Zoopresseschau

Zoo Salzburg 09.09.2017
Erfolgreicher neunter OZO Artenschutztag im Zoo Salzburg
Bei herbstlichem Wetter besuchten heute zahlreiche interessierte Gäste den Salzburger Zoo. Bei den Informations-Ständen der teilnehmenden Natur- und Umweltschutzorganisationen herrschte großer Andrang. Beim hautnahen Erleben von Erdkröte, Äskulapnatter, Fledermaus und Co. waren vor allem die jüngsten Tierfreunde begeistert. Fragen über Fragen wie zum Beispiel junge Waldrappe über die Alpen fliegen oder was man für das Überleben der Schimpansen oder Nashörner tun kann, wurde von den verschiedenen Experten beantwortet. Auch das Überleben der Geparde ist in freier Wildbahn bedroht. Experten schätzen, dass nur mehr rund 7000 Tiere südlich der Sahara durch die Savannen streifen. In Asien wird ihr Bestand auf rund 50 Tiere geschätzt. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass heute Fußballnationalspielerin Laura Feiersinger die Ehrenpatenschaft für unsere drei Jahre alte Gepardin Terra übernommen hat“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Laura Feiersinger: „Es war mir eine Herzensangelegenheit, Patin der grazilen Terra zu werden. An meinen freien Tagen in meiner Salzburger Heimat zieht es mich in die Berge – egal, ob im Sommer oder im Winter. Ich bin einfach gerne in der unberührten Natur. Dort, wo der Mensch am wenigsten eingreift, kann ich am meisten Kraft für meine oft stressigen Wochen als Fußballerin tanken. Und deshalb setzte ich mich für den Schutz und Erhalt der Natur ein“.

Zoo Heidelberg 08.09.2017
Giraffennachwuchs im Zoo Heidelberg – Steingiraffe bekommt Gesellschaft
Sydney Majengwa zählt zu den bedeutendsten Tierbildhauern unter den Shona-Künstlern und ist weit über die Grenzen Simbabwes in der Szene bekannt. In den nächsten Wochen wird er aus einem 600 Kilogramm schweren Serpentinstein eine neue Tierskulptur für den Zoo Heidelberg erschaffen. Zoobesucher können jeden seiner Arbeitsschritte vor Ort im Zoo verfolgen. Sein „Atelier“ befindet sich direkt neben der 2016 von ihm geschaffenen, über drei Meter hohen Giraffe. Hier bearbeitet er den Stein mit Hammer, Meißel und Feile ausschließlich in Handarbeit. Abstand müssen die Beobachter aber dennoch wahren, denn bei der Bildhauerarbeit geht es zunächst hart zur Sache. Grob wird die Form behauen, bevor der Stein Stück für Stück die darin verborgene Skulptur freigibt. Ende September ist dann mit „Giraffennachwuchs“ zu rechnen, denn aus dem rund 600 Kilogramm schweren Serpentinstein, der extra aus Simbabwe angeliefert wurde, soll eine weitere, kleinere Giraffenskulptur entstehen. Die Zoobesucher dürfen gespannt sein, wie sich das Kunstwerk entwickeln wird, denn der Künstler arbeitet komplett ohne Skizzen oder Vorlagen – er löst die Skulptur sozusagen direkt aus dem Stein. „Ich kann die Giraffe bereits gut erkennen, die in dem Stein steckt“, erklärt Sydney mit einem Lächeln. „Ich muss nur noch etwas von dem Stein außenherum wegnehmen.“ So wie er das sagt, kann man ihm leicht vertrauen, denn der 1972 in Mazowe geborene Künstler ist weit über die Grenzen Afrikas hinaus bekannt. Zahlreiche Werke aus seiner Hand sind in vielen Ländern ausgestellt. So beispielsweise in Australien, den Niederlanden, Großbritannien und natürlich in Deutschland. Die meisten Skulpturen entstehen zunächst in Simbabwe, in der Tengenenge Künstlergemeinschaft, und werden später an ihre Bestimmungsorte gebracht.

Weltvogelpark Walsrode 08.09.2017
Welterstzucht beim Hornwehrvogel geglückt
Vergangenen Mittwoch war es soweit. Das erste der zwei erwarteten Hornwehrvogel-Küken hat das Licht der Welt erblickt. Eine Sensation, denn es ist das erste Jungtier dieser Art, welches in einem Zoo geschlüpft ist. Das Einhorn unter den Vögeln – charakteristisch und namensgebend ist der bis zu 10cm lange Fortsatz an der Stirn des Vogels. Durch intensive Bejagung des Menschen und dem Rückgang des Lebensraumes, ist der Bestand der Tiere in den Ursprungsländern, wie Brasilien, Peru und Venezuela rückläufig. Der voluminöse, über mehrere Kilometer hinweg hörbare, Warnruf der Tiere ist vor allem unbeliebt unter den Jägern. In Verbindung mit ihrem starken territorialem Verhalten dienen Hornwehrvögel manch anderem Mensch jedoch auch als Wachhund.

Opel-Zoo Kronberg 08.09.2017
Besuch von Europaministerin Lucia Puttrich im Opel-Zoo
Neugeborenes Zebrafohlen erhält den Namen Lucia. Am Freitag, dem 8. September besuchte die Hessische Ministerin für Bundes- und Europa-angelegenheiten Lucia Puttrich den Opel-Zoo in Kronberg. Im Gespräch mit Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels, der auch Vorsitzender des Europäischen Zooverbandes (EAZA) ist, ging es unter anderem um die Bedeutung europäischer Richtlinien für zoologische Einrichtungen. An diesem Termin nahmen auch Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen, Gregor von Opel, der Vorstandsvorsitzende der ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘ sowie der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins des Opel-Zoo teil. Auch die Rolle des Opel-Zoo in Forschung und Bildung sowie die internationale Vernetzung waren für Europaministerin Puttrich wichtige Aspekte ihres Informationsbesuchs. Sie hob dabei hervor, dass der Opel-Zoo eine der größten und meist besuchten Freizeit- und Kultureinrichtungen in Hessen ist und den Gedanken des Naturschutzes und der Artenvielfalt in die Bevölkerung trage. Dr. Bonczkowitz, dem stellvertretenden Vorsitzenden der ‚Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.‘, der unter anderem auch die zoopädagogische Arbeit des Zoos unterstützt, übergab sie einen Förderbescheid über 500 € aus Lottomitteln. Beim Rundgang durch den Zoo hatte Zoodirektor Dr. Kauffels für die Staatsministerin eine besondere Überraschung, die sie in ihrer Funktion sicher nicht allzu oft erleben kann: In der Nacht war bei den Böhmzebras ein Fohlen geboren worden. Puttrich durfte Mutter und Kind nicht nur im Stall besuchen, sondern ganz spontan wurde sie auch noch Namensgeberin für das Jungtier. Klein-Lucia wird noch einige Tage mit der Mutter in den Stallungen verbringen, aber schon bald wird das Fohlen inmitten der Zebraherde auf den Außenanlagen bei Giraffe, Gnu und Impala zu sehen sein. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände bleiben. Der Opel-Zoo ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Haltestelle Opel-Zoo der Buslinien 261, X26 und X27.

