TTT: Halloween ~ Zeige 10 Bücher mit unheimlichen oder blutrünstigen Geschichten



Aleshanee vom Weltenwanderer-Blog sucht heute unheimliche und blutrünstige Bücher.
Früher habe ich gerne Horrorromane gelesen, aber mit der Zeit hat sich das geändert. Der PHANTASTIK bin ich zwar nach wie vor zugetan (obwohl ich mehr oder weniger lese was mir in die Finger kommt und einigermaßen interessant klingt) und so fällt es mir nicht schwer eine Liste mit 10 passenden Büchern zu erstellen:

  1. Kathrin R. Hotowetz: Im Schatten der Hexen – Hexenring
  2. James Patterson: Zoo
  3. Matthew Reilly: Der große Zoo von China
  4. Rattenfänger-Anthologie
  5. Fur Fiction: Gesamtausgabe
    2005 erschien der erste Band der Fur Fiction – Trilogie, einer Sammlung von Geschichten der „Tierischen Fantastik“, die von Helge Lange zusammengestellt wurde. Heute legen wir diese Sammlung in einer um etliche zusätzliche Stories erweiterten und illustrierten Ausgabe erneut vor.
    In überwiegend in der Science Fiction, aber auch der Fantasy angesiedelten Geschichten erzählen die Autoren von Tieren, Tiermenschen, Wer-Wesen und anderen phantastischen Geschöpfen.

    Natürlich finden sich unter den Geschichten auch unheimliche und blutrünstige Stories, im Großen und Ganzen ist es aber eine sehr vielseitige Anthologie.
    Enthalten sind auf 690 Seiten über 60 Kurzgeschichten von 38 Autoren mit Illustrationen von 15 Künstlern.
  6. Shirley Jackson: Spuk in Hill House
    Spuk in Hill House erzählt die Geschichte der unverheirateten, altjüngferlichen Eleanor Vance, die — von Schuldgefühlen über den Tod ihrer Mutter zerfressen — bei ihrer verheirateten Schwester wohnt, wo sie sich stets wie das fünfte Rad am Wagen fühlt. Als Dr. John Montague sie bittet, an einem Experiment teilzunehmen, um angebliche Spuk-Phänomene in der verlassenen Villa Hill House zu untersuchen, ergreift sie die Gelegenheit. Montague hatte sie (neben der ehrgeizigen, parapsychologisch begabten Theodora und einem jungen Zyniker namens Luke) als Versuchsobjekt auserkoren, weil sie in ihrer Kindheit schon einmal Mittelpunkt von so genannten Poltergeistphänomenen war. In Hill House konzentrieren sich alsbald unheimliche Ereignisse um Eleanor (deren Auslöser sie aber möglicherweise auch selbst sein könnte), bis sie zu der Überzeugung gelangt, dass das Haus selbst sie will.
    Ein Klassiker der Horrorliteratur (wenn auch um einiges jünger als etwa FRANKENSTEIN und DRACULA). Es passiert nicht viel, aber der Autorin gelingt es auch so ein spannendes, unheimliches Umfeld zu erschaffen, bei dem man sich nicht sicher sein kann, was wahr und was Einbildung ist.
    1963 wurde das Buch unter dem Titel „Bis das Blut gefriert“ verfilmt. In Schwarzweiß gedreht ohne auffällige Spezialeffekte ist ein Film entstanden, der so sehenswert ist, wie die literarische Vorlage lesenswert.
    1999 kam ein Remake in die Kinos, Das Geisterschloss, allerdings wird dieses den Vorlagen nicht gerecht.
  7. H. G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau
    »Die Insel des Dr. Moreau« von H.G. Wells, einer seiner ersten Ausflüge in das Science Fiction Genre, handelt von einem wahnsinnigen, auf chirurgische Eingriffe spezialisierten Vivisezierer, der in seiner Forschungsstätte auf einer abgelegenen Insel grauenhafte Experimente durchführt, bei dem Versuch Tiere in Menschen zu verwandeln, mit abscheulichen Ergebnissen. Es ist eine der frühesten und unheilvollsten Darstellungen wissenschaftlichen Strebens die ursprüngliche Welt zu kontrollieren und zu beeinflussen, und letztendlich auch das menschliche Wesen. Die ethischen Fragen, die Wells in seinem Roman aufwirft, sind beinahe ein Jahrhundert vor Beginn der biomechanischen Wissenschaft entstanden und nehmen stetig an Bedeutung zu, da der genetischen Manipulation ein stetig wachsender Stellenwert in der heutigen Zeit zugesprochen wird.
    „Die Insel des Dr. Moreau“ dürfte, neben Krieg der Welten und Die Zeitmaschine, wohl das bekannteste Werk von H. G. Wells sein. Der Roman weist viele Elemente klassischer Horrorgeschichten auf: Monster (in Form von Tier/Menschhybriden), eine einsame Insel (ein Entkommen erweist sich als schwierig) und ein verrückter Wissenschaftler.
  8. H. P. Lovecraft: The Complete Works
H. P. Lovecraft, 1915

