Zoopresseschau

Tierpark Hellabrunn 14.07.2017
Spatenstich für das Hellabrunner Mühlendorf
Nun geht’s los: Am heutigen Freitag, den 14. Juli 2017, begannen mit dem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten am künftigen Mühlendorf. Fünf Spaten standen bereit für Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende, Tierpark-Direktor Rasem Baban, Gabriele Nellissen, Leiterin Förderengagement und Eventmanagement der Stadtsparkasse München, Martin Liebhäuser, Zweiter Vorstand der gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner-Stiftung sowie Zooarchitekt Kieran Stanley von dan pearlman Erlebnisarchitektur. Vom ehemaligen Kindertierpark ist nichts mehr zu sehen, der Abriss der alten Gebäude und Stallungen ist abgeschlossen. Stattdessen kann man sich heute, anlässlich des Spatenstichs, mit etwas Fantasie bereits das künftige Mühlendorf, welches vom Berliner Erlebnis-Architekturbüro dan pearlman entworfen wurde, vorstellen: Dort, wo in den kommenden zwei Jahren die Gebäude des bayerischen Bauerndorfs entstehen werden, stehen heute zur Feier des Tages Pavillons. Illustrationen auf Leinwand, ein großer Plan des zukünftigen Geländes sowie die zukünftigen tierischen Bewohner machen das Mühlendorf schon fast greifbar. Auf über 23.000 m² werden die Gebäude und Stallanlagen klassischen Bauernhäusern der Region nachempfunden. So entsteht eine Landschaft mit dörflichem Charakter, welche von bedrohten Haustierarten wie Murnau-Werdenfelser Rindern, Bayerischen Landgänsen, Girgentana-Ziegen oder Sulmtaler Hühnern bewohnt sein wird. Der Bereich des künftigen Mühlendorfs wird zum Parkteil Europa gehören. Außerdem wird die Hellabrunner Tierparkschule nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts in das Mühlendorf umziehen. Jedes Jahr besuchen unzählige Schulklassen aus München und dem Münchner Umland die Zooschule des Tierparks als außerschulischen Lernort und verbringen im Tierpark eine erlebnisreiche und lehrreiche Zeit. „Mit dem Neubau einer hochmodernen Zooschule mitten im Mühlendorf bieten sich durch die unmittelbare Nähe zu den Bauernhoftieren ganz neue Möglichkeiten für einen praxisnahen Unterricht und direkte Tierkontakte“, betont Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Hellabrunn. „Aber auch für Erwachsene und Kleinkinder wird es zielgruppengerechte Informationsangebote geben“, erläutert die Bürgermeisterin weiter. Die Bildungselemente werden auf ganz unterschiedlichen Ebenen dargestellt. So wird es unter anderem mehrere kleine Ausstellungen und eine Vielzahl an spielerischen Lernstationen geben, die zum Entdecken einladen. „Mit dem Mühlendorf wird der Tierpark Hellabrunn ganz neue Wege beschreiten und ein einzigartiges Naturerlebnis- und Bildungszentrum schaffen“, erklärt Zoodirektor Rasem Baban. „Hier wird ein zentraler edukativer Bereich im Tierpark entstehen, der in besonders vielfältiger Weise zum Lernen und Entdecken heimischer Biodiversität einladen wird. Wie wurden aus Wildtieren Haustiere? Weshalb sind viele Haustierrassen inzwischen vom Aussterben bedroht? Und warum ist es so wichtig, diese zu erhalten? Dies sind nur einige der Fragen, die das Hellabrunner Mühlendorf seinen Besuchern stellen wird und deren Antworten man hier zukünftig entdecken kann“, zählt Rasem Baban auf. Nach der finanziellen Unterstützung bei der Renovierung des Orang-Utan-Hauses und dem Neubau des Giraffenhauses darf sich der Tierpark Hellabrunn auch beim Bau des Mühlendorfs auf die langjährige Partnerschaft der Stadtsparkasse München verlassen. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Tierpark auch bei diesem innovativen und spannenden Bauprojekt unterstützen dürfen. Hellabrunn und die Münchner Stadtsparkasse verbindet eine lange und erfolgreiche Tradition, die wir mit dem Mühlendorf fortführen können“, betont Gabriele Nellissen, Leiterin Förderengagement und Eventmanagement der Stadtsparkasse München. Die Realisierung dieses außergewöhnlichen Informationsangebotes wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner-Stiftung. Dazu sagt Martin Liebhäuser, Zweiter Vorstand: „Der Grund, warum wir von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung uns so für die Bewusstmachung des Respektes vor Mensch, Natur und Tier einsetzen, ist folgender: Wie die Klimakonferenz wieder gezeigt hat, ist es bereits eine Minute vor zwölf für unsere Erde. Je mehr Menschen täglich in vielen kleinen Dingen einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen pflegen, wie z.B. biologisch abbaubare Reinigungsmittel zu verwenden, jeden Müll zu trennen, auf unnötigen Energie- und Wasserverbrauch zu verzichten, keine Wegwerftüten zu kaufen, sondern immer eine Tasche dabei zu haben u.v.m., desto positiver wirkt es sich auf unsere Umwelt und somit uns selbst aus. Deshalb engagieren wir uns so sehr dafür, gezielt aufzuklären, in Form von Vorträgen und Workshops für Kindergärten, Schulen, Eltern und Junggebliebene und hoffen so, mehr Umweltbewusstsein zu schaffen. Wie könnten wir die Menschen besser erreichen als durch den attraktiven Tierpark Hellabrunn, der besonders die Jungen (und damit ihre Eltern und Großeltern) anlockt, die mit ihrer Neugier alles erforschen und für alles offen sind. Wenn jeder Einzelne von uns seinen täglichen kleinen Beitrag leistet, dann wird unsere Welt insgesamt tatsächlich gesünder und lebenswerter. Und so können unsere Kinder in einer besseren Welt und Gesellschaft aufwachsen. Dann ist es vielleicht doch noch nicht zu spät!“ Weiter erläutert Liebhäuser: „50 Prozent der Augustinerbrauerei gehören der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, sodass der Dank allen treuen Augustiner-Bier-Liebhabern gebührt. Durch diese Unterstützung können wir von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung so wunderbare und überzeugende Projekte fördern wie dieses. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung sehr bewusst und engagieren uns daher für Kinder, Umwelt, Bildung, Sport, Denkmalpflege und vieles mehr und versuchen so, unseren Beitrag zu leisten, um unsere Umwelt und unsere Gesellschaft noch lebenswerter zu machen und an einer besseren Zukunft mitzuwirken.“ Entworfen wurde das Mühlendorf von dem weltweit tätigen Berliner Architekturbüro dan pearlman Erlebnisarchitektur. „Wir freuen uns sehr, mit unserem Entwurf des Mühlendorfs das wichtige Thema Biodiversität in eine Geschichte und in gebaute Realität übersetzen zu können. Das Projekt zeichnet sich durch seine familiäre Anmutung, seine Authentizität und den auf vielfältig verfolgte Weise didaktischen roten Faden aus. Ich bin mir sicher, dass das Mühlendorf ein Ort der Entdeckung und Begegnung wird.“ sagt Kieran Stanley, der Gründer und Creative Director. Die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt des Mühlendorfs beginnen ab sofort. Dieser beinhaltet neben verschiedenen Stallungen für Kaninchen, Ponys und Esel die Mühle mit einer Fischbrutanlage sowie einem Hofladen und einem Bauerngarten. Die Fertigstellung dieses Teils ist für Sommer 2018 geplant, das gesamte Mühlendorf mit der Zooschule als Herzstück soll im Sommer 2019 eröffnet werden. Über die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung: Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung dient dem Erhalt der Augustiner-Brauerei und dem Schutz ihrer Belegschaft. Zudem wird der Gesellschaft durch gemeinnützige Aktivitäten in vielfältigen Bereichen Gutes zurückgegeben. Dazu gehören die Pflege von Brauchtum und Tradition, Erziehung und Bildung, die Bewahrung von Umwelt und Landschaft sowie mildtätige Zwecke, die unmittelbar der selbstlosen Unterstützung von Menschen dienen. Nachhaltiges und langfristiges Wirtschaften verfolgt die Stiftung mit hohem Anspruch an Qualität. Bis heute hat sie bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte umgesetzt und gefördert.

Zoo Duisburg 14.07.2017
Sommerferien im Zoo Duisburg 17.07. – 29.08.2017
Auch in diesem Jahr bietet der Zoo Duisburg während der Sommerferien allen Kindern ein spannendes und unterhaltsames Programm, und dieses fängt bereits morgen an. Am Samstag, den 15.07.2017, steht unser Insektomobil im Tropenhaus Rio Negro. Von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr werden neben faszinieren Insekten auch Vogelspinnen und Riesenschaben präsentiert. Ganz neu: Wer schon immer einmal die Welt mit den (Facetten-)Augen der Insekten sehen wollte, kann dies vor Ort einmal ausprobieren.
Am darauf folgenden Sonntag, den 16.07.2017, laden die Stadtwerke Duisburg zum großen Familientag in den Zoo. Inhaber der Stadtwerke-Kundenkarte sparen mit der gesamten Familie 50 % beim regulären Eintrittspreis. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Familientag ab. Noch bis zum 27.07.2017 ist die Ausstellung „Wolf in NRW“ zu Gast im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg und kann täglich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden. An jedem Ferientag steht das Infomobil von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf der Schauinsland-Lemureninsel. Hier können sich Groß und Klein zum Thema „Artenschutz“ informieren lassen. Auch allerlei Exponate laden hier zum ausgiebigen Entdecken und Bestaunen ein. Dienstags, mittwochs und donnerstags lädt Origami-Experte WURZEL von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zum Basteln in den Chinagarten. Dabei gibt es auch immer Interessantes über die Fledermäuse zu erfahren, denn WURZEL betreibt die Fledermaus-Aufzuchtstation im Zoo Duisburg. Freitags gibt es um 12.00 Uhr und um 14.00 Uhr ab Haupteingang jeweils eine kostenlose Kinderzooführung, in der es viel Spannendes und Interessantes über Löwe, Nashorn und Gorilla zu erfahren gibt.
An allen Sonntagen ist das Schminker-Team am Streichelzoo der Sparkassen-Erlebniswelt  im Einsatz und verwandelt die Kinder in Löwen, Tiger, Delfine und Krokodile.
Am Sonntag, den 30. Juli, erwartet alle Besucher des Zoo Duisburg ein ganz besonderer Tag. Am Save-The-Koala-Day  dreht sich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr alles um die bedrohten Beuteltiere. An vielen verschiedenen Ständen gibt es umfangreiche Informationen zu den Koalas – daneben gibt es Spiele, Rallyes und vieles mehr. Und natürlich bietet jeder Tag Faszinierendes und Spannendes, wenn es gilt, die ganze Welt der Tiere zu erkunden und zu entdecken. Es lohnt sich also, im Zoo Duisburg vorbeizuschauen.

Erlebnis-Zoo Hannover 14.07.2017
Duell der großen Klappen – Flusspferd-Nachwuchs Pumeza lernt Vater kennen
Das erste Treffen zwischen Vater und Tochter war ein Wettstreit der besonderen Art: Wer hat die größte Klappe, wer am meisten Ausdauer, wer schlägt die höheren Wellen? Zum ersten Mal traf das inzwischen 15monatige Flusspferd-Jungtier Pumeza im Erlebnis-Zoo Hannover auf seinen Vater Max. Bislang wurde der Nachwuchs von Mutter Cherry und den drei weiteren Flusspferd-Weibchen betreut – jetzt wurde es Zeit für die Familienzusammenführung (und Verstärkung der Spielkameraden, für das sehr agile Flusspferdmädchen). Als sich das Tor öffnete und Max auf die Außenanlage zu der Herde lief, beäugte Pumeza den großen Flusspferdbullen, den sie bislang nur aus der Entfernung im Stall gesehen, gerochen und gehört hatte, zunächst neugierig. Dann näherte sich das 300 kg leichte Jungtier langsam und ganz vorsichtig dem ausgewachsenen, 2.800 kg schweren Bullen. Nach ausgiebigem Beschnuppern und einem Nasenstupser zum Kennenlernen, erkannte Pumeza in dem Bullen einen idealen Spielkameraden und forderte ihn forsch auf – indem sie ihre kleine Klappe groß aufriss und dem Riesen die kurzen Zähne zeigte. Die Antwort kam prompt: Max riss sein Maul auf und zeigte seiner Tochter, wie das bei erwachsenen Tieren aussieht. Ein Duell der großen Klappen. Immer wieder rangelten die beiden miteinander, liefen hintereinander her und gingen zusammen zum Baden ins Wasser, wo Max mit dem Kopf große Wellen für seinen Nachwuchs machte. Mutter Cherry sah dem Zusammentreffen von Max und Tochter Pumeza übrigens entspannt zu. Und nahm gelassen eine Auszeit von der Kinderbetreuung. Max und Pumeza treffen sich ab jetzt täglich auf der Außenanlage am Sambesi. Mit ein wenig Glück können Zoobesucher das Duell der großen Klappen miterleben. Die Flusspferde im Erlebnis-Zoo: Flusspferdbulle Max ist 21 Jahre alt und lebt seit 2015 im Erlebnis-Zoo. Er kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus dem Zoo Kronberg nach Hannover. Mutter Cherry ist 18 Jahre alt. Ihr Jungtier Pumeza wurde am 18. April 2016 geboren. Im Hippo Canyon leben außerdem Kiboko (33), Victoria (19) und Himba (16). Gefährdung. Seit 2006 steht das Flusspferd als „gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Gab es Flusspferde einst bis in den Norden Afrikas hinauf, leben in dem heute stark zerstückelten Verbreitungsgebiet südlich der Sahara insgesamt nur noch 125.000-148.000 Tiere, schätzt die Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature). Der Erlebnis-Zoo will mit der Nachzucht langfristig zum Erhalt der gefährdeten Art beitragen.

Zoo Heidelberg 14.07.2017
Es kommt neues Leben in die Vogelwelt des Zoo Heidelberg
Ängste um Vogelnachwuchs nur teilweise bestätigt. Zahlreicher Nachwuchs bei den Vögeln im Zoo Heidelberg zeigt, dass sich die meisten der Tiere gut von den stressigen Tagen am Jahresanfang erholt haben. Viele der wertvollen und seltenen Vögel mussten vorsorglich die ersten Monate des Jahres hinter den Kulissen in geschützten Bereichen verbringen und offene Volieren wurden mit Planen abgedeckt. Der Zoo freut sich dieses Jahr umso mehr über jedes Küken. Zu Beginn dieses Jahres hielten die Sorgen um eine mögliche Infektion mit Vogelgrippeerregern den Zoo Heidelberg schwer auf Trab. Zahlreiche Vogelhalter, Tierparks und Zoo hatten mit Verlusten bei ihren gefiederten Bewohnern zu kämpfen. Im Zoo Heidelberg kam es glücklicherweise zu keiner Infektion. Die Vorkehrungen, die getroffen wurden, ergaben dennoch einige Einschränkungen. Das Küstenpanorama mit der interessanten Vogelvielfalt der Wattbewohner, die größtenteils in Eurasien und Südamerika beheimatet sind, stand in den ersten Monaten des Jahres komplett leer. Die sonst so freudigen Schreie der Inkaseeschwalben und Möwen waren verklungen und es herrschte eine traurige Stille in dem idyllischen Gehege, das mit Leuchtturm und Wellengang die Atmosphäre des Deutschen Wattenmeeres wiedergibt. Nun kommt wieder neues Leben in die bunte Vogelwelt. Bei den Kampfläufern sind die ersten Jungen aus den Eiern geschlüpft. Über den seltenen Nachwuchs bei den Graumöwen konnte sich das Vogelrevier bereits in den vergangenen Wochen freuen. Inzwischen haben auch die Säbelschnäbler nachgelegt und die kaum sechs Zentimeter – gerade mal daumengroßen – Küken der Zwergsäger sind mit der Mutter beim Schwimmen zu beobachten. Leider können die Tierpfleger bei den Kuba-Flamingos auf dem großen See im Zoo Heidelberg, über keine einzige Eiablage berichten. Das Brutverhalten dieser sensiblen Vögel kam durch den vorrübergehenden Umzug zu Jahresbeginn komplett durcheinander, sodass in diesem Jahr kein Nachwuchs bei den farbenfrohen Vögeln zu erwarten ist. Bei anderen Vogelarten im Zoo gibt es hingegen noch weitere Hoffnung auf putzige Küken: Einige Eier wackeln bereits verdächtig oder werden sorgsam bebrütet.

