Zoopresseschau

Zoo Basel 20.10.2017
Nachwuchs bei den Schimpansen und wie Schimpansen Probleme lösen
Am 27. September ist im Zoo Basel der kleine Obaye zur Welt gekommen. Das Schimpansenkind erlebt gerade die Anfänge einer Zusammenarbeit der Uni Neuchâtel und des Zoo Basel. Erforscht wird, wie Menschenaffen kommunizieren und lernen. Obaye ist der Sohn von Schimpansin Kitoko (24) und der jüngste Spross der zwölfköpfigen Schimpansengruppe im Zoo Basel. Noch ist er zu klein, aber irgendwann wird auch Obaye die neuen Aufgaben lösen, die den Schimpansen gestellt werden. Uni Neuchâtel forscht im Zoo Basel. Eine Gruppe von Forschern der Uni Neuchâtel – geleitet von Prof. Dr. Klaus Zuberbühler – interessiert sich dafür, wie Menschenaffen Informationen aufnehmen und verarbeiten, und wie sie Probleme lösen. Kognitionsforschung nennen dies die Wissenschaftler. Die Aufgaben erscheinen auf einem im Gehege angebrachten Bildschirm. Beispielsweise soll der Schimpanse ein Bild von einem Baum unter anderen Objekten wiedererkennen. Tippt er auf dem Touchscreen die richtige Lösung, erhält er automatisch eine kleine Belohnung. In einem nächsten Schritt wird getestet, ob sich die Fähigkeit, das Bild wiederzuerkennen, ändert, wenn es von einer Lautäusserung begleitet wird. Nach und nach stellen die Forscher komplexere Aufgaben. Ihr Fernziel ist es zu studieren, wie die Menschenaffen kommunizieren und wie dies das Lernen und das Gedächtnis beeinflusst. Nur wer Lust hat, macht mit. Damit die Schimpansen den Umgang mit dem Bildschirm lernten, startete man aber mit einer einfachen Aufgabe: Leuchtete der Bildschirm grün auf und der Schimpanse tippte auf den Touchscreen, gab es eine Belohnung. Zwei Stunden pro Werktag haben die Schimpansen Zugang zum Bildschirm. Am Wochenende haben sie „frei“, was aber weniger mit der Arbeitsbelastung der Schimpansen als mit jener der Forscher zu erklären ist. Mitmachen darf jedes Mitglied der Schimpansengruppe, dem es Spass macht, die Aufgaben zu lösen. Wer keine Lust hat, kann den Bildschirm auch einfach ignorieren. Während sich einige der Basler Schimpansen eifrig ihre Belohnung abholen, interessiert sich Colebe (12) nur für die Aufgaben, den Leckerbissen lässt er liegen. Die frischgebackene Mutter Kitoko zeigt gar kein Interesse am Bildschirm, sie ist zurzeit mit ihrem Nachwuchs beschäftigt. Forscher als Tierpfleger. Demnächst werden auch die Gehege der Gorillas und Orang-Utans mit einem Bildschirm bestückt und die kognitiven Fähigkeiten der drei Primatenarten verglichen. Damit die Forscher überhaupt in der Nähe der Menschenaffen arbeiten können, wurden sie von den Tierpflegern im Zoo Basel ausgebildet. Die Forscher helfen auch bei der täglichen Tierpflege mit, denn nicht nur die Menschenaffen, sondern auch die Tierpfleger stellt die Zusammenarbeit mit der Uni vor neue Aufgaben und da ist Unterstützung bei der täglichen Arbeit willkommen. Noch steht die Zusammenarbeit mit der Uni Neuchâtel ganz am Anfang. Das Projekt ist auf mindestens sieben Jahre ausgelegt und soll mithelfen, die kognitiven Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten zu erforschen.

Tierpark + Fossilium Bochum 20.10.2017
Zauberhafte Camargue – Naturfotografie im Rhônedelta
NABU-Vortrag im Tierpark + Fossilium Bochum. Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, ist der NABU Bochum zu Gast im Tierpark + Fossilium Bochum und nimmt das Publikum mit auf eine Bilderreise in die zauberhafte Camargue. Das Gebiet im Rhônedelta ist vor allem für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Das Wahrzeichen der Region, der Rosaflamingo, ist auch im Bochumer Tierpark zuhause. Die Camargue zählt zu den wichtigsten europäischen Brutgebieten der Wasservögel. Hier kommen jährlich mehrere Tausend Paare zusammen. Neben dem Flamingo findet man in der Camargue über 300 weitere Vogelspezies – das entspricht etwa Dreiviertel aller in Frankreich nachgewiesenen Arten! Dazu gehören z.B. der Purpurreiher, die Brachschwalbe, der Braune Säbler oder die Schwarzkopfmöwe. Referent Uwe Hilsmann wird in seinem Vortrag beeindruckende Aufnahmen – aus dieser Region und der angrenzenden Provence – von Tieren, Pflanzen, Landschaften und auch Menschen zeigen. Der Vortrag findet im neuen Veranstaltungssaal des Tierparks zwischen der Kassenhalle und der Tierparkgaststätte Franz Ferdinand statt. Der Einlass erfolgt ab 19:00 Uhr direkt über den Veranstaltungsraum, der Vortrag startet um 19:30 Uhr (Dauer ca. 1,5 h). Der Eintritt kostet 3 €, Mitglieder zahlen 2 €.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 20.10.2017
Ein Paar Eselsohren mehr!
Siebzehntes Fohlen des Eselpaares Camilla und Herbert im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec geboren. Spannend hat sie es dieses Jahr gemacht, unsere Eselstute Camilla. Seit Anfang September haben Besucher und Tierparkmitarbeiter auf die Geburt des diesjährigen Eselnachwuchses gewartet. Der Bauch wurde immer runder, alle Vorbereitungen waren getroffen, nur das Fohlen ließ auf sich warten. Vor einer Woche war es dann endlich soweit: ein munterer Esel im Miniformat blickte den Tierpflegern bei ihrer Morgenrunde fröhlich entgegen. Dieses Jahr ist es eine kleine Stute, die auf den Namen „Taki“ getauft wurde. Die erste Untersuchung durch den Tierarzt ergab, was offensichtlich war: Taki liegt mit ihren 24kg Geburtsgewicht im Normbereich und ist kerngesund! Mobil, verspielt und gar nicht scheu zeigt sich Taki nun mit ihren Eltern den begeisterten Tierparkbesuchern …

Erlebnis-Zoo Hannover 20.10.2017
Wintersaison: Zoo begeistert mit attraktiven Preisen
Erlebnis-Zoo belohnt Online-Ticket-Verkauf. Zu Beginn der Wintersaison ab dem 1. November startet der Erlebnis-Zoo mit neuen Preisen: Der Eintritt im Winter wird jetzt deutlich günstiger als in den Vorjahren. Statt 19,50 € zahlen Erwachsene im Zoo-Online-Shop nur 14,90 €, an der Tageskasse 15,50 €. „Der Zoo im Winter, besonders die Kanadalandschaft Yukon Bay mit den Eisbären, Wölfen und Robben, ist ein besonderes Erlebnis“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Denn genau wie die Menschen stellen sich auch die Tiere auf die kalten Temperaturen ein – jedes auf seine Art. Während die einen sich lieber ins warme Innenquartier zurückziehen, werden die anderen plötzlich putzmunter: Beim Rundgang durch die Themenwelten trifft man auf kuschelnde Erdmännchen, Flusspferde beim Unterwassergang im warmen Hippo-Pool, tobende Sibirische Tiger und Chinesische Leoparden im dicken Winterpelz. „Wir sind sicher, dass wir mit den neuen Preisen noch mehr Besucher für einen Winterspaziergang durch den Zoo begeistern können“, so Casdorff. Neu: Ab dem 1. November hat der Zoo dienstags bis sonntags von 09-16 Uhr geöffnet (statt wie früher von 10-16 Uhr) und bietet damit die Gelegenheit, den winterlichen Zoo morgens eine Stunde länger zu erkunden. Damit kommt der Zoo unter anderem den Ausflugszeiten der Schulen und anderer öffentlichen Einrichtungen entgegen. Montags bleibt der Zoo geschlossen. Diesen „Baulöwen-Montag“ nutzt der Zoo, um die Themenwelten zu verschönern und allgemeine Bautätigkeiten intensiv voranzubringen, ohne die Besucher zu stören. Sommersaison: Stabile Preise bei Online-Buchung. Die Eintrittspreise in der nächsten Sommersaison bleiben auch fünf Jahre nach der letzten Erhöhung stabil, wenn schon vorab das Ticket online gebucht wird. Im neuen Online-Shop kosten Tickets für Erwachsene ab März nächsten Jahres 24,80 € statt vorher 25 €. „Durch den verstärkten Einsatz der digitalen Medien können wir den Service für unsere Besucher noch weiter ausbauen“, so Casdorff. Im Online-Shop des Erlebnis-Zoo können neben Tages- und Jahreskarten jetzt neu auch Veranstaltungen wie Eisstockschießen im Winter-Zoo, Brunches, Rendezvous mit dem Lieblingstier und Spezialführungen gebucht werden. Beim Ticketverkauf geht der Zoo verstärkt online und reagiert damit auf das veränderte Kaufverhalten im Zeitalter der Digitalisierung: Besucher, die Eintrittskarten online erwerben, sparen. „Immer mehr Kunden nutzen die Möglichkeit, die Tickets zuhause in Ruhe einzukaufen und damit Wartezeiten vor Ort zu vermeiden“, erklärt Casdorff. Der Zoo bedankt sich bei diesen Kunden mit einem optimierten Preis. Nur für Besucher, die lieber den persönlichen Service vor Ort an der Zoo-Kasse in Anspruch nehmen, erhöht sich der Eintrittspreis ab der nächsten Sommersaison. Erwachsene zahlen statt 25 € dann 26,50 €, Tickets für Kinder und Jugendliche erhöhen sich beim Kauf an der Kasse um 80 Cent bzw. 1,00 €. ZooCard im Abo günstiger. Gab es bei den ZooCards in den vergangenen Jahren bereits einen Bonus für die ZooCard im Abonnement, kommt nun auch noch ein Bonus für den Online-Kauf hinzu. Für ZooCard-Inhaber mit einem bestehenden Abonnement bleiben die Preise weiterhin stabil. Auch für Neukunden, die ein Abonnement ab dem 1. November online abschließen, ändern sich die Preise nicht. Die Laufzeit des Abonnements beträgt mindestens 24 Monate. Natürlich kann die ZooCard auch weiterhin ohne Abo erworben werden, allerdings dann zu leicht erhöhten Preisen je nach Kartenart. „Unsere Erfahrung im online-Verkauf der Jahreskarten spiegelt das veränderte Kaufverhalten deutlich wider“, so Casdorff. „Die Wartezeit, die mit dem Ausfüllen des Formulars verbunden ist, verbringen die meisten Kunden lieber bequem vor dem heimischen Computer – und für die Zeitersparnis vor Ort bedanken wir uns dementsprechend mit dem günstigeren Angebot.“

