Zoopresseschau

Tierpark Zittau 01.09.2017
Eintauchen in die phantastische Welt der Pilze
Eintauchen in die phantastische Welt der Pilze kann man am 09. Und 10. September jeweils ab 10 Uhr zum Bauernmarkt im Tierpark Zittau, denn dort lädt die Besucher neben einer Vielzahl uriger Stände mit gediegenem Kunsthandwerk und regionalen Produkten wieder eine große Pilzausstellung zum Schauen und Staunen ein. Die Pilzberater des Landkreises sind vor Ort und bestimmen selbst die ausgefallensten Exemplare genau. Besucher können auch ihre eigenen „Fundstücke“ mitbringen und von den Experten begutachten lassen. In den letzten Jahren hat sich diese Veranstaltung zum angesagten Familien- Event entwickelt. Während die Erwachsenen durch die bunten Stände des romantischen Bauernmarktes schlendern und tausend tolle Kleinigkeiten entdecken oder auch mit den Kunsthandwerkern ins Gespräch kommen können, gibt es für die kleinen Besucher wieder ein tolles Programm mit Spielen, Basteleien, Pony- und Kamelreiten, Hüpfburg und einem Kettenkarussell und natürlich einigen Überraschungen, die hier noch nicht verraten werden. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wird das Ganze mit Live- Musik von „Saltarello“ am Samstag und vom „Faulen Lenz“ am Sonntag.

Tierpark + Fossilium Bochum 01.09.2017
Affenglück im Doppelpack
Erfolgreiche Nachzuchten bei den Totenkopf- und Weißbüschelaffen. Bei den Affen im Tierpark + Fossilium Bochum gibt es in diesem Jahr gleich
doppelten Grund zur Freude, denn sowohl die Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus), als auch die Totenkopfaffen (Saimiri sciureus sciureus) haben Nachwuchs bekommen. Bei den Weißbüschelaffen, die in der Amazonasanlage des Terrarienhauses zusammen mit Köhlerschildkröten, Pfauenaugen-Stechrochen und anderen südamerikanischen Fischen leben, ist das erste Mal eine Nachzucht geglückt. Im vergangenen Jahr kam ein Männchen als Neuzugang in den Bochumer Tierpark, um zusammen mit einem Weibchen aus der bereits bestehenden Gruppe ein neues Zuchtpaar zu bilden und eine Familie zu gründen – mit Erfolg. „Wir hatten bereits eine Vorahnung, dass unsere Weißbüschelaffen Zuwachs bekommen. Da wir unsere Affen in regelmäßigen Abständen wiegen, konnten wir eine deutliche Gewichtszunahme bei dem Weibchen feststellen. Fünf Monate später hat sich unsere Vermutung schließlich bestätigt“, freut sich Revierleiter Dominik Töller. Während sich das Jungtier in der ersten Zeit nach der Geburt noch von Vater und Mutter tragen ließ, unternimmt es mittlerweile selbstständige Ausflüge durch die Baumkronen der Regenwaldanlage. Der natürliche Lebensraum der Weißbüschelaffen, die Tropenwälder Südamerikas, ist durch zunehmende Baumrodungen stark gefährdet. Von dieser Bedrohung sind auch die ebenfalls im Norden des Kontinents beheimateten Totenkopfaffen betroffen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Kolumbien, über Peru bis nach Brasilien. Der Tierpark + Fossilium Bochum beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die bedrohte Primatenart. Bereits seit vielen Jahren freut sich das Tierparkteam regelmäßig über Nachwuchs in der aktuell zwölfköpfigen Affengruppe. Seit Mitte August zählt die Familie nun einen „Totenkopf“ mehr! Mit neugierigen Blicken erkundet das Jungtier vom sicheren Rücken seiner Mutter aus die Umgebung. In wenigen Wochen wird es auch auf die Rücken der anderen weiblichen Gruppenmitglieder klettern und sich von seinen „Tanten“ herumtragen lassen. Tierparkbesucher können täglich um 14:30 Uhr an der öffentlichen Fütterung der Totenkopfaffen teilnehmen, um dort Spannendes über die Kapuzinerartigen zu erfahren. Die tagaktiven Klettermeister ernähren sich vorwiegend von Insekten, wie Mehlwürmern, Früchten und Gemüse. In den Sommermonaten freuen sie sich besonders über eisgekühlte Melone! Aber auch Eier und kleinere Wirbeltiere stehen auf ihrem Speiseplan. Besucher können bei den Fütterungen beobachten, dass die kleinen Affen ihre Nahrung vor dem Verzehr immer erst mit ausgestreckten Armen begutachten. Der Grund dafür ist ihre von Natur aus veranlagte Weitsichtigkeit. Bis auch das Jungtier feste Nahrung aufnehmen kann, wird es noch einige Zeit dauern. Totenkopfaffen werden bis zum Alter von bis zu sechs Monaten gesäugt. Noch haben die beiden Jungtiere keinen Namen. Doch das soll sich schnell ändern. „Auf unserer Facebookseite können Interessierte in den kommenden Tagen unter ausgewählten Namensvorschlägen für ihren Favoriten abstimmen“, verrät Zooschulleiterin Kerstin Schulze.

Zoo Osnabrück, 01.09.2017
Ultraschall bei Tapir, Schlange & Co.
Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg schenkt Zoo Osnabrück Ultraschallgerät. Auch bei Tapir, Leguan oder Schlange kommt bei einer medizinischen Untersuchung manchmal ein Ultraschallgerät zum Einsatz. Der Zoo Osnabrück freut sich derzeit über ein besonders gutes Ultraschallgerät – gespendet von der Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg. „Das gespendete Gerät zeigt sehr hochauflösende Bilder, das ist wirklich eine tolle Hilfe bei der Diagnostik“, freut sich Zootierarzt Thomas Scheibe. Ein Ultraschallgerät kann auch im Zoo zum Einsatz kommen, wenn eines der insgesamt über 3.000 Tiere erkrankt. „Wir können damit zum Beispiel akute Fälle wie Legenot bei Reptilien oder Vögeln sofort untersuchen, nachschauen, ob Organe wie Leber oder Milz bei Zootieren verändert sind oder Trächtigkeitsuntersuchung wie bei unserem Tapirweibchen Elise durchführen und nachschauen, ob bei Jungtier und Mutter alles in Ordnung ist. Hier erwarten wir täglich die Geburt.“ Bei der Vorführung des Geräts am heutigen Freitag zeigte sich, dass das Herz des Nachwuchses im Mutterleib kräftig und regelmäßig schlägt. Bislang hatte der Zoo Osnabrück ein kleineres, mobiles Ultraschallgerät. Das neue liefert jedoch mit seinen drei unterschiedlichen Schallköpfen für verschiedene Ansprüche noch hochauflösendere und damit deutlichere Aufnahmen für die weitere Diagnose. Die Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg hatte dem Zoo das Gerät kostenlos überlassen: „Aufgrund der Nachbarschaft zum Zoo Osnabrück und aufgrund der Tatsache, dass der Zoo Osnabrück sich so gut wie selbst finanzieren muss und die finanziellen Mittel für den Bereich der Medizintechnik somit sehr begrenzt sind, fiel die Wahl auf den Zoo. Wir unterstützen den Zoo sehr gerne bei seiner wichtigen Arbeit“, so Uwe Hegen, Verwaltungsdirektor des Franziskus-Hospitals Harderberg. Zoodirektor Prof. Michael Böer nahm die Spende dankend an: „Gerade für kleinere Tiere, die wir direkt in unsere Praxis auf dem Zoogelände bringen können, ist das Gerät sehr gut einsetzbar. Wir können das Gerät aber auch auf dem Gelände verwenden. Je nach Tierart ist eine Ruhigstellung des Patienten erforderlich und bei Tieren mit dickem Fell natürlich auch eine Rasur.“ Das Gerät helfe dem Zoo auf jeden Fall sehr, die Zootiere noch optimaler zu versorgen, betont Böer.

