Zoopresseschau

Haustierpark Lelkendorf 25.08.2017
Das Auto des kleinen Mannes!
Man sagt, Zwergesel seien in wärmeren südlichen Ländern Europas – und exportiert in warme Tropenländer weltweit – das „Auto“ der ärmeren Menschen auf dem Lande und vor allem in schwer zugänglichen, gebirgigen Regionen. Wer im Urlaub in den Süden fährt , sieht häufig die Zwergesel entweder als Zugtier vor einem Wagen laufen, als Reittier oder als Lastenträger für meist viel zu schwere Säcke oder riesige Brennholz-Bunde. Der Grund für die vielseitige Nutzbarkeit von Zwergeseln ist klar: Sie benötigen – im Gegensatz zu Autos – kein Benzin, trinken nur wenig Wasser, sind genügsam, benötigen kein Spezialfutter, sind trittsicher im Gebirge und ertragen schwere Lasten mit stoischer Ruhe. Und obendrein sind Esel natürlich nicht dumm: Manch störrisches Verhalten ist bloß ein schlaues „Abwarten“, anstelle in einen unsinnigen hektischen Aktionismus zu verfallen. Neuerdings werden Zwergesel oder Esel allgemein sogar zum Herdenschutz in Schaf- und Ziegenherden eingesetzt, weil sie aufmerksam sind und mit ohrenbetäubendem Geschrei und heftigen Huftritten sogar zum Vertreiben von Wölfen geeignet sein sollen. Alles Gründe also , Esel zu mögen! Und gerade in diesen Tagen mögen die Tierparkbesucher im HAUSTIERPARK LELKENDORF besonders gerne die junge bulgarische Eselmutter „KENDRA“, die kürzlich das niedliche Esel-Stutfohlen „DARA“ nach 11 ½ Monaten zur Welt brachte. Das ist aber noch nicht alles: Denn unsere andere Eselstute „NERA“ erwartet gerade in diesen Tagen ebenfalls ein Fohlen. Mal sehen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Schauen Sie doch einfach einmal in den nächsten Tagen in Lelkendorf vorbei!

Tierpark + Fossilium Bochum 25.08.2017
NABU-Vortrag „Unter Wölfen“
Abschlussveranstaltung der Sonderausstellung „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ im Tierpark + Fossilium Bochum. Einen Monat lang „heulten“ die Wölfe mitten in Bochum! Denn im August gastierte die Wanderausstellung „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ im Tierpark + Fossilium Bochum. Das Gemeinschaftsprojekt des NABU NRW und der NRW-Partnerzoos wurde von der Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes gefördert, mit dem Ziel, über das Wildtier Wolf zu informieren und so die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken. Mit dem bebilderten Vortrag „Unter Wölfen“ feiern der Tierpark und der NABU Bochum am Mittwoch, 30. August, gemeinsam den erfolgreichen Abschluss der Sonderausstellung. Im Anschluss zieht die Wolfsschau in das Waldinformationszentrum Hammerhof bei Warburg weiter. Viele Jahre waren Wölfe in Deutschland ausgerottet. Nun sind sie zurück! In ganz Deutschland leben mittlerweile rund 40 Wolffamilien. Auch in NRW wurden in diesem Jahr bereits sieben Wolfsnachweise festgehalten. Doch die Rückkehr der Wölfe löst in der Bevölkerung nicht nur Freude, sondern auch Angst und Skepsis aus. Der NABU und der Tierpark möchten diesen Informationsabend dazu nutzen, um mit möglichen Vorurteilen aufzuräumen und Lösungen für potentielle Konflikte zwischen Mensch und Wolf vorzustellen. In seinem Vortrag spricht Natur-Wildnispädagoge Achim Gehrke über den Lebensraum, das Sozial- und Jagdverhalten sowie über die Bestandsentwicklung des heimischen Wildtieres. Bereits seit über zehn Jahren reist Gehrke regelmäßig in die Lausitz im Osten Deutschlands und ist dort freilebenden Wölfen auf der Spur. Der Vortrag findet im neuen Veranstaltungssaal zwischen der Eingangshalle und dem Tierpark- Restaurant „Franz Ferdinand“ statt. Interessierte haben die Möglichkeit, bereits ab 18:00 Uhr die Wolfausstellung im Tierpark zu besuchen und im Anschluss ab 19:00 Uhr an dem Vortrag teilzunehmen. Die Veranstaltung endet um ca. 20:30 Uhr. Der Eintritt erfolgt über die Zooschule (Klinikstraße 47) und kostet 3,00 €, Mitglieder zahlen 2,00 €. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung über den NABU Bochum: Ansprechpartner: Mathias Krisch Telefonnummer: 0234/5474700 E-Mail: vorstand@nabu-bo.de

Tierpark Hagenbeck 25.08.2017
Vorne rein – hinten raus: Aktionstage zu den tierischen Fressgewohnheiten
Weil sich die Aktionstage über tierische Fressgewohnheiten in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreuten, gibt es in diesem Jahr wieder zwei davon. Neue und bewährte Schwerpunkte sorgen am Wochenende 2. und 3. September für ein abwechslungsreiches Aha-Erlebnis. Wie kaut ein Elefant seine rund 150 Kilogramm Futter am Tag? Und was bleibt am Ende vom vielen Futter übrig? Anschauungsmaterial – auch zum Anfassen und zum Riechen – sowie jede Menge Antworten auf Fragen halten Mitglieder des Fördervereins vor dem Elefantengehege bereit. Leoparden und Tiger sind beides Raubkatzen und Fleischfresser. Trotzdem unterscheiden sich Gebiss und Fressgewohnheiten. Näheres dazu zeigt und vermittelt der Verein am Stand vor dem Leopardengehege. Giraffen sind reine Vegetarier, genau wie Elefanten. Und doch unterscheiden sich Nahrungsbedürfnisse, Gebiss und Verdauungssystem völlig voneinander. Viele Informationen und interessante Exponate erwarten die Besucher. Kamtschatkabären sind Generalisten. In ihrer Ernährung können sie sich dem jeweiligen Lebensraum gut anpassen. Wie wirkt sich die Mischkost mit wechselnden Schwerpunkten auf Gebiss und Gedärm aus? Das erfahren Besucher am Stand vor dem Bärengehege. An den Aktionstagen informieren Mitglieder des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. von 10 bis 15 Uhr über die Fressgewohnheiten der Tiere. Während der Entdeckungsreise zu den unterschiedlichen tierischen Vorlieben lernen Besucher die Bewohner des Tierparks aus einer ganz neuen Perspektive kennen.