Zoo Osnabrück 14.07.2017
28. und 29. Juli: Dschungelnächte im Zoo Osnabrück
Musik, Tanz und Comedy mit Vorverkaufsrabatt und Kindertag am Sonntag. 15 verschiedene Acts an zwei Abenden: Die Dschungelnächte 2017 unterhalten mit Tänzern, Musikern sowie Walking Acts und zum Abschluss sprühen die Funken bei einer Feuershow auf dem Vorplatz. Wer die Karten im Vorverkauf ersteht, spart 20 Prozent. Am Sonntag gibt es zusätzlich erstmals den „Dschungel-Kindertag“ mit Kinderprogramm. „Drei Bühnen, eine Aktionsfläche und Walking-Acts – für die Dschungelnächte 2017 haben wir ein buntes Programm geplant“, erklärt Jennifer Ludwig, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Am 28. und 29. Juli ist der Zoo ab 19 Uhr in buntes Licht getaucht und bereits am Eingang erwarten die Besucher Flammensäulen und Live-Pianomusik. An der Bühne am Löwenrondell können Besucher afrikanischen Trommelrhythmen lauschen und die Bauchtänzerinnen der Tanzgruppe „Naina feat. ATS® United“ begeistern mit ihrem Hüftschwung. Feurig wird es in der „Samburu-Lodge“ mit Flamencomusik. „Auf der Hauptbühne an der Zoogaststätte wechseln sich eine orientalische Bauchtänzerin, afrikanische Tänzer und Trommler sowie ein Fakir ab“, so Ludwig. Außerdem strapaziert Comedian Stephan Rodefeld dort mit seinem Programm die Lachmuskeln. Aktionsfläche am Affentempel. Selber aktiv werden können Besucher auf der Aktionsfläche am Affentempel: Ihr fußballerisches Talent können sie beim Geschwindigkeitsschießen testen und ihr Glück beim Glücksrad herausfordern. Mit Erinnerungsfotos aus der Fotobox wird der Abend unvergesslich, zusätzlich werden Kinderschminken und Air-Brush-Tattoos kostenfrei angeboten. Wildhüter Willy Wichtig sowie der „Dschungelforscher“ mischen sich als Walking Acts unter das Publikum und sorgen auf den Zoowegen für Unterhaltung. Für das leibliche Wohl sei an mehreren Stationen gesorgt, wie Jennifer Ludwig berichtet: „Von der Asiapfanne bis hin zu leuchtender‘ Zuckerwatte können die Besucher verschiedene Leckereien schlemmen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei und zudem gibt es leckere Getränke.“ Ab 19 Uhr können sich Zoobegeisterte den kostenfreien Führungen durch den Zoo anschließen. In den rund 45 Minuten geht es zu den Nashörnern, Pinguinen, Löwen und vielen weiteren Tieren, die zur späteren Stunde noch zu sehen sind. „Welche Tiere besucht werden können und wo die verschiedenen Bühnen aufgebaut werden, haben wir eng mit unseren Biologen abgesprochen. Schließlich gibt es auch Tiere, die abends ihre Ruhe brauchen und das Wohl unserer tierischen Zoobewohner steht bei uns an erster Stelle“, so Ludwig. Feuriger Abschluss der beiden Abende ist jeweils eine Feuershow auf dem Vorplatz des Zoos ab 23 Uhr. Sonntag: „Dschungel-Kindertag“. Für die jüngsten Zoobesucher ist am Samstagabend noch nicht Schluss: Für sie wird am Sonntag (30. Juli) zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr mit dem „Dschungel-Kindertag“ ein eigenes Kinderprogramm angeboten. In die Welt von Juan, dem Bärenmann, und der Schildkröte Umgalli geht es mit Märchenerzähler Olaf Steinl. Lustig wird es mit der Bühnenshow von „Fabulara“, bei der Hauptdarsteller Yogi und die beiden Fabelwesen Laila Musica und Baba Book in die Welt der Bücher eintauchen. Alle, die ihr Zoo-Stickeralbum noch nicht komplett gefüllt haben, können auf der Sticker-Tauschbörse ihr Glück versuchen. Mit dabei: NOZ-Maskottchen Ole, die blaue Eule, mit der sich Kinder und Erwachsene fotografieren lassen können. Tickets im Vorverkauf: 20 Prozent sparen. Für die Dschungelnächte gelten an der Abendkasse die üblichen Zooeintrittspreise: Erwachsene: 20,50 Euro, ermäßigt: 17 Euro, Kinder: (3 bis 14 Jahre) 13,50 Euro. Wer jetzt schon die Karten im Vorverkauf ersteht, erhält beim Kauf an der Zookasse oder im Online-Shop des Zoos (shop.zoo-osnabrueck.de) 20 Prozent Rabatt (Vorverkauf bis 27.7.2017). Jahreskarten gelten auch während der Dschungelnächte. Am Sonntag, dem „Dschungel-Kindertag“, gelten die regulären Eintrittspreise.

Zoo Zürich 14.07.2017
ON ZOO RUN: 25’000.– FÜR GIRAFFEN IN KENIA
1000 Teilnehmer haben am Donnerstagabend am On Zoo Run im Zoo Zürich rund CHF 25’000.– für das Naturschutzprojekt Lewa erlaufen. Der On Zoo Run am Donnerstagabend, 13. Juli 2017, war ein voller Erfolg. 1000 Personen waren als Teilnehmermaximum vorgesehen gewesen, und genauso viele kamen auch. Über 900 Teilnehmer hatten sich bereits im Vorfeld ihr Ticket gesichert, der Rest wurde an der Abendkasse verkauft. Somit war auch der dritte Charity-Lauf durch den Zoo Zürich ausverkauft. Unter den Läuferinnen waren auch bekannte Gesichter zu entdecken, wie das der Olympiasiegerin und On-Athletin Nicola Spirig. «Normalerweise laufe ich immer auf Sieg», erklärt die frischgebackene zweifache Mutter, «aber auch ich habe diesen speziellen Lauf durch den Zoo Zürich genossen – nur den Schlusssprint beim Ziel konnte ich mir nicht verkneifen. Die Kulisse ist perfekt und auf jeden Fall eine grosse Abwechslung zum gewöhnlichen Trainingsalltag.» Der gesamte Erlös des On Zoo Run von CHF 25’000.– fliesst in das Naturschutzprojekt «Lewa» des Zoo Zürich in Kenia (zoo.ch/naturschutz-lewa). Das Lewa Wildlife Conservancy ist ein 250 Quadratkilometer grosses Reservat in Kenia, das seit 2013 zum UNESCO Weltnaturerbe des Mount Kenya Nationalparks gehört. Es beheimatet nebst den bedrohten Nashörnern und Elefanten auch Giraffen und das seltene Grevyzebra. Der Zoo Zürich setzt sich im Kampf gegen die Wilderei ein, unterstützt die Wildhüter und finanziert Umsiedlungen. Der On Zoo Run wurde 2015 durch die Schweizer Laufschuhmarke On ins Leben gerufen und ist eine Kooperation zwischen On und dem Zoo Zürich. Die Strecke durch das Zoogelände wurde sorgfältig so festgelegt, dass die Tiere von den Läufern nicht gestört werden. Der nächste On Zoo Run geht voraussichtlich im Sommer 2018 über die Bühne. Die Schweizer Laufschuhmarke On (on-running.com) setzt sich für mehr Spass beim Laufen ein. Olympiasiegerin Nicola Spirig, Elite-Athleten und Weltmeister gewinnen Wettkämpfe mit Ons einzigartiger Technologie. Bereits sind mehr als 2,5 Millionen Läufer auf der ganzen Welt in den preisgekrönten Laufschuhen aus Zürich unterwegs.

Zoo Dresden 14.07.2017
Nachwuchs bei den Karakalen
Die kleinen schwarzen Pinselohren und die markant grün-grauen Augen erkunden bereits seit einigen Tagen neugierig die Anlage. Am 5. Mai 2017 kam ein weibliches Karakal Jungtier im Zoo Dresden zur Welt. Es ist das erste Jungtier, das Mutter Mila und Vater Girma aufziehen. Die Kleine wiegt rund 1,5 Kilogramm und ist 25 Zentimeter groß. Bis sie ausgewachsen ist, vergehen noch einige Monate. Dann wird das kleine „Schwarzohr“ über 5 Kilogramm schwer und bis zu einem halben Meter groß sein. Doch bis dahin gilt es, seine Umgebung zu erkunden und Mutter Mila auf Schritt und Tritt zu folgen, um möglichst viel von ihr zu lernen. „Die Kleine hängt sehr an ihrer Mutter, ist aber auch den Tierpflegern gegenüber zutraulich“, berichtet Revierleiter Mike Wolf. Für die Besucher ist der kleine Karakal bereits gut zu sehen. „Er erklimmt schon höhere Distanzen und klettert mit seiner Mutter auf Bäume“, so Mike Wolf. Insgesamt hat er sich gut in der Anlage eingelebt. Mutter Mila kam 2015 aus dem aus Jylland Park in Dänemark nach Dresden. Vater Girma lebt seit über zehn Jahren im Zoo Dresden und war zuvor im Zoo Jihlava (Tschechien). Die Haltung von Karakalen hat im Zoo Dresden eine lange Tradition. Bereits seit den 1930er Jahren zählen die afrikanischen Raubkatzen zum Tierbestand des Zoos. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Afrikanischen Karakals erstreckt sich über weite Teile Afrikas. Dort lebt er in Halbwüsten, Steppen und Trockenwäldern. Zu seiner Nahrung zählen Kleinsäuger und verschiedene Vögel, welche er direkt aus der Luft fängt. Dieses Jagdverhalten ist einmalig für Raubkatzen.

Tierpark Nordhorn 14.07.2017
Zoos erhalten gefährdete Nutztierrassen – Tierpark Nordhorn trägt als Arche Park dazu bei
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) haben ihre Studie zum Beitrag wissenschaftlich geführter Zoos zur Erhaltung der Nutztierrassenvielfalt veröffentlicht. VdZ Mitgliederzoos halten und züchten demnach 68 zum Teil extrem gefährdete einheimische Nutztierrassen und leisten wertvolle Bildungsarbeit. Der Tierpark Nordhorn trägt als Arche Park wesentlich dazu bei. Fast der gesamte Bestand an Bentheimer Schafen befindet sich im Familienzoo in der Grafschaft Bentheim. Die Studie belegt, dass 79 Prozent der befragten 54 VdZ Zoos in Deutschland knapp 1.000 Tiere aus 68 einheimischen Nutztierrassen halten. Die Rassenvielfalt ist dabei bemerkenswert: Fast die Hälfte aller einheimischen Nutztierrassen sind in Zoos präsent. Die VdZ Mitglieder sorgen mit diesem Engagement dafür, dass die Vielfalt der Nutztierrassen erhalten bleibt. Zahlenmäßig am stärksten vertreten sind Schafe; Spitzenreiter ist das Bentheimer Landschaf mit 125 Tieren. Diese befinden sich fast allesamt in einem VdZ Mitgliedszoo, dem Tierpark Nordhorn. Durch ihr Informationsangebot und das Erlebnis, den Tieren unmittelbar gegenüberzustehen, sensibilisieren die VdZ Zoos die Besucherinnen und Besucher zudem, Nutztierrassen zu erhalten. „Zoos sind im Gegensatz zu Landwirten nicht auf die wirtschaftlichen Leistungen von Nutztieren angewiesen. Daher eröffnet die Haltung von einheimischen Nutztierrassen in Zoos die besondere Chance, gefährdete Nutztierrassen gezielt zu unterstützen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten“, erläutert Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der BLE. Und die Stellvertretende Geschäftsführerin des VdZ, Dr. Julia Kögler, ergänzt: „Aufbauend auf unsere Expertise und die Erfolge in der Wildtierhaltung engagieren sich unsere Mitgliederzoos auch für die Erhaltung von Nutztierrassen. Als bedeutsame außerschulische Lernorte können wir zudem alleine in Deutschland 32 Millionen Besucher jährlich über das Thema Nutztierrassen informieren.“ Der Tierpark Nordhorn beherbergt auf dem historischen Vechtehof viele bedrohte Rassen. Er ist damit von der GEH als Arche Park anerkannt. Neben den drei Grafschafter Rassen Bentheimer Schwein, Bentheimer Landschaf und den Kraienköppen, leben auch Poitouesel, Niederländische Landziegen und viele mehr im Tierpark an der Niederländischen Grenze. Die Bedeutung der Zoos für gefährdete Nutztierrassen wird besonders am Beispiel des stark gefährdeten Deutschen Schwarzbunten Niederungsrindes deutlich: Im Jahr 2015 gab es von dieser Rinderrasse laut „Roter Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland“ nur noch 16 Zuchtbullen. Die neue Studie zeigt nun auf, dass weitere sechs Bullen in Zoos gehalten werden, wodurch sich der Gesamtbestand signifikant erhöht hat. Gemäß des im Nationalen Fachprogramm zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland verankerten Prinzips „Erhalt durch Nutzung“ bieten einige VdZ Zoos auch Erzeugnisse aus einheimischen Nutztierrassen an oder setzen Tiere zur Pflege von Naturschutzflächen ein. „Im Tierpark Nordhorn leben wir diesesPrinzip“, so der Geschäftsführende Tierparkleiter in Nordhorn, Dr. Nils Kramer. „Neben den beliebten Produkten wie Bratwurst vom Bentheimer Schwein oder Gulasch vom Gallowayrind, steht auch ein Hirteneintopf mit Fleisch vom Bentheimer Landschaf auf unserer Speisekarte“ so Kramer weiter. Neben dem Einsatz in der Gastronomie tragen Schafe, Rinder und Ziegen des Tierparks in der Grafschaft Bentheim zudem zum Erhalt von Kulturlandschaften wie Wacholderheide und Hutewald bei. Ohne diesen Nutzen für den Menschen werden viele Haustierrassen verschwinden.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 14.07.2017
Happy Birthday Jiao Qing
Der zweite Panda Geburtstag in einer Woche. Das imposante Panda-Männchen ist am 15. Juli 2010 in Chengdu geboren und bringt stattliche 110 kg auf die Waage. Morgen feiert er seinen siebten Geburtstag. Bei seiner Geburt erhielt er die Zuchtbuchnummer 769, seine Mutter heißt Jiao Zi und sein Vater Ke Bi. Orientiert man sich an den beiden Worten „Dschungel“ und „Tja“ kann die Aussprache des Namens Jiao Qing (Dschiao Tsching) relativ leicht erlernt werden –– was die Übersetzung des Namens ins Deutsche betrifft, war das nicht ganz so einfach wie bei Panda-Mädchen Meng Meng (Träumchen). Der Name Jiao Qing beschreibt auch einen schmeichlerischen Charakterzug, den Jiao Qing bis zum ersten Treffen mit seiner Herzensdame scheinbar noch gut zu verstecken weiß. Eine treffende Übersetzung war auch für erfahrene Dolmetscher eine Herausforderung: „Der Kokette“, „Schmusi“ oder „Liebling“ waren weitere Optionen, bis man sich gemeinsam für das liebevolle „Schätzchen“ entschied. „Jiao Qing ist deutlich größer und kräftiger als Panda-Dame Meng Meng“, erklärt der chinesische Pandapfleger Yin Hong. „Meng Meng hat zudem einen runderen Kopf und eine kürzere Schnauze.“ „Der Panda-Mann ist absolut relaxt und lässt sich schwer aus der Ruhe bringen – solange er was zu Kauen zwischen den kräftigen Zähnen hat. Wenn Meng Meng im Innenstall vor ihm die geliebten Panda Muffins bekommt, kann er auch schon mal laut werden“, beschreibt der erfahrende Bärenpfleger und stellvertretende Revierleiter Marcus Röbke das stattliche Männchen. Gefährdung der Pandas. Die als Heiligtümer verehrten Großen Pandas, sind wie kein anderes Tier zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung der staatlichen Forstbehörde Chinas zeigte, lebten im Jahr 2014 mindestens 1.864 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum – 17% mehr als noch im Jahr 2004. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihren natürlichen Lebensraum noch immer nicht gesichert – vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.

