Zoopresseschau

Tierpark Chemnitz 22.09.2017
Raubtierunfall im Tierpark
Heute Morgen gegen 6.50 Uhr wurde ein Raubtierpfleger von einem betagten Leopardenweibchen angefallen und verletzt. Er hatte den Leoparden offenbar abwehren können und hatte alle Gehegetüren wieder hinter dem Tier verschlossen. Wie es jedoch zu dem Unfall kommen konnte, ist jedoch bislang. Der Vorfall wird nun intern und extern geprüft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der verletzte Mitarbeiter arbeitet bereits seit 29 Jahren auf dem Raubtierrevier und ist erfahren im Umgang mit Pflege und Fütterung. Der Pfleger wurde mit Bissverletzungen im Gesicht vor dem Gehege vom zweiten Raubtierpfleger unter Schock stehend aufgefunden. Es wurde bis zum Eintreffen des Notfallarztes erste Hilfe geleistet. Aktuell wird der Pfleger operiert, Lebensgefahr bestünde nicht. Der zweite Raubtierpfleger, eine Auszubildende im 2.Lehrjahr, wurde mit Schocksymptomatik ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, ist aber bereits wieder entlassen.

Vivarium Darmstadt 22.09.2017
Wissenschaftsstadt Darmstadt führt Gebühr am Parkplatz Vivarium ein / Stadtkämmerer Schellenberg: „Bessere Regulierung der Parksituation rund um den städtischen Zoo“
Um die Parksituation am Darmstädter Vivarium besser regulieren zu können und den bestehenden Parkraum in erster Linie den Besuchern des städtischen Zoos zur Verfügung zu stellen, greift die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Vorschlag aus dem städtischen Bürgerhaushalt auf und wird am kommenden Montag (25.) eine geringe Gebühr für das Parken auf dem Besucherparkplatz des Darmstädter Vivariums einführen. Stadtkämmerer André Schellenberg erläutert die Entscheidung der Stadt für die Maßnahme: „Von der Einführung einer geringen Gebühr erhoffen wir uns eine Entspannung der Parksituation rund um das Darmstädter Vivarium. Derzeit ist es so, dass dort häufig ortsfremde Personen ihre Fahrzeuge abstellen und damit Parkraum für die Gäste unseres städtischen Zoos blockieren. Dies war auch die Rückmeldung des Vorschlags aus dem Bürgerhaushalt. Daher haben wir uns nun zu diesem Schritt entschieden.“ Ab dem 25. September kostet das Parken mit dem Kraftfahrzeug (Pkw, Lkw, motorisierte Zweiräder) auf dem Parkplatz des Zoo Vivarium von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr eine Mindestgebühr von einem Euro. Jede weitere halbe Stunde kostet 0,50 Euro. Ein Tagesticket kostet 2,50 Euro. Alle Tickets sind nur am Lösungstag gültig. Wer ein Tagesticket löst, erhält einen Wertbon im Wert von einem Euro. Dieser kann im Zooshop eingelöst werden

Zoo Leipzig 22.09.2017
Nachwuchs im Herbst Entdeckertage und Ferienprogramm
Nachwuchsfreuden im Herbst: Kala macht die ersten vorsichtigen Erkundungstouren. Das junge Okapiweibchen entdeckt in diesen Tagen den Okapi-Wald im Zoo Leipzig. Schritt für Schritt wagt sich das knapp zwei Monate alte Jungtier weiter aus dem schützenden Stall heraus und lernt an der Seite von Mutter Zawadi das Außengehege kennen. Die ersten Wochen haben die beiden zurückgezogen in der Mutterstube verbracht. Okapinachwuchs gehört zu den Ablegern und verbringt die erste Zeit versteckt und geschützt in einer Art Nest, bevor es seinen Bewegungsradius langsam ausweitet. Bereits unmittelbar seit dem Schlupf sind zwei junge Flamingos in der Flamingolagune zu sehen, die von den Elternvögeln versorgt werden. Auch die Kaiserschnurrbarttamarine Lilly und Salik wagen sich bei der wärmenden Sonne bereits mit ihrem am 14. September geborenen Jungtier auf die Affeninseln. Bei den Krallenaffen trägt vorrangig der Vater den Nachwuchs. Mutter Lilly übernimmt das Jungtier fast ausschließlich zum Säugen, Vater Salik trägt es ansonsten im Fell versteckt. Buntes Herbstprogramm In der kommenden Woche bilden die Entdeckertage Tiere bei Nacht den Auftakt des Herbstferienprogramms, das vom 30. September bis zum 15. Oktober zu spannenden Aktionen inmitten der Tierwelt einlädt. Am Entdecker-Wochenende (30.09./01.10.) können Besucher den Zoo bis in die Abendstunden erleben. Jeweils um 17 und 18 Uhr geben die Tierpfleger Einblick in das Thema „Was machen Elefanten bei Nacht?“. Ein Blick hinter die Kulissen der Tiger-Taiga ist von 17 bis 19 Uhr möglich. Jeweils um 18, 18.30 und 19 Uhr beginnen am Gehege der Przewalskipferde Fledermausexkursionen mit der Ökologischen Station Borna-Birkenhain. Entdeckertouren zu den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren starten um 18.30 Uhr und 19 Uhr an den Affeninseln im Eingangsbereich. Ferientouren und Bastelaktionen Während des gesamten Ferien-Zeitraumes finden dienstags und donnerstags (03./05.10./12.10.) um 11 Uhr kostenfreie Zootouren mit den Zoolotsen statt. Auch die Regenwald-Pass-Touren durch Gondwanaland geben mittwochs (04./11.10.) interessante Einblicke in den tropischen Lebensraum. Kinder ab acht Jahre können für 5 € teilnehmen. Im Konzertgarten werden herbstliche Erinnerungen gebastelt und individuelle Beutelrucksäcke mit Tier-Schablonen gestaltet.

Zoo Wingst 22.09.2017
Gibbons jetzt zu dritt – Zwei Affendamen haben sich gut eingelebt
Weißhandgibbon „Pucki“ lebt fortan mit zwei Damen zusammen auf seiner Insel im Zoo in der Wingst. Die Zusammengewöhnung war aber nicht ganz unproblematisch. Seit gut 20 Jahren lebt der 30-jährige „Puck“ nun schon im Wingster Tierpark. Den letzten Winter verbrachte er nach dem Tod seiner Partnerin allerdings alleine im Gibbonhaus. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zuchtbuchführer wurde ihm die 24-jährige Gibbondame „Minna“ vermittelt, und das ohne Zuchtabsichten, da derzeit sehr viele Individuen dieser Gibbons in Zoos gehalten werden. Allerdings lebte Minna in Wuppertal noch mit ihrer Mutter „Hexe“, einer mit 45 Jahren betagten Seniorin, zusammen. Beide Zoos einigten sich auf den Versuch, alle drei Tiere zusammen zu gewöhnen, um die alte Dame nicht alleine zu lassen. Vor der Ankunft der Gibbondamen finanzierte der Förderverein ein neues Bambusklettergerüst auf der Inselanlage. Der Umzug im Sommer war problemlos und die Gibbons wurden aufgrund der Neugier von Hexe bereits am nächsten Tag zusammen gelassen. „Dabei gab es einige Verfolgungsjagden, aber weniger als erwartet“, so Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann. Bei zwei Damen hatte Pucki die Wahl. Die Chemie zwischen ihm und der alten Hexe passte besser als zu Tochter Minna. Diese kannte nach dem Tod ihres Vaters keine anderen Gibbonmänner und verhielt sich ängstlich bei Puckis Annäherungen. So ließ sie ihrer Angst im August freien Lauf. Als sich Pucki vermutlich aufgrund eines Infektes träge verhielt, griff sie an und biss mehrmals zu. Das Zooteam sah die Zusammenführung schon fast als gescheitert an. Doch während Puckis Genesung war auf einmal von beiden Gibbondamen Interesse an ihm vorhanden. Die Lage hat sich komplett entspannt. Grothmann dazu „Nun können Minna und Pucki nebeneinander sitzen und sogar fressen. Zudem ertönt wieder mehrmals täglich lauter Gibbongesang, an dem sich alle drei beteiligen.“ Gibbongesänge stärken die soziale Bindung zwischen den Partnern und halten in der südostasiatischen Heimat auch die Nachbarn auf Distanz.

Zoopark Erfurt 22.09.2017
Herbst-Ferienprogramm im Thüringer Zoopark Erfurt mit ganztägiger Kinderbetreuung
Vom 2. bis 13. Oktober bietet die Zoo- und Naturschule ein Rundum-Programm für Kinder in der Ferienzeit. Von Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr können sie als Forscher den Zoo erkunden, heimische und exotische Tierarten kennen lernen, als Reporter die Neuigkeiten des Zoos recherchieren und Tierbeschäftigung basteln – die Angebote sprechen Kinder jeden Alters an und dauern – inkl. Frühstücks-, Mittags- und Kaffeepause – acht Stunden: Programm: Montag,.02.10., 9 – 17 Uhr: „Welche Tiere leben bei uns?“ Thema: Esel, Damwild, Schlangen und Co., Dienstag, 03.10., 9 – 17 Uhr: „Afrika hautnah erleben“ Thema: Wie ist das so in Afrika?, Mittwoch, 04.10., 9 – 17 Uhr: Workshop „Wie beschäftigen sich Tiere im Zoo?“ Thema: Wir basteln Tierbeschäftigungen, Donnerstag, 05.10., 9 – 17 Uhr: Workshop „Unterwegs als Zooreporter” Thema: Wir gehen der Sache auf den Grund. Recherchieren und Berichten über Neuigkeiten aus dem Zoo, Freitag, 06.10., 9 – 17 Uhr: „Weltretter“ Thema: (bedrohte) Tierarten kennen und schützen, Montag,.09.10., 9 – 17 Uhr: „Rund ums Tier“ Thema: Quizrallye durch den Zoopark, Dienstag,.10.10., 9 – 17 Uhr: „Sportlich unterwegs im Zoopark“ Thema: Wanderung zum Waldlehrpfad, Mittwoch,.11.10., 9 – 17 Uhr: „Fütterungszeit“ Thema: Was kommt bei unseren Zootieren auf den Tisch?, Donnerstag,.12.10., 9 – 17 Uhr: Workshop: „Giraffe, Löwe und Co.“ Thema: Wir basteln uns einen Zoo, Freitag,.13.10., 9 – 17 Uhr: Wahlprogramm Thema: ein Programm der Woche erneut. Ein Kurs startet ab sechs Teilnehmern. Das Mindestalter ist 6 Jahre. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro Eintritt zzgl. 15 Euro Teilnahmegebühr. Wer an den Ferienspielen teilnehmen möchte, meldet sich bitte beim Sekretariat unter 03 61/6 55 41 61 oder zoopark@erfurt.de an. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Liebe Eltern, bitte denken Sie für Ihre Kinder an wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sowie ausreichend Essen und Trinken für Frühstück und die Kaffeezeit und evtl. auch etwas Geld für Pommes. Danke! Am Feiertag, dem 3. Oktober, können Kinder im Zoopark „Afrika hautnah erleben“ und z.B. Elefantenkuh Chupa zeichnen. Was kommt bei unseren Tieren auf den Tisch, z.B. bei den Zebras? Bei der „Zoorallye“ lernt man auch die weniger bekannten Tiere des Zoos kennen, zum Beispiel die Westafrikanischen Zwergziegen.