Zoo Salzburg 25.08.2017
Zoo Salzburg: Erste tierärztliche Visite beim Schneeleoparden-Nachwuchs Kiran
Drei Monate alt ist nun das Schneeleoparden-Baby Kiran. Der kleine Kater hat sich unter den wachsamen Augen seiner Eltern Geeta und Sayan prächtig entwickelt. Da auch Zootiere regelmäßig geimpft werden, um sie vor den Risiken einer Infektionserkrankung zu schützen, machte Zoo-Tierärztin Miriam Wiesner in diesen Tagen einen längeren Stopp bei den Schneeleoparden. Auf dem Programm stand nicht nur die erste routinemäßige Impfung gegen Katzenseuche und Atemwegserkrankung bei dem „Katerchen“, es wurde ihm auch einen Chip zur Identifizierung unter die Haut injiziert. Obwohl Kiran noch ein Katzenbaby ist, konnte Tierpflegerin Alessa Esau ihn nicht mehr auf den Arm nehmen. Nicht nur beim Wiegen protestierte er recht beeindruckend. Dank der Fürsorge seiner Mutter Geeta bringt er immerhin schon 5,3 Kilogramm auf die Waage. Sein Geburtsgewicht lag bei rund 400 Gramm. Der Kleine hat die erste Arztvisite gut überstanden. Gleich nach dem Besuch der Tierärztin wurden seine Eltern zu ihm gelassen, die sich wieder rührend um ihn kümmerten.

Zoo Magdeburg 25.08.2017
Kreativität gefragt: Zeichenkurs im Zoo
Beim Zeichen-Wochenendkurs vom 8. bis 10. September 2017 treffen sich Gleichgesinnte zum gemeinsamen Naturstudium im Magdeburger Zoo. Unter Anleitung von Andreas Seidel und durch eine sensibilisierte Betrachtungsweise erhalten die Kursteilnehmer Grundlagen der künstlerischen Umsetzung. Mit Bleistift, Tusche und Zeichenkohle erfassen die Kreativen dabei die große Fülle an attraktiven Motiven mit all ihrer Charakteristik. Es werden Körperbau, artspezifische Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe der Zootiere zu Papier gebracht. Dabei richtet sich das Spektrum von genauer Beobachtung über präziser Darstellung bis hin zu einer gezielten Abstraktion. Gern können sich Interessierte bei Rückfragen an den Kursleiter, Andreas Seidel, unter 0172 3034-762 wenden. Die Kursgebühr für das Wochenende beträgt 80,00 € für Erwachsene und 60,00 € für Schüler und Studenten. Der Kurs findet ab einer Mindest-Teilnehmerzahl von 5 Anmeldungen statt und ist auf max.10 Personen begrenzt. Die Anmeldung erfolgt schriftlich bis spätestens 10 Tage vor Beginn des Kurses an die Mail-Adresse fauna-kreation@t-online.de

