Zoopresseschau

Tierpark Zittau 04.08.2017
Großes Tierparkfest am 13. August
Am 13. August, ab 14 Uhr lädt der Tierpark Zittau wieder mit einem bunten Programm für die ganze Familie zum großen Tierparkfest ein. Auf der Bühne sorgen die „Lausi-Saxer“ mit fröhlichem Dixieland für die richtige Feierlaune. Der Tagesmütter- und väterverein Dreiländereck e.V. hat sich wieder ein buntes Programm für die kleinen Besucher mit Basteln, Schminken, Sport und Spiel ausgedacht. Außerdem warten Hüpfburg, Ponyreiten, Kinderquad und viele weitere Überraschungen auf die jüngsten Gäste. Auf den Kamelen, den „Wüstenschiffen“ des Tierparks, können sogar die mutigen großen Besucher eine Runde drehen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt.

Allwetterzoo Münster 04.08.2017
Känguru-Mädchen aus dem Allwetterzoo Münster wird auf den Namen „Alinga“ getauft
Knapp drei Monate ist es her, dass ein Känguru-Mädchen aus dem Allwetterzoo Münster seine Mutter verlor und seitdem bei Ersatzvater Ralf Nacke eine liebevolle und fürsorgliche Pflege erfährt. Die Zoobesucher durften beim zweimal wöchentlich stattfindenden Känguru-Treff das Waisenkind hautnah erleben und dabei sogar noch viele interessante Informationen rund um die Arbeit in einem Zoo erfahren. Nicht immer funktioniert eine Flaschenaufzucht gut, da insbesondere die Umstellung von Muttermilch auf Flaschenmilch eine besondere Herausforderung darstellt. Nach Anlaufschwierigkeiten entwickelt sich die kleine Dame aber inzwischen prächtig und ging sogar schon auf Schnupperkurs mit Känguru-Tante Pandora, die beim letzten Känguru-Treff ganz selbstbewusst zum Känguru-Laufstall sprang. Dies sind gute Anzeichen, dass die spätere Integration in die Känguru-Gruppe auch funktionieren wird. Natürlich benötigt das Känguru-Kind noch Flaschenmilch und ihren „Beutelrucksack“, doch allmählich trinkt sie schon etwas Wasser und kaut an Blättern und Gemüse herum. Heute wurde in feierlicher Runde das kleine Mädel auf den Namen „Alinga“ getauft, was auf Aborigine „die Sonne“ bedeutet. Mit dabei waren Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers, Namenspatin Bianca Liersch sowie Tierpfleger und Ziehpapa Ralf Nacke. Die Känguru-Gruppe sah sich alles ganz genau aus sicherer Entfernung an und kann sich schon langsam an den neuen Herdenzuwachs gewöhnen. Weitere Informationen über den Allwetterzoo und zum Känguru-Treff finden Sie hier: https://www.allwetterzoo.de/de/zoo/Allwetterzoo-Muenster/news-170718-kaenguru-treff/

Erlebnis-Zoo Hannover 04.08.2017
Der Erlebnis-Zoo summt!
Artenschutz vor der Haustür: Neue Heimat für zwei Bienenvölker. Der Erlebnis-Zoo setzt sich nicht nur für exotische Tiere ein, sondern hilft auch, heimische Tierarten zu schützen: Zwei Bienenvölker haben auf dem Zoo-Bauernhof eine neue Heimat gefunden. Denn die heimische Biene ist durch die Varroa-Milbe, Vergiftung durch Insektizide sowie Monokulturen in der Landwirtschaft bedroht! Der Erlebnis-Zoo unterstützt daher die Initiative Hannover summt!, die Bienen- und andere Insektenarten schützt und auf ihren großen Wert in der Natur aufmerksam macht. Im Ökosystem spielen Honig- und Wildbienen eine unverzichtbare Rolle. Sie bestäuben viele Pflanzen, die dadurch erst Samen und Früchte tragen. In Deutschland ist jedoch bereits die Hälfte der Wildbienenarten vom Aussterben bedroht. Es fehlt an pollenreichen Blüten, an die die heimischen Bienen seit vielen Jahrtausenden angepasst sind. Fehlt eine Blütenart, fehlt oft die dazugehörige Biene. Die Initiative Deutschland summt!, zu der Hannover summt! gehört, macht die Leistung der Bienen in Zahlen greifbar: „Rund 80 Prozent aller Pflanzenarten in den gemäßigten Breiten sind auf eine Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Davon werden wiederum etwa 80 Prozent durch Wild- und Honigbienen bestäubt.“ Der Erlebnis-Zoo summt mit und hat zwei Honigbienen-Völkern von Imker Jan Gronwald eine neue Heimat geboten. Damit sich die ca.  80.000 neuen geflügelten Zoomitarbeiter richtig wohl fühlen, haben die Zoogärtner weitere bienenfreundliche Pflanzen wie Aster, Kornblume, Himbeere, Himmelsleiter, Koriander, Sonnenbraut und Flockenblume gepflanzt. Im gesamten Zoo finden die Bienen zudem Ahorn, Apfel, Brombeere, Edelkastanie, Efeu, Felsenbirne, Fetthenne, Kastanie, Klee, Löwenzahn, Schlehe, Schmucklauch, Weide, Götterbaum, Wilden Wein und viele mehr. Vier Monate nach ihrem Einzug konnte der Imker den ersten „Zoo-Honig“ präsentieren: 144 Gläschen mit je 250 Gramm goldenem Honig kamen zustande. Geschmack: blumig, leicht malzig. Eine zweite Ernte folgt im Spätsommer. „Wir überlegen zwar, den Honig später einmal hier im Zoo zum Verkauf anzubieten, aber vorrangig geht es uns darum, unsere Besucher über die Bienen und das Bienensterben zu informieren und aufzuklären, wie jeder mit leichten Mitteln zum Schutz der Bienen beitragen kann“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Dem Erlebnis-Zoo Hannover liegen Artenschutz und Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge sehr am Herzen. Wie Hannover summt! – das passt“, freute sich der Vorsitzende der Initiative, Jan Dohren, über die Kooperation mit dem Zoo und den neuen Bienenstandort neben der Zooschule auf Meyers Hof. „Im Zoo lernen die Besucher Faszinierendes über Tiere. Jetzt ist ein weiteres faszinierendes Tier hinzugekommen.“

Zoo Magdeburg 04.08.2017
Wenn Kunst auf Zoo trifft
Theater im Zoo: Hennys erotisches Tierleben. „Die Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt war die Initialzündung für diese außergewöhnliche Symbiose von Theater und Zoo. Zoologie einmal anders zu erleben und zu erfahren, den Blick über den sprichwörtlichen Gartenzaun zu wagen, das sind spannende Aussichten. Mit diesem eigens dafür geschriebenen Stück feiern wir eine Weltpremiere, die Magdeburgs Ambitionen unterstreichen wird!“ erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Ein Mondscheinspaziergang durch den Zoo beleuchtet das tierische Liebesleben von Männchen und Weibchen in fremden Gehegen und heimischen Schlafzimmern. Wussten Sie, dass Pinguine sich prostituieren? Und dass die weibliche Klitoris beim Menschen so groß ist wie ein Penis, nur besser versteckt? Und dass der bekannte Zoodirektor Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe seine erste Doktorarbeit über die Sexualität von nMeerschweinchen geschrieben hat? Auf dem Weg durch den Zoo begegnen ihnen brünstige Elefanten, schwule Flamingos, mackerhafte Schimpansen und geile Giraffinnen, deren Gebaren allzu menschlich scheint. Henny (Ines Lacroix) und Henny (Nadja Gröschner) begeben sich in Begleitung des Anglerfischs in den geheimnisvoll illuminierten Magdeburger Zoo und seinem „lüsternden“ Umfeld. Es gibt 10 Vorstellungen im Zoo (14.9. – 25.9., außer 15.9.,23.9.2017), die Karten für diesen besonderen Kunstgenuss sind limitiert und nur im Zooladen ab sofort im Vorverkauf. Weitere Informationen unter www.zoo-magdeburg.de

Zoo Dresden 04.08.2017
Zum großen Zuckertütenfest in den Zoo
Für einen tierisch guten Schulstart sorgt der Zoo Dresden auch in diesem Jahr mit seinem traditionellen Zuckertütenfest. Am 13. August, eine Woche nach dem offiziellen Schulanfang, wartet auf alle ABC-Schützen ein buntes Programm mit jeder Menge Überraschungen. Von 10 bis 17 Uhr können kleine und große Gäste den Zoo erobern und an den Aktionsständen einiges erleben. Auf der Bühne am Afrikahaus begrüßt Maskottchen Poldi von der Polizeidirektion Dresden auf der Polizeipuppenbühne die Kinder und erklärt wichtige Tipps und Hinweise für einen sicheren Schulweg. Ein Krankenwagen der Johanniter sowie ein Feuerwehrfahrzeug können erkundet und die Arbeit der Rettungskräfte sowie der Feuerwehrleute durch verschiedene Mitmachaktionen erlebt werden. Zudem warten Kinderschminken, die DVB-Straßenbahn-Hüpfburg und Maskottchen Koali auf unsere Gäste. Der Hauptsponsor Pfennigpfeiffer richtet einen großen Malwettbewerb unter dem Motto „Mit der Zuckertüte im Zoo“ aus. Gemalt und bewertet wird in drei Altersgruppen (3-6 Jahre, 7-10 Jahre, 11-14 Jahre). Allein für die Teilnahme am Wettbewerb erhält jedes Kind bereits ein kleines Geschenk. Aus allen Bildern werden dann jeweils 10 Gewinner der einzelnen Altersklassen gezogen und mit einer riesigen Überraschungstüte prämiert. Nicht fehlen darf an diesem Tag auch nicht unser Zookasper. Er spielt vier Vorstellungen jeweils um 10:30, 11:30, 14 und 16 Uhr. Alle Schulanfänger erhalten zum Zuckertütenfest kostenfreien Eintritt. Dank der großzügigen Unterstützung vieler Sponsoren gibt es zudem für jeden Schulanfänger eine Zuckertüte (solange der Vorrat reicht).

