Zoopresseschau

Zoo Madgeburg 15.09.2017
Weltkindertag im Zoo: Kindheit braucht eine Chance
Der Zoo Magdeburg hat im April 2017 eine europaweit einzigartigen Zooinitiative für Kinder gestartet: alle Kinder erhalten freien Zooeintritt (bis einschließlich dem 15. Lebensjahr). „Bei den Kindern und Jugendlichen besteht ein erheblicher Nachholebedarf in Sachen Umweltbildung. Darum möchte der Zoo Magdeburg ein deutliches Zeichen für die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft setzen“, erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Zum Weltkindertag am 20.09.2017 erwartet der Zoo viele Kinder zum Nachmittagsprogramm von 14 Uhr bis 17 Uhr. Unter dem Motto „Kindheit braucht eine Chance – Kindheit braucht Frieden“ informiert die UNICEF-Gruppe Magdeburg anlässlich des Weltkindertages im Zoo über die aktuellen
Projekte. Die Kinder können an der Zoorallye teilnehmen und Preise gewinnen oder sich ein lustiges Tiergesicht schminken lassen. Wer mag, kann auch selbst einmal das Blasrohrschießen ausprobieren und sich dabei informieren, warum das Blasrohrschießen in der Tiermedizin so wichtig ist. Um 14:30 Uhr erwarten die größten Langhälse Magdeburgs – die Rothschildgiraffen – die Kinder. Anschließend findet um 15 Uhr die Fütterung der Brillenpinguine statt. Alle Kinder bis zu 15 Jahren erhalten freien Zooeintritt!

Tierpark Hagenbeck 15.09.2017
Obduktionsergebnisse liegen vor
Die bisherigen Untersuchungen ergaben, dass Hagenbecks jüngstes Elefantenbaby eine Fraktur im Kiefer hatte. Diese ist bereits in den ersten Lebenstagen entstanden. Der Grund für den Bruch könnte ein unglücklicher Sturz bei der Geburt gewesen sein oder ein Tritt von Mutter Salvana. Elefantenkühe haben in den Stunden nach der Geburt noch große Schmerzen. In dieser Situation kommt es gelegentlich zu Tritten oder Stößen. Weder Tierärzte noch Tierpfleger konnten aber Anzeichen von Schmerzen bei dem neugeborenen Elefantenmädchen erkennen. Die Tierpfleger konnten zwar sicherstellen, dass das Jungtier regelmäßig trank, als Folge des Bruchs konnte die Kleine aber vermutlich nicht ausreichend Milch zu sich nehmen. Eine Situation, die selbst für die Experten im Tierpark nicht einschätzbar war, da die Menge der Milch, die ein Kalb aufnimmt, nicht kontrolliert werden kann. Bei der Obduktion wurden eine Entzündung im Darm sowie Veränderungen an weiteren Organen gefunden. Welche Erreger im Einzelnen beteiligt waren, sollen die noch ausstehenden Laboruntersuchungen zeigen. „Dieser Fall ist einzigartig in den vielen Jahrzehnten der Elefantenzucht bei Hagenbeck. Bei diesem Befund ist es erstaunlich, wie fit die Kleine bis zum Ende gewirkt hat“, resümiert Tierärztin Dr. Adriane Prahl.

Zoo Landau 15.09.2017
Weiße Bennettkängurus im Zoo Landau in der Pfalz – Tiere aus einer Beschlagnahmung finden ihr endgültiges Zuhause
Ende April diesen Jahres kam es dazu, dass der Zoo Landau in der Pfalz durch die Polizei und die Kontrollbehörden um eine vorrübergehende Übernahme von drei Bennettkängurus aus einer Beschlagnahmung wegen tierschutzrelevanter Haltung gebeten wurde. Die besonderen Umstände des auch bundesweit Aufsehen erregenden Ereignisses veranlassten die Zooleitung spontan dazu, die Tiere fachgerecht einzufangen, zu untersuchen sowie tiermedizinisch und pflegerisch zu versorgen und unterzubringen. Die Unterbringung erfolgte, bis zur inzwischen erfolgten Klärung des letztendlichen Verbleibs, bislang von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Wie nun feststeht, finden die drei besonderen Schützlinge ihre endgültige Heimat im Zoo Landau in der Pfalz, zunächst in einem eigens für sie separierten Gehegeteil und Stall im bereits bestehenden Kängurugehege des Zoos. Bei den Tieren handelt es sich um je ein erwachsenes Männchen und Weibchen, sowie ein Anfang des Jahres geborenes Jungtier, das den Beutel der Mutter inzwischen bereits verlassen hat. Die Besonderheit – die beiden erwachsenen Tiere sind Albinos. Aufgrund eines angeborenen Defekts in der Biosynthese von dunklen Farbstoffen (Melaninen) fehlen diese in Haut, Fell und Augen. Die Tiere sind daher schneeweiß, ihre Haut rosafarben und auch die Augen sind pigmentlos, weshalb sie aufgrund des sichtbaren Blutdurchflusses rot wirken. Solche Albinos kommen auch bei Bennettkängurus in der australischen Wildbahn, aber eher selten, vor. Für die Haltung in Menschenobhut werden Albinotiere verschiedener Arten als Kuriosum gerne gezielt durch die Kreuzung von rein-weißen Elterntieren gezüchtet. Das derzeitige Jungtier der beiden erwachsenen Albinokängurus ist jedoch graubraun, also normal gefärbt. Das ist insofern bemerkenswert, als dass dieses darauf hinweist, dass der echte Vater des graubraunen Jungtiers kein Albino gewesen ist. Denn Albinismus wird nur dann sicher vererbt, wenn beide Elterntiere die entsprechende Erbanlage besitzen und weitervererben. Da mit dem Auftreten von Albinismus auch andere Defekte auftreten können, ist zumindest zunächst keine Vergesellschaftung mit den beiden älteren normalfarbigen Weibchen des Zoos geplant. „Nach unseren bisherigen Beobachtungen des Verhaltens der Albinotiere können wir nicht ganz ausschließen, dass eine teilweise eingeschränkte Sehfähigkeit besteht,“ sagt der Landauer Zoodirektor und Zootierarzt, Dr. Jens-Ove Heckel. Daher sei es sinnvoll, die Tiere zur einfacheren Orientierung zunächst nur in einem Gehegeteil und ohne direkten Kontakt zu unbekannten Artgenossen unterzubringen. Erfreulicherweise konnte bereits ein Pate gefunden werden. Die Bernd Hummel GmbH aus Pirmasens ist der weltweit größte Lizenznehmer der Marke „Kangaroos“. Welches Patentier könnte da passender sein, als diese besondere Kängurufamilie? Die Patenschaftsgelder fließen in die Erhaltung und Neugestaltung von Tiergehegen und helfen, den Zoo Landau zunehmend attraktiver zu gestalten. Wir freuen uns, dass diese Tiere bereits jetzt einen Paten gefunden haben und danken der Firma Bernd Hummel GmbH herzlich für diese Unterstützung! Während der Eingewöhnungsphase der Tiere steht ihnen ihr Stall als Rückzugsort immer offen, so dass es sein kann, dass die Tiere phasenweise auch nicht zu sehen sind. Im Sinne des Tierwohls bitten wir um das Verständnis unserer Zoobesucher!

Zoo Landau 15.09.2017
„Zoo-Safari“ im Zoo Landau in der Pfalz am 12. Oktober 2017
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr bietet die Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in Kooperation mit dem Büro für Tourismus der Stadt Landau in der Pfalz für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, wieder die beliebte „Zoo-Safari“ an. Am 12. Oktober um 14 Uhr geht es mit den Zoopädagoginnen bzw. -pädagogen der Zooschule auf einen tollen Erlebnisrundgang durch den Zoo mit vielen Informationen rund um die tierischen Bewohner. Viele spannende Materialien zu den Tieren, wie z.B. Eier, Felle, Federn, Schädel und ähnliches, zum Berühren und Bestaunen ergänzen das Beobachten der Tiere. Als ein besonderes Highlight der Führung wird es auch einen hautnahen Tierkontakt geben. Mit welchem unserer Zooschultiere wird hier noch nicht verraten … Auch wird es um Fragen wie z.B. „Wofür sind Zoos heute da? Was ist ein Zuchtprogramm? Wo kommen die Zootiere her? Was fressen sie und was brauchen sie, um sich wohlzufühlen?“ gehen. Natürlich können die Kinder auch ihre ganz eigenen Fragen stellen! Im Rahmen des zweieinhalbstündigen Programms bekommen sie interessante Einblicke in das Leben der Zootiere und die Arbeit eines modernen zoologischen Gartens. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer bei diesem besonderen Erlebnis! Eine Anmeldung zur Zoosafari ist erforderlich, direkt beim Büro für Tourismus unter der Telefonnummer 06341-13 83 01. Los geht es um 14.00 Uhr, der Treffpunkt ist an der Zookasse ab 13.45 Uhr. Bitte beachten Sie, dass in der Ferienzeit an der Zookasse nachmittags viel Betrieb sein kann, und bringen Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig in den Zoo. Kosten: 6 € für Zoosafari zuzüglich 3,50 € Zoo-Eintritt!

