Zoopresseschau

Zoo Landau 01.07.2017
Zooführung für Gehörlose im Zoo Landau in der Pfalz am 23. Juli 2017, 11 Uhr
Der Zoo Landau in der Pfalz bietet regelmäßig öffentliche Zooführungen an den Wochenenden an. Die Besucherinnen und Besucher können dabei sehen, welche Arbeiten in einem Zoo anfallen. Am 23. Juli 2017 um 11 Uhr bietet der Zoo eine solche Zooführung für Gehörlose / Hörgeschädigte an. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel macht einen Rundgang zu den beliebtesten Tieren des Zoos. Eine Dolmetscherin für Gebärdensprache – Diplom Gebärdensprachdolmetscherin Silke Gold – übersetzt die Führung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen auch Bereiche des Zoos sehen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht geöffnet sind. Die Führung steht unter der Überschrift „Die Arbeit eines modernen Zoos“. Dabei werden interessante Informationen über das Management von Zootieren (das heißt Haltung, Pflege, Fütterung, …) und über die Artenschutzarbeit (Aufzucht, Schutz bedrohter Tierarten, Zusammenarbeit mit Organisationen für den Artenschutz, …) des Zoo Landau gegeben. Natürlich ist es auch möglich, die eigenen Fragen an den Experten zu stellen. Die Stadtverwaltung Landau hat das Ziel, den Landauer Zoo zu einem „inklusiveren“ Zoo auszubauen. Eine Projektgruppe mit dem Namen ProFiL (Abkürzung für „Programm zur Führungsentwicklung in Landau) hat damals die spezielle Führung für Gehörlose / Hörgeschädigte vorgeschlagen. Seit 2015 gibt es die Führung, dieses Jahr findet sie zum dritten Mal statt. Auch andere Vorschläge zur Inklusion wurden im Zoo bereits umgesetzt. Die Führung kostet nichts extra, es muss nur der normale Zooeintritt bezahlt werden. Der Zoo freut sich über zahlreiche Teilnehmer!

Tierpark Sababurg 30.06.2017
Tolles Sommerferienerlebnis im Tierpark Sababurg
Endlich ist es soweit, die hessischen Sommerferien stehen vor der Tür! Damit den Kindern und Erwachsenen zu Hause nicht langweilig wird, bietet der Tierpark viele abwechslungsreiche und spannende Aktionen an. Unser Wolfsrudel mit den Wölfen „Albert“, „Amarok“, „Aaron“, „Timur“, „Fenrir“, „Othello“, „Clint“ und „Loupo“ freut sich ebenso sehr auf die Ferien wie viele Schulkinder, denn in der Zeit vom 3. Juli bis zum 11. August finden zweimal in der Woche öffentliche Wolfsfütterungen statt: Jeden Mittwoch um 17 Uhr und jeden Freitag um 15 Uhr können sich Interessierte am Wolfsgehege treffen und viel wissenswertes über unsere Wölfe erfahren. Am Sonntag, den 16. Juni findet unser „Aktionstag Imkerei“ statt. Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr kann sich die ganze Familie rund um das Thema Bienen informieren. Der Imkerverein Hofgeismar ist vor Ort und beantwortet alle Fragen, zudem wird Honig frisch geschleudert und für zu Hause können Wildbienenhotels gebastelt werden. Auch in den Sommerferien finden unsere täglichen Tierfütterungen statt, bei denen unserer Tierpfleger gerne über ihre Schützlinge berichten. Was fressen Erdmännchen gerne? Wie heißen unsere Luchse? Warum haben die Kattas einen schwarz-weiß gestreiften Schwanz? Wie viele Jungtiere gibt es dieses Jahr bei unseren Pinguinen? Dies und vieles mehr kann man bei folgenden kommentierten Schaufütterungen erfahren: 10:00 Uhr Fischotterfütterung,10:30 Uhr Pinguinfütterung,11:00 Uhr Erdmännchen- und Kattafütterung,13:30 Uhr Vielfraß- & Luchsfütterung,14:30 Uhr Fischotterfütterung;15:00 Uhr Pinguinfütterung,15:15 Uhr Waschbärenfütterung und
15:30 Uhr Erdmännchen- und Kattafütterung.nAuch die Greifvogelflugschau findet in den hessischen Sommerferien täglich, außer montags, statt. Um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:15 Uhr kann man majestätische Adler, lautlose Eulen und pfeilschnelle Falken beobachten. Und auch wenn keine Veranstaltung oder öffentliche Fütterung besucht wird gibt es viel zu sehen im Tierpark, denn im Sommer kann man auf fast allen Weiden Jungtiere beobachten: Fohlen bei den Eseln, Exmoor-Ponys und Tarpanen, Kälber bei den Wisenten, Heckrindern und dem Roten Höhenvieh, Frischlinge bei den Wildschweinen, Lämmer bei den Skudden, Heidschnucken, Walachenschafen, Ouessantschafen und Leineschafen, Zicklein bei den Walliser Schwarzhalsziegen und Thüringer Waldziegen, Küken bei den Lachshühnern, Vorwerkhühnern, Wellensittichen und Goldfasanen, Gössel bei den Graugänsen, Hirschkälber bei den Damhirschen, den amerikanischen Rothirschen und den europäischen Rothirschen, Lämmer bei den Westkaukasischen Steinböcken und ein Kängurujungtier im Beutel seiner Mutter. Auch für das leibliche Wohl ist Bestens gesorgt: Der Imbiss am Kinderzoo ist täglich von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet und bietet verschiedene Snacks wie Pommes und Bratwurst an. Auch die Elch-Stuga bietet in den Sommerferien täglich (außer montags) von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr kalte Getränke, Kaffeespezialitäten und Kuchen an. An den Wochenenden wird hier zudem gegrillt. Das „Gasthaus zum Thiergarten“ im Eingangsbereich bietet eine große Auswahl klassischer und regionaler Speisen an und hat auf der Sonnenterasse Platz für 120 Personen. Ideal, um einen langen, ereignisreichen Tag ausklingen zu lassen oder sich für das nächste Abenteuer zu stärken! Eine besondere, kulinarische Aktion wird zudem erstmals dieses Jahr angeboten: Jeden Mittwoch in den Sommerferien ab 18:00 Uhr findet ein BBQ an der Elchlodge statt. Eine Anmeldung für dieses Grillfest ist unbedingt unter 05671-766499-0 erforderlich. Der Preis für Eintritt und BBQ für einen Erwachsenen liegt bei 20,00 €, für Jugendliche bei 15,00 €. Die Sommerferien können kommen! Wir haben jeden Tag in den Ferien von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch!

Zoopark Erfurt 30.06.2017
Ferienprogramm im Zoopark
Auch in den Sommerferien bietet der Zoopark Schülern die Möglichkeit, ihre Freizeit spannend zu gestalten. Ein vielfältiges Angebot aus Entdeckertouren, Workshops und Schnuppertagen steht auf dem Programm. Hier ein kurzer Einblick in das Programm für die zweite Ferienwoche: Programm Woche 2 (03.-07.07.2017): Montag, 03.07., 9.00-14.00 Uhr, Thema: Rund ums Tier Thema: Den Erfurter Zoopark und seine Tiere kennen lernen ab 5 Jahre, max. 20 Teilnehmer. Mittwoch, 05.07., 9.00-11.00 Uhr, Thema: Entdeckertour Thema: Lohnenswerte Rätselreise durch den Erfurter Zoopark ab 5 Jahre, max. 20 Teilnehmer. Mittwoch, 05.07., 12.00-14.00 Uhr, Thema: Workshop Thema: Womit spielen eigentlich Tiere? Wir basteln Tierbeschäftigungen ab 5 Jahre, max. 10 Teilnehmer. Freitag, 07.07., 9.00-14.00 Uhr, Thema: Rund ums Tier Thema: Den Erfurter Zoopark und seine Tiere kennen lernen ab 5 Jahre, max. 20 Teilnehmer. Ein Kurs startet ab sechs Teilnehmern. Die Teilnahmegebühr für das Angebot „Rund ums Tier“ beträgt 15 € zzgl. Tageseintritt, für die Workshops und Entdeckertouren 5 € zzgl. Eintritt. Wer teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter 0361-655-4151 oder per E-Mail unter Zoopark@erfurt.de anmelden. Das Programm und die weiteren Angebotszeiten für die Schulferien vom 26. Juni bis zum 9. August finden Sie auf unserer Website www.zoopark-erfurt.de

Zoo Wuppertal 30.06.2017
Schwarze Klammeraffen beziehen neue Anlage
In einer groß angelegten Aktion, an der vor allem die Pfleger der Affen sowie Handwerker und Mitarbeiter aus der Gärtnerei beteiligt waren, wurden die ehemalige Innen- und Außenanlage der Brillenlanguren neu gestaltet. Die mit großen Kletterbäumen und Seilen affenfreundlicher gestalteten Gehege, bieten zukünftig unseren Schwarzen Klammeraffen deutlich mehr Klettermöglichkeiten. Der mit Gras bewachsene Boden, die vielen eingebrachten Pflanzen, der im Außenbereich befindliche Wassergraben oder die Möglichkeit sich unter freiem Himmel aufzuhalten, werden bei den Primaten mit Sicherheit für besonders Wohlbefinden sorgen. Am Montag den 03.07.2017 werden unsere Schwarzen Klammeraffen ihr neues zu Hause beziehen. Hierzu laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin um 14:00 Uhr ein und würden uns über Ihr Kommen und eine Berichterstattung sehr freuen. Treffpunkt ist die Zookasse. Die beigefügten Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden. Als Quelle ist der Grüne Zoo Wuppertal anzugeben.