Tierpark + Fossilium Bochum 04.08.2017
Zoo-Olympiade im Tierpark + Fossilium Bochum
Tierische Spiele sorgen für Ferienspaß
Katta, Schildkröte, Flamingo und Co. treten zum Wettkampf an, denn der Tierpark + Fossilium Bochum ist Gastgeber der diesjährigen „Zoo-Olympiade“! Am Mittwoch, 09. August 2017, wartet auf sportbegeisterte Tierfreunde von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein aktionsreiches Programm. Auf der Tierparkbühne können Besucher in verschiedensten Disziplinen gegeneinander antreten und sich mit den Fähigkeiten der Tiere messen: Schildkrötenrennen, Nasenbären-Parcours, Katta-Weitsprung, Bienentanz und weitere Herausforderungen sorgen für jede Menge Spaß und Action. Hoch hinaus geht es auf dem „Kids Cube“ des Bochumer Stadtsportbundes. Der mobile Hochseilklettergarten lockt mit abenteuerlichen Seil-, Netz-, Fässer- und Brückenkonstruktionen. Hier können Kinder und Jugendliche unter Aufsicht des geschulten Personals klettern wie die Totenkopfaffen des Tierparks und sich von einem Hindernis zum nächsten hangeln. Das Inklusionsprojekt richtet sich gleichermaßen an junge Menschen mit und ohne Handicap und fördert die Mobilität sowie die kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Zurück am Boden können sich kleine Olympioniken außerdem an den Spielestationen des Stadtsportbundes ausprobieren und sogar ein Mini-Sportabzeichen ablegen. Auf erfolgreiche TeilnehmerInnen warten Urkunden und Medaillen. Tierisch wild geht es an diesem Tag bei der „Zappeltier-Show“ zu! Das stets gut gelaunte, total zappelige und ab und zu tollpatschige Zappeltier ist vielen Jungen und Mädchen als Teil des Ensembles „Frank & seine Freunde“ bekannt. Mit eingängigen, fröhlichen Kinderliedern verwandelt sich die Tierparkbühne in eine große Tanzfläche, die zum Mitmachen und Zappeln einlädt. Musikalisch wird es auch mit der Indianerprinzessin von „Princess Entertainment“. Beim gemeinsamen Singen, Tanzen und anschließendem Bogenschießen werden Märchen und Sportprogramm kombiniert. Am Krabbeltisch der Zooschule, beim Reptiliencamp und natürlich beim Treffen mit den Tierparkmaskottchen „Haini und Fossi“ sind Hautnahbegegnungen mit tierischen Akrobaten und tierischen Helden möglich. Kreative Köpfe können sich am Bastelstand austoben und bunte, selbstgestaltete Tiermasken mitnehmen. Bei einer sportlichen Familienrallye können Klein und Groß schließlich ihr gesammeltes Wissen über die Spitzensportler und Rekordhalter des Tierreichs unter Beweis stellen.

Zoo | Aquarium | Tierpark Berlin 04.08.2017
Erwachsenen-Akademie und Schüler-Akademie der Hauptstadtzoos – Exklusive Lernakademie für Tierliebhaber startet im September wieder
Am 23. September 2017 startet das neue Semester der Akademie für die Hauptstadtzoos für Erwachsene, ein in Deutschland bisher einmaliges Bildungsangebot für Menschen, die ihre Kompetenz und ihr Wissen über Tiere und die Arbeit der Hauptstadtzoos erweitern wollen. Diese Lernakademie wird ehrenamtlich vom Förderverein von Zoo und Tierpark organisiert und von erfahrenen Dozenten, die aus den Bereichen Biologie und Zoologie kommen, gestaltet. Vermittelt werden Grundlagen aus Wissens- und Forschungsgebieten von zoologischen Einrichtungen. Die Akademie ist auf vier Semester angelegt, die je 97,50 Euro kosten. Die Anmeldung erfolgt jedoch semesterweise. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung und am Ende der vier Semester gibt es ein Zertifikat. Die Teilnehmer müssen keine besonderen Voraussetzungen bezüglich Schul- und Berufsschulabschlüssen erfüllen. Es stehen allgemeine Themen im Mittelpunkt, z. B. Tiersystematik, Tierisches Verhalten, allgemeine Tiergartenbiologie. In den aufbauenden Semestern werden die spezielle Tiergartenbiologie und die Tierhaltung in Zoos vermittel sowie die Grundlagen des 1. Semesters vertieft. Dabei gibt es auch immer wieder praxisnahe Angebote sowie besondere Führungen. Schüler-Akademie Hauptstadtzoos: Tierpark wird zum Lernort für Schüler der Klassen 5-7. Die Schüler-Akademie Hauptstadtzoos bietet für SchülerInnen der Klasse 5 bis 7 eine spezielle Exkursion durch die Tierwelt. Das neue Semesterprogramm startet im September und steht unter dem Thema „Geheimnisvolle Tierwelt Asiens“. Der Donnerstagskurs startet am 19. September von 15:00-18:00 Uhr; Der Dienstagskurs startet am 21. September von 15:00 – 18:00 Uhr los. Pro Block kostet die Teilnahme 35 Euro und beinhaltet eine Jahreskarte für den Tierpark. Die aufeinander folgenden Semester führen durch die vielfältige Tierwelt aller Kontinente. Kommt mit uns auf Expedition durch den Tierpark Berlin! Wenn ihr SchülerInnen der 5. bis 7. Klasse seid, könnt ihr im Tierpark auf eine tierisch gute Weltreise gehen. Ihr habt die Gelegenheit, nicht nur viel Wissenswertes und Interessantes über die Tiere des Tierparks zu lernen. Auch habt ihr die Gelegenheit, durch die wöchentlichen Entdeckungsreisen zu den Tieren spannende Beobachtungen live vor Ort zu machen. Dabei werdet ihr Dinge zu sehen bekommen, die euch sonst als Besucher oft verborgen bleiben

Tiergarten Nürnberg 04.08.2017
Vergesellschaftung im Tiergarten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg teilen sich die Panzernashörner jetzt ihre Anlage mit einer Hirschziegenantilope. Wie selbstverständlich steht die feingliedrige Antilope zwischen den beiden mächtigen Nashörnern Sofie und ihrem Sohn Sanjai. Diese Vergesellschaftung ist für die Tiere eine Bereicherung ihres Alltags und für die Besucherinnen und Besucher ein spannendes Bild. War es zu Dürers Zeiten noch üblich, spektakuläre Einzeltiere wie das berühmte Panzernashorn durch Europa zu transportieren und vorzuführen, folgten Tierhaltungen an Schlössern und anderen Herrschaftshäusern. Durch die Innovationen des Hamburgers Carl Hagenbeck wurden Tiere ab Anfang des letzten Jahrhunderts in einer annähernd artgerechten, der Natur nachempfundenen Umgebung gezeigt. Wie in der Natur leben die Tiere in einem vielfältigen Beziehungsgefüge mit ihrer Umwelt. Bei den Kontakten zwischen den Tieren spielen neben den Artgenossen auch andere Arten eine manchmal sogar lebenswichtige Rolle. Bietet die Haltung in nach Arten getrennten Gehegen ein hohes Maß an Sicherheit für die einzelnen Tiere, erkannte man bereits frühzeitig den Wert einer Vergesellschaftung verschiedener Arten für die Besucherinnen und Besucher. Wurden im alten Nürnberger Tiergarten die Tierarten überwiegend noch getrennt gehalten oder aus verschiedenen Erdteilen zusammengelegt, entwarfen die Erbauer des heutigen Tiergartens am Schmausenbuck (1937-1939) die indische, die amerikanische und die afrikanische Steppe als Gemeinschaftsanlagen. Wie auch heute noch vermittelte der Anblick einer Zoolandschaft mit Zebras, Straußen und Antilopen (früher Gnus und Blessböcke, heute Elenantilopen) stärker den Eindruck einer afrikanischen Savanne als bei einzeln gehaltenen Arten. Heute gilt es als gesichert, das aus Tiersicht eine gute Vergesellschaftung positive Reize für das Wohlbefinden des Tiers und die Leistungsfähigkeit des zentralen Nervensystems fördert. Hier wird die Vergesellschaftung als eine von vielzähligen Beschäftigungsmöglichkeiten verstanden. In vielen europäischen Zoos leben daher die Nashörner mit anderen Tierarten zusammen. Im ungarischen Nyiregyhaza etwa lebte der derzeitige Zuchtbock der Takine mit seinem Bruder bei den Panzernashörnern. Dr. Dag EnckeTatsächlich ist es jedoch nicht notwendig, dass die betreffenden Arten auch in der Natur zusammen leben, um die Vorstellungskraft der Besucher anzuregen. Aus didaktischen Gründen sollten die vertretenen Tierarten jedoch aus der gleichen geografischen Region stammen. In Vergesellschaftungen mit regelmäßigen Interaktionen zwischen den Arten ist es nötig, der potentiell unterlegenen Art genügend Rückzugsmöglichkeiten und damit Sicherheit zu bieten, damit diese nicht unter einer Dauerbelastung leben müssen. Da das gemeinsame Ziel aller Artenschützer der Erhalt der biologischen Vielfalt und deren Lebensräume ist, hat der Tiergarten die neuen Anlagen wie Mediterraneum, Erdmännchenanlage, Bartgeiervoliere oder Manatihaus als Ausschnitte aus den unterschiedlichen Lebensräumen konzipiert. Hier haben die Pflanzen den gleichen Stellenwert wie die Tiere, wobei dies aus klimatischen Gründen deutlich schwerer ist, da Pflanzen üblicherweise weit empfindlicher sind als warmblütige Wirbeltiere. Obwohl das Manatihaus mit über 100 Pflanzen- und über 50 Tierarten bereits einen vielfältigen Eindruck bietet, ist es schon aus Platzgründen nur ein winziger Teil der Vielfalt im Amazonasbecken.