Tierpark Chemnitz 15.09.2017
Angelina Jolie im Tierpark Chemnitz eingezogen
In die umgebaute und erweiterte Kulan-Anlage sind am 7. September neue Bewohner eingezogen. Zwei Kulanstuten aus dem Zoo Kolmarden in Schweden namens Angelina Jolie (2) und Angel Dark (3) reisten in bequemen Kisten über die Ostsee nach Süden. Nachdem sie Gelegenheit hatten, das Gehege allein kennenzulernen, wurde Hengst Flocke zu den Neuzugängen gelassen. Nach den anfänglich etwas stürmischen (aber für Kulane
normalen) Kennenlern-Versuchen ist nun Ruhe eingekehrt. Neben der Dreiergruppe leben noch zwei Stuten, darunter eine Tochter des Hengstes Flocke, im Tierpark. Kulane werden im Tierpark schon seit den 1970er Jahren gehalten und gezüchtet. Sie gehören zu den Halbeseln und waren einst über große Teile Asiens verbreitet, heute existieren nur noch kleine, immer weiter schwindende Restbestände. Der Tierpark nimmt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teil, es wurden hier bereits rund 30 Jungtiere geboren. Vorankündigung: Kinderfest im Tierpark Chemnitz am 3. Oktober von 10 bis 17 Uhr

Zoo Osnabrück 15.09.2017
Über 650 tierische Lichtfiguren im Zoo Osnabrück
Aufbau für die „Zoo-Lights“ – Start am 23. September – Musiker gesucht. Neuerdings lebt im Zoo Osnabrück ein 12 Meter langes und 6 Meter hohes, bunt leuchtendes Chamäleon. Außerdem hangeln sich orange Affen durch die Bäume und am „Unterirdischen Zoo“ haben sich Riesenschnecken versammelt. Diese besonderen neuen Zoobewohner sind Teil der „Zoo-Lights“, die den Zoo vom 23. September bis 15. Oktober abends in ein buntes Lichtermeer verwandeln. Über 650 phantasievolle, leuchtende Tierfiguren ziehen zurzeit in den Zoo Osnabrück ein, denn ab dem 23. September starten abends täglich die „Zoo-Lights“. „Das Lichterfest ist eine Premiere im Zoo Osnabrück. Die Besucher erwartet ab 18:30 Uhr ein Rundgang durch den Zoo gesäumt von bunt leuchtenden, überlebensgroßen Tierfiguren. Hinter jeder Wegbiegung wartet eine andere schimmernde Tiergruppe – das ist wirklich toll“, schwärmt Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Am Erdmännchengehege warten 3,5 Meter hohe Erdmännchenfiguren, neben den Stachelschweinen tummeln sich leuchtende Erdferkel und am NOZ-Kinderland schweben blau funkelnde Seepferdchen in den Bäumen. Einige Figuren leuchten auch durch Schwarzlicht, außerdem wird es einen „Magic Forest“ mit in unterschiedlichen Farben beleuchteten Bäumen geben. Zusätzlich zu den Lichtinstallationen können die Teilnehmer an kostenlosen Führungen durch die nächtliche Tierwelt mit den Zoopädagogen teilnehmen. Zweieinhalb Wochen Aufbau. Bis der Zoo von den leuchtenden Tieren bevölkert ist, dauert es über zwei Wochen, denn der Aufbau ist sehr aufwändig. Huug Lohuis von der Firma ShowLine aus den Niederlanden hat die Zoo-Lights nach Osnabrück gebracht und baut zurzeit mit acht bis elf Kollegen auf: „Wir müssen zuerst die Leuchtkörper, also die Tierfiguren, aufstellen, dann die Kabel verlegen und das Licht setzen. Der Aufbau im Zoo ist zusätzlich etwas Besonderes, weil wir natürlich Rücksicht auf die Tiere nehmen müssen. Sie sollen sich ja nicht erschrecken, wenn sie plötzlich leuchtende Nachbarn haben“, so Lohuis. Eine besondere Herausforderung beim Aufbau ist das riesige Chamäleon: „Wir brauchen hier 4.000 Kilogramm Gewicht, damit diese Figur sicher vor Wind und Regen steht.“ Seit 2012 betreibt Lohuis mit seinem Geschäftspartner die Firma ShowLine und stattet Firmenfeiern, Festivals oder auch Zoos mit den besonderen Lichtfiguren aus. „Wir wollten einfach etwas Anderes machen als alle anderen und besonders kreativ sein können. So kommen auch jedes Jahr neue Figuren dazu. Nächstes Jahr vielleicht Flamingos – die Osnabrücker Flamingos haben uns da inspiriert“, lacht der Niederländer. Der Zoo Osnabrück gefalle ihm besonders gut, weil er so hügelig, sehr grün und natürlich sei. Der Veranstalter empfiehlt unbedingt zu den „Zoo-Lights“ zu kommen: „Das ist wirklich eine ganz andere Atmosphäre und Erfahrung mit den bunt schimmernden Tieren und den leuchtenden Bäumen. Es warten nämlich nicht nur die bunten Lichtfiguren, sondern auch die Umgebung wird in buntes Licht getaucht.“ Wer möchte bei den „Zoo-Lights“ musizieren? Als musikalische Ergänzung zu den leuchtenden „Bewohnern“ sucht der Zoo noch nach Musikern, die den Zoo und die Zoo-Lights an den Wochenenden zwischen dem 23. September und 15. Oktober (freitags und samstags) als Plattform nutzen möchten: „Ob Straßenmusiker, Hobbymusiker oder auch Musikstudenten – wir bieten den Zoo kostenlos als Bühne an, sodass man seine Musik den Besuchern vorstellen kann. Als kleines Dankeschön gibt es Zoofreikarten für die Künstler“, so Reuvekamp. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail an veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de wenden. Lichterfest „Zoo-Lights“ im Überblick: 23.09.2017 bis 15.10.2017, Täglich 18:30 Uhr bis 22 Uhr, Eintrittspreise: Erwachsene: 20 Euro; Kinder: 12 Euro (inklusive Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen); für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft: 7 Euro (Erwachsene) bzw. 5 Euro (Kinder); 25% Vorverkaufsrabatt im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de; Weitere Rabatte auch über Zoo-Partner erhältlich.
Rabatte sind nicht kombinierbar.

Opel-Zoo Kronberg 15.09.2017
Vom Opel-Zoo zum Steinhuder Meer in Niedersachsen
Erneute Wiederauswilderung von Europäischen Nerzen. Wie bereits in den Vorjahren, wurden auch dieses Jahr wieder die Nachzuchten der Europäischen Nerze in Wiederauswilderungsprojekte gegeben. Die vier Kronberger Jungtiere werden von EuroNerz e.V. am Steinhuder Meer, dem größten See in Niedersachsen, im Freiland angesiedelt und verstärken dort die Population. Das Beutespektrum der possierlichen Raubtiere ist groß: Sämtliche Kleintiere, die überwältig werden können, gehören dazu. Weichtiere, Krebse, Amphibien, Reptilien, Vögel, Mäuse und natürlich Fische, denn der Europäische Nerz lebt immer in der Nähe von Gewässern. Trotz kleiner Schwimmhäute zwischen den Zehen ist er lange nicht so gut an das Wasserleben angepasst, wie beispielsweise der Otter. Nerze können ihre Ohren und Nasen beim Tauchen nicht verschließen und sie besitzen auch nicht den besonders muskulösen Schwanz für den Schwimmantrieb. Der Europäische Nerz gehört zu den am Stärksten bedrohten Säugetierarten Europas. Ursprünglich besiedelte er ein riesiges Gebiet von Nordspanien bis an den Ural und von Finnland bis an das Schwarze Meer. Heutzutage existieren lediglich kleinere, dazu noch voneinander isolierte Bestände. Sein begehrtes Fell und die Zerstörung seines Lebensraumes durch die Trockenlegung vieler Feuchtgebiete sind mit verantwortlich für den dramatischen Bestandsrückgang. Bereits seit 1992 gibt es ein Zuchtprogramm (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm EEP), mit dem das Aussterben dieser Tierart verhindert werden soll. EuroNerz e.V. kümmert sich um die Auswilderung in geeigneten Gebieten in Niedersachsen und im Saarland. Weitere Informationen zu diesen Projekten finden sich unter www.euronerz.de.