Zoo Dortmund 14.07.2017
Neue Zebrastreifen im Zoo Dortmund
Die Afrikaanlage im Zoo Dortmund hat neue Zebrastreifen erhalten: Aus Kopenhagen ist ein zwei Jahre altes Zebra eingetroffen. Sie wird nun schrittweise mit ihren beiden Artgenossinnen zusammengeführt. „Frigga“, so der Name der neuen Stute, ist bislang recht ruhig, obwohl die gestreiften Pferde ausgesprochen temperamentvoll sein können. Im Zoo Dortmund leben Böhm-Steppenzebras, benannt nach dem Forscher Dr. Richard Böhm (1854-1884). Für Nachwuchs sorgen soll „Frigga“ vorerst nicht: In den nächsten Jahren wird der Fokus der Nachzucht eher auf den vergesellschafteten Antilopen liegen. Die neue Stute ist mit zwei Jahren auch noch recht jung. Zebranachwuchs im Zoo Dortmund gab es zuletzt 2014 und 2016. Das Großgehege der Dortmunder Afrikaanlage besteht aus mehreren abtrennbaren Einheiten, die je nach Bedarf geöffnet oder abgetrennt werden können. Das Zusammenleben der Huftiere in der großen Gemeinschaftsanlage funktioniert gut, die gemeinsame Haltung bereichert das Leben aller Tiere. Falls es doch einmal kurzfristig zu Meinungsverschiedenheiten kommt, kann man tageweise kleinere Einheiten bilden. In diesem Jahr bekam die Afrikaanlage dafür neue Tore. Böhmzebras leben überwiegend in den weiten Steppen Ostafrikas. Die natürlichen Verbreitungsgebiete erstrecken sich über Sudan, Kenia, Tansania, Uganda und das östliche Sambia. Die Tiere ernähren sich dort ausschließlich von Gras. Ist nicht genügend Nahrung vorhanden, wandern sie. Außerdem sind sie in ihren Lebensräumen auf Wassernähe angewiesen. Aufgrund ihrer Streifen heißen Zebras auch „Tigerpferde“, wobei jedes Einzeltier ein eigenes Muster hat. Wer eine Patenschaft für Zebras oder Antilopen übernehmen will, kann sich im Zoo melden bei Birgitt Hackenberg, (0231)  50-28576 oder unter bhackenberg@stadtdo.de

Tiergarten Worms 14.07.2017
Sonderführung im Tiergarten Worms – Der Bauernhof früher und heute
In der Sonderführung des Tiergarten Worms erleben die Besucher die alten Nutztierrassen hautnah und erhalten so die Möglichkeit einen Einblick in das Leben und die Arbeit auf einem Bauernhof zu erhalten, so wie es früher einmal war. So prägten seinerzeit beispielsweise zigtausende Glanrinder das Landschaftsbild in Rheinland-Pfalz, heute gibt es nur noch einige wenige Exemplare. Die einst für unsere Region typischen Tiere sind vom Aussterben bedroht und wurden vor erst zwei Jahren zu den gefährdeten Nutztierrassen erklärt. Wie kam es zu dieser Entwicklung vom Massenrind zur Rarität und wie groß ist aktuell der Gefährdungsgrad dieser Rinderrasse? Und wie erging es dem Bunten Bentheimer Schwein im Laufe der letzten hundert Jahre? „Es ist uns sehr wichtig, den Fortbestand besonders der gefährdeten Tierarten zu gewähren und für deren Erhaltung zu sorgen. In den vergangenen Jahren änderten sich die Verbrauchergewohnheiten massiv und das hatte selbstverständlich Auswirkung auf das Bauernhofleben und die dort lebenden Tiere.“, weiß Sandy Gass, Leiterin der Tiergartenschule zu berichten. Aber auch das Bewirtschaften des Bauernhofes früher und heute unterscheidet sich gravierend, betrachtet man die Entwicklung vom kleinen Bauernhof hin zum landwirtschaftlichen Großbetrieb. Für die Haltung und Zucht der vom Aussterben bedrohten Tierrassen erhielt der Bauernhof des Tiergarten Worms 2014 bereits eine Auszeichnung: Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) würdigte die Aktivitäten des Tiergartens und erklärte die Einrichtung zum Arche-Hof.  Lernen Sie die alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrassen im Rahmen unserer Sonderführung am Sonntag, 23. Juli 2017 um 14 Uhr kennen – wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter der Tel. 0 62 41 97 22 7 – 0! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt und der Eintritt kostet neun Euro. Dauerkarten sind bei dieser Veranstaltung übrigens nicht gültig.

Allwetterzoo Münster 13.07.2017
Norderney-Feeling in Münster – Erlebniswelt Wattenmeer im Allwetterzoo Münster ist eröffnet!
Allwetterzoo gestaltet neuen Erlebnisbereich mit Eigenmitteln und in enger Kooperation mit der Insel Norderney. „Norderney ist mein Hawaii“, sagte kürzlich ein Münsteraner Zoobesucher. Und damit ist er nicht alleine. Zahlreiche Münsteraner fahren für einen (Kurz-)Urlaub gerne auf die Nordseeinsel. Seit dem 13. Juli haben die Münsteraner ein Stück ihrer Urlaubsinsel vor der Haustür und zwar im Allwetterzoo Münster. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute unsere neue Erlebniswelt Wattenmeer eröffnen können und zwar gemeinsam mit unseren Gästen von Norderney, dem stellvertretenden Kurdirektor Hans-Emmius Rass und dem Ehepaar Klahn sowie den Gästen aus Münster,  Bürgermeisterin Karin Reismann, unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Knoche und dem Vorstandssitzenden des Zoovereins, Helge Peters“, begrüßt Zoodirektor Dr. Thomas Wilms die Gäste am Donnerstagnachmittag. Besonders stolz sei der Allwetterzoo auf sein neues Projekt. So wurde es komplett aus Eigeninitiative und extrem großen Engagement des Robbenreviers realisiert. Die Pflegerin Steffi Klahn, die selber gebürtige Norderneyerin ist hat über ihre Eltern Kontakte zur Insel Norderney hergestellt und somit das Projekt mit Leben gefüllt. Herr Rass, der sich selber als Fan des Allwetterzoo Münster und besonders der Kegelrobben geoutet hatte, war sofort Feuer und Flamme für diese einzigartige Kooperation zwischen Münster und Norderney! Drei nagelneue Strandkörbe spendete die Insel dem Allwetterzoo und Herr Rass brachte diese sogar persönlich nach Münster. Und auch die anderen Equipments, die für das besondere Norderney-Feeling im Allwetterzoo stehen wie eine Boje oder ein Ruder sind Spenden von der Insel! „Insgesamt also ein Low-Low-Budget-Projekt“, resümiert Dr. Wilms stolz. Bürgermeisterin Karin Reismann betont in ihrer kurzen Ansprache, dass für viele Münsteraner die Insel Norderney ein wichtiger Ort für den Kurzurlaub sei und auch sie selber fährt gerne mal rüber. „Man trifft immer wieder Münsteraner auf der Insel und nimmt somit ein schönes Stück Heimat mit in den Urlaub“, so Reismann. „Dass wir jetzt in unserem Allwetterzoo Norderney-Feeling bekommen ist wunderbar, jetzt beginnt der Urlaub und die Entspannung vor der Haustür!“ Ebenfalls betonte Reismann wie wichtig der Allwetterzoo für Münster sei und dass neben der Entspannung und Erholung immer wieder der Artenschutz, wie in diesem Fall das Naturerbe Wattenmeer, vom Zoo in den Vordergrund gestellt und mit dem tierischen verbunden werde. Die Kegelrobben im Allwetterzoo als Botschafter für das Weltnaturerbe sei eine perfekte Kombination. Erlebniswelt Wattenmeer im Allwetterzoo. Die neue Erlebniswelt Wattenmeer holt Norderney-Feeling nach Münster. Original Norderney-Strandkörbe laden die Zoobesucher zum Verweilen und Entspannen in einer strandähnlichen Kulisse mit Blick auf die Allwetterzoo-Kegelrobben ein. Selbstverständlich stehen die Themen Arten- und Natur- bzw. Wattenmeerschutz ebenso im Fokus der neuen Erlebniswelt wie die Tiere des Wattenmeeres mit Schwerpunkt auf den Kegelrobben, die als Botschafter des Weltnaturerbes im Allwetterzoo leben, sind wichtiger Bestandteil der neuen Erlebniswelt. Der Allwetterzoo hat das Projekt komplett mit Eigenmitteln, eigenen Mitarbeitern aus der Tierpflege und dem Gartenbereich sowie zahlreichen Spenden von der Insel Norderney realisiert. Maßgebliche Kooperationspartner sind die Kurverwaltung Norderney, das Niedersächsische Zentrum für Wattenmeerschutz sowie der WWF Deutschland. Lobenswert herauszustellen ist der persönliche Einsatz der Familie Klahn, deren Tochter, Stefanie Klahn, seit Jahren im Allwetterzoo Münster die Kegelrobben trainiert. Herr Klahn spendete eine Original-Norderney-Boje und stand mit seinen Kontakten und seinem Wissen dem Zoo beiseite! Unser Tipp: Täglich findet mehrmals täglich das kommentierte Kegelrobbentraining statt, bei dem die Pfleger persönlich Auskunft über die Tiere, deren Lebensraum und Arterhaltung geben. Mehr Infos auf: www.allwetterzoo.de

Wisentgehege Springe 13.07.2017
Raus aus dem Nest: auf zum Kinderfest ins Wisentgehege!
Der kunterbunte Spaß mit Clown, Ponyreiten und Geländespielen. Am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. Juli, ist der Wildpark, jeweils von 10 bis 17 Uhr, ganz auf die jüngeren Besucher eingestellt. Unter dem Motto: „Raus aus dem Nest: auf zum Kinderfest“ lädt das Team des Wisentgeheges zum Ende der Sommerferien zu Spiel und Spaß ein. Ein Kinderkarussell, Ponyreiten, Geländespiele und Vieles mehr sorgen dafür, dass die jungen Gäste ihren Spaß haben. Märchen werden erzählt, Lieder gesungen, Basteln von Tierkronen und vieles mehr sorgen für Unterhaltung. Beim Kinderschminken werden die Kinder in Löwen, Tiger, Katzen, Feen und Schmetterlinge verwandelt. Der Nabu bietet den Bau von Vogelnistkästen an. (Sonnabend von 13 bis 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 14 Uhr am Nabu-Schuppen am Gehege des Fischotters) ) Nicht versäumen sollte man die Vorstellungen des Clowns „Magic Bernie“. An beiden Tagen lädt Bernie zu zwei großen Vorstellungen an der Köhlerhütte ein und begeistert mit seinen Zauberkunststücken und Späßchen die jungen Gäste. Zu beobachten sind natürlich auch ganz viele wilde Tiere: Bären, Wölfe, Luchse, Füchse in ihren Gehegen, Waschbären, Wildschweine mit ihren Frischlingen, Elche, die Wisente mit ihrem Nachwuchs, Urwildpferde, Störche und andere. Verpassen sollten Besucher nicht die Flugvorführung auf dem Falkenhof. Dort erheben sich Falken, Adler, Uhu und Co. dreimal täglich ab 11, 14 und 16 Uhr in die Lüfte. Und wer mehr über die faszinierenden Wölfe wissen möchte, findet sich bei der Wolfspräsentation der handaufgezogenen Polar- und Timberwölfe ab 11.45 Uhr und 14.45 Uhr ein. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Das Tagesprogramm mit allen Angeboten und Zeiten sowie einem Lageplan ist am Veranstaltungstag an der Kasse erhältlich.

Tierpark Uckermünde 13.07.2017
55 Jahre Tierpark Ueckermünde!
Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Es scheint, als hätte der Tierpark erst mit 15 Tieren angefangen – und schon feiert er 55-jähriges Bestehen!  55 Jahre sind jedoch nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch Anlass, um Danke zu sagen für 20 Jahre deutsch – polnische Zusammenarbeit. Um die bestehende Freundschaft und Zusammenarbeit zu würdigen, lädt der Tierpark zum  Sommerfest am 15. Juli ein. Das Bühnenprogramm umfasst die Auftritte der deutschen und polnischen Orchester und bietet Kinderworkshops an. Die Haff Big Band eröffnet musikalisch das Sommerfest um 11 Uhr. Gespielt wird von Jazz über Rock bis hin zu Pop und Latin Musik.  Die Einladung des Tierparks, an einem außergewöhnlichen Ort zu musizieren, hat auch das weltberühmte Stettiner Baltic Neopolis Orchester angenommen. Das Konzert des Quartetts zum 55jährigen Jubiläum des Tierparks findet im Rahmen des III. Internationalen Musikfestivals Baltic Neopolis Festivals statt. Weitere Veranstaltungsorte dieses Festivals sind in MV, in Westpommern, Schweden, Norwegen, Litauen und Estland. Mit Hilfe von Geigen, Bratsche und Cello wird im Tierpark berühmte Filmmusik präsentiert. Die Schirmherrschaft über das 55jährige Jubiläum des Tierparks hat der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann übernommen.  Für die kleinen Besucher des Festes ist ein musikalisches Clowntheater – der singende Hund, Luftballonmodellage, Seifenblasen-Aktion und Kinderschminken geplant. Natürlich sollen den Gästen vor allem die tierischen Bewohner des Parks näher vorgestellt werden. Das erfolgt an dem Tag während der zahlreichen Schaufütterungen. Alle großen und kleinen Tierparkbesucher des Sommerfestes, die sich kreativ entfalten möchten, können vor Ort an einer Traumwerkstatt – Glasmalerei teilnehmen. Die Glaskunstwerke werden unter fachmännischer Leitung der Glaserei Koch aus Neubrandenburg gefertigt, dann im Ofen gebrannt und an die Workshopteilnehmer verschickt. Die Veranstaltung ist ein Teil des Projekts „20 Jahre deutsch – polnische Zusammenarbeit im Rahmen des 55jährigen Bestehens des Tierparks Ueckermünde“. Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg VA Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der Euroregion Pomerania).

