Zoopresseschau

Tierpark Weeze 06.10.2017
Herbstfest im Tierpark Weeze
Der Herbst ist da und im Tierpark neigt sich die Saison so langsam ihrem Ende zu. Es ist viel passiert in diesem Jahr und auch in den kommenden Monaten wird die Arbeit für das Team im Tierpark nicht weniger werden. Die Veränderungen im vergangenen Jahr sind den Besuchern nicht verborgen geblieben. Die Anzahl der Besucher, die den Tierpark besuchen überrascht das Team des Tierparks immer wieder. Das bisher so erfolgreiche Jahr soll nun mit einem Herbstfest gefeiert werden. Dieses findet am Sonntag, den 15.10.2017 von 11 bis 17 Uhr im Tierpark statt. Der Förderverein des Tierparks ist vertreten und informiert über seine Arbeit. Das Insektarium ist an diesem Tag natürlich auch geöffnet und wer sich traut, darf den Insekten einmal ganz nahe kommen. Die rollende Waldschule widmet sich vor allem dem Thema Hirsch. Im Tierpark gibt es drei unterschiedliche Arten, das Rotwild mit seinem imposanten Hirsch, das Damwild sowie das Vietnam-Sikawild, eine bedrohte Art. Da im Herbst die Hirsche in der Brunft sind, können sich Besucher über deren Brunft- und Paarungsverhalten informieren. Auch die Greifvogelstation Niederrhein ist wieder mit verschiedenen Greifvögeln und Eulen vor Ort. Das Familienzentrum im Franziskus Kindergarten bietet ab 13 Uhr Kinderschminken im Tierpark Café an und bei gutem Wetter können sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben. Für das leibliche Wohl ist im Tierpark Café und am Grill gesorgt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 06.10.2017
Dicke Backen!
Die Backen dick, aber Mumps ist es nicht. Felsenhörnchen im Naturschutz-Tierpark Görlitz- Zgorzelec sammeln Wintervorräte. Obwohl die Hörnchen im Tierpark das ganze Jahr über vorbildlich versorgt werden, sammeln sie im Herbst was das Zeug hält. Ob Nuss, Zapfen, Eichel oder Hagebutte, da ist Nager nicht wählerisch! Und was der Eine versteckt, das holt der Nächste wieder hervor…So herrscht In der für Besucher begehbaren Anlage „Qishan“ derzeit ein äußerst munteres Treiben. Doch nicht nur die Hörnchen haben Verwendung für Eichel, Nuss und Co. Auch Hirsche, Murmeltiere, Schweine und Steinböcke lieben die kohlenhydrat- und eiweißreichen Früchte, die gerade jetzt im Herbst eine ideale Futterergänzung sind, geht es doch darum sich ein gewisses „Pölsterchen“ anzufuttern, um gut durch den Winter zukommen. Wer also seinen gesammelten Eichelschatz nicht komplett verbasteln möchte, kann diesen gern zur weiteren Verwendung im Tierpark abgeben. Selbstverständlich bekommen unsere Tiere nur einwandfreies Futter, deshalb nehmen wir aus Hygienegründen nur trockene Eicheln und Nüsse in guter Qualität an. Kastanien nehmen wir allerdings nicht, denn die sind für die im Tierpark gehaltenen Tierarten nicht bekömmlich.

Zoo Wuppertal 06.10.2017
Okapi „Elani“ feiert ihren ersten Geburtstag
Sehr geehrte Damen und Herren, mit 27 kg kam am Morgen des 07.Oktober 2016 ein kleines Okapiweibchen zur Welt. Bereits nach kurzer Zeit stand „Elani“ auf eigenen Füßen und suchte nach dem Euter ihrer Mutter. Seit dem entwickelt sie sich zur vollsten Zufriedenheit und bringt jetzt, ein Jahr später, bereits stolze 195 kg auf die Waage. Elani kommt mit ihrem ruhigen Gemüt ganz nach ihrer Mutter „Lomela“. Sie ist sehr neugirig, interessiert und manchmal ein kleiner Dickkopf. Das Training zur Vorbereitung auf gelegentliche medizinische Untersuchungen und Hufpflege klappt bereits sehr gut. Sie lässt sich von den Pflegern anfassen und hebt freiwillig ihre Hufe.

Wisentgehege Springe 06.10.2017
An die Schnitzmesser – gruselige Laternen entstehen
Kürbistag im Wisentgehege mit Kinder- und Familienprogramm. Am Sonntag, den 15. Oktober, von 11 bis 17 Uhr, steht im Wisentgehege Springe der Kürbis im Mittelpunkt. Hunderte von schönen Kürbissen stehen in allen Größen und Formen bereit. Die Besucher des Wisentgeheges können einen Schnitzkürbis kaufen, ihn gleich vor Ort nach Lust und Laune zu einer schaurig-schönen oder kunstvollen Kürbislaterne umarbeiten und ihr Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Des Weiteren werden Kürbisse der unterschiedlichsten Formen, Farbe und Größe und Verwendbarkeit zum Kauf angeboten, sowie Spezialitäten aus Kürbis wie z.B. Kürbissekt und Kürbismarmelade. Auch Rezeptvorschläge zum Kochen und Backen mit Kürbis liegen bereit. Um schon im Wisentgehege auf den Geschmack zu kommen, kann man gleich vor Ort eine hausgemachte Kürbissuppe und Kürbiswaffeln probieren. Des Weiteren warten verschiedene Bastelangebote und Mitmachaktionen auf die Kinder und ihre Eltern. Die NABU-Ortsgruppe Springe bietet unter fachkundiger Anleitung den Bau von Nistkästen an. Das Ponyreiten auf der Wiese am Duellplatz rundet das Kinderprogramm ab. Dazu Flugvorführungen auf dem Falkenhof: 11, 14 und 16 Uhr Wolfspräsentation: 11.45 und 14.45 Uhr Das ausführliche Tagesprogramm mit Lageplan ist an der Eingangskasse erhältlich.