Zoo Cottbus 14.09.2017
Papageien statt Blumen
Zum 31. Mai 2017 ist der langjährige Amtstierarzt des Landkreises Spree-Neiße (und zuletzt auch Cottbus) Dr. Dietmar Vogt in den Ruhestand getreten. Zu den Feierlichkeiten aus diesem Anlass hat er anstelle von Blumen um Spenden für den Cottbuser Tierpark gebeten. Durch viele Einzelspenden von Freunden und Weggefährten sind 2.300 € zusammengekommen, die dem besonderen Interesse des frischgebackenen Rentners folgend für das Sittichhaus im Tierpark verwendet werden. Hier werden in nächster Zeit die Außenvolieren vergrößert und die Innenräume saniert. Als kleines Dankeschön laden der Tierpark Cottbus und Herr Dr. Vogt alle Spender zu einem Tierparkrundgang mit Spendenübergabe ein. Zur Spendenübergabe laden wir Sie herzlich am Mittwoch, 20. September 2017 um 16:00 Uhr zu uns in den Tierpark ein (Zugang über Wirtschaftshof).

Zoo Frankfurt 14.09.2017
Zooeingang Rhönstraße bleibt bis in den Herbst geöffnet
Die seit dem 15. Juni 2017 bestehende Probephase für die Wiedereröffnung des östlichen Zooeingangs wird bis zum 31. Oktober 2017 verlängert. Statt der ursprünglich geplanten Ablauffrist am 17. September 2017 kann der Zoo damit auch in den Herbsttagen über die Rhönstraße und unter den bekannten Bedingungen betreten werden. Ausschlaggebend für die Verlängerung ist der positive Zuspruch, der dem Angebot von Besucherseite entgegengebracht wurde. Nach ersten vorläufigen Zahlen wurden bis Ende der 36. Kalenderwoche rund 4.200 Eintritte verzeichnet. Unter ihnen befinden sich ausschließlich Besucherinnen und Besucher mit Dauer- oder im Vorverkauf erworbener Einzelkarten: Ein direkter Ticketverkauf während des Probebetriebs war aus technischen Gründen nicht umsetzbar. Darüber hinaus ließ sich der Eingang nur in einem verkürztem Zeitfenster von täglich 9 bis 15 Uhr nutzen. Im Schnitt haben pro Öffnungstag rund 50 Personen den Zoo durch diesen Eingang betreten. „Es freut mich sehr, dass trotz dieser Beschränkungen etliche Anwohner, Kita- und Schülergruppen und andere mehr den wiedereröffneten Eingang an der Rhönstraße nutzen“, betont Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt. „Diese Resonanz bestätigt, wie wichtig der Osteingang für das Lebensgefühl der Menschen im Stadtteil ist. Ohne eine abschließende Prüfung der Besucherzahlen vorwegnehmen zu wollen, haben wir uns daher für eine Verlängerung des Betriebs bis über die Herbstferien hinaus entschieden. Wir hoffen auf einen goldenen Oktober. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zoos, die dies möglich gemacht haben.“ „Der Nebeneingang in der Rhönstraße ist vor allem für Anwohner der östlich vom Zoo gelegenen Wohngebiete eine Alternative zum Zooeingang am Alfred-Brehm-Platz. Gerade für Dauerkartennutzer ist es natürlich viel schöner den Zoo wohnortnah zu betreten“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Nach Ablauf der verlängerten Probephase beginnt Anfang November die ergebnisoffene Evaluation. Gemeinsam werden der Zoo Frankfurt und das Kulturdezernat Rückschlüsse zur Zukunft des östlichen Eingangs ziehen. Bis dahin bleibt das Dezernat im Austausch mit dem Verein Lebenswertes Ostend, der sich in der Vergangenheit für die Wiedereröffnung stark gemacht hat.

Zoo Heidelberg 14.09.2017
Neugierige Küken auf Erkundungs-Tour
Blaue Pfauen im Zoo Heidelberg haben Verstärkung bekommen. Gleich vier Pfauenküken sind Anfang August im Zoo Heidelberg geschlüpft. Eine der beiden Pfauenhennen hatte ihr Nest im hohen Gras im Gehege der schwarzen Ayam Cemani Hühner angelegt und die Eier erfolgreich ausgebrütet. Hielten sich Mutter und Küken die erste Zeit noch innerhalb des Geheges auf, sind die vier Geschwister seit ein paar Tagen auch außerhalb zu sehen und tippeln gemeinsam mit ihrer Mama neugierig durch den Zoo. Wie die erwachsenen Pfauen auch, darf sich der Nachwuchs auf dem gesamten Zoogelände frei bewegen. Pfauen sind von Natur aus standorttreue Vögel und können daher gut als Freigänger gehalten werden. Bei ihren Ausflügen mit Mama machen die Küken nicht nur die Besucherwege unsicher, sondern schauen auch mal „hinter die Kulissen“ in die Wirtschaftsbereiche. Diese Woche waren sie sogar auf der Afrika-Anlage unterwegs und haben dort erste Bekanntschaft mit Kudu, Strauß & Co. gemacht – alles muss schließlich genau erforscht werden! Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch in anderen Zoobereichen auf Erkundungs-Tour gehen. Wenn Besucher die „Pfauen-Gang“ bei ihren Spaziergängen im Zoo Heidelberg entdecken möchten, müssen sie mitunter ganz genau hinschauen. Das braune Federkleid der Jungtiere macht sie auf vielen Untergründen oder im hohen Gras fast unsichtbar. Erst im Alter von zwei Jahren erhalten die Hähne das typische, blau-glänzende Gefieder. Die Hennen bleiben ihr Leben lang bräunlich gefärbt, nur der Hals ist bei den erwachsenen Vögeln etwas auffälliger gezeichnet. Pfauen-Papa Kasimir ist ein gutes Beispiel, wie prachtvoll das Gefieder eines ausgewachsenen Hahns aussehen kann. Seine Schmuckfedern können bis zu 1,5 Meter lang werden und schillern, je nach Lichteinfall in Blau, Grün oder Gold. Zurzeit sieht er jedoch etwas ungewohnt aus, denn in den vergangenen Wochen hat Kasimir die langen Federn abgeworfen. Doch keine Panik, das Abwerfen der Federn ist ganz natürlich und nennt sich Mauser. Männliche Pfauen verlieren meist zum Herbstbeginn, nach der Brutsaison, ihre alten Schmuckfedern. Bis zum Frühjahr sind sie nachgewachsen, sodass Kasimir pünktlich zur Balz seine beiden Hennen – und auch die Zoobesucher – wieder wie gewohnt mit seinem schillernden Rad beeindrucken kann.

Zoo Hoyerswerde 14.09.2017
Deutscher Zootag im Zoo Hoyerswerda
Tiere hautnah erleben! Am Sonntag, dem 24.September 2017, findet ab 14:00 Uhr der Deutsche Zootag im Zoo Hoyerswerda statt. Besucher haben an diesem Tag die Möglichkeit Einblick in die tägliche Arbeit eines Tierpflegers zu erhalten und viel über den Zoo und seine Tiere aus „erster Hand“ zu erfahren. Am Deutschen Zootag heißt es – Tiere hautnah erleben. Egal ob man nun einen Zophoba auf die Hand nimmt oder bei den Mitmach-Fütterungen z.B. eine kalte Lamanase spürt. An vielen verschiedenen Stationen können die Besucher mit den Tierpflegern persönlich ins Gespräch kommen und viele zusätzliche Informationen zu den Zootieren erhalten. Bei einer Führung hinter die Kulissen der Futterküche erklärt Zootierinspektor Thomas Arndt worauf es bei der Fütterung der verschieden Tiere ankommt. Zusätzlich erhalten die Besucher Einblicke auf den Wirtschaftshof und einen Ausblick auf künftige Umgestaltungen. Ein Lama oder Schaf für Zuhause können sich die kleinen Besucher am Stand des Huftierreviers basteln, natürlich mit echter Lama- oder Schafswolle. Neben der Fischotter- und Pinguinfütterung können die Besucher auch dabei sein, wenn die Zwergflusspferde, Pelikane Erdmännchen und Trampeltiere gefüttert werden. Bei den Schautierfütterungen der Lamas und Esel können die kleinen Besucher selbst aktiv werden. Veranstaltungsprogramm: 14:00 Uhr Fischotter, 14:30 Uhr Zwergflusspferd, 14:45 Uhr Pinguine, 15:30 Uhr Pelikane, 16:30 Uhr Erdmännchen, 17:30 Uhr Stirnlappenbasilisken im Tropenhaus Zwischendurch Trampeltiere und Lamas Führung 15:00 Uhr – 17:00 Uhr „Ein Blick hinter die Kulissen“, Treffpunkt bei den Riesenschildkröten Info-Stationen ab 14 Uhr Huftierrevier und Auszubildenden Info-Stand bei den Trampeltieren Raubtierrevier beim Fischotter-Gehege Vogelrevier und Zooschule vor dem Tropenhaus