Tierpark Uckermünde 13.07.2017
Nachwuchs bei den Tierparkbewohner!
Im Juni wurde ein Berberaffen geboren, zur Zeit sind zwei Affenkinder im Affenwald zu sehen.  Der Mandrill Joker und Mandrilldame Fanny sind stolze Eltern von Hans, einem männlichen Mandrillbaby geworden. Ein weibliches Fohlen hat bei den Tarpanen das Licht der Welt erblickt. Im Damwildgehege sind 2 Jungtiere zur Welt gekommen. Im Tierpark haben auch zwei männliche Laufenten neues Zuhause gefunden. Der Nandu-Hahn sitzt auf Eiern.

Tierpark Uckermünde 13.07.2017
Sommerprogramm im Juli und August!
Immer freitags, nach Sonnenuntergang erleben Sie eine „Taschenlampenführung“. Wir schauen in das Schlafzimmer der Tiere und erkunden das geheime Nachtleben der Tiere. Diesen Freitag starten wir um 21.30 Uhr. Taschenlampen nicht vergessen! Immer dienstags um 10 Uhr laden wir zur Erlebnisführung für Familien „Auf Raubtiersafari durch den Tierpark“. Wir treffen Jäger, die auf ihre Beute lauern, blicken den Löwen tief die Augen und folgen den Spuren der Wölfe. Mit Blick hinter die Kulissen. Immer mittwochs um 10 Uhr findet eine Erlebnisführung für Familien „Berühmte Tiere – zu Besuch bei tierischen Stars“ statt.   Wir treffen „King Julien“, den „König der Löwen“ und andere Promis aus Film und Fernsehen. Mit Blick hinter die Kulissen Wir bitten um Anmeldung unter Tel. 039771 54940 oder per Mail an: info@tierpark-ueckermuende.de
Asiatisches Büffet immer freitags im Tierpark Restaurant!
Das Tierparkrestaurant lädt zum asiatischen Büffet jeden Freitag von 12 bis 22 Uhr ein! Um die Platzreservierung wird gebeten unter 039771 549424.

Zoo Duisburg 13.07.2017
3-facher Seelöwennachwuchs
Bei den Kalifornischen Seelöwen im Zoo Duisburg geht es zu Sommerferien hoch her. Gleich drei kleine Seelöwen wurden innerhalb von 1 Woche am Kaiserberg geboren. Die Mütter SUNNY, MANDY und KATJA haben alle Flossen voll zu tun. Die Jungtiere sind allesamt Mädchen und durften in dieser Woche schon die Außenanlage und vor allem den großen Pool erkunden. Die ersten Versuche sehen noch etwas unbeholfen aus, aber ihre Mamas sind stets an ihrer Seite und helfen ihnen zur Not auch beim Ausstieg aus dem Wasser mit einem kleinen Schubs.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 13.07.2017
Nachwuchs bei den „Vögeln des Glücks“Kranich
Eurasische Grau-Kraniche im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec ziehen zwei Küken groß. Pünktlich wie schon seit 10 Jahren schlüpften im Tierpark nach einer Brutzeit von 30 Tagen zwei Grau- Kranich Küken, die nun von beiden Eltern beschützt, gefüttert  und vehement gegen Krähen und andere Gefahren verteidigt werden. Mit etwas Zeit und Geduld bekommen unsere Besucher derzeit faszinierende Einblicke in das Privatleben dieser einzigen ein Europa vorkommenden Kranichart. Denn anders als im Freiland, wo diese schon im Altertum als Symbol der Wachsamkeit und Klugheit verehrten Vögel ein sehr heimliches Familienleben führen, ist die Tierpark Kranichfamilie gar nicht so scheu. Die zwei Elternvögel sind vor Jahren als verunfallte Tiere über die Wildtierauffangstation in den Bestand des Tierparks gekommen. Sie konnten aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr in die Freiheit zurückkehren. Bei dem Nachwuchs sieht es allerdings ganz anders aus: Wie jedes Jahr wird  dieser unter den wachsamen Augen der Ornithologen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ausgewildert. Und wer weiß – vielleicht ist es dann ein Tierpark-Kranich, der im November beim Kranichzug über unsere Köpfe zieht.

Kölner Zoo 13.07.2017
„Hennes VIII.“ hat neue Partnerin
„Anneliese II.“ mit Kind und Kegel ins Kleine Geißbockheim gezogen. Ferienzeit – Familienzeit – Zoozeit. Diesem Dreiklang würde „Hennes VIII.“, könnte er sprechen, wohl bedenkenlos zustimmen. Denn im Kölner Zoogehege des berühmtesten Geißbocks der Welt herrscht pünktlich zu Ferienbeginn wieder reges Familientreiben. Seit kurzem lebt das FC-Wappentier mit seiner neuen Partnerin, „Anneliese II.“, zusammen. Miteingezogen sind ihre beiden im Frühjahr geborenen Bocklämmer. Diese stammen zwar nicht von „Hennes“. Als routinierter Stiefvater kümmert sich der Geißbock jedoch bestens um seine neue Patchwork-Familie. „Der FC spielt in Europa und ,Anneliese II.‘ bringt neues Leben in unser Kleines Geißbockheim: ,Hennes VIII.‘ geht es rundum bestens“, freuten sich die Kölner Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Vorstellung. „Anneliese II.“ stammt aus dem Euregiozoo Aachen. Dort wurde sie am 8. März 2014 geboren. Die Ziege kam im selben Jahr in den Zoo nach Köln. Bis vor kurzem lebte sie mit ihren Lämmern im Streichelzoo-Bereich des Kölner Zoos. „Annelieses“ Anlage lag in direkter Nachbarschaft zum Kleinen Geißbockheim. Die Vergesellschaftung mit „Hennes“ verlief problemlos. „Hennes‘“ vormalige Partnerin, „Anneliese I.“, war zu Jahresbeginn verstorben. Grund war eine Fehlgeburt mit anschließender massiver Verschlechterung des Allgemeinzustands. Ab diesem Zeitpunkt wurde „Hennes VIII.“ in regelmäßigen Abständen mit anderen Artgenossen aus dem Zoo zusammengeführt, um ihn sozial auszulasten.

Zoo Osnabrück 13.07.2017
Elefantenjungtier Minh-Tan erobert Außenanlage
Nachwuchs nun gut für Besucher zu sehen. Der in der vergangenen Woche im Zoo Osnabrück geborene Elefantenjungbulle Minh-Tan entwickelt sich gut. Nun durfte er die große Außenanlage an der Seite von Mutter Douanita und Schwester Sita erobern. Damit ist er auch für Besucher gut zu sehen. „Minh-Tan entwickelt sich wirklich gut – er trinkt regelmäßig bei seiner Mutter, schläft viel und zwischendurch untersucht er sehr lebhaft seine Umgebung“, berichtet Andreas Wulftange, Biologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Dabei zeigt Minh-Tan durchaus Humor und Gelassenheit: „Er wirft sich zum Beispiel gerne in das frische Gras, das eigentlich für Douanita und Sita zum Fressen gedacht ist. Wenn diese dann anfangen zu fressen, greift er gerne mit seinem kleinen Russel nach dem frischen Grün im Rüssel der Großen. Außerdem schläft er überall, auch wenn Mutter und Schwester direkt um ihn herum noch aktiv sind.“ Nun durfte der kleine Asiatische Elefant auch die große Außenanlage erobern. Bislang hielt sich die kleine Familie noch im Haus und im Vorhof auf, damit Minh-Tan sich erstmal an seine Umgebung gewöhnen konnte und mit mehr Sicherheit auf seinen Beinen stehen lernte. Auf der großen Außenanlage kann er nun viel entdecken und gleichzeitig können die Zoobesucher ihn besser beobachten. Dabei hat Mutter Douanita ihn immer gut im Blick, berichtet Wulftange: „Sie passt wirklich sehr gut auf ihn auf und wird es ihr zu wild, holt sie ihn mit ihrem Rüssel zu sich. Auch ihre ältere Tochter Sita weist Douanita entsprechend in die Schranken. Sita darf sich mit um Minh-Tan kümmern, muss aber zwischendurch auch Ruhe geben. Da beschwert sich Sita manchmal lautstark.“ Intensive Beobachtung des Elefantenjungtieres Auch die Zoomitarbeiter achten intensiv auf den besonderen Nachwuchs, schließlich ist Minh-Tan der erste Elefantennachwuchs im Zoo Osnabrück: „Wir beobachten sein Verhalten ganz genau, ob er genug trinkt, schläft, wie er läuft oder wie Haut und Schleimhäute aussehen. Zusätzlich tauschen wir uns auch mit Kollegen anderer Zoos aus.“ Elefantenbulle Minh-Tan war in der Nacht auf Dienstag, den 4. Juli, geboren. Douanita (29 J.) war im März 2017 tragend mit ihrer vierjährigen Tochter Sita aus dem Zoo Prag nach Osnabrück gekommen. Elefantenmütter sind insgesamt 22 Monate tragend – Vater von Minh-Tan ist der Prager Elefantenbulle Ankhor. In Osnabrück leben neben Douanita, Sita und Minh-Tan noch der große Bulle Luka (44 J.) sowie die Elefantenjungbullen Shanti (9 J.) und Shahrukh (8 J.). „Wir halten die Bullen und die kleine Familie getrennt, aber sie begrüßen den kleinen Minh-Tan immer mit ihrem Rüssel am Gitter. Damit ist für die großen Bullen alles geklärt und sie kümmern sich nicht weiter um ihn“, berichtet Wulftange. In der Wildbahn leben Elefanten in sogenannten Matriarchaten, das heißt die Weibchen schließen sich mit ihrem Nachwuchs zu Gruppen zusammen und haben hier eine feste Struktur. Männliche Elefanten schließen sich, nachdem sie die Weibchengruppen verlassen müssen, zu Jungbullengruppen zusammen. Im Erwachsenenalter leben sie alleine und treffen nur zur Paarung auf die Weibchen. Zuschauen beim medizinischen Training. Beim sogenannten medizinischen Training schaut Minh-Tan gerne interessiert zu, schläft aber auch zwischendurch mal eine Runde: „Wir halten unsere Elefanten im geschützten Kontakt, das heißt, es ist immer eine Schutzbarriere zwischen Mensch und Elefant. Damit wir unsere Tiere trotzdem optimal versorgen können, üben wir mit ihnen mithilfe von Leckerli bestimmte Bewegungen, damit wir zum Beispiel in den Mund schauen oder Fußpflege machen können“, erläutert Wulftange. Minh-Tan ist für dieses Training noch zu klein, kann sich aber schon so einiges von seiner Mutter oder Schwester abschauen – wenn er nicht gerade schläft. Asiatische Elefanten gelten als „stark gefährdet“, da ihr Lebensraum, der Regenwald, zerstört wird. Umso wichtiger ist die wissenschaftlich geführte Nachzucht in zoologischen Gärten, um eine stabile Population unabhängig von der weiteren Entwicklung in der Wildbahn aufzubauen und so zum Erhalt der Tierart beizutragen.

Tierpark Goldau 13.07.2017
Hallo Nachbar! Die Zwergziegen sind umgezogen.
Eine gute Nachbarschaft wissen auch Tiere zu schätzen. Die Zwergziegen im Natur- und Tierpark Goldau sind neu im Haustierpark neben den Rindern und den Eseln zu Hause. Die Zwergziegen lebten über viele Jahre hinweg mitten in der Freilaufzone, umgeben von Sikahirschen. Jetzt sind sie in der passenden Nachbarschaft angekommen: im Haustierpark neben der Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf. Die neue Anlage der Zwergziegen bietet alles, was das Ziegenherz begehrt: Ein Baum lockt die geschickten Tiere zum Klettern, schattige Sitzplätze bieten den optimalen Ort für eine Siesta und der Unterstand mit Futterkrippe, die ein bisschen an ein kanadisches Blockhaus erinnert, erfreut die hungrigen Mäuler. Der Neubau der Anlage wurde durch eine grosszügige Spende des Fördervereins Freunde des Natur- und Tierparks Goldau möglich gemacht. Begegnungszone und Rückzugsgebiet Die Zwergziegen sind die Lieblinge von zahlreichen Kindern. Dank dem neuen Schleusensystem können Besucher noch einfacher in die Anlage gelangen, um die Zwergziegen zu besuchen – die Tiere freuen sich über Streicheleinheiten. Sollte es den Ziegen an einem besucherreichen Tag doch zu viel werden mit der Aufmerksamkeit der Zweibeiner, können sie sich durch einen schmalen Durchgang problemlos zurückziehen und ihre Ruhe geniessen. Damit sich die Tiere bester Gesundheit erfreuen können, werden sie von den Tierpflegern mit sorgfältig zubereitetem Futter ernährt. Auch frisches Futter in Form von Ästen gehört regelmässig zum Speiseplan. Damit die Tiere nicht zu viel Nahrung kriegen, bittet der Natur- und Tierpark Goldau seine Besucher aufs Füttern der Tiere zu verzichten. Die Zwergziegen sind eine Unterart der Milchziege und ursprünglich in Afrika beheimatet, wo sie bis heute das meistverbreitete Haustier sind. Die männlichen Tiere besitzen sichelförmige, schwach gebogene Hörner. Bei den Weibchen sind diese kleiner. Mit ihren relativ kurzen Beinen und ihrem eher dicken Bauch würde man nicht vermuten, dass die Tiere überaus geschickt sind. Zwergziegen gehören zu den Wiederkäuern. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern, Stauden und Heu.

Tierpark Goldau 13.07.2017
Erfolgreiche Brut der Schwarzstörche – trotz Baustellenlärm
Die Schwarzstörche im Natur- und Tierpark Goldau haben erfolgreich zwei Jungtiere aufgezogen. Dabei erwiesen sie sich als lärmresistent und ignorierten gekonnt den Beat der Baumaschinen. Sie sind die Techno-Störche von Goldau. Trotz lautem «Baumaschinen-Beat» verrichten die Schwarzstörche gekonnt ihr Brutgeschäft – im Gegensatz zum Vorjahr, wo noch keine Bauarbeiten am Laufen waren. Veterinär und Kurator Martin Wehrle ist vom Bruterfolg nicht überrascht: «Technischer Lärm ist für Tiere häufig kein Problem». Viel mehr Mühe bereitet den Schwarzstörchen und anderen Wildtieren die überraschende Störung durch Freizeitaktivitäten. Besonders Wildtiere in den Bergregionen sind durch die intensive touristische Nutzung davon betroffen. Besucher auf regelmässig genutzten Pfaden und Wegen haben dabei einen viel kleineren Einfluss als «Outdoor-Aktivisten» abseits der Routen.