Zoo Osnabrück 20.10.2017
Weitere Tiere in „Manitoba“ eingezogen
Zwei Wölfe und ein Bison neu im Zoo Osnabrück. Drei weitere Bewohner sind in die neue, nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück eingezogen: Zwei weibliche Hudson-Bay-Wölfe aus Tschechien und ein Waldbisonweibchen aus dem Tierpark Nordhorn reisten am vergangenen Dienstag und Donnerstag an. Mit großer Spannung wurden die neuen Tiere im Zoo Osnabrück erwartet: „Seit einigen Wochen leben bereits vier Wolfsrüden und zwei Waldbisons – Männchen und Weibchen – in dem neuen Bereich. Nun sollten zwei Wolfsweibchen und ein weiteres Bisonweibchen dazu kommen. Die Zusammenführung von Tieren ist immer etwas Besonderes und man muss sehr umsichtig dabei vorgeben“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Je nachdem, welches Verhalten die Tiere zeigen, können die Zoomitarbeiter erst die nächsten Schritte planen. Am Dienstagnachmittag kamen zuerst die zwei Wolfsfähen an. Sie blieben für die erste Nacht alleine im Stall, am Mittwochvormittag öffneten die Zoomitarbeiter dann den Schieber zum Vorgehege, während die vier Rüden – der neunjährige Vater mit seinem sechs Monate alten Nachwuchs – im 4.100 Quadratmeter großen Außengehege waren. Bereits durch das Gitter nahmen die Tiere Kontakt auf, wie Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und zuständig für die Wolfstransfers, berichtete: „Die Weibchen waren relativ ruhig und gleichzeitig zeigten beide Gruppen großes Interesse aneinander: Während die Weibchen schon anfingen am Zaun zu graben, um zu den Rüden zu kommen, legten sich die Rüden auch direkt am Zaun zu dem Vorgehege ab.“ Am Donnerstagvormittag war es dann soweit: Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss zog den Schieber zum Außengehege hoch. „Zunächst waren die Weibchen etwas zögerlich und wollten nicht hinaus. Daraufhin kamen die Rüden ins Vorgehege. Der Vater imponierte den Weibchen zwar mit aufgestellter Rute und machte sich ganz groß, er signalisierte ihnen aber auch, dass er friedlich sei. Die Weibchen zeigten vorsorglich trotzdem ihre Zähne und klapperten mit dem Gebiss“, berichtete Zoodirektor und Wolfsexperte Böer. Schließlich erkundeten die Weibchen doch das Außengehege, dicht gefolgt von den Rüden. „Immer wieder machten sie dabei aber dem noch verspielten Nachwuchs mit gefletschten Zähnen deutlich, dass sie jetzt nicht spielen, sondern erst ihr neues Zuhause erkunden möchten“, so Böer. Nach ein paar Rückziehern zurück in das Vorgehege wurden die Ausflüge der zwei Fähen immer länger. Die zwei Weibchen kamen aus dem Zoo Olomouc in Tschechien und sind im April 2013 sowie im April 2014 geboren. Die vier Rüden kamen Ende September aus dem Zoo Amsterdam. Neue Bisonkuh aus dem Zoo Nordhorn. Während sich die Wölfe kennenlernten, zog ein Gehege weiter am Donnerstagmittag eine Waldbisonkuh aus dem Tierpark Nordhorn ein. Die dreijährige Eliza ist bereits deutlich größer als die beiden einjährigen Artgenossen Winnetou und Nscho-tschi aus dem Zoo Hannover, die Mitte September nach Osnabrück reisten. „Dementsprechend war Eliza auch sehr selbstbewusst und wird wohl vorerst hier die Leitkuh sein“, berichtete Revierleiterin Tanja Boss. „Die Tiere beschnupperten sich zunächst ruhig durch das Gitter zwischen Vorhof und Außenanlage. Die aufgestellten Schwänze zeigten jedoch, dass sie aufgeregt waren. Als wir sie zusammengelassen haben, mussten sie erstmal die Rangordnung klären – insbesondere die beiden Kühe. Sie drückten ihre Köpfe gegeneinander und versuchten sich wegzuschieben.“ Bulle Winnetou zeigte sich davon unbeeindruckt und schnupperte nur zwischendurch an Eliza. Inzwischen ziehen sie zu dritt gelassen über die 3.600 Quadratmeter große, naturnah gestaltete Anlage. Besucher können die neuen Tiere bereits beobachten – der etwa 120 Meter lange Höhenpfad ermöglicht dabei besondere Einblicke in die hügelige und waldige Landschaft. Als dritte Tierart werden voraussichtlich im November noch zwei Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. „Dafür koordinieren wir gerade den Transfer und wir hoffen, dass es noch im November klappt, bevor die Schwarzbären in Winterruhe gehen“, berichtet Biologe Klumpe. Die endgültige Eröffnung von „Manitoba“ mit dem zweiten Teil der nordamerikanischen Tierwelt wird in 2018 erfolgen. In den weiteren Bereich ziehen noch Biber, Baumstachler, Eulen oder Stinktiere ein. Das Osnabrücker „Manitoba“ ist insgesamt 3,5 Hektar groß und der Umbau kostet etwa 3,5 Millionen Euro.

Tiergarten Nürnberg 20.10.2017
Millionste Tiergartenbesucher
Am Freitag, 20. Oktober 2017, begrüßten Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel und Tiergartendirektor Dr. Dag Encke die Besucher Constanze Foehr mit ihrem Kind Liam (2 Jahre) und ihrer Mutter Marion Meinecke aus Langenzenn als die millionsten Besucher des Jahres 2017 im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Bislang hat der Tiergarten Nürnberg 17 Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze überschritten. Bürgermeister Vogel überreichte gegen 11.30 Uhr den Jubiläumsgästen einen Blumenstrauß und einen üppig gefüllten Geschenkkorb. Darin waren unter anderem Jahreskarten für den Tiergarten Nürnberg sowie der Bildband des Tiergartens zum 75jährigen Bestehen am Schmausenbuck, der Bildband „Gärten für Tiere“, zwei Plüsch-Erdmännchen von Teddy-Hermann und ein Tiergarten-Memory.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 20.10.2017
Der Herbst ist da!
Herbstprogramm in Zoo und Tierpark Berlin Elefanten, Zebras und Giraffen genießen die letzten Sonnenstrahlen in der farbenfrohen Kulisse des Herbstes und Rentiere stapfen mit imposantem Geweih durch die kühle Morgenluft, während Bisons sich das Herbstlaub aus dem struppigen Fell schütteln. An kaum einem anderen Ort der Stadt lassen sich die Jahreszeiten so intensiv erleben wie in den Zoologischen Gärten von Berlin. Im Herbst dürfen sich Groß und Klein über ein buntes Programm in Zoo, Tierpark und Aquarium freuen. Kunterbuntes Programm für Schulkinder: In den Herbstferien gibt es wieder ein spannendes Ferienprogramm für Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Erfahrene Guides sorgen für viel Spaß und geben sogar ein paar Geheimnisse ihrer Lieblingstiere preis…. Auch das ein oder andere tierische Highlight wird dabei nicht ausbleiben. Abenteuerlustige Entdecker dürfen sich als Tierpfleger ausprobieren, Spielzeug für Affe, Stachelschwein und Co. basteln, in die exotische Welt Afrikas oder Südamerikas eintauchen oder ihr Forschertalent bei einer Artenschutz-Rallye durch das Aquarium unter Beweis stellen. Weitere Informationen zum Ferienprogramm finden Sie unter www.tierpark-berlin.de/herbstferien oder www.zoo-berlin.de/herbstferien. Bildhauer-Kurs mit afrikanischen Künstlern:
Ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk gesucht? Handwerklich begabte aller Altersklassen haben im Tierpark die Gelegenheit original simbabwischen Serpentinstein unter professioneller Anleitung zu bearbeiten und eine eigene Skulptur zu erschaffen. Für Kunstliebhaber mit zwei linken Händen sind die Skulpturen aus Simbabwe auch käuflich zu erwerben. Weitere Infos und Buchung: www.tierpark-berlin.de/shona. Taschenlampenführung im Aquarium: Wenn um 18:00 Uhr die Besucher das Aquarium verlassen und die letzten Lichter erloschen sind, kann von Nachtruhe noch lange keine Rede sein. Das Geäst in den Terrarien raschelt, in den Wasserbecken gluckert es wild vor sich her und leises Zirpen ist aus allen Ecken zu vernehmen. Jetzt bringen nur noch Taschenlampen Licht ins Dunkel! An der Seite von erfahrenen Zooschul-Guides können die Besucher nun durch die menschenleeren Etagen wandern und in die spannende Welt der Fische, Schlangen und Echsen eintauchen. Neugierige jeden Alters können sich ab Herbst auf nächtliche Entdeckungsreise durch das Aquarium Berlin begeben und einen exklusiven Einblick hinter die historische Fassade des Aquariums erlangen. Infos und Buchung unter: www.aquarium-berlin.de/taschenlampen-tour Faszinierende Flugshow mit Uhu, Seeadler und Co.: Begeben Sie sich auf eine Reise in die Welt der Greifvögel und Eulen. Die gefiederten Akrobaten aus der Flugshow drehen im Herbst die letzten Kreise über den Köpfen der Besucher, bevor sie nach der Winterpause im Frühjahr 2018 in eine neue Saison starten. Uhus, Bussarde und Seeadler zeigen spektakuläre Flugmanöver, während die Falkner spannende Geschichten ihrer Schützlinge mit den Besuchern teilen. Die Flugshow dauert ca. 30 Minuten und findet täglich (außer montags) um 13:30 Uhr auf der Kiekemal Waldbühne im Tierpark Berlin statt. In der aktuellen Saison werden die Vögel noch bis zum 5. November fliegen. Ab Mitte März 2018 beginnt eine neue Flugsaison. Die Flugshow ist für die Tierpark-Gäste kostenlos. Gruseln mit der ganzen Familie: Wenn die Waldbisons ihr Nachtlager aufschlagen, die Roten Pandas ihre plüschigen Schwänze einrollen und der Tiger seine müden Beine ausstreckt, neigt sich ein langer Tag dem Ende. Doch an diesem Tag ziehen plötzlich dichte Nebelschwaden auf und die Nacht hüllt den Tierpark in düstere Finsternis. Am 31. Oktober verwandeln unheimliche Gespenster und furchterregenden Hexen den idyllischen Tierpark in einen mystischen Geisterpark. Der Vorverkauf an den Tierparkkassen und online ist bereits gestartet.

Zoo Magdeburg 20.10.2017
Kürbisschnitzen & Gruseltour im Zoo am 31. Oktober: Halloween in der AFRICAMBO Lodge
An Halloween, 31. Oktober, erwarten Klein und Groß schaurig schöne Erlebnisse im Zoo Magdeburg. Eine Gruseltour durch den Zoo, Kübisschnitzen, Kinderschminken und vieles mehr erwartet die Kinder in der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr. Das Event ist für Kids bis 15 Jahren kostenlos und nur in Begleitung eines Erwachsenen buchbar (für diesen beträgt die Teilnahme 6,00 Euro inkl. einem Heißgetränk, zzgl. Zooeintritt). Es wird um eine rechtzeitige Voranmeldung in der AFRICAMBO Lodge gebeten unter 0391 280902840, da die Plätze begrenzt sind.