Zoo Heidelberg 30.06.2017
Dreifaches Elternglück bei den Graumöwen im Zoo – Nachwuchs bei den Vielfliegern in Heidelberg
Im letzten Jahr konnte sich der Zoo Heidelberg nach 17 Jahren wieder über den ersten heranwachsenden Nachwuchs bei den Graumöwen freuen. Jetzt zeigen die überaus fürsorglichen Elterntiere, dass sie zu mehr im Stande sind. Im Vogelrevier gibt es dieses Jahr drei flauschige Küken bei den Graumöwen. Die Aufzucht der jungen Graumöwen kann man im Zoo Heidelberg sehr gut beobachten, denn ein Pärchen der Bodenbrüter hat das Nest nah am Besucherweg errichtet, der durch die Voliere führt. Die Tierpfleger bitten daher, etwas Abstand zu halten und besonders auf die kleinen Jungvögel zu achten, die sicher bald das Nest auch verlassen werden und den Weg überqueren können. Zu welch erstaunliche Leistungen Vögel fähig sind, zeigen die wildlebenden Verwandten, die an der Westküste Südamerika beheimatet sind. Dort erstreckt sich das Jagdrevier dieser Vogelart auf ein Tausende von Kilometern langes Gebiet vom Äquator bis zu den kühlen Küsten Südchiles. Auf der Suche nach Krebsen, kleinen Fischen und Muscheln werden daher täglich weite Strecken entlang des Meeres zurückgelegt. Doch regelmäßig zur Brutsaison erhöht sich die Flugleistung der einzelnen Tiere enorm: Sobald die Brutsaison beginnt, zieht es die Graumöwen weit ins Landesinnere. In einem sehr kleinen Brutgebiet inmitten der Atacamawüste hat sich eine Kolonie von bis zu 60.000 Brutpaaren angesiedelt und stellt damit weit über die Hälfte des Weltbestandes. Dieses besondere Brutverhalten kommt dem Schutz der Küken zugute, denn in dieser lebensfeindlichen Region müssen sie nur wenige Fressfeinde fürchten. Der Vorteil für den Nachwuchs bedeutet jedoch eine große körperliche Belastung für die Elterntiere. Da in der kargen, extrem trockenen Umgebung kein Futter für die Tiere zu finden ist, fliegen die Elterntiere während der Aufzucht mehrmals pro Woche zurück an die 100 km entfernte Westküste zur Nahrungssuche. Das ist ein erstaunlich weiter Weg zur „Arbeit“ und etwa sechs Mal so weit wie der durchschnittliche Arbeitsweg in Deutschland – und das ganz ohne Auto oder technische Verkehrsmittel. Die Graumöwen im Zoo Heidelberg müssen keine entsprechenden Strapazen für die Futtersuche auf sich nehmen. Sie leben in Gesellschaft von Inkaseeschwalben und anderen geflügelten Küstenbewohnern in der Küstenpanorama-Voliere. Da Graumöwen auch in freier Wildbahn ihren Lebensraum mit Inkaseeschwalben teilen, ist dies für die Vögel nicht ungewöhnlich. Eine Nebenwirkung einer solchen Gemeinschaft zeigte sich im letzten Jahr. Damals hatten die Graumöwen-Eltern mit dem stark ausgeprägten Fürsorgebedürfnis schon mal „heimlich“ ein Inkaseeschwalben-Küken mitgefüttert. In diesem Jahr haben gleich zwei der Graumöwenpaare eigene Jungen zu versorgen. Im Augenblick tragen die Küken noch ein dichtes, flauschiges, graues Gefieder. Dieses dichte, und gut isolierendes Daunengefieder dient dem Schutz vor Kälte und der starken Hitze der Atacamawüste. Der Federwechsel vom Daunenkleid erfolgt später nahezu übergangslos, sodass die Daunenfedern teilweise wie feine Härchen aus dem Gefieder ragen können, was den Jungvögeln ein etwas außergewöhnliches Aussehen verleiht.

Zoo Leipzig 30.06.2017
Lexis Ziehkind heißt Amira – Sommertheater mitten im Zoo
Die Namensgebung für das am 15. Mai 2017 geborene Bonobojungtier hätte treffender nicht ausfallen können: Tierpfleger des Zoo Leipzig und Forscher des Max-Planck-Instituts haben das knapp sechs Wochen alte Weibchen Amira getauft. Übersetzt bedeutet es Die Starke. Stark war die Kleine in den ersten Lebenswochen wahrlich. Mutter Yasa hatte direkt ab der Geburt kein Interesse an dem Jungtier gezeigt. Bonoboweibchen Lexi jedoch, Mutter des elf Monate alten Tayos und des vierjährigen Yaros, hat die Aufzucht von Yasas Baby übernommen. Die Aufzucht und Betreuung der drei Jungtiere meistert Lexi sehr gut, kümmert sich um die zwei jüngeren intensiv und wird von Yaro zeitweise entlastet. Amira profitiert in ihrer Entwicklung davon, dass ihre Ersatzmutter ohnehin noch Muttermilch hatte und sie damit auf natürlichem Wege versorgen kann. Mutter Lexi ist mit ihren Kindern und ihrem Ziehkind in die Bonobogruppe integriert und täglich in Pongoland zu sehen. Mittlerweile zeigen sich zudem neben den Tiger-Zwillingen auch die Amurleoparden-Zwillinge von Mia und Xembalo im Leoparden-Tal. Bis Mittwoch kann auf der Website des Zoos noch über die künftigen Namen der beiden Raubkatzen abgestimmt werden. Konferenz der Tiere für die ganze Familie. Im Rahmen des Abenteuer-Sommers setzen das Schauspiel Leipzig und der Zoo Leipzig mit Erich Kästners „Die Konferenz der Tiere“ ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Regisseurin Roscha A. Säidow und die RETROFUTURISTEN führen das Theaterstück für die ganze Familie vom 30. Juni bis 31. Juli mitten im Zoo auf. Löwe Alois trifft sich regelmäßig mit Oskar, dem Elefanten, und der Giraffe Leopold am Tschadsee, um über die Menschen zu sprechen, die zwar ganz viel Tolles können, aber letztlich doch nichts Anderes zustande bringen als Kriege, Revolutionen und Hungersnöte. So berufen sie die erste Konferenz der Tiere ein, um den Frieden unter den Menschen durchzusetzen. Schnell wird klar, dass sie ein paar Tricks anwenden müssen… Die Aufführungen finden täglich (außer Donnerstag und Freitag) um 16 Uhr statt. Der Eintritt zur Vorstellung ist nur in Kombination mit einem Zoo-Ticket möglich und kostet 9 € für Erwachsene sowie 6 € für Kinder (Reservierungen unter Tel. 0341-59 33 377). Das komplette Programm des Abenteuer-Sommers im Zoo Leipzig finden Sie unter www.zoo-leipzig.de.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 30.06.2017
Panda-Update: Probier`s mal mit Gemütlichkeit – Futtern & Faulenzen
Zoo-Direktor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem macht sich ein persönliches Bild von Pandas Meng Meng und Jiao Qing. Die beiden könnten, ganz nach dem Prinzip Ying und Yang, nicht unterschiedlicher sein: Das Männchen Jiao Qing verhält sich – wie es sich für einen ausgewachsenen Bär gehört – sehr dominant. Wenn der Bambus mal zu lange auf sich warten lässt, ist seine Ungeduld auch lautstark zu hören. Meng Meng hingegen ist freundlich und äußerst neugierig.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 30.06.2017
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…
30. Internationales Zoo-Fußballturnier zum ersten Mal in Berlin. Zoos weltweit kämpfen seit Jahrzehnten Seite an Seite für den Artenschutz. Doch einmal im Jahr ist das traute Miteinander der internationalen Zoogemeinschaft auf Eis gelegt und es wird ernst: Tierpfleger, Kuratoren und Gärtner treten gemeinsam zum tierischen Wettstreit um das runde Leder an – beim Internationalen Zoo-Fußball-Turnier. Vor sechs Jahren hat der Direktor der Zoologischen Gärten Berlin, Dr. Andreas Knieriem, schon einmal die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen – damals allerdings noch als Zoodirektor in München. „Mich hat diese traditionsreiche Veranstaltung schon 2011 sehr begeistert und ich freue mich daher umso mehr, dass wir das 30. Internationale Zoo-Fußballturnier zum ersten Mal in die deutsche Hauptstadt holen konnten“, erklärt der Direktor von Zoo und Tierpark Berlin. „Ich wünsche mir für alle Spielerinnen und Spieler und für die Gäste ein faires Spiel, viele neue Bekanntschaften und eine tolle Zeit in unseren Berliner Zoos.“ Als Gastgeber der diesjährigen Jubiläumsausgabe haben sich Zoo und Tierpark Berlin mächtig ins Zeug gelegt. Teilnehmer aus 16 Zoos aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz werden im Olympia Park um den begehrten Pokal spielen. Mit Vielfalt ans Ziel: Die zwei bunt gemischten Berliner Teams bestehen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Altersgruppen und Fachbereichen aus Zoo und Tierpark. Berlin ist erst seit vier Jahren dabei, hat aber bereits zweimal den zweiten Platz belegt. Austragungsort ist der Olympiapark, das Turnier findet von 10 bis 17 Uhr statt, auf dem Körnerplatz wird gegen 16 Uhr das Finale ausgetragen. Zuschauer sind herzlich willkommen. Geschichte des Internationalen Zoo-Fußball-Turniers. Das sportliche Kräftemessen hat seinen Ursprung in der Schweiz. Der Zoo Basel, im Volksmund Zolli genannt, gründete bereits 1965 den FC Zolli. Im Jahre 1973 feierte der Zoo sein 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass organisierte man ein Fußballspiel gegen den Zoo Zürich. Seitdem wurde einmal jährlich gegen den Zoo Zürich gespielt. Einige Jahre später entstand die Idee, einen dritten Zoo, Frankfurt, einzuladen, um ein kleines Turnier abzuhalten. Dieses Turnier fand in den frühen 80er Jahren in Zürich statt. 1986 kam der Karlsruher Zoo als vierte Mannschaft dazu. Seit diesem Jahr wächst die Teilnehmerzahl stetig. Am 30. Internationalen Zoo-Fußball Turnier nehmen 18 Mannschaften aus 16 Zoos teil.

Zoo Halle 29.06.2017
„Der Dschungel ruft“ – Eröffnung Abenteuerwochen im Regenwald
Unter dem Motto „Der Dschungel ruft“ verwandelt sich ein Teil des Bergzoos Halle ab 8. Juli für vier Wochen in eine Lianen-behangene Regenwaldlandschaft. Zum Auftaktwochenende am 8. und 9. Juli können Zoobesucher eine ganz besondere Reise durch den wohl faszinierendsten Lebensraum der Erde unternehmen. Gleich am Haupteingang empfängt die Besucher zur Einstimmung eine tropische Kulisse, welche unter anderem mit Hilfe des botanischen Gartens Halle erschaffen wird. In den Tierhäusern entlang des Regenwaldpfades tauchen die Besucher direkt in die Fauna des Regenwaldes ein. Mittels Spezialeffekten wie der Simulation eines tropischen Gewitters sowie einer aufwendigen Dekoration wird der Dschungel für die Besucher mit allen Sinnen erlebbar. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, welches mittels Musik, Tänzen und anderen spannenden Darbietungen die unterschiedlichsten Kulturen der auf vier Kontinente verteilten Regenwaldgebiete erlebbar macht. Mit brasilianischen Capoeira-Tanzkämpfen, über afrikanische Trommelkonzerte bis hin zu Vorführung von aztekischen Riten und Gebräuchen sowie ein Lianen-Klettergarten und diverse Aktionsstände zum Thema Regenwald ist für jeden etwas dabei. Natürlich stehen auch die im Regenwald beheimateten Zoobewohner im Fokus der Veranstaltung. Programmzeiten: täglich von 11:00 – 17:00 Uhr. Kosten: nur Zooeintritt

Güstrower Wildpark-MV 29.06.2017
Wenn Schafe zum Friseur gehen
Nach Schafschur im Wildpark-MV: Wolle sorgt für Stimmung bei Luchs & Co. „Runter mit der dicken Wolle!“ hieß es diese Woche im Güstrower Wildpark-MV. Der jährliche Friseurtermin mit Schafschererin Beate Knoche stand auf dem Plan: Den Skudden wurden ihre Sommerfrisuren verpasst. Mit einer elektrischen Hand-Schermaschine kam der dicke Mantel der Schafe ab. Aber wohin mit der ganzen Wolle? Im Wildpark-MV gibt es dafür vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: Es wird bei Schülerprojekten eingesetzt oder zum Basteln bei Veranstaltungen, zum Beispiel beim Wiesenfest am 23. Juli 2017. Auch die tierischen Wildpark-Bewohner haben etwas davon: Spiel, Spaß und Spannung, denn die Tierpfleger nutzen die Wolle auch zur Tierbeschäftigung. Luchs, Frettchen & Co. freut es. Neue Gerüche, neue Reize – was gibt es Schöneres?