Tiergarten Worms 22.09.2017

Seniorennachmittag mit Sonderführung im Tiergarten Worms
Bei perfektem Spätsommerwetter starteten die gut gelaunten Senioren in einen erlebnisreichen Nachmittag. Im Mittelpunkt stand der Besuch der einzelnen Reviere und das Vermitteln vielseitiger tierischer Fakten und Anekdoten durch die Tiergartenschulleiterin Sandy Gass – aber auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz. Die Sonderführung wurde von Sandy Gass gezielt für die ältere Generation konzipiert. Die Begeisterung für ihren Beruf mit den vielfältigen Aufgaben und immer wieder schönen Erlebnissen mit den Tieren schwappte sofort auf die Teilnehmer der Führung über. Und so genossen auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise durch den Tiergarten alle sichtlich die interessanten und amüsanten Erzählungen der Tiergartenschulleiterin. „Das erinnert mich an meine Kindheit, früher hielten wir bei uns immer ein Schwein und ein Hammel“, so eine Teilnehmerin. Auch von der Barrierefreiheit, dem sicheren Flanieren durch die Parkanlage mit der spätsommerlichen Blumenpracht und den vielen einladenden Sitzgelegenheiten zeigten sich die Senioren begeistert. Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen klang der Tiergartenbesuch in der Tiergartenschule in geselliger Runde gemütlich aus. Ein gelungener und interessanter Ausflug, den man gerne wiederholt – so lautete das Fazit.

Zoo Duisburg 21.09.2017
Das Löwenrudel am Kaiserberg
Seit vergangenem Montag ist das Löwenglück perfekt. Die beiden Löwendamen aus dem französischen Lisieux trafen zu Wochenbeginn auf Löwenmann TSAVO, nachdem diese sich zuvor über einen Zeitraum von etwa vier Wochen durch ein Gitter aneinander gewöhnen konnten. Die zweijährigen Löwendamen sind am 18. August an dem Kaiserberg gekommen, während TSAVO vor etwa 9 Monaten aus dem niederländischen Kerkrade nach Duisburg zog. Bereits die Eingewöhnungsphase der beiden Löwenweibchen verlief sehr harmonisch, und TSAVO suchte bald schon den Kontakt zur holden Weiblichkeit am Gitter. Das Interesse auf der anderen Seite schien ebenfalls nicht minder gering, da war es wohl schwieriger die beiden Weibchen an menschlichen Besuch vor dem Innengehege zu gewöhnen. Die Zusammenführung der drei Löwen verlief wie erwartet sehr harmonisch, ein wenig Gebrüll auf beiden Seiten gehörte natürlich dazu. Seit Montag kann man die drei schon regelmäßig zusammen liegen oder auch fressen sehen. Auch das Raubtierhaus ist wieder für Besucher geöffnet.

Zoo Dresden 21.09.2017
Tierisch starke Herbstferien im Zoo Dresden mit Riesenkinderfest am 3. Oktober und täglichen Tierpflegertreffpunkten
Der Herbst lockt mit bunten Farben und der Zoo Dresden mit einem bunten Ferienprogramm vom 30.September bis 15. Oktober 2017. Täglich 11:00 Uhr findet ein Tierpflegertreffpunkt speziell für alle Ferienkinder statt. Dabei erfährt man jeden Tag viel Wissenswertes und kleine Geschichten über die Tiere des Zoos und kann den Tierpflegern Löcher in den Bauch fragen. Tierpflegertreffpunkte im Überblick (täglich 11:00 Uhr) Samstag: Buntmarder, Sonntag: Koala, Montag: Milu, Dienstag: Erdmännchen, Mittwoch: Koala, Donnerstag: Elefant, Freitag (6.10.): Sunda-Gavial, Freitag (13.10.): Terrarium Riesenkinderfest Am 3. Oktober freuen wir uns auf unsere kleinen Gäste und ihre Familien zum Riesenkinderfest. Unser Maskottchen KOALI erscheint frisch erholt aus dem Urlaub und präsentiert sich im neuen Gewand bei einer bunten Bühnenshow mit Tanz & Zauberei. Dazu gibt es Kinderkarussell, Kinderschminken, Hüpfburg sowie Spiel- und Bastelspaß! Alle Kinder zahlen am 3. Oktober ganztags nur 2,- Euro Zooeintritt! Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen Kerstin Eckart (Marketing) unter der Nummer 0351-4780634 gern zur Verfügung.

Tierpark + Fossilium Bochum 21.09.2017
LIONS-Hilfswerk Bochum-Kemnade e.V. unterstützt Modernisierung der Zooschule im Tierpark + Fossilium Bochum
In der Zooschule des Tierpark + Fossilum Bochum steht ein großer Umbruch bevor! Noch in diesem Jahr sollen umfangreiche Renovierungsarbeiten beginnen, die vor allem für junge Besucher zukünftig eine moderne und attraktive Lernatmosphäre schaffen sollen. Gefördert wird das Projekt durch eine Spende des Lions-Hilfswerks Bochum-Kemnade e.V. in Höhe von 2.000 Euro. „Die Bildungsarbeit gehört zu den Kernaufgaben unseres Tierparks. Im nächsten Jahr feiern wir bereits das 30jährige Bestehen der Zooschule“, berichtet Zoodirektor Ralf Slabik stolz und fährt fort: „Seit den Anfängen hat sich viel getan und mit aktuell mehr als 18.600 Besuchern pro Jahr haben wir uns zu einem Aushängeschild der außerschulischen Bildungslandschaft der Stadt entwickelt. Damit auch die Räumlichkeiten unserem hervorragenden Zooschulangebot gerecht werden, sind nun einige Modernisierungsmaßnahmen fällig. Daher danken wir dem Lions-Club für die großzügige Unterstützung.“ Beim diesjährigen Stadtparkfest vor den Sommerferien veranstalte der Lions-Club Bochum-Kemnade zum wiederholten Mal eine Tombola, bei der mehrere Hundert Kuscheltiere zu Gunsten des Tierparks verlost wurden. „Wir haben uns dem Wohle der Gemeinschaft verschrieben und fördern die lokale Kinder- und Jungendarbeit. Daher freuen wir uns besonders, mit dem Erlös der Tombola zur Neugestaltung der Zooschule im Tierpark und somit zur nachhaltigen Umweltbildung beizutragen“, so Norbert Riffel, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks Bochum-Kemnade e.V. Die Zooschule des Bochumer Zoos vereint Angebote für Schulen und Kindergärten, Inklusionsprojekte, spezielle Angebote für Demenzerkrankte, Führungen für Kindergeburtstage und Erwachsenengruppen sowie spannende Tierbegegnungen unter einem Dach. In diesem Frühjahr wurde mit der Eröffnung des neuen Multifunktionsgebäudes eine zusätzliche Fläche für die Bildungsarbeit geschaffen. Doch auch der alte Zooschulraum mit einem angeschlossen Eingangsbereich und einem Büroraum sollen schon bald im neuen Glanz erstrahlen. Durch eine energieeffiziente Einrichtung mit neuen Lüftungs-, Beleuchtungs- und Verdunklungssystemen, eine moderne technische Ausstattung sowie aktuelle Lehrmaterialien, soll die Zooschule nach dem Umbau allen Anforderungen gerecht und ein tierisches Klassenzimmer mit Wohlfühlcharakter werden.

Tierpark Hellabrunn 21.09.2017
Temperamentvolle Mitbewohnerin für die Hellabrunner Giraffen-WG
Der Münchner Tierpark freut sich über das zweijährige Giraffenweibchen Baridi, das vergangene Woche aus dem Kölner Zoo eingetroffenen ist. Ihr neues Zuhause hat sie sofort selbstbewusst und fast stürmisch erkundet. Letzte Woche Montag traf Baridi mit etwas staubedingter Verspätung am Abend in München ein. Die hübsche, eher dunkel gefärbte Netzgiraffe konnte sich über die Nacht noch separat von den anderen Giraffenweibchen, aber schon mit Blickkontakt zu ihnen, an ihren neuen Stall gewöhnen. Inzwischen haben sich die vier Giraffendamen schon gut kennengelernt und verbringen gemeinsam Zeit auf den Anlagen. Da die Giraffen der Weibchengruppe unterschiedliche Persönlichkeiten haben, sorgen Tierpflegerinnen und Tierpfleger für eine behutsame Eingewöhnung des Neuzugangs in die Gruppe. Momentan gibt es in europäischen Zoos sehr viele Giraffen. Somit ist es bei Nachwuchs schwierig, die Jungtiere an andere Zoos zu vermitteln. Die Hellabrunner Weibchengruppe bietet die Möglichkeit, Nachzuchten wie Baridi aus anderen europäischen Zoos aufzunehmen. Die Bildung gleichgeschlechtlicher Gruppen gehört zum natürlichen Verhalten von Giraffen. Der Entschluss, in Hellabrunn derzeit eine reine Weibchengruppe zu halten, ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für das Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), sondern auch sinnvoll, um die Geburten von Tieren, welche in menschlicher Obhut leben, kontrollieren zu können. Die Hellabrunner Giraffen bewohnen seit Mai 2013 eine großzügige Giraffensavanne mit einer Gesamtfläche von ca. 10.000 m². Es gibt eine Besucherplattform, von der man die großen eleganten Tiere auf Augenhöhe beobachten kann, wenn sie aus den Futterraufen fressen. Der lange Giraffenhals, den sie während der Evolution ausgebildet haben, brachte ihnen einen großen Vorteil, da sie an Futterregionen rankommen, die für andere Tiere unzugänglich sind. In Hellabrunn leben damit aktuell wieder vier Netzgiraffen-Damen: neben Neuzugang Baridi die Giraffenweibchen Taziyah, Bahati und Makena. Ein weiteres Weibchen soll nächstes Jahr noch nach München geholt werden.

Tiergarten Worms 21.09.2017
Seltener Nachwuchs im Tiergarten Worms
Hagedasch-Paar zieht zwei Jungvögel groß. Die im Tiergarten Worms ansässige Kolonie der Ibisse besteht aus verschiedenen Arten der Ibisfamilie. Neben dem Roten Sichler mit seinem scharlachroten Gefieder, der aus Südamerika stammt, gibt es auch den seltenen Hagedasch Ibis (Bostrychia hagedash) zu bestaunen. Das an sich ist schon eine Besonderheit – nur sechs weitere Haltungen existieren in ganz Deutschland. Dass das Hagedasch-Paar nun auch noch zweifachen Nachwuchs hat, ist vielleicht schon eine kleine Sensation, auch wenn man sich in Worms mit diesen sehr selten vorkommenden Tieren gut auskennt. Die Nachzucht der Ibisse gelingt nicht immer problemlos und ist auch im Tiergarten eine Besonderheit. Die Elterntiere sind schon viele Jahre in Worms. Der Hahn kommt ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen, entstammt einer Handaufzucht. Die Handaufzucht kann ein Problem sein, dabei steigt die Gefahr der Fehlprägung, auch im Paarungsverhalten. Bei „Hage“, dem Hagedasch-Männchen ist dies nicht der Fall. Er umgarnt sein Weibchen und hilft bei der Aufzucht der Jungen. Zusammen sind die beiden ein echtes Traumpaar. In der 222m² großen Anlage fühlen sich die beiden sichtlich wohl. Seit August gibt es in der Ibis-Anlage zwei Hagedasch-Jungtiere zu bestaunen. Auf ganz natürliche Art und Weise brütete das Hagedasch-Weibchen die Eier aus. Die Jungtiere wurden von Beginn an sehr gut von ihren Elterntieren versorgt und aufgezogen. Sie sind schon stattlich gewachsen und bewegen sich frei in der Voliere. Zwar noch zierlicher und in der Färbung noch nicht ganz so schillernd, wie ihre Eltern – kann man sie in dem Gehege gut ausmachen. Je nach Unterart schwankt die Grundfärbung des Hagedasch-Gefieders zwischen grau und olivbraun, die Oberflügeldecken schimmern metallisch grün. Im Gegensatz zu vielen anderen Ibissen hat er keine auffallenden Schopffedern. Der ibisartig nach unten gekrümmte Schnabel ist ähnlich gefärbt wie das Gefieder. Die Jungtiere sind sehr wetterempfindlich, sie mögen es nicht zu warm und auch keinen Dauerregen. Im Tiergarten steht ihnen eine Innenanlage zur Verfügung, die von den Tieren bei diesen Temperaturen auch gerne angenommen wird. Der Hagedasch, der in Mittel- bis Südafrika sein Zuhause hat, ist nach seinem heiseren und lauten Ruf, der sich wie „Haa-daa-daa“ anhört, benannt. Im Tiergarten Worms lebt der gesellige Hagedasch, der sich allgemein sehr gut mit anderen Ibissen versteht, in der Vergesellschaftung mit dem Roten Sichler, Kuhreiher und dem Schwarzkopfibis. Die beiden Hagedasch-Jungtiere werden vorerst bei den Elterntieren verbleiben. Aufgrund der bestehenden Gefahr der Inzucht werden sie mit Erreichen der Geschlechtsreife in eine andere Haltung vermittelt werden. Bis dies im Frühjahr soweit ist, können die Hagedasch-Mädchen mit ihrem dunkelgrauen fast glänzenden Gefieder von 9.00 bis 19.00 Uhr im Tiergarten Worms besucht werden.