Tiergarten Worms 20.10.2017
Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) auf Stippvisite im Tiergarten Worms
Dr. Herbert Reuter, GEH-Koordinator und Rassebetreuer, stoppt in Worms, um sich ein aktuelles Bild von dem als Arche-Park zertifizierten Tiergarten Worms zu machen. Im Dialog mit Tiergartenleiter Marco Mitzinger und Revierleiterin Jennifer Natusch begutachten sie gemeinsam das Revier Bauernhof: Hier lebt das Glanrind neben dem Pfalz-Ardenner-Kaltblut und den Bunten Bentheimer Landschweinen – die Bergschafe und die Thüringer Waldziegen sind in der Nachbarschaft zu finden, hier und da sind Westfälische Totleger im Freilauf auszumachen und weitere gefährdete Hühnerrassen sind im neuen Tiergarten-Hühnerhof zu bestaunen. Für die Haltung und Zucht der vom Aussterben bedrohten Tierrassen erhielt der Bauernhof des Tiergarten Worms 2014 bereits eine Auszeichnung: Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen würdigte die Aktivitäten des Tiergartens und erklärte die Einrichtung zum Arche-Park. Seitdem ist er somit einer von über 100 Archen der GEH, die der Lebenderhaltung und Erhaltungszucht gefährdeter Rassen in unterschiedlicher Ausrichtung einen konkreten Rahmen bieten. „Ein schöner Park! Und der Bauernhof des Tiergartens erfüllt alle Anforderungen unserer Gesellschaft und stellt einen besonders vorbildlichen Betrieb dar“, lobte Dr. Reuter. Der Tiergarten habe ihm in 2014 schon sehr gut gefallen, nun sei die Weiterentwicklung aber nochmals deutlich sichtbar. In Deutschland stehen über 100 Rassen auf der „Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen“ der GEH, die regelmäßig von Fachleuten und den Rassebetreuern der Gesellschaft aktualisiert wird. Um diese gefährdeten Rassen geht es in dem 1995 ins Leben gerufenen Arche-Projekt. Ziel des Projektes ist es, diese Rassen in der landwirtschaftlichen Produktion zu halten, ihr Leistungspotential und ihre besonderen Eigenschaften gezielt zu nutzen und so deren langfristige Erhaltung zu gewährleisten. Hierbei unterstützen die Aktivitäten des Tiergartens, so Marco Mitzinger: „Es ist uns sehr wichtig, den Fortbestand besonders der gefährdeten Spezies zu gewähren und für deren Erhaltung zu sorgen.“ Mit der Fertigstellung des Hühnerhofes in diesem Jahr konnte der lokale Bestand bei den Hühnerrassen noch erweitert werden und der Umbau des Streichelgeheges ermöglichte die Vergesellschaftung der Bergschafe mit den Thüringer Waldziegen, deren Gehege nun über Kletterbereiche hinweg miteinander verbunden sind. Die alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrassen können jederzeit während der regulären Öffnungszeiten im Tiergarten Worms besucht werden.

Tierpark Sababurg 19.10.2017
Halloween-Wochenende im Tierpark Sababurg am 28. und 29. Oktober
Am Samstag, 28. Oktober 2017 und Sonntag, 29. Oktober 2017 findet im Tierpark Sababurg wieder das beliebte Halloween-Fest statt. Ab 13:00 Uhr können Kinder Kürbislaternen anfertigen. Jeder kann einen Kürbis aushöhlen und ein lustiges, grimmiges oder ein gruseliges Laternengesicht gestalten. Die Teilnahmegebühr am Kürbisschnitzen beträgt 4,00 €. Eine Voranmeldung ist erforderlich, da Teilnehmerzahl begrenzt ist. Zum Schnitzen sollten ein kleines Küchenmesser und ein Esslöffel mitgebracht werden. Im Kinderzoo werden die Tierpfleger Erdmännchen und Kattas mit Kürbismonstern überraschen. Ob die Erdmännchen und Kattas sich vor den Kürbismonstern wohl gruseln werden? Ab 17:00 Uhr werden dann die Kürbislaternen im Zelt vor dem Infozentrum zum Leuchten gebracht. Im Schein der Laternen erzählt die Hexe Walburga den Kindern unheimliche Grusel- und Geistergeschichten. Damit es noch abenteuerlicher wird, sind auch alle Kinder herzlich eingeladen, sich für diesen Nachmittag im Tierpark Sababurg gruselig zu verkleiden. Für alle Kinder die verkleidet sind, gibt es eine kleine Belohnung. Für die Erwachsenen gibt es gleichzeitig eine Dunkel-Munkel–Führung durch den Tierpark mit abendlicher Fütterung der drei großen Beutegreifer: Vielfraß, Luchs und Wolf. Die Führung startet um 16:30 Uhr am Infozentrum. Das finale Highlight des Tages ist für alle Besucher schließlich eine spektakuläre Feuershow, die um 18 Uhr am Infozentrum beginnt.

Zoo Augsburg 19.10.2017
Sonntag ist Frühaufsteher-Führung im Zoo Augsburg
Mit einem romantischen Herbstspaziergang starten am Sonntag, 29. Oktober wieder die beliebten Frühaufsteher-Führungen im Zoo Augsburg. Von Oktober bis Februar finden am letzten Sonntag im Monat um 9 Uhr die Frühaufsteher-Führungen mit der Möglichkeit eines anschließenden Weißwurst-Frühstücks in der Zoogaststätte statt. Bei der zweistündigen Führung mit einem Zoobegleiter erfahren Sie viel Wissenswertes, Lustiges und Spannendes über die Tiere, sowie dem Zooalltag. Durch Materialien wie Felle, Federn und Eier wird die Führung zum Erlebnis für die ganze Familie. Die Führung startet um 9:00 Uhr an der Zookasse. Im Anschluss kann man optional den Zoobesuch mit einem bayrisch-schwäbischen Weißwurst-Frühstück inkl. Getränk zum Sonderpreis von 7 EUR in der Zoogaststätte ausklingen lassen. Bitte melden Sie sich für die Führung und das Frühstück vorab unter Tel. 0821/567 149-0 an. Die Kosten ohne Frühstück (nur Eintritt und Führung) betragen für Erwachsene 12 EUR, für Kinder 7,50 EUR. Jahreskarten oder andere Vergünstigungen werden beim Eintrittspreis berücksichtigt. Weitere Termine in diesem Jahr sind am 26. November und 31. Dezember 2017. Der Zoo Augsburg freut sich auf Ihren Besuch!

Kölner Zoo 19.10.2017
Goldener Okto-Bär: Herbststimmung bei den Bären des Kölner Zoos
Herbstzeit – Fresszeit. So gilt es bei den Braunbären, zu denen auch die Grizzlybärin im Kölner Zoo zählt. Sie ist im Spätsommer und Frühherbst besonders hungrig. Im August nimmt unsere Bärin bis zu 50 Kilogramm an Gemüse – z.B. Rote Beete, Fenchel und Möhren – und Obst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Trauben zu sich. Fisch, Pansen und Fleisch werden dann ebenfalls gereicht und gerne genommen. Nachdem sie in den vergangenen vier Monaten fast 50 Kilogramm zugenommen hat, wird ihr Appetit allmählich geringer. Sie hat ihre Nahrungsaufnahme bereits auf etwa 20 Kilogramm pro Tag reduziert und ist wählerischer geworden. Die Möhren sind nun weniger beliebt, während neben dem tierischen Nahrungsangebot Rote Beete, Birnen, Trauben und natürlich Nüsse bevorzugt sind. Auch im natürlichen Lebensraum suchen Braunbären, die über die gesamte Nordhalbkugel verbreitet sind, zu dieser Jahreszeit möglichst kalorienreiches Futter. Je nach Angebot im Lebensraum reicht dies von zuckerreichen Beeren und Früchten über Nüsse und Eicheln bis hin zu den fettreichen Lachsen, die auf der Wanderung zu ihren Laichplätzen abgefischt werden. Als Allesfresser nehmen sie Aas oder jagen gelegentlich auch junge Hirsche. Je höher das Angebot an fett- und proteinreicher Nahrung desto größer die Braunbären. Die Bären auf Kodiak und Kamchatka mit regulär auftretenden Lachswanderungen sind die größten, die der mongolischen Gobi gehören zu den kleinsten Braunbären. Gobi-Bären müssen sich mit wildem Rhabarber, Knoblauch und kleineren Säuger begnügen und erreichen selten Gewichte über 100 Kilogramm. Das Gewicht der amerikanischen Grizzlybären variiert stark zwischen 200 und 600 Kilogramm je nach Nahrungsangebot. Allen Braunbären ist der enorme Hunger im Spätsommer und Herbst gemeinsam. Dann fressen sie sich Fettreserven an, die nötig sind, um den mehrmonatigen, nahrungsarmen Winter mit Hilfe des Winterschlafs zu überstehen. Der Zyklus des Feistens und Fastens ist angeboren, selbst unsere Grizzlybärin wird ihre Futteraufnahme und Aktivität weiter reduzieren und sich gegen Weihnachten für 6 bis 8 Wochen in ihre Höhle zurückziehen ohne weitere Nahrung aufzunehmen. Aber noch ist sie aktiv. Ganz anders geht es bei dem kleinsten Vertreter der Bärenfamilie, den Malaienbären, zu. Sie kommen hauptsächlich in den tropischen Regenwäldern Südostasiens vor. Der Regenwald bietet zwar ganzjährig Nahrung, jedoch ist diese weitverteilt und kleinteilig. So reifen die energiereichen Früchte zum Beispiel zu unterschiedlichen Zeiten. Die proteinreichen Larven von Insekten sind hinter Baumrinden oder in Erdbauen (Termiten) versteckt. Für das Anlegen von Fettreserven reicht das Angebot nicht aus. Zudem wird es durch groß- und kleinflächige Waldrodungen immer weiter eingeschränkt. Malaienbären sind ganzjährig aktiv und ständig auf der Suche nach Nahrung am und im Boden sowie im Holz. In ihrem Lebensraum herrschen meist Temperaturen zwischen 24 und 28 °Celsius. Solange die Sonne scheint und die Temperatur über 15°Celsius liegt wie in diesen schönen Herbsttagen, nutzen auch unsere Malaienbären die Außenanlagen noch ausgiebig, um das während der Streufütterungen weit verteilte Obst – Trauben sind besonders beliebt – aufzusammeln. Mehlwürmer, die gelegentlich morgens in die Holzhaufen geworfen werden, lassen die Malaienbären besonders lange und mit viel Krafteinsatz zwischen den Aststücken suchen. Gelegentlich werden auch die Klettergerüste mittels der langen Krallen immer wieder nach Insekten abgesucht. Das ist in dieser Jahreszeit der Fall, wie man an den frischen Spuren an einigen Stellen sehen kann. Mit zurückgehenden Temperaturen halten sich die Malaienbären bevorzugt in den geheizten Innenställen auf und lassen sich nur noch zur Futtersuche blicken.

Tierpark Hellabrunn 19.10.2017
12 Monate Hellabrunn für Zuhause
Mit dem neuen Hellabrunn-Kalender lässt sich im Jahr 2018 die Vielfalt des Lebens auch Zuhause erleben: Ab morgen ist der neue Kalender für das kommende Jahr mit zwölf einzigartigen Tieraufnahmen aus dem Münchner Tierpark erhältlich. Der Hellabrunn-Kalender 2018 bietet nicht nur Tierliebhabern zwölf wunderschöne Motive aus dem Tierpark Hellabrunn, sondern liefert auch spannende Fakten zur Tierwelt. Jeden Monat hält eines der Symbole „Vielfalt“, „Grundlage des Lebens“ oder „Faszination“ einen wissenswerten Fakt zum Thema Biodiversität bereit. Egal, ob es sich dabei um Blaumaulmeerkatze, Faultier oder um die Humboldtpinguine handelt – jedes Monatsblatt bereitet dem Betrachter ein ganz besonderes tierisches Vergnügen. Das Kalendarium bietet Platz für Notizen und persönliche Termine. Auch als Weihnachtsgeschenk eignet sich der Hellabrunn-Kalender natürlich bestens. Der Kalender in DIN A3-Größe kostet 10 Euro und ist ab 20. Oktober exklusiv an den Hellabrunner Tierpark-Kassen, in den Zooshops und online über www.hellabrunn,de erhältlich.