Tierpark + Fossilium Bochum 08.09.2017
Schwimmen wie die Großen – Pinguinnachwuchs im Tierpark + Fossilium Bochum ist flügge
Die Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti) im Tierpark + Fossilium Bochum haben Nachwuchs bekommen! Nachdem die beiden Jungvögel die ersten Wochen nach dem Schlupf in der Bruthöhle verbracht haben und für Besucher nicht zu sehen waren, schwimmen sie nun gemeinsam mit den elf ausgewachsenen Pinguinen und vier Seehunden durch das Becken. Zu den täglichen Schaufütterungen kommen die kleinen Frackträger auch gerne an Land. Während sie hier noch etwas tapsig unterwegs sind, können sie unter Wasser locker mit den Großen mithalten! Zoodirektor Ralf Slabik: „Wir freuen uns sehr, dass wir bereits seit über 40 Jahren erfolgreich Humboldt-Pinguine nachziehen, die in ihrer Heimat – der Pazifikküste Südamerikas – akut vom Aussterben bedroht sind. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt gibt es doppelten Grund zur Freude, denn die Regierung Chiles hat ein großes Bergbau- und Hafenprojekt in den Brutgebieten der Humboldt-Pinguine abgelehnt, welches nicht nur das Leben der Vögel, sondern auch zahlreicher anderer Meerestiere gefährdet hätte. Als Mitglied der Vereinigung ‚Sphenisco – Schutz des Humboldt- Pinguins e.V.‘ sind wir stolz auf diesen Etappensieg, setzen uns aber weiterhin für die Erhaltung der Meeresregion ‚La Higuera-Isla Chañaral‘ ein.“ Humboldt-Pinguine brüten in selbstgebauten Nisthöhlen aus Guano (stickstoffreicher Vogelkot) oder Lehm. Im Tierpark + Fossilium Bochum stehen ihnen dazu Bruthöhlen aus Holz in einem geschützten Bereich am Rand des 565.000 Liter-Meerwasserbeckens zur Verfügung. Bei der Aufzucht der Küken wechseln sich die Elterntiere ab, so wird der Nachwuchs beim Füttern mit der Gabe kleiner, hochgewürgter Fischportionen direkt in den Schnabel versorgt. Bis die Jungtiere selbstständig fressen, kann es bis zu drei Monate dauern, wie Revierleiter Lukas Gers verrät: „Unsere aktuellen Jungtiere kommen bei den Fütterungen mittlerweile schon an Land, statt nur vom Wasser aus zuzuschauen. Sie beobachten ihre Eltern ganz genau beim Fressen. Ich bin mir sicher, dass sie in einigen Tagen selbst ihren ersten Fisch verspeisen werden.“ Nachdem die Pinguinküken ihre grauen Daunen gegen ein jugendliches Federkleid getauscht haben, sind sie dennoch durch ihre hellere Färbung und das fehlende schwarze Brustband als Jungvögel zu erkennen. Doch auch sie haben schon das charakteristische Punktmuster auf der Brust. Dieses Muster ist so individuell wie der Fingerabdruck eines Menschen und somit ein eindeutiges Erkennungszeichen. Humboldt-Pinguine leben meist monogam. Die Paare im Bochumer Tierpark sind an den gleichfarbigen Bändern an ihren Flügeln zu erkennen.

Tierpark Chemnitz 08.09.2017
„Reise durch Südafrika“
Am Mittwoch, den 13. September 2017 um 17:30 Uhr lädt der Verein Tierparkfreunde Chemnitz e. V. zu einer „Reise durch Südafrika“ in das Tropenhaus des Tierpark Chemnitz. Tierparkfreund und Hobbyfotograf Dr. Günter Vetter nimmt die Besucher in seinem Bildervortrag mit auf eine Reise quer durch das Land und zeigt Impressionen zu Flora und Fauna, Land und Leuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Zugang ist über den Haupteingang des Tierparks (Nevoigtstr. 18, 09117 Chemnitz) oder die Kaufmannstraße möglich.

Tierpark Hellabrunn 08.09.2017
Neubau, Pool, eisbegehrt: Die Hellabrunner Polarwelt ist fertig
Der Bauzaun um den zweiten Bauabschnitt der Hellabrunner Polarwelt ist gefallen. Seit Freitag, den 8. September 2017 können die Besucher nach einer zweijährigen Bauphase die neue Anlage der Mähnenrobben bestaunen. Zudem gibt es neue Bewohner in der Polarwelt: Schneehase, Polarfuchs und Schneeeule wohnen nun in drei Anlagen, die die Besucher über einen Holzsteg begehen können. „Es ist schön, dass wir mit der heutigen Eröffnung den ersten komplett fertigen Parkteil des Geozoos der Biodiversität feiern können, denn dies ist nach dem Elefantenhaus der zweite wichtige Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Hellabrunner Masterplans“, freut sich Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl am Freitag im Tierpark Hellabrunn. Weiter erklärt sie: „In der Polarwelt sind nun alle Tiere der Polarregionen an einem Ort untergebracht. Neben den bisherigen Bewohnern wie Eisbären, Pinguinen und Mähnenrobben freue ich mich besonders über unsere Neuzugänge, denn mit den Schneeeulen und Schneehasen präsentiert Hellabrunn seinen Besuchern zwei ganz neue Tierarten.“ Auch der Polarfuchs, der bisher bei den Raubkatzen untergebracht war, ist nun gemeinsam mit einem neuen Weibchen in der Polarwelt zu Hause. In nächster Nachbarschaft sagen sich dann sprichwörtlich Fuchs und Hase „Gute Nacht“. Die Besucher kommen den Tieren in der neuen Polarwelt besonders nahe: Während sie bei Polarfuchs und Schneehase lediglich ein Holzsteg von den Tieren trennt, kann man die Schneeeule direkt in ihrer Voliere erleben. Die Schneeeulen-Anlage ist ohne Glasscheiben gestaltet und an der äußeren Seite nur durch Seilharfen eingefasst. Bereits 2010 wurde der erste Teil der neugestalteten Hellabrunner Polarwelt – eine der modernsten Eisbären-Anlagen Europas – eröffnet. Den Entwurf für die Komplettsanierung und Umgestaltung des zweiten Bereichs der Hellabrunner Polarwelt verdankt Hellabrunn dem Architekturbüro Rasbach. Zooarchitekt Peter Rasbach hat bei seiner Planung besonderen Wert auf eine naturnahe Gestaltung gelegt, die an den natürlichen Lebensraum der Polartiere angelehnt ist. So soll die Anlage der Mähnenrobben mit den Felsen und Baumstämmen an eine chilenische Steilküste erinnern, während mit dem Blockhaus und der Gestaltung der umliegenden Anlagen die Landschaft von Tundra und Taiga nach Hellabrunn geholt wurde. Hinter den Kulissen ist die Anlage technisch auf den modernsten Stand gebracht worden: Eine neue, unterirdische Filteranlage sorgt für glasklares Wasser, sodass die Besucher die Robben auch beim Schwimmen gut beobachten können. „Durch den Einbau einer Filteranlage entfällt eine regelmäßige, komplette Beckenreinigung, was für die Tiere wesentlich angenehmer und stressfreier ist. Durch sie haben wir den Einsatz von Chemikalien ganz erheblich gedrosselt und können mit der wichtigen Ressource Wasser sehr viel sparsamer umgehen“, erklärt Tierpark-Direktor Rasem Baban. Auch das Edukationskonzept wurde in der Hellabrunner Polarwelt komplett neugestaltet. Zum einen erfahren die Besucher spannende Fakten zu den besonderen Eigenschaften und Anpassungen der Tiere an ihren natürlichen, zum Teil eisigen Lebensraum in den Polarregionen. Zum anderen gibt es in einer Trapperhütte interaktive Elemente wie eine Wärmebildkamera zu erkunden. Außerdem informieren ein Aquarium voller Plastikmüll sowie entsprechende Info-Tafeln über die Bedrohung der Meere und ihrer Bewohner durch die zunehmende Verschmutzung. Tierpark-Direktor Rasem Baban dazu: „Die spannende Ausstellung veranschaulicht die Gefährdung der kalten Lebensräume und weist auf den Zusammenhang menschlichen Verhaltens und der Klimaveränderung hin. Damit möchten wir als Tierpark unserem Bildungsauftrag nachkommen.“ Zoointeressierte sind herzlich eingeladen, sich die neue Hellabrunner Polarwelt mit den naturnahen Felsen- und Tundralandschaften anzuschauen. Durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist ein optisch harmonisches Gesamtensemble im südlichen Parkteil Hellabrunns entstanden.

Opel-Zoo Kronberg 08.09.2017
Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen im Opel-Zoo
Dieses Jahr fünf Jungtiere bei dieser vom Aussterben bedrohten Tierart. Brunft im Opel-Zoo: Da hört man weniger einen röhrenden als einen „rülpsenden“ Hirschen, denn im Kronberger Freigehege werden die vom Aussterben bedrohten Mesopotamischen Damhirsche gehalten. Ihrer Herkunft gemäß bedarf es nicht wie bei den Europäischen Rothirschen einer in der Regel eher kühleren, herbstlichen Witterung, um dem Drang nach Fortpflanzung Ausdruck zu verleihen und so setzt die Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen bereits im August/September ein. Aber wie bei allen Hirscharten bewirken die Brunftrufe denselben Effekt, egal wie laut oder wie dezent sie ausfallen: Die potentiellen Konkurrenten reagieren und messen sich untereinander. Ein Kampf wird allerdings möglichst vermieden, birgt er doch das Risiko von Verletzungen. Es lassen sich bei den Kontrahenten aber verschiedene, ritualisierte Verhaltensweisen beobachten. Nebeneinander herlaufend versuchen sie beispielsweise den Gegner durch möglichst imposantes Verhalten einzuschüchtern. Letztendlich aber heißt es dann „Damenwahl“, denn die Wahl des Geschlechtspartners liegt bei den Weibchen. Regelmäßig kommen in Kronberg Jungtiere zur Welt. Dieses Jahr waren es fünf, die den Bestand dieser für den Opel-Zoo so besonderen Tierart verstärken. Sind sie doch nicht nur das zoologische Vermächtnis des Zoogründers, Dr. h.c. Georg von Opel, sondern sie sind auch aus Sicht der Arterhaltung und Biologischen Vielfalt die wertvollsten Tiere im Freigehege. Praktisch alle heute in Zoos lebenden Mesopotamischen Damhirsche stammen von den drei ursprünglich von Georg von Opel gesuchten und importierten Tiere ab. Nachwuchs wird in andere Zoos abgegeben oder verstärkt die Population in Wiederauswilderungsprojekten, wie Anfang des Jahres geschehen. Zwei junge Hirsche siedelten in den Jerusalem Biblical Zoo und deren Projekt in den Jerusalem Hills in Israel um, von wo ihr Nachwuchs dann im Freiland ausgewildert werden wird. Die Brunftrufe der Mesopotamischen Damhirsche kündigen nun den nächsten Nachwuchs an, der dann im Mai oder Juni nächsten Jahres zu bewundern sein wird.