Zoo Dortmund 04.08.2017
Zwei neue Schwarz-Gelbe im Zoo: Nachwuchs bei den Ringelschwanz-Felsenkängurus
Bei den Schwarz-Gelben gibt es zwei neue! Ab sofort sind die jungen Ringelschwanz-Felsenkängurus im Zoo Dortmund zu sehen. Bereits im März wurden bei einer „Taschenkontrolle“ zwei embryonenhaft kleine Jungtiere festgestellt. Diese sind in den vergangenen Monaten kräftig gewachsen und schicken sich nun an, den Beutel zu verlassen. Durch Nachzuchterfolge ist der Dortmunder Bestand mittlerweile auf sieben Tiere angewachsen. Die bunten, außerordentlich hübschen, Springbeutler sind bundesweit nur in zwei Zoos zu sehen; außer in Dortmund gibt es noch welche im Zoo Tierpark Berlin. Die Haltung ist somit eine große Besonderheit. Ringelschwanz-Felsenkängurus (Petrogale xanthopus) gehören zu den buntesten Säugetieren überhaupt und noch dazu echte Schwarz-Gelbe: Die Gliedmaßen, Ohren und Schwanz von sind von gelblichbrauner Grundfarbe; der Schwanz hat zusätzlich dunkle bis schwarze, schmale Ringe; die Spitze des Schwanzes ist dunkelbraun. Seitlich am Kopf liegt auf jeder Seite noch ein weißlicher Längsstreifen bis zu den Ohren. Auch Flanken und Oberschenkel zeigen einen deutlichen weißen Streifen. Auf dem Rücken befindet sich ein schmaler dunkelbrauner Fellstreifen – vom Nacken bis zum Schwanzansatz. Känguru-Jungtiere verbleiben während der Beuteltragezeit zwischen 190 und 230 Tagen im mütterlichen Beutel und werden hier gesäugt. Die vorherige reine Tragezeit erstreckt sich lediglich über 32 Tage. Kurz vor der Geburt setzt sich das Muttertier hin und leckt sich das Fell zwischen Geburtsöffnung und Beutel. Das Junge kann dieser feuchten Spur folgen und sich dort an einer der vier Zitzen im Beutel festsaugen. Erwachsene Felsenkängurus sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von saftigen Gräsern – während der Trockenzeit zusätzlich von Blättern von Sträuchern und niedrigen Bäumen. Diese Springbeutler gehören mittlerweile zu den bedrohten Beuteltieren Australiens. Die Bestände sind in den letzten Jahren kontinuierlich geschwunden. Die Tiere finden in Nahrungskonkurrenz zu Ziegen und Schafen oft nicht mehr genügend zu fressen. Im Frühjahr 2016 wurde die neue Anlage der Ringelschwanz-Felsenkängurus,
eine Schenkung des Fördervereins Kinder und Zoo Dortmund eröffnet. Der Zoo Dortmund ist traditionell geographisch gegliedert und besitzt einen kleinen Australienteil, dessen Kängurufelsen unmittelbar an den Asienteil angrenzt. Das Gehege befindet sich am neuen großen Stallgebäude, das Gaure, Nilgau- und Hirschziegenantilopen sowie Axishirsche beherbergt. Für die bunten Springbeutler ist ein eigenes Gebäude mit Wärmequellen vorhanden. Die Hüpfer können den Aufenthalt in Innen- und Außenanlage frei wählen, Besucherinnen und Besucher können die Tiere im Innenraum durch große Sichtscheiben in verschiedenen Höhen ausgiebig beobachten. Die Außenanlage ist begehbar. Sie steigt vom Besucherweg aus an. Das kommt den Lebensgewohnheiten der Felsenkängurus sehr gelegen. Auch das tonnenweise verbaute Gesteinsmaterial sowie die Bepflanzung kommen australischen Verhältnissen außerordentlich nahe.

Zoo Salzburg 04.08.2017
Veranstaltungstipps
Ferienkids MINI für Kindergartenkinder von 3 bis 6 Jahre: „Bärenhunger?“ Donnerstag, 10. August 2017, von 8.45 bis 10.45 Uhr Wer hat so richtigen Bärenhunger? Bei der Ferientour für junge Tierfreunde geht es auf die Spurensuche, was und wieviel Tiere fressen. Der Speiseplan der Tiere ist ganz unterschiedlich: Es gibt Vegetarier wie den Roten Panda, der nicht nur mit Vorliebe Bambus frisst. Aber es gibt auch Fleischfresser wie den Vielfraß oder Allesfresser wie den Braunbären! Spannend wird es zu erfahren, dass nur erwachsene Flamingos rosa Feder tragen. Warum eigentlich? Schritt für Schritt und mit viel Spaß geht’s auf die spannende Entdeckungsreise, wie vielseitig Tiere sich ernähren. Natürlich werden an diesem Vormittag im Zoo so manche Tiere von ihren Tierpfleger mit einer „gesunden Jause“ überrascht. Schreibworkshop für kreative Köpfe von 9 bis 13 Jahre: „Geschichten und Reportagen aus dem Maushaus Montag, 14. August 2017 von 9 bis 12 Uhr. Das Maushaus im Zoo Salzburg ist heimelig und regt die Fantasie an: Die Mäuse sitzen auf der alten Bauernkredenz und knabbern Äpfel aus der Obstschale. Da fragt man sich doch: Wo mag das sein? Wer wohnt denn hier? Und darf die das? Das Maushaus wird so zur literarischen Vorlage für heitere Geschichten – ausgedacht und niedergeschrieben von Kindern. Unter der Leitung von Franziska Lipp, der erfahrenen Texterin und Maushaus-Patin, dürfen Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen – die richtige Rechtschreibung steht bei dieser Schreibwerkstatt ausnahmsweise einmal nicht im Vordergrund! Für die Kinderführungen wird um Anmeldung gebeten unter E: erlebnis@salzburg-zoo.at oder T: +43 (0)662 82 01 76. Führungen finden bei jedem Wetter statt! Weitere August-Termine für Ferienkids MINI: Do., 24. August von 8.45 bis 10.45 Uhr „Plitsch Platsch“ – Größe und kleine Wasserratten im Zoo

Zoo Heidelberg 04.08.2017
Schlaue Vögel – stark bedroht
Zoo Heidelberg engagiert sich für den Schutz der Kakadus. Einst war der Rotsteißkakadu auf den Philippinen weit verbreitet, heute leben nur noch 550 bis 1200 Vögel auf einzelnen Inseln des Archipels. Illegaler Handel, Lebensraumzerstörung, Verfolgung und Naturkatastrophen verkleinerten den Bestand drastisch. Mittlerweile ist der Rotsteißkakadu vom Aussterben bedroht. Der Zoo Heidelberg engagiert sich mit verschiedenen Maßnahmen für den Artenschutz der selten gewordenen Vögel. Das Projekt der Katala Foundation zum Schutz des bedrohten Rotsteißkakadus auf den Philippinen wird bereits seit 2015 vom Zoo Heidelberg regelmäßig unterstützt. Die Arbeit der Artenschützer und Artenschützerinnen vor Ort ist erfolgreich: Im Projektgebiet erholt sich der Bestand konstant. Auch die EAZA-Spezialistengruppe für Papageien, die Parrot Taxon Advisory Group (TAG), deren Vorsitz von Simon Bruslund, Vogelkurator des Zoo Heidelberg, geführt wird, setzt sich für den Schutz gefährdeter Kakadu-Arten ein. Ziel ist es, die weltweite Wertschätzung und Aufmerksamkeit für die Artenschutzbedürfnisse asiatischer Kakadu-Arten zu erhöhen und die rückläufigen Bestände durch spezielle Zuchtprogramme nachhaltig zu vergrößern. 2017 wurde der Kakadu zum „Zootier des Jahres“ gewählt. Die Aktion macht die Öffentlichkeit nicht nur auf die stark gefährdete, aber bisher wenig beachtete Vogelart aufmerksam, sondern unterstützt auch Kakadu-Schutzprojekte im Freiland und Erhaltungszuchtprogramme in Zoos. Es ist selbstverständlich, dass auch hier der Zoo Heidelberg aktiv wurde: Der Zoo koordiniert die Forschungsarbeit speziell für den vom Aussterben bedrohten Gelbwangenkakadu. Einige Inhalte und Informationen für die Kampagne wurden vom Zoo erstellt. Ein Vertreter des „Zootier des Jahres 2017“, ein männlicher Rotsteißkakadu, lebt derzeit auch in Heidelberg. Palawan-Pfaufasan und Rotsteißkakadu teilen sich ein Gehege in der Fasanerie des Zoos. Rotsteißkakadus gelten als sehr temperamentvoll und – wie neueste Forschungsergebnisse belegen – als durchaus intelligent. Simon Bruslund, Vogelkurator im Zoo Heidelberg erklärt: „Kakadus gehören zu den wenigen Tierarten, die selbst gezielt Werkzeug herstellen und auch in der Natur einsetzen können. Unsere Tierpfleger müssen sich daher immer wieder neue Ideen einfallen lassen, wie sie die schlauen Vögel mit spannenden Beschäftigungsmaterialien versorgen.“

Zoo Duisburg 03.08.2017
Kulleraugen und Stubsnasen in Zoo Duisburg
Bergkängurus laden Besucher zum Mithüpfen ein. Zottelig, Kulleraugen und eine Stubsnase, so kann man die neusten Bewohner im Zoo Duisburg beschreiben. Nein – es sind keine Teddybären eingezogen, sondern sechs Bergkängurus, die vor ein paar Tagen aus zwei Haltungen in den Niederlanden nach Duisburg kamen. Für sie wurde in den vergangenen Monaten die ehemalige Hirschanlage am Kaiserberg umgebaut. Die Gehegebegrenzung musste etwas erhöht werden, neue Besuchereinblicke wurden geschaffen und tonnenweise Erde wurde zu mehreren Hügeln aufgeschüttet. Die benachbarten Rotnacken-Wallabys blieben sowohl von den Umbaumaßnahmen als auch vom Einzug ihrer größeren Verwandten völlig unbeeindruckt. Ganz im Gegensatz zu Familie Emu. Mit Argusaugen beobachteten die australischen Laufvögel jeden Sprung ihrer neuen Nachbarn. Besonders kurios ist, dass man, angeregt durch die charismatischen Australier, immer wieder Besucher am Gehege vorbeihüpfen sieht. Wie bei allen Kängurus ist auch ein Wallaroo bei der Geburt nur 2 Gramm schwer und so groß wie ein Gummibärchen. Es krabbelt selbstständig durch das Fell der Mutter in den Beutel am Bauch, wo es sich an einer Zitze festsaugt und die nächsten 6 Monate zu einem kleinen Känguru heranwächst. Erst danach traut es sich langsam hinaus.
Es bleibt zu hoffen, dass 2018 ein Kängurujahr wird.

Naturschutz Tierparks Görlitz- Zgorzelec 03.08.2017
Spitze bei Hitze! …sind die Eisbomben für die tierischen Bewohner des Naturschutz Tierparks Görlitz- Zgorzelec.
Alles schwitzt bei den aktuellen tropischen Temperaturen, so auch die Tiere im Tierpark. Um ihnen diese Zeit so angenehm wie möglich zu machen lassen sich die Tierpark Mitarbeiter einiges einfallen: es gibt extra Duschen für Schwein, Känguru, Alpaka, Ara und Co, extra Suhlen werden angelegt und sind in Dauerbenutzung und das Aquarium in der Eventtoilette hat nun eine eigene Klimaanlage, nachdem die Wassertemperaturen extrem in die Höhe geschnellt sind.  Das absolute  Highlight sind derzeit allerdings die Eisbomben! Wahlweise bestückt  mit Insekten Fleisch- und Fischstücken für die Karnivoren oder mit Obst und Gemüse für die Pflanzenfresser. Ja, so ein Kohlrabi- Möhren- Brokkoli Eis kommt super an bei Affe, Manguste und Stachelschwein ….