Opel-Zoo Kronberg 06.10.2017
Kindergarten aus Bad Orb gewinnt die „hr3-Kürbiswette“
Sieger-Kürbis „Wilma“ hat einen Umfang von 305 Zentimeter Kürbis Wilma ist mit einem Umfang von 305 Zentimeter der Größte. Mit „Wilma“ ist der Kindergarten Friedrichstal in Bad Orb aus dem Main-Kinzig-Kreis heute von hr3 zum Sieger der hessenweiten „hr3-Kürbiswette“ gekürt worden. Die Kita hatte seit Mai dieses Jahres gemeinsam mit über 1.600 weiteren Kitas aus ganz Hessen an dem Wettbewerb teilgenommen. Auf dem zweiten Platz folgt der Kindergarten Heinzelmännchen in Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit dem Kürbis „Idella“, der einen Umfang von 286 Zentimeter hat. Den dritten Rang im hr3-Kürbis-Ranking belegt das Exemplar „Paula“ der Kita Wiesenwichtel in Schotten-Rainrod im Vogelsbergkreis mit 279 Zentimeter. hr3-Party und Gutschein-Verlosung für 100 Frühstücks-Pakete Der Preis für die Kita aus Bad Orb winkt Ende Oktober: Das hr3- Morningshow-Team Tobi Kämmerer und Tanja Rösner, ein DJ und ein „Kürbis“-Koch feiern mit den Kindern, ihren Eltern und den Kita- Mitarbeitern eine Party im Kindergarten Friedrichstal. Außerdem werden unter allen teilnehmenden Kitas Gutscheine für insgesamt 100 Frühstücks-Pakete im Wert von je 200 Euro verlost. Die „hr3-Kürbiswette“, deren Schirmherr der Hessische Familienminister Stefan Grüttner ist, wurde von den teilnehmenden Kitas intensiv in den Alltag integriert: Egal ob organisierte Gießdienste in der Ferienzeit, Kürbispatenschaften oder der Bau von Schneckenfallen, Kinder und Betreuer umsorgten ihre Kürbisse aufopferungsvoll. Kreativ wurde es auch: Kinder rappten Kürbissongs, erfanden Kürbisgeschichten oder gaben ihren Zöglingen eigene Namen wie „Gelber Drachen“, „Leistenbruch“ oder „Louis der Erste“. Mehr Informationen zur „hr3-Kürbiswette“ gibt’s unter hr3.de oder unter www.presse.hr.de unter der Rubrik Radio/hr3.

Otterzentrum Hankensbüttel 05.10.2017
Hecken- und Gehegepflege im OTTER-ZENTRUM – Helfer gesucht
Am Samstag, dem 21. Oktober 2017 um 10:00 Uhr bietet die Aktion Fischotterschutz für Mitglieder und freiwillige Helfer einen Arbeitseinsatz an. Viele Arbeiten in und an den Gehegen des OTTER-ZENTRUMs lassen sich nicht mit Maschinen bewältigen, sondern Handarbeit ist angesagt. Ob es um das Zurückstutzen von Hecken, das Entschlammen der Teiche oder um die Pflege der Gewächse geht – überall sind fleißige Hände notwendig. Und für das leibliche Wohl sorgt an diesem Tag das Restaurant des OTTER-ZENTRUMs. Wer also Lust hat, für einen guten Zweck einen Tag lang an der frischen Luft zu arbeiten, kann sich bis zum 10. Oktober unter der Telefon-Nr. 05832/9808-24 oder 05832/9808-0 anmelden. Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sollten mitgebracht werden.

Zoo Dresden 05.10.2017
Öffentlicher Fütterungstermin bei Sunda-Gavial „De Gaulle“
Jeden 1. Freitag im Monat 11:00 Uhr findet ein öffentlicher Fütterungstermin bei Sunda-Gavial „De Gaulle“ im Prof. Brandes-Haus statt. Bei dem neuen Fütterungstermin können die Besucher dabei sein, wenn das ca. 4 Meter lange Krokodil seine Futterration verschlingt. Auf seinem Speiseplan stehen Leckerbissen wie Fisch, Taube, Hühnchen und Meerschweinchen. Der nächste Termin steht nun in den Herbstferien am Freitag, den 6. Oktober auf dem Plan. Sunda-Gaviale leben im Süden der Malaiischen Halbinsel sowie auf den Inseln Borneo, Sumatra und Java. Sie sind vom Aussterben bedroht und die Zahl der noch in Freiheit lebenden Exemplare wird auf maximal 2.500 Tiere geschätzt. Vor allem der Anbau von Ölpalmplantagen und die damit einhergehende Zerstörung des natürlichen Lebensraumes gefährden ihren Bestand.

Tiergarten Worms 05.10.2017
Kinderreporter im Tiergarten Worms
Warum haben Flamingos ein rosa Gefieder? Dieser und weiteren Fragen gingen die beiden Kinderreporter Seraphina Schlieter und Leonie Zahn auf den Grund. Mit professioneller Ausstattung – inklusive Kameramann – kamen die beiden Sechstklässler des Eleonoren-Gymnasiums Seraphina Schlieter und Leonie Zahn zum vereinbarten Interviewtermin in den Tiergarten Worms. Im Rahmen einer Projektarbeit im Fach Naturwissenschaft sollten die Schüler eine bestimmte Tierart genauer unter die Lupe nehmen. Für Seraphina und Leonie stand dabei schnell fest: Flamingos sollen es sein! Und da die schönen Tiere Bewohner des Tiergarten Worms sind, wurde kurzerhand eine Interview- und Drehanfrage bei der Leiterin der Tiergartenschule, Dipl.-Biol. Sandy Gass, gestartet. Am Mittwoch, 04.10., war es dann soweit: In bester Laune und bewaffnet mit zahlreichen Fragen sowie drehbereiter Kamera kamen die beiden jungen Reporterinnen in den Tiergarten, wo sie von Sandy Gass am Gehege der Flamingos in Empfang genommen wurden. Zügig und ohne Unterbrechung zogen Seraphina und Leonie professionell das Interview durch und schienen mit den Antworten von Sandy Gass sehr zufrieden zu sein. So klärte sich auch, wie die rosa Färbung des Flamingogefieders zustande kommt: Flamingos fressen sich rosa! Farbstoffe, die in ihrer Nahrung enthalten sind, verursachen die rosa Färbung. Mit dem gebogenen Schnabel seihen sie im flachen Wasser Kleinstlebewesen durch ein wie ein Sieb arbeitendes Lamellensystem. In den Lamellen bleiben unterschiedlichste Nahrung von Algen bis zu kleinen Salzkrebsen hängen. Die in der „Beute“ enthaltenen rötlichen Farbstoffe (Carotinoide) sind für die hübsche Rosafärbung des Flamingogefieders verantwortlich. Die Freizeitbetriebe Worms GmbH wünscht Seraphina Schlieter und Leonie Zahn viel Erfolg bei der Präsentation ihrer Projektarbeit.