Zoo, Aquarium & Tierpark Berlin 21.09.2017
Nashorn unter dem Hammer
Berliner Versteigerung zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns. Er ist der letzte seiner Art und sucht auf der Online-Dating-Plattform Tinder verzweifelt nach einer passenden Partnerin. Doch die Chancen stehen schlecht für den 43-Jährigen Sudan, denn aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und geringer Spermienzahl kommt die Fortpflanzung auf natürlichem Wege für ihn nicht mehr in Frage. Dass der betagten Breitmaulnashorn-Bulle mit den beiden einzigen noch lebenden Damen Najin (25) und Fatu (15) für den Erhalt seiner Art Sorgen kann, ist damit nahezu ausgeschlossen. Die letzte Hoffnung der Artenschützer ruht nun auf der Wissenschaft: künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft sollen das Nördliche Breitmaulnashorn retten. Zur Finanzierung dieser Rettungsaktion organisiert nun das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zusammen mit den Zoologischen Gärten von Berlin und dem tschechische Dvůr Králové Zoo eine Spendenaktion der besonderen Art. Am 5. Oktober 2017 findet im Hotel Kempinski Adlon Berlin eine Wohltätigkeits-Auktion für die Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Nina Ruge. Versteigert werden unter anderem ein Ölgemälde des ungarischen Künstlers Anton Molnár und ein 3D-Druck eines Nashornschädels aus dem Forschungslabor der Technischen Universität Berlin. „Wir freuen uns sehr, dieses wichtige Projekt unterstützen zu können“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und erklärt, was an dieser Versteigerung so einzigartig ist: „Der Gedanke, nicht nur ein wertvolles Kunstobjekt ersteigert zu haben, sondern direkt an der Rettung des Nördliche Breitmaulnashorns beteiligt zu sein, sollte für die Mitbieter einen ganz besonderen Anreiz darstellen.“ Weitere Informationen zur Auktion: http://www.izw-berlin.de/Auktion.html. Pünktlich zum Welt-Nashorn-Tag am 22. September erreichen Berlin gute Nachrichten aus den von Zoo und Tierpark Berlin unterstützten Nashorn-Projekten in Asien und Afrika: Vietnam: Der Organisation Education for Nature Vietnam (ENV) ist es gelungen, dem Handel mit Nashorn in den vietnamesischen Medien einen Platz zu verschaffen und die Bevölkerung mit zahlreichen Kampagnen für das Thema Artenschutz zu sensibilisieren. Die Aufklärungsarbeit umfasst auch Ausstellungen und Informationsstände in Ministerien, an Universitäten und Schulen. In Rollenspielen, Wettstreits, Diskussionsrunden, Petitionen, Social Media Kampagnen und mit der Hilfe berühmter Testimonials und Tausenden von freiwilligen Unterstützern wird die Auswirkung des Hornkonsums in Vietnam auf die drastisch sinkenden Nashornbestände in Afrika erläutert. Kenia: In der Ol Jogi Conservancy, dem ältesten und erfolgreichsten Schutzgebiet Kenias, trägt die durch Zoo und Tierpark finanzierte Schulung der Ranger Früchte. Seit März 2015 gab es im Ol Jogi Reservat keine Verluste durch Wilderer. Das Training der Wildhüter beinhaltet den Umgang mit Waffen, die Boden zu Luft-Koordination, Umgang mit Karten und GPS aber auch die einfache und erweiterte Erste Hilfe-Ausbildung, die sich schon für viele Ranger als lebenswichtige Kenntnis erwiesen hat. Doch die Gefahr durch die Nashorn-Mafia bleibt nach wie vor groß.

Zoo Neunkirchen 21.09.2017
Ab in die Beete!
Öffentliche botanische Führung mit Gärtnermeister Florian Becker am Samstag, 30. September 2017, ab 13.00 Uhr im Neunkircher Zoo. Im Neunkircher Zoo hält mit den letzten Sommerwochen langsam das Ende der grünen Jahreszeit Einzug. Neben verschiedenen Blüten sind jetzt schon die ersten Herbstfarben zu erahnen. Zu diesem Anlass findet wieder eine botanische Führung im Zoo statt. Am Samstag, den 30. September 2017, ab 13.00 Uhr zeigt Gärtnermeister Florian Becker interessierten kleinen und großen Besuchern auf dieser ungefähr neunzigminütigen gärtnerischen Entdeckungstour auch die botanischen Besonderheiten des Zoos. Schwerpunkt wird sein, welche Bedeutung Pflanzen bei der Gestaltung von Gehegen als Lebensraumausschnitte haben. Für alle interessierten Besucher ist um 13.00 Uhr Treffpunkt am Haupteingang des Neunkircher Zoos. Für diese Veranstaltung ist nur der Eintrittspreis zu zahlen. Voranmeldung nur für Gruppen ab 5 Personen unter Telefon +49 6821 913633 notwendig. Diese öffentliche Führung wird vom Verein zur Förderung des Neunkircher Zoos – Zoo Verein e.V. gesponsert, unterstützt durch eine großzügige Spende der Sparkasse Neunkirchen.

Zoopark Erfurt 21.09.2017
Zootage im Thüringer Zoopark Erfurt:
Ein tierisches Erlebnis für die ganze Familie! Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Der Thüringer Zoopark Erfurt lädt zum Blick hinter die Kulissen. Bei den Zootagen am 30. September und 1. Oktober von 10:00 bis 17:30 Uhr können Besucher Alltag und Arbeitsplatz der Tierpfleger „live“ erleben und viel Wissenswertes über deren Schützlinge erfahren. Besucher dürfen ausnahmsweise Bereiche besichtigen, die sie sonst nur von außen sehen. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, an Führungen in den Sicherheitsbereich der Löwen und der Elefanten teilzunehmen sowie hinter die Kulissen des Nashornhauses zu schauen. Auch der Fangstand der Bisons, der Kängurustall und der Giraffenstall sind für die Besucher geöffnet. Neben den täglich stattfindenden Fütterungen im Lemurenwald, bei den Löwen, Lamas, Giraffen, Geparden und Erdmännchen werden einige zusätzliche Fütterungen und Tierpflegersprechstunden angeboten. Bei den Geparden finden zum Beispiel zweimal täglich Gespräche statt. Dabei können gleich die drei niedlichen Geparden, die erst im Juli geboren sind, begrüßt werden. Auch unser unverhoffter Ara-Nachwuchs Diego und Yara, der im Juli flügge geworden ist, freut sich über eine Stippvisite. Mehr über die Futterrationen für unsere Vögel erfahren Besucher im Giraffenhaus. Bei einigen Fütterungen dürfen sogar Besucher mithelfen: 13:30 Uhr bei der Lama-Fütterung und 15:30 Uhr bei der Verfütterung von Laub an die Giraffen. Auch die Zooschule ist von 11:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Hier dürfen Schlangen, Zwergbartagamen, Spinnen, Schnecken und Insekten genau beobachtet und angefasst werden. Staunende Blicke sind in den Tierhäusern garantiert: Verschiedene Futterausstellungen demonstrieren eindrucksvoll, wie hungrig kleine und große Tiere sein können oder wie ausgewogen die Zusammenstellung der einzelnen „Menüs“ ist.
An den Zootagen zahlt man nur den regulären Zooparkeintritt. Die Ausstellungen und Führungen sind ohne Aufpreis im Tageseintritt enthalten. Das komplette Programm finden Sie auf www.zoopark-erfurt.de oder auf unserer Facebook-Seite. Die Geparden werden um 12.00 Uhr gefüttert.
Gelbbrustaras hautnah erleben, das geht um 10.00 Uhr und 13.30 Uhr. Was fressen unsere Zootiere, wie Flamingos? Die Futterausstellung in der Afrikasavanne ist ganztägig zu sehen.

Tierpark Sababurg 21.09.2017
„Herbstfest“ am 30.09. und 01. Oktober im Tierpark Sababurg
Unter dem Motto „Rund um Kartoffel, Apfel und Kürbis“ findet am Samstag, den 30.09 und Sonntag, 01. Oktober jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein bunter Herbstmarkt im Tierpark Sababurg statt. Rund 60 Aussteller bieten regionale Produkte an. Es gibt alte Apfel- und Kartoffelsorten, Ess- und Zierkürbisse, Liköre und Schnäpse, frisch gepressten Apfelsaft sowie Käse- und Wurstspezialitäten, Trockenfrüchte, Gewürze, diverse Teesorten, Honig, Marmeladen und Gelees. Wer gerne wissen möchte, welche Apfelsorte auf seinem Baum im Garten wächst, kann sie vom Experten bestimmen lassen. Dazu einfach 3 – 5 unbeschädigte Äpfel von der Sonnenseite des Baumes mitbringen. Neben Kulinarischem gibt es auch viel Dekoratives und Nützliches, das Kunsthandwerker und Hobbybastler ausstellen: Herbst-Floristik, Keramik oder Schmuck sind ebenso wie Seifen und Badeöle, Holzspielzeug, Felle, Socken und Taschen oder selbst genähte Kissen, Accessoires und Kinderkleidung mit dabei. Ab Mittag stehen Haustiervorführungen und Kartoffelernte im auf dem Programm. Besucher können hier ein Stückchen „gute alte Zeit“ live erleben: Kaltblutpferde und Rinder bei der Feldarbeit und Border Collies beim Schafe hüten. Außerdem werden Kartoffeln – wie einst – mit Kartoffelroder und einem Traktor-Oldie vom Trekker-Verein Gottsbüren („Historische Agrar- und Forsttechnik Gottsbüren e.V.“) aus der Erde geholt. Die Kartoffelernte ist eine Mitmachaktion: Alle Kinder dürfen gegen eine kleine Kostenbeteiligung von 0,50 € eine Tüte Kartoffeln auflesen und mit nach Hause nehmen. Damit es den Kleinen nicht langweilig wird, solange die Erwachsenen an den Ständen stöbern, gibt es eine Strohhüpfburg, Pony reiten; Erlebnisklettern und eine „Ziegenkutsche“. Mit ihr können die Kinder sich im Holzwagen ein Stückchen über den Herbstmarkt kutschieren lassen. Darüber hinaus lädt die Evangelische Kirche am Sonntag um 15:00 Uhr zum Gottesdienst in die Kirchenscheune ein.