Wisentgehege Springe 03.08.2017
Im Wisentgehege läuft die Jahreskarten-Aktion mit satten Rabatten
Unter dem Motto „Arschgünstig! Wildnis pur für ein paar Cent pro Tag!“ läuft im Wisentgehege Springe bis Donnerstag, 31. August, die günstige Rabattaktion für Jahreskarten. Erwachsene zahlen für ein ganzes Jahr unbeschränkten Wildnisbesuch 30 Euro statt 40 Euro. Die Familienjahreskarte ist für 90 statt 110 Euro zu haben. Kinder bis 17 Jahren sind mit 20 statt 25 Euro dabei. Der gleiche Jahreskartenpreis gilt für Schüler, Auszubildende, Studenten und Menschen mit Behinderung. Die Große Kitz Card kostet 50 statt 70 Euro. Sie gilt für Kinder ab drei Jahren, die wild wechselnden Begleitpersonen den kostenlosen Eintritt ermöglicht. Ob Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel oder andere erwachsene Begleiter, mit ihr ist der Besuch im Wisentgehege für ein ganzes Jahr möglich. Die Kitz Card (für Kinder im Alter bis zwei Jahren) kostet 25 statt 30 Euro. Auch sie ist für beliebige Begleitpersonen gedacht. Die Wildnis-Flat gibt es an der Kasse des Wisentgeheges, im Internet bei unserem Ticket-Partner und im Hannover Tourismus Center am Hauptbahnhof.

Zoo Osnabrück 03.08.2017
Neu: „Löwenmahlzeit“ und „Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück
Abendessen bei den Tieren und Leuchtinstallationen am Abend. Im September wartet der Zoo Osnabrück mit zwei Premieren auf: Erstmals finden sowohl die „Löwenmahlzeit“ (22. September) als auch die „Zoo-Lights“ (23. September bis 15. Oktober) statt. Bei der Löwenmahlzeit können Besucher zum Abendessen in den Zoo Osnabrück kommen und unterstützen damit den Umbau und die Vergrößerung der Löwenanlage. Bei den „Zoo-Lights“ erwarten die Besucher über 650 große und bunt leuchtende Tierfiguren im abendlichen Zoo. „Die Idee der Löwenmahlzeit entstand nach dem Vorbild des Bürgerdinners“, berichtete Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bei der Vorstellung des neuen Angebots. „Natürlich ist der Rathausplatz ein toller Ort für ein mitgebrachtes Abendessen, aber im Zoo am Schölerberg ist es mindestens genauso schön – und hier gibt es noch tierische Unterstützung.“ Insgesamt 100 Tische können Interessierte buchen, am 22. September ihr Abendessen in den Zoo mitbringen und bei den Tieren speisen. Sodexo, der Betreiber der Zoogaststätte, wird zusätzlich Getränke zum Kauf anbieten. Jennifer Ludwig, die zuständige Veranstaltungskauffrau im Zoo, erläutert das Konzept: „An jedem Tisch haben acht Personen Platz und können diesen mit eigenen Tischdecken, Tellern, Besteck und Dekoration eindecken und ihre mitgebrachten Speisen genießen. Die Tische sind vor allem im Zoozentrum verteilt. Zusätzlich haben wir am Affentempel auch einzelne Sitzplätze zu vergeben. Hier kann man mit bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen.“ Reinerlös für „Löwen für Löwen“. Die Buchung eines Tisches für acht Personen kostet 100 Euro, ein Einzelplatz 15 Euro. Der Reinerlös fließt in die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück. Hier leben zurzeit sechs Löwen, die dringend mehr Platz benötigen, damit auch wieder Nachwuchs möglich ist. Um für den Umbau Geld zu sammeln, hat der Zoo den Verein „Löwen für Löwen“ gegründet. Vorstandsvorsitzender Dr. E.h. Fritz Brickwedde freut sich auf das besondere Event: „Mit der Teilnahme an der Löwenmahlzeit kann jeder die Osnabrücker Löwen unterstützen und gleichzeitig auch noch einen einmaligen Abend hier im Zoo verbringen. In der Gebühr sind nicht nur der Zoo-Eintritt und die Veranstaltung inbegriffen, sondern auch noch Führungen durch den abendlichen Zoo zu späterer Stunde – ein löwenstarkes Angebot.“ Unter allen Tischen wird eine Jury die drei am schönsten dekorierten Tische prämieren. Es winken unter anderem Führungen durch den Zoo oder Tierpatenschaften. Tische und Einzelplätze können ab sofort über den Online-Shop des Zoos shop.zoo-osnabrueck.de, über die E-Mail-Adresse veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de oder telefonisch über 0541-95105-77 gebucht werden. Weiteres Highlight: „Zoo-Lights“ vom 23. September bis 15. Oktober. Als ein besonderes Bonbon können die Teilnehmer der Löwenmahlzeit als erste die sogenannten „Zoo-Lights“ erkunden: Über 650 faszinierende Lichtinstallationen werden offiziell ab dem 23. September bis zum 15. Oktober täglich von 18:30 Uhr bis 22 Uhr im Zoo zu bewundern sein. Ein Testlauf findet aber bereits am 22. September zur Löwenmahlzeit statt. Unter anderem erwarten die Besucher ein 6 Meter hohes und 10 Meter langes Chamäleon, 3,5 Meter hohe Erdmännchen, leuchtende Riesenschnecken, schimmernde Seepferdchen, ein strahlender Tiger und viele weitere Lichtfiguren. Auf einer festgelegten Route durch den Zoo können Besucher die bunt erleuchteten, phantasievollen und überlebensgroßen Installationen bewundern. Zusätzlich können sie sich Zoopädagogen anschließen und gemeinsam mit ihnen erkunden, was die Zootiere am Abend machen. Der Eintritt zu den „Zoo-Lights“ beträgt 20 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Kinder (Vorverkaufsrabatt: 25 Prozent an der Kasse und im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de). Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft Osnabrück zahlen 7 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Bei Zoo-Kooperationspartnern liegen demnächst ebenfalls Rabattflyer aus. Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen auf www.zoo-osnabrueck.de.

Tierpark Hagenbeck 03.08.2017
Nachwuchserfolg nach 15 Jahren: Vier Junge Tiger erobern zum ersten Mal ihr Außengehege
Gespannte Stille am Mutter-Kind-Gehege der Tiger im Tierpark Hagenbeck. Kommen Sie raus oder nicht? „Nach sechs Wochen in der Wurfbox sind die kleinen Raubkatzen sicher neugierig“, prophezeite Reviertierpfleger Tobias Taraba.15 Jahre ist es her, seit die letzten Jungtiere durch das Tigergehege tobten. Vor einem Jahr wurden Mutter Maruschka (5 Jahre) und Vater Yasha (2 Jahre) in der großen Tigeranlage zum ersten Mal zusammengeführt. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, dass die beiden Großkatzen sich so gut verstehen, dass knapp ein Jahr später, am 15. Juli 2017 bereits der erste Nachwuchs zur Welt kommen würde. Zwei Katzen und zwei Kater, ergab die erste tierärztliche Untersuchung von Dr. Michael Flügger in der vergangenen Woche, als die Jungtiere gechipt und geimpft wurden. Tobias Taraba behielt recht: Es dauerte nicht lange, bis Mutter Maruschka die Wurfbox im Innengehege verließ und das Außengehege akribisch auf Sicherheitsmängel untersuchte. Flügger: „Das läuft im Freiland genauso ab, die Mutter sichert das Terrain, um sich zu vergewissern, dass kein Bär in der Nähe ist. Erst dann gibt sie ihren Jungen das Signal ihr zu folgen.“ Genauso verhielt sich auch Maruschka nach Abschluss ihres Gehegerundgangs. Sie gab ihren Jungen einen kurzen Ruf und schon steckte das erste verschüchterte Fellbündel seine Nase durch die Tür. Nachdem der Anfang gemacht war, folgten auch die drei restlichen Geschwister und erkundeten vorsichtig das neue Terrain, stolperten über Grasbüschel und schnupperten am Wasserteich. Vater Yasha muss derzeit noch auf seine erste Begegnung mit dem Nachwuchs warten: „Wir gehen da auf Nummer sicher“, so Tierarzt Dr. Flügger. Bisher ist der Kater noch getrennt von seiner Familie. Doch das soll sich in einigen Wochen ändern, wenn die Tigerbabys größer und noch wehrhafter sind. Zuerst wird Yasha das bald fertiggestellte große Gehege wieder beziehen. In rund sechs bis acht Wochen erfolgt dann die Familienzusammenführung im großen Gehege. Doch zuvor müssen die vier Tigerbabys noch Namen bekommen jeder kann mit abstimmen. Auf der Homepage hagenbeck.de oder auf der Facebook Seite des Tierparks werden ab heute für jedes Geschlecht fünf Namen zur Abstimmung veröffentlicht. Der Name mit den meisten Emails gewinnt das Rennen.

Kölner Zoo 03.08.2017
Tierisch Schwein gehabt: Sau „Ramona“ bringt 12 Ferkel zur Welt
Es quiekt und grunzt momentan „wie die Sau“ auf dem Clemenshof im Kölner Zoo. „Ramona“, die dort lebende Schwäbisch-Hällische Sau, hat kürzlich 12 Ferkel auf die Welt gebracht. Es ist ihr zweiter Wurf. Bereits im vergangenen Jahr hat „Ramona“ Jungtiere geboren. Vater des wuseligen Dutzend ist der imposante Zuchteber „Harry“. Schwäbisch-Hällische Schweine sind eine alte Nutztierrasse. Charakteristisch stechen ihre schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine hervor. Aufgrund des fetten Fleischs waren sie früher sehr beliebt. Seitdem die Verbraucher es magerer mögen, gehen die Haltungszahlen zurück. Heute ist die traditionsreiche Rasse vom Aussterben bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht dem Erhalt dieser intelligenten Tiere. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über den vielfachen Ferkel-Nachwuchs. Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.

Wisentgehege Springe 03.08.2017
Auf zum ersten Wisent-Run ins Wisentgehege Springe
Premiere: Am 11. August rennen die Sportler für den guten Zweck. Das gab es noch nie im Wisentgehege Springe: Am Freitag, 11. August, treffen sich kleine und große Läufer zum ersten Wisent-Run im Wildpark. In Kooperation mit der Laufsparte von Concordia Alvesrode bietet das Wisentgehege diesen Lauf in unterschiedlichen Kategorien und Distanzen an. Ab 15 Uhr haben alle Besucher freien Eintritt ins Wisentgehege. Start und Ziel ist an der Köhlerhütte. Ab 15 Uhr reicht dort der Förderverein Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau Bratwurst, Kuchen und Getränke – zu diesem Zeitpunkt vermutlich nur für Besucher….. Um 17.30 Uhr starten die Helfer um Spartenleiter Dirk Janßen herum das „Frischlingsrennen“, einen Kinderlauf über 500 Meter für Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2007 bis 2015. Um 18 Uhr fällt an der Köhlerhütte der Startschuss für den Wisent-Run über drei beziehungsweise sechs Kilometer mit einer oder zwei Runden für die Jahrgänge 2007 und älter. Walking und Nordic Walking steht für Interessierte über sechs Kilometer mit zwei Runden auf dem Programm. Um 19 Uhr startet der Wisent-Run über neun beziehungsweise zwölf Kilometer mit drei beziehungsweise vier Runden für die Jahrgänge 2003 und älter. Die Wisente werden dieses Geschehen mit Gelassenheit beobachten. Der Lauf ist vom DLV mit der Veranstaltungsnummer 7093307021 genehmigt. Anmeldungen sind bis Sonntag, 06.August, nur im Internet unter http://www.vfvconcordia.de möglich. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis 17 Uhr im Eingangsbereich des Wisentgeheges möglich, vorausgesetzt die Teilnehmerzahl von 750 Läufern ist noch nicht erreicht. Die Einnahmen aus der Veranstaltung kommen dem Förderverein Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau zugute.