Kölner Zoo 01.09.2017
Kölner Zoo mit Erbe bedacht
Zoo erhält die Summe nicht auf einen Schlag, sondern über viele Jahre verteilt. Erbschaftssumme wird in Stiftung eingebracht, von der der Zoo jährlich eine Dividende erhält. Die US-Amerikanerin Elizabeth Reichert wird dem Kölner Zoo nach ihrem Tod rund 22 Millionen Dollar vererben. Die Summe wird gestückelt und über einen langen Zeitraum ausbezahlt. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg steht seit etwa zwei Jahren mit der in der Nähe von Philadelphia lebenden gebürtigen Kölnerin in Kontakt. Landsberg hat in dieser Zeit alle organisatorischen und rechtlichen Fragen rund um das Erbe geklärt. „Uns als Zoo macht es natürlich sehr froh, auf diese Art bedacht zu werden. Es zeigt, wie viel Vertrauen uns als Kölner Institution mit ihren vielfältigen Bildungs-, Erholungs- und Artenschutzaufgaben entgegengebracht wird“, erklärt Christopher Landsberg. Die 22 Millionen Dollar werden gestaffelt ausbezahlt. Die Summe wird dafür in eine eigens gegründete Stiftung eingebracht. Diese überweist dem Zoo die jährlichen Zinserträge. Christopher Landsberg: „Wir erhalten das Geld nicht auf einen Schlag, sondern in Dividendenform als jährlichen Zuschuss. Wir machen hier also keinen Geldspeicher auf, sondern sichern dem Zoo in Zeiten kontinuierlich zurückgehender öffentlicher Förderung langfristig einen wichtigen Zuschuss.“ Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel ergänzt: Frau Reichert und uns erscheint das als der beste und nachhaltigste Weg, um den in seinem Unterhalt sehr aufwendigen Zoo kontinuierlich bei seinen vielen Aufgaben weiterentwickeln zu können.“ So sollen Teile der Summe z.B. in die Sanierung des 1899 eröffneten und unter Denkmalschutz stehenden Alten Südamerikahauses fließen. Der Zoo möchte seinen Gästen mit diesem ambitionierten Projekt eine attraktive Regenwaldlandschaft präsentieren, in der sich Affen, Vögel und andere Tiere Mittel- und Südamerikas frei bewegen können. Die Höhe der jährlichen Zinsausschüttung ist schwer einzuschätzen. Sie hängt von der Entwicklung am Finanzmarkt ab. Zu rechnen ist mit einer jährlichen Summe zwischen 600.000 und 1 Million Euro, die dem Zoo zugutekommen. Elizabeth Reicherts Wahl fiel auf den Kölner Zoo, weil sie mit dem Erbe möglichst vielen Menschen in Köln und dem Rheinland langfristig Nutzen bringen will. Sie wählte den Kölner Zoo, weil hier rund eine Millionen Menschen Jahr für Jahr gemeinsam mit Familie und Freunden Entspannung und Erholung finden und mehr über Tiere erfahren. Rund 20.000 Schüler besuchen jährlich die Kölner Zooschule und werden dort zukunftsweisend für den Umweltschutz sensibilisiert. Zudem sind die Biologen des Kölner Zoos bei mehr als 20 Artenschutzprojekten im Einsatz. Der Zoo hat dafür allein seit 2010 rund 1,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Zoo Salzburg 01.09.2017
„Gemeinsam mehr erreichen – OZO Artenschutztag“
Sonntag, 10. September 2017, von 10 bis 16 Uhr. An diesem Zoo-Tag steht der Tier-, Natur- und Artenschutz im Mittelpunkt des Geschehens: Gemeinsam mit zehn Tier- und Umweltschutzorganisationen stellt der Zoo Salzburg seine Ziele und Arbeiten für den Schutz und Erhalt von Roten Pandas, Schneeleoparden und Co. vor. Für Zoo-Besucher gibt es an diesem Tag viel zu erleben: Die Vielfalt der Natur wird anhand von Anschauungsmaterial „begreifbar“ gemacht oder auch mal „unter die Lupe“ genommen. Fachleute informieren, weshalb das Überleben der Waldrappe in freier Wildbahn am seidenen Faden hängt, welche Wildtiere in unseren Wäldern beobachtet werden können und wie man Fledermäusen, Fröschen und Co. respektvoll begegnet. Fußballnationalspielerin Laura Feiersinger ist Ehrengast an diesem Tag. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich, dass Feiersinger die Patenschaft für die drei Jahre alten Gepardin Terra übernehmen wird und sie auf diese Weise ein wichtiges Zeichen für den Artenschutz setzt. Ein Tipp für ihre kleinen und großen Fans: Von 11 bis 12 Uhr findet eine Autogrammstunde mit der Fußballerin beim Zoo-Haupteingang statt! Spiel und Spaß darf beim Artenschutztag im Zoo Salzburg auf keinen Fall zu kurz kommen: Kinderschminken, Rätsel raten und basteln stehen deshalb ebenso auf dem Programm wie ein Treffen mit den Maskottchen Sumsi und Lexi. Jeder der alle Stationen besucht und dann seinen ausgefüllten Stempelpass am Zoo-Info-Stand abgibt, hat die Chance, tolle Preise zu gewinnen. Keine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt! ÜBRIGENS: Alle Nachwuchs-Fußballvereinsmitglieder im Alter von 4 bis 14 Jahren haben an diesem Tag kostenlosen Eintritt, wenn sie sich im Dress ihres Vereins am Info-Stand (von 10 bis 12 Uhr) bei der Zoo-Hauptkassa anmelden. Eine Begleitperson und die Geschwister erhalten einen ermäßigten Eintrittspreis.

Erlebnis-Zoo Hannover 01.09.2017
Erlebnis-Zoo wieder Deutschlands familienfreundlichster Zoo
Große Umfrage der ServiceValue GmbH unter 44.000 Familien. Der Erlebnis-Zoo Hannover ist zum fünften Mal in Folge zu Deutschlands familienfreundlichstem Zoo gewählt worden! Das ergab eine groß angelegte Kundenbefragung, in der über 424 Unternehmen aus 61 Branchen bewertet wurden. Mehr als 44.000 Kunden, in deren Haushalt ein oder mehrere Kinder leben, gaben an, wie gut die Unternehmen auf sie als Kundengruppe „Familie mit Kind“ eingestellt sind. Initiiert wurde Deutschlands größtes Ranking zur Familienfreundlichkeit von der ServiceValue GmbH in Kooperation mit der WELT am SONNTAG und unter wissenschaftlicher Begleitung der Goethe-Universität Frankfurt, erklärt die Service Value GmbH in ihrer Presse-Mitteilung. Der speziell entwickelte „Family Experience Score“ (FES) verdichte acht Leistungsmerkmale zu einem Gesamtwert für die Familienfreundlichkeit auf einer Skala von 0 bis 100. Bei der Untersuchung wurde der Erlebnis-Zoo Hannover zum familienfreundlichsten Zoo Deutschlands mit einem Goldmedaillen-Rang ausgezeichnet. Darüber hinaus ist der Erlebnis-Zoo mit einem FES von 87,5% branchenübergreifend das beste Unternehmen der gesamten Untersuchung! „Der Erlebnis-Zoo bietet Bildung, Unterhaltung und Erholung für alle Altersgruppen und alle Familienmitglieder. Wir freuen uns wirklich sehr, dass unser Konzept seit Jahren so begeistert,“ so Geschäftsführer Andreas. M. Casdorff.

Vivarium Darmstart 01.09.2017
Zwei Führungen im Zoo Vivarium im September
Der Zoo Vivarium bietet im September zwei Führungen an: Am Samstag (9.) informieren die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Vogelreviers über „Die Vögel im Zoo Vivarium“. Die Fütterung von Kolkrabe, Lori & Co. steht im Mittelpunkt. Thema sind aber auch biologische Besonderheiten der Vögel. Der Eintrittspreis beträgt 4,50 Euro pro Person. Treffpunkt ist um 10 Uhr vor der Zooschule im Schnampelweg 5. Was machen die Tiere im Dunkeln? ist das Thema der Führung „Der Zoo Vivarium bei Nacht“. Schlafen Tiere überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie verhalten sie sich in der Nacht? und ähnliche Fragen werden am Samstagabend (9.) während einer Abendführung bei Dämmerung und Dunkelheit im Zoo Vivarium beantwortet. Frank Velte, Zoopädagoge und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Darmstadts Tiergarten, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Nachtleben der Tiere erläutern. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Zooeingang im Schnampelweg 5. Interessierte zahlen den normalen Eintrittspreis. Zu beiden Veranstaltungen wird um telefonische Voranmeldung unter 06151/13 – 46 900 gebeten.

Zoo Duisburg 31.08.2017
Kleiner Großschnabel im Zoo Duisburg
Pelikane verschiedener Arten waren fast durchgängig im Bestand des Zoo Duisburg vertreten. In früheren Jahrzehnten begnügte man sich oft damit, wenige Individuen in seiner Sammlung zu haben, zeitweise auch von verschiedenen Arten. In den 1990er Jahren fokussierte man sich auf den afrikanischen Rötel- oder Rotrückenpelikan. Mit Tieren aus mehreren anderen Zoos, teils den letzten dort verbliebenen Individuen ihrer Art, konnte man in den folgenden Jahren den Bestand zu einer kleinen Kolonie ausbauen, was letztendlich auch den ersehnten Bruterfolg brachte. Nachdem 2007 die ersten Pelikane am Kaiserberg schlüpften, konnten seither fast jedes Jahr Nachzuchten verbucht werden. Insgesamt wuchsen so bis letztes Jahr 20 junge Rötelpelikane auf der Brutinsel im Vogelteich in der Nähe des Haupteingangs auf. Mit der Aufzucht von sechs Jungvögeln, die mittlerweile in andere Zoos in Frankreich, den Niederlanden und Tschechien umgezogen sind, war 2016 das bislang erfolgreichste Jahr. Nach einer Brutpause in der Kolonie wächst nun wieder ein kleiner Pelikan heran und hat, in der Größe den Eltern nicht mehr allzu sehr nachstehend, deren schützende Fittiche verlassen. Rötelpelikane stammen aus Afrika südlich der Sahara. Aufgrund der jahreszeitlich wechselnden Lebensbedingungen durch Regen- und Trockenzeit in großen Teilen des Kontinents unternehmen viele Populationen weite Wanderungen. Weltweit gesehen gilt die Art als nicht gefährdet. Durch Lebensraumverlust ist sie aber in Südafrika stark zurückgegangen und auf Madagaskar gänzlich verschwunden. Im Norden ihres Verbreitungsgebiets breitet sich die Art allmählich an den südlichen Küsten der arabischen Halbinsel aus. Im Gegensatz zum deutlich größeren Rosapelikan, der auch in Südeuropa vorkommt, wird sie seltener in Zoos gehalten. Neben dem Zoo Duisburg ist sie nur in sechs weiteren deutschen Zoos zu sehen und regelmäßige Bruterfolge sind weiterhin nicht alltäglich.

