Zoopresseschau

Das neue TIERGARTEN-Magazin ist erschienen.
Darin werden u. a. der Zoo von Krakau, Schmetterlingshaltungen in Tschechien, Nordens Ark (Schweden) und das Tropenhaus des Karlsruher Zoos vorgestellt.
Daneben finden sich Buchvorstellungen, Zoorätsel und (mehr oder weniger) aktuelle Nachrichten aus der Welt der Zoos. Besonders interessant ist der Rückblick in die Zoovergangenheit von Wolf-Dieter Gürtler.

Zoo Heidelberg 07.07.2017
Welt-Elefantentag im Zoo Heidelberg – Vorverkauf für exklusive Abendveranstaltung startet heute
Anlässlich des Welt-Elefantentages dürfen sich die Gäste am 12. August 2017 auf ein besonderes Abendevent freuen. Einblicke hinter die Kulissen des Elefantenhauses und persönliche Gespräche mit den Elefanten-Tierpflegern machen diesen Abend zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Wenn am Ende der Veranstaltung Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann persönlich den Auktionshammer für die Versteigerung der von den Elefanten gemalten Bildern in die Hand nimmt, können die Bieter echte Unikate ersteigern. Die Veranstaltungstickets sind ab sofort an der Zoo-Kasse erhältlich. Am 12. August ist Welt-Elefantentag. Mit diesem Tag soll auf die akute Gefährdung dieser sensiblen Riesen aufmerksam gemacht werden, deren Bestand durch schrumpfende Lebensräume und rücksichtslose Wilderei immer kleiner wird. Etwa 35.000 Elefanten werden jedes Jahr wegen ihres Elfenbeins getötet. Um die Zucht Asiatischer Elefanten erfolgreich zu unterstützen, entschied sich der Zoo Heidelberg 2010 Elefanten-Jungbullen, die nach ein paar Jugendjahren den jeweiligen Familienverband verlassen müssen, bei sich aufzunehmen. Für dieses deutschlandweit einmalige Projekt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) wurde ein spezielles Elefantenhaus mit weitläufiger Freianlage für bis zu vier Jungbullen errichtet. Wer mehr über Elefanten und insbesondere über die vier Bewohner der Heidelberger Jungbullen-Gruppe erfahren möchte, hat dazu am Welt-Elefantentag im Zoo Heidelberg die Möglichkeit. Tickets für das exklusive Abendevent gibt es ab sofort im Vorverkauf für 29 € (Kinder 23 €) an der Zookasse zu erwerben. Teilnehmer können mit dem Ticket am Veranstaltungstag jederzeit früher den Zoo betreten und die Zeit vor Veranstaltungsbeginn für einen Zoorundgang nutzen. Letzte Zutrittsmöglichkeit ist um 18:30 Uhr. Info zum Programm, Treffpunkt für alle Gäste ist um 18.30 Uhr am Elefantenhaus. Nach einem Empfang mit Begrüßungsgetränk stehen die Tierpfleger für alle Fragen rund um die Dickhäuter Rede und Antwort. Bei einer Führung hinter die Kulissen erhalten die Teilnehmer Einblick in für Zoobesucher gesperrte Bereiche. Auch das ansonsten strikte Fütterungsverbot wird unter Aufsicht der Tierpfleger an diesen Abend aufgehoben: Das derzeitige Quartett im Zoo Heidelberg „Tarak“, „Gandhi“, „Kin Yadanar Min“ und „Ludwig“ werden sich mächtig über einen Extra-Snack in Form von Äpfeln freuen, die die Gäste ihnen zuwerfen dürfen. Als Abschluss der etwas dreistündigen Veranstaltung erwartet die Besucher eine besondere Versteigerung: Sie können ein von den Heidelberger Elefanten gemaltes Bild ergattern. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann wird als Auktionator einige dieser Kunstwerke anbieten. Revierleiter Stefan Geretschläger informiert: „Die einmaligen Kunstwerke werden mit Pinsel und Acrylfarbe ganz professionell auf Leinwänden gefertigt. Mit rund 40.000 Muskeln im Rüssel ist es für die Elefanten kein Problem, den Pinsel sicher zu führen.“ Einer der Käufer darf sich sogar auf ein zusätzliches Highlight freuen: Der Käufer des Bildes, das den höchsten Preis erzielt, bekommt die einmalige Gelegenheit, eine Malstunde bei den Elefanten zu besuchen!

Wilhelma Stuttgart 07.07.2017
Sechs Jungtiere mit zwei und fünf Monaten zu sehen
Zweites Trio an Erdmännchen-Kindern in der Wilhelma Die geburtenschwachen Jahrgänge bei den Erdmännchen der Wilhelma in Stuttgart sind eindeutig vorüber. Das 2015 neu zusammengestellte Zuchtpaar hatte im Zoologisch-Botanischen Garten 2016 schon für ersten Nachwuchs gesorgt. Dieses Jahr gelang inzwischen der zweite Dreierwurf. Anfang Februar und Ende April kamen jeweils zwei Jungen und ein Mädchen zur Welt. Gut zwei Monate, nachdem es – typisch für diese Schleichkatzen – nackt und blind auf die Welt kam, ist auch das zweite Trio jetzt regelmäßig über Tage zu sehen. Damit ist die wuselige Familie der Publikumslieblinge in der Wilhelma auf elf Mitglieder angewachsen. Die Eltern sind bei allen Sprösslingen dieselben. Denn bei den Erdmännchen pflanzt sich nur das dominante Weibchen mit dem ranghöchsten Männchen fort. Chemische Botenstoffe, die das Zuchtpaar verströmt, verhindern, dass seine Jungtiere in der Sippe geschlechtsreif werden. Solange der selbst kinderlose Nachwuchs in der Familie bleibt, hilft er, seine jüngeren Geschwister aufzuziehen. Alle packen beim Wärmen, Bewachen und bei der Futtersuche mit an. „Junge Erdmännchen haben sehr viele Fressfeinde“, erläutert Wilhelma-Kuratorin Ulrike Rademacher. „Dass alle Verwandten mithelfen, die Jungtiere eines Paares erfolgreich großzuziehen, hilft dem Überleben der Familie als Ganzes.“ Der familiäre Zusammenhalt und das Füreinander-Einstehen kommen einer Lebensversicherung gleicht. Im Wechsel schiebt immer ein Tier Wachdienst. Auf einer Anhöhe, einem Stein oder Ast reckt sich das Wachmännchen senkrecht in die Höhe, um einen möglichst guten Überblick über die 120 Quadratmeter große Anlage zu bewahren und auf mögliche Angreifer aus der Luft zu achten. Gerade dieses Wachestehen, für das die Erdmännchen berühmt sind, will geübt sein. Die ganz Jungen haben noch keinen Sinn dafür. Mit wenigen Wochen folgen sie ihrer Mutter auf den Ausguck, balgen sich um sie herum und drängen an deren Zitzen, um einen Schluck Milch zu erhaschen. Die Generation davor legt mit einem knappen halben Jahr schon mehr Ernst an den Tag und reckt sich mittlerweile testweise neben den Erwachsenen empor.

Tierpark Hellabrunn 07.07.2017
Ein neues Zuhause für Giraffe Limber
Die sechsjährige Netzgiraffen-Dame Limber hat Hellabrunn verlassen und ist in den niederländischen Zoopark Overloon umgezogen. „Der Transport in die Niederlande verlief ruhig und entspannt. In Overloon lebt Limber jetzt, wie bereits in Hellabrunn, wieder in einer reinen Damengruppe. Ihre neuen Mitbewohnerinnen sind die etwas jüngeren Weibchen Naomi und Sabira, mit denen sie sich auch bereits angefreundet hat“, berichtet Kurator Carsten Zehrer. Die Bildung gleichgeschlechtlicher Gruppen gehört zum natürlichen Verhalten von Giraffen. Gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wurde daher beschlossen, solche Junggesellengruppen in verschiedenen Zoos aufzubauen. Diese Maßnahme ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für das EEP, sondern auch sinnvoll, um die Geburten von Tieren, welche in menschlicher Obhut leben, kontrollieren zu können. Es gab zwei Gründe für die Abgabe von Limber: Zum einen akzeptierte sie zwar die anderen in Hellabrunn lebenden Giraffen, aber sie blieb immer zurückhaltend und häufig für sich allein. Zum anderen reagierte Limber in den Wintermonaten sehr sensibel auf Besucher, die im Giraffenhaus vor den großen Beobachtungsscheiben standen. In Overloon gibt es keine Glasscheiben zwischen Besuchern und Giraffen. Die Netzgiraffe hat ihren Namen durch ihre markante creme- bis dunkelbraunfarbene Fellmusterung, welche an ein Netz erinnert. Vor allem Grassteppen in Ost- und Südafrika zählen zu den natürlichen Lebensräumen der Tiere. Sie ernähren sich von Blättern, Knospen und jungen Trieben. Mit ihrer etwa 35 Zentimeter langen, bläulichen Zunge können sie ihre Nahrung leicht von Ästen abstreifen. In Hellabrunn leben damit aktuell noch die drei Netzgiraffen-Damen Taziyah, Bahati und Makena. Zwei weitere Weibchen sollen mittelfristig noch nach München kommen.