Zoo | Aquarium | Tierpark Berlin 03.08.2017
Tupfen soweit das Auge reicht
Nachwuchs bei den Schneeleoparden im Tierpark Berlin. Noch lässt sich Schneeleoparden-Mama Maya (6 Jahre) vom Schabernack ihres Nachwuchses nicht aus der Ruhe bringen, ohne mit ihren langen Wimpern zu zucken ignoriert sie die frechen Bisse in ihre puschelige Schwanzspitze. Wird ihr das Gekabbel jedoch zu bunt, ruft sie ihren Nachwuchs mit einem scharfen Knurren zur Ordnung. Mit neugierigen, blauen Augen und flauschigem Fell sieht der kleine Schneeleoparden-Nachwuchs wirklich zum Schmusen aus. Doch Vorsicht – mit einem Stubenkater hat der am 13. Juni 2017 geborene kleine Schneeleopard wenig gemein. Schneeleoparden bringen in ausgewachsenem Zustand bis zu 75 kg auf die Waage, neben äußerst spitzen Zähnen zieren auch ein paar ganz schön scharfe Krallen die großen Pranken. Sie sind exzellente Kletterer und können sagenhafte Sprünge vollziehen. Ihren buschigen bis zu 100 cm langen Schwanz nutzen sie dabei als Steuer. Bis der getupfte Kater ausgewachsen ist, muss er jedoch noch ein wenig wachsen. „Er entwickelt sich prächtig und zeigt – wie für Großkatzen-Nachwuchs in diesem Alter ganz üblich – auch schon erstes Interesse an fester Nahrung. Noch ist es aber eher ein spielerisches Probieren,“ erklärt Tierpark-Kurator Christian Kern. Mindestens bis zum 6. Lebensmonat wird der kleine Kater noch durch die nahrhafte Muttermilch ernährt werden, erst dann wird er sich langsam von seiner Mutter lösen und auch größere Portionen Fleisch fressen. Noch genießt das Mutter-Sohn-Gespann die wohlige Wärme der Wurfhöhle. Sobald der Nachwuchs ein Alter von etwa 2-3 Monate erreicht hat, werden die beiden – wie das auch in der Wildbahn üblich ist – das erste Mal auf Entdeckungstour gehen. Für die Tierpark-Besucher wird das Jungtier dann voraussichtlich ab Mitte August auf der Außenanlage zu sehen sein. Mayas routinierter Umgang mit ihrem Jungtier verwundert nicht, denn sie zieht nicht das erste Mal getupften Nachwuchs groß. Für Maya und Vater Bataar (6 Jahre) war es bereits der dritte gemeinsame Wurf. Die beiden Jungtiere aus dem Jahr 2014, Leoparden-Mädchen Naina und Alya, zogen vergangenes Jahr im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes in zwei US-amerikanische Zoos nach Kalifornien und Minnesota. Die erfreuliche Geburt des kleinen Schneeleoparden hat jedoch auch einen ernsten Hintergrund, denn Schneeleoparden gehören zu den stark bedrohten Großkatzen der Erde. Alarmierend: Nach Schätzungen der IUCN sind nur noch rund 4.000 bis 6.600 Schneeleoparden in Ihrer Heimat in den Hochgebirgen Zentralasiens zu finden. Der Verlust ihres Lebensraumes und ihrer Beute wie Schraubenziegen oder Blauschafe, aber auch die illegale Jagd nach ihrem dichten Fell und den Knochen, haben die Bestände dramatisch reduziert. Seit beinahe 20 Jahren engagiert sich der Tierpark Berlin für den Schutz der stark bedrohten Katzen. „Die jahrelangen Bemühungen der Tierpfleger und Kuratoren zahlen sich aus. Wir konnten uns bereits über 13 kleine Schneeleoparden freuen, welche im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogrammes in Einrichtungen auf der ganzen Welt gezogen sind,“ erklärt Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem den Hintergrund der Schneeleoparden-Zucht. Mit der Erhaltungszucht in Zoos wird eine Reservepopulation für die stark bedrohte Großkatzenart geschaffen. Aufruf zur Namenssuche: Noch ist der kleine männliche Schneeleopard namenlos, Vorschläge können bis Freitag, den 11. August (12:00 Uhr) unter https://www.facebook.com/tierparkberlin/ abgegeben werden. Der Name sollte dabei einen Bezug zum zentralasiatischen Lebensraum haben. Eine Jury aus Tierpark-Mitarbeitern wird dann einen Favoriten auswählen.

Tiergarten Schönbrunn 03.08.2017
PANDA-ZWILLINGE FEIERN ERSTEN GEBURTSTAG

Am kommenden Montag wird im Tiergarten Schönbrunn Geburtstag gefeiert: Die Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban werden ein Jahr alt. Die Tierpfleger bereiten für die Kleinen um 10 Uhr eine besondere Überraschung vor. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Die Zwillinge bekommen mehrere Geschenkpäckchen gefüllt mit Süßkartoffeln und Karotten – eben das, was Pandas gut schmeckt.“ Da die süßen Gemüsesorten auch eine Leckerei für Mama Yang Yang sind, wird es spannend, ob sie beim Auspacken mithelfen wird. Zu hoffen bleibt, dass die „Geburtstagskinder“ ihren großen Tag nicht verschlafen. Als Jungtiere haben sie noch keinen fixen Rhythmus bei ihren Schlafenszeiten. Die Panda-Zwillinge sind am 7. August 2016 zur Welt gekommen. Nach den Geburten von Fu Long, Fu Hu und Fu Bao war dies bereits der vierte Panda-Nachwuchs für den Tiergarten Schönbrunn. Als einzigem Zoo Europas gelingt es dem Tiergarten, Pandas auf natürlichem Wege zu züchten. Die Aufzucht von Fu Feng und Fu Ban ist eine Sensation: Zum ersten Mal zieht eine Panda-Mutter in Menschenobhut Zwillinge ohne menschliche Hilfe groß. Gemäß chinesischer Tradition bekamen die beiden 100 Tage nach ihrer Geburt ihre Namen: Fu Feng bedeutet „Glückliche Phönix“, Fu Ban „Glücklicher Gefährte“. Die ersten Lebensmonate verbrachten die Zwillinge mit Mutter Yang Yang in der Wurfbox und später in der Baumhöhle, bevor sie zu Jahresende die Neugier packte und sie sich erstmals den Besuchern zeigten. Auch wenn sie erst ein Jahr alt sind, sind die Panda-Zwillinge schon die Stars des neuen Tierkalenders 2018, der pünktlich zu ihrem Geburtstag erhältlich sein wird. Fotograf Daniel Zupanc präsentiert auf 12 Kalenderblättern die schönsten Momente aus dem ersten Lebensjahr der schwarz-weißen Besucherlieblinge. 24 herzige Fotos zeigen die Panda-Zwillinge beim Klettern, Spielen, Bambusknabbern und Kuscheln mit Mama Yang Yang. Der Kalender „Pandas 2018. Fu Feng und Fu Ban – die Schönbrunner Panda-Zwillinge“ ist im Buchhandel, im Tiergarten und im Onlineshop des Zoos unter www.zoovienna.at/shop um 14,90 Euro erhältlich. (ISBN: 978-3-902644-23-7)

Tierpark Nordhorn 03.08.2017
Erfreulicher Nachwuchs im Tierpark Nordhorn
Erstes Totenkopfaffenjungtier seit sieben Jahren! Endlich Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen im Tierpark Nordhorn! Das neunjährige Weibchen Lisa hat jüngst ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist damit das erste in Nordhorn geborene Jungtier seit sieben Jahren. Mit dem Nachwuchs bei den Totenkopfaffen wollte es in den letzten Jahren nicht so recht klappen. Totenkopfaffen leben in reinen Weibchengruppen. Neue Männchen werden von den Totenkopfaffen-Weibchen selten und meist nur in der Paarungszeit geduldet. Gabriel ist daher zurzeit das einzige Totenkopfaffen-Männchen in Nordhorn. Er lebt getrennt von den Weibchen im Männerstall des Tierparks. Der jüngste Zuwachs der Affenbande hatte einen holprigen Start ins Leben und die bestehende Affengruppe. Totenkopfaffenjungtiere verbringen normalerweise die ersten Wochen festgekrallt auf dem Rücken ihrer Mutter. Nach etwa einem Monat erfolgt das Umhertragen des Jungen zur Entlastung des Muttertieres auch schon mal durch andere Weibchen der Gruppe. Da die Totenkopfaffengruppe im Familienzoo seit mehreren Jahren nun schon keine Erfahrung mehr mit Jungtieren hatte, waren die Verantwortlichen im Tierpark besonders auf der Hut. Wenn das Jungtier in den ersten Tagen zu oft auch von anderen Weibchen herumgetragen wird, bestünde die Gefahr, dass es zu wenig Muttermilch bekommt. Mutter und Jungtier wurden deshalb von der Gruppe getrennt, damit die Mutter-Kind-Bindung wachsen kann und das Jungtier ausreichend versorgt ist. Zusammen mit einem weiteren Weibchen verbrachten die beiden die letzte Zeit in einem angrenzenden Stall. Nach dieser Prägephase sind die beiden mittlerweile wieder in die große Gruppe integriert und wohlauf. Ob das Jungtier ein Mädchen oder ein Junge ist steht noch nicht fest. Diese Feststellung und die Namensvergabe erfolgen beim nächsten großen Gesundheitscheck im Herbst dieses Jahres.