Zoo Leipzig 07.09.2017
Orang-Baby heißt Sari und ist wohlauf
Affenkindergarten und K!DZ- Fest besuchen. Padanas (20) Baby heißt Sari: Einen Monat nach der Geburt fand gestern die Taufe des jüngsten Orang-Utans im Zoo Leipzig statt. Die Mitarbeiter von Pongoland hatten in den letzten zwei Wochen die Qual der Wahl, aus fünf vorgeschlagenen asiatischen Namen den passendsten auszuwählen. Sari bedeutet im Malaiischen „Essenz“ und passt aus Sicht der Pfleger gut zum Namen ihres Bruders Suaq (8). „Wir können äußerst zufrieden sein mit der bisherigen Entwicklung der beiden Orang-Babys. Die kleine Sari ist sehr wachsam und beobachtet bereits neugierig das Geschehen in der Gruppe. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie Kontakt zu ihrem vier Monate älteren Halbbruder Martok von Orang-Weibchen Raja aufnimmt, der von Tag zu Tag mobiler wird. Padana und Raja sind wahre Vorzeigemütter, die sich intensiv und fürsorglich um ihren Nachwuchs kümmern“, freut sich Bereichsleiter Frank Schellhardt. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ergänzt: „Mit Blick auf die besorgniserregenden Bestandszahlen auf den asiatischen Inseln Borneo und Sumatra kann der zweifache Zuchterfolg bei den Orang-Utans nicht hoch genug geschätzt werden. Padanas und Rajas Nachkommen sind nicht nur für die Gruppe, sondern auch für die Besucher eine echte Bereicherung. Und blickt man in die Nachbargehege, tummeln sich dort ebenfalls lauter Menschenaffenkinder. Das freut uns sehr“. In der Bonobo-Anlage hat Bonobo-Weibchen Lexi (17) alle Hände voll zu tun. Sie versorgt gleich drei Sprösslinge gleichzeitig: Ihre Söhne Yaro (4) und Tayo (1) und die drei Monate alte Amira, die von ihrer Mutter Yasa (20) nicht angenommen wurde und mit Lexi zum Glück eine Ersatzmutter gefunden hat. Gorilla-Mädchen Kianga (9 Monate) erkundet mittlerweile ausgiebig die Innenanlage und sorgt mit ihrer Halbschwester Diara (3,5) für die besonderen tierischen Momente im Affenkindergarten des Zoo Leipzig. Die quirligen Menschenaffenkinder können jeden Tag ausgiebig beim Entdecken der Umwelt und Spielen beobachtet werden. Während der kommentierten Fütterungen berichten die Tierpfleger täglich ab 13.30 Uhr allerhand Wissenswertes über die Geschehnisse rund um die Nachkommen. Das am kommenden Samstag ab 12.00 Uhr stattfindende K!DZ- Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig bietet den perfekten Anlass, bei den tierischen Bewohnern vorbeizuschauen und das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Volker Rosin, Juri Tetzlaff und RB Maskottchen Bulli live zu erleben. Kinder bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.

Tierpark Schönbrunn 07.09.2017
GIBBON IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN
Noch schwer im Fell am Bauch der Mutter auszumachen und schon der neue Besucherliebling im Tiergarten Schönbrunn: Am 25. August hat ein kleiner Weißhandgibbon das Licht der Welt erblickt. Mutter Sipura kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Vater Rao wird später ein gefragter Spielgefährte sein, wenn das Jungtier zu klettern beginnt. „Gibbons sind in den Regenwäldern Südostasiens zuhause. Mit ihren langen Armen hangeln sie sich von Ast zu Ast. Die Mutter trägt ihr Baby in den ersten Monaten mit sich. Selbst wenn sich die Mutter akrobatisch durch die Lüfte schwingt, ist das Kleine mit dabei“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei der Geburt sind Gibbons nur von einem feinen Flaum bedeckt. Nachdem das Jungtier stets dicht an der Mutter kuschelt, konnten die Tierpfleger sein Geschlecht noch nicht erkennen. Erst mit drei Monaten lässt die Mutter zu, dass das Kleine erste Kletterversuche unternimmt. Gibbon-Jungtiere werden bis zu zwei Jahre lang gesäugt. Bereits mit einem halben Jahr beginnen sie aber, auch Gemüse, Früchte, Blätter und Insekten zu fressen. Mit etwa sechs Jahren, wenn sie geschlechtsreif werden, müssen sich die jungen Erwachsenen ein eigenes Revier suchen. Gibbons sind monogam und leben in fixen Revieren. Diese markieren sie durch ihren typischen Morgengesang. Die Paare singen dabei lautstark im Duett. Weißhandgibbons sind wie alle Gibbon-Arten gefährdet. Hauptbedrohung ist die Zerstörung der Regenwälder. Außerdem werden Gibbons zum Verzehr und für den Verkauf als Haustiere gefangen. In Zoos wird diese bedrohte Affenart im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezüchtet. Der letzte Nachwuchs im Tiergarten war 2009: Das Männchen Samuk lebt mittlerweile im Zoo Salzburg.

Wisentgehege Springe 06.09.2017
Europäischer Pilztag im Wisentgehege – Kostenlose Führungen im Zweistundentakt durch den Pilzlehrpfad
Das Wisentgehege in Springe nimmt am Sonnabend, 23. September, am Europäischen Pilztag teil. An diesem Tag soll europaweit auf die besondere Bedeutung der Pilze in der Natur hingewiesen werden. Im Reich der Pilze sind die vielfältigsten Lebensweisen zu beobachten, die vom symbiotischen bis zum parasitären Verhalten reichen. Von 11 bis 17 Uhr bietet die Pilzgruppe des Fördervereins Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau kostenlose Führungen im Zweistundentakt an. Sie dauern etwa 40 Minuten. Beginn ist um 11 Uhr. An der Hütte am Pilzlehrpfad gibt es einen Informationsstand zu Röhrling, Blätterpilz, Porling und Co. Es wird das Judasohr, Pilz des Jahres 2017, vorgestellt. Außerdem sind dort historische Pilzmodelle zu sehen. Besucher dürfen zwei selbst gesammelte Pilze – mit Stielende – zum Bestimmen mitbringen. Im Wisentgehege selbst dürfen keine Pilze gesammelt werden.

Jaderpark Jaderberg 06.09.2017
Neue Zoodirektorin im Jaderpark
Mit Beginn des Monats September wird die zoologische Leitung im Jaderpark in neue Hände gelegt. Christine Richter (33) übernimmt die Stelle der Zoodirektorin im Tierpark Jaderberg. Frau Richter ist Veterinärmedizinerin und gebürtige Hamburgerin. Ihr Studium absolvierte sie in München, wo sie im Mai 2014 ihre Approbation erhielt. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Vögel, Reptilien und Amphibien der LMU München. Ihr weiterer Werdegang führte sie in den Zoo an der Wingst. Hier war sie im Rahmen einer Hospitation als praktizierende Tierärztin tätig. Gleichzeitig nutzte sie die Gelegenheit sich mit dem Jaderpark mittels eines 7monatigen tierärztlichen Volontariats vertraut zu machen. Auch behördliche Erfahrungen konnte sie durch ihre Tätigkeit als Prüfleiterin und Tierärztin im Landesuntersuchungsamt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin in Bremen erlangen. Als Zoodirektorin ist Frau Richter im Jaderpark für 17 Mitarbeiter im Tierpflegebereich und für das Wohl von ca. 600 exotischen Tieren verantwortlich. Die bereits gewonnenen Einblicke aus ihrer Volontariatstätigkeit in unserer Einrichtung werden ihr mit Sicherheit einen schnellen Einstieg ins Tagesgeschäft ermöglichen. Stehen doch in den nächsten Jahren auch im Tierpark eine Reihe von Erneuerungen und Modernisierungen auf dem Plan.