Tierpark Hellabrunn 05.10.2017
Fünffacher Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
Fünf Ferkel halten die beiden Pinselohrschwein-Mütter Mathilda und Marie schon seit rund acht Wochen ganz schön auf Trab. Nun war es Zeit für den ersten Familienausflug nach draußen auf die Außenanlage, wo die Ferkel auch ab sofort für die Besucher zu sehen sind. Es wuselt ganz schön auf der herbstlichen, mit buntem Laub bedeckten Außenanlage der Pinselohrschweine: In diesem Jahr kamen gleich fünf Ferkel bei der tropischen Schweineart im Tierpark Hellabrunn zur Welt. Die drei kleinen Keiler Robi, Rily und Rembrand, geboren am 1. August, folgen Mama Mathilda auf Schritt und Tritt, als sie Anfang der Woche zum ersten Mal nach draußen durften. Wenig später folgte auch Marie mit den Zwillingen Rusty und Ronja auf die Außenanlage. Die beiden Mütter und die fünf Ferkel verstehen sich gut miteinander. Papa der fünf Ferkel ist Pinselohrschwein-Keiler Leopold. Nach einer rund 120- bis 130-tägigen Tragzeit bringen Pinselohrschweine ein bis sechs Jungtiere zur Welt. Die Neugeborenen tragen helle Fellstreifen. In den ersten Monaten ist die Verbindung zwischen Jungtieren und Mutter sehr eng, in dieser Zeit kann man auch beobachten, wie sich die Kleinen immer wieder unter dem Bauch der Mama verstecken. Mit etwa zwei bis drei Jahren sind Pinselohrschweine geschlechtsreif. Charakteristisch für das Äußere der Pinselohrschweine sind neben dem rötlichen Fell mit dem weißen Aalstrich auf dem Rücken besonders die namensgebenden schwarz-weißen Büschel an den Ohren, die einem Pinsel ähneln. Pinselohrschweine leben im westlichen und zentralen Afrika, sowohl in Savannen, als auch in Sümpfen und Wäldern und sind Allesfresser. Sie sind vorzugsweise in der Nacht aktiv und leben in größeren Familiengruppen zusammen. Der Tierpark Hellabrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Pinselohrschweine. Im Rahmen eines EEP wird zooübergreifend die Zucht von in Zoos gehaltenen Tieren koordiniert.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 05.10.2017
„Ich glaube, ich seh‘… vierfach!“
Seltener Vierlings-Nachwuchs bei den Binturongs im Tierpark Berlin. Am 21. Juli 2017 wurden die beiden Binturongs „Vincent“ (17) und „Fiona“ (16) stolze Eltern: Vier Jungtiere brachte Mutter Fiona zur Welt – zwei Weibchen und zwei Männchen. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Tierparks sind es so viele auf einmal. Im Durchschnitt umfasst ein Wurf der asiatischen Raubtiere zwei bis drei Jungtiere. Gut zwei Monate haben die vier buschigen Fellknäule mit ihrer Mutter in der Wurfbox verbracht, bevor sie am 28. September die erste notwendige Impfung bekamen. Seit vergangener Woche haben nun auch die Besucher des Tierparks die Chance, die vier Jungtiere im Alfred-Brehm-Haus zu besuchen, wo sie neugierig ihre Umgebung erkunden. „Das Besondere an diesem Wurf ist, dass fast alle Jungtiere gleich aussehen“, erklärt der zuständige Kurator Christian Kern. „Nur einer hat einen etwas helleren Kopf. Normalerweise sind Geschwister durchaus unterschiedlich in der Gesichts- und Fellfärbung.“ Der Binturong wird aufgrund seines Aussehens auch Marderbär genannt. Er gehört zu den Schleichkatzen und ist mit bis zu einem Meter Länge der größte Vertreter dieser Familie. Binturongs bewohnen die Bäume tropischer Wälder Südostasiens. Vor allem aufgrund der starken Zerstörung der Lebensräume in diesen Teilen der Erde, wurde der Binturong als Tierart 2016 auf der Roten Liste der IUCN auf den Status „gefährdet“ hochgestuft. Im Zuge dessen hat die EAZA ein Erhaltungszuchtprogramm für Binturongs etabliert, zu dem auch die Berliner Tiere gehören. Der Tierpark Berlin unterstützt die auf den Schutz der Binturongs spezialisierte Organisation ABConservation bei ihrem Bearcat Study Program auf Palawan Island in den Philippinen. „Binturongs werden zwar in vergleichsweise vielen europäischen Zoos gehalten, doch ihre Nachzucht klappt keinesfalls regelmäßig. Die Paare müssen gut harmonieren, um sich auch fortzupflanzen. Umso erfreulicher ist es, dass unser Berliner Pärchen seit 2003 regelmäßig Nachwuchs hat“, freut sich Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Derzeit ist der Binturong-Nachwuchs im Tierpark Berlin der einzige in ganz Deutschland. Die vier Geschwister sind bisher noch namenlos und auf der Suche nach einem Paten.

NaturZoo Rheine 05.10.2017
Auf den Spuren der Wölfe in NRW
Die NABU-Wanderausstellung „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ ist im Oktober im NaturZoo Rheine zu sehen.Er ist zurück – der Wolf. Zumindest stattet er NRW kleinere Stippvisiten ab, bei denen er in diesem Jahr bereits sieben Mal nachgewiesen werden konnte. Dies ist Anlass, um unter dem Motto „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ in einem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt über das Wildtier Wolf zu informieren. Kern des Projekts ist die vom NABU NRW gemeinsam mit den NRW-Partnerzoos initiierte interaktive Wanderausstellung, die ab dem 03.10.2017 im NaturZoo Rheine zu sehen sein wird. Der NaturZoo ist damit bereits der siebte Ausstellungsort auf der „NRW- Tour de Wolf“. „Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir die einmalige Chance, die Menschen noch vor der dauerhaften Rückkehr des Beutegreifers in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet aufzuklären, Wissenslücken zu schließen und Vorurteile abzubauen. Nur so lässt sich die Akzeptanz für den Rückkehrer Wolf weiter steigern. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit der durch die Partnerzoos wandernden Ausstellung zur Rückkehr des Wolfes nach NRW viele Menschen erreichen werden“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Vielfach sei das Wissen um das richtige Verhalten im Umgang mit dem Wolf, wie mit anderen Wildtieren auch, verloren gegangen. Dies gelte es wieder zu verbessern. Dazu können diese Ausstellung und insbesondere die Zusammenarbeit mit den NRW-Partnerzoos einen wichtigen Beitrag leisten. „Das Verhältnis zwischen den Menschen zu den Tieren ist einem steten Wechsel unterworfen. Wir stellen diesbezüglich heute die Zunahme sehr persönlicher bis hin zu extremen Sichtweisen fest. Eine Ausstellung wie die über die Rückkehr des Wolfes dient wesentlich der Information und sachlichen Diskussion“ begrüßt Zoodirektor Achim Johann die Initiative. Die Wanderausstellung, die nun vom 8.Oktober bis zum 05.November an den Sonn- und Feiertagen jeweils von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr, betreut durch eine Zoomitarbeiterin in den Räumlichkeiten der Zooschule in Rheine zu sehen ist, informiert über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe, stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor und bietet vor allem durch interaktive Elemente eine spielerische Annäherung an das Thema Wolf für Jung und Alt. Besucher der Ausstellung erfahren so, woher die Wölfe nach NRW einwandern könnten, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen oder wie man sich bestenfalls einem Wildtier wie dem Wolf gegenüber verhält.