Tiergarten Nürnberg 03.08.2017
Bodypainting im Tiergarten
Die Nürnberger Bodypainterin Andrea Stern führt derzeit ein Kunstprojekt im Tiergarten der Stadt Nürnberg durch. Die Künstlerin bemalt weibliche und männliche Models und gibt ihnen das Antlitz von Tieren. Insgesamt plant Andrea Stern zwölf Motive, die sie als Kalender für 2019 (im Verkauf ab März 2018) veröffentlichen wird. Für ihr Projekt wird Andrea Stern im August 2017 im Tiergarten anzutreffen sein. Weitere Informationen finden sich auch auf der Facebookseite von Andrea Stern unter: www.facebook.com/KunstvomanderenStern/ Fragen zu den genauen Terminen, wann Andrea Stern wo im Tiergarten anzutreffen ist, um weitere Tierfiguren zu erschaffen, beantwortet sie per E-Mail: Info@Kunst-vom-anderen-Stern.de

Tierpark Bochum 02.08.2017
Die mit den Ziegen spaziert: Ehrenamtlerin versorgt Haus- und Nutztiere im Tierpark + Fossilium Bochum
Wenn Kim Küper die Pforte des Haustierbereichs im Tierpark + Fossilium Bochum öffnet, gibt es für die tierischen Bewohner kein Halten mehr. Mit Begeisterung stürmen vor allem die acht Rasseziegen auf die 20jährige zu, die ihre Pfleglinge herzlich begrüßt. Und dann geht es auch schon los: Im Gänsemarsch spaziert Kim mit ihrem behuften Gefolge aus der Stallgasse hinaus in den Tierpark. Hier dreht sie eine großzügige Runde über die Zoowege, vorbei an den Schnee-Eulen, Kaninchen und Kattas – und die Ziegen „Jakob Grimm“, „Odin“, „Trudi“, „Keks“ und „Krümel“ mit ihren Kindern laufen ihr treu hinterher. Das Schlusslicht bildet keine weitere Ziege, sondern Minischwein „Rocky“! Ganz gemächlich trottet der rosarote Eber seinen Mitbewohnern hinterher. Ziel ist die nahegelegene Weidefläche des Tierparks im Schatten des Bismarckturms. Am frühen Morgen können sich die Ziegen und „Rocky“ hier vergnügen und das frische Gras genießen. „Diese Abwechslung ist sehr wichtig für unsere Tiere“, erklärt Kim Küper und ergänzt: „Allerdings ist zu viel frisches Gras auf einmal nicht gesund und der Boden ist für die Hufe auf Dauer zu weich, daher geht es am Vormittag wieder zurück zum Stall.“ Für die Besucher des Tierparks ist der morgendliche Ziegenausflug ein unterhaltsames Schauspiel! So bekommen sie die buntgemischte Tiergruppe sonst nie zu sehen. „Unsere Ziegen sind zwar alle handzahm, aber dennoch hat es etwa zwei Monate und einiges an Motivation – in Form von Futterpellets – gebraucht, bis mir die gesamte Gruppe so brav gefolgt ist“, berichtet Kim schmunzelnd. Vor einem Jahr schloss die gebürtige Wittenerin ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Tierpark ab. Die intensive Arbeit mit Tieren diente Kim nach ihrem Abitur als erfahrungsreiche Grundlage für die berufliche Zukunft. Jetzt studiert die Tiernärrin Tiermedizin in Hannover. Dem Bochumer Tierpark bleibt sie trotz der Entfernung weiterhin verbunden. Als Ehrenamtlerin kommt sie mindestens einmal im Monat vorbei, um ihre tierischen Schützlinge zu besuchen bzw. zu versorgen und um ihre ehemaligen Tierpflegerkollegen zu unterstützen. Ziegenbock „Odin“ ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Die Burenziege kam bereits im Alter von drei Monaten in den Tierpark. „Spaziergänger fütterten Odins Mutter auf der Weide seiner Züchterin mit Gebäckteilchen, was zum Tod der Ziege führte“, berichtet Kim. Von da an wurde Odin mit Kuhmilch aufgezogen und zog bald in die Wohngemeinschaft der Haus- und Nutztiere im Tierpark. Neben der Burenziege leben hier die Deutsche Edelziege „Jakob Grimm“, die Thüringer Waldziege „Trudi“, fünf Anglo-Nubier-Ziegen, drei Alpakas und das Minischwein „Rocky“. „Schon während meines FÖJs gehörte die Versorgung der Haustiere zu meinen Aufgaben. Innerhalb eines Jahres baut man schon eine intensive Beziehung zu den einzelnen Tieren auf, lernt ihre Vorlieben und Eigenarten kennen. Ich freue mich daher jedes Mal, wenn ich wieder die Gelegenheit habe, in den Tierpark zu kommen. Ein Leben ohne Tiere kann ich mir gar nicht vorstellen.“

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 02.08.2017
Sommerferienprogramm für Sechs- bis 14-Jährige: Zoo-Abenteuer für Kinder, die mit anpacken
Die Sommerferien haben begonnen und die Kinder suchen ständig neue Herausforderungen? Das Ferienangebot der Wilhelma in Stuttgart bietet viele Entdeckungstouren. Noch gibt es einige Restplätze für aktive Mädchen und Jungen. Anpacken ist gefragt. Die lehrreichen Aktionen vertreiben nicht nur den Teilnehmern die Langeweile, auch die Tiere haben ihren Spaß dadurch. Mit Pflegern basteln die Kinder zum Beispiel Spielzeug für Affen und Co. und testen dann, was die neugierigen Tiere damit so alles anstellen. Und was das Fressen angeht, haben die 1200 Tierarten des Zoologisch-Botanischen Gartens höchst verschiedene Bedürfnisse und Vorlieben. Da muss der Küchenchef auch mal erfinderisch sein. Die Kinder können die „Tischsitten und Esswerkzeuge“ der Tiere erforschen und dürfen dem Futtermeister zur Hand gehen. Wer mit offenen Augen durch die Wilhelma geht, kann viel lernen. Bei einem Rundgang suchen die jungen Teilnehmer Federn, Schuppen und Haare von den Tieren im Zoo. Aus den Fundstücken gestalten sie sich ein Sammelalbum über die Lebewesen und ihre Besonderheiten. Produktiv auf ganz andere Weise ist der Elefanten-Workshop: Nach einem Besuch bei den Dickhäutern, die sehr viel fressen und entsprechend auch sehr viel wieder ausscheiden, stellen die Kinder aus abgekochtem Elefanten-Dung selbst echtes Elefantenpapier her. Äußerst vielseitig ist das Programm „Down under“. Die aktuelle Australienschau im Gewächshaus bietet den Hintergrund für Kurioses und Skurriles vom fünften Kontinent: Von dort stammen nicht nur Wellensittiche und Eukalyptusbonbons, sondern auch die härtesten Nüsse und größten Krokodile der Welt. Die Kinder schauen bei den Kängurus der Wilhelma vorbei, staunen über bunte Riff-Fische und gestalten ein Bild im Stile der Ureinwohner Australiens. Bei Fledermaus-Rundgängen kann man mit einem Bat-Detector den fliegenden „Schatten der Nacht“ nachspüren. Und der „Tag am Meer“ führt mitten in Stuttgart in die Unterwasserwelt von tropischen Fischen, Quallen und Korallen. Ein Blick in die Katakomben enthüllt, wie das Aquarienhaus funktioniert.

Zooschule Heidelberg 01.08.2017
Zooschule erneut als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet!
Die Zooschule Heidelberg wurde im Juli erneut als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Diese Ehrung erhalten ausschließlich Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Die Wieder-Auszeichnung zeigt, dass die Zooschule sich im Bereich der Biologischen Vielfalt weiterentwickelt und dieses Thema in sämtlichen Veranstaltungen vertieft hat. Bereits im Jahr 2015 erhielt die Zooschule die besondere Auszeichnung. Die Zooschule Heidelberg (unter Trägerschaft von Initiative Zooerlebnis e.V.) bringt mit ihrer Bildungsarbeit den Zoobesuchern die biologische Vielfalt nahe und sensibilisiert sie für deren Schutz. Sogar die jüngsten Teilnehmer (z.B. Kindergartenkinder) erleben hautnah die Fülle der Tierwelt und erfahren spielerisch, warum es wichtig ist, die Natur zu schützen. Die breitgefächerten Bildungsmaßnahmen der Zooschule richten sich dabei nicht nur an Kinder, sondern auch an Jugendliche und Erwachsene. Seit der letzten Auszeichnung im Jahr 2015 hat sich die Zooschule im Bereich der Biologischen Vielfalt enorm weiterentwickelt. Beispielsweise wurden in den letzten beiden Jahren zahlreiche neue Unterrichtseinheiten erarbeitet (z.B. „Die Biene – ein nützliches Insekt“, „Pfui-Spinne“ oder „Tierforscher im Zoo“). Ein Kriterium für eine erneute Auszeichnung ist es auch, möglichst viele unterschiedliche Personengruppen mit den Angeboten anzusprechen. Durch die Projekte „Tierisch willkommen im Zoo“ und „Erlebnis Zoo“ konnten in den letzten Jahren auch Kinder mit Fluchterfahrung bzw. vermehrt Schüler*innen aus Förderschulen und sog. Brennpunktschulen erreicht werden. Mit dieser vorbildlichen Tätigkeit setzt die Zooschule ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland. Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. Daher entschieden sie sich, die Zooschule erneut mit dem Qualitätssiegel „UN-Dekade-Projekt“ zu ehren. „Wir sind sehr stolz darauf, diese Auszeichnung zum zweiten Mal zu erhalten. In den letzten beiden Jahren haben wir das Thema „Biologische Vielfalt“ verstärkt berücksichtigt und in sämtlichen Veranstaltungen implementiert. Jeder kleine und große Zoobesucher, der an unseren Programmen teilnimmt, wird für den Erhalt der Biologischen Vielfalt sensibilisiert“, so Daniela Beckert, pädagogische Leiterin der Zooschule Heidelberg. Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade an: Sie möchte mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, gewinnen. Ein Schwerpunkt ist daher die Auszeichnung von vorbildlichen Projekten. Die Mitwirkenden setzen sich für die biologische Vielfalt ein, indem sie sie schützen, nachhaltig nutzen oder ihren Wert vermitteln. Hintergrundinformation: Biologische Vielfalt Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de. Hintergrundinformation:  Zooschule Heidelberg Die Zooschule Heidelberg, unter Trägerschaft von Initiative Zooerlebnis e.V., ist die größte Einrichtung im Bereich des außerschulischen Lernens in Nordbaden. Die Angebote der Zooschule Heidelberg werden jährlich von ca. 25.000 Teilnehmern (überwiegend Kinder) besucht. Die Zooschule Heidelberg bietet ganzjährig Unterricht, begleitete Rundgänge für Interessenten aller Altersklassen und Kindergeburtstage an. Ein weiterer Schwerpunkt sind spezielle Angebote für behinderte oder sozialbenachteiligte Schüler sowie Ferienaktionen. Ziel der Arbeit ist es, sowohl Kinder als auch Erwachsene für den Arten- & Naturschutz zu sensibilisieren und sie von deren Wichtigkeit zu überzeugen. Die Zooschule Heidelberg ist eine Einrichtung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Für dieses Engagement wurde die Zooschule Heidelberg bereits drei Mal als „offizielles Projekt der Weltdekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Zooschule Heidelberg: www.zooschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221-3955713

Opel-Zoo Kronberg 01.08.2017
Opel-Zoo: keine Beeinträchtigungen für Besucher nach Unwetter: Rote Pandas kurzzeitig außerhalb des Geheges
Der Opel-Zoo in Kronberg im Taunus ist nach dem nächtlichen Unwetter normal geöffnet und sämtliche befestigten Wege im Zoo sind für die Besucher sicher begehbar. Spurlos ist der Sturm jedoch auch am Opel-Zoo nicht vorbei gegangen. Ohne weiteren Schaden anzurichten, wurden einige Bäume entwurzelt. Nur das Luchs-Gehege im unteren Zoobereich wurde beschädigt und muss repariert werden, so dass die Tiere vorerst in ihrem Stall und nicht zu sehen sind. Dadurch ist der Trampelpfad, der zwischen Luchs- und Wildkatzengehege hindurch und hinab zur Freiluftvoliere führt, derzeit nicht begehbar, ebenso wie der Waldlehrpfad, auf den ein weiterer Baum gestürzt ist. „Insgesamt sind wir glimpflich davon gekommen. Zwar haben wir heute früh auf den Parkplätzen und im Zoogelände viele abgerissene Äste und Laub vorgefunden. Alles konnte aber rechtzeitig soweit aufgeräumt werden, dass wir Parkplätze und Zoo zur normalen Zeit öffnen konnten“ stellt der stellvertretende Zoodirektor Dr. Martin Becker fest. Einzig die beiden Roten Pandas konnten Ihr Gehege über einen ins Gehege gestürzten Ast kurzzeitig verlassen. Nachdem sich keines der Tiere weit vom Gehege entfernt hatte, sind sie inzwischen wieder in der sicheren Obhut der Tierpfleger und werden in Kürze wieder für die Besucher zu sehen sein.