Zoo Duisburg 14.09.2017
Der Chinesische Garten erwacht
Das Konfuzius-Institut kommt in den Zoo Duisburg. Fast verwunschen liegt er da, der Chinesische Garten – eine Stätte der Ruhe und des Friedens mitten im Zoo Duisburg. Einmal im Jahr füllt sich der idyllisch-verträumte Ort mit Leben und geschäftigem Treiben. Unter dem Motto „Lebendiger Chinesischer Garten“ lädt das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr alle Besucher des Zoos am 23. September 2017 zu einem bunten Aktionstag ein. Auf dem Programm stehen Kalligraphie, eine chinesische Zoo-Rallye und Spielspaß mit chinesischen Brettspielen, Glücksknoten knüpfen und vieles mehr. Höhepunkte sind chinesische Kampfkunst und chinesische Tänze – auch zum Mitmachen, Sprach-Schnupperkurse, Teekunst und Rikschafahrten durch den Zoo. Mit den Aktionen möchte das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr einen Einblick in die chinesische Sprache und Kultur geben. Der China-Tag richtet sich an Erwachsene und Kinder aller Altersstufen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. China-Tag im Zoo Duisburg 23.09.2017 | 11 bis 16 Uhr Zoo Duisburg | Mülheimer Straße 273 | 47058 Duisburg
Die Veranstaltung geht einher mit dem internationalen Tag des Roten Pandas. Zoos in aller Welt nutzen diesen Anlass, um auf die akute Bedrohung dieser Tierart aufmerksam zu machen. Die auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannte Art ist in den Bergwäldern des Himalayas zuhause. Vor allem die Zerstörung des Lebensraumes und die Wilderei machen dem kleinen Vertreter der Raubtiere das (Über-)leben schwer. Am Infostand direkt am Panda-Gehege des Chinesischen Gartens kann man nicht nur das ungewöhnliche Nahrungsspektrum der Tiere kennenlernen, sondern gegen eine kleine Spende auch seinen eigenen Panda-Button prägen.

Kölner Zoo 14.09.2017
Versteckte Tiger im Terrarium – Bedrohte Chinesische Tigergeckos erstmals im Kölner Zoo geschlüpft
Zoo trug mit Partnern dazu bei, dass ein bedrohter Tigergecko auf Roter Liste der Weltnaturschutzunion geführt wird. Im Kölner Zoo ist erstmals die Nachzucht der bedrohten Chinesischen Tigergeckos (Goniurosaurus luii) gelungen. Die nur in China und Vietnam vorkommenden, attraktiv gestreiften Echsen sind in der Natur durch Lebensraumverlust und Abfang für den Tierhandel bedroht. Wissenschaftler unterscheiden derzeit etwa 17 Tigergecko-Arten der Gattung Goniurosaurus. Es handelt sich um nachtaktive Bodenbewohner, die eine versteckte Lebensweise führen. Aufgrund ihrer auffälligen bunten Färbung, markanten Augenfarben und einer handlichen Größe von über 20 cm sind sie weltweit bei Terrarienhaltern beliebt. Der Chinesische Tigergecko (Goniurosaurus luii) wurde erst 1999 entdeckt und anschließend wissenschaftlich beschrieben. Kurz nach der Entdeckung kam es trauriger Weise bereits zur Ausrottung dieser Art durch unkontrolliertes Absammeln an der Stelle, wo die ersten Tiere entdeckt wurden. Dies führte dazu, dass Wissenschaftler fortan bei der Publikation ihrer Entdeckungen keine präzisen Fundortangaben mehr preisgeben, um solch radikalen Abfängen für den Tierhandel entgegenzuwirken. Der Kölner Zoo erwarb 2015 erstmals Nachzuchten des Chinesischen Tigergeckos. Ziel ist es, die Geschichte der nahe beieinander liegenden Entdeckung und Ausrottung den Besuchern zu vermitteln. Gleichzeitig will der Zoo darauf hinweisen, dass es wichtig und möglich ist, bedrohte Arten besser zu schützen und langfristig zu erhalten. Die ersten Jungtiere wurden zunächst noch hinter den Kulissen des Terrariums aufgezogen. Seit 2016 zeigen wir eine Gruppe Chinesischer Tigergeckos auch im Schaubereich. Aufgrund ihrer Nachtaktivität bekommt man die Geckos häufig zwar nur im Rahmen von Abendführungen zu Gesicht, wie sie im Kölner Zoo auch angeboten werden. Aber wir fanden diese Geschichte zu spannend, als dass wir sie unseren Besuchern vorenthalten wollten. Am 9. Juli 2017 wurden dann erstmals drei knapp 3 cm große Eier in einem Terrarium hinter den Kulissen gefunden. Am 27. Juli schlüpften die ersten zwei Jungtiere. Die Inkubationszeit, also die Dauer, die die gelegten Eier zum Schlupf der Junggeckos brauchen, dauert in der Regel ca. 2 Monate. Ein drittes Jungtier schlüpfte Anfang September und wird heute ein Terrarium im Schaubereich gegenüber des Schauterrarium mit den erwachsenen Tieren beziehen. Die Jungtiere sind mit knapp 9 cm beim Schlupf bereits relativ groß. Sie unterscheiden sich von den erwachsenen Geckos durch eine Zeichnung aus auffälligen gelblichen Querbändern auf dunklem Grund. Mit zunehmendem Alter wird die Grundfärbung heller und zu den gelben Querbändern kommt ein dichtes Flecken- und Punktemuster hinzu. Leider sind bisher nur zwei Tigergecko-Arten auf der Roten Liste der IUCN aufgeführt, eine davon aufgrund der Forschungen und des Einsatzes von Mitarbeitern des Kölner Zoos in Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern in Vietnam. Aufgrund der Forschungs- und Naturschutzaktivitäten des Kölner Zoos in Vietnam konnte der ursprünglich in China entdeckte Chinesische Tigergecko (Goniurosaurus luii) 2006 erstmals für Vietnam nachgewiesen werden. In der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Kölner Zookurators Prof. Dr. Thomas Ziegler gemeinsam mit Kooperationspartner Dr. Truong Quang Nguyen vom Institut für Ökologie und Biologische Ressourcen in Hanoi wird derzeit durch vietnamesische Studenten die Populationsgröße, also die Vorkommensdichte, der in Vietnam vorkommenden Tigergeckos untersucht – als wichtige Grundlage für verbesserte zukünftige Schutzkonzepte.

Tierpark + Fossilium Bochum 14.09.2017
Horst-Kevin begrüßt seine neuen Geschwister
Der Tierpark + Fossilium Bochum freut sich über Flamingonachwuchs
Bei den Flamingos im Tierpark + Fossilium Bochum ist das rosarote Familienglück komplett. Zwei Küken sind im Abstand von drei Wochen aus ihren Eiern geschlüpft. Zuletzt sorgte das Flamingoküken mit dem ungewöhnlichen Namen „Horst-Kevin“ im Jahr 2015 deutschlandweit für Schlagzeilen. Mittlerweile ist Horst-Kevin ein ausgewachsener Flamingo und sieht nun seinen Geschwistertieren beim Heranwachsen zu. Während das ältere der beiden Jungtiere bereits eigene Ausflüge durch die Anlage unternimmt, hockt das Nesthäkchen noch sicher unter den Federn seiner Mutter und streckt nur gelegentlich den Kopf unter den Flügel hervor. Mit dem jüngsten Zuwachs leben im Tierpark + Fossilium Bochum derzeit 25 Flamingos. In der fast rundum verglasten Anlage können Tierparkbesucher die Aufzucht der beiden Küken unmittelbar mitverfolgen. „Bei der Aufzucht wechseln sich die Eltern, wie auch schon während der Brutzeit, ab“, berichtet Revierleiter Lukas Gers. Flamingos füttern ihren Nachwuchs mit Kropfmilch. Sind die Küken alt genug, um das Nest zu verlassen, bilden sie zusammen mit anderen Jungvögeln eine Art Kindergarten, sogenannte Crèches. Auch in dieser Zeit werden sie weiterhin von ihren Eltern versorgt, bis sie nach etwa 80 – 90 Tagen flügge werden. Noch haben die Küken wenig Ähnlichkeit mit ihren ausgewachsen Artgenossen. Die grauen Dauen werden erst in einigen Wochen gegen ein Jugendfederkleid eingetauscht und auch Beine und Schnabel hellen erst nach einiger Zeit auf. Ihre leuchtend rosa Farbe erhalten Flamingos im Freiland durch den Verzehr roter Krebse. Im Tierpark ist das Futter mit dem speziellen, natürlichen Farbstoff Carotinoid versetzt. Auch wenn sie farblich noch nicht mit den Großen mithalten können, klappt der Stand auf einem Bein bei dem älteren Jungtier bereits perfekt. Flamingos haben ein Gelenk, das einrastet, wenn sie das Bein strecken. Dadurch stehen sie stabil und können sogar im Stehen schlafen. Diese Körperhaltung dient der Energieersparnis durch eine geringere Auskühlung der Extremitäten.