Kölner Zoo 31.08.2017
Zwei Przewalskipferde im Kölner Zoo geboren
Am Sonntag freier Eintritt für I-Dötzchen in den Kölner Zoo. „Lutz“ und „Luan“, so heißen die beiden neugeborenen Przewalskipferde im Kölner Zoo. Die Hengstfohlen kamen am 3. Juli und 2. August zur Welt. Der erstgeborene „Lutz“ ist der Sohn von „Lolita“, der ältesten Stute der Kölner Gruppe. „Luan“ wurde von der jüngsten Stute „Luca“ geboren. „Lutz“ freute sich sehr über die Geburt seines Spielpartners, obwohl „Luan“ sich in seinem ersten Lebensmonat noch sehr dicht bei seiner Mutter aufgehalten hat. Bereits im vergangenen Jahr freute sich der Zoo über Nachwuchs bei dieser anmutigen Pferdeart. Damals wurden Lovis“ und „Lana“ geboren. Die beiden Jährlinge sind sehr an den Fohlen interessiert. Sie suchen vor allem „Lutz“ immer wieder auf. Zuchthengst „Solero“ wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) kürzlich in einen anderen Zoo gebracht, wo er weiterhin für Nachwuchs sorgen kann. Regelmäßige Zuchtstopps in den mehr als 60 an diesem Programm teilnehmenden Zoos und Tierparks dienen der Regulation der Population, die aus mehr als 800 Pferden besteht. Aus den Beständen des EEPs werden seit 2013 jährlich drei bis vier Stuten in die Mongolei gebracht. Dort stützen sie die wiederangesiedelten Bestand, der sich nach dem harten Winter 2009/10 auch mit Hilfe dieser Stuten und deren Nachwuchs wieder gut erholt hat. Przewalskipferde sind das Paradebeispiel für die Rettung eines Wildtieres, das ohne den Einsatz von Zoos nicht überlebt hätte. Bereits 1969 war diese Art im natürlichen Verbreitungsgebiet, den Trockensteppen der Mongolei und Chinas, ausgestorben. Seit 1992 existieren Wiederansiedlungsprojekte. In der Mongolei ziehen mittlerweile wieder auf drei Populationen aufgeteilte Wildpferde durch die Steppen und Halbwüsten. Alle gehen auf in Menschenobhut gezüchtete Tiere zurück. Die meisten kamen dabei aus europäischen Zoos, so auch aus Köln. Hier wird seit mehr als 30 Jahren das Erhaltungszuchtprogramm für die Przewalskipferde gemanagt. Eine der Aufgaben des Programm-Koordinators ist es, geeignete Tiere für solche Projekte auszusuchen. In der Wildbahn verlassen beide Geschlechter die Geburtsgruppe im Alter von ein bis zwei Jahren. Junghengste und von stärkeren Konkurrenten abgelöste Haremshengste bilden Junggesellengruppen. Darüber hinaus kommen auch einzeln lebende Hengste vor. Im Alter von fünf bis sieben Jahren versuchen sie eine Stute im Kampf mit Haremshengsten zu übernehmen oder aber mit umherziehenden Jungstuten eine neue Gruppe zu bilden. Die Streifgebiete der Gruppen überlappen sich, es werden keine Territorien verteidigt. Wesentliche Bestandteile dieser Streifgebiete sind ausreichend Grasnahrung und permanente Wasserstellen. Auch im Rahmen des EEPs werden Junghengste nach ein bis zwei Jahren in einer Hengstgruppe untergebracht, wo sie im Kampfspiel die geschlechtstypischen Verhaltensweisen einüben können. Jungstuten werden vielfach ebenfalls für einige Jahre in Stutenherden untergebracht. Sie können in der Geburtsgruppe bleiben, wenn der Vater aus der Gruppe genommen wurde wie im Fall der Kölner Herde. Freier Eintritt für alle I-Dötzchen in den Kölner Zoo. Am kommenden Sonntag, 3. September 2017, laden die Sparkasse KölnBonn und der Kölner Zoo alle Schulanfänger in den Kölner Zoo ein. Dort können sie nicht nur „Lutz“ und „Luan“, sondern auch alle anderen der mehr als 10.000 Tiere im Zoo bestaunen. I-Dötzchen bringen bitte als Beleg ihren ersten Stundenplan mit und zeigen ihn an der Kasse. Sie können sich dann auf viele spannende Sonderaktionen und Geschenke am Clemenshof freuen.

Tierpark Hellabrunn 31.08.2017
Ausstellungseröffnung „Hellabrunner Gesichter“
Vom 1. September bis 5. November 2017 zeigt der Tierpark im Hellabrunner Artenschutzzentrum in einer vom Förderkreis organisierten Ausstellung eindrucksvolle Porträts der Hellabrunner Tierpersönlichkeiten. Tiere faszinieren seit jeher die Menschen. Die Fototechnik kann Tiere und ihre Erscheinung bildlich festhalten. Doch nur echte Profis schaffen es, die Faszination der Tiere sowie ihre Persönlichkeit in Fotografien für den Betrachter einzufangen. Der Tierpark Hellabrunn hat das Glück, eine Vielzahl echter Könner der Tierfotografie als Freunde und Förderer zu haben. In den letzten anderthalb Jahren hat sich daraus innerhalb des Förderkreises eine besonders engagierte Interessengruppe von Fotofreunden zusammengeschlossen. Nun werden die besten Hellabrunner Tierporträts im Rahmen der Sonderausstellung im Hellabrunner Artenschutzzentrum präsentiert. Die Ausstellung „Hellabrunner Gesichter“ zeigt große und kleine Tiere des Tierparks im Porträt und damit in ganz neuem Licht. Im Hellabrunner Förderkreis treffen sich Tier- und Naturliebhaber, die Hellabrunn bei der Erreichung seiner Ziele unterstützen und damit eine wichtige Säule des Tierparks darstellen. Das Engagement des Förderkreises hilft, die Tieranlagen Hellabrunns immer nach den neuesten Erkenntnissen zu gestalten und die Besucher für den Schutz der Vielfalt des Lebens – kurz Biodiversität – zu sensibilisieren. Die Foto-Ausstellung im Hellabrunner Artenschutzzentrum ist ab Freitag, den 1. September täglich während der Öffnungszeiten des Tierparks zu sehen. Der Eintritt zur Ausstellung ist im Tageseintritt enthalten.

Zoo Osnabrück, 31.08.2017
Halloween-Festival im Zoo Osnabrück: zwei Horror-Castings für „Erschrecker“
Erschrecker gesucht – Horror-Labyrinthe und Hexen-Märchen-Land Ende Oktober. Vom 27. bis 31. Oktober verwandelt sich der Zoo Osnabrück abends in eine Gruselkulisse. Wer selber beim Halloween-Festival als Walking Act erschrecken will, kann bei einem der Horror-Castings am 17. September und 1. Oktober seine Erschrecker-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Zoo Osnabrück wird es diesen Herbst wieder gruselig, wenn beim Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober Zombies, Monster und andere „Untote“ ihr Unwesen treiben. „Das Halloween-Festival haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten und es war mit insgesamt 5.200 Besuchern an vier Abenden gut besucht. Daher bieten wir die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder an“, berichtet Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Wer beim Halloween-Festival selber aktiv werden möchte, kann sich auch in diesem Jahr vorab als Erschrecker bewerben. Gesucht werden Amateur-Erschrecker und Profi-Monster, die als Walking Acts bei den Besuchern für Gänsehaut sorgen wollen. Dafür gibt es zwei offene Casting-Termine im Zoo Osnabrück: am 17. September und am 1. Oktober jeweils ab 14:30 Uhr. „Egal ob Werwolf, Voodoo-Puppe oder Cosplayer: Teilnehmer dürfen gerne eigene Kostüme mitbringen. Wer dann als Erschrecker teilnehmen darf, wird von uns in die Kunst des Erschreckens eingeweiht und mit den Regeln vertraut gemacht“, erklärt Halloween-Profi Ingo Reuther von „Spirit of Poison“, der das Festival plant. Im vergangenen Jahr sorgten 13 Amateur-Erschrecker für Gänsehaut bei den Zoobesuchern. Neu: Fünf Tage Gruselspaß. Nach der erfolgreichen Premiere des „Halloween-Festivals“ im Zoo Osnabrück 2016 wird die Veranstaltung in diesem Jahr von vier auf fünf Tage ausgeweitet. Vom 27. bis 31. Oktober können sich Besucher jeweils ab 17:30 Uhr auf Gänsehaut-Feeling freuen: Das Stollenlabyrinth des „Unterirdischen Zoos“ ist schaurig dekoriert und ab 20 Uhr findet am Löwenrondell eine Show für die ganze Familie statt: die „Witch night“ präsentiert von „Spirit of Poison“. Außerdem erschrecken Walking Acts im „Labyrinth der Toten“ oder dem „Wald des Grauens“ (beide empfohlen ab 16 Jahren). Auf Kinder wartet eine monsterfreie Zone, in der sie sich schminken lassen und am Halloweenbasteln teilnehmen können. Zusätzlich wird Star-Illusionist Sven Larsen mit seiner großen Zaubershow auftreten. Wer sich nach all dem Schrecken stärken will, erhält in der Gastronomie besondere Gruselmenüs. Aber auch Tierfans kommen beim Halloween-Festival nicht zu kurz, denn Zoopädagogen erklären bei kostenlosen Führungen die Tierwelt. Allerdings kann bei den Führungen nicht jedes Lieblingstier besucht werden: Da einige Zoobewohner feste Ruhezeiten haben, sind während des Halloween-Festivals manche Tierhäuser bereits geschlossen. Um die Tiere nicht zu stören, werden auch die einzelnen Veranstaltungsorte im Zoo gemeinsam mit den Biologen aus dem wissenschaftlichen Team festgelegt. Für den Zoo Osnabrück sind Veranstaltungen wie das Halloween-Festival wichtig, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Derartige Events sind ein wichtiger Baustein in unserem Finanzierungskonzept, schließlich finanzieren wir uns so gut wie selbst, und können so noch extra Budgets ermöglichen, mit denen wir Tiergehege verbessern können.“ Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können. Anmeldung für die Horror-Castings Interessenten, die am Horror-Casting teilnehmen möchten, melden sich bitte per E-Mail bei Diana Reuvekamp (reuvekamp@zoo-osnabrueck.de). Eintrittspreise Der Eintrittspreis für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück entspricht dem regulären Tageseintrittspreis von 20,50 Euro für Erwachsene, 13,50 Euro für Kinder und 17 Euro ermäßigt für Schüler oder Studenten. Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Überblick Halloween-Festival im Zoo Osnabrück Wann: Freitag, 27. Oktober bis Dienstag, 31. Oktober 2017, Uhrzeit: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr, Eintrittspreise: 20,50 Euro für Erwachsene, 17 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose mit gültigem Nachweis), 13,50 Euro Kinder (3 bis 14 Jahre), Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.