Tiergarten Schönbrunn 21.09.2017
PETER SIMONISCHEK UND DIE ERDMÄNNCHEN
Die Erdmännchen im Tiergarten Schönbrunn haben einen neuen Paten: „Toni Erdmann“-Darsteller Peter Simonischek. Passend zu seinem Alter Ego in der vielfach ausgezeichneten Tragikomödie hat der Schauspieler die Patenschaft übernommen. „Hätte ich im Film mit Nachnamen Wolf geheißen, wäre ich natürlich auch Wolfspate geworden“, scherzt Simonischek. Auf jeden Fall gefallen ihm aber seine Patentiere besonders gut. „Im Wesen der Erdmännchen liegt eine gewisse Spannung. Einerseits sie sind extrem niedlich, andererseits sind sie kleine Raubtiere und man traut sich nicht so recht hinzugreifen.“ Sie zu füttern, traute er sich aber und so gab es eine Extraportion Mehlwürmer. „Erdmännchen sind richtige Teamworker. Jedes Tier hat seine Aufgabe in der Gruppe. Das ist beim Film oder beim Theater auch wichtig, von der Maske bis zum Schauspieler“, sieht Tiergartendirektorin Dagmar Schratter Parallelen zwischen dem neuen Paten und seinen Tieren. Tierlieb ist Simonischek auf jeden Fall. Seine Hündin Emilia, ein griechisches Urlaubsmitbringsel, ist leider mittlerweile verstorben. Aber nun besitzt er vier Sulmtaler Hühner und einen Hahn. Simonischek: „Vor dem Hühnergehege steht eine Bank und da sitze ich und schau Hendlkino. Das ist irrsinnig entspannend.“ Künftig wird er natürlich auch öfters im Tiergarten entspannen und seine Patentiere besuchen.

Tierwelt Herberstein 21.09.2017
„Hab-TIER-lieb“ Führungen zum Welttierschutztag
Die Tierwelt Herberstein feiert den Welttierschutztag am Sonntag, 8. Oktober 2017, und lädt die Gäste zu einer „Hab-Tier-lieb“ Führung durch den Tierpark. Als Zoo ist es Herberstein ein besonderes Anliegen, die Besucher für Artenschutz und artgerechte Haltung der Tiere zu sensibilisieren. Die Führungen beginnen um 10.30 bzw 13.30 Uhr. Dauer: ca 1 Stunde. Die Führungen sind kostenfrei – keine Anmeldung erforderlich,Treffpunkt beim Kassen-Eingang.

Tierwelt Herberstein 21.09.2017
Brunchen mit Affen, Löwen + Co!
Eine kulinarische Reise durch die Tierwelt Herberstein. Besuchen Sie zuerst unsere afrikanischen Tiere, werfen Sie einen Blick in ihre Futternäpfe und erfahren Sie, wie unterschiedlich den Tieren das Essen „serviert“ wird! Nach der Führung wartet ein gemütlicher Brunch im Familien-Restaurant Simbawelt auf Sie. Für die musikalische Umrahmung sorgen swingende Jazzklänge von Johannes Lafer & Band. Sonntag, 12. November 2017: Herbstlicher Jazzbrunch, Sonntag, 3. Dezember 2017: Weihnachtlicher Jazzbrunch um 10 Uhr Führung durch Afrika, Brunch von 11 – 14.30 Uhr. Erwachsene € 45,- | Kinder bis 14 Jahre € 15,- (Preise inkl. Tierpark-Eintritt, Führung, Willkommensgetränk und Brunch, exkl. Getränke)

Zoo Dresden 20.09.2017
Erster Tamandua-Nachwuchs im Zoo Dresden
Mit dem am 6. Juli geborenen Nachwuchs unseres Tamandua-Weibchens Kiwi gelingt in der Geschichte des Zoo Dresden die erste erfolgreiche Aufzucht dieser Art. Das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, lebte die ersten 10 Lebenswochen hinter den Kulissen im Prof. Brandes-Haus. Mittlerweile kann der kleine Tamandua schon sicher genug klettern, so dass es nun an der Zeit war, zusammen mit Mutter Kiwi, in die Schauanlage zu ziehen. Die Anlage teilt er sich mit den Weißkopfsakis, deren vier Monate alter Nachwuchs derzeit ebenfalls beginnt, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Tamanduas werden auch als Kleine Ameisenbären bezeichnet, was ihre Verwandtschaft zum Großen Ameisenbär zeigt, der häufiger in Zoos gezeigt wird. Das Verbreitungsgebiet des Tamanduas umfasst große Teile des tropischen Südamerikas. Er frisst bevorzugt Termiten, Ameisen und andere Insekten. Im Zoo bekommen die Tiere einen täglich frisch gemixten Futterbrei, der speziell auf die Bedürfnisse der Tamanduas abgestimmt ist. Zur Nahrungsaufnahme wird die bis zu 50 cm lange Zunge genutzt, die sehr klebrig und ideal für das Fangen von Insekten ist. Auch wenn das Interesse des Jungtiers an der Nahrung seiner Mutter schon geweckt ist, trinkt es derzeit doch noch überwiegend Muttermilch.

Tiergarten Nürnberg 20.09.2017
12. Zootechnikertagung im Tiergarten
Von Donnerstag bis Samstag, 28. bis 30. September 2017, richtet der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. im Tiergarten der Stadt Nürnberg die 12. Zootechniker-Tagung aus. Gut 60 technische Leiter und Bautechniker aus Zoos in Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutieren unter anderem Fragen der Wasser- und Sicherheitstechnik sowie des Materialeinsatzes und beschäftigen sich mit Erfahrungen aus dem Tiertraining. Bei einem offiziellen Empfang im Blauen Salon wird VDZ-Geschäftsführer Volker Homes die Gäste begrüßen. Abwassermeister Peter Haack, im Tiergarten Nürnberg zuständig für die Delfinlagune und das Manatihaus, erläutert in einem Vortrag das Klärsystem der Lagune. Ein Mitarbeiter eines Zulieferunternehmens für den Anlagen- und Maschinenbau stellt das Grundprinzip eines Schlüsseltransfersystems für die Eisbärenhaltung vor. Im Themenspektrum Material werden Kunststoffe und Recyclingprodukte als Alternativen zu Holz sowie die Vorteile von Robinienhölzern und deren Anwendungsgebiete erörtert. Die Nürnberger Zootierärztin Dr. Katrin Baumgartner erklärt das im Tiergarten Nürnberg angewandte „Positive Tiertraining“. Der Vortrag wird noch durch praktische Erfahrungen mit dem Training bei Giraffen und Nashörnern ergänzt.

Zoo Köln 20.09.2017
Kölner Zoo eröffnet neue Banteng-Anlage – Zootag am kommenden Sonntag: Exklusive Sonderführungen und Blicke hinter die Kulissen von Hippodom, Tropenhaus und Elefantenpark
Neue Attraktion im Kölner Zoo: Vorstand und Aufsichtsrat haben heute die Anlage für asiatische Wildrinder, Bantengs genannt, eröffnet. Zum aufwendig modernisierten Ensemble im Norden des Zoos zählen auch der erweiterte Spielplatz und neue gastronomische Angebote. Entstanden ist ein modernes Areal im asiatischen Architektur-Stil, das bei Tierhaltung und Besucherattraktivität neuesten Standards entspricht. Beste Möglichkeit, alles selbst in Augenschein zu nehmen, haben Besucher an diesem Sonntag beim Zootag. „Wir haben das bestehende Kalthaus aus den 60er Jahren, in dem zuletzt die Alpakas lebten, in ein modernes Warmhaus mit umweltfreundlicher Fernwärme- und LED-Technik umgerüstet. Die Anlage ist durch Wassergraben und Holzpalisaden besonders naturnah gestaltet. Die Tiere sind für unsere Besucher sehr gut sichtbar“, erklären die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Der etwa 90 m² große Freilaufstall ist mit großzügiger Fensterfront ausgestattet. Besucher haben hier insbesondere in den Wintermonaten beste Sicht auf die bis zu 900 Kilogramm schweren Wildrinder. Der Außenbereich wurde entsprechend der Bedürfnisse der Tiere auf 2.000 m2 vergrößert und mit bambusumpflanztem Teich und kaskadenförmigem Wasserlauf verziert.“ GAG Immobilien AG spendet 200.000 Euro für Spielplatzergänzung – Im selben asiatischen Stil setzte der Zoo auch die Spielplatzergänzung und die Erweiterung des Café Almira um. Der Spielplatz erhielt eine zusätzliche Spielwand mit kreativen Spielelementen und Baumhäusern. Dass Kölner Pänz nun im Zoo noch mehr Raum zum Toben und Spielen haben, wurde u.a. durch eine Spende der GAG Immobilien AG ermöglicht. Sie stellte dem Zoo dafür 200.000 Euro zur Verfügung. „Als größte Vermieterin kümmern wir uns nicht nur um das Wohnen in Köln, sondern übernehmen auch Verantwortung für das Leben in dieser Stadt“, betonte der GAG-Vorstandsvorsitzender Uwe Eichner bei der Eröffnung. Auch das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. trug mit einer Spende maßgeblich zur Spielplatzergänzung bei. Der Förderverein Freunde des Kölner Zoos e.V. unterstützte die Gesamtinvestition des Zoos in die neue Banteng-Anlage mit 100.000 Euro. Darüber hinaus konnte der Zoo 92 Gehege-Paten gewinnen, die ab sofort mit ihrem Namen auf verschiedenen Anlagen zu sehen sind. „Wir sind dankbar für jeden, der sich für den Zoo und seine zahlreichen Erholungs-, Bildungs- und Artenschutzaufgaben engagiert. Wir konnten nicht zuletzt auch dadurch erneut ein Modernisierungsprojekt erfolgreich abschließen und den Zoo an einer weiteren Stelle fit für die Zukunft machen“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Kölner Zoos, bekräftigte: „Ich danke im Namen der Stadt Köln allen Spendern, egal ob privat oder von Unternehmensseite, die diese neue Anlage mit möglich gemacht haben. Das ist ein zukunftsweisendes Engagement für eine der traditionsreichsten Institutionen unserer Stadt.“ Investiert hat der Zoo nicht nur in Banteng-Anlage und Spielplatz, sondern auch in weitere Möglichkeiten zum Ausruhen und Genießen rund um das beliebte Café Almira. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Banteng-Heim. Neu entstanden sind u.a. eine Terrasse mit schönem Blick auf die exotischen Rinder, pagodenartige Pavillons und ein Grillplatz, der künftig vielfältig genutzt werden kann. Ebenfalls neu: Unter dem Banteng-Stall werden kindgerechte Toilettenanlagen mit Wickelplatz eingerichtet. Dr. Ralf Heinen lobte das zeitgemäße Konzept der neuen Anlage. „Besucher haben hier vielfältige Möglichkeiten. Sie können tolle Tierbeobachtungen machen, die Kleinen auf dem riesigen Abenteuerspielplatz toben lassen oder sich mit Snacks und Getränken des Café Almira in exotischer Umgebung zurücklehnen.“ Banteng-Haltung hat in Köln Tradition – Der Banteng stammt ursprünglich aus Südostasien. Für menschliche Begriffe ist er ein sehr anmutiges Wildrind. Kühe haben in der Regel ein hellbraunes, Bullen ein dunkelbraunes bis schwarzes Fell. Banteng-Gruppen besten aus 2 bis 40 Kühen und ihren Kälbern. Dazu kommt jeweils ein Bulle. Daneben gibt es Herden männlicher Junggesellen und einzelgängerische Bullen, die zum Führen einer Herde zu alt oder zu schwach sind. Die Tiere sind in freier Wildbahn stark bedroht. Bejagung und Lebensraumzerstörung machen ihnen massiv zu schaffen. Der Zoo hat sich deshalb entschieden, die Tiere wieder in seinen Bestand aufzunehmen. Schon von 1962 bis 2002 waren die exotischen Rinder in Köln Zuhause. Ihre Anlage musste damals dem Bau des neuen Elefantenparks weichen. Mit der Fertigstellung der neuen Banteng-Anlage verwirklicht der Kölner Zoo ein weiteres Ziel seines Masterplans. Er ordnet den Zoo nach geographischen Schwerpunkten und sieht an dieser Stelle, vis-á-vis des Parks für Asiatische Elefanten, Tiere und Anlagen aus Fernost vor. Die Planungen für das Wildrinder-Gehege starteten im September 2016. Baubeginn war in diesem Frühjahr. Beim Zootag spannende Einblicke hinter die Kulissen genießen – Der Zootag findet am kommenden Sonntag, 24. September, von 9 bis 18 Uhr statt. Geboten werden Extraführungen und Infostände rund um die Frage: „Wie funktioniert ein Zoo?“. Der Zoo bietet dann Sonderrundgänge hinter die Kulissen von Hippodom, Tropenhaus und Elefantenpark an. Hier erhalten Besucher gegen einen Aufpreis von 10 Euro* Einblicke in Futterküchen und Technikräume. An Ständen informieren Zoomitarbeiter zudem über die Biologie der Tiere, die tägliche Zooarbeit und die zahlreichen Forschungs- und Artenschutzprojekte. Die Tierärztin informiert bei zwei Sprechstunden über ihre Arbeit. Zudem stellt die Zooschule ihre Angebote vor. Außerdem präsentieren sich unsere Partner aus dem Arten- und Naturschutz wie der Zoll, der WWF und Greenpeace.