Tiergarten Schönbrunn 01.08.2017
ELEFANTEN GENIESSEN NEUES BADEBECKEN

Wie man sich die Hitzetage diese Woche erträglicher macht, zeigen die Elefanten im Tiergarten Schönbrunn. Die Dickhäuter genießen ihr neues Badebecken in vollen Zügen, allen voran der Bulle Shaka. „Shaka ist im Vorjahr aus dem Zoo Duisburg zu uns gekommen. Er hatte dort auch ein Badebecken und hat darin sehr gerne geplantscht“, erklärt Harald Schwammer, Zoologischer Leiter im Tiergarten Schönbrunn. Unter den Weibchen ist die 14-jährige Mongu die größte Wasserratte. Elefanten halten sich auch in freier Wildbahn in der Nähe von Wasserstellen auf. „Heiße Temperaturen sind Elefanten natürlich gewöhnt. Das Baden ist eine willkommene Abkühlung und dient genauso wie das Duschen oder Schlammbaden auch der Pflege ihrer sensiblen Haut.“ Das neue Bad ist im vorderen Bereich der Anlage, daher können die Besucher die Elefanten hautnah beim Baden erleben. An eine wichtige Baderegel halten sich die Dickhäuter vorbildlich: Vor dem Baden duschen. „Bei den Elefanten ist es wie bei uns. Am Anfang kostet das Reingehen etwas Überwindung. Wenn sie abgeduscht sind, gehen sie viel lieber hinein“, so Tierpfleger Andreas Buberl, der die Dickhäuter mit einem Feuerwehrschlauch von einer Plattform herab nass spritzt. Eine andere Baderegel wird hingegen völlig missachtet: Vor dem Baden nichts essen. Die Elefanten fressen sogar während des Badens: Die Tierpfleger werfen Äpfel ins Wasser, die die Tiere mit dem Rüssel herausfischen. Ein Spaß für die Elefanten und die Zuseher! Badezeiten der Elefanten: Am 1. und 2. August sind die Weibchen jeweils um 13 Uhr beim Baden zu sehen. Um den Tagesablauf abwechslungsreich zu gestalten, gibt es sonst generell keine fixen Badezeiten.

Haustierpark Lelkendorf 31.07.2017
Es tut sich was im Haustierpark Lelkendorf
Wer öfter den Haustierpark Lelkendorf besucht, wird festgestellt haben, dass sich einiges geändert hat. Zum einen sind unsere 2 zahmen Wildschwein-Bachen „FRITZI“ und „BERTA“ nicht mehr da. Grund ist, dass bereits einige wichtige Bautätigkeiten im Haustierpark begonnen haben und dafür bereits 2 Schweine-Gehegeanlagen geräumt und für Umbesetzung und  Umbauarbeten freigehalten werden müssen. Aber keine Angst: Die 2 handaufgezogenen Bachen, die vom Tierparkchef seinerzeit 2015 als Frischlinge von klein auf wie Hunde ohne Leine auf Spaziergängen freiwillig durch die angrenzenden Wälder mitgelaufen sind und sich anschließend wieder freiwillig im Gehege einschließen ließen, leben jetzt in einem 68 ha großen , eingezäunten Gatter des Ivenacker Tiergartens. Dort hat sich zumindest die Bache „BERTA“ wohl der dort bereits lebenden Wildschwein-Rotte angeschlossen. Der zuständige Forstbeamte, Forstwirtschaftsmeister Jörg Hellwig, der auch bei der Aussetzaktion  dabei war, berichtete neulich, dass die besonders zahme Bache „FRITZI“  auf Armlänge heran kam, wenn er entlang des Außenzaunes Mäharbeiten vornimmt. Ganz ist also der Kontakt zu Menschen noch nicht verschwunden oder bleibt vielleicht sogar zeitlebens. Eine gute Zukunft also für 2 Wildschweine, die in der freien Wildbahn keine Überlebenschancen hätten. Ausgesetzt würden sie wahrscheinlich dem nächsten Ansitz-Jäger gutgläubig „vor die Flinte“ laufen. Im HAUSTIERPARK werden währenddessen an verschiedenen Gehegen Verbesserungen vorgenommen, ein neuer Versorgungsweg außen um die Gehege herum angelegt, um nicht immer auf den im letzten Jahr neu angelegten Besucherwegen fahren zu müssen. Gleichzeitig ist die Gaststätte „Zur Schnursteinquelle“ am Tierpark-Eingang sowie die sogenannte Thinghalle (Veranstaltungsgebäude) unter die Regie der Haustierpark Lelkendorf GmbH von Herrn Alexander Vay gefallen, der nun als alleiniger Gesellschafteer die wirtschaftlichen Geschicke und Innovationen des Tierparks steuert .Die Tierparkleitung bleibt wie bisher in der Hand von Dr. Jürgen Güntherschulze, der mit seinem Team für die artgemäße Tierpflege, Zucht, Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Außerdem bietet der Tierparkleiter spezielle Führungen, Seminare und Unterrichtsprojekte im sogenannten „außerschulischen Lernort Haustierpark Lelkendorf“ an. Neue Angebote von lehrreichen Malbögen für die ganz Kleinen über verschiedene Beobachtungsbögen zum Thema „Vom Wildtier zum Haustier“, Suchspiel-Rallyes im Haustierpark etc. sind erhältlich nach Absprache unter Tel.: 039956-29509 oder 0173-2441366.  Auch der ehemalige Sportplatz der Gemeine Lelkendorf direkt am Tierpark ist nun in Haustierpark-Nutzung. Damit Tierpark-Besucher aber weiterhin in Ruhe draußen oder in der Gaststätte Kaffee und Kucher oder andere Leckereien genießen können, sind draußen für die Kinder Spielgeräte sowie mobile Tiergehege mit Streichelzonen auf dem ehemaligen Sportplatz entstanden, wo abwechselnd verschiedene Tierrassen gezeigt werden. Für die hoffentlich steigenden Besucherzahlen wurde zusätzlich zu den bestehenden Parkplätzen ein weiterer Parkplatzfür 60 Stellplätze angelegt. Sie sehen also, es geht voran und es werden noch weitere Neuerungen im Tierpark geschaffen.

Zoo Osnabrück 31.07.2017
20.000 Besucher am Wochenende im Zoo Osnabrück – Großer Andrang bei den „Dschungelnächten“ und beim „Dschungel-Kindertag“
Mitreißende Musiker und Tänzer, ein breites Gastronomie-Angebot, ein bunt illuminierter Zoo und Führungen durch die nächtliche Tierwelt: Die Dschungelnächte 2017 am vergangenen Wochenende zogen viele Besucher in den Zoo Osnabrück. Insgesamt besuchten von Freitag bis Sonntag rund 20.000 Menschen den Waldzoo. „Wir freuen uns, dass die diesjährigen Dschungelnächte wieder ein voller Erfolg waren und wir den Besuchern ein vielfältiges Programm bieten konnten“, so Andreas Busemann, Zoogeschäftsführer. Am Freitag, 28. Juli und Samstag, 29. Juli traten insgesamt 15 Künstler und Künstlergruppen auf drei Bühnen auf, unter anderem afrikanische Trommler, eine Sambagruppe, ein Flamenco-Gitarrist, ein Comedian und Bauchtänzerinnen. Außerdem unterhielten Walking Acts wie „Wildhüter Willy Wichtig“ mit Gummi-Krokodil und Kuscheltieren im Bollerwagen die Besucher auf den Wegen. Wer schon immer Nashorn und Co. bei Nacht besuchen wollte, konnte sich einer der kostenlosen Führungen durch die Tierwelt anschließen. Am Affentempel im Herzen des Zoos konnten Besucher aktiv werden mit Geschwindigkeitsschießen, Fotoboxen, einem „heißen Draht“ und vielen weiteren Aktionsangeboten. Premiere feierte am Sonntag der „Dschungel-Kindertag“: Dabei wechselten sich der Märchenerzähler Olaf Steinl sowie die „Fabulara Wunderland Kindermusikshow“ auf der Hauptbühne an der Zoo-Gaststätte ab. Zudem konnten Zoo-Fans ihre Sammlung an Stickern für das Zoo-Stickeralbum bei der NOZ-Tauschbörse vervollständigen. Viele Besucher, aber wenig Gewinn durch Jahreskarten – „Wir hatten vorab ein wenig Sorge, ob das Wetter mitspielt“, erklärte die verantwortliche Veranstaltungskauffrau Jennifer Ludwig. „Aber nachdem es sich Freitagnachmittag ausgeregnet hatte, meinte Petrus es dann doch gut mit uns und die Besucher konnten bei warmen Temperaturen durch den Zoo flanieren.“ Und so strömten am vergangenen Wochenende rund 20.000 Besucher in den Osnabrücker Zoo, schätzungsweise mehr als 10.000 allein zu den Dschungelnächten am Abend – etwa genauso viele wie in 2016. Die Dschungelnächte waren  somit auch 2017 Dank der Unterstützung einiger Sponsoren auch in finanzieller Hinsicht ein Erfolg. „Da wir uns so gut wie selbst finanzieren, versuchen wir mit solchen zusätzlichen Veranstaltungen weitere Mittel für den Zoo einzuwerben, damit wir ihn nicht nur betreiben sondern auch verbessern können“, betont  Busemann. Allerdings gestalte es sich für den Zoo künftig immer schwieriger, solche zusätzlichen abendlichen Highlights außerhalb der regulären Öffnungszeiten den mittlerweile mehr als 100.000 Jahreskarteninhabern völlig kostenlos anzubieten. „Wir werden künftig – auch über längere Zeiträume – hochwertige abendliche Sonderveranstaltungen anbieten, da der Reiz eines stimmungsvoll illuminierten Zoos unsere Besucher begeistert. Wir entwickeln hierfür aktuell neben den etablierten Dschungelnächten weitere Formate, zu denen dann die Besitzer von Jahreskarten mit stark rabattierten Sonderangeboten ebenfalls sehr günstig Zutritt haben. So lohnt sich der Kauf einer Jahreskarte, die aufgrund der attraktiven Preisgestaltung das auch so schon  mit Abstand günstigste Angebot aller deutschen Großzoos ist, erst recht“, erläuterte der Zoogeschäftsführer.