Tierpark + Fossilium Bochum 05.10.2017
Riesiger Müllstrudel im Tierpark + Fossilium Bochum – FÖJler kämpfen gegen Meeresverschmutzung
Ein riesiger Müllstrudel aus leeren Chipstüten, Joghurtbechern, Wasserflaschen und anderen Plastikverpackungen empfängt aktuell die Besucher des Tierpark + Fossilium Bochum im Aquarienhaus. Gleich nebenan bedecken weitere Berge an Kunststoffabfällen eine gesamte Scheibe des zurzeit unbewohnten Terrariums. Zwischen Mülltüten, Kosmetik- und Lebensmittelverpackungen haben sich Plastikfische und Fotos von Quallen und anderen Meeresbewohnern verfangen. Mit diesem provokanten Kunstprojekt wollen drei Absolventen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) im Bochumer Tierpark auf ein ganz akutes Umweltproblem aufmerksam machen: Die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll. Pünktlich zum Auftakt der „Our Ocean“-Konferenz, die vom 05. bis 06. Oktober 2017 auf Malta stattfindet, wurde das Plastikprojekt fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Tierpark + Fossilium Bochum beteiligt sich als einer von über hundert Zoos und Aquarien an der weltweiten Umweltschutzkampagne „World Aquariums Against Marine Litter“, die sich dem Schutz der Ozeane verschrieben hat und auf die „Our Ocean“-Konferenz auf Malta aufmerksam machen soll. Zum ersten Mal ist die Europäische Union Gastgeber dieser internationalen Veranstaltung, die Meeresexperten auf Regierungsebene, aus der Bevölkerung und der Wirtschaft zusammenbringt. Der Bochumer Zoo ist außerdem Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr und bildet regelmäßig junge Menschen, während eines Übergangsjahres zwischen Schule und Ausbildung oder Studium, in den Bereichen Tier-, Umwelt-, Naturschutz und Nachhaltigkeit aus. Jule Schrage (17), Constantin Hummel (16) und Luca Dörmann (18) haben ihr FÖJ im August im Tierpark begonnen und sich seitdem intensiv mit dem Thema „Meeresverschmutzung“ auseinandergesetzt. Um auch die Besucher des Zoos auf diese Problematik aufmerksam zu machen, haben die FÖJler in den vergangen Wochen ein ganz besonderes Kunstwerk geschaffen. „In den Ozeanen der Erde haben sich mehrere gigantische Plastikinseln gebildet. Unter anderem schwimmt im Nordpazifik ein riesiger Strudel aus Millionen Tonnen von Plastikmüll, der eine Fläche einnimmt, die zweimal so groß ist wie Deutschland. Das ist kaum vorstellbar! Daher wollten wir in einer Tieranlage, die zurzeit umgebaut wird, diesen Strudel in verkleinerter Form nachbauen“, erklärt Jule Schrage das Projekt. Zusammen mit ihren beiden Kollegen und den anderen Tierpark-Mitarbeitern sammelte die Siebzehnjährige dafür jeden Tag ihren anfallenden Plastikmüll, um diesen anschließend zu einem ca. 3 m hohen, trichterförmigen Gebilde zu verarbeiten. „Wir befürchteten zunächst, nicht ‚genügend‘ Müll ansammeln zu können, um den Strudel und den zweiten Teil des Terrariums zu füllen, aber es hat tatsächlich gereicht“, erinnert sich Luca Dörmann. „Es ist erschreckend, welche Mengen an Kunststoffabfall man tagtäglich produziert. Durch dieses Projekt konnten wir unser eigenes Konsumverhalten bewusst reflektieren und überlegen, was wir selbst gegen die Verschmutzung durch Plastikmüll tun können.“ Begleitend zu ihrem Plastikprojekt haben die drei Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Zooschule eine Beschilderung sowie einen Ratgeber erstellt, der Tierparkbesuchern helfen soll, Plastik im Alltag zu vermeiden.Zoodirektor Ralf Slabik: „Es macht mich stolz zu sehen, dass sich unsere drei FÖJler intensiv mit dem Schutz unserer Umwelt und speziell mit dem Thema Meeresverschmutzung auseinandergesetzt haben. In unserem Unternehmen verfolgen wir eine strenge Umweltpolitik, die uns dazu anhält, schonend und nachhaltig mit unseren natürlichen Ressourcen umzugehen. Trotz des umweltbewussten Denkens kommt man an Plastikverpackungen im Alltag oft nicht vorbei. Doch für viele Produkte gibt es wiederverwertbare Alternativen und häufig reichen schon kleine Änderungen unserer festgefahrenen Gewohnheiten aus, um einen Unterschied zu machen. Und daran werden auch wir im Tierpark weiterhin arbeiten.“

Zoo Magdeburg 04.10.2017
AFRICAMBO Wochenende am 14./15. Oktober: Affe, Elefant & Co. in zehn Stationen TIERISCH NAH erleben
Wer noch nicht die neue Afrikalandschaft im Zoo Magdeburg bestaunen konnte, hat am 14./15. Oktober eine besondere Chance. Der Zoo Magdeburg stellt bei diesem AFRICAMBO-Wochenende die Tierwelt Afrikas näher in den Fokus. Die Zootierpfleger haben zehn Stationen mit kommentierten Fütterungen und Präsentationen vorbereitet. Wie sehen die „Schlafzimmer“ der Spitzmaulnashörner aus? Aus erster Hand gibt es viel Wissenswertes über die Elefantenhaltung im neuen Elefantenhaus zu erfahren. Hier lohnt auch der Besuch des neuen Kultur- und Ausstellungszentrums „AFRICAMBOErlebniswelt“ rund um das Thema „Elefanten“. Auch die auf hohen Felsen majestätisch thronenden Blutbrustpaviane und die Nubischen Steinböcke werden näher vorgestellt. Weitere Präsentationen gibt es außerdem bei den Lemuren Madagaskars, bei der Rotschildgiraffen-Herde, den Mandrills und den Brillenpinguinen. „Geier im Anflug“ heißt es in der ganz neuen begehbaren Geiervoliere, die auf der ehemaligen Elefantenanlage errichtet wurde. Wer mag, kann am Bastelstand für die Affenbeschäftigung aktiv werden oder an einem Infostand etwas über die Ernährung afrikanischer Tiere erfahren. Bei Vorlage der SWM-Kundencard erhalten Erwachsene einen ermässigten Zooeintritt, Kinder bis 15 Jahren können den Zoo kostenfrei besuchen.