Tierpark Sababurg 07.07.2017
Aktionstag in der BienenWelt
Aktionstag Imkerei – Sonntag 16. Juli 2017. Am kommenden Sonntag, den 16. Juli laden der Tierpark Sababurg und der Imkerverein Hofgeismar von 10 bis 17 Uhr zu einem Aktionstag in die BienenWelt. Honig- und Wildbienen stehen an diesem Aktionstag im Mittelpunkt. Die Imker des Imkerverein Hofgeismar sind am Aktionstag für die Tierparkbesucher da und beantworten gerne alle Fragen zum Leben und Arbeiten mit den Honigbienen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung sind sie die Honigbienen-Experten und können uns beispielsweise sehr anschaulich erklären, wie ein Volk aus Nektar Honig macht, wie die Bienen ihre Waben bauen und was in den Waben passiert. Sie wissen, was Königinnen, Arbeiterinnen und Drohnen machen. Die Honigbienen können durch eine Glasscheibe direkt im Bienenstock beim Arbeiten beobachtet werden. Wer entdeckt die Königin? In welchen Waben ist Honig drin? Was ist Propolis? Was ist Gelée royale? Die Imker helfen beim Entdecken und beantworten gerne diese und weitere Fragen. Zwischendurch schleudern die Imker vor Ort immer wieder Honig und die Besucher dürfen ihn ganz frisch geschleudert probieren oder sich die Waben mit den Honigresten als „Honigkaugummi“ schmecken lassen. Um 13:30 Uhr steht ein spannender Vortrag mit tollen Fotos auf dem Programm: Die Honigbiene – ein Erfolgsmodell der Natur. Der Imker Jürgen Schäfer aus Langenthal berichtet anschaulich über die Bedeutung und die besonderen Leistungen unserer Honigbienen. In seinem Vortrag bringt er seine jahrzehntelange Erfahrung als Imker sowie neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern ein. Der Imkerverein Hofgeismar verkauft seine Produkte am Aktionstag auch direkt vor Ort. Mit Ihrem Honig-Einkauf können Sie den Imkerverein und die wertvolle Arbeit der Imker in unserer Region ganz unmittelbar unterstützen. Neben verschiedenen Honigsorten haben die Imker noch weitere Produkte wie z.B. Honigseife oder Cremes mit Bienenwachs im Angebot. Wer Wildbienen unterstützen will, kann sich Tipps und Anleitungen für den Bau eines eigenen Wildbienenhotels für Garten oder Balkon mitnehmen. Besucher können sehen, dass sowas zu bauen kinderleicht und gar nicht so teuer ist. Dafür notwendige Materialien wie Bambusstücke, Schilfröhrchen oder Pappröhrchen sowie Totholzstücke können gegen einen entsprechenden Materialkostenbeitrag gleich vor Ort gekauft und mitgenommen werden. Wer sich seine eigene kleine Holzkiste, einen alten Blumentopf oder aber auch eine alte Konservendose mitbringt, kann sein eigenes „Wildbienenhaus“ gleich vor Ort mit passenden Röhrchen und Totholz bestücken und braucht es dann zu Hause nur noch aufzuhängen und abzuwarten, bis die ersten Wildbienen anfangen darin ihre Nester zu bauen. Über Wildbienen- und Hummelschutz können Sie sich am Informationsstand der Hummelstation Naumburg fachkundig informieren und die Experten über ihre praktischen Erfahrungen mit der Ansiedlung von Hummeln befragen. Mit dabei ist diesmal wieder der Sensenclub Bodenfelde e.V. Die Mitglieder haben diverse Sensen und Dengelmaschinen dabei und zeigen uns, wie einst blühende Wiesen schonend gemäht wurden. Sie hämmern und dengeln, bis die Sensen geschärft und einsatzbereit sind. Wer möchte, kann auch selbst Hand anlegen und mit der Sense mähen. Hier das Programm: von 10 – 17 Uhr in der BienenWelt Imkerverein Hofgeismar Info- und Verkaufstand, Honig schleudern; Wildbienenhotels basteln Info- und Verkaufstand; Wildbienen- und Hummelschutz Infostand; Sensenclub Bodenfelde e.V. Infostand und Vorführungen (Sensen und Dengeln); 13:30 Uhr: Die Honigbiene – ein Erfolgsmodell der Natur Vortrag von Jürgen Schäfer aus Trendelburg-Langenthal

Zoo Leipzig 07.07.2017
Schneeleoparden beziehen Himalaya – Neue Katze eingetroffen
Ein großer Tag für die Leipziger Schneeleoparden Onegin (14) und Laura (16): Für die beiden Katzen fuhr heute der Umzugswagen vor und brachte sie direkt in die Leipziger Hochgebirgslandschaft Himalaya, die am 1. August ihre Pforten für die Besucher öffnet. „Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn die zukünftigen Bewohner ihr neues Domizil in Besitz nehmen und mit Leben erfüllen“, freut sich Zoodirektor Prof. Junhold über den reibungslosen Einzug der Tiere, die neugierig ihr Schlafgehege erkundeten. Bereits am Dienstagmorgen zog die an diesem Tag eingetroffene und aus dem Zoo Plzeň stammende Schneeleopardenkatze Chandra (geb. am 14.04.2015) ein. Sie soll zukünftig zusammen mit dem derzeit in Quarantäne befindlichen Kater Askar (geb. am 07.05.2016 im Zoo Neukirchen, seit 23.06.2017 in Leipzig) als Paar gehalten werden und für Nachwuchs sorgen. Die letzten Schneeleopardenjungtiere kamen im Jahr 2012 zur Welt. „Natürlich gehen unsere Bestrebungen dahin, die Zucht dieser stark bedrohten Katzen zu forcieren. Der Schneeleopard zählt zu den gefährdetsten Großkatzenarten weltweit, und ein Engagement für deren Schutz ist dringend geboten. Dies lässt sich mit der Schaffung möglichst optimaler Haltungs- und Zuchtbedingungen ebenso bewerkstelligen wie mit der Unterstützung von in-situ Projekten im natürlichen Lebensraum. Hier arbeiten wir zum Beispiel eng mit dem WWF zusammen“, erläutert Junhold die Strategieausrichtung. Bis zur Eröffnung werden die Tiere schrittweise und mit viel Ruhe an die neuen, naturnah gestalteten Außenanlagen gewöhnt. Die beiden Schneeleoparden (Uncia uncia) Onegin und Laura waren die letzten, die bis zu Beginn dieses Jahres in einer traditionellen Käfighaltung untergebracht waren. Mit Aufnahme der Baumaßnahmen zum Themenbereich Südamerika zogen die Katzen vorübergehend in die Tiger-Taiga ein. Der Abriss unter anderem der alten Tigerfarm war der Auftakt für den finalen Weg zum Zoo der Zukunft mit einer tiergerechten und den Haltungsrichtlinien entsprechenden Unterbringung wertvoller Tierarten. Alte Käfiganlagen sind nun Geschichte im Zoo Leipzig. Auch die neuen Nachbarn der Schneeleoparden, die Roten Pandas Lilo (10) und Zimai (6) und ein männliches Moschustier, wurden bereits in dieser Woche umgesetzt. Sie werden die Besucher auf ihrem Rundgang durch die Hochgebirgslandschaft Himalaya als erstes begrüßen.

Zoo, Aquarium & Tierpark Berlin 07.07.2017
Freunde Hauptstadtzoos engagieren sich für mehr Sicherheit bei den Tieren:Ehrenamtliche im Zoo Berlin und im Tierpark Berlin gesucht
Um die Sicherheit der Tiere und der Besucher zukünftig besser zu gewährleisten, sucht der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin Ehrenamtliche, die sich in verschiedenen Bereichen engagieren. Im Streichelzoo vom Zoo Berlin sollen an den Wochenenden, Feiertagen und optimal auch in den Ferien sowie in der Hochsaison unter der Woche Ehrenamtliche des Fördervereins darauf achten, dass die Tiere nicht zoofremdes Futter gefüttert bekommen sowie die Ruhezonen der Tiere eingehalten werden und diese nicht getragen werden. Im Tierpark Berlin wird ebenfalls Unterstützung im Streichelzoo sowie im begehbaren Variwald (Einsatzzeiten: Wochenende, Feiertage und Ferien) gesucht. Darüber hinaus wird während der Greif-Flugshow auf der Freilichtbühne im Tierpark Hilfe benötigt (Einsatzzeit von 13 Uhr bis 14 Uhr an den Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien). „Das ehrenamtliche Engagement in diesen Bereichen wäre ein wichtiger Beitrag, um neben der Besucherinformation die Sicherheit und den Schutz der Tiere zu gewährleisten.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender des Fördervereins von Tierpark und Zoo. Weitere Information: info@freunde-hauptstadtzoos.de oder Tel. 51 53 14 07

Zoo Duisburg 06.07.2017
Badespaß bei den Zebramangusten
Rechtzeitig zu den warmen Temperaturen am Wochenende kommen die Zebramangusten im Zoo Duisburg in den Genuss eines neuen Pools auf ihrer Außenanlage. Auch wurde ein Teil der Erde durch frischen Sand ersetzt, in dem es sich hervorragend nach Insekten und deren Larven buddeln lässt.
Wie in der Natur verbringen Zebramangusten den Großteil des Tages mit der Suche nach Nahrung, weshalb das Pflegerteam regelmäßig Leckereien im Gehege verstecken. Mehlwürmer und Heuschrecken stehen bei den afrikanischen Raubtieren ganz oben auf ihrer Speisekarte und so lässt sich die zehnköpfige Gruppe nicht zweimal bitten und durchsucht stetig jeden Winkel ihrer Anlage. Die etwa 40 cm großen Raubtiere sind in den trockenen Gebieten Afrikas südlich der Sahara beheimatet, wo sie sowohl in der offenen Savanne als auch im lichten Busch- und Waldland zu finden sind. Sie leben gesellig in kleinen Verbänden, die 50 Tiere umfassen können. Bei der Futtersuche durchwühlen die bodenbewohnenden Zebramangusten Laub und lose Erde und drehen Steine. Wie neugierig die quirligen Tiere grundsätzlich sind, können Zoobesucher derzeit bestens in der neugestalteten Anlage sehen. Der Zoo Duisburg hat aus der Familie der Mangusten auch Zwergmangusten (vor dem Raubtierhaus) und die allseits bekannten Erdmännchen (an der Afrika Lodge) im Bestand.