Tierpark Hellabrunn 31.08.2017
Neues Zuhause für die Keas in Hellabrunn
Die vier Hellabrunner Kea-Papageien freuen sich über eine noch größere, abwechslungsreiche Anlage, in der es viel Neues zu entdecken gibt. Seit vergangener Woche leben die beiden Paare gemeinsam in der ehemaligen Puma-Anlage, die für die Keas umgestaltet und eingerichtet wurde. Keas sind eine hochintelligente Papageienart, die in den Bergregionen Neuseelands heimisch ist. Während sie äußerlich mit ihrem olivgrünen Gefieder eher unauffällig gefärbt sind, ist ihr Wesen umso bemerkenswerter: Die Tiere sind sehr verspielt und überaus neugierig. Ob der Rucksack von Touristen, eine Autoantenne oder ein verlockender Scheibenwischer – Keas machen vor kaum etwas halt und können sogar Werkzeuge benutzen. Umso wichtiger ist die Beschäftigung der Tiere, die sich in menschlicher Obhut befinden. Da Keas weniger Flug- als Klettervögel sind, gleicht ihre Inneneinrichtung einem Abenteuer-Spielplatz. In der neuen Voliere finden sie viel Klettermaterial wie Seile und freischwingende Futterstellen zum Ausbalancieren ihres eigenen Körpergewichts. In ihre ist jedoch auch genug Platz zum Fliegen. Im Flug zeigen die Tiere dann auch ihre leuchtend orange gefärbten Unterflügeldecken. Da Keas temperaturunabhängig und äußerst robust sind, können sie das ganze Jahr über in ihrer Außenanlage bleiben. Im Tierpark Hellabrunn gab es bisher noch keinen Nachwuchs bei den Keas, aber die Freude wäre groß, wenn nun im neuen Heim bei einem der beiden Kea-Paaren Brutstimmung aufkäme. Während die meisten Vogelarten ihre Nester hoch in den Baumwipfeln bauen, graben Keas Erdhöhlen mit langen Gängen, um dort ihre Eier auszubrüten. Dafür sind in der neuen Voliere spezielle Nisthöhlen eingebaut, die die Tierpfleger einsehen können. Laut der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) gilt die Papageienart als gefährdet. Deshalb unterstützt Hellabrunn den Kea Conservation Trust in Neuseeland mit einer Spende. Der Trust ist sowohl im natürlichen Lebensraum als auch für Keas in menschlicher Obhut tätig. Im natürlichen Lebensraum arbeitet der Kea Conservation Trust an Populationsstudien und Nestmonitoring in verschiedenen neuseeländischen Nationalparks. Zudem unterstützt der Trust als Partner in Neuseeland ein sogenanntes Citizen Science Projekt, bei dem jeder seine Sichtungen von beringten Keas online auf einer Website eintragen kann.

Zoo Landau 31.08.2017
Abendliche Zooführung für Kinder am 8 September 2017, 18 Uhr
Am 8. September 2017 sind Kinder von sechs bis 12 Jahren eingeladen, an der „Abendlichen Zooführung“ mit der Zooschule teilzunehmen und den Zoo in seiner ganz besonderen abendlichen Atmosphäre zu erleben. Wenn die täglichen Zoobesucher den Zoo verlassen, wird es zwar ruhig im Zoo, aber die meisten Tiere gehen noch lange nicht schlafen. Gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen der Zooschule geht es auf einen spannenden Rundgang zu den beliebtesten Tieren des Zoos. Im Anschluss klingt der Abend beim gemeinsamen Grillen und Stockbrotbacken am Lagerfeuer auf der großen Zoowiese aus. Im Gesamtpreis von 12 Euro pro Kind sind der Eintritt, die Führung durch die Zoopädagogen, eine Bratwurst mit Brötchen, ein Getränk und ein Stockbrot enthalten. Um 18 Uhr geht es los, Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Zoos hinter der Kasse. Wir freuen uns auf zahlreiche kleine Gäste an diesem besonderen Abend! Für die Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung im Zoo unter der Telefonnummer 06341 –13 70 10 / 13 70 02 erforderlich! Wir behalten uns vor, die Abendveranstaltung auch kurzfristig abzusagen, sollten die Wetterbedingungen es nicht zulassen, die Führung durchzuführen.

Tiergarten Schönbrunn 31.08.2017
ELEFANTENMÄDCHEN IQHWA FEIERT 4. GEBURTSTAG!
Eine riesige Torte aus Heu und süßem Obst: Das gehört zu einer Elefantengeburtstagsparty dazu! Am kommenden Montag wird das Elefantenmädchen Iqhwa im Tiergarten Schönbrunn vier Jahr alt. Um 15.00 Uhr wird der Geburtstag im Elefantenhaus gefeiert. „Iqhwa wird eine Heu-Geburtstagstorte gespickt mit Obst bekommen, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter Tonga und ihrer Halbschwester Mongu mit Sicherheit blitzschnell vernaschen wird“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Iqhwas Geburt am 4. September 2013 war eine weltweite Sensation. Sie ist der erste Elefant, der durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines Wildbullen gezeugt wurde. Ihr Vater lebt in Südafrika, ihre Mutter Tonga ist in Schönbrunn zuhause. Iqhwa hat sich ganz prächtig entwickelt. Stolze 1051 Kilogramm bringt das Elefantenmädchen bereits auf die Waage. Das tägliche Training macht ihr nicht nur großen Spaß, sie ist dabei auch irrsinnig schnell und brav. Schratter: „Iqhwa hat spielerisch gelernt, sich auf Zuruf ihrer Pfleger hinzulegen oder ihre Ohren und Füße zu zeigen. Das ist wichtig, wenn eine Fußpflege nötig ist oder der Tierarzt für eine Untersuchung kommen muss.“ Mit vier Jahren ist Iqhwa noch ein verspieltes Jungtier. Egal, ob der Strahl aus der Dusche, die Schlammsuhle, Reifen oder die anderen Elefanten: Alles lädt Iqhwa zum Spielen ein und so hält sie die gesamte Schönbrunner Elefantenherde ordentlich auf Trab. Iqhwas Geburtstagsüberraschung Montag, 4. September 2017 um 15.00 Uhr im Elefantenpark

Tiergarten Nürnberg 30.08.2017
Emu-Senior im Tiergarten gestorben
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg musste am Montag, 28. August 2017, der einzige verbliebene Emu altersbedingt eingeschläfert werden. Der Vogel konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Der Emu-Hahn, der am 26. Februar 1971 im Zoo Frankfurt geschlüpft war, lebte seit dem 21. Juli 1971 im Tiergarten Nürnberg. Er war mit 46 Jahren der älteste in menschlicher Obhut gehaltene Emu weltweit. Der nächstältere Emu weltweit, ein Wildfang, lebte bis zu seinem Tod mit 45 Jahren in Washington, USA. Der Nürnberger Emu-Senior sorgte mit seiner am 22. Oktober 2011 verstorbenen gleichalten Partnerin im Tiergarten 24 Mal erfolgreich für Nachwuchs. Er hatte keinen Namen. Zeitlebens wurde er „der Emu-Mann“ genannt und nach dem Tod des Weibchens oftmals nur noch „der Emu“.