Zoo Dortmund 13.09.2017
Schwanensee im Zoo Dortmund: Elvira bekommt einen Partner
Den Wasservogelteich gegenüber dem Haupteingang im Zoo Dortmund belebt ab sofort ein neues Paar Schwarzhalsschwäne: Von einem niederländischen Züchter kam ein ausgewachsenes Schwanenmännchen neu in den Bestand. In Dortmund lebte bereits ein Tier, das von den Pflegern „Elvis“ genannt wurde. Bei genauerer Untersuchung stellte sich „Elvis“ nun aber als „Elvira“ heraus. Der Zoo hofft, dass es im kommenden Jahr Nachwuchs zu vermelden gibt. Bis dahin ist es aber auch heute schon eine Freude, beide Vögel auf dem Teich zu beobachten. Der alteingesessene Vogel und der Neuankömmling wurden in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen aneinander gewöhnt und vergesellschaftet. Jetzt ist das Paar vereint und auf den großen Teich eingezogen. Beide harmonieren hier sehr gut und beginnen bereits, sich zu verpaaren. Für eine Brut ist es in diesem Jahr allerdings zu spät. Der Schwarzhalsschwan wird bis zu 140 Zentimeter groß und bis zu sechs Kilogramm schwer. Weibchen werden deutlich keiner als Männchen. Kopf und der Hals sind bis zum Rumpf schwarz, das restliche Gefieder ist weiß und der Schnabel grau. Am Schnabelansatz erhebt sich ein roter fleischiger Höcker, der beim Männchen deutlich stärker ausgebildet ist als beim Weibchen. Die Beine sind verhältnismäßig kurz und hautfarben. Die Brutgebiete der Schwarzhalsschwäne liegen im Süden Südamerikas, auf den Falklandinseln und auf Feuerland. Die Überwinterungsgebiete, die die Schwäne während der kälteren Jahreszeit aufsuchen, erstrecken sich vom Osten Brasiliens bis Paraguay. Sie leben insbesondere an flachen Seen und Lagunen.

Zoo Münster 13.09.2017
Die Katzen sind wieder da! Neue Tiger- und Leopardenanlage ist geöffnet!
Gute 8 Monate nach dem Spartentisch ist es vollbracht: unsere neue Tiger- und Leopardenanlage wurde heute Mittag in feierlicher Runde eröffnet. Dem stürmischen Wetter zu trotze präsentierten sich unsere beliebten Bewohner von ihrer besten Seite. Kein Wunder, so sind doch Tiger und Leoparden an starke Temperaturschwankungen und Wetterumbrüche aus ihrer Heimat gewöhnt. Bei der Eröffnung dabei waren Zoodirektor Dr. Thomas Wilms, Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson, Rainer Knoche, Vorsitzender Aufsichtsrat Allwetterzoo Münster sowie Helge Peters, Vorsitzender vom Zooverein. Nach einer feierlichen Ansprache von Zoodirektor Dr. Thomas Wilms und den Reden der Ehrengäste, wurde die Anlage offiziell eröffnet. Bewohner der neuen, großzügigen Anlagen sind Armurtiger Fedor und Nely, die sich über eine insgesamt 1.700 m² große Außenanlage mit Badebacken, Schlafhöhe und Kletterbaum freuen dürfen. Die Anlage ist in zwei Einzelanlagen aufgeteilt, so dass die Tiere zeitweise auch getrennt voneinander in ihrem eigenen Revier leben können. Ihre Nachbarn – die persischen Leoparden Jahrom und Bara dürften sich ebenfalls über deutlich mehr Platz – vor allem in luftiger Höhe freuen. Die neue Leopardenanlage umfasst insgesamt 500 m², 3.800 m³ und eine Höhe von 8 m. Für die Sanierung und den Neubau der Anlagen hat der Allwetterzoo rund 1,8 Millionen Euro investiert. Der Zooverein Münster hat davon 300.000 Euro für den Neubau der Leoparden-Anlage gespendet. Unter dem Motto „Tiere hautnah erleben“ können sich alle Zoobesucher zukünftig darüber freuen, die Großkatzen aus nächster Nähe zu sehen und in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten. Sei es beim Klettern, Baden oder einfach beim Ausruhen in der Sonne. Sowohl die anmutigen persischen Leoparden als auch die majestätischen Armurtiger sind stark bedroht, da es in der freien Natur nur noch weniger Exemplare gibt und die Anzahl weiterhin rückläufig ist. Umso wichtiger ist die Artenerhaltung und Nachzucht in Zoologischen Einrichtungen, um einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung dieser faszinierenden Tiere zu gewährleisten. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.allwetterzoo.de/

Tiergarten Nürnberg 13.09.2017
Tiergartenvortrag zu freilebenden Giraffen in Afrika
Im Tiergartenvortrag am Donnerstag, 21. September 2017, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens berichtet Stephanie Fennessy über Giraffen als Afrikas vergessene Riesen. Dabei geht Stephanie Fennessy, Ko-Direktorin der „Giraffe Conservation Foundation“, auch auf die Entwicklung des Bestands freilebender Giraffen ein. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Giraffen sind eine der bekanntesten Tierarten Afrikas und erfreuen sich großer Beliebtheit. In den vergangenen Jahren ist ihr Bestand – nahezu von der Öffentlichkeit unbemerkt – um 40 Prozent auf circa 100 000 Individuen zurückgegangen. Die „Giraffe Conservation Foundation (GCF)“ ist weltweit die einzige Nichtregierungsorganisation, die sich ausschließlich dem Schutz der Giraffen in ganz Afrika widmet. Die GCF arbeitet als kleine Organisation mit großem Einfluss für den Schutz der Giraffen mit lokalen und internationalen Partnern zusammen. In ihrem Vortrag stellt Stephanie Fennessy vor allem den aktuellen Status der Giraffen in Afrika und die Schutzmaßnahmen durch die GCF vor. Stephanie Fennessy war in den letzten 15 Jahren an vielen Giraffenprojekten in ganz Afrika beteiligt. Sie hat einen Master in Umwelttechnik und nachhaltiger Infrastruktur und ist Mitglied und Sekretärin der Giraffen und Okapi-Spezialistengruppe der Weltnaturschutzunion (IUCN SSC Giraffe & Okapi Specialist Group).