Wilhelma Stuttgart 25.08.2017
Nachbarschaftshilfe von Weißkopfsaki für Goldkopflöwenäffchen
Äffin hilft als Tagesmutter über Artgrenzen hinweg. Im Amazonienhaus der Wilhelma in Stuttgart spielen sich derzeit berührende Szenen ab, die die Besucher überraschen und die Zoologen faszinieren: In leuchtendem Orange ragt der Schopf eines Babys der Goldkopflöwenäffchen aus dem schwarzgrauen Rückenfell eines Weißkopfsakis. Da hockt doch tatsächlich ein Baby regelmäßig auf dem Rücken der falschen Affenart. Die Tierpfleger beobachten das ungewöhnliche Phänomen seit Wochen: Weder ist da ein kleiner Irrläufer in dem Gemeinschaftsgehege mal auf den falschen Rücken gesprungen, noch handelt es sich um Babyraub einer kinderlosen Möchtegern-Mutter. Regelmäßig trägt Saki Riane eines der beiden im Mai geborenen Goldköpfchen umher, während deren Mutter Kamya sich um den anderen Zwilling kümmert. Spätestens wenn Essenszeit ist, gibt Riane das Baby bereitwillig zum Säugen an Kamya zurück. Die Nachbarschaftshilfe als Tagesmutter für eine sonst mit Zwillingen überlastete „alleinerziehende“ Mama beeindruckt auch Experten. „Mithilfe beim Tragen von Jungtieren innerhalb einer Familie ist bei vielen Krallenaffen die Regel“, sagt Marianne Holtkötter, Affen-Kuratorin der Wilhelma, „aber dass nicht verwandte Affen scheinbar ohne eigenen Nutzen bei der Aufzucht helfen, ist außergewöhnlich.“ Zumal es ein ungleiches Paar ist, denn Weißkopfsakis sind etwa dreimal so groß wie Goldkopflöwenäffchen. „Manche Primatenforscher sehen hier vielleicht ein Beispiel für Altruismus bei Tieren, also für eine in diesem Fall sogar artübergreifende Hilfe, die dem Helfer keinen erkennbaren Vorteil bietet“, sagt Holtkötter. „Doch sollte man genauer prüfen, wie sich das ungewöhnliche Verhalten entwickelt hat.“ Zu bedenken ist, dass Riane als Tochter des Saki-Zuchtpaares der Wilhelma zur Vermeidung von Inzucht keine eigenen Kinder bekommen darf. Mütterliche Fürsorge ist aber offenbar trotzdem Bestandteil ihres angeborenen Verhaltens, vielleicht sogar ein Bedürfnis. Die bemerkenswerte Geschichte im südamerikanischen Regenwald-Dschungel verfügt über genug Stoff für eine mehrteilige Telenovela: Neulinge, die gemobbt werden; späte Liebe und früher Tod; Feinde, die zu Freunden werden. Das alte Goldkopflöwenaffen-Paar Nuno und Juanita war prima mit den Sakis als Mitbewohnern klargekommen, hatte aber keinen Nachwuchs. Als Juanita 2016 starb, zog Kamya in die Wilhelma. Von der ihm zugedachten Partnerin zeigte Nuno sich erst nicht begeistert. Die verunsicherte Neue – in ihrem Heimatzoo im englischen Bristol nicht an andere Affenarten gewöhnt – wurde allen voran von Riane durchs Gehege gescheucht. Mit der Zeit wurde die des Jagens aber müde, und Kamya lernte, dass ihr keine wirkliche Gefahr drohte. Mit der Geburt der Zwillinge erwärmte sich Nuno für seine Partnerin. Rührend kümmerte er sich ab da um sie und den Nachwuchs. Wie bei Krallenaffen üblich, entlastete er die junge Mutter, indem er die Zwillinge oft huckepack trug. Im Juni beobachteten die Tierpfleger erstmals, dass Riane eines der Goldkopflöwenäffchen trug. Dann der Schicksalsschlag: Als Nuno Mitte Juli völlig unerwartet an einer Nierenentzündung starb, musste Kamya plötzlich allein mit ihren Zwillingen zurechtkommen. Ab dann sprang Riane immer regelmäßiger als Tagesmutter ein – und zwar immer für dasselbe Jungtier. Wie sich die beiden ungleichen Affendamen, die sich anfangs gar nicht grün waren, so erstaunlich eingespielt haben, bleibt ihr Geheimnis.

Tierpark Görlitz Zgorzelec 24.08.2017
Bock auf Bock?
Neues Highlight! Steinbockanlage im Naturschutz- Tierpark Görlitz jetzt auch für Besucher begehbar. „Oh haben die aber große Hörner! “ tönt es einstimmig aus den Kehlen der quirligen Grundschulgruppe. „Dann sind die doch bestimmt gefährlich“, folgt die logische Schlussfolgerung und etwas zögerlich bewegt sich die Kindertruppe durch die Schleuse in die weitläufige Steinbockanlage. Dort sind die anfänglichen Vorbehalte schnell vergessen, denn die imposanten Alpensteinböcke mit ihren über einen Meter langen Hörnern, die etwas kleineren Weibchen und die verspielten Jungtiere nehmen kaum Notiz von den Besuchern die seit kurzem ihre großzügige Anlage auf einem extra angelegten Pfad betreten dürfen. Ein ganz anderes Tiererlebnis, da sind sich alle einig. Die im Besucherbereich aufgestellte Ruhebank nutzen übrigens beide Spezies gleichermaßen. Während der Öffnungszeiten genießen die Besucher die Ruhe und das gitterfreie Ambiente der landschaftlich ansprechenden Anlage, nach Tore Schluss chillen die Steinböcke auf genau derselben Bank….

Kölner Zoo 24.08.2017
Leben am seidenen Faden – Spinnentierausstellung im Kölner Zoo eröffnet
Sie haben lange, haarige Beine, sind Meister im Bau verfänglicher Netzwerke – und faszinieren auch als Heimtiere immer mehr Menschen: Grund genug, dass der Kölner Zoo Spinnen und Skorpionen eine eigene Sonderausstellung widmet. Der Titel lautet „Spinnen und Skorpione – eine Erfolgsgeschichte der Evolution“. Die Schau wird vom Kölner Zoo in Kooperation mit dem Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn, präsentiert. Zoobesucher können sie vom 24. August bis 19. November 2017 in der Ausstellungshalle unter dem Regenwaldhaus bestaunen – und zwar ohne Aufpreis auf das reguläre Zoo-Ticket. Auf fast 300 Quadratmetern und in über 90 Terrarien sind eine Fülle lebender Spinnentiere und Skorpione aus allernächster Nähe zu sehen – so u.a. die brasilianische Vogelspinne Lasiodora klugi, eine der größten Spinnenarten der Welt. Faszinierend ist auch das Modell der 100-fach vergrößerten Zwergspinne Walckenaeria acuminata. Zusätzlich arbeiten die Ausstellungsmacher mit hochauflösenden Makrofotografien, anschaulichen Infotafeln und Videos. So schaffen sie es, den Besuchern die geheimnisvolle Welt der Gliederfüßer ganz nah zu bringen. Die Ausstellung spannt den Bogen von althergebrachten Klischees über Giftspinnen und Skorpione bis hin zur wissenschaftlichen Systematisierung und dem aufkommenden Interesse an Vogelspinnen als Haustiere. Neun Themenblöcke geben dem Spinnenfreund bei der Kölner Ausstellung Einblick in die Vielfalt der Erscheinungsformen von Spinnentieren. Aber auch Besucher, die sich aufgrund einer ausgeprägten Spinnenphobie (Arachnophobie) nur mit Widerwillen den Spinnen und Skorpionen nähern, haben die Gelegenheit, durch eine Glasscheibe getrennt die Exotik der Tiere auf sich wirken zu lassen. Die Ausstellung entstand als Kooperation von Kölner Zoo, dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn und privaten Sammlern. Sie ist ein schönes Beispiel für die in dieser Form sicher erstmalige Zusammenarbeit zwischen Instituten und Privatleuten. Peter Klaas, Leiter des Insektariums im Kölner Zoo, übernahm die Beschaffung des gesamten lebenden Inventars. Zudem koordinierte er die Herstellung, Aufstellung und Einrichtung der Terrarien mit Hilfe eines grenzüberschreitenden Netzwerks von Spezialisten. „Für den Aufbau dieser Ausstellung haben wir unseren Spinnenfachmann sehr gern zeitweise von seiner eigentlichen Arbeit in unserem Insektarium freigestellt“, erklären die Kölner Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel, und Christopher Landsberg.