Tierpark Goldau 13.07.2017
Meerschweinchen, Kaninchen und Co. Soll ein neues Haustier bei uns leben?
Der Wunsch, ein eigenes Haustier zu besitzen, ist bei vielen Kindern gross. Woran muss man vor der Anschaffung alles denken und was für Voraussetzungen müssen gegeben sein, um einem Tier ein schönes Zuhause bieten zu können? An einem Stand informieren wir Sie über die Ansprüche verschiedener Haustiere und zeigen mit Modellen, wie eine gute Haltung aussehen könnte. Wir geben Auskunft über negative Folgen von unüberlegten Tierkäufen und beantworten Fragen. Anhand von Anleitungen für die Haltung von Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster zeigen wir, was es heisst, ein Tier art- und verhaltensgerecht zu pflegen. 30.07.2017 11:00 – 15:00

Tierpark Walldorf 13.07.2017
Tierpark Walldorf feiert Familienfest am 23. Juli 2017
Musikalisches Programm im Festzelt – Tierparkrallye und Aktivitäten für die ganze Familie. Musik, Unterhaltung und Wissenswertes rund um das Thema Tiere – beim Familienfest des Tierpark Walldorf e.V. wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher.  Am 23. Juli 2017 verwandelt sich die Pergola im Tierpark wieder in ein Festzelt. Grillgut, kalte Getränke, aber auch Kaffee und Kuchen stehen für die Gäste bereit. Beginn der Bewirtung ist um 11 Uhr. Den musikalischen Auftakt macht der Constantia Männerchor, der um 12 Uhr im Festzelt des Tierparks auftreten wird. Im Anschluss daran spielt eine Inklusionsband, bevor der Nachmittag den Kindern gehört: Die Storchenküken vom Karnevalsverein, die Flöten- und Bläsergruppe der Schillerschule und der Musikschule Südliche Bergstraße sowie die Kindergruppe der Tanzschule Kronenberger zeigen ihr Können und sorgen für Unterhaltung. Heiner Gehbauer lässt den Nachmittag mit Live-Musik ausklingen. Auch außerhalb des Festzelts warten wieder viele Attraktionen auf die großen und kleinen Besucher: Ponyreiten, Kinderschminken und Führungen durch den Tierpark mit vielen interessanten Informationen rund um die Tiere und ihre Pflege stehen auf dem Programm. Das Programm im Festzelt 11:00 Uhr Beginn Bewirtung 12:00 Uhr Constantia Männerchor 13:00 Uhr Inklusionsband 14:00 Uhr Storchenküken vom Karnevalsverein 14:30 Uhr Flöten- und Bläsergruppe der Schillerschule & der Musikschule Südliche Bergstraße 15:00 Uhr Kindertanzgruppe der Tanzschule Kronenberger 15:30 Uhr Live-Musik mit Heiner Gehbauer Aktivitäten für Tierliebhaber und Familien 11:00 Uhr Mit den Tierpflegern unterwegs: Kapuzineraffen und Mini-Schweine 14-17:00 Uhr Tierparkrallye und Infostand am Arahaus 14:00 Uhr Mit den Tierpflegern unterwegs: Geflügelanlagen und Arahaus 15:00 Uhr Mit den Tierpflegern unterwegs: Meerschweinchen, Kaninchen, Lamas und Alpakas 16:00 Uhr Mit den Tierpflegern unterwegs: Sikahirsche und Hinterwälder Rinder Änderungen vorbehalten. Der Besuch aller Veranstaltungen ist kostenfrei.

Förderverein Zoo in der Wingst e.V. 12.07.2017
Tropennacht im Zoo in der Wingst
Zum bereits 15. Mal wird am Freitag, den 21.07.2017 im Zoo in der Wingst die wohl aufregendste Nacht des Jahres gefeiert – die Wingster Tropennacht. Ab 19:30 Uhr wird unter genauer Beobachtung von Löwe, Tiger, Affe und Co. bis tief in die Nacht getanzt, gefeiert, gegessen und getrunken. Im stil- voll beleuchteten Zoo können sich die Besucher auf eine heiße Sambashow und einen spektakulären Feuertanz des Hamburger Duos Flammenspuk freuen. Das Tanzbein kann dann zu den tropischen Rhythmen von DJ Hutch geschwungen werden. Für die kleinen Besucher zaubert zudem ein Ballon- künstler blitzschnell originelle Tierfiguren. Und auch die tierischen Bewohner werden länger als sonst in ihren Anlagen zu beobachten sein. Um das leibliche Wohl kümmern sich wie bereits in der Vergangenheit die vielen ehrenamtlichen Helfer des Fördervereins Zoo in der Wingst, die am Grill für heiße Leckereien und hinter dem Cock- tail- und Getränkestand für kühle und leckere Erfrischungen sorgen. Der Eintritt ist wieder frei. Stattdessen wird um eine Spende zu Gunsten des Fördervereins gebeten. Alle Einnahmen dieses Abends gehen ebenfalls an den Förderverein, der mit diesen Geldern Projekte, wie zuletzt den Neubau der Schönhörnchen-Anlage, im Zoo realisiert. Die Tropennacht im Zoo in der Wingst – eine Veranstaltung für groß und klein.

Tierpark + Fossilium Bochum 12.07.2017
Ungewöhnliche Vögel besiedeln Bochum Tierpark + Fossilium Bochum eröffnet Voliere für Waldrappe
Bochum (Tierpark) Mit schwarzen Knopfaugen, Kindchenschema, weichem Fell und einem quirligen Wesen begeistern Seehund, Erdmännchen, Katta und Co. jedes Jahr rund 300.000 Besucher im Tierpark + Fossilium Bochum. Mit diesen Reizen können die neusten, tierischen Bewohner, vier Waldrappe (Geronticus eremita), zwar nicht dienen und so werden es die Ibisvögel mit ihrem kahlen Schopf, dunklem Gefieder und krummen Schnabel vermutlich schwer haben, die Herzen der Besucher auf Anhieb zu gewinnen. Doch der „Niedlichkeitsfaktor“ ist für die Bestandsplanung des Zoos irrelevant, wie Zoodirektor Ralf Slabik betont. „Der Waldrapp zählt zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten weltweit. Der einst heimische Vogel ist bis auf wenige freilebende Individuen vom Aussterben bedroht. Zoos haben es sich zur Aufgabe gemacht, Arten zu schützen. Daher freuen wir uns sehr, unsere Besucher ab sofort für diese ungewöhnlichen Vögel zu begeistern.“ Am Mittwoch, 05. Juli 2017, zogen drei Waldrapp-Männchen und ein -Weibchen aus dem NaturZoo Rheine in den Tierpark + Fossilium Bochum. Im Herbst sollen drei weitere Weibchen und ein Hahn aus dem britischen Chester Zoo die neue Zuchtgruppe vervollständigen. Jens Stirnberg, Leiter der zoologischen Abteilung, erklärt: „Bei der Zusammenstellung einer neuen Zuchtgruppe müssen die Tiere zunächst langsam an ihre neue Umgebung und später natürlich aneinander gewöhnt werden. Um die genetische Vielfalt zu erhalten, ist es wichtig, Tiere aus unterschiedlichen Verwandtschaftslinien zusammenzubringen.“ Mit der Aufnahme der neuen Vogelart beteiligt sich der Tierpark ab sofort auch am Europäischen Zuchtprogramm. Dieses wird übergeordnet vom Alpenzoo Innsbruck koordiniert. Die Zucht von Waldrappen in Zoos ist sehr erfolgreich. Hier umfasst der Bestand bereits rund 2.000 Tiere. Diese Reservepopulation bietet eine gute Grundlage für die Wiederansiedlung des Ibisvogels in seinem Verbreitungsgebiet. Im Sommer 2016 hatte die Leitung des Tierparks beschlossen, auf der Fläche der ehemaligen Luchsanlage eine Voliere für Waldrappe zu errichten. Der aufwändige Umbau erfolgte in Eigenregie durch die Zootierpfleger und –Techniker des Tierparks. Zentrales Element der 156 m² Anlage ist ein gewundener Bachlauf, denn Walrappe lieben es zu baden. Die angrenzenden Felsvorsprünge dienen als ideale Sonnenplätze. Verschiedene Bodengründe, wie Sand, Erd- und Grasflächen, bieten abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Gegenüber dem bereits bezugsfertigen Winterhaus wird in Kürze eine überdachte Beobachtungshütte errichtet, von der aus Besucher einen ungehinderten, direkten Einblick in die Voliere und auf ihre gefiederten Bewohner haben werden. Waldrappe fallen vor allem durch ihr schwarzes, grün-violett schimmerndes Gefieder auf. Ihr Kopf ist kahl und von langen Schopffedern eingerahmt. Ebenfalls charakteristisch sind der rote, gekrümmte und schmale Schnabel sowie die hellen Beine, die aus den schwarzen Federn herausragen. Sie erreichen ein Körpergewicht von 1,5 kg sowie eine Flügelspannweite von bis zu 1,25 m. Obwohl sie mit ihrem kahlen Kopf an Geier erinnern, sind Waldrappe keine Aasfresser, sondern ernähren sich überwiegend von Insekten, Larven und Regenwürmern. Waldrappe brüten in Kolonien und errichten ihre Nester gerne in den Nischen steiler Felswände, wo sie vor der Witterung sowie vor Feinden geschützt sind. Die Hennen legen bis zu vier Eier. Nach dem Schlupf dauert es fast 50 Tage bis die Nesthocker flügge werden. Für die Jungtieraufzucht sind beide Elternteile verantwortlich. Zunächst begeben sich die Jungtiere noch mit ihren Eltern gemeinsam auf Futtersuche, bevor sie sich mit anderen Jungvögeln zusammenschließen. Bis ins 17. Jahrhundert waren die Vögel in Mitteleuropa, an der Mittelmeerküste, sowie in Marokko, Syrien und der Türkei verbreitet. Gerade junge Waldrappe galten früher als Delikatesse, sodass ihr Bestand durch Überjagung stark dezimiert wurde. Heute wird ihre Art von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „vom Aussterben bedroht“(„Critically Endangered“) eingestuft. Die Europäische Union fördert die Wiederansiedlungsprogramme des gefährdeten Vogels und hat sich das Ziel gesetzt, den Waldrapp bis 2019 wieder als heimischen Zugvogel zu etablieren

Tiergarten Nürnberg 12.07.2017
Konzert für den Artenschutz in der Delphinlagune
Unter dem Motto „Die Klänge unserer Erde“ spielt am Samstag, 22. Juli 2017, um 20 Uhr die südamerikanische Grupo Aru Musik aus den Anden in der Delfinlagune im Tiergarten der Stadt Nürnberg zugunsten der im Tiergarten ansässigen Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha. Der Begriff „aru“ stammt aus der in den Anden gesprochenen Aymara-Sprache und heißt „Das Wort“. Eintrittskarten für das Yaqu-Pacha-Konzert sind noch erhältlich. Es gibt sie zum regulären Preis von 12 Euro (7 Euro ermäßigt) an der Tiergarten oder Abendkasse sowie im Internet (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) unter: https://tickets.nordbayern.de/tickets-yaqu-pacha-praesentiertwohlklaenge-fuer-den-artenschutz-in-nuernberg-tiergarten-am-22-7-2017/e1022591. Die Ermäßigung gilt für Kinder ab zwölf Jahren, Schüler, Studierende, Rentner, Schwerbehinderte, Freiwillige im Sinn des Bundesfreiwilligendienst- und Wehrpflichtgesetzes, Arbeitslose und Mitglieder von Yaqu Pacha und dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. (jeweils mit entsprechendem Nachweis). Der Erlös dieses Konzerts kommt der aktuellen Artenschutzkampagne von Yaqu Pacha zum Erhalt der letzten 30 Exemplare des Vaquitas, einer kleinen Schweinswalart vor der Küste Mexikos, zugute. Die einzige Möglichkeit, den Vaquita vor dem Aussterben zu bewahren, ist der vollständige Verzicht auf die Stellnetzfischerei. Ein Notfallplan soll im Oktober 2017 in Kraft treten. Er sieht vor, die verbliebenden Vaquitas zu finden, zu fangen und anschließend in Meeresanlagen zu halten und sie nach Möglichkeit zu züchten. Anschließend sollen die Tiere dann in einem bis dahin stellnetzfreien Gebiet wiederangesiedelt werden. Die Kampagne vom Tiergarten Nürnberg, der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha und dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. findet sich im Internet unter: http://sos-vaquita.de.

Zoo Berlin 12.07.2017
Meng Mengs Marotten Panda mit Rückwärtsgang
Dass Meng Meng ein besonderer Panda ist, haben alle Besucher inzwischen festgestellt. Sie ist nicht nur besonders hübsch und freundlich, sondern findet offenbar auch Gefallen daran, ihre Innen- und Außenanlage nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts zu erkunden. Wenn Meng Meng nicht gerade entspannt schläft, klettert oder frisst, hat sie immer wieder Phasen, in denen sie aus bisher ungeklärten Gründen den Rückwärtsgang einlegt. Wann sie das tut und wie ihre Pfleger mit diesem Verhalten zukünftig umgehen sollen, wird derzeit ebenso, wie die Ursache diskutiert. Fest steht bisher nur, dass Meng Meng diese Marotte bereits in China hatte und sie offensichtlich mit nach Berlin gebracht hat. Gemeinsam mit chinesischen und deutschen Experten, auch aus dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), erarbeitet der Zoo Berlin einen Plan, wie sie dieser Panda-Marotte zukünftig begegnen wollen. Derzeit tragen die chinesischen Pfleger noch die Verantwortung bei Training und Pflege der beiden Pandas. Nun übergeben sie das Ruder langsam an das Panda-Team des Zoo Berlin. Ob Meng Mengs ungewöhnliche Angewohnheit durch das hormonelle Ungleichgewicht der Pubertät verstärkt wird, ist nicht klar. Es ist davon auszugehen, dass sich das Verhalten ändert, wenn sie sich auf der Außenanlage richtig eingelebt hat. Die Besucher sind jedoch als Ursache auszuschließen, da diese Angewohnheit erstmals schon während der Quarantänezeit in China beobachtet wurde. Sie zeigt außerdem einen gesunden Appetit und normales Schlafverhalten, was für eine stabile psychische Gesundheit spricht. „Wir kennen auch Menschen, die nicht ruhig am Tisch sitzen können, ständig die Brille zurechtrücken oder sich am Kopf kratzen“, vergleicht Zootierarzt Dr. Andreas Ochs das Verhalten, „diese Eigenart beeinträchtigt sie nicht in ihrem Wohlbefinden.“ „Es besteht kein Grund zur Sorge, Meng Meng geht es gut“, stellt Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem klar und erklärt auch das weitere Vorgehen: „Wir wünschen uns dennoch, dass diese Marotte etwas nachlässt. Wir werden ihr Verhalten wissenschaftlich untersuchen und nehmen dazu die Unterstützung von externen Experten in Anspruch.“