Tiergarten Nürnberg 04.10.2017
Vortrag zu DNA-Barcoding zur Tierarten-Bestimmung
Im Tiergartenvortrag am Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens berichtet Prof. Dr. Gerhard Haszprunar über moderne Bestimmungsmöglichkeiten von Tierarten. Dabei beschreibt Prof. Haszprunar, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München, die taxonomische Methode des DNA-Barcodings zur Artenbestimmung anhand der DNA-Sequenz eines Markergens. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Vielfach stoßen klassische Methoden bei der Artbestimmung an Kapazitätsgrenzen. Eier, Larven oder Reste sind meist überhaupt nicht zu determinieren. Aus der Genetik ist bekannt, dass eine spezielle Gen-Sequenz für die Artbestimmung geeignet ist. Sie ist heute der globale Standard-Marker für Tiere. Ein Vorteil gegenüber klassischen Bestimmungsmethoden ist dabei die Anwendbarkeit auf alle Tiergruppen und Lebensstadien. Die Zoologische Staatssammlung München hat in den letzten acht Jahren etwa 20 000 einheimische Arten „gebarcoded“, das heißt in die globale Referenz-Datenbank eingebracht. Viele Gruppen haben bereits Anwendungsreife erreicht: zum Beispiel für Monitoring, Lebensmittelkontrolle, Schädlingsbekämpfung oder Forensik.

Zoo Heidelberg 04.10.2017
Wie leben die Tiere, von denen wir leben? Interaktive Erlebnisausstellung eröffnet / Nutztiertag brachte Infos, Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene
Mit einem ganz besonderen und in deutschen Zoos einmaligen Projekt präsentiert sich der Zoo Heidelberg wieder einmal von einer unerwarteten Seite. Mit der interaktiven Erlebnisausstellung „Vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten“, die durch die Klaus Tschira Stiftung ermöglicht wurde, konnte der Zoo wieder einen wichtigen Schritt in puncto Bildungsarbeit beschreiten. Und das Tollste daran: Anfassen ist unbedingt erwünscht. Egal ob Kinder, Eltern, Oma oder Opa – hier kann sich jeder ausprobieren und findet eine neue Sicht rund um die Themen Fleisch und Ernährung. Verbraucher kennen die tatsächlichen Lebensbedingungen der Nutztiere in der Regel nicht. Verklärende Werbebotschaften der Nahrungsmittelindustrie und Verpackungen, die eine Idylle auf der Weide vortäuschen, stehen oftmals im Widerspruch zur Realität. Und – ganz ehrlich – wer weiß schon, was der Deutschen liebstes Fleisch, das Schweineschnitzel, mit dem Urwald in Paraguay zu tun hat? Da der Zoo Heidelberg selbst Nutztiere hält, liegt es nahe, dieses Thema aufzugreifen. Zoos haben sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Aus reinen Freizeitinstitutionen sind Orte des Natur- und Artenschutzes geworden. „Wir möchten zeigen, dass man sich trauen kann, auch gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und hoffen, als Vorreiter ein gutes Beispiel für andere Zoos und Institutionen zu sein“, erklärt Zoodirektor Wünnemann. „Dass wir für unsere Projektidee die Klaus Tschira Stiftung als Unterstützer gewinnen konnten, zeigt uns, wie wichtig es ist, Aufklärungsarbeit zu leisten.“ Und dass das richtig Spaß machen kann, können die Besucher ab sofort selbst beim Wiegen, Drehen, Puzzeln, Ziehen und Schieben erfahren. Besonders erfreulich war, dass Frau Gerda Tschira selbst den ersten „Testlauf“ durchgeführt und für außerordentlich gut befunden hat. Für Zoo-Besucher ergab sich dazu am vergangenen Montag eine besondere Gelegenheit. Beim „Nutztiertag im Zoo“ gab es viel Interessantes rund um das Thema Nutztiere zu erleben und zu erfahren. Nicht nur die interaktive Ausstellung „Vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten“ konnten die Besucher ausgiebig testen, auch ein buntes Programm sorgte für schöne Momente. Besonderen Spaß brachte den Besuchern, sich beim Wettmelken zu messen. Aber auch die Informationen von Zoo, Zooschule und BUND rund um Nutztierhaltung, Klima und Umwelt erfreuten sich regem Interesse. Ebenso die Fütterungen bei den Alpakas und Trampeltieren waren gut besucht. Die Dauerausstellung wandert dann im nächsten Jahr nach Fertigstellung des neuen Streichelzoos auf das Entwicklungsgelände an ihren endgültigen Standort und ist bereits im Zoo-Eintritt enthalten. Mit seinem Abschlusssatz trifft Herr Dr. Wünnemann den Nagel auf den Kopf: „Wenn wir mit unserer Ausstellung jeden zweiten Besucher dazu bewegen könnten, in der Woche 200 Gramm weniger Fleisch zu essen, könnten über drei Millionen Kilogramm Fleisch im Jahr eingespart werden.“ Ist das nicht ein erstrebenswertes Ziel?