Zoo Heidelberg 30.08.2017
Zoo Heidelberg verschenkt 5.000ste Jahreskarte – Stammbesucher können immer wieder Neues im Zoo entdecken
Im Sommer ist der Zoo Heidelberg ein beliebtes Ausflugsziel. Die täglichen Besucherzahlen steigen in den Sommermonaten bis 50.000 Besucher je Monat. Zahlreiche Besucher sichern sich die Möglichkeit den Zoo Heidelberg das ganze Jahr über zu besuchen und erwerben eine Jahreskarte. Kurz vor Ende der Sommerferien wurden bereits knapp 5.000 Jahreskarten verkauft und noch in dieser Woche darf sich der Käufer der 5.000sten Jahreskarte über eine besondere Überraschung freuen. Um seinen Besuchern die Möglichkeit zu geben, alle Jahreszeiten gemeinsam mit den Zootieren zu erleben, ist der Zoo täglich geöffnet. Besonders Jahreskarteninhaber nutzen viele Gelegenheiten auch für Kurzbesuche. „Da lohnt auch ein Besuch nach Feierabend oder bei wechselhaftem Wetter,“ kann Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann berichten, „Nach einem Regenschauer ist es beispielsweise toll, die Elefanten zu beobachten, die sich mit dem feuchten Schlamm bespritzen. Und wenn die Tage heiß sind, genießen auch viele der Zootiere das kühle Nass und planschen in den Badebecken. Es gibt also eigentlich kein schlechtes Wetter für einen Zoobesuch.“ Tatsächlich hat jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz im Zoo. Im Herbst sind es die schönen dichten Winterpelze, die sich die Tiere zulegen und im Frühling sorgen Balz und Paarung für interessante Aktion in den Gehegen. Im Sommer gibt es dann viele Jungtiere zu entdecken. Aktuell sind die knapp sechs Wochen alten Mähnenrobben sehr schön mit ihren Müttern zu beobachten. Viele Besucher nutzen den Spaziergang durch die Parkanlage des Zoos auch einfach als willkommene Abwechslung im Alltag. Der beeindruckende Baumbestand bietet zahlreiche Schattenplätze im Hochsommer. Mit 180 Tierarten bietet der Zoo Heidelberg als größter Zoo in der Metropolregion ein breites Spektrum und ist beliebtes Ausflugsziel für alle Menschen – unabhängig von Alter und Einkommen. Der anhaltende Zuspruch bei den Jahreskarten dokumentiert auch das Interesse der Heidelberger am Zukunftskonzept des Heidelberger Tiergartens. An vielen Stellen im Zoo können die Stammbesucher die Entwicklungen konstant mitverfolgen. In den nächsten Jahren stehen erneut große Projekte an: Mit dem Ausbau der Löwenaußenanlage, deren Fläche sich insgesamt versechsfachten wird, wird noch dieses Jahr begonnen. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Effekthascherei“, die noch bis zum 12. Oktober im Zoo zu Gast ist, startete bereits der Einzug des Heidelberger Sciencecenters Explo in den Zoo Heidelberg. So gibt es immer wieder Neues zu entdecken und erleben im Zoo. „Wir freuen uns, dass jährlich ca. 10.000 Besucher ihr Interesse an unserer Entwicklung mit dem Kauf einer Jahreskarte für den Zoo bezeugen. Das motiviert uns sehr bei der Planung der weiteren Entwicklungen.“ erklärt Dr. Wünnemann. „Stellvertretend für alle unsere Stammbesucher, möchten wir in diesem Jahr dem Käufer oder der Käuferin der 5.000sten Jahreskarte für diese Treue zum Zoo Heidelberg danken und 365 Tage Zoo verschenken.“

Zoo Duisburg 30.08.2017
Auszeichnung für den Fledermausschutz
Fledermäuse sind schon lange Thema im Zoo Duisburg, und dies aus gutem Grund: Die Umwandlung der Naturlandschaft in Kulturland, der Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft sowie die baulichen Veränderungen in Folge von Gebäude-Wärmedämmung haben die heimlichen Jäger der Nacht in ihren Beständen stark dezimiert. Der Zoo Duisburg setzt sich seit vielen Jahrzehnten für die Bereitstellung künstlicher Fledermausquartiere und die Pflege verletzter und verwaister Fledermäuse ein. Gestemmt wird diese Aufgabe von Zoomitarbeiter und Umweltschützer Peter Allenschläger, vielen nur als WURZEL bekannt, der sich seit 1954 um verletzte Fledermäuse kümmert und seit 1969 die zooeigene Aufzucht- und Auswilderungsstation betreibt. Mit Unterstützung durch die Zoomitarbeiter wie Tierärzte und Tierpfleger, aber auch freiwillige Helfer der Duisburger Waldjugend konnten bis heute 5.527 Pfleglinge wiederausgewildert werden. Am vergangenen Sonntag bereits, dem Großen Artenschutztag des Zoo Duisburg, wurde der Zoo am Kaiserberg für sein Engagement im Fledermausschutz ausgezeichnet. Katharina Stenglein, Projektmitarbeiterin des Naturschutzbundes Deutschland e. V. in NRW, überreichte die begehrte Plakette zur Auszeichnung an Zootierärztin Dr. Kerstin Ternes. Heute wurde diese durch Zoodirektor Achim Winkler und den Fledermausexperten Peter Allenschläger persönlich an der Infotafel am Haupteingang angebracht. Aus der anhaltenden Kooperation zwischen den NRW-Partnerzoos und dem NABU NRW entstand zuletzt die überaus erfolgreiche Ausstellung zur Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen, die im vergangenen Juli im Zoo Duisburg zu bestaunen war. Die Zusammenarbeit auch in Sachen Fledermausschutz freut alle Beteiligten sehr und unterstreicht die Wichtigkeit einer Vernetzung von Zoos und Naturschutzeinrichtungen. Mit der Auszeichnung zum „Fledermaus freundlichen Haus“ wurde der Zoo Duisburg als zweiter Zoo in NRW für die Arbeit rund um die seltenen Fledermäuse geehrt.

Zoo Hannover 30.08.2017
Leben in einer Großfamilie: Drillings-Nachwuchs bei den Erdmännchen im Erlebnis-Zoo Hannover
Sie tapsen durch den Sand, toben, rangeln und werden plötzlich gaaaaanz müde: Die Erdmännchenfamilie hat am 24. Juli dreifachen Nachwuchs bekommen – und dabei alle Pfoten voll zu tun! In der mittlerweile sechzehnköpfigen Großfamilie gibt es ordentlich Gewusel: Während Vater Friedrich hoch oben auf dem Termitenhügel den Überblick über Familie, Fressfeinde und Besucher behält, versorgt Mutter Mausi ihre Jungen mit Milch und Futter. Auch die älteren Geschwister werden bei der Kinderbetreuung fest eingespannt –als Babysitter haben sie immer ein wachsames Auge auf den Nachwuchs. Und das wachsame Auge brauchen sie auch: Das Mini-Trio stellt alles auf den Kopf. Kaum erreicht die Sonne am Morgen das Ufer des Sambesi, strecken die abenteuerlustigen Drei ihre Nasen aus dem Bau. Sie laufen mit tapsigen Schritten durch den Sand, testen ihre Balance beim Männchen-machen und versuchen mutig auf Äste und Steine zu klettern, was häufig (noch) mit einer weichen Landung im Sand und dem nächsten Versuch einhergeht – Übung macht den Erdmännchen-Meister. Viele Abenteuer machen dann aber schon bald ziemlich müde. Meist kuschelt sich das kleine Trio eng aneinander und schläft noch an Ort und Stelle ein – wie immer gut bewacht und gewärmt von den älteren Geschwistern oder Mutter Mausi. In freier Wildbahn sind die Erdmännchen-Weibchen die dominanten Tiere einer Gruppe. Die ranghöchsten Weibchen entscheiden, mit wem sie sich paaren. Naturgemäß suchen sie sich den stärksten Partner aus, und nur dieses Alpha-Paar bekommt Nachwuchs – im Erlebnis-Zoo Hannover sind das Mausi und ihr Partner Friedrich. Die beiden sind mittlerweile die stolzen Eltern von 14 Jungtieren – eine richtige Großfamilie. Bei ihrer Geburt wiegen Erdmännchen-Babys gerade mal 25-36 Gramm. Erst nach 14 Tagen öffnen sie die Augen und folgen dann langsam ins Freie. Die ganze Familie ist an der Aufzucht der Jungen beteiligt – als Babysitter, Spielkamerad, Versorger, …

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 30.08.2017
Markante Tierart kehrt in die Wilhelma zurück – Schabrackentapir Ketiga zieht ins Flusspferdhaus ein
Willkommen, Ketiga! Mit dem jungen Schabrackentapir ist eine weitere markante Tierart in die Wilhelma zurückgekehrt. Nach den im März eingezogenen Asiatischen Löwen ist jetzt nach sieben Jahren auch wieder ein Vertreter der auffälligsten und größten Tapirart im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart beheimatet. Das 14 Monate alte Jungtier ist gestern wohlbehalten aus dem Zoo Leipzig angekommen. Ab heute, Mittwoch, 30. August 2017, können die Besucher Ketiga im bisherigen Flusspferdhaus antreffen – und bei der Gelegenheit noch einmal bei Flusspferd Mike vorbeischauen, das in den nächsten Wochen in den Zoo Dvůr Králové in Tschechien umziehen wird. Ins Außengehege wird der Tapir bei der stufenweisen Eingewöhnung erst in den folgenden Tagen gehen. Das nach der Geburt für alle Tapir-Arten typische längsgestreifte Fell in dunklem Braun hat der Stuttgarter Neuling mittlerweile gegen die namensgebende Haartracht der Schabrackentapire eingetauscht. Vorne und hinten ist er schwarz, sein Mittelbau weiß, als sei ihm eine Pferdedecke übergeworfen. Wie Fossilienfunde zeigen, gab es einst außer in der Antarktis auf allen Kontinenten Tapire. Heute gibt es nur noch fünf Arten: vier in Mittel- oder Südamerika und nur eine in Asien. Im Dschungel von Thailand, Burma, Malaysia und Indonesien hilft dem Tapirus indicus die Zeichnung seines Fells bei der Tarnung im Schattenwurf der hohen Bäume. Sich zu verstecken, fiele dem Verwandten von Pferd und Nashorn sonst sehr schwer, erreicht ein Schabrackentapir-Bulle doch eine Länge von bis zu zweieinhalb Metern und ein Gewicht von an die 400 Kilo. Hervorstechend ist die bewegliche Schnauze. Nase und Oberlippe bilden einen Rüssel, der wie bei Elefanten, zum Greifen dient. Tapire gehen gerne ins Wasser und können ihn dort auch als Schnorchel verwenden. Der Schabrackentapir gehört zu den stark gefährdeten Tierarten. In seiner Heimatregion fällt immer mehr seines Lebensraums der Pflanzung von Palmölplantagen zum Opfer. Die verbleibenden Gebiete sind zerstückelt. Auch werden die Tiere noch gejagt. Dadurch hat sich sein Bestand in den vergangenen 30 Jahren halbiert. Die Zoos in Europa betreiben ein Erhaltungszuchtprogramm mit derzeit rund 50 Tieren. Ketiga kam auf Empfehlung des Koordinators nach Stuttgart. „Wir hoffen, dass wir bald auch ein Weibchen zugewiesen bekommen“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir möchten uns gerne an der wichtigen Nachzucht der seltenen Tapire beteiligen.“ Gute Anlagen dürfte Ketiga mitbringen. Sein Name bedeutet im Malayischen „der Dritte“. Er ist bereits das dritte Jungtier des erfolgreichen Leipziger Zuchtpaares Laila und Copasih.

