.2017
GIRAFFEN, SCHILDKRÖTEN & ZEBRAS TROTZTEN HITZE BEI ZOOLAUF!
Da staunten die Elefanten nicht schlecht: 1.500 Läuferinnen und Läufer gingen gestern beim 6. Wiener Zoolauf an den Start. Angeführt von einem Giraffen-Maskottchen, das bei der Affenhitze ganz schön ins Schwitzen kam, ging es sechs Kilometer durch den Tiergarten Schönbrunn – vorbei an den Zebras, am historischen Kaiserpavillon und am neuen Giraffenpark. Die Hälfte der gestern ersportelten Summe kommt noch einmal dem kürzlich eröffneten Giraffenpark zugute, die andere Hälfte geht wie immer an die Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“. Den Scheck mit der stolzen Summe von 31.000 Euro überreichten Heidrun Zenker und Florian Pachinger vom Gesundheitsunternehmen MSD. „Unser großes Dankeschön gilt allen Läuferinnen und Läufern. Trotz der Hitze waren wieder einige in Tierkostümen, aufwendig geschminkt oder sogar als Giraffe bodygepaintet unterwegs“, bedanken sich Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und Organisator Gerry Fischer, Obmann der Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“. Natürlich geht es beim Zoolauf aber nicht nur um das finanzielle, sondern auch um das sportliche Ergebnis. Gesamtsieger wurde Alexander Bichl mit einer Zeit von 22:40 Minuten. Schnellste Läuferin war Manuela Peischl. In der Kategorie „Unter 16 Jahren“ taten sich David Grötz und Leonie-Zoé Haller als Sieger hervor. Möglich gemacht haben diesen Benefizlauf die Läuferinnen und Läufer und die Sponsoren: MSD, Kärntnermilch, BILLA, BIPA, Gesund in Schönbrunn und die Kinderhotels.

Wildpark Lüneburger Heide 22.06.2017
Riesiger Ferienspaß im Wildpark Lüneburger Heide
Das Sommerferienprogramm im Wildpark vertreibt die Langeweile und lässt keine Wünsche offen. Mit Beginn der Sommerferien steht auch das Ferienprogramm im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf in den Startlöchern. Langeweile und Stubenhocken war gestern – Herische Erlebnisse, spannende Abenteuer und Mitmachen sind angesagt. Piratenschatzsuche, Wildpark-Camp, Junior-Tierpfleger-Diplom, Junior-Falknerschein, Original Lauenburger Puppentheater und ein buntes Kinder-Sommerfest sind der Stoff, aus dem die Ferienträume von kleinen und großen Wildpark-Fans gemacht sind. Piratenschatzsuche mit Kapitän Schwarzbart und seiner Meute im Juli und August. Mit einem neuen, spannenden Programm für kleine und große Abenteurer startet der Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt/Nindorf in die Ferien. Kapitän Schwarzbart und seine Meute kommen in den Park, um mit abenteuerlusHgen Kindern auf Schatzsuche zu gehen. Mit wechselnden MannschaVsmitgliedern wie „Smutjen Sven“, „Donner Dörte“, „Carlo Caracho“ oder „Lispel Lisbet“ schippert Kapitän Schwarzbart auf seinem Schiff, der „Wilden Wilma“ durch den Wildpark und gemeinsam mit den Kindern erlebt die Meute viele Abenteuer. Und das Beste: der Spaß ist im Eintritt inklusive! Kapitän Schwarzbart kommt je nach Wetterlage entweder samstags oder sonntags in den Park. Aktuelle Termine sind auf der Wildpark-Homepage www.wild-park.de und auf Facebook zu finden. Wildpark-Camp im Schäferdorf von Mittwoch, 26. Juli bis Donnerstag, 27. Juli. Ein weiteres ganz neues Angebot für Kinder von 10 bis 14 Jahren hat das Wildark-Event-Team für dieses Jahr entwickelt: Das Wildpark-Camp im Schäferdorf mit Abenteuer-Übernachtungen in den gemütlichen Schäferwagen. Die Teilnehmer können sich auf ein volles Programm inklusive Junior-Tierpfleger-Diplom. Junior-Falknerschein, Wildpark-Rallye und Geschichten, Spiele und Stockbrot am Lagerfeuer freuen. Natürlich ist auch genügend Zeit für einen ausgedehnten Rundgang durch den Park, um alle Tiere ganz in Ruhe zu besuchen. Die Teilnahme kostet EUR 99,00. Anmeldungen und weitere Informationen unter 04184/8504880 oder info@schaeferdorf.de. Immer mittwochs, 28. Juni bis 2. August von 12 – 15 Uhr: Junior-Tierpfleger-Diplom für Kinder. Was macht ein Tierpfleger den ganzen Tag? Der Antwort auf diese Frage können Mädchen und Jungs ab 8 Jahren beim Junior-Tierpfleger-Diplom im Wildpark auf die Spur kommen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Füttern und Gehege reinigen gehören ebenso zum Programm wie ein Besuch auf der Hühnerfarm – Küken streicheln inklusive! Die Ponys freuen sich auch auf ihre Streicheleinheiten und im Wüstenklima des Reptiliums kann man Echsen, Schlangen und
Schildkröten beobachten. Eine Anmeldung unter 04184 8939-15 ist erforderlich. Die Teilnahme kostet EUR 20,00 pro Kind inklusive Eintritt. Jeden Donnerstag, 22. Juni bis 3. August von 13 – 16 Uhr: Junior-Falknerschein für Kinder. Greifvögeln und Eulen begegnet man in der Natur nur selten. Wer die faszinierenden Tiere hautnah erleben möchte, ist bei den Wildpark-Falknern bestens aufgehoben. Kinder ab 8 Jahren können den Junior-Falknerschein machen, arbeiten auf Augenhöhe mit den Tieren und dürfen natürlich selber wie ein richHger Falkner den Handschuh überstreifen und einen Greifvogel halten. Als Erinnerung gibt es eine Urkunde. Auch hier ist eine Anmeldung unter 04184 8939-15 erforderlich. Die Kosten betragen ebenfalls EUR 20,00 pro Kind inklusive Eintritt. Dreimal täglich vom 16. Juli bis zum 13. August: Original Lauenburger Puppentheater Bühne frei für Kasperle, Räuber Hotzenplotz, die Hexe und natürlich Wildpark-Maskottchen Willi Wildpark! Drei Mal täglich erleben die liebevoll gestalteten Handpuppen spannende Abenteuer auf der Bühne des Lauenburger Puppentheaters. Der Besuch der Puppentheater-Vorstellungen ist selbstverständlich im Wildpark-Eintrispreis enthalten. Kinder-Sommerfest am Sonntag, 30. Juli. Der Wildpark feiert den Sommer mit einem bunten Fest und tollen MitmachakHonen für kleine und große Kinder. Von 11 bis 16 Uhr dürfen sich die Besucher auf Mitmachzirkus, Hüprurg, Kinderschminken, Bastelaktionen und vieles mehr freuen. Wer den Wildpark und die schöne Lüneburger Heide für mehr als einen Tag erleben will, für den hat das Schäferdorf direkt am Wildpark noch Übernachtungskapazitäten frei. In urigen Schäferwagen oder gemütlichen Appartements kann man Wölfen und Bären „Gute Nacht“ sagen und einen Sommerurlaub voller Abenteuer erleben. Alle InformaHonen zum Schäferdorf, Buchungsanfragen und Online-Buchungen im Internet unter www.schaeferdorf.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zoo Duisburg 22.06.2017
Beschäftigung für Zootiere: Fitness für Körper und Geist!
Wer gerne ein schön eingerichtetes Zoogehege beziehen möchte, weil er meint, dass er dann als Zootier den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen könne, täglich aufs Neue sein Lieblingsmenü serviert bekäme und nicht einmal sein Zimmer aufräumen müsse, der ist auf dem Holzweg! Denn zu einem gesunden Leben gehört natürlich – egal ob für Mensch oder Tier – ausreichende Bewegung und geistige Aktivität. Der Erhalt von körperlicher und geistiger Fitness seiner Tiere steht daher weit oben in der Prioritätenliste des Zoo Duisburg. Die Tierpfleger kommen daher ihrer Aufgabe als Personal Trainer für die Zoobewohner gewissenhaft nach. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Löwen, Rote Pandas oder Erdmännchen auf Trab zu halten. In der Natur verbringen Tiere den Großteil des Tages mit der Suche nach Nahrung, weshalb es häufig Leckereien sind, die im Gehege versteckt werden und per Riecher entdeckt werden müssen, oder die es sich mit Sinn und Verstand zu erarbeiten gilt. Welche kniffligen Aufgaben sich die Tierpfleger für ihre großen und kleinen Schützlinge ausdenken, kann jeder Interessierte am 25.06.2017 um 12.00 und 14.00 Uhr bei der kostenlosen Sonderführung zum Thema „Tierbeschäftigung“ erfahren. Nur der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Giraffenhaus.