Zoo Neunkirchen 24.08.2017
Zoofest – NABU Ortsgruppe Neunkirchen wird 30
Aktionstag am 3. September 2017 für die ganze Familie im Neunkircher Zoo. Im Neunkircher Zoo findet am Sonntag, 3. September 2017, von 10.00 – 17.00 Uhr, wieder das alljährliche beliebte Zoofest statt. Dies bedeutet ein interessantes und abwechslungsreiches Programm: Einige Info- und Aktionsstände, unter anderem von engen Kooperationspartnern des Neunkircher Zoos, erwarten die Besucher. Natürlich wird auch der zooeigene Stand zu Gunsten des Neunkircher Zoos nicht fehlen. Unsere Gründungsväter, die Aquarien- und Terrarienfreunde Neunkirchen 1922 e.V., veranstalten eine Zierfischbörse in der Zooschule. Neben Arbeiter-Samariter- Bund OV Neunkirchen e.V. zusammen mit der Arbeiter-Samariter-Jugend „Fantasiewerkstatt“, Jana Gelfort mit Brandmalerei, die 1. Deutsche Hamstervereinigung, Informationen zu Zecken und Borreliose, sowie einigen weiteren, ist auch der Verein zur Förderung des Neunkircher Zoos – Zooverein e.V. mit Kuchen und Kaffee vertreten. Die Schneeleopardenscouts des Zoovereins verkaufen Fotos der Neunkircher Geister der Berge zu Gunsten des Zoos. Die Naturschutzbund (NABU) Ortsgruppe Neunkirchen ist seit einigen Jahren sehr verbunden mit dem Neunkircher Zoo und feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Dies wird ebenso mit mehreren Informations- und Aktionsständen gewürdigt. Zahlreiche kommentierte Fütterungen und Vorführungen der verschiedensten Zootiere ergänzen das Programm. Bachs Braumanufaktur aus Neunkirchen und der Zookiosk sorgen unter anderem für das leibliche Wohl. Diese Veranstaltung kostet keinen zusätzlichen Eintritt, nur den regulären Eintrittspreis. Der Neunkircher Zoo hat von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet; Kassenschluss und letzter Einlass ist um 17:00 Uhr. Mehr erfahren auch unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Fanpage des Neunkircher Zoos

Tierpark Sababurg 24.08.2017
13. Mittelalterliches Spectaculum im Tierpark Sababurg
Am ersten September-Wochenende ist es wieder so weit: Das große Mittelalterliche Spectaculum im Tierpark Sababurg findet in dem einmaligen Ambiente des kulturhistorischen Mauerparks unterhalb der Sababurg statt. Am Samstag, 02. September 2017 von 10:00 – 23:00 Uhr und am Sonntag, 03. September 2017 von 10:00 – 19:00 Uhr versetzt der Tierpark Sababurg seine Besucher in eine spannende Epoche zwischen Antike und Neuzeit. Es entsteht ein großer mittelalterlicher Platz mit Zelten und Ständen. Hier wird gelebt, gekämpft und gefeiert, gefeilscht und verkauft. Über 300 historische Figuren tragen dazu bei, dass sich der Besucher in einer anderen längst vergangenen Welt glaubt. Schaukämpfe mit Blankwaffen, Kinderbelustigung, allerlei Gaumenschmaus und Unterhaltung werden geboten: Heerlager, Gaukler, Hexen und Bogenschützen, Herolde, Kunsthandwerker und edle Ritter in Kettenhemden, Helmen und Lederzeug mit Schwertern, Lanzen und Speeren. Mehrmals täglich wird die bekannte Mittelalterband „Tanzwut“ das Spectaculum am Samstag und Sonntag beleben und am Samstagabend ein sehens- und hörenswertes 90-minütiges Konzert zeigen. Das Komiker-Duo „Pampatut“ wird den Markt an beiden Tagen um 10:00 Uhr eröffnen und den ganzen Tag lang Unsinn treiben. An beiden Tagen ist auch die Mittelalterband „Tarranis“ mit dabei. „Tarranis“ ist Spielfreude und Lebenslust zugleich mit einer perfekten Verbindung aus historischer Marktmusik und Unterhaltung! Abgerundet wird das musikalische Programm durch „Rabenweiß“, einer jungen Band aus Niedersachsen. Die historische Falknerei Hellenthal wird zweimal täglich ihre edlen Greifvögel im Flug vorführen. Eine besondere Attraktion wird das Mittelalter-Wikinger-Karussell für Groß und Klein sein. Bekannte Künstler aus der Mittelalter-Szene versprechen weitere Programmhöhepunkte: „Marbun“, der Gaukler und Jongleur, wird ebenso dabei sein wie die „Hexe Beltana“ und „Spiriti Sancti“ mit ihrer abendlichen, spektakulären Feuershow. Keiner sollte sich das Ereignis des Jahres im Tierpark Sababurg zwischen Bad Karlshafen und Hofgeismar, mitten im Reinhardswald gelegen, entgehen lassen. Für die Veranstaltung wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben; nur der normale Tierparkeintritt (8,00 € pro Erwachsenen, 4,50 € für Kinder zwischen 4-15 Jahre) wird fällig. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Für die zusätzlichen Parkplätze wird ein Shuttledienst eingerichtet. Hunde dürfen angeleint mitgebracht werden. Weitere Information erhalten Sie bei der Tierparkverwaltung Sababurg; Tel.: 05671-7664990, Fax: 05671-76649999 oder per E-Mail: info@tierpark-sababurg.de und im Internet unter www.tierpark-sababurg.de und www.mittelalter-im-tierpark.de