Neunkircher Zoo 29.06.2017
Erfolgreiche Elefantenbergung – Fest liegende Elefantenkuh Rani konnte wieder aufgerichtet werden
Im Neunkircher Zoo wurde die ältere Asiatische Elefantenkuh Rani am heutigen Donnerstagmorgen gegen acht Uhr von der Tierpflege fest auf dem Boden des Elefantentempels liegend aufgefunden. Aus eigener Kraft gelang es Rani nicht wieder aufzustehen. So wurde der Notfallplan in Gang gesetzt und alle verfügbaren Kräfte aus dem Zooteam und die Zootierärztin eilten der Patientin zur Hilfe. Rani bekam direkt unter anderem kreislaufstabilisierende Medikamente verabreicht. Im gleichen Zuge wurde auch die externe Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen – Innenstadt und des Technischen Hilfwerks (THW) Ortsverband Spiesen-Elversberg angefordert, die mit schwerem Gerät anrückten. Mit Hilfe von Hebekissen der Feuerwehr, Seilwinden des THW und dem tatkräftigen Einsatz aller dreißig Beteiligten gelang es Rani in einem speziellen Bergungsgeschirr nach knapp zwei Stunden in ihrer Schlafbox wieder aufzurichten. Der 48 Jahre alten Elefantenkuh geht es den Umständen entsprechend gut. Eine intensive Behandlung durch die Zootierärztin erfolgt weiterhin. Um dem erschöpften Tier die notwendige Ruhe zu geben, bleibt der Elefantentempel vorerst geschlossen. „Wir sind über erfolgreiche Rettung unserer Rani mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen – Innenstadt, des THW Ortsverband Spiesen-Elversberg und dem Zooteam sehr glücklich. Aufgrund des höheren Alter unserer Elefantenkuh ist die weitere Prognose jedoch sehr vorsichtig.“, so Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch. Rani lebt seit 2010 im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen. Sie hat mit 48 Jahren schon die durchschnittliche Lebenserwartung eines Asiatischen Elefanten erreicht, so dass in diesem Alter mit solchen Vorfällen gerechnet werden muss. Im Neunkircher Zoo lebt derzeit neben Rani eine weitere ältere Elefantenkuh, die 50 Jahre alte Kirsty. Der Neunkircher Elefantentempel dient im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) als Seniorenresidenz für ältere Elefantendamen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 29.06.2017
Erneut Stein-Mal-Spaß im Tierpark!
Am 07. Juli 2017 können von 10:00 bis 17:00 Uhr von Klein und Groß wieder Steine im Naturschutz-Tierpark Görlitz mit tierischen Bildern bemalt werden. Kinder lieben Tiere und sie lieben Malen. Beides kann man am 07. Juli im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec miteinander kombinieren: Egal ob Affe oder Ara, Yak oder Trampeltier – von 10 bis 17 Uhr können die Tiere des Tierparks auf Steine gemalt werden; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Farben und Steine stehen bereit und alle kleinen und größeren Tierfreunde sind herzlich eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Anschließend werden die Kunstwerke die öffentliche Ausstellung in der Buchenallee des Tierparks erweitern.

Kölner Zoo 29.06.2017
Vier Erdmännchen im Kölner Zoo geboren
Wuselige Neubewohner im Kölner Zoo: Erdmännchen-Weibchen „Marie“ hat am 16. Mai vier Junge geboren. Zur Welt brachte sie diese in einer selbstgegrabenen Höhle. Die 6-jährige „Marie“ hat zum letzten Mal im November geworfen. Damals wie heute war sie als Zuchtweibchen nur in den ersten Tagen nach der Geburt ständig bei ihren Neugeborenen. Schon bald darauf verließ sie den Bau, um auf Nahrungssuche zu gehen. Eine gute Ernährung ist wichtig für sie, da sie die Jungtiere säugt. In der Zeit ihrer Abwesenheit bleibt immer ein erwachsenes Erdmännchen, der Babysitter, bei den Kleinen. In ihrem natürlichen Lebensraum, den trockenen Steppen und Halbwüsten im südlichen Afrika, suchen Erdmännchen vor allem nach Insekten und Spinnentieren, die ausgegraben werden müssen. Seltener stehen Vogeleier, Kleinsäuger oder saftige Früchte auf dem Speiseplan. Dieses Futter wird auch den Jungen bei Verlassen der Wurfhöhle von den Babysittern angeboten.mUngewöhnlich früh – bereits mit gut zwei Wochen – brachten die Erwachsenen sie ans Tageslicht. Seit drei Wochen begleiten die Jungtiere ihre Babysitter auf ihren Streifzügen durch die Anlage im Kölner Zoo. Die älteren Geschwister, aber auch die erwachsenen Männchen, übernehmen das Wärmen und Hüten. Bei feuchtem Wetter kuscheln sie sich in den Tontöpfen und mit Heu gefüllten Körben unter den Wärmelampen aneinander. Die Schirme bieten Schutz vor Regen. Zwar können die Erdmännchen im Kölner Zoo jederzeit ihr Innengehege aufsuchen, jedoch bevorzugen sie den Aufenthalt unter freiem Himmel, den immer mindestens ein Wächter auf erhöhtem Posten sitzend nach Feinden aus der Luft absucht. Dieses Verhalten ist angeboren, ebenso wie das Graben größerer Schlaf- und Wurfhöhlen sowie kleinerer Fluchtburgen, in die sie sich bei Gefahr, angezeigt durch bestimmte Rufe des Wächters, zurückziehen. Anhand der Warnlaute des Wächters können die Erdmännchen erkennen, ob es sich um einen Feind aus der Luft handelt, sie also ganz schnell in die Bauten fliehen müssen, oder um einen Bodenfeind, den man gegebenenfalls durch Zusammenrotten und Mobben vertreiben kann. In Menschenobhut müssen den Tieren die Requisiten des Lebensraums geboten werden, die Wachen und Graben möglich machen – also erhöhte Ausgucke und einen Untergrund, der das Anlegen von Höhlen erlaubt. Das Futter ist vielfältig und muss den Nährstoffansprüchen und Nahrungsaufnahmeverhalten der Erdmännchen entsprechen. Grillen stehen ebenso auf dem Speiseplan wie gelegentlich Garnelen. An anderen Tagen gibt es Stücke von Muskel- und Herzfleisch, aber auch Hackfleisch, Mäuse oder Obst. Vielfach wird das Futter in Säcken mit Heu oder Rindenmulch angeboten, sodass das Such- und Scharrverhalten stimuliert wird. Darüber hinaus graben unsere Erdmännchen bei gutem Wetter ausgiebig zwischen den Grasbüscheln und Büschen der Anlage nach Insekten und Würmern.

Zoo Frankfurt 29.06.2017
„Tierische Erlebnisse“ – Ferien im Zoo 2017 – Noch sind einige Plätze frei!
04. Juli bis 10. August 2017 Zoo Frankfurt, Treffpunkt Zookasse, Dienstags von 10.00 – 12.00 Uhr für Kinder von 6 – 8 Jahren, Donnerstags von 10.00 – 12.00 Uhr für Kinder von 9 – 11 Jahren. Auch dieses Jahr gibt es für Kinder erlebnisreiche Sommerferien-Tage im Zoo. Jeden Dienstag und Donnerstag nehmen Mitarbeiter der Pädagogischen Abteilung Kinder mit auf Erlebnistour durch den Frankfurter Zoo und bringen ihnen Geheimnisse und faszinierende Tatsachen aus dem Reich der Tiere näher. Die Themen wechseln von Woche zu Woche. Di. 04.07. / Do. 06.07., Raubtiere – gefährlich und geheimnisvoll, Gefährlich und geheimnisvoll sind sie: Löwen und Tiger, Mähnenwölfe, Erdmännchen und Mangusten. Obwohl unterschiedlich groß, verbindet sie doch alle eine Gemeinsamkeit: Das Leben als Jäger. Fressen wirklich alle Raubtiere Fleisch? Und warum leuchten ihre Augen in der Dunkelheit? Spielerisch werden ihre Fähigkeiten für diese Ernährungsweise erklärt. Di. 11.07. / Do. 13.07., Affenbanden – von Gorilla, Orang-Utan & Co, Sie leben in großen Gruppen oder in Kleinfamilien. Oft sehen die Männchen anders aus als die Weibchen und die Jungen haben Narrenfreiheit. Affe ist nicht gleich Affe, Gorilla ist nicht gleich Gorilla… Besonders bei den Menschenaffen handelt es sich bei jedem einzelnen Tier um eine einzigartige Persönlichkeit, ähnlich uns Menschen. Gemeinsam beobachten wir unsere nächsten Verwandten und erforschen ihr Verhalten. Auch der Frage, was Handys und Biodiesel mit der Bedrohung der Menschenaffen zu tun haben, werden wir auf den Grund gehen. Di. 18.07. / Do. 20.07., Begegnung mit Gifttieren, Verfehmt, verleumdet und verkannt sind sie, die Schlangen, Spinnen und Skorpione. Wer diese faszinierenden Tiere aus größter Nähe gesehen hat und erfährt, dass sie ihr Gift meist nicht als Angriffs- sondern als Verteidigungswaffe einsetzen, wird seine Einstellung zu diesen Geschöpfen hoffentlich überdenken. Auf unserer Entdeckungsreise durch die Welt der Gifttiere werden wir uns dabei nicht nur an Land umsehen! Di. 25.07. / Do. 27.07., Robben – Von Seehunden und Seebären, Sie sind geschickte Jäger unter Wasser. Sie fressen vom Fisch immer den Kopf zuerst: von Seehunden und Seebären ist die Rede. Durch viele spannende Beobachtungen versuchen wir ihre Geheimnisse zu lüften. Auch über eine zunehmende Gefahr für sie und andere Meerestiere werden wir etwas erfahren: Plastikteilchen und andere Schadstoffe gelangen in großen Mengen in die Meere und machen Tiere und letztendlich auch uns Menschen krank. Was kann jeder Einzelne tun? Di. 01.08. / Do. 03.08., Nachttiere – bei ihnen wird die Nacht zum Tag, Nicht alle Tiere sind am Tag aktiv. Viele Arten wie z.B. Fledermäuse, Erdferkel und Fingertiere kann man nur nachts beobachten. Sie sind perfekt an das Leben im Dunkeln angepasst. Bei einer Tour durch das Nachtierhaus erfahren wir welche Vorteile es für die Tiere hat die Nacht zum Tag zu machen. Di. 08.08. / Do 10.08., Regenwalderlebnisse – Ein Lebensraum für viele Tiere, Bevor man im Regenwald Tiere sieht, hört man sie meistens zuerst einmal. So werden auch wir mit verbundenen Augen in der Freiflughalle den Geräuschen lauschen und versuchen herauszufinden, zu wem diese Geräusche gehören. Warum der tropische Regenwald von allen Klimaräumen den zahlenmäßig meisten Arten einen Lebensraum bieten kann, lässt sich auch im Zoo anschaulich an so manchem Gehege nachvollziehen – und das ohne Impfpass und Tropenhelm! Zooeintritt: 5 Euro zuzüglich Teilnahmegebühr, Teilnahmegebühr: 4 Euro, Anmeldung erforderlich: Pädagogische Abteilung, 069 212-36952 /-36986 /-34436