Tierwelt Herberstein 22.06.2017
Eine schweinische Wohngemeinschaft
„Schwein gehabt“ haben die einjährigen Kunekune Schweine Wilma und Robbie – sie sind in die Tierwelt Herberstein eingezogen! Kunekune Schweine sind eine bedrohte alte Haustierrasse. Entdeckt wurde diese Schweinerasse in Neuseeland. Bis heute ist unklar, aus welchen ursprünglichen Schweinrassen die Kunekunes entstanden sind. „Kunekune“ bedeutet in der Sprache der Maori „fett und rund“. Wenig schmeichelhaft aber recht anschaulich ist dies auf den Körperbau der Tiere bezogen. Ein besonderes Merkmal sind die „Piri Piri“ unter ihrem Kinn, ähnlich wie bei Ziegen. Zu finden gibt es das schweinische Duo im Streichelzoo, wo sie gemeinsam mit Minischwein Ferdinand ein Gehege bewohnen. Wilma und Robbie sind sehr zutraulich und freuen sich über Tierpaten.

Tierwelt Herberstein 22.06.2017
ORF Klangwolke
Die Steiermark verwandelt sich am 15. Juli 2017 im Rahmen der „ORF Klangwolke 2017 in Österreichs größten Konzertsaal. Auch die Tierwelt Herberstein ist Schauplatz dieses Kulturereignisses. Die prachtvolle Barockoper „La Margarita“ samt Rossballet wird vor dem Schloss Schielleiten uraufgeführt. Wir übertragen das Spektakel live auf Leinwand! Ab 20 Uhr – Eintritt frei! Um 20 Uhr zeigen wir die ORF Dokumentation von Affe bis Zebra! Unter dem Credo „Tierwelt hautnah“ steht der Informationsstand der Zooschule. Unsere Zoologen stehen Rede und Antwort auf ihre Fragen. Ab 21 Uhr beginnt die Übertragung vom Schloss Schielleiten. Für leibliches Wohl sorgt die Zooschenke!

Zoo Dresden 21.06.2017
Sommerferienauftakt im Zoo Dresden
Mit dem Beginn der Sommerferien am 24. Juni startet der Zoo Dresden mit den Afrika-Wochen in ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Zur Einstimmung auf die baldige Eröffnung des neuen Afrikahauses gibt es täglich Highlights rund um das Thema Afrika zu entdecken. So warten Spiel-, Bastel- und Mitmachaktionen, Kinderschminken, Papierschöpfen und eine spannende Afrika-Rallye auf alle Ferienkinder. Zum Auftakt können sich unsere Zoo-Besucher am Samstag im Papierschöpfen probieren und am Sonntag kleine Kunstwerke aus Speckstein schnitzen. Freitags ist Projekttag, an dem sich verschiedene Vereine vorstellen, die sich auf dem Gebiet der humanitären Hilfe und des Umweltschutzes in Afrika engagieren. So ist beispielsweise am 7. Juli das Leipziger Museum Phyllodrom mit einer interaktiven Ausstellung zum Tropischen Regenwald zu Gast. Alle Programmpunkte in den Afrika-Wochen finden Sie in dem beigefügten Programm oder unter www.zoo-dresden.de
Tägliche Tierpflegertreffpunkte 11 Uhr in den gesamten Sommerferien – Bei den kostenfreien Tierpflegertreffpunkten steht jeden Tag ein anderes Tier im Fokus. Unsere Tierpfleger berichten über ihre Schützlinge und beantworten sehr gern alle neugierigen Fragen. Zookasper – Die Vorstellungen des Zookaspers auf der Freilichtbühne runden den sommerlichen Zoobesuch ab. Der Zookasper spielt immer: Dienstag und Donnerstag: 10.30, 11.30, und 14.30 Uhr Samstag und Sonntag: 10.30, 11.30, 14.30 und 16 Uhr (Da es sich um ein Freilichttheater handelt, kann bei Regenwetter leider nicht gespielt werden.)

Tierpark + Fossilium Bochum 21.06.2017
Buntes Treiben im Tierpark + Fossilium Bochum Neues Wimmelbuch ist ab sofort erhältlich
Es wimmelt bei den Erdmännchen, im Streichelzoo, auf dem Spielplatz und im Aquarienhaus! Im Tierpark-eigenen Wimmelbuch können kleine und große Leser den Bochumer Tierpark immer wieder aufs Neue erleben und dabei ihre Lieblingstiere und besondere Details entdecken. Für große Augen sorgte das neue Bilderbuch vor allem bei Bonnie (6), Max (7) und Marla (1), die als Gewinner des vorab veranstalteten Malwettbewerbs im Wimmelbuch verewigt wurden. Am 20. Juni 2017 überreichte Zoodirektor Ralf Slabik den kleinen Tierparkfreunden jeweils ein persönliches Exemplar, sodass sie als erste Besucher einen Blick in das neue Wimmelbuch werfen konnten. Das Tierpark-eigene Wimmelbuch ist ab sofort an der Tierparkkasse erhältlich. „Guck mal, das bin ja ich“, freut sich Bonnie. Zusammen mit ihrem Lieblingskuscheltier, dem blauen „Haupthasen“, ist sie im Wimmelbuch des Tierparks auf dem großen Spielplatz zu sehen. Dabei leistet ihr Max, zu erkennen an seinem Skateboard und einer dunklen Cappy, Gesellschaft. Auch die kleine Marla hat es auf das Bild geschafft. Als Jüngste im Bunde der glücklichen Gewinner ist sie bei ihren Lieblingstieren, den Präriehunden, zu finden. Erschienen ist das Werk im Berliner Wimmelbuchverlag. Mit viel Liebe zum Detail hat Illustratorin Isabelle Metzen das bunte Treiben im Tierpark auf sieben Panorama-Doppelseiten festgehalten. Die Einbindung realer Personen bereitet der Illustratorin bei ihrer Arbeit besondere Freude. „Ich habe bislang in jedem Buch Freunde, Familie und Mitarbeiter verewigt. Es macht Spaß und verleiht den Personen im Buch noch mehr Leben“, so die Künstlerin. „Leider kann ich nicht das komplette Buch mit realen Figuren füllen – das würde den Zeitrahmen wohl sprengen“, fügt sie schmunzelnd hinz. Das Wimmelbuch des Bochumer Tierparks war für Isabelle Metzen etwas ganz Besonderes. „Als ich vom Wimmelbuchverlag die Anfrage für die Illustration bekam, habe ich sofort zugesagt. Mich verbindet viel mit Bochum – auch wenn ich erst seit 5 Jahren hier wohne. Aber mein Verlobter ist gebürtiger Bochumer und wir waren schon oft gemeinsam im Tierpark.“ Bevor die Illustratorin anfängt zu zeichnen, steht zunächst ein Besuch des Schauplatzes an. Während ihrer Besichtigung macht sie viele Fotos, die ihr später als Vorlage dienen. Anschließend entwirft sie die ersten Skizzen, die später ins Reine gezeichnet und koloriert werden. Insgesamt dauert es knapp vier Monate bis das fertige Wimmelbuch in den Druck gehen kann. Auch so mancher Zoomitarbeiter kann auf den Bildern des Tierpark-Wimmelbuchs wiedergefunden werden. In der Katta-Anlage lernen Schulkinder gemeinsam mit Zooschulleiterin Kerstin Schulze etwas über das Leben der quirligen Lemuren, zwischen Seehunden und Pinguinen reinigt Techniker Jan Nattkemper im Tauchanzug das große Nordseewelten-Becken, während Zoodirektor Ralf Slabik seine persönlichen Lieblingstiere im großen Riffaquarium beobachtet. „Als begeisterter Meerwasseraquarianer haben es mir unsere beiden Schwarzspitzen-Riffhaie besonders angetan“, erklärt er und fährt fort: „Ich hoffe, dass viele kleine und große Besucher und Tierfreunde genauso viel Freude an diesem Buch haben werden wie wir!“