Allwetterzoo Münster 06.09.2017
Tiger sind zurück im Allwetterzoo!
Heute ist es endlich soweit: nach knapp 8 Monaten sind unsere Tiger Fedor und Nely aus ihrem Urlaub zurück in den Allwetterzoo gekehrt. Um den Tieren eine größere Außenanlage mit getrennten Bereichen und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, wurde der bisherige Tigerbereich saniert. Mit der Sanierung wurde die bereits vorhandene Anlage vergrößert und eine zweite Außenanlage gebaut, so dass die beiden Tiger sich zusammen eine gut 1.700 m² große Außenanlage teilen oder jeweils auf ca. 800 – 900 m² Fläche getrennt voneinander verweilen können. Beide Anlagen haben ein großes Badebecken, da Tiger sehr gerne schwimmen, sowie eine gemütliche Höhle mit Bodenheizung. Besucher können die Tiger durch große Scheiben an mehreren Stellen hautnah erleben. Die Tiere haben zudem zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten für den Fall, dass Sie ungestört sein möchten. Während der Bauphase durfte unser 3-jähriger Armurtiger Fedor im Zoo Zürich seinen Urlaub verbringen und leistete dort Tigerweibchen Elena Gesellschaft. Unsere 12-jährige Tigerdame Nely wurde in den Zoo Krefeld geschickt. Nun sind beide Katzen wohlbehaltenen wieder im Allwetterzoo angekommen. Tiger Fedor durfte heute bereits das erste Mal seine neue Außenanlage beschnupperten und fühlt sich bereits sehr wohl. Tigerweibchen Nely wird morgen das erste Mal auf die Außenanlage gelassen, um ihr neues Reich zu inspizieren. Zunächst einmal werden beide Katzen getrennt voneinander gehalten, damit sie sich in den nächsten Tagen ganz in Ruhe einleben können. Durch die große und weitläufige Anlage hat der Allwetterzoo die Möglichkeit, zukünftig diese stark bedrohten, majestätischen Großkatzen zu züchten. In freier Wildbahn gibt es schätzungsweise nur noch knapp 450 Armurtiger.

Tiergarten Kleve 06.09.2017
16. Herbstfest am Sonntag, den 24. September 2017 mit der 12. Wahl zum Lieblingstier „Wer ist der schlaueste Kopf?“
Während auf den großen Bühnen Parteien aller Richtungen um Stimmen werben, hat im schönen Kleve – bisher noch unbemerkt von der Öffentlichkeit – ein Wahlkampf der besonderen Art begonnen: Die Tiere des Klever Tiergartens kämpfen um den Titel des intelligentesten Tieres! Alle Kandidaten rechnen sich dieses Jahr große Chancen aus, da die Partei der Erdmännchen, die Titelverteidiger, dieses Jahr nicht zur Wahl antritt. Die beliebten kleinen Raubtiere haben eine Familienfehde und kehren in den Tiergarten in neuer Zusammensetzung zurück, wenn der Streit beigelegt ist. In der Zwischenzeit haben sie schlauerweise schon mal die Renovierung ihres Geheges in Auftrag gegeben. An der Wahl teilnehmen kann jeder, der das Herbstfest im Tiergarten Kleve am 24. September 2017 von 10.00 h – 17.00 Uhr besucht. Auch alle anderen Tiere des Tiergartens stehen natürlich zur Wahl und können auf dem Wahlzettel unter „Mein Kandidat“ gewählt werden. Sie werden sich alle Mühe geben mit den Spitzenkandidaten mitzuhalten, um möglichst viele Wählerstimmer zu ergattern. Die Stimmzettel gibt es am Wahlstand, an der Kasse und an den Imbissständen. Wer alle Kandidaten besucht, hat die Chance, eine Familienjahreskarte für den Tiergarten Kleve zu gewinnen. An den entsprechenden Gehegen sind Buchstaben angebracht, die in der richtigen Reihenfolge ein tierisches Lösungswort ergeben. Des Weiteren gibt es an diesem Tag natürlich wieder Außergewöhnliches zu sehen und zu erleben, denn viele Helfer werden dafür sorgen, dass das Fest für alle zu einem Erlebnis wird. Selbstverständlich kommt bei all diesen Attraktionen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Wer sich zwischendurch stärken möchte, kann dies an unserem beliebten Imbiss „Thorstens Futterbox“ tun der seine Gäste direkt vorne an der Kasse und dem Spielplatz verwöhnt.

Zoo Wuppertal 06.09.2017
Nachwuchs im Grünen Zoo Wuppertal
Nachdem erstmals 2014 eine Nachzucht bei den Sambischen Kleingraumullen im Grünen Zoo Wuppertal gelungen ist, wurden am 25. August 2017 gleich 4 junge Mulle geboren. Graumulle stammen aus dem südlichen Afrika und gehören zur Familie der Sandgräber. Sie sind hervorragend an eine unterirdische und grabende Lebensweise angepasst. Auffälligstes Merkmal sind sicherlich die Schneidezähne, welche außerhalb des Mundes liegen. Die Mulle bewohnen ein neu gestaltetes Terrarium im ehemaligen Großkatzenhaus und sind häufig gut zu sehen. Auch auf der Patagonienanlage gab es erfreulichen Nachwuchs. Erst im Herbst 2016 wurde auf der Anlage ein Tausch vorgenommen. Anstelle der bis dahin gepflegten Guanakos leben hier nun Vikunjas. Dieser Wechsel wurde vorgenommen, da für Vikunjas ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm besteht, an dem sich der Grüne Zoo Wuppertal seitdem beteiligt. Am 4. August 2017 kam nun erstmals ein gesunder Vikunja-Hegst zur Welt, der schon kurz nach der Geburt von den Besuchern beobachtet werden konnte. Auf noch wackeligen Beinen machte er seine ersten Bekanntschaften mit den Mitbewohnern der Patagonienanlage. Inzwischen ist er gut in die Gruppe der Vikunjas integriert. Die extrem feine Wolle dieser südamerikanischen Neuweltkamele gilt als sehr edel. Bei den Kalifornischen Seelöwen erforscht derzeit „Nola“ mit großen Augen ihre Welt. „Pebbles“ und „Mylo“ haben auch in diesem Jahr wieder für Nachwuchs gesorgt. Das Seelöwenbaby ist am 4. Juli 2017 im Grünen Zoo Wuppertal geboren. Anfangs ernährt sie sich noch ausschließlich flüssig von der reichhalti-gen Milch ihrer Mutter. Zusammen mit „Mylo“, „Pebbles“, „Davy Jones“, „Kuba“ und „Nike“ ist „Nola“ auf der Außenanlage der Seelöwen zu sehen. Im Menschenaffenhaus gab es am 6. Juli erfreulichen Nachwuchs bei den Bonobos. Das Bonobo Weibchen „Eja“ hat für dieses freudige Ereignis gesorgt. Sie brachte ein gesundes Jungtier zur Welt. Sein Geschlecht ist bisher noch unbekannt. Fürsorglich kümmert sich „Eja“ um ihren Nachwuchs. Sie säugt es und trägt es schützend an ihrem Bauch. Mutter und Jungtier sind im Menschenaffenhaus oder bei schönem Wetter auf der Außenanlage zu sehen. Sollte es einem Gast gelingen, ein Foto des Jungtieres zu machen, auf dem eindeutig das Geschlecht des Tieres zu erkennen ist, darf das Foto gerne an den Zoo geschickt werden. Für das erste eingehende Foto, das uns verrät, ob es sich um weiblichen oder männlichen Nachwuchs handelt, bedankt sich der Zoo mit 2 Freikarten für den nächsten Zoo Besuch.
Zu einem Pressetermin am Freitag 8. September, 10 Uhr mit Vorstellung der Jungtiere laden wir Sie herzlich ein. Treffpunkt ist die Zoo Kasse. Die angehängten Fotos dürfen kostenfrei genutzt werden. Als Quelle ist der Grüne Zoo Wuppertal anzugeben.