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 04.10.2017
Drei Neuerungen bei Menschenaffen: Umzug, Neuzugang und Schaufütterungen – Orang-Utans jetzt zu Gast bei den Gorillas und Bonobos
Wenn, dann richtig! Alle drei Menschenaffen-Arten der Wilhelma sorgen zugleich für Neuigkeiten: allem voran, dass jetzt auch die Orang-Utans mit den Gorillas und Bonobos unter einem Dach wohnen. Außerdem ist ein Neuzugang zu vermelden. Und kommentierte Schaufütterungen bei den Affen sind in das tägliche Programm des Zoologisch-Botanischen Gartens aufgenommen worden. Die aus Asien stammenden Orang-Utans lebten weiter im alten Gebäude, das nun aber für eine Komplettsanierung nach 45 Jahren geräumt werden muss. Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die beiden Orang-Damen in ihrem neuen Umfeld einleben, das ihnen einige Vorteile bringt. „Die fast 44 Jahre alte Carolin war beim Erkunden des großen Innengeheges weitaus mutiger“, berichtet Marianne Holtkötter, die als Kuratorin in der Wilhelma für die Menschenaffen zuständig ist. „Ihre knapp 40-jährige Schwester Moni hatte dafür im Außengehege die Nase vorn.“ Das überraschte. Denn Moni hatte noch nie ein Außengehege mit Gras betreten. Carolin dagegen durfte als sogenannte Handaufzucht in der Jugend mit ihren Pflegern öfters Ausflüge in den Park machen. Ein Plus ist für die beiden auch, dass um sie herum wieder mehr Leben ist. Denn das alte Menschenaffenhaus hatten die Besucher nicht mehr so recht angenommen, seit es halbleer war. Dabei ist es auch für die Affen unheimlich spannend, wenn sie Besucher beobachten können. Dass der Wechsel innerhalb der Wilhelma möglich ist, kommt Carolin und Moni zugute. Nach dem Motto „Alte Bäume verpflanzt man nicht“ dürfen die beiden, die nicht mehr im zuchtfähigen Alter sind, so ihren Lebensabend bei ihren vertrauten Pflegern verbringen. Gerade bei den sensiblen Orang-Utans ist bekannt, dass sie Veränderungen manchmal schlecht verkraften. Darum ist der Europäische Zuchtkoordinator mit der Entscheidung einverstanden. Bis die Wilhelma wieder zur Zucht der stark bedrohten Waldbewohner beitragen kann, braucht seine Zeit. Der Masterplan sieht den Bau einer neuen Anlage für Orang-Utans erst in frühestens 15 Jahren vor. Derweil sind sie bei den Gorillas gut untergekommen. Denn deren Anlage verfügt über zwei Innen- und zwei Außengehege – für den Fall, dass der Silberrücken aufs Altenteil gesetzt werden muss oder ein älterer Sohn vom Vater nicht mehr geduldet wird und abzutrennen ist. Haremschef Kibo ist jedoch im besten Alter und sein ältester Sohn Kimbali wird in absehbarer Zeit an einen anderen Zoo gehen. Da kein Ärger ins Haus steht, kann die Gorillasippe in den ausreichend dimensionierten Gehegen etwas zusammenrücken und so nebenan Platz für die beiden Orang-Damen machen. Zusammengerückt sind auch die Bonobos gegenüber. Auf Empfehlung des Zuchtkoordinators ist Mitte September das 2008 geborene Bonoboweibchen Fimi aus dem Zoo Leipzig eingetroffen. Nach der Quarantänezeit konnte sie jetzt mit ihren Artgenossen zusammengebracht werden. Das geschah, wie unter Bonobos üblich, unter viel Geschrei und noch mehr Begrüßungssex – lautstark, aber einvernehmlich. Zusätzlich interessant machen den Besuch bei den Menschenaffen neuerdings kommentierte Fütterungen. Die Tierpfleger berichten dabei täglich – je nach Wetter drinnen oder draußen – um 11.30 Uhr bei den Bonobos und um 13.15 Uhr bei den Gorillas Wissenswertes zu den Tieren.

Tiergarten Worms 04.10.2017
Mit dem E-Bike in den Tiergarten Worms: Akkuladestation für E-Bikes eingerichtet
Rechtzeitig zum Herbstmarkt im Tiergarten Worms am 7. und 8. Oktober 2017 bietet sich den Besuchern für die Dauer ihres Aufenthaltes die Nutzung eines Akku-Ladeschranks an, um ausreichend Energiezufuhr bei ihren Rädern zu sorgen. Beigeordneter Uwe Franz, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH Dieter Haag, Ursula Awenius-Regente vom Gebäudebewirtschaftungsbetrieb sowie Henriette Zimmer, Regionalleiterin Worms/Alzey und Jürgen von Massow, Leiter Vertriebspartner & Vertriebskooperationen vom EWR, nahmen den neuen Ladeschrank in Augenschein. Die oftmals vergebliche Suche nach einer Ladestation hat ein Ende und einem ausgiebigen Besuch im Tiergarten steht nichts im Wege. Wer den Akku seines Fahrrades an der Ladestation aufladen möchte, der kann dies in einem der vier neuen Schließfächer tun. Die Ladestation befindet sich direkt im Kassenbereich, vor dem Tiergartenshop. Sie bietet zudem ausreichend Platz, um beispielsweise den Helm mit einzuschließen. Die Räder selbst können wie gewohnt außerhalb an den vorhandenen Fahrradstellplätzen verschlossen abgestellt werden. Die Sorge, dass der Akku während des Parkens des Rades abhandenkommen könnte oder das lästige Herumtragen desselben entfällt. Klimafreundliche Fortbewegung „Wir möchten die Tiergarten-Besucher dazu einladen, den Tiergarten auch einmal mit dem Rad zu besuchen. Die Einrichtung ist wunderbar gelegen, inmitten des Naherholungsgebietes Bürgerweide und dem Stadtpark und wird von den Wormserinnen und Wormser Bürgern liebevoll „Wäldchen“, genannt“ so Uwe Franz. Das Wäldchen verfügt auch über einen Radweg, der an den Tiergarten angeschlossen ist. „Zudem möchte unsere Stadt das Thema E-Mobilität voranbringen. Daher danke ich der Freizeitbetriebe Worms GmbH, dass sie diesen tollen Service einer Akku-Ladestation für E-Bikes ab sofort zur Verfügung stellt“, so Franz weiter. „Der Vormarsch von E-Bikes auf unseren Radwegen hält kontinuierlich an. Radfahrer erweitern damit ihre Nutzungsmöglichkeiten und Reichweiten. Umso wichtiger ist ein gut ausgebautes Netz von Aufladestationen“, erläutert Jürgen von Massow vom EWR. Hierzu ergänzt Regionalleiterin Henriette Zimmer: „Mit der Einrichtung der E-Bike-Ladestationen zeigt sich die Freizeitbetriebe Worms GmbH ihren Kunden als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen, das umweltbewusst und serviceorientiert denkt und handelt.“ Großen Anklang fand auch das von den Freizeitbetrieben Worms gestaltete Design der Ladestationen.