Zoo Zürich 21.06.2017
HAPPY BIRTHDAY, N’GOLA!
Der Silberrücken-Mann der Gorillagruppe im Zoo Zürich begeht heute, am 21. Juni 2017, seinen 40. Geburtstag. Ein Gorillaweibchen steuert ebenfalls auf dieses Alter zu. Und bei den Orang-Utans hat es Nachwuchs gegeben. Mit zu den populärsten Tieren im Zoo zählen die Menschenaffen, und innerhalb der Primaten mit ihrer ruhigen Art insbesondere die Gorillas. Was uns heute über die Gorillas «bekannt» ist, ist Wissen, dass noch nicht sehr alt ist. Freilandbeobachtungen an Gorillas unternahm 1959 erstmals Georg Schaller. In den 1960-er Jahren folgten die Arbeiten von Dian Fossey und ab 1980 nahmen sich weitere Forscher der Gorillas im Freiland an. 180 Jahre ist es her, seit die Gorillas durch die Beschreibung eines amerikanischen Missionars und eines amerikanischen Anatomen Eingang in die Wissenschaften gefunden haben. 1855 lebte in Liverpool zum ersten Mal ein Gorilla in Europa – irrtümlich noch als Schimpanse bezeichnet. 1876 und 1883 kam je ein Tier ins Aquarium Berlin und bis 1908 folgten sieben weitere Tiere in den Zoologischen Garten London. In Zürich gelangte schon zwei Jahre nach der Zooeröffnung 1929 der erste Gorilla in den Zoo. Er lebte vier Jahre hier. Ein weiteres Tier gab 1932 ein kurzes Gastspiel. 1963 folgte für einige Jahre ein Paar, Copa und Copina. Den Grundstock der heutigen Zürcher Gorillagruppe bildeten Tiere, die zwischen 1979 und 1984 nach Zürich kamen: 1979 Hobbit und Mamitu, 1981 Golo und Nache und 1984 N’Gola und Inge. Bemerkenswerte Familienhistorie – N’Gola wurde am 21. Juni 1977 auf der Kanalinsel Jersey geboren. Seine Mutter war ein Wildfang, sein Vater ein gebürtiger Basler. Die Geschichte seiner Vorfahren ist bemerkenswert: 1948 erwarb der Zoo Basel aus einem Import in Paris den Gorilla Achilles. Das Tier sorgte 1952 für die ersten Schlagzeilen. Nachdem Achilla – man hatte unterdessen bemerkt, dass es sich nicht um ein männliches sondern ein weibliches Tier handelte – einen Kugelschreiber verschluckt hatte, wurde erstmals ein Gorilla für eine Operation in Narkose gelegt. Aus dem Zoo Colombus erwarb Basel 1954 das Männchen Christopher, fortan Stefi genannt. 1959 gebar Achilla ihr erstes Jungtier Goma. Goma war der zweite in Menschenobhut geborene Gorilla, und der erste in Europa. Da Achilla sich nicht um ihre Tochter kümmerte, wuchs Goma im Haushalt des Zoodirektors auf. 1961 brachte Achilla mit Jambo ihr zweites Jungtier zur Welt. Jambo war erst der dritte in Menschenobhut geborene Gorilla und zugleich der erste, der von seiner Mutter aufgezogen wurde. Jambo kam 1972 nach Jersey und wurde dort Vater von N’Gola. Auch heute hat N’Gola immer noch Verwandtschaft in Basel: seine beiden Tanten Goma (58) und Quarta (49). N’Gola kam 1984 im Tausch gegen das Männchen Hobbit im Alter von sieben Jahren nach Zürich. Hier traf er auf die Weibchen Mamitu, Nache und Inge sowie auf das drei Jahre jüngere Männchen Golo, allesamt in Stuttgart geboren und von Hand aufgezogen. Ein Jahr nach seiner Ankunft, nunmehr rund 60 Kilogramm schwer, startete N’Gola seine ersten Paarungsversuche. 1986 brachte Mamitu (im gleichen Jahr wie N’Gola geboren) ihr erstes Junges zur Welt. Zwischen den beiden Männchen N’Gola und Golo entwickelten sich zum Teil heftige Auseinandersetzungen, so dass sie oft getrennt werden mussten. Auch zwischen Mamitu und N’Gola hing der Haussegen zeitweise schief. Die Auseinandersetzungen bekamen auch die Jungtiere zu spüren, die von den Männchen quasi als «soziales Pfand» missbraucht wurden. 1989 wurde Golo schliesslich nach Budapest abgegeben. Zu dieser Zeit wog N’Gola bereits über 150 Kilogramm. Ein umsichtiger Silberrücken – 1990 stiess Sandra als neues Weibchen zur Gruppe. Sie war von Hand aufgezogen worden und benötigte einige Zeit, um sich in Zürich zu integrieren. Nebst der Abgabe von Jungtieren an der Schwelle zur Geschlechtsreife gab es weitere Veränderungen in der Zusammensetzung von N’Golas Harem; Veränderungen, die N’Gola als Silberrücken und Haremsführer jeweils sichtlich beschäftigten. Bei der Abgabe oder beim Tod von Tieren aus seinem Harem suchte N’Gola noch ein paar Tage nach den fehlenden Gruppenmitgliedern und unterstrich seine Besorgnis mit seinem Wimmern. Inge, das rangniedrigste Weibchen, wechselte 1997 nach Frankreich in den Zoo von Beauval. 2002 starb Sandra überraschend an den Folgen eines Fuchsbandwurmbefalls. Mit N’Yokumi und Mary stiessen 2005 und 2010 zwei neue, junge Weibchen zur Gruppe. Beide kamen aus der Aufzuchtstation in Stuttgart zur Integration in eine sozial kompetente Gorillagruppe. N’Gola hatte sich über die Jahre zu einem toleranten und umsichtigen Silberrücken entwickelt, der sich auch seiner Jungmannschaft als Spielpartner anbot. Die Integration der zwei Weibchen stellte sowohl die Gorillagruppe als auch die Pfleger vor grössere Herausforderungen. Beide Weibchen hatten zunächst Angst vor N’Gola und schienen eine andere soziale «Sprache» zu sprechen. Sie griffen den Silberrückenmann sogar an. Einige dieser Angriffe tolerierte N’Gola, doch dann musste er, nur schon seiner Position wegen, die Jungtiere massregeln, was ihn wiederum in Konflikt mit den älteren Weibchen brachte. Die Phase der Integration dauerte in beiden Fällen etwa zwei Jahre – eine harte Lebensschule für die Jungtiere ohne Begleitung durch ihre Mütter. 2012 verlor N’Gola mit Nache eine langjährige Begleiterin. Hochträchtig platzte bei Nache der Blinddarm, was nach einem Abort zu ihrem Tod führte. Gesundheitliche Krise – Wenn es dem Silberrücken nicht gut geht, insbesondere im fortgeschrittenen Alter, gibt dies Anlass zu besonderer Besorgnis. Dies war 2012 der Fall. Im März jenes Jahres wurde N’Gola in Narkose gelegt, um den Ursachen seiner angeschlagenen Gesundheit auf den Grund zu gehen. Anzeichen von Arthrose wurden diagnostiziert und es wurde ein noch nicht gravierendes Herzproblem festgestellt. Herzprobleme treten bei über dreissigjährigen Gorillamännchen vermehrt auf. Es gibt sogar ein spezielles Diagnostikzentrum, das bei der Diagnose solcher Probleme bei Menschenaffen beratend zur Seite steht. Mit der veterinärmedizinischen Betreuung erholte sich N’Gola wieder.Im Juli 2013 wurde N’Gola abermals apathisch, frass kaum noch, schlief viel und verlor deutlich an Gewicht. (Zu seinen besten Zeiten hatte er gegen 250 Kilogramm gewogen). Im August wurde er erneut in Narkose gelegt und von einem Spezialistenteam gründlich untersucht. Das Resultat: Sein Herzproblem hatte sich nicht verschlimmert, aber auf der Leber wurde im Ultraschall eine auffällige Struktur entdeckt. Sie entpuppte sich nach weiteren Untersuchungen als Befall mit dem Fuchsbandwurm. Trotz intensiver veterinärmedizinischer Betreuung stabilisierte sich N’Golas Zustand zunächst nicht. Es folgte im Rhythmus von etwa zwei Wochen ein Auf und Ab von Phasen mit und praktisch ohne Nahrungsaufnahme. N’Gola nahm seine Aufgaben als Chef der Gruppe nicht mehr wahr. Die Jungmannschaft verlor den Respekt vor ihm und bediente sich auch an Leckerbissen in seiner nächsten Nähe; etwas, das N’Gola in gesunden Zeiten nie zugelassen hätte. Zwei Monate später stabilisierte sich N’Golas Gesundheitszustand zur allgemeinen Erleichterung dann aber. Er nahm wieder regelmässig Nahrung zu sich und übernahm Schritt für Schritt auch seine Chefaufgaben wieder. Er verteidigte «sein» Futter, intervenierte bei Streitigkeiten und mochte ihm nicht ganz geheuer erscheinende Personen als Ausdruck seines Unwillens auch wieder «anzuhusten». Überraschendes Engagement in der Kinderbetreuung – Die Betreuung der Jungtiere ist bei den Gorillas eine klare Aufgabe der Weibchen. Nur gelegentlich hatte sich N’Gola bis zu diesem Zeitpunkt von den Halbwüchsigen in ihr Spiel einbeziehen lassen. Mit seinem gesundheitlichen Aufwärtstrend stellte sich dann auch ein neues und überraschendes Verhalten ein: N’Gola fing an, sich über eine gewisse Zeit intensiver mit seiner jüngsten, 2012 geborenen Tochter Mahiri zu beschäftigen. In Weibchenmanier trug er Mahiri auf seinem Rücken herum. Mahiri ist die Tochter von N’Yokumi, die zu diesem Zeitpunkt N’Golas besondere Aufmerksamkeit genoss. Mahiri hatte in dieser Phase bei N’Gola jegliche Narrenfreiheit. Sie konnte auf ihm herum klettern und sich sogar an «seinem» Futter bedienen. N’Gola hat in der Gorillapopulation in Europa, die im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP koordiniert wird, genetisch deutliche Spuren hinterlassen. Mit 5 Weibchen hat er insgesamt 33 Junge gezeugt, von denen 21 mindestens älter als 1 Jahr wurden. Im Freiland stark bedroht – Heute, am 21. Juni 2017, wird N’Gola vierzig Jahre alt. An seinem Leben spiegelt sich ein schöner Teil der Erfolgsgeschichte, die die Betreuung und Zucht dieser Tiere betrifft. In Menschenobhut hat sich eine sich selbsterhaltende Population des Westlichen Flachlandgorillas entwickelt. Im Freiland hingegen – es werden zwei Gorillaarten mit je zwei Unterarten unterschieden – sind die Bestände akut gefährdet. Lebensraumzerstörung und Jagd (Bushmeat) sind die einen Gefährdungsfaktoren. Ausbrüche von Ebola tragen lokal weiter zu hoher Mortalität bei. Auch Mamitu im «Anflug» auf den 40. Geburtstag – Ende Jahr vollendet auch Mamitu das 40. Altersjahr. Seit 33 Jahren ist sie eine Lebensgefährtin von N’Gola. Sie ist neunfache Mutter und hat acht ihrer Jungen sowie ein «Adoptivkind» selber aufgezogen. Sie hat gezeigt, dass sich auch von Hand aufgezogene Gorillamütter unter geeigneten Bedingungen zu sozial kompetenten Gorillas entwickeln. Zwei ihrer Töchter, Haiba und Mawimbi, leben mit ihr in der Zürcher Haremsgruppe.