Zoo Wuppertal 19.10.2017
Martinsumzug durch den Grünen Zoo Wuppertal
Sehr geehrte Damen und Herren, am Mittwoch, 8. November 2017, lädt der Grüne Zoo Wuppertal seine Gäste wieder zu einem besonderen Martinsumzug durch den Zoo ein. Beginn ist um 17.00 Uhr an der Musikmuschel. Nach einer musikalischen Einstimmung geht esauf einen Lampionrundgang durch den Zoo bis zum JuniorZoo. Dort wird die Martinsgeschichte von Schauspielern der Theatergruppe Eckbusch dargestellt. Am Ausgang erhält jedes Kind etwas Leckeres in die Martinstüte, die selbst mitgebracht werden muss. Der Martinsumzug durch den Grünen Zoo dauert voraussichtlich eine gute Stunde. Unterstützung für diese besondere Aktion zu St. Martin erhält der Grüne Zoo wieder von mehreren Partnern. Zwei Schauspieler der Theatergruppe Eckbusch spielen die Martinsgeschichte nach. Akzenta Wuppertal spendiert Leckereien für die Martinstüten und die Bäckerei Scharrenberg backt wieder leckere Weckmänner. Für die musikalische Begleitung des Martinszuges sorgen Bläser der „Millis & Mollis“. Der Grüne Zoo ist seinen Partnern für diese Unterstützung sehr dankbar. Damit möglichst viele Kinder an dem besonderen Martinsumzug durch den Grünen Zoo teilnehmen können, hat der Zoo einen Einheitspreis von 6,- Euro (inkl. Weckmann) festgelegt. Ruhrtopkarten sowie weitere Vergünstigungen gelten für diese Veranstaltung nicht. Jahreskarteninhaber und Kinder unter 4 Jahren haben freien Eintritt, können aber für 1-€ eine Weckmannkarte an der Zoo Kasse kaufen. Eine Voranmeldung bis zum 3. November ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung und Wertmarken für Weckmänner: an der Zoo Kasse. Aus Sicherheitsgründen sind für den Lampion-Rundgang nur batteriebetriebene Laternen zugelassen. Wir laden zum Martinsumzug durch den Grünen Zoo Wuppertal herzlich ein und würden uns über eine entsprechende Berichterstattung freuen. Alle Termine unseres Veranstaltungsprogramms sind auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abrufbar.

Zoo Neunkirchen 19.10.2017
Tierisches Halloween
Aktionstag für kleine und große Besucher am 31. Oktober 2017 ab 11:00 Uhr im Neunkircher Zoo. Im Neunkircher Zoo wird es am Dienstag, den 31. Oktober 2017, traditionell wieder richtig gruselig. Zwischen 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr werden zu dem auch in Deutschland immer beliebter werdenden Halloween verschiedene Aktionen für kleine und große Besucher geboten: Kürbisschnitzen für Kinder gegen einen geringen Unkostenbeitrag zu Gunsten des Neunkircher Zoos und kostenfreie kleine Bastelmöglichkeiten finden auf dem gespenstig dekorierten Festplatz an der Zooschule statt. Zu Halloween passender Speis und Trank wie Blut- oder Geisterbowle für Kinder und Erwachsene bereichern das Angebot. Die „Jäger der Nacht“, die Eulen und Greifvögel, stehen bei der kommentierten Flugvorführung um 11:00 und 15:30 Uhr in der Falknerei auch ganz im Zeichen von Halloween. Gegen 16:30 Uhr findet eine kleine gemeinsame Halloween-Lampion-Safari durch das Zoogelände statt. Lampions dürfen gerne mitgebracht werden, allerdings kein offenes Feuer wie Fackeln und ähnliches. Treffpunkt ist an der Zooschule. Als Besonderheit haben an diesem Tag alle passend zu Halloween verkleideten Kinder freien Eintritt. Die schönste und kreativste Verkleidung wird bei einem Kostümwettbewerb prämiert und mit einer Familientageskarte PLUS für zwei Erwachsene und zwei Kinder belohnt. Die Teilnahme am Kostümwettbewerb kostet nur 1 Euro und der Erlös kommt ebenso dem Neunkircher Zoo zu Gute. Diese Veranstaltung kostet keinen zusätzlichen Eintritt, Einlass ist bis 17.00 Uhr an der Hauptkasse in der Zoostraße 25. Mehr erfahren Sie auch unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-fanpage des Neunkircher Zoos.

Vivarium Darmstadt 19.10.2017
Kürbis-Baststadeln für Halloween im Zoo Vivarium
Der städtische Zoo Vivarium bietet für Kinder am Samstag (28.) zwei Workshops zum Kürbis-Basteln an. Jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr können interessierte Kinder ihre persönlichen Kürbisse für das Halloween-Fest individuell gestalten. Die Kosten betragen pro Teilnehmerin oder Teilnehmer zehn Euro. Treffpunkt ist die Zooschule im Schnampelweg 5. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 06151/13 46900 wird gebeten.

Güstrower Wildpark-MV 19.10.2017
Endlich! Luchs-Jungtier im Wildpark-MV abgelichtet
Dieter Bürger aus Thüringen schießt das Siegerfoto. Vor einigen Wochen hatte der Güstrower Wildpark-MV zum Fotowettbewerb aufgerufen. Das Ziel: den Luchs-Nachwuchs vor die Linse zu bekommen. Viele Fotos haben das Wildpark-Team erreicht, am Ende hat das Bild von Dieter Bürger aus Thüringen das Rennen gemacht. „Wir danken allen, die sich am Fotoaufruf beteiligt haben. Die Aufnahme von Dieter Bürger hat uns besonders gefallen. Es ist mitten im Grünen, wirkt fast, als könnte es in freier Wildbahn aufgenommen worden sein. Aufmerksam und neugierig schaut unser kleiner Luchs in die Kamera. Die großen Pfoten lassen erahnen, dass unser Wonneproppen noch ein ganzes Stück wachsen muss“, so Marketing-Mitarbeiterin Anja Wrzesinski. Der 58-jährige Hobbyfotograf freut sich riesig über seinen Sieg: „Ich war das erste Mal hier in der Nähe, habe Urlaub an der Müritz gemacht. Im Internet habe ich dann nach einem Wildgehege gesucht, um schöne Tier- und Naturfotos machen zu können. Dabei bin ich auf den Wildpark-MV gestoßen. Dass die Tiere so viel Platz haben, hat mir besonders gut gefallen. In der Raubtier-WG bin ich dann auf den Fotoaufruf gestoßen. Und plötzlich stand der kleine Luchs auch schon da. Und so wie er kam, war er auch schon wieder verschwunden. Ganz schnell habe ich auf den Auslöser gedrückt und ihn zum Glück vor die Linse bekommen.“ Das Luchs-Jungtier ist mittlerweile häufiger zu sehen – Glückssache ist es dennoch immer noch. Durch die Fellfärbung sind die Luchse gut im weiten Gelände getarnt. Bei der großen Futterrunde (Start: 13 Uhr bei den Störchen) schauen die Luchs-Eltern vorbei, manchmal traut sich auch der Nachwuchs heraus. An manchen Tagen schickt das Kleine aber lieber Mama und Papa vor und wartet im Dickicht auf seine Fleischration.

Zoo Heidelberg 18.10.2017
Französische Woche Heidelberg: Chansons für den Zoo Moitié:Moitié spielt und singt für den Zoo Heidelberg
Im Gegensatz zur Bedeutung des Namens der Band hat sich die deutsch-französische Musikgruppe Moitié:Moitié entschlossen, den Erlös ihres nächsten Konzerts nicht „halbhalb“ zu teilen, sondern den kompletten Betrag dem Zoo Heidelberg zu spenden. Das Benefiz-Konzert im Alten Hallenbad Heidelberg findet am 26.10.2017 um 20 Uhr statt. Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich. Im Gespräch mit dem Zoo berichtet Christophe Loetz, Sänger der Gruppe, über die Beweggründe, den Heidelberger Zoo auf diese Weise zu unterstützen. Zoo: Herr Loetz, oder heißt es eher Monsieur Loetz? Ihr Bandname wäre ja wörtlich übersetzt „halb-halb“. Welche Bedeutung verbirgt sich dahinter? Loetz: Sie haben es bereits angedeutet: Ich bin und fühle mich halb und halb, nämlich halb französisch und halb deutsch. Als ich 2012 als Sänger die Gruppe Moitié:Moitié gegründet habe, war es daher nur folgerichtig meine doppelte Staatsbürgerschaft namensgebend zu nutzen. Ich bin sehr froh, dass ich engagierte Musiker gefunden habe, die meine große Leidenschaft zu Chansons, Jazz, Klassik und lateinamerikanischen Klängen mit mir teilen. Gemeinsam mit Dr. Hans-Jürgen Ott am Akkordeon und Piano, Mario Cetto am eBass, Dr. Victor Winter an der Gitarre und Schlagzeuger Micha Moll konnten wir in der Region bereits viele neue Freunde für die französische Musik gewinnen. Jetzt in der Französischen Woche Heidelberg spielen wir ein letztes Mal unser aktuelles Programm. Zoo: Das hört sich nach einem gut eingespielten Team und einem unterhaltsamen Programm an. Über Ihr Angebot, den Zoo mit dem Benefiz-Konzert zu unterstützen, haben wir uns sehr gefreut. Wie kamen Sie auf die Idee, den Heidelberger Tiergarten auf diese Weise zu unterstützen? Loetz: Das hat sich schnell ergeben. Wir sind alle Heidelberger und besuchen den Zoo Heidelberg des Öfteren. Dabei verfolgen wir mit Interesse die Weiterentwicklungen. In den letzten Jahren hat sich dort viel verändert. Für unser neues Programm 2018 haben wir etliche Stücke der großen Chansoniers angehört und da kam das Thema Zoo überraschend häufig vor. Es gibt so viele Chansons, die sich mit dem Zoo und den Tieren beschäftigen. So beispielsweise von Bénabar „Dans le zoo de Vicennes“, von Jean Ferrat „Dans la jungle ou dans le zoo“ oder von Georges Brassens „La canne de Jeanne“. Der Zoo kam quasi durch die Musik auf uns zu. So entstand der Gedanke, mit unserer Musik, die wir ja allesamt ausschließlich als Hobby betreiben, „unseren Zoo“ bei seinen Entwicklungen zu unterstützen. Zoo: Oh ja, auch wir sind aktuell wieder in Vorbereitungen für den weiteren Ausbau verschiedener Gehege. Die Löwen und die Affen sind die Nächsten, deren Anlagen sich verändern werden. Für den Streichelzoo stehen ebenfalls Veränderungen an. Da ist es schön, wenn wir so sympathische Unterstützung von Heidelbergern erhalten. Die Atmosphäre im Alten Hallenbad verspricht bereits einen tollen Abend. Diese außergewöhnliche Location während der Französischen Woche Heidelberg zu bekommen war sicher nicht einfach, oder? Loetz: Unsere Ambition ist es, eine möglichst große Summe für den Zoo mit dem Benefiz-Konzert zusammen zu bekommen. Da haben wir attraktive Räumlichkeiten in Heidelberg gesucht, in denen wir das Konzert geben können. Mit dieser Idee trafen wir Hans-Jörg Kraus, ebenfalls ein alt eingesessener Heidelberger, der uns spontan gemeinsam mit GVO friends of events GmbH die Räumlichkeiten und sogar die komplette Technik kostenfrei für das Benefiz-Konzert zusagte. Das war eine große Überraschung und zeigt doch, wie sehr uns Heidelbergern unser Zoo am Herzen liegt. Jetzt hoffen wir auf ein ausverkauftes Haus und viele Zoo- und Chansonsfreunde für den Donnerstag nächste Woche. Zoo: Diesem Wunsch schließen wir uns gerne an. Vielen Dank Monsieur Loetz für das Gespräch – merci.