Tierpark Hellabrunn 29.06.2017
Nayas Reise in die Mongolei: Przewalskipferd-Stute aus Hellabrunn wird ausgewildert
Die in Hellabrunn geborene Przewalskipferd-Stute Naya wurde vergangene Woche gemeinsam mit drei weiteren Wildpferden mit einem tschechischen Militärflugzeug zur Auswilderung in die Mongolei geflogen. Im Rahmen des Auswilderungsprojektes „Return of the Wild Horses“ wird Naya zunächst zur Eingewöhnung in einem Wildgehege leben, bevor sie dann schließlich ausgewildert wird, um die Population der mongolischen Przewalskipferde zu vergrößern. Bereits zum siebten Mal reisten aus dem Zoo Prag in Kooperation mit „Return of the Wild Horses“ Przewalski-Urwildpferde zur Auswilderung in die Mongolei. Im Rahmen dieses Projektes wurden schon 27 Tiere in das Schutzgebiet „Great Gobi“ gebracht. Der Transport erfolgte in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Militär, das den Transport der Tiere aus dem Zoo in Prag mit Militärflugzeugen organisierte. Der Transport von Prag in die Mongolei dauerte 24 Stunden und verlief ohne Komplikationen für die vier Stuten. Neben Naya, die vor drei Jahren aus Hellabrunn nach Prag kam, wurden noch je eine Stute aus Leipzig sowie aus dem französischen Chantou und tschechischen Dolní Dobřejov transportiert. In der Mongolei gelandet, erkundeten sie entspannt ihr neues Akklimatisierungsgehege. Seit 1996 gibt es wieder wilde Przewalskipferde. Davor galten sie als in der Natur ausgestorben, da die letzten Pferde 1969 in der Mongolei gesichtet wurden. Nur dank der koordinierten Bemühungen der weltweiten Zoogemeinschaft konnte die einzige Wildpferdart vor dem endgültigen Aussterben bewahrt werden. Seit vielen Jahren engagiert sich der Tierpark Hellabrunn mit Projektpartnern in ganz Europa in hohem Maße für die Zucht und den Erhalt der seltenen Przewalskipferde. Im Rahmen mehrerer Beweidungsprojekte, u.a. in Tennenlohe, Hanau, Gießen, Augsburg sowie im Nationalpark Bayerischer Wald und im ungarischen Nationalpark Hortobagy, werden bereits eine beachtliche Anzahl der ursprünglich in asiatischen Steppen beheimateten Wildpferde betreut. Dank des Engagements europäischer Zoos im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) liegt der Bestand der bedrohten Urwildpferde aktuell bei etwa 700 Pferden in 73 Haltungen in Europa. Im Tierpark Hellabrunn leben derzeit sechs Przewalskipferde.

Otterzentrum Hankensbüttel 29.06.2017
Tierbabys im OTTER-ZENTRUM – Junge Otter, Nerze und Hermeline
In diesem Juli sind im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel so viele Jungtiere zu sehen wie schon lange nicht mehr. Auf der Quarantäne wird derzeit ein kleiner Otter, der seine Mutter verloren hat, mit der Hand aufgezogen. Zweimal in der Woche, am Dienstag und am Mittwoch jeweils um 14.00 Uhr, können die Gäste des OTTER-ZENTRUMs die Aufzucht des Otterbabys mit der Flasche miterleben. Im Eingangsfoyer der Naturerlebniseinrichtung stellt der Tierpfleger den Kleinen vor und berichtet bei der Fütterung über die Lebensweise des Findelkindes. Im Nerzgehege sind zudem dreimal täglich zu den Fütterungszeiten kleine Amerikanische Nerze zu sehen. Sie kommen aus einer Nerzfarm und müssen sich noch an die großen Gehege im OTTER-ZENTRUM gewöhnen. Bestens eingewöhnt haben sich dagegen schon die kleinen Hermeline, die in ihrem Gehege, das einer Heidelandschaft gleicht, flink umherspringen und miteinander spielen. Aber auch die anderen Tiere, die Dachse, Iltisse, Baum- und Steinmarder sowie die erwachsenen Otter, zeigen sich in diesem Sommer von ihrer besten Seite. Während der fast 30 Fütterungen am Tag kann man sie hautnah beim Fressen und Spielen oder beim Tauchen und Klettern beobachten. Dabei erzählen die Tierpfleger Interessantes über ihre Schützlinge und deren Lebensräume. Das OTTER-ZENTRUM ist im Sommer täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.otterzentrum.de.

Tiergarten Schönnbrunn 29.06.2017
ZEBRA-FOHLEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN
Gestreifter Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn: In der Nacht auf Mittwoch hat ein Zebra-Fohlen das Licht der Welt erblickt. „Als die Tierpfleger gestern früh zu Dienstbeginn zum Gehege kamen, war das Kleine bereits da. Es ist direkt auf der Außenanlage zur Welt gekommen. Mit seinen zierlichen Beinchen geht es an der Seite seiner Mutter Wendy neugierig auf Erkundungstour“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Freude im Zoo ist groß, denn die letzte erfolgreiche Nachzucht bei den Zebras liegt 13 Jahre zurück. Schratter: „Das Fohlen ist wohlauf. Es trinkt brav und Mutter Wendy weicht ihm nicht von der Seite. Nähert sich Vater Enzo und will es beschnuppern, macht sie ihm sprichwörtlich Beine.“ Die Tragzeit bei Zebras beträgt rund ein Jahr. Stute Wendy war in den letzten Wochen schon kugelrund, die Trächtigkeit war ihr deutlich anzusehen. Bei der Geburt wiegt ein Zebra etwa 25 Kilogramm. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, den afrikanischen Savannenlandschaften südlich der Sahara, ernähren sich Zebras von nährstoffarmen Gräsern und Kräutern. Das Jungtier wird rund acht Monate gesäugt. Schon bald wird es beginnen, wie seine Eltern auch Heu und Grünfutter zu knabbern. Ob das Fohlen eine Stute oder ein Hengst ist, konnten die Tierpfleger noch nicht mit Sicherheit erkennen. Bekannt sind Zebras für ihr auffälliges Streifenmuster, das sie in der heißen, flimmernden Luft in ihrer Heimat für Fressfeinde schwer erkennbar macht. Während die Zebrastreifen im Straßenverkehr alle gleich aussehen, hat jedes Zebra eine individuelle Zeichnung. Die Mitglieder einer Familie erkennen sich gegenseitig am jeweiligen Muster. Im Tiergarten Schönbrunn lebt die Unterart der Burchell-Zebras, benannt nach dem englischen Naturforscher William John Burchell. Typisches Merkmal dieser Zebra-Art ist, dass sie zusätzlich zu den charakteristischen schwarzen Streifen auch braune “Schattenstreifen” besitzt. Das Burchell-Zebra hat in Wien Tradition, seit nahezu 80 Jahren zählt diese Art zum fixen Tierbestand.

Bergzoo Halle 28.06.2017

ERSTE HOCHZEIT IM BERGZOO HALLE
Am letzten Samstag erlebten Zootiere und Zoomitarbeiter eine Premiere – die erste Hochzeit in der Geschichte des Bergzoos. Melanie und Martin Schwerendt heirateten im denkmalgeschützten Großkatzenhaus des Zoo Halle. Zoodirektor Dr. Dennis Müller freute sich besonders über das Ereignis, hatte er doch selbst ebenfalls in einem Zoo geheiratet. Bei romantischer Musik und Kerzenschein betritt Melanie Donath am Arm ihres Vaters um Punkt 12 Uhr das eigens für Hochzeit hergerichtete Großkatzenhaus. Mit einem zaghaften Lächeln und zitternden Händen biegt sie auf den Weg zum Trautisch ein. Dann hebt sie ihren Blick – und strahlt. Von da an lässt die Braut ihren Bräutigam Martin Schwerendt nicht mehr aus den Augen. Mit festen Schritten schreitet sie das Großkatzenhaus entlang, vorbei an den ca. 50 Gästen und Familienmitgliedern, immer unter den wachsamen Blicken der Raubkatzen. Da blieb auch bei den Zoomitarbeitern, die im Hintergrund den Ablauf überwachten, kein Auge trocken. Schließlich gaben sich die beiden Hallenser in romantischer Atmosphäre das Ja-Wort. Die Jaguare Muppet und Ladybird staunten nicht schlecht, sind sie als Zoobewohner eigentlich allerlei Publikum gewöhnt, aber eine Hochzeit gab es schließlich noch nie. Im Anschluss an die Zeremonie ging es noch zum Gruppenfoto vor die Elefantenanlage, bevor sich das Brautpaar und seine Gäste unter die überraschten Zoobesucher mischten. „Wir sind jetzt noch ganz beeindruckt von dem ganzen Geschehen!“, heißt es zwei Tage später im Dankesschreiben des Brautpaares.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 28.06.2017
Mehr Platz für weniger Tier – Umzug des letzten Uhus im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec beschert den Schneeeulen mehr Raum.
Schon lange stand die Vergrößerung der bestehenden Schneeeulen Anlage ganz oben auf der Agenda geplanter Umbaumaßnahmen, denn die vorhandenen Eulen-Volieren entsprachen nicht mehr den Anforderungen einer modernen tiergerechte Haltung. Doch erst nachdem eine neue Bleibe für die letzte verbliebene und mit ihren 22 Jahren auch schon etwas reifere Uhu-Dame gefunden wurde, konnte der Plan umgesetzt werden. Mit Abgabe dieses letzten Uhus geht eine lange Tierpark-Tradition zu Ende: 27 Uhus lebten seit Eröffnung der Einrichtung vor 60 Jahren im Görlitzer Tierpark, darunter viele Invaliden, die über die Wildtierauffangstation verletzt aufgenommen und nicht mehr ausgewildert werden konnten. Aber von den Veränderungen profitieren jetzt alle: Während Frau Uhu mit Artgenossen die großzügige Voliere im Zittauer Tierpark durchstreift, freuen sich die zwei Tierpark-Schneeeulen „Hedwig“ und „Flocke“ über 100% mehr Platz und das begeistert auch unsere Besucher….