Opel-Zoo Kronberg 29.08.2017
Gehegezäune im Opel-Zoo Nachts aufgeschnitten – Zwei Hirsche waren außerhalb der Gehege
In der Nacht vom Sonntag, den 27., auf Montag, 28. August 2017, haben Unbekannte im Kronberger Opel-Zoo an drei verschiedenen Stellen Zäune von Tiergehegen aufgeschnitten. An zwei Stellen betrafen die Beschädigungen die Gehege der Vietnam-Sikahirsche und de Bucharahirsche. Bei Dienstantritt am Montag wurden diese Beschädigungen von den Tierpflegern entdeckt. Zwei Bucharahirsche waren bereits durch die Löcher im Zaun aus dem Gehege auf das freie Gelände gelangt, konnten aber glücklicherweise ohne größere Aktionen ins Gehege zurück geleitet werden. Der stellvertretende Zoodirektor, Dr. Martin Becker, informierte die Polizei, die den Schaden aufnahm, und brachte die Tat zur Anzeige. „Wir werten eine solche Tat, als eine Gefährdung unserer Mitarbeiter und Besucher“, so Dr. Becker. Er ergänzt: „Tiere außerhalb ihrer gewohnten Grenzen stellen eine Gefahr dar, da sie panikartig reagieren. Und selbst ein Hirsch, der immerhin mindestens 100 kg wiegt, verfügt mit seinen Vorderhufen und seinem Geweih über schlagkräftige Waffen.“

Zoo Landau in der Pfalz 29.08.2017
Kinderbetreuung im Zoo in den Herbstferien für Kinder von 7-12 Jahre Anmeldungen ab sofort möglich! Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Tiere beobachten und hautnah erleben an jedem Tag gibt es ein neues, spannendes und abwechslungsreiches Programm. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere beitragen können. Alle Kinder erhalten zudem die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen: Was fressen die Zootiere? Wie wird das Futter in der Futterküche zubereitet? Wie sieht ein Tiergehege von innen aus? Auch das macht ganz viel Spaß: Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln.

Tiergarten Worms 29.08.2017
KitaPlus-Verbund Worms-Innenstadt/Süd lud zum Familienfest in den Tiergarten Worms ein
Zahlreiche Familien kamen der Einladung des KitaPlus-Verbunds Worms-Innenstadt/Süd nach und erlebten im Tiergarten Worms ein geselliges Familienfest mit buntem und abwechslungsreichem Programm. Sara Biedinger, zuständig für die Gemeinwesenarbeit und Projektarbeit des Diakonischen Werks Worms-Alzey, organisierte auch in diesem Jahr das Fest, an dem Familien aus den Kindertageseinrichtungen „Anne-Frank“, „Sterngasse“, „Ludwigstraße“, „Villa Augustin“, „Magnus“, „Karmeliter“ und der Spiel- und Lernstube „Die Vorstadtkrokodile“ teilnahmen. „Im Rahmen von KitaPlus sind wir ein Kooperationsverbund von sieben Kindertageseinrichtungen im Sozialraum Worms Süd- und Innenstadt. Ziel unseres Festes ist es, Familien aus den Einzugsgebieten der verschiedenen Einrichtungen zusammen zu bringen, eine sinnvolle und spaßbringende Freizeitbeschäftigung anzubieten und den Tiergarten Worms bekannt und zugänglich zu machen. Einige Familien wohnen zwar in Worms, waren jedoch noch nie hier, um die Tierwelt zu erleben“, so Sara Biedinger. Auf der großen Wiese und in den Gehegen herrschte ein emsiges Treiben und die gute Stimmung war überall spürbar. Zahlreiche Aktionen, wie Seifenblasen, Süßigkeiten-Schleuder, Kinderschminken, ein Luftballonkünstler und vieles mehr begeisterten Groß und Klein. So klang der Nachmittag, noch rechtzeitig noch vor dem Unwetter, stimmungsvoll aus.

Zoo und Tierpark Berlin 29.08.2017
„Hätten Sie ein paar Minuten Zeit für uns?“ Besucherbefragung in Zoo und Tierpark Berlin
Ein junges Pärchen nutzt das trockene Wetter für ein bisschen Zweisamkeit auf ihrer Lieblingsbank, eine ältere Dame besucht ihre gefiederten Lieblinge in der Welt der Vögel und eine Familie mit Kinderwagen ist voller Vorfreude auf den Streichelzoo. So unterschiedlich die Besucher ihren Tag in Zoo und Tierpark auch verbringen, sie alle haben in den kommenden zwei Wochen die Möglichkeit, mit Wünschen, Anregungen und konstruktiver Kritik die Zukunft von Zoo und Tierpark Berlin mitzugestalten. Seit heute werden in beiden Einrichtungen für eine Dauer von 14 Tagen Besucherumfragen durchgeführt. Dabei werden beispielsweise Fragen zu den Tieranlagen, zur Orientierung und zum Angebot von kommentierten Fütterungen gestellt. Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin gehören mit jährlich über 4,5 Millionen Gästen bereits zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. In den vergangenen drei Jahren wurden bereits zahlreiche große und kleinere Verbesserungen in die Wege geleitet. „Wir möchten wissen, ob wir uns in die richtige Richtung bewegen, dafür sind wir auf die Hilfe unserer Besucher angewiesen“, animiert Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem die Besucher zur Teilnahme an der Umfrage. Die Besucherumfrage wird seit 2014 zum 3. Mal in diesem Jahr vom 28.08. bis 10.09.2017 in Zoo und Tierpark Berlin durchgeführt. Jeweils eine Woche in den Ferien und eine Woche außerhalb der Ferien positionieren sich die Interviewer der Agentur für Marktforschung und Beratung aserto im Zoo an den Eingängen Elefantentor und Löwentor, im Tierpark werden am Bärenschaufenster und am Eingang Schloss Friedrichsfelde die Kugelschreiber gezückt. Insgesamt werden ca. 2.000 Interviews geführt.

Zoo Krefeld 29.08.2017
Zoo Krefeld: Artenschutzvorträge in der Zooscheune starten wieder – „Roter Panda in Gefahr“ – Stefan Ziegler vom WWF berichtet
Zu Unrecht steht der Rote Panda im Schatten seines großen schwarzweißen Namensvetters. Im Zoo Krefeld gehört er zu den Publikumslieblingen. In freier Wildbahn ist er stark bedroht. Biologe Stefan Ziegler von der internationalen Natur-und Umweltschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) setzt sich in Indien für den Schutz den Kleinen Pandas ein. In seinem einstündigen Vortrag am Dienstag, 5. September, wird der Biologe seine Aktivitäten und das WWF-Schutzprojekt in Sikkim vorstellen. Vor dem Vortrag gibt es einen kurzen, auf das Vortragsthema abgestimmten, Abendrundgang. Der Eintritt ist kostenfrei, Treffpunkt ist um 19 Uhr an der Zookasse, Uerdinger Straße 377.
Die Vortragsreihe Artenschutz wird im Oktober und November fortgesetzt. Am 10. Oktober erzählt Udo Beine vom Naturschutzbund (NABU Krefeld) über den Waldkauz (Vogel des Jahres 2017) und weitere Nachtgreifvögel in unserer Nachbarschaft. Gefolgt von Markus Heines (NABU Brüggen) am 7. November über Wieder-Einwanderer – Biber und Co. Heines gibt einen Einblick in das Leben der Wildtiere „direkt vor unserer Haustür“. Dieser interaktive Vortrag ist sehr gut für Kinder geeignet.