Zoo Hannover 21.06.2017
Bezaubernder Late-Zoo mit Midsommar-Fest: Erlebnis-Zoo Hannover donnerstags bis 22 Uhr geöffnet
Bis zum 27. Juli öffnet der Erlebnis-Zoo jeden Donnerstag beim Late-Zoo bis 22 Uhr. Neben der ganz besonderen Atmosphäre im Zoo, wenn die Sonne über dem Sambesi versinkt und die Tiere die lauen Abendstunden draußen verbringen, bietet der Zoo bei jedem Late-Zoo ein besonderes Programm sowie Blicke hinter die Kulissen. Es geht in die Stallungen der bedrohten Flusspferde und Spitzmaulnashörner, ins Tropenhaus, in dem eine der am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas, der Drill, lebt sowie zur abendlichen Fütterung der gefährdeten Rotbunten Husumer Protestschweine. Bei den Blicken hinter die Kulissen verraten Zoo-Scouts Wissenswertes und Spannendes über die Tiere und den Schutz ihrer Arten. Programm am 22. Juni: Midsommar-Fest – Kunterbunt und fröhlich wird es beim Midsommar-Fest. Walk Act Jättekul Pippali Dotterson sorgt für Stimmung, denn „jättekul“ bedeutet auf Schwedisch so viel wie „superlustig“. Auf Meyers Hof singt ein schwedischer Chor, über dem Feuer wird Stockbrot gegrillt und als Midsommar-Special gibt es die Mitmachspiele in Kooperation mit Ikea: Es werden DALA-Pferde, kleine Holzpferdchen, bemalt und beim Streichelzoo-Tastspiel kann man sein tierisches Einfühlungsvermögen testen. Für Musikfreunde zaubert Leo Keita afrikanische Klänge am Sambesi, gibt es Hang-Percussion im Dschungelpalast und Country Musik mit Denis Oakridge in Yukon Bay, während das Duo Zuckerhut Jazz und Latin im Biergarten auf Meyers Hof spielt.