Zoo Duisburg 18.10.2017
Herbstferien im Zoo Duisburg – mit tierischem Programm!
Die Herbstferien stehen vor der Tür, und der Zoo Duisburg hat auch in diesem Jahr für alle Besucher ein spannendes Programm für die schulfreie Zeit im Gepäck. Bereits am Sonntag, den 22.10.2017 werden die Ferien im EVONIK-Zoolabor an der Tigeranlage eingeleitet. Getreu dem Motto „Down under im Zoo Duisburg“ dürfen sich kleine wie große Besucher von 11.00 bis 16.00 Uhr bei Dot-Painting, einem Digeridoo-Kurs und dem ersten Zoo-Trockenbootrennen nach Australien entführen lassen. Von jeweils dienstags bis donnerstags stehen allen Bastelfreunden die Türen des Wasserpavillons im Chinagarten von 10.00 bis 16.00 Uhr offen. Ob Tiermaske, Origamiblume oder Glitzerarmband – Bastelkönig WURZEL hat für jeden Geschmack passendes Material und die Anleitung parat. An den Freitagen geht es dann jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr vom Haupteingang aus auf unterhaltsame und informative Entdeckertour durch den Zoo. Denn dann starten unsere Kinderzooführungen, an denen natürlich auch die Eltern teilnehmen dürfen. Wer es gerne ein wenig spannender mag, der darf am Samstag, den 28.10.2017 von 12.00 bis 16.00 Uhr im Tropenhaus vorbeischauen. Dort wartet unser Insektomobil mit faszinierenden Krabbeltieren wie Vogelspinnen, Fauchschaben und Gespenstschrecken auf mutige Besucher! Spannend bleibt es auch am Sonntag, den 29.10.2017, wenn unsere Zoobegleiter um 12.00 und um 14.00 Uhr ab Haupteingang mit allen Interessierten die Rekordhalter im Tierreich besuchen und nicht nur die längsten Schläfer, sondern auch die gefräßigsten Vertreter unter den Zootieren vorstellen. All diese Veranstaltungen sind kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten – eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Herbst kann also kommen!

Zoo Dresden 18.10.2017
Gepardenkater Ramzes ist tot
Im Zoo Dresden musste am heutigen Vormittag der Gepard Ramzes eingeschläfert werden. Altersbedingt wies Ramzes zahlreiche sensorische und körperliche Erkrankungen auf. Seine Sinneswahrnehmungen waren derart weit eingeschränkt, dass er gegen Gehege-Einbauten stieß. Darüber hinaus litt er an Inkontinenz und Gleichgewichtsstörungen. Seit dem Tod seines Bruders Rashid im Februar diesen Jahres, lebte Ramzes allein auf der Anlage. Beide Geparden erreichten das sehr hohe Alter von 16 Jahren. Wie das Europäische Zuchtbuch vermerkt, war bei Männchen bisher nur ein Höchstalter von 14 Jahren bekannt! Die beiden Gepardenbrüder wurden im Januar 2001 im Tierpark Wassenaar /Niederlande geboren und lebten seit ihrem zweiten Lebensjahr im Zoo Dresden. Auch in ihrer afrikanischen Heimat ziehen Gepardenbrüder gemeinsam durch die Savanne und teilen sich ihre Beute, die zumeist aus jungen Gazellen und Antilopen besteht. Ganz anders weibliche Geparden: Sie sind ausschließlich solitär unterwegs. Für die Reproduktion von Geparden benötigt ein Zoo deshalb zwei große Einzelgehege, die darüber hinaus auch noch möglichst weit voneinander entfernt liegen sollten. Da diese Zuchtvoraussetzung im Zoo Dresden nicht gegeben ist, beschränken wir uns auf die Haltung von Katern. Das nun verwaiste Gehege wird zunächst saniert, ehe dort wieder Geparden einziehen sollen.

Thüringer Zoopark Erfurt 18.10.2017
Eine neue „Giraffe“ für den Erfurter Zoo! Gartenabteilung bekommt Elektrotransporter
Am 16. Oktober hatte die Gartenabteilung des Thüringer Zoopark Erfurt Grund zur Freude. Grünschnitt und Frischlaub zur Fütterung können die MitarbeiterInnen jetzt mit dem neuen Elektrofahrzeug Goupil G4 transportieren. Zur Übergabe des im „Giraffen“-Muster beklebten Transporters kamen Silke Wuttke, Vorstand WBG Zukunft und Zoopark-Stiftung, Kathrin Hoyer, Dezernentin für Umwelt, Kultur und Sport, Kai-Uwe Kirsten, Leiter Bau Thüringer Zoopark, Kerstin Quensel, Gärtnerin im Zoopark – am Steuer, Bernd Hopfer, Geschäftsstellenleiter Zoopark-Stiftung, Dr. Dr. Sabine Merz, Direktorin Thüringer Zoopark und Herbert Rudovsky, Vorstand Zoopark-Stiftung (v.l.n.r.). Neben den Kollegen der Futtermeisterei sind die GärtnerInnen den ganzen Tag zu verschiedenen Arbeitsstellen im Thüringer Zoopark unterwegs, auch, um neben der Grünpflege frisches Futterlaub für die Versorgung der Tiere vorzubereiten. Ein Hauptabnehmer von Laub und Ästen sind die Giraffen, was liegt also näher, als auch eine „Giraffe“ mit in die Futterbeschaffung für ihre „Artgenossen“ einzubeziehen. Die Besonderheit an dieser neuen „Giraffe“ ist: Sie ernährt sich nicht grün, fährt aber so. Denn der Transporter Goupil G4 ist rein elektrisch, mit der Hilfe von LiFePO4-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) etwa 80 Kilometer weit mit einer Ladung unterwegs und kann bis zu 1,2 Tonnen beispielsweise bestes Frischlaub zu den Tiergehegen transportieren. Finanziert wurde der Elektrotransporter über Mittel des Eigenbetriebes der Stadt Erfurt Thüringer Zoopark mit Unterstützung durch die Zoopark-Stiftung und Mittel aus dem Förderprogramm Elektromobilität für Kommunen und kommunale Unternehmen des Freistaates Thüringen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 18.10.2017
Flusspferd-Haltung der Wilhelma endet nach 50 Jahren – Mike soll künftig in Tschechien für Nachwuchs sorgen
Nach 50 Jahren ist am Dienstagmorgen, 17. Oktober 2017, die Haltung von Flusspferden in der Wilhelma mit der Abreise des Bullen Mike zu Ende gegangen. Nachdem er sich zunächst in Ruhe mit seiner Transportkiste vertraut gemacht hatte, kam er am Abend wohlbehalten in der neuen Heimat an, wo einer seiner vertrauten Pfleger ihm die Eingewöhnung erleichtern wird. Das in Stuttgart nach dem Tod seiner langjährigen Gefährtin Rosi zuletzt alleinstehende Tier soll künftig in Tschechien weiter zur Erhaltung seiner Art beitragen. „Auch wenn wir uns nur sehr ungern von ihm trennen, ist das die bestmögliche Entscheidung für ihn selbst und die Flusspferde in Europa allgemein“, betonte die stellvertretende Wilhelma-Direktorin Marianne Holtkötter. Der Koordinator für das Flusspferd-Zuchtprogramm in europäischen Zoos hatte die Empfehlung gegeben, Mike in den Zoo Dvůr Králové zu geben. Dort haben die Flusspferde eine große Freianlage mit eigenem See zur Verfügung. „Mike soll in den nächsten Monaten schrittweise mit den beiden Kühen in Dvůr zusammengewöhnt werden“, sagt Holtkötter. „Am sogenannten Schmusegitter wird beobachtet, wie die Tiere aufeinander reagieren, wobei sie vorläufig noch voneinander getrennt bleiben.“ Mikes Gene sind in der europäischen Flusspferdpopulation noch unterrepräsentiert, Nachwuchs ist daher für die Zukunft durchaus erwünscht. In den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart waren 1967 zuerst die Zwergflusspferde Hannibal und Nelli eingezogen. 1968 kamen dann die Großen Flusspferde Rosi und Egon hinzu. Nachdem der Bulle 1988 starb, folgte 1989 Mike aus dem Zoo von Antwerpen als Zuchtpartner. Vier Nachzuchten von Rosi und Mike wurden im Lauf der Jahre an andere Zoos abgegeben. Nachdem Rosi im vergangenen Dezember mit 49 Jahren altersbedingt einem multiplen Organversagen erlag, war Mike im Flusspferdhaus auf sich allein gestellt. Der freundliche Bulle genoss die Streicheleinheiten seiner Pfleger umso mehr. Da mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Lebensweise und Bedürfnisse dieser geselligen Großsäugetiere auch die Anforderungen an ihre Haltung im Zoo gewachsen sind, ist es der Wilhelma nicht mehr möglich, in das 50 Jahre alte Haus neue Flusspferde aufzunehmen. Die logische Konsequenz war, Mike weiterzuvermitteln und das Gebäude für kleinere Tierarten zu nutzen. Ende August ist mit Ketiga ein erster Schabrackentapir eingezogen. Ein zweiter soll noch in diesem Herbst folgen. Das Flusspferd-Kapitel ist für die Wilhelma damit bis auf weiteres abgeschlossen. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung, falls die Idee der „Flusspferde am Neckar“ aufgegriffen werden sollte. Wenn nach der Inbetriebnahme des Rosensteintunnels die Neckartalstraße von vier auf zwei Spuren reduziert wird, könnte am Neckarufer gegenüber der Wilhelma gerade genug Platz für eine Anlage für Zwergflusspferde freiwerden. Diese Überlegung ist bislang jedoch nur ein Gedankenmodell.

Zoo Magdeburg 18.10.2017
Vortrag am 27.Oktober im Zoo: „Chimelong – Chinas Spitzenzoos“
Ein Blick über den Tellerand lohnt immer, so auch ein Blick in die Spitzenzoos Chinas. Konstantin Ruske, Kurator für Tierbestand & Artenschutz im Zoologischen Garten Magdeburg, erhielt in diesem Jahr während seiner Chinareise außergewöhnliche Einblicke in Chinas Spitzenzoos, über die er am 27. Oktober in seinem Vortrag referieren wird. In China verändern sich nicht nur Gesellschaft, Wirtschaft und Technik in einem atemberaubenden Tempo. Auch die unzähligen Tiergärten des Landes entwickeln sich rasant, was am eindrucksvollsten wohl im Wildtierpark und Oceanium der „Chimelong“-Unternehmensgruppe deutlich wird. Hier setzt man neue Maßstäbe der Tierpräsentation, die auf 100 Hektar Tropenwelt mit Herden von Goldtakinen, Kapgiraffen und dem größten außeraustralischen Koalabestand ebenso begeistern wie in Meeresnähe mit Belugas, Walhaien und Kaiserpinguinen, die hinter haushohen Acrylscheiben ihre Bahnen ziehen. Interessierte können bei diesem Vortrag „eintauchen“ in Chinas schöne neue Zoowelt zwischen Guangzhou und Zuhai.