Wildpark Lüneburger Heide 12.07.2017

Kleines Kondor-Weibchen hält Wildpark-Falkner auf Trab – Askani gelingt abermals die Handaufzucht eines Kondors – Wildes Storchenpaar hat Nachwuchs
Wenn es um die Pflege und Aufzucht seiner Greifvögel und Eulen geht, scheut Lothar Askani, Falkner im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf, keine Mühen. Bereits zum dritten Mal in Folge ist ihm die Handaufzucht eines Andenkondors gelungen. Im Alter von gut drei Wochen ist das junge Kondor-Weibchen jetzt von Askanis Wohnzimmer in den Wildpark umgezogen und bald auch für das Publikum in einer der Außenvolieren zu bestaunen. „Die Handaufzucht der Tiere ist notwendig, weil die Gefahr besteht, dass die Kondor-Eltern das wertvolle Ei kurz nach dem Legen beschädigen“, erklärt Lothar Askani. Deshalb nahm der Falkner das Ei in seine Obhut und leistete Geburtshilfe. Nach genau 58 Tagen in der Brutmaschine pickte er das Ei an und half dem kleinen Kondor, sich aus der Schale zu befreien. „Normalerweise schaffen das die jungen Tiere allein. Dauert das Schlüpfen aber zu lange, wächst die Gefahr von Infektionen im Ei, die für den Vogel lebensgefährlich sind“, so Askani. Nachdem das kleine Kondor-Mädchen geschlüpft war, verbrachte es noch ein paar Stunden in der Brutmaschine, bevor es dann seine Kinderstube in einem mit Einstreu und Papierhandtüchern ausgelegten Pappkarton in Askanis Wohnzimmer bezog. Alle paar Stunden musste er nun seinem Schützling einen kleinen Haps Fleischbrei verabreichen. „Ganz schön viel Arbeit, die sich aber lohnt“, meint der Falkner. Innerhalb der ersten drei Wochen hat der Vogel sein Gewicht mehr als verdoppelt und in rund einem Jahr, wenn der kleine Kondor ausgewachsen ist, wird er eine Flügelspannweite von bis zu 2,70 Metern erreichen.  Andenkondore – auch „Neuweltgeier“ genannt – sind die größten flugfähigen Vögel der Welt. Ausgewachsen wiegen sie zwischen 12 und 15 Kilo und können bis zu 70 Jahre alt werden. Wilde Störche haben Nachwuchs – Ebenfalls eine stattlich Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern erreicht eine heimische Vogelart: der Weißstorch, auch bekannt unter dem Namen „Klapperstorch“. Neben den eigenen Störchen ist zur Zeit auch ein wildes Storchenpaar zu Gast im Wildpark und hat – ganz zur Freude der Tierpfleger – Nachwuchs bekommen. Sobald einer der Altvögel das in luftiger Höhe auf einem Holzpfahl stehende Nest anfliegt, recken sich zwei hungrige Schnäbel in die Luft und die Jungvögel betteln nach Nahrung. „Wir hatten schon mehrfach ein wildes Storchenpaar in unserem Nest, aber mit dem Nachwuchs hat es nie funktioniert“, sagt Jonas Richter, der als Tierpfleger für die Vögel im Wildpark zuständig ist. Im vergangenen Jahr war es ein wildes Gänsepaar, von dem das Storchennest vorübergehend in Besitz genommen worden war. Jetzt kann man die Storcheneltern wunderbar dabei beobachten, wie sie abwechselnd in großen Kreisen über dem Wildpark schweben und die umliegenden Wiesen nach Nahrung absuchen, um dann wieder ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs zu haben. Weißstörche können ein Alter von bis zu 35 Jahren erreichen. Die Brutzeit, in der beide Partner abwechselnd brüten, dauert 30 bis 32 Tage. Die Jungvögel verbringen bis zu 64 Tage im Nest, bevor sie flügge werden. Der Weißstorch ist ein Zugvogel, der zwischen den Brut- und den Winterquartieren in Afrika jedes Jahr enorme Strecken zurückleg

Zoo Schwerin 12.07.2017
Geprüfter Familienurlaub im Zoo Schwerin
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) hat dem Zoologischen Garten Schwerin das Qualitätssiegel für ausgezeichnete Familienfreundlichkeit am vergangenen Freitag verliehen. Dies ist das Ergebnis der Prüfung einer fachkundigen und unabhängigen Jury, anonymen Anfragen per Telefon und Internet sowie Vor-Ort-Besichtigungen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung. Es ist uns wichtig auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien einzugehen und unser Angebot für Kinder und Familien stetig zu verbessern“, so Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Das Siegel in Form des Fisches Gustav empfängt Gäste dort, wo sie besonders familienfreundliche Angebote vorfinden. Der gekrönte Gustav steht mit seiner Krone für Qualität, Auszeichnung und Werthaltigkeit, sein Lächeln symbolisiert Freundlichkeit und Zufriedenheit. Der Schweriner Zoo ist die einzige mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnete Institution im Raum Schwerin. Damit wird seine herausragende Bedeutung für die Region und das Umland erneut betont. Insgesamt tragen im Jahr 2017 in Mecklenburg-Vorpommern 94 Betriebe mit familienfreundlichen Angeboten das Zertifikat in einer der vier Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetriebe.

Zoo Basel 12.07.2017
Neues Zuhause für Pinguine
Im Zoo Basel ziehen die Eselspinguine ein Junges auf, und die Königspinguine sind am Brüten. Die Anlage für die beiden Arten wird im nächsten Winter ergänzt und komplett erneuert. In der Planung wurden die mit den Jahreszeiten wechselnden Bedürfnisse der Vögel berücksichtigt. Nachwuchs bei den zotteligen Bisons – Am 25. Mai ist im Zoo Basel ein Bisonstier zur Welt gekommen. Bisonkühe leben mit ihren Jungtieren in Herden, die Bullen sind oft Einzelgänger oder vergesellschaften sich mit andern Jungbullen. Im Zoo Basel lebt auch der fast tonnenschwere Bisonstier mit den fünf Weibchen und dem Jungen friedlich auf der Anlage.

Tierpark Hellabrunn München 12.07.2017
Verstärkung für Australien: Drei neue Sumpfwallabys in Hellabrunn
Seit dieser Woche hat die Geozone Australien im Tierpark Hellabrunn gleich drei neue Bewohner: Zwei Sumpfwallaby-Weibchen und ein Beuteljunges sind aus dem Flamingo Land Malton (UK) nach München gezogen. Insgesamt gibt es damit vier Sumpfwallabys in Hellabrunn. Bereits wenige Stunden nach ihrer Ankunft im Tierpark erkunden die beiden Sumpfwallaby-Weibchen interessiert ihr neues Zuhause. Immer mit dabei ist auch ein Beuteljunges, das zwar schon so groß ist, dass es auf eigenen Beinen die neue Umgebung erkunden könnte, es jedoch genießt, von Mama im Beutel transportiert zu werden. Und auch Hellabrunns Sumpfwallaby-Bock zeigte schon schnell sein Interesse an den neuen Mitbewohnerinnen. „Bisher verläuft die Eingewöhnung und das Kennenlernen der Tiere sehr entspannt und unkompliziert. Auch das Zusammentreffen mit den ebenfalls auf der Anlage lebenden Trauerschwänen verlief problemlos, sodass in den nächsten Tagen auch die Emus wieder auf die Gemeinschaftsanlage kommen können“, so die zuständige Kuratorin Beatrix Köhler. Sumpfwallaby-Weibchen können sich bereits drei bis sieben Tage vor der Geburt eines Jungtieres erneut paaren. Der neugezeugte Embryo bleibt in der Gebärmutter, wächst aber erst heran, sobald das ältere Jungtier entwöhnt wird. Mit dieser verzögerten Geburt stellen die Tiere eine rasche Geburtsfolge sicher, sodass ein Sumpfwallaby-Weibchen bis zu drei Jungtiere gleichzeitig haben kann: Eines, das den Beutel bereits verlassen hat, eines, das im Beutel heranwächst und ein Embryo in der Gebärmutter. Der natürliche Lebensraum von Sumpfwallabys ist das östliche und südöstliche Australien. Anders als ihr Name vermuten lässt, leben diese Tiere nicht nur in Sumpfgebieten, sondern auch in Wäldern und offenem Grasland. Sie sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern, Blättern und Baumrinde ernähren. In Deutschland gibt neben dem Tierpark Hellabrunn nur noch drei weitere zoologische Gärten, in denen man Sumpfwallabys sehen kann.

Zoo Hannover 12.07.2017
Bezaubernder Late-Zoo mit Kunst und Kultur – Erlebnis-Zoo Hannover donnerstags bis 22 Uhr geöffnet
Bis zum 27. Juli öffnet der Erlebnis-Zoo jeden Donnerstag beim Late-Zoo bis 22 Uhr. Neben der ganz besonderen Atmosphäre im Zoo, wenn die Sonne über dem Sambesi versinkt und die Tiere die lauen Abendstunden draußen verbringen, bietet der Zoo bei jedem Late-Zoo ein besonderes Programm sowie Blicke hinter die Kulissen. Es geht in die Stallungen der bedrohten Flusspferde und Spitzmaulnashörner, ins Tropenhaus, in dem eine der am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas, der Drill, lebt sowie zur abendlichen Fütterung der gefährdeten Rotbunten Husumer Protestschweine. Bei den Blicken hinter die Kulissen verraten Zoo-Scouts Wissenswertes und Spannendes über die Tiere und den Schutz ihrer Arten. 13. Juli: Kunst und Kultur im Zoo – Bei der Lesung aus seinem Buch „Der Zoo der Anderen“ um 19.30 Uhr auf Meyers Hof in der Festscheune berichtet Autor Jan Mohnhaupt vom kalten Krieg im Reich der Tiere, vom tierischen Wettrüsten der Berliner Zoodirektoren in Ost und West während der spanungsgeladenen 1960er Jahre. Die Zuhörer erfahren, wie die Stasi ihr Herz für Brillenbären entdeckte und Helmut Schmidt mit Pandas nachrüstete. An dem von Jan Sedelies moderierten Lesungsabend werden außerdem der ehemalige hannoversche Zoodirektor Prof. Lothar Dittrich und der zoologische Leiter des Zoo Hannover, Klaus Brunsing, teilnehmen. (Begrenzte Sitzplätze, Platzvergabe nach Erscheinen) Im Dschungelpalast zeigt Philipp v. Zitzewitz seine Streetart Graffiti Kunst, während man in den anderen Themenwelten begabten Malschülern beim Porträtieren ihrer Lieblingstiere über die Schulter schauen kann. Die Gruppe „Stricken mit Herz“ präsentiert alles rund um die Strickkunst und berichtet, wie sie älteren Menschen mit Strickkunst zu einem verbesserten Lebensgefühl verhilft. Außerdem im Abendprogramm: Musikalische Klänge am Sambesi, in Yukon Bay und im Dschungelpalast sowie – Walk Act Pipette. Pipette liebt den Kontakt mit Menschen, ist frisch, frech und schlagfertig, schlägt aber auch mal feine und leise Töne an und lässt mit kleinen Zuschauern große Momente entstehen.

Tierpark Nordhorn 12.07.2017
Tierpark Nordhorn eröffnet Klettergarten für Kinder
Einen neuen Spielbereich mit Klettergarten hat der Tierpark Nordhorn neu eröffnet. Im Rahmen der Einbindung und Umgestaltung der neuen Erweiterungsflächen haben seit Beginn des Jahres umfangreiche Wegearbeiten stattgefunden um zum einen das Parkgefühl und die Gestaltung zu verbessern und zum anderen auf allen Hauptwegen im Familienzoo die Barrierefreiheit zu erlangen. Im Zuge dieser Baumaßnahmen nutzte der Tierpark ein Teilstück der alten entfernten Teerstraße um einen neuen Spiel- und Aufenthaltsbereich insbesondere für Kinder anzulegen. „Natürlich ist der neue Spielplatz nicht so groß wie unser großer Spielplatz!“ so Pressesprecherin Ina Deiting, „Aber mit dem neuen Klettergarten bietet er viel Abwechslung und Spaß, auch für etwas ältere Kinder!“ Die Tierpark-Handwerker haben sich sehr viel Mühe gegeben, den neuen Bereich möglichst attraktiv und einladend zu gestalten. „Entspannung und Spiel sind wichtige Elemente in unserem Konzept,“ so Deiting weiter. „Bei uns im Tierpark kann man viel über Tiere und Natur lernen, dieses wollen wir mit viel Bewegung und Spaß kombinieren.“ Zu Ostern nächstes Jahr soll der Spielbereich sogar noch weiter aufgewertet werden, kündigt der Tierpark an, ein wenig Vorbereitung und Bauzeit werde dafür aber noch benötigt. Bis dahin können die Kinder mit den vorhandenen Spielgeräten und vor allem dem neuen Klettergarten bereits viel Spaß im Nordhorner Familienzoo haben.

Tiergarten Schönbrunn Wien 12.07.2017
HABICHTSKÄUZE IM ANFLUG FÜR WIEDERANSIEDELUNG
Kleine Vögel mit großer Mission: 30 junge Habichtskäuze werden heuer im Rahmen des Wiederansiedelungsprojektes in Österreich ins Freiland entlassen. Zwei Tiere kamen am Freitag per Sonderflug aus der Schweiz am Flughafen Wien-Schwechat an. Deutlich kürzer war die Reise für die drei Habichtskäuze aus dem Tiergarten Schönbrunn. Die kleinen Eulen werden nun von Forscherinnen und Forschern der Vetmeduni Vienna auf das Leben in den Wäldern vorbereitet. Auch im Frühsommer 2017 werden wieder junge Habichtkäuze freigelassen. Die neue Heimat der beiden Habichtskäuze aus der Schweiz wird der Biosphärenpark Wienerwald sein. Die drei Jungvögel aus Schönbrunn werden im niederösterreichischen Wildnisgebiet Dürrenstein, Österreichs letztem Urwald, freigelassen. „Heuer können wir insgesamt 30 Jungvögel zur Stärkung der Habichtskauz-Population in die Natur entlassen“, freut sich Projektleiter Richard Zink vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna. Nach neun Jahren Projektlaufzeit haben sich 2017 bereits 18 Brutpaare im Freiland gefunden und erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. Freilassung mit Vorbereitungen – Das Schweizer Eulenpärchen stammt aus der Greifvogelstation Berg am Irchel, die das Wiederansiedelungsprojekt in Österreich unterstützt. Nach ihrer Ankunft am Flughafen wurden die beiden Vögel an ihren Freilassungsplatz im Wienerwald gebracht. Dort erholen sie sich in einem großen Gehege in Ruhe von der weiten Reise und gewöhnen sich an die neue Heimat. Die Habichtskäuze, die am 8. April im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft sind, sind bereits in der entsprechenden Voliere im Wildnisgebiet Dürrenstein. Nun warten die Vögel auf den großen Moment: Nach einigen Wochen öffnet sich in der Dämmerung eine Luke in die Wildnis und die Käuze können ihren neuen Lebensraum erkunden. „Wir haben im Laufe unseres Projektes herausgefunden, dass es wichtig ist, die Jungkäuze schon mit einem Alter von 90 bis 100 Tagen freizulassen. Dann haben sie die besten Überlebenschancen“, berichtet Zink. In diesem Alter verbleiben die jungen Eulen einige Zeit am Freilassungsplatz, bevor sie sich ein eigenes Revier suchen. Sie werden in den ersten Wochen von den Wissenschaftern regelmäßig mit Futter versorgt. „Erst mit etwas Erfahrung werden die Jungtiere selbst zu perfekten Mäusejägern“, betont Zink. Jede Eule wird mit einem andersfarbigen Ring markiert, um sie bei Beobachtungen individuell erkennen zu können. Das Jahr 2017 verzeichnete für die Wiederansiedelung bereits einen Rekord: Insgesamt 50 junge Eulen schlüpften im Freiland. „Trotz dieses Erfolges muss uns bewusst sein, dass die gerade entstehende Population nach wie vor bedroht ist“, merkt Zink an. Mindestens 50 Brutpaare sind nötig, damit die Population nachhaltig Bestand hat. Ein vorzeitiges Ende des Projektes wäre riskant und könnte zum erneuten Aussterben des Habichtskauzes in Österreich führen.