Tiergarten Nürnberg 06.09.2017
„Tierisch effizient“ im Tiergarten
Am „Tag der Energie“ im Tiergarten Nürnberg erwartet die Besucher am 16. September 2017 ein buntes Programm für Groß und Klein München (06.09.2017). Tiere sind energieeffizient. Sie setzen Energie sparsam ein und passen sich an ihre Umgebungsbedin-gungen an. Aber wie geht das? Genau das erfahren Besucher am 16. September im Tiergarten Nürnberg. Die Bayerische Ingenieu-rekammer-Bau lädt unter dem Motto „Tierisch effizient“ zum „Tag der Energie“ – mit großem Programm und tollen Gewinnspielen! „Wie viel Energie steckt im Tiger?“ und „Was schützt welches Tier vor Wärme oder Kälte?“. Im Tiergarten finden am 16. September Groß und Klein Antworten auf viele Fragen. Gemeinsam mit unseren Koope-rationspartnern, der Stadt Nürnberg, dem Tiergarten und dem Hoch-bauamt sowie dem Bionicum, laden wir herzlich zum Mitmachen beim »Tag der Energie« ein! Spielend erfahren Besucher, wie sich energie-effizientes Handeln von der Tierwelt erlernen und in den Alltag integ-rieren lässt. Bei den Führungen, Tiergarten-Quiz und den Info-Stationen kommen nicht nur die jüngeren Besucher auf ihre Kosten. Interessierte können sich zudem im Naturkundehaus bei Fachvorträgen über Wärmedäm-mung, Haustechnik und Förderprogramme für die energetische Sanie-rung von Wohnhäusern informieren. „Energie sparsam und effizient zu nutzen, ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende“, sagt Schirm-herrin Ilse Aigner. Wer an den insgesamt sechs Stationen fleißig Bo-nuspunkte sammelt, erhält bei seinem nächsten Tiergartenbesuch er-mäßigten Eintritt und kann tolle Preise gewinnen. Der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Prof. Dr. Norbert Gebbeken erklärt: „Ich freue mich, dass wir den Tiergarten Nürnberg als Veranstaltungsort gewinnen konnten. Hier wird in vorbild-licher Weise gezeigt, wie man nachhaltig mit Energie- und Wasserres-sourcen umgeht und wie vielfältig die Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung sind.“

Tierpark Görlitz 06.09.2017
Trauer um Toni – Besucher und Mitarbeiter des Naturschutz Tierparks Görlitz Zgorzelec trauern um Publikumsliebling.
Den Altersrekord seiner langjährigen Partnerin von 21 Jahren hat Luchskater Toni leider nicht erreichen können. Er ist aber immerhin stolze 17 Luchsjahre alt geworden. Alters Wehwehchen wie Gelenkarthrosen, Nieren- und Zahnprobleme haben den charismatischen Kater mit seinen auffälligen Pinselohren in den letzten Monaten zunehmend geplagt. Mit entsprechenden Medikamenten wurde er schmerzfrei gehalten. So war das Ende absehbar und kam nicht ganz unerwartet. Mit dem Tod von Toni geht im Tierpark Görlitz eine Ära zu Ende. In Zukunft wird es hier keine Luchse mehr geben. Was in das nun verwaiste Luchsgehege einziehen wird, das wird noch nicht verraten. Nur soviel: ein Raubtier wird es bestimmt wieder….

Tierpark + Fossilium Bochum 05.09.2017
Kleine Tierfreunde ganz groß! Im Tierpark + Fossilium Bochum können Kinder Mini-Tierpfleger werden
Als Zootierpflegerin Inga Riebel an diesem Nachmittag auf die Futterküche im Tierpark + Fossilium Bochum zukommt, wird sie schon gespannt erwartet. Charlotte (7), Sören (5) und Jonas (5) wollen Mini-Tierpfleger werden! Der Tierpark bietet dieses 15- bis 30-minütige Programm aktuell für Kinder ab fünf Jahren an. Von Montag bis Freitag können kleine Tierfreunde dabei einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Zoos werfen und sogar die Tierpfleger bei ihren Aufgaben unterstützen. „Uns ist die Nähe zu unseren Besuchern sehr wichtig. Gleichzeitig wollen wir aber auch der zunehmenden Naturentfremdung von Kindern im urbanen Raum entgegenwirken. Über das Mini-Tierpfleger-Angebot können wir bereits die Jüngsten für Tiere begeistern und ihnen dabei auch einige Tierparkbewohner vorstellen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so spannend wirken. Auf die Mini-Tierpfleger wartet dafür ein ganz besonderes Tierparkerlebnis – sie kommen ganz nah an unsere Tiere heran, können mit kleinen Besen und Schubkarren beim Säubern des Streichelzoos helfen oder uns bei Fütterungen begleiten“, berichtet Inga Riebel. Inga Riebel nimmt die heutigen drei Mini-Tierpfleger-Anwärter zunächst mit in die Futterküche – sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Tierpflege. Hier wird das Futter für die Zoobewohner gelagert, die sich überwiegend pflanzlich und von kleineren Insekten ernähren. Mit großen Augen bestaunen die Kinder die Boxen mit krabbelnden Heimchen, Schaben, Mehlwürmern und Zophobas (Larven des Großen Schwarzkäfers). „Darf ich eine Larve auf die Hand nehmen?“, fragt Charlotte. Na klar, darf sie das! Und auch Sören und Jonas trauen sich. „Viele Kinder, aber auch Erwachsene, haben eine Scheu vor Insekten und allem was krabbelt. Dabei sind Insekten unglaublich spannende Tiere. Der direkte Tierkontakt hilft dabei, Vorurteile abzubauen“, so die Tierpflegerin. „So, wer von euch stand denn schon einmal in einem Kühlschrank?“, fragt Inga Riebel jetzt und erntet verwunderte Blicke. Daraufhin führt sie ihre Begleiter in den großen Kühlraum. Hier stehen zahlreiche Kisten mit Obst und Gemüse. Aus ihnen bereiten die Pfleger jeden Tag frische Mahlzeiten für ihre Schützlinge zu. Einige Futterschalen stehen bereits für das Abendessen bereit, das Inga Riebel noch verteilen muss. Dabei dürfen ihr Charlotte, Sören und Jonas heute helfen. Gemeinsam machen sich die stellvertretende Revierleiterin und ihre „Nachwuchs-Tierpfleger“ auf den Weg zu den „Nordseewelten“. In der Watvogelvoliere warten bereits Löffler, Säbelschnäbler, Rotschenkel und Co. auf ihr Futter. Heute stehen Stinte und Mehlwürmer auf dem Speiseplan. Ganz alleine dürfen Charlotte, Sören und Jonas die Fische und Larven ins Wasser werfen, wo diese gierig von den Seevögeln verspeist werden. „Das war toll“, freut sich Charlotte. „Wenn ich groß bin, möchte ich Tierärztin werden. Jetzt weiß ich schon einiges über das Futter der Tiere, was ich mir bis dahin merken kann!“ Zum Abschluss hat Inga Riebel noch eine Überraschung und zaubert aus ihrer Tasche drei Mini-Tierpfleger-Führerscheine und einen Stempel. Zur Belohnung für ihre tolle Mithilfe bekommen alle drei Kinder ein solches Heft, das sie noch lange an ihr Erlebnis im Tierpark erinnern wird und das sie auch beim nächsten Besuch wieder mitbringen können, um einen weiteren Stempel zu bekommen. Das Mini-Tierpfleger-Angebot findet noch bis Oktober von montags bis freitags jeweils um 16:45 Uhr statt. Interessierte können sich ohne Anmeldung und ohne Aufpreis an der Schaufutterküche einfinden. Betriebsbedingte Änderungen sind möglich.

Tierpark Weeze 05.09.2017
Flauschiger Nachwuchs im Tierpark
Der Tierpark Weeze freut sich über flauschigen Nachwuchs bei den Alpakas. Bereits am 26. August kam das kleine Fohlen „Elliot“ zur Welt. Seine Mutter Else war bereits tragend als sie Anfang August im Tierpark ein neues Zuhause fand. Sie kümmert sich rührend um den kleinen Hengst. Leider hat sie nicht genug Milch, so dass das Fohlen 2 – 3 Mal pro Tag mit einer Flasche Milch von den Mitarbeitern des Tierparks zugefüttert wird. Das klappt nicht immer problemlos, da Eliott natürlich lieber bei seiner Mutter trinkt und die Flasche Milch nur widerwillig annimmt. Zusammen mit dem Rest der Alpakafamilie, der Stute Grete, seinem Ziehvater Peaches und Mutter Else erkundet er neugierig das Gehege. Auch das Zusammenleben mit den Jakobschafen, mit denen sich die Alpaka das Gehege teilen, klappt gut. Mit seinem braunen Fell sieht Elliot fast noch aus wie ein Kuscheltier. Und auch wenn er noch nicht so zutraulich ist wie der Rest der Familie, kann man ihn gut in seinem Gehege beobachten.