Zoo Zürich 18.10.2017
DIE NEUEN HERRSCHAFTEN BEI DEN DSCHELADAS
Was sich nach dem Männchenaustausch im komplexen Sozialsytem der äthiopischen Affenart ergeben hat. Bei einem Sozialsystem mit Haremsstrukturen, wie es die Dscheladas haben, ist eine erhöhte Konkurrenz unter den Männchen vorprogrammiert. Geboren werden in etwa gleich viele Männchen wie Weibchen. Aber da die Männchen mit ihren Harems eine Weibchengruppe monopolisieren, haben einige Männchen keinen Zugang zu den weiblichen Tieren. Im Freiland finden sich bei den Dscheladas nebst den Haremsgruppen auch Junggesellengruppen. Sie setzen sich zusammen aus Männchen, die ihre Geburtsgruppe verlassen mussten, und aus solchen, die ihren Status als Haremsführer verloren haben. Diese Männchen suchen nach Möglichkeiten, einen eigenen Harem zu gründen. Dazu «testen» sie die etablierten Haremsführer laufend und nutzen jegliche ihrer Schwächen, um selber eine Gruppe zu übernehmen. Oder aber sie versuchen, an der Peripherie grösserer Gruppen einzelne Weibchen abzuwerben. Haremsführer können ihre Position etwa fünf bis sechs Jahre lang halten – das ist auch das Alter, in dem ihre Töchter die Geschlechtsreife erlangen. Der Natur etwas nachhelfen – In Menschenobhut kann die Steuerung dieser Gruppendynamik kaum den Tieren alleine überlassen werden. Junge, aufstrebende Männchen können die Ordnung in den Gruppen aufmischen. Für die Auseinandersetzungen zwischen den Männchen und den sich daraus ergebenden Verfolgungsjagden reicht das Raumangebot meist nicht aus. Bleiben die Haremsführer «der Ruhe zuliebe» zu lange in ihrer Position, steigt das Risiko, dass es zu Vater-Tochter-Paarungen kommt, was in kleinen Populationen den Verlust an genetischer Diversität beschleunigt. Der gelegentliche Austausch der Haremsführer ist deshalb eine Managementaufgabe, die im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes für die Dscheladas durchgeführt wird. Dabei sind in der Regel verschiedene Institutionen involviert, müssen doch einerseits die «ausgemusterten» Haremsführer und nachstossenden jungen Männchen neue Plätze finden, und andererseits genetisch wie altersmässig geeignete neue Männchen beschafft werden. Wiederkehrender Männchentausch – Im Herbst 2008 wurde im Zoo Zürich die neue Anlage für Dscheladas, Nubische Steinböcke (aktuell keine Tiere im Zoo), Klippschliefer und Blauflügelgänse eröffnet, das afrikanische Semien Gebirge. Noch in der alten Anlage wurde damals bei den Dscheladas vorgängig ein Austausch der Haremsführer vorgenommen. Abgegeben wurden die Männchen August und Talo, neu hinzu kamen die drei Halbbrüder Hobbit, Hector und Herkules. Hobbit entpuppte sich als das attraktivste Männchen, er scharte den grössten Harem um sich. Einen kleineren Harem führte Hector – lange in Begleitung des ein Jahr jüngeren Herkules. Mit zunehmender Grösse des Harems von Hobbit meldeten dort junge Männchen ihr Interesse an Weibchen an. Mehr Dynamik kam um das Jahr 2014 auf. Nebst den Haremsgruppen von Hobbit, Hector und Herkules (auch er konnte zwischenzeitlich ein paar eigene Weibchen um sich scharen) etablierten auch die beiden aus der Gruppe heranwachsenden Männchen Harshit und Kidame eigene Harems. Ein erneuter Austausch der Haremsführer stand 2016 an. Abgegeben wurden die drei 2008 eingeführten Männchen Hobbit, Hector und Herkules sowie die drei in Zürich geborenen Männchen Harshit (2007), Kidame und Kito (beide *2010). Als potentielle neue Haremsführer (die Weibchen reden diesbezüglich auch mit!) kamen vier Männchen leicht unterschiedlichen Alters nach Zürich: Dula (2010) und Elloi (2011) aus dem Zoo von Edinburgh sowie Matuko (4.2012) und Maliik (*11.2012) aus dem französischen Zoo Cerza. Nach der obligaten Quarantäne lernten die vier Männchen in der zweiten Augusthälfte innert weniger Tage die Innenanlagen, sich gegenseitig, die Aussenanlage und schliesslich die Zürcher Gruppe kennen. Die Weibchen waren ein paar wenige Tage ohne «erwachsenes» Männchen. In dieser Zeit genoss das neunjährige, jedoch kastrierte und dadurch nicht mit einer Mähne ausgestatte Männchen Haran grösste Aufmerksamkeit. Die Übernahme der Haremsgruppen durch neue Männchen ist meist mit Unruhe verbunden. Die Jungensterblichkeit ist in dieser Phase erhöht. Auch kann dabei Infantizid beobachtet werden; ein Verhalten, das natürlicherweise auch im Freiland beobachtet wird, und mit dem ein neuer Haremsführer seinen Fortpflanzungserfolg zu optimieren versucht. Neue Aufteilung der Weibchen in zwei Gruppen und erste Geburten – Die Dschelada-Gruppe hat sich inzwischen neu strukturiert und organisiert. Es haben sich zwei Harems gebildet. Mütter und Töchter haben sich dabei mehrheitlich demselben Männchen angeschlossen. Das älteste Männchen, Dula, führt die grössere Gruppe mit aktuell zwanzig Tieren. Elloi ist der andere Haremsführer, ihm folgen acht Tiere. Die beiden jüngsten Zuzüger, Matuko und Maliik, sind als Duo unterwegs. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie sich intensiver für Weibchen interessieren werden. Mitte Juni dieses Jahres erkundeten ein paar unternehmungslustige Dscheladas die Krone der Mauer, die die Anlage begrenzt. Zu dieser Gruppe gehörten auch zwei in Zürich geborene Männchen im gleichen Alter wie die beiden Zuzüger aus Frankreich. Der Zugang zur Mauerkrone konnte blockiert werden. Da die Zürcher Männchen aber mit fünf Jahren im eigentlichen «Flegelalter» sind und in den kommenden Jahren ohnehin bei der Haremsbildung die Franzosen konkurrenzieren könnten, wurden sie an einen anderen Zoo abgegeben. In den vergangenen fünf Wochen hat es – nach einem Unterbruch von siebzehn Monaten – wieder Nachwuchs bei den Dscheladas gegeben. Zwei Weibchen aus dem Harem von Dula gebaren am 15. September und am 5. Oktober je ein Jungtier. Der Bestand im Zoo Zürich umfasst nun 32 Tiere, 11 Männchen und 21 Weibchen. Seit 1955 gehören Dscheladas zum Tierbestand des Zoo Zürich.127 Jungtiere sind bis anhin hier zur Welt gekommen. Der Austausch der Haremsführer ist vollzogen, die Tiere haben sich organisiert. Neue Dynamik kommt spätestens dann wieder auf, wenn die heranreifenden jungen Männchen ihren Anspruch auf einen eigenen Harem umzusetzen versuchen. Einen kleinen Vorgeschmack gab es schon: Erst kürzlich haben die beiden Männchen aus Frankreich den Haremsführer Dula gemeinsam durch die Anlage gehetzt. Gebirgsbewohner – Dscheladas oder Blutbrustpaviane sind im äthiopischen Hochland in Höhenlagen von 1400 bis gegen 5000 Meter über Meer heimisch. Ein markanter Geschlechtsdimorphismus prägt die Art: Die Männchen sind deutlich grösser als die Weibchen und weisen als besonderes Merkmal eine imposante, etwa vierzig Zentimeter lange «Schultermähne» auf. Auffallend ist zudem bei beiden Geschlechtern der sanduhrförmige nackte und rot gefärbte Kehl- und Brustbereich. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP für Dscheladas schliesst insgesamt 29 Institutionen mit rund 370 Tieren ein. Teil des Programmes sind auch 3 Institutionen in den USA mit 19 Tieren. Koordiniert wird das Programm vom Tierpark Rheine (D), der mit über 50 Tieren auch die grösste Gruppe betreut.

Jaderpark Jaderberg 17.10.2017
Wintersaison im Jaderpark ab 30. Oktober
Mit den letzten Oktobertagen endet im Jaderpark die Freiluftsaison. Der Park bietet jedoch auch in der kalten Jahreszeit gute Möglichkeiten für einen Ausflug. Ab 30. Oktober können Besucher täglich Tierpark, Spielscheune und, so das Wetter es ermöglicht, auch Grizzly Mountain nutzen. Neu in dieser Wintersaison dazu gekommen, ist der große Spielplatz „Löwenpalast“. Auch hier kann im Freien geklettert, gespielt und entdeckt werden. Eltern und Großeltern mit Kindern und Gäste, die Probleme mit dem Laufen haben finden hier ein unterhaltsames Betätigungsfeld. Eine Hauptattraktion in dieser Jahreszeit ist natürlich die Spielscheune. Hier können Kinder ausgelassen klettern und toben. Riesige Kletteranlagen, Tiefseilgarten und mehr laden genauso ein wie Pommes frites und Chicken Nuggets in der Piratenkombüse. Der Tierpark erwartet seine Gäste zu geruhsamen Spaziergängen. Die Giraffenfamilie, Zwergflusspferde und viele andere Tiere können in ihren Warmhäusern besucht werden. Durch große Fenster kann man in die Unterkünfte weiterer Bewohner schauen, so zum Beispiel in das Heim des Löwenpaares Matadi und Zuri oder zu den verschiedenen Affenfamilien. An den Wochenenden stehen die Tierpfleger bereit, um bei Spezialführungen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Auch den Kindergeburtstag im Jaderpark feiern, ist bestimmt eine gute Idee. Ein zünftiger Piratenschmaus, viel Spaß in der Spielscheune, dem Löwenpalast, im Grizzly Mountain sowie die Zootiere besuchen, verspricht mit Sicherheit einen erlebnisreichen Nachmittag. Die Eintrittspreise sind erheblich reduziert und die Öffnungszeiten angepasst. Alle Informationen findet man auf der Website des Parks unter www.jaderpark.de.