Zoo Schwerin 28.06.2017
Jeder Seniorennachmittag ist anders! Vielfältiges Programm mit anschließendem Besuch bei den Zootieren.
Der Zoo Schwerin lädt zu traditionellen Seniorennachmittagen mit buntem Programm ein. Am Mittwoch, dem 5. Juli 2017, wird die Sommerreihe fortgesetzt. Freuen Sie sich auf das plattdeutsche Programm von Käpt`n Schilling mit seinem Schifferklavier. Seine Shantys sorgen für Stimmung und sind nicht nur was für Seebären, sondern auch für Landratten. Der kleine Zoo-Rundgang bei dem sich alles um das Thema Affen dreht, rundet den unterhaltsamen Tag hervorragend ab. Für diejenigen, denen das Laufen nicht mehr so leicht fällt, steht der Zoo-Shuttle-Service zur Verfügung, der die Besucher bequem vom Haupteingang zur Bühne bei der Bauernschänke und wieder zurück fährt. Für individuelle Spazierfahrten können E-Scooter und Rollstühle angemietet werden. Wer regelmäßig im Sonnenschein bei Kaffee und Kuchen das Programm genießen möchte, für den lohnt sich der Erwerb der Seniorenjahreskarte für nur 25 Euro. Natürlich hat diese auch unabhängig von den Seniorenveranstaltungen das ganze Jahr ihre Gültigkeit als persönliche Eintrittskarte zum Zoo Schwerin. Streichen Sie sich am besten die nächsten Seniorennachmittage rot im Kalender an: • 02.08.17 – ab 14.30 Uhr Erleben Sie den BINGO!-Bären Michael Thürnau live bei uns im Zoo! Spielen Sie mit uns Bingo und gewinnen tolle Preise. Was man mitbringen muss? Gute Laune und einen Stift. • 06.09.17 – ab 14.30 Uhr Lassen Sie sich vom Schweriner Altstadtorchester der Musikschule Fröhlich mit seinen vielen Akkordeons verzaubern. Es werden Ihnen bekannte Lieder zum Schunkeln und Mitsingen geboten!

Zoo Basel 28.06.2017
Auf der Flamingo-Anlage gibt es einiges zu entdecken
Die Erfolgsgeschichte der Flamingos im Zoo Basel wird auch im laufenden Jahr fortgeschrieben: Auf der Flamingo-Anlage sind bereits wieder rund 30 Junge der rosa Vögel mit dem gebogenen Schnabel geschlüpft. Der Schnabel ist eine biologische Raffinesse, die so in der Natur einzigartig ist. Flamingos (Phoenicopterus roseus) sind ein fester Bestandteil des Zoo Basel. Seit 1879 werden sie im Zolli gehalten. 1958 schlüpfte das erste Flamingojunge. Seitdem sind über 500 Flamingos im Zoo Basel erfolgreich nachgezüchtet worden. Der Zolli ist einer der weltweit führenden Zoos in der Flamingo-Zucht. Mit der Eröffnung der neuen Anlage 1991 wurde nicht nur die Anlage optimiert, sondern auch die Gruppe vergrössert. Dieses Jahr ist ein regelrechtes Erfolgsjahr. Von den rund 120 Altvögeln haben ca. 90 Vögel an der Brut teilgenommen. Rund 30 Jungvögel sind bereits wieder geschlüpft, und die Chancen stehen gut, dass noch weitere schlüpfen werden. Steht man vor der grosszügigen Anlage der Flamingos, so fallen bei der Beobachtung dieser grazilen Vögel, abgesehen von den zahlreichen Jungtieren, noch zwei weitere Sachen sofort auf. Die Flamingos sind rosa und haben lange Beine. Bei genauer Betrachtung ist zusätzlich zu sehen, dass ihr Schnabel krumm ist: Eine biologische Raffinesse, die so in der Natur nicht noch einmal vorkommt. Schaut man den Vögeln bei der Nahrungsaufnahme zu, lüftet sich das Geheimnis um den gebogenen Schnabel. Dieser wird „verkehrt“ herum (Oberschnabel zuerst) in das Wasser getaucht und hin und her geschwenkt. Am Unter- wie Oberkiefer liegen Lamellen mit feinen Härchen, die in ihrer Funktion an die Barten der Bartenwale erinnern. Während der Vogel seinen leicht geöffneten Oberschnabel im Wasser hin und her schwenkt, bewegt sich die Zunge – wie eine Pumpe – nach hinten und nach vorne. Dabei wird das Wasser samt der kleinen Futterpartikel in den Schnabel befördert. Drückt die Zunge wieder nach vorne, wird der Schnabel ein wenig geschlossen. Das Wasser strömt entlang der Lamellen nach draussen, und die Futterpartikel bleiben an den feinen Haaren hängen. Feine Papillen am Gaumen und auf der Zunge sorgen für einen Weitertransport des Futters Richtung Magen. Dieser Vorgang geschieht so schnell, dass ein Beobachter lediglich das Plätschern des Wassers um den gebogenen Schnabel wahrnimmt. Bis zu fünf Mal pro Sekunde pumpt die Zunge Wasser rein und raus. Junge haben noch einen geraden Schnabel – Im Gegensatz zu den Altvögeln haben frisch geschlüpfte Flamingos einen ganz geraden und kleinen Schnabel. In den ersten Lebenstagen sind die Jungen vollständig auf die Kropfmilch der Eltern angewiesen. Dies ist ein milchiger, leicht roter Saft, der in den Zellen der oberen Verdauungswege produziert wird. Beide Elterntiere produzieren diese Milch und füttern das Junge. Mit acht Tagen beginnt der Jungvogel im Wasser nach Futter zu suchen. Mit dem geraden Schnabel erwischt er aber nicht wirklich viel Futter und pickt im Schlamm oder führt kreisende Bewegungen im Wasser aus. Erst im Alter von zwei Monaten beginnt sich der Schnabel zu krümmen. Die Technik verfeinert sich, und die Jungen beginnen selbstständig nach Futter zu suchen. Der krumme Schnabel der Flamingos ist eine Anpassung an einen ansonsten eher unwirtlichen Lebensraum. Sie sind spezialisiert auf ein Leben in salzhaltigen Seen und Lagunen. Dort fressen sie vor allem Salinenkrebschen, Mückenlarven, kleinste Insekten und Algen.

Tierpark Sababurg 27.06.2017
Seltener Nachwuchs im Tierpark Sababurg
Die Jungtiersaison im Tierpark beginnt bereits im Frühling und so wurden schon zahlreiche Tierbabys im Tierpark Sababurg geboren. Auf die Nachzucht einer Tierart sind die Mitarbeiter aber besonders stolz, denn im Mai und Juni sind zwei Jungtiere bei den Westkaukasischen Steinböcken geboren. Die Westkaukasischen Steinböcke, auch Ture genannt, haben nur ein sehr kleines, natürliches Verbreitungsgebiet im westlichen Kaukasus und sind stark gefährdet. In freier Wildbahn gibt es weniger als 5.000 Exemplare und auch in zoologischen Einrichtungen werden die Westkaukasischen Steinböcke nur selten gezeigt, nur in 5 deutschen Zoos kann man die Tiere sehen: Zoo Halle, Zoo Chemnitz, Zoo Dresden, Zoo Frankfurt und bei uns im Tierpark Sababurg. Momentan nehmen nur 12 Institutionen am Zuchtbuch teil und laut des letzten Zuchtbuches (Stand 31.12.2015) leben nur 149 Exemplare der Ture in europäischen Zoos. Bei uns werden die Tiere seit 1999 gehalten, die Gründertiere kamen damals aus dem Zoo Chemnitz. Nachdem die Zucht in den ersten Jahren gut lief, stagnierte der Bestand in den letzten Jahren leider sehr, da nicht verwandte Tiere schlecht zu bekommen waren. Das letzte Jungtier wurde bei uns 2014 geboren und im letzten Jahr lebte bei uns nur noch ein Bock, „Heinrich“, sowie die drei Weibchen „Jule“, „Pauline“ und „Elsa“. 2016 traten wir dann dem ESB (European StudBook) bei, welches vom Zoo Olomouc in Tschechien koordiniert wird. In Absprache mit der Koordinatorin führten wir einen Männertausch zur Blutauffrischung durch: „Heinrich“ musste uns verlassen, dafür kam der 3-jährige Steinbock „Pavel“ aus dem Zoo Olomouc zu uns. Der Tausch führte dann bereits dieses Jahr zum Erfolg: Nach der Paarungszeit der Ture vom November bis zum Januar brachte Mama „Elsa“ nach 150-160 Tagen Tragzeit am 18. Mai 2017 unser erstes Steinbock Kitz seit 3 Jahren zur Welt, die kleine „Jitka“. Vor zwei Wochen, am 19.06.2017, bekam „Jitka“ dann ein kleines Geschwisterchen. Mit den beiden Jungtieren leben nun 6 der seltenen Westkaukasischen Steinböcke bei uns im Park und wir hoffen, dass Papa „Pavel“ auch in den nächsten Jahren fleißig für den Fortbestand der Tierart sorgt!

Zoo Dortmund 27.06.2017
Selten zu sehen: Küken bei den Halsband-Wehrvögeln im Zoo Dortmund
Bei den Halsband-Wehrvögeln im Zoo Dortmund gibt es Nachwuchs. Ein Jungvogel ist in einer Seitenanlage der großen Südamerikawiese zu sehen. Wehrvögel sind in Zoos nicht oft zu sehen. Eher selten ist es, dass die Besucherinnen und Besucher Küken beobachten können. Im Zoo Dortmund vermehrten sie sich in den letzten Jahren regelmäßig. Diese Tatsache gilt als ein Nachweis hoher tiergärtnerischer Standards. Das Dortmunder Zuchtpaar ist immerhin bereits 25 Jahre alt. Es kam übrigens aus Gelsenkirchen… Bei vielen Vögeln, so auch beim Wehrvogel, wachsen Jungvögel sehr schnell heran: wer den Jungvogel als Küken sehen will, sollte daher den Zoo Dortmund recht bald besuchen. Innerhalb der Gänsevögel (Anseriformes) ist der Halsband-Wehrvogel (Chauna torquata), der auch Halsbandtschaja oder einfach Tschaja genannt wird, in die Wehrvögel (Anhimidae) einzuordnen. Die geschlüpften Jungvögel sind Nestflüchter und verfügen über ein gelblich bis rostbraunes Dunenkleid. Sie ernähren sich von Insekten und deren Larven. Selbstständig sind die Jungvögel im Alter von rund 75 Tagen. Die Aufzucht der Jungtiere übernehmen beide Elternteile. Der Halsband-Wehrvogel erreicht eine Körperlänge von circa 75 Zentimetern. Weibchen bleiben kleiner und leichter als die männlichen Artgenossen. Insgesamt ist der Körperbau, hier besonders die Beine mit den langen Zehen, bestens an sumpfiges Gelände ausgelegt. Zwei spitze Sporne an den Flügelansätzen machen ihn auch zu einem wehrhaften Vogel. Die Sporne, die für den Namen „Wehrvogel“ verantwortlich sind, weisen eine Länge bis zu fünf Zentimetern auf. Sein Gefieder ist graubraun und von schwarzen Zeichnungen durchsetzt, die Bauchseite ist überwiegend weißlich gefärbt. Der kleine Kopf weist eine rundliche Form auf, der leicht nach unten gebogene und kurze Schnabel ist hornfarben gefärbt. Die Iris der Augen ist gelblich bis leicht orange, die Pupille ist dunkel gefärbt. Die langen Extremitäten weisen eine rötliche Färbung auf, die Füße gehen in ein Aschgrau über.Halsband-Wehrvögel gelten als ausgesprochen sesshaft und leben meist paarweise. Tschajas können zwar fliegen, tun dies aber eher selten. Auf dem Boden bewegen sich die Wehrvögel sicher und gewandt. Halsband-Wehrvögel sind territorial und verteidigen ihr Revier. Bei drohender Gefahr blasen sie ihren Hals auf und nehmen eine Drohhaltung an, bei der die messerscharfen Sporne sichtbar werden. Das zentrale und südliche Brasilien, Argentinien, Paraguay, Peru, Bolivien und Uruguay sind die natürlichen Verbreitungsgebiete, wo tropische und subtropische Feuchtgebiete sowie waldnahe Seen, Teiche und Sumpfgebiete bewohnt werden. Auch wenn der Halsband-Wehrvogel überwiegend auf dem Boden lebt, so verbringt er die Nacht in der Regel in Schlafbäumen. Er ernährt sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, Laub, Sämereien und Körnern. Manchmal wird der Speiseplan mit Insekten und Kleingetier ergänzt. Auf Nahrungssuche gehen die Vögel hauptsächlich am Vormittag und am späten Nachmittag. Der Halsband-Wehrvogel erreicht die Geschlechtsreife mit etwa einem Jahr. Die Geschlechter leben in einer Einehe. In den tropischen und subtropischen Verbreitungsgebieten erstreckt sich die Paarungszeit über das ganze Jahr. In der Regenzeit kommt es jedoch zur Häufung von Gelegen, da zu dieser Zeit Nahrung reichlich vorhanden ist.