Erlebnis-Zoo Hannover 06.07.2017
Eine Krone für Aljoscha
Sibirischer Tiger feiert 2. Geburtstag im Erlebnis-Zoo. Schüchtern und zurückhaltend war der junge Kater Aljoscha, als er im vergangenen Herbst nach Hannover kam. Aber schon nach kurzer Zeit hat sich der Sibirische Tiger im Erlebnis-Zoo eingelebt, sein Reich in der Tempelanalage erobert und sich zu einem stattlichen Männchen entwickelt. Von Schüchternheit ist keine Spur mehr. Mindestens genauso schnell haben die Tierpfleger im Dschungelpalast Aljoschas Charakter und seine Vorlieben kennengelernt. Beste Voraussetzungen, um den Tiger zu seinem zweiten Geburtstag am 06. Juli mit einem ganz besonderen Geschenk zu überraschen. Es sollte etwas Spannendes, etwas zum Spielen und natürlich etwas zum Essen sein. Etwas, das Aljoscha noch nicht kennt. Die Idee kam dem Zoo-Team schnell: eine Krone für die majestätische Großkatze! Gebastelt aus einer fruchtigen, kugelrunden Melone, die sich perfekt zum Fußballspielen eignet – eine von Aljoschas Lieblingsbeschäftigungen. Dazu noch bestückt mit köstlichen Fischen, fertig ist die Geburtstagsüberraschung für den jungen Tiger. Spannend fand Aljoscha sein Geschenk allemal. Neugierig pirschte sich der Kater an die Krone heran und schnupperte an dieser ihm fremden Kreation. Vorsichtig zog er zunächst jeden Fisch einzeln heraus und verspeiste die leckeren Happen genüsslich, um anschließend mit einem festen Prankenhieb die Melone ins Rollen zu bringen. Wie ein Profi kickte der Sibirische Tiger seine Krone durch die Tempelanlage, bis sie schließlich kaputt gespielt war. „Das Geschenk ist nicht nur lecker und schön anzusehen, es dient auch der Tierbeschäftigung“, erklärte Tierpfleger Jens Kietzmann. „Durch Spielzeug und Gewürze, die wir auf der Anlage verteilen, setzen wir neue Reize für die Tiger. So gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.“ In diesem Jahr muss Aljoscha seinen Geburtstag noch alleine mit den Zoo-Besuchern feiern. Seine zukünftige Partnerin Alexa gewöhnt sich in aller Ruhe an den Dschungelpalast und ist immer im Wechsel mit dem Tiger-Männchen auf der Außenanlage zu sehen. Bald werden sich die beiden Sibirischen Tiger vorsichtig beschnuppern und, wenn sie sich gut riechen können, hoffentlich auch für seltenen, gestreiften Nachwuchs im Erlebnis-Zoo sorgen. Stark gefährdet Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, gelten als „stark gefährdet“. In ihrer Heimat Russland leben nur noch rund 550 Tiere in freier Wildbahn. Ihre größte Bedrohung ist die Wilderei, der Verlust des Lebensraums und der Mangel an Beutetieren – Schuld daran ist der Mensch. Aljoscha und Alexa kamen auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nach Hannover und sollen hier zum Erhalt ihrer Art beitragen. Tierisch starke Patenschaft. Das hannoversche Unternehmen GLOBOS hat die Patenschaft für Tiger Aljoscha übernommen. Der Anbieter für Barcode-Lösungen und Aljoscha haben eine augenscheinliche Gemeinsamkeit: Streifen! Und die weiß der junge Kater wirklich gekonnt in Szene zu setzen. Wir danken GLOBOS für eine langjährige, tierisch starke Unterstützung!

Zoo Halle 06.07.2017
„Der Dschungel ruft“ – Abenteuerwochen im Regenwald
Unter dem Motto „Der Dschungel ruft“ verwandelt sich ein Teil des Bergzoos ab 8. Juli für vier Wochen in eine Lianen-behangene Regenwaldlandschaft und lädt zum Urwaldabenteuer mit verschiedenen Aktions- und Erlebnisflächen dazu ein, die vielfältigen tierischen Regenwaldbewohner sowie die teils Jahrtausende alten Kulturen zu entdecken und zu erleben. In den Tierhäusern entlang des Regenwaldpfades tauchen die Besucher direkt in die Fauna des Regenwaldes ein. Visuelle und akustische Effekte sorgen zudem für ein eindrucksvolles und reales Regenwalderlebnis. Ein Highlight dabei ist die Simulation eines tropischen Gewitters mit Regen im Schimpansenhaus und ein Lianenkletterwald, in dem man z. B. die verschiedenen „Stockwerke“ der Urwaldriesen durchklettern kann. Auch gibt es eine Dschungelsafari selbständig zu meistern und tolle Preise zu gewinnen. Zum Auftaktwochenende am 8. und 9. Juli können Zoobesucher eine ganz besondere Reise durch den wohl faszinierendsten Lebensraum der Erde unternehmen. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, welches mittels Musik, Tänzen und anderen spannenden Darbietungen die unterschiedlichsten Kulturen der auf vier Kontinente verteilten Regenwaldgebiete erlebbar macht. Mit brasilianischen Capoeira-Tanzkämpfen, über afrikanische Trommelkonzerte bis hin zu Vorführung von aztekischen Riten und Gebräuchen sowie diversen Aktionsständen zum Thema Regenwald ist für jeden etwas dabei. Natürlich stehen auch die im Regenwald beheimateten Zoobewohner im Fokus der Veranstaltung. Nach dem Auftaktwochenende gibt es ein ganz besonderes Angebot an unterschiedlichen Programmen zum Thema Regenwald. Neugierige Entdecker unter 7 Jahren können in einer Erlebnisführung mit Äffchen Carlos durch den Dschungel streifen. Dabei stellt Carlos auf spielerische Weise seine Freunde und seine Heimat vor: Wie fühlt sich Regenwald an und welche Tiere leben dort? Kinder ab 7 Jahren können auf Tarzans Spuren durch den Dschungel streifen und den Fragen nachgehen: Wie hat Tarzan im Regenwald gelebt und was konnte er von den Tieren lernen? Als Highlight können die kleinen Regenwaldforscher bei diesen beiden Rundgängen eines der Regenwaldtiere hautnah erleben. Kinder ab 8 Jahren, die noch tiefer in das Leben im Dschungel eintauchen möchten, können an einem Regenwaldcamp teilnehmen. Spuren lesen, Blasrohr schießen, auf die Pirsch gehen – das müssen die Ureinwohner des südamerikanischen Regenwaldes zum Überleben beherrschen. Die Teilnehmer des Jagd-Camps gehen auf Spurensuche und stellen ihre eigenen Blasrohre aus Naturmaterialien her. Außerdem erfahren sie wo das Gift für die Blasrohrpfeile herkommt und lernen einige Regenwaldbewohner kennen. Mit Bemalung und Schmuck zeigen die Ureinwohner des Regenwaldes zu welcher Sippe sie gehören und nehmen Kontakt mit Schutzgeistern im Tier- und Pflanzenreich auf. Die Teilnehmer des Bastelcamps verwandeln sich für einige Stunden in Regenwald-Indianer und basteln ihren eigenen Schmuck aus Naturmaterialien wie Federn und Holz. Außerdem gibt es spannende Informationen über einige Regenwaldtiere und wie diese sich schmücken oder tarnen.

Kölner Zoo 06.07.2017
Seltener Zuchterfolg gelungen: Im Kölner Zoo ist ein Paradieskranich geschlüpft
Zuchterfolg im Geflügelrevier des Kölner Zoos: Am 28. Juni ist bei den Paradieskranichen Nachwuchs geschlüpft. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, dass das Kranich-Elternpaar einen Jungvogel aufzieht. Aufzuchten durch die Elterntiere in Zoos sind bei dieser Art noch immer eine Seltenheit. Der Vater stammt aus einer Zuchtstation in Südafrika. Die Mutter kam 2010 auf Empfehlung des Zuchtbuchführers aus dem Zoo in Jersey nach Köln. Bevor das Weibchen allerdings ein befruchtetes Ei legen konnte, mussten die Biologen und Tierpfleger des Kölner Zoos nachhelfen: Das Weibchen wurde in den Tagen vor der Eiablage künstlich besamt. Paradieskraniche erreichen eine Körpergröße von bis zu 120 cm. Ihre Flügelspannweite kann bis zu 200 cm betragen. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt. Besonders auffallend sind die weiß befiederte Kopfplatte und die schwarzen Schwanzfedern, die schleppenartig fast bis auf den Boden herabreichen. Paradieskraniche leben im trockenen Grass- und Kulturland Südafrikas, dessen Wappentier die Vögel sind. Der Freilandbestand ist aufgrund von vermehrtem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und der Umwandlung von Offenland in Baumplantagen in manchen Provinzen seit 1980 um 90 Prozent zurückgegangen. Teilweise sind sie sogar völlig verschwunden. Die Vögel brüten in einfachen Nistmulden auf dem Boden. Die gelblich-braun gesprenkelten Eier werden vom Weibchen bebrütet. Nach rund 30 Tagen Brutzeit schlüpfen die Küken. Als Nestflüchter können diese bereits nach wenigen Stunden den Elterntieren folgen. Paradieskraniche ernähren sich sowohl von Körnern und Samen, als auch von größeren Insekten, Würmern, Schnecken. Ab und zu erbeuten die Vögel sogar Eidechsen und Kleinsäuger. Besucher des Kölner Zoos können den kleinen Kranich in seinem Revier gegenüber der Roten Panda-Anlage beobachten. Dabei gilt: Abstand halten. Denn Kranicheltern verteidigen ihren Nachwuchs sehr aggressiv gegen Eindringlinge. Seit 1998 wird die Europäische Gehegepopulation dieser Art im Rahmen eines Zuchtprogramms vom Zoo Warschau koordiniert. In Europa werden derzeit knapp 100 Paradieskraniche in 42 Zoos und Vogelparks gezeigt.

Zoo Dresden 06.07.2017
Kleinstes Säugetier der Welt zieht in den Zoo unter der Erde
Mit einer Körperlänge von gerade mal nur 3,5 – 5 cm und einem Gewicht von knapp zwei Gramm ist sie neben der Hummelfledermaus das kleinste Säugetier der Welt – die Etruskerspitzmaus. Drei Paare dieser winzigen Insektenfresser sind nun in den Zoo Dresden gezogen. Während es sich ein Pärchen im Zoo unter der Erde gemütlich gemacht hat und hier ab sofort für die Besucher zu sehen ist, verbleiben die anderen beiden Paare hinter den Kulissen und sollen dort für Nachwuchs sorgen. Etruskerspitzmäuse sind vom Mittelmeerraum bis nach Südostasien in lichten Wäldern und Grasländern zu finden. Aufgrund des schwankenden Nahrungsaufkommens leben die Tiere als Einzelgänger und kommen lediglich zur Paarungszeit zusammen. Da im Zoo ausreichend Nahrung zur Verfügung gestellt werden kann, ist es hier möglich, Paare oder gar ganze Gruppen gemeinsam zu halten. Die graubraun gefärbten Tiere mit der für alle Spitzmäuse charakteristischen langgestreckten Schnauze haben eine hohe Stoffwechselrate und einen hohen Energieverbrauch. Ihr Herz schlägt bis zu 1.500 Mal in der Minute! Daher sind die flinken Tiere nahezu ständig auf Futtersuche und Ruhephasen dauern nie länger als 30 Minuten! Eine ausgewachsene Etruskerspitzmaus kann bis zu 10 Heimchen pro Tag zu sich nehmen, was mehr als ihrem eigenen Körpergewicht entspricht! Aufgrund ihrer agilen Lebensweise sind die Etruskerspitzmäuse ein attraktiver Besatz für den Zoo unter der Erde, welcher in den letzten Jahren bereits durch weitere Neubesätze aufgefrischt wurde. So können Besucher neben dem bekannten Kanaltunnelsystem der Wanderratten auch Achatschnecken, Zebrarollasseln, Roborowski-Zwerghamster und Feuersalamander beobachten. Beim Verlassen des Zoo unter der Erde erwartet die Besucher ein liebevoll angelegter Kräutergarten und auf dem Dach haben zwei Bienenvölker ihre neue Heimat gefunden. Rückfragen beantwortet Ihnen unser Kurator Matthias Hendel unter der Telefonnummer 03 51/ 47 80 612.