Zoo Dortmund 11.07.2017
Nachwuchs bei den Säbelschnäblern: Versteckspiel in Mutters Gefieder
Zu einem Suchspiel lädt in diesen Tagen der Zoo Dortmund: Wer entdeckt das Küken der Säbelschnäbler? Ende Mai ist der erste Nachwuchs dieser unverwechselbaren Vögel geschlüpft – weitere werden bald folgen. Die Jungvögel tragen anfangs ein graues Dunenkleid. In diesem Stadium verkriechen sich die Küken mitunter im Gefieder ihrer Mutter, so dass sie kaum mehr zu sehen sind – das bietet Schutz, an kälteren Tagen auch Wärme. Der Säbelschnäbler brütet in Kolonien, daher wird auch im Zoo Dortmund eine ganze Vogel-Gesellschaft seiner Art gehalten: Mehr als zehn Vögel leben in den Vogelvolieren links vom Kamelgehege. Die Brutzeit erstreckt sich über die warme Jahreszeit, von Mai bis Juli. Die Säbelschnäbler errichten ihre Nester in Erdmulden und legen sie mit Gräsern und anderen Pflanzenteilen aus. Säbelschnäbler werden rund 45 Zentimeter groß und bis zu 400 Gramm schwer. Die Flügelspannweite beträgt etwa siebzig Zentimeter. Der Oberkopf sowie der Nacken sind schwarz, das Gefieder ist weiß mit schwarzen Markierungen. Seine mittellangen Beine, auf denen er staksend läuft, sind grau. Das kennzeichnende Merkmal aber ist der säbelförmige, nach oben gebogene Schnabel. Mit ihm können die Tiere Schlick oder Sand, in dem sich die Nahrung befindet, optimal durchsuchen. Außerdem isst er gerne Fische oder Krebstiere.  Den Säbelschnäbler findet man in Mitteleuropa, wo er die flachen Küstenstreifen und Wattmeere bewohnt – z.B. auch an der Nordseeküste. Zwischen September und November ziehen sie als Zugvögel nach Afrika oder Südeuropa und kehren zwischen Ende März und Anfang April wieder in ihre Brutgebiete zurück.

Thüringer Zoopark Erfurt 11.07.2017
Los geht´s: anmelden zum Zooparklauf
Mit großen Schritten naht der Zooparklauf am 9. September 2017! Ob klein ob groß: für alle Lauffans ist etwas dabei: von 200 m für Bambinis, bis zu 9 km für die Ausdauersportler. Der 3 km und 9 km Lauf führt quer durch den Zoopark. Wer ganz vorne mit dabei sein will, sollte sich jetzt schon seine Startnummer sichern. Meldekarten zum Lauf sind über www.zooparklauf.de zu erhalten. Man kann sich online über www.zooparklauf.de oder in der Geschäftsstelle des SSV Erfurt Nord e. V. (Fax: 03 61/ 7 45 36 87; E-Mail anmeldung@zooparklauf.de; per Post: SSV Nord e.V., Johannesstraße 2, 99084 Erfurt) anmelden.Toll: für die ersten 100 Online-Anmelder gibt es ein Laufshirt gratis! Also flink die Finger über die Tasten flitzen lassen und ein Laufshirt ergattern, indem man bis zum 31. Juli die Startgebühr überwiesen hat. Für 2 Euro starten die Bambini, für den Hauptlauf fallen 9 Euro und für die Staffel 15 Euro. Familien können mit dem Erfurter Familienpass zum halben Preis starten. Die Gesamtübersicht über die Gebühren für alle Altersklassen und Strecken gibt es im Internet www.zooparklauf.de unter „Ausschreibung“. Für Kurzentschlossene ist eine Nachmeldung am Lauftag im Meldebüro natürlich möglich. Allerdings fällt dann eine Nachmeldegebühr an – und die tollen Shirts sind garantiert auch schon weg. Teilnehmen an den Läufen kann jeder der gesund ist und Spaß am Laufen hat. Natürlich muss man nicht alleine laufen. Schulklassen und Kitagruppen können sich über Sammelmeldungen registrieren. Die Schule bzw. Kita mit den meisten Startern erhält für ihr Sportengagement noch einen tollen Zusatzpreis: einen Gruppeneintritt in den Zoopark für die Läufertruppe. Also: Laufschuhe schnüren und los geht’s auf der Jagd nach dem Pokal, der Medaille oder einem der vielen Wettkampfpreise.

Zoo Landau in der Pfalz 11.07.2017
SONDERWORKSHOP „ÜBERLEBEN IM HEISSEN SAND“ für Ferienkinder im Zoo Landau in der Pfalz am 29. Juli 2017, 10 Uhr – 17.30 Uhr
Die „Expedition“ in die Wüsten unserer Erde findet für Kinder von 8 bis 12 Jahren am Samstag, den 29. Juli  2017 statt. Der Sonderworkshop beginnt um 10.00 Uhr und endet um 17.30 Uhr. Ein gemeinsames Mittagessen wird von den Wüstenforschern in der Zoo­schule eingenommen und ist im Preis von 15 Euro zzgl. Zooeintritt 3,50 Euro enthalten. Das gilt auch für Getränke (Apfelsaft vom Naturschutzbund). Snacks für Pausen bitte selbst mitbringen! Die jungen Expeditionsteilnehmer erfahren an diesem Tag wie Tiere an das Leben in der Wüste angepasst sind. Im Zoo werden Kamele, Fenneks, Bartagamen und Erdmännchen erforscht. In einer für diesen Workshop extra gestalteten „Wüsten-Fibel“ gibt es viele Informationen und Bastelanregungen zum Thema. Jedes Kind gestaltet sein eigenes Wüsten-Diorama, welches mit nach Hause genommen werden kann (dafür bitte einen größeren Schuhkarton mit abnehmbaren Deckel mitbringen).

Tierpark Hellabrunn 11.07.2017
Tierpark Hellabrunn zieht Bilanz: Vorstellung des Geschäftsberichts 2016
Mit über 2,2 Millionen Besuchern war das Jahr 2016 erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für Hellabrunn. Neben der Wiedereröffnung des historischen Elefantenhauses standen die Verabschiedung des Hellabrunner Masterplans sowie einige weitere Bauprojekte, darunter der Baubeginn des zweiten Bauabschnitts der Polarwelt, im Fokus des vergangenen Jahres. So kann die Münchener Tierpark Hellabrunn AG in zoologischer, kaufmännischer und bautechnischer Hinsicht auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Zur Vorstellung des aktuellen Geschäftsberichts luden am Dienstag, den 11. Juli, Bürgermeisterin und Hellabrunn-Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl sowie Tierpark-Direktor Rasem Baban in den Münchner Tierpark. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl zieht eine rundum positive Bilanz: „Der Erfolg des Münchner Tierparks bleibt ungebrochen – im Jahr 2016 liegen die Besucherzahlen erneut nur geringfügig unter dem Rekordjahr von 2014. Zudem haben sich auch im vergangenen Jahr viele Münchnerinnen und Münchner für den Kauf einer Jahreskarte entschieden. Dazu beigetragen haben neben der Eröffnung des umfangreich sanierten Elefantenhauses im Oktober 2016 auch ein weiterhin attraktiver Tierbestand und viele kleine Verbesserungsmaßnahmen und Modernisierungen an verschiedensten Tieranlangen. Außerdem haben sich eine gesteigerte Präsenz in den Print-, Online-, TV- und Funkmedien und die vielen in 2016 geborenen Jungtiere über die in zahlreichen Artikeln berichtet wurde, positiv auf die Besucherzahlen ausgewirkt.“ Tierpark-Direktor Rasem Baban zeigt sich mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres sichtlich zufrieden: „Mit der Verabschiedung des Hellabrunner Masterplans Anfang des Jahres haben wir die Ziele des Tierparks für die nächsten 20 bis 25 Jahren klar definiert. Die Eröffnung des komplett sanierten und auf einen hochmodernen Standard gebrachten Elefantenhauses nach einer sechsjährigen, sehr aufwendigen Planungs- und Bauphase, die wir ohne die Unterstützung der Stadt München so nicht hätten umsetzen können, war ein erster Meilenstein auf dem Weg zum ‘Geozoo der Biodiversität‘.“ Mit den im Dezember begonnen Abbrucharbeiten des Kindertierparks wurde zudem der Weg für ein weiteres bedeutendes Projekt geebnet: den Bau des zukünftigen Mühlendorfs. In Sachen Förderkreis-Engagement kann Baban ein positives Resümee ziehen: „Für den Förderkreis wurde im Berichtsjahr erstmals ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen und Exkursionen angeboten, das sehr gut angenommen wurde. Bis zum Ende des Jahres konnten wir einen Förderer-Zuwachs von rund 30 Prozent verzeichnen.“ Ebenfalls stieg das Interesse an Tierpatenschaften im Vergleich zu den Vorjahren. „Mit 242 Patenschaften können wir ein Plus von sieben Prozent verbuchen. Für diese Unterstützung bei der Pflege und Versorgung unserer Tiere bedanke ich mich herzlich“, so Baban. Nicht nur Paten und Förderer unterstützen den Tierpark Hellabrunn, auch die ehrenamtlichen Artenschutzbotschafter sind jede Woche im Tierpark im Einsatz, um die Besucher an den Info-Mobilen über Natur- und Artenschutzthemen zu informieren. Insgesamt fast 3.900 Stunden ehrenamtliches Engagement leisteten die Artenschutzbotschafter in 2016.

Zoo Magdeburg 11.07.2017
Unterstützung für den Zoo Magdeburg: Spenden für die Beseitigung der Sturmschäden
Um die Schäden des Sturmtiefs „Paul“ zu beseitigen, haben viele Menschen den Zoo Magdeburg tatkräftig mit Spenden unterstützt. So auch die Fleischerei Schiebel, deren Mitarbeiter frisch Gegrilltes vor ihrem Laden in der Ottenbergstraße 3 in Magdeburg verkauften und den Erlös von über 600 Euro dem Zoo Magdeburg spendeten. „Als wir von den erheblichen Sturmschäden im Zoo erfahren haben, entschloß sich unser gesamtes Team sofort zu helfen“, erklärt der Geschäftsführer der Fleischerei Schiebel, Burkhardt Schiebel bei der Spendenübergabe an den Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Das Kinder-Eltern-Zentrum „Nordwest“ führte einen Kuchenbasar durch, um dem Zoo zu helfen. Den Erlös von 340 Euro brachten die Kinder mit ihrer Erzieherin Katrin Kolzenburg heute selbst im Zoo vorbei. „Das Zooteam dankte für diese Unterstützung, die ja auch die enge Verbundenheit der Tierfreunde mit ihrem Zoo zeigt. Nach dem Sturmschaden gingen bisher fast 12.000 Euro auf das Zoo-Spendenkonto – ein tolles Ergebnis!“, ist der Zoodirektor sichtlich begeistert. Jede Spende hilft! Unter dem Verwendungszweck „Sturmschaden“ freut sich der Zoo Magdeburg über jeden Betrag auf das Konto bei der: Stadtsparkasse Magdeburg IBAN: DE67 8105 3272 0030 0104 30 BIC: NOLADE21MDG

Zoo Osnabrück 11.07.2017
Seehundnachwuchs „Fenja“ im Zoo Osnabrück – Nach Elefantenjungtier jetzt Zuwachs bei den Seehunden
Nach der Geburt des jungen Elefantenbullen Minh-Tan vergangene Woche gibt es bereits den nächsten Nachwuchs im Zoo Osnabrück zu entdecken: In direkter Nachbarschaft zu den Elefanten schwimmt seit Freitagnachmittag ein junger weiblicher Seehund durch das Wasserbecken. Gegen 17 Uhr brachte Seehundweibchen Biene am Freitag nach rund 11 Monaten Tragzeit Jungtier Fenja zur Welt: „Biene war die letzten Tage schon deutlicher ruhiger und zurückhaltender als sonst, daher haben wir damit gerechnet, dass der Nachwuchs bald kommt“, erklärt Kirsten Bischoff, Tierpflegerin und Revierleiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde gehören. „Die Geburt an sich läuft bei Seehunden sehr schnell ab: Ein aufmerksamer Besucher hat uns informiert und als wir am Gehege ankamen, lag der Nachwuchs bereits mit seiner Mutter am Beckenrand und war wohlauf. Biene musste sich noch etwas erholen – der kleine Seehund wollte aber direkt ins Wasser und schwimmen.“ Die Robbenart bringt ihre Jungtiere sehr schnell zur Welt, in einer sogenannten Sturzgeburt. Seehunde sind von Beginn an sehr selbstständig und können direkt nach der Geburt schwimmen: „In der Wildbahn bekommen Seehunde ihren Nachwuchs während der Ebbe auf Sandbänken. Da es nicht lange dauert bis das Wasser mit der Flut zurückkommt, müssen die Jungtiere direkt schwimmen können“, erklärt Bischoff weiter. In wenigen Wochen Gewicht verdoppeln – In den ersten sechs Lebenswochen werden die kleinen Seehunde noch von ihrer Mutter gesäugt. In dieser Zeit müssen sie ihr Geburtsgewicht von etwa 10 bis 12 Kilogramm verdoppeln. Deshalb ist die Muttermilch von Seehunden besonders fett: Mit rund 45 Prozent erreicht sie den zehnfachen Fettanteil von Kuhmilch. Für Fenja ist es jetzt wichtig, möglichst viel zuzunehmen, bevor sie ihre Ernährung auf Fisch umstellt: „Etwa um die sechste Woche herum geben die Mütter keine Milch mehr und die Jungtiere müssen lernen Fisch zu fressen. Das ist für die Kleinen aber gar nicht so einfach – bis sie das gelernt haben, nehmen die Tiere erstmal wieder ab und brauchen darum eine ordentliche Speckschicht“, erklärt Kirsten Bischoff. Um den Nachwuchs bei dem Umstieg zu unterstützen, halten ihn die Tierpfleger in dieser Phase einzeln: Dabei bewegen sie den Fisch vor dem Jungtier und animieren den Seehund so zum Fressen. Von den Eltern lernen – Das kleine Seehundweibchen am Schölerberg ist bereits sehr aktiv und erkundet – immer an der Seite seiner Mutter – sein neues Zuhause. Seehunde sind sehr neugierig und lernen viel von ihren Eltern. Beim sogenannten „Medical Training“ lernen die Tiere kleine Kommandos, um für kleine medizinische Behandlungen, wie z.B. die Kontrolle der Augen und Flossen, nicht narkotisiert werden zu müssen. „Noch ist Biene beim Training etwas zurückhaltender als sonst, weil sie gleichzeitig auf ihren Sprössling aufpasst. Aber die Kleine schaut sich bereits einiges ab und versucht ihrer Mutter nachzueifern. Seehunde lernen diese Kommandos in der Regel recht schnell und unkompliziert“, berichtet die Tierpflegerin. Besucher können bereits beobachten, wie das kleine Seehundweibchen Fenja mit ihren Eltern Biene (18 J.) und Max (10 J.) durch das Wasserbecken neben der Pinguinanlage schwimmt. Für die ersten zwei Jahre kann sie nun bei ihren Eltern bleiben. Anschließend wird Fenja in einem anderen Zoo ein Zuhause finden, um dort eine eigene Familie zu gründen. Wissenswertes zu Seehunden (Phoca vitulina) Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen einer äußeren Ohrmuschel. Sie besitzen kurze Vordergliedmaßen, die ihnen nur ein Rutschen oder „Robben“ an Land erlaubt. Das Fell besteht aus steifen, glänzenden Haupthaaren, den so genannten Grannenhaaren, unter denen sich eine spärliche Unterwolle befindet. Frisch geborene Junge sind hellgrau-weiß-wollig. Sie werfen ihren Jungpelz jedoch noch vor oder während der Geburt ab. Bereits wenige Stunden nach der Geburt können sie schwimmen und tauchen. In der Regel wird ein Jungtier geboren, in Ausnahmefällen auch Zwillinge.