Zoo Frankfurt am Main 27.06.2017
Lebendiges Lernen – Der Jugendclub des Frankfurter Zoos! Jugendclub startet nach den Sommerferien neu
Interessierst du dich für Tiere und ihre faszinierende Welt? Möchtest du Blicke hinter die „Kulissen“ unseres Zoos werfen? Dann bist du beim Jugendclub im Zoo Frankfurt genau richtig! Die Jugendclub-Kinder werden jeweils für ein (Schul-)Jahr in die faszinierende Welt der Tiere eintauchen. Als selbständige Forscher können sie bei den Expeditionen in den Zoo eigenen Fragen zu den Tieren nachgehen und deren Geheimnisse aufdecken. Welche Tiere bei uns im Zoo z.B. Zimt lieben und warum – dies und noch viel mehr werden wir uns genau ansehen. Spannende Einblicke in den Alltag des Zoos ermöglichen wir zudem auch durch Begegnungen mit Tierpflegern und weiteren Spezialisten. Noch sind einige wenige Plätze frei!

Allwetterzoo Münster 27.06.2017
Ach du dickes Ei – neun Straußen-Küken sind im Allwetterzoo Münster geschlüpft! Zurzeit sind die Küken hinter den Kulissen, daher bietet der Allwetterzoo kostenfreie Führungen zu den Küken an! In der Zeit vom 15. bis 17. Juni schlüpften hinter den Kulissen des westfälischen Afrikas im Allwetterzoo Münster neun Straußen-Küken. Hahn Heinz und Henne Münchi kümmern sich vorbildlich um die Kükenschar, so dass die Kleinen gut picken und munter umher laufen. Da die Küken noch einige Zeit hinter den Kulissen im Afrika-Revier leben werden, bietet der Allwetterzoo vom 28. Juni bis 28. Juli kostenfreie Führungen für die Zoobesucher zu den Küken an. Zudem können Kleingruppen bis zu acht Personen die Strauße hautnah in einer gebuchten Highlight-Führung exklusiv erleben. Kostenfreie öffentliche Sonderführungen für Zoobesucher hinter die Kulissen zu den Straußen-Küken Da die Küken bis voraussichtlich Ende Juli hinter den Zookulissen wohnen, bietet der Allwetterzoo Münster zweimal wöchentlich, mittwochs und freitags von 15 Uhr bis 16 Uhr, kostenfreie Zooführungen zu den Straußen-Küken an: Treffpunkt: Vor der Gaur-Anlage im Allwetterzoo Münster um 15 Uhr Zeitraum: Immer mittwochs und freitags in der Zeit vom 28. Juni bis zum 28. Juli 2017 Wer: Zoobesucher, keine Gruppen! Inhalt: Blick hinter die Kulissen in Afrika mit Besichtigung der Straußen-Küken im Vorgehege. Infos zur Zucht der Strauße, wie und warum züchtet der Zoo etc. Anschließend geht die Gruppe gemeinsam zur Elefantenfütterung um 16 Uhr und bekommt dort Informationen zur Umstellung der Elefantenhaltung im Zoo vom direkten auf den geschützten Kontakt protected contact. Highlightführung „Straußen-Küken hautnah“ Kleingruppen von sechs bis acht Personen können zudem eine Highlightführung „Straußenküken hautnah“ buchen. Im Rahmen der Führung können jeweils drei bis vier Personen gleichzeitig zu den Straußen-Küken in die Anlage und diese hautnah erleben. Es handelt sich um eine klassische Zooführung zum Thema nach Wahl plus exklusiver Besichtigung der Straußenküken. Das heißt, die Kleingruppe geht exklusiv in die Stallungen hinter die Kulissen Afrikas bzw. ins Vorgehege und ist direkt bei einer Straußenfütterung dabei. Zudem bekommen die Teilnehmer Infos zur Straußenzucht. Kosten: 150,00 Euro zuzüglich Zooeintritt Dauer: 2 Stunden, Termin individuell abstimmbar Straußenzucht im Allwetterzoo Münster ·Im Juni 2017 schlüpften neun Küken bei den Blauhalsstraußen im Allwetterzoo; die Eier kamen von einer Straußenfarm in Emminghausen, die beiden Strauße Heinz und Münchi brüteten die Eier aus und kümmern sich um die Küken ·Im Mai 2011 schlüpften acht Küken bei den Blauhalsstraußen; Elterntiere: Heinz und Hedwig ·2009; Elterntiere: Heinz und Münchi Gut zu wissen… Könnten die Strauße wie sie wollen, würden sie Jahr für Jahr brüten. Wenn keine Brut erwünscht, werden die gelegten Eier daher aus dem Nest genommen. Ist Nachwuchs erwünscht, sind Vorbereitungen notwendig: Anders als im südlichen Afrika können die Strauße ihre Eier in Münster nicht unter freiem Himmel ausbrüten. In Deutschland ist es selbst im Sommer zu kalt. Deshalb errichten die Tierpfleger im warmen Afrikastall im Allwetterzoo mit Sand ein künstliches Nest. Die Henne fängt dann selbstständig an, Eier in das Nest zu legen. Dieses Mal haben die Pfleger allerdings Eier aus der Straußenfarm Emminghausen mithinein gemogelt und die Allwetterzoo-Eier entnommen; Grund: viele der Allwetterzoo-Eier sind meist unbefruchtet. Der Allwetterzoo hat 15 Eier von der Straußenfarm Emminghausen erhalten. Nach einigen Tagen sitzen Hahn und Henne dann fest auf dem Nest; dieses Mal Heinz und Münchi. Die Brutzeit beträgt 43 Tage. Hahn und Henne wechseln sich mit dem Brüten im Zoo ebenso ab wie in Afrika. Häufig sitzt die Henne mit ihrem graubraunen Gefieder tagsüber auf den Eiern, in der Nacht wird sie vom Hahn abgelöst. Der Grund liegt in der jeweils besseren Tarnung: Die erdfarbene Henne ist tagsüber schwerer zu erkennen, das schwarze Gefieder schützt den Hahn in der Nacht. Sind die Küken geschlüpft, kümmert sich das Brutpaar gemeinsam um seinen Nachwuchs. Die ersten 3-4 Tage ernähren sich die Küken von ihrem Dottersack. Danach fangen sie an, ihre Eltern nachzuahmen: sie picken unentwegt. Im Allwetterzoo wird ein speziell angemischtes proteinreiches Kükenfutter verfüttert, über das frisch geschnittenes Grün (Gras, Löwenzahn, etc.) gestreut wird, es regt die Küken zum Picken an! Anfangs sehen die Küken recht witzig aus; ihre Rückenfedern stehen stachelig ab, Kopf und Hals zeigen auf rotbraunem Grund dunkle Tupfen und Streifen. Erstmalig im Allwetterzoo ist bei dem Schlupf 2017 auch ein schwarzes Küken dabei, war nur sehr selten vorkommt! Die Beine und Füße der Küken sind extrem kurz und dick. Die Küken sind zwischen einem und eineinhalb Kilo schwer und etwa 25 Zentimeter groß, ausgewachsene Tiere können bis zu 2,50 Meter große werden. Wann sind die Küken auf der regulären Afrika-Anlage im Allwetterzoo? Nach ca. 6-8 Wochen dürfen die Jungstrauße zu den anderen Tieren auf die große Afrikaanlage. Dort lernen sie zuerst die ruhigeren Vertreter kennen, Wasserböcke oder Elenantilopen beispielsweise. Wenn sie auf Zebras, Gnus und ihre „Tanten“ treffen, kennen die „Sträußchen“ die große Anlage schon genau und können sich dann bei Bedarf zurückziehen.

Zoo Salzburg 27.06.2017
Entzückender Nachwuchs bei den Salzburger Schneeleoparden
Am 24. Mai kam ein Schneeleoparden-„Kätzchen“ im Salzburger Zoo zur Welt. Es ist der erste Nachwuchs des Schneeleoparden-Paares Geeta und Sayan. Im Oktober 2015 kam die dreijährige Geeta aus Helsinki und der vier Jahre alte Kater Sayan aus dem Twycross Zoo in England auf Empfehlung des Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) nach Salzburg. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Unsere Geeta kümmert sich rührend um ihren vier Wochen alten Nachwuchs. Die Hauptbeschäftigung der kleinen Samtpfote ist derzeit noch schlafen und trinken. Und da das Weibchen ihren Nachwuchs kaum eine Minute aus den Augen lässt, ist das Geschlecht des Kätzchens noch ein wohlgehütetes Geheimnis. Unsere Zoo-Besucher müssen sich auch etwas in Geduld üben, denn es wird voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen dauern, bis das Schneeleoparden-Baby die erste tapsigen Schritte ins Grüne wagt“. Akut gefährdet – Der Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Die Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraums gefährden das Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 6.400 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Genaue Zahlen liegen leider nicht vor, da diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, der rau und abgelegen ist, nur selten zu beobachten sind.