Zoo Frankfurt 06.07.2017
Lebendiges Lernen – Der Jugendclub des Frankfurter Zoos!
Jugendclub startet nach den Sommerferien neu. Noch sind einige Plätze frei! Interessierst du dich für Tiere und ihre faszinierende Welt? Möchtest du Blicke hinter die „Kulissen“ unseres Zoos werfen? Dann bist du beim Jugendclub im Zoo Frankfurt genau richtig! Die Jugendclub-Kinder werden jeweils für ein (Schul-)Jahr in die faszinierende Welt der Tiere eintauchen. Als selbständige Forscher können sie bei den Expeditionen in den Zoo eigenen Fragen zu den Tieren nachgehen und deren Geheimnisse aufdecken. Welche Tiere bei uns im Zoo z.B. Zimt lieben und warum – dies und noch viel mehr werden wir uns genau ansehen. Spannende Einblicke in den Alltag des Zoos ermöglichen wir zudem auch durch Begegnungen mit Tierpflegern und weiteren Spezialisten. Informationen: Tag/Uhrzeit: Dienstag, 14:30 – 17:00 Uhr Termine: 22.08.2017, 19.09.2017, 24.10.2017, 21.11.2017, 12.12 2017, 23.01.2018, 20.02.2018, 20.03.2018, 17.04.2018, 22.05.2018, 12.06.2018 Gebühr: 65 € inkl. Jahreskarte. Der Jugendclub richtet sich an Kinder von 9 – 12 Jahren Bei großer Nachfrage behalten wir uns vor zwei Gruppen zu bilden. Die Treffen der zweiten Gruppe finden dann jeweils eine Woche später statt. Weitere Informationen unter www.zoo-frankfurt.de Anmeldeschluss: 14.07.2017 Kontakt: Zoo Frankfurt, Pädagogische Abteilung, Tel. 069 212-36952 / -36986, -34436

Zoo Frankfurt 06.07.2017
Zwergantilopen mit Rüsselschnäuzchen – drei Kirk-Dikdiks sind im Zoo Frankfurt eingezogen
Die Menschenaffen im Borgori-Wald haben neue Nachbarn bekommen: Kirk-Dikdiks. Die attraktive Zwergantilopenart ist mit einem Männchen und zwei Weibchen vertreten. Wenn sie sich gut eingelebt haben, sollen sie über die Außenanlage der Gorillas streifen. Noch steht man vor dem Gehege im Borgori-Wald und sieht auf den ersten Blick nicht viel, denn die noch sehr scheuen Tiere halten sich weitgehend versteckt im üppigen Bewuchs des Geheges. Man benötigt also ein wenig Geduld, um die auch Zwergrüssel- oder Windspielantilopen genannten Tiere zu sehen. Mit einem Gewicht von maximal 7 kg und einer Schulterhöhe von 40 cm gehören die Dikdiks zu den kleinsten Hornträgern. „Zwergrüssel-Dikdiks besitzen eine stark verlängerte rüsselartige Nase – eine Anpassung an die hohen Temperaturen in ihrem Lebensraum. Der mit einer Schleimhaut überzogene Nasenraum wird auf diese Weise vergrößert. Bei der Atmung wird das warme Blut in den stark durchbluteten Schleimhäuten durch den Luftstrom gekühlt – so entsteht eine gute Thermoregulation“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Bock PAUL ist ein Jahr alt und stammt aus dem Zoo Hannover. Die beiden jeweils elf Monate alten Weibchen kamen aus Antwerpen und Leipzig nach Frankfurt. Dikdiks leben in der Regel paarweise, sind aber verhaltensbiologisch unter bestimmten ökologischen Bedingungen auch in der Lage kleine sogenannte „Revierharems“ zu bilden. „Erwachsene Tiere begrenzen ihre Territorien durch Dungplätze sowie mit Hilfe eines teerartigen Duftsekrets der Voraugendrüsen, das an Zweigspitzen gerieben wird. Bei Bedarf verteidigen sie ihr Revier auch vehement gegen andere Dikdiks“, so Nieksich. Kirk-Dikdiks (Madoqua kirkii) bewohnen im Freiland trockene Gebiete mit Gebüsch und Unterholz, die als Verstecke genutzt werden können. Das vorher von den Guerezas bewohnte Gehege im Borgori-Wald wurde deshalb umgestaltet und dicht bepflanzt, um dem natürlichen Lebensraum der Tiere möglichst nahe zu kommen. In Afrika leben zwei voneinander getrennte Kirk-Dikdik-Populationen: Zum einen findet man sie im nordöstlichen Afrika, wo auch andere Dikdik-Arten vorkommen, zum anderen sind sie in Namibia heimisch. Die Art gilt derzeit als nicht gefährdet. Der Gesamtbestand liegt in einem Bereich von einer Million Tieren oder mehr. In dichter besiedelten Gebieten nehmen die Bestände ab, aber das Verbreitungsgebiet umfasst auch zahlreiche Schutzgebiete.

Zoo Leipzig 06.07.2017
Akeno und Zivon unterwegs im Leoparden-Tal
Amurleoparden-Nachwuchs getauft. Die beiden jüngsten Amurleoparden im Zoo Leipzig sind heute getauft worden: Akeno und Zivon heißen die Söhne der Eltern Mia und Xembalo ab sofort. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold wurde beim Taufzeremoniell von Dr. Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Leipzig GmbH, sowie von MDR Riverboat-Moderatorin Kim Fischer unterstützt. Mit den beiden Taufpatinnen hat auch das Team Leopard Leipzig zwei weitere Unterstützer gefunden, die sich für die stark vom Aussterben bedrohten Leoparden engagieren. Mehr als 1.700 Vorschläge hatte der Zoo Leipzig beim Namensaufruf erhalten und daraus fünf Namenspaare ausgewählt. An der finalen Abstimmung haben sich mehr als 2.200 Personen beteiligt. Bis zum gestrigen Abend lagen Yerik und Yasuo (Geschenk Gottes & der Friedliche) mit nur einer Stimme vor Akeno und Zivon (Leuchtendes Feld & der Lebendige), bis Mitternacht tauschten sie noch die Plätze. Fünf Stimmen – 524 gegenüber 529 – machten am Ende den Unterschied. Team Leopard Leipzig. Für die seltensten Großkatzen der Welt ist der Leipziger Nachwuchs extrem wichtig. Im Freiland leben Schätzungen der Roten Liste zu Folge nur noch etwa 50 Amurleoparden. Auch in menschlicher Obhut sind sie selten vertreten: 216 Exemplare sind weltweit im internationalen Zoo-Informationssystem (ZIMS) erfasst. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland hat der Zoo Leipzig im vergangenen Jahr das Team Leopard Leipzig gegründet. Mehr als 400 Unterstützer haben sich inzwischen versammelt, um sich für den Erhalt von Amur- und Schneeleoparden im Zoo sowie im natürlichen Lebensraum zu engagieren. Den Zuchterfolg bei den Amurleoparden und die bevorstehende Eröffnung der Hochgebirgslandschaft Himalaya am 1. August 2017 möchte das Team Leopard Leipzig nutzen, um weitere Mitglieder für den Erhalt der faszinierenden, aber hochbedrohten Raubkatzen zu begeistern. Mehr Informationen auf https://www.wwf.de/spenden-helfen/zoo-kooperationen/team-leopard-leipzig/.