Tierpark Hellabrunn München 29.08.2017
Tierpark Hellabrunn in den Top 10 der beliebtesten Reiseziele
Ausländische Touristen wählten den Münchner Tierpark auf Platz 9 der beliebtesten 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Mit diesem Ergebnis nimmt Hellabrunn den ersten Platz im Großraum München und bayernweit den dritten Platz hinter Schloss Neuschwanstein und Rothenburg ob der Tauber ein. „Wir freuen uns sehr, dass Hellabrunn von Platz 23 im Vorjahr auf Platz 9 des Rankings geklettert ist. Diese herausragende Bewertung ist ein großes Kompliment für unseren Zoo“, sagt Tierpark-Direktor Rasem Baban. Damit gehört Hellabrunn mit seiner idyllischen Lage in den Isarauen offiziell zu den zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Touristen in Deutschland. Täglich lädt er seine Besucher auf eine Reise durch ein 40 Hektar großes Naturparadies mit über 750 Tierarten ein. Vor allem für Familien ist der ganzjährig geöffnete Tierpark ein attraktives Ausflugsziel. „Die Besucher dürfen sich ab dem 8. September auf eine weitere Attraktion im Tierpark freuen“, kündigt Rasem Baban an. Denn mit der Vollendung des zweiten Bauabschnitts der Polarwelt erreicht Hellabrunn einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung des Masterplans: Die Hellabrunner Polarwelt ist der erste fertiggestellte Parkteil nach dem Geozoo-Prinzip. Neben Eisbär, Pinguin und Mähnenrobbe werden dort künftig auch Schneeeule, Polarfuchs und Schneehase untergebracht sein. Die Befragung zu den beliebtesten Reisezielen führte die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) durch und richtete diese ausschließlich an ausländische Besucher, die auf der Website www.germany.travel abstimmen konnten. Die Fragen stellte die DZT offen, sodass die Teilnehmer die touristischen Höhepunkte ohne jegliche Vorgabe eintragen konnten. Insgesamt nahmen in dem Zeitraum von September 2016 bis Juni 2017 fast 32.000 Urlauber aus 60 Ländern an der Umfrage teil. Auf den ersten Platz der angesehensten Sehenswürdigkeiten Deutschlands wurde das Miniatur-Wunderland in Hamburg gewählt. Die Vielfalt der Sehenswürdigkeiten ist groß und reicht von Bauwerken über historische Orte und Naturlandschaften bis hin zu Sportstätten und Freizeitparks. Auch Ereignisse und Events sind unter den Top 100 vorhanden. Detaillierte Ergebnisse sind auf der Website www.germany.travel/top100 einzusehen.

Zoo Leipzig 29.08.2017
Tapirbulle Ketiga hat Leipzig verlassen – Einzug der Stachelschweine
Abschied von Ketiga: Der 14 Monate alte Schabrackentapirbulle Ketiga hat gestern auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms den Zoo Leipzig in Richtung Stuttgart verlassen und ist wohlbehalten in der Wilhelma angekommen, die nach sieben Jahren Unterbrechung wieder die Haltung der asiatischen und stark bedrohten Tierart aufnimmt. Ketiga macht Platz für den im nächsten Jahr erhofften Nachwuchs bei Tapirweibchen Laila (geb. am 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) und Bulle Copasih (geb. am 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig), die seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland bereits dreimal mit Baru (2013), Kedua (2014) und Ketiga (2016) für Nachwuchs sorgten. Neue Tierart in der Kiwara-Kopje: Zwei Südafrikanische Stachelschweine (Hystrix cristata) aus dem Zoo Prag haben gestern das ehemalige Klippschliefergehege in der Kiwara-Kopje bezogen und vorsichtig ihr neues Revier unter die Lupe genommen. Ab heute sind die vier bzw. neun Monate alten Stachelschweine für die Besucher zu sehen. „Nachdem sich unsere Klippschliefer immer mehr zurückzogen und kaum noch für die Besucher zu sehen waren, entschlossen wir uns, den bisherigen Tierbesatz durch zwei neue afrikanische Tierarten zu ersetzen. Neben den Stachelschweinen werden wir in nächster Zeit auch Südliche Zwergmangusten auf dieser Anlage halten“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Tierartenwechsel. Die Haltung von Stachelschweinen ist für den Zoo Leipzig keine Premiere, bis zum Jahr 2001 lebten hier Indische Weißschwanz-Stachelschweine, die im Zuge der Umsetzung des Masterplans Zoo der Zukunft abgegeben werden mussten. Mit der Haltung von Südlichen Zwergmangusten (Helogale parvula) betritt der Zoo hingegen Neuland.

Zoo Osnabrück 29.08.2017
Fledermausgrotte im Zoo Osnabrück eröffnet – VR-Stiftung und Volksbank Osnabrück eG fördern Bau mit 10.000 Euro
Nach rund neun Monaten Umbauarbeiten ist es soweit: Im „Unterirdischen Zoo“ des Zoo Osnabrück sind Fledermäuse eingezogen. Dank einer Spende von 10.000 Euro der VR-Stiftung und der Volksbank Osnabrück eG leben nun 47 Spitzmaus-Langzüngler am Schölerberg. Im blauen Schimmer einer Mondlicht-Lampe flattern seit Kurzem 47 Fledermäuse der Art „Spitzmaus-Langzüngler“ durch den hinteren Bereich des „Unterirdischen Zoos“ – dank einer 10.000 Euro Spende der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und der Volksbank Osnabrück eG. Die VR-Stiftung übernahm dabei den Anteil von 9.000 Euro und die Volksbank Osnabrück eG rundete auf 10.000 Euro auf. „Wir sind sehr dankbar für diese Spende. Da wir uns so gut wie selbst über Eintrittsgelder, Spenden und Sponsoring finanzieren, sind wir auf derartige Spenden angewiesen, um uns weiterentwickeln und neue Angebote schaffen zu können. So können wir Projekte wie dieses überhaupt erst umsetzen“, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Die VR-Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, wie Beate Jakobs, Vorstandsmitglied der Volksbank Osnabrück eG, berichtet: „Unter anderem fördert die Stiftung Projekte aus den Bereichen Bildung sowie Natur- und Umweltschutz. Dies sind auch elementare Aufgaben eines Zoos und sie werden am Schölerberg sehr ernst genommen.“ Der Volksbank Osnabrück eG sei es besonders wichtig, regionale Projekte zu fördern, erklärt Jakobs weiter. „Diese Projekte kommen Osnabrückern vor Ort zugute. Für die Bürger ist der Waldzoo ein Ort der Erholung und Bildung.“ Gemeinsam mit dem Zoogeschäftsführer sowie dem projektverantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Klumpe eröffnete Beate Jakobs die neue Anlage. Mondlicht für die „Kolibris der Nacht“ Der hintere Raum, der zur Fledermausgrotte umgebaut wurde, war ursprünglich als Ausstellungsbereich konzipiert. „Dieser Bereich eignet sich perfekt als Fledermausgrotte und so entschieden wir uns, ihn umzubauen“, so Tobias Klumpe. Der Raum wurde imprägniert, sodass die Wände schmutz- und wasserabweisend sind. „Das war nötig, weil wir eine Bewässerungs- und Betröpfelungsanlage installieren mussten, denn Spitzmaus-Langzüngler haben ganz besondere Bedürfnisse: Sie benötigen eine Raumtemperatur von 23 Grad Celsius und mindestens 75 Prozent Luftfeuchtigkeit“, erklärt der Biologe und gelernte Tierpfleger. Zudem installierten die Zoo-Handwerker lokale Wärmeplatten und Schlafboxen für die Fledermäuse. Besondere Lampen simulieren mit blauem Lichtschein tagsüber eine Mondphase. Somit ist der Tag-Nachtrhythmus dem tatsächlichen entgegengesetzt und Besucher können die nachtaktiven Säugetiere aus Mittel- und Südamerika tagsüber erleben. „Den Fledermäusen macht der geänderte Rhythmus nichts aus, sie gewöhnen sich sehr schnell daran“, so Klumpe. „Ein besonderes Highlight sind die Futterstellen, die man von der großen Panoramascheibe aus toll im Blick hat – dort ist sogar eine Sitzgelegenheit für Besucher angebracht. Wenn man von dort aus die Futterstelle beobachtet, kann man sehen, dass die Fledermäuse wie Kolibris flatternd den Nektar aufsaugen und schon nach wenigen Sekunden weiterfliegen.“ An diesen Futterstellen werden ihnen insgesamt vier verschiedene Futterlösungen angeboten: pures Honigwasser sowie Honigwasser mit Säuglingsnahrung, Pollen und Nektar. Mit ihren langen Schnauzen und Zungen saugen die Spitzmaus-Langzüngler diese Futterlösungen aus den Futterspendern. Die Unterart der Blütenfledermäuse ist neben Osnabrück in nur fünf weiteren Zoos vertreten. „Wir haben uns daher für die Spitzmaus-Langzüngler entschieden, denn so können wir die Kollegen in den anderen Zoos bei der gemeinsamen Zucht und Haltung unterstützen“, erklärt der Biologe.