Thüringer Zoopark Erfurt 27.06.2017
Zebrastute Marca ist wieder Mutter geworden
Das erste Zebrababy 2017 ist da! Bei den Damara-Zebras in der Afrikasavanne erblickte am Montag, den 26. Juni 2017 ein Jungtier das Licht der Welt. Der kleine Hengst ist gesund und wohlauf. Beschützt von seiner Herde – bestehend aus Mutter Marca, Vater Johann und der Stute Malaika, – erkundet er bereits neugierig die Außenanlage. Mutter Marca ist mit 22 Jahren bereits sehr erfahren und weicht dem Kleinen nicht von der Seite. Für Papa Johann ist es bereits das vierte Fohlen und für Mutter Marca ihr insgesamt neuntes. In der 2012 eingeweihten Afrikasavanne leben Damara-Zebras, Impalas, Rappenantilopen und Strauße auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern zusammen.

Zoo Neunkirchen 27.06.2017
Askar ist abgereist – Männlicher Schneeleopardenzwilling hat den Neunkircher Zoo in Richtung Leipzig verlassen
Am 7. Mai 2016 kamen erstmals im Neunkircher Zoo Zwillinge bei den Schneeleoparden zur Welt. Nun hat der junge Kater Askar vor wenigen Tagen seinen Geburtsort Neunkirchen verlassen. Seine neue Heimat ist der Zoo Leipzig mit einer neuen und ebenso modernen Anlage für Schneeleoparden. Dort ist geplant, dass er auf eine junge, fast gleichaltrige Schneeleopardin als zukünftige Partnerin treffen wird. Der Umzug erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und Internationalen Zuchtprogramms für Schneeleoparden. Askar betrat seine Transportkiste ohne Narkose und aufgrund der derzeitigen Hitze wurde die Fahrt nach Leipzig in die späten Abendstunden und die Nacht verlegt. In seiner neuen Heimat ist der junge Schneeleopardenkater souverän und ohne großen Abschiedsschmerz gut angekommen. Im Neunkircher Zoo verbleiben die fünfjährigen Elterntiere Sagar und Luisa, sowie die Schwester von Askar: Die gleichaltrige Anusha bleibt noch bis voraussichtlich Ende diesen Jahres in der Neunkircher Schneeleopardenschlucht. Dann geht es auf den weiteren Transport in den polnischen Zoo in Poznan. Die beiden Schneeleopardenjungtiere sind bereits in einem Alter, in dem sie auch in ihren natürlichen Lebensräumen auf eigenen Beinen stehen können und müssen. Hoffnung auf Zuwachs im nächsten Jahr – Bei den Elterntieren Sagar und Luisa hofft der Neunkircher Zoo dann auf eine Zuchtfreigabe durch die Koordinatorin des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes im nächsten Jahr, um wieder Nachwuchs bei dieser stark gefährdeten Großkatzenart verbuchen zu können. Berühmter Nachwuchs – Fast ein halbes Jahr mit Livewebcams des Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. als Botschafter ihrer wildlebenden Verwandten begleitet, gehörten Askar und Anusha zu den prominentesten tierischen Bewohnern im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks übernahm die Patenschaft für die Schneeleoparden-Zwillinge und ein Namenswettbewerb mit großer Beteiligung wurde ebenfalls durchgeführt. Auch die Eltern Luisa und Sagar hatten bereits Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer begeistert. Stark gefährdete Geister der Berge – Schneeleoparden gelten mit einem weltweiten Bestand von nur noch 4.000 bis 6.400 Tieren laut Roter Liste als �stark gefährdet�. In freier Wildbahn werden die scheuen Großkatzen, die in den kargen Hochgebirgen Asiens leben, vor allem wegen ihres schönen Fells, aber auch ihrer Knochen gejagt. Letztere sind beliebte Mittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Außerdem macht der Mensch ihnen und ihren Beutetieren zunehmend den Lebensraum streitig und es kommt immer wieder zu Konflikten mit lokalen Hirten. Daneben bedroht auch der Klimawandel ihren Lebensraum. Der NABU setzt sich seit 18 Jahren erfolgreich für den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bisher signifikant zu einem Rückgang der Wilderei beitragen.

Tierpark Hellabrunn München 27.06.2017
Großer Gesundheitscheck bei Orang-Utan Bruno
Ein siebenköpfiges Ärzteteam untersuchte kürzlich Hellabrunns ältesten Orang-Utan, den 48-jährigen Bruno. Dafür wurde der Menschenaffe in Narkose gelegt. Neben dem Veterinär-Team des Tierparks waren auch ein Human-Kardiologe, ein tierärztlicher Ultraschallspezialist, sowie ein Human- und ein Veterinärmediziner für Zahnheilkunde vor Ort dabei. Es war bereits der zweite große Gesundheitscheck nach 2012, bei dem das Orang-Utan-Männchen Bruno in Narkose gelegt und wortwörtlich auf Herz und Nieren untersucht wurde. 2012, als es Bruno längere Zeit schlecht ging, wurde bei ihm unter anderem eine Zahnwurzelbehandlung durchgeführt. Außerdem stellte das Tierärzte-Team damals fest, dass Bruno einen Herzinfarkt erlitten hatte und daraus resultierend unter Kreislaufproblemen litt. Seit diesem Befund bekommt Bruno kreislaufunterstützende Medikamente. „Ähnlich wie bei älteren Menschen verhält es sich auch bei Tieren, die ein gewisses Alter erreicht haben“, so die Leitende Tierärztin des Tierparks, Dr. Christine Gohl. Weiter erklärt sie: „Bruno hat mit seinen 48 Jahren inzwischen ein stattliches „Senioren“-Alter erreicht. Um ihm auch weiterhin eine gute Lebensqualität zu ermöglichen, ist es notwendig, seine Gesundheit in regelmäßigen Abständen ausführlich zu untersuchen.“ Als Ende 2016 das Allgemeinbefinden von Bruno wieder schlechter wurde, beschlossen Hellabrunns Tierärzte und Tierpfleger gemeinsam, einen weiteren Gesundheitscheck in Narkose durchzuführen. „Eine so große Untersuchung ist bei Primaten mit enormem Aufwand verbunden. Daher bedarf es einer wochenlangen, ausführlichen Planung. Da wir Bruno von Kopf bis Fuß untersuchen wollten, stellten wir für diese Operation ein Ärzte-Team mit Spezialisten aus den verschiedenen Bereichen zusammen“, erklärt Dr. Christine Gohl. Bei der Operation Ende Mai waren daher neben den drei Hellabrunner Tierärzten ein Human-Kardiologe, ein tierärztlicher Ultraschall-Spezialist, ein Human-Zahnarzt, ein Spezialist für Tierzahnheilkunde sowie sieben Tierpfleger anwesend. Während der zweistündigen Narkose wurden dem Orang-Utan vier Zähne gezogen, die ihm Beschwerden gemacht hatten. Teil des Gesundheitschecks waren zudem ein Blutcheck, ein EKG und eingehende Ultraschalluntersuchungen von Herz, Nieren und weiteren Organen. Die Ergebnisse der Untersuchung fasst Dr. Christine Gohl zusammen: „Da Bruno nach wie vor sehr schlechte Zähne hat, ist eine zweite Zahn-Operation in absehbarer Zeit notwendig. Außerdem hatte Bruno in der Zeit von 2012 bis heute einen zweiten Herzinfarkt.“ Nach der Entfernung der erkrankten Zähne kann Bruno nun wieder ganz normal und schmerzfrei fressen. Darüber hinaus bekommt er weiterhin herz- und kreislaufunterstützende Medikamente. Es gab auch gute Nachrichten bei dem Gesundheitscheck: Auch wenn Herz und Zähne des Orang-Männchen immer wieder Sorge bereiten, sind Organe wie Niere und Leber des 48-jährigen in einem guten gesundheitlichen Zustand. Außerdem wiegt Bruno trotz des altersbedingten Muskelabbaus noch stattliche 88 Kilogramm. Zum Vergleich: 2012 wog er 91 Kilogramm. Wer Bruno in den letzten Wochen beobachtet hat, dem wird ebenfalls aufgefallen sein, dass das lange und zottelige Fell des Orang-Utans von den verfilzten Strähnen am Hintern befreit wurde. Im Tierpark Hellabrunn kümmern sich drei Tierärzte täglich um die Gesundheit der tierischen Bewohner. Dabei sind die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Tierpflegern, die die Tiere tagtäglich betreuen und jede kleinste Unstimmigkeit beobachten, wichtig. Da gerade Wildtiere die Anzeichen einer Erkrankung oder Schwäche möglichst lange verbergen, lassen sich manche Krankheiten erst sehr spät erkennen. Häufig ist eine regelmäßige Blutabnahme, ein Ultraschall oder andere Untersuchung an den Tieren nur im Rahmen einer Narkose möglich. Dies ist immer mit einem enormen Aufwand verbunden, sodass vorab genau abgewogen wird, wann und ob man ein Tier in Narkose legt, um jedes unnötige Risiko für den tierischen Patienten zu vermeiden.

Zoo Berlin 27.06.2017
Einzug in die Panda-Lounge
Huch, da ist ja noch eine Tür! Träumchen und Schätzchen haben gestern zum ersten Mal ihre neuen „Wohnzimmer“ begutachtet. Nachdem die Eingewöhnung in ihren Stall in den letzten 48 Stunden sehr gut geklappt hat, haben sie nun einen weiteren Teil der geräumigen Panda-Villa in Beschlag genommen. Neugierig inspizierten beide bei einem ersten Rundgang ihre abwechslungsreiche Panda-Lounge: Hölzerne Klettergerüste wurden beschnuppert und durch behagliches Schubbern auf Standhaftigkeit getestet. Das Fazit: Die Inneneinrichtung gefällt nicht nur der Panda-Dame Meng Meng, auch „King Jiao“ hat bereits auf seinem Thron Platz genommen – Bambus-Snack in der Pfote, zurücklehnen und die Welt ist in Ordnung.