Zoo Berlin 05.07.2017
Panda Garden wird eröffnet – Bundeskanzlerin Merkel und der chinesische Präsident Xi zu Besuch bei den Neu-Bärlinern
Rote Lampions schmücken die Allee vom Elefantentor zum neuen chinesischen Pavillon, auf der sich eine Kolonne schwarzer Fahrzeuge dem Panda Garden nähert. Endlich ist er da, der Tag, auf den der Zoo, Berlin, ja ganz Deutschland schon sehnsüchtig gewartet hat: Mittwoch, der 5. Juli, der Tag an dem der Panda Garden im Zoo Berlin feierlich eröffnet wird. Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und ihr Staatsgast, der chinesische Präsident Xi Jinping haben es sich nicht nehmen lassen, Meng Meng und Jiao Qing persönlich in ihrem neuen Zuhause willkommen zu heißen. „Das ist ein besonderes Stück China, das viele Menschen in Deutschland erfreuen wird“, sagte die Bundeskanzlerin bereits 2015 auf einer Pressekonferenz in Peking. Damit sollte sie Recht behalten. Die Vorfreude auf die beiden Neuankömmlinge steigerte sich in den vergangenen Monaten zu einem regelrechten Panda-Fieber. Der chinesische Präsident Xi Jinping betont die Bedeutung der Pandas für die deutsch-chinesische Freundschaft: „Die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit zum Schutz der Großen Pandabären ist von außerordentlicher Bedeutung. Ich hoffe sehr, dass Meng Meng und Jiao Qing neue Botschafter der Freundschaft beider Völker sein werden.“ Mit einigen kurzen Grußworten und einem kulturellen Rahmenprogramm wurde der Panda Garden im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. Ab dem 6. Juli können Zoobesucher Meng Meng und Jiao Qing in ihrem insgesamt über 5.000 m² großen Panda Garden mit Klettergerüst, Schaukel und felsigen Wasserlauf begrüßen. „Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine Attraktion reicher ist – Pandas gehören einfach nach Berlin“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller und der Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Berlin AG, Frank Bruckmann fügt hinzu: „Wir sind stolz darauf, dass in nur acht Monaten Bauzeit die modernste Panda-Anlage Europas entstanden ist und sind uns sicher, dass sich Meng Meng und Jiao Qing in der Hauptstadt wohl fühlen werden.“ Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über die internationale Zusammenarbeit beim Thema Artenschutz: „Der Großen Panda ist für mich ein Symbol für erfolgreiche Artenschutzbemühungen. Tierarten können vor dem Aussterben bewahrt werden, wenn der politische Wille da ist und ich freue mich, dass wir mit der Haltung dieser Tiere einen wichtigen Beitrag leisten können.“ Nicht nur die beiden asiatischen Neubürger bringen chinesisches Flair nach Deutschland. Um die Ankunft von Meng Meng und Jiao Qing gebührend zu feiern, veranstaltet der Zoo Berlin in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Kulturzentrum ein traditionelles Fest, bei dem kraftvolle Qingcheng-Kämpfer ihr Können zeigen, während im Hintergrund sanfte Töne der Bambusflöte klingen und der zauberhafte Duft der chinesischen Teezeremonie den Zoo erfüllt. Bis zum Sonntag können die Zoobesucher in die Welt der mystischen Masken, des Jahrtausende altem Brokat und der Seidenstickerei sowie des filigranen Papierschnitts eintauchen. Während die Gäste sich durch die angebotenen asiatischen Köstlichkeiten probieren, können sie traditioneller chinesischer Volksmusik lauschen und handgefertigte Körbe, Fächer und Schlafmatten aus Pandas Leibspeise Bambus bestaunen. Das chinesische Fest wird vom 6. bis 9. Juli 2017 rund um den Panda Garden im Zoo Berlin stattfinden. Das fernöstliche Programm ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geplant. Von 11:00 bis 16:00 Uhr wird es stündlich Musik- bzw. Kunstvorführungen geben. Der Eintritt für das chinesische Fest und Panda Garden ist kostenlos, es wird lediglich der reguläre Eintrittspreis für den Zoo an den Kassen fällig. Zahlen & Fakten zum Panda Garden – Der Panda Garden umfasst eine Fläche von 5480 m² und wurde vom Berliner Architekturbüro dan pearlman Erlebnisarchitektur entworfen -Die Innengehege sind jeweils 80 m² groß, die Außenanlagen rund 1000 m² -815 Bambuspflanzen, 45 Bäume und 90 Sträucher wurden im Panda Garden verpflanzt -20 Tonnen Naturstein wurden in die Anlage integriert -160 m² Kunstfelsen schmücken die Fassade auf der Panda-Plaza -180 m² verglaste Fläche geben Einblick in die Innengehege der Großen Pandas -46 Säulen in Bambusoptik tragen das Betondach -Gut 180 laufende Meter Zaun fassen die Panda-Gehege ein, davon bestehen 50 Meter aus imitiertem Bambus -16,5 m ragt der chinesische Pavillon in die Höhe und hat eine Innenfläche von etwa 89 m² -Die Glasscheiben der Innengehege sind 3,50 m hoch und 33 mm dick -Panda Männchen Jiao Qing wurde am 15. Juli 2010 in Chengdu geboren und wiegt stattliche 110 kg -Panda Weibchen Meng Meng wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren und bringt 83 kg auf die Waage.

Tierpark Nordhorn 05.07.2017
Sommerfest im Tierpark Nordhorn – Samstagabendprogramm mit Musik und freiem Eintritt ab 19 Uhr
Einen lauen Sommerabend mit einem vielfältigen Programm in ganz besonderer Atmosphäre genießen – dazu lädt der Tierpark auch in diesem Jahr am 15. Juli ein. Beim großen Sommerfest rund um den historischen Vechtehof sorgt eine Vielzahl von Akteuren von 18 bis 23 Uhr für viel Abwechslung. Wie schon in den Jahren zuvor ist der Eintritt zum Sommerfest ab 19 Uhr frei! Bei Cocktails und vielen kulinarischen Leckereien sorgen verschiedene Programmpunkte auf der Festbühne für Stimmung pur. Als Hauptact auf der Bühne am Vechtehof konnte in diesem Jahr die bekannte Nordhorner Band „Downtown“ gewonnen werden. Zu früherer Stunde wird Zauberer „Hatino“ vor allem die jüngeren Zuschauer mit seinen Tricks begeistern. Jongleur Schnecke beeindruckt dagegen Groß und Klein mit seinem Können. So wird er mit seiner Performance auch den Abschluss der Veranstaltung bilden. Auf der angeschlossenen Veranstaltungswiese am Vechtehof gibt es für alle Besucher ebenfalls viel zu erleben. Beliebt und bewährt ist das alljährliche Stockbrotbacken des Fördervereins des Tierparks. An großem Lagerfeuer ist jeder eingeladen sein eigenes Stockbrot zu backen. An verschiedenen Verkaufsständen werden darüber hinaus werden von gestrickte Socken über Filzsachen, Glasperlen, fair gehandelter Ware bis hin zu Schokolade viele handgemachte Produkte angeboten. Beim Glücksrad sowie verschiedenen Aktionen der Handwerkskammer kann jedermann sein Glück versuchen. An der Bastelstation und der XXL Hüpfburg können die Kinder nach Herzenslust toben. Die Tierparkgastronomie verkauft den ganzen Abend lang am Vechtehof und auf der Wiese herzhafte und süße Leckereien, während nebenan die Zoobegleiter über die spannende pädagogische Arbeit im Familienzoo und natürlich auch über die neue Zooschule informieren. Bei kurzen, kostenlosen Rundgängen mit den Zoobegleitern kann man deren Arbeit auch in der Praxis kennen lernen. Vorbeischauen lohnt sich also!

Tierpark Hellabrunn München 05.07.2017
Grau, flauschig und schon ziemlich groß: Küken bei den Humboldtpinguinen in Hellabrunn
Der Babyboom im Münchner Tierpark geht in die nächste Runde: Bei den Humboldtpinguinen sind fünf Küken geschlüpft. Diese Pinguinart zählt laut der Weltnaturschutzunion IUCN zu den bedrohten Vogelarten und wird als ‘gefährdet‘ eingestuft. Lange Zeit konnte man sie nur erahnen, doch inzwischen traut sich das eine oder andere Küken schon „vor die Tür“. Da Humboldtpinguine Höhlenbrüter sind, versteckten sich vier der fünf Jungvögel überwiegend in den für die Besucher nicht einsehbaren Höhlen. Nur ein Elternpaar brütete in diesem Jahr außerhalb der Steinhöhlen im Schutz einer großen Wurzel und ermöglichte so bereits frühzeitig einen Blick auf den grauen, flauschigen Nachwuchs. „Es ist schön, dass wir nach den Königspinguin-Küken im vergangenen Herbst nun auch Nachwuchs bei den Humboldtpinguinen haben“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. „Gerade bei Tieren, die in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet sind, freuen wir uns über erfolgreiche Nachzuchten.“ Humboldtpinguine leben an der südamerikanischen Pazifikküste in Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln. Umweltverschmutzung, Überfischung und der Einfluss des Klimawandels auf die Meeresströme gefährden die Bestände der Humboldtpinguine massiv. Ein weiteres Problem ist der Abbau von Guano. Ganze Berge bilden sich aus dem verwitterten Kot von Pinguinen und anderen Seevögeln. Diese Guano-Berge sind für Humboldtpinguine überlebenswichtig, denn sie graben Höhlen in die Hügel hinein und nutzen diese als Nester. Der Vogelkot ist sehr phosphat- und nitrathaltig und damit ein idealer Dünger. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird er deshalb großflächig für die landwirtschaftliche Nutzung abgebaut, wodurch die Brutmöglichkeiten der Humboldtpinguine mehr und mehr abgegraben worden sind. Der Tierpark Hellabrunn unterstützt Sphenisco e.V. bei seinem Engagement für den Erhalt der Humboldtpinguine. In Zusammenarbeit mit Naturschützern und Wissenschaftlern in Chile und Peru setzt sich Sphenisco e.V. vorrangig für den Schutz von Brutkolonien und die sie umgebenden Meeresgebiete ein. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Aufklärung und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung.