Zoo Landau in der Pfalz 29.08.2017
Zootiere erleben – Brücken bauen: Gemeinsames Zooschul-, Kita- und Schulprojekt wird fortgesetzt
Einmal pro Woche besuchten Kinder der Kindertagesstätte Arzheim sowie Erst­klässler der Grundschule Arzheim im letzten Schuljahr die Landauer Zooschule, um gemeinsam Tiere zu erleben und gemeinsam zu lernen. In jeder Woche be­fassten sie sich intensiv mit einem Zootier und erweiterten ihr Wissen über Körperbau, Sinnesleistungen und Lebensweise. Tiergeschichten, Bilderbuchkino, Bastelarbeiten sowie kleine Lese- und Schreibaufträge ergänzten das Erleben am Gehege. Parallel gestalteten die Kinder mit der Projektleiterin Lisa Becker aus den Ar­beitsergebnissen, einbezogenen Büchern und Medien eine attraktive Ausstel­lung, die den Eltern mit Informationen zum Projekt kürzlich im Zoo Landau prä­sentiert wurde. Bürgermeister Maximilian Dr. Ingenthron bewunderte die vielfälti­gen Arbeitsergebnisse und würdigte das Engagement aller Beteiligten.
Christiane Erbach, Leiterin des Kindergartens Arzheim, betonte im Rahmen der Abschlussveranstaltung, dass durch das vielseitige Projekt für die Kindergarten­kinder ein gleitender Übergang vom Kindergarten zur Grundschule unterstützt wurde. Dass auch die Schulkinder von dem Projekt profitierten stellte Ute An­toni, Leiterin der Grundschule Arzheim, heraus: „Die Schulanfänger wurden in ihrer neuen Schülerrolle gestärkt: Als die älteren in der Projektgruppe erlebten sie sich als starke Helfer und Unterstützer der jüngeren Kindergartenkinder.“ Das erfolgreiche Projekt wird in diesem Schuljahr mit einer neuen gemischten Kindergruppe weitergeführt. Gudrun Hollstein, Leiterin der Zooschule, freut sich über die Weiterführung der besonderen Bildungspartnerschaft von Zooschule, Kindergarten und Grundschule. Gruppenbild: Grundschul- und KITA-Kinder mit Eltern sowie Christiane Erbach (Leitung KITA Arzheim, links), Frau Ute Antoni (Leitung Grundschule Arzheim, rechts) und in der Mitte Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, Leiterin der Grundschule Dr. Gudrun Hollstein, Projektleiterin Lisa Becker

Zoo Köln 28.08.2017
Mehr Spielflächen für Pänz – Die Spendenprojekte des Kölner Dreigestirns 2017 bereichern künftig den Alltag vieler Kölner Kinder
„Wer mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“! So lautete das Motto der vergangenen Session 2017 im Kölner Karneval und daher drehte sich in dieser Session alles um die Kölner Pänz. Auch die Spendenaktion des Kölner Dreigestirns 2017 kommt Kölner Kindern zugute: Insgesamt 111.000,- Euro fließen in eine Spielplatzerweiterung für den Kölner Zoo sowie ein neues Spielemobil für die Stadt Köln. Traditionell nimmt das Kölner Dreigestirn während der Session keine Geschenke entgegen, sondern bittet um Spenden für wohltätige Zwecke. Das hat auch das Kölner Dreigestirn 2017 – Prinz Karneval Stefan I. (Stefan Jung), der Kölner Bauer Andreas (Andreas Bulich) und die Kölner Jungfrau Stefanie (Stefan W. Knepper) – so gehandhabt und nun die Gelder an die Empfänger übergeben. Mit den Projekten, die damit in den kommenden Monaten umgesetzt werden, werden nicht nur Kölner Kinder und Jugendliche unterstützt, sondern auch ein Stück Kölner Karneval im Stadtbild verankert. An der Umsetzung sind auch mehrere Partner des Festkomitee Kölner Karneval beteiligt. Projekt Mobiler Spielplatz – „Juppi“ Zwei Juppis gibt es bereits. Einer davon ist inzwischen in die Jahre gekommen und wird nun durch ein modernes Fahrzeug ersetzt: ein zum Spielemobil umgebauter LKW, der tolle Spieleutensilien in jeden Winkel der Stadt bringt. Der neue Juppi wird linksrheinisch zum Einsatz kommen, zwei pädagogische Fachkräfte der Stadt fahren zudem immer mit und betreuen die Kinder beim Spiel. Die Spende des Kölner Dreigestirns sichert nicht nur die Finanzierung des Wagens, sondern auch die Außengestaltung sowie die Inneneinrichtung mit vielen unterschiedlichen Spielelementen und technischem Equipment. Möglich gemacht hat das vor allem die Unterstützung der Hauptsponsoren: der WvM Immobilien sowie der Karnevalsgesellschaft Lost Sisters. Auch die Festkomitee-Partner Ford Werke GmbH und die GAG Immobilien AG unterstützen das Projekt: Ford bei der Herstellung des Wagens, GAG Immobilien stellt kostenlose Unterstellmöglichkeiten bereit. Angesprochen durch dieses alternative Freizeitangebot werden Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen und sozialer Herkunft, sowie deren Eltern und Anwohner. Der neue „Juppi“ orientiert sich in der Ausstattung vor allem an den Bedürfnissen älterer Kinder und Jugendlicher. Auch das Thema Karneval soll hier integriert werden, um Kölnern wie Nicht-Kölnern dieses Stück Stadtkultur zu erklären und näher zu bringen. Und der „Jecko“, das Wappentier des Kölner Kinderkarnevals, ist künftig natürlich auch an Bord. „Dieser Juppi wird ein besonderer Juppi, denn er bringt nicht nur die Spiel- und Sportangebote zu den Kindern nach Hause, sondern auch den Karneval“, erklärt Dr. Agnes Klein, Dezernentin der Stadt Köln für Jugend, Bildung und Sport. „Es freut uns besonders, dass damit auch ein Stück Kölner Brauchtum an den Nachwuchs weitergegeben wird.“ Die Stadt Köln hat dieses tolle Projekt schon im Jahr 1972 ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es etabliert und für zahlreiche Kinder im Kölner Stadtgebiet ein absolutes Highlight bei der Freizeitgestaltung. Spielplatzerweiterung im Kölner Zoo – Alle Kölner Pänz lieben den Zoo nicht nur wegen der vielen interessanten Tiere aus aller Welt, sondern auch, weil es dort einen wunderbaren Spielplatz gibt. Dieser Spielplatz wird nun im Rahmen der Umgestaltung einer neuen Tieranlage noch vergrößert werden. Es werden neue Spielgeräte und auch neue Baumhäuser für mehr Spielraum angeschafft. „Mit der Spende des Kölner Dreigestirns 2017 können wir einen ganz besonderen Entwurf verwirklichen. Die Arbeiten haben bereits begonnen und wir freuen uns sehr auf die Fertigstellung“, so Christopher Landsberg, Kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos. Der „Jecko“ – das Maskottchen des Kölner Kinderkarnevals – wohnt schon seit dem Jahr 2011 im Kölner Zoo. Damals hat der echte Gecko mit Namen „Jecko“ im MadagaskarHaus seinen „eigenen“ Gürzenich erhalten: Die Gestaltung des Terrariums erinnert an den Gürzenich zu Köln. Diese bereits bestehende Verbindung zwischen dem Kölner Zoo und dem Kölner Karneval wird nun weiter ausgebaut: Mit einem Jecko-Karussell, das die Kinder mit dem Kölner Zoo und dem Kölner Karneval verbindet. „Mit beiden sozialen Projekten wird etwas geschaffen, das den Karneval über den Aschermittwoch hinaus in der Stadt spürbar macht und den Kölner Kindern langfristig nutzt. Darum haben wir uns für diese Projekte entschieden“, erläutert Stefan Jung, Kölner Prinz Karneval 2017, stellvertretend für das Kölner Dreigestirn 2017.

Thüringer Zoopark Erfurt 28.08.2017
Drei junge Geparden im Zoopark
Das Gepardenpaar „Sima“ und „Zawadi“ aus dem Thüringer Zoopark Erfurt hat am 27. Juli Nachwuchs bekommen. Nach dem „Mutterschutz“ sind die drei Jungtiere jetzt regelmäßig mit „Sima“ im Freigehege unterwegs. „Sima“ hat nach der erfolgreichen Paarung mit Gepard „Zawadi“ am 27. Juli 2017, nach einer Tragzeit von 91 Tagen, Nachwuchs bekommen, zwei kleine Kater und eine Kätzin. Innerhalb des „Mutterschutzes“ lebten die Jungtiere in ihrer Hütte, bevor sie sich nach vier Wochen das erste Mal für sehr kurze Ausflüge vor die Hütte im Außenbereich trauten. Jetzt sind die Tiere regelmäßig in der Anlage mit „Sima“ unterwegs und auch zu sehen. Die Vorgeschichte der erfolgreichen Zucht im Thüringer Zoopark Erfurt begann am 24. März 2017, als die Gepardin „Sima“ aus dem Tierpark Schönbrunn im österreichischen Wien als neue Kätzin in Erfurt Einzug hielt. Am selben Tag nahm Erfurt Abschied von „Freela“. Die Gepardin hatte am 6. Mai 2015 mit Gepard „Ghalib“ Sechslinge bekommen: ein männliches und fünf weibliche Jungtiere. Für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) waren sechs Katzenwelpen von „Freela“ und „Ghalib“ aber genug und das Paar erhielt einen Zuchtstopp. Der Zoopark erhielt aber die Option, seine erfolgreiche Gepardenzucht mit einem anderen Weibchen weiterzuführen. Um die Gene neu zu mischen, zog „Freela“ deshalb innerhalb des EEP-Programms am 24. März 2017 gemeinsam mit drei Töchtern in den vor allem auf Raubkatzen spezialisierten Zoo „Parc de Félins“ in Lumigny-Nesles-Ormeaux in Frankreich. Da ihre Gene aber gut repräsentiert sind, besteht für alle vier ein Zuchtstopp. Zwei Töchter von Ghalib und Freela erhielten jedoch eine Zuchterlaubnis und sind ins spanische Andalusien in den Safari-Park „Selwo Aventura“ in Estepona gezogen. Sohnemann „Zawadi“ ist Deutschland treu geblieben und lebt jetzt im niedersächsischen Tierpark Ströhen. Da Geparden Einzelgänger sind, ist der Vater an der Aufzucht der Welpen nicht beteiligt. Damit Erfurt seine erfolgreiche Gepardenzucht fortsetzen kann bleibt „Zawadis“ Papa „Ghalib“ in Erfurt und wartet auf seine Chance für eine Paarung mit „Sima“ in der Zukunft.

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