Zoo Dortmund 26.06.2017
Zoo freut sich über Geburt eines „Falschen Hasen“
Der Zoo Dortmund freut sich über die Geburt eines Großen Mara (Dolichotis patagonum), ein Riesennagetier aus der Familie der Meerschweinchen, das in Südamerika in Erdhöhlen haust. Das Jungtier erblickte in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni das Licht der Welt. Von Anfang an wagt sich das Kleine gerne ins Freie. Auch wenn man durch das Aussehen vielleicht Gegenteiliges vermuten möchte: Maras sind keine Hasen, die in alten Büchern verwendete Bezeichnung „Pampashase“ ist verkehrt. Im Vergleich zu den Hasentieren haben Nagetiere einen, wenn auch sehr kleinen, Schneidezahn weniger. Im Vergleich zu den Meerschweinchen ist der Große Mara wesentlich hochbeiniger. Ausgewachsene Maras können bis zu 15 Kilogramm Körpermasse erreichen bei einer Körperlänge bis zu 75 Zentimetern (ohne Schwanz). Sie sind sehr gute Läufer und Springer. Das Fell des Großen Mara hat eine graubraune Färbung, die Bauchseite ist heller und weißlich. Im Bereich der hinteren Oberschenkel zeigen sich große weiße Bereiche. Orangene bis rostrote Fellbereiche befinden sich an den Körper- und Kopfseiten. Insgesamt ist das Fell sehr dicht und fein, wirkt aber borstig. Die Hinterbeine sind deutlich verlängert. Die Nahrung besteht aus Pflanzenstoffen. Es ernährt sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Aber auch Sämereien und Früchte werden durchaus häufig zu sich genommen. Der Kopf ist leicht länglich. Sowohl die Nasenlöcher als auch die weit oben liegenden Augen sind recht groß. Die Ohren sind lang und spitz sowie innen und außen nur spärlich behaart. Der Schwanz ist sehr kurz und ebenfalls nur wenig behaart. Wie die Meerschweinchen sind neugeborene Maras direkt nach der Geburt „fertig“, sie können sofort laufen und sehen. Sie werden in einer Höhle geboren und sind Nestflüchter, wachsen schnell heran und sind schon bald nicht mehr von den Erwachsenen zu unterscheiden. Gesäugt werden die Jungtiere über immerhin rund 75 Tage, sehr lange für ein Nagetier. Zum Säugen des Nachwuchses verfügen Weibchen über vier Zitzen.Die Zuchtgruppe im Zoo Dortmund lebt in Wohngemeinschaft mit den Guanakos gegenüber der großen Südamerikawiese im Zentrum des Parks. Auf der Südamerikawiese würden sie die grüne Grasdecke in Mitleidenschaft ziehen. Bei den Kleinkamelen können sie gerne nach Herzenslust Höhlen graben und so ihre eigene Pampas gestalten. Besucherinnen und Besucher dürfen der ganzen Mara-Familie gerne dabei zusehen!

Zoo Osnabrück 26.06.2017
Nachwuchs bei den Warzenschweinen – Erste Untersuchungen für kleine Polarfüchse und Servale
In den vergangenen Tagen standen die ersten Untersuchungen für einige Jungtiere im Zoo Osnabrück an. Dabei wurde beispielsweise das Geschlecht der kleinen Servale und Polarfüchse ermittelt. Außerdem kam vor kurzem auch ein Warzenschweinjunges in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ zur Welt und ist bereits für die Besucher zu sehen. Ein kleines Ferkel erkundet seine Umgebung in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“: Am 12. Juni brachte Mutter Marlene ein kleines Warzenschwein zur Welt, das für Besucher bereits zu sehen ist. „Marlene passt sehr gut auf ihr Jungtier auf. In der Wildbahn würde sie sich von der Rotte, also den anderen Warzenschweinen, erstmal zurückziehen. Um ihr auch hier einen Rückzugsort zu bieten, haben wir einen Bereich für die Beiden abgesperrt, der nicht einsehbar ist – den kann sie jederzeit aufsuchen“, erklärt Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter in „Takamanda“. Aber immer öfter kommt die Mutter mit ihrem Jungtier heraus, um zum Beispiel etwas zu fressen: „Auch wenn der Nachwuchs noch gesäugt wird, wir haben schon ein paarmal beobachtet, wie das Kleine an dem weichen Obst und Gemüse gemümmelt hat. Es ist schon sehr mobil und fix und läuft seiner Mutter hinterher“, erzählt Festl weiter. Zoo-Tierarzt besucht Serval-Nachwuchs – Bei den Servalen auf der anderen Seite des afrikanischen „Takamanda“ kam bereits Anfang April Nachwuchs zur Welt. Nun stand der Besuch von Zoo-Tierarzt Thomas Scheibe an: Impfungen, das Einsetzen von Mikrochips und ein kurzer Check, ob es sich bei den Kleinen um Katzen oder Kater handelt: „Wir beobachten unsere Jungtiere zunächst. Gründlich untersucht werden sie meistens erst nach ein paar Wochen – vorher lassen wir sie weitgehend in Ruhe, um das Familienleben nicht zu stören. Bei der Untersuchung werden sie routinemäßig geimpft und bekommen, wie viele Haustiere auch,Hausff einen kleinen Chip unter die Haut. Dieser ermöglicht uns, die Tiere eindeutig zu identifizieren. Außerdem schauen wir, welches Geschlecht der Nachwuchs hat“, erklärt Scheibe. Der Mikrochip und das Geschlecht der Tiere sind nicht nur für den Osnabrücker Zoo interessant: Die Daten sind wichtig, damit die Servale später in anderen Zoos mit anderen Artgenossen neue Paare bilden können. Zwei gesunde Kätzchen – Die Untersuchung der kleinen Servale verlief reibungslos und „Takamanda“-Revierleiter Wolfgang Festl ist zufrieden: „Es ist immer spannend, wenn man nach den ersten Wochen erfährt, ob es sich bei den Jungtieren um Männchen oder Weibchen handelt. Wir freuen uns sehr: Bei uns sind es zwei kleine weibliche Kätzchen, die obendrein noch topfit und agil sind.“ In den ersten Wochen hielt Servalmutter Nahla (8 J.) ihre Sprösslinge noch in einer Wurfbox und im hohen Bambus versteckt und ließ Vater Tano (6 J.) nicht in die Nähe der Jungen. „Anfangs waren es sogar drei Jungtiere, aber wie es auch in der Natur passieren kann, schaffen es manche Jungtiere leider nicht. Bei der Untersuchung jetzt konnten wir nur noch zwei junge Servale finden“, berichtet Festl. Die beiden Katzen sind gesund und munter. Immer häufiger erkunden sie ihre Umgebung und tapsen durch das Gras. Erste Untersuchung für Polarfuchsmeute – Zu einem besonders wuseligen Einsatz ging es für Zoo-Tierarzt Thomas Scheibe Mitte letzter Woche: Eine ganze Meute kleiner Polarfüchse sollte erstmals untersucht werden – aber alle zu finden war eine Herausforderung. Polarfüchse graben unterirdische Gänge und leben in Osnabrück in einer Steinhöhle mit vielen Tunneln. Nach vollem Einsatz von mehreren Zoomitarbeiten saßen zumindest sieben der insgesamt acht kleinen Füchse in einer separaten Kiste. Leider waren zwei der ursprünglich zehn Jungtiere im Zoo in den ersten Lebenswochen verstorben: „Polarfüchse bekommen in der Regel einen recht großen Wurf von bis zu 15 Nachkommen. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass nicht alle Jungtiere eines Wurfes überleben“, erklärt Thomas Scheibe. Gesundheitscheck vor Impfung – Neben einem ersten Gesundheitscheck sollten auch die kleinen Polarfüchse geimpft werden. Nach und nach brachten Tierpfleger die tierischen Patienten auf den Untersuchungstisch von Thomas Scheibe: „Da die Jungtiere für eine Impfung fit sein müssen, untersuchen wir zunächst den generellen Gesundheitszustand. Dabei achten wir zum Beispiel darauf, wie sich das Gebiss der Tiere entwickelt, hören Herz und Lunge ab und messen die Körpertemperatur.“ Neben der Grundimpfung folgte dann noch der Blick auf das Geschlecht: drei Männchen und vier Weibchen. „Ein kleiner Fuchs hat sich noch in den vielen Tunneln vor uns versteckt, aber auch der wird in den kommenden Tagen noch untersucht. Damit wir wissen, welche Tiere die Untersuchung schon hinter sich haben, markieren wir das Fell mit einem blauen Farbspray. Das ist für die Füchse vollkommen unbedenklich“, berichtet Scheibe weiter. Abschließend wurde auch den kleinen Polarfüchsen zur Identifizierung ein Mikrochip implantiert. In gut drei Wochen steht die Wiederholungsimpfung der kleinen Raubtiere an, um sie optimal zu schützen.

Tiergarten Nürnberg 26.06.2017
Schildkrötennachwuchs im Manatihaus im Tiergarten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg schlüpften am 23. April und 1. Mai 2017 insgesamt drei Terekay-Schildkröten (Podocnemis unifilis). Die jungen Schildkröten sind noch sehr klein. Ausgewachsene Tiere dieser auf der Roten Liste der IUCN als „gefährdet“ (vulnerable) eingestuften Tierart werden bis zu 45 Zentimeter lang. Im Tiergarten Nürnberg leben die Terekay-Schildkröten im Manatihaus seit dessen Eröffnung im August 2011. Seit Mitte September 2016 hält der Tiergarten erstmals weibliche Tiere, die aus einer Zuchtgruppe des tschechischen Zoos Pilsen stammen. Neu im Manatihaus sind die Gelbgebänderten Baumsteiger (Dendrobates leucomelas), einer Pfeilgiftfroschart aus dem Süden Venezuelas. Der Tiergarten übernahm 20 Nachwuchstiere aus dem Vivarium Darmstadt, deren schwarz-gelbes Fleckenmuster individuell unterschiedlich ist und als persönliches Kennzeichen bis ins Alter erhalten bleibt.

Tiergarten Schönbrunn Wien 26.06.2017
LUCHS-NACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Im Tiergarten Schönbrunn sind Luchs-Zwillinge zur Welt gekommen. Unter den wachsamen Augen ihrer Mutter entdecken sie neugierig ihr Gehege. „Die beiden Jungtiere wurden bereits am 3. Mai geboren. Unsere Tierpfleger haben ein leises Piepsen aus der Hütte vernommen. Allerdings sind Luchse bei der Geburt nur rund 300 Gramm schwer und blind. Nach zwei Wochen öffnen sie die Augen und beginnen erst dann, alles zu erkunden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Seit einigen Tagen sind die Luchs-Zwillinge nun immer wieder gut für die Besucher zu sehen. Ein bisschen Geduld und Augen wie ein Luchs sind allerdings nötig. Ihr dunkel getupftes Fell bietet im Dickicht des Waldgeheges eine gute Tarnung. Das große Waldgehege ist wie ein Abenteuer-Spielplatz: Die beiden Jungtiere kraxeln durch das Gebüsch, klettern auf Baumstämme und jagen sich gegenseitig. Müde vom Spielen kuscheln sie sich an ihre Mutter, die sie säugt und liebevoll umsorgt. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 75 Zentimetern ist der Eurasische Luchs die größte in Europa heimische Katzenart. In Österreich galt er im Jahr 1892 als ausgerottet. Durch die Auswilderung von Tieren ist diese prächtige Wildkatze heute wieder in unseren Wäldern anzutreffen. Der Eurasische Luchs zählt aber nach wie vor zu den seltensten Säugetieren des Landes. In Zoos werden Luchse im Rahmen eines Europäischen Zuchtbuches (ESB) gezüchtet. Für das Luchs-Pärchen im Tiergarten Schönbrunn, das 2015 eingezogen ist, ist es nun der dritte Nachwuchs.

Dieser Beitrag wurde unter Basel, Berlin, Dortmund, Erfurt, Frankfurt, Görlitz, Güstrow, Halle, Hankensbüttel, Heidelberg, Köln, Landau in der Pfalz, Leipzig, München, Münster, Neunkirchen, Nürnberg, Osnabrück, Sababurg, Salzburg, Schwerin, Wien, Wuppertal, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.