Abenteuer Aquarium

Die letzte Zooreise bot auch einen kleinen Einblick in diverse größere und kleinere Aquarien in der Zoolandschaft.
Einen kleinen Vorgeschmack auf das was vielleicht zu sehen ist, gab ich hier.
Das Aquariummuseum in Liege haben wir nicht besucht, aber trotzdem haben wir einiges gesehen.

Der Landauer Zoo hat kein eigenes Aquariumgebäude, aber im Affenhaus sind ein paar Aquarien zu finden. Neben einem tropischen Korallenriff und afrikanischen Fischen werden auch Vertreter der stark gefährdeten Hochlandkärpflinge gezeigt, darunter San-Marcos-Kärpfling und Ritterkärpflinge, die es meines Wissens europaweit nur hier gibt.
Größere Fische findet man im Reptilium Landau. Diese befinden sich meist als Beisatz zu diversen Reptilien.
Nur die Piranhas haben ein eigenes Aquarium.
Ob man beide Einrichtungen nur wegen der Fische besuchen muss, ist fraglich. Für den Terrarianer bietet das Reptilium natürlich einiges mehr, darunter auch einen Nachttierbereich und verschiedene Wirbellose.

Auch andere von mir besuchte Zoos hatten kleinere Aquarien, aber kein eigenes Gebäude und der Fischanteil dieser Zoos darf eher als gering betrachtet werden:
Parc Merveilleux: Ein paar Meeresaquarien und Fische aus Madagaskar.
Tiergarten Bernburg: Afrikanische und Südamerikanische Fische.
Zoo Magdeburg: Afrikanische Fische
Zoo Plankendael: Australische Fische und Flusskrebse
Sehenswert sind dagegen die Aquarien der Wilhelma Stuttgart und des Kölner Zoos. Über beide EInrichtungen wurde (und wird) aber häufiger im Blog berichtet (auch wenn ich das Kölner Aquarium nicht so häufig benutze). Beide Gebäude einhalten neben Aquarien auch Terrarien.
Das Kölner Aquarium besitzt auch ein Stockwerk für wirbellose Tiere, hauptsächlich Spinnen und Insekten. Im Hippodom und im Aquarium sind Anlagen für Landeinsiedlerkrebse zu sehen, beide sehr unterschiedlich eingerichtet:

Interessante (und einzigartige) Bewohner des Stuttgarter Aquariums sind Fetzenseenadeln.
Nicht geplant, aber wegen schlechten Wetters als Alternative gewählt waren der Zoo in Bochum (als Schlechtwetteralternative aber doch nicht so geeignet wie ich gedacht habe) und das Sea Life Oberhausen.
Das Fossilium/Aquarium des Bochumer Zoos zeigt neben lebenden und fossilen Fischen auch Reptilien und kleinere Affen. Und noch ein paar andere fossile Tiergruppen.
Das Sea Life Oberhausen ist das größte seiner Art in Deutschland. Neben einheimischen Süß- und Meerwasserfischen werden auch südamerikanische Fische und Bewohner tropischer Meere gezeigt. Mit einem Glasboodenboot erhält man auch besondere Einblicke in ein größeres Becken.t
Ich bin (wie ich immer wieder bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwähne) kein Freund der Sea Life Center, aber der Schwarmring in Obn
Das Sea Life Oberhausen war nicht das einzige Sea Life, welches ich in den letzten Tagen besucht habe. Im Rahmen der Nacht der Umwelt am Freitag wurde auch das Sea Life München besucht. Und das hat sich tatsächlich mal gelohnt. Mit Führung und ohne störenden Besucher kann ein Besuch im Sea Life tatsächlich entspannend und interessant sein.
In Oberhausen kann man in der Sonderausstellung „Abenteuer Schildkröte“ verschiedene Schildkröten sehen, die „Oktopushöhle“ in München zeigt Kraken und Tintenfische.

Die Eindrücke der vergangenen Zooreise werden in den nächsten Wochen einen Großteil der Blogeinträge einnehmen. Das dürfte auch für Aquarianer interessant sein (wenn auch eher für Fischfreunde).
Aber nachdem die Hitzezeit und meine großen Zooreisen beendet sind kann ich mich wieder meinen eigenen Vasen zuwenden … die nächste Bestellung kann vorbereitet werden.

Außerdem steht das neue Online Aquarium Magazin zum kostenlosen Download bereit. Dort findet man u. a. Beiträge zur Evolution von Malawibuntbarschen oder die Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln auf Wirbellose im Aquarium.

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