Wisentgehege Springe 05.09.2017
Auf zum Hubertusfest – hereinspaziert zum ausgelassenen Feiern! Die große Fete im Wisentgehege läuft am 28. und 29. Oktober
Während des Hubertusfestes wird im Wisentgehege Springe wild und ausgelassen gefeiert: Mehr als 80 Aussteller rund um Natur und Naturschutz, Jagdhornbläser, Wildbretverlosungen und tierisch spannende Aktionen hat das Team um Wisentgehegeleiter Thomas Hennig vorbereitet. Wer mit dabei sein möchte, sollte sich den Sonnabend und Sonntag, 28. und 29. Oktober, vormerken. Die größte Veranstaltung im Wisentgehege beginnt jeweils um 10 Uhr. Einlass ist ab 8.30 Uhr. Bereits zum 34. Mal wird das Fest zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzheiligen der Jäger, im Wisentgehege ausgerichtet. Die Aussteller bieten den Besuchern ein umfassendes Angebot an Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen. Beim Vorbeischlendern an den Ständen, die über das ganze Wisentgehege verteilt sind, ist so manches Unerwartete zu entdecken. Mit dabei sind auch die Service-Clubs Lions Springe und die Kiwanis. Kein Hubertusfest versäumt hat die Jägerschaft Springe. Vertreten ist auch der Naturschutzbund (NABU) Springe, sowie der Deutsche Falkenorden. Zur Stärkung der Gäste werden Wildbratwurst, Reibekuchen und andere Leckereien gereicht. Ganz viel Programm gibt es auch für jüngere Besucher: Ob Ponyreiten, Laubsägearbeiten, Enten angeln, Kinderschminken, Stockbrot backen, Hüpfburg, Bunjee-Trampolin und Bogenschießen (auch für Erwachsene) lassen keine Langeweile aufkommen. An beiden Tagen, jeweils 16 Uhr, können sich Besucher an der Wildbretverlosung an der Köhlerhütte beteiligen. Sie müssen dafür das Hubertusquiz mit Fragen zum Wisentgehege lösen. Es ist an der Kasse erhältlich Falkner Rouven Polep und sein Team zeigen in der Flugschau wilde Greifvögel und Eulen. Am Sonnabend erheben sich die gefiederten Luftakrobaten um 11 Uhr und 14 Uhr in die Höhe. Am Sonntag um 11 und um 14 Uhr. An beiden Tagen präsentieren Birgit und Matthias Vogelsang ihre handaufgezogenen Timber- und Polarwölfe. Sie berichten ab 17.30 Uhr aus dem Alltag mit ihren Lieblingen. Am Sonntag, 12 Uhr, lädt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zu einer ökumenischen Hubertusmesse am Duellplatz ein. Der Freiluftgottesdienst unter alten Eichen wird musikalisch vom Parforcehorncorps Hannover – Treffpunkt Fermate gestaltet.

Zooverein Wuppertal 05.09.2017
Abbrucharbeiten für ARALANDIA haben begonnen
Die Abbrucharbeiten für ARALANDIA, das aktuelle Projekt des Zoo-Verein Wuppertal e.V., haben begonnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Gehege für Flamingos und Aras in unmittelbarer Nachbarschaft des Blumenrondells wird die neue, große Freiflugvoliere für Aras, Sittiche und Flamingos entstehen. In der begehbaren Anlage werden Besucher die Tiere ohne störende Barrieren erleben können. Hinter den Kulissen entsteht zudem eine Zuchtstation für bedrohte Aras. Bevor allerdings mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, müssen zunächst die alten Anlagen abgerissen werden. Dazu gehören zwei alte Stallgebäude sowie Wasserbecken in den Gehegen. Zwei große Ahorne, die inmitten des Geländes stehen, werden geschützt, denn sie sollen Bestandteil der neuen Freiflugvoliere werden. Die Arbeiten laufen ohne große Störungen für die Gäste des Grünen Zoos ab, das gesamte Baufeld ist mit einem Bauzaun abgeriegelt.

Zoo Zürich 05.09.2017
FRAUEN STÄRKEN – SAUBERES WASSER FÜR MADAGASKAR
Am 4. September 2017 trafen sich verschiedene internationale Gäste im Masoala Regenwald im Zoo Zürich. Anlass war ein Event, organisiert von Medair in Zusammenarbeit mit «Giving women» und dem Zoo zum Thema «Empowering women in emergency crisis in Africa». Neben einer Projektpräsentation aus Madagaskar wurde die Frage thematisiert, wie die Frauen in Afrika gestärkt werden können. Medair leistet weltweit professionelle Nothilfe. Als humanitäres Hilfswerk steht Medair seit einigen Jahren in Partnerschaft mit dem Zoo Zürich. Dieser engagiert sich in Madagaskar ökologisch und unterstützt die Wasser- und Hygieneprojekte von Medair. Wer im Masoala Regenwald im Zoo Zürich die exotischen Tiere und Pflanzen bestaunt, dem perlt der Schweiss – aber einen Tropensturm wird er nie erleben. Ganz anders die Menschen im richtigen Madagaskar. Starke Tropen- und Wirbelstürme hinterlassen auf dem paradiesischen Inselstaat östlich von Mosambik immer wieder starke Verwüstung. Häuser und Ernten werden vernichtet, Wasserquellen verschmutzt, Seuchen breiten sich aus. Die Menschen leiden massiv unter dem Kreislauf von Zerstörung, Wiederaufbau und Armut. Seit über 15 Jahren bringt Medair Hilfe in die Masoala Region im Nordosten Madagaskars. Das Gebiet wird am häufigsten und heftigsten von Stürmen heimgesucht. Die vielen kleinen Siedlungen sind oft nur auf dem Wasserweg erreichbar. Es fehlt an sauberem und sicherem Trinkwasser sowie sanitären Anlagen. 2016 errichtete Medair 142 Wasserstellen mit Handpumpen und schuf für 20‘492 Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Die Ingenieure entwickelten ein innovatives System, um Eisen aus dem Wasser zu filtern. 20‘500 Personen wurden über die Wichtigkeit von Hygiene aufgeklärt. Zudem subventionierte Medair den Ankauf privater hygienischer Latrinen mit Duschraum. Dies alles verdanken die Menschen auch der in den vergangenen Jahren grosszügigen Unterstützung durch den Zoo Zürich. Das Projekt kommt dieses Jahr zum Abschluss – die Wasserinfrastruktur vor Ort wird bleiben und die Menschen in der Region Masoala blicken der kommenden Wirbelsturm-Saison sicher gelassener entgegen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 05.09.2017
Jungtiere kommen ins Außengehege – Zwei Fohlen der Grévy-Zebras gehen auf Streife
Was für ein Körperbau! Von vorne gesehen sind die beiden neugeborenen Zebras der Wilhelma in Stuttgart nur ein Strich in der Landschaft. Im Profil zeigen die eine Woche alten Fohlen dagegen bereits ihre enorme „Bodenfreiheit“. Schon mit der Geburt haben die Jungtiere praktisch die volle Beinlänge erwachsener Zebras, damit sie mit den Großen mithalten können. Wenige Minuten nach der Geburt konnten die zwei Fohlen stehen und laufen, berichten die Tierpfleger des Zoologisch-Botanischen Gartens. In der Natur ist dies für die Fluchttiere überlebenswichtig, um den Raubtieren zu entkommen, die es auf die Schwächsten abgesehen haben. Seit Wochenanfang dürfen die Kleinen ins Außengehege und sind ab jetzt immer öfter für die Besucher zu sehen, wie sie die Savannen-Anlage kennen lernen und ihre staksigen Beinchen beim Herumgaloppieren austesten und stärken.
In der Wilhelma hatte Stute Gabora am Freitag, 25. August, Tochter Lisbeth zur Welt gebracht, am Sonntag, 27. August, folgte Theo als Sohn von Stute Milly. Blieben sie den ersten Tag noch im Stall, durften die Sprösslinge danach ins Vorgehege, um sich langsam an ihr Umfeld und die anderen Mitglieder der Gruppe zu gewöhnen. Zu der gehören noch die Stuten Leonie und Lady. In der Prägephase bleiben die Fohlen dicht bei ihren Müttern, um sich Stimme, Geruch und auch das individuelle Streifenmuster einzuprägen. Die Streifen helfen nicht nur dabei, dass die Tiere sich untereinander besser erkennen, sie bieten Studien zufolge auch den Vorteil, dass die Tsetse-Fliegen als Krankheitsüberträger sich seltener auf gestreifte Flächen setzen. Nebenbei machen sich auch Forscher diesen „Fingerabdruck“ zunutze, die auf Fotos die Tiere durch den individuellen Strichcode identifizieren und auseinander halten können. Die Art der Grévy-Zebras, wie sie die Wilhelma hält, ist nach dem früheren Staatspräsidenten von Frankreich Jules Grévy benannt. Es sind die größten Zebras und haben das dichteste Streifenmuster. Sie kommen nur in Halbwüsten in Südäthiopien und Nordkenia vor und gelten als stark gefährdet. Ihr Bestand lag Ende der 1970er Jahre bei rund 15.000 Tieren. Heute geht man von nur noch etwa 2.500 aus. Zoos haben inzwischen eine Reservepopulation von gut 500 Grévy-Zebras aufgebaut. Die Gruppe ihrer Zebra-Stuten hat die Wilhelma 2013 neu zusammengestellt. Vater der beiden Fohlen ist der Hengst Lukas, der 2016 für ein Vierteljahr aus dem Zoo Mulhouse zu Gast war. „Er verfügt über für die Zucht besonders wertvolle Gene“, sagt Wilhelma-Kuratorin Ulrike Rademacher. „Lukas hat mit unseren Stuten sofort gut harmoniert.“ Grévy-Zebras haben in Anpassung an ihren sehr trockenen Lebensraum ein besonderes Sozialverhalten. Im Gegensatz zu anderen Zebra-Arten leben die Grévys nicht in stabilen Haremsverbänden. Sie bilden vielmehr Gruppen, deren Zusammensetzung sich immer wieder einmal ändert. Ein Teil der Hengste verteidigt Reviere. Die stärksten unter ihnen verteidigen dabei Reviere mit Wasserlöchern. Grévys müssen nur sehr selten trinken, säugende Stuten mit ihrem großen Flüssigkeitsbedarf bilden dabei eine Ausnahme. Sie halten sich daher in der Nähe von Wasserlöchern auf. Da die Stuten wenige Wochen nach der Geburt eines Fohlens wieder empfänglich werden, verfügen Hengste, die sich die Wasserlöcher gesichert haben, über die besten Chancen, diese Stuten zu decken.