Tierpark Hellabrunn 20.09.2017
Faultiere sollte man nicht anfassen und Brillenblattnasen können im Flug trinken
Der 220 Seiten starke, komplett neu aufgelegte Hellabrunner Tierparkführer liefert viele spannende Fakten aus der Tierwelt und zahlreiche Hintergrundinfos über Hellabrunn. Schon gewusst, dass Brillenblattnasen beim Überflug einer Wasserstelle die Zunge herausstrecken und so im Flug trinken können? Oder dass Faultiere, so faul sie auch wirken, wenn sie mit dem Bauch nach oben an einem Ast hängen, „schraubstockartig“ zubeißen können? Diese und zahlreiche weitere spannende Fakten zur Hellabrunner Artenvielfalt kann man seit September im neuen Tierparkführer des Münchner Tierparks nachlesen. Auf 220 Seiten werden 124 Tierarten und ihre Eigenschaften detailliert vorgestellt – außerdem erwarten den Leser interessante Einblicke hinter die Kulissen von Hellabrunn sowie weiterführende Infos und Themen rund um die tierischen Bewohner und ihre in der Natur lebenden Artgenossen. Damit ist der Tierparkführer ein echtes Nachschlagewerk für Tierfreunde und Besucher des Münchner Zoos. Beim Hellabrunner Tierparkführer handelt es sich um eine von Grund auf neu konzipierte Auflage, die neben vielen interessanten Informationen zu den Tierarten auch spannende Hintergrundinformationen zu Hellabrunn sowie zu Arten- und Umweltschutz bietet. So werden verschiedene Artenschutzprojekte vorgestellt, die Technik im Aquarium erklärt und auch die Lebensraumzerstörung thematisiert. Wer sich für die Arbeit eines modernen Zoos interessiert, kann nachlesen, wie die internationale Zusammenarbeit beim Tiermanagement funktioniert oder eine Tieranlage gestaltet werden muss, um eine artgerechte Tierhaltung zu gewährleisten. Die 124 Tierarten, die in Tierporträts genauer vorgestellt werden, sind nach der jeweiligen Geozone ihrer Herkunft in Kapiteln angeordnet. Der Leser bekommt neben Fakten zu den einzelnen Tierarten auch konkrete Beobachtungstipps für den nächsten Besuch im Tierpark. Einige besondere Hellabrunner Tierpersönlichkeiten werden sogar individuell mit ihren Eigenarten und Charakterzügen vorgestellt. „Nachdem der letzte Tierparkführer 2008 erschienen war, gab es in den letzten Jahren keinen Hellabrunn-Führer mehr für unsere Besucher. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass wir unseren Gästen wieder ein echtes Nachschlagewerk mit nach Hause geben können“, sagt Rasem Baban, Direktor des Münchner Tierparks. Der Tierparkführer ist ein weiterer Baustein im Bildungskonzept Hellabrunns.

Zoo Landau in der Pfalz 20.09.2017
Zum Welttierschutztag: Tiere für Zuhause? Zum Halten und Pflegen von Frettchen, Minischweinen, Bartagamen und Vogelspinnen – Zooschule Landau, 4. Oktober 2017, 14-17 Uhr
Tierfreunde in aller Welt begehen am 4. Oktober 2017 den Welttierschutztag. Tierschutz wird in Zoo und Zooschule groß geschrieben, und so bietet die Zooschule an diesem Tag einen besonderen Workshop für Kinder von 8 – 12 Jahren an. Ein Haustier zu halten ist gerade auch für Kinder eine schöne Sache und eine ganz wertvolle Erfahrung, aber es bedeutet auch eine große Verantwortung! Leider allzu oft geben Eltern dem Wunsch der Kinder nach einem Haustier nach, ohne sich vielleicht bewusst zu sein, dass auch kleine Tiere Arbeit machen, Kosten verursachen und je nach Art ganz bestimmte Haltungsansprüche haben, um sich in Menschenhand auch wohl zu fühlen. Wie Tierheime und Zoos aus leidvoller Erfahrung wissen, scheint die Beratung im Tierhandel oder den Zooabteilungen der Baumärkte nicht immer professionell zu sein. Die geschulten Pädagogen der Zooschule werden im Rahmen des dreistündigen Workshops „Tiere für Zuhause?“ Fragen rund um die Haltung und richtige Pflege von Frettchen, Minischweinen, Bartagamen und Vogelspinnen klären. Die Kinder haben die Möglichkeit, unseren Zooschultieren ganz nahe zu kommen und praxisnah wichtige Grundlagen zur tiergerechten Haltung, Fütterung und dem richtigen Umgang mit diesen etwas exotischeren Heimtieren zu lernen. Vor der Anschaffung ist dies besonders wichtig, um böse Überraschungen für die Halter und Leiden für die Tiere zu verhindern.

Zoo Zürich 20.09.2017
SCHULBESUCH BEI OMYSHA – Lektionen in der Zusammenarbeit mit den Tierpflegern, damit das Elefantenkalb optimal betreut werden kann.
Mit dem Umzug in den Kaeng Krachan Elefantenpark vor gut drei Jahren wurde das Management unserer Elefanten umgestellt vom direkten Kontakt zum geschützten Kontakt. Seit diesem Zeitpunkt bewegen sich die Tierpfleger nicht mehr barrierefrei im gleichen Raum wie die Elefanten. Mit der Umstellung musste auch eine neue Form der «Zusammenarbeit» zwischen Mensch und Tier etabliert werden. Konnte der Tierpfleger früher direkt zum Tier gehen und das gewünschte Verhalten einfordern, muss das Tier nun freiwillig zum Tierpfleger kommen und mit ihm kooperieren. Neue Form der Zusammenarbeit – Schon vor dem Umzug von der alten in die neue Anlage wurden die Elefanten mit der neuen Form der Zusammenarbeit vertraut gemacht. Die Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und Berechenbarkeit sowie auf klaren und präzisen Kommunikationsformen, wie sie beim sogenannten Targettraining zur Anwendung kommen. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zum Lernen wird mit kleinen Leckerbissen als überzeugendes Argument unterstützt und gefördert. An einer im alten Elefantenhaus eigens dafür aufgestellten Trainingswand wurden einerseits die Tierpfleger im anspruchsvollen Targettraining ausgebildet, andererseits die Elefanten an diese für sie neue Trainingsform herangeführt. Der Umgang mit den Elefanten war in dieser Zeit «zweisprachig», musste doch auch der direkte Kontakt bis zum Umzug in die neue Anlage noch aufrechterhalten werden. Zwei Hilfsmittel setzt der Tierpfleger beim Training ein: den Targetstock und die Pfeife. Der Elefant lernt zunächst, dass ihm der Targetstock als verlängerter Fingerzeig signalisiert, wo er einen bestimmten Körperteil positionieren soll. Mit der Pfeife bestätigt der Tierpfleger jeweils, dass ein gewünschtes Ziel oder Teilziel erreicht worden ist. Neue Verhalten werden in kleinen Schritten erarbeitet, die Signale des Tierpflegers müssen dabei präzise und für den Elefanten verständlich und nachvollziehbar sein. Kleine Leckerbissen wirken als verstärkendes Argument, mitzumachen. Etablierte Verhalten können dann direkt oder in grösseren Schritten abgerufen werden. Beim Erlernen der «neuen Sprache» im alten Elefantenhaus konnten die Tierpfleger auf bereits etablierte Verhalten zurückgreifen – sie mussten es nur in einer anderen Form abrufen. Omysha ist nun das erste Elefantenkalb, das im neuen Elefantenpark Kaeng Krachan geboren wurde. Und das erste Kalb, das bei uns nicht im direkten Kontakt zu den Tierpflegern aufgewachsen ist. In ihren ersten paar Lebensmonaten – solange sie sich ausschliesslich von Muttermilch ernährte – zeigte Omysha kein Interesse an den Tierpflegern. Das änderte sich mit dem Beginn der Aufnahme fester Nahrung. Omysha entdeckte die Pfleger als potentielle Quelle kleiner Leckerbissen. Das war auch der Start einer sich entwickelnden Zusammenarbeit zwischen Tierpflegern und Omysha. Pflegemassnahmen – Die Zusammenarbeit von Elefant und Tierpfleger ist für die Betreuung und Pflege der Elefanten von grosser Bedeutung. Täglich werden die Tiere mehrmals von einer Anlage zu nächsten geleitet. Da müssen die Tiere verstehen, was von ihnen erwartet wird, denn «nachhelfen» können die Tierpfleger nicht. Für Pflegemassnahmen wie Fusspflege oder die veterinärmedizinische Betreuung braucht es einen Kontakt zum Tier. Gelingt es hier nicht, den Elefanten freiwillig zur Zusammenarbeit zu bewegen, können gröbere Eingriffe wie Narkosen notwendig werden, und solche Eingriffe sucht man aufgrund der damit verbundenen Risiken möglichst zu vermeiden. Routinemässig werden bei den Elefanten die Füsse kontrolliert und wenn nötig gepflegt. Der medizinischen Überwachung dienen Messungen der Körpertemperatur, Kontrolle der Zähne, Entnahme von Blutproben, Rüsselspühlungen zur Feststellung von Krankheitserregern, Desensibilisierungen für Impfungen oder die Behandlung von oberflächlichen Wunden. Für alle diese Massnahmen müssen die Elefanten eine bestimmte Position einnehmen und – auf einer Vertrauensbasis – gewisse Manipulationen akzeptieren. Nur im «Hugger», einer Box, deren eine Seitenwand verschoben werden kann, kann der Bewegungsspielraum eines Elefanten für spezielle Behandlungen stark eingeengt werden. In den Seitenwänden des Huggers können sehr variabel Öffnungen erstellt werden. So kann dem Tierarzt jede Körperstelle des Elefanten im geschützten Kontakt zugänglich gemacht werden. Im Hugger, den die Elefanten als vertrauensbildende Massnahme regelmässig passieren, ist auch eine Waage integriert. Schülerin Omysha – Omysha gilt als motivierte und aufmerksame Schülerin. Verschiedene Bereiche der Zusammenarbeit mit den Tierpflegern sind im Aufbau begriffen. Bei der Fusspflege funktioniert die Zusammenarbeit schon ordentlich. Gearbeitet wird an der Realisierung von Blutentnahmen, an der Präsentation verschiedener Körperteile und an Rüsselspühlungen. Bei Jungtieren wird die Zusammenarbeit zunächst von ein bis zwei fest zugeteilten Tierpflegern aufgebaut. Geht diese Zusammenarbeit dann in die Routine über, muss sie bei allen involvierten Tierpflegern funktionieren. Auch das im vergangenen Januar geborene Elefantenkalb Ruwani nimmt schon feste Nahrung zu sich und hat auf diesem Wege die Tierpfleger «entdeckt». Noch ist es bei ihr zu früh für einen geregelten Aufbau der Zusammenarbeit, aber schon der regelmässige Kontakt ermöglicht gewisse Kontrollen. Sie wird auch, Omysha gleich, ihre Lektionen in der Zusammenarbeit mit den Tierpflegern lernen müssen. Elefanten sind hoch sozial organisierte Tiere mit einem engen Zusammenhalt in den matrilinearen, aus Müttern und Töchtern zusammen gesetzten Gruppen. Da ist es naheliegend, dass die nächsten Angehörigen die wichtigsten Lehrmeister der Jungtiere sind. Während sich die Jungtiere im Freiland sehr viel ökologisches und soziales Wissen aneignen müssen, ergeben sich in Menschenobhut weitere «Tätigkeitsfelder». Eines dieser Felder, das bei der Familie von Omysha besondere Aufmerksamkeit geniesst, ist der Pflanzenschutz. Alles was grün ist, ist für Elefanten von Interesse, da es gefressen werden könnte. Deshalb sind die mit Pflanzen bestockten Randbereiche der Elefantenanlagen mit Elektrozäunen geschützt. Indi ist ein Elefant, der gelernt hat, zu lernen. Ihre ältere Tochter Chandra ist in dieser Hinsicht auch schon sehr innovativ. Ihr gemeinsames Steckenpferd ist die Ausschaltung von Elektrozäunen, um an die geschützten Pflanzen heran zu kommen. Durch den Gebrauch von «Werkzeugen» sind sie dabei immer wieder erfolgreich. Es ist nicht auszuschliessen, dass sich Omysha auch in dieser Hinsicht weiterbildet und sich die Weibchengruppe bezüglich Pflanzenschutz zum Trio infernale mausert. Naturschutz vor Ort – Seit seiner Gründung 1929 beherbergt der Zoo Zürich Asiatische Elefanten. Wenn auch diese Tiere die Menschen generell in hohem Masse faszinieren und die Menschen speziell in Asien seit tausenden von Jahren kulturell begleiten, will es nicht recht gelingen, ihnen eine gesicherte Zukunft zu garantieren. Der Asiatische Elefant gilt in seinem Bestand als stark gefährdet. Sein Lebensraum schwindet, die Tiere werden auf inselartige Vorkommen zurückgedrängt, die Konflikte zwischen Mensch und Elefant nehmen zu. Mit seinem Engagement im thailändischen Nationalpark Kaeng Krachan unterstützt der Zoo Zürich Bemühungen, dortige Konflikte zwischen Mensch und Elefant zu minimieren und den Elefantenbestand im Park langfristig zu erhalten.