Tiergarten Worms 13.09.2017
Großes Engagement für den Tiergarten
Seit vielen Jahren engagiert sich der führende Logistikanbieter Fiege mit seinem Standort in Worms für den Tiergarten Worms. Neben Sachspenden und finanziellen Zuwendungen, wirken Fiege-Auszubildende im Rahmen des jährlich stattfindenden Ausbildungsprojekts tatkräftig im Tiergarten mit. Über mehrere Wochen hinweg nehmen sich die Fiege-Auszubildenden unterschiedlicher Fachrichtungen – von klassischen Logistikberufen über den Elektroniker bis hin zum Fachinformatiker – als „Corporate Volunteers“ verschiedener Projekte im Tiergarten an. In diesem Herbst waren rund 40 Lehrlinge sowie die Ausbildungsleiter Walter Schneider und Ronni Jankowski aktiv, um mitanzupacken und wichtige Vorarbeiten zu leisten, bevor es dann im Frühjahr 2018 mit dem Bau der Afrika-Anlage losgehen kann. Gemeinsam mit den Tiergartenmitarbeitern haben sie das Glashaus in der Nähe des Paviangeheges geräumt, gesäubert und alle alten Metallgitter und -pfosten entfernt, so dass in Kürze die Glasscheiben demontiert werden können. Für Charline Weinheimer war dies eine gänzlich neue Erfahrung. Als Auszubildende Kauffrau für Büromanagement gehört der Umgang mit Maschinen nicht zu ihrem Büroalltag. Dennoch begrüßt sie die Aktion: „Das macht zusammen richtig Spaß.“ Das Gute an der Sache sei, dass man auch mit den anderen Azubis zusammenkommt und sich alle besser kennenlernen, auch über die unterschiedlichen Ausbildungsjahre hinweg. „Und die ehrenamtliche Arbeit ist mir wichtig“, fügte sie hinzu. Oftmals komme die ehrenamtliche Tätigkeit im Alltag zu kurz, sagt die 19-Jährige, beim Ausfegen des Glasbaus. Eine weitere Gruppe hat bei der Verschönerung des Eingangsbereiches mitgeholfen und den Fahrradstellplatz komplett mit Granulat ausgeschottert. Auch das Gehege der Ponys und Esel wurde von ihnen verschönert, die Stallungen komplett gestrichen. Ausbildungsbetreuer Jankowski zeigte sich äußerst zufrieden mit seinen Schützlingen. „Den jungen Leuten machen diese Aktionstage im Tiergarten großen Spaß. Für sie ist es einmal eine ganz andere Arbeit. Und gerade solche gemeinsamen Erlebnisse schweißen die Ausbildenden zusammen“, sagt Jankowski. Fiege entsendet seit Jahren freiwillige Helfer im Rahmen des unternehmenseigenen Corporate-Volunteering-Programms und stellt die Auszubildenden für die Helfertage im Tiergarten frei. Davon profitieren am Ende alle Seiten: Der Tiergarten, aber auch die Helfer, die ihren Horizont erweitern. Und nicht zuletzt Fiege selbst. Tiergartenleiter Wilfried Adelfinger zieht auch in diesem Jahr ein positives Resümee: „Die Arbeit mit den Auszubildenden ist für alle Beteiligten eine Bereicherung.“ Sicher steht die Erledigung der Arbeiten im Vordergrund, allerdings sei es für ihn als Ausbildungsleiter ebenfalls wichtig, sich mit den jungen Menschen auszutauschen. „Gerne geben wir als Ausbildungsbetrieb Einblick in die vielfältige Arbeit des Tiergartens.“ Damit jedoch neben der Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, hatte Adelfinger gemeinsam mit seinem Team einige tierische Highlights in Form von Schau-Fütterungen als Dankeschön organisiert.

Tiergarten Worms 13.09.2017
Traditioneller Herbstmarkt im Tiergarten und Erlebnisgarten: Buntes Herbstprogramm für Groß und Klein
Zur Einstimmung auf den Herbst laden der Tiergarten Worms und der benachbarte Erlebnisgarten zum traditionellen Herbstmarkt am 7. und 8. Oktober 2017, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Auch in diesem Jahr werden Hobby-Künstler und Handwerker aus der Region vielfältige Angebote präsentieren. Ein farbenprächtiges Sammelsurium an herbstlicher Dekoration und Accessoires, Floristik- und liebevoll genähter Handarbeitsprodukte laden die großen Besucher zum Stöbern ein – den Kleinen werden derweil zahlreiche Mitmachaktionen geboten: Austoben beim Spielmobil, Trauben keltern, Kürbisschnitzen oder das beliebte Kinderschminken beim Freundeskreis des Tiergarten Worms. Am Sonntag erwartet die Besucher zudem eine musikalische Überraschung! Da es im Tiergarten an der tierischen Begegnung nicht fehlen darf, können etwa Schaufütterungen besucht und mancher Tiergartenbewohner über das Gelände geführt werden. Auch die lebensgroße Melkkuh Gretel ist selbstverständlich mit dabei. Die Tiergarten Botschafter sorgen für eine artgerechte Betreuung von Gretel und geben Tipps, wie man ihr die größte Milchmenge entlockt. Im benachbarten Erlebnisgarten kommen alle Besucher beim Saftkeltern, Spiele-Parcours zum Thema „Schmecken“ und vielen weiteren Aktivitäten – wie zum Beispiel der beliebten Zauberschmiede und der Hüpfburg ganz auf ihre Kosten. Wer nach all dem Trubel und der Bewegung Hunger und Durst bekommt, der darf sich gerne an dem vielfältigen Angebot erfreuen, denn für das leibliche Wohl ist in vielfältiger Weise gesorgt. Vor der Tiergartenschule werden viele selbstgebackene Kuchen, Torten und Muffins von den ehrenamtlichen Helfern des Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. verkauft. Sie sorgen für eine schmackhafte Kaffeepause und locken auch mit herzhaften Leckereien an reich gefüllte Theken und sorgen für die nötige Energiezufuhr, bevor es weiter ans Entdecken geht.

Zoo Landau in der Pfalz 12.09.2017
DGHT-Schildkrötenstammtisch am 27. September, 19.30 Uhr, im Zoo Landau in der Pfalz
„Der Winter steht vor der Tür“! Unter diesem Motto findet am 27. September 2017 der nächste Schildkrötenstammtisch, den die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und der Zoo Landau gemeinsam ausrichten, statt. Wenn die Temperaturen fallen und vor allem die Tage kürzer werden, bereiten sich die Tiere in den gemäßigten Breiten auf die Überwinterung vor. Sei es für die Winterruhe, den Winterschlaf oder im Fall der Reptilien und Amphibien die Winterstarre. Für die Gesunderhaltung und Langlebigkeit von z.B. mediterranen Landschildkröten ist es essentiell, dass sie entsprechend ihrem natürlichen Jahreszyklus auch in Menschenobhut die kalte und nahrungsarme Zeit im Ruhezustand der Winterstarre verbringen. Bei einer Umgebungstemperatur von 4-6 Grad wird der Stoffwechsel der wechselwarmen Reptilien soweit heruntergefahren, dass sie die Wintermonate ohne Futteraufnahme und bewegungslos überdauern. In Menschenobhut sind die Besitzer gefragt, den Tieren eine entsprechende Umgebung hierfür zu bieten und sie auf diese besondere Zeit im Jahr vorzubereiten. Wertvolle Tipps hierzu erhalten Hobbyhalter von Peter Buchert, Schildkrötenexperte der DGHT. Wie immer ist es im Laufe des Abends im Gespräch mit ihm und anderen Interessierten auch möglich, von den eigenen Erfahrungen zu berichten und Fragen zu stellen.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 12.09.2017
Elefantenbaby gestorben: Wir sind sehr traurig – Püppi ist tot.
Das erst am 3. September geborene Elefantenkind wurde am Wochenende von seinen Tierpflegern leblos aufgefunden. Bereits kurz nach der Geburt zeigten sich erste Schwierigkeiten in der Mutter-Kind-Bindung. Salvana wollte ihre Tochter einfach nicht annehmen. Das Elefantenhaus wurde daher zeitweise geschlossen, damit die Tiere sich in aller Ruhe aneinander gewöhnen konnten. Die Pfleger waren rund um die Uhr im Einsatz, achteten darauf, dass Salvana die Kleine trinken ließ. Leider alles ohne Erfolg. Woran das Elefantenkalb gestorben ist, ist bisher nicht bekannt. Zur Klärung findet eine Obduktion mit anschließender Histologie statt. Sobald abschließende Ergebnisse vorliegen, werden wir über das Ergebnis informieren. Bis dahin bitten wir, von Nachfragen abzusehen.

Tiergarten Worms 12.09.2017
Herbst-Ferienprogramm der Freizeitbetriebe Worms: Tiere im Herbst
Wenn es Herbst wird und die Temperaturen langsam sinken, packen wir Menschen uns für Spaziergänge im Freien dick ein, anschließend genießen wir eine heiße Tasse Tee und wärmen uns zu Hause wieder auf. Das können Wildtiere allerdings nicht, sie müssen den ganzen Winter draußen durchhalten. Doch die Natur hat die Tierwelt gut auf den frostigen Lebensraum vorbereitet. Um die kalten Jahreszeiten erfolgreich überstehen zu können, verfügen die Tiere über verschiedene Strategien. Welche das sind, erfahren die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, im diesjährigen Herbstferienprogramm der Freizeitbetriebe Worms. „Wildtiere sehen sich im Laufe des Jahres einigen Herausforderungen ausgesetzt, denen es sich zu stellen gilt. Während im Frühling und im Sommer Nahrung im Überfluss vorhanden ist und die Temperaturen in der Regel sehr mild sind, wird es im Herbst allmählich kühler und das Nahrungsangebot reduziert sich merklich.“, berichtet Dipl. Biologin Sandy Gass, Leiterin der Tiergartenschule. Gemeinsam mit ihrem Betreuer-Team hat sie die Projektwoche entwickelt. Neben vielen spannenden Rundgängen zum Thema „Tiere im Herbst“, erfahren die Kinder unter anderem spielerisch mehr darüber, wie sich Tiere auf den kalten Winter vorbereiten und welche Ansprüche sie an ihr Winterquartier haben. Neben der Wissensvermittlung kommt wie immer das Spielen und Basteln nicht zu kurz.