Zoo Heidelberg 04.09.2017
Die 5.000ste Zoo-Jahreskarte wurde verschenkt: Zoo Heidelberg gratuliert Familie Wiest zu einem Jahr Freieintritt
Seit 2015 gibt es bei Familie Wiest jedes Jahr die Jahreskarte für den Zoo Heidelberg. „Weil die Kinder so gerne in den Zoo gehen“, erklärt Ina Wiest. Zwei der Kinder sind noch unter drei Jahre alt und haben daher freien Eintritt, für die größere Tochter gibt es die Jahreskarte. Wer von den Eltern regelmäßig mitdarf, wird abwechselnd gehandhabt: Im letzten Jahr hatte der Vater eine Jahreskarte und in diesem Jahr begleitet Mutter Ina die Kinder in den Zoo. Da war es natürlich eine tolle Überraschung, als sie vergangenen Freitag die Jahreskarte geschenkt bekam. Dieses Ereignis nahm der Zoo gerne zum Anlass sich bei Familie Wiest, stellvertretend für alle Jahreskarten-Besitzer, zu bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Besucher aus der Umgebung die Möglichkeit nutzen, den Zoo das ganze Jahr über zu besuchen“, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Es gibt ja auch immer wieder Neues im Zoo zu entdecken. Hier kann man Jungtieren zusehen, wie sie aufwachsen oder beobachten, wie sich die Tiere in unterschiedlichster Weise an die verschiedenen Jahreszeiten anpassen und ihr Aussehen verändern.“ Im Frühjahr zeigen die vielen Vogelarten ihr prächtiges Balzgefieder und vollführen eindrucksvolle Liebestänze, im Sommer kommt das üppige Grün der Parkanlage hinzu, das im Herbst in bunte Farben übergeht. Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern macht es vielen Besuchern Freude, die Elefanten beim Schlammbad zu beobachten und im Winter sieht man flauschige Winterpelze und -felle bei den unterschiedlichen Tierarten. Alles in allem sind sich die Stammbesucher einig: Eine Jahreskarte für den Zoo lohnt sich. Jeden Tag wieder, 365 Tage im Jahr. Auch wenn sich die Nutzung einer Jahreskarte bereits ab dem fünften Besuch für die Karteninhaber rechnet, stellt der Zoo Heidelberg fest, dass die meisten Besucher die Möglichkeit wesentlich öfter nutzen. „Wir haben uns beim Preis bewusst dafür entschieden, dass es sich für die Besucher rechnet, wenn sie zu jeder Jahreszeit ein oder zwei Mal vorbeikommen“, erklärt Dr. Klaus Wünnemann die Preisgestaltung der Jahreskarten. Familie Wiest nutzt mit den Kindern die Jahrekarte sogar häufiger. „Die Kinder gehen gerne in den Zoo. Mal schauen wir Tiere und mal gehen wir nur auf den großen Spielplatz, wenn die Zeit knapp ist“, bestätigt Ina Wiest kurz bevor die Kinder unruhig werden, weil sie nun endlich in den Zoo möchten. Die Stofftiger, die jedes Kind noch als Extra-Dankeschön vom Zoodirektor überreicht bekommt, kommen aber natürlich mit.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 04.09.2017
Püppi oder Lumpi – Elefantenmädchen geboren
Bei jedem neugeborenen Elefantenkalb stellt sich für Elefantenpfleger Thorsten Köhrmann die Frage: Mädchen oder Junge – Püppi oder Lumpi? So lauten stets die Arbeitsnamen der kleinen Rüsseltiere bis sie ihren eigentlichen Namen bekommen. Diesmal ist es eine Püppi und zwar eine sehr fidele, wie Tierarzt Dr. Michael Flügger findet: „Das ist die Fitteste, die wir je hatten.“ Und das ist gut so, denn der 90 Zentimeter kleine Nachwuchs hat ein hohes Hindernis zu überwinden. Mutter Salvana ist die hochbeinigste der Elefantenkühe. Entsprechend weit weg ist die Milchbar und die Kleine hat ordentlich zu tun, um satt zu werden. Zwischendurch wackelt sie auf noch unsicheren Beinchen durch die Freilaufhalle und erkundet ihren neuen Lebensraum oder legt sich schlafen. 691 Tage hat es gedauert, aber die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Am frühen Morgen des 3. Septembers brachte Elefantenkuh Salvana (21) ihre erste Tochter zur Welt. Die Kleine ist das zweite Kind von Salvana, das erste wurde 2012 tot geboren. Umso mehr freuen sich die Tierpfleger und die Tierärzte, dass diesmal alles gut gegangen ist. Der Vater des Neuzugangs ist der Münchner Bulle Gajendra, der von April 2013 bis März 2017 zu Gast im Hamburg war. Normalerweise dauert eine Trächtigkeit bei Elefanten 630 bis 650 Tage. Doch Salvana hat es diesmal richtig spannend gemacht. Alle Herdenmitglieder haben ein Auge auf die Lütte und unterstützen auch die frischgebackene Mutter. Nach Halbbruder Kanja (geb. 11. Januar 2016) ist das neue Elefantenkalb der zweite Dickhäuter, der in zweiter Generation bei Hagenbeck geboren wurde. Damit ist Hagenbeck seinem Ziel – der Bildung einer verwandten Elefantenherde aus Müttern, Tanten und Kindern – wieder einen großen Schritt näher gekommen. Im Moment ist der jüngste Dickhäuter mit Mutter, Tanten und Halbgeschwistern in der Freilaufhalle zu bewundern. Wie alle Babys braucht Püppi noch viel Schlaf. Es kann sein, dass sich Mutter und Kind in der Schlafbox aufhalten und einige Zeit nicht zu sehen sind.