Zoo Salzburg 11.07.2017
Erster Ausflug: Salzburger Schneeleopard Nachwuchs macht erste tapsige Schritte ins Grüne
Vor rund 6 Wochen kam das Salzburger Schneeleoparden Kätzchen zur Welt. Die erste Zeit verbrachte die kleine Samtpfote – wohlbehütet von Mutter Geeta – in der Wurfbox. Seit einigen Tagen macht das propere Jungtier nun kleine Ausflüge ins Grüne. Immer unter den wachsamen Blicken seiner Eltern. Auch Vater Sayan lässt seinen Nachwuchs dann nicht aus den Augen. Mutter Geeta scheinen die ersten Entdeckungstouren ihres Sprösslings aber noch manches Mal zu gewagt. Deshalb bleibt auch sie immer in der Nähe und trägt ihn dann in die Wurfbox zurück. Meist dreht sich das neugierige Jungtier aber wieder um, und tapst nach draußen. Das wohlgehütete Geheimnis ist gelüftet – Das Schneeleoparden-Weibchen gewährt nun immer häufiger, längere Blicke auf ihren Nachwuchs. Und so konnte eindeutig festgestellt werden, dass es sich um einen kleinen Kater handelt. Namensvorschläge erwünscht – Das Zoo Salzburg-Team sucht nun einen passenden Namen für den kleinen Kater, und freut sich über Namensvorschläge von Schneeleoparden-Fans: Dieser sollte kurz sein, und am besten auf das ursprünglichen Verbreitungsgebiet der Tiere in Zentralasien hinweisen. Vorschläge bitte an marketing@salzburg-zoo.at bis Sonntag, 16. Juli 2017, um 23.59 Uhr senden.

Zoo Berlin 10.07.2017
Meng Meng wird vier – Zoo Berlin feiert den ersten Panda Geburtstag seit 5 Jahren
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien, denn du strahlst ja selber wie der Sonnenschein. Heut ist dein Geburtstag, darum feiern wir, alle deine Freunde freuen sich mit dir. Wie schön dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst. wie schön dass wir beisammen sind, wir gratulieren dir, Geburtstagskind! Mit dem Geburtstagsständchen sollte heute alles klappen, schließlich hatten die Panda-Fans einige Wochen lang Zeit, den chinesischen Namen von Panda-Dame Träumchen zu üben: Meng Meng, Mong Mong, Mang Mang, Möng Möng – die richtige Betonung liegt irgendwo dazwischen. Zu ihrem vierten Geburtstag bekam die junge Bärin von ihren Tierpflegern eine Bambus-Eistorte geschenkt – das Ergebnis eines deutsch-chinesischen Gemeinschaftsprojekts aus der Zoo-Küche. Das Panda-Weibchen, welches an seinem runden Gesicht und der kurzen Schnauze zu erkennen ist, ist in ihrer chinesischen Heimat ein richtiger Star. Die muntere Bärin wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren und erhielt die Zuchtbuchnummer 868. Ihre Mutter heißt Er Yatou, ihr Vater ist Yong Yong. Inzwischen wiegt sie rund 83 kg und hat mit ihrer aufgeweckten Art den Zoo bereits ordentlich aufgemischt. Lange bevor der Alltagstrubel im Zoo begann, haben Tierpfleger und Tierärzte ihr die Möglichkeit gegeben, sich mit ihrem neuen Reich in aller Ruhe vertraut zu machen. Bei Meng Mengs erstem Ausflug auf die Außenanlage fand sie besonderen Gefallen an einer alten Eiche. Nach einem kleinen, aufregenden Abstecher in ungeplante Höhen, testete sie bei der weiteren Eroberungstour des Panda Garden ihre Schaukel, stampfte durch den Wasserlauf und erklomm zum ersten Mal ihr Klettergerüst.  „Die kleine Meng Meng ist einer der niedlichsten Pandas, die ich je gesehen habe. Wir haben uns alle sofort in sie verliebt“, gesteht Revierleiter Christian Toll. „Wir freuen uns, dass unsere Meng Meng nun in Deutschland ihren Geburtstag feiert und sich so gut hier eingelebt hat“, sagt Zheng Hao, Pandapfleger aus Chengdu. Gefährdung der Pandas – Die als Heiligtümer verehrten Großen Pandas sind wie kein anderes Tier zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung der staatlichen Forstbehörde Chinas zeigte, lebten im Jahr 2014 mindestens 1.864 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum – 17% mehr als noch im Jahr 2004. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum noch immer nicht gesichert – vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.

Zoo Krefeld 10.07.2017
Zoo Krefeld: Orang-Utan Handaufzucht heißt Hujan – Jungtier ist einen Monat nach seiner Geburt gut erholt
Der männliche Orang-Utan Nachwuchs vom 1. Juni entwickelt sich in der Obhut der Tierpfleger sehr gut. Nun hat er seinen Namen bekommen: „Hujan“ (Regen).Hujan ist das erste Jungtier von Orang-Utan Weibchen Sungai. Zunächst entwickelte sich alles prächtig. Nach einer Woche verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Sungai und ihrem Sohn jedoch. Zootierärztin Anna Grewer und die Kollegen entschlossen sich zu einer Narkose, um Mutter und Kind zu untersuchen. Das Jungtier war bereits stark dehydriert, die Mutter litt an einer Infektion, von der sie sich durch Medikamente schnell wieder erholte. Allerdings hatte Sungai das Interesse an ihrem Nachwuchs verloren. So entschieden sich die Zoomitarbeiter zur Handaufzucht. Seit vier Wochen lebt Hujan nun in der Obhut von Tierpflegerin Eva Ravagni. Rund um die Uhr kümmern sie und ihre Kollegen sich um Hujan. Nach zwei Wochen hatte sich der Kleine schon gut erholt und entwickelt sich normal. Inzwischen wiegt er 2600 Gramm. Bei seinem Einzug waren es nur 1600 Gramm. Abends und nachts ist er besonders munter. Alle zwei bis drei Stunden verlangt er nach der Flasche oder muss gewickelt werden. Er bekommt handelsübliche Babymilch und Frühchenwindeln. Die größte Herausforderung bei einer Handaufzucht ist die Sozialisierung des Jungtieres. Keinesfalls soll er vermenschlicht werden und von Anfang lernen, dass er ein Orang-Utan ist. Ravagni nimmt ihn mit zur Arbeit und bringt ihn jeden Tag zur Orang-Utan Familie. Sie kann bei der Aufzucht auf den reichen Erfahrungsschatz der beiden Tierpfleger Christine Osswald und Klaus Reymer zurückgreifen, die 1993 Orang-Utan Weibchen Lea mit der Hand aufzogen. Lea lebt immer noch im Krefelder Zoo und ist inzwischen Mutter von drei Jungtieren, Hujan ist ihr erstes Enkelkind. Sieben bis acht Monate wird Hujan in menschlicher Obhut bleiben, bevor er zurück in die Orang-Utan Gruppe kann. Außer zu den Tierpflegern bekommt er keine menschlichen Kontakte. Spannend wird es, wenn er mit drei Monaten neben Milch auch Obst und Gemüse kennenlernen wird. Seine Pflegerin darf in seinem Beisein von ihm nur Gesundes zu sich nehmen, denn junge Affen schauen sich bei ihren Müttern ab, was sie essen dürfen. Eine Handaufzucht von exotischen Tieren ist immer nur eine Notlösung und verlangt den Tierpflegern ein hohes Maß an Flexibilität und Liebe zu ihrem Beruf ab. Ravagnis Zookollegen übernehmen derweil ihre Arbeit, damit sie sich dem Jungtier widmen kann. Die Eltern kaufen für sie mit ein.

Tiergarten Nürnberg 10.07.2017
Umbau des Streichelzoos
Wegen Umbaus wird der Streichelzoo im Tiergarten der Stadt Nürnberg ab Montag, 10. Juli 2017, voraussichtlich bis Ende Juli geschlossen. Während der Arbeiten werden ein separater Zugang für Behinderte eingebaut und die bisherigen Türen ins Gehege durch eine Überführung über den Zaun ersetzt. Der neue Übergang in Form einer doppelseitigen Rampe soll es Kindern und auch Erwachsenen ermöglichen, das Gehege zu betreten, ohne dass die Ziegen entwischen können. Bei starkem Besucherandrang kam es vor, dass die beiden hintereinander liegenden Türen gleichzeitig offen standen. Sie wurden so ihrer Funktion als „Schleuse“ nicht mehr gerecht, was dazu führte, dass die Ziegen das Gehege verlassen konnten.

Zoo Landau in der Pfalz 10.07.2017
Zoo-Safari für Ferienkinder im Zoo Landau in der Pfalz am 3. August 2017, 14 Uhr – 16.30 Uhr
Auch in diesem Jahr bietet die Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in Kooperation mit dem Büro für Tourismus der Stadt Landau in der Pfalz für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, wieder einen tollen Erlebnisrundgang mit vielen Informationen rund um die Landauer Zootiere an. Auf geht’s zur nächsten Zoo-Safari am 03. August 2017! Auf ihrem Rundgang werden die Pädagogen der Zooschule viele spannende Materialien zu den Tieren, wie z.B. Eier, Felle, Federn, Schädel und ähnliches, zum Berühren und Bestaunen dabei haben. Als ein besonderes Highlight der Führung wird es auch einen hautnahen Tierkontakt geben. Das zweieinhalbstündige Programm bietet interessante Einblicke in das Leben der Zootiere und die Arbeit eines modernen zoologischen Gartens. Wofür sind Zoos heute da? Was ist ein Zuchtprogramm? Wo kommen die Zootiere her? Was fressen sie und was brauchen sie, um sich wohlzufühlen? Natürlich können die Kinder auch ihre ganz eigenen Fragen stellen! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer bei diesem besonderen Erlebnis! Eine Anmeldung zur Zoosafari ist dringend erforderlich, direkt beim Büro für Tourismus unter der Telefonnummer 06341-13 83 01. Los geht es um 14.00 Uhr, der Treffpunkt ist an der Zookasse ab 13.45 Uhr. Bitte beachten Sie, dass in der Ferienzeit an der Zookasse nachmittags viel Betrieb sein kann und bringen Sie Ihr Kind rechtzeitig in den Zoo. Kosten: 6 € für Zoosafari zuzüglich 3,50 € Zoo-Eintritt! Hinweis an die Presse: Das beigefügte Bild (Quelle: Zoo Landau) darf im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. 10.07.2017
Schüler-Akademie Hauptstadtzoos: Bewerbung für neues Semester gestartet – Tierpark wird zum Lernort für Schüler der Klassen 5-7
Die Schüler-Akademie Hauptstadtzoos bietet für SchülerInnen der Klasse 5 bis 7 eine spezielle Exkursion durch die Tierwelt. Das neue Semesterprogramm startet im September und steht unter dem Thema „Geheimnisvolle Tierwelt Asiens“. Der Donnerstagskurs startet am 19. September von 15:00-18:00 Uhr Der Dienstagskurs startet am 21. September von 15:00 – 18:00 Uhr los. Wo findet die Akademie statt? Die Akademie findet im Tierpark Berlin, Am Tierpark 125, 10319 Berlin, statt. Wie teuer ist die Akademie pro Semester? Pro Block kostet die Teilnahme 35 Euro und beinhaltet eine Jahreskarte für den Tierpark. Wie erfolgt die Anmeldung? Telefonisch (Tel. 030-51 53 14 07) per Email (info@freunde-hauptstadtzoos) Die aufeinander folgenden Semester führen durch die vielfältige Tierwelt aller Kontinente. Kommt mit uns auf Expedition durch den Tierpark Berlin! Wenn ihr SchülerInnen der 5. bis 7. Klasse seid, könnt ihr im Tierpark auf eine tierisch gute Weltreise gehen. Ihr habt die Gelegenheit, nicht nur viel Wissenswertes und Interessantes über die Tiere des Tierparks zu lernen. Auch habt ihr die Gelegenheit, durch die wöchentlichen Entdeckungsreisen zu den Tieren spannende Beobachtungen live vor Ort zu machen. Dabei werdet ihr Dinge zu sehen bekommen, die euch sonst als Besucher oft verborgen bleiben!

Tierpark Herborn 09.07.2017
Fotowettbewerb im Tierpark Herborn – Jungtierboom bietet tolle Fotomotive
Der Sommer nimmt Fahrt auf und gerade in diesen Tagen und Wochen gibt es angesichts zahlreicher neuer Bewohner und Jungtiere in Herborns Tierpark unzählige Möglichkeiten das „perfekte“ Foto zu schießen. Mittlerweile ist es schon Tradition, das Tierparkteam sammelt Schnappschüsse der Besucher für den Fotokalender 2018. Hobbyfotografen, denen eine schöne Aufnahme gelungen ist, können bis zum 10. September 2017 bis zu drei digitale Bilder im Querformat (max. 5 MB Dateigröße) per Email an info@tierpark-herborn.deschicken oder auch auf CD im Park abgeben. Die besten 12 Fotos werden im Fotokalender 2018 abgedruckt und natürlich erhält jeder Bildautor ein Exemplar dieses Kalenders. Zudem werden die drei besten Bilder mit einer Jahreskarte für den Tierpark prämiert. Die Auswahl der Fotos erfolgt wie schon im Vorjahr durch eine Jury, der die Journalistin Katrin Weber, sowie Parkleiterin Britta Löbig und Zoopädagoge Heiko Janatzek angehören. Der neue Jahreskalender soll ab den Herbstferien 2017 dann auch im Tierpark und der Schlossbuchhandlung in Herborn, unter anderem als originelles Weihnachtsgeschenk, erhältlich sein. Beteiligen können sich Jung und Alt, Voraussetzung ist natürlich, dass die tierische Aufnahme in Herborns Tierpark entstanden ist. Der Tierpark Herborn ist täglich von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass ist um 18.00 Uhr). Der Eintrittspreis beträgt € 6,00 für Vollzahler, € 5,00 für Ermäßigte, € 3,00 für Kinder von drei bis 15 Jahren und € 16,00 für Familien. Hunde dürfen angeleint mit in den Park. Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Tierparks (www.tierpark-herborn.de).

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