Zoo Vivarium Darmstadt 21.06.2017
Städtischer Zoo Vivarium bietet Sommerferien-Programm mit Workshops und Führungen an
Hessische Schüler können in den Sommerferien ihre freie Zeit bei den Tieren des Darmstädter Tiergartens Vivarium verbringen und den Zoo bei spannenden Workshops und Führungen ganz neu erleben. Im Juli werden hier unter anderem Affen beobachtet, kleine und große Schildkröten studiert oder Lebewesen aus Feuchtbiotopen untersucht. Schülerinnen und Schüler können zudem giftige Schlangen, Echsen, Fische und Amphibien kennenlernen sowie viel Wissenswertes über alle im Schnampelweg lebenden Arten erfahren. Mit dem Workshop „Kleintiere unserer Gewässer“ startet am Donnerstag (6. Juli) das Sommerferienprogramm. Hier dürfen die Schüler Wassertiere untersuchen. Am Mittwoch (19. Juli) wird der Kurs noch mal wiederholt. Es folgt der Workshop „Einheimische und exotische Schmetterlinge“ am Montag (10. Juli). Die jungen Tierliebhaber bekommen hier hingegen von Experten des Zoos einen Einblick in die Biologie der bunten Falter und Raupen.

Tierpark Nordhorn 21.06.2017
„Von der Wolle zur Socke“ im Tierpark Nordhorn – Schurvorführungen, Wollverarbeitung und Schafausstellung
Während die Menschen an heißen Sommertagen leicht die Jacke ausziehen können, wird den Schafen unter ihrem dicken Fell schnell warm. Die Schafe des Nordhorner Familienzoos werden sich am Wochenende 01. und 02. Juli deshalb vollständig von ihrer wärmenden Wolle trennen müssen. Am Samstag dem 01. Juli wird ein professioneller Schafscherer insgesamt 120 Schafe des Tierparks scheren und dazu den interessierten Zuschauern sein Handwerk erläutern. Am Sonntag, 02. Juli, wird Bauer Harm dann in kleinerem Rahmen die Schafschur zu vier Zeiten über den Tag verteilt zeigen und erklären. Erstmalig wird die Veranstaltung an beiden Tagen durch eine Schafausstellung ergänzt. Züchter aus der Region stellen eine Auswahl verschiedenster Schafrassen vor und geben interessierten Besuchern gerne einen Einblick in ihre Arbeit Aber es gibt noch mehr zu sehen bei den Aktionstagen „Von der Wolle zur Socke“. Die Frauen der Spinngruppe des Mühlenvereins Veldhausen werden in der guten Stube des Vechtehofes ihr Handwerk vorführen und den Weg von der Wolle bis zur Socke anschaulich darstellen. Hier wird kardiert, gesponnen und gestrickt bis die Nadeln glühen. In der Upkamer werden die Vorleser der Stadtbibliothek Nordhorn Geschichten „Rund um Schafe“ vorlesen. In einem Stall können Kinder gegen eine kleine Spende Papierschäfchen basteln, mit Wolle bekleben und als Andenken mit nach Hause nehmen. Am Sonntag kann zudem mit Filz selbst gebastelt werden. Neben Filzbasteleien wird das Atelier Verena außerdem kleinere selbst gegossene Betonobjekte zum Verkauf anbieten. Von jedem verkauften Schaf wird das Atelier Verena dem Tierpark einen Euro spenden. Ein Verkaufsstand mit selbst gestrickten, bunten Socken des Strickclubs „Cajamarca“ bringt zusätzlich Farbe auf den Vechtehof. Der Verkaufserlös geht an den Förderverein „Helft den Waisen- und Straßenkindern in Cajamarca / Peru“.

Serengeti Park Hodenhagen 20.06.2017
Erstmals alle drei Nashornjungtiere in der Freianlage - Das kleine Breitmaulnashorn Tayo trifft seine Herde
Endlich war es soweit! Der kleine Tayo ist knapp vier Monate alt und durfte am Dienstag (20.06.2017) erstmals mit seiner Mutter Uzuri (*27.06.2005) in die Freianlage. Tayo ist am 03. März in Hodenhagen geboren und damit die 48. Breitmaulnashorn-Geburt seit Gründung des Parks 1974. Auf der Freianlage hatte Tayo erstmals direkten Kontakt zu seinen Halbgeschwistern Akono (*07.09.2016) und Moana (*26.12.2016), sowie dem Rest der Breitmaulnashornherde haben. Akono und Moana sind bereits seit einigen Wochen täglich in der Freianlage und haben diese schon ausführlich erkundet. Zunächst hat Tayo das Vorgehege nur zögerlich verlassen und ist eng an seiner Mutter geblieben. Direkt am Tor wurde er schon von seinem Halbbruder Akono begrüßt und erstmal gründlich beschnuppert. Nachdem Tayo die ersten Schritte auf die grüne Wiese der knapp 15 Hektar großen Freianlage gemacht hat, gab es kein Halten mehr: Rasant flitzte er die Hügel auf und ab! Auch der erste direkte Kontakt mit seiner Halbschwester Moana verlief völlig entspannt. Moana graste genüsslich vor sich hin und schien von den Spielaufforderungen ihres kleinen Bruders zunächst unbeeindruckt. Nach der ersten großen Erkundung hat sich Tayo gemeinsam mit seiner Mutter Uzuri ein ruhiges Schattenplätzchen gesucht. Hier legte er einen erholsamen Mittagsschlaf ein, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Mutter Uzuri blieb stets mit wachsamem Auge neben ihrem kleinen Schützling. „Wir freuen uns, dass Tayos Eingliederung in die Herde so gut verlaufen ist und dass auch seine Tanten alle ein schützendes Auge auf ihn werfen! Tayo wird den Sommer draußen sicherlich genießen und sich neugierig die Gäste des Parks anschauen.“, sagt Nashornpflegerin Sabrina Wietzke mit einem Lächeln. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. „Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht. Da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft sind, freuen wir uns natürlich besonders über die zahlreichen Geburten gesunder und kräftiger Jungtiere bei uns.“, so Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe. Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten, um die genetische Diversität zu erhalten. Im Serengeti-Park leben zehn Breitmaulnashörner.