Tierpark Berlin 20.09.2017
Mutterglück verbindet – Wärmstens empFohlen: Ein Besuch bei den Przewalskipferden im Tierpark Berlin
Rund 1.335 Stunden Fußmarsch liegen nun zwischen ihnen und doch teilen die ehemaligen Tierpark-Gefährtinnen das gleiche Glück: Die Przewalski-Stuten Kokosa und Barca sind in diesem Sommer beide Mutter geworden. Vier Jahre lang lebten sie in der Herde des Tierpark Berlin, bis Barca zur Retterin ihrer Art auserkoren wurde: Zusammen mit drei weiteren europäischen Stuten zog sie 2013 in den Nationalpark Gobi B in der Mongolei. Während die eine noch immer Vollpension mit ärztlicher Rundumversorgung in Berlin genießt, muss die andere sich und ihren Nachwuchs nun gegen Wölfe verteidigen und bei Temperaturen bis zu -25 Grad selbst versorgen. So unterschiedlich die Bedingungen sind, eines verbindet die Stuten: Die liebevolle Fürsorge für ihre Fohlen, die sich beide prächtig entwickeln. Es war das erste Fohlen der jungen Barca, die am 21. Mai 2009 im Tierpark Berlin geboren wurde. Vater von Barcas Nachwuchs ist vermutlich der wildgeborene Hengst Mogoi. Knapp 7.000 km weiter westlich hat die erfahrene Mutter Kokosa erneut den Hengst Walc zum Vater ihres Fohlens auserkoren. Sie brachte ihr inzwischen siebtes Fohlen am 18. September im Tierpark Berlin zur Welt. „Die kleine Stute ist noch auf der Suche nach einem liebevollen Paten, dem der Artenschutz genauso sehr am Herzen liegt wie uns“, verrät die Zoologische Leiterin Nadja Niemann und berichtet von weiteren Erfolgen: „Im Juni 2017 konnte der Zoo Prag erneut vier Wildpferdstuten aus europäischen Tiergärten in die Gobi B umsiedeln. Dank der Unterstützung von Besuchern und Spendern war der Tierpark Berlin in der Lage, diesen Transport mit zu finanzieren. Das macht uns sehr stolz!“ „Ohne eine wissenschaftlich koordinierte Erhaltungszucht in Tiergärten gäbe es die wilden Herden in China und der Mongolei nicht mehr“, betont auch Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und macht deutlich: “Die Przewalskipferde galten seit 1969 in der Natur als ausgerottet. Nur durch Fachwissen, Mut und viel Geduld gelang es, die Pferde in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder heimisch werden zu lassen. Die Wiederansiedlung der Przewalskipferde gilt als eine der größten Erfolgsgeschichten bei der Erhaltung von Tierarten durch Zoologische Gärten.“ 25 Jahre nachdem mit den ersten Wiederansiedlungen von zoogeborenen Wildpferden begonnen wurde, leben heute wieder mehrere hundert Przewalski-Wildpferde in fünf Populationen in der Mongolei und China. In der Gobi B ist der Bestand dieses Jahr erstmals auf 200 Wildpferde angewachsen. So konnte die IUCN die Art auf der Roten Liste von der Kategorie „In der Natur ausgestorben“ auf „Vom Aussterben bedroht“ (1996) und 12 Jahre später auf die Kategorie „Stark bedroht“ (2008) herabstufen. Der Tierpark Berlin hat seit 1985 insgesamt 17 Wildpferde für die Wiederansiedlung und Zuchtzentren in China und der Mongolei zur Verfügung gestellt.

Zoo Heidelberg 20.09.2017
Ab in den Süden – ab ins Winterquartier! Erfolgreiche Brutsaison 2017 für die Weißstörche im Zoo Heidelberg
Für die Storchenküken, die im Sommer auf dem Dach der Zooverwaltung aufgewachsen sind, heißt es nun zum ersten Mal: „Ab in den Süden!“. Gemeinsam mit den anderen wilden Weißstörchen aus dem Zoo Heidelberg machen sie sich in diesen Tagen auf den Weg in ihre Winterquartiere. Viele der Storchenpaare haben ihren Nachwuchs erfolgreich großgezogen. Der Vergleich mit dem Vorjahr bestätigt dies: 2016 zogen 14 Brutpaare insgesamt 40 Jungvögel auf, 2017 waren es hingegen 18 Brutpaare mit 53 Storchenküken. Diese positive Entwicklung soll im kommenden Jahr fortgeführt werden. „Wir freuen uns immer wieder über die Sommergäste und natürlich besonders über die erfolgreiche Aufzucht der Küken. Mittlerweile sind jedes Jahr fast alle Nester im Zoo belegt. Damit sich der Bestand der bedrohten Vögel weiterhin so gut erholen kann, brauchen die wilden Störche jedoch noch mehr Nistmöglichkeiten – am besten auch im nahen Umland. Bisher sind uns in Heidelberg nur zwei Nester außerhalb des Zoos bekannt“, berichtet Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Für die Jungenaufzucht finden die Störche im Zoo Heidelberg sehr gute Voraussetzungen. Die hohen Bäume der Parkanlage sind gut geeignet zum Brüten und bieten ausreichend Schutz. Nur auf Futtersuche müssen die Störche im Zoo selbst gehen, denn sie werden nicht von den Tierpflegern „mitgefüttert“. Insekten, Mäuse und Frösche gibt es auf den umliegenden Feldern jedoch reichlich. Dies ist wichtig, damit die jungen Störche während des Sommers einiges an Gewicht und Kraft zulegen, um im Herbst die weite Reise in den Süden gut zu meistern. Bereits im Spätsommer machen sich die ersten Störche mit ihrem Nachwuchs auf den Weg. Die Störche im Zoo sind Westzieher. Ihre Flugroute verläuft westlich um das Mittelmeer herum, bis sie in den Winterquartieren in Frankreich, Spanien oder Afrika ankommen.

Zoo Basel 20.09.2017
Nachwuchs ohne Männchen – wie geht denn das?
Im Haus Australis des Zoo Basel gibt es neben den Kängurus noch weitere Tiere zu sehen. Zum Beispiel die Schuppenfingergeckos, die nun ein neu eingerichtetes Terrarium erhalten haben. Die Tiere sind speziell, denn die Weibchen brauchen keine Männchen um Nachwuchs zu haben. Die Schuppenfingergeckos, auch Jungferngeckos genannt, haben ein neues zu Hause. Das Terrarium im 2006 eröffneten Haus Australis im Zoo Basel wurde moderner gestaltet. Nebst der Einrichtung wurde auch die Technik erneuert. Die Besucherinnen und Besucher können wieder rund vierzig Tiere beobachten – Erwachsene und Subadulte. Das Spezielle daran: Es sind alles nur Weibchen. Diese Tierart ist biologisch sehr spannend, denn sie pflanzt sich parthenogenetisch fort. Das heisst, die Weibchen brauchen keine Männchen um Nachwuchs zu produzieren. Sie legen befruchtete Eier, ohne vorher zu kopulieren Vorteile und Nachteile – Weshalb tun die Schuppenfingergeckos dies? Eine parthenogenetische Fortpflanzung hat den Vorteil, dass dies eine viel effizientere Methode ist um Nachwuchs zu haben. Da alle Nachkommen Weibchen sind, können sich alle auch wieder fortpflanzen. Im Vergleich zu Lebewesen, die sich sexuell fortpflanzen, haben die Schuppenfingergeckos damit doppelt so viele Nachkommen. Die Methode hat aber auch einen gewichtigen Nachteil: Denn eine parthenogenetische Fortpflanzung führt dazu, dass die Nachkommen mit der Mutter genetisch identisch sind. Dies wird zum Problem, wenn beispielsweise eine Krankheit auftritt, die genau für die betreffende genetische Ausstattung dieser identischen Klone gefährlich ist. Eine solche Krankheit könnte somit innert Kürze eine ganze parthenogenetisch entstandene Population auslöschen. Bei durch sexuelle Fortpflanzung entstandenen Nachkommen besteht diese Gefahr bei einer solchen Krankheit dagegen weit weniger, da sich alle Nachkommen von den Eltern sowie auch untereinander unterscheiden. Männchen machen bei der Fortpflanzung also durchaus Sinn. Sie sorgen für eine genetische Variabilität der Nachkommen und erhöhen damit die Überlebenschancen. Die Jungtiere der Schuppenfingergeckos sehen aus wie die Erwachsenen, sie sind nur kleiner. Die Tiere fressen vor allem Insekten und Früchte. Ursprünglich kommen sie aus dem Indo-Australischen Archipel und vielen Inseln Ozeaniens sowie aus Sri Lanka, den Nikobaren, den Andamanen und der Malaiischen Halbinsel. Durch die Menschen wurden sie in weitere Gebiete verschleppt, unter anderem nach Neuseeland, dem nördlichen Südamerika, der Westküste Mittelamerikas und den Galapagos-Inseln. Ihr Wildtierbestand gilt als nicht gefährdet.