Zoo Osnabrück 05.07.2017
Erste Elefantengeburt im Zoo Osnabrück – Bulle Minh-Tan kam Montagnacht zur Welt
Erstmals in der Geschichte des Osnabrücker Zoos gab es Nachwuchs bei den Elefanten: In der Nacht von vergangenem Montag auf Dienstag kam ein kleiner Bulle auf die Welt. Mutter und Kind sind momentan wohlauf und der Nachwuchs mit dem Namen Minh-Tan erkundet bereits auf wackeligen Beinen sein Zuhause. Am Dienstagmorgen erwartete die Tierpfleger des Osnabrücker Zoos im Elefantenhaus eine ganz besondere Überraschung: Neben der Asiatischen Elefantenkuh Douanita (29 Jahre) und ihrer Tochter Sita (4 Jahre) stand ein weiteres Jungtier auf wackeligen Beinen im Sand. „Wir hatten noch gar nicht mit der Geburt gerechnet. Douanita kam im März tragend mit Sita zu uns aus dem Zoo Prag. Die Kollegen dort hatten angenommen, dass das Jungtier erst im Herbst auf die Welt kommt. Nicht immer kann man den Deckakt genau beobachten und dann den exakten Geburtstermin errechnen“, erklärte Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter, bei der Vorstellung des neuen Zoobewohners am heutigen Mittwoch. „Wir hatten in den letzten Wochen bereits regelmäßig bei Douanita Blut abgenommen und es zusammen mit Urinproben eingeschickt. Bei beidem wurde der Hormonspiegel untersucht, der Aufschluss über die anstehende Geburt geben kann, aber keine Auffälligkeiten zeigte“, berichtete Wulftange weiter. Mutter und Schwester umsorgen Junges – Alle Zoomitarbeiter freuen sich über den besonderen Nachwuchs, so auch der langjährige Elefantenrevierleiter und Tierpfleger Detlef Niebler: „Douanita muss das Jungtier in der ersten Nachthälfte geboren haben, denn heute Morgen war es schon komplett trocken. Und es war auch bereits – wenn auch etwas wackelig – auf den Beinen und trank Milch bei seiner Mutter. Schnell konnten wir erkennen, dass es ein kleiner Bulle ist. Sita ist nun ganz die große Schwester und kümmert sich wirklich rührend um ihren kleinen Bruder.“ Junge Elefantenkühe lernen bei ihrer Mutter und anderen erwachsenen Kühen, wie die Jungenaufzucht funktioniert. Der kleine Bulle ist immer an der Seite seiner erfahrenen Mutter, die mit ihm bereits ihr fünftes Jungtier zur Welt brachte. Das Jungtier misst jetzt bereits rund einen Meter und wiegt etwa 90 Kilogramm. „Die Beine von jungen Elefanten sind in Relation zur Körpergröße sehr lang und den Jungtieren fällt es anfangs nicht leicht, sie zu koordinieren. Aber wenn der Kleine über seine Beine fällt, landet er ja im weichen Sand“, schmunzelte Niebler. Die beiden Jungbullen Shahrukh (8 Jahre) und Shanti (9 Jahre) konnten die Geburt von ihren Schlafboxen aus beobachten. „Sie sind sehr neugierig und wir konnten morgens beobachten, dass sie mit dem Jungtier, als es in ‚Rüsselnähe‘ war, bereits vorsichtig Kontakt aufnahmen“, so Niebler. Zurzeit seien die zwei Jungbullen sowie der große Bulle Luka (44 Jahre) getrennt von Douanita, Sita und Minh-Tan und das werde auch so bleiben. Geschützter Kontakt im Elefantenhaus – „Wir können die Elefanten nun nur beobachten, wir wollen das Familienleben auch gar nicht stören. Wir halten die Elefanten im sogenannten ‚geschützten Kontakt‘, bei dem immer eine Barriere zwischen Mensch und Tier ist. Und so entscheidet Douanita selbst, ob wir Kontakt mit dem Jungtier haben dürfen oder nicht. Wenn nicht, schiebt sie den Rüssel zwischen uns und den kleinen Bullen“, so Niebler. Beim Target Training, einem Training für medizinische Untersuchungen, das mit kleinen Leckereien als Belohnung funktioniert, wird der Nachwuchs erst nur zuschauen. Schließlich ernährt sich der jüngste Zoobewohner in den nächsten Monaten nur von Muttermilch. „Er wird aber mit Sicherheit bei den anderen Elefanten zuschauen und sich viel abschauen – auch wenn wir mit Douanita und Sita in nächster Zeit nur eine ‚abgespeckte‘ Version des Trainings machen werden“, berichtete der Tierpfleger. Nachwuchs wichtig für Arterhaltung – Zoo hat Arche Noah Funktion: Die Population von Asiatischen Elefanten in europäischen Zoos wird in dem sogenannten Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wissenschaftlich gemanagt. „Dort werden Lebensgeschichte und Verwandtschaftsbeziehungen eines jeden Elefanten registriert, damit ideale Familienkonstellationen mit männlichen und weiblichen Elefanten mittels internationaler Transfers zwischen am Programm beteiligten Zoos entstehen können“, so Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer. Für eine kontrollierte Zucht und somit eine stabile, sich selbst erhaltende Zoo-Population der in ganz Südostasien stark gefährdeten Asiatischen Elefanten sei dies notwendig. „Der Beginn der Elefantenzucht in Osnabrück ist ein wichtiger Beitrag dazu, denn mit circa 15 Geburten pro Jahr bei einem Gesamtbestand von circa 300 Asiatischen Elefanten in europäischen Zoos kann diese Populationsgröße in etwa 20 Jahren durch nachwachsende Jungtiere komplett erhalten bleiben – das ist ein großer Erfolg für die Arterhaltung in Obhut des Menschen unabhängig von der schwierigen Situation in der Wildbahn aufgrund der Lebensraumzerstörung“, so Böer weiter. Dieser hatte die Osnabrücker Elefantengruppe von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umgestellt, um so die Nachzucht der stark bedrohten Tierart zu unterstützen. Im Rahmen der Zuchtbuchkoordination und aufgrund der derzeitigen sozialen Situation mit einer Mutterfamilie und mehreren großen Elefantenbullen werden die beiden Jungbullen Shahrukh und Shanti, die seit 2013 im Osnabrücker Zoo leben, den Schölerberg verlassen. „Die beiden sind bald geschlechtsreif und können dann in Zuchtgruppen oder Junggesellen-Gruppen integriert werden“, so Böer. Bis zum Eintreffen der Mutterfamilie aus Prag im Frühjahr dieses Jahres lebten Shahrukh und Shanti mit dem Zuchtbullen Luka in einer Junggesellengruppe. Luka, Douanita, Sita und Minh-Tan werden in Osnabrück bleiben. Zoopräsident Reinhard Sliwka begrüßte den besonderen Nachwuchs im Namen des Zoovereins, der Zoogesellschaft Osnabrück e.V.: „In 81 Jahren ‚Zoo Osnabrück‘ und 56 Jahren Elefantenhaltung freuen wir uns über die erste Elefantengeburt am Schölerberg. Neben dem Artenschutz gehört die Bildung zu den Hauptaufgaben von Zoos. Wir hoffen, dass wir dank unseres jungen Elefanten Wissen über die Dickhäuter, ihre Sozialstrukturen, aber auch ihren Schutz vermitteln können“, berichtet Sliwka weiter. Besucher können den Jungen Minh-Tan, wie die Zoo-Tierpfleger ihn nannten und was auf Vietnamesisch „Glück“ bedeutet, entweder vom Besucherbereich des Elefantenhauses oder von der Plattform am kleinen Elefantenvorhof beobachten – hier soll er zunächst sein neues Zuhause kennenlernen. Später wird er auch auf der gesamten Außenanlage zu sehen sein.

Zoo Magdeburg 05.07.2017
Babyboom im Zoo: Gefiederter, flauschig-felliger und stachliger Nachwuchs
Akustisch und farblich fällt der Blauflügel-Kookaburra (Riesen-Eisvogel) sofort auf: sein charakteristischer Reviergesang und die azurblaue Flügelzeichnung sind seine besonderen Markenzeichen. Diese Jägerliest-Art erbeutet im Sturzflug Insekten und kleine Wirbeltiere, wobei die Beute mit seitlich gewendetem Kopf angepeilt wird. Im Zoo Magdeburg leben die Blauflügel-Kookaburras mit den ebenfalls in Neuguinea beheimateten Neuguinea- Filandern zusammen. Das Zuchtpärchen zieht hier seit gut sechs Wochen erfolgreich ein Jungtier auf, während sich bei den Filandern vor zwei Wochen Nachwuchs eingestellt hat. Neuguinea-Filander sind im Aussehen sehr viel filigraner als ihre australischen Verwandten. Im dicht bewaldeten Neuguinea leben sie im Unterholz und besetzen hier die ökologische Nische des Buschschlüpfers. Sie sind bestens an ihren Lebensraum angepasst: ihr zierlicher Körperbau mit kurzem Hals, keilförmigen Kopf und der runde Rücken ermöglicht ihnen ein schnelles Fortkommen. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate verbringt das Kängurujunge im Beutel. Der Neuguinea-Filander ist deutschlandweit nur im Zoo Magdeburg zu sehen und gilt als gefährdete Tierart. In der begehbaren Madagaskar-Anlage haben Daja und Enzo „alle Hände“ voll zu tun – das Rotstirnmaki-Pärchen bekam Zwillinge. Flauschig und mit großen Knopfaugen ausgestattet, erobern sie die Herzen der Zoobesucher. Die Nachwuchspflege dieser Lemurenart begann mit dem Tragen der Kleinen im Brust-Bauchbereich, später mit dem Ritt der Jungtiere auf den Rücken der Eltern und zeigt sich jetzt mit dem immer häufigeren Versuchen, auf „eigenen Beinen“ stehend und springend die Welt zu erkunden – kleine Missgeschicke inklusive.

