5. Zooreise 2017 – Tag 2: Drei Zoos, drei Länder oder … in 15 Minuten durch zwei Kontinente

Geplant waren Besuche in Saarbrücken, Bettemburg und Deigny. Drei Zoos in drei Ländern (Deutschland, Luxemburg, Belgien), allerdings war uns nur der letzte noch unbekannt.
Der Zoo in Saarbrücken hatte einige Baustellen und auch den entsprechenden Lärm. Aber es gab auch einige Neuerungen, wie eine zu bestimmten Zeiten begehbare Kattaanlage und der Eingang. Viel war nicht los und es wurde ein entspannter Zoobesuch bevor wir nach Bettemburg weiterfuhren.
Der Parc Merveilleux war eine positive Überraschung, im Vergleich zum letzten Besuch (siehe hier). Von den damals sehr häufig anzutreffenden Ratten sahen wir keine einzige. Und auch sonst gab es einige Neuerungen, wie die neuen Anlagen für Berberaffen und Spornschildkröten.
Unser drittes Ziel war ein Safaripark in Deigny, Belgien (Safari Parc Monde Sauvage), der neben dem eigentlichen Safaribereich auch diverse Tiershows und eine Wandelsafari (eine Safari zu Fuß) zu bieten hat. Von den Tiershows sahen wir keine einzige, aber die Wandelsafari war ganz nett. Krönender Abschluss war die Fahrt durch das Safarigelände mit dem eigenen Auto. Passiert ist nichts (aber man hat es weder mit Nashörnern, Giraffen oder Affen zu tun) und trotz des Zeitdrucks, wir hatten nur noch fünfzehn Minuten, haben wir alles gesehen… dachte ich zumindest, aber auf dem Parkplan ist auch von einer Asiensafari die Rede. Ich weiß nur nicht, wo sich diese befinden soll, auf unserer Rundgangfahrt kamen wir nur an Afrika und Südamerika vorbei. Dort haben wir schreiende Seriemas und laufende Tapire gesehen (das ist schon ein Schauspiel für sich). Ein kleines Drama konntwen wir in der Tukanvoliere (in meinem Reisetagebuch, welches als Grundlage für die Blogberichte dient machte die Autokorrektur die Voliere der Rumänen …) ein kleines Drama beobachten. Dorthin hatte sich eine kleine Ringelnatter verirrt, und einer der Vögel hat mit ihr gespielt, oder den Versuch unternommen sie zu fressen. Ob sie das überlebt hat, kann ich nicht sagen. Als ich gegangen bin hat sie zumindest das Weite gesucht.
Die Fahrt durch den Park war trotz der Kürze sehr unterhaltsam und es wird nicht die letzte Safariparkfahrt sein. Im Laufe dieser Reise bekamen wir eine zweite Möglichkeit (Hodenhagen), die allerdings weniger unterhaltsam war … und es gibt noch ein paar Safariparks, die man (im nächsten Jahr) aufsuchen kann (unter anderem der Safaripark Beekse Bergen).
Nach dem Safaripark fuhren wir weiter nach Aachen.
Gegessen haben wir im Alten Zollhaus, so lecker wie wir es in Erinnerung hatten, auch wenn wir direkt neben den Toiletten saßen, etwas länger warten mussten und eine etwas saftige Rechnung erhielten (Vorspeise, Schnitzel und Nachspeise … da summiert sich einiges)
Danach machten wir einen kleinen Abstecher zur Printenbäckerei KLEIN, um nach den Öffnungszeiten zu sehen, die Zurückgebliebenen (einige zumindest), wollen ja beschenkt werden. Abgesehen davon wollten wir uns neuen Printenlikör besorgen.
Den Abend verbrachten wir auf dem Hotelzimmer.

Noch ein paar Bemerkungen zur Umgebung des Hotels.
Unser IBIS und die Printenbäckerei liegen in der Nähe des Marschiertors (dieses liegt eigentlich zwischen den beiden Orten). Während unseres ersten Besuchs in Aachen (siehe hier) konnte man das Tor in seiner ganzen Pracht sehen. Bei diesem Besuch wurde das Dach des Tors saniert und ein Gerüst versteckte das Gebäude. Ein Durchgang war (natürlich) auch nicht möglich.
Einige Ampeln (nicht nur am Marschiertor) wiesen neue Zeichen auf, allerdings weiß ich nicht, welcher Sinn dahinterstecken sollte.
Manche Autoampeln wiesen statt einfacher Farben Symbole auf: Ein rotes Herz, ein gelbes Peacezeichen und ein grünes Hanfblatt. Bei meinem letzten Besuch war das nicht zu sehen, aber es scheint kein Phänomen der neueren Zeit zu sein. Symbole an den Ampeln gibt es schon seit ein paar Jahren … und sie werden auch regelmäßig entfernt. Und manchmal kommen sie eben wieder…

Zoo Saarbrücken
Parc Merveilleux, Bettemburg
Safari Parc Monde Sauvage, Deigny

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