Zoo Augsburg 04.10.2017
Neue Möglichkeit der Unterstützung: Zoo Augsburg startet bei AmazonSmile
Für den Neubau der Elefantenanlage benötigt der Zoo Augsburg Gelder von Spendern und Sponsoren. In diesem Zusammenhang ist es sehr schön, dass der Online-Versandhändler Amazon die Möglichkeit bietet, dort über Einkäufe Unterstützung für den Zoo zu generieren. Ab sofort können Amazon Kunden dem Zoo Augsburg auf eine einfache Art helfen, wenn sie über smile.amazon.de einkaufen. Für den Kunden ändert sich nichts hinsichtlich der Preise und Auswahl, die er von Amazon.de gewohnt ist – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass Amazon einen Anteil der Einkaufssumme an eine vom Kunden gewählte soziale Organisation weitergibt. Für den Zoo Augsburg ergibt sich durch die Teilnahme an AmazonSmile eine zusätzliche finanzielle Stütze für die Erweiterung der Elefantenanlage in ein Mehrgenerationenhaus. Die Tiere sollen im neuen Gehege mit einer Freianlage von 5.000 Quadratmetern und einem großzügigen Badebecken ohne unmittelbaren Kontakt zu den Pflegern leben, um die natürliche Sozialstruktur der Herde zu fördern. „Wir freuen uns, dass wir jetzt auch bei AmazonSmile vertreten sind, und so eine neue Möglichkeit haben, Unterstützer für den Zoo und unser Elefantenhaus zu gewinnen“, erklärt Dr. Barbara Jantschke, Geschäftsführerin des Zoo Augsburg. Um den Zoo zu unterstützen, besuchen Kunden smile.amazon.de. Bei ihrem ersten Besuch werden sie gebeten, eine Organisation zu auszuwählen. Sobald Kunden nach „Zoo Augsburg“ suchen und die Organisation auswählen, gehen für jeden Einkauf 0,5 % der Einkaufssumme von Amazon an den Zoo Augsburg.

Zoo Vivarium Darmstadt 02.10.2017
Herbstferien-Programm im Zoo Vivarium Darmstadt erstmals mit Fotoworkshops für Kinder
Seit 2012 bietet der Zoo Vivarium Darmstadt regelmäßig Fotoworkshops unter Anleitung professioneller Fotografen an. Aufgrund des großen Erfolgs und der gestiegenen Nachfrage nach speziellen Fotoworkshops für Kinder gibt es jetzt in den Herbstferien zwei Termine, die sich an Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren wenden. Am Mittwoch (11. Oktober) und Dienstag (17. Oktober) bietet der Fotograf Reinhard Mink jeweils von 11 bis 15 Uhr einen Fotoworkshop für Kinder an. Dabei geht der Fotograf mit den Kindern auch in einige Gehege. Sie erleben die Bewohner des Vivariums hautnah vor der Linse ihrer eigenen Kamera. Damit die Fotos gelingen, gibt es Informationen über das Verhalten der Tiere, wie man den Bildausschnitt wählt und welche technischen Einstellungen noch beachtet werden müssen. Neben der Fotoausrüstung und dem entsprechenden Zubehör (Objektive, Aufsteckblitzen, ausreichend Batterien, Akkus und Speicherkarten) sollten wetterfeste Kleidung und Schuhe sowie eine Pausenverpflegung mitgebracht werden. Zusammen mit dem Fotografen wird am Ende des Workshops das schönste Bild eines jeden Jungfotografen ausgewählt, professionell digital aufbereitet und anschließend im Zoo Vivarium ausgestellt. Treffpunkt für die Kinder-Fotoworkshops ist an der Zooschule im Zoo Vivarium Darmstadt, Schnampelweg 5. Der Workshop kostet pro Kind 89 Euro. Anmeldungen werden telefonisch unter 06151 13 46 900 entgegengenommen. Pro Termin können vier Kinder teilnehmen.

Tiergarten Nürnberg 02.10.2017
Am Sonntag, 1. Oktober 2017, starb der Nashornbulle Ropen im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Gegen Mittag konnte das Panzernashorn nicht mehr richtig aufstehen. Ropen ließ sich noch zweimal zum Aufstehen bewegen, bevor er zum letzten Mal umgefallen ist und zu schwach war, noch einmal auf die Beine zu kommen. Die Entscheidung ihn einzuschläfern, fiel den Tiergartenverantwortlichen schwer, war aber unumgänglich. Ropen wurde sediert und mit einem Schuss getötet. Ergebnisse der derzeit laufenden pathologischen Untersuchung sind erst in einigen Wochen zu erwarten. Ropen wurde am 8. Mai 1988 im Zoo Whipsnade (Großbritannien) geboren, kam am 16. November 1990 nach Dvur Kralove (Tschechien) und lebte seit dem 26. November 2006 im Tiergarten Nürnberg. Ropen ist Vater der jetzt achtjährigen Seto Paitala und des sieben Monate alten Sanjai. Ropen war an seinem weitgehend abgeriebenen Horn leicht zu erkennen. Der Nashornbulle hatte schwere Fußprobleme, mit denen er schon nach Tschechien und später nach Nürnberg kam. Mehrere Umgestaltungen der Böden in den Tiergartenanlagen im Laufe der vergangenen Jahre brachten trotz des fortgeschrittenen Alters des Nashorns in den letzten Monaten eine Besserung der Füße. Seit einigen Tagen hatte Ropen aber zunehmend Probleme stabil auf den Hinterbeinen zu stehen, so dass das Festliegen nicht ganz unerwartet kam. Mit seinen gut 29 Jahren erreichte Ropen ein hohes Alter für männliche Panzernashörner.

Tierpark Berlin 02.10.2017
Nachts im Tierpark gruseln: Schaurig schöne Schreckmomente – Halloween im Tierpark Berlin
Wenn die Waldbisons ihr Nachtlager aufschlagen, die Roten Pandas ihre plüschigen Schwänze einrollen und der Tiger seine müden Beine ausstreckt, neigt sich ein langer Tag dem Ende. Doch an diesem Tag ziehen plötzlich dichte Nebelschwaden auf und die Nacht hüllt den Tierpark in düstere Finsternis. Am 31. Oktober verwandeln unheimliche Gespenster und furchterregenden Hexen den idyllischen Tierpark in einen mystischen Geisterpark. Nichts für schwache Nerven! Am schaurigsten Tag des Jahres können mutige Besucher die düstere Gruselroute auf eigene Faust entdecken. Sie beginnt bei den Stachelschweinen und führt – unter den wachsamen Augen tanzender Elfen, entlang gefährlich anmutenden Riesenspinnen und lebendig gewordener Skelette – über einen Irrweg zum festlich geschmückten Schloss Friedrichsfelde. Doch auch kleinere Gruselfans kommen an Halloween auf ihre Kosten – schaurige Mutproben und spannenden Mitmachaktionen erwarten Groß und Klein auf der Familien-Route entlang der Allee in Richtung Schloss. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit DJ am Terrassencafé Kakadu, Kinderschminken, Feuershow und zahlreichen Bastelständen erwartet die Besucher zum Abschluss des Abends um 20:30 Uhr ein großes Feuerwerk hinter dem Schloss. Halloween-Besucher müssen natürlich auch nicht hungrig bleiben – neben Gruselwurst mit Blut (Würstchen mit Ketchup) steht auch verhexte Kürbissuppe auf der Halloween-Speisekarte.