Zoo Salzburg 05.07.2017
Chillaxen im Tierreich: Katta, Braunbär und Co. genießen den Sommer!
An heißen Sommertagen ist Ruhe und Gemütlichkeit bei den Salzburger Zootieren angesagt. Kattas können von der Sonne nicht genug bekommen. Sie sind die im wahrsten Sinne des Wortes „Sonnenanbeter“. Mit ausgestreckten Armen setzen sie sich in die Sonne und tanken die Wärme. Ganz entspannt sehen die Braunbären einem heißen Sonnentag entgegen: Nur nicht zu viel bewegen, ist ihre Devise. Und falls es ihnen dann doch mal zu heiß werden sollte, gehen sie zur Abkühlung ins Wasser. Auch die Wasserschweine alias Capybaras dösen gerne in der Sonne bevor sie ausgiebig schwimmen gehen. Mit Wasser haben die Präriehunde so gar nichts am Hut. Nach dem Aufstehen nehmen die quirligen Nager gerne ein Bad im Erdreich. Das dient nicht nur dem Wohlempfinden der Tiere, sondern auch der Fellpflege.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 05.07.2017
Interview zu Artenschutz-Projekt – Wilhelma hilft Gorillas in Afrika: 100.000 Euro gesammelt
Die Wilhelma gibt nicht nur seltenen Tierarten im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart ein Zuhause, sondern unterstützt auch Artenschutz-Projekte in den Herkunftsländern der bedrohten Arten. Einen Meilenstein hat die Wilhelma jetzt erreicht, indem sie seit 2012 für die Rettung der letzten Berggorillas in Afrika 100.000 Euro an Spendengeldern gesammelt hat. Sie sind in ein Projekt im Virunga-Nationalpark geflossen. Stefanie Reska, die in der Wilhelma die Stabsstelle für Umweltbildung und Artenschutz leitet, kennt die Lage vor Ort aus eigener Anschauung. Was macht den Virungapark so besonders? Reska: Der Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo ist Afrikas ältester Nationalpark und als Weltnaturerbe anerkannt. Auf der Größe von Belgien bietet er unter anderem Elefanten, Schimpansen, Okapis, aber auch unzähligen anderen Arten vielseitigen Lebensraum. Die Landschaft variiert von Savanne bis zu schneebedeckten 5000 Meter hohen Bergen. Auf den Berghängen im Südosten des Virungaparks leben gut 200 Berggorillas, das entspricht einem Viertel der gesamten Population von derzeit 880. Die Art wurde durch die Arbeit von Dian Fossey bekannt, die sich in den 1970er Jahren vehement für den Schutz der Tiere einsetzte. Nach Fosseys Tod 1985 machte der Spielfilm darüber, „Gorillas im Nebel“, Furore. Zu dem Zeitpunkt war der Gesamtbestand der Berggorillas auf unter 300 Tiere abgesunken. Inzwischen hat der Wert der Berggorillas als Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt zu einem verbesserten Schutz im gesamten Verbreitungsgebiet in Zentralafrika – DR Kongo, Ruanda und Uganda – geführt. Dennoch ist der Virungapark weiter durch Ölfirmen, denen die Schutzgebiete bei der Ausbeutung der Rohstoffe im Weg sind, und Rebellengruppen, die im Park wildern, gefährdet. arum brauchen die Einheimischen Unterstützung beim Schutz der Tiere? Reska: Die Bevölkerung ist extrem arm und kämpft darum, jeden Tag satt zu werden. Meist fehlen den Menschen eine Ausbildung und das Wissen um ökologische Zusammenhänge. Die seit Jahrzehnten anhaltenden politischen Unruhen, die immer wieder in Bürgerkriege gipfelten, haben sie traumatisiert. Die Kongolesen setzen als Parkranger ihr Leben aufs Spiel. Ihre Arbeit ist dort gefährlicher als irgendwo sonst auf der Welt: In den vergangenen zehn Jahren sind 150 Ranger beim Schutz des Parks und seiner Tiere ermordet worden. Seit wann ist die Wilhelma dort aktiv und was genau fördert sie? Reska: Zur derselben Zeit, wie die Wilhelma ihr neues Menschenaffenhaus baute, gründete die Schweizer Tierärztin und Hundetrainerin Dr. Marlene Zähner eine Spürhundestaffel im Virungapark. Sie soll Wilderer, die durch das Auslegen von Schlingen im Regenwald dessen Tiere und damit auch die Berggorillas gefährden, dingfest machen. Da wir als Zoologischer Garten auch den Artenschutz im Lebensraum der Tiere zum Ziel haben, haben wir Anfang 2012 begonnen, die Ausbildung der Hunde und Hundeführer mit Spenden, die wir sammeln, zu unterstützen. Schon im ersten Jahr konnte die Hundestaffel dadurch ein zusätzliches Geländefahrzeug anschaffen, um ihre Mobilität im Park zu erweitern. Auch medizinische Behandlungen der Spürhunde und Ausrüstung für die Ranger haben die Spenden der Wilhelma-Besucher finanziert. 2016 wurde der Bau von zusätzlichen Stationen für die sichere Unterbringung und Versorgung der Hunde an verschiedenen Stellen im Park in Angriff genommen, um eine schnellere Reaktion etwa auf Elefantenwilderei im Zentrum des Parks zu ermöglichen. Seit 2017 unterstützen wir zudem die Umweltbildung vor Ort, unter anderem indem wir versuchen, den knapp 60 Kindern des örtlichen Waisenhauses den Schulbesuch zu finanzieren. Ohne Schulbildung ist eine Karriere als Wilderer leider sehr wahrscheinlich. Sie haben das Projekt besucht. Was hat Sie am meisten beeindruckt? Reska: Die Fähigkeit der Hunde, auch nach Wochen noch zielsicher der Spur eines Menschen quer durchs Gelände zu folgen, lässt einen tiefen Eindruck zurück. Auch das Engagement der Hundeführer für ihre Tiere rührt mich. Obwohl Hundehaltung im Kongo kaum Tradition hat und die Menschen nicht mit Hunden als Haustieren aufgewachsen sind, sieht man, wie sehr sie den Tieren, mit denen sie ein Team bilden, inzwischen zugetan sind. Der Einsatz für die Natur des Parks, der oft lebensgefährlich ist, wird als Dienst am eigenen Land wahrgenommen, die Risiken akzeptiert. Auch ein Besuch bei den wildlebenden Berggorillas selbst ist eine Erfahrung, die tief beglückt. Bei meinem letzten Aufenthalt Ende April saßen wir in einer Gruppe mit vier Silberrücken, die völlig unbeeindruckt von unserer Gegenwart ihren Mittagsschlaf hielten, währen die Gorillakinder der Gruppe vor uns Purzelbäume schlugen. Diese mächtigen Menschenaffen so nah und gleichzeitig so unbedrohlich erleben zu können, motiviert umso mehr, deren Schutz vor skrupellosen Wilderern unbedingt zu unterstützen. Was kann der Wilhelma-Besucher beitragen? Reska: Touristen können in den Park und zu den Gorillas reisen. Der Besuch lässt sich über die Webseite des Virungaparks organisieren. Man reist dann im Schutz der bewaffneten Wildhüter durch die Region. Die hohen Gebühren kommen direkt dem Nationalpark zugute. Wem dies zu aufwendig ist, der kann, den Berggorillaschutz durch Spenden in die Gorillaspardosen im Affenhaus der Wilhelma unterstützen. Auch veranstalten wir mehrfach im Jahr Fundraising-Aktionen, etwa durch den Verkauf von Losen, der zu 100 Prozent dem Projekt zugutekommt. Wir suchen zudem Schulen in Baden-Württemberg, die den Erlös einer ihrer Benefizveranstaltungen, beispielsweise eines Sommerfestes oder Adventsbasars, stiften und so einem kongolesischen Kind den Schulbesuch ermöglichen. Das ist schon für 100 Euro im Jahr zu realisieren.

Freunde Hauptstadtzoos 05.07.2017
Freunde Hauptstadtzoos gratulieren dem Zoo Berlin zu Pandabären und heißen Meng Meng und Jiao Qing herzlich Willkommen in Berlin
Anlässlich der heutigen offiziellen Übergabe der beiden Pandabären Meng Meng und Jiao Qing durch den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratuliert der Förderverein von Zoo Berlin und Tierpark Berlin dem Zoologischen Garten. „Es ist für den Zoo Berlin ein großer Zugewinn, dass wieder Pandabären in Berlin zu sehen sind. Wir wünschen dem gesamten Team vom Zoo Berlin alles Gute und heißen Meng Meng und Jiao Qing herzlich Willkommen in der deutschen Hauptstadt.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender des Fördervereins. „Pandabären sind in China ein Zeichen der Freundschaft und Zusammengehörigkeit. Sie sind in Berlin nunmehr auch ein Symbol der Verbundenheit der Berlinerinnen und Berliner mit dem Zoo Berlin.“, so Ziolko weiter.

Zoo Schwerin 04.07.2017
Afrikanisches Sommerfest am 16. Juli 2017 – Wir feiern mit toller Musik, exotischen Köstlichkeiten und einer Theater-Premiere.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Couleurs afrik – die Farben Afrikas“ haben wir ein buntes afrikanisches Programm für Sie zusammengestellt. Für einen musikalischen Höhepunkt sorgt die afrikanische Trommelgruppe Elavagnon, die im Jahr 2000 von politischen Flüchtlingen aus Togo gegründet wurde. Namibische und südafrikanische Lieder und Gospels werden Ihnen von dem Projektchor unter der Leitung von Niels Erlank geboten. Zu unserem Sommerfest findet die Abschlusspräsentation des Chorworkshops statt. „Genauso freuen wir uns auf die Theater-Premiere von Anna Maria Schlemmer. Sie wird ihre Nashorngeschichte bei uns im Zoo uraufführen. Wir sind schon sehr auf das einzigartige Schattentheater gespannt“, berichtet Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Neben den Programmhighlights erleben die Besucher eine kulinarische Entdeckungsreise nach Afrika. Für einen besonderen Farbtupfer im Zoo sorgt die Stelzenläuferin Madame Butterfly, die die Gäste herzlich in Empfang nimmt und für das ein oder andere Foto gerne bereit steht. Vor dem Nashornstall können im Rahmen unserer Spendenkampagne „LEOmanie“ Löwenskulpturen kreativ gestaltet werden. „Mit jedem verkauften Löwen, ob groß oder klein, helfen Sie uns den Bau der Löwenanlage zu finanzieren“, so Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Des Weiteren werden wir für das Sommerfest zahlreiche zusätzliche und besondere Schaufütterungen sowie Rundfahrten mit dem Zoo-Car für unsere Gäste anbieten.

Zoo Hoyerswerda 04.07.2017
Ungewöhnliche WG: Emu Hilde und ihre Bennettkängurus
Seit Freitagabend wohnt im Zoo Hoyerswerda der zahmste Emu Deutschlands. Die vierzehnjährige Emuhenne namens Hilde lebt nun zusammen in einer WG mit den Bennettkängurus, die letzten Monat selbst erst auf ihre neue begehbare Anlage gezogen sind. Nun ist die Vogeldame auch für die Besucher auf der Anlage zu sehen. Aber nicht nur optisch macht sie was her, sondern wird auch die Besucher mit ihrer Kontaktfreudigkeit begeistern, denn Emu Hilde ist den zweibeinigen Zoobesuchern sehr zu getan und lässt sich gern mit Streicheleinheiten verwöhnen. Der große Laufvogel gewöhnte sich schnell an seine neuen Mitbewohner. Die hingegen waren der Neu-Hoyerswerdaerin gegenüber anfangs skeptisch und scheu. Nach kurzer Eingewöhnung haben sich die sechs Bennettkängurus jedoch in ihrer neuen WG arrangiert. Die Emuhenne kam aus dem Zoo Schwerin in den Lausitzer Zoo. Ursprünglich ist Hilde eine Handaufzucht aus Chemnitz und war auch schon im Zoo Leipzig zuhause, wo man sie für ein Männchen hielt und sie den Namen „Heinz von Strahwalde“ bekam. Der Emu gehört nach dem Strauß zu den größten Laufvögeln der Welt. Beheimatet sind sie auf dem australischen Festland. Das Besondere bei dieser Vogelart: der Nachwuchs ist reine Männersache, die Henne legt lediglich die Eier. Brut und Aufzucht der Jungtiere überlässt sie dem Hahn. Mit ihren kräftigen Beinen können die Laufvögel eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreichen. Emus können bis zu 35 Jahre alt werden.