Zoo Berlin 17.10.2017
Waldgiraffen in Gefahr – Journalisten berichten von Überfall auf das Okapi Schutzgebiet im Kongo
Der Zoo Berlin unterstützt seit mehr als 30 Jahren das Okapi Conservation Project, doch der Schutz der geheimnisvollen Waldgiraffen in ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, bleibt eine besondere Herausforderung., Die Unruhen in der Region haben nach wie vor dramatische Auswirkungen auf die Naturschutzarbeit vor Ort. Die Rebellengruppen, die in diesem Teil des Kongo wüten, finanzieren sich vor allem durch Wilderei und Goldminen. Die Errichtung einer Okapi-Schutzstation in den von Rebellen besetzten Gebieten erschwert das illegale Geschäft und das hat Folgen. Bereits im Juni 2012 kam es zu einem Racheakt auf die Okapi-Schutzstation sowie das Dorf Epulu durch Mai Mai Rebellen. Bei dem Angriff wurden sechs Menschen und alle 14 Okapis des Reservats getötet. Das gesamte Camp wurde zerstört, Equipment sowie Medikamente gestohlen und aus dem Dorf wurden mehrere Menschen entführt. Im Juli 2017 kam es erneut zu einem Angriff auf die Okapi Wildlife Reserve. Unbekannte griffen ein Camp von Rangern an, die mit zwei niederländischen und einem amerikanischen Journalisten im Schutzgebiet unterwegs waren. Mit Hilfe der örtlichen Wildhüter wollten die Journalisten für einen Beitrag recherchieren, der von der Bedrohung des Okapi-Reservats und von den Rangern berichten sollte, die täglich ihr Leben auf Spiel setzen, um die seltenen Waldgiraffen vor Wilderern zu schützen. Bei diesem Angriff wurden fünf der Ranger getötet, acht Mitarbeiter des Okapi Projekts konnten gemeinsam mit den drei Journalisten fliehen. Kurz vor dem Welt-Okapi-Tag am 18. Oktober haben die Journalisten ihren Beitrag in der britischen Tageszeitung The Guardian veröffentlicht: https://www.theguardian.com/environment/2017/oct/04/the-day-we-witnessed-wildlife-rangers-being-gunned-down-in-congo Trotz der wiederholten Tiefschläge haben sich die Mitarbeiter des Projekts und die Menschen vor Ort dazu entschlossen, die Station nicht aufzugeben, um den Schutz der Okapis weiter voranzutreiben. Die Okapi Wildlife Reserve ist nach wie vor das sicherste Schutzgebiet für Okapis im Kongo. Hintergrund – Der Zoo Berlin ist einer der wenigen Zoos in Europa, im dem seit den 1980er Jahren die exotischen Okapis leben. Das Okapi blieb Wissenschaftlern bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein verborgen und gibt Forschern auch heute noch Rätsel auf. Die nahen Verwandten der Giraffen, mit der kastanien- bis schwarzbraunen Fellfärbung und den zebraähnlich gestreiften Oberschenkeln, sind in der Demokratischen Republik Kongo endemisch – das heißt, dass sie nirgendwo anders auf der Welt wild leben. Ihr Bestand sank in den letzten Jahrzehnten um 50% – auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten Okapis daher als stark gefährdet. Der Zoo Berlin unterstützt das 1987 gegründete Okapi Conservation Project, welches sich für den Erhalt der Okapis sowie des gesamten Ökosystems mit seiner großen Artenvielfalt im Ituri Wald einsetzt – einem 175.000 Quadratkilometer großen Gebiet im Nordosten der DR Kogo. Auf 13.700 Quadratkilometern dieses Tieflandregenwaldes leben ca. 5.000 Okapis im Okapi Wildlife Reserve, das 1996 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Hier wurde zudem eine Forschungs- und Schutzstation eingerichtet, mit dem Ziel, Okapis und ihr Habitat zu schützen. Im Zoo Berlin leben derzeit zwei Okapis: Die vierjährige Bashira, welche in Berlin geboren wurde und ihr Partner Zuri (ebenfalls 4 Jahre), der letztes Jahr aus dem Zoo Lissabon nach Berlin gezogen ist. Beide sollen in Zukunft für Nachwuchs sorgen. Die Population der Okapis in Zoologischen Gärten wird durch ein Internationales Zuchtbuch gemanagt, welches der Zoo Antwerpen führt.

Tierpark Hellabrunn München 17.10.2017
Goldener Herbst im Tierpark Hellabrunn
Die Sonne gibt noch einmal alles und das Laub der Bäume leuchtet in den schönsten Herbstfarben. Da macht ein Spaziergang durch das Hellabrunner Naturparadies besonders Spaß – denn auch die Tiere im Tierpark genießen das milde Herbstwetter in vollen Zügen. Egal ob Panzernashorn Puri, Elefantenbulle Gajendra oder die Roten Varis – die meisten tierischen Hellabrunn-Bewohner nutzen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen und suchen sich exponierte Sonnenplätze auf ihren Anlagen. So auch die Mhorrgazellen, die durch das bunte Herbstlaub ihrer Anlage stolzieren und mit den gelben Blättern im Hintergrund eines der vielen schönen und herbstlichen Fotomotive liefern, die es derzeit im Tierpark Hellabrunn zu entdecken gibt. Braunbärin Olga oder die Alpen-Murmeltiere hingegen haben sich bereits in das kuschelige Winterquartier zurückgezogen, wo sie die kalte Jahreszeit im Winterschlaf bzw. in der Winterruhe verbringen werden. Auch in der Polarwelt lässt sich der Jahreszeitenwechsel deutlich erkennen: Das graue Fell der Polarfüchse weicht langsam aber sicher einem dicken, schneeweißen Fellkleid. Die Schneehasen, die die Besucher bisher nur mit einem braunen Fell sehen könnten, werden nun auch von Tag zu Tag heller und weißer. „Für Besucher ist der Herbst eine besonders spannende Zeit, um heimische und exotische Tiere im Tierpark zu beobachten. Die bunte Laubfärbung trägt dann noch ihren Teil dazu bei, Hellabrunn von einer ganz anderen Seite zu erleben“, erklärt Hellabrunns Direktor Rasem Baban. „Wenn dann noch so fantastisches Wetter ist wie aktuell, steht einem goldenen Herbstspaziergang im Tierpark nichts mehr im Weg.“

Zoo Köln 17.10.2017
Vorankündigung: China Light-Festival vom 25. November bis 6. Januar im Kölner Zoo – Tickets ab sofort im Vorverkauf an der Zookasse oder bei KoelnTicket
Noch 40 Tage – dann beginnt eines der größten Licht-Events, die Köln je erlebt hat: Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet am 25. November 2017 das große China Light-Festival im Kölner Zoo. Ab dann erleuchten 46 Lichtensembles mit stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil den Zoo. Hinzu kommt ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischen Artisten, Kunsthandwerkern und leckerer fernöstlicher Küche. Das Festival endet am 6. Januar 2018. „Tierisch-schön“ Erleuchtung finden: Besucher erwartet ein spannender Lichter-Parcours, der auf die umliegenden Tieranlagen abgestimmt ist. Los geht’s mit dem Einmarsch durch das 7 Meter hohe und 12 Meter breite Greeting-Gate. Es folgen bis zu zweieinhalb Meter große Leuchtkamele, eine illuminierte Großkatzenfamilie, bunte Leucht-Elefanten und riesige Pelikan-Skulpturen, die auf den Zoo-Teichanlagen erstrahlen. Highlight des Festivals ist der 40 Meter lange und 6 Meter hohe Leuchtdrache. Wer ihn nachts hat leuchten sehen, wird den Anblick so schnell nicht vergessen. Schwein oder Schlange? Mitmach-Spaß für die ganze Familie: Auf dem Parcours mit den chinesischen Tierkreiszeichen lässt sich spielend leicht herausfinden, welches Tier im eigenen Geburtsjahr an der Reihe war. So kann jeder selbst überprüfen, ob die ihm zugeordneten Wesenszüge der Wahrheit entsprechen. Dass die Chinesen 2017 das „Jahr des Hahns“ feiern, symbolisiert ein großer Leuchtgockel mit imposantem Kamm. Auch an Sportfreunde haben die Festival-Planer gedacht. Vor dem kleinen Geißbockheim wacht eine Weltneuheit: die zweieinhalb Meter große Nachbildung der wichtigsten Ziege der Welt als Sonderanfertigung eigens für den Kölner Zoo. Nicht nur FC-Fans werden hier Erleuchtung finden. Nur angucken? Nein, auch mitmachen! Das China Light-Festival spricht nicht nur Augen, sondern alle Sinne an. Mitmach-Aktionen auf dem Rundweg wie der Tierkreiszeichen-Parcours bieten Spaß für Groß und Klein. Zudem können chinesische Künstler bei der Arbeit bestaunt werden. Live vor den Augen der Besucher zeigen sie traditionelles Handwerk wie Zuckermalerei oder Eierschalen-Gravur. Da findet sich bestimmt auch das passende Weihnachtsgeschenk. Auf der Bühne am Zoorestaurant präsentieren chinesische Artisten regelmäßig ihr Show-Programm. Genuss mit allen Sinnen hat sich auch die Zoogastronomie auf die Fahnen geschrieben. An verschiedenen Stellen entlang des Parcours bietet sie fernöstliche Köstlichkeiten an. So wird der Besuch beim China Light-Festival zum rundum genussvollen Vergnügen für Groß und Klein.

Tierpark Berlin 17.10.2017
Erstes Probeliegen im neuen Winterdomizil: Eisbären-Dame Tonja ist in ihre neu gestaltete Wurfhöhle gezogen
Neugierig schaut sich Tonja um und wälzt ihren fast 200 kg schweren Körper äußerst zufrieden im Einstreu. Die Wurfbox der Eisbären-Dame im Tierpark Berlin wurde in den vergangenen Wochen fleißig renoviert und in eine richtige Schneehöhle verwandelt. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungszeit hat sich die siebenjährige Bärin heute in die Wurfhöhle zurückgezogen. Neue Wandfarbe, neuer Boden, neue Technik – all dies verleiht der Wurfbox den Charme einer Schneehöhle, in welche sich die Tiere auch im natürlichen Lebensraum zurückziehen. Durch die neu installierten Kameras haben die Tierpfleger ab sofort einen noch besseren Blick auf die Geschehnisse in der Wurfbox, ohne das Tier dabei zu stören. „Tonja fühlt sich sichtlich wohl in ihrem neu gestalteten Winterdomizil“, freut sich Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. „Seit ein paar Tagen ist sie deutlich gemütlicher und möchte ihre Box kaum noch verlassen, daher ist sie ab sofort für die Tierpark-Gäste nicht mehr zu sehen. Ob sie tatsächlich trächtig ist, wissen wir jedoch nicht,“ ergänzt Sicks. Da Eisbären-Jungtiere bei der Geburt kaum größer als ein Meerschweinchen sind, kann man eine Trächtigkeit äußerlich nicht feststellen. Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem ist ebenfalls sehr gespannt im Hinblick auf Tonjas mögliche Trächtigkeit: „Natürlich hoffen wir alle, dass es tatsächlich bald wieder Nachwuchs bei unseren Eisbären im Tierpark gibt. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht und jeder Nachwuchs ein Geschenk.“ Eisbären-Mann Wolodja (5 Jahre alt) ist weiterhin auf der Außenanlage für die Besucher zu sehen. Auch in der Arktis streifen männliche Eisbären im Herbst und Winter als Einzelgänger umher. Dort wird die kommende Jahreszeit sehnsüchtig erwartet, denn durch den Klimawandel wird es für die Tiere im Sommer zunehmend schwieriger, ausreichend Nahrung zu finden. Aufgrund der besseren Jagdbedingungen im Winter halten Eisbären – im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, den Braunbären – keine Winterruhe.