Zoo Osnabrück 04.09.2017
Halloween-Festival im Zoo Osnabrück: zwei Horror-Castings für „Erschrecker“ – Erschrecker gesucht – Horror-Labyrinthe und Hexen-Märchen-Land Ende Oktober
Vom 27. bis 31. Oktober verwandelt sich der Zoo Osnabrück abends in eine Gruselkulisse. Wer selber beim Halloween-Festival als Walking Act erschrecken will, kann bei einem der Horror-Castings am 17. September und 1. Oktober seine Erschrecker-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Zoo Osnabrück wird es diesen Herbst wieder gruselig, wenn beim Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober Zombies, Monster und andere „Untote“ ihr Unwesen treiben. „Das Halloween-Festival haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten und es war mit insgesamt 5.200 Besuchern an vier Abenden gut besucht. Daher bieten wir die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder an“, berichtet Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Wer beim Halloween-Festival selber aktiv werden möchte, kann sich auch in diesem Jahr vorab als Erschrecker bewerben. Gesucht werden Amateur-Erschrecker und Profi-Monster, die als Walking Acts bei den Besuchern für Gänsehaut sorgen wollen. Dafür gibt es zwei offene Casting-Termine im Zoo Osnabrück: am 17. September und am 1. Oktober jeweils ab 14:30 Uhr. „Egal ob Werwolf, Voodoo-Puppe oder Cosplayer: Teilnehmer dürfen gerne eigene Kostüme mitbringen. Wer dann als Erschrecker teilnehmen darf, wird von uns in die Kunst des Erschreckens eingeweiht und mit den Regeln vertraut gemacht“, erklärt Halloween-Profi Ingo Reuther von „Spirit of Poison“, der das Festival plant. Im vergangenen Jahr sorgten 13 Amateur-Erschrecker für Gänsehaut bei den Zoobesuchern. Neu: Fünf Tage Gruselspaß Nach der erfolgreichen Premiere des „Halloween-Festivals“ im Zoo Osnabrück 2016 wird die Veranstaltung in diesem Jahr von vier auf fünf Tage ausgeweitet. Vom 27. bis 31. Oktober können sich Besucher jeweils ab 17:30 Uhr auf Gänsehaut-Feeling freuen: Das Stollenlabyrinth des „Unterirdischen Zoos“ ist schaurig dekoriert und ab 20 Uhr findet am Löwenrondell eine Show für die ganze Familie statt: die „Witch night“ präsentiert von „Spirit of Poison“. Außerdem erschrecken Walking Acts im „Labyrinth der Toten“ oder dem „Wald des Grauens“ (beide empfohlen ab 16 Jahren). Auf Kinder wartet eine monsterfreie Zone, in der sie sich schminken lassen und am Halloweenbasteln teilnehmen können. Zusätzlich wird Star-Illusionist Sven Larsen mit seiner großen Zaubershow auftreten. Wer sich nach all dem Schrecken stärken will, erhält in der Gastronomie besondere Gruselmenüs. Aber auch Tierfans kommen beim Halloween-Festival nicht zu kurz, denn Zoopädagogen erklären bei kostenlosen Führungen die Tierwelt. Allerdings kann bei den Führungen nicht jedes Lieblingstier besucht werden: Da einige Zoobewohner feste Ruhezeiten haben, sind während des Halloween-Festivals manche Tierhäuser bereits geschlossen. Um die Tiere nicht zu stören, werden auch die einzelnen Veranstaltungsorte im Zoo gemeinsam mit den Biologen aus dem wissenschaftlichen Team festgelegt. Für den Zoo Osnabrück sind Veranstaltungen wie das Halloween-Festival wichtig, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Derartige Events sind ein wichtiger Baustein in unserem Finanzierungskonzept, schließlich finanzieren wir uns so gut wie selbst, und können so noch extra Budgets ermöglichen, mit denen wir Tiergehege verbessern können.“ Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können.

Zoo Frankfurt am Main 04.09.2017
Abschied von Orang-Utan DJAMBI
Das Orang-Utan-Weibchen DJAMBI ist am Sonntag im hohen Alter von ca. 58 Jahren verstorben. Krank oder auffällig war die betagte DJAMBI nicht, im Gegenteil, das alte Weibchen war bis zuletzt ein fester Bestandteil der Orang-Utan-Gruppe und vertrug sich gut mit allen Gruppenmitgliedern. Arthrose hatte DJAMBI, die bei vielen Zoobesuchern sehr beliebt war, schon seit einigen Jahren und war deshalb in veterinärmedizinischer Behandlung, dennoch war sie in guter Verfassung und nahm aktiv am Gruppenleben teil. „Am Samstag verweigerte DJAMBI allerdings das Futter, sie schien Bauch- und Zahnschmerzen zu haben und bekam ein Schmerzmittel, auf das sie zunächst gut ansprach“, berichtet Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, „Allerdings ging es DJAMBI am Sonntagmorgen wieder schlechter und sie musste erneut behandelt werden. Am Sonntagnachmittag verstarb das alte Weibchen dann ganz unvermutet.“ DJAMBI war noch ein Wildfang. Sie wurde wahrscheinlich 1959 geboren, das genaue Geburtsdatum ist aber nicht bekannt. 1964 zog sie von Hannover nach Gelsenkirchen. Seit 1966 lebt DJAMBI dann in Frankfurt und war fester Bestandteil der Frankfurter Orang-Utan-Gruppe. Sie hat acht Kinder bekommen, von denen drei noch in anderen Zoos leben. DJAMBI hat mit ihrem Alter sogar Urgestein CHARLY überholt, der mit 57 Jahren eingeschläfert werden musste. Sie gehört damit zu den fünf ältesten Orang-Utans in Zoos weltweit. In der Natur liegt der Altersrekord bei Orang-Utan-Weibchen bei geschätzt 53 Jahren. DJAMBI hat ein langes, erfülltes Leben hinter sich und dennoch fällt es auch allen Zoomitarbeitern schwer, sich für immer von ihr zu verabschieden.

Zoo Hannover 04.09.2017
Artenschutz im Fokus – Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) tagte im Erlebnis-Zoo Hannover
Der Artenschutz stand im Fokus der 17.Tagung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V. (GDZ). 120 Mitglieder der verschiedensten Zoo-Fördervereine aus ganz Deutschland trafen sich vom 1.-3. September im Erlebnis-Zoo Hannover, um sich über die Artenschutz-Projekte der Zoos und Vereine zu informieren und weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu erarbeiten. „Die Unterstützung der Zooförderer gibt den Zoos einen starken Rückhalt! Mit Ihrer Hilfe konnten auch viele, spannende Projekte umgesetzt werden“, betonte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff bei der Begrüßung der Delegierten. „Der Erlebnis-Zoo Hannover freut sich auf die weitere, noch intensivere Zusammenarbeit.“ Auf dem Programm der Tagung – ausgerichtet vom Verein der Zoofreunde Hannover e.V. – fanden sich Themen von der Postkarte für das stark bedrohte Zwergfaultier bis zur gemeinsam Aktion „Zootier des Jahres“, das 2017 der Kakadu ist. Es ging um den bedrohten Nordafrikanischen Rothalsstrauß, den stark bedrohten Drill, den Gelbwangen-Schopfgibbon, die Arbeit der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, die Artenschutzprojekte des Erlebnis-Zoo Hannover, der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. und der Stiftung Artenschutz sowie den Einsatz des Vereins Rettet den Drill e.V. mit abschließendem Besuch der neuen Themenwelt „Afi Mountain“ im Erlebnis-Zoo – benannt nach der Region in Nigeria, in der Drills auf einer Drill-Ranch im Regenwald geschützt werden. Für die Arbeit zum Erhalt der seltenen Drills übergab GDZ-Präsident Bruno Hensel im Rahmen der Tagung einen Scheck von 5.000 € an den Verein Rettet den Drill e.V. Die GDZ umfasst aktuell 62 Mitgliedervereine, die über 70.000 Einzelmitglieder repräsentieren. Mit der am Sonnabend beschlossenen Satzungsänderung können künftig auch Zoofördervereine aus Europa – unter anderem Österreich, Tschechien, Schweiz und Niederlande – Mitglied werden. Der Verein wird dementsprechend in Gemeinschaft der Zooförderer umbenannt. „Der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die Realisierung von Projekten, die für einen einzelnen Verein zu groß wären, stehen bei der Arbeit und der Tagung im Mittelpunkt“, erklärte Christian Wagner, Vorsitzender der tagungsausrichtenden Zoofreunde Hannover, „und der Artenschutz bildet dabei ein ganz zentrales Thema.“

Zoo Landau in der Pfalz 04.09.2017
Zum Welttierschutztag: Tiere für Zuhause? Zum Halten und Pflegen von Frettchen, Minischweinen, Bartagamen und Vogelspinnen: Zooschule Landau, 4. Oktober 2017, 14-17 Uhr
Tierfreunde in aller Welt begehen am 4. Oktober 2017 den Welttierschutztag. Tierschutz wird in Zoo und Zooschule groß geschrieben, und so bietet die Zooschule an diesem Tag einen besonderen Workshop für Kinder von 8 – 12 Jahren an. Ein Haustier zu halten ist gerade auch für Kinder eine schöne Sache und eine ganz wertvolle Erfahrung, aber es bedeutet auch eine große Verantwortung! Leider allzu oft geben Eltern dem Wunsch der Kinder nach einem Haustier nach, ohne sich vielleicht bewusst zu sein, dass auch kleine Tiere Arbeit machen, Kosten verursachen und je nach Art ganz bestimmte Haltungsansprüche haben, um sich in Menschenhand auch wohl zu fühlen. Wie Tierheime und Zoos aus leidvoller Erfahrung wissen, scheint die Beratung im Tierhandel oder den Zooabteilungen der Baumärkte nicht immer professionell zu sein. Die geschulten Pädagogen der Zooschule werden im Rahmen des dreistündigen Workshops „Tiere für Zuhause?“ Fragen rund um die Haltung und richtige Pflege von Frettchen, Minischweinen, Bartagamen und Vogelspinnen klären. Die Kinder haben die Möglichkeit, unseren Zooschultieren ganz nahe zu kommen und praxisnah wichtige Grundlagen zur tiergerechten Haltung, Fütterung und dem richtigen Umgang mit diesen etwas exotischeren Heimtieren zu lernen. Vor der Anschaffung ist dies besonders wichtig, um böse Überraschungen für die Halter und Leiden für die Tiere zu verhindern.

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