Zoo Salzburg 20.06.2017
Nachwuchs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen im Salzburger Zoo
Das Neuweltaffen-Baby wird nun zwei Wochen alt. Die meiste Zeit des Tages klammert es sich gut getarnt im Rückenfell des Vaters fest und schaut neugierig in die Welt. Possierliches Affenzwerglein – Nach einer Tragzeit von rund fünf Monaten hat am Mittwoch, 7. Juni, das winzige südamerikanische Krallenaffen-Baby das Licht der Welt erblickt. Bei Krallenaffen übernehmen die Männchen gleich nach der Geburt den Nachwuchs. Neugeborene Krallenaffen kommen behaart zur Welt und wiegen gerade mal 35 Gramm. Alle zwei bis drei Stunden übergibt der Vater den Nachwuchs zum Säugen dem Weibchen. Im Alter von zwei bis drei Monaten werden die Jungtiere dann entwöhnt. Strahlend weißes Barthaar – Charakteristisch für diese Affenart ist ihr wunderschöner, weißstrahlender Schnurrbart, der das Gesicht beider Geschlechter ziert. Ihren Namen verdanken diese Affen dem deutschen Kaiser Wilhelm II.. Er war aufgrund seines langen, weißen Bartes bekannt. Im Unterschied zum kaiserlichen Bart zeigen die Barthaarenden der Krallenaffen nicht nach oben, sondern nach unten. Beim Salzburger Nachwuchs ist schon ein winziger Ansatz eines „Bärtchens“ zu erkennen.

Allwetterzoo Münster 20.06.2017
Erstmalig Drillings-Nachwuchs bei den Schwarz­weißen Varis im Allwetterzoo Münster
Drei auf einen Streich – nach den Zwillingen aus 2016 brachte Mutter „Maria Letizia“ am 28. April gleich drei kleine Varis zur Welt. Alle drei sind wohl auf und erkunden mittlerweile nach und nach ihre Innenanlage, so dass die Zoobesucher mit etwas Glück in die niedlichen Vari-Knopfaugen blicken können! Die drei sind der zweite Wurf von Mutter „Maria Letizia“ und Vater „Jack“. In 2016 brachte nämlich nach dreizehn Jahren Vari-Babypause die erst in 2015 aus Spanien angereiste „Maria Letzia“ die Zwillinge „Carlos“ und „Felipe“ zur Welt! Große Freude im Allwetterzoo Münster und natürlich auch bei den Zoobesuchern! In diesem Jahr sind es sogar Drillinge geworden! Die Geschlechter stehen bereits fest: Männlich – weiblich – männlich, Namen haben die drei noch nicht. Traditionell darf der Pate Namensvorschläge machen! Gemeinsam mit Mutter „Maria Letizia“, Vater „Jack“ und ihren Brüdern „Carlos“ und „Felipe“ wohnen sie in der Anlage im Menschenaffenhaus direkt neben der Pflegerküche. „Jack und die Zwillinge Carlos und Felipe waren bei der Geburt dabei“, erklärt Kuratorin Dr. Simone Schehka. „Das ist für uns eine Premiere und auch sogar eine kleine Sensation“, freut sich Schehka. „Dass der Vater und die Geschwister bei der Geburt dabei sind und auch anschließend, also jetzt, die Familie zusammen bleibt, ist nicht immer so. Häufig zieht sich die Mutter mit ihren Jungtieren zurück. Maria Letizia ist eine tolle Mutter und auch Jack kümmert sich vorbildlich um die Kleinen. Im letzten Jahr war er auch schon die ganze Zeit dabei, so dass wir es einfach versucht haben und siehe da, es klappt…“ Varis gehören zu den Lemuren, die auf der Roten Liste der IUCN als hochbedrohte Primatenart (critically endangered) eingestuft sind. Sie kommen nur auf Madagaskar vor. Jack kam vor vierzehn Jahren, im Mai 2003 im Allwetterzoo zur Welt. Maria Letizia kam erst im Februar 2015 nach Münster. Sie wurde im April 2006 in Jerez/Spanien geboren. Bislang bekamen sie zweimalig Nachwuchs im Allwetterzoo: Zwillinge in 2016 und Drillinge in 2017. Wir freuen uns, wenn Sie über den dreifachen Nachwuchs berichten. Anbei erhalten Sie zwei Fotos von den Drillingen, die unsere Tierpfleger direkt in der Anlage gemacht haben. Gerne können Sie diese unter Angabe der Quelle Allwetterzoo Münster verwenden.

Zoo Leipzig 20.06.2017
Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig – Ein Programm für große und kleine Entdecker
Dieser Sommer wird länger: Der Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig dauert vom 24. Juni bis 9. September und umfasst die Urlaubszeit aller Bundesländer. Das Programm bietet viele Höhepunkte für kleine und große Entdecker. Aufmerksame Beobachter kommen bei den tierischen Highlights zwischen Jungtieren und Artenschutz voll auf ihre Kosten, während Theaterfreunde und Bastelfans ihrerseits den Abenteuer-Sommer im Zoo genießen werden. Nach dem Ferienauftakt mit dem Karneval der Tiere am 24. und 25. Juni feiert eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Schauspiel und Zoo Leipzig am 30. Juni Premiere: Bis Ende Juli wird täglich (außer Do./Fr.) um 16 Uhr Erich Kästners Konferenz der Tiere unter freiem Himmel aufgeführt. Kombitickets mit Zooeintritt und Theaterkarte gibt es bis 29. Juni online (www.schauspiel-leipzig.de). Anschließend sind Tickets an der Tageskasse erhältlich. Mit den Entdeckertagen Bienen (22./23.07.), bei denen Besucher ihren eigenen Honig schleudern können, und den Entdeckertagen Artenschutz (12./13.08.) folgen im Sommer die nächsten beiden Auflagen der Thementage, die Einblick in den Alltag und die Besonderheiten des Zoo Leipzig geben. Im Zeichen des Hochgebirges und seiner Tierarten steht die Eröffnung des Leipziger Himalaya am 1. August 2017. Schneeleoparden und Rote Pandas finden hier eine neue Heimat und werden im naturnah gestalteten Lebensraum erlebbar. Auch der Himalaya-Tag zum Schulanfang am 5. August steht im Fokus der neuen Anlage im Zoo der Zukunft. Den Schlusspunkt unter einen spannenden Abenteuer-Sommer setzt die Jubiläumsauflage des K!DZ-Riesenkinderfestes zugunsten der Uni-Kinderklinik. Bereits zum 20. Mal wird das Benefizfest zu einem großen Tag für die Kleinsten. KIKA-Moderator Juri Tetzlaff und Kinderlieder-Sänger Volker Rosin werden den Nachwuchs begeistern. Ein tägliches Programm mit Tierpflegerkommentierungen, Fütterungen und Bastelstationen sowie ein Fotowettbewerb runden den Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig ab. Alle Informationen auf www.zoo-leipzig.de/abenteuersommer Countdown für Namensvorschläge Noch bis zum 23. Juni können Namensvorschläge für die Amurleoparden-Zwillinge von Mia und Xembalo eingereicht werden. Die beiden Kleinen werden zunehmend mobiler und entdecken nach der Wurfbox nun das rückwärtige Gehege. Wenn die Jungtiere in einigen Wochen das Leoparden-Tal kennenlernen, sollen sie auch einen Namen erhalten. Der Zoo Leipzig und der WWF Deutschland sammeln unter www.zoo-leipzig.de Namensvorschläge, die zum Lebensraum passen.