Tiergarten Worms 16.10.2017
Herbst-Ferienprogramm der Freizeitbetriebe Worms – Der Tiergarten im Wandel der Jahreszeiten
Wenn es Herbst wird entsteht eine Sinfonie der Farben im Tiergarten mit seinem tollen Baumbestand. Durch die weitläufige Parklandschaft mit der tier- und pflanzenreichen Artenvielfalt verändert der Tiergarten zu jeder Jahreszeit sein Gesicht. Mit Blick auf diesen immer wieder faszinierenden Wandel starteten insgesamt 80 Kinder in ein spannendes und zugleich lehrreiches Herbst-Ferienprogramm. Im Tiergarten Worms gibt es große und kleine Tiere zu sehen – viele davon, die nicht ursprünglich aus einem exotischen Land stammen und in einem beheizten Gehege leben, bereiten sich gerade auf den anstehenden Winter vor. Wie das bei bestimmten Arten aussieht und vieles mehr, lernten die Ferienkinder bei den zahlreichen Forschungen durch den Tiergarten kennen. Zu weiteren Highlights zählten auch in diesem Ferienprogramm die Tierfütterungen: Einmal mit den Roten Varis auf Tuchfühlung ist nicht nur für die Ferienkinder ein einzigartiges Erlebnis. Varis gehören zur Gattung der Lemuren und leben in den Baumwipfeln der feuchten immergrünen Regenwälder an der Ostküste Madagaskars. Es gibt sowohl Rote Varis (Varecia rubra) als auch Schwarzweiße Varis (Varecia variegata). In Baumkronen verbringen Varis mehr Zeit als alle übrigen Lemurenarten – am liebsten mit Früchtefressen und ausgiebigen Sonnenbädern. Auch die kleinen Hühnerküken in der Hofreite bereiteten der Kinderschar große Freude. „Unser zoopädagogisches Konzept sieht vor, die Entwicklung vom Ei zum Huhn greifbar und anschaulich darzustellen. Die Anlage und die Tiere laden dabei zu ausgiebigen Beobachtungen ein und begeistern ganze Familien“, so Dipl. Biologin Sandy Gass, Leiterin der Tiergartenschule und stellvertretende Tiergartenleiterin. Davon überzeugten sich bei einem Besuch auch Beigeordneter Uwe Franz und Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, die sich – genau wie die Kinder – sichtlich begeistert zeigten.

Tiergarten Nürnberg 16.10.2017
Vaquita Rettungsaktion gestartet
Das vom Tiergarten der Stadt Nürnberg, der im Tiergarten ansässigen Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha e.V. und dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. unterstützte Projekt zur Rettung des Vaquita-Schweinswals ist am Mittwoch, 11. Oktober 2017, in San Felipe, Mexiko, angelaufen. Das Ziel des Projekts ist, diese kleine Schweinswalart vor dem Aussterben zu bewahren. Konkret wird versucht, in den nächsten Wochen so viele Vaquitas wie möglich zu fangen, in Sea Pens, also Wasserbassins im Meer, zu überführen und an die neuen Lebensbedingungen zu gewöhnen. Das Team der Rettungsaktion setzt sich aus über 80 Fachleuten zusammen, darunter sind führende Spezialisten für Schweinswale, den Schweinswal und Delphinfang, Delphinmanagement, Schweinswal-Rehabilitation und Veterinärmedizin. Die Fachleute kommen aus Mexiko, Kanada, den USA, Dänemark und den Niederlanden. Sofern die Wetterbedingungen es erlauben, läuft die Aktion bis Ende November 2017. Laut Dr. Lorenzo Rojas Bracho, Koordinator des Projekts, ist diese Aktion „die einzige und letzte Chance um den Vaquita vor der Ausrottung zu bewahren“. Als letzten Schritt sollen die Vaquitas wieder im ursprünglichen Verbreitungsgebiet ausgewildert werden. Dafür ist es jedoch erforderlich, dass zuerst die illegale Fischerei beendet wird und alle im Meer treibenden, sogenannten Geisternetze geborgen werden. Von den insgesamt benötigten fünf Millionen Dollar, die für die Umsetzung der ersten Projektphase benötigt werden, wurden bisher 4,7 Millionen gesammelt. Um die restlichen 300 000 Dollar aufzubringen, starteten der Tiergarten Nürnberg, die Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha und der Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. Ende Juni 2017 die erste Vaquita Kampagne im deutschsprachigen Raum. Das Ziel der Kampagne ist es, auf die Probleme des Vaquita hinzuweisen und das Projekt mit Wissen und eigens dafür eingeworbenen Geldern zu unterstützen. Yaqu Pacha finanziert den Einsatz des holländischen Schweinswalexperten Niels van Elk als leitenden Tierarzt der Vaquita-Fangaktion. Insgesamt wurden bereits 70 000 Euro für das Projekt gesammelt. Darüber hinaus versuchen nun alle drei Partner, Zoos nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa für das Projekt zu gewinnen. Es wird angestrebt, bis Ende des Jahres 2017 die noch fehlende Summe von 300 000 US-Dollar aufzubringen. Unterstützer sind etwa die Wilhelma in Stuttgart, der Berufsverband der Zootierpfleger e.V., der Zoo Beauval in Frankreich und der Rancho Texas Lanzarote Park in Spanien.

Zoo Dortmund 16.10.2017
Marco Reus als „Geburtshelfer“: Indisches Riesenrind bekommt Nachwuchs während der Autogrammstunde
Während Fußballspieler Marco Reus Ende September beim BVB-KidsClub-Tag im Zoo an der Gaur-Anlage fleißig Autogramme schrieb, musste die hochschwangere Gaur-Dame „Gigi“ in den Stall geholt werden. Kurz darauf war das Kalb auch schon auf der Welt. Heute, zwei Wochen später, ist das Gaur-Mädchen gesund und munter und ab sofort in der Freianlage zu sehen. Kraft, Muskeln und Temperament ohne Ende – Gaurs sind wilde indische Riesenrinder, die bei einer Körperlänge von bis zu 3,30 Metern und einer Schulterhöhe von bis zu 2,20 Metern eine Tonne wiegen können. Ihr Fell ist schwarz, kurzhaarig und glatt mit weißen Beinen. Beide Geschlechter tragen Hörner, die bis zu 110 cm lang sein können. Gaure leben in Herden von rund zehn Tieren. Jede Gruppe in der Natur besteht aus mehreren Weibchen, deren Nachwuchs und einem Bullen, der sein Revier verteidigt. Meist kommt es aber nur zu Scheinkämpfen: Es genügt die Andeutung der großen Kraft. Zu den natürlichen Feinden zählen Tiger und Leopard, doch nur der Mensch schafft es, die Gaure zu bedrohen: Durch Bejagung, eingeschleppte Krankheiten und die Zerstörung ihrer Lebensräume sind Gaure im natürlichen Lebensraum selten geworden, so dass sie als bedrohte Art gelten. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt die Tiere unter weltweiten Schutz, ein internationales Zuchtprogramm wird mittlerweile in Paris geführt. In Dortmund wurde die Gauranlage 2011 eingeweiht. Seitdem ist der Zoo einer von nur dreien in Deutschland, die die imposanten Wildrinder zeigen.

Zoo Berlin 16.10.2017
Die Zoo-Welt zu Gast in Berlin: Experten aus der ganzen Welt treffen zur 72. WAZA-Konferenz in Berlin ein
Sie vertreten Zoos aus Kuala Lumpur, Tokio, London, Chicago, Tel Aviv, Singapur, New York City, Dubai, Neu Delhi, Taipei, Moskau, Hong Kong und Co. – Zoodirektoren aus mehr als 40 Ländern und von fünf verschiedenen Kontinenten tagen ab heute zusammen mit weiteren internationalen Experten aus Umwelt- und Artenschutz in Berlin – das Thema: Die Zukunft. In Zeiten von Extremwetterlagen, Artensterben und der Zerstörung ganzer Ökosysteme rücken ehemalige Randthemen zunehmend in die Mitte der Gesellschaft, denn diese Themen betreffen inzwischen die gesamte Weltbevölkerung. Die Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung, Umweltbildung, Klima- und Naturschutz nehmen damit kontinuierlich zu. „Our time is now“ – unter diesem Motto wird bei der 72. Internationalen Konferenz der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) in Berlin diskutiert, welchen Beitrag Zoos und Aquarien für Menschen leisten können und müssen. Die WAZA-Konferenz findet einmal im Jahr statt und ist das weltweit größte und wichtigste Ereignis in der internationalen Zoo-Welt. Die mehr als 200 Experten sind aus Australien, Brasilien, Korea, Indonesien, Japan, Kasachstan, Südafrika, Vietnam und vielen weiteren Ländern nach Berlin gekommen, um sich während der viertägigen Konferenz vom 15. – 19. Oktober über vielfältige Fachthemen auszutauschen. In mehr als 65 Vorträgen und Workshops wird über Themen wie Artenschutz, Tierhaltung, Verschmutzung der Meere, den illegalen Handel mit Wildtieren und Palmöl diskutiert. Auch welchen Einfluss Zoos auf die Gesellschaft haben und wie Zoos ihre Botschaften bezüglich Arten- und Umweltschutz noch effektiver an den Besucher tragen können, stehen auf der Agenda. Jährlich besuchen rund 700 Millionen Menschen zoologische Einrichtungen auf der ganzen Welt – ihr Potential als Multiplikatoren ist gewaltig. Mit ihrer überaus großen Reichweite erreichen sie Menschen jeglicher Herkunft – alt wie jung und arm wie reich. Mit Innovation, Emotion und Kommunikation können Zoos und Aquarien auf der ganzen Welt Begeisterung wecken, Artenvielfalt erhalten und über Probleme und Missstände aufklären. Aus dieser Position entwickelt sich eine enorme Verantwortung. Gemeinsam mit Experten wie Erik Solheim (Executive Director der UN Environment) und dem Generalsekretär des Artenschutzabkommens CITES John Scanlon werden Fragen diskutiert und Ziele festgelegt. Es gilt, die Zusammenarbeit der WAZA-Mitglieder zu perfektionieren, moderne Standards festzulegen und vor allem den Einfluss auf die Natur, aber auch auf die Gesellschaft, zu dokumentieren. Nach Indien (2014), den Vereinigten Arabischen Emiraten (2015) und Mexico (2016), wurde Berlin ein wenig früher als ursprünglich geplant als Austragungsort ausgewählt. „Wir – die Zoologischen Gärten von Berlin – sind sehr stolz darauf, die Expertise aus der ganzen Welt mit dieser Veranstaltung bei uns begrüßen zu dürfen. Gemeinsam wollen wir dieses Zusammentreffen nutzen, um unsere Best-Practice-Beispiele miteinander zu teilen und konkrete Ziele für die Zukunft zu stecken. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“, verkündet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem zu Beginn der Veranstaltung. Doug Cress, WAZA Chief Executive Officer, fügt hinzu: „Zoos und Aquarien sind Vorreiter in Artenschutzbemühungen und die WAZA möchte ihren Einfluss nutzen, um so viele Mitglieder wie möglich dazu aufzurufen, bis 2023 auf Plastik und nicht nachhaltiges Palmöl zu verzichten.“ Auch der Finanzsenator des Landes Berlin, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, unterstrich in seinem Grußwort die positive Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und begrüßte das stetige Streben nach Fortschritt. Auch ein Berliner Rahmenprogramm durfte bei dieser Veranstaltung nicht fehlen. Die Tagung begann am Sonntagabend mit einem Empfang im Aquarium Berlin, beide zoologischen Einrichtungen der Hauptstadt werden im Rahmen von Führungen erkundet und eine Trabi Safari rundet die mehrtägige Veranstaltung mit einem lokalen Erlebnis ab.

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