Zoo Zürich 04.07.2017
ON ZOO RUN: CHARITY-LAUF IM ZOO ZÜRICH
Am Abend des 13. Juli 2017 findet der exklusive On Zoo Run im Zoo Zürich statt. Ebenfalls am Start: Zoo-Fan und On-Athletin Nicola Spirig. Nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre geht der On Zoo Run in die nächste Runde. Am Donnerstag, 13. Juli 2017, findet der exklusive Charity-Abendlauf durch den Zoo Zürich statt. Ob jung oder alt, Hobbyläufer, Zoofan oder Familienlaufgruppe, alle sind willkommen und tragen mit ihrem Lauf zum Schutz wildlebender Giraffen und Nashörner in Kenia bei. Auch Olympiasiegerin und On-Athletin Nicola Spirig wird am On Zoo Run teilnehmen. Der On Zoo Run wurde 2015 durch die Schweizer Laufschuhmarke On ins Leben gerufen und ist eine Kooperation zwischen On und dem Zoo Zürich. Nach dem Grosserfolg der ersten beiden Veranstaltungen ist der Anlass zur festen Institution geworden und findet jedes Jahr statt. Die Strecke durch das Zoogelände wurde sorgfältig so festgelegt, dass die Tiere von den Läufern nicht gestört werden. Tickets für den Charity-Abendlauf können ab sofort online bezogen werden (zoo.ch/onzoorun). Die Teilnehmerzahl ist auf 1000 Personen begrenzt. Der gesamte Erlös des On Zoo Run fliesst in das Naturschutzprojekt «Lewa» des Zoo Zürich in Kenia (zoo.ch/naturschutz-lewa). Das Lewa Wildlife Conservancy ist ein 250 Quadratkilometer grosses Reservat in Kenia, das seit 2013 zum UNESCO Weltnaturerbe des Mount Kenya Nationalparks gehört. Es beheimatet nebst den bedrohten Nashörnern und Elefanten auch Giraffen und das seltene Grevyzebra. Der Zoo Zürich setzt sich im Kampf gegen die Wilderei ein, unterstützt die Wildhüter und finanziert Umsiedlungen. Die Schweizer Laufschuhmarke On (on-running.com) setzt sich für mehr Spass beim Laufen ein. Olympiasiegerin Nicola Spirig, Elite-Athleten und Weltmeister gewinnen Wettkämpfe mit Ons einzigartiger Technologie. Bereits sind mehr als 2,5 Millionen Läufer auf der ganzen Welt in den preisgekrönten Laufschuhen aus Zürich unterwegs.

Tiergarten Schönbrunn Wien 04.07.2017
NEUES KINDERBUCH ÜBER PANDAS
In einem Monat feiern die Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn ihren ersten Geburtstag. Zwischen 16 und 20 Kilo wiegen Fu Feng und Fu Ban bereits und lieben es zu klettern. Den Großen Pandas widmet sich auch der erste Band der neuen Kinderbuchreihe „Der kleine Zoo-Entdecker“ des Fotografen Daniel Zupanc. Das Buch bietet tierisches Wissen, Rätselspaß und entzückende Fotos. Warum machen Pandas einen Handstand? Wie kommt der Bambus in den Zoo? Der kleine Zoo-Entdecker beantwortet spannende Fragen rund um das Leben der bedrohten Pandabären im Zoo und in ihrer Heimat China. „Pandas zählen zu den Lieblingstieren unserer kleinen Besucher. Kinder sind sehr wissbegierig und das Buch bietet viele Infos zum Lesen und Vorlesen für kleine und große Panda-Freunde“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. In fünf Kapiteln werden die schwarz-weißen Bären vorgestellt: von ihrer Lebensweise über ihre Nahrung bis hin zur Aufzucht der Jungtiere. Außerdem erwarten die Kinder knifflige Rätsel: von einer Fehlersuche über ein Puzzle bis hin zum Wissensquiz. Kreativ werden können sie beim Ausmalen eines kunterbunten Pandabären und beim Schreiben einer eigenen Pandageschichte. Die Fotos zeigen die Pandabären von ihrer herzigsten Seite. Kindgerecht wird erklärt, wie Pandas in Zoos leben und welchen Beitrag Zoos zum Schutz der bedrohten Bären im Freiland leisten. „Der kleine Zoo-Entdecker. Großer Panda“ ist ab sofort im Buchhandel, im Tiergarten und im Onlineshop des Zoos um 5,99 Euro in deutscher und englischer Sprache erhältlich.

Zoo Köln 03.07.2017
Pinguinfüttern bei Urkundenübergabe: KlimaTag des Kölner Zoos wird als KlimaExpo.NRW-Projekt qualifiziert
Die KlimaExpo.NRW-Initiative hat den KlimaTag im Kölner Zoo heute bei einer Urkundenübergabe als eines von landesweit rund 250 KlimaExpo.NRW-Projekten qualifiziert. Der Aktionstag wird jedes Jahr im Frühjahr gemeinsam von Zoo, Rheinenergie und dem Kompetenzteam Klimabildung Köln durchgeführt. Er zeigt auf unterhaltsame und anschauliche Weise, wie jeder selbst einen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten kann. Die KlimaExpo.NRW ist eine landesweite Initiative, um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Ziel ist es, erfolgreiche Projekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum zu präsentieren und zu zusätzlichem Engagement für mehr Klimaschutz anzuregen. Besondere Führungen im Zoo zu den NRW.KlimaTagen am 7. und 8. Juli – Die Urkundenübergabe an den Zoovorstand fand vor der Anlage für Humboldt-Pinguine statt. Sie wurde von Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, und Nachrichtensprecher Marc Bator übergeben. Der bekannte Journalist fährt im Rahmen seiner KlimaTour aktuell rund 500 Kilometer mit dem Fahrrad durch NRW und besucht dabei zwölf Projekte der KlimaExpo.NRW. Als #GreenRider macht er dabei im Vorfeld auf die NRW.KlimaTage, die am 7. und 8. Juli zum ersten Mal stattfinden, aufmerksam. Rund 100 Projekte und Partner der KlimaExpo.NRW öffnen an diesen beiden Tagen in mehr als 51 Städten ihre Türen für Besucher und machen Klimaschutz live vor Ort erlebbar. Kölner Zoo am 7. und 8. Juli mit kostenlosen Extra-Führungen – Auch der Kölner Zoo nimmt seine Rolle in der Klimaschutzbildung bei den NRW.KlimaTagen wahr und bietet kostenlose Führungen zum Thema „Tiere und Klima“ sowie „Klimawandel“ an. An einem Infomobil können sich Interessenten ganztägig über den Klimaschutz informieren und einer KlimaRallye teilnehmen. „Artenschutz und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Als Zoo stehen wir für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und anderen Ressourcen. Wir freuen uns, dass wir mit den NRW.KlimaTagen2017 noch mehr Menschen auf die Wichtigkeit von Arten- und Klimaschutz aufmerksam machen können“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. Programm-Highlights im Umland – Weitere Programm-Highlights: In Köln lädt beispielsweise der Köln Agenda e. V. zu einem umfangreichen Kulturprogramm mit Livemusik in den ClubBahnhof Ehrenfeld, das NaturGut Ophoven in Leverkusen bietet einen kostenfreien KinderTag an und der Windpark Königshovener Höhe in Bedburg erwartet Interessenten mit einem Windfest. Die NRW.KlimaTage2017 wurden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Zoo Dresden 03.07.2017
Schneeleoparden-Nachwuchs im Dresdner Zoo
Bis jetzt sind sie für die Besucher noch nicht zu sehen. Am 22. Juni 2017 gab es Nachwuchs bei den Schneeleoparden im Zoo Dresden. Erstmals gelang 2015 mit Istari und Kater Askin eine erfolgreiche Aufzucht. Der erneute Zuchterfolg zeige, dass sich die Schneeleoparden gut in der 2011 neu eröffneten Anlage eingelebt haben und sich wohlfühlen. „Katzen, zu denen die Schneeleoparden gehören, bringen hilflose Junge zur Welt. Die Kleinen benötigen mehrere Monate bis sie der Mutter überall hin folgen können“, sagt der zoologische Leiter Dr. Wolfgang Ludwig. In den nächsten Wochen wird Mutter Istari sehr viel Zeit bei ihren Jungen verbringen und ist daher für die Besucher nur selten auf der Anlage zu sehen. Erst mit etwa drei Monaten beginnen junge Schneeleoparden ihrer Mutter zu folgen. Sicherheit über die Zahl der Jungen und ihr Geschlecht gibt es noch nicht. „Diese werden wir spätestens bei der ersten tierärztlichen Untersuchung erhalten, die im zweiten Monat stattfindet“, so Ludwig. Sobald die Jungtiere stabil genug sind, wird der Zoo die neuen Schneeleoparden der Presse und den Besuchern näher vorstellen.

Tierpark Hellabrunn München 03.07.2017
Hellabrunn startet AtZe.online
Der Tierpark Hellabrunn veröffentlicht mit www.AtZe.online eine Website, die sich ganz den Themen Artenschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit widmet. Seit heute haben nicht nur Besucher im Tierpark, sondern alle Interessierten die Möglichkeit, sich zu Hause online über die Hellabrunner Artenschutzprojekte zu informieren und das Engagement des Tierparks zu unterstützen. Was bedeutet eigentlich Biodiversität? Und warum ist die Vielfalt des Lebens bedroht? Wie kann sich jeder Einzelne für den Artenschutz einsetzen und etwas dafür tun, dass die Biodiversität auch zukünftig in ihrer ganzen Vielfalt erhalten bleibt? All diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Artenschutz beantwortet ab heute die Internetseite www.AtZe.online. AtZe.online ist eine Ergänzung und Weiterführung der Informationsangebote, die Besucher im Tierpark entdecken können. „Wir möchten mit dieser neuen Homepage nicht nur den Besuchern im Tierpark, sondern jedem, der sich für Artenschutz interessiert, eine Informationsplattform bieten“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban und weiter: „Die Vielfalt des Lebens zu schützen und auch für Generationen nach uns zu erhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben eines modernen Zoos. Daher sehen wir uns in der Pflicht, über die Notwendigkeit des Artenschutz zu informieren und möglichst viele Menschen zu motivieren, sich ebenso für den Erhalt der Artenvielfalt zu engagieren.“ Neben ausführlichen Berichten zu den Hellabrunner Artenschutzprojekten informiert AtZe.online auch über ganz konkrete Bedrohungsursachen. Leser bekommen Fachbegriffe erklärt und Hintergründe erläutert. Außerdem gibt es auf der Website alle Informationen zu Veranstaltungen im Hellabrunner Artenschutzzentrum und zu Aktionen im Tierpark wie zu der Handy-Sammelaktion im Urwaldhaus und den Artenschutzbotschaftern, die regelmäßig an den Info-Mobilen im Tierpark in Sachen Artenschutz Rede und Antwort stehen. „Die Seite wird, gemeinsam mit neuen Angeboten im Tierpark, immer weiter wachsen und viele neue Inhalte rund um das Thema Artenschutz hinzubekommen“, gibt Rasem Baban einen Ausblick. Auch auf Facebook ist AtZe.online mit einer eigenen Seite präsent, um über aktuelle Neuigkeiten der Hellabrunner Artenschutzprojekte weltweit zu informieren und zu zeigen, wie jeder Einzelne mit ganz einfachen Mitteln zum Erhalt der bedrohten Artenvielfalt beitragen kann. AtZe.online ist ab sofort erreichbar unter: www.AtZe.online und auf www.facebook.com/AtZeonline.

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