Tierpark Berlin 31.07.2017
Eselsöhrchen mit Zebrastrümpfen – Somali-Wildesel im Tierpark Berlin: Die seltensten Fohlen der Welt
Als hätten sich Tabata, Savanna, Tini und Suri abgesprochen: Innerhalb von einer Woche purzeln im Tierpark Berlin gleich vier zierliche Eselchen in den Wüstensand ‒ die ersten seit vier Jahren. Zwei kleine Stuten erblickten am 14. und 17. Juli das Licht der Welt und am 21. Juli folgten zwei kleine Hengste. Auch Vater Stan scheint mächtig stolz auf seinen putzmunteren Nachwuchs zu sein. „Mit diesen vier Fohlen sind im Tierpark Berlin seit 1979 insgesamt 70 Somali-Wildesel geboren worden“, berichtet Kurator Dr. Florian Sicks. „Damit ist die Herde im Tierpark Berlin mit inzwischen elf Tieren eine der größten in Europa.“ Der Somali-Wildesel, der ein wenig so aussieht als wäre er eine Kreuzung aus Pferd und Zebra, ist in Wirklichkeit die einzige heute noch lebende Unterart des Afrikanischen Wildesels, von denen auch unsere Hausesel abstammen. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Somali-Wildesels liegt im trockenen Busch- und Grasland Ostafrikas. Es leben nur noch schätzungsweise 600 Somali-Wildesel in Äthiopien und Eritrea. Ob es ihn in Djibouti und Somalia noch gibt, ist unbekannt. Der Rückgang ihrer Population liegt damit bei 95 % innerhalb der letzten 35 Jahre. Deshalb wird der Somali-Wildesel von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft und gilt als die seltenste Pferdeart der Welt. Die größte Bedrohung für den Somali-Wildesel ist die Jagd und die Konkurrenz um Wasser und Nahrung mit Haustieren. Hiervon sind insbesondere Weibchen mit kleinen Jungtieren betroffen, die weniger mobil sind. Zwar schützen der Yangudi-Rassa National Park (4,731 km2) sowie das Mille-Serdo Wild Ass Reserve (8,766 km2) den Somali-Wildesel, doch beide Parks werden von einer großen Anzahl von Bauern und deren Haustieren intensiv genutzt. Da der Bestand im natürlichen Lebensraum immer stärker abnimmt, wird die in Zoos gehaltene Reservepopulation immer wichtiger. In Europäischen Zoos leben derzeit etwa 160 Somali-Wildesel in 35 Einrichtungen, die im Rahmen eines EEPs koordiniert werden. Das sind rund zwei Drittel aller Tiere außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes. „Beim Aufbau dieser Reservepopulation hat der Tierpark Berlin eine wichtige Rolle gespielt“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die Tiere in Europa gehen auf rund 15 Somali-Wildesel zurück, die damals glücklicherweise aus der Wildbahn in Zoos gebracht wurden. Inzwischen sind es immer mehr die Zoos, die die Populationen in der Wildbahn wieder aufstocken.“ Der Tierpark Berlin erhielt seine ersten Tiere 1976 aus dem Wildschutzreservat Hai-Bar in Israel. Ebenfalls rekordverdächtig: Der damalige Kurator im Tierpark, Claus Pohle, führte das Internationale Zuchtbuch für Somali-Wildesel ganze 41 Jahre lang von 1973 bis 2014. Heißer Tipp: Die vier Zuckerschnuten sind noch auf der Suche nach einem liebevollen Paten!

Tierpark Nordhorn 31.07.2017
Mit Bat-Detektor auf Fledermausjagd im Tierpark Nordhorn
Fledermaus Arbeitsgemeinschaft Emsland / Grafschaft Bentheim und der Familienzoo informieren über Fledermäuse als heimliche Mitbewohner In diesem Jahr geht es im Nordhorner Tierpark endlich wieder auf die Suche nach einheimischen Fledermausarten! Die Fledermaus Arbeitsgemeinschaft Emsland / Grafschaft Bentheim und der Familienzoo laden am Freitag, den 18.08.2017 zur Fledermausexkursion in den Tierpark am Heseper Weg. Eine Anmeldung ist unter 05921-71200-22 zwingend erforderlich (Montag-Donnerstag 8:00-17:00 Uhr; Freitag 8:00-14:30 Uhr). Die begehrten Plätze sind oft schnell vergeben. Zootierärztin Dr. Heike Weber und der Biologe und Fledermausexperte Johannes Deiting werden alle angemeldeten Teilnehmer ab 20:00 Uhr für etwa zwei Stunden auf eine „flattrige Entdeckungsreise“ mitnehmen. Treffpunkt ist am Eingangsgebäude des Tierparks (Heseper Weg 110). Die Teilnahmegebühr beträgt 6,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder (6 Jahre Mindestalter). Neben dem fantastischen Erlebnis die Ultraschalllaute der Fledermäuse durch einen Detektor auch für den Menschen hörbar zu machen, steht an dem Abend die Aufklärung über die interessanten Fledertiere an vorderster Stelle. Vielen Hausbesitzern treibt es tiefe Sorgenfalten auf die Stirn, wenn mit dem Hereinbrechen der Dunkelheit für kurze Zeit ein Zirpen, Kratzen, Wispern und Zetern auf ihrem Dachboden beginnt. „Solch eine Geräuschkulisse geht jedoch häufig nicht von den gefürchteten Ratten, Mäusen oder anderen unliebsamen Hausgenossen aus. Oft sind es einfach nur Fledermäuse, die sich als heimliche Mitbewohner vorübergehend einquartiert haben“, erläutert Dr. Heike Weber vom Tierpark Nordhorn. Unterschlupfmöglichkeiten wie Dachböden oder Mauerspalten in Häusern bieten den Tieren optimale Bedingungen für die gemeinschaftliche Aufzucht des Nachwuchses im Sommer („Wochenstuben“) oder für Überwinterungsquartiere während der kalten Jahreszeit. Große Wochenstubenquartiere auf Dachböden von Kirchen oder alten Schlössern mit hunderten von Tieren sind leider nur selten zu finden. In einem auch für Kinder spannenden Film werden bei der Veranstaltung eindrucksvolle Bilder von solchen Fledermausquartieren gezeigt und für den Schutz der Fledermäuse geworben.

Zoo Schwerin 31.07.2017
Mini-Gorillas im Südamerikahaus des Schweriner Zoos
Viel Trubel im Südamerikahaus des Schweriner Zoos. Drei Springtamarine sind eingezogen und sorgen mit ihrem quirligen Verhalten und dem zwitschernden Geplapper für viel Stimmung – auch bei ihren tierischen Mitbewohnern. Mit tiefschwarzem Fell und leicht aufgeplüscht wirken die drei Springtamarine wie winzig kleine Mini-Gorillas. Potenzial um die neue Chef-Rolle im Tropenhaus zu übernehmen, haben sie allemal. Sehr aufgeweckt und neugierig hüpfen die südamerikanischen Krallenaffen durch das Geäst ihres Geheges, das sie mit Köhlerschildkröten, Grünen Leguanen und den beiden Goldkopflöwenaffen Trude und Fridolin teilen. Letztere waren übrigens zunächst wenig begeistert von den neuen Nachbarn. Aber die kann man sich ja nicht immer aussuchen. Da gab es zunächst viel gegenseitiges Beäugen, Gezeter und Gequatsche zwischen den beiden kleinen Affenarten. Mittlerweile hat man sich aber miteinander arrangiert, bisweilen geht es sogar gemeinsam zwischen Innen- und Außengehege hin und her. Lobo, Milly und Ono heißen die drei Geschwister und stammen aus dem Zoo in Antwerpen. Die in Dublin sitzende Zuchtprogrammkoordinatorin hat die drei Affen nach Schwerin vermittelt. Wie bei den meisten Tierarten haben sich die Haltungsbedingungen und die Zuchterfolge in Zoos während der letzten Jahre erheblich verbessert, sodass es immer schwieriger wird, für die zahlreichen Nachkommen neue Halter zu finden. „Auch wenn wir keine Zuchtfreigabe haben, freuen wir uns sehr über diese unterhaltsame Art. Eine echte Bereicherung für unser Warmhaus.“, so Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Springtamarine stammen ursprünglich aus Südamerika, genauer aus dem Nordwesten und bevorzugen Bambuswälder und unberührte Regenwälder in Peru, Kolumbien und Bolivien. Neben Schutz vor beispielsweise Raubvögeln, finden sie hier ihre Nahrung aus Früchten, Baumpilzen und Insekten. Springtamarine werden durch die Weltnaturschutzunion auf der Roten Liste als gefährdet geführt. Das hängt zum einen an ihrer sehr lückenhaften Verbreitung und grundsätzlich niedrigen Anzahl aber vor allem am steten Verlust an geeignetem Lebensraum. Das stete Vordringen des Menschen in unberührte Landschaften auf der Suche nach wirtschaftlich nutzbaren Flächen und Rohstoffen macht den Tieren schwer zu schaffen. Der Name Springtamarin ist begründet. Sie gehören zu den sprungkräftigsten Krallenaffen überhaupt, was sie auch im Humboldthaus ausleben. Ihnen steht das gesamte Gebäude zur Verfügung,  springen und klettern also auch durch den Besucherbereich und nutzen Treppen, Geländer und Pflanzungen bei ihren Erkundungstouren. Anders als Trude und Fridolin, die etwas zurückhaltenderen Goldkopflöwenaffen. Sie schauen sich das Treiben im Besucherbereich lieben aus ihrem geschützten Areal an. „Damit wir Lobo, Milly und Ono auf Dauer den Freilauf im Haus ermöglichen können, ist es unbedingt notwendig, dass unsere Besucher die Tiere nicht füttern“ mahnt Tim Schikora. „Sie werden sehr schnell aufdringlich und könnten ggf. beißen.“ Zum typischen Verhaltensrepertoire gehört übrigens das Verschmieren von Geruchstoffen mit Urin und Kot. Das möchte man an als Besucher auch nicht an sich haben.

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