Zoo Magdeburg 19.06.2017
AFRICAMBO 2: Neustart für die Magdeburger Elefantenhaltung
Ein „Mammutprojekt“ und eine große Herausforderung sowohl von der Planung, der baulichen und tiergärtnerische Umsetzung als auch von den unzähligen Detailaufgaben her, ist im Zoo Magdeburg AFRICAMBO 2. Es ist das bisher größte Bauprojekt der Magdeburger Zoogeschichte und gleichzeitig auch das Schwierigste. „Auch wenn noch nicht alle tierischen Bewohner in AFRICAMBO einziehen können bis zum Eröffnungtag, so werden wir den großen Druck der Zoobesucher nachgeben und dennoch AFRICAMBO am 20. Juni eröffnen. In den letzten Wochen haben die Besucher die Elefanten sehr vermisst“, erklärt Zoodirektor Dr. Kai Perret. Es sei ohnehin nötig, in mehreren Prozeßstufen und mit viel tiergärtnerischem Fingerspitzengefühl die einzelnen Tiergruppen aneinander zu gewöhnen, die in die neue Wohngemeinschaft einziehen. Derzeit sind einige Tiere, die der Zoo erstmals in Magdeburg in den Tierbestand aufnehmen möchte, noch nicht da, wie zum Beispiel die äußerst seltenen Schwarzfußkatzen oder auch der Kleine Kudu. Im ersten Schritt gehe es in den nächsten Tage darum, dass sich die beiden Elefantenkühe auf der 7.370 Quadratmeter großen Fläche einleben – im neuen Elefantenhaus sei dies problemlos bereits geglückt. Was erwartet die Besucher im Africambo 2? Ein neuer Rundweg, der direkt an der ehemaligen Elefanten-Außenanlage beginnt, führt zum „Eingang“ von AFRICAMBO 2. Als Erstes betritt der Besucher die neue AFRICAMBO-Erlebniswelt – das 400 Quadratmeter große Kultur- und Ausstellungszentrum. Spektakuläre Blickverbindungen von der Africambo-Erlebniswelt in das Innere des neuen Elefantenhauses ermöglicht aus dem Ausstellungsbereich heraus auch die lebenden Hauptakteure – die Elefanten – zu sehen. Durch das Ausstellungszentrum schlängelt sich in naturnaher Gestaltung und unter Tageslicht der Besucherpfad entlang der Exponate. Anschauliche und interaktive Exponate machen den Besucher mit der Morphologie und Systematik der Elefanten vertraut. Der Lebensraum des Elefanten und seine Beziehung zum Menschen stehen außerdem im Fokus. Der Elefant in der Kunst – auch diese Facette ist durch die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen von Künstlern auf das Thema „Elefant“ hier dargestellt. Eine 70 m2 große, multifunktionale Fläche steht in der Africambo-Erlebniswelt für Vorträge, Gesprächs- und Diskussionsforen, Konferenzen u.a. zur Verfügung. Dann betritt der Besucher das Reich der „grauen Giganten“ im neuen Elefantenhaus.

Zoo Krefeld 19.06.2017
Zoo Krefeld: Sorgen um Orang-Utan Jungtier – Nachwuchs von Sungai muss durch die Tierpfleger aufgezogen werden
Die Freude im Zoo Krefeld war groß, als das 13-jährige Orang-Utan Weibchen Sungai am 1. Juni ihr erstes Jungtier, einen gesunden Sohn, zur Welt brachte. Nachdem die Aufzucht zunächst unproblematisch verlief, musste das Zooteam vor einigen Tagen eingreifen. „Der Gesundheitszustand von Sungai wurde zunehmend schlechter und die Tierpfleger konnten nicht abschätzen, ob das Jungtier ausreichend versorgt wurde. Daher entschieden wir uns, Mutter und Kind von der Gruppe zu trennen und in die Schlaf- und Ruhegehege zu holen“, so Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen. Da sich Sungais Zustand trotz Medikamentengabe nicht besserte, wurde sie unter Narkose gründlich untersucht. „Es gab Anzeichen einer Gebärmutterentzündung mit Verdacht auf eine generalisierte Infektion“, so Zootierärztin Anna Grewer. Bei der Untersuchung wurde zudem festgestellt, dass das Jungtier stark dehydriert war. Die Zooleitung entschied sich, das Jungtier vorerst mit der Flasche aufzuziehen. „Hätten wir nicht eingegriffen, wäre das Jungtier sehr wahrscheinlich gestorben“, so Grewer. Sungai erholt sich und wird nach ihrer Genesung zurück in die Orang-Utan Gruppe gelassen. Ihr Sohn wird bis auf weiteres von den Tierpflegern umsorgt. Diese Form der Aufzucht soll aber nicht dazu führen, das Junge auf den Menschen zu prägen, so dass die Pfleger das Junge möglichst früh in die Gruppe zurückführen werden. Bereits Sungais Mutter Lea, welche 1993 im Krefelder Affentropenhaus geboren wurde, musste mit der Flasche von den Tierpflegern aufgezogen werden. Sie wurde schnell in die damalige Gruppe integriert und zieht derzeit mit Suria (*05. Dezember 2016) ihr drittes Jungtier erfolgreich und selbständig auf. „Wir werden auf die wertvollen Erfahrungen mit Lea zurückgreifen und auch die Pfleger, welche an Leas Aufzucht beteiligt waren, in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Es ist geplant, auch das Jungtier von Sungai so schnell wie möglich wieder in die Familiengruppe zu integrieren, was aber erst dann geschehen kann, wenn es einige Monate alt ist und es die Situation möglich macht. Die Entscheidungen wurden in enger Abstimmung mit dem Erhaltungszuchtprogramm getroffen“, so der Zoodirektor.

Otter Zentrum Hankensbüttel 19.06.2017
Kinder füttern Otter – Bundesweit einzigartige Ferienaktion im OTTER-ZENTRUM
In den Sommerferien vom 22.6.-2.8.17 haben täglich sechs Kinder (ab 8 Jahren) vormittags und nachmittags im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel die Chance, die Baummarder, die possierlichen Iltisse und die flinken Fischotter selbst zu füttern. Sie kommen dabei den Raubtieren ganz nah und dürfen zusammen mit den Tierbetreuern in die weitläufigen Gehege. Währenddessen haben Eltern oder Großeltern die Möglichkeit, diesen aufregenden Moment fürs Familienalbum fotografisch festzuhalten. Natürlich werden die Kinder auf die spannende Aufgabe kurz vor der Fütterung von den Tierbetreuern vorbereitet. Dieses abenteuerliche Erlebnisangebot des OTTER-ZENTRUMs für Kinder ist bundesweit einzigartig. Wer im Rahmen dieser exklusiven Fütterungsaktionen in den Tiergehegen nicht dabei sein kann, hat dennoch Gelegenheit die tierischen Bewohner von Besucherplattformen oder -stegen beim Füttern zu beobachten. Im 15-minütigen Rhythmus findet jeweils an einem der Gehege eine Fütterung statt, insgesamt 29 Mal. Dabei erzählen die Tierpfleger alles Wissenswerte über die geschützten Arten, ihre Lieblingsspeisen und ihre Lebensweisen. Wer will kann überall dabei sein. Das gibt es so nur im OTTER-ZENTRUM. Nach den Fütterungen locken auf einem Rundgang über das artenreiche 60.000 qm große Freigelände viele Aktivitätsbereiche und Entdecker-Stationen. Dachse, Nerze, Hermeline, Steinmarder, Otterhunde, Störche und Co. lassen sich in ihren natürlichen Lebensräumen hervorragend beobachten. Ein Naturerlebnis für die ganze Familie, wobei Wissenswertes und Spaß nicht zu kurz kommen.