Opel Zoo Kronberg 19.09.2017
Jungtier bei den Nyalas im Opel-Zoo – Attraktive Antilopenart mit perfekter Tarnung
Flachland-Nyalas bewohnen im Freiland dichte Wälder und Dickichte mit Wasserzugang. Für diesen Lebensraum sind die attraktiven Tiere perfekt angepasst: Die hellen Streifen auf bräunlichem Untergrund lösen ihre Umrisse im dichten Pflanzengewirr auf und bieten eine hervorragende Tarnung, die insbesondere auch für die Jungtiere vonnöten ist. Am 14. September wurde im Opel-Zoo in Kronberg ein weibliches Jungtier geboren, bei dem man diese interessante Fellzeichnung bereits sehen kann. Die beiden Elterntiere sehen jedoch ganz unterschiedlich aus: Es besteht ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Die Weibchen wiegen nur etwa 60 kg, haben eine rötlich-braune Färbung und keine Hörner. Die Männchen dagegen werden bis 140 kg schwer, sind dunkel gefärbt, haben auffällige Hörner und besitzen eine Mähne. Diese erstreckt sich vom Kopf aus über Hals, Rücken und Bauch entlang des ganzen Körpers. Von der Seite aus gesehen wirken die Männchen so ausgesprochen groß. Dies nutzen sie, um anderen Nyalas zu imponieren und sie zu beeindrucken. Von vorne oder hinten betrachtet, sind sie jedoch ausgesprochen schlank und zierlich. Dies ist eine weitere Anpassung an ihren vegetationsreichen Lebensraum, denn so können sie bei Gefahr schnell durch das Dickicht flüchten. Und so locken nicht nur die Hirschbrunft und die letzten wärmenden Sonnenstrahlen zu einem Ausflug in den Opel-Zoo, sondern auch die erst kürzlich geborenen Jungtiere bei Nyala, Muntjak, Erdmännchen und Zebra. Während der Bauarbeiten an der B455 ist der Opel-Zoo anfahrbar. Informationen hierzu finden sich auf www.opel-zoo.de.

Zoo Schwerin 19.09.2017
Sanierungsarbeiten im Zoo Schwerin
Hinter den Kulissen eines Zoos passiert viel mehr, als die Besucher im ersten Moment vermuten. Darunter auch ein paar seit langem überfällige Infrastrukturmaßnahmen wie die Neueindeckung des Reetdaches auf dem Eingangsgebäude. Das ist seit Jahren in der Planung, jedoch fehlte immer das Geld. „Das Dach ist teilweise notdürftig geflickt, selbst Bäume wachsen bereits heraus. Wir müssen hier nun unbedingt handeln, bevor es zu erheblichen Folgeschäden kommt“, erläutert Geschäftsführer Dr. Tim Schikora. Für den Zoo handelt es sich hierbei um große finanzielle Belastungen, die aus eigener Kraft nicht gestemmt werden können. Für Investitionen die den Besuchern und dem Tourismus förderlich sind, gibt es Möglichkeiten Förderungen einzuwerben. Bei Sanierungen und Instandhaltung ist dies kaum der Fall. „Investitionen fließen in erster Linie in die Erneuerung von Tieranlagen, aber infrastrukturelle Maßnahmen sind nicht minderwichtig. Schließlich geht es hier um den Schutz von Besuchern, Mitarbeitern und Gebäuden“, ergänzt der Direktor. Der Aufsichtsrat hatte im laufenden Wirtschaftsjahr den Weg frei gemacht für zusätzliche Ausgaben, u.a. für die Neueindeckung des Reetdaches. „Das war absolut notwendig; die Schäden am Dach waren groß und wenn wir nicht gehandelt hätten, wären Folgeschäden eingetreten. Losgelöst davon müssen wir aber eine grundsätzliche Entscheidung über die künftige Finanzierung des Zoos in der Stadtpolitik herbeiführen. Der städtische Zuschuss wurde vor einigen Jahren reduziert und ist heute nicht mehr auskömmlich. Kostensteigerungen können nicht durch Einsparungen oder Mehreinnahmen kompensiert werden. Wenn wir einen qualitativ hochwertigen Zoo in der Landeshauptstadt haben wollen, müssen wir den städtischen Zuschuss zwingend anheben“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Silvio Horn. Für einen Teil der Sanierungsarbeiten werden Mittel des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch das Land und die EU zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Maßnahme „Modernisierung der inneren Infrastruktur“ ist es dem Zoo möglich, manches belastende Problem durch Aufwertung besucherwirksam in den Griff zu bekommen. Bspw. werden einige Schäden an Besucherwegen beseitigt, Überschwemmungsbereiche aufgearbeitet und Wegebeschallung sowie eine attraktive Wegbeleuchtung installiert. Was bei Besucherwegen und Tiergehegen aufgrund von Förderungen machbar ist, scheidet bei Werkstätten, Arbeitsplätzen und anderen für Mitarbeiter relevanten Bereichen aus. Hierfür müssen wir unsere eigenen sehr begrenzten Mittel einsetzen, was einen langfristigen Sanierungsstau zur Folge hat.

Tierpark Sababurg 19.09.2017
Das besondere Naturschauspiel – DIE HIRSCHBRUNFT STEHT AN
Wenn tiefe, dröhnende Laute durch die Wälder tönen, dann ist es soweit: Die Paarungszeit bei den Hirschen beginnt. Mit laut imposantem Röhren macht sich der Platzhirsch während der Brunft bei seinen Rivalen bemerkbar. Wird er auch in diesem Jahr wieder der Stärkste und damit Herr des Rudels sein? Zu dieser Jahreszeit sind die Geweihe der männlichen Rothirsche fertig ausgebildet und der Hormonspiegel steigt. Die Hirsche untereinander werden zu Rivalen. Die lockeren Rudelverbände der männlichen Hirsche lösen sich auf, denn nun locken die weiblichen Tiere. Sind die Platzhirsche wieder bei ihrem Rudel, röhren sie lautstark, um ihren Anspruch auf die Hirschkühe zu zeigen und um Konkurrenten abzuschrecken. Wenn das nicht reicht, kommt es auch schon mal zu spektakulären Kämpfen, in denen die Geweihe der Hirsche lautstark aufeinander krachen. Ein männlicher Rothirsch muss etwa sechs Jahre alt sein, bevor er ein Rudel verteidigen kann. Während der Brunft wird die Nahrungsaufnahme für die Hirsche zur Nebensache. Die Paarung mit den weiblichen Tieren und die Verteidigung des Rudels nimmt die ganze Kraft und Zeit in Anspruch. Der Tierpark Sababurg bietet wieder Führungen zur Brunft an, damit dieses Naturschauspiel hautnah erlebt werden kann.

Zoo Landau in der Pfalz 19.09.2017
„Komm mach mit! Wir retten unseren Planeten!“ – Nachhaltigkeit lernen in den Herbstferien
Was hat unser Papierverbrauch mit der Bedrohung des Sibirischen Tigers zu tun? Warum profitieren Schimpansen von einer Sammelbox für Handys? Warum ist die Stofftasche besser als eine Plastiktüte? In der Woche vom 02. 10. bis zum 06.10. 2017 bietet die Zooschule ein ganz besonderes Programm im Rahmen der Kinderbetreuung in den Herbstferien. Kinder im Alter von 7 – 12 Jahren lernen an fünf Tagen (jeweils von 8:00 -13.00 Uhr) spielerisch und handlungsorientiert, warum es wichtig ist, nachhaltig zu leben. Sie erfahren, was jedes Kind beitragen kann, um unseren Planeten mit seinen wundervollen Landschaften, Pflanzen und Tieren zu erhalten. Mit span­nenden Geschichten, interessanten Spielen und tollen Bastelideen werden die Kinder in dieser Woche „fit für die Zukunft“. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Kinder-Agenda Pfalz (Band 2). Die Ver­anstaltung ist Teil des Projektes „Umwelt braucht Bildung – BNE-Aktionstage in Rheinland-Pfalz“, das im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung in Rheinland-Pfalz (LZU) organisiert wird. Anmeldungen sind in der Zooverwaltung vormittags (06341 / 13 70 10 oder 13 70 02) möglich.

Zoo Osnabrück 18.09.2017
Bisons ziehen in „Manitoba“ im Zoo Osnabrück ein – Erster Bereich der neuen Tierwelt für Besucher geöffnet
Die größten Tiere kamen als erstes: In die neue nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück sind am vergangenen Donnerstag mit zwei Waldbisons aus dem Zoo Hannover die ersten Bewohner eingezogen. Der vordere Teil der Tierwelt ist damit seit Sonntagnachmittag für Besucher begehbar. Die große Eröffnung findet 2018 statt, wenn der zweite Bereich des insgesamt 3,5 Hektar großen Areals fertig ist. Die beiden Bisons, ein Weibchen (1 J.) und ein Männchen (1 J.), kamen Donnerstagmittag im Zoo Osnabrück an. Die imposanten Tiere erkunden bereits ihre 3.800 Quadratmeter große Außenanlage und haben sich schon gut eingewöhnt. „Sie streifen durch die grüne Landschaft mit Bäumen, Hügeln und Steinen und wälzen sich auch in ihrer Sandkuhle – ein wirklich schöner Anblick. Ein weiteres Tier aus dem Tierpark Nordhorn soll in den nächsten Wochen noch kommen“, berichtet Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Anders als die Präriebisons, die in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause sind, leben Waldbisons nur in einigen Teilen von Alaska und Kanada und halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf. In der neuen Tierwelt „Manitoba“ werden in direkter Nachbarschaft zu den Bisons bald auch Hudson Bay Wölfe aus Zoos in den Niederlanden und aus Tschechien sowie Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. Besucher können bereits jetzt den ersten Teil des Rundweges inklusive des 120 Meter langen Höhenpfades begehen. „Dort hat man auch jetzt schon ohne Wölfe und Schwarzbären einen tollen Blick auf die Gehege, weil man über das weitläufige Gelände in die Waldlandschaft blicken kann“, berichtet der Zooinspektor. Am Sonntag konnten bereits die Mitglieder der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. das neue Gelände erkunden. Der insgesamt 3,5 Hektar große Bereich „Manitoba“ soll 2018 komplett fertig gestellt werden. Die Umbauarbeiten belaufen sich auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. In den zweiten Bereich sollen Skunks, Biber, Schnee-Eulen, Murmeltiere, Bartkauze und Baumstachler einziehen. Hier legen die Bauarbeiter gerade Gehege und Wege an. Die besonderen Highlights in diesem Bereich werden eine Biberburg mit unterirdischen Einblicken und eine Eulenscheune sein. Ist der zweite Bereich fertig, folgt auch die große Eröffnung.