Tiergarten Schönbrunn 24.08.2017
FLUSSPFERDE BEKOMMEN NEUES BADEBECKEN
Die nächsten Badetage des heurigen Sommers stehen vor der Tür. Für die Flusspferde im Tiergarten Schönbrunn sind es die letzten in ihrem alten Badebecken. Im November starten die Bauarbeiten und ihr altes, symmetrisches Betonbecken wird einer natürlichen Wasserlandschaft weichen. „Das neue Badebecken soll für mehr Badespaß bei unseren Flusspferden sorgen. Das derzeitige Becken hat keine Filteranlage. Im Sommer muss es bis zu zwei Mal pro Woche ausgelassen werden. Das bedeutet natürlich eine aufwändige Reinigung, einen hohen Wasserverbrauch und stets eine Badepause für die Flusspferde im Freien. Die neue Filteranlage wird für optimale Wasserqualität sorgen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch die Außenanlage umgestaltet und etwas vergrößert. Rund 2,6 Millionen Euro kostet das Bauvorhaben. Der Tiergarten muss die gesamte Summe selbst aufbringen. Dafür hat der Verein der Freunde des Tiergartens eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Um 15 Euro kann man unter www.herzenspatenschaft.at Herzenspate der drei Schönbrunner Flusspferde Ali, Arca und Kimbuku werden und damit den Bau des Badebeckens unterstützen. Als Dankeschön gibt es eine Patenschaftsurkunde und einen Namenseintrag auf der Homepage. Während die Flusspferde in den kalten Monaten im Wasserbecken der Innenanlage abtauchen, wird umgebaut. Rechtzeitig zur Badesaison 2018 soll das neue Becken auf der Außenanlage fertig sein.

Zoo Magdeburg 23.08.2017
Öffentliche Zooführung: „Blick in die Kinderstube des Zoos“
Welchen gefiederten, beschuppten oder flauschig-felligen Nachwuchs gab es in den letzten Monaten im Zoo Magdeburg? Ein Blick in die Kinderstube des Zoos lohnt immer und so schauen die Teilnehmer der nächsten Öffentlichen Zooführung am 1. September um 10 Uhr bei den Jungtieren des Zoos vorbei. Die Geburten- und Schlupfraten sind wichtige Indikatoren für das Wohlbefinden der Zootiere. Erfreulicherweise gelangen in diesem Jahr zahlreiche Zuchterfolge, darunter bereits zwei Würfe bei den Erdmännchen. Während der Führung können die interessierten Besucher natürlich auch „Stormi“ bestaunen, die niedliche Amurtigerin, die am 22. Juni geboren wurde, kurz bevor das Sturmtief Paul auch im Zoo wütete. Da sich die noch unerfahrene Tigerin „Kimberly“ nicht um ihren Nachwuchs kümmert, muss „Stormi“ handaufgezogen werden. Der größte Nachwuchs dieses Jahres darf natürlich bei dieser „Stippvisite“ nicht fehlen – der stattliche Giraffenbulle „Bakari“ erwartet die Besucher. Auch bei den kürzlich geschlüpften Rosaflamingo-Küken, die es viele Jahre im Zoo nicht gab und die nach über 30 Jahren erstmals wieder brüteten, schauen die Führungsteilnehmer vorbei.