Zoo Frankfurt am Main 02.10.2017
Leere Wildnis – die Auswirkungen des Buschfleischhandels in Zentralafrika
Seit etwa 25 Jahren werden Wildtiere in Zentralafrika nicht mehr nur zur Eigenversorgung gejagt, sondern zunehmend auch für den Verkauf in mehrere hundert Kilometer entfernten Ballungszentren. Doch die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels hat in den Wäldern Afrikas inzwischen auch zum „Empty Forest Syndrom“ geführt. Das hat weitreichende ökologische Folgen, denn in mehr als einem Drittel des Kongo-Waldbeckens ist der Jagddruck erheblich gestiegen. Viele Tierbestände sind dort stark bedroht. Werden wir es in weiten Teilen Afrikas bald mit Wäldern zu tun haben, deren Fauna größtenteils verschwunden ist? Gefährdet die ungeregelte Jagd auf Wildtiere die häufig einzige Quelle tierischen Proteins für die Landbevölkerung? Diese und andere Fragen beantwortet der Vortrag und führt ein in das Spannungsfeld von Naturschutz und Ernährungssicherung im wilden Herzen Afrikas.

Zoo Zürich 02.10.2017
AUFTAKT ZUM MEILENSTEIN LEWA SAVANNE
Der Zoo Zürich hat mit dem Bau seines nächsten Schlüsselprojekts begonnen: die afrikanische Lewa Savanne. Ab 2020 soll sie Giraffen, Nashörner und weitere afrikanische Tiere beheimaten. Mit der Anlage eng verbunden ist die Unterstützung eines Naturschutzprojekts in Kenia. Der Zoo Zürich hat heute Montag, 2. Oktober 2017, im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Auftakt zu seinem nächsten Schlüsselprojekt gefeiert: die afrikanische Lewa Savanne. Zusammen mit den Planern und Architekten stellten Verwaltungsratspräsident Martin Naville und Zoodirektor Alex Rübel den Gästen das flächenmässig grösste Projekt des Zoo Zürich vor. H.E. Amb. Dr. Stephen Ndung’u Karau, Botschafter der Ständigen Mission Kenias bei der UNO in Genf, überbrachte eine Grussbotschaft. Singer/Songwriter Marc Sway, der das Fundraising für die Lewa Savanne mit einem Video unterstützt, war ebenfalls vor Ort. Die Lewa Savanne entsteht im Rahmen des 1991 definierten Masterplans des Zoo Zürich als drittes Schlüsselprojekt nach dem Masoala Regenwald (2003) und dem Kaeng Krachan Elefantenpark (2014). Die insgesamt über vier Hektar grosse Anlage wird Giraffen, die stark bedrohten Breitmaulnashörner und Grevyzebras, Antilopen, Strausse und weitere afrikanische Savannentiere beheimaten. Die Eröffnung ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Die Finanzierung soll wie bei allen bisherigen Projekten für Tieranlagen im Zoo Zürich vollständig durch Spenden erfolgen. Die Fundraisingkampagne startet Anfang November. Namenspate der Lewa Savanne im Zoo Zürich ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia. Der Zoo Zürich unterstützt das zum Unesco Weltnaturerbe gehörende Reservat seit 1998. Themen sind die Bekämpfung der Wilderei, die Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten, etwa mit der Schaffung von Wildtierkorridoren, sowie Tierumsiedlungen in neue Schutzgebiete. Ziel der Lewa Savanne in Zürich ist es, die Besucher mittels der Verbindung zum Reservat in Kenia dazu zu animieren, zur Erhaltung bedrohter Tierarten beizutragen.

Serengeti-Park Hodenhagen 02.10.2017
Feierliche Eröffnung der „Lichter-Safari“
Mehr als 1600 Glühbirnen lassen über 60 fantastische Lichtfiguren im Serengeti-Park erleuchten! Zwei Meter hohe Elefanten, bis zu 2,5 Meter lange Löwen, über einen Meter große Antilopen und viele andere Tiere erleuchten ab sofort täglich in den Abendstunden den Serengeti-Park in Hodenhagen. Am Sonntag (01.10.17) wurde das Herbsthighlight „Lichter-Safari“ feierlich eröffnet. „Licht verbindet Menschen, Kulturen und Nationen! Mit unserer Lichter-Safari bringen wir die jahrtausendealte Tradition der wundervollen, chinesischen Laternen hier zu uns in den Norden. Wir freuen uns schon jetzt darauf, bis zum Ende der Saison unseren Gästen täglich einen einmaligen und besonders stimmungsvollen Ausklang ihres Safari-Erlebnisses bieten zu können!“, erklärte Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe. „Ich persönlich wünsche mir, dass unsere Gäste die faszinierende Lichterstimmung genießen und ein positives Gefühl der Freude mit nach Hause zu nehmen, das Ihnen auch über den Besuch bei uns hinaus Energie gibt“, so Sepe weiter. Anlässlich der Eröffnungsfeier, die am chinesischen Nationalfeiertag stattfand, sprach der chinesiche Generalkonsul in Hamburg, SUN Congbin, ein Grußwort, in dem er die diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland und die daraus hervorgehenden positiven Effekte auf den Tourismus lobte. Zur Tradition der chinesischen Laternen und besonderen Bedeutung des Lichter Anzündens in der chinesischen Kultur erklärte er: „Im Chinesisch gibt es eine Redewendung Zhangdengjiecai(????), auf Deutsch bedeutet es wörtlich, Licht anzünden und den Raum farbig schmücken. Inhaltlich bezieht sich diese Redewendung auf die feierliche Zeit im Leben, z.B, bei Hochzeit oder bei einer wichtigen Feier eines Erfolgs und Festes. In China ist es heute auch ein ganz wichtiger und besonderer Tag. Am 01.10 vor 68 Jahren wurde die Volksrepubik China gegründet. Heute in China wird es auch überall wie hier in Hodenhagen Lichter angezündet und gefeiert.“ Im Anschluss an die Grußworte übernahm der Generalkonsul das feierliche „Anzünden“ der Lichter-Safari. Über 60 Laternen in Form verschiedener Tiere und Pflanzen erleuchten von diesem Moment an täglich bis zum 12. November ab der Dämmerung das Areal rund um den Tansania-See und verzaubern als faszinierende „Lichter-Safari“ die Gäste des Parks wenn die Sonne untergeht! Eigens aus China eingeflogene Handwerkskünstler haben die Lichtinstallationen vor Ort im Park in Handarbeit gefertigt. Sie haben über 1600 Glühbirnen und mehr als 700 Meter Lichtschlauch in die kunstvoll von Hand angemalten Laternen eingearbeitet. Für dieses besondere Herbstangebot hat der Serengeti-Park seine Saison um eine Woche und die täglichen Öffnungszeiten bis in die Abendstunden verlängert.

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