Zoo Landau in der Pfalz 19.06.2017
DGHT-Schildkrötenstammtisch am 28. Juni, 19.30 Uhr, im Zoo Landau in der Pfalz
Der nächste Schildkrötenstammtisch, den die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und der Zoo Landau ausrichten, steht am 28. Juni auf dem Programm. Passend zum sommerlichen Wetter wird an diesem Abend das Thema „Rund um den Nachwuchs“ behandelt. Peter Buchert, Schildkrötenexperte der DGHT, wird einen kurzen Vortrag über die Brut bei mediterranen Landschildkröten halten und auch kritisch beleuchten, bei welchen Arten dies sinnvoll ist, bei welchen vielleicht weniger. Im Anschluss ist es wie immer auch möglich, von den eigenen Erfahrungen zu berichten, Fragen zu stellen und mit dem Experten zu diskutieren.

Zoo Köln 19.06.2017
Vor einer Woche geborener Elefant musste eingeschläfert werden
Im Kölner Elefantenpark herrscht Trauer. Das am 12. Juni geborene männliche Elefantenjungtier der Kölner Leitkuh „Kreeblamduan“ musste gestern am späten Nachmittag eingeschläfert werden. Am vergangenen Montagmorgen war der kleine, namenlose Bulle im Elefantenpark des Kölner Zoos aufgefunden worden. Anders als sonst üblich waren weder Mutter noch andere Herdenmitglieder bei dem neugeborenen Jungtier. Es gelang den Verantwortlichen des Zoos wenig später, Mutter und Jungtier in einer separaten Box zusammenzuführen. Leider nahm die Mutter jedoch keine Notiz von dem Jungen. Daher separierte man Mutter und Jungtier kurze Zeit später, um beiden Ruhe zu geben und unnötige Einflüsse von außen durch andere Herdentiere zu vermeiden. Der Zoo sperrte zudem den Innenbereich des Elefantenparks und richtete eine 24-stündige Aufsicht von je zwei Tierpflegern ein, die sich um Mutter und Jungtier kümmerten. Rund um die Uhr konnte man so bis zum Samstagmorgen sicherstellen, dass das Junge regelmäßig bei der Mutter trank. Nur noch hin und wieder wies ihn Mutter „Kreeblamduan“ weiter ab. Nachdem sich alles positiv entwickelt hatte, ließ der Zoo „Marlar“ mit Sohn „Moma“ und der erfahrenen Kuh „Loangdaw“ zu Mutter und Neugeborenem in den Innenbereich des Elefantenparks. Zwar durfte das Jungtier von „Kreeblamduan“ nicht bei „Marlar“ trinken, aber die Mutter erlaubte dies überwiegend weiterhin. „Loangdaw“ funktionierte als Tante hervorragend. Am Sonntag wurde das Jungtier nachmittags plötzlich sehr schwach und bekam Durchfall. Die Tierpfleger holten direkt die Zoo-Tierärztin Dr. Sandra Langer. Gemeinsam mit dem Tierpfleger-Team und Direktor Prof. Theo B. Pagel musste man sich dann entschließen, das Junge einzuschläfern – ein Entschluss, der unumgänglich war und der trotzdem allem sehr schwer fiel. „Ursächlich für unsere Entscheidung war eine vorher nichtsichtbare Nabelentzündung. Das Jungtier wird in die Tier-Pathologie gebracht. Wir wollen feststellen, was darüber hinaus hinter der Schwäche steckt und ob möglicherweise zusätzlich noch etwas entdeckt wird, das wir von außen nicht erkennen konnten. Denn es ist ungewöhnlich, dass sich anfänglich kein Elefant der Herde richtig gekümmert hat“, so Dr. Sandra Langer. Das Ergebnis der veterinärpathologischen Untersuchung wird vermutlich innerhalb der kommenden 14 Tage vorliegen. Zoodirektor und Elefantenkurator Prof. Theo B. Pagel: „Alle, vor allem das Elefantenpfleger-Team, aber auch unsere Zootierärztin, haben alles getan, was man tun konnte, um den kleinen verwaisten Bullen zur Mutter zu bekommen. Ich möchte allen für Ihren enormen Einsatz ausdrücklich danken!“ Pagel, der auch nachts bei den Tieren und den Pflegern vorbeischaute, ergänzt: „Selbstverständlich hatten wir uns mit anderen Elefantenfachleuten besprochen und wurden in unserem Vorgehen bestärkt. Es lief alles nach Plan, bis das Junge sehr plötzlich abbaute. Wir waren am Sonntagnachmittag alle sehr überrascht von der Wendung und sind sehr traurig.“ Im Kölner Elefantenpark wuchsen bereits 10 Elefantenjungtiere auf. Die Haltung und Zucht ist sehr erfolgreich und verläuft bereits in der zweiten Generation. Todesfälle wie der des jungen Bullen können vorkommen und passieren auch im Freiland.
Hintergründe zum gestern eingeschläferten Elefantenjungtier
Das gestern eingeschläferte Elefantenjungtier wird in einer veterinärmedizinischen Pathologie untersucht. Ziel ist, exakt herauszufinden, was hinter der gestern Nachmittag sehr plötzlich auftretenden Erkrankung steckt und ob möglicherweise zusätzlich noch etwas entdeckt wird, das die Zooexperten von außen nicht erkennen konnten. Mutter „Kreeblamduan“ wie die gesamte Herde hatten das Jungtier bereits unmittelbar nach der Geburt missachtet. Dies ist eine Vorgehensweise, wie sie Elefanten in freier Wildbahn bei nicht dauerhaft lebensfähigem Nachwuchs anwenden. Der Kölner Zoo wird darüber informieren, sobald die Ergebnisse der pathologischen Untersuchung vorliegen. Dies wird vermutlich innerhalb der kommenden 14 Tage der Fall sein. Das Jungtier wies eine Nabelentzündung auf. Gestern Nachmittag kamen ad hoc akute Durchfälle und rapide sich verschlechternde Kreislaufwerte hinzu. Die Zooverantwortlichen entschlossen sich daher schweren Herzens zum Einschläfern, um dem Tier Leid zu ersparen. Zuvor hatte das gesamte Tierpfleger-Team des Elefantenparks sechs Tage lang rund um die Uhr um das Überleben des kleinen Bullen gekämpft. Jungtier und Mutter „Kreeblamduan“ wurden gemeinsam von der Herde separiert, um die fehlende Mutter-Kind-Bindung aufzubauen. Die Verantwortlichen des Zoos schafften es erfolgreich, das Jungtier immer wieder zum Trinken zu bringen. Fortschritte und Entwicklungsstand des Bullen ließen noch am Samstag optimistische Prognosen zu. Aufgrund der regelmäßigen Milchaufnahme des Jungtiers war eine Handaufzucht zu keiner Zeit notwendig. Eine Handaufzucht macht immer nur dann Sinn, wenn die Nahrungsaufnahme anders nicht möglich ist. Eine enge Mutter-Kind-Bindung ohne menschlichen Einfluss ist immer der Optimalfall. Todesursache des Jungtiers war eine akute Erkrankung. Die Michversorgung war jederzeit optimal. Forderungen nach einer Handaufzucht sind in diesem Fall haltlos und an der Sachlage vorbeigehend. Der Kölner Zoo hat seit vielen Jahren Erfahrung in der Haltung der in freier Wildbahn hochbedrohten Asiatischen Elefanten. Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel ist seit 10 Jahren Mitglied der für Asiatische Elefanten zuständigen Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP. Momentan ist er in dieser Funktion bis zum frühen Abend auf einer EEP-Sitzung in Rotterdam. Der Kölner Zoo hat sich zur Vorgehensweise rund um das am 12. Juni geborene, nun eingeschläferte Jungtier regelmäßig mit Experten anderer Zoos und wissenschaftlicher Einrichtungen ausgetauscht.

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