Zoo Hannover 22.08.2017
Staatsanwaltschaft Hannover stellt Verfahren gegen Zoo Hannover ein: Keine Tierquälerei in der Elefantenhaltung
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das von Peta initiierte Verfahren gegen den Zoo Hannover eingestellt. Wie die Behörde heute mitteilte, konnte nach Sichtung sämtlicher Unterlagen und des vollständigen Videomaterials kein Tatbestand der Tierquälerei festgestellt werden. Der Zoo hatte die Vorwürfe von Anfang an bestritten. „Wir sind sehr froh, dass wir uns jetzt zu den Vorwürfen äußern und vieles richtigstellen können“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff in der heute einberufenen Pressekonferenz. „Im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen wurden diesbezüglich bei unseren Elefanten weder Verletzungen noch Verstörungen oder ein Vermeidungsverhalten gegenüber den Pflegern festgestellt. Im Gegenteil, es wurde ein intensives Vertrauensverhältnis bestätigt“, so Casdorff. Im April 2017 hatte Peta Strafanzeige gestellt. Ihre Behauptung stützte die Organisation auf einzelne, aus dem Zusammenhang gerissene Videosequenzen, die sie nach eigener Aussage im September/Oktober 2016 gemacht hatte. Die sechs Monate alten Aufnahmen hatte Peta des Weiteren dem Magazin „Report Mainz“ zukommen lassen. Am 4. April strahlte „Report Mainz“ die zusammengeschnittenen Szenen aus. Zeitgleich startete Peta eine umfangreiche Kampagne gegen den Zoo. Behauptet wurde, in Hannover würden Elefantenbabys mit spitzen Elefantenhaken malträtiert und geschlagen, um Zirkus-Kunststücke vor dem Publikum aufzuführen und es damit „bei Laune zu halten“. Als Erlebnis-Zoo werbe der Zoo mit Elefantenshows, um mehr Besucher anzulocken. Die Vorwürfe und Bilder lösten große Empörung aus, gegen Zoomitarbeiter wurden Morddrohungen ausgesprochen. Von der Wirkung der zusammengeschnittenen Sequenzen sei auch der Zoo emotional betroffen gewesen, räumte Casdorff ein. Da die wenige Sekunden langen Sequenzen nur ein unvollständiges Bild zeigten, hatte der Zoo unverzüglich das vollständige, ungeschnittene Videomaterial bei Peta und „Report Mainz“ erbeten. Darüber hinaus hatte der Zoo der Staatsanwaltschaft volle Kooperation bei den Ermittlungen zugesagt und auch, mit Hilfe externer Experten, noch einmal das gesamte Elefantenmanagement überprüft. Der Zoo konnte das gesamte, rund fünfstündige Videomaterial erst Monate später im Rahmen des Ermittlungsverfahrens einsehen. Selbst die Staatsanwaltschaft erhielt das vollständige Material erst Mitte Juni. Statt der angeblich ständigen Drangsalierung mit Elefantenhaken sind über Stunden Szenen der Herde mit den Tierpflegern auf den Außenanlagen, nebst Training auch mit Streicheleinheiten und Belohnungen zu sehen. „Wir haben immer betont, auch gegenüber ‚Report Mainz‘, dass es bereits seit 2013 keine Elefantenshows mehr im Zoo Hannover gibt“, so Casdorff. „Nirgendwo wird mit Elefantenshows geworben. Wir belustigen unsere Besucher nicht, sondern informieren sie bei der täglichen kommentierten Fütterung über die Biologie der Elefanten, ihre Bedrohung im Freiland, den Lebensraumverlust – und wie man beim Schutz der bedrohten Art helfen kann“, stellte Casdorff klar. Vollständiges Videomaterial entlastet Zoo – Die Intention von Peta, einen angeblichen Missstand aufzuklären, stellte Casdorff infrage. Anstatt die vermeintlich so schockierenden Verhältnisse in der Elefantenhaltung in Hannover sofort zu melden, habe Peta das Material erst ein halbes Jahr nach der Aufnahme vorgelegt, erklärte der Zoo-Geschäftsführer. Pünktlich zu Beginn der Sommersaison und passend zur Geburt der Elefantenjungtiere habe Peta eine hochemotionale Kampagne mit bewusst skandalisierenden Bildern und Falschaussagen gegen den Zoo und Elefantenhaltung im Allgemeinen gestartet. Betrachtet man die Szenen aus dem Peta-Videomaterial im Gesamtkontext, wird deutlich erkennbar, dass die Aneinanderreihung der kurzen Sequenzen beim Peta-Video und dem „Report Mainz“ Beitrag eine manipulative Wirkung haben. „In voller Länge vermittelt das Videomaterial einen ganz anderen Eindruck“, so Casdorff. Elefantenmanagement unter der Lupe – Zudem hat sich der Zoo in den vergangenen Wochen mit allen Aspekten seines Elefantenmanagements, von der Ausbildung der Mitarbeiter über die Trainingsinhalte bis zu den Arbeitsabläufen, kritisch auseinandergesetzt. So wurden sämtliche veterinärmedizinischen Unterlagen und Tagessprotokolle geprüft. „Wir schauen bei unseren Untersuchungen auch auf die zurückliegenden Jahre“, so Casdorff. Daneben wurden externe Fachleute hinzugezogen: Professoren der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hatten sich gleich nach Bekanntwerden der Vorwürfe ein Bild von der Herde gemacht. Elefanten-Experten des europäischen Zoodachverbandes EAZA waren vor Ort und haben sowohl die Herde als auch den Umgang der Pfleger mit den Tieren begutachtet. „Wir sind durchaus selbstkritisch und haben bereits Veränderungen vorgenommen. Auch aus den Gesprächen mit der EAZA und Kollegen, die ebenfalls Elefanten halten, haben wir Anregungen übernommen“, so Casdorff. Regelmäßige Fortbildungen der Mitarbeiter werden durch internationale Experten ergänzt, die Trainingspläne der Elefanten angepasst. Zukünftig wird es nur noch Übungen mit klarem tiermedizinischem, tierpflegerischem oder bildendem Hintergrund geben. Die Übungen zur Tierbeschäftigung, die möglicherweise beim Betrachter zu Missverständnissen führen, werden nicht mehr durchgeführt. Der Zoo hatte bereits im Rahmen seines im Februar 2015 vorgelegten „Masterplans 2025+“ die Erweiterung der Elefantenanlage für 2019 beschlossen und ist seit Anfang dieses Jahres in der konkreten Bauplanung. Neben einer deutlich vergrößerten Außenanlage soll es voraussichtlich ab 2021 auch noch eine großzügige Laufhalle geben, die den Elefanten auch in der kühleren Jahreszeit viel Auslauf und Beschäftigung bietet. Alle anstehenden Umbaumaßnahmen werden so ausgeführt, dass zukünftig die Voraussetzungen für eine Haltung der Elefanten im „protected contact“ gegeben sind. Menschen für Tiere begeistern – „Wir haben eine schwere Zeit hinter uns – der Zoo und seine Mitarbeiter wurden beschimpft und bedroht und die Verunsicherung der Mitarbeiter war spürbar“, so Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Wir sind froh, dass der Sachverhalt nun geklärt ist.“ Ein besonderer Dank gehe an alle, die in der letzten Zeit hinter dem Zoo gestanden haben und in Briefen, Telefonaten und in Gesprächen vor Ort ihre Verbundenheit zum Zoo und seiner Arbeit deutlich zum Ausdruck gebracht haben, so Casdorff. „Unser Ziel ist es, Menschen für Tiere zu begeistern. Wir werden auch weiterhin alles daransetzen, über die Tiere hier im Zoo und die Situation im Freiland zu informieren und dauerhaft zum Erhalt der Arten beizutragen.“