Zoo Dortmund 11.09.2017
Nachwuchs für Familie Erdmännchen im Zoo Dortmund
Im Zoo Dortmund gibt es seit einem Monat Nachwuchs bei den beliebten Erdmännchen: Ein kleines „Erdweibchen“ bereichert die Familie. Obwohl nach einer Tragezeit von etwa 75 bis 80 Tagen oftmals zwischen zwei und fünf Jungtiere zur Welt kommen, ist es aktuell nur eines. Seit der Neu-Zusammenstellung der Dortmunder Gruppe Anfang des Jahres ist dies die erste Geburt bei den Erdmännchen, die auch „Surikate“ oder „Scharrtiere“ genannt werden. Weiterer Nachwuchs wird hoffentlich folgen! Die gesellige und tagaktive Mangustenart lebt in Familien. Die Gruppe wird von einem dominanten Weibchen angeführt. Erdmännchen genießen Sonne und Wärme. Den Tag über verbringen sie meist vor ihrem Bau mit Nahrungssuche. Als Fleischfresser ernähren sich Erdmännchen von allem, was sich erbeuten lässt: Insekten und -larven, Spinnentiere und Skorpione, andere Wirbellose sowie kleinere Reptilien und Kleinsäuger. Oft sieht man die Mangusten scharrend bei der Nahrungssuche. Ist ein Beutetier aufgegriffen, so wird es berochen, bevor es gefressen wird. Bei der Nahrungssuche halten einige der Mangusten stets Ausschau nach Feinden. Dabei stehen sie auf den Hinterbeinen, stützen sich auf den Schwanz und schauen rings umher. Ist ein Greifvogel oder ein anderer Feind in Sicht, ertönt ein schriller Warnschrei, und alle suchen sofort Unterschlupf. Ihren unterirdischen Bau graben Erdmännchen meist nicht selber, sondern übernehmen ihn meist von anderen Arten. Diese Bauten wechseln sie regelmäßig, wenn vor Ort die Nahrung knapp wird. Ihr Revier markieren sie mit Duftstoffen aus Analdrüsen. Die Markierung dient anderen Erdmännchen zur Warnung und eigenen Familienangehörigen zur Identifikation. Erdmännchen leben in Südafrika sowie in Namibia, Botswana und Angola. Der Lebensraum sind trockene und steinige Savannen mit wenig Vegetation. Die Dortmunder Erdmännchen bewohnen eine Anlage im und am Giraffenhaus, das der Tierschutzverein Groß-Dortmund im Jahr 2014 dankenswerterweise gespendet hat. Dank dieses Engagements entstand eine vorbildliche Anlage mit allem Komfort für ihre Bewohner. Der natürliche Lebensraum ist dort optisch nachgebildet, so dass die Besucherinnen und Besucher davon eine Vorstellung bekommen. Geschlechtsreif werden Erdmännchen mit etwa zwölf Monaten. Jungtiere sind anfangs nur 30 Gramm schwer, nackt und blind, die Ohren sind noch geschlossen. Nach etwa 14 Tagen öffnen sie zum ersten Mal ihre Augen. Die Jungtiere werden etwa für 80 Tage gesäugt. Ab der sechsten Lebenswoche wird aber bereits feste, vorgekaute Nahrung gefressen. Mit drei Monaten gehen die Kleinen bereits eigene Wege, bleiben aber in der Familie. Erdmännchen üben auf die Menschen eine besondere Faszination aus: Mit ihrer aufrechten Haltung und ihren großen Augen sind sie die Lieblinge vieler Zoo-Besucher. Daher haben in den vergangenen zehn Jahren viele Zoologische Gärten wie der Zoo Dortmund vorbildliche Anlagen für sie gebaut. Obwohl die Mangusten in der Natur noch nicht bedroht sind, sind sie dennoch ein Sympathieträger für das Ökosystem Savanne.

Zoo Osnabrück 11.09.2017
Tapirnachwuchs im Zoo Osnabrück – Namenswettbewerb für Kinder
In den frühen Morgenstunden des letzten Montags kam im Zoo Osnabrück ein Tapirmännchen zur Welt. Seitdem kümmern sich Mutter Elise und Ersatzoma Olivia liebevoll um das jüngste Familienmitglied. Nun sucht der Zoo nach einem Namen und ruft alle Kinder zu Namensvorschlägen auf. „Als wir am Montagmorgen vor einer Woche in den Tapirstall im Südamerikahaus kamen, war der Kleine schon trocken und lief bereits in der Gruppe mit. Von daher gehen wir davon aus, dass er in den frühen Morgenstunden zur Welt kam“, berichtete Daniel Chirico, Tierpfleger und Revierleiter im Südamerikahaus bei der Vorstellung des Jungtiers. Im Zoo Osnabrück leben damit nun insgesamt sechs Tapire: Männchen Mauri (5 J.), Mutter Elise (14 J.) mit Jungtier, Olivia, mit 26 Jahren die älteste in der Gruppe, Elvira (20 J.) und Amanda, das Jungtier aus dem letzten Jahr. Die Stimmung sei recht entspannt, wie Chirico berichtet: „Alle sind sehr ruhig und schlafen zwischendurch auch viel. Vater Mauri ist zurzeit getrennt von der Gruppe, damit es auch ruhig bleibt. Er hat aber den Kleinen bereits begrüßt und beschnuppert.“ Das Jungtier, dessen braunes Fell noch mit hellen Tarnstreifen durchzogen ist, passt sich an das Verhalten der Gruppe an. Schlafen die Artgenossen, schläft der Kleine auch. Bewegen sich die anderen, ist er auch aktiv. Ersatzoma Olivia kümmert sich – „Toll ist, dass sich unser ältestes Tapirweibchen Olivia wieder mit um den Nachwuchs kümmert. Das war schon immer so, sie strahlt wohl etwas Beruhigendes auf die Jungtiere aus. Während Mutter Elise frisst, liegt Olivia bei dem Kleinen und passt auf ihn auf“, freut sich Chirico, der in diesem Jahr auch sein 40. Dienstjubiläum im Zoo feiert und als 15jähriger mit der Tierpflege am Schölerberg begann. In dieser Zeit hat er schon so manchen Tapirnachwuchs begleitet. „Sechs bis sieben Monate wird der Kleine mindestens bei seiner Mutter trinken, aber er wird auch schon in drei bis vier Wochen anfangen Obst und Gemüse zu knabbern. Da sind Tapire Frühzünder. Am liebsten mögen die Jungtiere ja Banane – die ist so schön süß“, schmunzelt der Tierpfleger. Um sicherzustellen, dass der Kleine auch wirklich trinkt, hatte Chirico mit Kollegen den Trinkreflex überprüft. Dabei legen die Tierpfleger den Nachwuchs an das Euter und stellen sicher, dass er anfängt zu saugen und trinken kann. Bislang macht sich der kleine Tapir sehr gut, er wird aber weiter genau beobachtet. Namenswettbewerb für Kinder – Dem jüngsten Zoobewohner fehlt allerdings noch ein Name: „Das wollten wir dieses Mal unseren jüngsten Besuchern, den Kindern, überlassen. Also schickt uns Eure Namensvorschläge – nach Möglichkeit ein spanischer Name“, so Chirico. Die Namensvorschläge inklusive vollständigem eigenem Namen, Alter und Postanschrift können Kinder (bis 14 Jahre) bis zum einschließlich 23. September 2017 beim Zoo entweder am Zoohaupteingang oder im Südamerikahaus am Gehege in den Briefkasten werfen. Die Tierpfleger werden dann aus allen Einsendungen einen Namen auswählen. Der Gewinner darf den kleinen Tapir persönlich kennenlernen.