H. P. Lovecraft, 1915

Dabei handelt es sich um ein kostenloses ebook, dass (vermutlich) eine Sammlung aller Geschichten von H. P. Lovecraft (in englischer Sprache) darstellt. Dabei fehlen auch die größeren Werke wie DER FALL DES CHARLES DEXTER WARD nicht. Wer sich mit dem Werk des Meister des Unheimlichen vertraut machen möchte, findet hier den richtigen Einstieg. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der Einstieg zu Lovecraft und dem Cthulhu-Mythos nicht sehr leicht fiel und ich mehrere Anläufe brauchte. Als PHANTASTIK-Fan sollte man sich aber zumindest mit einigen seiner geschichten vertraut machen. Dann merkt man auch, wie stark er die heutige Literatur (und einige andere Bereiche des normalen Lebens) beeinflusste. Hin und wieder finden sich auch in diesem Blog (mehr oder weniger ernstgemeinte) Spuren des Autors oder seiner Schöpfung, z. B. hier oder hier).
9. Stephen King: Es
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.
ES ist wieder da, als Roman-Neuauflage und neu im Kino.
ES ist (soweit ich mich erinnern kann) eines der wenigen (wenn nicht sogar das einzige) Bücher, die mich wirklich gruseln ließen. Vielleicht war ich damals auch zu jung, wer weiß, welchen Effekt der Roman hätte, wenn ich ihn jetzt lesen würde. Aber damals war das schon sehr beängstigend. Andererseits wollte ich auch bis zum Ende lesen, habe das Buch also auch zimlich schnell beendet. Danach war der Gruseleffekt auch wieder weg.
Ob ich das Buch noch einmal lesen werde weiß ich nicht. Den Film werde ich vermutlich sehen, aber das ist eine Frage der Zeit. Im Kino wird das nicht der Fall sein.
10. Menschen brauchen Monster
Dabei handelt es sich um keinen Roman, sondern ein Sachbuch zum Thema Monster (wie man am Titel bereits erkennen kann). Weder gruselig, noch unheimlich, aber sehr informativ:
Seit Jahrtausenden ersinnen wir Ungeheuer und Fabelwesen, die uns zugleich Furcht einjagen und faszinieren. Wir brauchen sie, um unseren Ängsten eine Gestalt zu geben und sie so beherrschbar zu machen. Hubert Filser zeigt, wie jede Gesellschaft ihre eigenen Monster hervorbringt und was diese über die Menschen verraten, die sie erdacht haben. Ob Hundsköpfige, anmutige Sirenen oder Dracula – eins verbindet all diese schaurigen Kreaturen: Sie sind ein Spiegelbild gesellschaftlicher Strömungen und sagen viel darüber aus, was zum Zeitpunkt ihrer Entstehung als normal galt und was nicht. Monster sind anders, wild und unberechenbar …

Das Thema der nächsten Woche (2. November): Zeige 10 Neuerscheinungen, auf die du dich freust
Da werde ich wohl pausieren.

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