Zoo Osnabrück 18.09.2017
Zombies, Monster und Hexen sprechen im Zoo Osnabrück vor
Halloween-Casting am gestrigen Sonntag – 2. Termin am 1. Oktober – Ganz schön gruselig wurde es gestern Nachmittag im Zoo Osnabrück – trotz strahlendem Sonnenschein. Der Zoo veranstaltete das erste Horror-Casting für sein Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober. 12 Halloween-Begeisterte, die gerne als „Erschrecker“ dabei sein möchten, stellten sich in schaurigen Kostümen vor. Ein zweites Casting findet am 1. Oktober statt. Warum möchtest Du gerne Menschen erschrecken? Wie würdest Du das machen? Kannst Du uns das mal zeigen? Diese Fragen stellte Ingo Reuter von „Spirit of Poison“ den Casting Teilnehmern am gestrigen Sonntag. Der Künstler ist mit seiner Veranstaltungsagentur auf Halloween- und Gruselspaß spezialisiert und richtet Ende Oktober im Zoo Osnabrück zum zweiten Mal das Halloween-Festival aus. Insgesamt 12 Zombis, Monster, eine Hexe, eine schwarze Witwe und eine Leiche erschienen zum 1. Halloween-Casting und konnten ihre „Erschrecker“-Künste unter Beweis stellen. Die Profis von „Spirit of Poison“ gaben zur Unterstützung hilfreiche Tipps und überlegten dann mit den Teilnehmern gemeinsam, ob sie wohl besser im Erwachsenenbereich oder doch als „liebe Gruselhexe“ im Kinderbereich eingesetzt werden. „Im Erwachsenenbereich muss man natürlich furchteinflößend und gruselig aussehen. Im Kinderbereich kann man sich dagegen sehr phantasievoll verkleiden und andere Qualitäten sind wichtig. Man muss schnell einschätzen können, wie viel Gruselfaktor ein Kind mag und wann es besser ist sich zurückzuziehen“, so Ingo Reuter. Einige der anwesenden Bewerber hatten bereits im letzten Jahr gezeigt, wie gut sie erschrecken können und hatten zum diesjährigen Casting gleich weitere Halloween-Begeisterte mitgebracht, wie Anna Lindpere, die als Grusel-Zombie-Mädchen auftrat: „Mein Bekannter hat hier im letzten Jahr mitgemacht und als ich ihn damals im Horror-Labyrinth entdeckte, hab ich ihm gleich gesagt, nächstes Jahr will ich da auch mitmachen. Und jetzt sind wir zusammen hier.“ Die Erschrecker-Gene in der Familie weiter gegeben hat anscheinend Jochen Warner an seinen Sohn Enno, denn beide sind zusammen als Erschrecker-Team da: Der Vater als Zombie, der Sohn als zum Opfer gefallene Leiche. „Alle Teilnehmer waren wirklich super, jeder auf seine Art und Weise. Und wir geben dann ja auch noch mal Tipps, was man machen darf und was nicht – zum Beispiel keine Gäste anfassen – und wie man sich besonders gruselig bewegen oder gucken kann“, so Reuter. Weitere ‚Erschrecker‘ können sich beim zweiten Casting-Termin am 1. Oktober ab 14:30 Uhr vorstellen. Anmeldungen dafür nimmt Zooveranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp per E-Mail an reuvekamp@zoo-osnabrueck.de entgegen. Neu: Fünf Tage Gruselspaß – Wer das Halloween-Festival lieber nur besuchen möchte anstatt aktiv mitzuwirken, kann den Gruselspaß vom 27. bis 31. Oktober genießen. Nach der erfolgreichen Premiere des „Halloween-Festivals“ im Zoo Osnabrück 2016 wird die Veranstaltung in diesem Jahr sogar von vier auf fünf Tage ausgeweitet. Das Programm ist vielfältig und auf große und kleine Halloween-Fans ausgerichtet: Auf Kinder wartet eine monsterfreie Zone, in der sie sich schminken lassen und am Halloweenbasteln teilnehmen können. Zusätzlich wird Star-Illusionist Sven Larsen mit seiner großen Zaubershow auftreten. Außerdem ist das Stollenlabyrinth des „Unterirdischen Zoos“ schaurig dekoriert und ab 20 Uhr findet am Löwenrondell eine Show für die ganze Familie statt: die „Witch night“ präsentiert von „Spirit of Poison“. Jugendliche und Erwachsene können sich zusätzlich im „Labyrinth der Toten“ oder dem „Wald des Grauens“ (beide empfohlen ab 16 Jahren) erschrecken lassen. Wer sich nach all dem Schrecken stärken will, erhält in der Gastronomie besondere Gruselmenüs. Aber auch Tierfans kommen beim Halloween-Festival nicht zu kurz, denn Zoopädagogen erklären bei kostenlosen Führungen die Tierwelt. Allerdings kann bei den Führungen nicht jedes Lieblingstier besucht werden: Da einige Zoobewohner feste Ruhezeiten haben, sind während des Halloween-Festivals manche Tierhäuser bereits geschlossen. Um die Tiere nicht zu stören, werden auch die einzelnen Veranstaltungsorte im Zoo gemeinsam mit den Biologen aus dem wissenschaftlichen Team festgelegt. Für den Zoo Osnabrück sind Veranstaltungen wie das Halloween-Festival wichtig, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Derartige Events sind ein wichtiger Baustein in unserem Finanzierungskonzept, schließlich finanzieren wir uns so gut wie selbst, und können so noch extra Budgets ermöglichen, mit denen wir Tiergehege weiter verbessern können.“ Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können.

Zoo Duisburg 18.09.2017
Zoo Duisburg erschüttert über Tod des Delfinjungtieres
Das am 9. September 2017 im Duisburger Delfinarium geborene Delfinjungtier ist gestern Morgen plötzlich und unerwartet verstorben. Das Verhalten von Mutter DAISY und dem Jungtier sowie alle bis dato durchgeführten tiermedizinischen Untersuchungen zeigten keinerlei Auffälligkeiten. DAISY sorgte sich vorbildlich um ihren Nachwuchs und versorgte dieses mit ausreichend Milch. Dennoch krampfte das Jungtier urplötzlich und verstarb innerhalb weniger Minuten, ohne dass die anwesenden Tierpfleger oder Tierärzte irgendwie hätten helfen können.
Der Tod neugeborener Delfine bleibt für die Wissenschaft ein großes Rätsel. Sowohl im Freiland und selbst im Zoo, dort trotz bester Pflege und rund um die Uhr Betreuung, ist die Jungtiersterblichkeit hoch. Bekannt ist, dass neugeborene Delfine über kein ausgeprägtes Immunsystem verfügen, weshalb Jungtiere äußerst anfällig gegenüber jeglichen Krankheitserregern sind. Die Blutwerte des Neugeborenen zeigten jedoch keinerlei Auffälligkeiten, so dass weiter erforscht werden muss, was der Grund für die hohe Todesrate bei jungen Delfinen ist. Wenn die Tiere die ersten zwei äußerst kritischen Lebenswochen überstanden haben und sich das Immunsystem beginnt zu festigen, dann steht einem langen Lebens zumeist nichts im Wege, wie die übrigen im Zoo Duisburg geborenen Delfine belegen, zu denen u.a. auch Mutter DAISY zählt, die im Jahr 1996 in Duisburg zur Welt kam. Auch die letzten Duisburger Delfinjungtiere, DEBBIE aus 2015 und DOBBIE aus 2016, erfreuen sich bester Gesundheit. Eine Obduktion des nun verstorbenen Jungtiers wird an der Universität Liége in Belgien von einem erfahrenen Meeressäugerpathologen durchgeführt, der im Austausch mit internationalen Delfinexperten hoffentlich neue Erkenntnisse über das rätselhafte Sterben neugeborener Delfine erlangen wird. Über die Ergebnisse wird der Zoo berichten.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 18.09.2017
Neuzugang aus Frankfurter Zoo – Wilhelma zeigt jetzt beide Krokodilarten Australiens
Die Wilhelma ist um eine Besonderheit reicher. Nach dem Eintreffen eines Australien-Krokodils ist sie jetzt einer der ganz wenigen Zoos, die beide Krokodilarten des fünften Kontinents halten. Über Leistenkrokodile verfügt der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart schon lange. „Mit den beiden sehr unterschiedlichen Arten runden wir unser ganzheitliches Konzept für die Krokodilhalle ab“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „So zeigen wir passend zum 50-jährigen Bestehen unseres Aquariums und Terrariums zudem gleichzeitig die größte und eine der kleinsten Krokodilarten der Welt. Unser Plan ist, den beiden Weibchen jeweils ein Männchen beiseite zu stellen und speziell mit den Australienkrokodilen auch zu züchten.“ Nach einer Runderneuerung war die Halle 2006 nachgebildet und mit Leistenkrokodilen besetzt worden. Seit 2011 gestalten die Botaniker der Wilhelma den Lebensraum der Reptilien in der Krokodilhalle mit typischen Gewächsen aus dem Daintree National Park. Dieser liegt im tropischen Norden des australischen Bundesstaats Queensland, also in einer der wenigen Regionen, in denen die großen Salzwasser- und die kleineren Süßwasser-Krokodile in der Natur aufeinandertreffen. Leistenkrokodile leben ebenfalls in Flüssen, trauen sich aber auch ins Meer hinaus. Mit einer Länge von meist drei bis fünf Metern erreichen sie ein Gewicht von einer viertel bis einer halbe Tonne. Demgegenüber nehmen sich Australien-Krokodile, die außerhalb der Gezeitengebiete der Flüsse bleiben, fast zierlich aus. Ausgewachsen können sie es jedoch auf zwei Meter und an die 50 Kilo bringen. Das Weibchen, das jetzt aus dem Frankfurter Zoo nach Stuttgart gekommen ist, misst mit seinen 29 Jahren etwa 1,55 Meter. Während Leistenkrokodile größere Vögel und Säugetiere reißen, fressen Australien-Krokodile vor allem Fische, Krebstieren und Amphibien. Dazu ist das lange, auffällig schmale Maul hervorragend geeignet. Mit den langen Reihen sehr spitzer Zähne zeigt das Reptil durchaus Biss. Das eigentlich scheue Tier kann Menschen gefährliche Verletzungen zufügen, wenn es sich bedrängt fühlt. Tödliche Angriffe wie von Leistenkrokodilen sind nicht bekannt. Australien-Krokodile sind deutlich seltener als ihre großen Verwandten. Eine unerwartete Gefahr stellen für sie Aga-Kröten dar. Farmer hatten sie einst zur Schädlingsbekämpfung in Zuckerrohrplantagen aus Südamerika nach Australien gebracht, wo sie sich ohne natürliche Feinde massenhaft vermehrt haben. Gegen das Gift der Riesenkröte sind die Australien-Krokodile – anders als südamerikanische Krokodile – nicht immun. Im Amazonienhaus hält die Wilhelma übrigens auch Breitschnauzenkaimane.

Opel-Zoo Kronberg 18.09.2017
„hr3-Kürbisfest“ am 7. Oktober im Opel-Zoo in Kronberg
Kürbisfieber im Taunus: Am 7. Oktober, dem ersten Samstag in den Herbstferien, lädt hr3 zum großen Kürbisfest in den Opel-Zoo in Kronberg. Von 9 bis 18 Uhr können die Besucher auf einer hr3-Familien-Safari auf dem Gelände des Opel-Zoos jede Menge rund um den Kürbis entdecken und dabei die hr3-Moderatoren kennenlernen. Das Beste: Kinder bis zehn Jahre zahlen keinen Eintritt. Der Opel-Zoo, eines der beliebtesten Ausflugsziele in Hessen, bietet etwa 1.600 Tieren an den Hängen des Taunus ein Zuhause– vom Alpaka bis zur Zwergmanguste. An diesem Samstag erwartet die Besucher aber noch viel mehr: das „hr3-Kürbisfest“. hr3-Bühne mit Musik, Talks und Radio-Moderatoren zum Anfassen – Zentrale Anlaufstelle ist die hr3-Bühne gegenüber dem Elefantenhaus. Hier gibt es Musik, Talks und Radio zum Anfassen. Wie arbeitet man mit Mikrofon und Aufnahmegerät? Wie schneidet man Töne zusammen? hr3-Moderatoren und -Reporter zeigen, wie’s geht. Dabei sind unter anderem Tobi Kämmerer und Tanja Rösner von der hr3-Morningshow sowie Kate Menzyk und Christian Kaempfert von der „Kate Menzyk Show“ in hr3. Nicht fehlen darf das Kürbisschnitzen – mit der richtigen Schablone geht das kinderleicht. Die Kinder können geschnitzte Kürbisse gleich einpacken und mit nach Hause nehmen. Zum Mitnehmen sind auch die Schnappschüsse, die an der hr3-Fotobox entstehen. Wer auf den Bildern besonders glänzen mag, geht vorher zum Kinderschminken. Kürbismarkt und Elefantenfütterung – Auf einem Kürbismarkt gibt es so ziemlich alles zu erstehen, was aus einem Kürbis werden kann: ob Kürbismarmelade, Kürbis-Chutney oder Kürbis-Secco. Außerdem bietet das Zoorestaurant Sambesi an diesem Tag leckere Kürbisgerichte an. Allerlei Wissenswertes gibt es auf dem Kürbislehrpfad zu entdecken. Und falls sich Besucher jemals gefragt haben, ob Elefanten gerne Kürbis essen: Die Antwort gibt es bei einer Fütterung. Der Star des Tages: ein Kürbis hr3 präsentiert außerdem den Sieger der „hr3 Kürbiswette“ live im Opel-Zoo. 1.600 Kitas und Kindergärten haben mitgemacht und in den vergangenen Monaten Kürbisse gezüchtet. Wer den größten „Atlantic-Giant“-Kürbis hat, das wird am Freitag, 6. Oktober, in der hr3-Morningshow mit Tobi Kämmerer und Tanja Rösner verraten. Der Sieger-Kürbis wird in den Zoo gebracht und auf einer großen Tierwaage ausgestellt.

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