Zoo Duisburg 11.09.2017
Neues Delfinbaby im Zoo Duisburg
Kurz vor seinem ersten Geburtstag darf sich der Große Tümmler DOBBIE über einen kleinen Halbbruder als weiteren Spielpartner freuen. Momentan wirbelt der am 17.09.2016 geborene DOBBIE mit seiner knapp 9 Monate älteren, ebenfalls in Duisburg geborenen Halbschwester DEBBIE zusammen mit den anderen Delfinen durch das biologisch aufbereitete Salzwasser des Delfinariums. Am vergangenen Samstag kam ein weiterer Delfin hinzu – in den frühen Abendstunden hat die 1996 im Duisburger Delfinarium geborene DAISY einen kleinen männlichen Delfin zur Welt gebracht. Das Jungtier wurde heute zum ersten Mal untersucht, wiegt 18,8 kg und erfreut sich bester Gesundheit. In den ersten kritischen Tagen und Wochen, bis sich das bei neugeborenen Delfinen anfangs fehlende Immunsystem entwickelt haben wird, werden Mutter und Jungtier im Quarantänebereich hinter den Kulissen gehalten, um dann hoffentlich beizeiten den Delfinkindergarten ergänzen zu können.

Zoo Schwerin 11.09.2017
Schweriner Nashorn-Woche zur Rettung der Dickhäuter
Mit unseren Breitmaulnashörnern Clara, Karen & Kimba feiern wir nicht nur den internationalen Nashorntag am Freitag, den 22.09.2017, sondern gleich eine ganze Nashorn-Woche. Alle Besucher dürfen fleißig mitfeiern, denn je ein Kind erhält in Begleitung eines vollzahlenden Erwachsenen in der Woche vom 18. bis einschließlich 24. September freien Eintritt. Seit 2010 beteiligen sich inzwischen Institutionen weltweit mit verschiedenen Aktionen und Events am Weltnashorntag, um auf die Gefährdung der Nashörner durch Wilderei und illegalen Handel aufmerksam zu machen. „Auch der Zoo Schwerin möchte das öffentliche Bewusstsein für die Gefährdung der noch existierenden Nashornarten schärfen und sich für den Schutz dieser Riesen einsetzen. Die während der Nashorn-Woche eingeworbenen Spenden gehen zu 100 Prozent an die Schutzorganisation „Save The Rhino“. Sie setzt sich für den Schutz der Tiere und gegen Wilderei vor Ort ein.“, so Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Im Zentrum der Nashorn-Woche steht unsere Spendenaktion „Glitzerndes Gewand für Clara“. Eine lebensgroße Silhouette unserer Nashorndame Clara gilt es mit 1 € und 2 € Münzen zu schmücken. Die Aktion findet über die gesamte Woche in der Afrikahütte „Hatima Tant“ statt. Am Nashorntag gibt es für Schulkinder ganztägig eine spannende Nashorn-Rallye, bei der es einiges über unsere Dickhäuter und deren Bedrohung zu lernen gibt. Der Auftakt ist die kommentierte Nashornfütterung um 12 Uhr. Hier erfahren Besucher direkt von den Tierpflegern Interessantes über die Schweriner Nashörner. Diese und viele weitere Aktionen erwarten unsere Besucher auf dem 8.000 m2 großen Areal der Nashorn-Savanne. Das Landespolizeiorchester wird den Tag musikalisch ab 13.30 Uhr umrahmen und spielt direkt aus dem Nashorngehege. Das gibt auch den Besuchern Gelegenheit, Teile der Gehege von Innen zu erkunden. Zur speziellen Kaffeezeit um 16.00 Uhr wird das Schattentheater von Anna-Maria Schlemmer seine Nashorngeschichte aufführen. Mit einem Vortrag zum Thema „Nashorn“ lassen wir den Abend ab 18 Uhr ausklingen.

Tiergarten Schönbrunn Wien 11.09.2017
AUSSTELLUNG ZEIGT FOTOS AUS 25 JAHREN TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Als Orang-Utan-Dame Nonja in den 90er Jahren im Tiergarten Schönbrunn ihre Bilder malte, die Pandas Yang Yang und Long Hui 2003 nach Wien kamen oder der Nashornpark 2006 eröffnet wurde, war Jutta Kirchner mit ihrem Fotoapparat stets dabei. In einer Jubiläumsausstellung im Tiergarten zeigt sie ab Freitag einen Rückblick auf ihre Tätigkeit im Wiener Zoo. Unermüdlich hat sie in den vergangenen 25 Jahren nicht nur Tierfotos gemacht, sondern auch viele Ereignisse fotografisch dokumentiert. „Es sind unter anderem Fotos zu sehen, wie das Tiger-Jungtier Mischa mit der Flasche aufgezogen wurde oder Orang-Utan-Dame Nonja zu Pinsel und Farbe griff. Etwas ganz Besonderes war es für mich, die ersten Fotos vom Panda-Pärchen nach seiner Ankunft aus China zu machen,“, so Jutta Kirchner. Die leidenschaftliche Fotografin und Tierfreundin begann schon 1992, Tiere im Tiergarten zu fotografieren und Direktor Pechlaner die Bilder zur Verfügung zu stellen. Nach ihrer Pensionierung 1999 konnte sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit weiter ausbauen. Jede freie Minute war und ist sie im Zoo unterwegs – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Stets den Fotorucksack umgeschnallt und mit viel Geduld im Gepäck. Denn die ist bei der Tierfotografie besonders wichtig. Es gibt kaum ein Tier, das ihr noch nicht vor die Linse gekommen ist. Lieblingsmotive hat sie dennoch. Kirchner: „Am liebsten fotografiere ich Säugetiere, und da vor allem die Elefanten, die Tiger und natürlich Nonja.“ Wie viele Fotos sie in den 25 Jahren geschossen hat? „Das ist nicht zählbar.“ „Die Ausstellung ist eine Reise durch die Aufbauarbeit des Tiergartens, die vor 25 Jahren begonnen hat und zeigt, was sich seit der Ausgliederung aus der Bundesverwaltung alles getan hat: neue Anlagen, neue Tierarten und aufregende Geburten. Natürlich präsentiert Jutta Kirchner auch eine Vielzahl an aktuellen Tierfotos“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Viele Plakate, Bücher, Kalender und Postkarten sind mit ihren Fotos erschienen. Umso schwerer ist ihr die Auswahl der Fotos für die Ausstellung gefallen. Aber es ist alles mit dabei: von Geparden über Zebras bis hin zu Eisbären. Vom 15. September bis 31. Oktober ist die Jubiläumsausstellung täglich während der Zoo-Öffnungszeiten im Elefantenhaus zu sehen. Jeweils am Donnerstag von 15 bis 17 Uhr ist die Fotografin persönlich anwesend. „25 Jahre Fotografie im Tiergarten Schönbrunn“ Jubiläumsausstellung – Jutta Kirchner zeigt Historisches und Neues Vernissage am Donnerstag, 14. September 2017, 18.30 Uhr im Elefantenhaus des Tiergartens, Eröffnung durch Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und ihren Vorgänger Helmut Pechlaner

Tiergarten Worms 11.09.2017
Seniorennachmittag im Tiergarten Worms
Am 21. September findet um 14 Uhr im Tiergarten Worms eine Sonderführung für Senioren statt. Mit informativen Geschichten über viele heimische und exotische Tiere ist insbesondere die ältere Generation eingeladen, auf eine gemeinsame Entdeckungsreise im Tiergarten Worms zu gehen und es sich anschließend bei Kaffee und hausgemachten Kuchen in der Tiergartenschule gemütlich zu machen. Durch den Nachmittag führt Sandy Gass, Dipl. Biologin und Leiterin der Tiergartenschule. Im Mittelpunkt steht neben dem Besuch der einzelnen Reviere und dem Vermitteln vielseitiger tierischer Fakten und Anekdoten – vor allem das gesellige Beisammensein. Im Anschluss an die Führung gibt es Kaffee und Kuchen in der Tiergartenschule gegenüber des neuen Hühnerhofes. Die barrierefrei angelegte Parkanlage mitsamt der schönen Bepflanzung lädt zum sicheren Flanieren ein und die diversen Erholungs- und Sitzgelegenheiten sorgen für entspannte Auszeiten und vertiefende Gespräche – auch im Anschluss an die Sonderführung. Anmeldungen zur Sonderführung am Donnerstag, 21. September 2017 um 14 Uhr sind ab sofort möglich – wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter der Tel. 0 62 41 97 22 7 – 0! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt und der Eintritt kostet 9 Euro. Dauerkarten sind bei dieser Veranstaltung nicht gültig.

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