Tierpark Hagenbeck Hamburg 22.08.2017
Walross Loki ist gestorben
Das am 5. Juni 2015 geborene Walrossmädchen Loki ist am Morgen des 21. August überraschend gestorben. Lange hatte sie es geschafft, die angeborene Missbildung, die sich durch eine große Schwellung im Bereich des Halses bemerkbar machte, zu kompensieren. Eine Woche vor dem überraschenden Tod zeigte sich das Jungtier etwas kränklich. Loki hatte wenig Appetit, war schlapp und schlief viel. Trotz der eingeleiteten tierärztlichen Maßnahmen konnte keine wesentliche Verbesserung erzielt werden. Am Sonntag verschlechterte sich Lokis Zustand massiv. Am frühen Montag fanden die Pfleger sie tot in ihrer Box. Am selben Tag noch wurde eine Sektion durchgeführt, um die Todesursache zu klären. Die endgültigen Ergebnisse der pathologischen Untersuchung stehen allerdings noch aus. Mutter Polosa (21) konnte in Ruhe hinter den Kulissen Abschied von dem jüngsten Herdenmitglied nehmen. Die Mitarbeiter werden die freundliche Loki sehr vermissen.

Wildpark Lüneburger Heide 22.08.2017
Neuer Leuchtturm für die Heide! Baumwipfelpfad mit Aussichtsturm bietet Fernblick bis nach Hamburg – Erlebnispfad thematisiert Natur- und Umweltschutz
Am Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf wird eine neue Natur- und Erlebnis-Einrichtung entstehen, die in der Metropolregion Hamburg und in der Lüneburger Heide ohne Gleichen ist. Norbert und Alexander Tietz, Geschäftsführer der Wildpark Lüneburger Heide KG und deren neu gegründeter Gesellschaft „Weitblick Projektrealisierung“ arbeiten derzeit an den Anträgen und der Entwicklung eines Baumwipfelpfades. Sprichwörtlicher Höhepunkt des rund 800 Meter langen Pfades soll ein 40 Meter hoher, barrierefreier Aussichtsturm sein, der eine einzigartige Fernsicht unter anderem bis ins 35 Kilometer entfernte Hamburg ermöglicht. Mit einem integrierten Aufzug soll Rollstuhlfahrern und Menschen mit Handicap ermöglicht werden, die Aussichtsplattform zu erreichen, diese wird auch über einen auf Stahlstreben ruhenden Pfad mit einer durchschnittlichen Steigung von etwa 5,9 % zu begehen sein. Herzstück des Projekts ist ein naturpädagogischer Baumwipfelpfad, der den Besuchern die heimische Flora und Fauna näher bringen und den Natur- und Umweltschutz thematisieren soll. „In allen politischen Gremien auf Gemeinde- Landkreis und Landesebene und den entsprechenden Umweltbehörden, die bisher in Vorgesprächen über das Vorhaben informiert worden sind, stößt der Baumwipfelpfad durchweg auf breite Zustimmung“, freuen sich Norbert und Alexander Tietz. Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, hebt die Leuchtturm-Funktion des Projektes für die Naturparkregion besonders hervor. Er begrüßt „den Beitrag zur Bewahrung und zum Schutz der Natur und Förderung des Natur- und Kulturerbes“. Norbert und Alexander Tietz beschäftigen sich schon lange intensiv mit der Idee eines solchen Projekts und haben deutschlandweit zahlreiche ähnliche Baumwipfelpfade besucht. „Bei jedem der Pfade stellte sich dieses ‚Aha-Erlebnis’ ein, das man hat, wenn man über alle Etappen des Baumwachstums bis in die Baumspitzen nach oben steigt und dann einen atemberaubenden Weitblick hat. Nicht nur der Fernblick, sondern auch die Beschäftigung mit dem Thema Natur und deren Erhaltung haben ein Stück weit auch den eigenen Horizont erweitert und uns davon überzeugt, so etwas am Wildpark zu etablieren“, sagen Vater und Sohn Tietz. Beiden ist es ein persönliches Anliegen, so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen und den Pfad perfekt in die Landschaft und den Baumbestand am Wildpark zu integrieren, der mit einem Mischwald, hauptsächlich aus Kiefern und Fichten bestehend, bewachsen ist. Vom Aussichtsturm Richtung Süden wird man zudem einen wunderbaren Blick auf den Ahrwald mit seinem schönen Buchenmischbestand haben. „Ein weiterer Höhepunkt wird auch der Blick aus der Vogelperspektive auf unsere Wolfsrudel sein, denn der Pfad soll direkt an den Wolfsgehegen entlang führen“, bemerkt Alexander Tietz. Die Grundfläche des vom Winsener Architekten Jörg Kröger geplanten Baumwipfelpfades beträgt etwa 5 Hektar und liegt komplett auf Wildpark-Areal. Der vorgesehene Bereich ist schon vor vielen Jahren aus dem Landschaftsschutz entlassen worden. „Der Planungsstand ist so weit fortgeschritten, dass mit dem Bau begonnen werden kann, sobald alle nötigen Anträge von Seiten der zuständigen Behörden genehmigt sind“, sagt Norbert Tietz, der mit einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr rechnet und eine Eröffnung im Frühjahr 2019 anpeilt. Einmal realisiert, soll der Baumwipfelpfad ein ganzjähriges Naturerlebnis sein und an die Wildpark-Öffnungszeiten gekoppelt werden.

Zoo Heidelberg 21.08.2017
Liebespfeil brachte die entscheidenden Punkte: Der Zoo holt für Heidelberg den Sieg beim Stadt-Land-Quiz
Auf der Jagd nach den meisten Punkten beim Stadt-Land-Quiz des SWR-Fernsehen mit Moderator Jens Hübschen lieferten sich Heidelberg und Kaiserslautern ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach vielen kniffligen Fragen und Rätseln gewann der Zoo Heidelberg für seine Stadt letztendlich das beliebte Duell mit 790 zu 780 Punkten. Genau eine Antwort machte in der letzten Raterunde den Unterschied und führte Heidelberg zum Sieg. In der ganzen Stadt galt es knifflige Aufgaben rund um Tiere und Natur zu lösen. Mal handelte es sich um Wissensfragen, mal um Schätzfragen oder Worträtsel. Auch die Besucher im Zoo Heidelberg erspielten hierbei wertvolle Punkte – doch in Kaiserslautern waren ebenfalls viele richtige Antworten dabei. Zusätzlich benannte jeder Zoo zwei Experten, die ein Bilderrätsel zur Stadt und eine Schnellraterunde meistern mussten. Für Heidelberg gingen Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und Liane Winter, Leiterin des Service-Centers, ins Rennen. Das Bilderrätsel, bei dem ein Ort in Heidelberg und ein Ort in Baden-Württemberg gesucht wurden, war eine harte Nuss. Die entscheidenden Hinweise kamen von Heidelberg Marketing und Dominik Winkel, Tierpfleger im Zoo Heidelberg. Kaiserslautern zog jedoch gleich nach und lieferte die richtigen Antworten auf ihr Bilderrätsel. Noch gab es also keinen klaren Favoriten. Im Endspiel, bei einer Schnellraterunde, mussten die Experten insgesamt fünf tierische Fragen lösen. Erst hier, in der finalen Runde, stellte Moderator Jens Hübschen dann die alles entscheidende Frage. „Weinbergschnecken sind Zwitter. Wie pflanzen sie sich fort?“, wollte er wissen. Zoodirektor Dr. Wünnemann hatte die richtige Antwort sogleich parat: „Sie schießen Liebespfeile aufeinander.“ Beim Paarungsspiel richten sich Weinbergschnecken gegeneinander auf, pressen ihre Kriechsohlen aufeinander und geben dann einen Kalkpfeil, den sogenannten Liebespfeil, in den Fuß des Partners ab. Mit diesem Liebespfeil übertragen die Schnecken ein Sekret, das für eine erfolgreiche Fortpflanzung wichtig ist. Die Experten in Kaiserslautern konnten diese Frage nicht beantworten. Somit stand der Sieger fest: Mit zehn Punkten Unterschied gewann Heidelberg das Duell. In Heidelberg erspielte das Team im Zoo insgesamt 790 Punkte, in Kaiserslautern 780 Punkte.Der Zoo Heidelberg bedankt sich bei allen Besuchern, Mitarbeitern und allen weiteren Unterstützern, die fleißig Punkte für Heidelberg gesammelt haben. Ein Dank gilt auch den „Gegnern“ aus Kaiserslautern für das tierisch spannende Rate-Duell.

Erlebnis-Zoo Hannover 20.08.2017
Weltreise zum Artenschutz
Großes Zoo-Familienfest mit buntem Programm. Mit wenigen Griffen Bienen helfen: Einmal tief in den Matscheimer greifen, einen runden Ball aus Erde und Lehm formen, Blumensaamen reindrücken – fertig ist die „Seedbomb“. Aus der Pflanzen-Samen-Kugel wachsen Blumen, über die Bienen sich freuen – denn Bienen brauchen unsere Hilfe! Ob Biene, Biber, Wolf, Kakadu oder Katta: Am 19. und 20. August drehte sich im Erlebnis-Zoo Hannover beim großen Zoo-Familienfest alles rund um den Artenschutz. Bei der Weltreise durch den Zoo gab es an mehr als 20 Stationen knifflige Rätsel, tolle Mitmachaktionen und tierisch spannende Informationen rund um das Thema Artenschutz im Tierreich. Mit einem roten Reisepass im Gepäck, in dem auch Platz für persönliche Erinnerungen war, ging es auf Stempeljagd um die ganze Welt – von Afrika über Kanada, Indien und Australien bis ins beschauliche Niedersachsen. Das Madagaskar Wildlife Conservation lud zum spielerischen Kennenlernen der Lemuren und stellte dabei den Lebensraum, die Fressgewohnheiten sowie die besonderen Fähigkeiten und Talente der Affen vor. Beim Verein Rettet den Drill konnten Kinder bei der Tierbeschäftigung helfen und Löcher in Hölzer bohren, um darin Futterstücke für die bedrohten Drills zu verstecken, die mit viel Geschick an die versteckten Leckereien gelangen. Im Zoo-Eingangsbereich informierte der Zoll mit einer Ausstellung beschlagnahmter Waren – von Fellen über Schuhe, Schädeln und Schmuck -, über den weltweiten Artenschutz und seine Bestimmungen. An der Fühlbox durfte jeder sein Gespür für unter Schutz stehende Tiere erkunden. Der NABU lüftete die Geheimnisse um Wölfe und Biber, ließ Fußspuren, Felle und Baumarten erraten. Die BUND Fledermausgruppe Hannover stellte die faszinierenden Fledermäuse aus aller Welt vor, die Zoofreunde Hannover e.V. informierten über den bedrohten Kakadu. Auf Meyers Hof konnten die Weltenbummler schließlich bei stimmungsvoller Live-Musik, summenden Bienen und Bastel-Angeboten den ereignisreichen Tag ausklingen lassen. Wer es sportlich mochte, stellte seine Geschicklichkeit beim Dribbel-Parcours von Hannover 96 unter Beweis oder wagte auf der XXL-Hüpfburg mit Käferrutsche große Sprünge. Wer alle Stationen besucht und alle Stempel gesammelt hatte, konnte beim großen Gewinnspiel mitmachen und mit etwas Glück unter anderem eine Zoo-Familienkarte gewinnen.

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